Nr. 63 Der •fetffttr Steiger erscheint täqlich. außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich KietzeuerKamUienblätter. zwermal wöchentt.Ureir- dlatt für den Ureis Liehen (DienStag und Freitag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Seitftagen Feristprech - Anschlüsse: sürdieSchriltleitung113 Verlag,Geschästsstellebl Adresse Üir Draytnach- richten: Anzeiger Lietzen. A muchine osn Anzeigen üir die TageSnummer bis zum Abend vorher. Erster Blatt (66. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oderheßen Mittwoch, ,S. März M An die Leser des Cieszener Anzeigers. Seit 19 Moimten steht bo3 deutsche Volk gegen eine Welt erbitterter Frinde im schweren Kttmrpft um seine Existenz. In voller Erkenntnis ihrer vaterländischen Pflichten und mit einer inneren G css chlöss eiche it und Selbstlosigkeit, wie man sie noch nie erlebt, hat auch die deutsche Presse vom ersten Tage dieses Ringens an sich in Reih und Glied gestellt, um innerhalb des Kreises ihrer ernsten und verantwortlichen Ausgaben die Waffe zu. sichren, die ihr in die Hand gegeben ist. Es ist bekannt, daß gerade das Zeitungswesen vom Kriege hart getroffen ist. Eine große Zahl deutscher Zeitungen wurde von vornherein in eine Notlage gebracht, und manche von ihnen hat inzwischen ihr Ersck>einen einstellen müssen, denn längst schon hat, wie viele Gebiete des Wirt- sclmstslebens, auch unser Gewerbe mit bedeutenden Preissteigerungen der ihm notwendigen Materialien zu kämpfen. Namentlich beginnen nunmehr auch in unserem Vater- landc auf dem wichtigsten Gebiete des Zeitungsbetriebes, auf dem Gebiete der P a p i e r b e s ch a f s u n g, ernste Schwierigkeiten, wie sie im Auslande und besonders bei unseren Gegnern längst beobachtet worden sind. Im engen Zusarnmenhange hiermit steht eine Besorgnis erregende Steigerung der Papierpreise. Diese Tatsachen zwingen die deutsche Presse zu einer Einschränkung ihrer Ausgaben und Erhöhung ihrer Einnahmen, damit ihr die Möglichkeit bleibt, ihre Kriegsaufgaben auch weiterhin so zu erfüllen, loic das Vaterland es erwartet. Dem Unterzeichneten Vorstände des „Vereins Deutscher Zeitungs-Verleger", als der berufenen Organisation der deutschen Zeitungen, ist es unabweisbare Pflicht, das deutsche Volk auf diese Gestaltung der Dinge hinzuweiftn. Und diese Bitte knüpfen wir daran: Möge jeder seinem alten, bewährten Blatte die Treue bewahren und möge! jeder das im Vergleich zu den großen Preissteigerungen auf anderen Gebieten geringfügige Opfer ans sich nehmen, das die bevorstehenden Preissteigerungen mit sich bringen werden. Verein Deutscher Zeitungs-Verleger E. V. in Magdeburg. Der Vorstand: vr. Rob. Faber (Magdebnr gische Zeitung), Vorsitzender. Rvb. Bachem (Kölnische Volkszeitung), Stellvertt. Vorsitzender. l)r. A. Gerstenberg (Hildesheimer Allgemeine Zeitimg). A. Helfreich (Münchener Neueste Nachrichten). Otto Kloß (Fränkischer Kurier, Nürnberg). vr. A. Knittel (Karlsruher Zeitung). Wmmerzienrat vr. Krunibhaar (Liegnitzer Tageblatt). 6)eh. Hvsrat vr. Reichardt (Dresdner Nachrichten). vr. Kurt Simon (Frankfutter Zeitung). Rechtsanwalt Hans Ullstein (Vvssische Zeitung). vr. Wolf (Schwarzwälder Bote, Oberndorf). A. Wyneken (Königsberger Allgemeine Zeitung), Die obigen Ausführungen des Vereins deutscher Zei- tuugsverleger treffen nattirlich fiir ganz Deutschland^zu. Ganz besonders haben die mittleren und kleineren Zeitungen unter den jetzigen äußerst schwierigen Verhältnissen zu leiden. Schon zu Friedenszeiten reichten die Bezugs gebühren nicht annähernd zur Deckung der Herstellungskosten aus. Bei dem noch immer andauernden Rückgang aller Anzeigen ist unter den derzeitigen Verhältnissen das Weitererscheinen vieler kleinerer Blätter bedroht. An der Erhaltung dieser heimischen Tageszeitungen muß aber den Lesern so sehr gelegen sein, wie den Zei- lnngsbesitzern. Letztere haben gerne manche Opfer zum Wohle des Vaterlandes auf sich genomnren und erwarten ietzt gewiß mit Recht auch eine geringe Beteiligung an den außerordentlichen Lasten durch die Leser. Eine Erhöhung der Bezugsgebühren um monatlich 15 Pfennig bei den unten angeführten wochentäglich erscheinenden Zeitungen unseres Bezirks wird denn auch wie im übrigen Deutschland willig getragen werden, damit auch diesen Blättern die Möglich keit -um D'Urchhalten geboten wird. Butzbach, Butzbacher Zeitung. Bad-Nauheim, Bad Nauheimcr Zeitung. Tillenburg, Zeitung für das Dilltal. Dillenburg, Dillenburger Nachrichten. Friedberg, Oberhessische Zeitung. Friedberg, Neue Tageszeitung. .Herborn, Herborner Tageblatt. .Herboru, Nassauer Volksfreund. Weilburg, Weilburger Anzeiger. Weilburg, Weilburger Tageblatt. Wetzlar, Wetzl arer Anzeiger. Marburg. Oberhessische Zeitung (40 Pfg. vierteljährlich). Gießen, Oberhessisä>e Volkszeittmg <30 Pfa. vierteljährlich). Alsfeld, Oberhessische Zeituncj (25 Pfg. vierteljährlich). Folgende nicht täglich hcrauskömmende Blätter unseres Bezirks werden ihre Bezugspreise entsprechend ihrer Erscheinungsweise erhöhen, teils waren sie bereits früher dazu gezwungen: Biedenkopf, Hinterländer Anzeiger. Grünberg, Grünberger Anzeiger. Kirchhain, Kirchhaiuer Zeitung. Lauterbach, Lauterbacher Anzeiger. Schotten, Schottener Kreisblatt. Die benachbarten Frankfurter und Kasseler Tageszeitungen erhöhen ihre Bezugspreise zum 1. April ebenfalls um 15 bis 25 Pfennig monatlich. Gleich vielen anderen Zeitungen waren wir bereits im Oktober vorigen Jahres zu einer monatlichen Erhöhung der BezugSgebnhr um 16 Pfennig genötigt. Deshalb können wir jetzt mit einem Aufschlag von nur 5 Pfennig monatlich aus kommen. Diese kleine Preiserhöhung tritt mit den» 1. April in Kraft. Verlag des Gießencr Anzeigers. Eine neue italienische Offensive am Isonzo. /cw (WTB.) Großes Hauptgnartier, 14. März. (Amtlich.) W e st l i ch c r Kriegsschauplatz. Im allgemeinen keine Veränderung der Lage. Ein kleineres Gefecht bei