Ar. 76 Der Sietzener Hwjftg« erschein! täglich, außer Sonntags. - Beilagen: vierinal wöchentlich Giehener^amilienblatter; zweimal wöch ent üUr eisbla tl für den Ureis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land» wirlschaflliche Zeilftagen Fernsprech - Anschlüsse: sürdie SchriitleilN:,g112 Verlag, Geschäits steileöl Adresse Mr Drahtnachrichten: Anzeigers letzen. Annahme ven Anzeige» lür die Dagesnunnner bis zum Abjmd vorher. Erstes Blatt 166. Jahrgang Donnerstag. ZV. März M6 Bezugspreis: monatl. 85 PI., viertel- jährl. Mk. 22 ) 0 ; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.; durch diePost Mk. 2.30 viertel- jahrl. ausfchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokallöPft ausw. 20 Pf. — Haupt- schriltleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; . _ - , für den Anzeigenteil: H. RotattorrLdruck mrö Verlag der Bmh!'kchen Univ.-Vuch- und Steinörudcvel H. Lange. 5chri§L!ei!ung, Geschaftrstette und Druckerer: zquistr.r. Beck, sämtlich m Gießen. (DTD.) Trotzes Hauplguartier, 29. März. (Amtlich.) Mestlicher Kriegsschauplatz. Südlich von St. Sloi murven den Engländern in: Handgranatenkampf einer der von ihnen besetzten Sprengtrichter wieder entrissen. Auf dem l i n k e n M a a s u f c r stürmten unsere gruppen mit geringen eigenen Verlusten die französischen mehrere Linien tiefen Stellungen no rdlich von Malancourt in einer Breite von etwa 2000 Metern und orangen auch in den Nordwestteil des Dorfes ein. Der Feind ließ zwo lf Offiziere, vierhund ert- sechsundachtzig Mann an unverwundeten Gesänge n e u, sowie ein Geschütz und vier M a s ch in engewehre in unserer Hand. Hierdurch wurde mtt ^rcherhert der Einsatz von zwei weiteren Divisionen in diesem Kampfraum festgestellt. OestlicherKriegsschauplatz. Während die Russen, ihre Angriffe in den nördlichen Abschnitten gestern nicht wiederholten, setzten sie südlich des Narocz-Sees Tag und Nacht ihre vergeblichen Anstrengungen fort. Siebenmal schlugen unsere Truppen, teilweise im Bajonettkampf, den Feind zurück. Deutsche Flugzeuggeschwader warfen mit gutem Erfolge Bomben auf feindliche Bahnanlagen, besonders auf den Bahuhof Molodeczno ab. Balkan-Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Oberste Heeresleitung. * * * Ein neuer Fortschritt vor Verdun! Zwar kein entscheidender Sturm auf die Festung, aber doch ein Ereignis, das in das Angrisfssystem paßt, welches unsere Heeresleitung an der Maas verfolgt. „Kurze, mit höchster Energie von Teib- krästen geführte Schläge," so schreibt General v. B l u m e m einem Ueberblick über die Kämpfe vor Verdun, „wechseln mit verhältnismäßig langen Kampfpausen ab, die freilich nicht in Untätigkeit verbracht, sondern zu gründlicher Vorbereitung neuer Erfolge benutzt werden. Die Vorbereitung fällt hauptsächlich der schweren Artillerie zu, die nebst ausreichender Munition unter Ueberwindung mannigfacher Hindernisse vorgezogen und in Stellung gebracht werden mußte, um der Infanterie die Bahn für die Fortsetzung ihrer Angriffstätigkeit zu ebnen. Erfordert schon die Heranführung und Ein- bauung des schweren Materials viel Zeit und Muhe, so kann die Angriffsartillerie auch ihre Kampfausgabe, die feindlichen Geschütze niederzuringen, die Schutzwehren des Gegners zu vernichten und die Widerstandskraft seiner Truppen zu erschüttern, nur mit erheblichen: Zeitaufwand lösen. Zwar kann sie sich in breiterer Front als die des räumlich beschränkten Verteidigers entwickeln. Diese hat dagegen den Vorzug, sich in einer schon im Frieden mit allen Hilfsmitteln der Kirnst und Technik eingerichteten Stellung zu befinden. Wenn daher die Heeresleitung eifrig bedacht ist, der Artillerie möglichst ausreichende Zeit zum Wirken zu lassen, bevor die Infanterie zum Angriff angesetzt wird, so erspart sie dadurch Kräfte für andere Aufgaben der Kriegführung und teures Blut." . f General v. Blume spricht von zwei Angriffszielen: ein räumlich gebundenes, nämlich die Festung nebst ihrer Besatzung, und «ein bewegliches, auch der Stärke nach wandelbares, das ist die außerhalb der Festung befindliche, zur Mitwirkung bei deren Verteidigung berufene . feindliche Streitmacht. Der neue Erfolg trägt uns nach beiden Richtungen Gewinn ein. Gerade ans dem linken Maasufer haben die Franzosen eine gewaltige Macht ausgeboteu, um unser Vordringen aufzuhalten und uieberzu kämpfen. Indem der 'Feind bei Malancourt geworfen wurde, schließt sich aber zugleich auch der Rtnjg um die Festung enger zusammen. Die Zeit wird dar nur wohl bald wieder kommen, wo wir, nach den Ergebnissen der ungeheuren Artilleriekämpfe, auch wieder von Stürmen auf die FestungSVorwerke hören werden. In der „Köln. Ztg." wird der neue Sieg und die Lage bei Malancourt mit folgenden Worten dargestellt: Schrittweise waren die französischen Stellungen auf dein linken Maasuftr von unfern Truppen genommen worden, so daß sich die feindliche Front in einem Klotz nach Norden vorstreckte, der von drei Seiten einegeklammerk war. Aitf den Höhen, die zwischen Atalancourt und Bethmcourt das linke Ufer des bei Forges in die Maas fallenden Baches begleiten, lagen mehrere feindliche Linien hintereinander', die sich auf das Dorf Malancourt, den Schnittpunkt der Straße von Avocourt, Esnes und Bothincourt, mit ihrem linken Flügel stützten. Auf 2000 Mtr., etwa die Hälfte der Entfernung zwischen Malancourt und Bethincourt sind sie unter geringen Verlusten von unfern Truppen gestimmt worden, die auch in den nordwestlichen Teck von Malancourt cindrangen, der sich an der Straße nach Aeontfaucon hftrzieht. Die Gefangenen, die ein halbes' kriegsstarkes Bataillon ausmachen, gehören zu zwei neu in diesen Kampfraum geworfenen feindlichen Divisionen. Es war auch schon