Hi. 35 Zweit« Matt Erscheint tiyttch mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Siehrner ZamNienblatter" werden dem ^Anzetaer^ viermal wöchentlich beiqelegt, das „KreUN«tt für de« Kreis Siehe«" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- tr«#«« 44 erscheinen monatlich zwennal. M. Jahrgang Seneral-Anzeiger fir Gberhejsen ßreitag, 5ebmar sych Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Blich- und Steindruckerei. R. Lange, Dieven. Schrist 1 ellung,Geschästssielle u.Druckerei: Schll!» siraße?. GescKällsstelle u.'Lerlag:s«51, Schritt- leitung: d^112. Adresse lür Trahtnachnchten: Anzeiger Dieven. Die Verschärfung des U-Boot-Krieges. Atrslündische Blätter hatten — es handelte sich dabei Qnsck^inend mn einen Fühler — das Gerücht verbreitet, daß die deutsche Regierung einen Abbau des Unterseebootkrieges plane. Die heute in der „Nordd. ANg. Ztg." veröffentlichte Denkschrift über die Behandlung bewaffneter Kauffahrteischiffe beweist erfreulicherweise das Gegenteil, beweist, daß wir uns diese Waffe nicht nur nicht aus der Hand winden lassen, sondern sie vielmehr so anzuwenden entschlossen sind, wie wir es als nötig erachten, nur einer völkerrechtswidrigen Kriegsführung mit wirksamen Waffen zu begegnein Denn völkerrechtswidrig ist die von England eingeführte und von seinen Bundesgenossen getreulich nach-- gecchnrte Bewaffnung von Handelsschiffen, die schon in der Pariser Deklarattvn von 1856 als uristatthaft bezeichnet und in dem Haager Abkommen über die „Umwandlung von Musfahrteischifsen in Kriegsschiffe" erneut und ausdrücklich untersagt wurde. Denn diese bewaffneten Handelsschiffe, die weder friedliche Kauffahrteischiffe noch Kriegssch fse sind, stellen lediglich einer: m-odernen Typus des Seeräubers dar, ein Fraukttreurschiff „made in England", eine Errungenschaft jener „Kultur", mit der nrarr uns „deutsche Barbaren" bekämpfen will. Die Denkschrift der deutschen Regierung liefert die unumstößlichen, attenmäßig belegten Beweise für diese heimtückische Art der Kriegführung, die Albions Verbündete von diesem übernommen haben. Es wird darirr dargelegt, wie schon anr 26. März- 1913 der damalige erste Lord der Admiralität, Winston Churchill, die Reedereien zur Bewaffnung einer Anzahl erstklassiger Liniendarnpfer aufgefordert hatte, „die dadurch aber nicht etwa, selbst den Charakter von Hilsskreryzern annehmen sollten", 'wie im Ja- nnar 1914 von der britischen Admiralität eme Liste ver- öfferrtlicht wurde, wonach 29 Dampfer verschiedener englischer Linien ,Heckgeschütze führten, wie dann bald nach Ausbruch des Krieges die tatsächlich erfolgte Bewaffnung englischer Liniendampfer festgestellt worden ist, und wie die Bewaffnung der Kauffahrteischiffe im Laufe des Krieges immer allgemeiner dnrchgesührt wurde. In der Denkschrift wird eine Zusammenstellung der bekannt gewordenen Fälle gegeben, in denen englische Kauffahrteischiffe nicht nur den deutschen Kriegsschiffen bewaffneten Widerstand entgegensetzten, sondern ohne weiteres zum Angriff auf sie über- »gingen, wobei sie sich häufig auch noch falscher Flaggen bedienten. Es sei hier eingeschaltet, daß die heute noch heißnmstrittene „L u s i t a n i a", soweit bekmint, den Anfang mit diesem Flaggenschwiirdel machte, also schon deshalb ihren Untergang redlich verdient h«at. Das Doppelspiel, welches von dem perfider Albion hierbei betrieben wird, ist in der Denkschrift treffend klaraelegt. Für ihre eigenen Kauffahrteischiffe nimmt die britische Regierung den Standpunkt ein, daß sie solange den Charakter von friedlichen Handelsschiffen behalten, als sie die Waffen nur zu Verteidi^ngszwecken sichren. Für bewaffnete Schiffe anderer Flaggen dagegen hat die englische Regierung in den Orders in Council vorn 5. August 1914 ausdrücklich den Grundsatz aufgestellt: „Kriegsschiff soll einschließen bewaffnetes Schiff", d. h. also, daß jedes bewaffnete Handelsschiff als Kriegsschiff zu behandeln