9 Hl Lj Zweites Blatt I mS b ^ pk des S v nitz tW ßL . **» -EUHwLL Itfflifcit Bttg 11 rverden dem (vond nwdjwtlnf) besqetegl, das JtoHrtfa« Mr de, Kreis «etzen" zweimal Die ^«»-«LnschäsMchen Seit- ie^Ges" erscheinen monatlich zweimal. j66. Jahrgang General-Anzeiger skr Oderhessen Mittwoch, [. März »9(6 Rotationsdruck und Verlag der Br übliche» Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriitleitung,Geschäftsstelle u.Druckerei: Schulstrabe?. Geschäftsstelle u.Berlag:e^M,51, Schriftleitung: ^^112. ^Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. heldenehrungen und Kriegrdenkmäler. Wie zu allen Zeiten die Kunst die Aufgabe und das Bestreben hatte, die Erinnerung an bedeutsame Ereignisse >er Nachwelt zu überliefern, und wie die Werke der Dichtkunst, Musik, Architektur, Plastik und Malerei iinmer der untrügliche Maßstab einer großen Zeit gewesen sind, so muß die Kunst unserer Tage mehr als je zuvor bemüht sein, von den Großtaten unseres Volkes in dem ihnr aufgezwungenen Riesenkanrpfe gegen eine Welt in Waffen, so gewaltig und erschütternd, so heldenhaft und opferreich, wie er in der Geschichte der Menschheit unvergleichlich dasteht, in würdigster Weise Zeugnis abzulegen. Die Königlichen Akademien der Künste und des Bauwesens nahmen zu dieser Frage in einer bemerkenswerten Kundgebung Stellung, der wir folgendes entnehmen: Es macht sich bereits eine rührige Tätigkeit untergeordneter Kräfte bemerkbar, allerlei fragwürdige Entwürfe zu bleibenden Kriegsdenkmälern plastischer und architektonischer Art aus den Markt zu bringen und für fabrikmäßig hergestellte Modelle Absatz zu suchen. , Es ist deshalb durchaus an der Zeit, gegen solches geschäftsmäßige, unserem Vaterlande zur Unehre gereichende Vorgehen die warnende Stimme zu erheben. Die Erfahrungen nach den Jahren 1870/71, in denen die Verehrung für den Heldenkaiser Wilhelm I., die Freude über das geeinte Vaterland und die glänzenden Siege der deutschen Heere in zahllosen Kaiserbilluttssen, Germaniafiguren und Kriegerdenkmälern Ausdrua gefunden hat, zeigen, wie die Land- und Stadtgemeinden, Körperschaften und Vereine, die diese Erinnerungszeichen errichteten, zwar von den edelsten Absichten beseelt, aber im künstlerischen Sinne meist nicht gut beraten waren. Nur weniges von dem, was damals geschaffen wurde, kann heute noch als Kunstwerk im höheren Sinne gelten. Fm Hinblick auf die aus jener Zeit zu gewinnende Lehre ist cs mit lebhafter Freude zu begrüßen, daß das Preußische Kriegsministerium vor kurzem zu der Frage: „Wie ehren wir unsere toten' Helden am würdigsten?" öffentlich Stellung genommen und empfohlen hat, daß man sich vorläufig eine gewisse, geradezu notwendige Selbstbeschränkung auferlegen möge, lim Gesichtspunkte zu gewinnen, hat in dankenswerter Weise das Kriegsministerium in Gemeinschaft mit dem Kultusministerium eine Anzahl von namhaften Künstlern, Bildhauern wie Architekten aus allen Teilen Deutschlands veranlaßt, die auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen vorhandenen Kriegergrab statten anfzusuchen, um hier durch persönliche Augenscheinnahme die örtlichen Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Die Einzel- und Massengräber der auf dem Felde der Ehre rühmenden .Krieger haben meist schon einen von kameradschaftlicher Treue zeugenden, gerade durch ihre Schlichtheit ergreifenden Schmuck erhalten, so vergänglich auch das daran von Menschenhand Gemachte erscheint. Für die Zukunft werden sie kaum eindrucksvoller in Ehren'zu halten sein, als durch Ersatz des Vergänglichen duuch Dauerndes. Was an bleibenden Erinnerungszeichen auf den Gräbern errichtet wird, sollte in anspruchslosen Formen gehalten sein. Die Stätte, an der Hunderte und Tausende der Besten unseres Volkes, nachdem sie ihr Herzblut für das Vaterland vergossen haben, zu ewigem Schlummer gebettet ruhen, ist an sich geweiht für alle Zeiten, bedarf nicht eines reichen Grabesschmuckes. Wohl aber wird nicht allein unter den Millionen, die selbst mitgekämpft haben, sondern auch bei alt und jung, die daheim jeden Sieg mit jubelndem Herzep begrüßt haben, der Wunsch lebendig werden, daß auf den blutgetränkten Jtontcoar 'Coirtcourt\ , JCure -' T ~'^ 3 jtamzcpu.r&\ Wa/icourt * 5 '\ V > fe. ’rrum/Zi C\- \ IcoBaronrJe 'mei vbasfa x AntiwL ^Urimonl Moncßnviller AfaaionriHer ■rifTiö: W/rille/ ; CMC '#//"* /WowiHfr \\ -JJ 9 c o o K^/nt/roriilof r , 1 \OX0lieOfZS // / p) Luneville Mutmassliche Frcirtüiwe. o Stätten im Westen und Osten, Norden und Süden, aus denen im Feindeslande die großen entscheidenden Schlach- ten geschlagen wurden, „Denkmäler" im erhabensten Sinne des Wortes errichtet werden, als ein die Iahrhurtderte überdauerndes Zeichen deutscher Tapferkeit, den toten Helden in dankbarer Erinnerung geweiht, den künfttgen Ge- chlechtern im Vaterlande zur Nacheiferung, den feindlichen Nachbarn zur Warnung. An solche Denkmäler wird erst nach einem Frieden, der die ungeheuren Kriegsopfer nicht vergeblich gebracht sein läßt, gedacht werden dürfen; ie müssen aber — und das sei schon heute ausgesprochen — wenn sie würdig von den Heldentaten der gewaltigen Heeresverbände zeugen sollen, als Aufgaben höchsten Ranges für Baukunst und Bildhauerkunst aufgefaßt werden. In Gedanken und Ausführung gleich Großes, für das Können unserer Zeit Rühmliches wird nur dadurch ge- chafsen werden können, daß die bedeutendsten Kräfte Deutschlands im freien Wettbewerb ihr Bestes dafür einetzen. Für die H el d e n ehr u n g in der Heimat wird das Volksempftnden in mannigfachen Formen einen zum Herzen sprechenden Ausdruck suchen. Jede Gemeinde, klein und groß, auf dem Laude und in den Städten wird bemüht sein, die Namen ihrer Söhne, die mit hinausgezogen sind in den heiligen Kampf und in ihm gefallen sind, auf Gedächtnis- tafeln in der Kirche, der Schule oder im Rathause zu verzeichnen und aus den Kirchhöfen die Ruhestätten der Mitkämpfer durch Erinnerungsmale kenntlich zu machen. Fu vielen Orten wird man sich entschließen, eigene Kriegerfriedhöfe anzulegen oder Heldenhaine zu schassen mtt der Absicht, für jeden Gefallenen in seiner Heimat eine Eiche zu pflanzen, um dadurch das Andenken an ihr Todesopfer für das Vaterland auf fernste Zeiten lebendig zu. erhalten. Für Architekten und Bildhauer würde es eine dankbare Aufgabe sein, solchen Gedächtnisstätten in der freien Natur Hnrch sinnbildliche Werke eine besondere Weihe" zu verleihen. Gegenüber den: Wunsche, daß möglichst allerorten die Gemeinden ihre Heldensöhne in der vorbezeichneten Art ehren mögen, darf nicht die Meinung entstehen, als sei sie zu einförmig, als würde durch zahllose Wiederholungen ihr Wert im einzelnen verlieren. Nein, gerade in der gewissermaßen! typischen Ausprägung des einen alle Herzen beseelenden Pietätsgedankens liegt eine ttefe Bedeutung. Nach Mefeit Ausführungen erscheint es folgerichtig!, wenn wir es als ratsam bezeichnen, daß in der Errichtung eigentticher Kriegsdenkmäler eine weise Selbstbe- schräntnng beobachtet werde, und daß im Geiste der wunderimgstverten Einordnung und Unterordnung, der sich Die Woevre-Lbene und die Löte Lorraine. Lange, lange Monate haben die deutschen und die französischen. Linien unbeweglich, oft nur wenige Meter voneinander entfernt, sich in der Wvevrv-Ebene gegenüber gelegen, und die unserer tapferen Feldgrauen, die