aus andern Meldungen bekannt, das; die Reftrve- verbände, denen die Verteidigung des Vvrgeländes von Vcrduit in dieser Gegend oblag, durch neu hccmrgebrachte Truppen verstärkt und ersetzt worden waren. Daß es gelang, die feindliche' Front mit geringen eigenen Verlusten zurückzudrangen, ist der plan-^ mäßigen Vorbereitung des Stoßes durch Artillerie zu verdanken. Tie 's r a n z ö 's i s ch e n Be r i ch t e ließen erkennen, daß man auf feindlicher Seite den Angriff erwartete, denn sie sprachen von lebhaftem eigenem Feuer, das auf den Raum hinter unseren Stellungen gerichtet war, um augenscheinlich unsere Batterien niederzuhalten uno das Heranbringen von Reserven, Munition und Verpflegung und das Fortschaffen der Verwundeten zu verhindern. Unser amtlicher Bericht widerlegt in wenigen Worten die Behauptung der Pariser Meldung, unsere Sturmversnche seien gescheitert, 'und gibt damit einen neuen Beweis für die ttnZuverlässigkeit französischer» Auslassungen. * Das Ergebnis der russischen Offensive ist — der Rücktritt des Kriegsministers P o l i w a n o m, der bekanntlich in den großen Paradesitzungen der Duma so anmaßende, sieg es- gewisse Reden gehalten hatte. Sind seine .Hoffnungen, die er auf das Frühjahr gesetzt hatte, verrauscht? Der Name Poliwanow bleibt in der großen Geschichte dieses Weltkrieges nur von ganz schwachem Klang. Er hat au der russischen Dampfwalze wohl den Kessel neu heizen helfen, aber die Walze ist, wie wir ans den Ergebnissen der letzten Tage lernen, nicht mehr flott zu machen. Es ist anzunehmen, daß die russische Munition allmählich wieder zur Neige geht. Ans alle Fälle ist der Rücktritt des Ministers ein neues Zeichen des russischen Niederganges. In aussichtslosen Sturmangriffen wurden die Heeresmassen geopfert, wahrend der Verbrauch der obersten Führer ebenfalls groß ist und zu denken gibt. Wartet doch Suchomlinows, des Vorgängers des jetzt aus dem Amte Geschiedenen, sogar die Anklagebank. Und noch etwas ist, wenn man den Blick ans das Zarenreich richtet, auffällig. Es war bei der soeben zu Ende gegangenen Pariser Konferenz nicht besonders vertreten! Darf man daraus auf bestimmte Ziele Rußlands gegenüber den englischen Absichten schließen? Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 29. März 1916. RussischerKriegsschau platz. Gestern war die Fliegertätigkeit auf beiden Seiten recht lebhaft. Mehrere feindliche Flugzeuge wurden durch Feuer und einen Flieger zur Umkehr gezwungen. Ein von unserer Artillerie herabgeschossener russischer Doppeldecker stürzte östlich von Luczacz hinter der feindlichen Linie ab. Durch Fliegerbomben entstand bei uns keinerlei Schaven. Unsere Flieger haben einige Orte hinter der russischen Front ausgiebig und mit beobachtetem Erfolge beworfen. Sonst keine Ereignisse von Wichtigkeit. Italienischer Kriegsschauplatz. Die lebhaften Geschützkämpfe am GörzerBrücken- kopf und im Abschnitt der Hochfläche von Doberdo dauerten auch gestern bis in die Nacht hinein an. Es rrl- folgten jedoch keine neuen Angriffe. Oestlich von Selz drangen die Italiener in einige Grüben ein, die nun gesäubert werden. Im Blöcken-Ab schnitt wiesen unsere Truppen mehrere feindliche Vorstöße ab. Sonst ist die Lage unverändert. In mehreren Frontabschnitten arbeiten die Italiener an rückwärtigen Stellungen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant Der französische Bericht. Paris, 28. März. (Zf.) Amtliche Mitteilung vom 28. März: 3 Uhr nachmittags. Ruhige Nacht östlich der Maas. Ziemlich große A r t i l l e r i e t ä t i g f e 1 1 westlich, der Maas in der Gegend von M a l a n c o u r t und auch in der W o c ö r e in dem Abschnitt am Fuße der Maashöhen. In Lothringen unternahmen wir im Walde von Paroy einen Handstreich gegen ein feindliches Werk, dessen Besatzung getötet oder gefangen genommen wurde. Wir ließen das Werk, als wir uns zurückzogen, in die Luft fliegen. Aus dem Reste der Front ist kein nächtiges Ereignis zu melden. 11 Uhr abends. In lden Ar gönnen zeigte sich unsere! Artillerie fortgesetzt tätig gegen die feindlichen Einrichtungen nördlich von La Houyette, in den Abschnitten von Fontaine aux Charmes und Haute Chevauchöe sowie in den östlichen Argonnen. Das von einer feindlichen Batterie gegen den Wald von Monts an cott gerichtete Feuer rief eine heftige Explosion hervor. Westlich der M aas nahm das Bvnrbardement auf unsere Stellungen von Avocourt bis B 6 t h i n c o u r t im Laufe des Tages an Heftigkeit zu. Gegen 3 Uhr nachmittags unternahmen die Deutschen einen starken Angriff aus unsere Front Haucourt—Malancourt. Ilwe aufeinanderfolgenden Angriffswellen wurden alle mit schweren Verlusten durch unser Sperrfeuer und imser Infanteriefeuer zurückgeworfen. Bombardierung unserer zweiten Linien östlich der Maas. In der Woevre führte unsere Artillerie Konzentrations- seuer aus auf die hervottretendsten Punkte der feindlichen Front. In den Vogesen ziemlich lebhafter Artilleriekamps in den Gegenden von Stoßweiler, Mühlbach und Harttuonnsweilerkops. Rücktritt des russischen Kriegsministers. Petersburg, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Kriegsminister General Poliwanow ist auf sein Ansuchen seiner Funktion Mithoben und zu seinem Nachfolger der Chef der Intendantur Generalintendant General der Infanterie Schukv a - j e w ernannt worden. Kerl in, 30. März. Der Rücktritt des russischen Kriegsministers Poliwauow kommt, wie das „Berliner Tageblatt" schreibt, überraschender als jenes seines Vorgängers Suchomlinow. Noch vor vier Wochen habe der Zuruckgetretene eine sehr zuversichtliche Rede in der Duma gehalten und es als besonders günstiges Zeichen betrachtet, daß Deutschland das Menschenmaterial bald ansgehen werde, während