m. 42 Zweiter Blatt 166 . Jahrgang Erscheint Mglnh mit Arrsnnh.ne des Sonntags. Tie ,M^r»cr KnaSbenblMr?" werden dem „Anzeiger" vierrnal wöchentlich beigelegt, das ..ttveisbkN! Mr dev Kr«s Grehen" gweanii nwrhevMch. Die „SlMdrv irtfchafLL tchev Zeit- ertcSyernfm MoMLtlrch $n>ttmnL Samstag, 19 . ßebnrar 1916 Rotationsdruck nnd Verlag der Brühl'schea Universitäts - Bnch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u.Truckerei: Schul- straße?. Geschäftsstelle u.Verlagr^Eol,Schrift- leitung: E^112. Adresse für Trahtnachrichtew Anzeiger Gießen. ■,'Jeaumo/i#-:-:-..., .11 incr# Mayriovt/Sz. vour/. Vu/n&res J?oucei&7i&> JTu/rrMf. Mocrre -ftde Morrs, ts O . 0 //ccutocc 'zrt ibauceu/t-, ,, V r p c -c 1 \ " jJ/enmrcUa^ y^fo^anyil/Aci ,-J* » j farm eteWdfoi R-#C6ois^I /fenJfyrmonjg Sirri/b/hrvtö VdrZijÜ'S , j.'CSr r^at Is-t i \<$au£r- {fafyoitrry. * « *> 0 .deGenicool-i. °A 'Saailly JtrcmttttrrÄri f’tfßrJiiUes- 0 ic* Sf&tonc/uxAtl- ■.■o.at^ogyre Die Front im Westen. m) Verduo-CoRibres nm. W.r.B. 2S7S ätaiBras&irae Froöülnie^ Ans Hessen. Die VoranfchtagsberLtmlS im Finanzausschuß. rb. Darmstadt, 19. Febr. Die gemeinschaftlichen Beratungen des Finanzausschusses der- Zweiten Kammer mit der Großh. Regierung über den Staatsvoranschlag wurden heute vormittag beim Kapitel 7 a Braunkohlenbergwerk und Kraftwerk .LudwigsHoffnung", Wölfersheim, fortgesetzt. In dieser Bera- rung wurde von den Mitgliedern des Finanzausschusses emmütig eine Vertragsschließung des Werkes mit der Provinz Oberhessen über den Bezug von Elektrizität aus der Grundlage und Anwendung der staatlichen und der noch zu erwerbenden Solms-Braun- fels'schen Braunkohlenfelder verlangt, welchem Gedanken sich die Regierung anschloß. Es müßten aber von der Regierung Bedingungen vorgeschlagen werden, auf die eiuzugehen die Provinz Oberhessen sich entschließen könne. Der Abtransport der Möbel des englischen Gesandten. Sodann wurde bei Kapitel 2 in Verbindung mit Kapitel 116, Verhältnis zum Reich, die eilige Anfrage der Abgg. Dr. Osann und Köhler über den Abtransport der Möbel des englischen Geschäftsträgers in Darmstadt, Lord Ae ton, verhandelt. Zunächst stellte sich der Interpellant ans den Standpunkt, daß grundsätzlich bot Einzelstaaten das Recht zustehen. müsse, auch in den Fragen auswärtiger Politik Stellung zu nehmen, weil hierdurch die bundesstaatlichen Regierungen und damit der Bundesrat von den Absichten der Bevölkerung über die einzelnen Fragen der auswärtigen Politik unterrichtet werde. In dem speziellen Falle sei dies aber besonders begründet, da eine Maßnahme des Auswärtigen Amtes in Hess«: zur Ausführung gekommen sei. Die Herausgabe der Möbel habe eine lebhafte Bewegung in Hess«r verursacht, weil man das Privileg der Diplomaten, die Möbel gegenseitig herauszugeben, bei freu feindseligen Verhältnissen gerade mit England nicht verstanden habe, wo doch dies Vorrecht weder für die Konsuln, noch besonders für die in England und Frankreich ansässigen Deutschen, welche ihr Hab und Gut dort im Stich lassen müssen, nicht gegeben sei, auch nicht durch Verträge nachher gewährleistet wurde. Bei dem Vorliegen sol- ckner Ereignisse würde es augezeigt gewesen sein, die Herausgabe der Möbel des englischen Geschäftsträgers zu unterlassen, oder doch der Reichsregierung Mitteilung von den Bedenken gegen die Herausgabe zu machen. Staatsminister Dr. von Ewald gab auf die Anfrage folgende Erklärung ab: Was die Frage anlangt, ob die in dem Artikel der „Hessischen Laudeszeitung" vom 12. ds. Mts. unter der Ueberschrift: „Darm- stadt und Saloniki" gegebene Darlegung richtig ist, so ist nach Mitteilung des Auswärtigen Amts die Pressemeldung von der öffentlichen Versteigerung der Wohnungseinrichtung des Deutschen Konsuls in Saloniki bisher nicht bestätigt worden. Der Gesandte in Athen ist von dem Auswärtigen Amt beauftragt, den Tatbestand sestzustellen. a Richtig ist, daß, ztn^eit die Möbel des bisherigen Königlich Großbritannischen Geschäftsträgers Lord Acton in dessen Wohnung verpackt und abtransportiert werden. Im Interesse der diplomatischen Beamten ist nach Kriegsausbruch zwischen Deutschland und England vereinbart worden, daß es den bis zum Kriege in Heiden Ländern tätig getvcseneni beiderseitigen Diplonraten freiste'ht, ihren in Deutschland oder England zurück gelassenen Hausrat und ihre dem persönlichen Gebrauch dienenden Gegenstände jederzeit aus Deutschland und England auszuführen. Bon dieser Befugnis haben sowohl deutsche, wie englische Diplomaten in mehreren Fällen bereits Gebrauch gemacht. Demgemäß wirrd«: bereits am 22. Oktober v. Js. die besonders verwahrten Wertgegenstände (Schmncksacheu uiw.) des Lord Acton dem von der Amerikanischen Botschaft in Berlin hierzu legitimierten Vertreter des Amerikanischen Generalkonsulats in Frankfurt a. M. übergeben. Am 16. vorigen Monats wurde das Staatsministerium von dem Auswärtigen Amt ersucht, wegen des ungehinderten Abtransportes der Einrichtung und persönlichen Effekten des Lord Acton, das eventuell noch Erforderliche zu veranlassen^ nachdem zuvor die amerikanische Botschaft vvn dem Auswärtigen Amt benachrichtigt worben war, daß der Ausfuhr der Sachen nichts entgegen stehe. Rach der Erklärung des Auswärtiger' Amts würde es dem obigen Abkommen widersprechen! und nicht angezeigt sein, wenn jetzt das Mobiliar Lord Actons zurück gehalten würde, da dies dazu führen werde, daß auch diel englische Regierung deutsches Diplomatengut nicht mehr herausließe. Hiernach war und ist die Gr. Regierrmg nicht in der Lage, Mittel zu ergreifen, zu verhindern, daß das Mobiliar des Lord Aeton aus Deutschland verbracht wird. Das Mobiliar englischer Konsuln ist übrigens noch nicht Nus Deutschland herausgelassen rvorden." Im Lause der Aussprache über dieseu Punkt fügte der Herr Staatsminister noch -an, daß die Negierung den Inhalt der Presseartikel soivvhl, wie den Inhalt der Anfrage der Abgg. Dr. Osann- Köhler nach Berlin mitgeteilt habe, von wo aber die Weisung gekommen sei, daß die Möbel nicht zurü ckg eh al ten werden sollten. Bei der daraus folgenden sehr lebhaften Aussprache wurde seitens der Mitglieder des Finanzausschusses