Kt 46 Zweites Blatt Srfdjei* «-«ch mit Au-mchme des Sonntags. Die, ..Siehever F«mMe«-lStter" werden dem .Anzeiger- tnemud wöchentlich beigeleqt. das ^reirblatt f8r de« Kreis Sßehen" zweimal wöchentlich. Die Sett- frisgen- erscheinen monatlich zweimal. t66. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefjen Donnerstag. 24 . gebruar ^9X6 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universitäts - Buch- und Steindruckcrei. R. Lang e, Gießen« Schristleüuug, Geschäftsstelle u.Druckerei: Schulstraße?. Geschäftsstelle u.Verlag;e^öl, Schrift- leitung: Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Mnisierreden in öer russischen Duma. ^ tWTB. Nichtamtl.) Duma. Mutz eruer Ansprache des Präsidenten ergriff Ministerpräsident Zimmer ^ WorL Dieser betonte die Schwierigkeit der Lage und den^G^nnsunerschütterlichen Entschluß der Regierung fest, den Kcmrpf rn inniger Solrdcnutät mit den Alliierten. bis das^^Ä^^^Essortznseüen. Stürmer forderte Das Hmts ans, srch dre Schwachen und Fehler nicht m ver- Ärt Benrühungen zu vereinigen nnd nur andre Zukunft zu senken, die zweifellos fern w-arde. Stürmer wies auf die b «L ^^ch^ichen utu> politischen Lebens fiVn.W Ä** c **f den Sitten Des Landes beruhen sind Durch dre Darrte der wirtschaftlichen Iuter- Veränderungen machen es notwendig, mit bar ^i?in di^I^^^^hem Die Regierung rmirde^traft <£L K l l&J Xoate heuern handeln würde, wo dre eme sorgsaltrge Umsicht erheischt. Arbeit Ent- haltsamkerr nnd Sieg, das soll jetzt die LrndLae unseres nationalen Denkens bilden. 0e w. Ministerpräsident Stürmer führte weiter aus- Die Regreruug wertz wohl, daß in der Duma M ei'- nungsverschiedenheiten bestehen. Ohne in eine gehende Kritik, dieser Meinungen sich einzulassen ver- N dre Regierung, von jetzt an sämtliche Meinungen bei der^Bearbeitung der Gesetzesvorlagen in Betracht zu ziehen. Sie legt auch große Wichtigkeit der den beiden «am! mkwn zugestandenen G-esech-esinitiatche bei. Darauf bestieg MrineminMer Grigorowltsch. ebenfalls von einstimmigein Beifall begrüßt die Tribuiw der besondere Charakter des See- krreges die strengste Bewahrung der Geheimnisse erwr £5 beschränkto sich aus Me Mitteilung, daß die bal nm JL e Dorpedoboote und große Untersee. ^Ewarz-e-Deeer-F-Iotte außer um neue Untersse- ^'n ein zweites Linienschiff vermehrt wird Letztens wnrde ebwrsv wie die erswn lwch vor dem fest gesetzten Dermrne fertig sein. ^ w Eine Aede Zafonows. Rede^ dRinisber des Aenßern, Swsonow, hielt darauf folgende Zuftmmmng des Kaisers bin ich Mm viertenmale seit Bag^ndes Kruges im Begriffe, Ihnen ein Gesamtbild der politischen Lage Ku entrollen. Der Kamps geht weiter: ein Kampf wre es noch !mc etmat gab ein W^vamU Weniger als je ® tt K s a £? tefe * en; ^er ich kann Rememng, Urte bisher, unecfchiütterlich bleibt di em Entschlüsse, den Kampf bis zur Besiegung des fort zu setzen. Das war nnd ist der Entschluß des Volkes mrd ,einer treuen Alliierten. Dieser Kri^ ist da^großte Berbrecherl gegen die Menschheit. Diejenigen, die ihn , Ä%s«ÄtsÄsa?w Es unter tenot Europa feufot ^"aiHi+frmhäMr-chukommen. itwnn nicht r t§m “ nner , sich daraus versteift^ * 5 * Wc Miirrten Wrnckznschieben Sk^it ^ Sttrtnätfigüeit vor «[(em die Noi- I der fiffmLSw ao Regierung. zu versuchen, sich vor Tenn n°^Zl ^ ergen^ Landes zu rechtfertigen. "d °MKuseh-u daß das dauische Voll W -mt-rrichtet, eine un-> fe’ÄÄÄÄttJÄ ‘5 iSÄ'tSÄS,“** mi «■ Wir und die Alliierten dagegen sind in diesen Kriea z-ur Ner- tfin’ £*& hrneingezerrt worden und haben 2»»« ^"Abwendbares Verhängnis vor mrs gesehen. Daher be- (Äos^7- trotz der iDtfer und Verluste. Die Gewä^: des und wZPi ■•{? dem engen Bündnis mit den Alliertien rn der völligen U e b erern st rm mn ng in ihren An- Die>e Ue&etcmftimnumg ist schwer erzielbar in- Rutzland und den westlicl>en Alliierten Es sind l.edoch^ alle M aßregeln getroffen, zu diesem Ziele ^^angen. Unsere Vertreter, die mit den irötigen Vollmachten Liehen smd, nehmen Masten Anteil an der Beratung aller fragen, die von dm Alliierten in den Konferenzen in l l " e J H-vLrj-^ n g l ö rt behandelt werden. Außer zum Zwecke dieser politischen und militari,chen Beratungen wünschten die Alliierten, Vertrete: zur Besprechung von Maßregln zusammentreten zu lassen, die zur Vorbereitung eines künftigen üÄ ?Ir l l §. e r n Vun d n isses ergriffen werden müssen Die Wicht^keit dieser Frage liegt aus der Hand. In der Tat, wenn ern Bundms unerläßlich ist zur Erreichung eines Erfolges in S'? 