Sr. 66 D» MM « erscheint dLgücb, «njer SonMagS. — BeÄ«qerl: viermal rv»ck>enrlrch twtrmaL roätbwrtLKfeiSs distt s tzr tzen kl reis Sieh«, (Diensttdg und Freitag): zweimal mönetl. Lanö- »ürtschaMche Leitstage« Fernjprech - Anschlüße: sür die Schinltl kitunq 113 Derlag.GeschäitssteÜcöl Abrufe h'tr Drahtnachrichten: Lnzttge^Gletze«. Amrahme von Anzeige« lür t>ie Tagesmnnmer bis gum Abend vorher. Erstes vlatt ) 66 . Jahrgang Zamstag, J 8 . März W 6 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesjen rlototions-ruck mi- Verlag der vrühl'schen Uni».-Vuch- und Steiadruckerei K. Lange. Schriftleitung. Seschästsstelle und Druckerei: §chulstr.7. Bezuqsvrer - moncckl. 85 Pß, viertel- jährl. Mk. 2.50'. durch Abhole- u. Zweigstellen inonatl. 75 Bi.: durch die Post Mk.2.30 oiertbl- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokal 15Ps., ausw. 26 Pi. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den volitischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; sür Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssanl: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämltlch in Gießen. 27 sranzöfischevivifionen bei derverteibigung vonverdun bisher eingesetzt. Das Ende der italienischenOffensive an derJsonzoswni. (WTB.) Großes Havptynartier, 17. Marz. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Sechs englische Sprengungen südlich von L o o s blieben erfoktzkss. In verschirÄenen Abschnitten der C h a m p a g u e, sowie zwischen Maas und Mosel heftige Artilleriekämpfc. Im Maasgebiet trieb der Gegner eine frische Division, die als die 27. fett Beginn der Kämpfe auf diesem verhältnismäßig entzen Raum in der Front erschienene gezählt wurde, wiederholt gegen unsere Stellungen auf der Höhe Toter Mann vor. Bei dem ersten überfallartig ohne Artillerievorbereitung versuchten Angriff gelang es einzelnen Kompagnien, bis in unsere Linien vorzudringen. wo die wenigen von» ihnen unverwundet übrig gebliebenen Leute gefangen wurden. Der zweite Stos; erstarb schon in unserem Sperrfeuer. Oestlichcr und Balkankriegsschauplatz. Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Ober st c Heeresleitung. Aus dem Reichstag ertönen sehr bemerkenswerte Stimmungsmerkmale des Volkes. Drei große Fraktionen, die Nationalliberalen, die Konservativen und das Zentrum, haben Anträge an die Reichsregierung eingebracht, in denen rücksichtsloser Kampf gegen unfern Hauptfeind, England, und uneingeschränkter Gebrauch der U-Bootwasfe für diesen Zweck gefordert werden. Wir begrüßen diese Anträge nicht etwa als aufdringliche, gegen die Regierung gerichtete Kritik, sondern als Beweise dafür, daß unsere Volksgesamtheit auch heute noch die leidenschaftliche Hoffnung hegt, nicht nur Frankreich, Rußland und Italien, sondern auch England erfolgreich niederzukämpfen. Kein Friede von Englands Gnade!' Das ist der Wahlspruch, den sich die genannten Parteien aus ihren Schild geschrieben haben. Auch die Männer an der Spitze der amerikanischen Negierung werden erkennen, daß der deutsche Standpunkt in Sachen des U-Bootkrieges nicht etwa lediglich eine Auffassung des Reichskanzlers und seines Staatssekretärs darstellt, sondern daß das für Wahrheit und Recht immer erglühte deutsche Volk geschlossen dahintersteht. Es gibt keine Unstimmigkeiten; auch beim Rücktritt des Staatssekretärs v. Tirpitz legen Regierung und Volk Wert daraus, vor aller Welt die geschlossene E i n h e i t in dev Auffassung unserer Ziele und unseres Kampfeswillens zu betonest. Auch im Lager unserer Freunde und Verbündeten hat man die Rolle Englands in diesem Kriege richtig erkannt, aber man beobachtet dort auch, wie bei uns, die sich immer mehr verschlechternde Lage des. Jnsellandes. In der bekannten ungarischen Zeitschrift ,^Das junge Europa" schreibt Dr. Julius v. Wlassics, Präsident des ungarischen Verwaltungsgerichtshofes, treffende Worte, über das Kapitel: „La verits est en marche". Auch er rückt dabei England in den Vordergrund: England trägt die schiocre Verantwortung für den Ausbruch des Krieges, und es trägt jetzt die Verantwortung für dessen Fortsetzung. England führt die Preßkampagne der Entente. In England ersann man die große diplomatische Einkreisung, und nach deren Beispiel organisierte England die „Einkreisungspropaganda" der europäischen und amerikanischen Presse. Sein erstes war, die deutschen Kabel zu zerschneiden und die ganze Welt mit haarsträubenden Lügen über die deutschen Atrozitäten zu erfüllen. Tie eng- lösche Regierung weichet auch jetzt die gleichen Mittel an, in dem Bestreben, die öffentliä>e Meinung irrezuführen und durch trügerisch Hoffnungen zu tausche::. Von England ans wurde mit der größten Selbstüberhebung gegen die ernste mannhafte Enun- ziation Bethmann Hollwegs gespottet. Der Verfasser legt ausführlich und richtig die bekannten Spekulationen dar, die die englische Regierung in den Krieg hineingetrieben haben. Aber, so fährt er fort, ,chas Geschäftsergebnis des über 18 Monate währenden Krieges ist nicht glänzend." Wlassics zitiert die Meinung Sidney Lows in der „Daily Mail" und die Passivposten in dem englischen Geschäft: Erstens den Rückzug aus Belgien und die ungeheure Niederlage der britischen Armee, zweitens den Rückzug aus Gallipott und den Verlust von 100000 Mann: drittens den Rückzug in Mesopotcmrien. Wir wollen Hessen, daß auch alsbald von einem Rückzug von Saloniki gesprochen werden wird. Dieses Resultat :vurde bei einer tägliä^en Ausgabe von 140_ Millionen Mark erreicht. Es ist ein trauriges Ergebnis. Dieses englische Geständnis regt in dem Kontor des großen britischen Staatsgeschäftshauses zum Nachdenken an. Und wenn sie so unermüdlich verkünden, daß der Endsieg ilmen gehören wird, und daß sie Nicht früher an Frieden denken, ehe sie die deutsche Einheit gebrochen und Oester- reich-Ungarn ausgeteilt haben, so müßten sie doch daran denken, daß das Geschäft in Anbetracht der .Konjunktur