Ar. 3, Zweites Vkm Lrscheftü ««MH mit «nSvahme des Sonntags. Die „Ketzenrr KrmMrvdlStter" werden dem »Anzeiger^ vftrmal wöchentlich beiyetegt, das «Lreirttatt fir den K*m Gießen" zweimal woch-Mtich. Pie ^«mdMrtschaftkjchen Seid, eeRheinen awnattnh zweimal. \ 66 . Zahrgaag Semral-Aiyeiger für Odechessen Montag, 7. ßebrnar ZAö 8totßfton§bnid und Verlag der Brüchl',scheu Universitäts - Buch- rmd Sterndruckereu R. La-mge, Gießen. Schriftleittmg,GeschcktssteLeiuDruckerer: Schul- strah e Z Geschästsstelle u. Bevbam^Eäl, Sck-rist- ieüung: e^U2, Adresse tax Drahtnachrichten: Anzeiger Maßen. Die Mcher von Grimrby über ihre Erbärmlichkeit gegenüber „£ jy". Lond ein Teil des Ballons. Ter Zeppelin lag derart auf dem Wasser, daß er aussah wie ein sitzender Elefant, der sich auf seine VcnLersüße stützt. Als wir in die Nähe kamen, sahen wir, daß das ganze Ding etwa 4 Fuß aus dem Wasser heraussah. Ich konnte etwa 15 Mann auf der Hülle sehen, von denen einige aus ihren Knien hin- und herrntschten. Andere steckten ihre Köpfe durch die Oeffnungen der Kajüten und klammerten sich mit ihren Armen daran fest. Sie sahen aus, als ob sie vom Nordpol kämen, denn sie trugen Pelzjacketts und Pelzmützen, und alles war recht dick, so wie es für das kalte Wetter nötig ist. Ich rief hinüber ^ „Was geht dort vor?" und erhielt zur Antwort: „Senden Sie uns ein Boot, und wir werden Ihnen 5 Pfund Sterling geben." Der Mann zog dabei seine Jacke aus und zeigte die Metallknöpse eines Marineoffiziers und Kapitäns des Schiffes. Er sah aus wie unsere Seeoffiziere, ein junger Bursche, vielleicht 30 Jahre, ziemlich schlank mit rotem, sonnverbranntem Gesicht und befehlshaberischen Manieren. Als ein paar Mann der Zeppelinbewtzung englisch sprachen und etwas dazwischen rufen wollten, schloß er ihnen rasch den Mund. Er war ein Gentleman und betrug sich danach, liebenswürdig und höflich, und außerdem sprach er gutes Englisch. Ich hörte, wie im Innern des Zeppelins gehämmert wurde, und nach und nach krochen aridere Köpfe hervor, so daß ungefähr 30 Mann zu sehen waren. Ich dachte eine Weile, nach, 'und dann sagte ich: „Nun wohl, wenn es nicht so viele wären, könnte ich Euch mitnehmen, aber Ihr seid zu viel." Ter Offizier richtete sich auf und sagte, daß das kein Grund wäre. Ich dachte wieder nach und antwortete: „Aber gesetzten Falls, wir nehvren Euch aus und Ihr werft uns über Bord und brächtet uns dann nach Deutschland. Das wird eine neue Waffentat für Euch sein, aber nicht für uns." Der Offizier sagte: „Ich gebe Euch men: heiliges Ehrenwort, daß ich etwas derartiges nicht vor habe." Er sc^vor bei seinem Leben und sagte, daß wir Geld genug haben sollten, wenn wir sie retteten. Ich hatte ram einen anderen Gedanken: sie waren 30 und wir waren 9, sie waren bewaffnet, und wir hatten kaum eine Pistole an Bord, und ich wollte keine Gefahr laufen. Wenn ein anderes Schiff in der Nähe gewesen wäre, das mir hätte helfen können, so hätte ich es gewagt, aber kein Schiff war in Sicht. Außerdem erinnerte ich mich daran, was die Hunnen bereits getan hatten und was sie wiederum tun könnten. Ich sah, daß auf dem Zeppelin drei Eiserne Kreuze ausgemalt waren, zwei an der Seite und eines unterhalb der hölzernen Spitze, die enrporragte. Ich vermutete, daß diese Kreuze aufgemalt waren als Belohnung für verwegene Taten, und ich hatte nicht die Absicht, mich selbst und meine Mannschaft zum Gegenstand einer vierten verwegenen Tat zu machen. Ich dampfte also von den: Zeppelin ungefähr um 9,10 Uhr weg. Der Kapitän des Zeppelins sagte noch, sie seien im sinkenden Zustande. „Nun schaut her," sagte ich als letztes Wort, ,^Fhr werdet wohl kommen und es mit mir aufnehmen." Dann fuhren wir fort. Einige Leute der deutschen Mannschaften schrien erst: Bitte, bitte. Rettet uns! Und dann schüttelten sie ihre Fäuste gegen uns, als sie sahen, daß es zwecklos war. Als ich das Schiff verlassen hatte, sahen wir, daß der Zeppelin ein wenig auf- mrd niedergmg7 Gegen die Essenszeit kam eine heftige Prrse aus Südwesten heran, und es begann leise zu regnen. Um 1 / 2 11 Uhr abends war der Wind sehr steif, und der Regen war so stark, daß ich keines