weder die Stellung der Reichsregierung, noch diejenige der hessischen Regierung gebilligt. Zum Schluß beantragte Abgeordneter Dr. Osann folgende Entschließung: Die Zweite Kammer wolle beschließen, an die Gr. Negierung das Ersuchen zu richten, !daß nach dem Kriege bei dem Gr. Hofe Gesandt^ auswärtiger Mächte nicht mehr zugelassen wer- Iden. — Die Weiterberatung des Staatsooranschlags mit der Regierung erfolgt am nächsten Dienstag. _ Aus Stadt und Land. Gießen, 19. Februar 1916. Zur Verbesserung der Lage der Kriegsgefangenen^ Die vom 22. November bis 1. Dezember v. I. in Stockholm) zwischen Vertretern des Deutschen, Oesterreichischen, Ungarischen, Schwedischen und Russischen Roten Kreuzes unter dem Vorsitze des Prinzen Carl von Schweden abgehaltene Konferenz hat sich über eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung der Lage der Kriegsgefangenen geeinigt, tvelche zurzeit den beteiligten Regierungen zur Prüfung vorliegen. Die deutschen amtlichen Stellen haben ihre Prüfting bereits beendigt und in der Hauptsache die Vorschläge der Konferenz, welche in einem Schlußprotokoll zusammengefaßt sind, gebilligt. Den Wortlaut des Schlußprotokolls zu veröffentlichen, wird erst dann möglich sein, wenn auch die Regierungen! David Garrick a!§ Theaterdrrcktor. (Zum 19. Februar.) Der Name des englischen Schauspielers, Theaterleiters u:ü> Bühnendichters David Garrick, dessen Geburtstag sich am 19. Februar zum 2 0 0. Male jährt, ist unlösbar und für alle Zeit mit dem Namen Shakespeares verknüpft. Garrick war nicht nur einer der größten Schauspieler, die jemals gelebt haben, er war der Neugestalter der englischen Bühnenkunst, die im 17. Jahrhundert verfallen' war, der Begründer der glänzendsten Periode der englischen Bühne, der auch für die heutige Kunstwelt vorbildliche Gestalter Shakespeares. Die außerordentliche schauspielerische Begabung des jungen. David Garrick, der als Sohn eines Hauptmanns in Heres- ford geboren wurde, zeigte sich schon in seinem 12. Jahre als er mit Schulkameraden ein altes Lustspiel mit dem heute höchst aktuellen Titel „Der Werbeoffizier" aussührte. Nach kurzem Rechts- stch)ium und dem Betrieb eines Weingeschäftes wandte sich Garrick endgültig der Bühnenlaufbahn zn. Seine für die Wiederbelebung der Bühnenkunst bedeutsamste Tätigkeit setzte 1747 ein, als er das Drury-Lane-Theater in London als Eigentümer und Direktor übernahm. Er widersetzte sich dem schlechten Zeitgeschmack, indem er die minderwertigen Stücke verbannte und die echte Kunst — namentlich Shakespeare — wieder zu Ehren brachte. Freilich hatte Garrick hierbei nicht wenig Widrigkeiten zu erdulden, und die dreizehn handschriftlichen Tagebücher, die in seinem Nachlaß gefunden urch erst vor 16 Jahren in London versteigert wurden, geben von den Freuden, weft mehr aber von den Leiden ides Theaterdirektors Garrick höchst anschaulich Kenntnis. Die Aufzeichnungen reichen von 1747—1776 und sind reich an Kommentaren über die Stücke, die Schauspieler und Schauspielerinnen. Man erfährt, daß das historische Drury-Lane-Theater unter Garricks Leitung am 15. September 1747 mit -dem „Ka u f m a n n von V e n e d i g" eröffnet wurde. Am 25. Iöovember folgten der „Alchymist" und Moliöres „6soorge Dandin", mit dem Resultat, daß das Stück Moliöres abgelehnt wurde, ehe noch der erste Akt vorüber war. Am 13. Februar 1748 wurde „Der Findling" von E. Moore unter großem Beifall allgemein aufgeführt. Zu diesem Stück finden wir die folgende interessante Bemerkung: „Am Tage der 7. Wiederholung des Stückes wurde berichtet, daß Lord Hubbard für diesen Aberld ein Komplott geschmiedet hatte, um den „Findling" von der Bühne zn vertreiben. Dar Grund sollte sein, daß, er zu lang wäre und sie Abwechslung in der Unterhaltung wünschten. Man sandte nach Garrick, er ging zu ihnen nnd setzte wenigstens durch, daß sie bis nach dem 9. Abend versprachen, Fried«! zu halten. Trotzdem wurde mit einer schrillen Pfeife der Versuch gemacht, und ein Apfel wurde auf den Schanspieler Macklin geworfen und andere Anstrengung«: von einigen gemacht, aber ohne Erfolg. Ich glaube, die Haupt' Ursache ihres Aergers, trotz ilyrer Ausreden, war die, daß man ihnen keinen Zutritt hinter die Kulissen gestattet." Uebcrhalipt scheint das Publikum des Trurli-Lane-Thoatcrs dem Direktor das Leben nicht gerade leicht gemacht zu haben. So wird mehrmals von heftigem Zisck)«! berichtet. Nur wenn Osarrick selbst mif der Bühne erschien, :var der Beifall stets einmütig, da Garricks Kunst die Ungebärdigsten zu -andächtiger Begeisterung zivang. Auch au Tbeaterskandalen war damals kein ÄLanget. In einem, Bericht über die dlufführung von Otways „Freundschaft in der Mode", am 22. Januar 1750, heißt es: „Im werten und fünften Akt sehr viel geschri«!. Der Schauspieler Harvard wurde schrecklich behandelt, das Publikum echote seine Worte, so daß er nicht mehr in -dem Stück ^erscheinen konnte. Als das Stück von nenem angekündigt wurde, war das Publikum so wütend, daß es laut nach Garrick rief, aber da er an jenem Mend nicht da war, risset sie die Bcnrke empor, rissen das Wappen des Königs herunter und hätten noch mehr Unheil angerichtet, wenn, nicht der Mitbesitzer des Theaters in das Parterre gegangen wäre und zn ihnen gesprochen hätte. Was sie so erbitterte, war, daß man das Stück von neuem hatte geben wollen, nachdem sie es abgelehnt hatten. Man mußte sich ihnen fügen." Auch andere Uncumehmlichkeiteft und Streittgkeiten machten Garrick in seiner Eigenschaft als Direktor das Leben sauer. So finden wir die folgend«! bezeichnenden Notizen: „18. Februar 1751. Mrs. Mariet, unsere Colombine. ist mit irg«!deinem Liebhaber davongelaufen." „4. September 1751. Ein Stteit zwischen den! alt«! Gibber und Mrs. Clive, weil er sagte, die Bühne brauche eine hübsche Frau." Wie wenig die Franzosen und ihre Kunst damals in London geschätzt wurden, geht aus den: Skandal hervor, der entstand, als Garrick französische Tänzer auf die Bühne bringen wollte: „18. November 1755. An diesen: Abend war der Tumult groß. Die Herren kamen mit Stöcken und vertrieben viele aus dem Parterre, und- es gab zahlreiche verwundete Köpfe. 