ist. Diesen letzteren Standpunkt akzeptiert die deutsche Regierung, und das muß doch eigentlich England als gerecht anerkennen. Wenn die deutsche Regierung jetzt erklärt, daß sie jedes bewaffnete Kauffahrteischiff als Kriegsschiff anseh enund behandeln wird, so folgt sie damit nur dern englischen Standpunkt. Wenigstens dem einen, denn England hat mehrere Standpunkte, je nach Bedarf und je nachdem, ob etwas offen oder heimlich geschieht. Der Unionsregierung versicherte man, daß britische Kauffahrteischiffe niemals zu Angriffszwecken, sondern nur zur Verteidigung bewaffnet wären. Aber ans den in der Denkschrift wiedergegebeuen britischen Geheiinerlassen geht einwandsfre: hervor, daß jene Bewaffnung ausgesprochenen Angriffszweckei: dient. So wenn es für „nicht ratsam" erklärt wird, „das Feuer auf eine größere Entfernung als 800 Jards (731 Meter) zu eröffnen, es sei denn, daß der Feind das Feuer bereits vorher eröffnet hat". Weiter in der Vorschrift, wonach das verfolgte Schiff, wenn es den: Kapitän „augenscheinlich" ist, daß ein Unterseeboot „feindliche Absichten" hat, „zu seiner Verteidigung das Feuer eröffnen soll, auch wenn das Unterseeboot noch keine entschieden feindliche Handlung begangen hat". Hierzu ist zu bemerken, daß dieser Geheimerlaß vom 25. Februar 1915 datiert ist, also ans der Zeit vor der Torpedierung der „Lusitania" stammt. Die deutsche Negierung handelt also nur folgerichtig und dem Völkerrecht entsprechend, wenn sie unsere Seestreitkräfte angewiesen hat, nach einer kurzen, aus Rücksicht auf die Neutralen festgesetzten Schonzeit alle bewaffneten Kauffahrteischiffe als Kriegführende zu behandeln. Worin diese Behandlung besteht, darüber gibt §2 der deutschen Prisenordnung, die sich eng an die Londoner Deklaration anschließt, Auskunft: „Leistet ein bewaffnetes feindliches Kauffahrteischiff bewaffneten Widerstand gegen prisenrechtliche Maßnahmen, so ist dieser mit allen Mitteln zu brechen. Die Verantwortung für jeden Schaden, den Schiff, Ladung und Passagiere dabei erleiden, trägt die feindliche Regierung." Eine Erklärung Oesterreich-Ungarns über bewaffnete Handelsschiffe. Wien, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Das Ministerium des Aeußcrm hat unter dem heutigen Tage an die am hiesigen Hose beglaubigten diplomatischen. Vertreter der neutralen Mächte eine Zirkular-Verbalnote gerichtet, die in deutscher Uebersetzung lautet: Den Regierungen der neutralen Mächte ist es nicht unbekannt, daß die britische Admiralität im Laufe des Jahres 1913 eine Anzahl großer englischer Liniendamvfer bewaffnen ließ. Wie der erste Lord der Admiralität am 26. März 1913 im Hause der Gemeinen erklärte, sollte die Bewaffnung der besagten Dampfer dieselben vor den Gefahren schützen, welche ihnen seitens der in .Hilfskreuzer umgewaudelten feindlichen Schiffe drohen und ausschließlich zur Verteidigung dienen. Die in: jetzigen Kriege gemachten Erfahrungen zeigen, daß eine beträchtliche Zahl englischer Handelsschiffe von den an Bord installierten Geschützen gegen feindliche Kriegsschiffe Gebrauch machte, und zlvar nicht bloß in der Absicht, sich der legitimen Ausübung des Prisenrechts zu entziehen, sondern auch um feindliche Kriegsschiffe an- zrrgreifen und zu vernichten. Wie ans der Denkschrift hervor- geht, welche die kaiserlich-deutsche Negierung am heutigen Tage den neutralen Staaten übermittelt, hat man an Bord englischer Dampfer Instruktionen gefunden, die beweisen, daß die britische Regierung selbst ihwe .Handelsschiffe zu illegalen Akte,: an - stiftete und dies in vollem Widerspruch mit den Zuftcherungeu, die sie dem Staat sdcparlemerll in Washington etteilt hat. Dem Beispiele Großbritanniens sind im Laufe der Feüidselrgkeiten ferne Verbündeten, insbesondere Frankreich rmd Italien, gefolgt. Ohne in eine Prüfung des von der großbellannffcheu Regierung erhobenen befremdenden Anspruches eintretett zrr wollen, nach den: die von dieser Jtegierung