Signalraketen auflassen konnte. Als ich bei Anbruch des Tages rm Hasen anlangte, berichtete ich die Talfachen, und sofort gingen zwei Torpedojäger ab, um das Luftschiff zu suchen. Was seitdem geschehen ist, '.miß ich nicht. Nach meiner Auffassung konnte es die Zeppelinmannschaft, wenn sie nicht zuvor ans dem Wasser gefischt worden war, in jenem W^ter nicht aushalten. Denn selbst unser Trawler, ein seetüchtiges Boot, hatte bei dem schweren Seegänge in der Nacht viel auszuhalten. Arrdere Personen aus dam Boote des Schissers Martin bestätigen die Erzählung des Schiffers. Auch dre Matrosen Martins wollten die Deutschen nicht anfnehmen, aus Angst, es sei ihr Tod, wenn die Deutschen an Bord kamen. Der Steuermann erzählte noch, daß die Deutschen, als sie sahen, wie der Trawler wegfuhr, niesen: „Gott strafe England!" Ans Heften. Anträge in der Zweiten Kammer. Abg. Reh und Genossen haben in der Zweiten Kamnrer folgenden Antrag eingebracht: Wir beantragen: Großh. Regierung wolle bei der Reichsregierung veranlassen, daß die Durchführung der Enteignung der beschlagnahmten Gegen st än de aus Kupfer, Messing und Nickel solange unterbleibt, bis durch Abnahme der freiwilligen Ablieferungen festgestellt ist, daß überhaupt noch ein Bedarf besteht, eventuell, daß die Durchführung der Enteignung sich zunächst nur auf solche Gegenstände erstreckt, welche wie zum Beispiel Lrlxusartikel, Kupferdächer usw. zum Haushaltsgebrauche nicht benötigt werden. Ter Abg. Reh beantragt ferner: die Gültigkeit der Brotkarten auf das Großherzogtum, mindestens aber für den Bereich einer Provinz auszudehnen. „Der bereits von dem Abgeordneten Henrich> gestellte Antrag ist dem Beschlufse des Erweiterten Ersten Ausschusses entsprechend am 13. Oktober 1915 von der Zweite,: Kammer einstimmig angenommen worden. Man hat aber bis heute noch nicht wahrg«wnrmen, daß, Großh. Regierung diesem Beschlüsse entsprochen hätte. Dies ist umso auffallender, als das Mißständige der lokalen Gültigkeit unserer heutigen Brotkarten mehr wie früher empfunden wird und in anderen Bundesstaaten, wie z. B. Baden, Württemberg, Sachsen lind Bayern, die Landesgültigkeit besteht. Ich erhoffe daher von der erneuten Antragsteltung eine Änderung in dem angedeuteten Sinne." Abg. Ulrich beantragt: Die Kainmer wolle beschließen, die Großh. Regierung zu ersuck>en, den Ständen alsbald eine Vorlage, betreffend Aen- derung der zurzeit giltigen Steuergesetzc, zugehen zu lassen, durch welche 1. eine Befreiung aller Einkommen bis 900 Mk. von jeder direkten Steuer erfolgen würde; 2. bei Einkommen von 5000 Mk. an beginnend eine stärkere Steigerung der Steuersätze bis zur vollständigen Aufbringung der erforderlichen Steuersumme,: ein- tteten würde; und 3. die Vermögenssteuer bei mehr als 10 000 Mk. Vermögen beginnend eine Steigerung der Steuersätze bis zur erforderlichen Gesamthöhe der aufzubringenden Summe erfahren würde. Die Abgeordneten Lang, Kredel und Mergell Hab«: folgenden dringlichen Antrag gestellt: Es ist uns bekannt geworden, daß alle Eichenlohrinden-- versteigerungen bis zur Festsetzung von Höchstpreisen aufgehoben worden sind. Die Großh. Regierung wird ersucht, mit allem Nachdruck dahin wirken zu wollen, daß keine Höchstpreise festgesetzt werden, sondern alle Rinden dem freien Verkauf anheimgegeben werden. Abg. Molt Han und v. Brenta uv richten an die Gr. Regierung folgende Anfrage: Ist die Gr. Regierung in der Lage, darüber Auskunft zu geben, ob die Einführung einer Reichs weinsteuer ernstlich geplant ist? Ist die Großherzogliche Regierung gewillt, gegebenenfalls im Bundesrat ge^en diese, den rheinhessischen! Weinbau schwer bedrohende Maßnahme Stellung zu nehmen? Aus dem Reiche. Eine amtliche Erhebung über die Fleischkonservenfabrikatron. Berlin, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Von der Reichshrüfungs stelle für Lebensmittel- p reise ist am 31. Januar 1916 eine Erhebung über die Verarbeitung von Rindern und Schweinen in der Fleisch- konser ve n fa brikiativ n vorgenommen worden. Die Erhebung soll sich auf «alle Betriebe in Deutschland erstrecken, die gewerbsmäßig Fleischkonserven Herstellen. Die Reichsprüfungsstelle