rrr. 57 Swettez Blatt fcvfcfaiitt kS-Sch mit Ausnahme des SoimtagS. Tie „GieHener Famiveublätter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beiqelegt, das 'rKufcbtatt Mr öen Kids Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..LandVirtschastjjchen SeU- fraßen" erscheinen monatlich zweimal. 166. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Montag, 14. Zebruar 1916 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität^ - Buch- und Steindruckerei. R. Lang e, (ließen. Schristleitung, Geschäftsstelle u.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle u.Derlag:^E51,Schrift» leitung: d-^112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Zur Zteuererhöhung im Grchherzogtum hefieu. M>cm schreibt uns: Beispiel Preußens und anderer Bundesstaaten folgend-, soll auch in Hessen eine Erhohiung^ der direkten feuern vorgenommen werden. Die Bermönenssteuer soll in Zukunft 1 Mark von 1000 Mk. Vermögen betragen, gegen ^ dsg- seither. Dies unbedeutende Mehr dürste von den 'steuerpflichtigen kaum empfunden werden. Einer weitereir Erhöhung, die an sich durchaus gerechtfertigt wäre, steh-t jedoch das Bedenken entgegen, daß der große Nachbar Preußen, auch nach der demnächstigen dortigen Erhöhung nrit 80 Pfg. vom Tausend, immer noch um 20 Pfg. hinter dem neuen hessischen Satz Anrückbleibt. Den schwersten Bedenken begegnet jedoch die Heraufsetzung der Einkommensteuer in der von dör hessischen Regierung -geplanten Forrn. Hier werden hoffentlich die Land- stcrnde verbessernd eingreifen. Während in Preußen mit sozialem Verständnis alle Einkommen bis zu 2400 Mk. von der Erhöhung frei bleiben sollen, will man in Hessen eine gleichmäßige Erhöhung um 20 Protz., also Vs des seitherigen Betrags, unterschiedslos für alle Steuerpflichtigen vornehmen. Nun muß man wissen, daß in Hessen die Einkommensteuer schon bei einem Einkommen von 500 Mk. (Preußen 900 MT.) beginnt. Es würden also hier von der Erhöhung 'wette Bolkskreise ergriffen, die bei den heutigen Preisen der notwendigsten Lebensbedürfnisse kaum in 'der Lage sind ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und die zweifelsohne zurzeit Not leiden. Diese Volkskreise, die man, dem Beispiel Preußens folgend, bis tzu 900 Mik. eher ganz frei misgehen lassen sollte, unter heutigen Verhältnissen noch eine um Vs erhöhte Steuer abtzufordern, muß als im höchsten Grade inrsozial bezeichnet werden. Die geplante Maßnahme ist um so unverständlicher, als andererseits die Reichen und Aller- reichsten init zartester Milde behandelt werden sollet!. Diese l^beu nicht nötig, sich das Steuer-Mehr buchstäblich am Munde abtzuspareu, sondern können vielmehr eine Mehr- belastung aus ihrem Ueberfluß mit Leichtigkeit ertragen. Wahrend Preußen bei den hohen und höchsten Einkommen vrs zu einer Belastung von 8 Proz. bei natürlichen und 10 Proz. bei juristischen Personen zu gehen beabsichtigt, will man unverständlichcrroeise in Hessen bei 53/, Pro- $xtlt machen. Warum dies? Wenn ein Steuerpflichtiger mit 250000 Mk. Einkommen eine Einkommensteuer von 20000 Mark zu zahlen hat, wird er dadurch etw-a notleidend^ Nehmen wir an, daß er auch noch 20 000 Mk. Gemeindesteuer und 10 000 Mk. an Vermögenssteuer und sonstigen Abgaben zu leisten hat. Kanu er dann nrit dem Rest von 200 000 Mk jährlichem Einkommen nicht doch noch ganz anständig und ohne Einschränkung und Not leben? Warum also diese milde Schonung gerade der Leistungsfähigsten? Hier müssen die hessischen Landstände bessernde Hand anlegen. Man sobge ruhrg dem guten Beispiele Preußens gehe bis zu der dort vorgesehenen Belastung von 7 .Protz-, sehe für jurrsftsche Personen, die die Steuer am leichtesten tragen, die in Preußen bestehende höhere Be- l-ajtung vor urrd verschone alle Einkommen unter 2400 Mk öder wenigstens 2000 Mk. von einer Erhöhung. Auch'im Gwßhe«ogtum Baden hat man ja bekanntlich von einer Hoherbelastung der Einkommen unter 2500 MT Wstand genommen. Nun stehen zwar, woraus auch in der Denkschrift des Finantznnuisteriums hingewiesen wird, die Art. 13 und-48 des hessischen Einkommensteuer-Gesetzes einer Regelung im vorstehenden Sinne entgegen. In diesem wird nämlich be- strmmt, daß jede Erhöhung oder Ermäßigung der Steuer- ,atze des Gesetzes einheitlich und gleichmäßig, ohne Rücksicht auf die verschiedene Art und Größe des Einkommens, zu bemessen ist. Diese Bestiminuug des Einkommensteuer- Gesetzes ist aber doch- kein Hindernis, das nicht überwunden toerden könnte. Man beseitige einfach diese Bestimmung, und der Weg zu einer Regelung der Zuschläge, gleichwie in Preußen und Baden, ist geebnet. Aus heften. Erhebung einer Kriegssteuer fiir 1916. Abg. Henrich und Gen. (mitunterzeichnet haben den Antrag die Abg. Heerdt, Korell-Ingelheim, Reh, Urstadt, Dr. Wolf-Gonsenheim) haben in der Zweiten Kammer folgenden Antrag einge bracht: Wir beantragen: 1. von einer Erhöhung der allgemeinen Einkommensteuer abzusehen und dafür für das Rechnungsjahr 1916 eine besvndere Kriegssteuer zu beschließen, die von dem der allgemeinen (Än- kommensteuer unterliegenden Einkommen zu berechnen ist und hiernach betragen soll: » 2900 m n 4000 = 0,15 4000 m 6000 = 0,20 „ 6000 n w n 8000 = 0,30 8000 9 n n 10000 — 0,40 „ 10000 w n 9 12000 m — 0,50 „ 12000 n o 150)0 = 0,60 v 15000 9 " ' 20000 — 0,70 „ 20000 w ,, 25000 m = 0,80 m 25000 9 9 B 50000 r = 1 ,- 50000 „ n n 75000 = 1,60 75000 100000 „ = 2- „ mehr als 100000 Mk. . . . . . 