der Krieg an diese Front geworfen hat, werden wohl nie die Bilder vergessen, die die große weite Ebene im Wechsel der Jahreszeiten ihnen geboten hat. Vor ihnen, gegen Westen, erhob sich gleich einer stellen Wand die Cote Sorrainc; wandten sie das Gesicht aber ostwärts, der Heimat zu, so schlossen die der Mosel vorgelagetten Hügelketten die Woevre-Ebene ab. Und bei klarem Wetter tauchte wohl im Südwesten der Umriß von St. Mihiel ans, jenem vorgeschobenen Bollwerke an der Maas, das unsere Tapferen schon so viele VLonate unerschütterlich gegen alle französischen Stürme gehalten haben. Don den Moselhügeln aber bis zur Cote Lorraine weite, glatte Ebene, auf der sich so wenig eirre rechte Landmarke findtt, daß ein richtiges! Schätzen der Entfernungmr dadurch überaus erschwert wird. Die Cote Lorraine selbst ist eigentlich nur ein Hügelrücken zu nennen, der sich über die Woevre etwa 200 Meter hoch erhebt und zumeist sanft gegen sie abfällt. Aber so groß ist der Gegensatz zwischen der ebenen Fläche und der sie im Westen abschließenden Erhebung, daß. von der Wvevre auS gesehen, die Cote Lorraine wie ein mächtiger Bergwall erscheint. Don der Wbevre-Ebene selbst hat Vrosesftr Reihten unlängst in den „Grenzboten" eine anschauliche und fesselnde Schilderung entworfen. Die Hauptverkehrsader der Landschaft ist die große Straße und Eisenbahn, die von Metz über beit großen Knotenpunkt ConflanÄ-Jarny und über Etain nach Verdun läuft. Folgt man ihr, so hat man immer dasselbe typische Moevrebild vor sich: eine Ebene, in der man da und dort einenj Wasserlauf leicht eingeschnitten sieht, und deren Eintönigkeit nur durch die Steinhaufen der Dörfer unterbrochen ist. Wie Steinhaufen wirken sie, weil die Häuser durchweg auS Bruchsteinen aufgeführt sind, die entweder nicht verputzt sind, oder aber, wenn dies der Fall ist, einen schmutzigen Lokalton angenommen haben. Der kahle Eindruck wird noch dadurch gesteigert, daß 'die Obstwälder unserer süddeutschen Dörfer nur andeutungsweise vorhanden sind; dagegen haben die meisten Häuser an der Straßenseite einen kunstvoll regelmäßig gezogenen Spalicrobstbaum. Die Dörfer sind Straßendörfer, die in der .Hauptsache mrr auS einer Hänse^eile längs der durchziehenden Landstraße bestehen. Manche sehr große Scheunen lassen auf Wohlhabenheit einzelner Bauern schließen; im ganzen aber machen dte Dörfer einen ziemlich ärmlichen Eindruck, der auch durch die Kirchen der Gegend bestätigt wird. Nur die an der Bahn liegenden Ortschaften sehen etwas wohlhabender aus. Die Häuser sind ohne Zwischenräunre aneinandergebaut, sehr gleichartig imd immer ziemlich stach; vielfach gleichhohe Dächer verstärken noch das Gleichmäßig-Langwellige in dem Bilde dieser balbstädtischen Dörfer. Viel nmalerischer als sie sind die „Fermes". Das sind, wie der Name besagt, beschlossene, oft recht ansehnliche Höft, für deren Anlage, mft Vorliebe eine steine Bodenguelle gewählt ist. Sie ähneln mit ihren fast fensterlosen Außenwänden den allen Räubernestern in den Gebirgen Italiens, bieten aber im Innern manchmal stattliche Räume und guten HauSrat. Tie Eintönigkeit der Woevrelandschaft ist bedingt durch die Gleichmäßigkeit ihrer geologischen Unterlage, die aus tonig-kalkigen Ausbildungen des braunen Juras.besteht. Diese sind wenig wasserdurchlässig und lassen nur eine schwer zu bearbeitende Ackerkrume entstehen/ Wo nicht genügende Wasserversorgung ins Werk gesetzt ist — und diese fehlt mft ziemlich großen Flächen —> ha findet man nasse Wiesen, die in sunrpsiges Gelände übergehen können. Ta und dort sind auch kleine Waldstückchen, die aber in der eigentlichen Woepre zu klein sind, um das Landschaftsoild zu beeinflussen. Ihre schönste Zeit hat die Wioevre wohl im Frühling und im Sominer, wo ihr gewaltiges Korn- und Wiesenmeer mit dem mächtigen Himmelsdome darüber wohl den Eindruck von etwas in seiner Att Großattigem machen kann. Aber es ist und bleibt im ganzen doch ein l-artes Land, und hart ist auch der Sckilag der Bevölkerung, die hier lebt. Sie ist von Mttelgröße oder auch etwas darunter. Tie ziemlich kräftig ausgebildeten Ober- und Unterkieferknochen verleiben den Gesichtern etwas Hartes, das namentlich bei der Weiblichkeit, warn sie nicht mehr ganz jugendlich ist, unangenehm auffällt. Diese Rasse ist hier offenbar seit Urzeiten anfällig, wie denn auch der Name Woevre schon ift alte keltische" Zeiten zurückzugehen scheint — „pagus Vabrensis" war die Bezeichnung, die die Landschaft zur Merowingerzeit trug. Die Woevrelettte, deren Ehen gewöhnlich wenig kinderreich sind, haben schon sell Jahrzehnten in zunehmendem Maße ihrer kargen Heimat den Rücken gewandt; und seitdem an der Grenze von Deutsch-Lothringen bedeutende neue Minettewerke zur Ausbeutung des Eisenerzes entstanden sind, waren es tu immer tvach- sendem Maße Italiener, die die Arbeiterkolonien der neuen Fabrikanlagen stillten. Das große Minettewerk des Etappenortes Con- stans hat unseren Feldgrauen lange als Bad gedient und ist als solches an der ganzen Woevresront berühmt gewesen. Auch Ivege- müde Kraftwagen fanden an dieser Stelle eine Klinik, wo sie von ihren Gebresten geh.nl t und wieder dftmstftilng gemacht wurden. * — Der französische Buchhandel im Kriege., Die ftcmzösische Literatur, die im Verlauf des Krieges in geistiger Beziehung arg genug unter der Verwirrung der Köpfe, unter Chauvinismus, Haß und Propaganda gelitten hatte, ist mm auch rein materiell ernstlich bedroht. Die neueste wirtschaftliche Kriegserscheinung in Frankreich äußert sich in dem ununterbrochenen Steigen der Preise inr Buchhandel. Schon seit längerer Zeit tvar man, wie das „Journal des Dsbats" ausfühvt, ans die Verteilerimg der Bücher vorbereitet, da druckbares Papier nicht gerade im Ueberfluh vorhanden ist. Die Teuerung bettifft, nicht so sehr die Luxusausgaben, die ja stets tu ziemlich beschränkter Menge hergestellt werben, wie das Durchschnittsbuch., firr da^ in Marseille bereits ein Einheitspreis festgesetzt loerden soll. Tie Franzosen habell sich genngsanl über die Einl-eitspreise in Deutsch- laud lustig gernacht, in deren Erscheincm sie fälschllcherweisc eine beginnende Not zu er keimen glaubten; aber der Ruhm, Literatur uud Wissenschuft amtlich mit Beschlag belegen und mit Höchstpreisen ansstatten zu luiisfeu, gebühtt nicht uns, sondern Frankreich. Während die ftmlzösischen Verleger glauben, daß die Bücher auch zu höheren Preisen gangbar sein werden, vertreten die weniger optimistischen Buchhändler die Ansicht, daß. der Verkauf außerordentlich zurückgehen muß, weint die Preise iwch weiter steigen. Auch die Schriftsteller, besonders die jüngeren, deren Namen noch nicht eine gewisse Verkaufsmenge sichern, werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Einer der größten Franzosen, Voltaire,^ schrieb den Satz: „Welches Vergiiügen, sich zu belehren und die Seele zu weiten für geringes Geld!" Dieses Vergnügen hat aber in Frankreich sehr abgenoinmen, seit das Bückierlesen solchen Schwiettg- keiten begegnet. Im Hinblick aus die gegenwärtige Lage bescheidet die Pariser Presse sich bereits mit der Hofsnung, daß die Grenze der Bück>erpreise abivätts bis 3 Frs. reichen werde. — Welche Kriegsbücher werden in Ainerika am meisten gelesen? Der Krieg hat den Bückiermarkt nicht nur in den Länderii der Kriegführenden selbst stark