fordert in einer öffentlichen BeVemntmachung! die Inhaber von Betrieben dieser Art, denen eine besondere Ausforderung zur Ausfüllung' der Erhebungsbogen bisher nicht zugogangen ist, auf, sich schriftlich bei der Reichs- prüsungs stelle für Lebensmittelpreise, Berlin W 8, Wiche linst raße 70 b, zu melden, damit ihnen die erforderlichen Erheb ungsbogen nachträglich zur Ausfüllung übersandt wer> den können. Der Beirat für Dolksernährung. Berlin, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) In der lM- tigen Sitzung des Beirates für Bolkser nährungj wurde die Sicherstellung von Saatgut erörtert und sodann die P r e i s r e g e l u n g für Schlachtschweine und Schweinefleisch besprochen. * Berlin, 7. Febr. Bei der Eröffnung der Ausstellung für Ersatzglieder (Fürsorge für Kriegsbeschädigte) betonte Staatssekretär Delbrück eindringlich die Pflicht,der Behörden, über die Leistungen der Reichsinvalidenfürsorge hinaus alles an Fürsorge zu tun, was dazu dienen könne, den Kriegsbeschädigten das Dasein zu erleichtern und ihnen das Be- t-ußtsein zu geben, daß sie auch! weiterhin nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft bleiben sollten. Landwirtschaft. Die Landesverteilungsftelle für Futtermittel in Darmstadt gibt bekannt, daß für zuckerhaltige Futtermittel aller Art vom Reichskanzler unterm 19. Januar neue Preise festgesetzt wurden, die bis 20. März Geltung haben. Die Preisliste wird dieser Tage sänttlichen örtlichen Verteilungsstellen zn- gesteltt. Bestellungen sind bis längstens 15. Februar einzureichen. Namentlich das Z u ck e r s u t t e r (Rohzucker vergällt) und die T r 0 ck e n s ch n i tz e l sind sehr begehrte Artikel, die leider nur in geringen Mengen zur Verfügung stehen. Mit Rücksicht darauf, daß durch die neueste Bmidesrats- verordnung die Verbrau chsr eg elung für Hafer eingestellt wurde und sornit städtische Pferdebesitzer, die keinen Hafer gepflanzt haben, bis auf weiteres voraussichtlich auch keinen Hafer zugewiesen ^erhallen, wird für diese Tierhalter der Bezug von Rohzucker vergällt mit ausländischer Kleie (das Mischverhältnis ist 60 Klgr. Rohzucker und 40 Klgr. Kleie) empfohlen. Bestellungen müssen unverzüglich durch die örtlichen Vertellungsstellen eingereicht werden. Auf Torf st reu, beschlagnahmte inläiünsche Ware, können zu den vom Reichskanzler festgesetzten Preisen ebenfalls noch Bestellungen entgegengenommen werden. Die verfügbaren Bestände sind auch in diesem Artikel nicht groß. Ferner sind vom Auslande eingegangen: Gerste, Reissutter- Mehl, Johannisbrot und Hirse. Sämtliche Anftagen und Bestellungen sind durch die örtlichen Verteilungsftellen an die Zentralgenossenschaft der Hess, landw. Konsumvereine in Darmstadt zu richten. was die deutschen Stadtwappen erzählen. Deutsche Vergangenheit als Lehre für die deutsche Zukunft nutzbar zu machen: das ist das Ziel des schönen Buches von Prof. Heinrich BrvckhaUs über „Deutsche ftädtischeKunst und ihr Sinn", das soeben bei F. A. Brockhaus in Leipzig erscheint. An ausgewählten klassischen Beispielen alter deutscher Stadtkunst macht der bekannte Kunsthistoriker llar, welches der innere Sinn städtischer Kmfftpftege in alter Zeft gewesen ist: die Städte stellen die Kimft in ihren Dienst, um der Stadt, dem Staate, die höchste Achtung zu sichern Und die Arbeit für das Gemeinwohl zu fördern. Kunstpflege war zugleich Pflege der nötigen starken Achtung vor dem Staate und Pflege der nötigen guten Zusammenarbeit im Staate. Diese tiefe Verwurzetmrg der Kunst im Stadt- und Staatsleben fft es, die ihr die mrver- siegliche Lebenskraft gegeben hat. In der alten Stadtkunst ist alles lebendig, und mft besonderer Feinheit hat Brockhaus nachgewiesen, wie dieser allgemein große Strom des städtisch-staatlichen Lebens selbst jene Symbole erfüllt, die wir uns längst gewöhnt haben, als rein formale .Hieroglyphen crpzusehen; die Stadt- waptz m. Jedes unsereralten Stadt Wappen spricht: das | 't sein Zweck. Sie wurzeln in unserer heimischen Erde. Von erst«! Wichtigkeit für eine Stadt ist ihre Ansiedlung ans einem bestimmten Grundstücke, aus dem dann der ganze Bürgerstamm sein Recht als Herr