Ar. bi Zweites Blatt M. Jahrgang krfcheinl Ktzlich mÄ Ansnahnre des Sonntag. Die „«etzeLer KEenblStter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich bjügelegt, das „Areirdlatt für öeo «reis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Lantz«irrschaf1licheu Sett-. sr»-en AusschtuH das Beispiel der Steuererhöhung in anderen Staaten nicht ausschlaggebend war, Ttnb diese nur bei nachgewiesenem Bedarf gerechtfertigt werden kann. Da seit 1910 in Hessen erheblich mehr Steuern eingezogen wurden, als «der Vorausckstag erforderlich erscheinen ließ, so hätten die Fonds mit Recht herangezogen werden können. Mein aus der pfleglichen ^Handlung der Fonds ergebe sich die Notwendigkeit der Steuerechöhung. Eine Ermäßigung der Schuldentilgung schlug der Ausschuß nicht vor, weil er eine Aenderung des Gesetzes für bedenklich hielt, das finanzielle Ansehen das Staates leiden könne usw. Djagegen hat er durch Einnahmeverbesserungen und Abstriche 642950 Mark erspart und den Betrag der zu erwartenden Steuern um 300 000 Mark erhöht, so daß jetzt eine Verbesserung des Etats um rund 943000 Mark vorliegt. (Die einzelnen Abstriche usw. haben wir in den Berichten über die Ausschußsitzungen bereits mitgeteilt.) Bei der Vermessung der SteuererhöhUng war der Ausschuß der Meinung, daß nicht allein der von der Regierung errechnet Bedarf, sondern cruch die Leistungsfähigkeit der Steuerzahler insbesondere während des Krieges mit in Bettacht gezogen werden müsse. DieSiteuer- erhöhung ist vorgeschlagen ohne Rücksicht daraus, welche Erhöhungen in den Gemeindeumlagen und welche Belastung durch das Reich auf dieselben Schultern gelegt werden Insbesondere werden die Gemeinden bei den mannigfachen Anforderungen des Krieges ohne eine Steuererhöhnng nicht mehr Auskommen und auch die Auflagen des Reiches an den einzelnen Steuerzahler werden von bedeutsamem Umfang sein Der Anttag des Abg. Mrich, der die völlige Befreiung der drei untersten Steuerklassen von jeder direkten Steuer bezweckt, wittde einen Ausfall von mindestens einer Million Mark zur Folge gehabt haben, und deshalb ging der Ausschuß nicht darauf eim Dagegen stimmte er der Anregung des Abg. Dr. Osann zu, die drei untersten Steuerstufen von der Steuererhöhung frei zu lassest. Sehr ausführlich wird im Bericht die Beratung iiber den Anttag des Abg. Henrich, den Fehlbettag durch eine Kriegssteuer fux 1916 aufzubrin- gen, behandelt, und in einer besondere:! Beilage die Darlegung der Regierung dazu bekanntgeigebem Ein Anttag des Aba. Dr. Osann, den" 2ürsfäll für die Nichthcranziehung der drei unteren Klassen zur Steuercrhöhung (150000 Mk.) durch eine Erhöhung der Vermögenssteuer um weitere 5 Pfg. für je 1000 Mk. zu decken, fand Widerspruch von der Regierung und aus den« Kreisen der Ersten und Zweiten Kammer. Bei den in der letzten Sitzung des Finanzausschusses vorgenom- menen Abstimmungen über die Steuererhöhung und die weitere Deckung des Fehlbettages wurden dann die in unseren AusschußbericH bereits mitgeteilten Beschlüsse gefaßt. Die allgemeine Uebersicht im Ausschußbericht wendet sich zum Schlüsse entschieden dagegen, daß seitens des Reiches durch weitere Eingriffe in die direkten Steuern der Einzelstaaten deren finanzielle Leistungsfähigkeit unterbunden und damit deren politischeSelbstandigkeit untergraben lviro. Der Ausschuß schließt sich in dieser Hinsicht ganz der diesbezüglichen Erklärung der Regierung an und nahm auch mit allen gegen 2 Stimmen' die Entschließung an: Die Kammer wolle die Regierung unter voller Billigung der Schlußausführungen