1 q 1 ? so ist ein Bündnis nicht weniger notwendig, unr die Zukunft aller zu sichern rn einer Zeit, wenn wieder Friede ist. Wenn man mrt einem Feinde wie Deutschland zu tun hat^ das feit langen Jahren unter dem Deckmantel Lra- ditwneller Frennchchaft die Aufmerksamkeit der Nachbarn einzu- schlasern sich bemühte während es zu gleicher Zeit sein Schwert !,™Aw l, ^ AÄ bei an. nützliche Mittel zu denken, um erner Wiederholmig von Erergnipen zuvorzukommen, wie sie mrt solcher Schnelligkeit sich vor einemhalb Jahnen entrollt haben. Derit,che Regierung gleicht dem Volke gegenüber ihren Generalen, dw die Soldaten bei ihren Angriffen berauschen, um sie ungestümer zu machen. Die deutsche Regierung bemüht sich den kriegerischen Euer der Massen aufzustacheln und difte glauben zu machen, daß dre Gegner eine vollständige Ve 7 -nich- tung des deutschen Volkes wollen. Ist es nötig zu sagen, daß eine ,olche Behaupwng nun los ist? Wer könnte darauf eine .Kation von 70 Millionen verfchwiliden zu lassen^ Dre Alliierten hatren niemals einen solchen Gedanken: sie fordern >ar sich das Recht, sich in Freiheit in ihrem Lande zu entwickeln UM rühren nicht an dem legitimen Reckte anderer Nattoneri- ihr Erhaltungstrieb fordert nur, daß sie dein unerbrttlick-en Egois- mus und M raubgierigen Appetit, den kennzeichnendeil Zügen des P r euß ent ums, das nicht immer die Syurpathien Deutschlands gehabt statt ein Ende machen. Dieses Preußentum nmß t\ ”A U r qu e ^ a l ll nx .Mach tlosig keit gez wnngen merken. 'Senn es anders Ware, waren alle Opfer der Alliierten vergebens. Wrr sehen ebenso wie die Alliierten llar das sti^ crr ^ ( ^ en Essen. Wie sie, folgen wir ohne Schwanken. bZn Wüge, den wir uns vorgezeichnet haben. Dieses Bündnis gestalteten wir zu cnnem vollständigen, ohne daß einer der Alli- einen, Teil seiner Unabhängigkeit und Persönlichkeit zu opfern brauchte. Es ist Nicht, nne bei unseren Feinden; dort werden die Mtrerten jn Vasallen. Es ist iatsächlich schwer. Iwch von Oesterrerch-llngarn. der Türkei nnd Bulgarien vom türkischen Humor. Der Türke besitzt Mutterwitz, großes Verständnis für Sitna- tlonskor.iik und emm gewrffen phslosophi>ck>en Sinn: das sind die GrundÄrmente des turNschen .Himwrcs, wie sie sich vor allem rn .dec klasnichen Gestalt von sstasreddin .Hodscha, dem im «anrcn iveiten Tnrkenrerch« wohlbekannten Vertreter- des Volkshnmoses verkorperi,. Nasreddm ist Enlenspiegel nnd Weltlveiser-, Witzbold ^Schelm m cm^Perstm, und eine große Reihe der von ihm nbsrlicstrten Geichichten rst gar köstlich zu hören und zu lesen ™ ^ erscheint dieser Tage unter dem .E "Nasreddrn, der Schelm-" eme von .Herrn. Siegfried Rehm derausgegebene Smnmlung der Fahrten. Meinungen und- Taten dieses lachenden chhilvwpk-en des Ostens, deren »bllshängebogenj wir einige reizvolle Proben entnehmen. Ihr Eulenspiegeleiei, kann es stiasreddin nnt unserem Landsvianne ganz nnd gar auf- nehmen, ’^o geht eu einmal in einer Stadt, wo er einen Freund Äfc und sagt M den Leuten: „Wenn ihr ein Geheimnis wipen tvollt, so kommt heute abend in die Moschee, dann sollt ihr es vernehmen." 9lbends ist das Gotteshaus gedrängt voll, Nas- reddin ersteigt dm Kanzel und redet die Versanrmelteii an- Aha ihr ,erd gekoninien, um das Gehernmis zu hören. Oder näßt ilw es vielleicht schon?" „Wie sollten ,vir es wissen?" „Dann will ich K l«ber, morgen lagen, ihr spetdet dann bester gesamviell fem. Mit dref-en Worteil verliest er die Kanzel. Am nächsten Lage da^ gleiche Spiel: i>re,elbe Frage, dieselbe Antwort Als aber Nasreddin am dritten Tage wieder vor der versamnkelten Gemeinde erschien, hatte diese sich vorher geeinigt nnd auf seine syrage, ob sie das Geyeinmis schon wüßten, gaben sie die schlaiie Antwort: „Einige voii uns wffsen es, die andern aber wissen es urcht." Seht, das trifft sich ja prächtig." versetzte nun der Schalk, „dann mögen biejem^eit von euch, die es wissen, e^- den- ^urgen verraten, die es nicht wissen." Sprack-s und verschwand eckigst duvckf ein Hinterpförtcheii. Irr anderen Fällen aber stellt Nasreddin selnen Witz in den Dienst des Gemeinwohls. So in lenem Falle, wo ein besonders gestrenger Wali den Bürgern seiner Vaterstadt Ak.chehr veiP geivöhnten wid ihnen sehr lieben Wein- genuß aufs ftkengste verfolgte. Als sie sich gar nicht mehr zu helseii wußten, wandten sie sich an Nasreddin, den Unerschöpflichen, und er sagte ihnen auch Hilfe zu. Er ließ sich beim Wali wegeii Werngenusses denunzieveii. Alsbald* ward er vor den Gewaltigen beschieden, niid als er von . ihm des Weingenusses beschuldigt wurde, leugnete er es gar nicht — er leugnete nur^ gegen die Gebote des Korans verstoßen zu haben. „Ha, wie soll ich das verstehen?" ^ftagt der Wali empört . . . Ja. antwortet der Sckielm, er habe den Wein ~ - gegessen. Der ungläubige Wali befiehlt ihm, dies seltsanre Verfahren ihin zu zeigen. ^Nasreddin nimmt sich ein Stück weiches Brot, formt es zu einem Becher, schüttet Wein hijrern, steckt das ganze in seinen Mund und kout mit vollen Backen. Da ist der Wali besiegt und überzeugt, daß mair den Wein auch essen