Wicltjc, nordöstlich von A p e r n, endete mit der Zurnckwerfung der Engländer. * Je ein englisches Flugzeug wurde östlich von Arras und westlich von B a p a u m e von Leutnant I in in r i m a n n abgeschossen. Die Insassen sind tot. Leutnant Volke brachte zwei feindliche Flugzeuge hinter oer französischen Linie über der Feste M a r r e und bei M a l a n c o u r t (nordwestlich von Verdun), zum Absturz-, das letztere wurde von unserer Artillerie zerstört. Damit haben beide Offiziere ihr zehntes und elftes feindliches Flugzeug außer Gefecht gesetzt. Ferner wurde ein englischer Doppeldecker nach Luftkampf westlich von Cambrai zur Landung gezwungen; die Insassen sind gefangen genommen. O c st l i ch e r und B a l k a n t r i c g s s ch a u p l a tz. Nichts Neues. O b e r st e Heeresleitung. In der neuesten Nummer der „Hilfe" betrachtet Dr. Paul Rohrbach die Grundlagen jener trotz unserer Siege' immer wieder heftig hervorgekehrten feindlichen Feststellungen; Deutschland müsse unter allen Umständen nieder-• geworfen werden, an Frieden sei nicht zu denken, bis Deutschland wirklich geschlagen sei. Ter Hauptgrund dieser Selbsttäuschung, bei der Aussichtslosigkeit eines Endsieges unserer Gegner, sei der, daß sie mit Grauen sehen, was sie für die Zukunft ihrer Völker angerichtet haben, wenn Deutschland nicht besiegt werden kann, sondern statt dessen sich selber siegreich behauptet. Rohrbach sucht im einzelnen darzustellcn, durch welche Ziele und welche Interessen die Länder der Entente an die Fortführung des Krieges gabunden seien. Für Italien würde der Sieg Deutschlands den Zusammenbruch bedeuten und die Regierung dem Strafgericht des Volkes ausliefern. Frankreich würde „in einem ungünstigen Finden seine 17 ober 20 an Rußland gellebenen Rkilliarden verlieren, dazu seine eigenen Kriegskosten, die Schäden und Verluste, die der Kstieg aus seinem Boden angerichtet hat, und womöglich iroch eine Entsckwdigung an uns. Dos gäbe eine Summe, die selbst für ein reiches Volk wie das ftanzösische von furchtbarer Höhe wäre. Dazu der endgültige Sturz von der Höhe der bisher immer noch genährten Hoffnung auf Elsaß-Lothringen, aus die Revanche und aus die Zurückgewinnung einer führenden Rolle in Europa! Auf absehbare Zeit hinaus, wenn nicht für immer, iväre die f r a n - zösische Nation als Großmachtim früherenSinnc erledigt!" Eingehender als mit den erwähnten Mächten beschäftigt sich Rohrbach mit England und Rußland und deren Rolle im jetzigen Kriege. „E n g l a n d," schreibt er, „hätte vor dem Kriege und ohne den Krieg seine Weltstellung behaupten mögen, wenn es sich nur so weit überwand, uns als gleichberechtigt auf dem Meere und über dem Meere anzuerkennen." Ein solcher Ausgleich kam aber nicht zustande, und zwar infolge der ablehnenden Haltung der englischen Regierung. „Wie nun aber, wenn Deutschland siegt? Der Suezkanal ist ein dünner Schlauch voll Wasser, durch den der- Weg nach den rings um den Indischen Ozean gelagerken Hauptländern des englischen Weltreichs führt. Nur Kanada liegt abseits. Wenn als ein Ergebnis des .Krieges die polittfche, wirtschaftliche und militärische Gerwssensck-ast zwischen Mitteleuropa und den: Orient zu einer dauernden Einrichtung wird, so hält diese verbündete Macht mit der einen Hand den Wasserschlauch des Bosporus und mit der anderen den des Suezkanals, und sie braucht nur zuzudrücken, so mag England sehen, wie es auf dem alten Wege der portugiesischen Entdecker ums Kap der Guten Hoffnung nach seinem Indischen Ozean kommt. Die Genossensckiast aber kann unterdessen über den Suezkanal verfügen. „Das loäre," meint Rohrbach, „für England schwer zu ertragen, imd die Furcht vor dem Ende sei es, aus der die rollen Reden in England stammen. Diese Furcht fteilich ist so groß, daß um ihretwillen auch die englischen Kräfte bis aufs äußerste eingesetzt werden. Wären die Folgen der Niederlage geringer, England würde leichter zum Frieda: bereit sein." Aehnlich, erklärt R-ohrbach, verhält es sich mit Rußland „Seine Getreideausfuhr muß durch den Bosporus. Davon, daß russisches Getreide reichlich und sicher durch die türkisckw» Meerengen kommt, hängen Rußlands!Zahlungsbilanz, Rußlands Finanz,- Wirtschaft, Rußlands Kredit und damit auch Rußlands große Politik in entscheidender Weise ab. Wegen Konstantinopcl und Gallipvli Hot Rußland den Krieg entzündet. Jetzt sieht es: mit der Hoffnung aus den Sieg schwindet das Ziel, die Meerengen passa.re fest in die .Hand zu bekommen, itt aussichtslose Fernen. Me Opfer sind dann umsonst gebracht, m nicht nur das, sondern die mitt eleuropä isä>-tür fische Brmdesgenossenschast legt die Entscheidung darüber, ob die russischen Kornschisfe durch den Bosporus und die Dardanellen fahren dürfen, noch viel entschiedener in nichtrussische Hände, als cs vor bau Kriege der Fall luar. Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei werden es. sobald sie Sieger geblieben sind, gemeinsam in der Hand haben, denk russischen Willen nach Raub und Eroberung fortan eine Friedenspolitik vorzuschreibak. Will Rußland diese Politik nicht machen, dann droht ihm der Bosporus- Verschluß. Dagegen bäumen sich die russische Gier und der russische Stolz bis aufs äußerste. Wäre nicht diese, gerade diese Folge der Niederlage so bestimmt zu fürchten, dann würde auch Rußland sich leichter zum Frieden entschließen." Es ist, meint Rohrbach, in gewissem Sinne ein Der hiängnis dieses Krieges, daß die Gegner angesicksts der ihnen drohenden ungeheuren Verluste es vorziehen, ans der Tiefe ihrer Völker die letzte Kampfkraft herauszuh Keu, als den Sieg der Zentralnmchte hinzunehmen und anzai erben neu. Daß trotz dieser Lage von Welthernseiwstsgelüsten Deutschlands nicht gesprochen werden kann, ist dieser Tage in sehr klaren, wahrheitsgemäßen Betrachtungen van ebnem Professor an der Harvard Universität, Dr. John A. Walz, ausgesprochen worden. Unter