Nr. 36 Zweiter Blatt E'lch-inl »glich mit Ausnahme des Soimtag?. 166. Jahrgang Die Sietzencr Famittenblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beiqelea, das „KreUilatt ffir den »reiz Sichen" zweiinal wöchentlich. Die ..r°udwirischaf„ichen Sei,, iragen" erscheine,, »>o»allich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Tod und Verschollenheit der Ariegsteilnehmer. Von eurem praktischen Juristen. (Nachdruck verboten.) vwsS? ber gegenwärtige Krieg dauert, desto mehr * m l l n ff C§ ent f te ^ en hierdurch für die Hinter- > 7 ?^ 4 ^altenen und Verschollenen recht uner- x,t daher Wohl angebracht, hier- »-»■ *■*«' ^LLlS«« ÖfSywSÄ L S x-U .^S^rißfciten bringen, sofern der Tote wTwW 1 ^tern gesegnet war. Anders liegt jedoch hrer der Fall, wenn er Vermögen hinterläßt. Hier klammern sich, wie war aus der Praxis wissen, viele Beamte, die dar- ^^^Entscherden haben, gar zu eng an das Gesetz, bezw. deren Kommentare, m denen es heißt, die Eröffnung des ^/aus, daß das Gericht durch eine ihm nach Landesrecht erstattete Todesanzeige oder durch Vorlegung erner Sterbeurkunde vom Tode des Erblassers Kenntnis erlangeir mich Dieser Standpunkt steht mit den heutigen Zertverhaltrnssen in schroffem Widerspruch und die Rechtsprechung hat denn auch neuerdings entschieden, daß auch nichtamtliche Mitteilung vom Tode de^ Betwffendeu genügt, die amtliche Sterbeurkunde zu ersetzen, ^m neuesten £>eft der „Rechtsprechung der Ober- WNdesgerrchte' Nr.5 S. 67 wird nämlich eine .Entscheidung des ^berlaudevgerlchts Darm st ad t veröffentlicht, die fol- gende Ausführungen über diese Materie enthält: „Außer- ordentlrchL Ereignisse wie Krieg erheischen eine besondere Berücksichtigung. Wenn darum in Kriegszeiten dem Nachlaßberichte die aus dem Felde an den Bruder des Gefallenen gerichtete Todesanzeige des Feldwebels der Komvaquie, der der Soldat angehörte, vorgelegt wird, wenn diese Nach- rrcht genau ersehen läßt, wie der Tod eingetreten ist und wie der Gefallene beerdigt wurde, wenn ferner jede Annahme dafür fehlt, daß ein unbefugter Dritter diese Nach- rrcht an den Bruder habe gelangen lassen oder sonstwie eine Fälschung vorliegt, so sind dies Tatsachen, die die Todes- nachrlck)t als richtig erscheinen lassen und die geeignet sind, dem Richter die Kenntnis von dem Tode des Erblassers zu beschaffen/' Dieser Entscheidung ist in vollem Maße üeizu- pflichten und sre wird vielen Angehörigen der Gefallenen zur Erlangung ihres Rechtes eine sichere Handhabe bieten. Denken wrr nur an die zahlreichen Lebensversicherunqs- vert^ge. Hier verlangen die Gesellschaften in der Regel vie Vorlegung einer amtlichen Sterbeurkunde zum Nack> werse des Todes. Kann diese nicht vorgelegt werden, so erfolgt die Auszahlung der Versicherungsprämie vorläufig nicht, rm Gegenteil, es wird noch die Weiterbezahlunq der PrMnrenbeiträge verlangt, bis das Gewünschte beschafft werden kann. Macht dies den Betroffenen große Schwieriq- .eiten oder ist eine solche Urkunde überhaupt nicht mehr zu beschaffen— dve Fälle such ja zahlreich, daß die Vorgesetzten, die vom Tode des Gefallenden wissen, nicht mehr zu er- nittteln sind —, so dürfte es ratsam sein, auf Grund den erhaltenen brreflichen Mitteilungen über den Tod des Ge- sallenen und unter Bezugnahme auf die vorher erwähnte Entscherdung des Oberlandesgerichts Darmstadt bei dem zuständigen Gerichte auf Grund des § 29 Ziv.-Proz.