Rußland noch über unerschöpfliche Re- serveii verfüge. Der große Mißerfolg der neuen russischerr Offensive hat den Minister als einen schlechten Propheten enthüllt. Es werfe in dem Augenblick, wo von Paris ans' die Einheitlichkeit der verbündeten Heere verkündet worden sei, einiges Licht darauf, hrie es mit den Vorbedingungen für diese Aktion in Wirklichkeit bestellt sei. — In der „Bos fischen Zeitung" heißt es: Poliwanow ist der Reorganisator der russischen Armee nach dem unglücklich-cm Kriege gegen Japan. Seiner Arbeit in der Zeit von 1906 bis 1912, wo er Gehilfe des Kriegs Ministers war, verdankt Rußland auch die schnelle Mobilisierung im Weltkriege. Ebenso ist die Umgestaltung der Artillerie sein Werk. Das .Kriegsministerium übernahm Poliwanow erst im Weltkriege im Juli 1915. Ob die Fehlschläge der neuen russischen Offensive oder eher politische Gegnerschaften den Grund seines jetzigen Rücktrittes bilden, ist vorlänsig nicht bekannt. Unterbrechung des telegraphischen Verkehrs zwischen England und Holland. A m st ctbam, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter widmen der Störung des telegraphischen Verkehrs mil England ausführliche Artikel. Es konnte iwch nicht fest- gestellt werden, was die Ursache ist. Dian glaubt, daß das einzige Kabel, welches in den letzten Monaten in Betrieb war, gerissen ist. Das „Handels bl ad" nimmt als wahrscheinliche Ursache des Kabelbruches ein Wrack an. Einige Blätter denken an die Möglichkeit, das englisch-holländische Kabel sei absichtlich von-den Teittschen abgeschnitten worden. — „Nienws van den 5)ag" schreibt: Deutschland wckl England isolieren, nnd es würde jetzt, nachdem cs in der Behinderung seiner Zufuhr durch die deutschen U-Boote einen so beträchtlichen Erfolg anfznweisen hat, die moralische Isolierung durch die Abschneidung der Kabel Verbindung für die Deutschen zweifellos eine neue Quelle der Genugtuung sein, weil dadurch der „Lügen- nnd Lästerseldzug", welchen die Deutschen ihren Feinden v-orwerfcn, unnröglich gemacht würde. Wenn es sich wirklich um einen Bruch des telegraphischen Kabels handekt, wird -die Störung voraussichtlich eck re dauernde sein. — Das Kabel ist, wie der „Nieuwe Courant" schreibt, ein gemeinsamer Besitz Hollands und Englands. Aber England f>at die Verpflichtung, für die Reparaturen zu sorgen. In England wünscht man wahrscheinlich nicht, das Risiko zu laufen, daß das Kabelschift bei der Herstellung des Kabels zerstört wird und Holland besitzt kein solches Schiff. Es kann sich infolgedessen nicht daranmachen, den Schaden auszubessern. Man denkt nun an die Einrichtung eines drahtlosen Dienstes zwischen beiden - Ländern, der allerdings den telegraphischen Dienst nur teilweise ersetzen kann und bedeutende Verspätungen mit sich bringen ivürde. Holländisches Ausfuhrverbot für Zitronen. Haag, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Ausfuhr von Zitronen wurde verboten. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 29. März. (ÄTB.) Das Hauptquartier teilt mit: Unsere Küstenartillerie verhinderte durch Feuer einen Angriff russischer Unterseeboote, die an der Küste gesichtet worden waren, gegen den Hafen von Z o it.guld a k. Die Unterseeboote verschwanden, sobald sie sich durch unsere Flugzeuge verfolgt sahen. Eins unserer Flugzeuge, das I m b r o s überflog, griff feindliche Transportschiffe in der Kep halosbucht, sowie drei größere Flugzeugschlippen mit Bomben an. Das Flugzeug warf zwei Bomben aus einen Transportdampser imd drei ans einen Schuppen und verursachte einen Brand. Nichts Wichtiges von den übrigen Fronten. v. Mackensen in Konstantinopel. K o n st a n t i n o p e l, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Generalfeldmarschall v. Mackensen ist am Dienstag nachmittag abgereist. Aus dem Bahnhof hatten sich zur Verabschiedung der deutsche Botschafter Graf Wolfs-Metternich nnd Kriegsürinister Enver Pascha emgeftmden. Eine Forderung Griechenlands. Berlin, 29. Mürz. (Privattel.) Die „B. Z. a. M." ineldet aus Budapest: Nach einer Meldung der Athener Zeitung „Kairi" hat die griechische Regierung abermals eine Note au den Bierverbaud gerichtet, in der die Be- endigung der Saloniker Expedition verlangt wird. Die „Times" über die Rekrutierung. London, 29. März. (WTB.) Die gegenwärtige Lage der Rekrutierung wird in der „Times" als unerträglich bezeichnet.-Ein Leitartikel des Blattes sagt: Die Regierung sollte sich die Resolutionen der verheirateten Männer von Manchester zu .Herzen nehmen, die Lord Derby ausgefordert haben, von seinem Posten znrückzntreten, da die Regierung ihr Versprechen nicht eingelöü hat, und weiche die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht verlangen. Das Blatt fährt fort: Der Streit um die Rekrutierung macht einen schlechten Eindruck auf die Verbündeteil und Neutralen, sowie ans die Armeen an der Front. Der Sol- daLenmangek ist fcT)t groß. Fm Parlament wird offen ctltäxt, daß die Stärke gewisser 0>efechtseinheiten nicht aufrecht erhalten wird. Es ist notorisch, daß die Depots der Reservebataillone nicht so stark sind, wie sie sein sollten. ASqnith nnd Kitchener. Haag, 29. März. (WTB.) Der „Nieuwe Courant berichtet aus London: Ford Kitchener wird Asguith nach Rom' begleiten. Der deutsche Bazar in New Z-ork. New Pork, 29. März. (WTB) Durch Funkspruch von dem Vertreter des Wolfffchen Bureaus. Der deutsche Basar wurde gestern mit eindrucksvollen Feierlichkeiten geschlossen. Die gestrigen Einnahmen beliefen sich auf 100 000 Dollars, die Gesamteinnahmen auf 730000 Dollars. Der Seekrieg. London, 29. März. 00 Mark für die sogenannte „Fr a u e n b u nd s p e nd e" "'verwiesen, damit die Ansiedler, die durch den Krieg ihr ab und Gut verloren