rrr. V4 Zweiter Blatt Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Skhrner Zamillenblütter" werden dem „Slnjeiflfr* viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureirdlatt für den «reis Sictzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtfchaftttchen ZrU- fragen" erscheinen monatlich zweimal. löb. Jahrgang eiger General-Anzeiger für Gberheffen Donnerstag, 1(6. März W6 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universitäts. Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießen. Schriitleitung,Geschästsstölle u.Druckerei: Schul- straße?. Geschäitsstelle u.Berlag:^?K51,Schrift- leitung: «^112. Adresse sür Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Dentscher Neichsiag. 3 3. S i tz u tt g, Mi t t wo ch, den 15. März 1916. Am Tische des Bmrdesrats: Tr. Delbrück, Dr. Helffc- r i ch. Das Hans ist 'gut besetzt, ebensv die Tribünen. Präsident Tr. Kacmpf eröffnet die Sitzung nm 2'/i Uhr mit folgender l Ansprache: Meine Herren! Ter Reichstag tritt in den neuen Sitzirngs- abschnitt im Zeichen der gewaltigen Kämpfe ein, in denen unsere braven Truppen, deren Heldenmut und Kampfesfreudigkeit über jedes Lob erhaben sind, und ihre genialen Führer im W e st e n die Front unserer Feinde erschüttern. Alle unsere Gedanken sind bei ihnen, nicht minder bei unserer stolzen Flotte (Beifall), die durch viele Heldentaten, :md gerade jetzt durch die glänzenden Fahrten und die g l ü ck l i ch e H c i m lc f) r der „M ö w c" (Beifall) den Beweis geliefert hat, daß sie sich würdig mit den kühnste:: Seefahrern aller Zeiten und aller Völker messen (kann. (Beifall.) Einmütig senden 'wir ihnen allen, Truppen und Führern, zu Wässer und zu Lande, lunseren Truppen und den Truppen unserer Verbündeten, dankbarsten Gruß. (Lebhafter Beifall.) Meine Herren! Uns in der Heimat liegt es ob, in Form der neuesten Kriegsanleihe, zu der jeder Deutsche mit allen seinen Mitteln freudigen Herzens beisteuert und beisteuern soll, den Beweis d e r u n g e b r o ch e n e n s i n a n z i el l e n Kr a s t des Deutschen Reiches -zu führen (Beifall) und zu beweisen, oaß der Reiclsshaushalt van uns auch in den jetzigen schweren Zeiten in Ostdmrng 'gehalten iverden wird. Wenn in den: gewaltigen bereits fast zwei Jahre wütenden Kriege sich einzelne Schwierigkeiten uns ent gegen stellen, so haben wir den festen Willen, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Wir haben das feste und unerschütterliche Var-" lrauen, daß^die Kraft, die durch diesen tstnmilligen Willen des Volkes begründet ist, ausreichen wird, um alle Schwierigkeiten hinwegzuränmen. (Lebhafter Beifall.) Meine Herren! In diesen: Vertrauen wollen wir in die Arbeit eintreten. (Beifall.) Darauf trat das Haus in die Tagesordnung ein. Auf ihr stchen nur eine Reihe vvn Bittschriften, die alle ohne Aussprache erledigt werden. Der Bericht des Ausschusses für Handel und Gewerbe über eine Eingabe, betreffend Maßnahmen zum Schutz der deutschen Industrie gegen die Konkurrenz des Auslandes während der Uebergangszeit nach Friedensschluß, wurde auf Antrag Bassermann (Natl.) von der Tagesordnung abgesetzt, da.mehrere Redner zum Worte gemeldet waren. Darauf vertagte sich das Hags. Donnerstag 3 Uhr '. Erste Lesung des Etats und erste Lesung der Kriegssteuervvrlagen. Schluß nach 2 % Uhr. Berlin, 15. Marz. (WTB.) Der Weltefkenra t des Reichstages beriet heute vor Beginn des Plemrnrs ausführlich den Arbeitsplan der beginnenden Tagung. Man einigte sich darin, heute und Donnerstag Sitzungen zu halten. In der inorgiaen Sitzung, die um 3 ll.hr nachmittags beginnen wird, wird der Staatssekretär des Reichßschatzamtes den Etat und die 'Steuervorlagen begründen. Alsdann wird Vertagung bis zum nächsten Mittwoch eintreten. Die erste Lefimg des Etats und der Steuergrsetze hofft man an zwei Sitzungstagen der nächsten Woche SN beenden. Der Etat, kriegswirtschaftliche Fragen und die Kriegsgewinnsteuer sollen dem Ausschuß für den Reichs ^ncshalt, die übrigen Steuergesetze einem 28 gliedrigen Ausschuß überwiesen werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die beiden letzten Tage der Nächsten Woche zur Erörterung hochpolitischer Fragen bestimmt iverden. hessische Zweite Uammer. rb. Darm stad t, 15. März. Ani Regierungstische: Stacetsminister Dr. v. Ewald, Minister des Innern v. Hombergk, Präsident des Finanzministeriums Tr. Becker, Ministerialräte Dr. Hölzinger, Schlicphakc. Tr. Kratz, Dr. Weber, Geh. Obersinanzrat R o h d e, Geh. Legationsrat Dr. Neidlpar t. Das Hans ist mittelmäßig besetzt, die Tribünen sind leer. Den Platz des in Serbien gefallenen Aüg. Dr. Lutz bedeckt ein prächtiger Lorbeerkranz mit Schleife in den hessischen üandcsfarben. Präsident K ö hier eröffnet die Sitzung um 9,30 Uhr mit einer längeren Ansprache. Zum Viertenmale, seitdem unsere Feinde die Brandfackel des Krieges entfacht haben, find wir hier versammelt. Wie nach einem unabänderliche:: stlllluryesetz mit seiner Folgerichtigkeit vollzöge:: sich die Ereignisse aus den Kriegsschauplätzen. Im Verein mit unseren neuen Verbündeten haben ivir Serbien und Montenegro erobert uird Albanien fast vollständig besetzt. Das Tardanellen-Abenteuer hat cinei: höchst kläglichen Ausgang genominen lind Saloniki drvlst dasselbe, die „größte Rückzugstat" der Gegner. Im Frühjahr sollte die große Offensive der Gegner beginnen, aber ivir haben Zeit und Ort bestimmt, ivo wir den Kampf zum Austrag bringeu wollen. Er hat jetzt zunächst um VerduN e:nen vielversprecherrden Anfang genommen, an dessen glücklichen: Ausgang niemand mehr in: Zlveifcl sein kann. Auch ai: den glorreichen Kämpfen bei Verdun haben die hessischen Regimenter reichen Anteil genommen und wir bringen unseren tapferen Truppen unseren atterherzlichsten innigsten Dank dafür entgegen. Ein Mitkämpfer schrieb dem Redner aus den: Felde: Und wenn man alle Superlative