-Ordn bte Feststellungsklage zu erheben. Vielen Kriegerfrauen oder sonstigen Erden, die Prozeßkosten zu ttagen nicht in der Lage snrd, durfte hrerzu auf derer: Antrag das Arnrenrecht oewrllrgt werden. Natürlich gilt das vorstehend Ausqe- ruhrte nur für private Lebensversicherungsverträge, denn der der staatlichen Zwangsversicherung dürften den Hinter- / oUebenen in der Geltendmachung ihrer Ansprüche solche Schwierigkeiten nicht entstehen. So sagt § 1265 der Reichs- verficherungsordnnng: „Die geschlichen Leistungen werden auch dann gewährt, wenn der Versicherte verschollen gilt. Er gilt aks verschollen, wenn während eines Jahres keine glaubhaften Nachrichten von ihm eingegangen sind und die Umstande fernen Tod wahrscheinlich machen. Das Versiehe- rungsamt kann von den Hinterbliebenen die eidesstattliche Erklärung verlängert, daß sie von dem Leben des Ver- rntßten keine anderen als die angezeigten Nachrichten er- halten haben." Witwen- und Waisenrente und Witwen- und Waisenaussteuer werden also ohne besondere Weiterungen gewährt. Stellt sich später heraus, daß der Verschollene doch noch lebt, so werden die Rentenzahlungen eingestellt. Die Versicherungsanstalt braucht die zu Unrecht gezahlten Beträge nicht zurückzufordern (§ 1310 a. a. O.). Komplizierter sind dagegen die Fälle, in denen von der Verschollenheit des Kriegsteilnehmers gesprochen wird. Viele von ihnen werden in Kriegsgefangenschaft geraten sein und aus irgendwelchen Gründen Nachricht von sich nicht g^ben können. Andere wieder werden in dieser Gefangenschaft, als sie verwundet eingebracht wurden, gestorben sein, ohne daß es den feindlichen Behörden möglich war, näheres über die Person oder die Familienverhältnisfe des Verstorbenen zu ermitteln. Für solche Personen bietet die Verschollenheit nicht Grund zur Erfüllung der übernommenen Leistungen und Verpflichtungen. Die Verträge, die der Verschollene eingegangen ist, muß er also unweigerlich erfüllen. Es kann rhm aber auf Grund § 1911 BGB. ein Abwesenheitspfleger bestellt werden und zwar durch das Vormundschaftsgericht. Erst wenn drei Jahre nach dem Friedensschluß verstrichen sind, können die Interessenten, weitere Schritte, welche die Todeserklärung des Verschollenen bezielen, unternehmen. Die näheren Einzelheiten über dieses Verfahren interessieren uns heute Glicht; es wird von ihm zur geeigneten Zeit in diesem Blatte noch näheres ausgeführt werden. Für heute sei nur folgendes hervorgehoben: Erben eines für tot Erklärten werden nur solche Personen, die in dem Zeitpunkt (des Friedenschlusses oder dem Schlüsse des Jahres, an welchen: der Krieg als beendet erklärt worden ist) noch gelebt haben oder bereits geboren oder doch erzeugt waren. Alle Rechte, die sich auf das Fortleben des Verschollenen stützen (z. B. die Unterhaltungsausprüche der Verwandten) Haber: gegen den Erblasser aufgehört zu existieren, fte können aber gegen die Erben desselben geltend gemacht werden. Die Pensionen der Hinterbliebenen von Staatsbeamten sind von dem Zeitpunkt der Todeserklärung ar: fällig. Für die Ehe entstehen folgende Rechtsfolgen: Die Todeserklärung hat die Wirkung, daß die Ehe des für tot Erklärten mit dem Zeitpunkt der Todeserklärung als gelöst anzusehen ist, so daß die nach diesem Zeitpunkt empfangenen Kinder der Frau als uneheliche anzusehen sind (Entscheidungen des Reichsgerichts in Warneyer BGB. III. Auflage Anm.3 zu 8 18). Wie verhält sich aber oas Recht zu dem Fall, wenn der für tot erklärte Ehegatte nach mehreren Jahren des Friedensschlusses wieder heim- kehrt und feine Ehefrau wieder verheiratet vorfindet? Fälle dieser Art haben wir nach dem Kriege 1870/71 wiederholt erlebt und in dem gegenwärtigen Kriege, der länger dauert, durften wir solche Fälle noch zahlreicher erleben! Die Rechtsprechung sagt hierüber: „Nach § 1348 BGB. wird durch d:e Schließung e:ner neuen Ehe die Ehe des Verschollene:: aufgelöst, so daß die neue Ehe selbst dann nicht als nichtig anzusehen :st, wenn die Todeserklärung sich als unrichtig erweist (Kammergericht in Rechtsprechung der Oberlandes- gekichte 12, 298). Dagegen kann Oie neue Ehe von dem neuen Ehegatten angefochten werden. Das Gesetz hat also ein Hintertürchen noch aufgelassen, durch das sich die früheren Ehegatten wieder vereinen können. Diese Anfechtung kann aber nur binnen sechs Monaten von dem Zeitpunkt an erfolgen, :n welchem der anfechtende Ehegatte erfährt, daß der für tot erklärte Ehegatte noch lebt. Kinder, die aus der angefochtenen Ehe hervorgegangei: sind, gelten