haben, oder in ihrem Besitz geschädigt worden sind, später kräftig uiiterstützt werden können. We.. * , . ^ ö e r st len t n a n t Georg Gro ß m an n, früher beim hiesigen 116. Jnfanterie-Regimeiit, ist am 25. März beim Verlassen seines Unterstandes gefallen. Die Garnison verliert in ihm einen sehr geschätzte:: und sehr beliebten Ossizier, der sich durch echte Kameradschaftlichkeit aus- zeichncte. Oberstleutnant Großmann wurde im Kadettenkorps erzogen, trat im Regiment in Neiße ein, kam bald zum ^nsanterie-Regiment Nr. 116 und hat über 30 Jahre hier :n Garnison gestanden. Bei Kriegsausbruch rückte Oberstleutnant Großmann mit seinem Regiment Urs Feld, ni!ach>te u. a. das Gef-eck)jt bei Anlois mit und wurde dann, wie svir früher unter Hervorhebung seiner sympathischen Persönlichkeit schon mrtteilten, zum RegimenLs-Kommaii- deur des Westpveußifchen Füsilier-Regiments Nr. 37 ernannt. Oberstleutnant Groß^rnann war Ritter des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Klasse, der hessisck-en TapserkeitSmedaille und anderer Orden. Militärische Ausbildung der Jugend. Am Mittwoch der vorigen Wock>e wurde geturirt und bajonettiert. Am Sonntag rückten die Kompagnien zu einem größeren Marsch mit anschließender Uebung ans. Um 3/49 Uhr begann der Uebungsmarsch bei frischem, aber trockenem Wetter über Rödgen, Großen-Buseck, Bersrod nach Winnerod. Hier wurde von 12—2 Uhr abgekocht. Daran schloß sich eine rnteressante Uebung gegen die Grünberger ^ungwehr. Diese hatte den Wirberg besetzt. Den Gießener Jungmannschaften war die Aufgabe gestellt, diesen Berg zu nehmen. Beide Jnngwehren entledigten sich ihrer Aufgabe gut. Um yA Uhr konnten jie, nachdem von den Führern beider Griippen BegrüßungsansprackZen gehalten worden waren, nach Göbelnrod abmarschieren, wo noch ein flotter Vorbei:uarfch erfolgte. Um 5 Uhr kel)rten die hiesigen Jung- mannen mit der Bahn zurück. — ^tm letzten Mittwochabend wurde iiach den turnerischen und Bajonettierirbungen die letzte Uebung besprochen. —1 Der nächste Sonntag ist vollständig frei. An diesem Tag findet in Friedberg der 2. ober- hessische Fül)rertLg statt. ** Schule und Kriegsanleihe. DieGroßh. Direktion der Oberrealschule teilt uns mit: Den Mitteilungeiii über die Schülerzeichnungen ans die 4. Kriegsanleihe ist noch nachzutragen, daß an der Oberrealschule außer den 2589,25 Marl auf Kriegssparkasse noch 22 600 Mark in ganzen Hun- derteii gezeichnet wurden. Damit sind an der Oberrealschule bei der 3. und 4. Kriegsanleihe zusmnmen 50 400 Mark gezeichnet worden. — Ferner betätigten sich diesmal mehrere Schüler als Werber für die Anleihe auf dem Lande. Das Ergebnis ihrer Tätigkeit waren 136 500 Mark; darunter befände:: sich 80 Einzelzeichnungen unter 1000 Mark. ** Land schaftsbilder vom ö st erreich: sch-italte- nischen Kriegsschauplatz. Wir machen an dieser Stelle noch einmal aus das interessante Thenra aufmerksam, über das Geheimer Regierungsrat Arnold, der Vorsitzeirde der Sektion Hannover des T. u. Oe. A.-V., am Samstag abend in der Neuen Aula sprechen wird. Ter Redirer hat sich die edle Aufgabe geteilt, durch seine Vorträge für das Rote Kreuz und die Kriegs- für sorge Gelder auszrchringen. Es steht ihm Für Vorführung seiner Lichtbilder die reiche Auswahl der vortrefflichen Diapositive des T. tu. Oe. A.-V. zur Verfügung. Älls Redner gewandt i:nd als einer der besten Alpenkenner bekannt, wird er sicherlich Interessantes zu bieten wissen. Mit 100 Lichtbildern wird er uns die Gegenden der jetzigm Kriegszone vorsührcn, vom StUfser Joch südlich bis zum Gardasee und östlich durch das Suganatal über Primör und Campitello nach Cartina. zum Kreuzberg- und Plöckeiipaß und weiter über Pontafel und Raibl in das Jsonzotal bis hinab nach Görz und Triest. Ter Vortrag wurde schon in vielen Städten mit großem Beifall ausgenommen. Aufruf der jüngsten I a h r e s k l a s s e des nicht- gedienten Landsturms 1. Aufgebots (Geburtsjabr 1899). Nach einer Bekanntniachnng tm Anzeigenteile hat sich jeder, der bis zum 31. d. Mts. 17 Jahre alt wird, am 1b. April bei der Bürger- ineisterei seines Allsenthaltsortes zur Stammrolle anzumelden, und wer nach dieser Zeit 17 Jahre alt wird, hat sich am 1b. des auf den Geburtsinonat folgenden Monats anzumelden. Befreit ist, wer sich bereits angemeldet hat. Nichtanmeldung hat Bestrafung zur Folge. Der Städtische Seefischmarkt beginnt heute, Donnerstag, den 30. März 1916, nachmittags 3 Uhr in den Marktlauben. Kreis Schotten. csa Ober-Lais, 29. März. Seit September 1914 galt der Wehrmann Karl S e i m von hier als vermißt. .Kürzlich erhielt nun seine Frau die Nachricht, daß Karl Seim lmit Meldung der Qmllkfjeu Liste von Frankreich aus dem Schlachtfelde bei Vitry- Le-Francois gestorben sei. Jetzt sind noch vier Krieger von hier als verurißt genreldet. — Pionier Karl Bach. Soh,: von Gustav Bach,, wurde ircit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Mit ihm ist der dritte Krieger unserer Gemeinde ausgezeichnet worden. qu St ein borg, 29. März. Durch Lehrer Langer wurden durch die Schicker wiferer kleinen Genreinde 460 Mark für die 4. Kriegsanleihe gezeichnet. qu G l a s b ü t t e n , 29. Mäkz. Neben vielen anderen Gemeinden des BsgeMierges hat kürzlich auck,> imstre Gemeinde hmiptsächlick) für die F r ü h j a h r s b e ft e l l n n g russische Kiüegs- gefangene erhalte::. — Die hiesigen SckEiiber ^chneün: ans Anregimg unseres Lehrers Weber zur 4. Kriegsanleihe 640 Mk. qu Aus dem südlichen Vogelsberg, 29. März. Der im allgeir«inen gelmde verlwusene Winter bat einen ausge- zeichneten S a a t e n st a n d gezeitigt. Der Stand des Mntcr- getreDes, des Weizens und Roggeits, ist in den Gemarkiuigen un- strcr Gegend so gut und giinstig. daß er