der Denkschrift des Herrn Präsidenten ides Finanzministeriums zu dem HaupWoranschLag ersuchen, im Bundesrat Stellung zu nehmen gegen jede weitere Inanspruchnahme der Einkommen- und Vergnügens st euer für das Reich, als einer schweren Schädigung der finanziellen Verhältnisse der Einzelstaaten und deren wirtschaftlichen und politischen Selbständigkeit. Bei der hessischen Landwehr wahrend der französischen Zeptemberoffenfive. Von stud. jur. H. H., Wiesbaden. II. Anr 24. September, morgens, beschossen die Franzmänner auch wieder unsere vorderen Gräben aufs kräftigste. Es ist Mittag. Die Essenholer sind weggeschlickt und tmr gedenken bis zur Rückkehr derselben noch: einen Schafskopf zu spielen, da keucht ein Befehlsempfänge!: in unseren Unterstand: „Die erste Kompagnie sofort zur Unterstützung nach vorn!" Fluchend und schimpfend packt jeder hastig seinen „Assen" und stürzt auf den Versammlungsplatz, wo wir Uns alle sofort auf den Boden werfen, da ein feindlicher Flieger über uns kreuzt, der mit seinem Vüaschinengewehr den Seinen nach Art der Morsezeichen Signale gibt. Er muß uns bemerkt haben, denn schon heulen die ersten Granaten heran. Also so schnell wie möglich jetzt zum Laufgraben, der zum Lager 3 führt, wohin wir befohlen sind. Trotz des schweren Feuers erreichen wir dasselbe ohne jeden Verlust. Welch ein Bild bot sich uns bei der Ankunft im Lager dar! Ueberall mehrere Meter tiefe Löcher, herrührend von Minen Und 28-Zentimeter-Gran.aten. Die Strecke einer Feldbahn war, soweit wir sie übersehen konnten, vollständig zerstört, ein Granatloch neben dem anderen, die Geleise wie Draht verbogen oder in alle Wttrdss zerstreut. Biele von den schönen, festen Unterständen waren zusammengeschlagen, die Insassen verschüttet. Glück- lichierweist lenkten die Franzosen bei unserer Ankunft ihr Feuer gerade, «auf Lager 0, so daß wir in aller Ruhe die noch, unversehrten Unterstände beziehen konnten. Soeben hatten wir uns eingerichtet, da ging auch bei uns der Tanz wieder los. Trommelfeuer aus unser Lager. Konnten wir anfangs die Einschläge noch zählen, so war das nachher unmöglich. Ein ohrenbetäubender Lärm, als ob die Hölle los sei. In das Platzen der Granaten mischte sich das ganz unheimliche Herannahen der Minen. In der Nacht hatten wir etwas Ruhe. Aber kaum war der Morgen gekommen, da setzte die französische Artillerie wieder ein. Wir saßen ganz still in unserem Unterstand. Die Nachbarunterstände waren schon fast alle eingeschlagen. Unter grausigein Schweigen, mit angespanntem Gliche und wert aufgerissenen Augen erwarteten auch- wir das Geschoß, das unsere Behausung zum Grabe machte. DochÄ-ir hatten (Glück. Einmal nur barst direkt vor unserer Erdwohmrng eine Granate, der Luftdruck drückte uns an die Wand, so daß Uns für einige Augenblicke der Atem genommen war. Am Abend trat wieder einige Ruhe ein. Ebenso wie wir hatten auch die anderen Kompagnien Verluste zu verzeichnen, besonders die in vorderer Stellung liegenden. Von einer Kompagnie erzählte mau folgendes: Sie war im Ruhaort alarmiert worden und hatte schon S.erreicht, als sie vom französischen Artilleriefeuer überrasch wurde. Ein Zug der Kompagnie suchte Schutz in einem tiefen Stollen nahe der Kirche. Da heult es durch die Luft heran und eine schwere 28- Zenttmeter-Granate schlägt den Stollen zusammen, den ganzen Zug lebendig begrabend. Ein Pirmierhauptmaun sieht es: schnell hat er zwanzig seiner Leute Mummen und dringt trotz des furchtbaren Feuers zu dem Stollen vor. Der zweite Eingang desselben ist noch Unversehrt: also hinein und