Lr. 67 M. Z ahrgang Montag, 20. Mörz Wb Der «etzever erscheint täglich, Ssnntogs. — Beilagen: u i e x m a l ivöchent (ich SietzeneiHmnMevbKtter; zweimal wöchenll.tireis- blatt für 6«« Kt eis weftcn (Dienstag uni) grciiaq); zweimal monatl. Land- Wirtschaftliche Zeitsraaen Ierujprech - Anschlüsse: sürdieSchrätleitu>ig112 Verlag,GeschäitSstelleol Adresse llir Drahtnachrichten: Anzeiger Hießen. Annahme von Anzeigen iür die Lagesnumuier bis zum Abend vorher. Scher via« Bezugspreis, monatl. 85 Pf., viertel- jäbrl. Mk. 2.50'. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.: durch diePost Mk. 2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokallbPf^ ausw. 20 Pf. — Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Vermatwottlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.R.Zenz; Befa«onstorumrk,am den Feand in der Gegend südöstlich Uerkül bei Tom?dorf (neun Kilometer südöstlich Uexkül) In der Gegend von Dü nabu rft zerstreute unsere Artillerie südwestlich Garbunowka me marschierende feindliche Kolonne. _ „ _ - . .. Kaukasusfront: 90 Werst westlich Erzerum beietzteu wir'die Stadt Mamackalum. Im Verlaufe dieser Gmcchts- liaakdlung erbeuteten wir fünf Kanonen, Maschlmuagetvehrc, Drains und machten 44 Ot'iziere und HO Ataris zu Gttaiigcnm, Pete r s b u r g . 19. Marz. (WTB.) Amtlicher Bericht vor» ^ W c^st front: In der Gegend des Torfes Nitkelischki, itörd- lich des D r y s w j a t y fees, ließ der F-eiird eine Mne sp^ssv-! ^i'ti Uo-ff-Qt Angriff der feindlichen Aufklärungsabteilung, südlich des Fleckens Tweretsch, sich westlich des Bogineskojesees (16 Kilo- 7neter) tmesen wir durch Feuer ab. In der Gebend von Livsk, nördlich des Wygonopskojesees, versuchte der Feind die Offene ftve zu ergreifen, wurde aber durch Feuer abgewiesen. > "ukasusfront: Auf der weiteren Verfolgung der Türken in Richtung auf Erzignan besetzten wir das Dorf Kotur, südwestlich der Stadt Mamachatum (neun Werst) und drängten den l5eind, der euren Gegenangriff versuchte, mit schweren Verlusten nach Westen zurück. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 18. März. (WTB.) Das Hauvtguar- tier teilt mit' An den Dardanellen hat am 17. März ein Krcu^r ohne Wirkung die Umgebung von Teke Buruu und Beyaz -^epe beschossen. Zwei feindlick-e Flugzeuge, welche die Halbinsel ^fulUwlr überflogen, wurden von einem unserer Kampfflugzeuge kurt Maschinengcioehrfeuer beschossen und gezwungen, zu flieben An der Kaukasusfront erbeuteten wir am 16. März nach einem von unserem linken Flügel ausgeführten Gegen- angriff zahlreiche Ausrüstungsstücke. Sonst nichts von Bedeutung Die Kämpfe bei Aden. London, 18. März. (WTB.) Amtliche Meldung. Eine von drei deutschen Offizieren begleitete türkische Abteilung griff am 16. d. Mts. den britischen Vorposten bei Jmad, 10 Meilen von Aden, an^ holte sich -eine schwere Schlappe und wurde vier Meilen weit verfolgt. Am nächsten Tage wurden 17 tote Türken gefunden. Unsere Verluste waren: ein Inder tot, ein britischer Offizier und 16 Soldaten verwundet. ^s^r Ferri beklagte die Unaufrichtigkeit der Interventionisten, Jj® schchl .den Mut hätten, die Verantwortung zu tragen. In Italien fei eine unheilvolle Nebenregierung der Freimaurer-Groß- loge entstanden. Ferri erklärte, heute wie früher ein entschiedener Kriegsgegner zu sein, und ein baldiges Ende des Völkerkampfes zu wünschen. per immer wieder ausbrcchende Tumult artete in rvftde Kampffzeneu aus. Eine neue russische Kriegsanleihe. Petersburg, 18. März. (WTB- Nichtamtlich.) Mel- ohug der Petersburger Telegraphen-Agentur. Durch einen mrferlrchen Erlast wurde die Ausgabe einer neuen K r r e b s a n l e i h e van zwei Milliarden Rubel angeordnet Der 'Zinsfuß beträgt fünfeinhalb Prozent. Die Tilgung soll rn zehn Zähren erfolgen. Der Zeekrieg. Die Ergebnisse unseres N-BootkriegeS. erlin, 19 März. (WTB.) Wie wir an zuständiger Stelle erfahren, sind nach den bisher eingegangcnen Meldungen in b €tt Dom 1 bis 18. März d. Js. neuuzehn feind e r Brutto -Regi st er „Tubantia". Verleihung des Ordens Ponr le m^rite. Ma gdeburg, 19. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie die „Magdeburgische Zeitung" meldet, verlieh Seine Majestät der Kaiser dem' Hauptmann Haup t und dem Ober leutnant von Brandts vom IUfanterie-Regiment Groß- Friedrich Franz von Mecklenburg-Schwerin (4. Bran- denburgisches) Nr. 24, die mit 'ihren Konft-agnien als erste in das Fort Douaunront eindrangen, den Orden Pour le märrte. Der Generalgorrverneur von Belgien an Kardinal Mercier. Brüssel, 19. März. (WTB.) Auf den in den Kirchen der E^diEse Mecheln verlesenen F a st e n h i r t e n b r i e f des Kardinals Mercier hat der Herr General Gouverneur unter dem 15. März ein Schreiben pn teilte Eminenz gerichtet. Das Schreiben ist heute in Brüssel veröffentlicht worden und lautet wie folgt: Eurer Eminenz bringe ich das Folgende zur Kenntnis: Von hoher Stelle, die in erster Linie zur Wahrung der Interessen der katholischen Kirche berufen ist, ist mir wiederholt auf das Bestimmtes« bedeutet worden, Eure Eminenz würden nach ihrer Rückkehr von Rom volle Mäßigung bewahren. Ick durfte mich also der Erwartung hingeben, daß Eure Eminenz sich der Kundgebungen enthalten würden, welche die Gemüter der leicht erregbaren Bevölkerung Belgiens immer wieder in Verwirrung setzen. Aus diesem Grunde hatte ich auch davon abgesehen, eine Auseinandersetzung mit Eurer 'Eminenz über die an Ihre Reise sich anknüpfenden Vorkommnisse herbeizuführen. Ich meine nämlich -feen Kollektivbrief der belgischen Bischöfe und die mißbräuchliche politische Ausnutzung des freien Geleites, welc^s der Heilige Vater Eurer Eminenz zu rein kirchlichem Zwecke für die Fahrt zu ihm erwirkt hatte. Mit Ihrem neuen! Eine Anklagerede in der französischen Kammer. Paris, 16 März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Die Kammer besprach heute den vorläufigen rti r;J ur zweite Quartal 1916. Die Sitzung nahm einen sehr lturmi schon Verlauf infolge des Eingreifens des De- er Jcambray, eines ehemaligen Rittmeisters, der Ichon früher durch Angriffe gegen die oberste Heeres- l'Ztung hervorgetreten ist. .Heule verursachte Accambray einen L)iandal indem er eine vorbereitete Rede verlas, die die Bezi. Hungen zwischen der Regierung und der obersten Heeresleitung e.ner- jeits und der Kammer andererseits bemängelte und die Heeresleitung angriff. Die Rede Accambrays verursachte einen allge- meinm Protest der Kammer. Ter Vorsitzende der radikalen Fraktion, ü o u l e n s , erKarte, Accambray habe in seinen: eigenen -kamen gesprochen; die Vdehrheit der Parteigruppe erhebe aber gegen dessen unkluge Worte Einspruch. Nach zatzlreichen Ztmschen- Mtten wurde die Sitzung unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung beschloß die Kammer, Accambray das Wort zu entziehen. Bern, 18. März. (WTB. Nichtamtlich.) Aus der Rede Accambrays tn der Kammer ist folgendes nachzutragen: Accambrah sagte: Ich konnte mir den Bericht Pätains über die Offensive rn der Champagne verschaffen. Mir wurde versichert, daß die Regleruna von dem Bericht keine Kenntnis hatte. Ist das nicht schlimm? _ So erklärt sich also die Schwierigkeit unserer Aufgabe. Die Negierung steht unter der Heeresleitung und das Parlament unter der Regierung auf dieser Leiter der Hierarchie in Kriegszeiten. Mag man int Heere, tvo man Tinge berufsmäßig von einem besonderen Standpunkt aus ansieht, diese Organisation gut finden; so ist das begreiflich. Das Parlament kann aber eine ankere Meinung haben. Wenn die Regierung sich nicht auf das Parlament stützt, kann sie auf Irrwege geraten; ebenso stützt sich Parlament .auf die öffentliche Meinung. Ter Redner will gewisse Satze aus einem Briefe verlesen, den er anl 18. November 1914 an den Ministerpräsidenten gerichtet hat. Ter Redner fährt fort. Ich erinnere an meinen grundlegenden Standpunkt- Das einzige Krttermm um einen Führer zu beurteilen, ist sein Erfolg. Em Führer, der keinen Erfolg hat, ist vielleicht nicht schuldig, reden falls aber ungeeignet. (Neuer Lärm.) — Nach einem Wortwechsel mit dem Kammerpräsidenten fährt der Redner fort: Das einzige Kriterium für die Regierung ist, sich zuerst zu vergewisiern, daß die . Heeresleitung