auch noch schlimmer ansschlagen kann. Tie weiteren Gcldunterstützungen für die Franzosen, Russen und Italiener sowie die außerordentliche Verschuldung, in die England während des Krieges Amerika gegenüber geraten ist, werden die Bilanz des Kriegsgeschäftes :wch sehr nach der passiven Seite hin owschieben. Tie führenden Männer Englands dürfen auch nicht vergessen, daß der politische Glaube an das Imperium Englands gründlich erschüttert worden ist. Die Leiter des Kontors sollten bedenken. daß die Zertrümmerung des politischen Prestiges ein so ungeheures Minus bedeutet, daß es nachgerade die Kreditfähigkeit gefährdet. Glaubt man in dem Kontor, daß heute bei den Verbündeten Großbritanniens und auch bei den neutralen Staaten dieselbe Meinung über britische Weltmacht herrscht wie bei Kriegsbeginn? Sie sollten ferner bedenken, daß es in diesem Kriege auch offenbar getvorden ist, daß es Umstände gibt, unter denen die große Kriegsflotte gezwungen ist, tatenlos zu verharren. Die Zeichen der inneren Unznsriedenheit in England, die z. B. auch aus den Protestversammlungen in der Wehrpflichtfrage und aus den parlamentarischen Nachspielen dazu sich widerspiegelt, erwähnt der ungarische Verfasser nicht einmal, aber sie gehören im Grunde dazu, wenn Wlassics zum Schlüsse an England die indirekte Mahnung richtet, das weitere erfolglose Blutvergießen einzustellen: Wern die an reale Berechnungen und Konjunkturen ge- uöh-nte öffentliche Meinung Englands dies alles kac sehen wird, daun nnco sie, um größere Gefahren zu vermeiden, kaum für ein weiteres, erfolgloses Blutvergießen Stellung nehme::. Tie Lecker des Kontors können einer großen Rech^ nnnglcgung um keinen Preis austveichen. Vergebens schieben sie die Zeit der Rechenschaft biuaus, die große politische Krise wird in England ein treten. Desgleichen in dem durch häßliche Lügen irregesührten Frankreich, wo wir auch bereits das aus der Zeit des Dreysusprozesfes bekannte Wort zu hören wähnen: „La vöritä en marche." Turch diese politischen Krisen hindurch werden wir zu den: in der ganzen Welt bereits als Wunsch sich offenbarenden Frieden kommen, den die Betörcr Englands und Frankreichs l^eute noch mit stolzem Hochmut znrück- weisen. Wir dürfen hinzufügen, daß wir zu diesen: Ziele durch alle Mittel unserer glänzenden Wehrmacht zu Lande und zur See nach wie vor mit allen Kräften beitragen wollen. * * * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 17. Marz. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 17. März 1916. R u f s i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. An mehreren Stellen der Strypafront erfolgreiche Vorvostcnkämpfe. Westlich von Tarnopol drangen hierbei unsere Truppen in die russische Vorstellung ein. machten einen Fähnrich und 67 Mann zu Gefangenen und erbeuteten ein Maschinengewehr und vier Minenmerser. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Italiener haben ihre fruchtlosen Angriffe an der Jsonzofront eingestellt. Auch diesmal blieben alle unsere Stellungen fest in unserem Besitz. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant * i * Anträge zur Frage des U-BootkriegeS im Reichstag. Berlin, 17. März. (WTB. Amtlich.) Zu der Frage des U-Boot-Krieges sind im Reichstage die nachstehenden Anträge eingebcacht worden: Von nationalli beraten Abgeordneten wird beantragt, der Reichstag wolle beschließen, in Erwägung, daß England nicht nur gegen die bewaffnete Macht des Deutschen Reiches Krieg führt, sondern gleichzeitig unter brutaler Verletzung des Völkerrechts und Vergewaltigung der Neutralen die rücksichtslosesten Maßnahmen getroffen hat.^ um die Versorg:mg Deutschlands mit Lebensmitteln und Rohstoffen zu verhindern und das deutsche Volk durch Hunger niederzuzwingen, in fernerer Erwägung, daß umgekehrt Deutschland in der Lage ist. durch eine uneingeschränkte und rücksichtslose Führung des U-Boot-Krieges die englische Frachtraumnot so zu vergrößern, daß die ausreichende Versorgung des englischen Volkes mit Nahrungsmitteln und Rohslonen außerordentlich erschwert, vielleicht sogar unmöglich gemacht und dadurch ein schnelleres für Deutschland siegreiches Ende de^ Kriegs herbeigeführt werden kann, den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, keine Abmachungen mit anderen Mächten einzugehen, die uns in dem uneingeschränkten Gebrauch der U-Boot-Waffe zu behindern geeignet sein könnten. sodann dahin zu wirken, daß deutscherseits von der Unterseeboot-Waffe in der Kriegszone auch im Handelskriege, abgesehen von den lediglich der Personenbeförderung dienenden Passa- gierdampsern, derjenige Gebrauch gemacht wird, der sich aus der technischen Eigentümlichkeit der Waffe ergibt. Ein konservativer Antrag lautet: Der Reichstag wolle beschließen, folgende Erklärimg dem Herrn Reichskanzler zu übermitteln: Angesichts des Versuches Englands, unser Volk durch Absperrung und Aushungerung niederzuringen, und der dadurch erfolgten Ausdehnung des Krieges über die bewaffnete Macht hinaus auf die gesamte Bevölkerung ist die rücksichtslose Anwendung aller un ser er militärischen Machtmittel gegen England geböte::, um es auch unsererseits in seiner Ernährung und seiner Volkskraft zu bekämpfen. In dem neuerdings bekannt gegebenen -Entschlüsse der Reichsleitung über die Führung des Unterseebootkrieges ist eine für diese Zwecke geeignete Maßregel nur zu erblicken, »venu deren praktisch wirksame Durchführung, der Eigenart der Waffe entsprechend, gesichert ist. Durch die Fassung dieser Anträge kann der schädliche Eindruck erweckt werden, als solle eine Einwirkung aus die Entscheidungen in der Kriegführung ausgeübt werden. Zur siegreichen. Durchführung des Krieges brauchen wir. »nie bisher geschlossene und vertrauensvolle Einheit. Und sie zu erhalten, ist der einmütige Wille des ganzen Volkes. Tie Fraktion des Zentrums hat im Reichstage folgenden Antrag eingebrach/: Ter Reichstag »volle beschließen, folgende