besser nicht gewünscht werden kann. Wöge ims der Himmel auch in diesen: Jahr toieder eine reiche :md gute Ernte bascheren. Kreis Jrieöberg. C. Bad-Nauheim, 30. Marz. In der gestrigen Stadtverordnetenversammlung nmrde ü-er die VoranschLäge der städtische'.: Betriebe berl)a:d>clt: Die Versammlung genehmigte den Vormischlag des Gaswerkes mit einem Ueberschuß von 11000 Mt Tviir .st'rieg3fürforge sind vorgesehen 5400 Mk. Einnahme und Ausgabe ergibt die gleiche Suncme von 146 000 Mk. — Der Vorn:,schlag des Elektrizitätswerkes sicht 11000 Mk. Ueberschuß für die Stadtkassc vor, 1000 Mk. Kriegs- fürsorgc und 04 000 Mk. in Einnahme und Ausgabe. — Das Wasserwerk liefert eine Minderein nähme von nahezu 30 000 Mk. und schließt in Einnahme und Ausgabe ab mit 70000 Mark. — Der Voranschlag der Stadt ergibt in Einnahme und Ausgabe 802 760 Mk. An Gemeindesteuern sollen im laufenden Jahr 420 000 Mk. aufgebracht werden. Infolgedessen muß der Steuersatz von 123 Proz. auf 135 Proz. erhöbt werden. -— Die folgen des Krieges drücke:: sich am deutlich^en im Voranschlag der Stadt a:is, der vor dem Krieg die erste Million weit überschritten hatte. Eichener zrühjahrs-pferdemarkt. th Gießen, 29. März. Ter heutige Pferdemarkt erfreute sich zwar trockenen Wetters, aber der zeitweilig einsetzende starke Wind beeinträchtigte die Freude an den schönen Tü-ren sehr. Bon den zahlreichen Marktbesuchern verließen denn viele den Marktplatz bald wieder, nachdem sic das Pferdeincrterial flüchtig überblickt hatten. Der Auftrieb bestand aus 141 Pferden und 6 Fohlen, pegen 235 Tiere in 1915 und 286 in 1914 bei der gleichen Früh- whrsveranstaltung. Ms Vertreter des Landes-Pferdezuchtvereins war Baron von Sta r k-Tarmstadt, als Vertreter für den Amtdnnrtscbaftskummer-Ausschuß war der Landwirt Weil- Lang- Göns bei der Prämiierung zugegen. Tie Stadt wurde vom Beigeordneten Justizrat Grünewald, dem Blitzenden der Pserde- markt-Kommission, vertreten. Ter Handel kam nur langsam in Gang. Zahlreiche Land- ftrirte, welaie wohl gern einen Ankainf gemacht hätten, standen davon ab, als sie die naturgemäß sehr hohen Preise hörten, welche für Arbeitspferde, die überwiegend in schwerem Schlage am Markt waren, verlangt wurden. Trotzdem war der Pferdehandel nicht schlecht, wenn er auch den Umfang früherer Frühjahrs markte nicht erreichen konnte. Tie Prä m: i e r u n g , welche recht flott vvrgenommen wurde, hatte folgendes Ergebnis: Reitpferde unter dem Reiter gezeigt. Daniel Schaefer II, Heskem (8jähr. Fuchswallach) ohne jede Konkurrenz 1. Preis. Schwere Arbeits schl ä ge, paarweise 5 Paare vorgeführt. Simon Kaufmann, Nieder-Weisel (4- und 5jähr. Schimmel-Wallach) 1. Preis. — S. M ichel, Gießen (4- und 5 jähr. Fuchs-Wallach und -Stute) 2. Preis. — I. R ü l f, Holzhausen (5 jähr. .Fuchs-Wallach und -Stute) 3. Preis. Leichte Arbeitsschläge, paarweise 4Paare vorgeführt. Simou Kaufmann, Nieder-Weisel (4 jähr. Schimmel und br. Stute) 1. Preis. — Aug. Frensdorf, Gießen (4jähr. br. Wallache) 2. Preis. Schwere Arbcitsschläge, einzeln zu prämiieren (10 Pserde vorgeführt): Simon Kaufmann, Nieder-Weisel (4 jähr. Rotsclstmmel-Wallach) 1. Preis. — S. Michel, Gießen (5 jähr Fuchswallach) 2. Pr. — I. R ül f, Holzhausen (5jähr. Fuchsstute) 3. Pr. Leichte Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren (16 Pferde vorgesühtt): Siinon Kaufmann, Nieder-Weises (4 jähr. Mohrenschimmel-Stute) 1. Pr. — Derselbe (5 jähr. br. Stute) 2. Pr. — Derselbe (4 jähr. Fuchsstute) 3. Pr. — August Frensdorf, Gießen (4iähr. Fuchs-Wallach) 4. Pr. — Derselbe l4 jähr. Fuchs-Wallach) Anerkennung, f Schwere Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren. Diese Pferde müssen mindestens 6 Monate im Besitz von Landwirten sein, die dem Landes-Pferdezuchtverein oder einem landwirtschaftlichen Bezirksverein des Großherzogtums angehören. Bor geführt: 25 Pferde. Wilh. Müller I., Kirchgöns (4 jähr. Hell brauner) 1. Pr. — Hch. Häuser HI., Nieder-Weisel (6jähr. braune Stute)* 2. Pr. — Math. Philipps III., Fauerbach (4 jähr hcllbr. Stute) 3. Pr. — Aug. Gorr, Eberstadt (7 jähr. Fuchsstute) * 4. Pr. — Aug. G e m m e r, Schadenbach (7 jähr. FuchSstute) 5. Pr. — Joh. H. Hauser, Nieder-Weisel (4 jähr. br. Stute) 6. Pr. — In dieser Klasse erhielten noch Anerkennungen: Aloys Eß (10jähr. Rotschimmel-Stute), Karl Erb II., Schadenbach ,8 jähr. Fuchsstute), Peter Richter, Nieder-Weisel (4 jähr. dunkelbr. Stute), Freiherr E. v. Di e mer, Eberstadt (7 jähr. FuchSstute), W. Langsdorf, Wach (5jähr. Fuchsstute), Ludw. Ta s ch, Atzbach (9 jähr. br. Stute), und Wilh. Schaefer, Tauernheim (5 jähr. Fuchsstute). Leichte Arbeitsschlage, einzeln An. prämiieren. Bedingungen wie vorher. (Vorgesühtt 17 Pferde): Louis Klein, Wohnbach (bjahr. br. Stute * 1. Pr. — Herm. Heller, Lich (8jähr. br. Stute) 2. Pr. — Daniel Schaefer II., Heskem (5jahr. dllbr. Stute) 3. Pr. — Jak. Krausgrill, Fauerbach (5jähr. br. Stute) 4. Pr. — Hch. Heller, Echtzell (8jähr. br. Stute) 5. Pr. — Jak. Haub XIV., Nieder-Weisel (9jähr. br. Stute) 6. Preis. Arbeitsschläge, paarweise. Bedingungen wie vorher. (Vorgesühtt 10 Pferde.): Aloysius Eß, Dornassenheim (10- U. 3jähr. Rotschimmel u. br. Stute*) 1. Pr. — Karl Erb II., Schadenbach (8- und 6jähr. Fuchsstuten) 2. Pr. — Aug. Gem- mer, Schadenbach (7- und 5jähr. Fuchsstuten) 3. Pr. — Aug. Gorr, Eberstadt (7- u. 2jähr. Fuchsstuten) 4. Pr. — Herm. Heller, Lich (8- tund lOjähr. br. Stuten) 5. Pr. — Ferner erhielten Anerkennungen: H. Hellerl., Echzell (8- und 3jahr. br. Wallach und Stute), H. Köhler, Pohlgöns (3- und 4jähr. Füchse). Dreijährige Fohlen, geb. 1913, Wagenschläge. (Borgesührt 2 Tiere.): Wilh. Weil, Langgöns (br. Stute) 1. Pr. Dreijährige Fohlen, geboren 1913, Arbeits- schläge. (Vorgesühtt 10 Tiere.): Kvnrad Dilges II., Fauerbach! (br. Stute *) 1. Preis. — Aloysius E ß, Dornassenheim (br. Stute *) 2. Pr. —. Joh. H. Häuser, Nieder-Weisel (br. Stute *) 3. Pr. — Joh. Gg. Kraußgrill VI. Meder-Weisel * 4. Pr. — Werter erhielten Auerkennungen: Joh. Ketz-i ler VI., Großen-Linden (FuchS^rte m. Bl.), Konr. ScheppX., Pohlgöns (Fuchsstute), Konr. Philipps XVIII., Fauerbach | (Fuchsstute), Hch. Ktl Lenz, stllfa (Fuchsstute), Joh. M ö ck e l VII., Fauerbach (Rvtschimmelstute). Zweijährige Fohlen, geboren 1914, Wagcn- schlägc. (Vorgeführt: 4 Tiere.) Hch. Heller I., Echzell (br. Stute) 1. Pr. — Gg. Karl Müller Wtw., Griedel (br. Wallach) 2. Pr. Zweijährige Fohlen, geboren 1914, Arberts- schlüge. (Vorgesühtt: 5 Tiere.) Wenzel Hasser, Nd.