2,50 Die Veranlagung und «Erhebung dieser Kri.gssteuer erfolgt nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 12. August 1899, die allgemeine Einkommensteuer betreffend, mit der allgemeinen Einkommensteuer: 2. die Vermögenssteuer für das Rechnungsjahr 1916 um 10 Pfg vom Tausend auf 1,05 Mk. zu erhöhen. In der Begründung lvird ausgeführt: In dem Entwurf des Finanzgesetzes für das Rechnungsjahr 1916 wird zur Deckung eines Teiles der in diesem Jahre zu erwartenden Fehlbeträge der Verwaltungsreä/nung eine Erhöhung der allgemeinen Einkommensteuer um 20 Prozent und der Vermögenssteuer von 95 Pfg. auf 1 Mk. vom Tausend vorgeschlageu. Es wird daraus eine Mehreinnahme von 2 800 000 Mk. aus der Einkommensteuer und von 258 000 Mk. aus der Vermögenssteuer, zusammen 3 058 000 Mk. -erwartet. !Es kann nicht bestritten werden^ daß es einer gesunden Finanzpolitik entspricht, bei far langen Dauer des Krieges nicht alle durch diesen veranlaßteu Einnahm c- ausfälle und Mehrausgaben auf -Anleihen oder Fonds zu nehmen, sondern von jetzt ab einen Teil durch Erhöhung der laufenden Einnahmen zu decken, zumal auzunehmen ist, daß ein namhafter Teil des jetzigen Fehlbetrags auch nach dem Krieg fortbestehen wird. Auch darüber kann leine MeinungsVerschiedenheit bestehen, daß als Teckungsmittel nur direkte Steuern in Betracht kommen können. Die Großherzogliche Regierung will die Mittel durch eine gleichmäßige Erhöhuirg aller Einkommens und Vermögens teurerbettäge gewinnen. rut****» s— t.=t— --- -- Eine stärkere Heranziehung der höheren EinLommen und eine Scfannng der geringen Entkommen hält sie nicht für möglich, da nach Art. 13 Abs/ 2 und Art. 48 des Einkommensteirergesetzes jede Erhöhimg oder Ernräßigung der Steuer einheitlich und gleichmäßig ohne Rücksicht auf die verschiedene Art und Größe des Einkommens bemessen werden muß. Aus eine Aenberung des Steuergesetzes, etwa durch Verschärfung der Progression, sei aber während des Krieges nicht zu rechnen. Demgegenüber kamt nicht eindringlich genug daraus hinge- Wiesen werden, daß die durch den Krieg verursachten Lasten und Härten von den Bevölkerung sschichben mit geringem oder mittlerem Einkommen ungleich schwerer empfunden werden, als von denen die ein'höheres Einkommen haben, und daß die geradezu unerhörten opsermutigen militärischen Leistungen des Deutschen Volkes den Besitzenden in ganz besonderem Maße zugrrte gekommen sind urrd in recht vielen Fällen eine erheblicfa StÄgerung gerade der großen Einkommen zur Folge gehabt haben. Es ist zuzugeben, daß eine unterschiedliche Behandlimg der Steuerzuschläge zu den nach dem Einkommensteuergesetz von 1899' Gietze.rer Stadttheatev. Das Glücksmädel. B-olksftück von Max Reimann und Otto Schwarz. Alles, was der Herr begchrt, brachte das Glücksmädel: Eine abwechstturgsrerche Handlung, die die Logik des immerhin Mög- Q Jf^ 11 oft durchbricht, xiuen frisch fröhlichen Text, der selbst in den Lredemiagen nicht -zum banalen Versgeklingel hcrab- smtt, derb-kräftigen Humor, der wieder au den Haaren herbei- g^ogen ist, noch anstößig wird, 'Richrung ohne süßliche Senti- duvral ohne Air sdringlichkeit, sogar einige patriotische Austchwunge. Dazu eine Musik, deren Schmelz nicht schmalzig wirkt, ^ einschmeichelnde Walzer aus Melodien zusammenfügt, die wirklich neu erfunden — nicht neuentdeckt und wieder aufge- warmt smd; Melodien, die nritreißen, die im Ohre hasten bleiben und daneben das Verdienst haben, daß ihr Schöpfer ihnen ein recht klangschillerndes Gewand verliehen hat. — Herr, was willst du noch mehr! Das alles sind Eigenschaften, die im Eintagsfliegenleben der modernen Operette so einzig dastehen, daß man es hem Glücksmädel von Herzen gönnt, iwnn es auch in Gießen sein Gluck gemacht hat. Wie es auf der Bühne sein Glück üudtt das haben Max Reimann und Otto Schwarz sehr geschickt erzählt. Zwar sollte man nach dem ersten Aufzuge, der ihm, dein Schbossermeisterstöchterlein, einen wirklichen Baron zum Gatteii schenkt, und der außerdem noch ein Brautpaar zusammen- ftrhrt, meinen, mm sei des GlücksMiädels Glück erschöpft, aber nein me gütigen Autoren schenken ihm nach einer leichtsinnigen Liebelei den treulosen Gatten noch einmal wieder, und zwar diesmal als tüchtigen, arbertsfteudigen Menschen, der mit seiner sittlichen Uin- und Einkehr sogar die Beleihung und Achtung seines erbosten Schlossermerster-Schwiegerpapas wicdererringt. In diesen wenigen Worten ist selbstverständlich das vielseitige Drum und Dran noch lange nicht erschöpft, und da dieses'Beiwerk lxrnpt sächlich über- raschend zwanglos eingewirkt ist, so soll der Ueberraschüng liicht der Witz vorweggenommen werden. Wenn nicht alles ttügt, so wird das Glücksmädel sich langer aus unserer Bühne falten, als manche seiner Vorgängerinnen. Großen Anteil am Erfolge hatte auch die Darstellung. Alwine Felder mann, zum erstenmal in einer größeren Operetten rolle tätig, erwies sich als durchaus schätzenswerte Kraft. War ihr Spiel auch manchmal noch etwas unfrei, -so entwickelte sie dafür andererseits vielfach eine Gutes versprechende Selbständigkeit. Ihre nicht uni sangreiche, aber anheimelnde Stimme bedarf noch grüßerest Ausgeglichenheit. Ihr Partner Ernst T hei sing hielt sich auf der Höhe früherer Leistungen ähnlicher Art. Ebenso war Rudolf Goll nicht vor eine außerhalb des Rahmens seiner bisherigen Schöpfungen fallende Aufgabe gestellt. Arthur Eugens falle wieder emmal Gelegenheit, seinem burleske» Humor die Zügel schießen zu lassen und tat das im vollsten Umfange, tatkräftig unterstützt von Hertha Zvndervan Ihre gesanglichen Darbietungen waren besonders geschickt und erfolgreich. In die übrigen. Rollen, bk gut besetzt waren, und daher höchst charakteristisch