der Ueberschrift „Was ein deutscher Sieg für die Welt bedeuten wird" weist er in der deutsch-amerikanischen Wochenschrift „Walhalla" zunächst daraus hin, daß (die neutralen Länder sich keineswegs vor einem deutschen Siege fürchten: Fünf kleine Nationen sind die Nachbarn des Teittschen Reichs, die Schweiz, Holland, Dänemark, Norwegen und Scki-weden. Ihre Sympathien neigen nach verschiedenen Seiten, aber alle fünf sind bis auf den letzten Mann entschlossen, ihre Nationalität und politische Unabhängigkeit aufrecht zu erhalten. Seit 16 Monaten haben sie mit großen Opfern die strengste-Neutralität bewahrt, trotzdem daß der Anschluß an die Alliierten allen beträchtliche Augenblicksvorteile im Handel und Geschäft bringen würde. Wenn >ie wirtlich glaubten, daß ein deutscher Sieg ihre Unabhängikert und Nationalität gefährden würde, so hätten sie sich sckwn lange den Allllerten angesck-loffen, um der deutscl)en Gefahr ein für allemal enr Ende zu machen. Aber diese Nationen fürcksten sich nicht vor den Folgen eines deutschen Sieges und sie sind nicht willens, Gut und Blut zu opfern für eine Sache, die nicht die ihre ist. Sie kennen die deutsche Regierung und das deutsch Volk. Nachbarn aber kennen sich besser als Leute, die 3000 Meilen von einander wohnäi. Walz verschließt sich nicht den Erkenntnissen, die in dem später erschienenen Rohrbacksschen Anssatz in der „Hilft" dargelegt werden. Auch er sieht in der Zukunft ein Ab- bröckeln der englischen Weltherrschaft, insbesondere rm Orient, aber er weist zugleich nach, daß die Gründung eines deutschen Weltreiches nur in der Phantasie jener Hetzer besteht, die einen Lügen- und BerleuprdungsfeldKug' gegen alles Deutsche ins Werk gerufen Huben: Tic Mächte der Natur und der Geschichte haben dem deutschen Volk die physische Grundlage zu einem Weltrach versagt. Wäre dem nicht so, so hätten die Deutschen ohne Zweifel sclwn lange den Versuch gemacht, ein Weltreich zu gründen, wcc es die Engländer und stiussen getan haben. Aber der Wirklichkeitssinn der Deutschen läßt sie den Beschluß des Schicksals klar erkennen. Es ist von icher die Größe imd die Stärke des preußisch-deutschen Staates geivesen, daß er nie mrd nirgends das Unerreichbare an- gesttcbt bat. Das deutsche Volk hat seine nationale Politik inner- lwlb der Grenzen auSgebildet, die ihm Natur und Geschichte gezogen hoben, und dadurch ist eS zum weltpolitischen Führer der 'Gegen- toart Mid Zukunft geworden. Im Zeitalter der Tanotratie und da Nationalität ist das Russische Reich ein historischer Anachronismus Es ist ein Anaäwonisrmis, daß Völka hühera Bildung von einem iriedrigerstehcnden Volk beherrscht und untadrückt werden, es ist ein,Anachronismus, daß Polen^ Finnland, die Baltischen Provinzen von den Russen regiett und bedrückt werden. Aba es ist ebenfalls ein historischa Anachronismus, daß ein Land von 300 Millionen Einwohnern, wie Indien, von erna Nation von 40 Millionen beherrscht und ausgebentvt wird, oda daß die wirtschaftlichen Vahältnisse Aegyptens durch die wittschaft- uchen Bedürfnisse, nickst der Bewohner, sondern eina Nation bestimmt werdai, die 3000 englische Meilen entseriit ist. Deutsck>- land aba vertritt ans innerer Notwendigkeit die Unabhängigkeit der Völker politisch irnd wirtschafrlich. Ein deutscha Sreg bedeutet das Ende der großen Weltreiche, die auf Eroberung und dem Recht da Mackst beruhen. Er bedeutet die Gleichbaechtigung der -national juib die Freiheit da Entwicklung. An Stelle von Gewalt und Eroberung wird die freilvillige Zusammen- a r b ei t der Völka tteten. Das aba bedeutet eine neue A era ("der Geschichte der Menschheit. Deutschland wird nicht von selbstloser Nächstenliebe getrieben, christliche Nächstenliebe ist noch von keiner Nation praktisch geübt ttwrden. sondan vonr klar erkaniitai eigenen Interesse. Es ist im Interesse Deutschlands, daß in "ben Balkanstaatai Friede und Ordnung lierrschen, daß die Türkei wirtschaftlich fortschreite, daß Aegypten selbst seine Wittschaftspolitik bestimme, daß Cbina stark mid unabhängig dastehe, daß^ die Tür übaall offen bleibe imd daß das Seaeckst von allar seefahrenden Naticaren gemeinsam bestimmt werde. Aba all das ist auch im Interesse der Vereinigten Staaten. Aus diesem Grurrde lwben wir Teussch- amaikan. r und einige andac Amaikana immer darauf bestanden, daß die auswärtigen Intaessen imsaes Landes und Deutschlands in allen wesentlichen Dingen parallel laufen. Die Zeit wird noch kommen, >vo das anakannt wird. Präsident Wilson soll neuerdings erklärt haben, daß er alles in seiner Macht Stehende tun tvolle, um sein Land vor einem .KriegeMi bewahren, stttrn., mit Mexiko hat es keine ernstliche Gefahr. In der Auseinandersetzung mit Deutschland aber könnten Herrn Wilson solche Ueberlegun-gen, wie sie Professor Walz angestellt lmt. sehr nützlich lverden. Wir können übrigens heute mit großer Genugtuung auf eine amtliche Erklärung der deutschen Regierung verlveisen, wonach der angekündigte verschärfte U-Bootkrieg, entgegen mancherlei Ausstteuungen, keineswegs irgendwie verzögert wird. Nach der gestrigen Mitteilung über eine Erkrankung des Staatssekretärs Tirpitz wirkt diese Veröffentlichung bericht gend. • t • Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 14.Mürz. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart; 14. März 1916. Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. I t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. An der I so nzv front .beginnen sich große Kämpfe zu entwickeln. Leit gcsteni greifen die Italiener mit st a r k c n Kräfte n a n; sie wurden überall abgewiesen. Am Tolmeiner Brückenkopf beschränkte sich die Tätigkeit des» Feindes auf ein sehr lett- Haftes Feuer. Im Abschnitte von Plava scheiterten seine Versuche, unsere Hindernisse zu zerstören; am Kürzer Brückenkopf wurden zlvei Angriffe auf die Podgora- steilung, einer auf die Brückenfchanze von Lucinieo zurück- geschlagen. Der Nordteil der Hochfläche von Doberdo wurde von starken Kräften zu wiederholten Malen augegrissen. Bei San Martftio schlug das Szegeder Infanterie-Regiment Nr. 46 sieben Stürme blutig ab. Der Stellvertreter des Chefs des Generaljtabs v. H o f c r, Feldmarschalleutnant Die Kämpfe im Weste«. Verein, 14. Mürz. (WTB. Amtlich.) Unsere Truppen haben im R-ab-enwaldc folgenden französischen Befehl gefunden: «Zwste Armee. Gruppe S^azetaive. Genevalstab, 3. Bureau, Nummer 1601/3. Gefechts (taub. 7. März 16. General bc Bazelarre, Kommen- bcur des Abschnitts „Linkes Maasufer" mi d-ie Unterabschnitts^ fomnumbcurc Oft und West. » Befehl! For gcs hat nicht den Widerstand geleistet, den man erwarten mußte. Bis eine weitere Aufklärung erfolgt, entnehme ich daraus, daß der K o m m a n d e u r dieses Mschnittes seine Pflicht nicht «getan hat. Er wird infolgedessen vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Es mutz bis zu den äußerste:: Grenzen Widerstand geleistet tverden. Wir dürfen in diesem Augenblick nur von dem einzigen Entschluß beseelt sein: den Feind entweder siegreich ausziuhalten, oder zu sterben! — Artillerie und Maschinengewehre werden auf jede weichende Truppe feuern. (gez.) de Bazelarre, 52. Brigade, 8. März 1916./ . Der französische Bericht. PariS, 14. März. (WTB. Nichtanrtlich.) Amtlicher Bericht voy Montag nachmtttag: In der Gegend nördlich von Verdnn kerne Znfanterieunternehnrung. Die Beschießung dauerte im Laufe der Nacht auf Bsthinoourt und in der Gegend von Touanmont, sonne tu der Wvevre in den Abschnitten von Mvulainville und Romvaux an. Unsere Artillerie zeigte sich an der ganzen Front sehr tättg. Im Priest er walde drang eine Abteilung unserer Truppen in die feindlichen Schützengräben bei Croix des Cannes auf einer Front von etwa 200 9Netern ein, säuberte die Sappen und kehrte dann, nachdem sie dem Feinde einige Verluste bei'- -gebrachit hatten, nrrt etwa 20 Gefangenen in unsere Linien zurück. 1?ln der übrigen Front verlief die Nacht ruhig. Eins unserer Kampfgeschwader warf auf einen: nächtlichen Fluge 30 großkalibrige Granaten ans den Bahnhof von Eon fl ans, wo fünf Feuerherde festgestellt wurden: trotz heftiger Beschietzung kehrten alle Flugzeuge wohlbehalten zurück. Amtlicher Bericht von Montag abend: Nördlich der Aisne ijerftorte unsere Artillerie mehrere Punkte der feindlichen Werke «auf dem Plateau von'Vauclerc. In der Champagne wohl- gevegettes Schietzen unserer schwere;: Batterie;: auf die deutschen Werke der Maisons de Champagne und in der Gegend westlich von Na darin. In den Argon neu richteten wir .ein Zer- storungsfeuer aus Unterstände, Eisenbahnen und Werke des Feindes in den Ostargonnen. Nördlich von Verdun nahm die Beschießung westllch der Maas aus Väort Hvmme und in der Gegend von B?is Bourrns zu. Unsere Batterien nahmen Ansammlungen >des Feindes zwischen Farges und, dem Rabenwaldc unter FeAer. Aul dem rechten User der Maas und m der Wvevre- Ebene Mittlere Tätigkeit beider Arttllerie::. Die Deutschen griffen .'die Graben an, die wir in den letzten Tagen in der Gegend von Langues (?) wiedergenonrmen batten: angeyalten durch unser > Sperrfeuer und Jnfantericfeuer kehrten die feindlichen Abteilungen itn ihre Graben zurück, nachten: sie merkliche Verluste erlitten hatten. Im Lärche des 13. gaben unsere Flieger in dex ganzen >Gegend van Verdun Beweise bemerkenswerter Tätigkeit. Ein Geschwader von 6 Flugzeugen schleuderte 130 Granaten Es den strategischen Bahnhof von B r i e u l l e s, nördlich von Eerdun. Es wurden sehr zahlreiche Kämpfe geliefert, in denen :oir unbestreitbar die Oberhand behielte;:. Im Lause dieser Kämpfe wuchen hr-ei deutsche Flugzeuge niedergekämpft, eins in unseren Linien, bk beiden anderen in den ersten Linien der Deutschen; ; andere Flugzeuge sah man fallen, doch konnte ihre Zerstörung nicht sestgeftellt werden. Belgischer Bericht: Auf der belgischen Front, besonders im Abschnitt von Dchnttriden, war d-ie Artillerietättgkeit heute lebhafter. Die Krieg-sm-sabe« Kraukreichö. P«ris, 14. Mürz. (MDB.) Der kn der Kammer ein- igebrxichte Gesetzentwurf über die d'orläufigen Kre- %xtc für das zweite AZierte^ßahr 1916 enthält die Denier- 'Krng, drrst die Ausgaben in den letzten Vbonaten 1914 *8 898 583 901 FvaMbm betrugen wnd tmß diese Ziffer auch Heute noch der Wirklichkeit nahe Rommen werde. Die nwnat- llichen Ausgaben würden demnach vom 1. April an |2 600 000 000 und die Tagesausgabe 87 000 000 Franken iLberschreiten. Der Gesetzentwurf sieht für das Rechnungsjahr 1916 an vorläuftgen Krediten zunächst 7 847 613366 Fvankei: im allgemeinen Budget und 637 480 320 Franken für die Neben lnchgets vor. Reue Musterung in Oesterreich-Ungar«. Wien, 14. März. (WTB. Mchtanrtlichj.) Die Gnüberu- lsiurg des GeburtsjahrtzirnNes 1898, der mit dem ' 1 . Januar 1916 landsturmpflichti g qtfvov&en ist, zur Musterung wird in Un,g,Lrn tMwgen, in Oesterreich xn -einigen Tagen verläutbart. Die Musterung findet im beiden Staaten der Monarchie zwischen dem 14. April mtd dem 3. Mai statt. Ein Lehrstuhl der ungarischen Sprache in Budapest. Budapest, 14. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die begrüßen die Bewegung für die Errichtung eines Lehrstuhles der ungarischen Sprache in Berlin mit Genugtuung. — „Magyar Hirlap" schreibt: Die Sympathiekundgebung verrate Klugheit und Herzenswärme, die die deutsche Vormacht auszeichne. Abbruch der Beziehnngen zwischen Oesterreich-Ungarn und Portugal. _ Wien, 14.März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des K. K. Telegraphen- und Korrespondenzbureaus. Infolge des Eintrittes des Kriegszustandes zwischen dem Deutschen Reiche und Portugal wurde der österreichisch-ungarische Gesandte in Lissabon angewiesen, von der Regierung der Republik Portugal seine P ä s s e z u v e r l a n g e n und mit dem Personal der Gesandtschaft das Land zu verlassen. Dem hiesigen portugiesischen Geschäftsträger werden gleichfalls die Pässe zugestellt werden. Aus Rumänien. Bukarest, 14. März. '(WM.) Die lib erale,Partei hielt gestern in Campina eine Versammlung ab, in der von sämtlichen Rednern die P oli tik des Ka binetts Bra- t i a n u gebilligt wurde. Einer der Berichterstatter faßte die politische Arbeit von Brcrttanu. dahin zusanrmen, daß er das Land vor einer Katastrophe bewahrt habe. Die konservative Partei hielt gestern in Pkötschti eine Versammlung ab. Der Parteiführer Marghiloman betonte, die Konservativen seien für die restlose Durchführung des Kron-- ratsbeschluffes, der dahin auszulegen sei, daß Rumänien seine Grenze,: nicht nur nach einer, sondern nach alten Mchttmgen zu sichern habe. Die Politik der Föderation sei nicht zu billigen, denn sie würde den endgültigen Verzicht Rumäniens auf Befsarabien bedeuten. Der Universitäts- Professor Arson verwies darauf, daß Rumänien seine Blicke auf die untere Donau richten nrüffe; man dürfe indes nicht glauben, daß die Erreichung dieses Zieles ohne den Krieg möglich sei. Bon der russischen Duma. Kopenhagen, 14. März. (WTB. Nichtcmttl.) „Birshewija Wjodomosti" Meldet: In der Dumas itzung von: 9. März nmrde eure Interpellation der Sozialdemokraten betres- smld die Pogrome in Baku, welche am 27. Februar statt- gefimden haben, besprochen. Zunächst begannen die Pogrome als Protest gegen die Teuerung. Dann führten sie zu einer dreitägigen Plünderung und Zerstörung aller Läden. Sie wurden von der Polizei zur Aufhetzung der Nationalitäten gegeneinander benutzt. Tie Polizisten gingen zeitweise an der Spitze der Plünderer. Das Blatt erklärt, daß die Rechte jetzt die völlige Ausschaltung der Duma plane. Als Leiter der Bewegung werden der frühere Justiz minister Tscheglowitow und der Minister des Innern, Chwester, der seine Meinung über die Duma völlig geändert habe, angesehen. ( In der „Nowoje Wremja" fcfrrciDt Menschikoss in einem Leitartikel unter der Nebersck-rift: „Die Duma ist gefallen!", daß das Interesse der Abgeordneten an der Dmna so gering sei, daß von 440 Abgeordneten nur 60 bis 70 anwesend seien. Es laste wie ein Fluch auf der Duma, daß sie niemals zu irgendwelcher Betätigung komme. Es sei auch kein Zweifel, daß die Duma mächtige Gegner habe, die sich nach der Epoche vor der Duma zurücksehnen. Eine Kundgebung für die Mittelmächte m New Work N e w D o r k, 14. März. (WTB.) Durch Funkspruch von dem Vertreter des Wolfsscheu Bureaus. Gestern abend fand die Eröffnung eines großen Bazars zun: Besten der notleidenden Krieger in Deutschland und den verbündeten Ländern im Madi- sonsguar Garden in Gegenwart der Vertreter Deutschlands, Oesterreich-Unaarns, Bulgariens^ der Türkei sowie des Staates und der Stadt New Port statt. Sie führte zu einer höchst bemerkenswerten Kundgebung für die Mittelmächte. Der offiziellen Eröffnung wohnten ungefähr 25 000 Personen bei, während weitere Tausende draußen warteten. Dr. Emanuel Baruch, der Präsident des Bazarausschusses, hieß in der Eröffnungsansprache die offiziellen Gaste willkommen und sagte, daß niemals zuvor die Bürger von deutscher und österreichisch-ungarischer Abstammung mit allen ihre:: Freunden so vereint gestanden hätten und vereint ständen wie jetzt. Derjenige' lvürde verächtlich sein, der neben seiner Liebe zu den: neuen Vaterlande nicht noch Raum hätte im Herzen für das Land seiner Väter. Die Deutsch- Amerikaner sollten zeigen, daß sie auch hier den hohen Idealen treu seien, die sie als unveräußerliches Evangelium geerbt hätten, und zeigen, daß sie würdig seien, Deutsch-Amerikaner und Söhne Oefterreickp-Ungarns genannt zu werden. Graf Bernstor s f, der ebenfalls eine Ansprache hielt, in der er dem Unternehmen Glück wünschte, wurde mit ungehe:rrer Begeisterung empfangen. Der Bazar stellt eine gewaltige Stadt von Verkaufsständen mit einen: alten Nürnberger Marktplatz dar und ist ein äußerst kunstvolles und wunderbares Meisterwerk, von deutschen Künstlern und Sachverständigen entworfen. Man ersuatiet, daß der Bazar ungefähr 750.000 Dollars Reinertrag liefern wird. Vor der Eröffnung erhielt Dr. Baruch eine Schenkung von 150 000 Dollars, zu denen Georg Ehret der Jüngere 10 000 Dollars beisteirerte. Auch die Gem a hli n des Präsidenten Wilson stiftete ein Spitzentaschentuch mit ihrer Karte, aus der sie dem Bazar Erfolg rvünschte. Der Seekrieg. Eine Regierungserklärung über den tt-Bootkrieg. Berlin, .14. März. (WTB. Amtlich.) In weiteren Kreisen der BevWennng wird immer wieder das Gerücht verbreitet, daß btx verschärfte U-Boot-Krieg, wie er in der bekannten Denkschrift der ReichsregiLrung an die neutralen Mächte angekürrdigt wird, nicht durchgeführt oder anfgeschoben werden würde. Diese Ansstrennngen sind vollständig unwahr. Niemals und bei keiner verantwortlichen Stelle ist eine Be^gernng oder ein Unterlassen dieses U- Boot-Krieges in Betracht gekoinmen. Er ist in vollem Gange. Ein englisches Passagier-Kriegsschiff. Berlin, 14. März. Die „B. Z. a. M." meldet aus Berlin: Nach einem Bericht der „North China Daily '):ews" vom 1. Januar berichten die Passagiere des der Peinnsular and Oriental Line augehörigen Dampfers „Kashgar" von einem Gefecht dieses Darnpsers mit einem U n 1 e rse e b o o t im Mittelmeer. Der Dampfer sichtete bei sehr klarer Luft aus 1000 Fuß das Periskop eines Unterseebootes. Sofort eröfsneten die Ojeschntze des „Kashigar" das Feuer. Das Unterseeboot verschwand, tauchte aber später auf 1200 Fuß Entfernung wieder aus. Nun feuerte der „Kashgar" einen zweiten scharfen Schuß ab, der nach de:: Aussagen einiger ZeuMN das Unterseeboot traf. Jedenfalls verschwcu:d dieses urü> lourde nicht w^hr gesehen. — Die „B. Z. a. M." füat hinzu: Es wird hier also offen berichtet, daß das englische Passagier-Kriegsschiff das Feuer er öffnete, ehe das Unterseeboot überhaupt kriegerische Maßnahmen