beeinflußt, sondern auch dem Interesse des Lesepublikums in den neuttalen Staaten eine neue Richtung gegeben. In Europa und auch in Amerika ttat eine ganz neue 2lrt von Büchern in Erscheinung, die sich unter der Bezeichnung Kriegsliteratur am tteffendsten zusammen fassen läßt. ?luch in Amerika wurde der Büchermarkt nrit Kriegsliteratur aller Art überschwetnmt, und ein Artikel im Brooklyn er „Daily Eagle" gibt uns Auskunft über die Fva»^, welck?e Kriegsbücher in den Vereinigten Staaten am meisten Interesse erwecken: „Nicht die vielen Weißbücher, Rotbücher und Grmtbücher der Diplomaten und Negierenden haben in Amerika den größten Leserkreis gefunden, sondern die nceistgelesenen Werke sind zwei Büclxn, die bereits vor Kriegsausbruch verfaßt tvorden waren. Das eine ist das Werk des denfichen Generals Bernhardi. Bereits lange tsrc dein Ende des ersten Kriegsjohres waren die f!luftagen dieses Buches in Ainerika ausverkauft, mrd die neuen Austagen finden auch jetzt noch reißenden Absatz. Das zweite, ebenfalls vor dem Kriege geschriebene populärste Buch ist eine Arbeit des Professors Craiirb von der Oxford-Umversität. Schwerer ist es, festznstellen, welckie der erst rm Kriege geschpftebeneit Bücher ant nreisten geleseit werden. Hicw nmß man wohl dem Buch des Berichterstatters Richard Hartwig Davis „Mit den Alliierten" den ersten Preis zuspreck-en und -war schon deshalb, weil dieser Autor tvirllich an der Front war, nxis man nicht von allen Latten behgupteit kamt, die mts über den Krieg berichten. Das Bitch ist ftei von Pattemahme und beschränkt sich auf reine Schilderung. Hunderte von Büchenr, Broschüren imd Whandlnngen, welcl^e die Fragen der Kriegsursacheit, besonderer Begebenheiten und wahrscheinlickter Nackyvirkimgen behandeln und chrndert von Prophezeiungen und Betracktungeit der Folgen des Weltkrieges werden gelesen. Aber sie sind nicht so vv,yi- lär wie die angeführtcm Werke, und wohl kein t>brtor rvird nrit so allgemeinent Interesse gelesen wie Bernhardt. Im übrigen wird von unfern Männern und Fromm rwch inmtcr am meisten gelesen, was tmterlnütsam und spmtnend ist. mehr jedenfalls als das Ernste, nur nrit Gründlichkeit zu Erfassende. Unter den KriegSautoren allerdings in acht Berithrrdi eine Ausnahme." fat der Kriegs führrurrg mib Wirtschcrfts1eEu.ng! unseres Bol- so herrlich bewährt hat, auch in dieser für unsere Kultur so überaus wichtigen Frage die Kräfte nicht zersplittert, sondern g e s a m m c 11 werden. Es sprechen dafür vornehmlich Grunde sozial-politischer Natur: denn alle Länder und Städte werden zunächst ihr ganzes Wollen uno Können der Fürsorge für die Kriegsüeschädigten, für die Witwen und Waisen der Gefallenen, für das Wohnbedürf- ms rmd das Arbeitsfeld der aus dem Felde Heimkehrenden tzu widmen haben. Wie glücklich auch immer der Friedensschluß die berechtigten Erwartungen Deutschlands und seiner Verbün- deten erfüllen mag, es wäre z-u wünschen, daß nur die großer: Bundesstaaten und die bedeutendsten Städte sich entschließen, das Herrliche und Große, loas das Reich in seiner tiefsten Erschütterung zugleich aber auch in seiner höchsten Erhebung unter der Führung seines Kaisers zu vollbringen vermocht hat, in einem öffentlichen Denkmal der Nachwelt zu bewahren. Soll ein solches Erirrneruu gsmal das Gepräge eines nationalen Werkes erhalten, so werden sich, die bildenden Künste zu einheitlichem Wirken verbinden müssen. Für die Architektur kann es keine höhere Ideal-Aufgabe geben, als in einem F riedensdonr oder in einer Ehren- pnd Gedenkhalle weihevolle Räume zu schaffen, in denen bei der Wiederkehr der Tage der Siege und des Friedensschlusses demütige Andacht sich im Dcrnkgebet zu Gott erhebt und vaterländische Begeisterung in feierlichster Form zum Ausdruck kommt. Die Kunst des Bildhauers würde berufen sein, solchen Bauwerken außen und innen bedeutsamen Schmuck zu verleihen und durch Bildnisse in Stein und Erz all die Männer zu ehren, die durch Rat und Tat die gewaltige Rüstung geschaffen haben, die Deutschland unüberwindlich macht, und den: unsterblichen Verdienst der 'Feldherrn gerecht zu werden, die das Volk in Waffen von Sieg zu Sieg, geführt haben.' Der Malerei würde mit dem Reichtum ihrer Ausdrucksfähigkeit die dankbare Ausgabe werden, ein Bild von all den denklvürdigen Geschehnissen der großen Zeit, von den Ruhmestaten unserer Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und irr den Lüften zu geben und anschaulich zu machen, wie wissenschaftliche Forschung und technischer Erfiridungsg-eist diese Macht gesteigert, wie Opferfreudigkeit, selbstlose Hingebung und weitblickende hilfsbereite Fürsorge es vermocht haben, die Lasten, die der Krieg auferlegt hat, leichter zu tragen, die Wunden, die er geschlagen hat, wieder zu heilen. Bor allem gilt es, die nrannigsachen Vorschläge und Anregungen für die Heldenehrungen sich, er st ab klären, das Empfinden des Volkes sich läutern und die Gedanken aus reifen zu lassen, ehe zur künstlerischen Tat geschritten wird. Mit der Hoffnung, daß die Richtlinien, die wir dieser Kundgebung zugrunde gelegt haben, überall volle Würdigung finden, verbinden wir den Wunsch, daß die Regierungen urrd Verwaltungen der Bundesstaaten wie die Obrigkeiten in Staat- und Landgemeinden dernach ihre Entschließungen und Maßnahmen treffen mögen. Als Körperschaften zur Pflege der bildenden Künste in Preußen besonders berufen, erachten wir es ebensosehr als unsere ch^nfte Pflicht wie als unser gutes Recht, diesen Wunsch aus innerster Ueberzeugung auszusprechen. Auch vertrauen wir daraus, daß die überall im Deutschen Reiche zur Pflege und zum Schutze heimatlicher Kunst tätigen Vereine und Beratungsstellen .mit uns darin übereinftimmen, daß es eine hohe Kulturaufgabe zu lösen, die edelsten Absichten im ganzen Volke in die rickstigen Bahnen zu lenken gilt, und daß ein unserem Vaterlande und seiner Kunst zur Ehre gereichender Erfolg nur gesichert ist, toenn überall dahin gewirkt wird, daß nirgendwo etwas Unkünstlerisches, Unwürdiges geschaffen wird. Anegsbriefe aus dem westen. Telegramm unseres Kriegsberichterstatters. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Die Ucberlegenheit der deutschen Geschütze in den Kümpfen bei Verdun. Großes Hauptquartier, 27. Februar. Längs der in ihrem garrzen Oberläufe als breiter Ueber- schweinmungssee über die Ufer getretenen Maas konnte ich heute bis in die den Frailzosen neu abgenommenen Stellungen Vorkommen und dabei Augenzeuge der in unverminderter Heftigkeit werter wütenden Schlacht nördlich von Verdun werden. In einem unvergleichlichen Artillerie- kampfe, in welchem ununterbrochen die schwersten Kaliber durch die Luft brausten, war es offenbar, daß die feindlichen rnTWMTiniroiwT Tu n t i h i i wb ii i iii mih ii ... «u m, , »,! „, >> Batterien sich irur irrühsam gegen die Ueberlegenheit der deutschen Geschütze zu b-chanpten' vermochten. Schwere feindliche Einschläge ttafen in der Nähe des Douaurnont, den fünf verzweifelte und furchtbar verlustreiche Sturmangriffe den kühnen märkischen Truppen nickst hatten entreißen können. Gleichzeitig schossen eine große Anzahl deutscher Batterien ein noch in Feindeshand gehaltenes Nachbarfort des Douaurnont sturmreif, worauf auch die feindlichen Feldgeschütze und die an ihrem Mündungsfeuer weithin erkennbaren, noch nicht