'Die Richter Fielding und Welch kamen mit Schutzleuten und einer Wache. Man mußte die Tänzer aufgeben..." Münchner vrief. Aus Ar ü n ch e n wird uns geschrieben: Nach Tagen, so voll von lenzlicher Sonne und srühingszart«: Wehens, daß junges Grün sich schon hervorgewagt aus der mütterlick-eu Obhut des Geästes, daß märzlicher Werdenszauber über dem EnglisckM! Garten lag und über den Bäumen in 9rymphenburg, besann sich der Winter in München wieder auf die Rechte seines Monates und schickte herbe Kühle. Frischer Schnee -fiel :m Gebirge und gab den Bcrgwirteu, d«! durch d«: wintersportsarmen Januar schüver enttäuschten,' neue Hoffnung. Die geringere AnzieUmg, die in diesem warm«! Winter das Gebirge ausübte, mackst sich in München in eigener Weise bemerkbar. Tie Theater werden sehr gut besucht, und anr Samstag sind die Zuschauerplätze oft ausverkauft. Und dies, obwohl seit einiger Zeit von all«! Bühne nlci tun gen die kriegstzeitgemäßen Preis- einschränkmrgen wieder aufgehoben worden sind. Die Spielpläne der einzelnen Tktziater bringen nicht viel Ben!erk-enswertes. An Uraufführungen ging man schon seit langem nicht mehr, und auch für München gilt die TatsackM, daß zu Beginn der Spielzeit drei- bis viermal so viele Stücke ang-ezeigt worden sind, wie wir zu sehen bekommen. In den „K a m m c r s v i e l e n" ist seit dem 12. Februar Frank Wedekind zu Gaste. Und da der Dichter die .Honorare dieses Gastspiels den (ach wie zahlreich«:) Schrift- stelleri: zuA-edacht hat, die durch den Krieg in Not gerat«: sind, jo ist diese zyklische MtfMrung einiger seiner Werke besondersj freudig zu begrüßen. Auch das Volkstheater steht wieder im Zeichen des Gastspielreportvires. Im Bereich der bilderchen Künste ist als erfreuliche Tatsache zu nwlden, daß die drohende ExmittieruugderSezession, die schon seit mehrc»en Jahren in schreckhafte Nähe gestellt worden war, aus weitere Zeit verschob«: wurde. Wie auch 1915 wird es aber die Sezession, die in anderen Jahren schon im Frühjahr ihre Tore öffnete, auch diesmal wohl wieder mit einer Sommer-Eröffnung bewenden lassen. Unter den Münchner Kunstsalons hatte sich seit einigen Jahren die Firma Goltz besonders bemerkbar gemacht, da sie in nachgiebigster Weise die Jüngsten und Extremsten zu Worte oder besser: zu Wand kommen ließ. An einen! der hervorragendsten Punkte Aßünchens, am Odeouplatz, sah jeder, der auf die Trambahn wartete, rätselhafte Gemälde und Zeichnungen, die meistens sehr interessant schienen, aber nicht immer sehr schön waren. Und da man neben den von innen heraus Originellen auch breite Scharen von Nachäffern nnd Mitläufer:: zur Schau treten ließ, war die unfteiwillig-komische Wirkung, die viele , Leute vor den Schaufenstern des Goltzhauses verspürten, nicht immer ein Beweis siir Rückständigkeit und Banausentun:. Jetzt hat die „Neue Kunst" aufgehört, den Trambahupatieuten humorigc Unterhaltung zu gewähren, und in den durch den Futurismus geweihten Räumen sieht man jotzt die Vcrtteter jener guten, gefestigten, soliden Kunst, wie sie der Salon Baum vertritt. Tie berühmten, durch ihre Plastik frappierenden Frauenporträts Hugo von Habermanns sind hier zu sehen, nnd sie gewähren dorn: den reinsten Gemch, tvenn sie auf allzu dämonische Wirkmrgeu und unwahrscheinliche Farbtöne verzichten. Ein sehr starkes, von Licht erfüUtes Stadtbild Walter Püttncrs fäUt ange.ichn: auf. Viele Liebe bringt diese Galerie den: jung«! Julo F c h r entgegen, jenem kaum der Akademie entwachsenen Künstler, dessen wundervoll straffes Mädchenporträt in der letzten Sezessionsausftellung viel betvnndert worden war. Wir sehen neb«! Blumenstücken, die das Konveittionellc nicht sonderlich überragen, Bildnisse vor: gute« Eigenart in der Lluffassung, die sich in einer reifen Durchbildung des Psyck-ologischeu nicht weniger kundttlt als in sicherem Blick siir die guten Wirkung«! geschickt gegebenen Kolorits. Kunstgewerbe bietet zurzeit zumeist die Galerie Helbin g, die den: Münchner „Frauenklub" den Raum für eine Ausstellung „F r a u e n l u x u s von g e st e r u" bot. ^kostbare Stticke aus dem Besitze der best«: Münchner Gesellschaft wurden hier zusanuuengetragen, um die Mittel zu veranschaulichen, die der Frau in früheren Jahren zum persönlichen Schmucke und zur Zier ihres Heimes dienten. Ta man bis in die Spätrenaissan«, zurückging und sehr bezeichnende Stücke aus Barock, Rokoko. Empire und Biedern::'ier für den Zweck gewann, konnte man denj fesselnden, kulturhistorisch«: Werdegang des Frauenluxus veranschaulichen. Gewänder, Spitzen, Preziosen der Goldschmiedekunst, Fächer und Täschchen finden sich ebenso wie Zeugnisse ftir eine der Wohnlichkeit dienende Handferttgkeit. Ein paar kostbar« Gobelins find über dieiWände gespannt, und entzückende-Porzellane, Servicestücke von historischer Bedeutung und andere Luzuskleinig- keiten des Haushaltes ergänzen das Thema, üwem sic den Pn:n8 zeig«:, lvie er in alten Zeiten ßstc dip nahe Umgeluorg der eLo* der-übrigen beteiligten Staaten zu demselben Stellung genommen haben. Doch kann sc^>n jetzt ein Ueberblick über den Inhalt der Kvnterenzbeschlüsse gegeben werden. Tie Konferenz hatte ausschließlich die Verhältnisse in den Gefangenenlagern in Deutschland und Oesterreich-Ungarn einerseits nird in Rußland andererseits zum Gegenstand, ihre Beschlüsse enthalten daher zunächst nur Vorschläge für die Gefangenenlager in den genannten Lärrdcrn. Im einzelnen betreffen die Beschlüsse der Konferenz Verbesserungen für das Nachrichtenwesen, für den Austausch der Listen über Gefangene, Vermißte und Gefallene oder nach der Gefangennahme Verstorbenen, für die (Auslieferung der Nachlaß g e g e n st ä n d c Verstorbener, für die «Ächerung und Beschleunigung des Po/t ver kehrs, sowohl der Korrespondenz, wie der Geld- und Paketsendrmgen. Weiter beziehen sie sich auf die Regelung der Sendling /und Verteilung von Liebesgaben und Lesestoff, aut die Sicherung der Seelsorge und des tzivttesdienstes in den Lagern, muf die Beschaffenheit der Untcr- knnftsräume für die ßfefangenen, ihre Ernährung, Bekleidung -und Behandlung, auf die Hygiene pn. den Lagern und auf die