dann, wie vorstehend ausgeführt ist, als unehelich. Eine Verkürzung der dreijährigen Wartezeit tritt nur bei solchen verschollenen Personen ein, die sich auf Seeschiffahrt befinden (Käieqs-, Handels- oder Passagierschiff). Zu ihnen sind also nicht nur Kriegsteilnehmer, sondern auch Zivilpersonen zu rechnen 5p:er braucht nicht erst bis zur Beendigung des jetzigen Kruges gewartet zu werden; Anträge auf Todeserklärungen können vielmehr schon jetzt erfolgen; da wohl in den Untergang des Fahrzeuges feststeht oder festgestellt werden kann, genügt es, wenn wtt Interessenten :n Bezug weiterer Ausführungen auf § 16 BGB. verweisen. Dr. R.- Samstag, 12. Zebruar M6 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universitäts - Buch- und Steiudruckerei. R. Lange, Gießen. Schttftleitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle u.Berlag:^SK 51 , Schriftleitung: €^^112. Adresse für Drahtnachrichten.- Anzeiger Gießen. ——«im mmmm ——« Be atnamaac»! -jsrxrvKtk schaft" die Gesamtausgaben des Staates auf 8 068 764 Mark berechnet. Die Ausgabe für dieselben Zwecke betrug im Etatsjahre 1911 6 256 276 Mark, hat sich also in fünf Jahren um 1,8 Millionen erhöht. Und daß die Aufwendungen dafür in der Kriegszeit nicht kleiner, sondern größer geworden find, zeigt die Tatsache, daß die erwähnte Summe von rund 8 Millionen gegen das Vorjahr um 1327 942 Mark gestiegen ist. Es wird 'einigermaßen von Interesse sein, zu erfahren, wie sich diese Ri-esensumms» in den hauptsächlichen Einzelheiten zusammensetzt. Den Löwenanteil daran hat natürlich die hessische Volksschule. Die Ausgabe dafür hat in diesem Jahr zum erstenmal die vierte Million überschritten und beträgt genau 4*037560 Mark, das sind 1024 990 Mart mehr, als im Jahre 1915. In recht erheblicher Weise haben sich auch die Ausgaben für die höheren Schulen: Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen, Realschulen und pädagogische Seminare, gesteigert. Während hier im Etatsjahr 1911 die Einnahme 2 045 429 Mark und die Ausgabe: 3 055 330 Mark betrug, stellt sich im neuen Voranschlag die Einnahme auf 2 680 075 Mark und die Ausgabe auf 3964 722 Mark, das Zuschußbedürfnis des Staates hat sich also in den letzten fünf Jahren von rcknd 979 000 Mark auf 1284 000 Mark, also um mehr als 300000 Mark gesteigert, während es gegen das Vorjahr allein sich um 202 400 Mark erhöht. Für die höheren Bürgerschulen und die höheren Mäd ch e nschulen ermäßigt sich dagegen infolge des Fortfalls der meisten Staatszufchüsse der Bedarf an Staatsmitteln um 94 766 Mark auf 62 000 Mark. Die beiden he s s i s che n H ochs chule n erfordern bekanntlich seit Jahren einen sich immer mehr vergrößern-« den Zuschuß. Für die L a n>d e s un i v er s i t ü t Gießen betrug er 1911 1021000 Mark, für 1916 ist er auf 1 104 628 Mark berechnet. Die Technische Hochschule zu Durmstadt erhielt 1911 427 824 Mt. Zuschuß, für 1916 wurden dafür 514 708 Mt. augesetzt. Neben diesen Hauptzahlen erscheinen im Staatsvoranschlag noch Zuschüsse von: 19 000 Mk. für Turn- und Zeichenunterricht, 10? 260 Mt. für Taubstnmmen- und Blindenanstalten, 6000 Mk. für Privat-Erziehungs- und Besserungsanstalten, 30 000 Mk. für Jugendpflege, 423688 Mark für Lehrerseminare, Vorseminare und pädagogische Kurse, usf. Für Bildungszwecke usw. werden verausgabt: Hofbibliothek 98 230 Mk., Laudesmuseum 105 275 Mk., Römisch-Germanisches Zentralmusenm 12000 Mk., Denkmalspflege 25 500 Mk., Historischer Verein 1000 Mk., Historische Kommission für das Großherzogtnm Hessen 6000 Mk. und für Landesstattsttk, Geologische Anstalt usw. 114 000 Mk. — Wetter erscheinen im Staats Voranschlag für Gewerbliche Uuterrichtsauspalten und sonsttge Förderung von Handwerk und Kirnstgewerbe 263 438 Mk., für landwirtschaftliches Unterrichts- und Versuchs wesen 193 258 Mk., Zentralstelle für die Gewerbe und den Landesgerverbeverein 113 978 Mk., für Förderung des kaufmännischen Unterrichts, Anforderungeu, die in der vorerwähnten Summe