bcwaffrreten Liniendamp>er ihren in offensiv er! Charakter behalten, während ein v om Feinde bewaffnetes Handelsschiff von den britischen Seestreit kr ästen als .Hilfskreuzer betrachtet iverden soll, beschränkt sich die österreichischungarische Regierung sestzustellen, daß jedes, zu welchem Zwecke immer es sei, mit Geschützen versehenes Kanffahrterschrsf bereits hierdurch- allein die Eigenschaft eines friedlichen Schiffes verliert. Bei dieser Sachlage ergeht an die österreichisch-ungarischen See- streitkräste der Befehl, derartige Schiffe als Kriegführende zu behandeln, ein Befehl, der indes erst Pom 29. .Februar 1916 ab zur Ausführung gelanaen wird. Diese Frist wird im Intereste der neutralen Mächte erteilt, damit sie in die Lage kommen, ihre Angehörigen vor der Gffach zu warnen, der sie sich, aussetzen würden, wenn sie ihre Person oder ihr Gut bewaffneten .Handelsschiffen der mit -Oesterreich-Ungarn kriegführenden Staaten an- verttauen, sowie auch diejenigen ihrer Angehörigen zu benachrichtigen, die sich etwa bereits an Bord von Schiffen der vorerwähnten Art bcfinden. Das Ministerium des Aeußern beehtt sich, die Botschaft (Gesandtschaft) zu ersuchen. Vorstehendes auf telegraphischem Wege zur Kenutnis ihrer Regierung zu bringen. Die Berussausbiidung der jungen Mädchen. Die Frage der Ausbildung unserer Töchter für einen Beruf ist bis dahin bei -einem große:: Teil der nicht ganz unbemittelten Bevölkerungsklasscn nicht sehr brennend gewesen, erst der Krieg hat hier wie in vielen anderen Dingen eine A-enderung herbeigeführt und die Frage in den Mittelpunkt des Interesses gestellt. Bis zum Krieg waren zwar die Aussichten, sich zu verheiraten, schon stetig gesunken infolge wachsender Ehescheu der Männer, an der die jungen Mädchen vielleicht nicht ganz schuldlos waren, und. infolge des starken Ueberschusses an weiblicher Bevölkerung, aber immerbin konnte ein junges Mädchen, das sonstige Vorzüge mit dem in d en An gen der Männer schwerwregenden Vorzug eines gewissen Vermögensbesitzes vereinigte, mir einiger Wahrscheinlichkeit seiner Verehelichung entgegensetzen und — auf den Mann warten. Dieser Krieg aber mit der unerhörten Vernichtung von vielen Hunderttausenden junger heiratsfähiger Männer vernichtet auch die Eheh Öffnungen ebenso vieler junger Mädchen und zwingt sie, sich nach einem Berns umzusehen, der statt der Ehe ihr Leben ausfüllt. Eltern: erwachsener Töchter sollten deshalb beizeiten dafür Sorge tragen, daß diese sich für einen Beruf ausbilden, der, wenn sie nicht das Glück haben, zu heiraten, ihrem Leben einen Inhalt gibt rrrrd ihnen zugleich gestattet, nach dem Tode per Eltern sorgenfrei zu leben. Niemand weiß im Augenblick, wie lange der Krieg noch dauern wird, niemand vermag zu sagen, welckw Gewinne wir beim Friedensschluß davontragen werden! Sicher ist aber wohl eins: daß unser Leben nach dem Krieg ganz anders eingerichtet sein wird. Die Zeiten sind vorüber, da die Töchter der bemittelteren Stände nach ihrer Entlassung aus der Schule einen großen Teil des Tags der Zerstreuung widmeten, da Tennrsspielen, Tanzen, etwas Französisch plaudern lernen und dergleichen brotlose Künste die Jngend- jahre ausfüllten. Nicht sorglos werden die Jahre nach Friedensschluß für uns sein, denn da gilt es, viele Wunden, die der Krieg geschlagen hat, zu heilen, nicht zum geringsten auch die auf geschäftlichem und finanziellen: Gebiet liegenden. Nicht bet uns allein, auch bei unseren Feinden und besonders im reichen England, ist man überzeugt, daß es einer geradezu großzügigen Sparsamkeit auf allen Gebieten bedürfen wird, um die durch die enormen Ausgaben für die Verzinsung der Kriegsanleihen, für die Invaliden-, die Witwen- und Waisenpensionen entstehenden finanziellen Schwierigkeiten zu beheben. Eine starke Anziehung der Steuerschraube ist deshalb unvermeidlich, und das wird der Beamte nicht mind-er als der Jndusttielle und der Gewerbetreibende, dessen Geschäft