Vertuen du ug des fremden Sanitätspersonals. Zur Vermittelung des Verkehrs zwischen lden Gefangenen und den Lagertommandanturen nnrd die Errichtung von Ausschüssen aus der Mitte der Gefangenen rxirgeschlagen. Ferner sollen nach Bedarf in den größeren Mittelpunkten der Gegenden, in denen sich Gefangenenlager befinden, örtliche Ausschüsse, bestehend aus Lundeseimvohnern und Neutralen, gebildet werden, welche sich mit der Ermittelung der Bedürfnisse der Gefangenen und der Ueberwach'mg des Liebesgabendienstes zu beschäftigm haben. Mir Rußland ist vorläufig:btc Errichtung solcher örtlichen Ausschüsse in Moskau, Kasan. Taschlent.'Dobolsk, Irkutsk. Omsk, Wladiwostok und an einem Orte in Transbaikalien in Aussicht genommen. Endlich soll eine Kommission von neun Mitgliedern gebildet werden, die in Stochholm! ihren Sitz 'hat.gnnd zu der das Schwedische, Dänische und Schweizer Rote Kreuz, ebenso das Deutsche, Oester- rercht,che und Ungarische Rote Kreuz ge ein Mitglied, das Russischs Rote Kreuz drei Mitglieder endenden goll. Die Kommission soll sich also zusammenietzen aus drei neutralen Mitgliedern und je drei Mitgliedern der beiden kriegführenden Parteien. Der Vorsitzende und der Schriftführer müssen -ans den neutralen Vertretern entnommen werden. Sie soll die Gefangenenlager in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Rußland bereisen, sich über die Zustände m diesen Lagern Mterrichten. über ihre Wahrnehmungen an das Schwedische Rote Kreuz berichten und 'üivaige Mängel und Mißstände durch Vermittelung des Schwedischen Roten' Kreuzes uiid des beteiligten nationalen Roten Kreuzes zur Kenntnis der be- treffendeii Regierimg bringen. Deutscherseits ist man'bereit, die Vorschläge der Konferenz, abgesehen von einigen nicht wesentlichen Punkcen. über dst noch eine Verständigung mit den übrigen Teilnehmern an der Konferenz erforderlich sein wird, baldmöglichst in Wirksamkeit treten zu lassen. ^Beförderung. Offizier-Stellvertreter Karl, E i d m a n n aus Gießen, int Res.-Inf.-Regt. Nr. 14, wurde zum Leutnant der Reserve befördert. ** Städtischer Seefischmark t. Dem Vernehmen nach ist auch in Gießen beabsichtigt, wie in anderen Städten zur Linderung der bestehenden Fleischknappheit einen Seefischmarkt ins Leben zu rnfen. Der Fischnahrung kommt, besonders für die fleischlosen Tage, eine erhöhte Bedeutung zu, so daß zu erwarten ist, daß die Einwohnerschaft von' der schon in den Friedensjahren bewährten Einrichtung in erheblichem Maße Gebrauch machen wird.-Der Fischmarkt soll jeden Donnerstag nachmittag in den Marktlauben stattfinden. **Der für 1916inAussichtstehendcWeide- betrieb ans den Jungviehweiden des Land- wirtschaftska in mer-Ausschusses. Man schreibt uns: Abgesehen von der günstigen Einwirkung eines geregelten Werdeganges auf die Entwickelung und den Gesundheitszustand der Weidetiere muß besonders auf die Verbilligung der Viehproduktion hingewiesen werden. Gerade dieses aber verdient in der gegenwärtigen Zeit größte Beachtung und sollte, verernt mit dem Umstande, daß im laufenden Jahre dre Arbeitskräfte im landwixtschaftlichen Betriebe noch bedeutend geringer als im Vorjahre sind, zu recht umfangreicher Beschickung der Provinzial-Jungviehweiden an-- spornen. Der A u f t r i e b erfolgt in der Zeit von Ende April bis Anfang Mai, und der Weideschluß fällt auf Anfang ganten Frau aufgewandt wurde. Besonderen Reiz haben gewisse anekdotisch bedeutsame Stricke: ein eiserner Schmuck zum Beispiel, der aus kleinen, aneinandergereilstcn Reliefplättchm besteht im Geschmacke der Empirezeit geformt, ein Schmuck aus den Tagen da das opferreiche Preußen „Gold für Eisen" gegeben. Ta der Ertrag dieser Ausstellung die Kriegsnot der geistig arbeitenden Frauen Münchens lindern soll, wird sich auch dre engherzige Seele darüber hinwegtrösten, daß man „im Kriege" für Luxus noch Sinn hat. Ueber sein Wirtschaftsleben braucht München sich nicht' zu beklagen. Wir kennen hier nicht die Belagerungen der Butter- gesck/ästc, und sogar der Eierpreis bewegt sich wieder in mäßigen Grenzen. Daß der Bierkonsum aufs neue erheblich eingeschränkt werden muß, trifft manche Bayernkehle l?art, und Mißvergnügte („Grandler" nennt man sie Hierzuland, werden sich auch darüber erregen, daß sie in diesem Jähe auf die „Stark- brere Veracht leisten müsten. Kein „Animator", kein „Bock", rein „L-Brer" und keinen „St. Benno"-Tropfen. Nun, mag uns im Kriegsjahr sogar auch der Salvator", der „Heilspender" fehlen —.unser Heil finden wir in dieser Zeit fern den Bier- bamten und Schankhallen, durch Taten, die andere Stoffe erfordern als Hopsen und Malz . . . * , - neuentdeckter Frans Hals. Ein bisher im- bekanntes Gemälde von Frans Hals wurde, wie das „Journal des DebatS berichtet, in Holland entdeckt. Ter Entdecker ist ein Pfarrer der Gemeinde Akersloot. Der Geistliche bewahrte in feinem Presbyterium eine Menge alter Bilder auf, die feine Vor- aänger dar,teilen. Ta die meisten jahrhundertelang aufgestapelten Bilder sich rn ziemlich schlechtem Zustande befanden, unterzog der Pfarrer fte einer eingehenden Durchsicht, um die Schäden wieder- Herstellen zu laßen. Im Verlaufe dieser Prüfung fand er, daß nach den Litten das Porträt des holländischen Geistlichen Nieolas StemiuS fehlte. Bei genauerer Durchsicht entdeckte nun der Pfarrer in den Archiven, daß dieses Bild als ein Werk Frans Hals' bezeichnet worden war. Weitere Nachforschungen führten zu dem Ergebnis, daß das Bild sich >einst in Hartem befunden hatte mtil später nach Utrecht gebracht worden war. Daraufhin reiste der Pfarrer nach Utrecht, durchsuchte dort das Stadtmuseum und fand in einem r erborgenen Winkel, in dem unbeachtetes altes Gerümpel aufbewahrt wuvde, das so lange verkannte Bild. Das Porträt stellt einen Geistlichen dar. in schwarzem Rock mit weißer Halskrause, eine Hand auf der Bibel, den Blick seitwärts geivendet. In einer Ecke der Leinwand befindet sich der deutlich lesbare Name Frans Hals mit der Jahreszahl 1650. Oktober, so daß der Weidegang sich auf etwa 150 Tage erstreckt. Obwohl im Vorjahre der Durchführung des Weide- betriebes wegen andauernder Trockenheit sich Schwierigkeiten