Erklärung dem Herrn Reichskanzler zu übermitteln: 'Nachdem das Unterseeboot sich als eine »oirksame Waffe gegen Englands Kriegführung erwiesen hat, sprichit der Reichstag die Envarttmg aus, daß, da die Frage der Verwendung der klickerfeebootstvaNc im Völkerrechte noch nicht geklärt ist, bei den Berhandlimgen mit den auswärtigen Staaten die Freitzcit im Gebrauche dieser Waffe: gewahrt wird. * * * GalticneS Rücktritt. Paris, 17. März, (Zf.) Das D emi ssi o n ss chr eibe n Gallienis ist aus^ Versailles, den 16. März, datiert und lautet: „Wie ich Ihnen bereits Ietzte Wockn erklärte, lassen mich gegen»värtig meine Kräfte im ^tich. Die Aerzte sind der Ansicht, daß ich augenblicklich nich: imslandc bin, die hohen Funktionen, die mir anvertraut sind, mit der ganzen notwendigen Arbeitskraft auszuüben. Sie geben mir die Versicherung, daß eine absolute Ruhe von einiger^ Dauer und eine stistematische Behandlung unerläßlich sind, um mich in die Lage zu versetzen, von neuem, in den aktiven Dienst zu treten. Ich ersuche Sie deshalb, meine Demission als Kriegs minister anzunehmen." Dev Minislcrpräsident ant»oortete, er und seine Kollegen bedauerten seh- lebhaft, daß Gallieni durch seine Gesundheit geztvungen sei, seine so wertvolle Mitarbeit bei dem Werke der nationalen Verteidigung auf- zugcbeir. Er lwffe jedoch, daß er bald wieder in der Lage sein werde, einen Kanrpfposten im Dienste des Vaterlandes zu übernehmen. Die französische Kammer und die KriegSkredtte. .Paris, 17 .März. (WTB. Nichtanatlich.) Die Kammer hat die vorläufigen Kredite für das zweite! Vierteljahr 1916 mit 478 gegen eine Stimme angenommen. * * * Der türkische Bericht. K o n st a n t i n o p e l, 17. März. (WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptguartier meldet: An der Irak front versuchte der Feind im Abschnitte von Felahie nach seiner Niederlage am rechten Trgrisufer am 8. Februar (?), während er mit seiner Hauptmacht am 9. Februar (?) Vorbereitungen zum Rückzug traf, mit je einer Infanterie- und Kavalleriebrigade einen überraschenden Angrisf hinter unserem rechten Flügel, aber unter dem Druck des Zentrums mußte er auf seine umfassende Bewegung verzichten und den allgemeinen Rückzug an treten. Ap: 10. und 11. Februar (?) versolgten unsere Truppen den Feind kräftig und überschritten einige Linien, die voin Feinde vorher befestigt worden »varen. Am 10. Februar (?) erreichten unsere Vorhuten nachts die Zemzir-Höh e, die sie befestigten. Der Feind, der unsere Vorposten für schlvach hielt, griff sie an; von hinten eilten aber Verstärkungen heran, machten einen Gegenangriff auf den Feind und schlugen ihn auch diesmal, wobei sie ihm 180 Gefangene, darunter fünf Offiziere, ein Maschinengewehr und eine große Menge Waffen, Munition und Kriegsmaterial abnahmen. Auf den anderen Fronten ist nichts zu melden. Eine amtliche türkische Darstellung der „Erfolge der Russen". K o n ft 2 n t i 7U) v c t, 16. März. Vom amtlickex Stelle wird verlautbart: In ihrem Bericht vom 29. Februar 1916 und in den folgenden Berichten stellen die Russen die Einnahme von Erze- r u m -als einen großen Sieg dar und spreck^en mit PraWerei von der Bedeutung dieses von ihnen für sehr modern gehaltenen festen Platzes. Wir erkennen daß die Russen sich in die Notwendigkeit versetzt sehen, ihrem Lande und den Miierten, »velche nach dem einzigen Wort „Sieg" unter welcher Form immer dürsten, glänzende Bulletins mitzuteilen. Wir aber erklären entschieden, daß Erzerum eigentlich kein befestigter Platz ist, daß die Bodenbeschaffenl-eit es nicht gestattet, die Stadt als festen Platz zu benützen und daß wir cs unsererseits nickt für nützlich hielterr, Erzerum stärker zu befesttgen als es seiner Natur entspricht. Die Tatsache allein, txif; nur hinter den zerfallenen Mauern der Stadt eine große Zahl alter Kanonen, ehrwürdige Uebecrefte aus dem türkisch-russiscken Feldzug des Iahues'1876 zurückgetassen, und daß sich dort Lebensmittel für nur zwei Tage befunden haben, beweist unumstößlich, daß wir nicht die Absicht hatten, Erz-ernm als festen Platz auszunützen. Was die Russen nckt großem Pomp als inoderrre Festung bezeichnet haben, besteht aus einigen in 12 Kilometer Entfernung angelegten Feldverschanzungen, und die mächttge Artillerie, von der sie spreche::, besteht aus imbespanuter: Kanorren, die wir im Sttch ließen, nachdem wir sie unbrauchbar gemacht^ hattem Wir überlassen dem russischen Generalstab die Sorge, die Vorteile, »oelcher dieser Platz de:: Russen vom strategischen! Gesichtspunkte ans für den Krieg sichert und die Ergebnisse zu würdigen, »oelche aus seiner Preisgabe und Räumung für sie ernmä sei: können. Entgegen den Behaupttlngen der Russen hat keine offene Felds ch lacht in der Umgebung Erzerums statt gesunden, vmtb in keinem Wsckmckt haben die Russen eins Artitterievorbereitlurg eingeleitet. Trotzdem gelang es ihnen nickck, wie sie behaupt'en, sich in fünf Tage:: Erze rums zu bemächtigen, sondern erst nach örtlich getramte:: Kämpfen in der Dauer voir einem Monat. Obwohl unsere Armee den Platz zwei Tage und unsere Nachhuten einen Tag vorher geräuntt haben, sind die Russen erst am Tage daraus in die Stadt eingezogen. Wir haben in der Stadt nur 800 Schwerkranke zurückgclassen. <5fit :rnserer Räumung von Erzen:m und unserem Rückzug in neue Stellungen bis zum heutige:! Tage haben die Russen, die noch unter der Nachwirkung ihrer schweren Verluste stehen, keine Belvcgung von irgendwelcher Tragweite ausführen können. Unser linker und rechter Flügel sind üifufar der nennt Sage gleichfalls ans erhaltenen Befehl in die für .och-'.ANrhrnen Stellungen zurückgegangen, indem sie in einigen üvscbrnttOi einige unbedeutende Nachhutgefechte lieferten., in an oerclr uvMnrtten ohne überhaupt einen Flintenschuß abgegeben * u '>aoen. Gegenwärtig hält unsere Armee die Stel- lun g e n b e i e tz t, w elche sich von dem Teil des linken Flügels von Bitlis-Musch-Aschkalee bis zu den wel che sich einige Kilo- ^. c Ä I ) d) r öon Jsprr und Rize befinden. Wir tonnen mft Recht stolz sein auf den Mut und die Selbstverleug- rrung, von denen die Russen nach ihrem eigenen Geständnis Proben erhal^n haben und von denen sie in ihren Berichten sprechen, auf den Mut und dre Selbstverleugnung, Ivel che unsere Truppen in den gegen überlegene Kräfte des Feindes gelieferten Kämpfen, sei es im ^n Erzerum, sei es in den Stellungen dieser Stadt, be- wresen haben, und wir sind sicher, daß sie Beweise derselben mili- tarisawn äugenden geben werden, sobald wir infolge einer Aon- ßoge, die sich jeden Tag mehr zu unseren Guftsten gestaltet, zur Offensive übergehen werden. Unsere Armee ist frei von all den Makeln, lmlche ihr Verleumder andichten wollen. ~T MMungen, türkischen und deutschen Offi- zreren .