durch den Krieg gelitten hat und unter seinen Nachwirkungen zunächst noch leiden wird, schwer empfirllien. Im Sparen aber sollen unsere Frauen und Töchter mit gutem Beispiel vorangehen; sie werden sich bemühen müssen, auch mit einem kleineren Garderobegeld und mit weniger Wirtschaftsgeld auszukomnren und dennoch vermöge der Geschicklichkeit ihrer .Hände riett gekleidet zu sein und, gestützt auf solide hauswirtschastliche Knrnttnssc, ein schmack- und nahrhaftes Mahl zu bereiten. Für diesen Beruf einer geschickten Hausfrau, die in allem, was in einem mooeruen .Haushalt vorkornmt, gründlich Bescheid weiß, sollte ein jedes junge Mädchen, ob hoch oder niedrig geboren, zuerst ausgebildet werden und erst darauf einer besonderen Berufswahl näher treten. Der Berufe, die der Frau geöffnet fiitb, gibt es nun jetzt eine recht große Zahl, aber in den meisten hat sie mit einer starken Konkurrenz der Männer zu kämpfen. Während des Krieges ruht zwar diese Konkurrenz zum größten Teil, aber sie wird natürlich später wieder aufleben und manches junge Mädchen, das jetzt z. B. im Handelsfach einen guten Verdienst findet, wieder brotlos rnachen. 97ur in wenigen Berufen bleibt die Frau auch im Frieder: konkurrenzlos, nämlich irr den der: spezifisch weiblichen Fähigkeiten angemessenen. Hier wird inan vor allem an den Beruf der Krankenpflegerin denken. Llber iver diesen Brüssel im Uriege. Ein im Felde stehender Mitarbeiter sendet uns nachstehendes Brüsseler Stimmungsbild: Durch die Halle tbc® Nordbahnhvfes braust der Lärm des Weltkrieges. Ein .Heer scheint auszubrechen. Soldaten, immer wieder Soldaten, 'Soldaten aller Waffen tauchen auf und unter in dem brandenden Meere. Selten geht ein Mensch vorüber, den: der Krieg noch das Gewand des Bürgers ließ. Draußen aber, vor dem Bahnhöfe, schwindet diese Welt mit einem Schlage. Tie Soldaten tauchen unter in den: Gewirr, das abendliche Brüssel verschlingt sie, das Brüssel von einst mit dem Lärm der Sttaßenbahnen, dem (Geschrei der Verkäufer, mit dem vollen, wirren Brausen der fieberhaft lebenden, fröhlichen, ungebundenen Großstadt. Durch die neue Straße flutet die Menge an den prunkvollen Anlagen seiner Gesästifte vorüber der Börse zu. In den hübschen Konditoreien sitzen unendlich friedliche Krieger und schlecken, völlig umgarnt von den Reizen der Brüsseler'Kuchenbäckerei. 2llrf dem Boulevard Anspach lebt der Korso von einst. Die Deutschen waren auch im Frieden keine seltenen Gäste auf dieser Sttaße, sie ersck>eincn jetzt nur feldgrau. Die elegante Sttaße hat dadurch gewiß nickst verloren, sie gewann höchstens dadurch, daß die langwelligen Engländer dort verschwinden, tvo das Feldgrau auftaucht. Freilich, die Automobile veranstalten nicht mehr ihre mutwilligen Wettrennen in ben Straßen. Dafür sieht man hier und da ein elegantes Gespann, das sich viel besser in das schöne Mld einsügt. Unbekümmert, bisweilen absichtlich unbekümmert, mischen sich die Brüsseler in dos Gewühl. Ter Krieg hat die Eleganz nicht getötet. Der stark gekürzte Rock mit denr koketten Pelzabschluß läßt das feine Schuhwerk der Brüsselerinuen voll zur Geltung kommen. Sie sind auch in dieser nicht gerade kleidsamen Mode geschmackvoll elegant, die reizvollen Frauen dieser schönen Stadt. Sie wissen das auch sehr gut und sind gar nicht so feindselig, wie sie sich bisweilen geben möchten, rveder die Frauen noch die Männer der belgischen Hauptstadt. Und als große Kinder sind sie sogar voll vollendeter Liebenswürdigkeit, wenn der deutsche Soldat mit ihnen französisch plau- . dert ... In der grauen Frühe des Winterspnntags sind nur die Soldaten in Brüssel lvach. Schlver hallt der Schritt der genagelten Stiefel durch die leeren Straßen. Zu dieser Stunde scheinen die deutschen Soldaten am liebsten als Ungestörte Bewunderer vor den Sehenswürdigkeiten Brüssels zu stehen. Auf dem schönen, alten Marktplatz hocken Frauen mit buntblühenden Blumen und großen Blattpflanzen. Tie