Nr. 5Y ZMii-s ErschOi»t ttßllch nckl Ausnahme des Sonntags. Die ..«irdener FamitteirSlatler" werden dem .Anzeiger^ viermal ivZchentlich beiqel'egt, das „Uretrdkatt für -en «rrir Kietzen" zweimal wöchentlich. Die „Laub wirftchaftl ich« n Lttt- cftchemen monatlich zweimal. Blatt 166 . Jahrgang General-Anzeiger für Gberhessen Kreitag. l>V. Marz Mö Rotationsdruck und Verlag der Brühl^chen Universität? - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle u.Verlag:^O51,Schrift- leitung: e^112. Sldresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Portugal. Berlin. 9.Mär,. eriegszustcrnde mit der portugiesischen Regierung befindlich betrachtet, kaum noch etwas hinANHufügen braucht. Tie deutsche Regierung stützt sich dabei ans den Handels- und Schissahrtsvertrag vom 30. November 1908, in dessen Art. 2 es wörtlich heißt: „Eine Beschlagnahme ihrer (der Vertragschließenden) Schiffe, Ladungen, Waren oder Effekterl zu irgend einem öffentlichen Gebrauch soll nicht stattsinden ohne vorgängrge Bewilligung einer auf gerechten und billigen Grundlagen unter den beteiligten Parteien festgesetzten Entschädigung." Gegen diese ausdrückliche Bestimmung hat die portugiesische Regierung ebenso wie gegen das international festgelegte Recht des sogenannten Embargo (nämlich der vorübergehenden Zurückbehaltung von Schiffen als Repressalie) derart schroff und heimtückisch verstoßen, daß in der Note der deutschen Regierung mit Recht von einem schweren Rechts- und Vertragsbruch gesprochen wird. Vielleicht wird die Liffaboner Regierung ihren lieben Portugiesen einzureden versuchen, daß sie zu diesem Schisfsdiebstahl gezwungen war, um sich endlich auch an dem britischen Krieg für die Zivilisation gegen die Barbarei zu beteiligen. Für einen solchen Krieg ist ja Portugal mit seinen 80 Prozent Analphabeten neben den Kanadiern, Australiern, Hottentotten usw. ganz besonders geeignet. Als militärischen Faktor brauchen wir Portugal selbstverständlich nicht ernst zu nehmeu Die Friedensstärke des Heeres beträgt offiziell 35 000 Mann. Bei einer Mobilmachung soll die Truppenzahl in erster Linie einschließlich Fiskal- und Mnni- zipalgarde 3000 Offiziere und 170 000 Mann betragen, wozu die zweite Linie mit ungefähr 145 000 treten soll. Wir sagen „soll", denn der Kriegsminister hat vor nicht allzu langer Zeit im Parlament erklärt, es fehle ihm an allem, um das Heer schlagfertig zu machen; er habe keine Uniformen und Stiefel für die Infanterie, keine Pferde für die Kavallerie und keine Munition für die Artillerie. Daß man ernstlich daran denken könnte, diese sogenannten Truppen auf europäischem, also auf französischem Kriegsschauplatz zu verwenden, gilt für ausgeschlossen. Vielleicht will England sie in Aegypten oder sonstwo verwenden, wenn die portugiesische Regierung sie nicht zur Bekämpfung der revolutionären Bewegung braucht, die jetzt, da ein großer Teil des Volkes gegen das Kriegsabenteuer ist, noch stärker einsetzen dürfte. Die Flotte, die aus einem dreißig Jahre alten ansran- gierten Küstenpanzer, 4 kleinen 17 bis 19 Jahre alten geschützten Kreuzern, 13 Kanonenbooten, meist aus dem vorigen Jahrhu-ndert, 3 Torpedobooten, einem Unterseeboot und einem Streuminenschiff besteht, hat keinen Gefechtswert; sie bietet nicht einmal sonderlich verlockende Objekte für unsere Unterseeboote. Das einzige, was das bedauernswerte Portugal bei diesem Streich zu gewinnen hat, ist ihr von den Engländern protegierter Exkönig Manuel. Was aber hat es zu verlieren? Alles, und das ist freilich auch nicht viel! Zeichnet die Kriegsanleihe! Fünsprozentige Deutsche Reichsanleihe98,50 oder Viereinhalbprozentige