niederae- gekämpften Forts lebhafter in die Schlacht ern- griffen, deren Front sich um diese Zeit meilerrlang zu erstrecken schien. Die Arttllerietätigkeit konnte einer weiteren Steigerung kaum fähig sein. Der Himmel war zeitweilig buchstäblich fast lückenlos zugedcckt von den Rauchs- Wolken der platzenden Geschosse aller Kaliber und die Berghohen dröhnten wie unter einem ununterbrochenen Erdbeben. In der Richtung des Douanmont brannte ein Dorf, während die dahinter gelegenen Vorstädte von Verdun noch zienrlich unversehrt waren. Die Stadt selbst, die wie aus- gestorben inmitten des um sie wogenden Kampfes lag, könnte ich von einem Beobachtungspunkt mit bloßem Auge sehen und mit dem Glase feststellen, daß sie wenig Spuren der Zerstörung aufweist, nachdem die Brände der letzten Tage gelöscht sind. Nur in ihrem westlichen Teile erkannte man ein umfangreiches Schadenfeuer. Furchtbar ist die Wirkung unserer artilleristischen Vorbereitungen auf die bisher genommenen, teilweise noch voller französischer Leichen liegenden, gewaltigbefestigtenStellungendesFeind.es. Von dem Dorfe Haumont ragen nur noch ein paar Mauerecken, von der Glut rot gebrannt, aus dem Boden, und ähnlich sieht das mit einer Art Feldsort versehene Dorf Brabant am Ufer der Maas aus. Die stündlich sich vermehrendem französischen Gefangenen berichten sehr niedergeschlagen, daß sie die Wirkung der deutschen Artillerie nicht, ans- halten können. W. S ch e u e r m an n, Kriegsberichterstatter. Aus Hessen. Die Voranschlagsberatung im Finanzausschuß. rb. Darmstadt, 29. Febr. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt heute eine Vormittags- und eine Nachmittags-Sitzung zur Erledigung des Staatsvoranschlags ab. In der Vormittags-Sitzung wurden hauptsächlich die noch ausstehenden Abstimmungen über die verschiedenen Etatspvsten vorgenommen und bis auf einige zurückaeslellte Punkte erledigt. Beim Kvp. 2, K a m e r a l - und F o r st d o m ä n e n , beschloß der Finanzausschuß, bezüglich der Einnahme aus Nutz- und Brennholz auf seiner früheren Ansicht zu beharren und die dafür angesetzte Summe um 200 000 Mk. zu erhöhen. Die Einnahme für Gras wurde um 5000 Mt. erhöht. Dagegen wurde die von der Regierung beantragte Erhöhung der Einnahme an Beittagen der Gemeinden für Forstfchutz um 33 300 Mk. vom Ausschuß abgelehnt, mithin die angesetzte «Einnahme um diese Summe gekürzt. Beim Kap. 3, Weinbaudo m ä n e n , erhöht der Ausschuß die Einnahme für Wein von 150 000 Mk. auf 180 000 Mk. Beim Kap. 8, B a d - N a u h e i m , wurde be- chlossen, die Einnahme für Badegeldcr um 50 000 Mk. auf 500 000 Mk. und für Kurgelder um 25 000 Mk aus 285 000 Mk zu erhöhen. Die angesorderten 6000 Mk. für einen ärztlichen Leiter wurden gestrichen, ebenso wurden die Ausgaben für Reklame usw. um 10 000 Mk., die für Tagegelder und Reisekosten um 1000 Mk. herabgesetzt. Bei Kvp. 23, Ministerium des Innern, beschloß der Ausschuß, die neu angeforderte Ministerialst-elle (behufs Trermung der Abteilung III durch Loslösung der Abteilung für Landwirtschaft) nicht zu genehmigen. Bei Kap. 24, Allgemeine Fonds fahr Verttetungs- usw. Asten wurden 3500 Mark, bei Kap. 29, Nichtstaatliche Bausachen, 2000 Mark abgesetzt. Beim Kap. 36, Land e s u ui ve r s i t ät, wurde auch die Frage des Erwerbs der Kinderklinik behandelt und beschlossen, über diese Angelegenheit zunächst mit dem Finanzausschuß der Ersteil Kammer zu verhandeln. Von den in Kap. 59 b angesorderten 600 Dtark (Untersuchung der Flußläuse ans ihre Verunreinigungen) wurden 300 Mark gestrichen.. Beim Kap. 77, Kunststtaßenwesen. wurden 90 000 Mark und 15 000 Mark, und bei Kap. 134 für denselben Zweck 30 000 Mark abgesetzt, bei Kap. 7, staatliche Forst- und Kvminun-aldomänen, die Einnahmen für Gras um 3000 Mart erhöht. Im Etat des Minist e riums der In stiz wurde bei Kap. 89 die Einnahme für Gerichtsgebühren in Zivilsachen um 100 000 Mark, die für gerichtlich erkannte Sttafen und für gerichtliche Untersuchungskosten uni je 30000 Mart erhöht, die von der Regierung angesorderte Erhöhung der Ausgaben für die Schreibgehilfen dagegen genehmigt. Bfii Behandlung des Etats des Finanzministeriums beschloß der Ausschuß, die Regierungsvorlage betr. die Aenderung der Bau Verwaltung, die als Nachttag zum Kapitel 98 emgebracht worden war, nicht mit denr Voranschlag, sondern für sich zu erledigen. Die Beschlußfassung über die Besetzung der vierten Ministeriattatsstelle ttmrbe ausgesetzt. Beim Kapitel 116, Verhältnis zum Reich, wurden bei Position 4, Vergütung für die Bedürfnisse des Gr. Hauses urrd bet von den beim Gr. Hofe beglaubigten Glaubten gezahlten Zölle und Reichsstenern, die vorgesehenen 25 000 Mk. auf 15 000 Mk. herabgesetzt, da der Ersatz der Zölle für die fremden Gesandten infolge des Krieges in Wegfall kommt. Zum Schluß fand noch eine allgemeine Besprechung über die erforderlich werdende SteuererlHhung statt. In der Nachmittagssitzung des Finanzausschusses waren auch die Vertreter der Regierung zugegen. Den einzigen Deratnngsge gen stand bildet? eine Aussprack-e über- die zur Deckung des Fehlbetrags im StaatsvoranscÄag vorgeschlagene S t e u e r e r h ö h u n g und die dazu gestellten beiden Anttäg-e der Abgg. Henr ich und ll l r i ch. In der Aussprache wurde vor allem sestgestellt, daß der Finanzausschuß durch seine Abönderungsbc- scklüsse den Staats voran schlag um rund 700 000 Mark verbessert hat, was etwa 5 Prozent der Steuererhöhung ausmacht, so daß die von der Regierung ange- forderten 20 Prozent von vornbercin aus 15 Prozent herabgesetzt werden können. Mehrere Ausschußmitglieder traten aber nachdrücklich für eine Abänderung der Steuererl?öhung aus 10 Prozent ein, an der Aussprache darüber beteiligte sich auch der Präsident des Finanzministerlinus eingehend. Ein Beschluß darüber wurde noch nicht gefaßt; es soll vielnrelir üjber die Frage dev Steuerer Höhung zunächst nrit dem Finanzausschuß der Ersten Kammer verhandelt werden. Die nächste Sitzung des Finanzausschusses findet am Donnerstag nachmittag statt. Nirrversiläts-Nachrichtei,. = Frankfurt a. M., 1. März. Im Älter von 73 Jahren verstarb hier der Geh. Sanitätsrat Dr. L i b b e r h. Der Verstorbene war der wissenschaftlichen Welt als Mitarbeiter Robert Kochs, den er in seinen bakteriologischen Forschimgen unterstützte, weithin bekannt. Er hat auch Koch nach Afrika zum Studium der Schlafkrankheit begleitet. Bor seiner Uebersiedlung nach Frankfurt war Dr. Libbertz leitender Arzt der Serumabttilung der Höchster Farbwerke, wo das Kvchsche Tuberkulin unter seiner Aufsicht hergestellt wurde. «Scrtcfotsjöal. ^.Leipzig, 26. Febr. Eines Vergehens gegen das Vre hf euch engesetz fall sich der Handelsmann August Bai st schuldig gemacht haben, das Landgericht Gießen hat ihn jedoch am 85. Juni v. Fs. tteigefprochen. 3m Oktober 1914 beabsichtigte er Schweine av.