auserhobenen Steuern ohne Aenderung dieses Gesetzes nicht möglich ist. Aber unmöglich ist es nicht, außerhalb des Rahmens des Einkommensteuergesetzes für ein bestimmtes Jahr eine besondere Kriegs- fteucr von Einkommen zu erheben. Dem steht ein gesetzliches Hindernis nicht im Wege, dazu gehört nur der übereinstimmende Wille der gesetzgebenden Faktoren. Die Form, in der eine solche steuerliche Maßnahme zu schassen wäre, ist dann nur noch eine Zweckmäßig- keitsfrage und keine grundsätzliche. Der Antrag läßt die Frage offen, ob die gesetzliche Regelung im Finanzgesetz oder in einem besonderen Gesetz stattzufinden hat, auf das damr im Fiuanzgesetz Bezug zu nehmen wäre. Ueber die Höhe der vorgesehenen Steuersätze dürfte eine be- sondere Begründung kaum erforderlich sein. Sie bleiben fast aus der ganzen Linie hinter der von Preußen vorgesehenen Erhöhung (nur eimge der untersten Sttlfen machen eine belanglose Ausnahme), bis zu Einkommen von 15 000 Mk. auch hinter der von der Großherzog- lrchen Regierung vor geschlagenen Erhöhung zurück. Daß letztere bei den höheren Einnahmen überschritten wird, ist der wesentliche Zweck des Antrags. Aber auch hier erreichen sie immer noch nicht die preußischen Erhöhungen und bleiben selbst bei Zusammenrechnung mit der bisherigen allgemeinen Einkonrmensteuer hinter der neuen Gesamtbelaftung in Preußen zurück. Nur von den Einkommen von über 300 000 Mk. ab tritt eine geringfügige Mehrbelastung im ganzen ein, die aber in Preußen tm der Mehrzahl dieser hohen Einkommen zweifellos überboten wird, da dort vielfach Akttengesellschaften in Bettacht kommen, für die der Zuschlag ein erheblich höherer ist. ^ Ter Anttag würde insgesamt 2 823 850 Mk. erbringen gegen o 058 000 Mk. der Otegierungsvorlage. Der Wenigererttag von 235 000 Mk. dürfte umsoweniger einen zwingenden Grund bedeuten, dem vorliegenden Anttag nicht zuzuftimmen, als der Ausfall an unergiebigen Posten bei dem vorliegenden Anttag erheblich geringer sein wird als bei der von der Großherzoglichen Negierung vorgesehenen allgemeinen Erhöhung. Ergibt die endgültige Feststellung des voranschlagsmäßigen Fehlbetrags eine geringere Summe, als heute anzunehmen ist, dann wären naturgemäß auch die Steuersätze entsprechend zu ermäßigen. Notstalwskrcdite für Kriegsteilnehmer. Abg. Reh und Gen. beantragen: Großh. Regierung zu ersuchen, Mittel zur Verfügung zn tellen, aus denen Darlehen zu gewähren sind: 1. an Gewerbetreibende, die aus Anlaß des Krieges, insbesondere durch Einziehen des Gewerbsinhabers zum Kriegsdienst ihr Gewerbe (Handelsgeschäft, Handwerksbetrieb usw.) ern- gehen lassen mußten, um ihnen die Wiedereröffnung oder Weiterführimg ihrer Betriebe und Geschäfte zu erleichtern und bis zu diesem Zeitpunkt ihre Familien vor Not und namentlich vor nachteiliger Veräußerung von notwendigen Geschäftsbestandteilen zu bewahren. 2. an Privatangestellte, die zum Kriegsdienst eingezogen sind und deren Familien zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes lediglich oder vorwiegend auf die Kriegsunterstützung an- gewiesen finb._ Tie Darlehen sollen möglichst während des Krieges unverzinslich und unter erleichterten Rückzahlungsbedingungen gewährt werden. Die Schafftrng von Heimstätten für Kriegsteilnehmer. 2lbg. Henrich u. Gen. beanttagen, die Großh. Regierung zu ersuchen, der Frage der Verivendung von fiskalischem Grundbesitz zur Errichtung von Heimstätten für Kriegstellnehmer — sei es durch Schaffung landwirtschaftlicher Rentengüter, sei es durch Errichtung von Arbeiternwhnstätten in der Nähe größerer Städte und Jndusttieorte, etwa in Gemeinschaft mit der Landesversicherungsanstalt — näher zu treten und den Landstwrden entspreä?ende Vorlage zu machen. ' Eine Anfrage über die Bolksernährnnq hat der Abg. C a l m a n eingebracht: Gedenkt Großh. Regierung Maßregeln zu tteffen, welche fit instand setzen, rascher als seither einzuschreüen, lvann die Volks- ernährung bedrohende Preisbildungen, Maffenauskäufe, die Preisbildung .ungesund beeinflussende Ausstremmgen oder Gepflogenheiten, «welche die Um.gehimg der Nnttschaftlichen Gesetze bezwecken, auftreten, damit rechtzeitig und wirksam gegen solche Mißstände in Zukunft eingeschritten werden kann. gedeutet wurden, teilttn sich die Damen: Else Jüngling, Amw Rubens, Wally Petri, Martha Schild imd die Herren: Walter Dwvrkowski, Wilhelm Helmuth, Walter Strom, Carl Del io n und Hermann Stichel. Die Spielleittmg unter Rudolf Goll hatte für die.Schwierigkeit des ersten Auszuges, eine Schmiede mit einem Wohnzimmer zusammenzubauen, die Möglichkeit einer Lösung gefunden und für den zweiten Auszug esst anspreck>endes Bühnenbild geschaffen. Auch das Tempo der Auf- führung war verstäudirisvoll festgeleqt. Das Orchester unter Kapellmeister Hermann Weller trug die leichtftüssigen Melodien mit einprägsamer Eindringlichkeit vor. Es saß Zug und Schwung dahinter. Z z. * üus den Zrankflirter Theatern. Frankfurt a. M., 13. Febr. Im Schauspielhause gab es am Smnstag bei der Bolksvorstellung von ..Wilhelm Dell" eine Ueberraschung: Alexis Müller, das 83jährige Ehrenmitglied des Scl-auspielhauses, spülte den alten Atftngl>ausen mit einer solchen ergreifenden Treue und Wahrhaftigkeit, daß das bis zum letzten Platz gefüllte Haus — es lvaren durchweg Schüler anwesend — den Vorgängen aus der Bühne mit ateinloser Spannung lauschte. So hatte wohl noch niemand diesen ehrwürdigen Volksfteund dargestellt. NM Schluß der Vorstellung ,nutzte der grelle Bühneuveteran unzähligemale den Dank der begeisterten Zuhörer entgegennelMm. — Das „Neue Theater" bot gestern