zusammenfaßte, so könnten sie nicht das dort wirklich Geschehene znm Ausdruck bringen. Wie dem Landheere, so gebührt auch unserer Flotte höchste Anerkennung. Die Heldenfahrt der „Möve" ist eine Tat, mit der sich keine andere vergleichen läßt. Unsere wirts ältlichen Verhältnisse sind freilich durch den Krieg schwieriger geworden. Aber auch hier ist das deutsche Volk fest gewillt, durchzuhalten. Tie Engländer erwarte:: auch ein günstiges Ergebnis nicht mehr aus den: .Krieg, sondern nach dem Krieg, von dem. was nachher kommen wird. Der Präsident ge- bemt’t nm: in -ehrender: Worten, während sich das Haus von den! Plätzen erhoben hat, des ans dem Felde der Ehre gefallenen Abg. Lutz, dem das Hans die größte Hochachtung entgegenbrachte und dessen Andenken dauernd in Ehren gehalten »verden wird. Ter Präsident gedenkt sodann mit herzlichen Dankeswo-rten der Verdienste des . aus Gesundheitsrücksichten von seinem Amt zurückgetretcnen Finanzministers Dr. Brau n, als dessen Hauptver- dicnst die mit große:: Schvierigkeilen durchgeführte Finanzreform und die Beamten- und Lchrerbesoldung zu bezeichnen sind. Seine hohe Begabung und seine große Arbeitsfreudigkeit ist allgemein anerkannt. An die Stelle Tr. Brauns ist Ministerialpräsident Dr. Becker getreten, den soll hier begrüßen. Er hat eine ganz bedeutungsvolle Ausgabe übernommen, namentlich gegenüber den Anforderungen, die vom Reich gestellt werden und gestellt werden müssen, auch die wirtschaftlichen Fragen mW die Forderungen der Staatswirtschaft werden große Schwierigkeiten bringen. Wir haben aber das volle Vertrauen, daß der Herr Präsident seiner großen Aufgabe voll gewachsen ist und daß er in der Führung der hessischen Finanzen eine glückliche Hand beweisen wird: an unserer Unterstützung sott es dabei nicht fehle::. (Lebhafte Zustimmung.) Zum Schluß gedachte der Redner des dahingeschiedenen früheren Finanz Ministers Gnauth, der Großes für Hessen geleistet habe und eine Persönlichkeit gewesen sei. Das Haus hat sich zu Ehren, des Verstorbenen vvn den Plätzen erhoben. Staats minister Tr. v. Ewald testt ein Telegramm mit, das Se. Kgl. Hoheit der Grotzherzog aus dem Felde gesandt hat und worin den Kammern herzlichste Grüße entboten werden. Der Grvßherzog hegt dre feste Zuversicht, daß es dem einträchtigen Zusammenarbeiten von Regierung und Ständekainmern gelingen werde, bei der Beratung des Staats- Voranschlags zu Beschlüssen zu gelangen, die dem Vaterland die wirtschaftliche und fllurnzrelle Kiaft erhalten und stärken wird. Unsere hessischen Truppen hätten noch bei den letzten Kämpfen heldenmütig die schwersten Proben bestanden und bei Verdun eine unvergleichliche Tapferkeit und Ausdauer bewiesen. Der Grvß- herzog würde, es danüxrr und freudig begrüßen, wenn auch die landständischgn Verhandlungen in der Heimat, getragen von gleicher Opferwilligkeit, uns dem unverrückbaren Ziel siegreichen Endes des Völkerringens näher bringen. (Lebh. Beifall.) Der Staatsminister bemerkt hwrzu: der tiefen Dankbarkeit Und Bewunderung über die heldenmütige Haltung der hessischen Truppen habe das Haus schon Ausdruck gegeben. Nach den Arbeiten des Finanzaussichnss'es habe er Sr. Kgl. Hoheit mitgeteilt, daß seine Hoffnungen begründet seien, wenn auch noch einzelne Meinungsverschiedenheiten über den Staatsvoranschlag zu beseitigen seien. Präsident Köhler benrerkt, daß er im Einverständnis des Hauses Sr. Kgl. Hoheit für das Telegraurm danken werde, wie folgt: Eurer Königlichen Hoheit dankt die Zweite .Kammer der Land-- stände ehrerbretigst für die h:lld vollen Grüße aus Anlaß dev WiÄreraufnahme der KammorverHandlungen. Mit Eurer Königlichen .Hoheit gedenkt die Zweite Kammer tu dankbarer Bewunderung der erhebenden Heldentaten lrnscrer hessischen Truppen, und erachtet eS mit dein ganzen hessischen Volk als höchste Pflicht, sich dieser beispiellosen Opferwllligkeit für das Vaterland und seiner endliche:: Siege würdig zu erweisen. Köhler, Präsident. Ministerialpräsident Dr. Becker spricht zunächst dem Kammer - Präsidenten für seine freundlichen Begrüßungsworte jeinen Dank aus. Er stehe den Arbeiten des Finanzministeriums lange Jahre so nahe, daß er auch die Schwierigkeiten nicht unterschätze. Es sei ihm auch nicht leicht geworden, das Amt zu übernehmen. Er habe es aber getan in dem Gedanken, daß ec seit zwei Jahrzehnte:: mit der Volksverttettutg zusammengearbeitet und sich wohl ein gewisses Vertrauen erworben habe. Er hege die Zuversicht, daß ihm ein vertrauensvolles Zusam:nje:rarbei.ten nrit diesein und dem andern Hanse möglich sein :verde. Er werde sich bemühen, dabei nicht nur finanzielle Gesichtspunkte zu vertrete::, sondern auch mitzuarbeiten an der Hebung das gesamten wirtschaftlichen Lebens, das die GrunNage für eine gesunde finanzielle Entwicklung bildet. Ter Redner gedächte dann in Dankesworten der Tätigkeit seines Vorgängers, Herrn Finanz minister Dr. Braun und widmete auch dem verstorbenen Finanzministec Gnauth Worte ehrenden Angedenkens. Das Hans tritt darauf in die Tagesordnung ein. An Stelle des Abg. Lutz wird ohne Aussprache auf Antrag des Abg. Brauer der Abg. Dr. v. H c l m o l t zum Mitglied des zweiten Ausschusses und zum zweiten Stellvertreter der Schriftführer gewählt. Es folgt nun die Beratung des Hauptvoranschlags der Staatseinnahmen und Ausgaben für das Rechnungsjahr 1916. Präsident Köhler bemerkt einleitend, daß eine möglichste Beschleuniguug der Beratung dringend notwendig sei, damit sie bis Ende nächster Woche zum Abschluß gebracht werde. Dazu sei erforderlich, daß alle Angriffe und verletzenden Worte vermieden würden. Es wird nun zunächst über den Etat und das Finanzgesetz in Verbindung mit den beiden Anträgen der Abg. Henrich und Ulrich die allgemeine Aussprache eröffnet, nachdem ein Widerspruch des Abg. Bahr gegen das „Durchpeitschen des Etats" unbeachtet geblieben ist. Als erster Etatsredner