gegraben, was das Zeug hält. Wieder das unheimliche Heulen m der Luft. Die kleine Heldenschar grDt nicht mehr, sie ist selbst begrabe», da eine weitere Granate auch den zweiten Eingang verschüttet hak. Nachts Mußten wir in die vordere Stellung, um die zerschossenes! Gräben wieder notdürftig aufbauen zu helfen. Pichts war mehr tz-u erkennen von der so schön ansgebauten Stellung, der Graben war buchstäblich eingeebnet. Trotzdem hatte die darin besind- liche Kompagnie sich gehalten. Kerner von den bärttgen Leuten sprach ein Wort. ZU Hemdsärmeln arbeiteten sie angesttengt am Aufbau des Grabens ober an den verschütteten Unterständen, um die darin befindlichen toten Kameraden zu bergen. .Gegen Morgen kehrten wir ins Lager zurück. Bon Ruhe konnte keine Rede sein, denn bald spielte die feindliche Artillerie» wieder aus zum grausigen Tanz. Wie an den beiden Tagen vorher saßen wir auch heute zusammengekauett in unserem Unterstand und horchten auf die gräßlich Musik da draußen. Um Mittag herum erreichte das Trommelfeuer seinen Höhepunkt. Es war. um den Verstand zu verlieren bei dem Pfeifen, Brausen, Heulen, Krachen in der Nähe, Schwefelgeruch erfüllte die Luft; das ganze Tal war eine einzige Dunstwolke. Und in der Ferne das ewige, monotone Ge- ttommel der französischen Batterien. Zu viel für uns Menschenwesen. Einige Leute sprangen aus: „Wir wollen heraus. Lieber Sturm auf die feindlichen Stellungen, als das noch länger aus- halten!" Ta verdunkelt sich der Eingang unseres Unterstandes. Ein Unteroffizier, die Gasmaske auf dem Gesicht, kauett davor und schreit mit heiserer Stimme, ans der man das Entsetzen heraus- hürt: „Heraus, heraus!" Dann war er verschwunden. Was war geschehen? Waren die Franzosen schon im Lager? Schnell die Patronentaschen nmgegüttet, das Gewehr in die Hand und ins Freie gestürzt. Die Wett schien unterzugehen. Ringsnncher alles ein Tunst, ab und zu sah man da, wo eine Granate krepierte, einen Feuerstrahl cmfleuchten. In der Luft wimmelte es von zuckenden Schrapnellblitzen. Jetzt rasten wir an einem Hellen Feuerschein vorüber; einzelne Unterstände gingen durch Brandgranaten in Flammen auf. Durch andere Granaten wieder, die übelriechende Gase verbretteten, wurden mehrere Leute besin- nrrngslos. Also schnell die Gasmasken vors Gesicht. Zu all diesem sangen die Mnen mit ihrem Heulen mrd die Lufttorpedos mit ihrem knarrenden Geräusch ihr Lied. Im Munitionsunterstand packten wir uns mit Handgranaten voll und dann in den ersten besten Laufgraben hinein nach vorne. Als wir in der Stellung ankcrmen, erfuhren wtt, daß unsere Kompagnie zur Unterstützung der Landwehr .... nach dem Lager C abgerückt sei. Ich beschloß, mit noch einem Kameraden, den gefährlichen Rückweg zu machen, um wieder Anschluß an unsere .Kompagnie zu gewinnen. Wir beiden liefen durch den Laufgraben zurück und dann keuchend über freies Feld nach dem Lager C. Dort konnten wir keinen Bescheid erhalten; vielleicht waren unsere Leute in der Stellung C. Als wir da ankamen, konnte uns wach niemand über die Gesuchten Auskunft geben. Zu unserer Kompagnie wollten lvtt aber unter allen Umständen, weshalb lmr uns nochmals nach dem Lager 0 aufm achten. Unterwegs machte sich aber bei mir und meinem Gefährten der Hunger geltend. Gerade kamen wir unter einem Apfelbaume her, von dem herunter uns die rotwangigen Früchte (Machten. Schnell wurden einige Aepfel heruntergeworseu, und »vir waren noch mit dem Verstauen derselben beschäftigt, als wieder mächtig das ftanzösische Artttleriefeuer einsetzte. Jetzt hörten wir auch