auslösbare Deutsche Reichsschatzanweisungen zu 88 Die Kriegsanleihe ist hm Wertpapier des Deutschen Volkes die beste Anlage für jeden Sparer, sie ist zugleich die Waffe der DaheiKgMieheMN gegen alle unsere Feinde, die jeder z u H a u s e führen kann und muß, ob Mann, ob Frau, ob Kind. Der Mindestbetrag von Hundert Mark, bis zum 20. Juli 1916 zahlbar, ermöglicht Jedem die Beteiligung. Man zeichnet bei der Reichsbank, den Banken und Bankiers, den Sparkassen, den Lsbsnsversicherungsgesell- schäften, den Kreditgenossenschaften oder bei der Post in Stadt und Land Letzter Ieichnungstag ist der 22. März Man schiebe aber die Zeichnung nicht bis zum letzten Tage auf! Alles Nähere ergeben die öffentlich bekanntgemachten und auf jedem Zeichnungsschein abgedruckten Bedingungen. Die Statistik der geistigen Produktion Deutschlands für das )ahr \ 9 \%. T«s tu Bern erscheinende „Droit d'Auteur", das regelmäßig die Ergebnisse der internationalen Statistik der geistigen Produktion Ku veröffentlich,rn pflegt, beginnt soeben mit der Mitteilung« der Aufstellungen für das Jahr 1914. Es ist das Jahr, dessen Zahlen infolge des Kriegsausbruches einen so ungeheueren, jähen Niedergang in der Büchererzeugung anfweisen. Was Deutschland betrifft, so ist die Bücherpvoduktion von 35 078 im Jahre 1913 auf 29 308 im Jahre 1914 herabgegangen, d. h. das Jahr 1914 zeigt 5770 Veröfsentlichnngen weniger. Um eine Gesamterz-eugung zu finden, wie die von 1914, muß man nach einem Hinweise des Buchhändler-Börsenblattes etwa lim sieden Jahre zurückgehen: in den Jahren 1906 imd 1907 belief sich die Büchererzeugung in Deutschland auf 28 703 und aus 30 073 Nummern. Die Minderung der Reichsproduktion hat besonders die Fächer Erziehung und Unterricht und Schöne Literatur betroffen: in jenem beträgt die Abnahme 1277, in diesem 1065 Schriften. Die einzigen Vermehrungen finden sich, dank den vielen Neudrucken von Karten, bei der Geographie nnd *— wie sich das von selbst versteht —* bei den Kriegswissenschaften. Trott der gewaltigen Abnahme, von der die Erzeug niste der Schönen Literatur betroffen wurden, marschiert diese Wtenung doch auch in der Liste von 1914 mit 4254 Erzeugnissen an der Spitze: es folgen die Schriften über Erziehung und Unterricht samt den Jugendschriften, deren Zahl sich auf 4152 beläirst, und sodann — jedoch bereits in erheblichem Abstande — die Rechts- und Staatswissenschaft und die Theologie mit 3050 und 2517 Erzeugnissen. Das Aschenbrödel der Bücker- pradüktion von 1914 (von Adreßbüchern, Kalendern und Jahrbüchern abgesehen) war die Philosophie, die es Nur auf 582 Schriften hat bringen können. Daß der starke Rückgang einzig die Folge des Krieges ist, beweist die Hinrichssche Statistik, die die Erzeugung nach den beiden Halbjahren von 1914 gesondert hat. Ta iw ersten Halbjahr 17 721 Veröffentlichungen das Licht der Welt erblickt hatten, so ist zu folgern, daß diese Produktion,' wenn sie sick unter normalen Umständen hätte fortsetzen können, die von 1913 übertroffen haben würde, denn schon die einfache Verdoppelung der Zahl hätte 35 442 Verössentlichungen ergeben, wobei jedoch' der Tatsache Rechnung m tragen ist, daß regelmäßig das zweite Halbjahr eine lebhaftere Berlagstätigkeit zn zeigen pflegt. Ueberrcrschend ist übrigens nicht die Verminderung in der Bückerproduktion, die dann im zweiten Halbjahr erfolgt ist, sondern vielmehr die Tatsache, daß auch die Veröffentlichungen' des zweiten Halbjahres dock) ziemlich zahlreich geblieben sind. Tiefe Erscheinung deutet darauf hin, lnit welcher Schnelligkeit nnd Anpassungsfähigkeit auch der deutsche Buchha-ndel sich auf die veränderten