^öernungsverichiedenheiten und Nt iß Verständnisse entstanden fern sollen, sind Lügengeivebe, würdig derer, die sie erfunden haben. Driver Paschas JnspektionSreisss. K o n st a n t i n o p e f, 17. März. Kriegstninister E n - der Pasch» ist von seiner großen Inspektionsreise, die er in Begleittmg des Generalstabes nach Syrien, Palästina und Arabien bis Medina nnternonrmen hatte, hierher zurückgekehrt. Auf alleti Bahnhöfen, in allen mit Feftschnruck reich versehenen Stad teil kam die Schuljugend in Uniforinen, Korporationerr und eine irngeheure Merv- schenmenge herbei. Ueberall vonrden dem Gast zu Ehren Feste veranstaltet. Eine Persönlichkeit, die an der Inspektionsreise teilgenommen hat, erklärte, es seien insbesondere in Syrien rmd in Palästina die nt der letzten Zeit gemachten Fortschritte festzustellen gewesen/ Ueberall sind neue Automobilstraßen und andere Verkehrswege angelegt worden, in allen Städten wird eine große Tätigkeit für die Verschönerung und Pflasterung der Straßen, sowie fikr die Hygiene entfaltet und eine große Zahl von voMoncmen ausgerüsteten Zivil- und Militärspitälern eingerichtet. Es werden Schulen gegründet oder auf Grund neuer Methoden umgeftaltet. Aller Orten bemerkt man die tiefe _ Anhänglichkeit der arabischen Bevölkerung an das Khalifat und die türkische Regierung und das Gefühl der islamitischen Brüderlichkeit zwischen Türken und Arabern Dre von den Feinden verbreiteten Gerüchte von einer Möglichkeit der Erhebung Syriens gehören in das Iieich der Fabeb Alle diese erfreulichen Ergebnisse sind zweifellos der Wersen Verwaltung der osmaniscben Regierung sowie dem Generalissimus der türkischen Arinee und dem Kommandanten der vierten Armee Dschemal Pascha zu ver- .danken. sicherheit erblickeil könnm, aber diese >var nicht die Folge von» Unehrlichkeit oder Mangel an Aufrichtigkeit., Salandra unterbrach den Redner energisch, indem er sagte, es ist nicht erlaubt, "iiehrlnisteit seitens der italienischen Regierung zu sprechen, ^ost um zu sagen, daß diese Unehrlichkeit nicht vorhanden ist. ^er .Rarineniinister Corsi gab eine Darstelbmg von dem Borgeyen der Negierung in der Frage des Seehandels, namentlich des Fra..?tprcises. Er betonte die Schwierigkeiten des Welthandels, me erne Folge der Verminderung der Schiffszahl um 35 Prozent seien, .riese Schwierigkeit-en, führ der Minister fort, sind derart gewachsen, daß es notwendig wurde, von jenseits des Ozeans Lebensmittel zu hvlen, die früher aus den Nachbarländern oder Landern des ^ Mittelmeeres eingeführt vurrden. Tie Höhe des Frachtpreises ist eine in allen Ländern gemeinsame Erschei- imng. Ties wird besonders in Italien empfunden, wo die Handels- Notte nur einem Viertel des Seehandels genügen konnte. Für me Zukunft muß man überzeugt sein, daß eine starke Handelsflotte durchaus notwendig ist, nicht nur für die. wirtschaftliche Macht, !ond^n auch für die nrilitürische und politische Macht des Landes, ^er Ncmijter sprach daraus über die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen für die Sicherstellung einer regelmäßigeröVersorguna des Landes mit Cerealien und Kohle. Er erklärte: Tie Regierung hat die beschlagnahmten deutschen Schiffe in Gebrauch genommen und italienischen Schiffen, selbst *inen Fahrzeuge^ untersagt, aus Rechnung der britischen Hände lSniar ine Handel zu treiben. Sie unterhandelte mit England zii dem Zwecke, die Mitwirkung der englischen Handels- marrne an dem italienischen Handel herbeizuführen. Die Reai^- rimg verdient nicht den Vorwurf der Unvorsichtigkeit. Ter Mi- miter sckeoß mit der Versicherung starken Vcrtvanens aus die Zukunft jder italienischen Handelsmarine. Daraus wurde die Sitzun-p ausgehvben. Die vierte Sfterreichische Kriegsanleihe. .. . (WTB.) Wie-das „Fremdenblatt" Hort, durste in der ersten Hälfte des April die Frage der werten österreichischen Kriegsanleihe spruchreif werden die Bedingungen stünden noch nicht fest. A«S der italienischen Kammer. Rvm. 17. März (WTB.) Meld-org der Agenria Stefani .Z" Kammer ^sprach am Do-mrerstag die mir! scha fr l i ck> e Smanzmrnister Santo setzte ^ R-grerimz tn der Llusfuhrfrage auseinander. Die Abstckt dar Reqrcracng Mar, dre Ausfuhr so weiriy wie rnöglich MuichrankM, aber cme Euuchrünkmrg war rmverrmidlich Der Mrmsler rechtfertigte die Aalümg der Regierung und sagic es scr auSges fchnelt südwärts zurück, wobei.ilmi^die Tanga- Eisenbahn große Dienste leistet. Die zahlreichen Küste hielten die Verrolgung eiingewn-atzen auf. Für die Größe der feindlichen Me- derkage bet Kitovo mehrert sich die Anzeichen. Im Busch und an den Abpangen der Hügel wurden, zahlreiche Tote gefunden. Auch san- oen wir eitre Kanone und drei Maschniengewehve, die der Feind rm Stiche gelasseii hatte. (Nottz: Nwt) der stehenden Nachricht ist kaum daran zu cÄvrÜi 11 '* ^ ^ugkische Heeresleitung nach den anfänglichen Mißerfolg^i nnmnehr einen großangelegten Angriff mit. weit überlegenen KraftQt mrd unter Ausnützmrg ihrer technisck>en Hilfsmittel gegen Ostasrrka imternomm^r und eüien gewissen Erfolg erzielt hat. Das