Jnfanterieseuer. Vvrsichttg erhoben wir unsere Köpfe über den Grabenrand und da sahen wtt M unserem Schrecken, daß die Franzosen angegriffen hatten und zu unserer Linken schon über unsere Stellung hinaus waren, das Lager 0 bedrohend. Wir beiden waren allein da vorne. Um uns nicht der Gefahr auszusetzen, gefangen genvnmren zu werden, mußten wtt ins Lager 6 zurück. Vorsichtig, mtt schußbereitem Gewchr, schlängelten wtt nns durch den Laufgraben und erreichten unversehrt das Lager. Ein Gewimmel von Helmspitzen und Bajonetten wogte um uns herum. Ein Teil der Lucke roollte nach vorne in die Stellung, nm me Franzosen zurückzuschlagen, ein anderer Teil wieder hatte hinter dein Lager in einem Graben sich zur Verteidigung eingerichtet. Bald schon kaut von vorne die erlösende Kunde, daß der Angriff der Franzosen gescheitert war. In dem Getümmel vbrher war ich von meinem Kameraden abgekommen, so daß ich jetzt allein meine Kompagnie suchen mußte. Ich erfuhr, daß dieselbe sich in Stellung I) befand, wo ein Hauptairgriff der Franzosen erwartet wurde. Gerade brachte nran auch die ersten Gefangenen, tetts verwundet, vorüber. Sie mußten wohl vor dem Angriff Alsi)hol zu sich gcnonrmen haben, denn sie machten größtenteils einen trunkenen Eindruck. Guter Tinge lvaren sie; eurer summte immer wieder vor sich hin: V etendart sanglante est Ievee.“ „Contre nous de Ia tyrannie Klangen sie nicht wie Spott und Ironie, gerade diese Worte: „Gegen uns wttd nun erhoben Das blutig' Banner der Tyrannei?" — Nachmittags kam ich im Lager v an und begab mich sofort in die Stellung, wo ich aus einen Zug meiner Kompagnre stieß. Ter vordere Graben war geräumt, im zweiten Graben erwarteten wir den Hauptangriff. Dieser ließ auch nicht- lange auf sich warten. Nachdem unsere Stellungen wieder unter schwerem Feuer gelegen hatten, hörte dasselbe plötzlich ans, unsere Artillerie wurde jetzt beschossen. Jetzt mußten sic kommen. Und sie kan'.sn. Lange, blaugraue Wellen erhoben sich aus den feindlichen Gräben und wälzten sich auf uns zu. Zuerst dünnere Schützenlinien, dahinter dichte Massen, schließlich geschlossene Kolonnen: so wogte es gegen uns heran, ein graufarbenes Meer. Und imnrer neue Feiirde, in ihrerc cigeAartigen neuen Stahlhelmen anznschauen wie die Landsknechte des Äctttelalters, tauchten auf, jetzt erschienen einzelne Reiter, Stabsoffiziere, ihrecr Leuten ein Beispiel von Todesverachtung gebend. Ja, sogar ein bespanntes Geschütz kam hinter den Jnfanteriemassen her, wetter- hin Leute mit lebendem Schlachtvieh. Der Durchbruch sollte unter allen Umständen vollzogen werden. Wie sah äs bei uns aus? Eine dünne Linie von Landwehr- leuten sollte diese Sturmwogen anfhalten. Das schien unmöglich. Nichtsdestoweniger wurde von unserer Sette ein ra sendes, wohl gezielt es Feuer auf die stürmenden Franzosen abgegeben. Aber immer näher kamen sie. Mochten noch so viele fallen, die anderen setzten, allen voran die Ofsiziere mtt anfeuernden Worten und geschwungenem Degen, über ihre Kameraden hinweg. Ein dicker französischer Major machte sich besonders auffällig. Obwohl ihm das Lausen schwer siel, war -er doch immer vor seinen Leuten: „En avant, mes braves, en avant!" Da traf auch ihn die Kugel. Links mrd rechts von uns war es schon zum Handgemenge gekommen, und bei uns hatten die Franzosen die vordere Stellung erreicht, es schien alles verloren. Da setzte mit einem Male ein fürchterliches Feuer der schweren deutschen Artillerie ein. Volltreffer auf Volltreffer hinein in die dichten feindlichen Kolonnen, diese in Verwirrung bringend. Die