Verhältnisse einzustellen verstanden hat: das Jahr 1915 hat dann, loie bekannt, bereits eine sehr bedeutsame Wiederbelebung der rein wissenschaftlichen Veröffentlichungen aller Art gebracht, die unter dem ersten Druck und Eindruck des Krieges zunächst vielfach ins Stocken geraten waren. Zur Ergänzung der Statistik der deutsche,: Büchererzeugung des Jahres 1914 ist noch die Uebersiicht über die Dissertationen und Universitätsschrifteu jeder Art heranzuziehen, die Fock in Leipzßr bearbeitet. Ihre ZaU belief sich im Lehrjahre 1913/14 auf 7125 und ist im Jahre 1914/15 auf 6556, also mtt 569 Veröffentlichungen gesunken. Ta das Jahr 1913/14 mit seinen 7125 Dissertationen usw. eine HöchÜHiffer erreicht hatte, die durch ihre Größe durchaus unerfreulich war, so ist der inzwischen erfolgte Niedergang an sich keineswegs als unerwünscht zu bezeichnen. Dasselbe gilt auch für die Veröffentlichung von Zeitschriften in deutscher Sprache, deren Rückgang infolge des Krieges das Sperlingsche Jahrbuch auf etwa 1000 veranschlagt. Bei Beurteilung dieses Zahl ist zu berücksichtigen, daß, wie jeder Kenner weiß, ans dem Gebiete des deutschen Zeftschriftenwesens während des langen Friedens manches Krankhafte nnd Schwächliche entstanden war. Da konnte es nicht wundernehmen, daß der .Kriegssturm besonders verheerend wirkte; aber auch hier sind seither die Verhältnisse beständiger geworden. — Jemandem aufs Dach ft e i g c n. (Ein merkwürdiger Fastnachtsbrauch.) Wie Jakob Grimm in den „Rechtsaltertü- mern" Mitteilt, war es ein alter deutscher Rechtsbrauch, dem Vtanne, der sich seines Weibes nicht erwehren konnte, im wahren Sinne des Wortes auf das Dach zu steigen, ihm den First^emzu- hauen und das Dach von oben bis unten herabzureißen. So liest man z. B. folgende Bestimmung aus den „Blankeui^erger Statuten" vom Jahre 1564: „Ist ein man so weibisch, daß er sich von seinem eigenen Weibe raufen, schien und schelten läßt und solches nicht eifert und klaget, der soll des raths beü>e stadtknechte mit Wüllen gewand lleiden, oder da ers nicht verlang, mit gefäng- nis gestraft und ihm hierüber das Dach auf seinem Hanse abgehoben toerden." Durch das Dachabdecke^ wurde s^nbolisch zum Ausdruck gebracht, daß ein Mann, der Schlage seitens seiner Frau ge- Mckdig hinnahm, nicht würdig sei, ein Obdach zu haben. Um dieser Bestrafmrg eine besondere Weihe zu geben, wurde sie nun meistens am letzten Fastnachtstage oder am Aschermittwoch voll- streckt, auf den irr früherer Zeit die Fastnachtsbelustigungen oft ausgedehnt wurden. In einem aus der Gegend von Mainz stammenden Ainttsbcricht vom 8. März 1666 wird eine derartige Exekution folgendermaßen beschrieben: „Es ist ein alter Gebrauch hierumb in der Nachbarschaft, falß etwan ein Frauw ihren Mann schlagen sollte, daß alle des Fleckens oder Dorffs, worin das Factum geschehen, angrenzende Gemärker sichs cm- nehmien: doch würdt die such vff den letzten Faßnachttag oder EscherMittwoch als ein recht Faßnachtspichl verspüret, da denn alle Gümürker, nachdem sie sich 8 oder 14 Tag zuvor angemeldet. Jung urrd Alt, so Lust dazu haben, sich versammeln, mit TroMm?n. Pfeift und fliegenten Fahnen zn Pferd und zu Fuß dem Orth zuziehen, wo das Factum geschehen, vor denr Flecken sich anmelden, mrd elliche aus ihren mitllen zu dem sckulthefen schicken, welche ihre Aallag wieder den geschlagenen Btann thnn, auch zugleich ihre Zeugen, so sie deswegen l-aben, vorstellen, nachdem nnhn selbige angehöret, und ausfündig gemacht worden, daß die Frau den Mann geschlagen, würdt ihnen der Einzug in den Flecken gegönnt, da sie dann also baldt sich alle smnbdt vor des geschlagenen