kann. Fortab aber wußten die Burger von Akschehr dirnk Nasreddins schlauht'it, ivie nian den Wein genießen und dabei doch« den: Koran treu und vor deirr Wali Unsträflich bleiben köime. Eist. Zug, tex Nasreddiirs Worte und Streiche oft kennzeichnet, ist der einer philosophischen Weltbetrachtung. Einmal traten ihir ein paar Knaberr mit der Bitte L>ack voller Nüsse „nach Gvttes Werse" wrt« sie zu verteilen. Ihisrchdin war einverstanden und gab dem einen eine Nuß, dem andern eine vandvoll, dem deckten Knaben aber ernen halben Sack Nüsse Darüber verwunderten frch die Knaben und fragten: „Was ist ^•' u £?J ne merkwürdige Teilung?" Nasreddin versetzte: „So noch, jetzt wlll ich teilen M Art eines Knecytes." Dcmnt teilte er gleichmäßig Mit ^?lo^Echen Denkweise verbindet sich zchweilen ein schlagender Galgenhumor. Eures Tages, als er iiber seiner Haustür etstws ausbessert, verliert er das Gleichgetvicht und stürzt die Leiter herunter, ohne sich jedoch zu verletzen. Ein Geinüsehänd- ler, der gerade des Weges kommt, ist ihm behck'flich, sich zu cr-t heberr, und sagt, indem er ihm den Staub vom Rocke abklovft trchtend: ,^a hast du aber Glück gehabt. Mal) ist dir gnädig qe- we)en. Was sagst du, gnädig?" erwidert Nasreddin. „Von allen d ( sprossen hat er mir keine einzige geschearkt!" Vollends unerschöpflich sirrd Nasreddürs Witzworte Es wimmelt da von allerliebsten Hlltorchen. Als der ffrrchtbare Tirnur Lamerlan mit seinem Mongolenheere sich! der Stadt Akschehr näherte beschlossen die geäugstigten Bürger, ihm den llugen Nasreddm zur Begrüßmrg «rtgegenzusenden. Nasreddin war be- «rt und sagte seiner Frmt, er hatte es für passend, Timur ein Geschenk anMckreten. „Was mernst du, was passender wäre- Fergen oder Quitten?" Natürlich Quitten," versetzte sie, „denn dr^e smd großer und chöner." Worauf der Schelm: „Es kann nicht ichaden. hin Und wieder den Rat einer Frau zu hitren. doch gebretet dre Klugheit, stets das Umgekehrte von dem zu tun was sre rät. ^ werde daher Feigen wählen und keine Quitten " So begab er sich, unt eineur Körbchen voller Feigen in das Lager des Gefürchteten Als er Timur sein Geschenk darreickte, zeigte sich der Fürst über deffen Winzigkeit so entrüstet, daß 'er seinen Lienern den Befehl gab, Nasreddin die Feigen einzeln an die Glatze zu werfen. M,o geschahs, aber bei jedem. Wurfe der Diener- Horte man Nasreddin inbrünstig ausrufen: „Allah sei Dank Allah sei Dank!" Schließlich wurde Timur nengirrcg, den Grund dieser selHamen Danksagung zu vernehmen, und ftagte Nasreddin was ferne Worte denn zu bederckeir hätten. Da erhielt er die Antivorh: „Herr, ich danke Gott, daß ich dem Rate meiner Frau nicht gefolgt bin. Denn wenn ich, wie sie mir vorsckstug, statt der zeigen Quitten genonrmen hätte, so Iväre von meinem Kopfe zetzt nrckts mehr übrig." Auch der derbere Ton ist Nasreddiu nicht frem e, obgleich sich seine Geschichten nie ins U u au ständige oder gar ms Zottge verlieren. Eines Tages versank er vor einem Gatter, darm eure Kuh eingepfercht ivar, in Betrachtung, lieber ihm flog eine Nachtigall. Ta meinte Nasreddin, daß es doch hart nnb ungerecht aus der Welt zugehe. Diese große Kuh muß sich mit emem so engen Raume begnügen, während der kleinen Nachtt galt der ganze nuernveßliche Weltenrau in zur Verfügwrg steht Gerade, nne er zu diesem Schlüsse gekommen ist, läßt die Nachtigall etwas fallen, das just die Nase des PhckosopisMu trifft. Erschreckt wischt er die unerbetene Spende mit dem Taschentuche ab imd denkt bei sich: „Nein, wahrlich es geht doch alles gerecht zu Denn bedenke, Hodscha, wenn das jetzt die .Kuh gewesen wäre als unabhängigen Staat zu sprechen, da die Hände der Deutschen dort zähe m der Armee und allen Zweigen der Verwaltung die Macht an sich gerrssen haben. Die Gewohnheit enger Zusammenarbeit nnt dem alliierten Frankreich erlaiibte beiden Ländern, alle Hilfsmittel leicht imd schnell zu or* MNlsreven und zu vereinheitlichen. Seit dein Tage, au dem das Bündnis die Feuertaufe erhalteii hat, bin ich glücklich, aufrichtig^ Bewunderung auszilsprechen vor der Energie und dem Talent, die da^ franzolljche Volk zur Vorbereitung des Sieges entfaltet hat. ^re von Frankreich auf diesem Gebiete geleistete)c Dienste, die oft ernem oberflächlichen Beobachter entgel)en können, sind nicht loeni- ger groß als die glänzenden Erfolge seines tapferen Heeres. Da^ für dre gemeinsame Sache vergvsseue Blut macht die Bande, die die beiden Lanoer vereinen, unzerreißbar. . Ich bin glücksich, noch, einmal zu bemerken, daß die f r ü h e r e n uc i ß v e r st a n d n i) f e , die lmrge über imsere Beziehuirgeri zu England geschwebt haben endgültig beseitigt sind, mid verschwaikdan, sobald fte klaren Blickes aus der Nähe betracAet wurden, so >oie nächtliche Visionen beim ersten Licht des Tages verschwinden. Meine Herren Abgeordneten? Tiezenigen, die bald die Verbündeteii besucheir' werden, werden mit eigrmen Augen alles sehen, was von ihiwn ii^> Soldaten zu Lande und zu Wasser getan iwedeir Volk^ ^ ^"bln Sre ihnen die herzlichen Gri'iße des russischen Die italienischen Trnppen Schwierigkeiteil des Gevirgskrieges zu überwinden haben, ^ E-'^^rrelcher Schritt für Schritt aus Gegend«! zurlick ^Ldem.llerung fert langem von der Rückkehr zum italienischen ^ ^umt. Ain balkanischen und adriatischen Ufer be- Italiener gemeinsam mit ihren Berlnmdeten dm ge- 5 S M ä ' WiWen * m§ UtÜ> .