Mimandschcrro-Gebiet, welches zu Beginn des Welttneges der Schauplatz zahlreick-er, für uns meist günstiger Gefechte war, zerret Wohl zunächst in bk Gewalt der feindlichen llebermacht. Tie durch nrchrere Bilrenregintenter verstärkten eng- lischeri Angrisfstrnppen haben Qigenscheinlich dieselbe limgehuuqs- tattik angewendet, die ihrer llebermacht auch im Kampfe gegen Teuts Wildwest z-nm Erfolge verhalf. Die Steppen um den Kili- manchcharo kneten ähnlich günstige Verhältnisse ftir die Verwendung von Kraftwagenkolonnen, wie sie auch in Südwestafrika das Borge hm des Ferndes begünstigten. Dabei darf man nicht übersehen, daß die Engländer die verflossenen Kriegsmönate dazu benutzt yal^n, zsuet Bakineil gegell das Kilrmaudscharogebiet vorzutreibeu, !u i Aerdurch für die Angrisfsttuppen besonders günstige Verlpilttunr geschaffen und ihnen vor allen Dingen die Heran- Dohna, mit der mich Seine Majestät empfing, und wie er mir seinen kaiserlichen Dank und seine Freude cnrSdrilckte, bewegte mich tief. Weiter erwähnte der Kapitän, daß er auch die Arinee des Kronprinzen vor Verdun gesehen habe. Diese Freudigkeit und Entschlossenheit, die er beiden Soldaten jeder Wafsi dort beobachtete, machte einen unauslöschlichen Eindruck ans ihn. Mit diesen herrlichen Truppen würden wir den Sieg erringen. * Berlin, 17. Ndärz. (WTB.) Der verstärkte Stants- haushaltsansschiuß des Ab ge-or b n-etenya u ses hat den Gesetzentwurf betreffettd Erhöhung der Zuschläge zur E i n k o m m e n st euer und zur Ergänznngsstener mtt der Aenöernng an>g-ew.om men, -baß sich die Geltung ans das Etatsj-cchr 1Ä16 'beschränken soll, wäh!rzugeiidsch-riften, die eine Freude jedes Kinderg^emütes sein müssen, beschließen die reichhaltig rmd wohlgelnngene Ausstellung, die zu einem Teil in den nächsten Tagen eine Ausivechse- lnng erfährt. zz. t.' | r r- t- ' vwuuuv u v- i u/iu. t 11 u/t jj UtLllUt ymgrhni lassen kann. I. Jungwirth hat ein sonniges Bild Eine Eulenberg-Urauffnhrung. Ans Hamburg rvird uns geschrieben: Die Eigenart Eulen bergs hält sich cms dem irencommittschen Gebiet rrach wie vor in denselben Formeri. Auch, sein nerves Stück „Der 6 rauen tausch", ein „Spiel" imt der Verfasser es bezeiclMet, nachdem die Betestigten ibr-e Wes'ensver)vondtsck)afteri erkannt oder erfühlt haben, -ohne viel Umstände vor sich- geht. Wir sehen zwei Briwer. Der eine kehtt nach- larrger Abwesenheit als' Pilger, ideoler Sckswärmer ins Hans zurück und bringt ein ju.zendlicheS Weib vmi heiterrn kindlichern Sinn mit, das sich am Wege an ihn anschloß, aus Neigung für seine Ideen. Die Rückkehr geschieht um eine Zeit, Ivo die Frau des a-.iderert Bruders erblindet.. Zugleich begirnft nun das wechselseitige Einandersindeti der vier inn denselben Schauplatz. Einen Junen raum, der schon in der dekorativen Ausschmückung das Romgntisch-e 'stark betont. Alur die .Handlung bewegt sich in reckt klarm. teck'-nischl süber geführten Linien vorwärts. Der Vater der Brüder, ein Geizhals und Sonderling, interessiert für eine Wieste att die parkeirdste Gestalt. Mft dem werten Akte indessen verwcm.delt sick d-'e Szene, und sogleick), geht die Handlung in ein possenhaftes Spiel über, das.,die grotesken Einfälle -der Eulenbergschen Romantik bmtt durcheinander mengt. Mit Selbstniordgelüsten wftd alleclsond Spott getrieben. Eine Schar von Bettlern wmmelt sich im Vordergrund der Frühlingslandschaft, und sie machen ihre Bemerkungeii über j-ene Bessereii, die gern geben, und jene Schlechten, die rftchts geben. Der Mond sch-webt endlich vom Himnrel lsierab, tritt an die Rampe Und wendet sich! in einem Epilog, in dem die Quintessenz des Ganzen gezoglni wird, ans Packlikum. Eulenberg ivitl zweiMos das Stück in seftien Hauptftguren und entscheidendini tieshalttgrit VorgÄigen rein symbolisch bettachtet nässen. Leider bringt er auch! alles sinnbstdlich zu Deiit-eiide mft in das verwirreird« wunderliche Spiel seiner Einfälle hinein, mtd was natürlich wirken sollte, bekommt das Gesicht des Unnatürlichen, Unnnrklichen. Die d-ichftrische Sprache hebt rmrnehe schöne Stelle l>eriwr. Manchen giltcvi tiefen Gedanken von sittlich reifer Tenüeiiz lnmmt mcyi gern m sich auf, imd das eine oder andere szenisckg Bikft Prwft sich stärker ein. ?lber der Eindruck der ftrneren und äußeren Ges-cklossenheft in einheitlicher dramatischer, poetischer Form, läßt sich nicht gewimten. Ueber die Aufführung selbst ist Nur das Beste zu sagen. Direktor Röbbel ing führte -die Regie. Der Beifall ärcherta sich- -am Schlüsse ans der einen größeren Seite in lauter begeisterter Anerkennuiig, auf der andern, schivächieren, ablehaeiid durch v'nein zelteS Zischeil. Die Darsteller wurden wiederholt gerüsen. DaS Publikum verlangte' Euleirberg zu sehen. Aber sein Bemühen tvar vergeblich A. L. fw «p» M stMye Mchkrer fcfefer Mtlc^ye, Wel-chL Den ge- Keichoslsen Betrag später Mrr Begleichung, der von ihnen zu cittricksienden Kriegslgewinnsteuer verwenden wollen. Berlin, 17. März. (WTB.) Der „Reichsanzeiger" verötzsentlicht eine Bekanntmachung über dieEinfuhrvon Rindern und Ziegen aus der Schweiz. Im fei de erwarten unfcrc Angehörigen den regelmäßigen eingang des Heimat- mattes. Um eine Untcrörcchung in der Zuvciiung jü vermeiden, wolle man den feldpoft* Bezug des öicßencr Anzeigers fürs z. vicrteij. Won jetzt ernencrn Alle Postämter nehmen die Bestellung mtgegcn. vcr vierterWrl. öcjug betragt Mtz. 3.5o einschließlich der Umschlag- öevnhr. Außerdem vermittelt die vestcllungen wie bisher auch die Seschästsstcllc des öießencr Anzeigers Aus m« 6 Cattö. Gießen, 18. März 1916. Die kleinen Sparer. Die Beteiligung der kleinen Sparer an der vierten I Krie^arckeihe ist besonders wichtig. Sie haben bei den ersten '/drei Anleihen einen festen Grundstock des Gesamtergebnisses , gebildet. Durch insgesamt 5 Millionen einzelne Zeichnungen 'aus Betrüge zwischen 100 und 2000 Mark wurden 4561 > Millionen Mark aufgebracht. Diese