entgegenstellten, so waren solche doch fru überwinden, und IbrLe Weidebeschicker waren bei Weideschluß mit dem Zustand ihrer Tiere im Durchschnitt recht zufrieden. Von der größten Wichtigkeit für den Erfolg des Weideganges ist die Vorbereitung der Weidetiere, die schon frühzeitig beginnen muß und in regelmäßiger Bewegung im Freien, Abhärtung und Vermeidung von Brühfutter und warmer Tränke zu bestehen hat. Bezüglich der Anmeldung der Tiere ist die Aenderung getroffen, daß nur allgemein für den Weidegang und nicht für eine bestimmte Weide angemeldet werden soll, da der Vorstand fick/ die Zuteilung zu den einzelnen Weiden unter möglichster Berücksichtigung der Entfernung der Wohnorte der Weidebeschicker von den betr. Weiden Vorbehalten hat. A n m e l d e b o g e n , Weideftatuten und Versicherungs-Bestimmungen liegen bei den Vertrauensmännern der Kreis- Rinderzuchtvereine zur Einsichtnahme und Anmeldung offen und können auch vom Landwirtschaftskammer-Ausschuß für Oberhessen in Gießen kostenlos bezogen werden. ** O be rhe s s i s ch e r K u n st v e r c i n. Die Ausstellung „Künstler-Gilde" wird am nächsten Montag geschlossen. Für imn>' gen, Sonntag, den letzten Ausstellungstag, ist der Eintritt auf nur 10 Pfennig festgesetzt. Tvotz gnten Besuches ivar der Verkauf diesmal recht mäßig. Es ist dies in Hinsicht auf die ausstellenden Künstler besonders-beklagenswert, da manche von ihnen die Not. der Zeit lfart fühlen müssen. Hier heißt es ein greifen, dem Künstler eine von der ärgsten Not befreite Tätigkeit sichern und gleichmütig zeigen, daß die Kulturgüter des Friedens im Kriege ihren Wert niclst^ verloren haben. Möge daher mancher Beschauer am letzten Ausstellungstage zum Käufer werden. — Die Eröffnung der Aus-^ stellung der Deutjch-Oesterreichifchen Küustler erfolgt am 5. März.- ^ ** Der E v a n gclis ch e Arbeiterverein hält heute, (Samstag) abend im Vereinslokal seine H a u p t v e r s a m m -! litng ab. Kreis Wetzlar. e. Wißmar, 18 Febr. Seil dein 7. Februar wird der: 59jährige Hüttenarbeiter Wilhelm Mandler vermißt. Er ging am Montag, den 7. Februar, wie gewöhitlich morgens von zu Hans weg nach feiner Arbcilsstälte in Lollar unb ist seit dieser Zeit verschwunden. Sein dlrbcitsranzen und Stock ivurde an der Lohn gcstlnden. Es ist inöglich, daßAiandler den Tod in der Lahn gesucht hat. Hessen-Nassau. A Frankfurt, 18. Febr. Der Magistrat hat in seiner's gestrigen Sitzung, einem von der PreisprüinngSsteile gestell-' ten Anträge entsprechend, die Eins ü hr u n g ^ von Butterkarten beschlossen. Die Buüderkarlen, die allerdings nur auf eine sehr geringe Menge werden lauten können, die nach den jeweilig vorhandenen Vorräten fortlaufend festgesetzt werden soll, sollen bei den. Brottommissionen zugleich mit den Brotkarten bei der nächsten Brotkartenverteilung zu Ende dieses Monats uns gegeben werden. Börseu-WochLNbericht. ---Frankfurt a. M., 18. Febr. .Im freien Verkehr der Börse herrschte in der abgelausc- nen Woche zeitweise etwas- lebhafteres Geschäft, und die Gruud- stimmung war vorlvicgend fest. Für die zuver,ichtlick)e Haltung kamen aber diesmal weniger die militärischen und politischen Verhältnisse in Betracht — an Anregungen von dieser Seite fehlte es fast ganz — als die günstige W i r t s ch a f t s l a g e, die durch die Abschlüsse maßgebender' Gpellschaften immer wieder eine Bestätigung findet und die Spekulation zu einer regeren Kaustätig- keit veranlagte. Besonderer Pachtung erfreuten sich diesmal die führenden Unternehmungen der westlichen Monian Industrie. Steht ja auch der Eisenmarkt wieder im Zeichen der Preiserhöhungen. Nachdem gegen Ende des verflossenen Jahres die für einzelne Gebiete des Walzeisenmarktes, namentlich Stabeisen und Walzdraht eingetretene Abschwächung nach mehrfachen Schwankungen wieder einer festeren Haltung gewichen war und die starke Zurückhaltung der Verbraucher einer lebhaften Kauflust Platz gemacht hatte, setzte auch sogleich eine Aufwärtsbewegung der Preise ein. Die Eisenpreise waren bis zum Jahresschluß 1915 auf dem Stande geblieben, den sie nach häufigen sprunghaften Steigerungen um die Mitte des vorigen Jahres erreicht hatten, fiir S-tabeisen, Walzdraht und Bleche hatten sie sogar aifiehn- liche Rückgänge erfahren. Als nun unter dem Einfluß dev zunehmenden Nachfrage, die zum Teil auch auf die erfolgreichen Bestrebungen ziirückzusühren war, die bestehenden losen Inlands- Vereinigungen für Walzeisen auszubauen und unter dem Truck der Regierim g Ausfuhr verein igungen zu bilden, der Markt wieder eine bejsere Verfassung erhielt, ging man auf der ganzen Linie mit Preiserhöhungen vor. Tie Werke sind zudem so reichlich mit Aufträgen versehen, daß sie im Rahmen ihrer derzeitigen Leistungsfähigkeit durchweg bis Mitte 1916, teilweise auf noch längere Zeit voll beschäftigt sind. Einen neuerlichen Beleg dafür gaben die Mitteilungen über den günstigen Halbs ahrsabschluß der Phoenix- Gesellschaft, die noch einen besonderen Anreiz für Montan-- papiere gaben. Von anderen Jndnstriepap i ereu waren auch »nieder Rüstungswerte, sowie die Aktien von Automobil- und Maschincirfabriken. sowie chemische Werte gefragt und hoher. Besonderes Interesse zeigte sich fiir Hirsch-Kupferwerke auf den glänzenden Mschluß unb Nürnberger Meraltwaren Bing auf den höheren Dividenden Vorschlag. In Sch i ff a h r t s a k t i e n ging eine größere Bewegung von Hamburg aus, doch schwächten sich die .Kurse gegen Wochenschluß wieder ettvas ab. — Banken lagen ruhig und wenig verändert. Deutsche Anleihen blieben gut behauptet. Ausländische Staatsanleihen waren durch die Bewegung der Devisenpreise günstig beeinflußt und teilweise höher. Chinesen waren auf die Unruhen angeboten und niedriger. Geld hat etwas augez-ogcn. Privatdistvnt 41/2 Proz. und darrmter. Märkte. Gießen, 19. Febr. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90—0,00 Alk.: Hühnereier dasStück 16—17 Pfg.; Käse 8—10Pfg., Käsematte 3Psg. d. St.: Ochsenfleisch das Pfund 1,60-1^4Mk„ Kuhfleisch 1,40-l.60 Mk. das Pfund, Rindfleisch das Pfund 1,60-1,64 Alk., Schweinefleisch das Pfund 1,50-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pßmd 1,60-1,64 Mk., Hainmelfleisch das Pfund 1,60—0,00 Mk..