Lr. 58 Der Slrhener Nnzel-rr erlcheint täglich, ander Sonntags. - Beilagen: viermal lvöcbentlich OietzenerAamiUendlülter; zwennalivöäienll.Uretr- HIatlsür-enUrei5Gietzen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. Land- wirtschaftllche Zeitfragen Ferufprech - Anschlüße: !ürdieSchriitleili,ng112 Verlag,Geschästsstelleöl Adresse ü'ir Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen lür die Tagesnummer bis zum Abend vorher. löb. Jahrgang Donnerstag, 9. Marz Wü Erstes Blatt ' — — — Rezriaspre. nionatl. 85 Vl., viertel- jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.: durch die Post All. 2.30 oiert^- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; iur Slavt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr.N.Zenz; . ^ . i ei. tu v für den Anzeigenteil: H. HotalioRsfcrtHf ns» Verlag der Srühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckrrei N. Lange. §christi«it«ng, SeschastLftelle und vruaerei: Schulflr.r. B-ck,,änuu^, Gi-ßm. ietzemr Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen €fii glücklicher Fortschritt links der Maas. MTB.) Großes Hauptquartier, 8. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Gegen die von uns zurückeroberte Stellung östlich des Gehöftes Maisons-dc-Champngne setzten die Franzosen am späten Abend zum Gegenangriff an. Am westlichen Hügel wird noch mit Handgranaten gekämpft; sonst ist der Angriff glatt abgeschlagen. Auf Dem linken Maas -Ufer wurden, um den Anschluß an unsere rechts des Flusses auf die Südhänge der Cöte-dc-Talou, des Messerrückens und des Douaumont vorgeschobenen neuen Linien zu vcrbessent, die Stellungen des Feindes zu beiden Seiten des Forges-Baches unterhalb von Bethincourt in einer Breite von sechs und einer T i e f e v o n mehr a l s d r e i K i l o m e t e r n g e st ü r m t. Die Dörfer F o r g e s und R e g n e v i l l e, die Höhe des Maßen- und Kl. Cumieres-Waldes sind in unserer Hand. Gegenstöße der Franzosen gegen die Südränder dieser Wälder fanden blutige Abweisung. Ein großer Teil der Besatzung der genommenen Stellungen kam um, ein unverwundeter Rest, a ch tu nd fünfzig Offiziere, drei- t a u s e n d z w e i h u n d e r 1 s i c b e n u n d s i e b z i g M a n n. wurden gefangen. Außerdem sind zehn Geschütze und viel sonstiges Kriegsmaterial erbeutet. In der W o e v r e wurde der Feind auch ans den letzten Häusern von Fresnes geworfen, die Zahl der dort gemachten Gefangenen ist auf elf Offiziere, über siebenhundert Mann gestiegen, einige Maschinengewehre wurden erbeutet. * Unsere Flugzeuggeschwader bewarfen mit feindlichen Truppen belegte Ortschaften westlich voll Verdun mit Bomben. Oeftlichcr Kriegsschauplatz. Au mehreren Stellen der Front wurden russische Teilangriffe abgewiesen. Die Eisenbahnstrcckc Ljachowitschi (südöstlich von Baranowitschi)—Luniniec, auf der stärkerer Bahnverkchr beobachtet wurde, ist mit gutem Erfolg von unseren Fliegern angegriffen worden. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. Der Beweis daftrr, foa.fi unsere Heeresleitung nicht focrran denk't, die vor Verdun errungenen Erfolge unaus- genützt zu lassen und den Angriff auf die Festung auszu- gcchen, ist jetzt geliefert? Mit unwiderstehlichem Vorstoß .insever tapferen Truppen liniks der Maas ist unsere Stellung im Norden von Verdun entscheidend verbessert worden: die deutschen Angreifer, die das rechte Ufer des Maasbogens gesäubert mtfo, wie ans dem vorliegenden Tagesbericht zu ersehen ist, ihre Stellungen bis an den Südhaug der Cote de Talon (nördlich von Vacherauville) ausgedehnt haben, sind nunmehr in ihrer rechten Flanke gedeckt und hoben vom anderen Maasuser her keinen feindlichen Angriff Zu besorgen. Der eit annehmen könne, daß dorr alle Kräfte angespannt würden. England müsse sein äußerstes ttrn, um die Schisse so rasch als möglich abzuliefern. Er wies sodann mit Nachdruck auf die Gefahr hin, daß man mit der Durchführung des Flotteubauprogramms im Rückstände bleibe und verlangte die Rückkehr Fishers. — Der Unionist Bellaire erklärte, daß, wenn Balfour dem Hause versichere, daß auf dem Gebiete des Schiffbaues alles mögliche getan ^werde, das Haus sich mit dieser Versicherung zufrieden geben müsse.