mans Hanf; versammeln, das Hauß nmbringen, undt' falls; der Mann sich nrit ihnen nicht vergleichet undt abfindet, schlagen sie Leitern ahn, steigen auf das Dach, hauwen ihme die Fürst ein undt reißen das Dach bis oft die vierte Latt von obere ahn ab, vergleicht er sich aber, so ziehen sie wieder ohne Verletzung des Hauses ab, falß aber der be- losiß nicht kann geführt werden, müssen sie unverrichteter sach nsieder abziehen..." Merkwürdigerweise hat unsere Sprache die Erirmerung an dieseir alten Brauch in den Redensarten „Je- niandeni aufs Dach steigen", oder „Jemandem ans dem Dache jetn'5 bis zum heutigen Tage, wenn auch in veränderter und abgeblaßter Bedeutung beloahrt. So sogt beispielsweise Otto Ludwig im „Fräulein von Souderi": „Ich bin ihnr immer auf dem Dach." Hochstwahrsckmulich hat sich aus der Redensart „Jemanden aufs Dach stsigeü" zu einer Zeit, als man die ursprüngliche Bedeutung nicht mehr kamrte, der volkstümliche Ausdruck „Jemandem aus den Kops kommen" entwickelt. — D i e Uraufführung eines österreichischen Kr ie gs s cha n s pi ei s. Llus Wien loird uns geschrieben: Leo Feld, der bekannte Wiener Dramatiker, der bereit* auf namhafte Bühnenerfolge zurückblicken kann, hat dem Deutschen Volks- t he ater ein österreichisches Schauspiel beschert, das sich aus der grasen Zahl im zartesten Kindesalter dahingegangener .Kriegsstücke emporhebt. Man darf den „F r e i e n Die n st" > ft nennt sich der Dreiakter) getrost ohne viel Einschränbangen als ernste Dichtung bezeichnen. 9tirgends drängt sich der Äuckor räsonierend vor, — alles entquillt einem sauber ersonnenen Geschehen, den mit guten Augen geschauten Gestalten, die bestes Menschentum in sich tragen. „Freier Dienst" — es ist jene Aufgabe, die der mnge Oberleutnant Baron Mainburg ans innerster Pflicht freiwillig und dock in „tieftteni Gehorsam" übernimmt, obgleich er weiß, daß cs ftrr ihn keine Wiederkehr gibt. Nicht ohne Schwäche, nicht olme Kampf wächst ihm der große, ja freudige Entschluß. In diese Stunde menschlicher Winzigkeit nnd Erhaberrheft fjat Feld mit ausgezeichneter psychologischer 'Kunst hineingeleuchtet. Herr .K l i t s ch unterstützte und führte seine Absichten prachtvoll ans,> wie man überhaupt der Darstellung des nie bedrückenden seinen Stückes, dem ein verdienter unbestrittener Erfolg zuteil wurde, aufrichtiges Lob zollen darf: voran Herrn Dr. Throlt, der seiner reichen Galerie origineller Charaktere ein neues Kabinettstlrck mit der Gestalt des Jndcm Leib Wasserbeiu einverleibte. Auch O n n o und Edt hof e r l eisteten überaus Wackeres. Die Regie des Herrn R e u s ck war klug und nnrkungsvoll. - M. M. = Fra n kfnrt a. M., 10. März. T«s Senckenbergi- sche Mnsenm hat die kostbare Vogelsammlung des 1914 verstorbenen Grafen Hans von Berlepsch, um deren Erwerb sich besonders das Ausland, vorab Amerika, stark bemüht hat, gekauft und dadurch Deutschland erhalten. Die Sammlung umfaßt mehr als 55 000 Bälge: ihren wissensckxiftlichen Wert bedingen jedock) in erster Linie die Oickginalstücke der etiua 300 neuen Arten, die von dem Grafen beschrieben lvorden sind. In der Sammlung ist die sarbenprücbtigc Bogelwelt Südamerikas, die Berlepsch besonders liebte, derart reich vertreten, daß z. B. die Vögel von Bolivia und Peru nirgends mehr so vollzählig in einmk-Mkusemn vereint sind, als in Franlltrrt. Die Kolibri- sammlung wird neben London die reichhaltigste der Welt sein. .„JlltainiiiiiiiiiiiifMiiiiiiiiiiiiIillliiiiii 9 fuf den Schulweg feOt?n ©« Ihren gi>»»ern e.niqe WyPc.