Verkäuferinnen sind nicht so zahlreich, wie sie einst im Frieden waren, aber jedenfalls hat der Krieg dem Brüsseler Marktplatze die Blumen nicht nehmen können. Blüten in der Mitte, ringsum aber stehen die alten grauen Häuser, ernst, voller großer Erinnerungen, voller schwerer Gedanken. Weltgeschichte weht dich auf diesem Platze an. Wie viele stauder: vor dir hier in langst vergangenen Zeiten -und erlebten voll tiefer Schauer die Größe einer inachtvollen Strrnde. Alle diese großen Stunden sind dahin, neues Leben verlangt sein unabweisbares Recht. Tu, der du jetzt auf diesem PKrtze stehst, hu fühlst es mächtiger als anderswo, daß der Zeiger der Weltgeschichte aufrückt, einer Stunde entgegen, die einst die Zukunft eine der größten der vergangenen Stunden nennen wird. Einst! Tie alten Häuser scheiner: das- Wort ernst nachzuhallen. Auch diese große Stunde, in der deutsche Soldaten auf dem Marktplatz Brüssels'stehen, lvird untertauckeu in dem tollen Wirbel der Zeit, der schöne Platz wird andere Zellen und andere Menschen sehen. Hier stehst du umbrandet von den Wogen der Gegenwart rmd kannst den Blick schweifen lassen in Vergangenheit imb Zukunft ... In der dunklen, grauen Kathedrale stehen um deu Priester geschart Hundette andächtiger Feldgrauer. Hunderte von Herzen, Herzen von Vätern, Söhnen, Gatten schlagen hier in Mut und Verzagtsein, in Trotz und in Liebe, in Hoffnung und Sorge. Und über dern allen tönt rnchig die Stimme des Priesters. Die unruhige Großstadt da draußen, der wirre Lärm: des Krieges werden still in dieser hohen Halle. Das mächtige, dunlle Grau verschlingt die bunten Farben, die draußen den Blick verwirrten. Mes, was da draußen etwas ist, es ist hier plötzlich ein Nichts geworden. Die Schleier der Unendlichkeit senken sich über Zell und Menschen, sinken hernieder an den Gewölben, deren unantastbare Schönheit sich, stolz aufrichtet über dem wirren Wechsel der Dinge. Und immer mächtiger erfüllt den Raum die Stimme des Priesters, der unter die Krieger Worte der Liebe sät. * — Frankfurter Uraufführung. Man schreibt uns aus Frankfurt a. M.: In unserem Schauspielhaus erlebte die dreiaktige Komödie „Die stille Stunde" von Georg T e r r a m a r e ihre Uraufführung. Im Mittelpunkt des Lustspiels steht Prinz Eugen, der „edle Ritter", der als Sechzigjähriger durch die gegen ihn gesponnenen Intrigen müde und verdrossen geworden ist und in seinen späten Tagen die stllle Stunde eines Eheglücks sucht. Die seinem Schutze anbefohlene Nichte Prinzessin Maria läßt sem Herz in Brand geraten. Tie junge Prinzessin aber begegnet ihrem Oheim mit ausgesuchter Freundlichkeit, um von ihm die Einwilligung zur Heirat mit dem Erwählten ihres Herzens, einem jungen Grafen, zu erhalten. Eine alte wackere Freundin übernimmt es, den Prinzen Eugen über den wahren Grund der ihm so verheißungsvoll erscheinenden^ Freundlichkeit seiner Nichte aufzuklären und fühtt ihn dadurch zu sich selbst zuttrck. Das ist in knappen Strichen gezeichnet, des Lustspiels Handlung. Es mangelt dem Stück nicht an bebaglich breiten, zum Tell allzu behäbigen „Genrütspattien". Wirklich dramatische Momente besitzt es nicht sonderlich viele. Tie ^luf-> strhruug war unter der Leitung des Herrn Hartung recht wirkungsvoll. Von den Mitwirteuden seien Herr Bauer als Prinz Eugen, und Fräulein Aschenbach als dessen Nichte Prinzessin: Maria besonders hervorgehoben. Ter zweite rurd dritte Akt intg dem jungen Wiener Dichter einen recht freundlichen Beifall ein, für den er sich selbst bedanken konnte. I. — Ein bedeutsames Konzertereignis in Jena. Aus Jena wird uns geschrieben: Unter Tr. Max Negers Zeichen und Szepter stand das 4. A ka d e m i s ch e K o n z e r t im Kricgswinter 1915/16, das in den Rosensälen Jenas stattsand. Das Programm ^vrrr wiederum mustergi'llttg musikalisch zusammen- gestellt und Reger leitete die Chöre und begleitete zunr Gesangs Diese, aus Damen und Herren Jenas gleichsanr „improvisierten" Chöre boten ganz Hervorragendes mit ihrer (a Capella) Wiedergabe der Brahmsschen Volksgesänge nach zum Teil alldeutschen Liedettexten rmd der 5 Volkslieder für gemischten Cl-or, die von Reger gesetzt waren („Trutze nicht", „Liebchens Bote", „Schwäbisches Tanzliedchcn" u.