^ON, daß Rußland, Frankreich ilnd England, um den von derr Hemden veroreiteten lügnerisckfeir Gerüchten über e-nen JJ 1 “ Alliierten zu unterzeichnenden Sonderfrieden; em Ende zu liwchen, schon zu Anfang des .Krieges erklärt haben, daß sre untrennbar verbimden sind, npd das denkwürdige Abkommen vom 5. August nnterzeichneten. Letzthin schlossen sich Japan und Italien dem r 30. November 1915 in London unterzeiL kann also glauben, daß die törichten Gerüchte von einem SorWerftieden, die beständig wieder Miftauchen, ein für allc- ^x 9C r n ünd. wenn die Mächte, die den Vertrag unter- ^betrachten eine internatioiiale Verpflichtung nicht als mm ritzen Papier, der sie zu nichts . }; traurige Nachrichten gelang«! zu uns aus den zeitweilig vom ^.-emde besetzten Gebieten. Sie sehen, was in Polen, dieser unserer Schwesternation, vor sich geht, im heroischen Bel- Serbien. Tort herrscht ü^rall nnDersohnlicher Schrecken mit Elend vereint. Es genügt, an das ungeheuerliche Beispiel der Ermordung von Mis; Eaoell sic 5™??' das Leben unter deutscher ^schuft den ^ . lUlf welchen Deutschland seine eiserne Faust uMücklichen Opfern, die unter harten Prüftiiigen schmmhten, können wrr inzwischen nur zurufen: Dtut, die Stimda der Befreftmg hat gesMagen! Wie eine aranstmv-' Ironie schallt das Lob, das pwutschen sich selbst ertellen^f die Wohltattn ht ^besetzten Gebiete angeblich über- w Lr-vS; U ~ eu r ^ c ^ en . surd besonders stolz auf di? Gründung der polnischen Universität m Warsck)au. Das ist eine Falle mit ^ Vertrauen des durch die Deutschen zerstörten Polens rechnen, «wer das' Unlernehnirn ist im voraus znm M-berfol-! verurteilt. Seit Beginn des .ltzrieges hat RnPand^^ Bereinigung der Leile des' zerstückelten Polens' auf seine Fahnen scken 3U I ^Enng einer selbständigen deut- -^de enigeietzt haben, hervargehoben lvorden. daß die Mode- °us über d« ganze Welt teilet ivchnger durch Geschmack, als vielmehr dl>rm gesuchte Verwegenheit, ,a selbst Exzentrizit« kennzeichnÄM Ä den Franzo,en wurde diese Kritik, wie sich verstech sehr- übel MH französischen wcode itfyun seit geraumer leit blltxi, rin* muß, wie srch bei Kriegsbeginn Paris plötzlich mft ganzen neuen Generationen von Zungen Mädchen zu bevölkern schien Mau sab mi ! ^Euhen mit hoh«i Absätzen dabin- .leicht lind kurz bekleidete Gestalten, an deren Schüben dÄ d^aße verlängerten, als die Schir^selbst llchEmvm^chchn susammengehalten wurden, immer MWWEMM K .mnigsttns d s T vpelch ÜSlpsS WLMWDMZM Mb fr bei bipfnr Vim,' k Urb-, datz sre hei manchen, ja ■iS? Gestalten zu reizenden Wirkungen llil.it - roelchc Mvue täte das nicht! . aber diesen m'rciilirfvir ovch sehr viel zahlreichere Unsächnheiten gegen- W mÄwri klagt das französische Blatt), b mc ?, u ^dauern soll, dre ^yranuei der Mode oder den Mut foloen^^M^Äl? nehmen, nur um der jüngsten Mode zu N^u. Modenr ,em löscht alle Jrrtümer und alle Fehler der ^ genügt also, daß man einen gut geschnürten und armen Schuh sieht damit man nicht mehr die s/b? M Nernen, zu dünnen oder zu dicken Dinge JfJI' E. Schuh bedeckt, ohne »re zu verhüllen. Es genügü den Rock kürzer macht, mm iricht mehr die ülx-r- guellende Flut einer von der dcatur reichlich bedachteil Taille — Französische Kritik au der französischen Krreasmode. Bon deutscher Seite ist wiederholt, und besonders c* ... . ' V viu/uuHa um» irci viuirtr »'"hrt man den einzelnen Fall, den der „Tempo" lner bespricksit auf grundsätzliche Fragen zurück, so erkennt man Gleicht, da kr «n»>>« te* Auliatzes IN , einer Kritik der fmnzosischen Krieas. more den von deutscher Seite erhobenen Einwänden g»gen dös Vmahren der französischen Vivde überchwiM sehr steht Heschri-ebeu. Dieses Ziel, tom Herrscher gewiesen, vom Ober- LefthlShaber der Heere kmrdgetan. liegt der russischen Gesellschaft cwr Herzen. Es hat die Billigung unserer Verbündeten erhalten. Dieses Ziel ist unveränderlich, das unsere jetzt wie früher. Wie -si^ht nun Deutschland diese Bestrebungen des ganzen polnischen ^Volkes cn:? Sobald es Deutschland und Oesterreich-Ungarn ge- Laug, in Polen einzndringen, beeilte inan sich, diesen Teil des bisher ungeteilten polnischen Gebiets unter sich zu