Vertrauen in den Erfolg hat. Cm Verbrechen ist es aber, einem Führer ein Kommando zu ü.eben, der selbst nicht an den Erfolg glaubt. (Lärm.) Ter Redner zittert hierzu Stellen aus Napoleons Korrespondenz und sodann aus dem erwähnten Briese folgendes: Wie soll man es sich im Hinblick auf die Operationen nach der Marncschlacht erklären, daß der Oberbefehlshaber immer geschont wurde mib nur die Unter fuhrer gemäß regelt wurden? (Lärmende Zwischenrufe. Der Präsi gebenen Versicherungen nicht nur nicht entsprochen, sondern Ihr Verhältnis zur okkupierenden Mackst aufs neue verschärft kami selbstverständlich nicht der geringste Zweifel bestehen, daß ich Eure Emmenz Niemals hindern würde, den Gläubigen das zu übermitteln, was der Heftige Vater durch Ihren Mund zu ihrer Kenntnis bringen läßt- Aber darüber hinaus ergehen sÄ Eure Ennnenz m Hirtenbriefen in rein politischen Erörterungen, wogegen ich entschieden Verwahrung ein- I e ge. Dabei muß ich es geradezu als unverantwortlich bezeichnen, wenn^Gure Eminenz in einer den Tatsachen offen widersprechenden Werse unbegründet« Hoffnungen auf den Kriegs- ausgang erwecken. Sv erwähnen Eine 'Eminenz, um Ihre Behauptungen zu sttchen, ungenaue Aeußerungen von Persönlichkeiten, me den Ereignissen völlig fern stehen nrrd sicherlich nicht als Sach- verstaninge gelten können. An einer Stelle suchen Sie damit zu wirk^i, daß ^e von der Möglichkeit sprechen, die Ihnen erwünschte Entscheidung könne von der Verbreitung ansteckender Krankheiten erhofft werden. Mft solchen Mftlkürlichkeüen versetzen Eure Emi- fährt fort: Ich überlegte lange, was ich heute tue. Ich tat alles was ich konnte, uw es zu vermeiden. Wir stehen zwei Uebeln gegenüber: Werter m Untätigkeit zu verfaulen, lvährend vor Ver> J Unterbrechungen, Lärm: der Kammer- tadelt die Ausführungen des Redners.) Dagegen beruft ftch Accambray auf die Redefreiheft und erklärt, daß er nur der ? ac & einer Ermahnung des Präsidenten an ^„Kammer, die Ruhe zu vewahren, fährt der Redner fort: Tie öffentliche Mermmg muß hiermit befaßt werden, weft die Kammer nicht chre Pflicht getan hat. (Protestrufe.) Accambray bet ont m seinen werteren Ausführungen, daß auch er von dem Heldentum der Franzosen bei Verdun bewegt sei und den dort kommandierenden Führer schätze. Er fährt fort: Es handelt sich heute nicht um ihn, sondern um atckere. Ich habe das Bewußtsein nichts zu sagen, was nüht unsere Feinde wie unsere Alliierten: wußten. Nur wir und das Volk wissen nichts. Das Volk muß bie Negierung zu Taten zu zwingen, die sie Arlchurg meines Briefes fort: den zulässig hervorheben muß ich crics Ihrem Hirtenbrief noch die .Anivielung auf eine Bedrohung der religiösen Freiheit der B»° wolrerung im besetzten Gebiet. Eure Eminenz wissen am besten, ime völlig ungerechtfertigt diese Berdckhttgung ist. Unter diesen Umständen werde ich entgegen meiner bis- Icf-l Sö7 !- 9 .'? lu t nunmehr jede im Schutze der Kultus- tfreihei^ betriebene vofttische Betätigung und Schürung feindseliger .Gesmnnng gegen die völkerrechtlich legitime Autorität der okkupierenden Macht unnachsichtlich verfolgen, wie ich es chMchtgemaß ans grund meiner Verordnungen und in Erfüllung fmemer Aufg^en tun mrch Wenn ich bisher Verstöße von Geist-1 ^ Paris, 18 März. (WTB.Nichtamtlich.) Meldung der Aaence ^E^Wege der kirchlichen Disziplin über-1 ^ Kammer gab Finanzminister Ribot am . . - __Präsi- ._ -ts. r . Hinweis auf die Tagesordnung die Erörterung von Dmgen.hindern, dre der Feind nicht zu wissen brauche.) ort: ( ^ ie ^ren eine Geheimsitzung verweigert, und die Regierung verweigert eine Interpellation. Welche Mittel 22f der v^schiedensten Proteste des Präsi- deuten setzt der Redner seine Ausführungen fort: Ich verweigere der Regierung mem Vertrauen mrd gebe die Gründe für meine BerweigeTNMgan. Als der M ebner mit Verlesung der angesarrOmen Brtefstelle svrtfahren wollte, wurde ihm das Mort entzogen Eine Rede des französischen Finanzministers. 