nimmt Präsident Dr. Becker das Wort. Er spricht zunächst dem Finanzausschuß für seine rasche und gründliche Etatsberatuug Dank aus und weist auf die Notwendigkeit hin, den Voranschlag :wch vor dem 1. April zu erledigen, und geht dann auf die Etatsbecatung näher ein. \ Die schweren kriegerischen Verhältnisse hätten auch dis Solidität her hessischen Finanzen auf eine harte Probe gestellt die aber dank der früheren gründlichen Vorarbeit der Herren Gnauth und Braun gut bestanden wurde, die uns die recht stattlichen Restefonds schufen. Im allgemeinen habe auch die Privatwirtschaft das gehalten, was man von ihr erwartete. Eine ganz besondere Opferfreudigkeit 'habe die Bevölkerung Hessens bei den Kriegsanleihen bewiesen, die die enorme Summe von 436 Millionen Mark ergaben. Und daran seien gerade di« landwirtschaftlichen Genossenschaften, die doch erst vor wenig Jahren eine schwere Krisis überstanden, hervorragend beteiligt gewesen, ferner auch die Sparkassen, deren Bestand ttotz der großen Einzahlungen nicht zurückging. Auch die Beamten hätten sich, etwa 1500, mit großer Opferwilligkeit daran beteiligt. Das Budget für 1916 hat infolge des Eintritts des Krieges mit einem Fehlbettag van 6hz Millionen Mark abgeschlossen, und das Jahr 1915 würde ebenfalls einen großen Fehlbetrag aufweisen, da es ein volles Kriegsjahr war. Dahingegen ist zu bemerken, daß die Ellmahmeergebnisse aus den Eisenbahnen besser waren, als man erwarten konnte, und daß sie wenigstens die Verzinsung und die gesetzmäßige Schuldentilgung decken werden. Am stärksten werden sich sür 1916 die Ausfälle bei den Stempeleinnahmen, den Gerichts- und Strafgebühren, der beiden Hochschulen u. a. m. gestalten. Bei dem Fehlbetrag für 1916 mit 4 573 000 Mark war die Woranssetzung, daß der Krieg nicht das ganze Jahr hindurch dauern, sondern bald ,nieder friedliche Verhältnisse ein- ttcten würden. Aber auch wenn der Friede eintritt, darf man nocb Nicht gleich an die sofortige Rückkehr normaler Verhältnisse denken. Ter Redner beleuchtet dies noch näher und geht dann auf die Beschlüsse 'des Finanz-Ausschusses ein, wobei er eine Anzahl von Absttichen und verschiedene Eiunahmeerhöhungen für bedenllich. erllärt und beanstandet, wie die Erhöhung der Einnahme fitt Gerichtsgebühren u:ll> für Holzverkäufe. Ter Ausschuß habe hier 200 000 Mark mehr angesetzt, der Redner habe aber schon im Ausschuß erklärt, daß eine solche wegen mangelnder geeigneter Arbeitskräfte ausgeschlossen sei. Ter Fehlbetrag im Voranschlag werde sich jedenfalls höher gestalten, als der Finanzausschuß sich das vorstelle. Gegen die vom Ausschuß geivünschte stärkere Inanspruchnahme des Restefonds I. habe die Regierung keine Bedenken: der Fonds würde auch nach der erhöhten Entnahme noch immerhin sechs Millionen Mark Bestand haben. Weiter erklärt stw, der R edner namens der Regierung damit einverstanden, daß nach dem Beschluß des Firmnzausschnsses die drei untersten Steuer- «rr,rst «nd Wissenschaft. — Kleist und Hinden bürg. Mit guten Gründen hat inan den neue:: Marschall Bvrwätts Hindenburg als die Verkörperung des alten Preußengeistes bezeichnet. Ta dürfte es von allgemeinem Interesse sei::, darairf hinznweisen, daß der Dichter, den wir am meisten als Preußendichter ansvrechcn könTwn, .Heinrich v. Kleist nämlich, mit einem Vorfahren unseres großen Volkshelden in freundschaftlichen Beziehungen gestanden hat. 9lüf diese bisher wenig beachtete Episode im Leben des Dichters, die für seine Entwicklung nicht bedeutungslos :var, mackst Alfied Heinrich im Archiv für das Sttchium der neueren Sprachen aufmerksam. Ans einer mit seiner Schwester Ulrike unternommenen Reise lernte Kleist in Leipzig den Professor der Mathematik Karl Friedrich Hindenburg kennen, den Begründer der „Vombrnatorffchen Ana^- lvsis". Ulrike erzählte später, daß der berühmte Gelehrte den,' Bruder sehr freundlich ausgenommen und mit Gefälligkeiten üüev- hanft habe, die beiden Männer hätten eirurnder liebgewvirnen und Hindenburg habe sich große Erwartmrgen von Kleists Reise nach Paris und seinen künftigen Leistungen gemocht, ihm auch Empfehlungen nütgegeben. Kleist selbst bekannte, daß chm der Professor we ein Vater so ehrwürdig gewesen sei. In Paris werde freilich- aus den mit H:ndenburg besprochenen nrathemattschen Studien nichts. Aber Kleist entschloß sich doch, als er im März 1803 wieder in Leipzig :var, den vereinten Mann weder oufz-nsuchen^ wenn cs ihm auch peinlich war, dessen Hoffnungen enttäuschen zu wüssen. lieber diesen Besuch berichtete er an feine Schwester: „Vorgestern faßte ich ein Herz imb ging zu Hindenburg. Ta war große Freude. „Nun, we stehts in Paris um die Mpthemattk^ ~~ Eine alberne Antwort von meiner Seite uw ev: traurigep Bl'.ck zur Erde von der seinigen. — „So sind Sie bloß so heruin- -Mreiset?" „Ja, henimgereiset." Er schüttelte wehmütig den Kopf, ^rdlich erhorchte er von nrir, daß ich doch cm etwas arbeite. ,„Woran arbeiten Sie denn? Nun! Kann ich es denn nicht wissen? Sie brachte:: diesen Winter, bei Wieland zu: gewiß!" Und nun! f:el ich ihm um den Hals und herzte und Kßte ihn so lange, bis ier lachend mit mir .