als Neuheit das preisgekrönte Lusffpiel des ungarischen Dichters Gabriel Dregely „Der Gatte des Fräuleins". In witziger, oft gefftteicher Weffe variiert das unterhaltsame Stück das beliebte Bühnen- imd Lustspieltfama: „Wie man Männer sängt", ein alter Wern m neuen Schläuchen. Die vielen originellen Einfälle wurden herzlich! belacht und schufen im Hause eine überaus behag- Iwfa Stimmung. Wesentlich zum guten Erfolg, der lvie in Berlin auch hier dem Stück viele volle Häuser bringen wird, ttugen Direktor Hellmers lebendige Spiell-eitnng und die fließende Darstellung der Künstler bei. R. H. * vom amerikanischen Nunsthaiidel im Uriege. Trotzdem fae Bereinigten Staaten sich rühnten können, die emttäglichsteu Geldgeschäfte in diesem Kriege zu Mächen, steht der amerikanische .Kunstfandel gerade jetzt durchaus nickt auf sola/er Höfa, lvie man nach den zur Verfügung stehenden Mitteln annehmen könnte. Denn zur Mlage von Kunstsammlungen genügt nicht das Geld allein, llülegenheit und sachkimdig-es Verständnis sinö ebenso unentbehrlich. Was nun das Ersdeve betrifft, so wm- man in Amerika der besten Hoffnungen voll, da nian nrdit weniger erwarten zu können glaubte, als daß die Kriegft'lhrentnm tvahll-os! lede Gelegenheit wevd-en benützen müssen, ihre .^mstschätze zu Geld zu inackien Llber hierin haben die amerikanischen Kunst Händler, tvie einem Bericht im neuesten Heft des „Cicerone" zu entnchuwn ist, sich schwer getächcht. Aus Deuffchaud mib Oester reich fand kein einziges Kunstwerk von tvirklichem Wert den Weg ins neutrale Ausland, trotzdem es an lockenden Angeboten und Versuchen aller Att nicht fehlte. Demi lvir sürd wirtschaftlich stark genug, um nicht verkaufen zu muffen, sondern sogar auch letzt noch selbst Kunstwerke aus fremdem Besitz erstehen zu können. Auch unsere Gegner suchen ihren Besitz an seltenen Kunstwerken nach Möglichkeit zu erfalten, dafür senden sie aber höchst zweifelhafte Händler mit nicht minder zweifelhafter Ware übers Wasser, um selbst den !dort herrschenden Knnftfamger auszunutzen imd den Amerikanern die erhoffte Gelegenheit fälschlichertveisc vorzugaukeln. Tiefe unsaubere europäische Konkurrenz hat die antmfaniimo.t ebenso geschädigt wie die Privatkäufer, und die „American Art News" mußten bereits mehc als einmal vor Fälschungen und mit großer Rellame angepriesenen Minderwertigkeiten warnen. Ganze Auktionen gefälschter Gegenstände wurden abgehalten, und ein italienisches Syndikat erschien sogar mit einem reich aus- geltatteten Lager gefälschter Bronzen. Von den Zeitungen gerühmte „echte" Tizanias wurden von den Sachoei'ständigen der Zollbehörden mit einigen -hundert Dollar belvertet. Dieser Schwindelbcttieb wird noch genährt durch die Vorliebe vieler Kreise für die Entente, indem angebliche Russen oder Franzosen .mmstauktionen zum Besten der ruffischen Flüchtlinge und des franzöftichen Roten Kreuzes zu veranstalten vorgefan. Einer der größten Schläge für den amerikanischen Kunstbesitz waren dic vlelbesprochcuen Verkäufe Morgans im letzten Jahre. Auf diese Weise wurde die berühmte Sammlung des alten Morgan arg zerlplittert. Selbstverständlich lvußte der junlie Morgan bei Veräußerung der von seineni Vater mit unendlicher Liebe geschaffenen Sammlung seinen Vorteil zu lvahren. Allein das ckinffffche Por zellan trug 4 Vüillionen ein, und die Kunstmöbel und Skulpturen aus dlmr 18 Jahrhundert brachten 12 Mllionen, die Bilder von Fragonard 6 Millionen. Die Hauptkäuser lvaren die Millionäre Frick und Widener: des Letzteren Samnrlnng aber soll lvegen seines unlängst genlkldeten Todes efanfalls zersplittert lverdcn. In« terestant sind einzelne .ibunsttoerke, die lväbrerrd des Ergangenen Iahres von amerikanischen Sammlern gekauft wurden F.an Alexander Hamilton Rice, die Witlve Wideirers, eilvarb einen aus dem Palast des Großmoguls in Debii stamnienden Ispadan- teppich aus der zweiten Hälfte des 18. Icchähundetts. Auch ein (Lady Bunbnry) von Reynolds und französische Ta-- pffsenen kamen in amerikanischen Priv«tbefftz. Ein New Borker ^Eotkar, Willys, begann die Anlage einer Sammlung indein er •i Millionen für Werke von Frans Hals, van Dyck. Rembrandt und GaiNsbvrvugh verausgabte. Eine besondere (^'schickste \wt bif von Rockeseller gekaufte marmorne Aphroditestatue Sie wurde dem Praxiteles zugeschrieben. von dem Regienlna^mchv.-rstm-- digen aber nur als über 100 Jahre alt bezeichnet Diese Statuc war schon einmal, vor 10 Jahren, in New ?)ork gt-wesen ifm' Echtheit bezweifelt lvnrde und die Angebote ui „iedri! lvaren, mußte sie aber nach Europa zurückreifen. In Enrillm aber uiti) so kam- sie irxt sMchlich Ui RockefellevS berühmten Garten. Die Hegezeit des Wildes. Die Abgeordneten Lang und Kr edel stellen folgenden Antrag : Die Großh. Negierung wird ersucht, während der K'riegsdauer eine wesentliche Kürzung der Schonzeit für Rehwild und Lasen und eine allgemeine Aufhebung der Schonzeit für'iveidliches Rot- und Damwild vorzunehmen. Ferner bitten wir zu veranlassen, da); das in einigen Gemeinden des Kreises Erbach überhand genommene Schwarzwild mit allen Mitteln bekämpft wird. Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke. Die Großherzogliche Regierung hat der Zweiten Kammer eine Vorlage mrterbreitet, in der es heißt: In den letzten Jahren sind von seiten der Landstände mehrfach Wünsche nach der Richtung geäußert worden, daß die bestehenden Borschriften über die Verwendung der Abgaben der Mo- bilrar-Feuer-Versicherungs-Gesellschaften sowie der Erträgnisse des Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke aus Kapitalvermögen, Gebäuden und Grundstücken neu geregelt werden möchten. Tie Großherzogliche Regierung hat gelegentlich der Verhandlungen über den Haupt Voranschlag der Staatsein nahinen und -Ausgaben für das Etatsjahr 1914 ihre Bereivoilligkeit hierzu ausgesprochen. Sie kommt dieser Zusage nach, indem sie den beiden Kammern der Stünde den anliegenden Entwurf einer neuen Vereinbarung ;ur Zustimmung unterbreitet. Aus dem Reiche. Berlin, 12. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Der„Reichs- anz." veröffentlicht eine Bekanntmachung, wonach für die zur Erledigung anläßlich der Ausfuhr-, Durchfuhr- und Einfuhrverbote dem Reichskanzler obliegenden Geschäfte eine besondere Dienststelle eingerichtet ist, mit deren Leitung der Präsident des Statistischen Amtes Delbrück betraut wird. Berlin, 12. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Zu dem heute veröffentlichten Beschluß der Staatshaushaltskommission des Hauses der Abgeordneten über die Verhandlungen mit Amerika und die Führung des Krieges zur See haben wir folgendes zu bemerken: Es ist erklärlich, daß die Kommission das Bedürfnis empfindet, in so ernster Zeit die alle Deutschen -bewegenden Fragen des Krieges und der auswärtigen Politik in ihrem Schöße vertraulich zu erörtern. Die gegen den ausdrücklichen Einspruch des Vertreters der Königlichen Staatsregierung beschlossene Veröffentlichung indessen wird und muß den Eindruck erwecken, als wolle die Kommission eine Einwirkung auf die Fragen der auswärtigen Politik und die Anwendung bestimmter Kriegsmittel aus üben. Diess Veröffentlichung zwingt uns, festzustellen: Die Leitung der auswärtigen Politik und der Kriegsfühuung ist ausschließliches verfassungsmäßiges Recht des deutschen Kaisers. Während die Oberste Heeresleitung parlamentarischen Ein- slüssen überhaupt nicht unterliegen kaNU, gehört dre parla mentarische Behandlung auswärtiger Fragen vor das Forum des Michstages. Der Reichskanz^r, der heute früh, aus dem Großen Hauptquartier zurückgekehrt ist, wird, wie wir hören, in seiner Antwort an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses diesen Standpunkt zur Geltung bringen. V)er Ddol regele mäßig jeden Sag auwendet, übt natf) unseren heutigen Kenntnissen die denkbar besteZahu- nnd ^Mundpflege aus. Preis */i FL M. 1.50. FL 85 Pf, L Ziehung 2. KL 7- Preoss.-Süddeutsche (233. KcmgScb Preuss.) Klassen - Lotterie Zäetaang ram 11. Februar 3910 Torrn ttlag-a. k*i jede gretc«t» IvsMBAr rtaJ r»*l gtrfcti heb» O*- nteaa nd rm fo Maer inf dU Um ftotekw inmMr ta «kr» fco **c- wtnno gefallen, nnd zwar Je einer auf die Lose gleicher >«immer In den beiden Abteilungen I and It Kur die Gewinne über 5*5 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 09 208 13 16 339 418 47 853 986 1033 81 189 324 70 91 578 601 914 2142 70 268 327 655 711 70 *016 89 97 118 268 344 450 858 900 4190 348 733 876 5032 171 705 878 918 6164 232 [200] 95 660 [200] 904 7613 39 48 740 64 821 8527 601 65 825 0409 96 632 825 1G382 601 840 936 11063 124 955 12173 [200] 923 13013 48 112 13 45 637 684 752 14226 36 926 93 15039 219 93 [200] 769 16103 45 384 436 82 643 726 92 890 17015 192 318 610 610 902 18542 810 19103 271 91 614 61 849 66 20082 458 574 637 63 36 794 942 21933 [300] 22217 512 701 936 2338) 458 896 24178 356 472 797 834 25240 605 711 64 28536 822 27249 319 591 618 96 603 28859 29397 745 869 989 « 30414 835 31047 200 809 32022 174 81 281 689 92 621 760 892 33002 9C 137 356 97 617 608 767 930 34001 92 455 75 631 782 35208 73 307 524 38226 63 784 37020 69 83 395 606 805 87 952 38834 35 3904’ 134 296 437 40350 475 533 789 856 990 41100 799 835 51 42030 208 485 533 43017 19 118 2C5 27 71 390 560 670 709 43 393 44226 744 45126 61 487 862 985 46126 633 72 47140 462 83 766 974 48039 217 82 759 823 80 49201 566 73 612 714 50030 34 55 149 77 [2001 327 750 813 51016 457 516 26 608 70 92 785 972 [400] 52242 349 53120 25 230 82 98 459 703 929 [200] 33 54308 80 452 679 052 55009 109 222 395 523 632 818 960 5*144 280 487 603 57270 913 53193 50031 188 418 715 60352 486 602 14 55 83 811 93 980 61301 3 44 641 12001 94 675 675 9o 62116 341 658 65 6*177 221 488 590 622 24 778 953 04662 855 82 [1000] 932 [200J 46 65176 427 555 SC 656 68 32 366 [200] 403 31 634 38 830 67118 251 449 504 32 810 [400] 31 82 935 08039 141 48 79 320 63 494 508 644 765 87 952 60125 1400] 58 344 52 73 67 579 627 70188 250 300 402 726 41 964 71094 403 500 637 900 72532 625 32 01 795 862 903 51 73457 522 65 891 74156 240 643 894 920 61 83 75484 685 715 63 903 76090 126 233 322 29 37 640 45 63 72 77004 94 611 990 7 *064 28 0 407 505 695 7 9 3 20 6 2 687 89 1500J 695 703 80092 329 32 78 81376 449 55 67 629 801 82003 35 421 621 630 815 83077 265 71 89 466 [200] 518 66 739 926 84370 625 1500J 958 97 85256 [2001 696 887 96 8S381 468 724 944 87184 364 608 844 924 88534 645 783 944 89008 [200] 10 1.90 354 432 662 93 874 949 00236 4 2 467 9 1 321 474 506 92101 362 693 93515 36 68 [200] 866 632 94457 519 637 67 717 840 95070 101 18 65 246 406 46 574 945 98167 303 641 62 77 721 8C4 35 88 97099 196 489 636 813 943 98004 105 11 206 331 >200] 91 442 614 775 879 940 99064 156 90 394 502 609 89 919 100496 681 604 [200] 101020 83 703 [200] 102102 431 749 103158 274 327 [200] 489 787 813 39 970 104174 955 90 105077 346 504 29 694 75T 939 106323 477 781 974 107411 662 792 900 83 95 108170 449 677 693 109086 138 [200] 361 637 98 726 814 17 931 67 110066 68 76 610 860 967 111231 72 374 485 613 112221 29 62 317 405 978 11*043 84 [5000] 203 9 460 776 691 940 114768 922 61 115300 92 484 116078 166 643 730 815 39 117604 706 90 118083 888 663 96 119106 431 539 738 120635 121211 354 879 122191 224 329 61. 