- Es seien Beweise vorharrdeir, daß England viel schneller lwue als Deutschland. — Admiral Sir Hedworth M e u x, das neu gewählte Mitglied von Portsmouth, unterzog Churchills Rede einer sck-arfeu Kritik: er erinnerte £chi>s, das eine sehr effektive englische Blockade zweimal, auf der Ausreise und auf der Heimfahrt, durchbrochen hat. Die „Movc" vernichtete 50- bis 60000 Tonnen brituchen Schnssrauines, Wenn man in Betracht zieht, welche Warenmengen die vernichteten Schiffe während eines Jahres nach England hatten einsühren können, so ist die britische Ein- Mr um -in volles Prozent verringert. Der Mangel an Schiffsraum ist eine ehr ernste Sache, und es ist sehr töricht, K«uKSrt«'. wie die der „Möve" nicht ernst zu nehmen' Da^ Blalt verengt besondere Matzregeln gegen ein Wicder- vorkvnnnen loicher Blockadebrüche, - Der Marinemitarbei- lcv der ,,L rmes schreibt: Es wäre sehr unangenehm und beunruhigend, wenn viele andere ein solches Glück hätten rme der Kapitän der „Möve". Die Vermummung der „Möve" i,t anscheinend besonders gut gewesen. Der Kapitän hat ein verzweifeltes, Abenteuer mit Geschick und Mut geführt und wird dafür ledenfalls in Deutschland allen Ruhm ernten den er verdiente. Dev Kaiser itttb Gras Dohira-Schlodierr. M ^ 6 deburg 8. Mürz. (WTB.) Die „Magdeb. Zta." meldet: Der Kaiser empfing im Hauptquartier den Grasen D o h n a - S ch t o d i e n , den Kommandanten der „Möwe", uno überreichte ihm persönlich den Orden Pour l e m e x i t e. , ^ Der Schiffsraub in Portugal. B e r l i u , 8. Marz. (WTB.) Nach einer Meldung aus London werden die m portugicckischen Häsen aufgelegten deutschen Handelsdampfer nach der Entfernung der deutschen Besatzung von englischen S ch i s s a h r t s l i n i e n in Betrieb genommen. Me Dampfer sollen für den Transport von Kohlen und Kriegsmaterial von England nach Italien und Saloniki ver- wenoet werden. Die portugiesische Regierung hat die Dampfer ffif E'.er des Krieges an eine große Lissaboner Firma ver- rmttckr' mC d>? blC ^rcharterung au die englischen Limen ver- Aus Nttd €attb. Gießen, 9. März 1916 . Ariegsarbeit in Gießen. XVIII. Bezirksausschuß Gießen für vermißte und kriegsgesangeue Deutsche. (Abteilung des Zweigvereins Gießen vom Roten Kreuz.) bem.Fottschreiten der Kriegshandlungen auf allen §^^6s!chauplatzen hat sich schon nach wenigen Monaten die Notwendigkeit herausgestellt, in das weitverzweigte Gebiet der Kriegsfursorge auch die Fürsorge für die Ge- (V r J u e r n unb A ie Unterstützung der Anverwandten in der C r m i t t l u n g V e r m i ß t e r einzubeziehen. ^ Zur Lösung ^öL^^n^bEbhe^iden umfangreichen und mit jedem Tage großer werdenden Aufgaben versuchten zunächst mehr private Organisationen eine geordnete Vermißten-Ermittlung in die Wege zu leiten. Bald, aber zeigte es sich, daß^nur ein Zu- !»^bnschluß aller in der Fürsorge für Kriegsgefangene 9 ?r? 6 ^ a . Tte ~ sU einem günstigen Ergebnis führen könnte. Auch m G i est en war bereits nach wenigen Monaten eine N ach fo r) ch un g sst e ll e für Vermißte^^eingerichtet wor- tr7ffliche"LNt hat sicherlich Bvr- !- -L ffifi Z*£l m mÄÄ ff?pn a ^r n ^ l P h«r^V Ite ® r - in i )er ^ aQe f cin konnten, den Wün- Bevölkerung in bezug auf Lluskunst zu genügen ^ daß stch allerorts, fo auch hier, im Anschluß an den Zweig- verein vom Roten Kreuz ein Bezirks-Ausschuß für ^Kreise Gießen, Alsfeld, Lauterbach und ? fy? ^ t e n bildete, der die bereits begonnene Nach- forschungs- und Fürsorgetätigkeit in erweitertem Umfange jd) °J !, bcr dieser Hilfsstelle besagt, be- lchrankt sie sich nicht nur aus Nachforschungen nach Ver- hnßtpl*^mf ern «h au6) dne . { foe* Hauptaufgaben darin, Gefangenen in Feindesland durch Geld- !^o^^be_,gabensendungen. zu erleichtern und den Verkehr mrt den Kriegsgefangenen und umgekehrt in leder ^Serse zu fördern. Um den hieraus entstehenden An- forderungen gerecht werden zu können, ist eine umfangreiche N aureus kartothek eingerichtet worden, in der von ledem be^ uns aus dem Bezirk angemeldeten Vermißten oder ^ougenen eine Kartothekkarte auf den Namen und eine auf vorhanden ist, so daß ein vollständig ffSj r!?' Verzeichnis sämtlicher in Bearbeitung befinb°- 9&ri I e erneu Nachschtag ermöglicht. Durch den ffuschluß an die für Sud- und Mitteldeutschland geschaffene Zentralstelle rn Frankfurt a.M/der ,,Hilfe für rieg^gefangene Deutsche" werden die einzelnen zur Ermitt- aesomlpFülle auch dorthin weitcrgelertet, und der aL ?Eehr zwilchen den,in Frage kommenden Organi- latwnen des neutralen und feindlichen Auslandes zur Erlangung von Auskünften wird allein durch diese Stelle Amerika und der U-Bootkrieg. * ®«Tfr f «0t*n, 8- März. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Nepräsentankenhuus hat mit 256 gegen 160 Stimmen die Beschränkung der Aus- sprache über die Entschließung betreffend Untersee- bo o t-Kr reg f u h r u n g, ähnlich der Resolution Gore im Senate, beschlo)len. §£ Xt 'x 8 - März, lWTB,, Von b-m Vertreter des Wolffschen Bureaus, ^av Repräsentantenhaus hat die Ent- Warnung an die Bürger der Vereinigten ^F ,en auf bewaffneten Handelsschiffen tagt^ 9 I; nb€U ^rlchlug, mit 276 gegen 143 Stimmen ver- der türkischen Kammer. K^antinopel, 8. März. (WTB. Nichtamtlich.) ^ nen Gesetzentwurf genehmigt, durch o? n Petroleuni, Zucker, Kaffee, Reis, \®c l ? ete n Vbfen ' Lurseu, Erbsen, Saubohnen, Spul- Zündhölzchen, Soda, Drogerien, owne allen anderen Artikel, für welche es die Regiernnn ^M tn Q erachten würde, bis znnr Ende des S 1 aüväfct Wird. Die Kammer hat ferner ^uen Gejetzentwnrf genehmigt, durch welckfen die Dienstpflicht bis zum 50. Lebensjahre ausgedehnt wird. dure)ge,uyre. Es ist einleuchtend, daß schon durch diese Zen- trali-rerung rn wert größerem Umfange Ergebnisse zur Fest- stetlung.vermißter '-Loldaten erzielt iverden können, zumal wiederum die Z^ntraljtelle in Frankfurt in engster Arbeitsgemeinschaft mit der Zentrale für Norddeutschland, Hamburg, dem Zentralkomitee vom Deutschen Roten Kreuz in Berun und allen sonstigen Militär- und Zivilbehörden, in deren Bereich auch die Feststellung des Schicksals von Vermißten und .Kriegsgefangenen gehört. So konnte denn auch oer hlestge Bezirksausschuß bereits in einer großen Zahl von Einzelfallen seine Nachforschungen ergebnisreich durchfuhren. Es muß aus bestimmten Gründen hier auf ^^n^zahlcnmaßigen Beleg der einzelnen Fälle verzichtet Befindet sich ein Soldat in Kriegsgefangenschaßt, so bemüht srey! der Ausschuß vor allem, die Angehörigen ourch Beratung zu unterstützen, da jedes Land besondere Bestrnrrnungeu über den Postverkehr mit den Krieas- gefaugenen sowohl hinsichtlich, der Brief- als der Paketsendungen, herausgegeben hat. Die nach Rußland gehenden Posisendungcu werden durch Vermittlung ^ Aus- Ku les mrt russischer Anschrift versehen, um auf diese' Lr-cise eine größere Gewähr für die Ankunft zu erlangen, ferner werden ständig Geld) e u d u n gen durch Post und s* 0 or aU V - ? ^brschiedenen zulässigen Wegen im Auftrag der Angehörigen oder anch als direkte Unterstützung aus dem Fonds der Kriegsgefaugenenfürsorge übersandt. ^ j rt ^blen ans der Kriegsgefangenen-Ermitteluna urw -Fürsorge entstehenden R e ch t § f r a g e n erteilt de? ^>ks-^usschuß Auskunft, zumal sich ihm ein Rechtsbei- Einzelkragen zur Verfügung fb'Et hat. Sowohl diese Furforgetätigkeit als auch die gesamte übrige Arbeit wird von freiwilligen Kräften ehrenamtlich versehen, so daß auch die gesamten etwa gespendeten Ei uze l ga b e n für erteilte Auskunft voll ?^'brum unseren Kriegsgefangenen zugute kommen. Mit denjenigen Helfern und Helferinnen, die es über- Uebertragung der Anschriften ins Russi- saic zu besorgen, stehen fetzt 9 Personen im Dienst der 6uben Sache. Was die bisherige Verrechnung der Einnahmen und Ausgaben anbetrrsft, so sei besonders hinsichltlich der großen Haus- und Straßensammlung zugunsten ^bgs,gefangenen in Rußland im Oktober vorigen wahres auf die in Nr. 53 (1916) des ,Gieß e ner An- öergevs" erschienene Rechenschaftsaöld hingewiZen; u6rt 9' en kleineren Einnahmen wurden zu Einzel- unterstutzungen namentlich für Gefangene in Frankreich verwendet, soweit sie nicht zur Deckung der aus dem Ge-, schastsbetrreb entstehenden Unkosten nötig waren. ^ Curaus hingewiesen, daß es für die .f l ' mttt l UUi 8£* und Unterstmtzungstätigkeit des Be- größter Wichtigkeit und hobem Werte war und ist, daß alle nrrt Kriegsgesangenen-Angeleaenbeiten Benommenen BehörU-u^ Nnz°?perf°nen Ür hier Kreise, wie Bürgermeistereien, Pfarrämter, Lehrer so- 'Origen selbst in ständiger Fählung mit dem Ausschuß bleiben, wie denn auch den Mitteilungen von vollständiges Verzeichnis aller im ^egirk Vermißten und Gefangenen z>u danken ist. Um die Angchö-rigen vvr zw«cklosen Ausqaben uru- jwttgen Äuptamigien unb irreführenden MeLunqen ru f el Mshesondere cindringlAhst vor allen b ckr u f s- wa rnt CU Ermittlungsstellen gegen Entgelt ge- f ° r ÜI,c e a “ 6 schmerzliche Los der Angehörigen von ?i7nnL 7i'r der Krregsgeianyenen selbst ^ll chuch in Zukunft fnr alle, die sich berufen suhlen, diese Siotlaqe Rn ** ^ ^ s z e.i chnun g Dem Hauptmann von Holtz und S h /T rli e L k sttt Anfang Mai 1915 zur Militärmission m. du Biirüi kommandiert ist, wurden vom Sultan so wen de Aus- h bk N^erne Liahatmedaillc mit Sck-wer- Ei'z?' b ^sche eiserne Halbmond, 3. die Dardauellendeuk- Ausstellung von Gelatine-Speisen. Wie man sparsam uno doch nahrhaft und schmackhaft kochen A!