übereinkan:: „Ter Mensch müffe das Talent ianbauen, das er in sich vorherrschend fühle." Kleist arbeitetet damals^ an seiner Tragödie „Robert Guiskard", war aber vonl .den schlimmsten Ziveifeln über seine dichterische Sendung gequält: da tat :hm das Verständnis des väterlichen Freundes besonders wohl. «fr- ”m ‘ c f en bi nt c itt ö tcn Pariser Schausenster. iWre Pariser Schaufenster haben lvährend des Krieges mancherlei Umwandlung durchwache:: müssen. Mit Kriegsausbruch verschwanden alle die Leichtfertigkeiten, die man „Pariser Waren" nennt. Die billigen Spiegel in mritierten Goldrahmen, die zahllose:: Puderschächtelchen und Schmuckkästchen, die Broschüren nnt der Aufschrift „Für die Herrenwlt" und die Romane mit anstößigen Titeln. An ihrer Stelle breitete sich der blau-weiß-vote Pattiotismus in grellen Tönen aus. Aus die Periode des Patriotismus aber folgte die des Deutschenhasses. Mle erdenllichep Mittel wurden angewandt, um den Fanatismus der Chauvinisten zu schüren und die Bevölkerung zacr Ausdauer für eine lange Kriegszeit vorzubereiten. Aber auch der Haß im Schaufensw wnche allmählich alltäglich und darum nach und nach auch langweilig. Und so mußten die Schaufenster der Pariser Boulevard- Läden Weder eine neue ,Umwandlung durchmachen: die Leichtfertigkeit kehrte schüchtern zurück und wird aus Rücksicht auf den Krieg mit Sentimentalität verbrämt. Natürlich gibt es, we das Journal des Tebats" in einer Plauderei erzählt, noch immer genügend geschmacklose Produkte der Deutschenhetze, die selbst das Pariser Blatt wegen ihrer Roheit und nichts weniger als künstlerischen L(rt zu tadeln sich bemüßigt sieht. Ten größten Trfiunph aber feiern die neueste:: französischen Kr i e g s Po st ka r t e n . die aus dem Wege vvn schrankenloser Begeisterung' über Nationalstolz und Wut gegen Deutschland bei der verweichl i ch testen Sentinnn- talität angelangt sind. Alle diese Karten tragen mehr oder weniger poetisch sein sollende Inschristen und zeigen meist sehnsüchtige Frauengestalten rmd Blnnvcn in den Farben der Hoffnung und der Erinnerung. Ta sieht man einen französischen A-rtilleristen in voller Kriegsausrüstung, beide Arme mit rotglühenden Rosen beladen und darunter den Vers: „Um Deinen Namen stets vor mir zu haben, habe ich ihn in den Lauf meiner Kanone geritzt." Ein Soldat der Mpenjäger ttäumt in einer mehr kitschige:: als reizvollen Mvndschcinlandschaft von der Lieb^ seines Hebens. Eine junge Frau 'sitzt an einem ebensv zerbrechliche:: wie nmdernen T a menschreibtischchen, die Feder in das Tintenfaß getaucht, und dahinter erscheint in einer Wolke ein schnnrrbartgeschmückter Kanonier vor tinem phantastischen Riesengeschütz. Am beliebtesten sind die Nachtbllder. Man sieht Sckstitzengräber: bei Mondstein, Schützengräben int Nebel, Schützengraben in Regen -oder Pulver- ra::ch. Ein „Poikus" lehrrt m nächtlicher Stinrmung über der Brustwehr des Schützengrabens und starrt in die Weite hinaus, wo in fernen Nebeln ein Frauenkopf sichtbar wrd. Auf einer anderen Karte erblicht man ^dieselbe Frau, die sich unruhig im Bett hin und her wälzt, und darunter den Text: „Tein stets gedenkend, find' ich keinen Schlaf!" „Diese Bilder," :neint das „Journal des Debats", „sind zwar sehr rührend, leider aber a:uh ^zeichnend genug für.die schwächliche Moral, die in gewssen J Krersen unserer Bevölkerung nur allzu viel Verbreitung findet." Wnrstvervrdnungcn. Der .Krieg, dar schon eine Beschränkung m der Herstellung von Wurstwaren nottvewig mackste, soll uns demnächst auch die Ein he i t s wu r st bringe:: Be: dieser Gelegenheit möge:: wir uns Wohl allerlei aller Wurst- verordmmgen erinnern. Das spätere Mittelalter war an ihnen! gewrß nicht arm, denn es hielt streng auf gute, reine Wurstware. Durch Zutat von Mndfleisch oder Schweineschwarten die Wurstfüllc zr: verlängern, war den „Fleischhttckern" nicht gestattet. So sagt z. B. das Meraner Stadttecht:, Sie sullent auch keine Willst nicht wachen, dann mll dem Fleisch, daz von dem Swll:e komme:: fit. Ebenso kümmerte sich die Obrier srch auch v rrwahren gegen den Beschluß des Finanzausschusses, dem Fmanzgesetz einen Artikel 6 einznfügen, welcher lau- trt: „Ob und tnnneimüt die Mittel zur Deckung des Teiles eines FeWbetrages, der auf den .Krieg zurückzuführen ist, aus dm iwr handenen Fonds oder auf Airleihe zu nehinen sind,, ist eriorder lichen falls durch besonderes Gesetz zu regeln/' Der Redner sucÄ nach^uwersen, daß dieser Antrag formell und sachlich unannehmbar ser Im übrigen führt Redner aus, daß die wirtschaftlrll>en Ver- halttrrffe l>es Landes trotz des langen Krieges gesund geblieben seien imfo erklärt, int Volke sei gegen die Steuererhöhung der Regierung kern Widerspruch erhoben worden. Im Volke sei inehr Steuer- freudrgkeit vor lindert, als in der Bol ksvertretrmg (Heiterkeit und Widerspruch). Abgesehen vmr einigen belanglosen Artikeln gegen die Steuererhöh.'prg habe er keine Klagen vernommen. (Der Herr Präsident scheint dock) die hessischen Zeitungen nicht sehr'genau zu lesen, sonst würde er z. B. in imserem Blatt verschiedene recht eingehende und sachlich begründete Artikel gefunden haben, deren Anregungen vielfach auch vom Finarr zaus schuß befolgt worden sind.) Nack der Rede des Präsidenten trat eine kleine Pause ein, nach welcher der Vorsitzende des Finanzausschusses, Abg. Dr. Osann, das Wort nahm. Er warf zunächst einerr Blick ans die allgemeine finanzielle Lage. Der Voranschlag für 1916 hätte mrs vollständig andere Verhältnisse gebracht, als in den früheren Jahren. Vkn den Ausführungen des Herrn Präsidenten sei er einigermaßen enttäuscht gewesen, denn die Beschlüsse des Ausschusses seien sehr sorgfälttg auch mit der Regierung besprochen und geprüft worden, so daß man allgemein mit Sicherheit auf Zustimmung der Regiermrg rechnen mußte. Man erinnert sich daran, daß dre Großh. Regierung scharr im Jahre 1910 eine Steuererhöhung von 30 Prozent beanspruchte und sich später mit einer solchen von 15 Prozent begnügte; und auch die Ovaren noch zu viel, man hcjtte auch mit viel weniger auskommen können. Ter Ausschuß habe bei seiner Wrüfrmg gefunden, daß der Etat sehr verbessern ngssähig sei, daß viele Ausgaben vermieden oder gekürzt, viele Einnahmen ohne Bedenken höher eingestellt werden könnten. So besonders der Posten für die Einnahme aus Nutz- und Brennholz, die bei den fetzigen hvherr .Holzpreisen sehr svohl erhöht werden könne- desgleichen liabe srch der Ausschuß bezeugt, daß der Posten „Direkte Stenern" erhöht werden könne, was nach den Ersah- /rungen und Ergebnissen der letzten Jahre durchaus zu