§ verseuchten Orken des Kreises Schotten zur so- sortiqen Abschlachtung in Darmftadt zu verladen. Er wählte als Verladestation das Dorf Weickartshain im Kreise Greven. Von dem Kreisamt in Schotten erhielt er die Erlaubnis zur Verladung unter der Bedingung, daß er für die Beuutzüng des Bahnhofes Weickartshain, dessen Gcrnarknnq einen Sperrbezirk bildete, die Genehmigung des Kreisamtcs Gießen einhole. Tie Geneh- nehmignng wurde in Gießen an, 30. Oktober 1914 erteilt, aber die Verladung war schon am 37. Oktober erfolgt. Bei einer späterer. Verladung hat der Angeklagte die Erlaubnis in Gießen überhaupt incht nachgesncht. Das Landgericht hat sie nicht für notwendig gehalten, da es sich nicht um einen unerlaubten Viehtransport gebandelt habe, denn bte Schweine seien direkt vom Wagen, der von Vierden gezogen war, in den Eisenbahnwagen geladen worden. Auf die Revision der Staatsanwaltschaft hob heute das Reichsgericht das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück, da die Freisprechung aut irrigen Voraussetzungen beruhe. Mete oro lo gische Beo d achtu ngen - er Station Eietz en. Febr. März 1916 U 2 5^ 1 " u a 'H *-* e « ZG ‘5 >Zd es 5 , « x» E if >-* so -Q i Gi- 5 w « B >2 rj iiü 00,0 Wetter 29. 2 26 11,6 4,9 46 _ _ 9 Sonnenschein 29. Q26 — 5,1 4,9 75 — — 0 KlarerOimmel 1. 1 0,7 4,4 91 10 Bed. Himmel Höchste Temperatur am 28. bis 29. Februar ISIS: -ft 12,1* C. Niedrigste „ 28. , 29. „ 1916: — 0,3* C. ' Niederschlag 0,0 mm. öle A ernste empfehlen Apotheker ^enraeier’s Asthma.^'X «- j D. R G. M. No. 26122 und 26617. Erhältlich in d. Apotheken« lsmS» Apotheker .\eamcier, Frankfurt am Hain. Best.: Nltr.-Brachyc'adüs-Kraut 45, Lobei.-Kraut 5, SalpcLrs. KaH 25, salpetries. Natron 5, jodi<. 5, Rohrzucker 15 Teile. Gegen husten und Heiserkeit gebrauche man Euiol-Vsnbsnr. Auch im zelte mit grotzer Freute begrützt. _ preis immer noch 30 psg. !5 kv Amtlicher Teil. Bekanntmachung Nr. Ch. II 1/1. IG. K. R. A., betreffend Höchstpreise für Eichenrinte. Mtenrinte unt zurGerbstoffgewinnung geeignetes Nastanienholz. Vom 15. Februar 1916. Die nachstehende Bekanntmachung wird auf Grund des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851, in Bayern aus Grund des Bayerischen Gesetzes über den Kriegszustand vom «5. November 1912 in Verbindung nrit der Allerhöchsten Verordnung vom 31. Juli 1914, des Gesetzes, bettefsend Höchstpreise, vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzblatt S. 339) in der Fassung vom 17. Dezember 1914 (Reichs-Gesetzblatt S.516), der Bekanntmachungen über die Aenderung dieses Gesetzes vom 21. Januar 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 25) und vom 23. September 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 603) zur allgemeinen Kenntnis gebracht mit dem Bemerken, daß Zuwiderhandlungen gemäß den in der Anmerkung*) abgedrnckttn Bestimmungen bestraft werden, sofern nicht nach den allgemeinen Strafgesetzen höhere Strafen an- gedrohl sind. *) Mit Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark wird bestraft: 1. wer die fcstgesetzlen Höchstpreise überschreitet; 2. wer einen anderen zmn Abschluß eines Vertrages auffordett, durch den die Höchstpreise überschritten werden, oder sich zu einem solchen Verttage erbietet; 3. wer einen Gegenstand, der von ebner Aufforderung (§ 2, 3 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise) bettoffen ist, beiseiteschafft, beschädigt oder zerstört; 4. wer der Aufforderung der zuständigen Behörde zum Verkauf von pstegenständen, fitr die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkommt; 5. wer Vorräte an Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, den zuständigen Beamten gegenüber verheimlicht: 6. wer den nach 8 5 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, erlasserren Aussü hrungsbestim mungen zuwider hautet. In den Fällen der 9ftrmmter 1 und 2 kann neben der Sttafe angeorMtet roerden, daß die Vecuttellung auf Kosten des Schul- mgen öffentlich bekanntzumachen ist: auch kann neben Gefängnis- nrafe aus Verlust der bürgetticheu Ehrenrechte erkannt werden. Von der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. Von dieser Bekanntmachung bettoffen werden 1. Eichenrinde, 2. Fichtenrinde, 3. Holz der zahmen Kastanie (soweit es zur Gerbstoffgewin- nung dient), ganz oder zerkleinert. 8 2 . Höchstpreis. Der Verkaufspreis für den Zentner (50 Mgr.) darf höchstens betragen bei: 1. Eichenrinde: Gebündelt a) Glauzrinde erster Güte .... 13,00 Mk b) Rinde im Alter bis zu 25 Jahren . 11,00 Mk' c) Rinde im Alter von 25 bis zu 45 Jahren 9,50 Mk dj Rinde im Alter von mehr als 45. Jahren . 7,00 Mk. 2. Fichtenrinde: <%) v^irugsinnDe, yoamens zu einem D>rrnet schuppig . ..9,50 s b) andere Rinde . 7,50 l Für die Zerkleinerung der Rinde zu Lohe darf picht m als eine Mark für den Zentner (50 Klgr.) .berechnet wert Mischen der Rinde oder der Lohe vor Ablieferung an die t arbeitende Gerberei ist nicht gestattet. Wird die Rinde auf dem Stamm verkauft, so darf Preis bei Hinzurechnung der notwendigen Kosten für , Schälen und Bündeln den Höchstpreis nicht übersteigen. Anmerkung: Der Höchstpreis versteht sich für ttocke gesunde, nicht durch Feuchtigkeit und ähnliche Einflüsse schädigte Ware. Für Ware geringerer Güte muß der Pr mitsprechend niedriger sein bei Vermeidung der ditrch Bekanntmachung gegen übermäßige Preistreiberei vom 23. I 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 467) in Verbindung mit der ^ känntmochnng, betreffend Berichtigung urrd Ergänzung dir Bekanntmachung vom 22. August 1915 (Reichs-Gesetzb! S.514) angedrohten Strafen. 3. Holz der zahmen Kastanie . Gebündelt 1,50 Mk. 8 3. Zahlungsbedinstungen. 1. Die Höchstdreife siird ftei Abfuhrplatz am Gewinnungsort und für Barzahlung bei Empfang berechnet. 2. Reben ben Höchstpreisen dürfen angerechnet werden: a) die Kosten der Verladung und Abfuhr, soweit sie notwendig sind und die ortsüblich«i Sätze nicht übersteigen; d) die reinen Frachtkosten notwendiger Versendung u-it der Bahn oder auf denr Waffer; c) Lagerkosten infolge Vcrivahrnng der verkauften Ware, ^weit sie vom ersten Tage des zweiten Monats nach Kaufabschluß an nachweisbar entstanden sin ; d) Zinsverlust bei Stundung des Kaufpreises. Ist der Kaufpreis gestundet worden, so dürftn bis zu ?wei vom Hundert Jahreszinsen über Reichsbankdiskonts hjnzugeschla-;en werden. 3. Andere, als die unter Ziffer 2 aufgefüht:trn Kosten dürfen nur insoweit angerechnet iverden. als der Verkaufspreis br ihrer Hinzurechnung den Höchstpreis nickst überschreitet. 4. Zurückhalttn von Vorräten. Bei Zurückhaltung von Borräteti ist sofortige Enteignung gewärtigen, vorbehaltlich der dafür angedrohten Sttafen. 8 5. Inkrafttreten. Diese Bekannttnachung tritt mit dem 1. März 1916 in Kraft. Frankfurt (Main), den 1. März 1916. _Stellv. Generalkommando des 18. Armeekorps. Bekanntmachnnft. Betr.: Höchstpreise für Eichenrinde, Fichtenrinde und zur Gerb- stoffgewinnung geeignetes Kastanienholz. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. > Jndmr wir auf die Bekanntmachung des stellvertr. Generalkommandos des 18. Armee-Korps von heute verweisen, beauftragen wir Sie, folgendes alsbald ortsüblich zu veröffentlichen. „Am 1. März ist eine Bekanntmachung des stellvertr. tzlc- nerallommandos des 18. Armeekorps betreffend: Höchstpreise für Eichenrinde, Fichtenrinde und zur Gerbstoffgewinnung ae- eignetes Kastanienhvlz erlassen worden. Die Bekannttnachung betrifft: Von der Bekanntmachung betroffene Gegenstände, Höchstpreis, Zahlungsbedingungen, Zurückhaltcn von Vorräten, Inkrafttreten. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist auf unserer Amtsstube einzusehen." Der Gießener Anzeiger, der obige Bekanntmachung enthält, ist von Ihnen auf Wunsch den Jttteressenttn vorzulegen, letzteren auch auf etwaige Fragen eingehende Auskunft zu geben. Gießen, den 29. Februar 1916. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dt. Ufinget. Großh. Realschule zu Schotten (mit Borschulklaffe). ««i^E Aumelduttgen neu eintretender Schüler werden Mittwoch, den 12. April von 11-1 Uhr im Aints- atmmer des Unterzeichneten entgegengenommen. Vorzn- legen sind dabei em Zeugnis der seither besuchten Schule, die ©eburtsmfunöe und der Impfschein. ... 2" bi . e Vorschulklasse werden alle Kinder ohne Prüfung amgenommen die eine Volksschule 2 Jahre mit g-rfolfl besucht haben. ES empfiehlt sich, im Interesse des Fortkommens der Kmder, daß fie schon in diese Klasie Beginn und Schluß des Unterrichts liegen während des Sommers und Winters QÜnftiq für die Bahnsahn auswärtiger Schüler. Die Aufnahmeprüfungen finden Montag, den 1. Mat. vormlltags Uhr statt; der Unterricht beginnt Dienstag, den 2. Mat, vormittags 7,45 Uhr. .. ^.^l^lstlichc und mündliche Amnelbungen werden schon letzt entqegengenommen, un b gu jeder weiteren Auskunft ist der Unterzelchnete gerne bereit. Schotten, den 24. Februar 1916. Großherzogliche Direktion. .__2i h n. 16180 benti^e WLgclie sowie. 1619 Aussteuerartikel jeder Art empfiehlt M. Kann gegenüber der Stadtkirche. Wamen-$ae 6 enAt'eider Warnen- 9 ltänte( nach JSlass bei Gewähr tadellosen Sitzes und feinster Verarbeitung Grosse Stoff Auswahl S. Pfeffer * yfiarktpfatj 6 von 4—5 Zim., Küche u-Slallg. in der Umgegend zu mieten gesucht, späterer Laus nicht ausgeschlossen. Schriftliche Angebote unter 07062 a. den Giestener Anzeiger erbeten. Kinderw.afjen Klapp- Sportwagen »Ile Neuheiten 600 in großer Auswahl eingetroffen üaig. jCilbirnqier, Giessen. Der Kommunalverband Gießen hat wieder einen Waggo« frische ungarische Eier bestellt. Die Eier sind cinqetroffen und werden i. d. verschiedenen Verkaufsstellen der Firma Gebe. Gricb. Dampfmolkerci. zu 15 % Pfg. das Stück verkauft. Erhöhung des Einkommens fiurch Versicherung von Leibrente bei der Preussischen Renten-Vcrsicherungs-Anstalt. beginnendegleichbleibende Rente für Männer: : ÖU | 55 | 61) | 65 I 70 | 75 a % a 18.... 19 W „ IJI"„. 114,, M 118., Bei längerem Aufschub der Rentenzahlung wesentlich Einzelne Dame sucht p. l.7. oder l. 10.1916. schöne, sonnige 4-Zimmerwohrr. Nt. Balkon, Bad u. sonst. Zubehör. Schrifil.Ang. m.Preis- angabe u. 07987 a.d.Giestdlnz. Schlosser, Dreher. Schmiede, Hilssmaschinenarbeiter, und Zuschläger gesucht. 11480h V Mcnschcl - Wilh . Welg »l. 1Sfl7 | ö Zimmer"* SchöneS-Zimmerwobrrung \ mit Zubehör per sofort zu vermieten. 95 Bleichstr anc 31, 1. Etage. ,s6 ] 5 -Zimmer - Wohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Balmbofstraste 65, H och- und Tiefbangese llschasl. Keplerstratze 11 — Erdgeschost — 5-Zimmer- Wobuung mit Bad u. sonst. Zubehör zum 1. April 1916 zu vermieten. 183 Näheres Löberstraste 8. 45615-Zimmerwolinungper !. April zu vermieten. Caf6 Hftllor, Babnhofftr. 52n. Sch. O-Zhn.-Woha., Gas, Bad, Elektr. u. Zubeh., v. 1. Avril 1916od.sr.z. verm. Näh.Bahn- lcskatr., BeheWolkeng. 271. „ S bifferberger Weg 12 pt. 5 Zimmer, Veranda, GaS, Gartenanteil, Bleichpl., zum 1. Avril 1916 zu vermieten. Näheres l.oui« Bell. 591 j Kaiser Aller 14 & / 10 . 4 Zimmer 122] Attcrweg 60 9 schöne groste 4-Zimmerwohn. mit Gartenant. u. all. Znb. sofort zu verm 9käh.Schottstr. 211. Schöne 4-Zimmcr-Wob- nnng mit allem Zubehör <1. Stock) zu vermieten. 1253 -Näheres Afterweg 52 p. Sch. 4 -Z.-W p.1.4. z.v.Ma m. Bad u. Gas arb.Str.56. [178 Schöne 4 Zimmer - Wobn. mit Zubehör. Näbe d. Bahnhofs, per 1. Avril zu verm. 07.S161 ^riedrichstraste 3. 3 Zimmer | BSthestrafie 46e (Brachstrafie) Schöne 3-Ltww«rMohRg. nebst Bad u- Kammer zum 1. April zu vermieten. l760 dläher. Stepbanttrabe 311. 078611 3 Zimmer Wohn, zu vermieten. Ederftrahe 6 I. Näheres Asterweg 45. 1420J Mansardenwohnung 3 Zimmer, an vermieten. Näheres Steinstrahc 31. Eure Zweizimmer-Wohrmnij an ruhige Leute zu verm. , 071147] Rausch, Neustadt 78. Tc»fttslustqärtLrn3 eine 2-Zimmcr - Wohnung mit Laden sofort zu verin. Naher. Seltersweg 30. 1006 Hcllmold ik Blank. Zim. W 0 bng. z. verm. 07950 Da m m st r a sr e 10. $ Verschiedene I 1622] Seltersweg 52 ein Mchenbaas und ein Bioter- hsas zum Alleinbewohnen, letzteres sofort, ersteres ab 1. April zu vermieten. Curt v. Mtinchow'. Die Parterrewohnurrq Moltkestr, 25 ist p. 1. Avril1916 anüerweitiq zu vermieten. 11625» Näh.V.Fiefter,Kaiser-All.23. 11891 Wilhelmstrastc 8 III. 6-Zimn»erwohnnng, Jriedrichstraftc 15 5-Zimmerwvhnnng. Wilhclmrtrafte 10 p. 1 5 Zimnier, 2En!iesolzimn,er zu vermieten. Näh. Birkenstock & Schneider. £i 5- ii.E-Ziin.-Mhn. rn vermieten. 1621 Marktplatz 17. 3- 2 -, u. 4-Zimmcrwoba. zu vermieten. Wcdrum. Crednerstraste 50. izz Lndwiastrafie 57 sch. kleine Wohnung zu vermiet. 08010 Näheres im Laden. In zum alleinbew. gem. best. Haus a.einz. Herren o.Damc L—32lnuQ.abzug. Schr. Angeb. u. 1496a.d.Giest.Anzeigererb. ßl Mabn ?• verm. Frank. "l. snrterHos.i1585 08005]M. Wohnung z.vcrur. Rrttcrgaffe 23. Leereck Z. m. 51ab. an einz. Pers. z.verm. Harktpl.7. j Mo hl. Zimmer] fönt Mlintkß Zininin mir Pension. Nähe des Bahnhofs und den Kliniken zu vermieten. Schriftl. Angeb. u. 1461 an den Giest. Anzeiq. 0788811-reundl. möbl. Zim. z. vermieten. Steinwcg l6p. Fensioa Brrullll, NsuvaBL»« 23 lBcllevue» Zim. mit u. ohne Berpfleg.f.jede Zeitdauer. 07^4 Möbl. 3. m. cl. Licht z. verm. 079791 Löwengasse 5 I. 07983] Schön möbl. Zimmer zu verm. Plockstrafte 8 Hb 07980] M öbl.Zimmer zu vermieden. Sonnenstrastc 20 . Schön. «öhl.LioLMsr zu verm. 08000 VrahenslraSe 811. Wl.inN.W.^,^ 08003] Lchauzeustr. 161. ( L&den u. d&L ] Laden Kavlanckgaffc 5 zu vermieten. Sl'äher. Hoch- «ud Tiefbau - Gesellschaft. Bahnhosstraste ik». [885 WM^HW | Wärter zum baldigen Eintrittgesucht. 450 Mk. im Jahr bei freier Station und Dienstkleidung. Lohn jährlich steigend bis OOOMk., nach6JahrenDienst- vrämie von 1000 Mark. Versorgungsberechtigte Krieas- teilnedmer bevorzugt. >15631) Gr. Direktion der Bandes- Heil- u. Pficaeanst.Giesren. ^öaernrbeiter ges. zu erfr. Friedrichftr. 8 p. 1550 Sanb. Mädchen vormittags gesucht. <1611 Bismarckstrafte 20 p. Llüibcres Hunimidie« I. gesucht. Seltcrswea 83 a, Lehrmädchen gegen fof. Vergütung gesucht ok««! Schuhhauö Ado’f Baer. Maif von Sllteiseu,Lumven,Knocben, Papier, Kupfer. Messina. Zink, Zinn, Blei bei 156 Louis Rothenberger Tel. 176. Neueirweg 22. Trzukinrl-m. (W.) T.4904 [T). Jur j'.mg. Mann aus g. Jam. kaufmänu. Lehre i.bess. Detailgesch. aus Ostern gesucht. Verköstig, erwünscht. Schriftl. Angeb. unt. 07956 a. d. Giehener Anzeiger erbet. welch.d.Handelsschule besucht Buchführung. Maschinenschr. u. Sleuographie erlernt hat, sucht Aufnngsstellg. Schriftl. Angeb, u. 07991 a. d. Gieü.Auz. Zum Auslrag. v. Zeitschrift. 3—4 Tage,ein fleisftg.. ehrlich. Wann [Kriegsiuvalidetoder .plUilll Jrgu ges. Schr. Ang. u. 07989 a. d. Gief;. Anz. erb. Fräulein, im Kochen und Nähe« be- roandert, sucht für 1. Avril oder später in Gieren oder dessen Nähe Stelle als Stütze oder dergl. Augeb. erbeten an h. Weber, Wetzlar a. L., Kasino, Qber- torstrahe. 08011 Wulm II achter 08007 für Fabrikbc.i ackung sofort gef. Nur unbescholtene, mili lärfreie Leute wollen sich melden. ManSbnrg 16 II Tüchtiger Packer oder Packerin ür die Sortierstube sos. ges V. F'lSLZSr, 16261 Kaiser-Allee 23. Tüchtig. Bursche für sofort gesucht. [1610 Gotthilt Stöhrle, Biergroghandlung. Jung. Hausbursche vom Lande, gesucht. 