ausüben kann. Wir sprechen bei jedem Grundstücke von „Grund und Boden". Dabei ist „Grund" die tiefreichende Erde, „Boden" die tragende Oberfläche. Grund, Bauteil und Pflanzenwuchs sind das merkwürdige alte Wahrzeichen von Augsburg: als Grund erscheint unten die Erde, daber ein Kapital- darauf Pflanzenwuchs. Erdboden und Baum zeigt das alte Wappen von Lindau; der Boden ist grüner hügeliger Rasen, darauf wächst eine Linde. Das Wappeir von Dinkelsbühl sind Erdbod«: Und Aehven: die Aiehven sind der Dinkel, der Erdbodenhügel ist der Bühel. Eine große Reihe von Wappen zeigen einen der drei Bestandteile von „Grund und Boden", je nachdem man ihn betonen wollte, entweder den Bau oder den Pflanzenwuchs oder den Erdboden. So führen ja namentlich viele Städte den Stadt bau, die Burg, nach, der sie heißen, in ihrem Wappen: .Hamburg, Weißenburg nn Elsaß und nt Bayern, Rothenburg usw. Erde, zur Deutlichkeit mit einer Pflugschar belegt, i,t das Wappen des alten Städtchens Erding nordöstlich von München. Buchl- born, das jetzige Friedrichshasen, zeigt im Mappen eine Buche, Hagenau eine Rose vom Rosenhag usw. . Die meisten Wappen der Reichsstädte sind weiß-rot. Dave: ist die rote Farbe von besonderer Bedeutung Rot war die kaiserliche Belehnungssahne. So lang das Römische Reich bestand, war die rote Fahne so gut bekannt, wie heute die schwarz-weiß-rote. Rot ist die vorherrschende Farbe in den Wappen der Freien und Reichsstädte, auch unserer dre: treten Hansastädte. Tie Städte mit roren Wappen zeigten, und sie hatten allen Grund, größten Wert darauf zu legen: sie gehört«: zum Neichsheer. Viele Fahnen zusammen legen Zeugnis ab von besonderer Macht: «:t- weder viele Bürden oder viele Länder «K»cr viele .Heeresabteitungen WGnleftr). So stecken auf dem Hamburger Staatswappen sechs rot-weiße Fahnen; vier rot-weiße Fahnen vereint bilden die Bremer .Handelsflagge, aber sieben, fast noch einmal so viel, die Brem«: Staatsflagge. Das Sächsische Wappen zeigte, ftüher noch ohne den Rautenkranz, fünfmal wiederholte ,Fahnen streffen; Lachsen besaß noch, abgesehen von seiner Kurwürde, fünf verschiedene Reicks würden: Herzogtum, Pfalz, Landgrafenschaft, Mark und Grafschaft: bei der Belehnung (1414) wurden dementsprechend fünf Banner mitgebrvcht. Der hinzugesüqte Rautenkranz wertvoller Pflanzen Und Steine brachte offenbar das Recht am gesamten Bodenertrag, am Pflanzenwuchs und am Gestern znm Ausdruck, um es nicht den m:tevgebenen GemenÄen und Grundbesitzern zu überlassen. Die von schweren Mmpfen kommende WlsfransaNg der ^Fahnen kehrt in manch«: Wappen wieder als Zickzacklinie. Sie ist entsprechend hochzuschätzen. Die Fah::e wird verschied«: gehalten, mft der Lanze, an der sie fest ist: wagerecht, senkrecht, schräg. Wagerechte Haltung entspricht der Verwendung im Kriege, dem Befehle „Latrzen gefällflh Bier Fahnen miteinander vorstürmend, also übereinander gesehen, erg-cken das Ungarische, fünf das Sächsische Wappen. Die Fahne senkrecht gehalten, Kommando „Lanzen hoch" oder „Faßt Lanzen an" entspricht der friedlichen VerwenÄutn;; ausrecht stehen die Fahnen neben dem thronend«: Könige, neben dem Fürsten. EMich, die Fahne schräg gehalten, Kom mando „Lanzen auf die Lendend ist schnell in die Kriegs- und schnell in die Friedensliga zu bring«:, stets Zu beidem bereit. Bon Wappen reichsUnmftte!barer Städte, die selbst über Krieg und Frieden M entscheiden hatten, zeigen das kriegerisch wagerechte Fahnenfeld Gelnhausen, Lübeck, .Hamburg, Ulm 1 ; das friedlich senkrechte Fahnen selb Attgsburg: das schräge Fahnenseld, sofort bereit zu Krieg und Frieden, StraßbUrg, Mirnberg, Regensburg. Beispiele von Wappen friedlicher Landstädte, die keine Kriegsentscheidung zu treffen hatten und daher das friedlich senkrechte Fahn«:feld zeigen, bieten Leipzig und Dresden. Schließttch sprechen die deutschen Stadtwappen auch von ihren Hoheftsrochten. Von jeher herrscht bei uns in der Stadt königleches Recht, jede Stadt ist eure Burg uud zwar eine Burg des Königs. Als Zeichen der königlichen Astwesenheit, der wirllichen oder geistigen, kommen Kreuz und Handschuh, Schwert und Fahne des Königs in den deutsch«: Stadtwappen