'keinerlei (Hftolg mehr zu eldung Zufolge traf der leniglische Dampfer „City- os-Exeter" mit 33 Mamr Besatzung des englischen Dampfers M a s u n d a" in Marseille ein. „Masundä" war am 28. Februar im Mittelmeer torpediert worven. Aus Studt und Cund. Gießen, 20. März 1916. Die ttnkündbarkeit der 4. Kriegsanleihe. Obwohl die auch für die vierte Kriegsanleihe vorge- ehene Bedingung der Unkündbarkeit bis zum 1. Oktober 1924 in der Presse wiederholt erläutert worden ist, findet ich beini Publiku.m immer wieder die Anschauung, daß das Reich beabsichtige, den Zinsfuß nach dem Kriege alsbald herabzusetzen. Es macht fast den Eindrirck, als ob derartigen Auffassungen geradezu von feindlicher Seite Vorschub geleistet würde, um das Ergebnis der Kriegsanleihe empsrndlich zu schädigerr. Zur Behebung aller Zweifel sei deshalb nochmals mit Nachdruck hervorgehoben, daß die vorgenairnte Bedingung l e d i g l i ch de in ^ n ter- esse der auf die Kriegsanleihe Zeichnenden dienen soll indem sie ihnen nrindesterrs bis zum 1. Oktober 1924 erneu ünfprozentigen Zinsgeimß g ewächrl e i ste n und sie kerneswegs hindern wird, auch schon vor diesem Zeitpunkt (über die erworbenen Schuldnerschreibnngen durch Verkauf oder Verpfändung zu verfügen. Eine Herabsetzung desZins- fiißes nach dein 1. Oktober 1924 ist nur in der Form möglich, daß das Reich die Anleihe kündigt und dem Inhaber die freie Wahl läßt, entweder den Nennwert der Anleihe in bar zurückzuerhalten oder sich mit einer niedrigeren Verzinsung zu begnügen. Das Reich ist an die Bedingung der Unkündbarkeit vis Kum 1. Oktober 11924 jverträglich, gebunden. Darüber, ob eine Kündigung seitens des Reichs nach dem 1. Oktober 1924 erfolgen wird, kann zurzeit eine Entschließung nicht getroffen werden, da diese Frage nur nach der künftigen Entwicklung des Zinsfußes überhaupt beurteilt werden kanu Es kann also somit dariiber keine Unklarheit bestehen, daß der Zeichner auf die vierte Kriegsanleihe einen sicheren Anspruch auf fünfprozentigen Zinsgenuß jedenfalls bis zum 1. Oktober 1924 erwirbt, der ihm nicht geschmälert werden kann. * Ofterhasen-Spende 1916. Man schreibt uns: Um auch der Opferwilligkeit der Kleinen, die ja schon so ioft in diesem Krieg einen rührenden Ausdruck gefunden hat, Gelegenheit zur Betätigung zu geben, ist angeregt worden, in diesem Jahr unsere Kinder zum Verzicht auf den Osterhasen ausM,ordern und die dafür in Aussicht genommenen Beträge dem Roten Kreuz zu spenden. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht wird die Ersparung von Schokoldae und Äißigöeiten cckler Art, Pie Verwendung der Hühnereier zu anderen Zwecken von besonderem Wert sein. Für unsere Jugend wird das vom Broten Kreuz gespendete „Porträt" des Osterhasen ein willkommener Ersatz und eine liebe Erinnerung an das Kriegsjahr 1916 werden. Auch die Postkarte mit Bild und Vers ist dort erhältlich. Unsere Kinder mögen sie an ihre großen und kleinen Freunde an anderen Orten als Ostergruß versenden, uni auch anderswo für die Osterhasenfpende jzu werben. * ** Amtliche Personalnachrichten. Die G r o & Herzogin hat bent Postsekretär August Bänder in Lorsch das Ritterkreuz 2. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großunitigen verliehen. — Die Großherzogin hat am 16. März dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lampertheim, Rudolf B r a b , dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt I, Karl Denk, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ms'eld, Heinrich Enget, den Amtsrichtern bei dem Amtsgericlft Adainz Tr. Heinrich F riebe n re i ch, z. Zt. im Feld, und Dr. Wilhelm Hetze!, dem! Amtsrichter bei dem Amtsgericht Alzey, Dr. Peter Paul L i e - bing, z. Zt. in Mainz, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Friedberg, Karl Puckel, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim, Gustav Schneider, deni Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Umftrckt, Karl Schnittspahn, z. Zt. in Vilbel, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau. Hermann S c o t t i, dein Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen, Adolf Trump ert, z. Zt. im Feld, und den Amtsrichtern bei dem Amtsgericht Offenbach, Gustav Weiß und Erwin W ü r t h, beide z. Zt. im Feld, den Charakter