-a.). Tie Bläservereinigung der Weimarer Hoftopelle spielte Mozarts, erst 1910 ausgefundeue Cassatione für Oboe, Clarinette, Fagott und Horn, ein kindlich öielegenheits- stücklein, das dock) seine technischen Schwierigkeiten hat. Fräulein Maria Eucken, des Philosopheu künstlerisch begabte Tochter, sang B^rahmssche Lieder mit frischer Jugendsttmme, deren reiner Sopran mit dunklerer Zwischenfärbrmg eine bedeutende Zukunft verspricht. Ganz überwältigend wußte Reger aus dem Rheinsberger scheu Sextett (Op. 191 d) alle Tiefen und Höhen auf dem Flügel herauszuheben, so daß dieses herrliche Werk wie ein geivalttger Strom erklang, der alles brausend mit sich fvrttiß — auch Die Hörer des aus verkauften Saales! Prof. Sch. — Ein Goethedenkmal für Wiesbaden. Aus München wird uns geschfieben: Der Münchener Künstler, Prof. Hermann Hahn, arbellct gegenwärtig an einem aus LÄies- bcüren stammenden Auftrag zur Ersckiaffung einer überlebensgroßen Goethe-Sta-tne. Sie ist bestimmt für die Säulenhalle des neuen Museums in Wiesbaden, das rmter der !c'cittlng des Münchener dlrchllekben Theodor Fischer crbmtt wurde; ge- stt lct ist der ga ize Pettag. der für die Errichtung der Statue not- wendrg ist, von einem Fabrikbesitzer und Kunstmacen in Wiesbaden, exuxHjCt, muß ein gut-es Teil von Begeisterung und Auf- opfenungsß'rhigkeit mitbringen, irdische Schätze sind nicht dader zu saipmeln, nrrd das den Schwestern zugemutell Ärvertsmaß ijt daibei sehr groß. Es kommen weiter der Berus Kindergärtnerin sowie die sozialen Frauenberufe, fiix - l JL .Bedürfnis bis jetzt noch nicht ganz sicher über sehen läßt, in Frage, und endlich der Beruf der Lehrerin Zwar rst hier beim Unterricht in den wissenschaftliche^ Lachern selbst in den Mädchenschulen der Mitbewerb de- Mannes bei weitem noch nicht ausgefchaltet und wird es wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht werden, aber dieser Beruf bretet doch bei der sehr großen Zahl der Staats- und romnrunalen Lehranstalten günstige und gesicherte Stellen und hat dazu den großen Vorzug, in den zwei bis drei Monate dauernden Ferien lange, dem weiblichen Körper angemessene Erholuugszeiten zu gewähren. Nur ein Zweig des Lehrerinn enbennfs ist ausschließlich den Frauen Vorbehalten: der Beruf der t e ch n i s ch e n L e h rerrn, d. h. der weiblichen Handarbeiten und der Haus- Wirtschaft.^ Ist ihr Gehalt auch niedriger, als derjenige der wissenschaftlichen Lehrerin, so entspricht dem doch auch eine kürzere Ausbildungszeit, nämlich ein Jahr für ein jedes der beiden genannten Fächer. Auch an die Vorbildung werden vorderhand in Hessen noch geringere Anforderungen gestellt; wahrend für die Anstellung in Preußen die Absolvierung der z-ehn kl ästigen höheren Mädchenschule oder wenigstens der Mädchenmittelschule vorgeschrieben ist, genügt rn Hessen unter Umständen der erfolgreiche Besuch der Volksschule. Was aber die Ergreifung dieses Berufs der technischen Lehrerin zurzeit gerade empfiehlt, das ist der Umstand, daß nach dem Krieg wahrscheinlich ein starker Bedarf an solchen Lehrerinnen eintreten wird; denn der Ruf nach Einführung einer obligatorischen Fortbildung der ans der Schule entlassenen jungen Mädchen, einerlei welchen Standes, ist jetzt allgemein und wird besonders auch von den Frauenvereinen lebhaft verfochten. Diese Fortbildung wird sich aber in erster Linie auf das Gebiet der weiblichen Handarbeiten und auf das hauswirtschaftliche Gebiet erstrecken, auf dem der Krieg mit seinen vielfachen Neuforbe- rungen zahlreiche Lücken beim weiblichen Geschlecht bloßgelegt hat. In Hessen bestehen Einrichtungen zur Ausbildung technischer Lehrerinnen in Darmstadt, Mainz