94 424 31 500 34 123064 626 758 124116 30 45. 64 298 389 [400] 490 939 125019 99 341 65 522; 34 54 685 867 972 126014 21 22 29 [200] 81 239 91 1200] 478 733 [200] 823 65 127225 534 128110 664 664 788 841 85 94 1 20164 263 425 49 628 55 898 130135 649 644 67 711 13 1 302 484 904 45 81 86 132123 271 657 710 876 133024 75 233 696 738 134182 207 372 583 135221 321 69 582 658 67 824 87 96 136031 [200] 737 642 915 137214 72 323 629 049 138090 186 442 805 16 22 1*0027 64 211 340 405 [300] 888 95 994 1300] J4O003 87 865 936 141311 473 [200] 142058 602 20 63 658 143137 238 92 702 12 23 866 144115 237 317 697 668 847 1 45 463 611 1200] 146040 92 [400] 122 340 494 581 89 820 147966 205 561 718 [200] 813 148394 406 72 608 833 67 935 1 40110 1500] 11 69 614 768 70 852 929 150037 76 333 759 907 36 151113 297 330 689 976 92 152183 310 [200] 84 404 41 50 525 636 92 768 884 912 15*234 326 91 438 701 154632 931 155183 225 413 522 33 76 796 156476 618 [200] 20 33 777 842 58 157005 206 340 94 501 703 871 92 153177 308 949 150121 86 260 321 609 623 810 43 160306 429 47 661 704 34 91 161194 395 506 601 708 76 846 93 942 162-191 552 72 85 646 828 79 938 16*292 300 425 42 502 098 164337 442 554 653 165027 [200] 33 341 57 82 466 978 166025 107 206 69 340 417 98 713 982 [200] 167082 [200] 133 236 40 326 483 84 824 188147 78 688 807 917 46 48 169236 56 622 908 39 170185 89 224 85 [400] 302 625 601 758 171116 447 [300] 672 714 172114 37 308 14 582 861 17*085! 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Zichucg 2. Ki- 7 Preuss.-Süddeutsche (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie Ziehung vom 1?. Februar l»lfl vormittags. kxt j«d» gerogem« Kammer aJnd zwei gleich hohe 400] 76 828 64 115162 307 447 620 35 906 118331 62 406 622 76 851 117607 15 982 1 18006 101 1 19341 57 653 707 998 120080 322 121033 01 196 301 27 553 702 871 122064 109 80 218 33 93 1 2*113 405 649 034 737 963 [200] 67 84 1 24425 34 557 73 83 614 769 944 03 125241 317 37 647 04 87 773 808 990 [200] 126066 163 342 [400] 429 623 127075 86 111 209 430 588 096 852 967 128418 62 655 645 64 736 99 120114 624 61 988 130008 68 131 40 389 131401 843 81 915 132044 318 606 84 606 721 13*114 32 439 [200] 500 33 1*4026 113 264 319 135000 180 232 42 391 424 [ 200 ] 41 597 136072 236 783 86 833 67 137245 [300] 649 733 37 979 138392 869 900 130048 [400] 127 47 409 603 81 740 59 894 980 140345 790 831 90 93 141108 2) [400] 799 906 142066 604 765 [200] 143020 210 512 603 782 97 892 144233 322 68 651 743 [200] 908 1 45357 620 49 832 146448 543 604 978 78 1 4 7 232 40 648 1 4*098 [200] 146 469 617 81 793 857 92 907 99 140390 160178 860 973 151017 20 274 303 604 80 [300] 603 96 781 843 96 903 4 98 162091 [200] 469 593 758 852 95 957 153185 657 [200] 154069 133 63 257 300 1300J 58 91 741 993 1 55 164 339 401 612 7 23 43 79 812 053 156131 282 [200] 337 48 70 552 683 897 157U 5 227 89 320 612 1 5 8258 [200] 637 887 1 50103 480 601 823 42 160231 338 885 1 6 1 001 95 118 89 207 069 749 ■ 84 813 162250 302 163424 541 010 31 714 830 164080 220 79 185060 138 231 304 63 660 16*298 447 97 809 910 [400] 66 167471 709 865 16*012 651 [200] 732 84 841 957 160160 265 03 377 444 617 990 170517 60 799 956 67 171260 322 498 730 74 76 810 12 24 933 1 72 010 281 492 898 010 173116 484 847 43 966 174230 96 322 560 732 857 642 1 7 5 8 28 916 22 69 1 7 6 070 137 4 2 444 7 25 864 984 177123 300 43 570 627 [300] 04 17*080 108 38 206 93 665 95 1 7 0 220 00 011 054 180182 238 321 31 51 411 614 600 7 774 [300] 18 1 0.33 339 433 1*2085 132 212 330 640 723 830 73 968 183128 61 224 68 609 96 926 184033 44 371 616 56 699 765 855 98 185049 208 [200] 397 497 650 853 932 >200] 66 1*0358 415 38 534 641 771 80 832 1*7033 81 377 533 43 001 759 188031 05 158 369 496 189081 281 704 12 61 1*0258 395 424 647 61 786 947 101328 63 637 [40000] 791 986 192063 [200] 613 64 60 843 928 50 19*020 30 77 73 232 300 24 71 697 702 810 194150 220 476 87 93 031 41 1*5163 428 500 878 92 196005 32 222 680 1 97170 323 91 471 623 44 737 994 1 98037 830 63 190061 442 606 21 897 200210 58 69 92 [600] 307 555 845 70 201153 81 683 [300] 627 202370 639 203119 93 655 80 773 305 204095 486 205125 618 807 20*263 85 325 41 585 [200] 631 207060 250 87 321 86 849 7 *1 4 3 912 69 208038 321 535 709 616 939 209374 409 2 1 0063 322 54 401 616 20 767 63 81 92 211040 286 617 768 80 212081 178 264 678 821 [200] 51 98 213063 206 405 616 650 93 724 869 917 214003 43 327 30 76 421 700 215002 328 834 979 21*000 [200] 243 322 495 741 930 217018 153 292 645 710 62 [300] 2 1 8233 358 438 742 910 2. Ziehung 2. Kl* 7* Preuss -Süddeutsche (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterie Ziehung vom 12. Febmar 1916 nachmittags. Aof jede gesogene Nmumer alnd awel gleich hohe Cie* wlane gefallen, and »war Je einer aof die Lose gleicher Kammer ln den beiden Abteilungen I and II Nur die Gewinne über 96 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammem beigefügl. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 228 468 630 43 [200] 718 79 950 1568 800 18 47 781 999 2471 606 620 700 19 825 *201 47 48 92 444 80 694 818 936 90 4097 176 210 28 898 5166 247 51 04 392 703 83 *011 120 309 13 90 761 644 7038 [300] 230 44) 671 [1000] 90 027 76 @712 79 802 73 0106 211 348 67 86 90 494 629 689 710 73 847 60 944 10229 321 78 411 766 811 993 11028 235 807 12 72 21063 622 704 21 949 1*105 6 67 [200] 396 478 [200] 96 [200] 608 20 14182 323 402 566 15065 387 957 16204 80 [300] 418 644 715 77 17127 454 69 97 663 71 900 1*109 231 623 10235 328 607 927 20353 649 796 818 28 956 21119 297 410 703 22206 14 443 68 635 805 21 26 2*381 04 783 890 24023 126 263 600 076 769 970 25172 98 600 800 26213 637 62 719 60 91 27118 289 559 829 936 28109 93 [100 236 70 372 879 20011 CÖ 97 553 614 71 788 942 30381 074 31107 61 249 311 403 628 888 986 32394 471 [200] 901 9 [200] 68 3*050 238 329 569 661 776 78 34179 04 471 647 851 964 35186 98 666 606 784 849 PCO 15 80 36889 37001 166 201 603 >2 780 3*087 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411 037 92 880 039 76007 179 272 624 698 77071 04 420 64f 786 818 78140 235 365 649 66 659 926 06 70061 220 04 550 728 36 979 80072 207 908 74 81072 114 [300] 46 307 44 669 93 723 *2101 221 365 661 713 40 83195 320 620 [200] 633 84082 139 250 329 30 636 655 725 1300] 71 944 85200 775 064 36106 506 834 87236 496 681 88414 33 90 523 086 736 *9128 90550 615 91719 896 02044 340 624 714 852 60 03001 93 >200] 308 788 925 04076 106 40 87 288 624 788 05215 £40 416 27 29 624 603 44 00 714 67 64 967 96130 >200] 85 326 427 66 631 51 60 679 811 P4b 97004 83 329 66 515 629 736 989 [300j 98245 59 713 837 67 99334 528 909 42 100123 288 89 728 911 [200] IC 62 101063 187 262 620 102107 [200] 061 934 Iu4073 108 2-39 318 469 518 44 718 40 105147 240 71 658 720 911 65 89 100460 107108 402 005 10826) 77 613 658 [200] 1032 6 329 613 765 969 110016 82 165 47c 96 841 11 1007 288 635 920 69 112116 96 232 5i i 673 960 1 1*078 438 689 041 806 24 79 913 67 A14165 [200] 291 369 516 750 98 833 968 115331 619 704 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355 680 718 154350 [300] 522 9s 643 721 810 155092 170 352 847 010 15 6 220 338 824 956 1 5 7 304 67 545 [200] 770 72 834 1 5 8323 774 850 89 927 1 50109 98 356 65 469 583 676 767 824 946 62 1*0021 75 746 971 [200] 15 1 620 32 853 99 941 16 2301 431 669 722 813 930 63 71 163 273 686 104400 65 93 567 660 815 165146 208 26 361 587 604 78 838 69 927 28 166360 573 892 16 7 026 189 544 756 1 68052 71 428 1 60029 354 653 764 825 17 0040 96 [300] 131 47 215 775 018 171262 372 069 793 877 053 172004 18 30 132 617 620 39 173092 140 474 668 62 760 823 [200] 90 972 174525 733 175174 209 170022 248 1200] 374 560 636 722 873 942 74 177069 175 397 654 769 17 8041 66 217 26 [200] 03 468 170189 227 345 [300] 616 > 180250 446 601 1*1089 318 22 90 642 182038 206 6 26 35 613 1 8*251 98 313 425 59 822 1 84037 408 69 185017 268 369 818 833 79 18*538 606 996 [300] 187324 474 629 058 714 823 63 57 975 188350 446 629 771 893 189177 263 60 349 418 767 905 190063 236 372 821 101419 682 701 878 19 2 246 314 5 03 12 94 788 1 0*143 [300] 360 517 70 622 089 194260 453 899 985 195202 558 655 880 10*561 717 942 197154 603 19*286 653 87 875 918 180134 [300] 373 77 402 76 561 73 872 913 82 200141 69 264 889 201033 66 154 61 261 90 337 51 821 905 202059 215 21 304 462 505 780 20 3020 280 358 438 500 766 868 84 2 0 4061 341 631 804 951 205643 756 327 20*4 11 45 [200] 88 700 57 861 12001 207044 69 101 99 339 76 J52 694 757 910 23 ?OS029 200 302 203296 340 601 003 210018 132 414 619 43 60 700 71 902 211043 191 256 76 444 599 742 36 97 890 910 43 212163 601 807 90 213P60 173 331 84 510 69 879 [200] 214209 467 83 ,589 04 215095 216 458 64t 98 74 7 21*114 206 538 >200] 634 896 986 217073 100 98 396 15000] 626 608 784 218407 740 bl 820 Die Zielmng der 9, Klasse findet statt am 10. «n4 11. Mfln 1914. 8 rM. Mtajaufui jii Eiche». Anmeldungen für die Sexta werden Montag, den 21. Februar, vorm, von 11 — 1 und nachm, von 4—6 Uhr, solche für die übrigen Klassen Mittwoch, den 23. Februar, zu den gleichen Stunden im Amtszimmer des Direktors, Ludwig- ltraße 11 I., entgegengenommen. Hierbei sind Geburtsschein, Impf- (bezw. Wieder- impf)-Schein und letztes Schulzeugnis vorzulegen. Gießen, den 12. Februar 1916. Großh. Direktion des Realgymnasiums. _ Dr. Baur. _ 1122 V Dberreakschule. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Dienstag, d. 22. Februar, vorm, von 9—1 Uhr, aus dem Amtszimmer des Unterzeichneten entgegengenommen. Vorzulegen sind: Geburts- und Impfschein and das letzte Schulzeugnis. Gießen, den 12. Februar 1916. Großh. Direktion der Oberrealschule. _ Dr. Schnell. _ 1123D Vorschule des Realgymnasiums und der Oberrealschule. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Mittwoch, d. 23. Februar, vorm, von 9—1 Uhr, auf dem Amtszimmer des Unterzeichlleten entgegen- genommen. Vorzulegen sind: Geburts- und Impfschein. Die Vorschulen des Realgymnasiums und der Oberrealschule sind vereinigt und unterstehen der Direktion der Oberrcalfchule, weshalb nur bei dieser die Anmeldungen zu erfolgen haben. Gießen, den 12. Februar 1916. Großh. Direktion der Oberrealschule. _ Dr. Schnell. _ 1124V Holzversteigerring in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Dienstag, den 22. Februar, vormittags 9V* Ubr. werden n den Distrikten Kolnhäuserkovs und Fuchsstrauch versteigert: Scheiter Rm.: 240 Buchen, 16 Eichen rund». Knnpvel Rm.: 260 Luchen. 122 Eichen: Stöcke .Rm.- 112 Buchen, 84 Eichen: Reishvlzwellen: 4400 Buchen- 1200 Eichen, 30 Fichten: 1 Bucliemtamm — 1,10 Fstm.; 20 Eichen tGartenvsosten», 2 Fichlenstämme — 0,61 Fstm: Zusummenkunst aus dem chaussierten Weg von Köln, Hausen nach dem Höler beim Kolnhäuserkops. Im Köln, hänserkovi sitzen nur wenige Hausen Durchsorstungsholz. Die Versteigerung gehr Vs Stunde nach Beginn durch die Durchfahrt auf die andere Seile der Bahn gegen den Rengeshäuserteich hin. _ 1094 D Brennholzversteigernng im Fürstlich Stolberg-Wcrnigerödiscbcn Bezirk Usenborn aus den Distrikten Schneiderzipf, Hammerwald und Schönberg, Samstag, den 19. Februar 1916. Eichen Rm: Scheit 2, Knüppel 10. Reiserknüppel 4; Buchen Rm: Scheit 755, Knüppel 140, Aüreiser 1017: Sonstiges Laubholz Rm: Scheit 12, Knüppel 5, Astreiser 8. Zusammenkunft 9 Uhr im Stolberger Hof in Hirzenhain. Auskunft erteilt Forstschütz Albus, Loutsenlust. 