als Amtsgerichtsrat erteilt. — Die Großherzogin hat am 18. März den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Beerfelden, Franz Specht, zum Oberamtsrichter bei diesem Gericht ernannt. — Uebertvagen wurde am 13. März der Schulamtsaspirantin Eva Seiler aus Horchheim, Kreis Worms, eine Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Ober-Mörlen, Kreis Friedberg. — Die Groß Herzog in hat am 1. März ds. Js. den Regierungsbaumeister Otto B u s ch b a u m zu Gleiwitz zum Vorstand eines Werkstättenamtes in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft ernarnrt. ** Die Hessis che Lazarett-Zeitung Nr. 16, die Nunmehr erschienen ist, bringt in ihrem allgemeinen Teil eine Schilderung des Bombardements von Kopenhagen 1789 von Johann Peter Hebel, einen Aufsatz, „Der Wille siegt" eine Behandlung der Ansprüche der Kriegsteilnehmer auf Grund der Kranken, Invaliden- und Angestelltenversicherung, sowie eine Studie über den Stein der Weisen, ferner den Arbeitsmarkt und den unterhaltenden Teil. Die Gießener Beilage enthält zwei Aufsätze: „Unter der Wolke", „Berufswechsel?", ein Schreiben des Fliegerleutnants Im ine! mann sowie die bekannten Nachrichten über Berwundet'enunterricht, Vorträge usw. ** & t a b 11 f) c a t c r. Aus dem Stadttheaterburean wird uns mitgeteilt: Das für nächsten Donnerstag auf dem Wochen spielplan angekündigte Gesamtgastspiel des Frankfurter Schauspielhauses mit Georg Terramares Komödie „Die stille Stunde" kann nicht stattftnden, da in Frankfurt andere Dispositionen niftig wurden. Es findet dafür am Freitag, den 24. d. Mts. die 15. uno letzte diesjährige FrcitagsaboirneTnents-Vorstellung statt, die in fesselndem Programm Biehardts Schelmenstück „Der Fremde", Sudermanus Drama „Fritzchen" und Wassermanns Komödie „Hockenjos" bringt. — Im Interesse der Mitglieder wird die Spielzeit noch bis Palmsonntag, den 16. April, weitergeführt und es ist zu hoffen, daß die bisherigen Abonnenten auch noch einigen Vorstellungen außer Abvnnenrertt, die Neuheiten und Gastspiele bringen werden, das wünschenswerte Interesse bewahren. ** Vortrag Nr. 6 . Aus Veranlassung des Kaufmännischen Vereins und Orts-Gewerbevereins wird am Donnerstag, den 23. März 1916, abends 81/2 Uhr, tm Saale des Hotels Gvoß- herzog von Hessen Handelskammershndilus Dr. Zeidler, hier über: „Deutschlands Zoll- und Handelspolitik nach dem Kriegs sprechen. ** Städtische Fischkvchkurse. Der 2. unentgeltliche Fischkochkursus beginnt Freitag, den 24. März 1916. Näheres im Anzeigenteil. ** Der Zweigverein vom Roten Kreuz hält seine Hauptversammlung Mittwoch, den 5. April d. I., nachmittags 6 Uhr, in der alten Klinik, Liebigftraße, ab. Auf der Tagesordnung steht: Bericht über die Tätigkeit des' Zweig Vereins, Rechnung sab läge für 191o, Be,cplußsassung über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder, Vorstands wähl. ** Die Tagung der hessischen Schülersteno- graphen (Bezirk 17 b des 1. Werbeausschusses) nach Stolze- Schrey, fand gKern in Friedberg statt. Das Weltschreiben und -lesen begann morgens um 9 Uhr. Zur Bezirksoersammlung hatten sich nachmittags 32 Stenographen eingefunden, darunter drei Vertreter des Bezirks 17 a. Eingeleitei und abgewechselt wurden die verschiedenen Punkte der Verhandlungen durch, musikalische Vorträge verschiedeuer Schriftfreunde. Wenn auch schon am Vormittag das Wettschreiben und -lesen als ein Glanzpunkt der Friedberger Tagung bezeichnet werden konnte, so standen doch die verschiedenen Erörterungen in der Bezirksversammlung leines- wegs^hiuter diesen: zurück. Nach 4 Uhr nahm der Bezirks! eiter die P r e i s v e r t e i l u n g vor. Von 30 Beteiligten halten 2o Preise im Wettschreiben und 20 im Wettlesen errungen. Der Zeit gemäß gab es keine Wertpreise, dafür aber konnten die Vereine um den Wanderpreis des Bezirks kämpfen. Zum dritten Male ging dieser in den damit endgültigen Besitz des Vereins am Landgraf -Ludwig-Gymnasium zu Gießen über. Das Ergebnis des Wettschreibens und -lesens für den Gießener Gymnasiasten-Verein ist folgendes: a) W 6 Lisch r e ib e n: Abt. 180 Silben: 1. Preis Franz