zirr Anwendung, wie z. B. auf Vtünzen von Metz und Köln. Der ÄMer, das alte Zeichen des Kaisers, war früher in Städtewapp«: eine seltene Auszeichnmig. Ms halber Lldler bedeutet er einen Anteil an der AdlersgewÄt des Reiches; erst im 15. Jahrhundert unter Kaiser Frieds III. trat«: viele Reichsstädte mit dem dldlertvappen hervor. Auch die Lilien treten als kaiserliches Llibzeichen im Wappen .auf; sie bezeichnen nach karolingisti-er Auffaffamg auf Grund des salo7NoniNlen Hohenliedes viele gute Eigenschaft«:; Göttftchkeit, Wahrheft, BvMommenheit. Der Schlüssel ist das Zeichen eigener Verwaltung und darum führ«: ihn im Wappen Bresnen und Wimpfen, Wvrms und Soest: zw« Schlüssel Regensburg und Weilderstadt. Alle drei jeder Stadi am Herzen liegenden Hauptsachen: Grundeigentun:, nftlftirrischen Schutz und Hoheitsrecht zeigen vereint die Wappen der westfälisch«: Städte Unna und Her- sord; daB EtgeMum an Grund Md Boden durch die Bauten klargestellt, der Heeresschntz durch die Fahnen, das Königsreckzt durch die Kreuze; dazu kommt in Herford noch der Schlüssel eig«:er Verwaltung. Es sn:d Wappen von hoher Vollkommenheit. Alles in allem: das deutsche Stadtwapp«: sprichst; es ist der Niederschlag ehrwürdigen geschichtlichen Lebens und lebendig noch heute für den, der es zu lesen versteht. — Die Darmstädter Hofoper in Brüssel. Aus Brüssel wird uns geschrieben: Die Darmstädter Ho so per, die sich bekanntlich der Aufgabe unterzogen hatte, im besetzten Belgien einige Opernaufführungen zu veranstalten, hat nunmehr ihr erfolgreiches Gesamtgastspiel beendet. Das Gasffpiel erstreckte sich auf vier Abende und zeigte das Cmsemble auf einer ansehn!ich>enj künstlerischen Höhe. Nur Beethoven und Wagner beherrschten das Programm; der erstere mit seinem „Fidelio". Wagner Mit den „M e i st e r s i n g e r n" und dem „Fliegendei: Holländer". Diese drei Aufführungen wurden ergänzt durch ein Konzert der Hofmusik, das eine ganz vortreffliche Äufführung des D-Dur- Konzerts für Violine mit dem Hoskonzertmeister Adolf Schie- ring als Solist brachte, und außerdem eine befciedig«:de Aufführung der „Eroica". Aus der Reihe der Mnstler seien vor allen Dingen hervorgehoben: Joses Mar::: (Floreskan und Erik), Robert Perkins (Hans Sachs und Holländer), Berta Schel- per (Fidelio und Senta), Gertrud Geyersbach (Eva), Leo Schützendorf (ein ganz eigenarttger Beckmesser mit einer fast naturalisttschen Charakteristik, die leider im letzten Akte d«' „Meifler- singcr" ins Groteske umschlug und dadurch den guten Esfetc ettvas beeinträchtigte). Die musikalische Leitung lag in d«: Händen des Hosrats Paul O t t e n h e i m e r , der sich als geschickter Kapellmeister erwies. Me Darmstädter Ho so per h,t nti! diesem Gastsriel eine große Leistung vollbracht: denn sie bestritt dieselbe Misschließ- lich mit ihren eigenen Kräften imd absolvierte sie in vier aufeinanderfolgenden Abenden. Der Generalgouvmneur wohnte der letzten Ausführung, den: „Fliegenden Holländer", bei uitb sprach den Künstlern durch ihre Leiter seinen besonderen Dank aus. Das Publikum setzte sich in der Hauptsache aus dam Offizieri»rps und den Beamten des Generalgouvern«nents zusammen, wurde aber stark ergänzt durch die Deutsche Kolonie und auch durch etliche Belgier, die es sich nicht nehmen lassen wollt«:, nach so lan§er Heit des „Hungernd" wieder einmal gute deutsche Musik zu hären. B«on- derer Da« gebiährt auch Herrn Dr. Hetzer, dem B-richaMen dc^s belgischen Flüchtlingskomftees in Berlin, der das Gastspiel nach mancherlei Hindernissen, die sich ihn: in den Weg stlMen, glücklich zustande gebracht hat. Me Abende werden noch lange m dm Erinnerung fortleben, da sie an historischer Statte, :n dem Dyealre tt la Mounaie, der seft zwer Jahren geschloßenen Hofoper, stattfanden. Berlin. 5. Febr. sPriv -TM, ®a§ JBetl. TaE" berichtet aus Berlin: Professor Frch Kl inr sch Mt den Austraa er- halten, für den Kaisersaal des Karsm-Wilhelm-Mummvs tu Elberfeld eine Büste Hindenburgs zu sck>affen. Der Feldmarschatt hat dem Künstler bereits einige Sitzungen, fe* willigt. m. W, fit COO/IL 16. K. R. A. Nachtrag zu -er Bekanntmachung, betreffend Bes a dserhebung von tierischen und pstanzlichen Spinnstoffen und daraus hergestellten Web-, Wirk- und Strickgarnen. (Nr. W. M. 58/9. 