traf. Die Annahme, daß der Angriff Erfolg gehabt hat, ttifft allerdings nicht zu. Weder ein deutsches noch ein österreichisch-ungarisches Unterseeboot ist zu der ftaglichen Zeit verloren gegangen. Wer über das gesetzlich zulässige Maß hinaus Hafer, Meugkoru, Mischsrucht, worin sich Hafer befindet, oder Gerste verfüttert, versündigt sich am Vaterlande! Ans Stadt und Land. Gießen, den 15. März 1916. ** An die Leser Ves Gietzener Anzeigers. Im Anschluß uu unsere Mitteilung im Hauptzblatte über die Schwierigkeit der Papierbefchafsimg mtd die dadurch notwendig gewordene Platzeinschränkung, bitten wir, alle Einsendungen, die im redaktionellen Teile Verwendung finden sollen, von vornherein ans die klarste und kürzeste Form zu bringen. Das gleiche gilt auch für unsere Kvrresp-ondenten. Nur so wird es zu vermeidei: sein, daß die notwendigen Kürzungen von uns selbst vorgenommen werden. > * ** Auszeichnung. Ten: Leutnant der Reserve und Kom- pagniesichrer Fritz Sieders \mrcbe die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Leutnant Werner Störikv im gleichen Regiment erhielt dieselbe Auszeichnung. ** Personal-Nachrichtten der Eisen bahndirek- t ion Mainz. Ernannt zu Zugführern: Schaffner Eickas-Ober- Lahnstein: Esideratmitglieds Hch. Ruppel XI. Zu einer bei Verdun er- halteiieii leichten Verivuudung war BliUvergÄtung hiuzugetreten ui''' er in einem Lazarett zu Kaiserslautern ^»erstorben. Er wurde iinter starker Beteiligung der Gemeinde, sowie des Krieger- Vereins dahier zrir letzte;: Ruhe bestattet. Kreis Büdingen. # B ü dingen. 15. Rtärz. Das Eiserne Kreuz erhielt der Vizeseldivebel Schinück im Infanterie-Regiment 81. G D ü d e l s h e i m, 15. März. Fürs Vaterland starb der Reservist Friedrich ch t z e h n t e r. 4ß K e s e n r 0 d , 15. März. Den Heldentod starv im Westen der Unteroffizier R e u tz e l. ätz B 0 b e n h a u f e n , 15. März. Auf dem Felde der Ehre starb der M:^ketier Gemmer im Infanterie-Regiment 117. U s e i: b 0 r n , 15. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Leutnant Richard L uz ins. chh Nieder-Mockstadt, 15. März. Das Eiserne Kre:^ erhielt der Unteroffizier Lehrer Albert Kraft. Kreis Friedberg. 81. O b e r - E s ch b a ch , 15. März. Dem Gefreiten Ferdinand Himmelreich i>: einen: Reserve-Feld-Artillerie-Negiment wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Gefreiter Hinm:elreich hat in Frankreich, in Rußland, in den Karpathen und in Serbien, also auf allen Kriegsschauplätzen, gekämpft. LI. N i e d e r - R 0 s b a ch, 15. März. Dem Gardisten Fritz Kitz, Jnsanferie-Regiment Nr. 115, wurde am 5. März die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. L!. B a u e r u h e i m, 15. März. Heute feiern Landwirt Wilhelm W i s s m e r und seine Ehefrau, Mathilde, geb. Hofmann, die Silberne Hochzeit. Bl. Ockstadt, 15. März. Joses Gröninger von hier, zurzeit im Lazaratt in Niederrod, erhielt das Eiserne Kreuz. Vei> dient hat er sich diese Auszcichnmrg in einem Handgranatenkampf; in der Champagne. Bei diesem Kampf verlor Gröninger die rechte Hand. Bl. B a d-N an heinr, 15. März. Stabsar^r Dr. Haeb ei> l i n, Inhaber des Eisernen Kreuzes, wurde mit dem .Hessischen Militärfanitätskreuz am Bande der Tapserkeitsmedaille ansgv, zeichnet. Bl. Nieder-Mörlen, 15. März. Der Gefteite Heinrich Franz M ö b s voi: hier, bei der Gebirgs-MaschmenDetvehr-AL^ teilnng 245, erhielt im Jamrar dieses Jahres das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde zun: Unteroffizier befördert. 4P Ober-Wöllstadt, 15. März. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Unteroffizier Odenwäller im Feld-Artillerie- Regiment 61. 4tz N t e d e r - W ö l l st a d t, 15. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Kanonier Gehn er im Feld-Artillerie-Regiment 25. 4fi K a i ch e n, 15. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Fink im Infanterie-Regiment 116. Kreis Wetzlar. ** Odenhausen, 15. März. Vizeseldwebel L. Becker von hier wurde vor Verdun mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M., 15. März. Der lvohl allen Polizei verwalttmgen Süddeutschlands bekanitte Einbrecher mtb Ausbrecher Alois Rauch ans Frmidenbcrg wurde am Sonntag abend, als er kaum aus dem Zucht Hause entlassen war, bei einem Wohmings^ einbruch überrascht und verlostet. — Bei einem mit allen Regeln spitzbübischer Kunst ausgeführten Einbruch in das Däusikhaus von Osterode, Kirchnerstraße, erbeuteten unbekannte Diebe das vor«,., handeye BarH-eld und zahlreiche ,Wcrtgege,:stände. ') Tri NE vm>shairsp!an flr Wrv-csch°1t rare ^hc krheblichc Steife- r»a j b ^Ever des .Mreges für gonrllch niiannelpnbar und widersprechen wahrend die deutsche Methode des Wirkung^gmerS auf die tatsächlichen Ziele nach Aussagerr Aefangeaer xoüfc für sich zu haben scheint. Ganze Korps sind um Douaumont und der in der BegrüudiOig der neuen Steuervorlage vorgetvageneir Rufixr,simg, als ob sie derselben, tvie sie vvrliegt, zugestimmt hätten. Händler und Fabrikanten sind sich über folgende Gesichtspunkte einig: Es liegt sowohl seitens des Handels als mich seitens der Z^cwettenindustrie die. ausgesprochene Bereitwilligkeit vor, be, Eintritt normal« Verhältnisse, d. h. nach Friedensschluß, der der Aufbringung der Geldersordernisse für das Reich durch eine endgültige Besteuerung erhebliche Opfer zu bringen. Handel und Fndustrre breten für diese Zeit ansdrüMich ihre Mitarbeit an in der Erwartung, daß dann au? Grund reiflichster Ueberkegungen und sorgfältigster Vorarbeit eine endgültige Form gesmrden wird, die Handel und Industrie annehmen kmru und die alle Gefahren sowohl für diese als auch für die Arbeiterschaft vermeidet Die außerordentlich große und anhaltende Steigerung der Preise für Rohtabokc und sämtliche anderen Rohstoffe, sowie der Arbetterlöhne während des Krieges, welche die schimengsten Verhältnisse mr Tadakgenxwbe gezeitigt l)at, macht aber den jetzigen