Summe erschöpft aber die verfügbaren Spargelder keineswegs. In den deutschen 'öffentlichen Sparkassen liegen 21000 Millionen Mark. Davor! macht der genannte Betrag erst etwas mehr als den -fiyrsten Teil aus. Und die Einzelsummen, aus denen er sich zusammenfetzt, stammen bei weitem nicht -nur aus den Sparkassen. Auch die Kreditgenossenschaften, die Banken und vor allem die Spartöpfe im Haus kommen als Quellen der kleinen Zeichnungen ans die Kriegsanleihen in Betracht. Wenn aber die Mittel der Sparer nicht erschöpft sind, so ist die Notwendigkeit, sie auch der vierten Kriegsanleihe dienstbar zu machen, ohne weiteres gegeben Das deutsche Volk nnrß sich klar .darüber sein, daß keine Ermüdung in der finanziellen Unterstützung der Kriegführenden eintreten darf. Jedes Zögern ist ein Triurnph der Feinde, die uns durch Erschöpfung niederringen wollen Was dem Deutschen Reich aber blühen würde, wenn es nicht als Sieger aus dem Kampf hervorginge, darüber hat die Offenherzigkeit der Gegner keinen Zweifel gelassen Deutschland muß siegen! Und zum Sieg gehört notwendig die dauernde Bereitschaft des Geldes! Jeder Zehnmarkschein hat eine vaterländische Aufgabe zu erfüllen. Es gibt keine Summe, die zu klein wäre, um nicht in den Dienst der Verteidigung des Landes gestellt toerden zu können Welche besonderen Vorteile sind dem kleinen Sparer geb oten? 1. Die Stückelung der Reichs an lei he uud Schatzanweisungen bis zu kleinsten Abschnitten von 100 Mark. Wer 100 Mark nicht crufbringen kanu, nröge sich an | einer der Sammelzeichnungen beteiligen, die allerorts durch Schulen, Vereine usw veranstaltet werden. 2. Die Verteilung der Einzahlungen über einen Zeitraum von drei Monaten, und zwar so, daß immer nur Teilbeträge, die mindestens 100 Mark ausmachen, befahlt zu werden brauchen. Wer 100 Mark zeichnet, kann mit der Zählung bis zum letzten Termin, 20. Juli, warten. Bei 200 Mark sind je 100 Mark am 24. Mai und 20. Juli zu bezahlen. 3. Die kostenfreie Aufbewahrung und Verwaltung der Stücke durch die Reichsbank unö viele Privatbanken (bis zum 1. Oktober 1917), die auch auf Wunsch die fortlaufende Ueberweisung der Zinsen au Sparkasse oder Kreditgenossenschaft übernehmen. 4. Bei der sünfprozentigen Reichsanleihe die Möglichkeit der Eintragung in das Reichsschuldbuch, sogar mit 20 Pfennig Preisermäßigung. Der Schnldbuchgläu- biger erhält keine Schuldverschreibungen, hat somit auch keine Sorge um deren Aufbewahrung und Verwaltung. Die Zinsen bezieht er ganz nach seiuenr Wunsch, er kann sie sich durch die Post bar ins Haus schicken lassen, odev sie fortlaufend seiner Bank, Sparkasse oder Genossenschaft überweisen lassen. Den letzteren Weg werden namentlich alle die beschreiten, die aus ihrem Sparguthaben gezeichnet haben. Sie erhalten sich damit die Verbindung ntit ihrer Kasse und sorgen, daß das Sparbuch sich allmählich von selbst wieder ergänzt. 5. Die Annahme von Zeichnungen an jedem Postschalter. Auf diese Zeichnungen muß allerdings Vollzahlung schon am 18. April geleistet werden. Bei der Post kann nur fünfprozentige Reichsanleihe, mit oder ohne Schuldbucheintragung, gezeichnet werden. I", Die sünsprozentige Reichs anlei'he bietet eine sichere Verzinsung von 5.24 Prozent aus wenigstens 8 V 2 Jahre; 1 und Die 4 h 2 prozentigen Schatz anweis ungen geben für eine / Dauer von durchschnittlich IIV 2 Fahren eilte Rente von mehr als 5 Prozent jährlich. Das sind Bedingungen, die dem kleinen Sparer die vorteilhafteste Kapitalsanlage sichern, die er überhaupt finden kamt. * Sonntagsgedanken. „Heldenwangen blühen schöner auf int Tod", singt Max von Schenlendors. Das ist der Unterschied des Heldentodes von dem Tode, der nichts ist als Tod' In Ü E - - ' o veD-srr-Füllen haben wir die Destükigung dessen, was wtrr- lich ist. Das einemal jedoch ist es eine traurige, schaudervolle und häßliche Bestätigung. Bei dem einen Menschen wird durch seinen Tod nur bestätigt, daß er niemals gelebt hat. Für ihn ist das, was er Leben nannte, nichts gewesen als Essen und Trinken, Kampf und Erwerb, um Ehre, um Macht und Einfluß unter den Menschen. Nehmen und nichts geben, ist sein Grundsatz gewesen. Und so hat er auch vieles geh nommen, was er nämlich nehmen könnte. Denn das Beste konnte er nicht nehmen. Und das war gut. Denn was et nehmen konnte und nahm, das war sogleich nicht mehr lebendig, sondern tot, sowie es seine Hand berührte, sowie auch nur sein Auge darauf gerichtet war. So ist sein Tod denn nur eine Bestätigung dafür, daß er wirklich schon lange tot gewesen ist und nichts Lebendiges besaß, ja das Lebendige, was er berührte, auch zum Tode vergiftete. Darum ist sein Tod etwas Häßliches. Der Heldentod aber ist die Bestätigung von etwas Schönem. Er ist die Bestätigung dafür, daß hier echtes Leben ist. Leben, wo die Sinne des Menschen nicht aus sich bloß gerichtet sind, sondern ha gilt es: alles fürs Vaterland, al!es fift die Heimat, alles für die Brüder! Das ist ganz unumstößlich, daß erst da das vorhanden ist, was verdient, Leben genannt zu werden. Ja, alles, was von ihm ansgeht, hat der Opfermut mit Leben erfüllt, weil er selbst wirkliches Leben ist- Der Heldentod aber ist die erschütternde und erhebende Bestätigung, daß da Opfermut und damit Leben vorhanden ist- Wo.aber die Lebensgeister ganz erwacht sittd, da ist das Blut nicht träge, sondern es färbt die Wangen rot. Darum heißt es denen draußen zur Ehre und uns daheim zum Tröste: „Heldenwangeit blühen schöner aus im Tod." cf. * Geburtstagsspende. Eine glückliche Idee ist in Frankfurt aufgetaucht, daß jeder Einwohner an seinem Geburtstage eine Spende zu wohltätigen.Zwecken geben soll, wogegen er ein Dankes-lÄ- innerungsblatt in Gestalt eines von dem bekannten Maler Bohle entworfenen Kunstblattes erhält. An die Durchführung der Geburtstags spende ist auch das hiesige Rote Kreuz herangetreten, das bei den mit der Länge des Krieges wachsenden Ausgaben dringend