teilen. Man spricht von Absichten, die Deutschland haben soll, im Austausch gegen neue Verspreästmgen und imaginäre Zugeständnisse, in den «kklpierten Gebieten einige Hnnderttausend Polen auszuheben, damit sie sich als 'Kanonenfutter für den Triumph! des Germanismus Löten lassen. Ich will nicht glauben, daß das von hohen nationalen Gefühlen beseelte polnische Volk, das sich bei Beginn des Krieges beeilte, sich zur Verwirklichung des jedem' Polen nationalen Ideals den Russen anzuschließen, sich dazu verleiten lassen könnte, einAnwilligen, sein Blut für die Tyrannen Polens zu vergießen. Ich komme zu unseren gegenwärtigen Beziehungen zu den Neutralen, zuerst zu den skandinavischen Nachbar?:. Oft habe ich erklärt, sei es im Schoße der Duma, sei es in Unterredungen mit verschiedenen Persönlichkeiten und Vertretern der Presse, daß wir gegenüber Schweden _ Feine anderen Gefühle hegen, als die aufrichtiger Freundschaft und lnur wünschen, die engen Beziehungen guter Nachbarschaft aufrecht zu erhalten. Unglücklicherweise gibt es auf der anderen Seite des Bosnischen Meerbusens ?wch Leute, die durch die Macht eingewurzelter Boruneile und unter einem gewissen Einfluß von Verleumdungen unserer Feinde Vorurteile und Mißtrauen gegen Uns hegen. Es ist indessen ganz klar, daß Rußland und Schweden von der Natur selbst dazu bestimnrt sind, im Frieden miteinander M leben und ihre gegenseitigen wirtschaftlichen Interessen Frucht tragen zu lassen. Ter Vorwand von Kollisionen kann nur ein künstlicher sein. Weder sucht Schweden irach den Worten seiner leitenden Männer eine torritoriale Vergrößerung auf Kosten Finn- fkands, noch streben wir nach dem Gebiete unseres Nachbarn im Norden. Was sollte in der Tat uns die skandinavische Halbinsel Mieten! Einen eisfreien Hafen cm! Eismeer? Wir haben einen auf Eigenem Gebiet und die intensive Arbeit der russischen Ingenieure wird bald alles getan haben, um ihn durch einen Schienenstrang •mit dem Herzen Rustlands zu verbinden. Nicht nach den skandinavischen Gestaden fühlt sich Rußland durch seine Geschichte hin- gezogen. Nach einer ganz anderen Richtung nruß es einen Aus- gMlg zum freien Meere gewinnen. Rumänien "hat während dieser Periode die von ihm gewählte Neutralität weiter aufrecht erhalten. Tie Ententemächte finden sich mit dieser Lage ab, überzeugt, daß Rumänien seine Interessen, nicht verraten würde, wenn die Stunde schlage?: wird, die nationale Einheit auf Kosten seines Blutes zu verwirklichen. Es kann sicher sei?:, daß es bei denen, zu denen die natürlichen Sympathien seines Volkes gehen, wirkliche Unterstützung finden wird, lueiti: es sich gegen Attentate des gemeinsamen Feindes gegen die Unabhängigkeit seiner Entschlüsse wehtt. In meiner letzten Rede habe ich der militärischen Nnterneh- INung unserer Mliierten ausser Halbinsel Gallipoli Erwähnung getan. Ohne sich durch kostspielige Opfer abhalten lassen, haben sie hartnäckig gekämpft, um eine direkte See- 'verbindung rnit uns herznstellen. Aenderungen in der strategischen Lage habe?: die Abreise dieser Truppen erforderlich) gemacht. Ein Teil wurde nach Saloniki geschickt. Was die Landung von Abteilungen der Alliierten in dieser Stadt und die Deutung Dieser Ereignisse in Berlin bettisft, glaube ich bemerken zu müssen, daß der deutsche Reichskanzler in einer Rede vom' 9. Dezember die Beziehungen der Ententemächte zu Griechenland berührte und ihr Vorgehen mit dem Vorgehen der Deutschen in Belgien verglich. Nun sind der Einmarsch und die Verwüstung Belgiens wahrhaftig Verletzungen heiliger Verpflichtungen, d:e Preußen im Jahre 1839 übernommen hat. Aber in der ganz friedlichen Landung der Truppen der All::er^ tcn in Saloniki gibt es nicht das geringste Attentat gegen das Recht. Ter Artikel des zweiten Londoner Vertrages vom 3. Februar 1830 gibt jeder der drei Schutzmächte das Recht, Tttchpen auf griechisches Gebiet, das sie befreit haben, zu führen unter der Bedingung, daß die beiden anderen Mächte e:nw:ll:gen. Es ist unnütz, hinzuzufügen, daß die Zustimmung Rußlands von Anfang an unseren Verbündeten zu gesichert ?var, und es ftnd alle Erfordernisse des erwähnten Artikels erfüllt. Außerdem wurden die Truppe?: aus Verlangen des Chefs des gr:ech:- schen Kabinetts nach Saloniki geschickt, der :n der ihm geleisteten Hilfe ausschließlich ein Mittel für Gr:echenland sab, seine Verpflichtungen gegenüber Serbie?: zu erfüllen. ' Tie Ungewißheit, ob Gr:echenland die Verpflichtungen se:nes Vettrags aus führen würde, zwang die Serben, sich eine gewisse Zurückhalt?:ng aufzuerlegen, üm sich der Mitwirkung Griechenlands nicht zu berauben. Das serb:sche Oberkommando hatte die Möglichkeit, die bulgarische Mobilrsatron durch eine rasche Offe?:sioe zu verhindern. Da nicht der germgste Zweifel bestand, daß eine