Haber; Abt. 140 Silben: 1. Preise Karl Engisch, W. Trautmann: 120 Silben: 1. Preise H. Sievers, O.H ennin g,B.Weber; 100 Silben: 1. Preise Fr. Hering, E. Reinewald: 2. Pr. R. Nagel; 80 Silben: 1. Pr. K. Seelig: 2. Pr. Ludwig Engisch. b) Wettlesen: 2. Pr. Wilh. Schaaf; 3. Pr. W. Trautmann; 4. Pr. Nagel, Haber, Henning, .K. Engisch, Hering; 5. Pr. R e i n e w a l d; 6. Pr. Weber, Sievers, Merkel. Landkreis Gießen. e. Birklar, 20. Mürz. Dem Gefreiten Karl Müller Sohn des Peter Müller IV., beim Infanterie-Regiment' Nr. 116, wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Müller steht seit Beginn des Krieges im Felde und ist zum zweiten Male verwundet. b. Londorf i. d. Rabenau, 20. März. Am Samstag abend sind in Rüddingshaufen zwei gefangene Russen, die bei der Oberförsterei Schiffenberg bezw. Londorf beschäftigt waren, durchgebrannt. Tie beiden Russen siird Brüder und waren vom Kommando in Wetzlar mit 10 anderen gefangenen Russen in Rüddings- hausen untergebracht. Kreis Friedberg. ? Pohl-Göns, 20. März. Die Schüler der hiesigen Schule zeichneten 4000 Mk. Kriegsanleihe. Starkenburg und Rheinhessen. 6 Darmstadt, 20. März. Am 15. März fand die Wieder- inbetriebnahme des von der LandesVersicherungsanstalt Großh. Hessen im Ga st Hof zum Ritter in Wimpfen a. N. errichteten Kindersolbades statt. Annähernd 50 Kinder aus allen Teilen des Großherzogtums nmrden eingewiesen, die meisten auf Kosteu der Landesversicherungsanstalt, der kleinere Tell auf Kosten von Vereinen, Fürsorgestellen usw. Die ärzttiche Leitung des Kindersolbades liegt wiäeruM in den Händen des Herrn Dr. G e y g er -Wimpfen. Als Pflegerin ist eine Diakonisse des Darmstädter Elisabethenstifts tätig, der zwei entsprechend vorgebildete Helferinnen zur Seite stehen. Die Kuren sind auf vier Wock>en — ausnahmsweise auch langer — festgesetzt und beginnen jeweils ain 15. eines reden Monats. Hessen-Nassau. — Frankfurt a. M., 20. März. Unter dem Namen „Rhein-Mainischer Landesverband der Deutsch-Türkischen Vereinigung^ ist hier eine Landesgruppe gebildet worden. Den Vorsitz übernahinen Kommerzienrat Beit von Speyer, Prof. Dr. Arndt, Generalkonsul Georg Krebs und Schriftsteller Ernst Fischer. g. Hersfeld a d. Fulda, 19. März. Der Knecht des Landwirts Pape aus dem benachbarten Dorfe Hattenbach wurde beim Holzverladen durch den Hufschlag seines Pferdes gegen den Unterleib getötet. vermischtes. * Raddampfer im Altertum und Mittelalter. In der jünqsten Sitzung der Pariser Akademie der Wissenschaften kam eine Reihe interessanter Entwürfe antiker Ingenieure zur Sprache, die sich sämtlich mit der Erfindung rüder- und segelloser Schiffe beschäftigten. Es stellte sich dabei heraus, daß Johann Laskaris bereits Fahrzeuge kannte, die zur Fortbewegung weder Ruder noch Segel brauchten; die Neuerung blieb aber Geheimnis und ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Verloren egangen ist auch die Konstruktion einer Art von Kriegsraddampfer, ie ein kleines lateinisches Traktat aus den ersten nachchristlichen Jahrhunderten in einem anonymen, an einen nicht näher bezeich- neten Kaiser gerichteten Schreiben bespricht. Das betreffende Fahrzeug besaß Schaufelräder, die jedoch nicht durch Dampfkrast, son- oern durch Ochsengcsvanne in Bewegung gesetzt wurden, die sich im Innern des Schiffsraumes befanden. Mit ihrer Hilfe erreichte das Fahrzeug eiue Schnelligkeit und Manovriersicherheit, die ihm gestattete, feindliche Schiffe unabhängig vom Winde einzuholen und zu rammen.__ Handel. th. Gewerkschaft Gießener Braun st einberg- werke vorm. Fernie in Gießen. Nach dem jetzt vorliegenden Rechnungsabschluß des Werkes für das Jahr 1915 hat dieses einen Betriebsüberschuß von Mk. 1 087 087, außerdem für Nebeneiunahmen den Betrag von Mk. 61 699. im Ganzen also einen Nohgewinn von Mk. 1 148 787 (gegen Mk. 387 348 im Jahre 1914) erzielt. Davon sind gu decken: Ausbeute für das 3. Vierteljahr 1914 50 000 Mk., Zinsen für beide Anleihen Mk. 97 682, Nebenausgaben Mk. 64 220, Vergütung für den Grubenvorstand Mk. 30000, im Ganzen Mk. 240105, so daß ein Reinüberschuß von Mk. 908 683 verbleibt, der sich zuzüglich eines Gewinn- vortrags aus 1914 im Betrage von Mk. 2515 aus Mk. 911197 0 'S 2*^ 1! 