15. K. R. A.) Vom 1. Februar 1916. Nachstehende Anordnungen werden hierdurch auf Ersuchen des KnegSministeriums mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen gemäß der Bekanntmachung über Borratserhebungeu vom 2. Februar 1915 (RGBl. S. 54) in Verbindung mit den Erweiterungsbekanntmachungen vom 3. September 1915 (RGBl. S. 549) und vom 21. Oktober 1915 (RGBl. S. 684) bestraft werden. Art. I. Meldepflichtige Gegenstände. § 3 der Bekanntmachung Nr. W. M. 58/9. 15. K. R. A. vom 28. September 1915 erhält folgende Fassung: Meldepflicht?ge Gegenstände. Meldepflichtig sind: a) sämtliche unverarbeiteten und in Verarbeitung befindlichen Vorräte der nachstehend näher bezeichneten tierischen und pflanzlichen Spinnstoffe, b) alle aus diesen tierischen und pflanzlichen Spinnstoffen hergestellten Web-, Trikot-, Wirk- und Strickgarne, und zwar in der in den amtlichen Meldescheinen vorgesehenen Einteilung : Gruppe 1. f Meldeschein 1 | A. 1. ungefärbte und gefärbte reine Schafwolle, Kamelhaar, Mohair, Alpaka, Kaschmir, ungewaschen, rückengewaschen, fabrikmäßig gewaschen, karbonisiert, 2. ungefärbte und gefärbte Spinnstoffe aus reiner Schafwolle, Kamelhaar, Mohair, Alpaka, Kaschmir, also Kamm^ug, Kämmlinge und Abgänge jeder Art dieser Spinnstoffe aus Wäscherei, Kämmerei, Kammgarn- und Streichgarnspinnerei, Weberei, Strickerei und Wirkerei, 3. Zickel-, Zieger-, Kälber-, Rinder-, Fohlen- und Pferdehaare, mit Ausnahme von Schweif- und Mähnenhaaren. B. Webgarne, Trikotgarne und Wirkgarne (Kammgarn, Streichgarn, Kammgarn mit Streichgarn gezwirnt), gleichviel, ob diese Garne hergestellt sind aus : 1. reiner Wolle, Kamelhaar, Mohair, Mpaka, Kaschmir, ungewaschen, rückengewaschen, fabrikmäßig gewaschen, karbonisiert, ohne oder mit einem Zusatz von Kunstwolle, 2. Spinnstoffen aus reiner Schafwolle, Kamelhaar, Mohair, Alpaka, Kaschmir, also Kammzug, Kämmlingen, Abgängen jeder Art aus Wäscherei, Kämmerei, Kammgarn- und Streichgarnspimrerei, Weberei, Strickerei und Wirkerei, ohne oder mit einem Zusatz von Kunstwolle, 3. aus Mischungen der unter 1 und 2 genannten Spinnstoffe ohne oder mit einem Zusatz von Kunstwolle. 0. Strickgarne (Hand- und Maschinen-Strickgarne aus Kammgarn, Streichgarn, Kammgarn mit Streichgarn gezwirnt), gleichviel, aus welchen der unter 6 genannten Spinnstoffe diese Garne hergestellt sind, ohne oder mit einem Zusatz von Baumwolle oder anderen pflanzlichen Spinnstoffen. Gruppe 2. I Meldeschein 2 { A. Rohbaumwolle und Baninwollabfalle einschließlich Linters (Kunstbaumwolle ausgeschlossen). Die besondere Anordnung betreffend Beschlagnahme uüü Meldepflicht von Linters an die Kriegs-Chemikalien-Aktiengesellschaft, Berlin, Mauerstraße 63, bleibt bestehen. Wegen der Meldepflicht von Baumwolt-Lunipen und neuen baumwollenen Stoffabfällen wird auf die Bekanntmachung Nr. W. II. 285/5. 15. K. R. A., ünd die zu diesem Bekanntmachung erlassene Nachtrags-Verordnung Nr. W. II. 4379 8 15. K. R. A. verwiesen. B. Webgarne, Trikotgarne, Wirkgarne, Strickgarne ganz oder vorwiegend aus Baumwolle, einfach oder gezwirnt. _ Gruppe 3. | Meldeschein 3 | A. Bastfaserrohstoffe, im Stroh (ungerüstet und geröstet) geknickt, geschwungen, gebrochen, gehechelt und als Werg oder spinnfähiger Abfall. B. Webgarne und Zwirne, ganz oder teilweise aus Bastfasern hergestellt. ___ Gruppe 4. | Melveschelii J | A. Rohe und unversponneue Bourette-Seide (Seidenabfälle). B. Rohe Bourette-Webgarne. Meldepflichtig sind nicht nur die frei erworbenen, sondern auch die von der Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Königlichen Kriegsministeriums zugewiesenen Bestände. Vorräte, die durch Verfügung der Militärbehörden bereits beschlagnahmt worden sind, unterliegen ebenfalls der Meldepflicht. In diesem Falle ist im Meldeschein zu vermerken, daß und durch welche Stelle eine Beschlagnahme erfolgt ist. Wolle auf dem Fell und ungeschnittenes Bastfaserstroh auf dem Felde ist nicht zu melden. Für Bastfaserstroh besteht eine Meldepflicht nur, trenn bie Gesamtvorräte einer meldepflichtigen Person mindestens 100 Klg. betragen. Bei den übrigen Spinnstoffen besteht eine Meldepflicht für jede Menge ohne Rücksicht auf Mindestvorräte.