solche Mobilisation sich gegen d:e Serben und seine Verbündete?: richten würde, wäre ein Angr:fs gegen Bulgarien in dem Auge?chlick, wo es Truppen zusammenzog, mchts weiter als eine berechtigte Vetteidigungsmaßnahme gerochen. ^rotz- den: wollte die serbische Regierung nicht die Vera?:twortung über- ?:ehme?:, den b rüder mörderische?: Krieg begonnen zu haben. Wer diese Seelengröße fand in Griechenland kein Echo. Die griechtsche Regierung legte die gegen Serbien übernommenen Verpflichtungen aus ihre Art aus. T:e serbische Armee verrichtete Wunder von Ausdauer und Tapferkeit. Ten Serben gelang es schließlich, sich den Weg bis zun: Meere zu bahne?:. Jetzt ist dank den Bemühungen unserer Alliierten, besonders Frankreichs', das serbische Heer nach Korfu gebracht ?vorden. Natürlich ist diese inilitärische Streitmacht, aus die sich im Oktober Deutsche, Oesterreicher und Bulgaren warfen, nicht mehr so zahlreich, aber sie ist ein sicheres Unterpfand für die Wiederherstellung Serbiens. Das ttag:sche Schicksal, das einstweilen Serbien niedergeworsen hat, hat auch Montenegro nicht verschont. König Nikolaus hat mit seiner Familie ?:?:d einem Teil der Regierm:g das Königreich verlassen, um nicht einen schmachvollen Frieden unterzeichnen zu wüsten. Von Frankreich aus schrieb er dem Prüfen Mirko vor, die montenegrinischen Truppen zu retten und sie mit den Serben zu vereinigen. Er hat dem Prinzen nnd der: zurückgebliebenen Mmistern verboten, in irgendwelche Besprechungen m:t Oesterreich-Ungarn einzutreten. Man hat der Diplomatie der 2lll::erten vorgeworfcn, daß es ihr nicht gelungen ist, Bulgarien aus ihre Seite zu bringen. Ich gebe zu, daß unsere Diplonnttie nicht den kürzesten und sichersten Weg gewählt hat. Die Besetzung voi: T e d e a g a t s ch hätte das bulgarische Volk beeinflussen und veranlassen können, einen Ko bürg, der ihm fremd ist, vo?: der schiefen Ebene brudermörderischer Gelüste zurückzuhalten. Wer selbst in diesem Falle rväre es den Mliierten vielleicht nicht gelungen, Serbien eine Katastrophe zu ersparen, denn überem- stimmende militärische Unternehmungen aus dem Balkan bieten immer außerordentliche Schwierigkeiten dar. An: 3. Februar siel Erzerum. unsere Truppe?: rückte?: vor. Nach unserem Rückzug von W an vervielfachten die Türken ihre Grausamleiten gegEu die Armenwr. Sasonow spricht sodann von der angeblichen Absicht Deutschlands und der Türkei, ein ungeheures germanisch -musel- manisches Reich zu gründen, das von der Scheldemündung bis zu??: persischen Golf reicht. Dieses Reich, das in den alldeutschen Träume?: als ein neues Kalifat erscheint, und das den Name?: Kalifat von Berlin verdiente, soll nach Ansicht der Alldeutscher^ den: geschichtliche?: Bestand Rußlands und Großbritanniens einen tödlichen Stoß versetzen. Ein erschreckender Traun:: aber Gott ist barmherzig. Tie Berliner Politiker, die diese kühnen Pläne hegen, vergessen nur ei?:e Sache, die uns und unseren englischen Freunde?: einigen Trost verschafft: Wenn dieses Reich unter deutschem Hammer gesch?niede.t werden könnte, dann ^?vürde es nicht einen Tag dauern; ?:icht bloß wegen seiner in?:ereu Schwächen, sondern vor allem, weil ihm das Unerläßliche zur Behauptung seiner Existenz fehlen würde, ?:ämlich die Herrschaft über das Meer, die glücklicherweise in den starken Händen unseres ruhmreichen verbündeten Großbritannien ruht. So lange dem so ist, wird das Kalifat von Berlin unsere Existenz nicht bedrohen. Saso?:o?v wies i?n weiteren Verlaufe seiner Rede auf die Gärung in Persien hin, die ihn gezwungen habe, im vergangenen Herbst die dortigen russischen Kontingente zu vermehren. Die Lage besserte sich seither nach einigen entscheidenden Aktionen der russischen Truppen merklich. Der Schah drückte dem Zaren feine Ergebenheit sowie die feste Absicht aus, eine Rußland und dessen Verbü?ck>eten günstige Politik zu verfolgen. Auch das neue persische Ministerium habe eingchehen, daß ein vollständiges Einvernehmen mit den Rachbarmächten Rußland und England im Interesse Persiens gelegen sei. llnsere Beziehungen zu der Negierung des Schahs haben einen normalen Charakter angenommen. Sasonow hob sodann hervor, daß Japan dauernd und fortgesetzt am 'Kriege teilnehme. Besonders für Rußland sei diese Mitwirkung unendlich wertvoll. Sie betätige sich in einer Weise, die durch eine Reihe von Bedingungen festgesetzt sei und die für die gegenseitigen Beziehungen beider Länder kennzeichnend sei. Der Sturn:, der über die Welt fegte, kräftigte die russisch-japanischen Beziehungen u?:d zerstreute die letzten Spuren vergangener Vorurteile. Beide Länder, von de?:en sich schöne Ausblicke eröffnen, müßte,: ihre gegenseitige:: Interesse?: in Einllang bringen und sich vor gemeinsamen Gefahren in acht nehme?:. In Japan begreife mau