4 ! if jE> i u, U— ”5 0 — Ä E 2 a j= COji ScS Wetter 19. 2 n 16,1 8,7 64 _ 7 Sonnenschein 19. 9" — 9.2 7,2 83 — — 0 Klarer Himmel 20. 7,4 6,9 89 6 Sonnenschein Höchste Temperatur am 18. bis 19. März 1916: -s- 17,8* C. Niedrigste „ 18. „ 19. . 1916: + 6,5* C. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 21. März 1916 Ziemlich heiter, trocken, warm. Letzte Nachrichten. Beschlagnahme der deutschen Schiffe in Brasilien? Kristiania, 20. März. Aus London wird unter dem 17. März gemeldet: Man nimmjt an, daß auch die-brasilianische Regierung dem Beispiel der italienischen und portugiesischen Regierung folgen und die deutschen Dampfer, die in brasilianischen Häfen liegen, beschlagnahmen wird, da die größten Schwierigkeiten entstanden sind, Brasiliens Verkehr mit dem Auslände auftecht zu erhalten. Dagegen bemühen sich aber deutsche Kapitalisten in Amerika, die Gelder zum Ankauf dieser Schifte zusammenzubringen. Mit den österreichisch-ungarischen Schiffen zusammen handelt es sich augenblicklich um 480 Schiffe. Dieser große Konzern, der über 4 Millionen Tonnen verfügen würde, verlangt die Zulassung seiner Schiffe für den Handel in der ganzen Welt. Man hofft nach den brasllianischen Gesetzen, die andere Bestimmungen a^ die Gesetze der übrigen amerikanischen Staaten enthalten, das Einverständnis der Alliierten zum Verkauf der deutschen Schiffe unter der Bdit^ung zu erlangen, daß das Geld erst nach dem Kriege an Deutschland ausgchändigt wird. Schreckensherrschaft in Portugal. Budapest, 20. März. Ter „Pester Lloyd" meldet aus Badajoz von der portugiesischen Grenze: Die Stimmen in P 0 r t u g a l, die den unter.englischer Leitung begaugeneuSchr f f s- raubmit harten Worten brandmarken, werden immer lauter und führten bereits zu großen Ausschreitungen. Eine Arbeiterpereinigung wurde unter dem Vorwand, daß sie die nationale Verteidigung durch einen geplanten allgemeinen Ausstand zu stören beabsichtige, ausgelöst. Die Pressefreiheit besteht seit vier Monaten nicht mehr. Jetzt wird bereits die Verhängung des Belagerungszustandes und des Standrechtes über ganz Portugal angekündigt. Die schon seit Monaten im Zuge befindliche Teilmobilisierung der Landarmee findet besonders aus dem flachen Lande den heftigsten Widerstand. Fast jeder Monn nruß gegenwärtig gewaltsam zur Musterung geführt Iverden. Tiefe Aeußerungen des Unmutes und Kriegsunwillens wenigstens in Lissabon kräftig zu unterdrücken, hat die Regierung vor kurzem den mit den Truppen Bothos in Angola bekannt gewordenen General Pererva Eoa zum Gouverneur ernannt. Er ist der Vertrauensmann des englischen Gesandten. Tie Marine steht bereits ganz unter englischer Herrschaft. Viele Portugiesen hoffen, daß die Schranken, die niedrigste Ränke im Bunde mit wüstem Demagogen- tum aufrichten halfen, bald für immer fallen werden. Der Auszug der Spanier dauert an. Der Gegensatz zwischen den beiden Brüdernationen hat sich wohl nie deutlicher fühlbar gemacht, als in diesen historischen Zeiten. uiumosiioaui Direktion: Prora fossorHoep ke. Ghflüffeurkurse. RhetnSoches echnikum Bingen Ofterbafen -Spende Hn unsere deutschen JMädcben und Knaben Onfere Soldaten im felde haben Schokolade und Zucker nötig, untere Verwundeten brauchen Gier, um wieder zu Kräften zu komme»; da müsst ihr zu Ostern verzichten. Mir wissen, ihr tut es gern. Lasst euch das Geld, das eure Sltern für den Ofterbafen ausgeben würden, fchenken, und bringt es dem Roten Kreuz, damit davon Konfirmationskleider für bedürftige Kinder von Kriegs teilnehmern gekauft werden können. Jedes Kind, das uns eine Spende bringt, erhält ein fchönes Grinnerungszeicben, das es zu Oftern als Orden tragen und damit beweisen kann, dass es auch für unsere tapferen Soldaten etwas getan bat. Die Vorritzende des Hüce-f^rauenvereins Der Vorfitzende des Zweigvereina vom Roten Kreuz vom Roten Kreuz frau B. Gebhardt. Wiener. Gaben werden an der Kaffe des Roten Kreuzes in der Hlten Klinik entgegengenommen. 