1005] Ern] ialser. JwrtaMit gesucht. K.-02 Heinrich Driesch, Selters weg 70. Hauöbursche gesucht, _Bäcker Zllingelvöffer. 1620 Walktor st ra st c 5. Helle Werkstälte m. Lager rann, im südlichen Stadtteil zu mielengesucht. Schriftliche Angebote unt. 07913 an den Giestener Anzeiger erbeten. Junger, sauberer Hacisburtiche vom Lande gesucht. [1571 Sermania-BrsZarieVarlLvidO! Jrankmrter Slraste 39. Lehrling* mit guter Schulbildung sucht für April !1180 AugustJrecö, Univ.-Buck- bandlnng, Seltersweg 70. Glaser-Lehrling geg. Vergütung gesucht. [1077 _K. Euler, Kirchstrafte 13. Schreiner-Lcbrlina gesucht. Cchreincrmeister Haudach. Asterweg 56. ]1477 1 Lljirciütrlehriisg «W Carl Köliler, Dammstr. 32. kIWifüi; gesucht. 1510 ?. Berubardt,Schuhmacher- meiiier. Schnlstraste 10. »Mlg für ein gröberes kaufmännisch. Burau gesucht. Selbstgeschriebene Angebote erbeten unt. 1601 an die Geschäftsstelle des Giestener Anzeigers. sucht zum 1. April Anfangsstellunq auf einem Kontor. Dasselbe ist bewand, in Stenographie u. Schreibmaschine n. besitzt eine flotte Handschrift. Nähers in der Geschäftsstelle des Giest. Anzeigers. [1M3 Suche 1V 2 —2 Std. morgens Lausstcllc Nähe Löberstr. Wetrlarer Weg 55IV. ^ aller Art, gebrauchte, kaufe ich stets gegen sofortige Kasse,- wegen sehr grosten Warenbedarfs zahle für Mehl-ll.KiifttM 1.40 Mark für alle anderen Sorten zahle ich auch sehr hohe Preise: dieselben werden gegen Nachnahme oder vorherige Kalle gekauft. Komme auch auf Wunsch auf sämtliche Bestellungen. '" ?D Telefon B. 1028. Bestellungen erbittet Siibermann, Köln, Buttermarkt I. mm ip! Schriftliche Angeb. unt. 07992 an den Giestener Anz. erbet. 1566 Ein kompl. Wagen, wenig gebr., steht z. ver. bei khWpp llkl» Il„ Usenborn. Einfache, dopp. u.amerikan. S^ncii f ü Si rnitg Kastenwagen [Einspänner), neu und leicht zu verkaufen. (1534 H Schwarz, Frovdauie«. Wenig Adler gefahr. Fretl. z. v e rk. (O 0 e t h e str. 21 p. [07995 W-«r Sportwagen zu verkaufen. Kirchenvlatz 4. Alte Düren u. Fenster z. vcrk. Frankfurter Ltr.2S. mit Obstbäuinen mögl. nahe bei der Stadt zu kaufen ges. Schriftl. Angebote mit Preisangabe unter 1535 an den Giestener Anzeiger erbeten. Wenig gebrauchtes, gut erhaltenes Herreu-Fahrrad zu kauf. ges. Schriftl. Angeb. unt. 07994 a. d. Giest. Anzeig. 4,e!totU!rB^I§* Kaufe jeden Posten gebrauchte Säcke u. Sack- lumvcn u. Packtuch n. zahle dle höchsten Tagespreise. [ 07m Postkarte genügt. M. Nuö, Neustadt 21. NaDelholz mögl. entrindet, in Rollen von 1,00, 1,20, 1,50 m Länge von 10 cm Durchm. aufwärts i.grüsteren Mengen zu kaufen sucht. An geböte per rm frko. aggon Verladestation an llohwerke Asslar Fricdberg iHessen». i904D Stenographie, Maschinenschreiben, alle Banteihcber lehrt gründlich unterGaran- tie eines sicheren Erfolges Hermes Lehr-Institut Gießen, West-Anlage 51, Bahnhofstraße 45. erteilt Klavierurtter- 4 /IUI 11 rtchl. Gute Erfolge bei Anfängern, beste Zeugn. über Lehrttttigkeit.Schriftl. Angeb. uut. 079R a. d. Giest. Anzeig. Krünöliiher llritemcht im WcißilZhm flicken u. Stricken w. erteilt 08002 Schanzenttr. 163 Geschäftssräul. 0 . Schul, sind. in guter Familie. Schriftl. Angebote unter 1460 an den Giestener Anzeiger erbeten. d Ms 2 Schüler finden gnte Pension mit Nachhilfe bei Oberlehrer i. P. vr. Cfcr. Reese, Goethestr. 34. Bekanntmachung. Der auf den Namen Margarete Ott in Giehen lautende Einlagesckrein unserer Bank Nr. 18940 ist uns als verloren gemeldet morden. Etwaige Ansprüche daraus find bei Vermeidung der Richtberücksichtignng innerhalb vier Wochen bei uns geltend zu machen. 11694 V Giehen. 1. März 1916. Gewerbebank zu Giehen e. G. m. b. H. Klenkcr, Theater- Zß. ztbilS. Frsulkili kann kostenlos auf unserem Bureau Maschinenschreib. erlerne». Schr. Ang. u.07989 cm den Giest. Anzeiger erb. das schon gedient hat, zum 1. Aprilges.Roonstr.6I.lE2 Kaule alle Mn Me Zahle für Zucker- und DIehl sacke Mk. 1.40-1.60, Kafiee- und Reissäcke Mk. 0.90, Ge ircidesäcke Mk. 1.20, Kleie säcke bis 80 Mg- stark zer rissene bis Mk. 25 für 100 kg, Packtücher, alles gegen bar, allst» gegen 9iachnabnle. » 7 °^ N.Vrepik, Giest. Sackgrosthdg. kaufen zu höchsten Preisen, auch von Händlern s1262 am Oswaldsgarten. Samstags geschlossen. Prim AMmm empfiehlt 1616 H.TreDler, Lteiichr.48. RciftMsL-Lliimierseifc auch z. Reinigen. Scheuern. Putzen sehr geeignet, liefert 10 Pfd.-Probe-Kübel zu 5.— frei HauS, bei Lllehrabnahrne 2 Pfg. per Pfd. billiger. Nach ausw. ver Viackn. 4. Rolle, Fraakiart a. 31., Schwarz- burgftr. 51. 1612 Waffeimischung \ Pfui 40 Pfennig. (1546c) Gewerbebank zu Metzen eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Freitag, den IO. März 1916, 8 '% Uhr abends, im Hotel Großherzog von Hessen stattfindenden 57. ordentlichen General-Versammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1 . Erstattung des Geschäftsberichtes für 1915. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstande und Aufsichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausscheidender Mftglieder des Aufsichtsrates. 5. Stellvertretung eines Vorstandsmitgliedes. * 6. Verschiedenes. Gießen, den 18. Februar 1916. Gewerbebank zn Gießen eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Ter Vorsitzende des Aussichtsrates: _ L. Petri II. 1593p HöhereBürgerschule zu Nidda mit Vorschulklasse. Tic Aufnahme neu eintretender Schüler findet Montag, den 1. Mai 1916, von 9—12 Uhr, aus dem.Amtszimmer des Unterfertigten statt. Vorzulegen sind dabei: Geburtsschein, Impfschein und letztes Schulzeugnis. In die Vorschulklasse werden Knaben und Mädchen nach 2 jährigem, in die Sexta nach 3 jährigem, in die- Quinta nach 4jährigem Besuch einer Volksschule ausgenommen. Wir empfehlen aber den Eltern dringend, die Kinder im Interesse ihres Fortkommens in den höheren Klassen möglichst frühzeitig unserer Anstalt zuzuführen. Die höhere Bürgerschule befolgt den amtlichen Lehrplan für die Realschulen. Der Unterricht beginnt auch während des Sommers erst um 8" Uhr (Schluß 1 Uhr), um auch den auswärtigen Schülern den Besuch der Anstalt zu ermöglichen. Anmeldungen werden mündlich oder schriftlich bis zum 20. März erbeten. Weitere Auskunft wird gerne erteilt. Nidda, den 26. Februar 1916. Rektorat der höheren Bürgerschule. I. E.: Fritz Lauckhard. 1528 V Vas Darmsiädier Pädagogium IM. Elias) ist die erfolgreichste süddeutsche Yor- bereitnngsanstalt für die Einjährigen-, Primaner-, Fähnrichs- und Ahitarientcnprhfnng (auch für Damen). (Seit Kriegsausbruch bestanden 58 Schüler). [1613ss Staatlich geprüfte Lehrerin beabsichtigt, eine große Anzahl jg. Mädchen, schulpflichtige wie solche höh. Alters, in allen Fächern selbst bezw. mit geeign. Lehrkräften in Unterricht zu nehmen, falls genügende Beteiligung eintritt. [07990 Ansknnft an Eltern erteilt Frau NeUie Pascoe, Liebigstr. 21. 5'ct®ü[dfnIH.§iinkr&ci^BnSrtfi findet vor- und nachmittags statt. Auskunft und Anmeldungen jederzeit. 1595) W. Bräuuing, Kaiser-Allee 8. Holzversteigerung. Freitag, den 3. d. MtS. sollen im Alten- Busecker Gemeindewald, Distrikten Kopf, Pfingstkopf, Neustrauch und Seewald folgendes Holz versteigert werden: 183 Rm. Buche Scheit 4 „ Eiche „ 4 „ Kiefern .. 187 „ Buche Knüppel 30 .. Eiche 13 „ Fichte 6060 Buche Wellen 460 Eiche 220 Fichte .. 