\? te ^ ener Hausfrauen Verein mit feiner A u s st e l l u n g von Gelatine-Speisen bewiesen. Die über alles Erwarten zahlreichen Besucher loa reu üdeiwascht von dem Anblick der auf langen Tafeln und runden Tischen farbenprächtig und geschmackvoll geordneten Speisen. Un- gesahr 130 verschiedenartige Gerichte lachen dem Beschauer versuhrerrsch entgegen: Fleisch aller Art,. Fische, Krabben, Gemüse, Tomaten, Obst und viele süße Speisen in weißer und roter C^elatine Jede Speise trägt einen kleinen Zettel, /re durch^g sehr aeriirgen Herstellungskosten bekannt gibt. Der größte ^erl der Speisen wurde von den Mit- glredern des Vereins in der Küche des Ansstellunas- lokals am L?ge vor der Ausstellung zubereitet, und nächsten Tage, unmittelbar vor Eröfsnuna der Ausstellung verziert und ausgestellt. Einige sehr hübsche Speisen wurden auch von VeremSmitgliedern gespendet. Die Gela- tmiEpcisen bedeuten in der Tat. davon konnte man sich Überzeugen, eine wertvolle Bereicherung unserer j täglichen Nahrung zumal ihr großer Nährwert ein- feststeht, Ihre Zubereitung ist außerordwrtlich einfach. Jede Hausfrau kann sich aus dem Kochbuch für Gela- tuze-Spelsen über dre Behandlung leicht unterrichten. Be- rerts ul» Kochbücher wurden gestern, am ersten Ausstel- lungstage, verkauft, ebenso 500 Päckchen Gelatine, Dem veranstaltenden Verein traten eine Reihe neuer Mitglieder bei. Dem 9 00 Mitglied lvurde eine sehr schmackhafte Lpeise als Geschenk überreicht. Wie man hört, ist für das * ° H j e n b st e Mitglied, das hoffentlich heute, am zweiten Äuvstellungvtage, aufge,wurmen ivird, ebenfalls eine lleberrafchung vorgesehen. Die Ausstellung findet um dies hiermit hervorzuheben, auch heute nochmals von 3 — 6 U h r statt. **.Z'br M eister kursus für Da mejt fc 5 neiberiu* lten ift ge)ten i im Gewerbehaus (Krrchstmße 16) zu Ende geführt^ worden. Er begann am 14. F^ruar und wurde von Frau Manienschueidermeisterin Wunderlich geleitet 14 Schü- Iennnfli nahmen am Unterricht, der stch aus Schnrttzeichnen, ^ZoAaltuug unmoderner Kleider in der jetzigen Zeit entsprechendere Formen, Aufstellung von Kostenanschlägen, Bes'prechunq der Rohmaterialien, Farben zu sanr m en st ellung usw. erstreckte, teil! Tie angefei:tigt e n_ Arbeiten sind im Gewerbehaus, eine Treppe hock" rechte, ausgestellt und bis zunl Sonntag abend täglich von 10 —¥> uno V 20 —5 Uhr zu besichtigen. V e r m i ß t. Seit Mittwoch wird die Frau ebnes h-esiaen Kaufmanns vermißt, bei der in der letzten Zeit Aozeiä^n von ^ bemerken waren. Es sei auf dst Anzeige in Lebensmudigkeit zu bemerken ivaren. Es sei am oie Anznae in vorliegender Nummer verwiesen, in der um Mitteflung von Wahr- gebtten 9 w'^d^^ m Klärung des Verschwindens dienen können. Landkreis (Suöen. n Heuchelheiu,. 9. Marz. Reservist Karl Rinn Sokm de- hieben n:d v,rts Phil Rinn x ' . starb infolge einer schweren Leri'.nmdnng uu >vr,egolazareN den Tod fürs Vaterland 0 X? c 1 1) n e ft ein, 8. Marz. Der Gefreite Otto Leb 2. Eriatzlmnp. Zw.-Regl. Nr. l«8 r erhielt das Eisern c K r e n I 2. Klaiie. v>efj diente beim Ausdruck, des Kruges aktiv im Tni. Regt Nr. l*i im 15 ecptembcv 1914 wurde er durch einen Lnngensckntß schwer vernmndet. Im Lazarett SiechenbauS in G'encn 'and er Wilutui und ist seil Mgstz 1915 beim Jak -Real K'8 in Dürnbach dem ^lusbildungsversongl mgcte-lt Am 6 d Nri'' wurde dre Auszclchnnng von seinem irüliercn Reaimenle jeiucii Ellern nberjandt. KrciS Büdingen. ch: Büdingen. 9. März. Die hessische TavserkestsmedaiNe eilnelc der Umerotzizler Riebeling im Landsturm-Insanterie- Vataillvn , Friedberg". Dio Heliilche Tavlrrkoit?- mk-a,l>o erhielt bei S?nnbfturm-Umevoifijier g n l- e v im Lanbsluin,- Infantertc-Batamon riedberg". Kreis Friedberg. Bl- Friedberg ^ 9. Riärz. In der Stadtber ordnet ens!tznng teilte der Bürgermeister mit, das; er itmimck i960 Li er Erdöl angesammelt fab:, das dimrumbst zur V-nckestung kommen f fl Es "kann dann ich an jede Fanii- eil c für 30 Pfg- ab tc neben werden. Die Verleitung soll in der nächsten Bloche statt sinken. — Zunr 80. Geburtstag des zu Friedberg geborenen RektiorS Laug in Frankfurt ist von der Stadl ein Glückwunsch dargebracht worden, wofür Lang in einen: Schreiben seiner Vaterstadt dankt. — Von dem verstorbenen Mitbürger Gfl. Hieronimns sind der Stadt 3000 Mk. vermocht worden, wofür dessen Grabstätte unterhalten werden