und Gießen- hier ist es die Aliceschule, die neben zahlreichen Einzelkursen in Weißzeugnähen, Handarbeiten, Schneidern, Bügeln und Kochen und neben ihrer Haushaltungsschule, die auf die Führung eigenen oder fremden Haushalts vorbereitet, schon seit Jahren Seminare für die Ausbildung von Handarbeits- und von Hauswirtschafis- lehrerinnen besitzt, deren einjähriger Kursus mit einer vom hessischen Ministerium anberaumten und unter Vorsitz eines Ministerial-Schulrats abgehaltenen staatlichen Prüfung abschließt. Ansorde^ing beanstandet mit dem Vorbehalten, sie zu streichen, ^ne Verständigung mit der Zentralkasse über den Ersatz zujmnde kommt. Bei Kapitel 74, Bodenmeliorcrtions- und Wasser- oerwrgungsweien, Einnakpne 349 009 Mk., Ausgabe 653 493 Mk., imrd vom Ausschuß die Mehrfordcrung von 30 000 Mk. für Kosten ver Feldbererniaung gestrichen, da für das Jahr 1916 die Feld- aerernigimg doch nicht in dem früheren Umfang fortgesetzt werden rann. Bei Kapitel 75 n, Landwirtschaftskammer, ist eine Ausgabe von 195 „90 Mk. vorgesehen. Hier soll die Grvßherzogliche Re- gierung um Auskunft ersucht werden, ob die bewilligten Mittel auch wnilich m der Landwirtschaftskammer verbraucht werden rönnen. OO0 Mk. veranschlagt; er wurde angesichts der ict S unb j 2nfU)m°^mf te z ^ ^ Jahres 1914 für zu hoch eracli- Sfn i iÄtom £ / ^gesetzt, so baß nunmehr eure Einnahme °° n 1 1°° 0°° r Mk. (anstatt 141o 000 Mk. im Vorjahr) anzu- le^en ist. Ebenso wurde bei gerichtlich erkannten Strafen der Ein- .lahmeposten von 150 000 um 30 000 Mk., also auf 180 000 Mk. rhoht. (Der Voranschlag für 1915 betrug 260 000 Mark) Der ,ÄL UntttfufiiinggtoftsTr (Voranschlag 1915 2 ? lur 1916 diir 120 000 Mk. angefetzt; er wurde aleichmUs um 30 000 Mk. erhöht, also auf 150 000 Mk. Bei der Beratung des Kapitels „Direkte Steuern" wurde bereits darauf YMgMnesen, daß die Stempeleimtahmen für 1916 um 2 700 000 Mac. medriger angefetzt feien. Auch die im Justizetat eingehenden ^tenweleiuikahrnen sind nach Ansicht des Finanzausschusfes er- yeoUch zu nredrrg angefetzt. Deren Ä:höhung wird nach Verhandlungen mit der Regierung über die Stempeleinnahmen im all- Xer Justizetat zeigt entsprechend den Säßen der Bifoldung-ordnung erheblich mehr Aufwendungen in den Per- lonalausgaben. Der Ausschuß wird bezüglich der Schreibhilfe bei den Landgerichten (mehr 6vk)0 Mk. gegen 1915) und bei den Amts- Imbhr gegm 1915 76 000 Mk.) Aufklärung verlangen. Etatssahr 1916 wurden abgesetzt die Beihilfe zur besseien Ausbildung der Juristen aus dem Gebiet der 'Gcfängnis- tunde, sowie zur Teilnahme an 'Kursen im Betrage von 5000 Mk >«m nbriaen runden hin cy..a:_• -r-, . • «'i • Ans kessen. Die Voranfchlagsberatung im Finanzausschuß. ^ rmstadt, 10. Febr. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer beschäftigte sich bei der heute fortgesetzten Beratung des Staats Voranschlags zunächst mit Kapitel 73, Land- wirtichastliches Vereins- und Genossenschaftswesen. Die Ausgabe stellt sich hier aus 9900 ML, worunter sich die neue Stelle für einen Staatskvmmissär bei der Zentralkasse der landnürtschaitlichen Geiiossensäwiteu befindet, die mit 3400 bis 7000 m. nebst einer Reihe von sachlichen Ausgaben vorgesehen ist. Im Finanzausschuß erhob sich ein grundsätzlicher Einwand dagegen, daß in der Kriegszeit neue Stellen geschaffen werden. Es sollte hier zum mindesten die Zentralkasse Ersatz für die Ausgaben leisten, wie bei der Landes- Hypothekenbank ebenfalls der Staatskommissar aus den Mitteln dieser Bank bestritten wird. Vom Ausschuß wird deshalb diese 1,11 uyc Wll UfJUU JJLl. übrigen fanden die Ansätze für das Justizministerium keine Beanstauoung. Im Ministerium der Finanzen stellt sich die Gesamt ecnnahnre aus 393 178 Mark, die Gesamtausgabe auf 2 278 396 Es wurden hier bezüglich der Frage der Neuorganisatimr der Staatsverwaltung, welche die Großh. Regierung beabsichtigt, Berhandiungen gepslogen uno der voriührige Standpunkt