- Kartoffeln der Zentner 3,75 Mk.; Zwiebeln das Pfund 20—22 Pfg.; Milch das Liter 28 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00—00 Pfg.: Spinat 25—30 Pfg. das Pfund, Wirsing 10-15 Pfg. das Stück, Gelberübeil 12—15 Pfg. das Pfund, Rotkraut 15—85 Pfg. das Stück, Rosenkohl 25 bis 30 Pfg. das Psd., Kohlrabi 10-15 Pfg. das Stück, Weißkraut 15 bis 25 Pfg. das Stück, Roterüben 10—12 Pfg., Grünkohl das Pfund 15 Pfg.; Sellerie 6-10 Pfg. das Stück. - Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. - Fleischpreise auf dem Diarkte von auswärtigen Händlern: Ochsenfleisch daS Pinnd Mk. 1,40, Rindfleisch das Pfund 1,40-0/0 Mk., Rindfleisch-Bratenstück das Pfund 0,00—0,00 Mk., Nicrensetl das PK. 1,50 Mk., Leder- und Blutwurst 1,45 Mk. das Pfund, Alettwurst 1,80 Atk. das Pflrnd, Schweinefleisch 1,45 Mk. das Pfund. Spfelpfott des Metzsner Stadtttzeater». Direktion: Hermann Stcingoetter. Sonntag, den 20. Februar, nachmittags 3st, Uhr. bei klemen Preisen: „Der Erbförster." Ende 6’/ 4 Uhr. Abends 7st, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): „Das Glücksmädel/' Ende nach 10 Uhr. Dienstag, den 22. Februar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (errnaßigt), 13. Dienslags-Abottnement-Vor- slellung: „Ter lächelnde Knabe." (Neuheit!) Ein Scherzspiel aus alteu Tagen in 3 Llkten von Max Dreyer. Ende nach 10 Uhr. Freitag, den 25. Februar, abends H Uhr (außer Abonnement), bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Einziger Marcell salzer-Abend. Neues Programm. Ende gegen 10 Uhr. Sonntag, den 27. Febr., nachmittags 3', Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: Gesamt-Gastspiel des Hoflheaters Darmstadt: „Der tolle Hund." Lokalposse mit Gesang und Tanz von Ernst Elias Niebergall. (Verfasser des „Tatterich". Eirde gegen 6 Uhr. Abends 7st, Uhr, bei kleinen Preisen: „Das Glücksinädel." Ende nach 10 Uhr. B^sefkasten der Re-^Etksn. lAuonhme Anfrage» bleibe» unberücksichtigt.^ A. $. Snadenerlah. Es handelt sich in dem von Ihnen wahnten Falle lediglich nur um eine Uebertretung, die nicht ins Strafregister eingetragen wird. ArrchSrche NcrehVichten. Evangelische Genreinde. Sonntag, den 20 . Februar, S e p r u a g e s i m a e. Gottesdienst. In der 5tadtkirche. Vormittags 9 1 /, Uhr : Pfarrer M a h r. Vormittags 11 Uhr: Miluärgottesdieust. Pfarrer Schwabe. 9iachurittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde Pfarrer Mahr. Abends 6 Uhr: Piarrer S ch w a b e. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus geineiude. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Llbends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jngend der Matthätlsgemeinde. Dienstag, den 22. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konsirniierten weiblichen Jugend der Marknsgemeinde. In der Iohanneskirche. Vormittags 9'st Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lnkasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheim eu Abends 6 Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Abends l f,8 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lnkasgemeinde, Abends 8 Uhr im JohanneSsaal: Versammlung und Bibel- bespreckmng. - Wartburg, evangel. Iönglings- und Männer-Verein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 29. Febrliar. abends 8 Uhr: Vortrag. - Dienst tag. den 22. Februar, abeuds 8'/, Uhr: Bibelstunde. — Donnerstag, den 24. Februar, abends 8 1 /, Uhr: Leseabend. — Samstag, beit 26. Februar, abeuds 8st, Uhr: Aeltere Abteilung. — Gäste stets rvillkonunen. Bideliranzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6 bis 7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Sarnstag von 6 bis 7 Uhr im Johannessnal. ^ vibelkränzchen für Mädchen aus der Zohannesgemeinde. Jeden Dienstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. Sonntags-Verein für Mädchen. (Diezstraße 15 p,) Jeden Sonntag nachnnttag Znsammenkunst- Svangelikcher Gottesdienst. Kirchbcrg: Sonirtag, den 20. Februar, vormittags 10 Uhr. Maittzlar: Sonntag, den 20. Februar, nachmittags Ist, Uhr. Lollar: Mittivoch, den 23. Februar, abends 8 Uhr: Kriegs» betstunde. Dekan G u ß m a n n. UaLholische Gemeinde. Gottesdienst. Sarnstag, den 19. Februar: Nachmittags 5 Uhr lind aberids 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 20. Febrriar, Sonntag S e p t uag-efimae> Vormittags 6'/. Uhr: Gelegenheit gitr heiligen Beichte. 7 ' „ Hl. Ai esse. „ 8 „ Aiisteilung der hl. Kommunion. „ 9 „ Hochamt mit Predigt. „ 11 „ Hl. Messe mit Predigt. Nach,nittags 6 Uhr: Christenlehre; daraus Sakramentalische Brudcrsch astsandacht. Dienstag und Freitag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht. Diaspora-Gottesdienst. Sonntag, den 20. Februar: In Lich 9st, Uhr. Aller Sorge um ihren Liebling ist jede Mutter enthoben, welche bet der herr.chcnden Milchknavvheit zu dem Neftlefchen Kmdermehl, einem Milchzivkebackputver, greift. Seit fast 50 Jahren hat es sich als Milchnahrung für Säuglinge und als Krankenkost für Erwachsene glanzend bewährt. Jllustr. Broschüre sendet kostenfrei die Nettle-Gesellschaft, Berlin W 57. 252ss Für Rheumatiker und Neuralgieleidende. Jahrelange Schmerzen waren in 3Tagen verschwunden. Herr E. Kelch. Hggew schreibl.- „Ich leide schon seit Jahren an Nhenmattsmus und Blasenleiden und konnte vor lan.er Schmerzen kaum noch anftreten. Da ich mir schon öfter alle möglichen Mittel hatte kommen lassen, welche oft sehr teuer waren und rein gar nichts geholfen halten, kaufte ich mir eine Packung Togal, derui $ saate mir: „wenn, es nicht hilft, dann ist nicht viel verloren. Das Resultat war-so überraschend, das; ich es selbst kaum glauben konnte. Schon nach dem Gebrauch von 2 Tabletten konnte ich gehen und am nach,ten Morgen konnte ich wie seil langen p.ahren wel und unbehindert auflreten. -Heute, a.n dritten Tage, fühle ich mich am ganzen.Körper trotz des nriscrablen Wetters so wohl, dag es eine Freude ist. Ich kann daher Togal allen Leidcusge- mhrten sehr warm emp,ehlen." Aebnliche Ersahrungell und noch uberra,chendere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht sondern auch bei Kopsschrnerzeu. Hexen- tchnh, Ischias, schmerzen in den Gelenken, sowie bei Jnslnenzg gebrauchten. Alle Apotheken führen Togal-Tablettc n. Best.: Aud. acet. sal.c Chinin. Mg. Li. I886sa !J(o!!firifflla]-Anzflo8 | >n bester Verarbeitung blau Melton 1 blau Kammgarn blau Cheviot zu denkbar billigen Preisen 8 Marktstrasse 8 Vermietungen Qnr Vermeidung von Verwechselungen fcd Hbb«ft«U»mg v«n ‘Bennictun«*» UnitiQtn ober dgl. »ird bring«ni> nm finget« öfTHnz^fgerrm/mmer gebe! 