soll. Außerdem hat Hiewnimus noch 2000 Mk. für die Armen der Stadt vermacht Die Vermächtnisse werden angenommen, dem 'Nachlasseger soll ge währt nnd die PackÄsnmme für 1916 auf 150 Mk. ermäßigt. — Die Anbringung eines Schrankes mit Wetterkarte an dem '.Hause Hanauer Straße 22 wird gegen Anerkennungs gebühr genehmigt. — Der Voranschlag der Schillerschule wird in Einnahme und Ausgabe mit 11 000 Mk. genehmigt. — Das Ge mc rbcgericht wurde im Jahre 1915 nur in fünf Fällen in Anspruch genommen. — Nack, den Standesamts-Eiutra g u n g e n sind in 1915 im Stadtteil Friedberg 109 Geburten, 33 Eheschließungen nnd 212 Stei'bcsälle, im Stadtteil Fauerbach 33 Geburten, 7 Eheschließungen nnd 25 Sbcrfafälle. zusammen 142 Geburten. 40 Eheschließungen nnd 237 Sterbcfällc an gemeldet worden. In der Sterbefallziffer sind die aus 'dem Felde der Ehre Geblrebenen, über welche bis seht Sterbenrkunden ausgestellt roerden konnten, einbegriffen, — Alsdann wurden Obligationen des Darlehns aus 1905 ausgelost. — Aals Bevollmächtigte zur Eraän u- gs vah zum Kreistag wurden die Stadtverordneten und Beigeordneten bestimmt. — Dem Schutzmann Kaiser wurden in Anerkennung seiner am 1. April ds. Js. vollendeten 25jäh'Ü!ien Dienstzeit der Titel Polizeiwachen erster verliehen und eine Remuneration Überwiesen. LI. F r i e d b e r g , 6. März. Der Friedberger Pferdemarkt stand im Zeichen des Krieges, und wer noch daran zweüelte, der wurde durch die vielen französischen Gefangenen, welche bei den Landwirten unterqebracht sind, und meiüens die cnisgetriebenen Pferde sowohl für den Verkauf, als auch die zur Prämiierung vorsührlen, eines besseren belehrt. Trotz der Ungunst der Witterung, die nicht schlechter hätte sein können, war der Pserdemarkt gilt beschickt, und die angebotenen Pferde durchaus gut. so daß sich ein lebhafter Handel entwickelt hat. Das vorzügliche Material machte sich besonders bei der Prämiierung bemerkbar, es waren etiva 170 Pferde angemeldet, zum Teil von einer Güte, wie sie selten dageweseirnst. Zur Verteilung kamen für 1599 Mk. Prämien, von denen die Stadt 9u0, der Land- wirlschaftskammer-Ausschnß 400 und der Laudes-Pserdeznchtverein 200 Mark bewilligt hat. # Dorhe im , 9. März. Die Hessische Tapserkeits- medaille erhielt der Landsturmmann Fab er vom Landsturm- Jnsanteriebataillon »Friedberg-. 81. Melbach, 9. März. In der hiesigen Gemeinde ist die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. Orts-und Gemarkung?- sverre, sowie über die verseuchten Gehöfte Gehöftsperre wurde angeordnet. Kreis Wetzlar. es. AusdemKreiseWctzlar,9. März. Die Regierung fat die Ortsschulaufsichtsstellen ersucht, auf die Lehrerschaft dahin zu wirken, daß diese durch Belehrung und durch Vermittelung der Schüler zu möalichst ausgedehntem Anbau der Sonnenblume zur O el g ew Innung die Anregung gibt. Der Bedarf an Samen soll bis zum 20. d. Mts. bei dem Landratsamte angemeldet werden. » . , ra. Erda, 9. März. Reservegefreitrr Henrrich Brück starb im Alter von 29 Jahren am 2. März den Ehrentod. Hessen-Nassau. Mhcin-Mainische LebenSrnittklstelle G.in.b. H. ---Frankfurt a. M., 9. März. Unter dem Vorsitz deS Regierungspräsidenten Dr. v. Meister -- Wiesbaden hat sich unter dem Nanren Rhein-Mainische Lehensmittelstelle eine Gesellschaft gebildet, die in enger Fühlung mit der Zentral- Einkaufs-Gesellschaft in Berlin für das hiesige Wirtschaftsgebiet einen einheitlichen Verkehr mit Lebensmitteln bezweckt. Außerdem wird die GeseNsckM den unmittelbaren Einkauf von Lebensmitteln und deren Verteilung an die Mitglieder in die Hand nehmen. Das Kapital der Gesellschaft beträgt 140000 Mk., wovon 80000 Mk. dirrch die Städte und 60000 Mk. durch die Landkreise des Regierungsbezirks Wiesbaden aufgebracht werden. Der St der Gesellschaft ist Frankfurt. Es ist wahrscheinlich, daß sich der Gesellschaft, die bis jetzt den Regierungsbezirk Wiesbaden umfaßt, auch einige der benachbarten hessischen Städte anschließen werden. . A Frankfurt, 9. März. Wie Frankfurter Blätter berichten, wird der Magistrat bei der Stadtverordnetenversammlung die Erhöhung der städtischen Einkommensteuer von durchschnittlich 150 vom Hundert aus 165 vom Hundert beantragen. (ßcridn&jaal. Straßenraub. ul. Limburg, 9. März. In der Schwnrgerichtsverhandlnng am 7. März hatte sich der Schlosser Wilhelm Nickel zu verantworten. Ter Bureaugehilfe O r t nt g n u hatte für die Firma Frauksche Eisemverke in Niederscheld bei der ReichSbauk in Tillen- bürg am 19. Februar ds. Js. 6000 Mark geholt und befand sich auf der Landstraße Niederscheld-Tillenburg. Plötzlich kam der Angeklagte auf ihn zu, hielt ihm in Brusthöhe einen Revolver entgegen und rief: „Geld oder das Leben." Ortmann ging weiter, blieb aber schließlich stehen, als der Angeklagte Ernst zu machen schien. Dieser öffnete OrimanuS Ledertafche und entnahm ihr ein Päckchen Geldscheine. Es waren 500 Mark. Darauf sagte er: „Jetzt vor mir her!" Beide gingen einige Schritte, worauf der Angeklagte querfeldein vcrschnmnd. Er wurde noch am selben Tage in einem Wirtschaft festgenomnum. In seinem Besitz fanden sich noch 380 Mk. und der Revolver. Der Angeklagte ist geständig. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr neun Monaten. * * Berlin, 8. März. (Priv.-Tel) Das „Berl.Tagebl" meldet ans Köln: Wegen vorsägiithen Mordes verurteilte das Kriegsgericht in Köln den 36 Jahre alten Bergarbeiter van Gelcen ans Haarlem (Hollandl zum Tode. Er hatte am 7. Hebruar in einem Walde in der Nälie von Köln einen Arbeiter durch Dolchstiche ermordet. Amtlicher Wetterbericht. Oefsentlicher Wetterdienst, Gießen. Wctteranssichten in Hessen am Freitag, beu lo. »März 19Io Unbeuändig, zenweile leichte Niederschläge, Temperatur wenig geändert. lUetcoro!ogifd)c Beobachtungen der Station Eictzen. März 1916 ~ o i O ■- = c C o u c S a — CU c> 6-V S c- o •“ '3 'S ci |*| % d ec n S'- JO = if =c 7i s ffn“! LL ^ g SI i Mi Wetter 8. 2 » 3.1 38 66 3 Sonnenschein 8. 9” _ 0,5 4.3 89 — _ — Klarer Himmel 9. 7*5 " 0,2 ■M 83 10 Bed. Himmel Höchüe Teinperatnr am 1. Niedrigste „ 7. Ltiederschlag 0,0 mm. bis S. März 1916 : -f-3,7-0. „ 8. . 1916: — 1,8-0. Vermischtes. * Briichsal, 8. März. ^ W Heule nacht 1 Uhr verstarb im hiesigen Fürst-Ttyrnm-Hospikal die t^attiu des bekannten Komponisten der Over „Öäiisel niid (Bretel", H u in v e r d i w c!, an Lungenentzündung. Sie war mit ihrem Gemahl zum Besuche ihres Sohnes, der in: hiestgeii 9. Badischeii Dragolier-Regimeul Nr. 21 dieiit, hierher gekommen, wo sie sich mit ihrem Ntaiine eine schwere Erkältung zuzog. Wie wir hören, befiiidet sieh der Koinponlst auf dem Wege der Besserung. Die Leiche seiner Gattin wird a,n Freitag nach Bcrlii:, :vo sie beigcsctzt wird, übcrführl werde::. UircLilrche Nachrichten« Israelirische Neligjonsgemeinde. Gottesdienst in der Zqnagege (Süd-Anlage). S a n: s t a g , den 11. März 1 9 1 «> : Vorabend: 0.00 Uhr. Morgens: 9.00 Uhr. Nachmittags. 3.3 0 Uhr. Sabbatausgang: 7.10 Uhr. Jrraelitische Neligionrgcsellschaft. Gotterdlenst. Sabbatteier am 11. März 19 16: Freitag abend 5.50 Uhr. Samstag voriniitag 8.30 Uhr. Sainstag nachiniltag 3.30 Uhr. Sabbaiailsganq 7.05 Uhr. Wochengottesoienst morgens 0.45, abends 5.30 Uhr. Witternngsbericht. (Oefsentlicher Wetterdienst.) Das unbeständige Wetter am Ende der vorigen Wocche hielt noch am Anfang dieser BerichtÄvvche 1. März bis 7. März — cnr, da wir aus der Grenze zwischen einem fesllä:rdischcn Hochdruckgebiet und einem westliche:! Tiefdruckgebiet lagen. Beim werteren Vordringen dieser westlichen Depression nach Deutschland hin nabn: allmählich in unserem Bezirk, wie überhaupt in Mittel- und Süddeutsck-land, die Beivölkung zu und gingen verbreitete Niederschläge nieder. Die Temperaturen hieltm slch auch bei diacht noch über Null, tvcun zivar auch das Tagesmittel gegenüber dem Ende der vorigen Wvcl)e etwas niedriger lvar (m Gießen zirka -st 4 Grad): doch schon am Donnerstag ließen die Niederschläge nach und klärte sich der Himmel zeitweise auf, so daß bei 9iacht starke Abkühlung ja sogar z. T. Naclstfrost einttat, lvährend die Tagestemperaturen wieder relativ hoch waren (Tagesmaximum in Gießen zirka -st 8 Grad). Nunmehr verlängerte sich das Tiefdruckgebiet allmählich . nach Süden und ließ unseren Bezirk an seinem Nordrand. Bei Winden ans östlichen Richtungen sanken jetzt auch bei Tage die Temperaturen stark, trvtzden! uns die vom Mittelmcer kommenden Winde Nneder zunehmende Bewölkung brachten. Tie . Trübung nahm nunmehr schnell zu und schon teilweise am Sonntag oder aber doch am DLontag gingen verbreitete Niederschläge nieder, und zwar bei den kalten östlickseu Winden in Form von Schnee. Der Schnecfall hält auch nixfy heute Dienstag an, so daß besonders in den höheren Lagen die Säsineedecke bereits eine beträchtliche Höhe erreicht hat (Fcld- bcrg im Taunus 32 Zentimeter). Bei zeittveiser Abnahnw der Beivölkung werden wir zunächst noch, wenigstens nachtsüber, kaltes Wetter zu ermatten haben. Gießen, den 7. März 1916. Letzte Uachrtchten. Austmlische