1127B Bekanntmachung. Die im Januar 189V geborenen Landsturmpflichtigen der Stadt Gieken werden hiermit aufgefordert, sich am 15. Februar d. I., vorntittagS von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 6 Uhr, im alten Rathaus am Marktplatz zur Landsturmrolle au melden. Auswärts Geborene haben ihren Geburtsschein vorzulegen. [1058B Gietzen, den 7. Februar 1916. Der Oberbürgermeister. Keller. _ Die Ofenliesernng für das BeamtenhauS III/168 in Friedbcrg i. H. wird öffentlich ausgeschrieben. Die Zeichnungen und Bedingungen, sowie die Auge- botsunterlagen liegen im Miluär-Reubaubüro in Friedberg i. H. zur Einsicht ans. ^ ^ Letztere könnelt von dort gegen Gebühr von 0,40 Mk. bezogen werden. Die Angebote find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Sonnabend, den l9. dieses Monats dem Milttär-Reubnuamt Gickcrr etnzurcichen. ___ Militär-Reubauamt Gienen. _ 1120 D Ocfsenlliche Vergebung Die Lieferungen der für Großherzogl. Landgericht und Großherzogl. Staatsanwaltschaft Gießen im Etatsjahr 19 1 6 erforderlichen Schreibmaterialien und Buchbindcrarbciten sollen auf dem Wege der Submiision vergeben werden und können Angebote, sowie Muster der Materialien, verschlossen bis zum Erösfnungstermiu Soititcrdiii, öcn S.Müz 1916, vomittags 10 Uhr auf der Gerichtsschreiberel Großherzogl. Landgerichts, Zimmer Nr. 33, kostenlos niedergclegt werden. Bezüglich der Beschaffenheit der Schreib- und Konzeptpapiere wird auf die Bekanntmachung Großherzogl. Staatsministcrinms vom 17. Januar 1907 betreffend: Erlaß von Bestimmungen über Verwendung von Papier bei den Großherzogl. Staatsbehörden verwiesen. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A des Erlasses sämtlicher Ministerien vom 16 Juni 1893 enthaltenen Bedingungen, die hier cinzusehen und kostenlos erhältlich find. Die Zuschlagsfrist beträgt 10 Tage. ^ 1128 O Gießen, den 11. Februar 1916. Der Großherzogliche Landgerichts-Sekretär. Holzversteiger urig. Dienstag, den 15. d. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Brennholz versteigert: 29 Rm. Buchen-Scheit 28 „ Eichen-Schcit 22 „ Buchen-Knüppel 30 „ Eichen-Knuppel 24 „ Buchen-Siöäe 86 „ Eicheu-Stöcke 1000 Wellen Buchen-Reisig 1500 „ Eichen-Reisig. Die Zusammenkunft ist mittags I 1 /» Uhr beim Bergwerk. Großen-Linden, am 8. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. lygg Bekanntmachung. Mit Genehmigung Großherzogl. Ministeriums des Innern wird der in Offenbach bereits bestehende Schweine- und Kleinviehmarkt durch Augliederung eines Großviehmarktes erweitert. Der Markt für Großvieh ist zunächst auf Dienstag festgesetzt. Die bestehenden Markttage für Schweine und Kleinvieh bleiben vorläufig bestehen. Die Marktgebühr beträgt für 1 Stück Großvieh 1.— Mk., für 1 Kalb oder Schwein 30 Psg., für 1 Schaf oder Ziege 25 Pig., für 1 Ferkel oder Lamm 10 Psg. Alle weiteren Auskünfte werden von unserer Schlacht- und Vichhosverwaltung (Telephon Stadtamt Nr. 29) bereitwilligst erteilt. Alle Händler und Landwirte werden nunmehr aufgeforden, den hiesigen Viehmarkt zu beschicken, da Offenbach und Umgebung als sehr gutes Absatzgebiet betrachtet werden kann. Offenbach a. M.. den 11. Februar 1916. Der Oberbürgermeister. I. V.: Kappus, Beigeordneter. 1101 v X Bekanntmachung. ^ Die Lieferung der Brennmaterialien für sämtliche staatliche Anstalten und Behörden im Groß Herzogtum Hessen aus die Zeit vom 1. April 1916 bis 31. März 1917 soll vergeben werden. Die Licserung umfaßt etwa: Steinkohlen (vcrsch. Sorten) 18313 t Anthracit „ „ 1105 t Anthracit-Eiformbriketts . . 299 t Zechenkoks (versch. Sorten) . 6 784 t Gaskoks „ „ . 1 782 t Steinkohlenbriketts ... 34 t Braunkohlenbriketts . . . 336 t Angebote sind portofrei bis zum 25. Februar 1916 an Unterzeichnete Bergwerksdirektion einzureichen. Die für die Lieferung geltenden Bestimmungen samt Verteilungsplan nsw. liegen auf unserem Amtszimmer, Gutenbergstraße 1 zur Einsicht offen, sie können auch, solange Vorrat reicht, gegen portofreie Einsendung von 2 Mk. in bar bezogen werden. 11310 Friedberg, den 12. Februar 1916. Gr. Bergwerksdircktion Grube Ludwigshoffnung. Holzverfteigerung. Im Licker Stadtwald, Distrikt Grosthäuserberg werden Montag, den 21. Februar 1916 versteinert: Scheiter Rm: Buchen 630, liefern (vb.) 14, Kniivvcl Rm: Buchen 300, Eichen 30, Kiefern 12, Reisig Wellen: Buchen 8600, Fichten iDurchsorstungswellens 1500, Stöcke Rm: Buchen 310. Fichten 12. Zusammenkunft am Waldeingang bei Mühlsachsen: Anfang vormittags 1V Ubr. Lich, den II. Februar 1916. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Lich: Dörmer. 1111L rrnwiiTm trmm. 1 riimrrrwmrvmn Reformhosen für Damen u. Kinder = Strümpfe = gestrickte Kinder- Unterhöschen,Jäckchen Eerrensocken Nliütärwesten Hosenträger l005 Wilhelm Noll Selterswcz 36 Saiiateiiffiimeüe in Kübeln ü 60 u.lOOPfd., zum PreisevonÄl.35.6V, sernerl». rottseUrup^ver, in Säckchen v. 10. 25 1 : 100 Pfd., zu M. 36.8L. alles p.50 kg geg. Nachnahme ab Kempten habe, so lange Vorrat reicht, abzugeb. Bittl genaue Station angeben. Joh. Scksckeumayr, Kcmptsn im _Ä!1 g a n 10 7. ) 816 D Strohhüte z.Umarbeiten, Umformen bittenwir unsjetztschon zu bringen. 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