rechtfertigen sei. Das zeige auch die Entwickelung von .Handel und Industrie, sowie dre günstige Gestaltung der landwirtschaftlichen Verhältnisse. Ter Antrag Ulrich verlange Unmögliches und mußte daher abgelehnt werden; dagegen fand im Aussckzuß einstimmig die An? regung Annahme, die drei untersten Steuerstufen von der Erhöhung freizuhalteu. Ter Antrag Henrich auf Einführung einer Krregs,teuer hatte, wie sckw>r der Vorredner bemerkte etwas Bestechendes, besonders wegen der Freilassung der Stenerftnserr unter 2300 Mark, er mußte aber schon toepot staatsrechtlicher Bedenken unausgeführt bleiben Die Wetter vorgeschlagene Erhöhung der Vermögenssteuer von 95 Pfg ans 105 Pfg., die gegen den Rtzgierungsvorschlag ein Mehr von 150 000 Mark ergeben hätte, fand im Ausschluß ebenfalls keinen Anklang. Der Redner ging darnach auf die einzelnen Ausschußbeschlüsse naher ein. Die beantragte stärkere Entnahme aus den Reftrven des Staates werde da aus dem Grunde vollständig gerechtfertigt, well man dem Sbeuerzckhler in der jetzigen schweren Zert nicht allzuviel MMuten dürfe. Ueürigens seien doch die Unterschiede zwischen dem, was der Ausschuß rmd was die Neuerung lovlle, doch garnicht so groß: es handle sich um 3°/o der Steuererhöhung, also um eine verhältnismäßig geringe Summe Der Redner erörtert darnach die Ausführungen des Präsidenten; über dre Steuerfreud-igkeit in der Bevölkerung und wendet sich dagegen, daß der Ausschuß gegen das notwendige Maß einer Steuerer hölmng sei. Er lasse faf), auch durch ettoaige Pressestinmren nicht beernllussen rrnd harlllle nachi semer eigenen Ueberzeugung und dem Pftuhtgesuhl der Wählerschaft gegenüber. Man müsse bei der Bemessung der Steuererhöhung doch vor allem die gegenwärtigen Verhältnisse, dre Trmerung usw. in Betracht ziehen und bedenken, daß serterrs des Reiches noch sehr starke Anforderungen zu erwarten find. Gerade die mittleren Ernkonrmen irr Hessen verdienten möa- Uchftc Schommg, und man könne wohl annehmen, daß die jetzige Erhöhuirg nicht eine vorübergehende, sondern eure dauernde fern werde, ^er vom Ausschuß beschlossene Zusatz im Asttt. 6 des Fi- nan^esetzes ser gerollstsertigt, und die vom Vorredner dagegen erhobenen Einwendungen .hätten ihn geradezu verwundert, 'denn J 1 ®* 1 kömre doch der Volksvertretung nicht zumuten daß fte Jim seitens der Regierung in dieser wichtigen Sache ernfach die Hände binden lassen solle. Zum Schluß nxrndte sich der Redner noch energisch gegen das weitere Eingreiferr des Rerchev rn das Gebiet der dem Lande zustebenden direkten Be- steuernng. Auch gegen die jüngst im preußischen Landtag erhobe- nen Vorschläge rn betreff Uebernal-Me der prenßisch^hessischen Staatsersenbahuen auf das Reich müsse Einspruch erhoben werden rm Untere,,e unseres Landes, dem dadurch eine sehr wichtige und crgreoige Ernnahmeguelle entzogen werden würde. Mit dem Ms-. druck der Zuversicht, daß es in den nächsten Tagen doch oelin- Abänderungsvorschläge zum Etat zu "einer Staatsregierung und Volksvertretung zu gelangen, schloß der Redner ferne vom Hause mit größter Auf- Man befrage den Hausarzt merksamkert angehörten und beifällig aufgenommenen Aussührnn- gen. Darmach wurde die Sitzung um 1 Uhr abgebrochen. Fortsetzung der Beratung morgen früh 9 Uhr. Aus dem englischen Unterhaus. L-o n d o n, 15. Mär-. (MTB. Nillftamllich.) Im Unter- Hause sprach, da Asguith unpäßlich war, G r e y über c>en E i n - tritt Portugals in den Kri eg und sagte: Die unmittelbare Ursache der Erklärung des Kriegszustandes seitens Deutschlands an den ältesten unserer Alliierten war der Entschluß der portugiesischen Regierung, alle deutschen Schiffe zu requirieren, die seit Beginn der Femdscligikellen in den heimischen oder kolonialen Häfen Portugals lagen. Wäre Portugal eine vollkommerr neutrale Nation ohne die Bande eines Bündnisses mit irgend einem Kriegführenden, so wäre nichtsdestoweniger sein Vorgehen vollstän- dpz gerechtfertigt. Der Krieg ist die Ursache des schnell wachseirden Mangels an Tormengehalt in allen Teilen der Welt gewesen und es .war klar geworden, daß im Interesse ihres Landes es dis Pflrcht der portugiesischen Regierung war, sich alle in ihren Häsen lregenden ihr zugänglichen Schiffe nutzbar zu machen. Dies war dre Ansicht der portugiesischen Regierung und wurde ihr auch von der britischen Regierung dringend nahe gelegt. Ein Staat ist im Notfälle zur Requisition des Eigentums aller Einzelpersonen und zu seiner Verwendung für derr össentlichen Gebrauch berechtigt. Dres Recht beruht auf der Souveränität jedes Staates und konnte von lern er fremden Macht bestritten roerden. Portugal war indessen nicht eine neutrale Nation im strengsten Sinne des Wortes. Der Beginn des Krieges hat die portugiesische Regierung erklärt, caß sre unter leinen Umständen die Pflichten ihres alten Bündnisses mit Grvßbrllannien unbeachtet lasten wolle. 'Beifall.) Sie verfolgte bei ihrem Borgehen einen Kurs, der keine dritte Partei verletzte; sie versprach, bei der Beschlagnahme Bezahlung und Ent- schiädigung. Mer die deutsche Regierung überstürzte die Tinge durch! das entschiedene Verlangen nach eirrer Erklärung, welchem alsbald die Kriegserklärung folgte, indem sie so die Lage bezüglich. Zal/lung einer Entschädigung änderte. Man sah, daß Deutschland, das jetzt Portugal des Neutralitätsbruches beschuldigte, selbst vortugieslsches Gebiet im Oktober und Dezember 1914 verletzt hatte durch Einsülle in die portugiesische Kolonie Angola und später durch den Versuch, einen Eingeborenen urfstand m Portu- gresisch-Oltafrika anzuzetteln. Portugal kann versichert sein, daß Großbritannien und die Alliierten ihm jede Untecstützung, die es benötigen könnte, gewähren. Portugal wurde gezwungen, sich an dre Seite der Alliierten m stellen, und so s eres w r l l k o m m e n als tapferer Helfer bei der großen Sache, für die der gegenwärtige Krreg