__ Eine schätzungsweise Angabe des Gewichts ist bei Spinnstoffen nur für in Verarbeitung beffndliche Mengen und für Bastfaserstroh zulässig, bei allen anderen Spinnstoffen und bei Garnen nur in Ausnahmefällen und mit Genehnrigung des Webstoff- meldeamts. In solchen Fällen ist im Meldeschein anzugeben, daß es sich um eine Schälung handelt. Auch im Spinn- oder Zwirnprozeß befindliche Garne sind meldepflichtig. Dagegen sind nicht meldepflichtig: 1. Garne, die nach vollendetem Spinn- oder Zwirnprozeß im Vorbereitungsverfahren auf Scher- oder Zettellnafchiüen gelangt sind. 2. der Schuß an Webstühlen für das im Webprozeß befindliche Stück der im Stuhl liegenden Kette, 3. Garne, die ausschließlich als Nähgarne, Nähzwirne und Maschinenzwirne zu verwenden sind, sowie Stickgarne in handelsfertiger Aufmachung. 4. Garne im Besitze von Haushaltungen für den Hausgebrauch. Art. II. Inkrafttreten. Diese Bekanntmachung tritt nfit ihrer Verkündung in Kraft. Mit ihrem Inkrafttreten wird der ^ad)trag zu der Bekanntmachung W. M. 58/9. 15. K. R. A. vom 31. Dezember 1915 (W. M. 428/12. 15. K. R. A.) aufgehoben. Die Meldung nach der neuen Fassung des 8 3 erstmalig für den Bestand vom 1. Februar 1916 zu erstatten. Frankfurt (Main), den 1. Februar 1916. Stellv. Generalkommando 18- Armeekorps. _ Betr.: Nachtrag zu Ser Bekanntmachung, betreffend Bestands- crhebung von tierischen und pflanzlichen Spinnstoffen und daraus hergestellben Web-, Wirk- und Strickgarnen. An die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir auf die Bekanntmachung des stellvertretenden Generalkommandos des 18. Armeekorps von heute in obigem Betreffe verweisen, beauftragen wir Sie, folgendes alsbald ortsüblich zu veröffentlichen: „Am 1. Februar 1916 ist ein Nachtrag zu der Bekanntmachung des stellvertretenden Generalkommandos des 18. Armeekorps: Bestandserhebung von tterischen und pflanzlichen Spinnstoffen und daraus hergestellten Web-, Wirk- und Strickgarnen erlassen worden. Der Nachtrag der Bekanntmachung betrifft: Art. I meldepflichtige Gegenstände, Art. II Jnkrafttteten. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist auf unserer Amtsstube einzusehen." Der Gießen er Anzeiger, der obige Bekanntmachung enthält, ist von Ihnen auf Wunsch den Interessenten vorzulegen, letzteren auch auf etwaige Fragen eingehende Auskunft zu geben. Gießen, den 1. Febrttar 1916. Grvßherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Langermann. wmmm&am iß verlange eiir die eci:teo, kliprozeoiip (V B gr. 95 % iges leioleciie) Neura Lecithin Perlen zur Kräftigung von Körper und Nerven. Blutbildend. [3l2ßs Idealstes Stärkungsmittel für unsere Krieger. Kein Reizmittel. Jede Neara-Perla enthält ca. Vs Gramm 85% iges Beinlecithia von aromatischem,bonbonariigcmWohlgeschmack. BeachtetWortzoifhp.n ..iVeurjs.“ und Schutzmarke. Erhältlich in allen Apotheken. 2.50, 4.80, 7.—, 12.— M. SofieüfisofieundOabijau = feinste, frische \ordsecuarc = 600 sind eingetroffen und billigst zu haben bei ©■sorg * 1 Wallenfels Marktplatz 21, Tel 46, gegenüber der Engelapotheke. Heute abend von 6 Uhr ab frisehs Bratsoheüfische pro Pfund 58 Pfg. Schade & Füllgrade Babnhofstraße 26 . 955 a HchmsteigttW Der (Br. Acrsörsterei LWnberg ^ , . Berichtigung. Dre Holzverstctgerung am 11. Februar beginnt vor- tmttags 9 Uhr in dem Distrikt Nabenpsuhl 49 und nicht Rabenpfuhl 94, wie in Nr. 30 des Gießener Anzeigers infolge eines Druckfehlers angekündigt wurde. Holzverfteigerung Freitag, den 11. Februar 1. F., vormittags 9 Uhr . werden bei G a ü w i r t Lenz in Atzenhain aus den Distrikten Timmeibcrg 2, Vorderster Winkelkopf, Slreit- hainskovf 3, Schmtdtbusch 2 und 3, Heegberg 1 und Sauplatz der Forstwartei Atzenhain versteigert: Stämme, Fichte: 9 Stück 3. Kl. = 11 Öftm., 28 Stück 4. Kl.--23 Fstm., 43 Stück 5a SU. = 22 Fslm., 27 Stück 5b Kl.^8Fstm. Nutz' knnvvel: 42 Rm. Fichte (3Mtr. lang». Ferner Brennholz: Scheiter, Rm.: 243 Buche. 8 Eiche (rund), 12 Birke (rund), 10 Kiefer (rund), 11 Fichte. Knüppel, Rm.:48 Buche. 