-t-Tablett«n miigetzen, um sie vor bta Koigen rauher Witterung zu bewahren. find »U fHnficr i-ofrlM und edler vsefscrmtnze hergesteNt und bewirken durch erhöhten SpeiHrlfluh Deeinseknon auf natürliche Weise, ein wichtige» Erfordernis bei SinstrckungS- und Erkältungsgefahr. Vriginal«Sch«ckr!eI tu allen Apotheken und Orogxrien Mk. 1 .—. Dle Anna Dr. i>. 6 Dr. p. Geiger in Gt. Ludwig i. E. versendet gratis und porlofrei eine reizende Avndonnidrc von Alpaka-Silber gegen 20 Gutscheine auS Wyberi-Schachieln. 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I., vormittags von 8 bis 12 Ubr nnd nachmittags von 2 bis 6 Ubr im Rathaus, am Aiarktplatz, zur Landsturm rolle anmeiden. _ Auswärts Geborene haben ihre« GcbnrrSfchetu vorzulegen. Gießen, den 6 . März 1916. [1883B Der Oberbürgermeister. _ Keller. _ Die ianismiriitfiftliiäe Behemn?, m WnMen. Es muß aus votkstvirtschaftlichcn Gründen der größte Wert daraus gelegt werden, daß alles ßlelände, daS landwirl'chasllich benützbar ist, auch angebant wird. FÄ richte da,er schon jetzt an alle Elgentumer und Pachter von Grundstücke,l die dringende Aufforderung, dafür- Sorge zn tragen, daß keines der m ihrem Berch stehenden Grundstücke unbebaut bleibt, auch wenn das Grundstü« nur roil geringer Ausdehnung ist oder brsher anderen Zwecken gerient hat. . m .. Sollte ein Grundstücksbesitzer aus zwingenden Gründen nicht in der Lage sein, seine Grundstücke selbst zu bewirtschnsten, so bat er hiervon auf dem Stadthaus - Zimmer Nr. 15 - Anzeige zu erstatten, damit »ch in der Lage bin, aus Grund der Verordnung des Bundesrats vom 31. März 1915 iKreisblatt von 1916 Nr. Iri die Aus- stellung dieses Grundstücks in der dort vorgeschriebenen Weis e sichcrzustellen. _ 18S6B Stadt.Wohnungsnachweis Gieren, Aftetkweg S. Vs find zn vermiotcn: s1882B 1 HauS zum Alleinbewohnen (10 Zimmer, Bad. 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HARTMANN Ausstattungs-Geschäft und Wäsche-Fabrik Aus meiner 1700a Spezial-Abteilung empfehle ich in umfassender Auswahl Fensterbehänge und Gardinen Feine Zwirniüilgardinen iYladras-Garnituren abgepasst und vom Stück farbig gemustert Paar 3.75 5— 6— 7.25 12.— etc. Garnit. 10.50 12.- 15.- 18.- etc. Handdruck-Garnituren mit abwechslungsreichen schönen Farbenstellungen lichtecht — garantiert — kochecht Bunte und einfarbige Stoff-Uebergardinen Tüll-Stores und Halb-Stores ' jeder Art bis zu den feinsten Ausführungen stets in reicher Auswahl vorrätig Transparent- un d Rollo-Stoffe elfenbeinfarbig mit reizenden kleinen Mustern in allen gangbaren Breiten lagernd Messing- u. Zug-Einrichtungen S.’ÄÄ&SS Scheiben-Gardinen in elfenbein u.weiss, abgepasst u.v.Stück Sämtliche Kindermphle wie Nestle, Kufeke,Muff- lers, Infantina, Kaisers kondensierte Milch Milchzucker garant rein, den Vorschriften des deutschen Arzneibuchs entsprech. I>» größter Absatz, kaufen Sic bei mir Nümtl. 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Das Holz aus Hinterwald wird unvorgezeigt am Bslanzgarten ausgeboten. 1875G IIII!IIIIIII!ll!II!ll!lllllll!II!!!jllI!i!!!ij||!III!!!IIIIIIIIIIII!IIIIII'l!!III!llllj||!lllllllil|!||||||lii;il|s|||||||||||||||!ll|||j||||||||j||ji empfehlen wir: Fertige Kleider zu M. 15.00, 18.00, 21.00, 23.00, 27.00 Mit kleinem Preisaufschlag fertigen wir die Kleider auch nach Maß an Große Auswahl in 1058a und kleinen Kleiderstoffen, Besfitzss Zutaten Zur Selbstanfertigung halten wir Ullatcin-Schnittmnatcr ■ ■■ - - ■ - in allen Grössen vorrätig .-.-t.t.t--.— Für Knaben Oberhemden, Vorhemden, Kragen, Manschetten, Taschentücher, Handschuhe?, Hüte, Hosenträger und Krawatten Gebr. Imheuser ä mm 9 — 10 mm ifflüüiititiHhrtOtutiilhiniliiibirnTTrimiTTiTÖTiTiriliöiiihtiifiifiiiitijiiiiiiiFiiiiiimtiiitiiitHtitmitüufiküiiüi