geführt wird. Unterstaatssckretär^ T e n n a rr t erklärte bei Einbringung der lBorantchläge für das Heer, es liege nicht im öffentlichen Interesse, die zahlenmäßige Stärke des Heeres zu nennen oder die Stärke der einzelnen Heeresteile anzrrgeben, die auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen stehen; er wolle jedoch der wunderbaren Disziplin Anerkennung zollen, wdlll>e die Truppen in Anbetracht der kurzen Zert ihrer Ausbildung zeigten und welche für Offiziere wie Mann- sclmften Bände sprächen. Zu denc Zeitpunkt de-s von Lord Derby geführten Werbefeldzuges habe sich eine Million Rekruterr in vier öligen einschrerben lassen. Mit Bezug auf den L u f t d i e n st sagte ^ennnnt, er habe diesen stets als von höchster Wichtigkeit bctra'ch tet; scme Lerftungsfühigkeit hänge zum großen Teil von der Ge hermhaltung ab, so daß er keine Einzelheiten geben könne. Tie Versorgung mit Abwehtrgeichr'ltzen sei besser, als sie je gewesen, und die Organilatton der Verteidigung Londons sei jetzt nach Maßgabe des beschlossenen Umfanges vol^stärrdig; sie werde in diesem Maßstab auch aus die Provinz überttagen. Die Versorgung mit Abioehr- mrtteln ser in Wirklichkeit unbegrenzt. Ihr Wert werde mit der Zunahme des Materials erhöbt und verbessert. Tie Versorgung mit o'^^F?u gen werde je/t für genügend gehalten. Die Regierung -nahnr srch der Frage ernuttch an. Ein großer Teil der jetzt in Ge- brauch besmdlrll-en Maschinen sei britisch, während sie in ihrer großen /.liehrlmt von britischer Herstellung seien. Tie große Zahl brrtrscher Maschmen von l>ol>er Kraft, die jetzt fertig würderr, werde vernähe sofort crne wesentliche Verbesserung hcrbeiführen Was die Flugzeugführer betreffe, so erlange man jetzt jeden Mo nat so viele, als man im August 1914 für das ganze Heer mobili- Ireren komrte. Diese Zahl werde in naher Zukunft noch erheblich vermehrt werderr. Tennant zollte sodann den Ter'ritorial- 'truppen warnte Anerkennung und sagte von ihnen, daß sie sich mrt Ruhm bedeckt hätten. Obwohl sie nur für den Dienst in der Hermat eingetteten feiert, ständen sie jetzt in Frarrkreich, Saloniki, Andren, Aegypten und Mesopotamien. könne wohl g^ lagt werden, daß die Berechttgrmq des - Territorial- systcrns ausreichend erwiesen sei. Die Ankäufe von Pferden in Kanada und den Vereinigten Staaten würden jetzt aufhören da man rm Vereinigten Königreich eine genügende Menge von Pferden werde kaufen können, um Verluste zu 'ersetzen. Tennant verlas sodann einen Bericht des Generals Haig, in welchem dreser erklärte, daß die Truppen von Anfang an mit Lebens- Mitteln, Uniforrnerr, Ausrüstungen, Transvortgelegenheilen und Futter mit memals nachlassender- Regelmäßigkeit umsorgt worden sereir und daß die Meugx und der E^alt der Lieferungen nie- mals zu wünschen übrig gelassen haben. Die englischen Strertkraste in Frankreich seien von zwei Armeekorps brs auf em großes Heer vermehrt worden. Für die Beguemlich- kert der Soldaten, ftrr Gesunde wie Kranke, sei alles geschel>en. Das Ergebnis dieser unernrüdlichen Arbeit ser, daß alle S^dcrten Gesundheit, frohen Mut und ^S-ieges- vertrauen besaßen Weder Haig noch seine Offtziere würden vergchen, was fte dem K ra n ke n schweft er n d i enst zu dan- ren hatten, der ferne Aufgaben unter den schwierigsten Verhält- nstien pünktlich erfüllt habe. Was die gesundheiEben Maßmrhinen betreffe, so habe m^n ;etzt keine Besorgnis nrehr hinsichllich der Dysentene und Diarrhoe rn Saloiftki und Aegypten. Gegen Gas- worden^ ^ rfkrudes seien mit Erfolg Maßnahinen getroffen Reines unverfälschtez UaturprodM feit 30 Jahren stntz ächte Soäener Mineral- Pastillen. heraestellt aus achtem Lodener chuell- saiz in Verbindung mit feinster Zuckerraffinade. Preis nach wie vor nur 85 pfg. die Lchachtel. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B e tr.: ^Enteignung, Wlieferung und Einziehung der beschlag-. nahmten Krlpferg e gen stände usw. Mit Bezngnahnre aus den im Kreisblatt Nr. 96 vom 2. November 1915 veröffentlichten Nachtrag vom 29. Oktober 1915 zu den Bekanntmaclnmgen, betr.: Beschlagnahme, Meldefftlicht und llblrcferurrg von Küpscrgegenständen usw., werderr die darin enthaltenent r a f b e st i m m u n g e n hiermü nochmals zur allge-, mernen Kerrntnrs der Bevölkerung gebracht. Gießen, den'15. März 1916. Großherzogliches Kreis amt Gießen, vr. U sing er. * Strafbestimmungen. Wer vorsätzlich die Beftandsmeldung arrs dem vorgeschriebenen e-ordrull nicht in der gesetzten Frist ernreicht oder wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben mallft, wird mit Gefängnis bt* zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu zehntanserrd Mark dLftraft, auch tonnen Vorräte, die verschwiegen sind, im Urteil für bem Staat verfallen erklärt werden. Wer fahrlässig die Auskunft zu der 'er auf Grund dieser Verordnung verpflichtet ist, nicht in der gesctzteii Frist erteilt oder unrichtige ->der unrwllständige Angal>en inawt, wird mit Geldfttafe bis zu dreitausend Mark oder im Un- vermogenslalle mit Gefängnis bis zu sechs Ällmateir bestraft Mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldsttafe bis zu zcl'ntauftnd Mark wird, sofern rkirht nach allgenieiuen Sttasgesetzcn höhere Strafen verwirkt sind, bestraft: 1. wer unbefugt einen beschlagnahmten Gegenstand beiseite- fchafft, beschädigt oder zerstört, verwendet, verkauft oder kauft oder ein airderes Veräußerungs- oder Erwcrbsoeschüft über ihn abscAießt; " ' ' 1 2. iver der Verpflichtung, die beschlagnahmten Gegenstände zu verwahren und pfleglich zu behandeln, zuwiderhandelt- o. wer den erlassenen Ausführungsbestinrrmmgen zuwidcrhandelt Frankfurt (Main), den 29. Oktober 1915. Stellv. Generalkommando 18. Armeekorps. Zusätze. a) Ausschrrbder Zwangs Vollstreckung für einige Gegenstände. Ter Endzeitpunkt für die Durch- sutirung der />ivangsvoll)tteäüng wird für die nachbenannten Gegen,rände wie folgt h inan sge schoben' die unter 8 2, Klasse A, Ziffer 2 und 3 fallende Gegenstände, soweit sre nachweislich znrHer- Stellung menschlicher oder tierischer Nah- rung dienen, oder soweit es sich um in Herden eingebaute Wa ss e r s chi f fe und dergleichen handelt, brs zum 31. Juli 19 16, § % Klasse B, Ziffer 2 fallende Gegenstände brs zum 3 0. September 19 16. Für die andererr, vorstehend nichtge na nuten Gegen- keine Fristverlängerung ebr. v) Zu ^ampskocheinrichtungen gehörende Är m a turen für dre Ersatz aus^ beschlagnahmefreiem Material nicht bes'chafft werdeii kann, brauchen nicht abgeliesert werden und könnerr bis auf weiteres in Benutzung bleiben, e) Meldung vrjn ,Ni cke l cinsa tzkesseln und der- gl erchen. Mle rm § 3 der obengenannten Verordmrng aufge uhrten Personen usw. smd verpstichltt, bis spätestens li r^jL 1 ?