weiterer Mittel Bedarf, um seine segensreiche Tätigkeit nicht nur weiterzu- führen, sondern entsprechend den hervorgetretenen Bedürfnissen weiter auszubauen. Namentlich die heimische Kr ie gs f ürs 0 r g e stellt jetzt erhöhte Anforderungen an das Rote Kreuz, die erfüllt werden müssen. Von Beginn des Krieges an wurde daran festgehalten, nicht durch Gewährung von Almosen, sondern durch Besck>afsung von Arbeitsgelegenheit Hilfe zu leisten. Aber nicht in allen Fällen kann dieser Grundsatz durchgeführt werden. Wo Krankheiten in den Familien eingekehrt sind, wo die Hausfrauen durch die Sorge für die Kinder und den Haushalt vollständig in Anspruch genommen sind, kann Arbeit nicht verlangt werden, da muß in anderer Weise geholfen werden. So hat das Rote Kreuz in den ersten Monaten dieses Jahres bereits über 5000 Mark für Kriegs Hilfe bewilligt, deren Verwendung durch den städtischen Kriegsfürsorge-Ausschuß im Zusammenwirken mit einem Vertreter des Roten Kreuzes erfolgt. Hier muß auch weiter ^geholfen werden, zuntal sich die Möglichkeit der Arbeitsgewahrung verringert hat. Die Mittel dazu soll die Geburtstags spende bringen. Es darf deshalb erwartet werden, daß alle den.eignen Geburtstag zum Anlaß nehmen, um eine Spende zu geben und zum Durchhalten in jeder Richtung beizutragen. Jeder wird sich auch gern das Erinnerungsblatt erwerben, das eine künstlerisch wertvolle Erinnerung au die jetzige große Zeit darstellt. Zum dauernden Gedächtnis soll jeder Spender sich in eine Liste einzeichnen unter Angabe seines Geburtstages (nicht Jahres). Diese Liste, die hoffentlich bis zum Jahresschluß. einen recht stattlichen Band darstellt, soll im hiesigen Museum aufbewahrt werden und nocb in späterer Zeit unseren Kindern und Kindes krndern zeigen, welche Opferwilligkeit die jetzige große, schwere Zeit her- vorgerusen hat. Auch diejenigen, die in diesem Jahre ihren Geburtstag bereits gefeiert haben, werden sich wohl nicht ausschließen und das Erinnerungsblatt erwerben. * "Auszeichnung. Dizefeldwebel Karl S t a u b a ch in der Leib-Komp. des Jnf.-Regt. 116, Postbote zu Gießen, wurde mit dem Eisernen K r e u z 1. K l a s s e ausgezeichnet. Bereits vor einem Jahr wurde ihm das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Osterhasen-Spende. An unsere deutschen Mädchen und Knaben richtet sich ein Ausruf im Anzeigenteile dieses Blattes, zu Ostern auf Schokolade, Zucker und Eier zu verzichten. „Laßt euch das Geld," so heißt cs da, chas eure -Eltern für den Osterhasen ausgeben würden, schenken, und bringt es dem Roten Kreuz, damit davon Konfirmation skleider für bedürftige Kinder von Kriegsteilnehmern gekauft werden können. Jedes Kind, das eine Spende bringt, erhält ein schönes Erinnerungszeichen, das es zu Ostern als Orden tragen und damit beweisen kann, daß es auch für unsere tapferen Soldaten etwas getan hat." ** Der Oberhessische Vieh Handels verband bittet uns 'um Veröffentlichung folgender Bekanntgabe: Dem Vorstande des Oberhessischen Viehhandelsverbandes gehen fortgesetzt anonyme Anzeigen zu> Solche Anzeigen können nicht berücksichtigt werden. Wer etwas anzuzeigen hat, möge dies unter Nennung seines Namens tun Der Verbandsvorsitzende ist aber bereit, aus Wunsch dem Anzeigenden Verschweigung des Namens zuzusichern. ** Po st an weis ungen anHeeresange hörige, die in nicht feindlichen Ländern festgehalten werden, sind unmittelbar an die Empfänger zu richten und nicht an Vermittelungsstellen, wie Oberposlkontrolle Bern (Schweiz), niederländisches Postamt Haag oder schwedisches Postamt Malmö 1 Upa (Schweden). Diese Vermilteliuigsilellen kommen nur in Betracht für Postanwcisungeu an Kriegsgefangene in feindlichen Ländern, mit denen jeder unmittelbare Postverkehr eingestellt ist. ** D i e Freiwillige Gailsche Feuerwehr hält am Montag, den 27. März, ihre Ordentliche Generalversammlung ab. Näheres ist aus einer Anzeige zu ersehen. ** Vom Reichs-Kursbuch erscheint eine neue Ausgabe Anfang Mai zum Prgi.se von 2 Mk. 50 Pfg. Bestellungen nehmen sämtliche Postanstalten und Buchhandlungen entgegen. Der Postbezug für mehrere auseinander folgende Ausgaben ist zurzeit aufgehoben. Landkreis Gießen. 8g. Reist irchen, 18. März. Auf Anregung ihres Lehrers wurden durch die Kinder der hiesigen Schule über 700 Mk. für die Kriegsanleihe gezeickfnet. — Unser Dorf hat schon das 19. Opfer durch den Krieg verloren, darunter auch viele Familienväter. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 18. März. Tie Schulen des Schlitzerlandes beteiligen sich diesmal eifrig an der Zeichnung für die Kriegsanleihe. So zeichneten die Schüler der hiesigen Bürger- ch u l e und Volksschule bis jetzt je 3000 Mk., die Volksschüler in Qu eck 1900 Mk., in H utzdorf 1040 Mk., in Pfordt 800 Mk. Kreis Friedberg. = Friedberg, 16. März. Unter der Leitung ihres Präsidenten G. L. Langsdorf -Friedberg hielt die Han-' belskanrmer für die .Kreise Frrswerg, MDtngerr und Schotten hier ihre 100.Sitzung ab, zu der auch verschiedene ehemalige Mitglieder sich eingefunden hatten. Als Vertreter der Stadt Friedberg wohnte Iustizrat Dr. W i n d e ck e r der Tagung bei. Nach herzlichen Begrüßungsworten des Präsidenten, die vorwiegend ein Bild der geschichtlichen Entwicklung der Kammer boten, hielt der Syndikus Notar Stahl- Bad-Nauheim einen Bortrag über die Tätigkeit der Kammer seit ihrer 1898 erfolgten Gründung. Kommerzienrat H. W. C l 0 0 s - Nidda stiftete einen Bilderständer mit dem Wuppen der der Kammer angeschlossenen Städte Friedberg, Bad- Nauheim, Butzbach, Büdingen, Schotten, Nidda, Laubach und Vilbel. An den geschäftlichen Teil der Sitzung schloß sich ein Mahl. Kreis Friedberg. # Nieder-Rosbach, 18. März. Auf dem Felde der Ehre starb der Musketier I ü n g st. LI. Fried b erg, 18. März. Die Sammlung im Kreis« Friedberg für die N a t i 0 n a l st i f t u ng während des Monats Februar 19>6 hatte folgendes Ergebnis: Durch den Roten Kreuz- Abend der Verwundeten von Ässenheim am 29. Januar kamen 183 Mk. und durch Pfarrer Loos- Butzbach au? der Kollekte an Kaisers Geburtstag 37 Mk. ein. Bl Bad-Nauheim, 18. März. Gestern konnte dem Sergeanten H a n t k e, Feld-Art.