-Weisel (dunkelbr. Stute)* 1. Pr. — Reinh Kraußgrill, Nd.-Wei',el (Fuchsstute) 2 .Pr. — Hch. Schneider, Ostheim (Fuchostute) 3. Pr. — Aug. Gorr, Eberstadt (Fuchswallach) 4. Pr. — Otto Schmidt, Hungen (br. Stute m. St.) Anerk. Zucht st uten mit Saugfohlcn oder mehreren, l'cach- kommen, Wagenschläge. Hch. Heller I., Echzell, ohne Konkurrenz, (8 jähr. br. Stute mit 2 Fohlen, 2- u. 3 jähr.)* 1. Pr. Zucht [tuten, nachweisbar in 1915 gedeckt, und erkennbar tragend, Wagenschläge. (Vorgefühet: 11 Pferde ) .Herm. Straß heim, Griedel (br. Stute) 1. Pr. — Louis Klein, Wohnbach (5 jähr. br. Stute)* 2. Pr. — Gg. K. Müller Wwe., Griedel (12 iähr. br. Stute) 3. Pr. — Herm. Heller, Lich (8 jähr. br. Stute) 4. Pr. — Henn. KoNr. S t r a ß h e i m , Gr:edel l9'äbr. br Stute) 5 Pr. — Ludw. Keßler V., Gwßen-Linden (9jähr. br. Oldenburger) 6. Pr. — Herm. Heller, Lich (10jähr. dunkelbr. Stute) Anerk. Zucht stnten, nachweisbar in 1915 gedeckt, und erkennbar tragend. A r b e i t s s chl ä g e. Borgesührt wurden 30 Pferde. Ang. Heinz. Nieder-Weisel (4 jähr. Fnchs-Stnte *) 1 Preis. - Matth. Philipps III.. Fauerbach (4 iähr. br. Stute)* 2. Preis. — Auq. Gorr. Eberstadt (7 jähr. Fuchs-Sttte) 3. Prels. — Wilh. Müller I., Kirch--Göns (4 iähr. hellbr. Stute) 4. Preis. — Jak. K r a u s g r i l 1, Fauerbach (5 jähr br. Stute) 5 Preis. — Joh. H. Hauser, Nieder-Weisel (4 iähr. br. Stute) 6. Preis. Anerk ennungenin dieser Klasse erhielten noch: Earl Erb II., Sckmdenbach (8jähr. Fuchs-Stute), Aug.^Gemmer Sckwden- bach (7 jähr. Fuchs-Sticke), Jak. Haub XIV. Msder-Weisel .9- jähr. br. Stute), Hchj. Langsdorf, Mbach (5 mhr. br. Stute), Hch, Gör lach VIII., Eberst-adt (7 jähr. Fuck)s-Stute) Freiherr E. v. Die mar, Eberstadt (7 jähr. FuclB-Stute), Moritz Bender, Ga mbach (6 jähr. MMschimmelh W^La n g s d o r f, Al- bach (5jähr. Fuchs), Hch. Pfarrer, Weckesherm (4iahr. Fuchs), Ludw. Tasch, Atzbach (9 jähr. br. Stute)^_ . Für P r ei se wurden int ganzen cnrfgewendet 1850 Mk., darunter 400 Mk. ton der Landwirtschaftskammer, deren Preisttager mit einem * (Zeichen) vermerkt sind. . Bor der Betteilnng der Preise richtete Oewnomrerat Müll e r- Neuhvf, der Vorsitzende des Auszeichnungs-Ausschusses erne Ansprache an die mü Preisen bedachten Eigentümer der Tiere. Er sprach seine Freude aus, daß der Handel trotz des Krieges aus- gezeichnttes Material zum Markt gebracht habe. Ten zahlreich versammelten Züchtern erklärte der Redner, daß es ihnen gelungen sei, trotz aller Schwierigkeiten unsere oberhessische Pferdezucht aus der Höhe zu halten. Besonders sei das reiche wrgeführte Stutenmaterial in heutiger Zeit bei den vitten Schwierigkeiten, die ihre Haltung und Pflege verursache, anzuerkennen. Anznerkennen und zu loben aber sei auch die Stadt Gießen, welche ihre Pserdemärkte auch während des Krieges durchgehalten lwbe und jedesmal reiche Geldpreise für tüchtige Leistungen zur Verfügung gestellt habe. Ebenso habe die Landwirtschaftskammer den Markt mit Preisen unterstützt. Beiden Behörden gebühre dafür Tank._ Witterungsbericht. (Oeffentlicher Wetterdienst.) Auch am Anfang dieser Bettchtswoche — 22. März bis 28. März — war der Luftdruck über Europa sehr unregelmäßig verteilt. Im hohen Norden, sowie im Südwesten und Südosten lagerte hoher Druck, wahrend im Nvrdwcsten und Nordostcn tiefer Druck lag. Me Isobare:: auf der Wetterkarte verliefen so unregelmäßig, daß wir, wie am Ende der vorigen Bettchtswoche, noch weiter mit Gewittererscheinungen rechnen mußten, zumal unser Bezirk gerade auf der Grenze zwischen diesem unregelmäßig verteilten hohen und tiefen Druck lag. So kam es denn auch am Mittwoch, den 22., vielerorts zu Gcwitderbildungen mit heftiges Regen- und stellenweise Hagelschauern. Das westliche Trefdruck- gebvet drang nunmehr ostwärts vor, so daß unser Bezirk am Donnerstag unter seinem Einfluß stand und am Vortnittag regnerisches Wetter, am Nachmittag doch noch bedeckter Himmel vorherrschte. Am Freitag, den 24., zogen Wirbel tiefen Drucks, sogenannte Gewllterfäcke, von Westen nach Olten über unseren Bezirk und brachten uns wieder bei sonst wechselnder Bewölkung Gewitter. Während der ganzen Zeit waren die Temperaturen stark gesunken. Noch am Montag, den 21., hatten wir in Gießen ein Demveraturmaxirmun von + 18°, ein Minimum von 4* 6° und ein Tagesmittel von + 11,5°. Bis zum Donnerstag, den 23., war das Maximum auf -h 8 ° gesunken, das Minimum bis auf 0 °, in höheren Lagen zeitweise sogar unter Null, so daß auch das Tagesmittel am Donnerstag nur -j- 4,25° betrug, am Samstag sogar nur noch + 3°. Von da ab begannen nunmehr aber die Temperaturen tvieder allmählich zu steigen, wenigstens zunächst die Tagestemperatnren, da imter dem Einfluß eines sich über fast ganz Mittel- und Südeurvpa ausbreitenden Hochdruckgebiets die Bewölkung abnahm und z-mn Tell heiteres, sonniges Wetter herrschte. Die Nachttemperaturen blieben zunächst noch niedrig nur etwas über Null. Im allgemeinen wurde