von 8 Millioner: nicht mtt eingerechnet find. Es sei noch bemerkt, daß es sich bei allen diesen Summen lediglich um Leistungen des Staates harttelt und die großen Aufwendungen der Städte und Gemeinde: für Unterrichts- und Bildungszwecke dabei ganz außer acht geblieben find. L/terarische Preisausschreiben in Amerika zur Uriegszeit. Wie manche deutschen Blätter, so pflegen auch die ameri- kainschen Wochenschriften unter ihren Lesern Wettbewerbe zu veranstalten. Diese unterscheiden sich aber von den be: uns gebräuchlichen dadurch, daß dabei nicht die Mehrheit oder das Los env- scheidet, sondern die nach Inhalt und Form »beste Lösung preise gekrönt wird. Einige dieser Wettbewerbe, die während der Kriegszeit in den Vereinigten Staaten veranstaltet worden sind, gewinnen nun dadurch ein besonderes Interesse, daß aus ihnen in recht unterrichtender Weise mancherlei über die Stimmung der Amerikaner erkennbar wird. Ernst Schulz-Besser erstattet in einem fesselnde:: Aufsätze des jüngsten Heftes der bei E. A. Seemann in Leipzig erscheinende:: „Zeitschrift für Bücherfreunde" über diese Wettbewerbe Bericht. Sie gingen von dein weitverbreiteten New Aorker Wochenblatte „Life" ans. Ter im Mai, 1915 m^geschriebene Wettbewerb hatte zuni Gegenstände die Frage: „Wie ku.rz kann eme kurze Geschichte sein?" Für die kürzeste:: Erzählungen waren Preise ausgesetzt, keine Einsendung durfte mehr als 1500 Worte umfassen und für jedes Wort, das an dieser Anzahl von 1500 lehlte, wurde den Verfassern der zum Abdrucke zugelassenen Erzählungen ein Honorar von 10 Cents ausbezahlt. Einige der Emsendungen hatten mm auch den Krieg zum Gegenstände, und zwar zeigten diese eine deutschfeindliche Tendenz. Als Beispiel möge hier in deutscher Ilebersetzung die Erzählung „Wgs d:e Vandalen übrig gelassen haben" oon Herbett Riley Howe mit- gtteilt werden, die im Original aus nur 100 Worten besteht und thrrm^Verfasser an 600 Mark eingebracht hat: . „Ter Krieg war ans und er zurückgekehtt in seine Heimats- üadt, aus der die Vandalen wieder verttieben worden waren. Rasch ging er durch ein Stadtviertel, das nur mäßig erleuchtet war. E:n Werb berührte seinen Arm und sprach ihn in de^Lauten betrunkenen an: „Wohin gehts, M'sieur? Mit mir, ja?" tÄ lachte. „Nem, nicht mit dtt, alte Hexe, ich will meine Braut smyen. Er sah an ihr nieder. Sie näherten sich einer Straßenlaterne. schr:e auf. Er ergriff sie bei den Schultern und zog Von Alesfio nach Dnrazzo. Die jüngsten Berichte der österreichisch-ungarischen .Heeres» lertting lassen erkennen, daß die Truppen der Armee Köveß in rüstigem Fortschreiten von Alessio aus gen Süden, auf Durazzo zu, s:ch befinden. Sie folgen bei diesem'Vormarsch dem Wege, den bte Natur selbst vorgezeichnet hat. Tenn während das Innere Albaniens bekanntlich von hohen und zum Teil schwer zugänglichen Gebrrgen dicht erfüllt ist, wird die Küste des Landes großenteils von Ebenen begleitet, d:e, ob zwar sie teilweis sumpfig sind, doch ein Vorrucken auch größerer Massen gestatten. Gerade die Ebene, d:e die österreichisch-ungarischen Truppen bei ihrem Vormarsch nach Durazzo benutzen, ist die größte von ganz Ober- albarnen. Sre nim.mt ihren Ansgang bei der Stadt Tirana folgt von^ dort der zum Jsmiflusse strömenden Rucka und erstreckt sich von ^smi aus weiter nordwärts längs der Meereslüfte bis nach Alessw. Sie mitzt etwa 55 Kilometer in der Länge und l«t NN- Brnte von 2-9 Kilometern. Erft jenseits des Jsmi und der Rnoka findet diese Ebene eine Unterbrechung. Da schieben sich aus den Gebirgen des Inneren einige Knoten vor, von denen der Barzes am höchsten, bis zu 487 Mtr. emporsteigt. Das find d:e Riegel die die große nördliche Küstenebene Oberalbaniens der südlichen Ebene von Durazzo trennen. Der Hauptsluß der nördlichen Ebene ist der bereits genaniite Jsmi, der unter- halb der gleichnamigen Stadt mündet und aus einer Vereinigung, dreier Wasserlaufe sich blldtt. Außerhalb der Reaen^eit lakän ÄS* “ * —»”* — STiäsä» Wü-fwÄ Ein zweites Preisausschreiben derselbe:: Zeitschttft gründete -in si ^ aus eine Zeichnung des bekannten George Tana Gib ton welche „^:fe .veröffentlichte Das Bild zeigte ein«: eleganten'jungen Mann :n Gesell!chaftskleidnng am Tische mit einer jungen Amerikanerin, d:e ent Knegsheft mit der Arrfichrift „War Picttlrcs" in den Händen halt und sinnend vom Blatte anfblickt. Die Vreis- ftage lautete: „Was ist eben gesprochen worden?" Es gingen mcht weniger als 121 299 Antworten ein! Den erste:: Breis von üdar 200» Mark echiclt folget AntwortSi e- , ©£ [irf) als .Freavillrger melden?" — Er: „Wenn ja, dann »etit tttmt nein, dann :a." Das heißt natürlich: Wenn Sie meinen! Hessens Unterrichts - und ErzichungSWesen. Den besten Beweis dafür, daß trotz der gewaltigen Beschwerden des zweiten Krregsjahrs und der nnberechetlbaren Opfer, die infolgedessen notwendigerw-eise direkt oder in- dtrekt an reden Einzelnen von uns herantreten, doch bei uns :n Hessen die Kultur ans g aber: nicht notleiden, gewährt uns ein tlerner Einblick in den neuen Staatsvoranschlaa. Es werden da beim Etat des Ministeriums des Innern in der Hauptabteilung: „Bildung, Erziehung, Kunst und Wissen- . .-r ' - iwimuiui. «jciin oie meinen Heiratsanttag annehmen, dann nicht; wenn Sie mich abweisen dann;a. Ten zwecken Preis erhielt die, lakonische Lösung: „T o t ben dritten: ,^ch könnte wahrhaft nur einen Mann lieben, der Vaterland gefallen ist." Dieser Wettberverb hat eine tfulle von originellen Lösungen gefunden, die ein kräftiges Schlag- licht auf die Anschauungen des amerikanischen Volkes über den Krieg werfen. Vieie Deuter des Bildes legten einer der beiden tzersonenShermans zum geflügelten Worte gewordenen Ausspruch :n denMund: „Krieg ist Hölle." A:rdere sandten die Lösuiw Am Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt." Namentlich werbliche Einsender bekundeten ihren Abscheu gegen den Krieg durlh du-bekannten Wortes^,Mein Junge wird nicht großgezogen, ^ ^Avt zu werden Em Einsender ließ den jungen Mann einen Antrag stellen mit den Worten: „Wollen Sie meine Witwe werden? Ganz nett ist auch der Ausspruch des Helden: „Ich sehe lieber Reispuder als Kanonenpulver." Dann treffen wir aus die Sentenz: Mn Mord macht zum Schurken, Millionen Morde zum Helden." Die Abneigung gegen kttegettsche Taten kommt auch :n folgenden Lösungen zum Ausdrucke: „Warum tötet mein Onkel deinen Neffen?" Und: „Nein, wie diese Christen ^nander lieben. — Sarkastisch klingt folgende Unterhaltung. Sie: ,Der Räann, der mich heirateil will, miuß ein Held sein?" !Er. „Jawohl, das muß er?" ,Oder: Er: „Ich glaube, wenn Sie ein Wann waren, Sie würden sich melden." (oie: „Ich denke. tl ort. tC ^ doch mcUs dafür, daß ich Steinberg heiße." Sie- O r r Ä ^VNN wenigstens verhindern, daß ich so heißen soll!" ^ bei all diesen satittschen Herzensergüssen Nicht etwa mit bestellten Beiträgen von Witzblattleitern, sonj- k^s zu Mtarb-itcrschast eines großen Publi- * ^ ^ine jiddische" Aufführung des „Kauf» 1 5< ■' Pavillon-Theater im Londoner ^ dieser Tage eme interessante Shakespeareaufsührung stattgesunden: ein xudischer Schauspieler, Moritz MoSkowitsch, hat nämlich eme „nddische' Aufführung des „.Kausmanns von Vene- veranstaltet, nur indische Kräfte darin beschäftigt und nur Zuschauer dazu g-lad-u. D-r Shhlock) d-u er auf die stellte, war wesentlich anders aufgefaßt, als sonst üblich- Antonio^rÄ? und empfmdungsvoll auf, und wenn er nicht mit Geldangelegenyeiten verhandelte oder vor dem Gerichtshof auf seinem Rechte bestand, so soirkte er eher wie e.