} 6 . bcri erforderlichen Ersatz für die in ihrem Besitz beftudlrchen, noll) nicht ausgewechs-elten, unter - 5 2 Klaffe B, Ziffer 2 fallerrden GegeMänÄ zu be,L mL letztere zur Auswechselung arr die crrrswechfelndc Firma sofort nach deren Abruf zu senden bezw. den Ausbau der beschlagnahmten Metallmengen nach Ernpsangdes lErsatzes ilmgehend vorzu nehmen. ^ ^Ferner sind diese Gegenstände bis zum 1. Mai 1916, un- beschadet aller bisher erstatteten Meldmrgen, cm den zu- standigen Dminrunalverband curs von diesem einzirfvrdern- den Meldevordrucken gemäß dessen Aussührungsbesttmmnn- gen Nochmals zu melden. Frankfurt (Main), den 15. März 1916. _ Stellt?. Generalkommando des 18. AnneekoiDs. ^ ^ Märkte. F C. Frankfurt a. M.. 15. März. S ch w e i n e m a rk t. AnL ^rrreben zum Verkauf wareir auf demSchweinenrarkt keine Schweine Städtische Schweine standen 289 ben Aietzgern zur Verfügung , ß o. Frankfurt a. A^ 15. März. K a r t o s f e l m a r k t. Kar- UN Großhandel rn loser Ladung ab Versandstation 6,10 Mk. per iuu 5vtlo. etr.; Enteignung, Ablieferung und Einziehung der beschlaa- nahmten Kupsergegenstände usw. An den Oberbürgermeister zn Gießen und an die Großh Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Hinweis arrs 8 ‘1 und 9 unserer Ausführungsbestim- uwngen dom 29 Dezember 1915, Kreisblatt Nr. 115, vom öl Dezember 1915, beauftragen wir Sie, für rellftzeitige Durch fuhrung der Ablreserung der Metallgegenstände bis znm 31. l. Mts besorgt zu sein Eiu« Friftverlängeruug über diesen Zeitpunkt hinaus r,t nur hmsrchllrch der folgenden Kessel und Wasscrschisst ^gestanden worderr Sre wollen dies in ortsüblicher Weise zur Kennttrrs Per Bevolkerirng bringen und auf die vorstehend abg druckten Strafbestimmungen nachdrücllichst anfmerksarn machen Ue^r 'das Borkonrmen von Nickeleirrsatzkesseln enoarten wir umgehenden Bericht. Gießen, den 15. März 1916. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I)r. U s i n g c r. ernähr Wass r aus dem König!. g 72 & a Mineralbrunnen SU von hervorragender Wirkung bei Blasen-j Hieren-j Qichf-Leiden sowie bei allen übrigen Erkrankungen der Harnorgaue. Nach neueren Erfahrungen ist es auch ausserordentlich wirksam zur Aufsaugung pleuritischer Ilxsmlafe. Die tzzaeue ist seit Jahrhunderten medizinisch bekannt. Erhältlich in allen Apotheken und «incrftl^Mser- h andiungen. Bein natürliche Füllung! (2044 Eiserrtmhn - K»r»sumverein Gieften 'eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.) 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Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Maus der Offenlegungsfrist bei dem Vorstände der land- und forstwirtschaftlichen Beruss- genossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Kesselbach, den 14. März l9l6. Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. Schwalb. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der laud- und forsNvirt- schaftlichen Berufsgenossenschaft von 1915 für die Gemarkung Climbach liegt vom 17. März ab zwei Wochen aus der Unterzeichneten Bürgermeisterei offen. « Climbach, am 14. März 1916. Großh. Bürgermeisterei Climbach. Stein. 2084 Bekanntmachung. Daö Umlagekataster der land- und jorstwirt schaftlichen Berufsgenossenschast von 1915 für die Gemarkung Lindenstruth liegt vom 20. März ab zur Einsicht der Beteiligten 2 Wochen auf unter zeichneter Stelle offen. Lindenstruth, den 15. März 1916. 208 , Großherzogliche Bürgermeisterei. I. B. Fatum. 207$ ÄllWme Drtskmkeskch Gieße«. Die Beiträge zur Krankenkasse und Invaliden. Versicherung für Januar 1916 können noch bis zum 30. d. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 15. März 1916. Der Vorstand. 5c. A.: Alb. Lentz. 2085V Holzversteigermrg. DieuStag, den 21 . März 1916, sollen auS dem Gemeindewald Treis a. Lda. Distrikt Afpen- strauch verkauft werden: 12 Eichen-Stämme 8 Fstm., 7 Buchen-Stämme 6 Fstm., 29 Rm. Eichen-Nutzscheit. Brennholz und Scheiter Rm.: 380Buche, 54 Eiche. Knüppel Rm.: 71 Buche, 20 Eiche. Reisig Rm.: 450 Buche, 106 Eiche. Stock Rm.: 116 Buche, 26 Eiche. ' Die blau unterstrichenen Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Zusammenkunft vormittags I# 1 / 2 Uhr bei Nr. 1 am Pflanzgarten. Treis a. d. Lda., 14. März 1916. Großherzogtiche Bürgermeisterei Treis. Bonner. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast von 1915 für die Gemarkung Stockhausen liegt vom 16. März ab zwei Wochen auf der Unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Stockhauscn. den 15. März 1916. Groß herzogliche Bürgermeisterei. I. B.: Carls. 2017 Brerrnkolj - Versteigerung. Die Könml. Obersüritcrei Strupbach verkauft Montaa» de» 2«. März 1916 vornnttaaS 9 Hbr, in dsr Wirkfäilül Schlierback zu Weber aus, den schütz- bewirken Bieber und >tbmZiSberg Dtstrikl DunSbergkops, l»ov-erer und Bierruten^ ^ Eicken: 7lRtn. Scheitu. Knüppel. 