ebensogut ?vie in Rußland, daß die politischen und wirt'chaft- lichen Gewalttätigkeiten Deutschlands in China eine beständige Drohung für den Frieden in Ostasien bilden/ Die russische Regierung sei hier für eine Nichteinmischung. Wenn er im Einverständnis ?nit de?: vier Ententemächten dem Oberhaupt der Vollzugsgewalt in China den freundlichen Rat erteilte, die Einführung einer neuen Ordnung der Dinge aus einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, so geschah dies nicht, um 'die souveräne,: Rechte Chinas zu verletzten, sondern um darauf hinzuweisen, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen innere Umwälzungen China und den Ententemächten schädlich sein könnten. Sasorrow erklärte am Schluß seiner Rede, das Interesse, welches die amerikanische Industrie dem russischen Markte cnt- gegenb ringe, gestatte die Hoffn?:ng, daß außer den sreundschast- lichen politischen Beziehungen, die gegenwärttg zwischen Rußland und Amerika bestehen, auch eine wittschaftliche Annäherung sich vollziehen kön?:e. . Nach einem Dank tm die Regierungen Spaniens ?md Hollands für den Schutz, de:: sie den im feindliche?: Auslande befindlichen Russe?: angedeihen ließen, schloß Sasonow folgendermaßen: Die letzten Worte, die ich heute hier aus sprechen werde, sollen die Hoffnung ausdrücken, daß die Kraft der Begeisterung, die Sie seit Beginn des Krieges bewiesen haben, und die im Auslande unseren Freuuden und Feinden gezeigt haben, daß sie sich mit der Regierung eins fühlen in dem Kultus des Vaterlandes, unversehrt bleibe?: wird, danrit nienurnd, weder Freund noch Feind, sagen kam:, daß sie gefunken ist. Denn diese Kraft ist die Bürgschaft unseres Sieges. _ . Holzvefftcigerung im Gietzener Stadtwald.! Montag, den28. Februar 1916,vormittagS9'/2Ubr beginnend, werden in: Gießener Stadlwald in den 'Distrikten Vevusberg, Uriulum, Pbilosophenwald, .Hegbolz. Saudberg meistbietend versteigert: 107 St. = 3,79 Fstm. Fichten-Derbstangen, 130 „ =1,66 „ Fichten-Reisstangen, 900 n =* 0,84 „ Fichten-Bohnenstangen: 1 Rm. Birken-Schsityolz, 5 „ Eichen-Scheitholz, 1,6 „ Ktefern-Scheitholz, 5 „ Fichten-Scheitholz, 54,5 „ Buchen-Knüvvelhol-, 21 „ Eichen-5knüvvelholz, 168 „ Kiesern-Äwüppelholz, 31,2 „ Fichten-Knüppelholz. 9,2 „ Weißtann Knüppelholz; I960 Wellen Buchen-Reisig. 100 „ Eichen-Reisig. 4070 „ Kiefern-Reisig, 1800 „ Fichten-Reisig; 1 Rm. Elchen-Stockboiz, 15 „ Fichken-Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Kretsstraße nach Rödgen Ltm Trieb. Gießen, den 23. Februar 1916. Der Oberb ürge?7meister. I. BGrünewald. [1435B Der Voranschlag der Stadt Lich für das Rechnungsjahr 1916 liegt vom 26. Februar 1916 auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei eine Woche lang offen. Belelligte können innerhalb der Offeulegungssrtst den Voranschlag einsehen und bet dem Bürgermeister schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen seinen Inhalt Vorbringen. Die Erhebung einer Umlage ist beschlossen, zu der auch die AuSmärker herängezogen werden. Lich, den 28. Januar 19,6. Großh. Bürgermeisterei. Ni0iTi Dörmer. l 14318 Jagd-Verpachtung. Die Jagd der Gemarkung Lützellinden, 882 ha einschl. 115 ha Wald, soll am Mittwoch, den 22. März, nachmittags um 2 Uhr, auf dem hiesigen Rathaus vom 1. April d. Js. ab auf 9 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet ist von Bahnstation Großen Linden zirka 2 Kilometer, von Dutenhofen 2 l / a Kilometer entfernt. Die BerpachtungSbedingungen sind bei dem Unterzeichneten offen gelegt. Lützellinden, den 22. Februar 1916. Der Jagdvorsteher. Ho ßb ach. 1412 Jagd - Verpachtung. Die Jagdnutzung auf den Grundstücken des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Garbenheim soll für die Zeit vom 1. April 1916 bis 31. März 1925, also auf 9 Jahre, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Verpachtung findet Samstag, den II.März 1916 , nachmittags 2 Uhr, in der Gastwirtschast Henopp zu Garbenheim statt. Die Pachtbedingungen liegen 14 Tage, vom 2.5. Februar bis einschl. 9. März 1916, in der Wohnung des Unterzeichneten Jagdvorstehers offen. Jeder Jagdgenosse (Grundeigentümer) kann gegen die Art der Verpachtung und gegen die in Aussicht genommenen Pachtbedingungen während der vorerwähnten Auslegungssrist Einspruch beim Kreisausschuß in Wetzlar erheben. Der Jagdbezirk ist zirka 782 hagroß, darunter zirka 62 ha Wald, hat guten Wildbestand, namentlich Rehwild. Garbenheim, den 22. Februar 1916. Der Jagdvorsteher. Binnecker 142S i Bilanzvom Jahre 1915. Aktiva. ,fC Kassenvorrat 56.66 Warenvorrat 9905.39 Ausstände nach Angabe des Lagerhalters 3208.44 Mobilien nach lOv/gAbschreibg. 118 24 Geschästsutensilien 32.73 13 321.46 Passiva. jMo Reservefonds Mitglieder- guthaben Betriebsumlage Warenschulden Noch zu Zahlende Geschästskost. Reingewinn 3410.