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Wieder- impf)-Schein und letztes Schulzeugnis vorzulegen. Gießen, den 12. Februar 1916. Großh. Direktion des Realgymnasiums. Dr. B aur. 11220 Oberrealschule. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Dienstag, d. 22. Februar, vorm, von 9—1 Uhr, auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten entgegengenommen. Vorzulegen sind: Geburts- und Impfschein und das letzte Schulzeugnis. Gießen, den 12. Februar 1916. Großh. Direktion der Oberrealschule. __ Dr. Schnell. _ 11231) Vorschule des Realgymnasiums und der Oberrealschnle. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Mittwoch, d. 23. Februar, vorm, von 9—1 Uhr, auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten entgegen- genommen. Vorzulegen sind: Geburts- und Impfschein. Die Vorschulen des Realgymnasiums und der Oberrealschule sind vereinigt und unterstehen der Direktion der Oberrealschule, weshalb nur bei dieser die Anmeldungen zu erfolgen haben. Gießen, den 12. Februar 1916. Großh. Direktion der Oberrealschule. __ Dr. Schnell. _ 1124D ' CrossöBrzßgiicfiB Teclis± ikliole za Dansladt. Abteilungen für Architektur, Ingenieurwesen, Maschinenbau, Papieringenieurwesen, Elektrotechnik, Chemie (Elektrochemie u.Pharmazie). Allgemeine Abteilung (insbesondere f. Mathematik u. Naturwissenschaften), Kursus f. Geometer I. KJ. Prüfungen zur Erteilung des Grades eines Diplom-Ingenieurs u. der Würde eines Doktor-Ingenieurs. Fachprüfungen. Reichsprüfung für Pharmazeuten u. Nahrungsmittel-Chemiker. (Gegenseitige Anerkennung der Diplom-, Vor- u.Hauptpriifung in Hessen u. Preussen für den Staatsdienst im Hochbau-, Ingenieurbau- u. Maschinenbaufache.) Beginn des Studiums im Herbst oder zu Ostern. Aufnahmen vom 26. April bis 1 24. Mai 1916. Beginn des Unterrichts 27. April. Programm > i?egen postfreie Einsendung von 60 Pfg., Ausland 80 Pfg. J298ssj _ Das Rektorat. Kartosselbestandausnahme. 1. Aus Beschlutz des Bundesrats sollen alle Vorräte von Speisekartoffeln, insoweit ffe stch in Gewahrsam der Gemeinden, Händler und Verbraucher befinden, am 24. Februar ds. Js. ermittelt werden. Meldungen unter 10 Kilogr. sowie Saatkartoffeln sind nicht meldepfiichtig. Die Erhebung wird durch Zähler vorgenommeu, die von Haus zu Haus gehen und die Vorräte aufnehmen Die Haushaltungsvorstände oder deren Stellvertreter !?.p^.^orpslichlet, den Zählern die Vorräte anzugeben. Die Zahler find befugt, zur Ermittelung richtiger Angaben VvrratSraume oder sonstige Aufbewahrungsorte zu unter suchen und die Bücher des zur Anzeige Verpflichteten zu prüfen., 2. Händler und Gewerbetreibende, die auf Grund rechtsgültiger Lieferungöverlräge Kartoffeln noch zu beziehen oder selbst zu liefern haben, müssen die in Betracht kommenden Mengen bis zum 24. Februar schriftlich dem Unterzeichneten angeben. Wer wissentlich falsche oder unvollständige Angaben madit, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bts zu fünfzehnhundert Mark bestraft. Gtetzen, den 20. Februar 1916. >1282 B Der Oberbürgermeister. Keller. Viehmarkt zu Gießen. Nachdem Grotzh. Ministerium des Innern die Ab- hallnng von Viehmärklen wieder genehmigt hat, findet der nächste Vrehmarkt in Gietzcn am 29. Februar und 1. Marz statt und zwar Dienstag, 29. Februar Rindviebmarkt Mittwoch, 1. März Schwciucmarkt. Viehhändler und Landwirte werden hiermit anfgesordert, den hlengen Viehmarkt zu beschicken und können hier itach den früheren Erfahrungen eines guten Absatzes sicher sein Gtetzen, den 16. Februar 1916. Der Oberbürgernieister _ I V.: Grünewald. [1259B Spar* und Vorschuß-Verein zu Wieseck e. G. m. u. ff. Bilanz am 31. Dezember 1915 Aktiva Jt Kassenbestand 29426.78 Vorschußkonto 562661.— Guterschillings- konto 1035.— Effektenkonto 200.— Mobilienkonto 70.— Konto der aus- stehend.Zinsen 6650.79 Passiva M Anlehenkonto 506985.02 Stammanteil- konto 39059.61 Reservefonds 30770.03 Konto der uner- hobenen Darlehnszinsen 19298.51 Reingewinn 3930.90 MriM 600044.07 Die Rechnung liegt von heute Rechner Dorseid aus. Mitgliederstand Ende 1914 .... 326 Zugang in 1915 . 9 Abgang in 1915 . 23 Mitgliederstand Ende 1915 . . 7. 312 Der Vorstand: Maser. Dorseld. Hildebrand. 600044.07 ab 8 Tage bei m Beginn de's Sommersemesters für Hoch- und Tiefbau am 5. April. Schluß desselben Mitte August 1916. Programme und Anmeldeformulare sind durch die Direktion zu erhalten. Das Schulgeld beträgt 100 Mark für das Halbjahr. — Schluß der Anmeldefrist am 1. April. 1237 p __ Die Direktion. Die gesetzliche Gesellen - Prüfung der Schmiede-Innung für den Kreis Gießen findet im April d. I. statt., ~ ^ ^ Di- Anmeldung hat spätestens bis 5. März ->-I. Btt l!llz W A. 1813 Generalversammlung Montag, den 28. Februar, abends 8 Uhr bei Gastwirt Bierau. Tagesordnung: Rechnungsablage pro 1915. Beschluß über die zu verteilenden Dividenden. Ent- lastung des Vorstandes. Verschiedenes. Für den Aufsichtsrat: Schäfer. # Die Auszahlung der Dividenden geschieht Dienstag, den 29. Februar ab. 1264 von Lieferung von Heizungs-Materialien. Die Lieferung der HeizungSmmerialien für die Universität Marburg und ihre Institute einschlietzlich der Neubauten und deren BureauS für das Etatsjahr 1916, etwa 14 000 Ztr. Nutzkohlen, 1100 Ztr. Antrazittohlen von verschiedener Herkunft — z. B. westfälische, belgische usw.—, 29 000 Ztr. Zechenkoks (Klcinkokö), 2 009 Ztr. GaSkoks, 900 Ztr. Briketts und 200 Rm. Tannenscheitholz, soll vergeben werden. Angebote sind bis zum 4. März bei der Unterzeichneten Kaffe eirrzureichen. Bei letzterer können die näheren Bedingungen eingesehen werden, die gegen Zahlung von 33 Pfg. auch abschriftlich nntgereilt werden. Marburg, den 18. Februar 1916. 