Zeitpunkt zu dem denkbar ungünstigsten für eine Erhöhung der Tabakabgaben. Eine solche würde unbedingt zu einer Vernichtung der Existenz einer großen Anzahl von Angehörigen des Tabakgewerbes, besonders der lleinen Fabrikanten imd Händler sowie der Arbeiter führeih zumal eine ausreichende Mwälzung der m:höhteit Abgaben auf die Verbraucher nicht durchführbar ist. Etg außerordentlicher Rückgang des Tabakverbrauches, der schon durch die allgemeine Verteuerung aller Lebensbedürsiiisse stark gefördert wird, würde unzweifelhaft eintreten, was den Interessen! der gesamten Volkswirtschaft wiverspricht. Es wird daher der hohe Reichstag dringenD um Ablchimng der Vorlage ersucht. Wrtteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 16. März 1S16 meist t^ockem^emperatur ivenig geändert. Letzte Nachrichten. Die .Kämpfe vor Verdun. Berlin, 15. März. Ein gelegentlicher Mitarbeiter des „Berliner Tageblattes" berichtet über die Kämpfe um Verdun und Touaumont aus dem Westen. Die französische Artillerie arbeitet verzweifelt und gut. In diesem Falle freilich keine Kunst, denn, sie kennt ihre Vorgelände. Munition spielt keine Rolle (aber auch dies ans Kosten der eigenen Offensive!) und sie sitzt ans eurem] Vulkan. Vor Touaunwnt ivaren es namentlich vier leichte Batterien und eine schwere etwas später aufgefahrene, die unseren! Truppen vor Fort und Tors Douaumont und in den Wäldern dahinter das Leben schwer machten. Diese Geschütze jagten ganze Tage 21tStunden Lage auf Lage hinaus,amerikanische Brisanzgranten, die weniger verheerten als krachten, gber wenig Blindgänger austveisen. Baux dem Gegner verloren gegangen, der seine besten Alpenjäger mit eingesetzt hatte. Ich sich Gefangene der Regimenter in dnr l70er Rurmwern, dann jene zwischen 100 Mld 110 (1. Korps). Ganze Regimentsstäbe haben sich gleich mit ergebet«. Noch stehen die erbeuticken Geschütze mit reichlicher Munition in den Wäldern, an den Hängen und Schluchten herum, umgeben von den imposanten Grttppen schtverer deutscher Geschütze, die in fast übern den Pferden, aus gebracht wurden. osa die in fast übermenschlicher Arbeit von den Bravsten der Braven, den Pferden, auf all die Höhen in nie gekramte Nähe des Feindes Die BelaHerteu von Kut el Amara. Amsterdam, 15. März. Wie man aus London berichtet, hat das englische Kriegsomt ein Telegramm des Generals A y l - iner erhalten, das nritteilt, es bestehe nur geringe Aussicht, das Truppenlager General Tvwnshends zu erreichen. T«er letzte aus dnn Lager zurückgekehrte Flieger meldet, daß die Truppen große Entbehrungen litten, aber mit ihreni Kommandanten bis zum letzten Augenblick ausharren wollten. TownS- hend, der mitteilte, er müsse in einigen Wochen entweder durchzubrechen versuchen oder sich ergeben, erhielt von Gmeral Aylmer den Bescheid, daß der Turchbruchsversuch vergeblich sein würde. Munitünr ist nur noch wenig vorhanden, so daß sehr sparsani damit inngegangen ivird. Tie Lebensmittelvorräte sind erschöpft, die Pferde bereits zur Hälfte geschlackstet, teils aus Futtzernot/ teils zur Nahrmrg. Ter Gesundhejtszustarrd der Truppen ist auch sehr schlecht. Die Flieger bringen regelmäßig große Mengen Medikamente init. König lssevrg hat Downsheu-d und seinen Truppen seinen 'Dank für das Aushalten unter großen Entbehrungen übermittelrl lassen. Eine griechisch nimäniM Heirat. Bü da Pest, 15. Mär^. Die Bukcwester Zeitni^ „Gchv des Baloans" meldet aus AtlMi die Verlobung eines Mitgliedes des griechischen Königshauses mit einer Prinzessin des rumänischen Königshanses als Unmittelbar bevorstehend. DL« Amte empfehlen Apotheker Neameier’i AsWcma-SjÄ. es»! -?« D. R G. M. No. 26122 und 20617. Erhältlich in d. Apotheken. (s«ss Apotheker Nenmeier, Frankfurt am 9Iain. Best.: Nitr.-Brachyc'adus-Kraut 45, Lobei -Kraut 5, Salpeters. Kali 25, sal|fetrlgs. Natron 5, Jodk. 5, Rohrzucker 15 Telle. Vermietfiigen 1401 Elegame 7=^ Wohnung mit all. per 1. April billig mieten. Bleichst» 6 Zimmer $t«plinn*itraßc 15 II 27D] 6« Zimmer - Wohnung Bad per sofort oder bis 1. Juli -u vermieten. I Näheres Löbcrstraße 10. 107511. Gt., 6-Z.--W Lichts reicht. Zubeh.. ant., Bleichph u.gr. 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Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für .das Groß- herzogtuni Hessen für das Jahr 1915 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 16. bis 30. März l. I., ans hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in dasKataster ausgenommen oder nicht ausgenonimen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungssrist bei dem Vorstand der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast in Darmstadk zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Bersrod, den 13. März 1916. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. _Reuschling. 20 „ Kinigc Zentner Hepfel zum Backen zu kauf, gesucht. Angebote erbittet [,«« Hofkondiiorei Hettler. Nadelholz mögt, entrindet, in Rollen von 1,00, 1,20, 1,50 m Länge von 10 cm Durchw, aufwärts i. größeren Mengen zukanfen gesucht. Angeboteverrrn srko. 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H., die nachstehenden Gegenstände öffentllch meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden. Die Gegenstände können am Bersieigerungstage von 10 Uhr vormittags ab am Bersteigerungsorte besichtigt werden. 1. Im Wege der Zwangsvollstreckung: ein großer Kassenfchvank, eine Partie Büro-Möbel, eine große Partie 76 .Listen mit Nägel und P material für Nägel und Stifte, eine Partie Stahl, Fei und Schrauben, 3 Stück Leder von Treibriemen, eine Partie .Vtoblemiine für elekir. Lamven, 5.Olsten Hobel- mener-Schrauben. Deziinalmage, 2 Tafelwagen. 0 Bach tische, 2 Elektro-Motore, 1 Kreissäge mit Tisch, 3 alte Putztrowmeln. 7 alte Stistwaschinen. ca. 25 Ztr. Kohlen. 1 Feldschmiede, 1 Härte-Trog mit Del, versch. Schunede- gerift schn st en. kO eis. Transportkasten, 1 Bläu Maschine, 2 Ringschlmcr-Lager, ein Oelreiniguns-Apparat, ein deSgl. uut Lel. eine Laufgewichtswage und dergl. 