— 948.— 1873.27 2814.74 1041.74 3233.71 13321.46 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1914 . 96 Während 1915 schieden aus . . _1 Es traten während 1915 zu Stand Ende Dezember 1915 95 \ 99 LandwirtschastlicherKonsumverein E. G. m. u. H. Hausen. Hausen, den 15. Februar 1916. 1426 Hörr, Direktor. Ludwig Happel, Rechner. niiplelnn fürHerren und DUu llulvl 11 Knaben-Anzüge moderne gute Stoffe, werden sehr billig abgegeben Günstige Gelegenheit für Wiederverkäufe!-. 1418 a Kaufhaus Katz Bahnhof- strassel4 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rabertshausen für 1916 liegt vom 25. Februar 1916 an eine Woche lang auf unserem Amtszirnmer zur Einsicht offen. Es gelangt eine Umlage zur Erhebung, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Rabertshausen, den 24. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Rabertshausen. Neichhardt. 1408 Nutz- und Vremihotzversteigerung. Montag, den 28. Februar d. Js., von vorinittags °/«11 Uhr ab, werden auf dem Zwiefaller Hof bei Eichel sachten, beginnend mit dem Nutzholz und den Ne:se?m, versteigert: 1. Aus der Forstwartei Eicheliachscn: lDistrlkt Kirschberg, Seif und Bleistadtj: Stämme: Hainbuche 6 Stück - 1.61 Fstm. mit 20-24 Ztm. Miueudurclimesser; Eiche : 2 Stück — 1,49 Film, mit 30—34 und 3 Stück — 1,86 Fst?n. mit 25—29 Ztm. Mitiendurchmesser. Brennscheiter Rm.: 132 Buche 1. Kl., 68 Buche 2. Kl. Knüppel Rm.: 56 Buche 1. Kl.: 34 Hainbuche: 15 Eiche: 22 Kirschbaum: 3 Linde: 3 Birke: 3 Kiefer. Gew. Reisig Rm.: 240 Buchenitammreisig: 50 Buchenastrcisig: 10 Elche: 30 ziirschbaum. ttlrobe Stöcke Rm.: 10:^ Buche: 3 Hainbuche. 2. Aus Forstwartci BurkbardS: iBrennholz Distr. Roth 5, Skutzholz verschiedene Distrikte». Stämme: Lärche 1 Stück 4. Kl. - 0,86 Fstm. und 1 Stück 5. Äl. =0,62 Fstm. Eschen: 8 Stück 4. Kt. = 2 Fstm. Eichen: 2 Stück 4. Kl. = 0,60 Fstm. ; 2 Stück 5. Kl. = 0,16 Fstm.: 28 Stück 6. Kl. = 6,80 Fstm. Aborn: je 1 Stück 5. und 6. Kl. Erle: 6 Stück 2. KI. -- 1,90 Fstm Derbstangen: Fichte 2. Kl. 80 Stück - 6 Fstm. Rutrknlippel Fichte 1. Kl. = 12 Rm. <3 Mir. lang.» Brenuicheiter Nm.: 58 Buche 1. Kl.: Knüppel Rm.: 136 Buche: 50 Eiche (2 Mir. lang): 11 Fichte. Grobe Stöcke Nm.: 7 Buche. Es wird gebeten, sich das Holz vor der Versteigerung alizuseben. Rädere Auskunft erteilt die nntcr- zeichuele Stelle, sowie für die Forstwartci Burkbards der Großh. Förster Sanerwcin zu Burkbards (Post Gedern) und für die Forstwartei Eichcliachsen der Großh. Forstwart Trietsch zu Eichcliachsen (Bost y I fotr) ( *4%) i 4t S /i ^ AiS n ( y ä* t* * f t t* Anmeldung auch vorzcigcn. Schotten, den 21. Februar 1916. Großh. Obersörsterei Schotten. Seidel. 1401 Griiilberger UerijeversilhermgDettill zu Gründern. Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Grünberger Pferdeversicherungs- Vereins soll Tiiililt-g, dell 5 . Mörz l. Js., üchmittags 4 Uhr, in der Gastwirtschast des Georg Bon Eiff (Pinn) dahier stattfinden, wozu alle R^itglieder des Vereins freundlichst eingeladen werden. Ta gesordnung: 1. Bericht über die Geschäftslage des Vereins. 2. Vorlage der Jahresrechnung durch den Rechner und Entlastung des Vorstandes. 3. Wahl von vier Schiedsrichtern für 1916. 4. Verschiedenes. Grünberg, am 22. Februar 1916. Der Direktor. I. V: Schäfer. 1357 D Einberufene - können noch Lebens • Versicherassen abschließen beim Allgemeinen Deutschen Vsrsiebernngs - Verein a.6.1.Sint!gart,atBr.l875 Volle Auszahlung auch L Kriegstodesf alle Sehr mäßige Krlegssn- sclüäaeU.allff. Vabis3 0 /o). | Antrag, beantwort. Die Boslrfcsdireki. in Fr ankinrta.m. Kaiserstraße 66 II., sowie sämtliche Inspektoren u. Vertret. des Vereins. 1318D Vlieeschule »,„d Penfion«». Beginn des S 0 in m e r - S e m e st e r s für alle. Kurse (Schneidern, Weißzeugnäben, Handarbeiten, Bügeln), sowie für die Zloch- und Hansbaltungöschule am 14. März, für das Handarbcits- und das HauS Wirtschafts-Seminar am 2 «. Avril. Anmelduugen für erftere bis 11. bezw. 4. März, für die Seuiiilare bis 15. März. 362 D Prospekte unentgeltlich vom Vorstand. Rheumatismus-, Ischias- und Gichtieidende nehmen die gl iinr.c nd liowährten F©triaa - Tabletten 1414» Zu haben flu allen Apotheken, 31 incralwasscr EmserEräncheo ein Waggon frischest. Füllung eingetroffen, sowie alle anderen medizinisch, u. Tafel- Wasser stets aus Lager. J. Weisel, Mineralwasser-Handlung, Tel. 88. (1037) Sonnenstr. 6. Mdiing. Miiierdnisiitt 1 Waggon frischester Füllung eingetroffen und wird zum selben Preise wie vom Brunnen an Wiederverkaufer, Aerzte, Krankenhäuser, und Private abgegeben. Fean Weisel. Sonnenstr. 6. (, 8 44> Tel. 88. bester Ersatz für Salatöl miede!- eingeti-often und zu Haben bei Neuen Baue 17 Kolonialware?:,D)elikateffen, Weinbnndlung. Telef. 568 U227) Telef. 568