bezüglich der ^eseßung der Stelle im Eisenbahnministerium aufrecht' er- „Zentralbauwesen-" wurden für laufende Unterhaltung 24^0 Mark abgesetzt, ebenso weitere 3000 Mark zu Vorarbeiten für den Entwuft mo die Beranfchlagung von Neubauten. Die Tagegelder inrb Reisekosten der Baubeamün wurden anstatt 78 000 auf 70000 Mark festgesetzt. Beim Kapitel 102 Kataster, Einnahme 66 000 Mark, Ausgabe 253 930 Mark fällt der Gehalt eines Vorstandes des Katasters mit Nebenbezügen weg ba bte Stelle aus den Inhaber bewilligt war. Beim Kapitel 112,' Allgemeiner ?gonds für Vertreticngs- und Aushilfskoften, erfolgte die Streichung der mehr angeforderten 5000 Mark; im übrigen wurde der Etat des Finanzministeriums genehmigt. ~ te Ochste Sitzung des Finanzausschusses findet am Dienstag vormittag statt. ladener Gäste wurde gestern das neue kunsthistorifche In» st i t u t der Universität ernaeweiht und der Benutzung freigegeben. Im Aufträge des Städel-Museums übergab Geheimrat Dr. L. Gans das Institut dem Rektor der Universität, Prof. Dr. Pohle, der in feiner Dankrede auf die reichen Knnst- schätze Frankfurts hinwies, die nun auch der Hochfchi'le zugängig gemacht würden. Die Weiherede hielt der Direktor be-5 Instituts, Prof. Kautzsch. Er sprach über die Kunstgeschivüte als exakte Wissenschaft, zu deren Studium besondere Institute mit reichen Arbeitsmöglichkeiten notwendig seien. Das sei h'er durch die großartige Stiftung der Stadel-Administration geschehen. Das kunsthistorifche Institut befindet sich in deni neuw Erweiterungsbau des Städtischen Museums. Es enthält eine Bücherei von etwa 15 000 Bänden und eine umfassende Photy- g r a p h i e n s a m m l u n g. Lefesäle, besondere Sttldierzimmer, Aufenthaltsräume für die Dozenten schließen sich den Sam77i- lungsräumen an. Den Bestimmungen der Stifter gemäß seh? die Bibliothek auch dem großen Publikum zur Benutzung frei. * — Frankfurt a. M., 11. Febr. Für die Studierenden der ReÄtswiffensidast smd^D ebattiererbende einge'ührt, die den Zweck verfolgen, dre Studenten im mündlichen Ausdruck 311 üben. Der erste Abend fand bereits statt. Er behandelte das Theina: „Der Rechtsunrerricht in der Schule". Der Referent verla,rgte die Eintühr-ung des Rechtsilnterrichts als besonderen Fachs an den höheren Schulen und dazu als Lehrer Juristen. Der Korre'erent lehnte die Forderung ab und will den Rechlsunterricht nur im Rahmen der Staatsbürgerkunde erteilt wißen. Die Debattiernbende finden alle zwei Wochen statt. « Märkte. ta. Frankfurt a. M. Viehh oiin arktbericht vom 10. Febr. Austrieb: Rinder 673 (darunter Ochsen *7, Bullen 39, Kühe und Färsen 537), Kälber 425, Schafe 166, Schweine 74. Marktverlauf: Der Alarkt wird bei lebhaftem Geschäftsgang geräumt. Preise für 100 Psh. Lebend- Schlachr- Mk. Mk. 200-208 115—120 190—200 . 110-115 170-195 , 78—80 170—174 . 72-00 170—00 Kälber. Feinste Mastkälber ... . . . . Mittlere Mast- und beste Saugkälber Geruigere Mast- und mite Saugkälber Scüaf e. Weid emaftsch aie. Masllämmer und jüngere Masthammel Geringere Plaühgininel und Schafe . ^ Schweine. Voll fleischige Schweine von 80 bis 100 Lebendgewicht ..... Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht .. Vollfleiichige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendgeivicht ..... Vollfleischige Schiverne von 120 bis 1)0 kg Lebeiidgewicht. 129.00-00.00 — £e. Wiesbaden, 10. Febr. Heu- und S t r 0 h m a r k t. Man nonerle: Heu 6,00-7,90 Mk.. Stroh (Krummslroh) 4.00 bis 0,00 Mark. Alles per 50 Kilo. - Fruchtmarkt. %m Frucht- nmvft kein Geschäft. 108.00-00.00 93.00-00.00 118.00-118.50 M» Ves'ßi crts-NLZchrrchten. Das^unsthistönsche Institut der Nniversitär Frankfutt. ^ ^^ankfnrt a^M., 11. Febr. In Gegenwart des kgl. Kmnmissars der Universität, Oöerpräsidenten H e n g st e n b e r g der beiden hiesigen Bürgermeister, vieler Professoren und ge^ achis EsösnKr s Mineral- -) püsiitlsn \ Zeitgemäße Liebesgabe: Nachahmungen weise man zurück. ^