und kanadische Truppen bei der Verteidigung Verduns. L u g a n o , 9. März. Ein Telegramm aus London meldet, daß a n st r a l i s che n u d kan a d i s che Truppen an der Be r -> t e i d i g u n g V e r d n n s teilnehmen. Von den Australiern stehe dort eine Brigade Belagerungsartillerie. Rücktritt Gallienis? i. Köln, 9. März. Der „Köln. Ztg." zufolge meldetchas „Petit Journal", dessen Leiter der ehemalige Minister des Aeußern P i ch o n ist, in seiner letzten Nummer: Tee gestrige Min ist errat bot ein lebhaftes Interesse. Die Mitglieder der Regierung erfuhren darin, auf offiziösem Wege, daß General Gallieni, dessen Gesnndheitszüstand seit einiger Zeit zu wünschen übrig lasse, sein-en Rücktritt als Kriegsminister nehme. Er iverde ohne Zweifel durch einen Politiker ersetzt nweden. In den übrigen Pariser Blät tern verlautet von dem Rücktritt Gallienis noch nichts. Die Meldung des „Petit Journal" wird man aber als den Tatsackren entsprechend annehmen müssen, in. Anbetracht dessen, daß der Leiter des Blattes, Senator Pichon, sic wohl kann! veröffentlicht hätte, ohne sich von ihrer Richtigkeit zu überzeugen. Nur müsse inan Bedenken tragen, den! angeblickten Grund für den Rücktritt Glauben zu schenken. Griechenland verliert die Geduld. Sofia, 9. März. Hiesige Blätter veröffentliche.! säst gleichlautend folgendes: Aus diplomatischen Kreisen erfahren wir, daß die griechische Regierung der Entente erklärte, sollte diese nochmals versuchen, neues griechisches Gebiet zu okku ' Pieren oder eine Landung zu unternehmen, so würde Griechenland dies mit Waffengewalt zu verhindern suchen. Die englische Rekrutierungsfrage. London, 9. März. L o w a t Fraser schreibt in der „Tailp Mail": Die Rekrntiernngsfrage Englands ist eine unselige Verwirrung. Wenn die gegenwärtige chaotische Methode sich nicht bald bessett, so ist die Stellung der Regierung dadurch gefährdet. Wenn die Gruppen der Verheirateten aufge- rufen »verden, solange noch Unverheiratete vorhanden seien, so sei das von Asquith gegebene Versyreck-en gebrochen. lSir Edward Grey in Schotthind. H aa g , 9. Marz. Sir Edward Grey ist auf einige Tage nach Schottland abgereist. Lord Crewe hat votttbergehend sein Amt .übernommen. Dieser cmpsing gestern im Auswärtigen Amte den französischen und russischen Botschafter und den belgischen Gesandten. Für und wider Churchill. London, 9. Marz. Die „Times" berichtet in der politischen liebersicht, daß Churchill morgen nach der Front zurückgchen werde. Seine Rede habe eine vorübergehende Sensation verursacht, obwohl cs ihm nicht geglückt sei, das Unterhaus zu überzeugen. Tie Gerückte, die über Lord Fisher i:u Umlauf seien, seien daraus zu erklären, daß er heute der Sitzung des Zstriegsrats beiwohnen werde, um gewisse Angelegen leiten der Flotte zu despreck?en.Der parlamentarisckie Korrespondent der „Dailv Mail" sckweibt, daß Churchills Rede von den Mitgliedern des Unterhauses nicht günstig mrfgcnonnnen worden sei. Das mildeste Urteil sei, daß die Rede unverständlich war. Lloyd George sei der einzige Mirnstcr, der für die Rückkehr Lord Fishers zur Admiralität sei. Der Londoner Korrespondent des „M a n ch e st e r G n a r d i a n" schreibt in seinem Blatte, daß die Rede Churchills eine sehr enrste Vtahnung für Englands Flottenpolitir bilde. Der „Manckiester Guardian" selbst beurteilt die Rede sehr günstig, lieber die von Cl-urcksttt anempfohlene! Wiedereinsetzung von Lord Fisher in sein Amt schreibt das Blatt, daß es bereits mehrmals diesen Rat gegeben habe. Churchill solle nicht an die Front gehen, sondern eine auf Sachkenntnis sich stützende Opposition in dem Parlament leiten, womit er seii^m Vaterlande mehr dienen würde. C Knaben- fl Peniionat ^Realklallen, Soefhefcftule Offen bock a. m. oerbunden mit Porldiule, erteilt Glnjahrigenzeugnls. , w Nach 16 monatiger treuer Pflichterfüllung fiel an seinem 19. Geburtstage am 25. Februar auf dem Felde der Ehre unser lieber, guter Sohn, Bruder und Neffe WWWAH^'.-L-.~i>;- • . > r'~ ■ Paul Fleck Kriegsfreiwilliger im Infanterie-Regiment Nr. 116, 8. Kompagnie. In tiefer Trauer: Familie Ernst Fleck. Gießen (Schützenstraße 3), den 6. März 1916. 