39 Rm. Buche Stock 6 „ Eiche 8 „ Fichte Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt Kopf. Alten-Buseck, den 1. März 1916. Großh. Bürgermeisterei Alterr-Buseck F. V.: Rau. Bekanntmachung. Ju unser Genossenschaftsregister würbe heute bei dent Vorschuß- und Creditverein in Hungen e^G. m. u. H. eingetragen: Schreinermeister Hermann Schmidt I. von Hungen ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seiner Stelle ist Landwirt Gustav Stoll von Steinheim gewählt. i608v Hungen, den 24. Februar 1916. _Großh. Amtsgericht Hungen. Konkursverfahren. lieber den Nachlaß des am 3. Januar ljd. Js. in Frankreich gefallenen Schreiners Heinrich Sann von Hungen wird beute am 28. Februar 1916, nachmittags 3 Uhr. das Konkursverfahren eröffnet, da der''Nachlaß überschuldet ist und die Erben die Eröffnung des Konkurses beantragt haben. Der Kaufmann Johannes Berlett in Hungen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. März 1916 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger- ausschuffes und eintretendenfalls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände soivie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag, den 24. März 1916, vormittags 9 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gerichte, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis z,im 20. März 1916 Anzeige zu machen. 1607V Grobherzogliches Amtsgericht zu Hungen. Bekanntmachung. Das Umla-ge-kakaster der land- und forstwirtschaftlichen Berufs genofst n schaft für däs Großherzogtum Hessen für dns Jckhr 1915 liegt 2 Wochen lang, nämlich vorn 1. März bis zum 15. März dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Mwatge Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb! in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Abstrus der Offenlegungsfrist bei dem Vorstände der land- und forstwirtschaftlichen Bernfs- genvssenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksich- tiguug mehr finden. h Bellersheim, den 28. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Bellersheim. Bo pp. Holzverfteigerurrg Montag, den 6. März 19 16 nach Zusammenkunft vormittags 10 Uhr aufder Hslanzgartenschneise am Vflanz- garten in der Schweinstakshege, in den Distrikten Schwein stallshege. Mauerkasperskovf und Rehiränksberg. Scheiter SKm: Buchen 250, Eicken (rb.) 32, sichten 2. KnüvvelRm: Buchen 100, EichenM. Reists-WcllenrRuchen 2400, Eichen 1000, Fichten (gebund.) 500. Stöcke Rm: Buchen 130. Eichen 50, Jichten 18. Linden Stämme: 2 Stück mit 1,48 Fm. 114666 Lich, den 24 Februar 1916. Grotzherzoglicke Bürgermeisterei Lich: Dörmer. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast für das Groß- Herzogtum Hessen für das Jahr 1915 liegt zwei Wochen, vom 29. Februar bis 13. März. l. I., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Einsprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablaus der Offenlegungsfiist bei dem Vorstand der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Dors-Gill, den 28. Februar 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei. Kühl. Kultivatoren und Eggen in den verschiedensten Ausführungen kaufen sie vorteilhaft bei [632a Georg Schieferstein Maschinenfabrik Lieh Fernsprecher Nr. 17. PulverE 1586 Bekanntmachung. Das Umstigekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschiaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1915 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 4. März bis zum 18. März dieses Jahres, uns der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder laicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablanf der Offenlegungsfiist bei dem Vorstände der land- und forstwirtschaftlichen Berufs- genossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Nonnenroth, den 29. Februar 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei. . Hoppe. 1599 Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Weickartshain für 1916 Rj. liegt vom 4. März 1916 einschl. ab eine Woche lang aus unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Offenlagefrist können Einwendungen bei uns schriftlich und mündlich vorgebracht werden. Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Ausmärker herangezogen werden. Weickartshain, den 28. Februar 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei. Knöß. 1591 Bekanntmachung. Das Ilmlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufs genossenschaft für das Großher- zogtum Hessen für däs Jahr 1915 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. März bis zum 16. März dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstände der strnd- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Bernüsich^ tigung mehr finden. Münster, den 29. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Münster. Gontrum. 1606 Holzvevfteigermig in der Fürstlichen Obersörfterer Lich. Dienstag, den 7. März. vormittags 9V 2 Hör, werden im Distrikt Meilbach versteigert: Scheiter Rm.: 462 Buchen,- Kniivvel Rm.: 90 Buchen, 2 Eichen, 1 Elzbeer,- Stöcke Rm.: 140 Buchen, 2 Eichen- Retsholz-Wellen: 4100 Buchen, 50 Eichen. 1487 B Zusammenkunft aus der KreiSstrake Lich—Hattenrod, wo sie von der Chaussee Burkhardsfelden—Rieder-Bessingen gekreuzt wird. Das Holz sitzt fast alles an chauffierten 29egen. 8 Tage später sollen im Distrikt Hard ca. 900 Rm. Buchen-Scheit- und Knüppelholz mit sonstigem Brennholz versteigert werden. Berstkigkmngs-Termin Oberndorfer Hülle. Versteigerung ßom 2. März verlegt auf 18. März 181« vormittags 11 Uhr. 1598 V Heil, Gerichtsvollzieher. Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt, einen fetten BriÜen zu verkaufen. Schriftliche Angebote sind pro Ztr. Lebendgewicht bis zum 7. März, nachmittags 4 Uhr, bei Unterzeichneter Bürgernieisterei einzu- reichen, woselbst die Bedingungen offen liegen. Steinbach, am 28. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Steiubach. I. D.: Haas. Back Brause- Kakao- Ei- Eierkucheu- Eis- Himbeersast' Donig- Limouadc- Puddiug Salizvl Vanillin- Vauillcsauce-Pnlver uiw. emvf. Aälsr-Vroggrl«, 8eUsrsveg39, CttoSe’^ai.^a. empfiehlt J. Happel Mühlstrasse 18. Kieler Bücklinge Cabliau, kopflos la. Holland. soeben frisch emgetroffen bei Aa^nst Wallenfels, Kolonialwaren, Delikatessen- und Weinhandlung, Gienen, Te levhon 262, Marktvl. 17. m a. Z igaretten direkt von derFabrik nr zn Qriginaljsreison -*TO 100 (1 Pf.). 0.75 100 (2 Pf.». 0.90 100 (2V .Pf.). 1.10 100 (3 Pf.». 1.50 100 (37 -xf.». 2.— 100 (4 Pu . 100 (5 Pf.». ZißarettenfaM G0LDENES KÖLN HAUS [ ,70 D Ehrenstrasse 34. Zur Saison Amcrikan.. irische Dauer- brand-. Regulier-, Koch» Ocscu rc. nur bewährte <>ab- rikcue empfiehlt zu billigsten Preisen. Edgar Borrmann Eiienbandlung. 139 Johannas Ssbalsa i. Ciraiz lief. Stoffe und Reste billig f. Dam.- u. Herr.-Kleid. Must. fr.lPak.Reste20-40Mp.Nchn. Zurücknahm. U. Umtausc ii.30 l g. Wlederverk. ges. Guter Verdienst. 71)0ss Flusr- u. Seefische I. M. Schulhof Telephon 119. — Prompter itZersand nach a uswärts. I 13 Sommersprossen | 'kann jeder in 10 Tagen gänzl. beseitigen. Auskunft Ikosteul. krau Erna Branden* Ifenrn-Loessin, Berlin N. 65. hänge- u. 5tehlicht- StkÜMpse für Gas sowie eleürische Birnen d. A.-E-G. emps. zu billigsten Preisen 1138 EdgarBorrmarrmEisenhdl. GasSampen Gassparherda in gr. Auswahl n;7or empfiehlt, billigst J.Thörner.Inst.-Gesch, IjndwigBiranse 10.