21730 Für sein teueres Vaterland erlitt am 13. März den Heldentod unser lieber, treuer Sohn und Bruder Leh ramtsassessor Otto Hartmann Leutnant der Reserve imlnf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr .116 Inh. des Eisernen Kreuzes u. d, Hess. Tapferkeitsmedaille. In tiefem Leid: Lehrer Julius Hartmann u. Frau Susanrsa geh. Wehrheim Ernst Hartmann, Gerichtsassessor Gießen (Goethestr. 29), den 18. März 1916. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 22030 Unser lieber Freund sind, fiieol. Fritz Sciialfnit Gefreiter im Feld-Artiilerie-Regiment Nr. 25 starb am 7. März für das Vaterland. Deutsche Christliche Studenten-Vereinigung Kreis Gteßen. Giessen, den 20. März 1916. 2230 Tief erschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, dass am 9. März 1916 unser innigstgeliebter, unvergesslicher Sohn, Bruder, Schwager, Neffe und Vetter i^riecIrBch üügier Musketier im Inf.-Regt. 81, 11. Kompagnie im 24. Lebensjahre auf dem Felde der Ehre fürs Vaterland gefallen ist. In tiefem Schmerz: Familie Ludwig Röder. Giessen," den 20. März 1916. Am Sonntag morgen wurde unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Justus Benner durch einen sanften Tod von seinem langjährigen, mit großer Geduld getragenem Leiden, erlöst. Im Namen der trauernden Hintenbliebenen: Wilhelm Benner. Gießen (Rittergasse lö), den 20. März 1916. Die Beerdigung findet m Mer Stille statt. Blumenspenden sind nicht im Sinne des Verstorbenen. ■ Am 18. März 1916 starb an seiner schweren Verwundung im Kriegslazarett mein treuer Mann, unser lieber Sohn und Schwager Philipp Keller Gardist im Infanterie-Regiment Nr. 115. in tiefem Leid: Fra« Käthe Keller Frau Adam KeHer Witwe Familie Lehrer Keller. 08446 Lumda, Frankenhausen. Am 18. da. Mts. entschlief nach längerem Leiden unser guter Bruder, Schwager und Onkel August Schneider Spenglermeister im 6T. Lebensjahr«. Die Hinterbliebenen. Giessen, den 20. März 1916. Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 21. Mftrz nachmittags 2 1 /, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs. Von Blumen u. Beileidsbesuchen bitten wir höflichst ab- sehen zu wollen. 2228 Todes-Anzeige. Du wirst uns unvergeßlich sein, Dem Herz war liebreich, treu und rein, Von List und Falschheit unbekannt, Nun ruh' rn henn'scher Erde sanft. Am 9. März starb den Heldentod infolge schwerer Verwundung vom 25. Februar unser innigstgeliebter Sohn und Bruder Robert Nuppel Must, im Jns.-Rcgt. Nr. 116, 6. Komp. im Alter von 22 Jahren im Lazarett zu Kaiserslautern. In tiefer Trauer: Fssiilie W. RiiMl Xl Obbornhofen, den 17. Marz 1916. 22U7 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, gestern abend 10 Uhr unsere liebe Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin, und Tante Fm Wbkthe Kimtz Ww., gkb. fc nach kurzem, aber schwerem Leiden, im Alter von 44 Jahren, in ein besseres Jenseits abzurufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Knortz. Kinzenbach, Heuchelheim, 20. März 1916. Tie Beerdigung findet Dienstag, nachm. 3 Uhr, in Kinzenbach statt. 2219 Freunden, Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass am Sonntag morgen plötzlich und unerwartet mein lieber, unvergesslicher Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Joh. Menges nach längerem Leiden im Alter von 63 Jahren verschieden ist. In tiefer Trauer; Frau Marie Menge«, geb. Müller Familie Gtfbel Frao Lina Graf Ww. nnd 2 Kinder. Giessen (Bahuhofstr. 24), Grossen-Buseck, Grossen-Linden, den 20. März 1916. 2233 Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 5 Uhr auf dem neuen Friedhof statt. Ein Waggon frühe und späte Saatkartoffeln in gesunder Ware ans erster norddeutscher Saatkartofsel- züchterei heute eingetroffen und empfiehlt dieselben billigst W. Hantel, MrichlhMlNß. Telephon 612 ( M453 ). Reuen Baue 7. l/49a> Waran liegt £as bloS? Frau X schneidert wie ich ihre Kleider selbst u. sieht immer viel schick, aus! Einfach daran: Sie benützt nur d. v o r z ü gl. F a v o r i t -S c li ui ttc. Favorit der beste Schnitt! Anleitung durch das neue Favorit - ffletton • Album (nur 60 Pf.) bei A. Saiomou ft «Jie. /