6 Hainbuche, 4 Eiche, 4 Birke, 2 Kiefer, 41 Fichte. 29 Rm. Fichten- knüvvclreistg «in Schichten«. Gewöhnlich Reisig. Rin.: 426 Buche. 94 Eiche, Birke, 122Fichte «Schichthaufenj. Stöcke, Rm.: 120 Buche, 7 Eiche, Birke. 4 Kiefer, 133 Fichte. Auskunft erteilt Großh. Forstwarl Edelmann zu 'Merlan (Post Mücke). Grünberg, den 3. Februar 1916. Grotzh. Oberförsterei Rieder-Ohmen. Schneider. 936B Das unten bezeichnet Stammholz aus den Hospital- Waldungen soll schlagmeiie, das Kiefernnutzbolz besonders aus der Hand vergeben werden. Schriftl. Angebote sind verschlossen bis zum 10. Februar mir der Aufschrift „Hospitalholz" bei der Hospitalverwaltung einzureichen. Distrikt Laugebuchen 11. Nr. 1—6. 6 Eichenstämme 1. SU. von 12,08 Kbm. Inhalt und Nr. 7 und 8 2 desgl. 4. Kl. von 1,70 Kbm. Inhalt. Distrikt Streitbeck 61». Nr. 96—104. 7 Eichenstämtne von 9.85 Kbm. Inhalt. Nr. 105-108. 4 desgl. 3. Kl. von 4,30 Kbm. Inhalt und Nr. 109. 1 desgl. 4. Kl. von 1,08 Kbm. Inhalt. Distrikt HörnSbeimerecke 1 fi>. Nr. 102- 5 Ftchienstangen 1. Kl. von 0,45 Kbm Inhalt. Nr. 103-10*». 40 desgl. 2. Kl. von 2,40 Kbm Inhalt. Nr. 107-115. 135 desgl. 3. Kl. von 4,05 Kbm. Inhalt und Nr 116—122 140 desgl. 4. Kl. von 240 -Kbm. Inhalt. Distrikt HörnSbeimerecke 1». ■j(v. i - 22. 22 Kiesernstämme 3. Kl. von 14,07 Kbm. Inhalt. Nr. 23—64. 42 desgl. 4. Kl. von 13,29 Kbm. Inhalt und 'Nr 65—82. 45,8 Fstm. Kiefcrnnutzbolz. Wetzlar, den 1. Februar 1916. Der Vorsitzende (925D1 Dr. Kübn. Holzversteigerungen der Gräflichen Oberfvrsterei Laubach. I. Montag, den 14. Februar 1916 nach Zusammenkunft 11 Uhr ant Pflanzgarten des Reviers Freienieen aus: 1 . Tränkbach 1 und 2, Buchen Rm.: 382 Sckieit 1. und II. Kl.. 216 Knüppel I. und II. Kl.. 45 Stöcke I. Kl., 46 Reiserknüppel. 1 Rm. Erlenscheit, 4 Rm. Eichenknüupel. 1 Rm.Jichtenknüvpel, 0,9Rm.Kirschbaumknüppel. 2.Hcrrn- zipfen. Buchen Rm.: 61 Scheit I. und II. Kl, 67 Knüvvei I. und II. Kl., 7 Stöcke I. Kl., 9 Reiserknüppel. 2 Rm. Eichenknüvvel, 1,1 Fichtenknüvvel. 3. Kreuzseenerbcrg 2 b. Buchen Rm.: 63 S lieft I. und II. S?L 130 Knüppel I. und U. SIL, 22 Reiserknüppel. 10 Rm. Eichenknüppel, 0,8 Eichen- Nutzknüvvel «2 Mtr. lang.) iS. Dienstag, den 15. Februar 1916 nach Zusammenkunft IO 1 / 4 Uhr am Eingang zum Lenzesberg von Billingen aus: 1. Lenzesberg, Buchen Rm. 135 Scbeit, 242 Knüppel, 4 Knüvvel (absldg.), 14 Stöcke. 230 Zopfreiser, 23 Rm. Eichenknüppel. 2. Hubberg, Buchen Rm.: 73 Scheit, 180 Knüppel, 5 Stöcke, 230Zopfreiser. 44 Rm. Eichenknüppel, 2 Rm Kirschbaumknüvpel. 3. GlaSbau, Buchen Rm.: 135 Scheit, 48 Knüppel, 21 Stöcke, 18 Reiserknüppel. Das Holz unter 2 und 3 wird nnvorgezeigt versteigert. Kohlreiser und Leseholz flächenweise. Blau unterstrichene Nummern werden nicht versteigert. Das Holz sitzt meistens an chauffierten Wegen oder in deren Nähe. Die Versteigerungen in Flensungen, auf der Sckrei- nersntühle und dem Jägerhaus folgen am Ende der Holz- Hauerei. 947 B Brennholzverfteigerung im Fürstlich Stolberg-Wernigerödischen Bezirk Gedern. Dienstag, den 15. Februar aus den Distrikten Schäser- köpfchen. GaulSkopf und Freiloh. Eichen Rm.: Scheit 2: Knüppel 13; Reiserknüppel 3'/,. Buchen Rm.: Scheit 1024; Knüppel 364; Astreiser 779. Sonstiges Laubbolz Rm.: Schell 68; Knüppel 40; Astreiser 64. Nadelholz Rm.: Scheit 1 1 * * A. B. * * * * * * / 2 ; Knüppel 6. Zusammenkunft 9 1, 2 Uhr im Bergwirtshaus in Gedern. Auskunft erteilt Holzhauermeister Hof in Gedern. 954 Holzversteigerung. _ Donnerstag, den 10. d. Mts. sollen im Distrikt Stanaenwald versteigert werden: 3 Eichen-Stämme v. 20—25 Ztm. Durchm. mit 0.67 Kbm. 3 Buchen-Stämme v. 36—40 Ztm. Durchm. mit 1.67 Kbm. 700 Ftchtcn-Derbstangen I., II. und III. Kl. und 1000 Stück Fichten-Bohnenstangen, sowte IM Rm. Buchen-Scheit und Knüppel, 4770 Buchen-Wellen (meistens 2. Durchforstung) und 15 Rm. Buchen-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9*/ 2 Uhr auf der Marburger Straße an der HoheitSgrenze. Friedelhuufen, am 5. Februar 1916. Freih. v. Nabenau'fches Revier Friedelhauien. _Sch neider. 935 f ö Zimmer j Ludwiastraße 4 im 2. 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