2. Im Wege der freiwilligen Versteigerung die nachstehenden, zur Konkursmnssc gehörigen Gegenstände: 1 Tellerwage, ein alter .Kassenschrank, 2 Aktenregale. 16 Stnlüstangen, 14 Stangen Silberstahl. einige Pack^iagel und Stifte für Balkenwagen. 39 alte Sieben, eine Partie altes Eisen und Holz, eine Partie graues Packpapier und Lcderpavicr, Pack-Kartone, ea. 100 alte Säcke, Schraubenschlüssel, Holzsckilagsedern für Stistmaschiuen, em Schrank mit Stahlstücken. 12 Schraubstöcke wit Handwerkszeug. 3 Werktische. i Kalteisensäge. eine Dreh- bank mit ^'iubchör, 7 ^chucidkluvven. 1 Schleifstein, ea. 200 Säcke mit Säfiemehl. eine Partie Lederabfälle, -Volzrtemenschclberi. eine Schiebekarre und dergl. 20251) ' Heil, Gerichtsvollzieher in Brauusels. Oiessenc-r Mu3ik-5chule von C. u. G. Kruse Weserstraße 16 Lehrfächer: Violine Klavier Mandoline und sonstige Instrumente. Monatlich. Honorar von Mark 4.— an. Aber) d k u rse bi ® 10 ^ hr - abends. 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Geheimer Kirchenrat Proseffor v. vr. Eck Die Bürgerschaft wird hierzu freundlichst eingeladen. §ev Oberbüvgevineister. ( 0 r! 8 gruW 8 Giessen) Auf die Wichtigkeit vorstehender Versammlung werden unsere Mitglieder aufmerksam gemacht und um recht zahlreiches Erscheinen gebeten. [ 2036 D Die Vorsitzende. Biitgknsjskilschift öes mniicl. Arbeiterverkiiis zu Gießen 20210 Eingetragene Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht. Wir bitten unsere Mitglieder, sich zu dem am Donnerstag, den 16. l. Mts., abcudS 87 2 Ubr, in SÄS Die neue Kriegsanleihe recht zahlreich einfinden zu wollen. Der Vorstand. Vürgerverein. Wir niachen unsere Atttglieder auf die morgen — Donnerstag — abend in der Universitäts-Aula ftatt- findenden Vorträge über die vierte Kriegsanleihe aufmerksam und bitten im Interesse der hohen vaterländischen Sache um recht zahlreiches Erscheinen. 2058V Der Vorstand. vetaillisten-verem. Wir bitten unsere Mittglieder um den Besuch des am 16d.Mts. in der neuen Aula stattsindcnden Vortrages über 2035VI die neue Kriegsanleihe. Der Vorstand. Verein 6er UnnsdesitLer. Wir machen unsere Mitglieder auf den Donnerstag, den 16. ds. Its., abends 8V 2 Uhr, stattfindenden Vortrag über die neue Kriegsanleihe aufmerksam und bitten um zahlreichen Besuch dieser Veranstaltung. W Der Vorstand. Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr; Familien-Konzert KilllsllllllNlislher herein. Mpcriicticretn. Wir bitten utifere verehrt. Mitglieder, die am Donnerstag, den 16. d. Mts., in der neuen Aula stattfindende öffentliche Versammlung, in welcher die Herren Oberbürgermeister Keller, Professor Br. Skalweit, Justizrat Landtagsabgeordneter' Grüuewald und Geh. Kirchenrat Professor D. Dr. Eck über „Die neue Kriegsanleihe" sprechen werden, recht zahlreich zu besuchen. _ 2034c Vekanntmachlmg. Diejenigen unserer Sparer, welche Kriegsanleihe zu zeichnen beabsichtigen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß nur: bei unjererUajse betätigteZeichnungen Berücksichtigung bei der demnächstigen Abschreibung in den Sparbüchern finden können. Nicht bei uns gezeichnete Beträge unterliegen der satzungs- Mäfiigen Kündigungsfrist. Sparbuch bitten wir bei der Zeichnung vorzulegen. Die Nriegsanleihepapiere können in unseren Zchranifächern unter Selbstverschlust der Mieter gegen geringe Gebühr auf- bewahrt werden. Gießen, den 10. März 1916. Bezirtssparkasje Giehen. Ap Giessener Hausfrauen - Verein. Eine weitere Kochvorführuug unter Leitung von Frau Laih findet statt: Montag, 26. März, abends 8 l /< Uhr Neustadt 61 Neustadt 61 Karlen hierzu werden an die Mliglieder des H a u s s r a u e n v e r e i n s in der Geschästsstelle Mänsburg 5, Donnerstag, 16. März, von 3 bis 5 Uhr nachmittags ausgegebell. Mitglieder, die wünschen, daß ihrk Küchenabfülle abgeholt werden, werden gebeten, ihre Adresse in der Geschäftsstelle, abzugcbcn. Z igaretten direkt von der Fabrik LV" zo Origiualpreistn 100 (1 Pf.).0.75 100 (2 Pf.).0.00 100 (2V?Pf-).1.10 100 (3 Pf.).1.50 100 (3V»Pf.).2.— 100 (4 Pf.).2.20 100 (5 Pf.).2.50 ZigarettenfabriK KÖLN, Ehrenstrasse 34. fitucipcrein Gieße« m Rote« Kre»z. Alice-Frauen-Verein Gießen. Hierdurch machen wir unsere geehrten Mitglieder aus die am Donnerstag, den 16. dieses MouatS, abends 87- Mir, in der neuen Aula stattfindeuden Vortrage über öie neue Kriegsanleihe ergebenst aufmerksam und bitten um rechtzahlreichea Besuch. Die Vorsitzende des Alicc-Frauen-Dereius Frau B. Gebhardt. Der Vorsitzende des ZweigvercinS vom Roten Kreuz Wiener. 2045 V E. V. Im vaterländischen Interesse ersuchen wir unsere Mitglieder sich an dem am Donnerstag in der „Neuen Universitäts-Aula" stattfindenden Bortrage: _ recht zahlreich einfinden zu wollen. 2055V Der Vorstand. Geflügel- u. Eogelzuchlverein Gießen und Umg. 1897 E. V. Unsere Mitglieder geben ab: Wyaudottcs, Minorka, Italiener, Hamburger, Zwcrghiihner, Peking- cnten usw. 1955V Anfragen beim Vorsitzenden I. Schäfer, Bleichstr. 6. Unsere Mitglieder Bnitier Fluh- u. Seestsche I. M. Schulhof Telephon 119. — Prompter Bersand nach auswärts. l" Huste» »»>> Heiserkeit verschwind, bald n. Gebrauch v. Dr. Bulle bö Hnstentropfea, Jl.50Pf.,uurvell rul-vronerls Em‘l Kr.rn, Schnkstrahe. |93'J UT Thüringer "98 Höfe Po st kille netto ca. 6". Pld. Portofrei n. Nachn Mk. 5 Walter Rischer, DampsmolkcrcicwKäscfabrik Buttstädt Tbür. k>A, Viru Nsrmunn 81eingoettoe. Freitag, 17. Februar 1916 abends 8 Uhr: Volks Vorstellung Volllspreiss Volhspreiss Neuheit! Neuheit! Der Zuxbaroii Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Pordes-Milo und Hermann Haller. Musik von Walter Kollo. Ende gegen 107» Uhr. [2032c Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen bei allen Borstellungen tanizer bei Bolksvorstellungemaus^. und LDperrütz nac halbe Preise.