-.i FnU skrupelloser Wucherer. Aehnlich eigenartig uwi rf ^rt ta§ .dottia S. Tertelbaums Prinz von Marokko ^erusa gewesen, sein. Die zur Anfsührung gebrachte Bearbeitung ähnelte der aus italienischen und deutschen Buhnen gebräuchlichen; es svurden vier Akte gespielt und die häufigen Verwandlungen zusommengezogen; das Nebenspiel mit den so gut wie ganz unterdrückt, und so wuchs Shplock tatsachtich zur Hauptfigur des ganwn Dramas empor. Mernvürdi- gerwetse war die Aufnahme der Vorstellung recht lau; das Stück gefiel nicht; es war. wie sich EinzelNL ausdrückten, zu phantastisch und zu wenig glaubhaft. .Lächerlich kritisierte ein alter Kunstkenner, „haben Sie schon einmal etwas von einem Inden gehört' der Blut vergossen bätte?!" ' ^ c m/j ^Med an ^ oSur^-poschrme 'Mfas. c ruri °l(jsa$fcrp offffdto ° r d s n i tsch f /T° Ousc/ii j oRetimid Mofa kruscha F Landoritz "Koplik ? °Kurfa > v ßoritsch Pbrrnuls? Küküs \/rofschi ndsc/)0s ß.MicdOi fesche ^ _ •> ° Doe * e ^ c KK>cfyrvritza. > o Radormr )Jy I, o 'SidTodo! ypfsd)kopem Xalme/tr M/ 68 §ia SGiorannu Mcduä oKtheta iMSeberuvnt/za ' fl/ __- Bl Muntrem Mßptcfin J °6a//fscbnik. Skuc/rinje' Kuren Kttrdaref __ o Mura ^ 7 o'- ßoronrd) H 0 ßf Luko*6 K -^\^&blonit2^ä) jSgcsdtda M ^yt/kfschrar % v/ßoton Trebinisch ftedcmscJii fjßnh Marikid 0 ) ÖcKvaIon Liuschnia -yp/ferarsfa « n^pArd&iitZdj Kolkondas $ e Jschukas, /rtMaj. Ma//kp s ° To mar \jtodatzd y '^mMü’VSdo, \o Wö’WvÄ' ° Sf/ri Muskopo/ja j.Saseno; DerS/ormarsch ac/fdt/razzi und Ka/ona. tfufmass/. Frontam 8. /ähruar ******** Kranzös/scbe ßabnprg/ebte 7«— \kanina Di/katf sich diese Flüsse ohne Schwierigkeit durchwaten, obgleich sie sich in unzählige breite Arme geteilt haben. Der Wutz der Ebene von Durazzo ist der A r z e n, dessen Ufer vielfach steil und hoch sind, obgleich er in seinem Unterlaufe jene Ebene durchströmt. Die Besiedelung dieses Küstenlandes, das an vielen Stellen wohlbebaut ist, bietet das Bild, datz, von den eigentlichen Küstenplätzen abgesehen, bedeutende Ortjckiaften nirgends entstanden sind. Die Küsteuorte selbst, die zwisck>eil Alessio und Durazzo liegen, sind ohne Belang: die Hauptorte des ganzen Bezirkes liegen vielmehr landeinwärts — dort, wo die Küstenebenen an die Berge stoßen und wo sich daher Ocrtlichkeiten von natürlicher Sicherheit und Stärke boten. Die bedeutendsten dieser Städte e in das Tal hinabschicken. Ihre kahlen Kämme funkeln in roter Farbe; die mittleren Abhänge prangen in l)errli.chein, grünen. Wald- schmucke und ihr Fuß ist mit wogenden, gelben Feldern und braunen Aeckern bedeckt, aus denen allenthalben zahlreiche Dörfer hervorblicken. Tirana selbst ist sehr ausgedehnt: seine Bevölkerung mag beiläufig nur 25000 Köpfe betragen. Die Straßen sind außeryrdentlich belebt: der Basar kann sich fast mit dem in Skutari wessen. Schmutzig genug lind Tiranas Straßen freilich, indes rieseln durck> sie zwei schnrale Bäche, die den klnrat fort-« schwenrmen; ihr Wasser ist begreiflicherweise schwarz genug und recht wunderlich ist der Eindruck, den diese Gassenbäche machen. In, übrigen aber sind die Straßen leidlich breit, die Häuser nett gehalten, mtb so ist das Gesamtbild dieser Stadt zugleich originell und freundlich. Auch die vielen, lustigen, buntbemalten Moscheen tragen dazu bei, diesen günstigen Eindruck von Tirana zu verstärken. Gerichtssaal. rz. Leipzig, 11. Febr. Schulknaben als Tauben- diebe. Vom Landgericht Gießen sind am 5. November v. I. mehrere Schulknaben aus Bad-Nauheim wegen schweren Diebstahls verurteilt worden. Der Knabe B. hat wegen dreier Diebstähle 3 Tage Gefängnis erhalten, der Mitangeklagte H. wegen eines Falles .einen Tag Gefängnis. Die Knaben waren über verschiedene Hindernisse gestiegen, um zu den Taubenschlägen zu gelangen, aus denen sie mehrere Tauben entwendeten. Der Verteidiger der beiden erwähnten Knaben hatte Revision eingelegt und suchte zu erreichen, daß nur einfackier Diebstahl angenommen werde. Deshalb suchte er nachzuweisen, daß die Einsicht der Angeklagten in die Strafbarkeit des schweren Diebstahls nicht genügend festgestellt sei. Da aber die Feststellung der Einsicht im allgemeinen genügt, so verwarf heute das Reichsgericht die Revision als unbegründet. Spiekplan der Gietzener Stadttheater». Direktion: Hermann Stejngoetter. Sonntag, den 13. Februar, nachmittags 3*, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen Gastspiel des Neuen Theaters Frankfurt a. M.: Zum zweiten und letzten Male: „Der Weibsteufel." Ende nach 6^lhr. Abends 7*/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): „Das Glücksmädel." (Neuheit!) Volksstück mit Gesang in 3'Akten von Max Reimann und Otto Schwach. Musik von Otto Schwartz. Ende nach 10 Uhr. Dienstag, den 15. Februar, abends 8 Uhr, bei Volkspreisen: Volks - Vorstellung: „Die Ehre." Ende nach 10% Uhr. Donnerstag, den 17. Februar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Gastspiel von Kate B a st 6 vom K. K. priv. Theater in der Josesstadt in Wien mit eigener Gesell- Gesellschaft: „Die rätselhafte Frau." (Neuheit!) Lustspiel in drei Akten von Robert Reiuert. Ende 10H Uhr. Freitag, den 18. Febr., abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt), 12. Freitags- Abonneinent-Vorstellung: „Maria Magdalena." Ende 10X Uhr. Sonntag, den 20. Februar, nachmittags 37, Uhr, bei kleinen Preisen: „Der Erbsörster." Ende 67* Uhr. Abends 7 1 /, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): „Das Glücksmädel." Ende nach 10 Uhr. Mrchttche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 13. Februar, 6. nach Epiphanias. Kollekte für das Hessische Krüppelheim. Gottesdienst. In der Stadtrirche. Vormittags 97, Uhr: Prof. D. Schia n. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer S ch w a b e. Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr. 1 Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde. Montag, den 14. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten Mädchen der Matthäusgemeinde. 2)ien>5taQ, beu 15. Februar, nachnüttags 4 Uhr, im Matthäussaal : Frnuennüssiousoerein. Am konunendeu Sonntag, den 20. Februar, findet die Feier des heiligen Abendmahls in, Abendgottesdienst für die Matthäus- und Marknsgememde statt. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Iohanneskirche. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer A n s f e l d. Vornüttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ansfeld. Abends 6 Uhr: Plärrer B e ch t o l s h e i n, e r. Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas« und Johannesgemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Geineinde erbeten. Abends 7,8 Uhr: Vereinigung der konfirnüerten männlichen Jugend der Lukas- und der Johannesgen,eiude. Mittwoch, den 16. Februar, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer Bechtolsheim er. Wartburg, cvangel. Jünglings- und Manner-Verein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 13. Februar, abends 8 Uhr: Vortrag. — Diens- tag. den 15. Februar, abends 8'/, Uhr: Bibelstunde. — Donnerstag, den 17. Februar, abends 87, Uhr: Leseabend. - Samstag, den 19. Februar, abends 87, Uhr: Aeltere Abteilung. - Gäste stets ivillkommen. vibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Ableitung jeden Aüttwoch von 6 bis 7 Uhr, für die altere Abteilung jeden Samstag von 6 bis 7 Uhr ,m Johannessaal. vibelkränzchen für Mädchen aus der Johannesgemeinde. Jeden Dieusraa von 6—7 Uhr in, Johaunessaal. Sonntags-Verein für Mädchen. (Diezstraße 15 p.) Jeden Sonntag nachmittag Zusammeukllnst. Evangelischer Gottesdienst. Kirchberg: So»u,tag, den 13. Februar, vormittags 10 Uhr. Stachiuittags 5 Uhr: Kriegsbetstunde. Lollar: Sonntag, den 13. Februar, nachmittags 7,2 Uhr. Daubringen : Mittwoch, den 16. Februar, abends 8 Uhr: Kriegs. betstm,de. Dekan G u ß m a n n. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 12. Februar- otachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 13. Februar, 6. Sonntag n. Erscheinung. Vormittags 67r Uhr: (tzelegeuheit zur heiligen Beichte. „ 7 „ Hl. Messe. h 8 ,, Austeilung der hl. Kommunion. „ 9 „ Hochamt mit Predigt. » 11 „ Hl. Messe mir Predigt. Nachmittags 57, Uhr: Ehristeulebre; daraus Andacht. Dienstag und Freitag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbiltandacht. Diaspora-Gottesdienst. Sonntag, den 13. Februar: In Griinberg 9'/, Uhr. In Hungen 97, Uhr. Ein polnischer Priester hört Beichte: In H u n g e n Samstag, den 12. Februar, abends. „ Gießen Sonntag, den 13. Febrirar, vormittags. „ L i ch Sonntag, den 13. Februar, abends. „ Gießen Aiontag, den 14. Februar, vormittags. mofiuüi FSchtennadel-Kräuterbäder" in Tabletten Oer tewihrte Badezusatz für Netrväse und Genesende Man verlange ausdrücklich „Pinofluol ln Tabletten' 1 6 Bäder M, 1.50 . 