1286DJ _ Königliche Universitäts-Kasse. Holzversteigerrmg der Gräflichen Lbersörfterei Arnsburg im Revier Wernings bei Wenings. ^.Freitag, den 83. Februar werden aus den Distrikten eucvclackcr, Hcllache, ftcruberg, Trockener Küvvcl und Llnnerborn im I. Hein scheu Saale zu Wenings, Mintttags 11 Uhr beginnend, versteigert: Buchen Nm.: 202,-) Scherter, 86 Knüvvel. 3,3 Stöcke, 349 Ast-und Starnm- Frckiten und Kiefern Rm.: 22 Scheuer, 43 Knüppel.- 225 Stuck Bohnenstangen ^0,73 Fstm. Blan unterstrichene Tuwinern kommen nicht zur Versteigerung. Steigerer wollen das Holz vor der Versteigerung einsehen. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Funk. Mittel-Seemen. 11299 Sammlung von Altpapier und Lumpen Die Sammlung findet statt Montag, den 21. Februar u. die folgenden Tage Cs wird gebeten, die Vorräte an Altpapier und Lumpen möglichst gebündelt, die Lumpen nach Stoffarten getrennt, zum Abholen bereit zu legen Der Vorsitzende des Irveigvereins Gießen v. Roten Kreuz Wiener. 1228 einen Bulleuverkauf. Die Gemeinde Beltershain beabsichtigt, etten Bogelsberger Butten auf dem Submissions weg zu vergeben. Offerten pro Zentner Lebend gewicht sind bis zum 22. Februar, l l / 2 Uhr, be Unterzeichneter Stelle, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können, einzureichen. Die Eröff nung der Offerten erfolgt alsbald. Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde, wieder einen sprungfähigen Bogelsberger Butten anzu kaufen. Besitzer belieben ihre Offerten unter Angabe von Alter und Preis bis zum 25. Fe bruar l. I. an Unterzeichnete Stelle abzugeben Beltershain, den 18. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Beltershain. Ma g el. Empfehle zum 1556a Frühjahr Sämaschinen, Pflüge aller Art Eggen, Kultivatoren Ringel- u.Cambridge- walzen Düngerstreumaschinen Hackmaschinen, Wie senhobein Deutliche «WEISI 7 Mäh- und Erntemaschinen m. Patentschneideapparat „Wiesensieger“ Reparaturen an Maschinen u. Geräten bitte ich jetzt schon während des Krieses vornehmen lassen zu wollen und mir dieselben einznsenden. S ünh Maschinen-Fabrik Lloll Telephon Nr. 17 1285 bet dem Unterzeichneten zu erfolgen. Es sind 5 Mk. Prüfungsgebühr zu entrichten. Gießen, den 17. Februar 1916. Der Vorsitzende des Gesellenprüfungs-Ausschusses: ._ Joh- Heß. __1201D H asdeissehel eiandatiro. ■ r« . « * . . fürSchiUerv.ll-20Jahren. I. «MSeM 19,4/15 _ 49 vi vi £1 ik zur kämm. Ausblick II. Raüijänr.Hanßeiskiirse »sä* voa Im SchQlerhelm gute Verpflegvng u. Beaufsichtigung. Ausfübrl. Jahresberichte versend. DirektorA.I Neuaufnahme 1. Mal 1910. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Otto Schepp, Burkhards felden. Inhaber: Otto Schepp, Hoch- und Tiefbau Unternehmer in Burkhardsfelden. Dem Peter Schepp in Burkhardsfelden ist Prokura erteilt. Gießen, den 15. Februar 1916. _ Großherzogliches Amtsgericht. _ Hglzversteigerung. Fm Lieber Stadtwald, Distrikt Grohhäuserberg werden Montag, den 21. Februar 1916 versteigert: Scheiter Rm: Buchen 630, Kiefern (rb.) 14, .ftnüvvel Nm: Buchen 300, Eichen 30, Kiefern 12. Neifig Wellen- Buchen 8600, Fichten lDnrchforstungswellen) 1500, Stöcke Nm: Buchen 310, Fichten 12. wc Zusammenkunft am Waldeingang bet Müblsacksen Anfang vormittags 19 Ubr. w ' Lich, den 11. Februar 1916. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Lich: _ Dörmer. _ llllB Holzversteigerung Fürstliche Obersörsterei Hohensolms Dienstag, den 22. dss. Mts., vormittags 10V 2 Uhr im Lokale des Gastwirts ft rafft (Eiserne Hand). Distrikt Wtndelbach. A) Nutzholz: 5 Fichtenst. H. Kl., 10 bis 16 Mtr. lang, 15 bis 24 Ztm. Durchm., 1L9 Fstm. L) Brennholz: 211 Rmtr, Buchenscheit und 5knuppel 18 „ ' Eichenknüvvel 26 „ Erlenknuppel 2 „ Nadelholzknuppel 4900 Buchenstamm- und Astwellen 1340 Eickienstamm- und Astwellen. l1261D Aktiva JC Kassenbestand Warenbestand Ausstände 1873.04 6869.51 6875.03 15Ö17.58 Passiva Jt Kapitalschuld 400.— Mitgliederguthab. 700.— RückständigeZah- lungen 4490.93 Reservefonds 2900. Betriebsrücklage 4128.82 Reingewinn 2997.83 15617.58 Mitgliederstand am 31. Dezember 1914 . .'.-137 Zugang in 1915 . 6 138 143 Abgang in 1915 durch Tod. 5 Daher Mitgliederstand am 31. Dezember 1915T Reiskirchen, den 18. Februar 1916. Landwirtschaft!. Consurnvevein II. E. G. m. u. H. zu Reiskirchen. Philipp Stumpf VII., Direkt. Karl Debus, Laqerh. ; öilaitj am 3 |. Dezember fyf 5 . 1249 B Aktiva Jio Warenvorrat 6323,13 Ausstände 1219,49 Kassenvorrat 1602,69 Mobilien 80,66 10 % abschreiben 8,06 72^60 72,60 9217,91 M Passiva Ausgenommene Kapitalien Mitgliederaut- haben Reservefonds Betriebsrücklage 1382,35 Verlustkonto 629,03 Dividenden 2620,08 1800,— 1360,— 1426,45 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1914 Während dem Lause des Jahres 1915 gingen ab: Während dem Laufe des Jahres 1915 gingen zu: 9217,91 140 30 Stand der Mitglieder Ende 1915 135 Landwirtschaftlicher Konsumverein e. G. m. u. H. zu Grotzen- Linden. Degen I, Direktor. Ph. Pirr III., Rechner. Jobs. Steinnagel, Lagerhalter. [1304 Bullen-Verkauf. Die Gemeinde Lang-Göns beabsichtigt einen Butten auf dem Submissionswege zu verkaufen. Angebote auf den Zentner Lebendgewicht sind bis zum Dienstag, de» 22. Februar, nachmittags 1 Uhr, bei Unterzeichneter Stelle, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können, einzureichen Lang-Göns, den 19. Februar 1916. _Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. 1300 Bulleuverkmrf. Die Gemeinde Großen-Buseck beabsichtigt, einen fetten Vogelsberger Bullen zu verkaufen. Angebote auf pro Ztr. Lebendgewicht sind bis zum Mittwoch, den 23. Februar nachm. 1 Uhr bei Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Die Verkaufsbedingungen liegen daselbst offen. Großen-Buscck, am 18. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. __ Schwalb. u 3 16 Drillsaat spart Saatgut! Sack’sche Sämaschinen neuest. Ausführung sind die besten für Berg u. Ebene und unerreicht in gleich- mässiger Aussaat Sack sehe Universal-Pflüge und neueste Wende-Pflüge Feder-Kultivatoren, Acker- u. 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