1839 Du wirst uns unvergeßlich sein, Dein Herz war liebreich, treu und rein, Von List und Falschheit unbekannt; Nun ruht’s in Feindes Erde sanft. Nimm aus heißersehnter Heimat Unsre Tränen mit zur Ruh! Was du uns warst wir Werdens nie vergessen, Wer dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Ruhe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Den Heldentod fürs Vaterland starb unerwartet am l.März an der am . Verwundung im Feidlazarett unser lieber, treuer, unvergLe7L^ im 27. Lebensjahre. Karl Rinn Gefreiter im Infanterie-Regiment Nr. 116, 3. Kompagnie Heuchelheim, den 8. März 1916. In tiefemjSchmerz: Die trauernden Hinterbliebenen: ' Philipp Rinn XVI. Frau Kafhr. Rinn, geb. Hofmann Kathrine Volkmann Lud. Rinn, zurzeit im Felde und Frau Emma Rinn. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! Kourad Michel, Zugführer 7“ t8 ™ 0I- g en 8 Uhr nach kurzem schweren Leiden sanft in die Ewigkeit ÄS“' Fr6nnd6n UDd B6kannten Di© trauernden Hinterbliebenen, I. d N.: Frau Marie Michel. Giessen (Bleiehstrasse 13), den 8. März 1916. D.e Beerdigung findet Samstag, den 11 März, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes ans statt. Beileidsbesuche dankend verbeten. \ erwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Bruder, Schwager und Onkel irr Ludwig SfeinniOiler M. Landwirt heute nacht 12V- Uhr nach langem schweren Leiden im 77. Lebensjahr sanft in dem Herrn entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Rinn Familie Steinmüüer. Heuchelheim, Kansas City (Nordamerika), den 8. März 1916. Die Beerdigung findet Freitag, den 10. März, mittags 12-/- Uhr vom Sterbehaus, Bachstrasse 14, aus statt. ’ Für die überaus zahreichcn Beweise herzlicher Anteilnahme an dem uns betroffenen Verluste sagt innigen Dank I. N. der trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Weller. Klein-Linden, den 9, März 1916 Alieeschrrle. Kur«'« , ä z i« io ‘ Ä H Prospekte in der Schule erhältlich. -^8 r 0818 t Msacbmi aller Irl ss-üsussaa UUUUUU MI,W m 1 d* BriWsabe Uoiv.-Druekeni Tiepereturen an Schreibmaschinen aller gysteme führen in eigner bpezial-Werk Stätte gewissenhaft ans Franz Vogt 4 Co., Giesssn Goethestr. 32. Fernruf 1054. Sfuf Feindesboden schwer und müde Sank hin dein Hauvt zur letzten Ruh, Fürs Vaterland gabst du dein Leben, Schlaf wohl, du lieber Heinrich du! Warst noch so jung, starbst viel zu früh, Wer 9lch gekannt, vergibt dich nie, Doch liegt es in des Höchsten Plan. «Was Gott tut, das ist wohlgetan!" Tieferschüttert, erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 23 Februar unser innigst- geliebter Sohn, Bruder und Schwager Heinrich DeMsch Musketier i. Leibgarde-Jnf.-Negiment Nr. 115, 7. Kompagnie im Alter von 22 Jahren den Heldentod gestorben ist. In tiefer Trauer: Familie Peter Deutsch Familie Hartmann Deutsch Wilhelmine Felde und aüe Verwandte«. Staufenberg, den 7. März 1916. Ruhe sanft in kühler Erde! l vMjagMg. 8-ür die überaus große Teilnahme und die zahlreichen Blumensvenben bei dem Heimgange unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Rahnwärtcr i. P. sagen wir hierdurch unseren innigsten Dank. Besonders donken wir dem Herrn Pfarrer Hartmann für feine trostreichen Worte am Grabe, dem Kriegerverein für sein ehrendes Geleit, den Bahnbeamten für ihre zahlreiche und liebevolle Teilnahme, sowie allen denen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gegeben In Namen der trauernden Hinterbliebenen: h. Wich. Wagenbach. Alten-Buseck, 8. März 191«. 1844 Todes-Anzeige. HUtte morgen 4'/. Uhr entschlief nach längerem Leiden unsere liebe Mutter. Großmutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter und Tante Msabethe Hehler geb. Schmidt int 88. Lebensjahr. M troiicrni) Hiillcrblicbeneil. I- d. N.: Heinrich Keßler. Annerod, Obbornhofen, den 8. März 1916. . ..sDi.e Beerdigung ist Freitag, den 10. d. Mts., nachnnltags 2 Uhr. ißgi 13351) empfehlt billigst Bersandöoseu und Pappschachteln Edgar Borrmann Eiienbandlung. u a SiliJüng. Meralineßkr 1 Waggon frischester Füllung etngetroffen und wird zum selben Preise wie vom Brunnen an Wiederverkäufen, Aerzte, Krankenhäuser, und Private I abgegeben. Jean Weisel. I Sonnenstr. 6. Tel. 88. ..Honigpnlver Apis“ dient zur Herstellungv.4P?RKd äaazt- honig. Beats', ä 33 ?kg. bei Otto Sc haal, Selters w. 39. U Achtung billig! Weiche weihe Schmier- Seife ohne schädliche Bestandtrtte. llor 42 Pfg. M M , i.Fäss. äca. llOPsd. 5OPfd.21L0 ! Freie Veruackg. Versand ab - vamburg durch Nachnahme. Teilen Sie mit Bekannten. Bitte Bahnstar, genau angcb. ZI. Ellerbrock, Hamborg 122, Böck mannstrahe 37. fl798ss Photographie! (5bcmika!ien in Substanz, Patronen- u. Pastillenwrm, gebrauchsfertige Lösungen, tyntwictler. Fixagen und Tonbader.Trockcnplatteu. Pavrere. Postkarten. 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