12 Bäder M. 3,— ranke? Ist 684 Bettenfrage für Gesunde und ! besten gelöst, wenn die unter D. R.-G.-M. Nr. 420 68 ^ uv D. R.-G.-M. Nr. 420 685 der Möbel- und Betten fabrikTh. Brück, Gießen,EckeSchloßgasse—Kanz l e i b e r g, patentamtlich geschützten S p r u n g f e d e r - M a trotzen „Unerreicht beauem" arnd dreiteilige 2lnflage-Ma trotzen „Stabil", die seit Jahren eingeführt und auf vorzügliclüle bewährt, gekauft werden. Alle Klagen über knarrent eiserne Matratzen, ungesundes, hartes und kaltes Lager höre auf. 392a Zur Frühjahrsdüngung. Die beste Bodenbearbeitung und Bestellung bringt stets nur halben Erfolg, wemr die Düngung nicht gut und zweckentsprechend ist. Tie heutigen hochgezüchteten Kulturpflanzen nüissen reichen Nährstoffvorrat im Boden porfinden, wenn sie wirklich befriedigende und lohnende Ertrüge bringen sollen; sie alle gebrauchen zu ihrer Ernährung im allgemeinen weitaus! am meisten Kali, viel Stickstoff und weniger Phosphorsäure. In diesein Verhältnis sind die Pslanzennährstoffe auch in gutem Stallmist enthalten und so sollten sie auch im Kunstdünger zugeführt werden. 12 /„d Kriegsministerium. M 3231/10. 15. K. R. A. III. Ang. Berlin SW. 48, 14. Januar 1916. Betrifft § 7 der Btknnutmachung, betreffend Enteignung. Ablieferung und Einziehung der durch die Verordnung M 325/7.15. K.R.A. bzw. M325e/7.15. K.R.A. beschle"-. nahmten Gegenstände, vom 16. November 1915. Der letzte Satz des dritten Msatzes des § 7, nämlich: .... für die Preisberechnung komnien nach Mzug des Gewichtes der Besckstäge. die Uebernahmepreise für Gegenstände „ohne Beschläge" in Anwendung, ist zu streichen. IM Aufträge: Ko et h. Betr.: Enteiguung, Mieferung und Einziehung der Kuvfer» gegenstände usw. An den Oberbürgermeister zu Gietzen und die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Bon der vorstehenden Mänderung geben wir Ihnen mit dem Anffigen Ktnrntiris, daß Ihnen Sorrderabdnicke hiervon, sowie von einer Mitteilung über die Preis Verhältnisse von Ersatz-Wafchkesseln in den nächsten Tagen zugehen wei'den. Gießen, den 10. Februar 1916. Großherzogliches Kreisamt Gießen, vr. U s i n g e r. -- - -'---" 1 ■■ . 1 bereichert das Blu!, kräftigt die Hvrvvn, machfden Körper widerstandsfähig. LEGIFESSESIIB seit Jahren der Liebling aller Blutarmen, ßleidtisiichtigen und Geschwächten. Von Antoritaten und Aerzten empfohlen. LELCIFERfliKl zur Kräftigung und Auffrischung in der Rekonvaleszenz nach Blutverlusten und erschöpfenden Krankheiten. t-'£CIFERRIN ist fjut bekömmlich, fordert den Appetit und die Verdauung, sehr angenehm von Geschmack. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Dr. Fr. Heineck, Oberlehrer Hanna Heineck. oioss Giessen, Wiesbaden, Grünberg, 10. Februar 1916. Es erhält sonach: vom 22, Januar d. J. bis 29, Februar d. J. i ei uns . t aufnehmen lä f- ein « \ ergrdssernng seines eigenen Bildes, 30 cm breit, 36 cm hoch mit Karton a n Cabinets I i glanz 4.80 IM matt 8.00 Phot. Atelier Gehr. Strauss Danksagung. Für die, vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode unseres unvergeßlichen Vaters, Schwiegervaters, Großvaters und Onkels Herrn Philipp Rinn XI. sowie für die liebevolle Pflege der Krankenschwester sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, Kinzenbach, 9. Februar 1916. [1085 Billigste Berechnung. Keinerlei Nachforderuna. @'8eigintfao9&Bng gef&ü.Kriege?* Wertvolle Erfahrungen. Genaueste Sachkenntnis. 1! Allererste Referenzen und Dnnkesschreilien !! | Ausführl. 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