vorderen Linien, die unsere Gräben erreicht hatten, glaubten schon gewonnenes Spiel zu haben. Doch jetzt eilten aus den Lagern die letzten Unterstützungen Herbei, über und über mtt Erde beschmutzte Männer, die Rache n^men wollten fstr das dreitägige Trommelfeuer. Auch eine Pionierkompagntt rückte an und stürzte sich mtt geschwungenem Spaten ans bk Franzosen. Da packte diese das Grauen und sie wandten sich zur Flucht. Doch auch der Rückweg war ihnen abgeschnittcn, durch das rasende deutsche Artilleriefeuer konnten sie nicht zurück. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich zu ergeben, wenn sie itidjt bis auf den letzten Mann niedergemacht werden wollten. Noch hielt das deutsche Granats euer an, welches auf einmal auf eine Schlucht gerichtet wurde, die -hinter der französischen Stellung sag. Dort war, wie wir später hörten, Kavallerie angeritten, um, nachdem der Durchbruch gelungen war, hinter uns her die Verfolgung aufzunchmen. Die stolzen Retter hielten wohl heute den Augenblick für gekommen, den alten Ruhm der Schwadronen Bonnemains mrd Gallifets zu erneuern. Der Durchbruchsversuch war unter riesigen Verlusten für die Franzosen abgewiesen worden. Der eiserne Wäll hätte da, wo die hessische Landwehr stand, nicht einen Zoll nachgegcben. Doch auch für uns war der Erfolg teuer erkauft ivorden. Am Abend des blutigen Tages bezogen wir roieder die vordere Stellung. Im Grabens lagen viele brave Landwehrleute, deren bättiger 'Mund sich nicht mehr auftat zu gemütlicher Unterhaltung und zu fröhlichem Gesang. Da siel mir das Lied wieder ein: „Und als der Krieg zu Ende war. Und der Vater war noch immer nicht da, Da riefen die Kinder: ,^Jetzt muß er bald kommen. Denn der Krieg hat schon längst Ein Ende genommen!"" Ern feiner Rogen ging hernieder, als ich so rm Graben cmf meinem Posten stand und die melancholische Melodie vor mich hinsummte. -- Drei Tage und drei Nächte mußten wir noch im Graben unter strömendem Rogen aushalten, ohne irgend einen Unterstand zu haben, wo wir uns hätten ausruhen können. Dann kam die heißersehnte Ablösung, so daß wir abrücken konnten, um endlich die wbhlverdiente Ruhe zu finden.- Aus Hessen. In der Zweiten Kammer beantragte der Abg. Reh die Errichtung einer Haltestelle am Auerberg, Gemarkung Rainrod, der Nebenbahn Msfelö—Mederaula. Spfelplan der vereinigten zranikfvrter Stadttheater. Gpernhaus. Dienstag, den 14. März, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger voir Nürnberg." Mittwoch, den 15. März, abends 7 Uhr: „Der Waffenschmied/ Donnerstag, den 16. Marz, abends 7 Uhr: „Fra Diavolo." Freitag, den 17. März, abends 7h, Uhr: „Der Zigeunerbaron . n Samstag, den 18. März, abends 7 Uhr: „Koniaskinder." Sonntag, den 19. März, nachmittags 3 1 /, Uhr: „Der Beitelstudent/ Abends 7 Uhr: „Martha." Montag, dev 20. März, abends 7*/, Uhr: „Der fliegende Holländer." Zchaufpielhaur. Dienstag, den 14. März, abends 7 1 /, Uhr: „Traumulus." Mittwoch, den 15. März, abends 7 1 /, Uhr: Zum ersten Diale: „Die grttgeschnittene Ecke." Tragikomödie in fünf Akten von Hermann Sudermann. Donnerstag, den 16. März, abends 7'/, Uhr: „Die gutgeschnittene Ecke." Freitag, den 17. März, abends 7 Uhr: „Antonius und Eleopatra." Samstag, den 18. März, abends 7^ Uhr: „Als ich noch im Flügelkleide." Sonntag, den 19. März, n'achmtttags 2 1 /, Uhr: „Maria Stuart." Abends 7»/z Uhr: „Die gutgeschnittene Ecke." Montag, den 20. März, abends 7'/, Uhr: „Die Rückkehr zur Natur." KKslnl»0vO8 Jä«5chlnonkau, EleittrotaoknlkT ' utomobübaa. Brr *- ‘ Direktion: Professor Technikum Bingen nr.