139Rm.Retser-.u.3.511. Bi»*r>-r»:888 „ ,. „ „ 1300 „ n n 5 Rm. Scheit uud Knappet. Das i»ol 5 wird in der ReiHeniotge der angegebenen Mf^kte veEnefl. I2064O 2065 Pappschachteln Edgar Borrmann Eise»vL»dl»«O. ma Photographie! CbcmikaUeü in Sribstanr, Patronen- u. Pastillenforln. gebrauchsfertige 1-äsungeu. i5ntwit-kler. Firaaeu und Donbäder/TroEenvlatten, Pavicre, B»itEnvten. {6 Soä Adi.-Drof. fittoSchaaf GeirerSwea 39. 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März ist nun auch mein geliebter Bräutigam, unser braver Schwiegersohn und Schwager Lehramtsreferendar ' Adolf Winkler Leutnant der Reserve im Infanterie-Regiment Nr. 81 Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille im Alter von 27 Jahren nach treuer Pflichterfüllung seit Beginn des Krieges fürs Vaterland gestorben. 2049 Wieseck bei Giessen, 14. März 1916. Martha Braunewell J. Braunewell und Frau Karl Braunewell. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, dass am 27. Februar 1916 unser innigstgeliebter,* unvergesslicher Sohn, Bruder, Schwager und Neffe Heinrich Engelbach Reservist im Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116 nach 19monatlicher treuer Pflichterfüllung im 26. Lebensjahre auf dem Felde der Ehre fürs Vaterland gefallen ist. In tiefem Schmerz: Familie H. Fngelbach, Zugführer Familie K. Go bei Ottilie Schmidt. Giessen, 16. März 1916. 08331 Den Heldentod starb mein langjähriger Lagerist Herr Heinrich Engelbach Reservist im Infanterie - Regiment Nr. 116, Ich werde ihm, besonders auch wegen seiner vorzüglichen Charaktereigenschaften, stets ein ehrendes Andenken bewahren. Julius Nattmann, Zi;rarrenfabrik. Nach ununterbrochener 19 monatiger treuer Pflichterfüllung vor dem Feinde erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser geliebter, einziger Sohn, Bruder, Neffe und Vetter Willi Schwan Gefreiter im Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116, 4. Komp. Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille in der Nacht vom 3. auf 4. März im 21. Lebensjahr im Kampf fürs Vaterland gefallen ist. Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Schwan und Frau, geb. Ockel Johanna Schwan Marie Schwan. Giessen (Hammstrasse 4), 16. März 1916. n 1*73 Giessen, den 16. März 1916. (2069 Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom liebsten, was man hat, muß scheiden. Fern von der Heimat, fern von deinen Lieben, ruhst du nun aus in fremdem Land, Bei den Helden, die auch noch fielen für das teure Vaterland. Können wir dem Grab nicht schmücken, trauernd an der Gruft nicht stehn, Auf gen Himmel wo 11 n wir blicken, denn dort gibts ein Wiedersehn. Kühe sanft, du treues Herz, du hast nun Frieden und wir den Schmerz. Unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass am 29. Februar nach 19-mgnatiger treuer Pflichterfüllung mein herzensguter heissgeliebter braver Mann, der. liebevolle treusorgende Vater seiner Kinder, der treue Sohn und Bruder, der unvergessliche Schwiegersohn, Schwager und Onkel Balth. Weiss II. Wöhrmann im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 81, 6. Kompagnie im Alter von 33 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen ist. In tiefer Trauer: Familie Jakob Bark IV. Familie Karl Bnrk, z. Zt. im Felde Familie Ludwig Bnrk, z. Zt. im Felde Familie Karl Bark II. Ww. Georg Bnrk. Marie Weiss, geb. Burk und 2 Kinder Familie Balth. Weiss I. Familie Karl Weiss II. Familie Jakob Reitschmidt Watzenborn, den 15. März 1916. V er ihn gekannt, wird unsern Schmerz ermessen, was er uns war, wir Werdens nie vergessen. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. 0*845 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast für das Großherzogtum Hessen für 1915 von Eberstadt und Arnsburg liegt zwei Wochen lang, vom 17. bis 31. März, auf der Bürgermeisterei offen. Widersprüche ge.gen die Höhe der Veranlagung oder Nichtveranlagung sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstände der land^ und forstwirtschaftlichen Berufsgenoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Eberstadt, den 15. März 1916. GrvßherFv gliche Bürgermeisterei. Görlach. 2088 Am 8. März starb den Heldentod fürs Vaterland infolge schwerer Verwundung auch unser zweiter, innigstgeliebter Sohn, unser guter Bruder und Schwager Peter Pfeiffer Musketier der 11. Komp. Infant,-Regt Nr, 117 im 23. Lebensjahre. In tiefster Trauer: Familie Heinrich Pfeiffer. Mainzlar, 15. März 1916. 2068 - ***** . kV iv| .-f.aK, Danksagung. Für die freundlichen Beweise herzlicher Anteilnahme, sowie für die reichen Blumenspenden bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau sage ich Allen meinen tiefgefühlten Dank. Ludwig Bratfiseh. Giessen, 14. März 1916. 2047 Nutzholz-Verkauf. Slin? demGemeimdewalbe Krofdorf soll folgendes Ercheustammholz tm Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden: Los 1. Distr. 11b Sornstti»: Nr. 2 u. 3---2 St. 3. SM. von Durchmeger ~ L08 Fstm. Inhalt. $afelb«: tfrö-O, 11, 12. 14-17, 19-38 u. 34 = 2ß St. 4. KL von 30-89 Ztm. Durchmesser ---18.48 Fstm. f. on Mir. 13a Steinbusch: Nr. 67-69^=3 St. 4. KL non 30-32 Ztm. Durchmesser--1,84 Fstm. Inhalt. Der Verkauf erwlgt unter den hier gültigen allgem. dolzverkaufSbedinaunaen. Die Schläge liegen unmittelbar cm der Stratze Krofdorf - Waldbaus, etwa 2*/ a km von Krofdorf entfernt. Gebote sind für den Festmeter, nach Losen getrennt M }W 27. März Vs. Js. mittags 12 Uhr an den Unterzeichneten abzugeben. Krofdorf, den 13. März 1916. Der Bürgermeister. [2066B Photograph. Apparate !! der ersten deutschen Firmen !! wie Klapp-Kameras • Feld-Kamöras • Projektions-Apparate • Kopiermaschinen Sämtliche Bedarfs- Artikel FiwfoorArtihel für die Photographie Photogr.- Alben eum Einkloben und Emstecken der Bilder fttr alle Format* Postkarten- Alben ond Flints verschied. Fabrikate in jeder Preislage empfiehl* MedizinaB-Drogerie zum Kreuzplaiz SPEZIAL-PHOTO-HAUS Fernsprecher 706 Kreuzplatz 9 Fernsprecher 706 AU" Alle Arbeiten werden prompt nnd gut aus^efOhrt! *aB "HM 1823a