-Regt. 3, der zurzeit verwundet im Vereinslazarett 2, Stadt. Krankenhaus, liegt, das Eiserne Kreuz 1. Klasse überreicht werden. Bl. Weckesheim, 18. März. Dcrnk der regen Werbe- des Lehrers Kuhn sind durch die Schüler der hiesigen Schulklasse 1000 Mk. für die Kriegsanleihe gezeichnet worden. Gewiß ent schöner Erfolgs wenn man bedenkt, daß unser Dorf nur 362 Einwohner ^ählt. Möge das schöne Beispiel allenthalben Nachahmung finden. Starkenburg und Rheinhessen. M. Offenbad) a. M., 18. März. In den Offenbacher TechnischenLehran st alten fand am Mittwoch Vormittag unter dem Vorsitz des Regierungskommissars Herrn Prozessor Dr. ing. Köhler von der Technischen Hochschule in Darmstcüt und im Beisein des Gewerbeschulrates Meyer die diesjährige Reise- v r ü f u n g an der M a s ch i n e n b a u s ch u l e statt. Bon den 5 Prüflingen sind 3 zum Militär einberufen, so daß nur 2 in die ordentliche Prüfung kamen. Das Ergebnis der Prüfung ist als sehr gut zu bezeichnen. Tie Namen der Prüflinge sind: August Emick aus Darmstadt, Hermann Kräh aus Schwanheim, Wilhelm P f e n d t aus Fechenheim, August Riesling aus Offenbach, Hermann Josef, gen. Emil T r a x aus Offenbach. Kreis Wetzlar. Bl. E b e r s g ö n s , 18. März. Die Schüler der hiesigen Schule zeichneten die für unsere kleine Gemeinde ganz erstaunlich hohe Summe von 3 600 Mark Kriegsanleihe. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M., 17. März. Der.Magistrat legte der gestrigen Stadtverordnetenversackimlung den Haushaltsplan für 1916 vor. Es schließen in Einnahmen tmd Ausgaben ab die All- gem-eine Verwaltung nrit 61 700 400 Mark (im Vorjahr 58 978 250 Mark), die Betriebsverioaltung mit 70 138 010 Mark (76 105 950 Mark), der außerordentliche Haushaltsplan der Allgemeinen Der- 1 Wallung mit 2 598 500 Mark (4 567 600 Mark) und der Betriebs- . Verwaltung mit 2 921360 Mark (4 577 160 Mark). Das ^ sind insgesamt für 1916 an Einnahmen und Ausgaben .137 358 270 ' Mark gegen 144 228 960 Mtrk im Vorjahr. — (Äläuterrö) bemerkt der Magistrat dazu, daß -es nur mit großen Einschränkungesd, möglich ist, den Ausgleich des Etats mit einer im Vergleich zu den gesamten Steuererhöhungen jn anderen Städten mäßigen Er-i | Höhung der Einkommensteuer (von 150 aus 165 Pvctz.) zu ben wirken, die mit > Rücksicht aus die Schwierigkeiten des Erwerbsleburs nicht höher gegriffen iverden soll, als unbedingt nötig Ft. Gnq Erhöhung der Tarife für städtische;Werkeirst zurzeit nicht beabsichtigt. Der Voranschlag 1915 mit 18 Millionen Mark tmtb nicht erre ich t werden, ein weiterer Rückgang ist zu erwarten. Der ’ :V-' 75 Proz. Ersparnis! Stets neu besohlt! Grs. Schutz angern. m aus Leder» in der Tasche! 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Man verlange in allen Schuhgeschäften „Hclfferich-Sohlcnschoner' mit Gebrauchsanweisung und Stiften, in der Tasche. S. Schleedortt, Frankfurt am Main Goethestrahe 28 Fernsprecher Hansa 6568 . Verein der hauzbefitzer. Ordentliche HmlptvcrsmiimlnttH Mittwoch, den 22. März, nbcnds 8'/- Uhr im Hotel Schütz. Tagesordnung: Jahresbericht 218ov Rechnungsablage Bvrstandsivahl Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Ter Borstand. Äm Msiltlili, StnUMärz d.Z., naff)mitt. S'/illljr, findet im Hotel Sdiili in Gicfien Die Hauptversammlung dts Kttis-ZiiMmtiiis für VozclSlittgri'Pich statt, DieBorstände, Vertrauensmänner, Mitglieder und Freunde des Vereins werden anch an dieser Stelle sreundlichft zum Besuche der Versammlung eingeladen. freiwillig Gail'sche Feuerwehr Montag, den 27. März l. I., abds. 9 Uhr, bei Kamerad Kunz, Landgraf-Philipp Platz Tagesordnung: 1 . Jahresbericht, 2 . Kassenbericht, 3 . Verleihung der Dlenttabzeichen, 4. Etwaige Anträge, 5. Bor ttandsmahl nach Maßgabe des Satzes 12 der Satzungen 6 . Verschiedenes nebst Begründung. 21311) Anträge sind nach Satz 20 mindestens 7 Tage vorher bc, unserem 1. Hauptmann Wenzel schriftlich etnzurcichen. Der Vorstand. Dienstanzug in voller Ausrüstung. 6c>fe Erribt Ludwig Samstag und Sonntag KÜNSTLER KONZERT An die Auftraggeber der Buchdruckereien! Alle;, was die vuchdruckereien in ihren Betrieben verbrauchen, ist beträchtlich im Preise gestiegen, vie Preise für Papiere. Briefumschläge, Farben. Gele, Schriften und Metalle ujw. find jetzt zumeist um mehr als 50 v. h., bis 100 und zum Teil bis 200 o. h. höher als vor Ausbruch des Krieges und steigen noch immer. Ganz erhebliche Mehraufwendungen erwachsen den vuchdruckereien auch durch Arbeitslohnerhöhungen und Unterstützungen an Mitarbeiter im Felde und deren Familien, sowie durch die Fortdauer der allgemeinen Betricbsunloften bei stark verminderter Beschäftigung. Es können daher die Drucksachen nicht mehr zu den frühere» Preisen geliefert werden. An alle Verbraucher von vruckarbeiten ergeht deshalb die Bitte, den Vuchdruckereien die unvermeidlichen Teuerungs-Aufschläge z» bewilligen. Leipzig. Der Deutsche Buchdrucker-Verein. A. Fangmann Nachfolger lädt zum Besuche seiner 2163 ModeM-ABSStellnng ergebenst ein und bittet gleichzeitig um Besichtigung seiner Sefoaaif ©Ristes® Bahnhof sfr. 18 — früher Brauerei Förtsch, Wehfteinstraße — Empfehle von heute ab meinen ganz vorzügl. geratenen Weizenbock MsschailkimGasthoshindeirburg (Agks) sowie li» Brauerei-Ausschank. mt2 empfiehlt J. Happel Mühlstrasse 18. Speise-Nougat frisch eingetroffen ^jrrbp/zp/qfyJO _[2172c]_ In. weiche meine Schmierseife Kübel ä 1 Zentner Mt. 74.00 j> " Vs " n 37.00 '/«Ztr. in l a. Zknkeimer,, 20.50 la.weifie^aaLSslke in Stücken ä Pfv. m 1.50 Ineo franko Lieferling gegen bar. Proben kann. iveg. zn grotzer Anfrag.ttichtverabsolgtwerd. A. koNrnsuu, Frankfurt a. 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