--—■— Glmafffturkurse. 2. Ziehung 3. Kl- 7- Preuss.-Süddeutsche (233. Königlich Prcuss.) Klassen - Lotterie Ziehung vom 11. M&rx 1916 vormittag*. A*f Jede (tnoeen» N'jbimt »lad xwvi gleich hob* kp- wl^no erefaJlen, aud twar Je einer »nf die l-oae gleicher Nnmmer In den beiden AlrteUnnj?«n I und II Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern ln Klammern beigefügt. (Ohne Gewihr.) 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Ziehung 3. Kl- 7. Preuss.-Süddeutscbe (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie Ziehung vom 11. Mkm ISIS nuchnrittag*. Vlef Jede cwo^m Neuner «And rare! gleteh hohe I «rinne gefallen, und «war Je einer naf die Le«» I gleicher .Nimmer In den beiden Abteilungen I und II Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 466 527 639 71 1,141 63 448 584 640 838 2218 83 318 49 65 531 666 3lll 238 404 604 4065 153 80 200 673 750 027 5239 40 63 6015 62 302 22 568 7162 381 523 76 603 709 982 0533 643 739 61 0154 308 31 32 34 419 24 522 10224 438 [600) 62 630 810 1 1094 255 304 810 12070 666 674 710 820 22 30 979 10294 410 728 14031 441 509 41 82 15110 267 82 415 97 744 71 10343 429 543 631 743 844 [400] 17 079 27 1 369 658 830 83 936 39 1 0030 379 445 677 98 843 966 1 0574 630 727 803 35 941 ,2 20862 128 82 203 47 644 21007 271 357 493 512 90 941 49 22224 526 48 73 655 824 2*022 462 77 93 [300] 537 765 24117 94 221 32 433 681 83 2 3 021 59 259 356 20128 303 50 79 454 00 521 659 83 989 27049 72 84 87 105 22 429 673 2 0073 194 251 360 63 7 6 515 36 2 9427 35 879 913 3O103 609 754 803 31023 345 599 746 89 899 939 32223 570 79 972 33016 31 44 567 605 873 34000 39 261 386 92 594 752 33118 273 [500] 469 510 17 905 39 82 36071 102 31 63 647 92 832 37084 280 439 679 38169 497 636 917 67 75 3 0227 72 348 460 799 937 55 78 40225 59 66 70 398 650 915 41163 [300] 470 803 42015 154 289 372 920 43201 385 745 831 44184 265 405 577 804 907 [300] 40559 330 40442 779 831 47103 83 291 602 46 95 820 66 794 863 911 40014 .123 70 581 944 89 4 9009 194 205 12 327 423 91 [500] 631 T&6 55 50230 361 402 526 51024 73 89 212 39 [300] 490 703 [500] 876 52012 114 503 17 5*239 350 95 431 [300] 578 861 969 54210 318 463 553 608 78 55195 510 755 [300] 941 50037 '140 202 318 87 485 57010 1300] 200 65 926 58.20 [300] 302 502 47 962 53284 300 545 645 798 826 51 70 60438 532 652 742 984 01663 773 958 84 62005 569 6 3336 492 544 701 64348 05 059 63 397 499 569 86 788 60200 367 426 99 678 93 314 96 67056 148 217 464 66? 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Klasse findet statt am 7. und 8. April ISIS. Nutz- und Brennholz Verkauf. Aus dem Eemeiudewald Krofdorf Gleiberg kounu en Montag, den 20. März ds. Js., vormittags von 9 Uhr ab bei Wirt Moos in Krofdorf zum Verkauf: Distrikt 11b KosEück: Eichen-Ltarnmbolz (Schrei- nerholzLRr.1 und 4=2 St. 3a Kl. über 40 8tm. Durchmesser, Nr. 10, 13, 18, 33 = 4 St. 4a Kl. von 35—39 Ztm. Durchmesser, Distr. 2 Platte: Eiche = 375 Rm. Durch- sorstrmgsreNg. Distr. 5 Steinbusch: Eiche — 3 Rm. Rollen 2 Meter lang, 78 Rm. Scheit und Knüppel, !3 Raummeter Stockholz, 342 Raummeter Reisig Buche == 55 Rm. Scheit und .Knüppel, 3 Rm. Stockholm, 43 Rm. Reisig. Diitr. 2ld. Altebau: Eiche = 38 Scheit und Knüppel, 105 Rm. Reisig. Bache = 493 Rm. Schett und .Knüppel, 942 Rur. Reisig. Das Stammholz kommt zuerst zum Ausgebot. Krofdorf, den 9. März 1916. _ Der Bürgermeister. _ 19768 Holzverfteigermrg Donnerstag, den 16. März 1916, vormittags 9 1 /» Uhr, in der Wirtschaft von Jobs. 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