unsere Wetterlag. in den letzten Wochen durch Tiefdruckgebiete, die aus s ü d westlicher Richtung vordvangen, beeinflußt.. Es herrschten daher in unserem Bezirk an: Osttande dieser Tiefdruckgebiete Winde, die von den Alpen herkamen und uns wiederholl Föhnwetter brachten. Seit Sonntag, den 26., haben wir nun wieder ttnmal die sonst allgemein vorherrschende Wetterlage; es lagert nämlich wieder im Nordwesten über der Nordsee em Tiefdruckgebiet, das uns bei seinem Zuge nach Osten mehr oder weniger beeinflußt, je nachdem es mehr nördvstwätts oder südostwärts vordringt. Gieß« n, den 28. März 1916. Wetteraussichten in Hessen am Freitag, den 31. März 1916: Meist yetter und trocken, tagsüber mild, Nachtfrostgefahr. «rrchlrche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der 5ynagoge (Süd-Anlage). Samstag, dei: h April 1916: Vorabend: 6.45 Uhr Morgens: 9.00 Uhr. Nachmittags: 3.31) Uhr. Sabbatausgang: 7.45 Uhr. Israelitische Religionsgesellschast. Sotterdienst. Sabbatseier am 1. April 1916: Freitag abend 6.30 Uhr. Samstag vormittag 3.30 Uhr. San:stag nachmittag 3.39 Uhr. Sabbatausgang 7.45 Uhr. Wochei:gottesoiei:st morgens 6.45, abends 6.30 Uhr. kehle Nachrichten. Zu den Kämpfen bei Malancourl. Genf, 30. März. Aus einem ergänzenden Bericht btt Agence Havas über die gestrigen Kämpfe zwischen Avo- c o u r t und Betincourt rann man folgende Einzelheiten entnehmen: Die deutschen Angriffskolonnen fände:: in dem von Geschossen durchmühlten Gelände durch französische Infanterie und Feldartillerie erheblichen Widerstand. Das Ziel der Deutschen sei fraglos die Ortschaft Malancourt gewesen, deren umgebende Höhen vom Gegner besetzt seien. Die Havas-Note spricht die Erwartung aus, daß die opfermutige Besatzung sich dort behaupten werde. Aber selbst in: schlimmsten Falle hätte der Gegner von Malancourt aus auf der 18 Kilometer breiten Strecke brs Verdun noch vier starke Widerstandslinien zu überwinden. Holland minder „Tubantia"-Fall. .Haag, 30. März. Der „Nieuwe Courant" verlangt eine Interpellation in der Zweiten Kammer wegen der Dampfer „Tubantia" und „Palembang". Eine abenteuerliche russische Mordgeschichte. Kristiania, 30. März. „Aftenposten" bringt Aufsehen erregende Enthüllungen des bei Kttegsausbruch nach Kristtania geflohenen bekannren russischen Mönches I l i o d o r über den Rücktritt des Ministers des Innern Ch wo stow und einen Mordplan gegen den Mönch R a s p u t i n. Jliodor war Rasputins Todfeind. Jliodor^ war vor Jahresfttst seines geistlichen Postens enthoben worden, weil er eine sellierettsche Bewegung ins Leben gerufen hatte, was damals in Rußland das größte Aufsehen erregte. Diesen DÄnch Jliodor soll nun Chwostow durch den Mittelsmann Richewsky für die Ermordung Rasputtns gedungen haben. Es war ein Plan ansgearbeitet, nach welchem eine Hofdame Rasputtn telephonisch zum Zaren berufen solle. Richewsky war dazu ausersehen, den Chausteur zu spielen. Er sollte de:: Wagen mit Rasputin nach einem entfernt liegenden Orte führen, wo Jliodor mit seinen Helfern das Verbrechen verüben sollte. Als Lohn für die Ausführung des Verbrechens wurden bei einer Bank 60 000 Rubel hinterlegt, außerdem' stellte Chwostow Jliodor für den Prozeß wegen Vergehens gegen die Religion und das Herrscherhaus die Niederschlagung in Aussicht. JlivdorS Enthüllungen zusammen mit dem Geständnis Richewskys sollen den Rücktritt Chwostows veranlaßt haben. Ein großer GemülLediebstahl. Bern, 29. MärA. (WTB. Nichtamtlich.)^ Nach einer Meldung der AjgenFia Stefani aus Perugia sind dort in der vergangenen Nacht unbekannt gebliebene Mebe in die Sakristei der Basilika St. Peter eingedrungen und haben dort neun Gemälde von großem Werte gestohlen. Bier Gemälde stammen von Peragino, eines von Ba- sano, Kwei von Guercino, eines wird Mantegna z-ugeschrieben und eines Raffael. Die Untersuchung ist ein geleitet. Bekanntmachung. B e t r.: Anftuf der jüngsten JahreMasse des nichtgÄrienten Landsturms I. Aufgebots (Geburtsjahr 189 9). Nach den Bestimmungen der Wehwrdnung werden alle, die deutsche Reichsangehörigkeit besitzenden männlichen Personen mit dem vollendete:: 17. Lebensjahr wehrpflichttg. Ich fordere daher alle in Bettacht kommenden Wehrpflichtigen auf, sich bei der Bürgermeisterei ihres Aufenthaltsortes zur Landsturmrolle anzumelden. Wer bis zum 31. ds. Mts. 17 Jahre all wird, hat sich am 15. Aprll anzumelden, und wer nach dieser Zeit 17 Jahre alt wird, hat sich am 15. des auf den Gebuttsmonat folgenden Monats anznmelden. Befreit ist, wer sich bereits angemeldet hat. Nichtanmeldung hat Bestrafung zur Folge. Gießen, den 28. Marz 1916. Ter Zivilvorsitzende der Ersatzkommission des Kreises Gießen. I. V.: H e m m erd e. Betr: Wie oben.- An den Oberbürgermeister zu Gießen und an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Obwe Bekanntmachu::g wollen Sie in üblicher Weife ver- öflentlichen lassen und hiernach die Anmeldungen entgegennehmen. ©3 ist eine besondere Stammrolle nach dem Muster des Landsturm - rvllenformulars aufznstellen und einzusende::. Tie nachfolgenden Neuanmeldungen sind nach dem 15. eines jeden Monats mir mitzuteilen, damit diese in die Stamnrrvll-e na^ettagen werden können. Gießen, den 28. März 1916. Ter Zivilvorsitzende der Ersatzkommission des Kreises Gießen. I. V.: H em m erde. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Hessische Neuheiten-Jndustrie Heinrich Schwalm, Lollar. Inhaber: Kaufmann Heinrich Schwalm zu Lollar. Dem Zivil-Ingenieur Moritz Töller zu Lollar ist Prokura erteilt. Gießen, den 24. März 1916. 2516 B Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Das Umlage-Kataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft der Gemeinde Göbelnrod liegt 2 Wochen lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur E nsicht der Beteiligten offen. Göbelnr od, den 29. März 1916. Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod. I. B.: W i l h e l m, Beigeordneter. 2662 SlelsciSGaiau = feinste, frische ÄTordseeware = 080 sind eingetroffen und billigst zu haben bei Georg Wallenfels Marktplatz 21, TeL 46, gegenüber der Engelapotheko. Photograph. Apparate !! der ersten deutschen Firmen !! wie Klapp-Kameras • Feld-Kameras • Projektions-Apparate ♦ Kopiermaschinen Sämtliche Bedarfs- hi für die Photographie PhflfoorMkef Photogr.- Alben i zum Einkloben und Einstecken der Bilder für alle Formate Postkarten Alben Platten und Films verschied. 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Die Landmannschaft Darmstadtia. 2586V Statt jeder besonderen Anzeige. Am 25. März fiel nach 20 Monaten treuer Pflichterfüllung mein geliebter Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder und Schwager 2573 v Georg Grohmann Oberstleutnant u. Regiments-Kommandeur des Füsilier-Regts. von Steinmetz (Westpreußisches) Rr. 37, Ritter des Eisernen Kreuzes I. u. II. Klasse, der Hessischen Tapferkeitsmedaille und anderer Orden. In tiefer Trauer: Kietzen. Anna Grotzmann geb. Tullmann. Erzieliunpeini^Ä^ Vorder, für alle Kl. u. des. d. Oie Bestattung des am 24. Februar bei einem Sturmangriff an der Spitze seines Zuges gefallenen . Leutnant der Reserve Fritz Sauer erfolgt am Samstag, den 1. April, nachm. V»3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes. 2553V Nach. Gottes unerforschlichem B-atschlusse ist uns unser heissgeliebter, edler, herzensguter Vater, Schwiegervater und Grossvater den wir weit über das Grab hinaus nie vergessen werden, genommen worden. Im Namen seiner von wehem Schmerz tiefgebeugten Kinder: Minna Vanbel Paal Eim und Kätchen Eim geb. Vanbel Peter Diehl und Helene Diebl geb. Vanbel und seine beiden lieben Enkelkinder. Giessen (Ebelstrasse 16), Berlin, 28. März 1916. Die Beisetzung findet Sonnabend, den 1. April, nachmittags 4 Uhr, auf dem alten Friedhof statt. 2570 Todes-Anzeige. Heute mittag entschlief sanft nach kurzem Krankenlager unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Weinhardt Ww. geb. Vetzberger im Alter von 72 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Fritz Weinhardt Familie Wilhelm Gross Familie Emil Euler Familie Heinrich ßunkel. Giessen, Frankfurt a. M. u. Iserlohn, den 28. März 1916. Die Beerdigung findet statt: Freitag, den 31. März, nachmittags 4 Uhr, vom Portale des neuen Friedhofs aus. 2559 Blumenspenden im Sinne der Verstorbenen dankend verbeten. Todes-Anzeige. Heute morgen 6V2 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Großmutter und Urgroßmutter Frau Heinrich Ilchiisi^Ww. geb. Schmidt im 87. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, den 29. März 1916. 2564 Die Beerdigung findet Freitag, den 31. März, nachmittags l‘/ a Uhr statt. ; AMD - < i Gotfc dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter MargaretheWagnerWw. geh. Stephan nach längerem Leiden durch einen sanften Tod im Alter von 64 Jahren zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer: Familie Christoph Wagner IV. Grossen-Buseck, den 29. März 1916. Die Beerdigung findet Freitag, den 31. März, nachmittags 2 Uhr, statt. og65i A 4 Auf \ Abzahlung y Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgänge wlge e inm ? gsten 8 ^ank gehebten ’ treuen Mutter sagen auf diesem Familie Heinrich Sommerlad. Giessen (Sonnenstraße 3II.), 29. März 1916. 08644 Schlafzimmer Küchen Wohnzimmer in best. Ausführ. Einzelne Möbelstücke Teppische Vorhänge Günstige Zahlungs- Bedingungen ! / Ittmann I Bahnhofstrasse 29 Danksagung. Für die vielen Beweise herrlicher Teilnahme bet dem uns betroffenen schweren Verluste, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schulte, sagt innigsten Dank Lchgftn Karl Luh und Familie. Allendors a. d. Lahn, den 28. März 19p. 2515 Rheumatismus-, Ischias- und Gichtleidende nehmen die glanzend bewahrten Petrin - Tablett en HUI haben in allen Apotheken. Sonntag, den 2. April nachmittags 4 Uhr ab — im Philosophenwald Wohitätigkeits - Konzert ffirs Rote Kreuz KONZERT im Zusammenspiel der Schüler u. gefälligen Hilfsmusiker der Kruseschen Musikschule unter Leitung ihres Dirigenten. :: :: :: :: Programme l“ 2 Farben im Preise von 50 Pfennig , V.. tnr Zivil und 25 Pfennig für Militär berechtigen zum Eintritt und bittet man das besuchende Publikum, den Betrag abgezählt in die aufgestellte Sammelbüchse zu werfen. Um zahlreichen Besuch bittet Dirigent C. Kruse 25441 empfiehlt „ 8 J. Happel S Mühlstrasse 18. pjai. i ® 6 i. □ i. 7 ll(jr üiifn. [2554c Samstag, Den 1. April, abends 8% Uhr, in der Renen Anla der Unimsität Oeffendidier Vorfrag 25 57 des Herrn Geheimerat Pros. Dr. Arnold: LaatzschWildek «> äsim.-ital. Kriegsschauplatz. Zugunsten derKriegssürsorge veranstaltet von d. Sekt. Gießen de« D.u. Oe.A.-V. Eintrittskarten zu S« Psg. im Vorverkauf bei Kaufm. S ch u l z e, Kreuzplatz, --—- oder an der Abendkasse. --- Dlrj Hermann Steingoettef. Freitag, 31. März 1916, abends 8 Ubr: Gewöhnt. Preise lermähigt» Gutscheine haben Güllinkeit. Nenheitf Neuheit! Lustspiel in 3 Akten von Gabriel Dr6gely. Ende lOVa Uhr. [2561c Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen bet allen Borftellungen tauber bei Boltsvoritellungenmu^. und 3. Sperrsill nur halbe Preise. Lichtspielhaus Bahnhofstrasse 34 Giessen Bahnhofstrasse 34 Hanfe nnd morgen snm lotsten Haie: 2563a Henny Porten &ÄÄ Auf der Alm da gieb’s koa Sund’ Schwank in 3 Akten. Dazu ein schönes Beiprogramm. U. a.: König Phantom Prachtvolles, koloriertes Filmschauspiel in 4 Akten lVXilltttr nach dem Feldwebel abwärts xahlt werktags die Hälfte.