Nr. 30 Zweites Blatt 166 . Jahrgang E^chei«t S-llch mit Ausnahme des Sonntag». «e „CUfttttcr Fa»Meubl«1er" werden dem jffliurifler* viermal wöchentlich beigelegt, das ^Lrelrhtatl für dev Ureis Gießen" zweimal »-chentltch. Die „Landwirtschaftlichen Seil- fragen" erscheinen monatlich zweimal. General-Anzeiger für Gberhejfen Samstag, 5. gebruar 1916 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. N. Lange, Gießen. Schrist!eitung,GcschästssteNe ll.Truckerei: Schul- sLraße7.Gcschäitssterleu.Verlag:^K51,Schriit. leitung: ^^112. 9lbreffe für Drahtnachrichten.- Anzeiger Gießen. Rnegsbrlefe aus dem Westes. Von unserm Kriegsberichterstatter, ^^berechtigter Nac^ruck, such auszugsweise, verboten-) Der deutsche Arzt. .. 23. Januar. Tue ber jjro&cn Nöte, welche die Bewohner der von uns besetzten französischen Departements duldend ertragen, ist der Äbwzte- Mangel. In einenr Gebiete, das nftt seinen industriellen Vororten etwa 40 000^ Einwohner umfaßt,^und das ich durch die lange Dauer des Stellungskrieges sehr genau l>abe kennen lernen, sind nur zwei französische Aerzte zurückgeblieben. Die übrigen waren entrv-eder als Militärärzte in das französische Heer eingetreten oder aber, und das war die größere Zahl, o^ne Rücksicht auf ihre Berufspflichten, mit der anderen wohlhabenden Bürgerschaft bei der Annäherung der Deutschen geflüchtet. Bon den beiden zufällig Zurückgebliebenen war der.eine wegen seiner hohen Honorarforde-- vungen schon im Frieden berüchtigt. Gr verlangte für eine Konsultation Preise, die beim Stocken allen Gewerbes niemand mehr zahleil konnte. Der andere tat redlich, was er konnte, aber fern) Arbeitstag hätte 100 Stunden haben müssen, um den Andrang der Hilfesuchenden zu bewältigen. So ergab cs sich, daß schon in den ersten Tagen nach dem Emrücken der Deutsche:: in den Abendstunden am Hause des deutsche Militärarztes geläutet wurde. Eine verzweifelte Frau brauchte Beistand für ihr schwerkrankes' Kind. Der eine französische Arzt batte sie abgewiesen, der andere war auswärts. Der deutsche Arzt ging mit und half. Gs war die höchste Zeit gewesen. Das sprach sich schnell herum. Am nächsten Abend, als der Doktor von seinem Dienst in das Quartier zurückkehrte, fand er seine Tür von einer Reihe von Krankerl belagert, und er mußte, müde wie er war, iwch eine lange französische Sprechstunde einlegen. Nun begann ein Zulauf, der nicht mehr abzudämmen war. Man brachte Kranke, bei denen sofortige schwere operatioe Eingriffe und eine langdauernde Krankeilhausbeharldlung geboten war. Tie berühmte deutsche Orgsnisationsbegabung mußte sich wieder einmal bervahren, und das unter sehr sckrwierigerl Verhältnissen. Die Spitäler und Lazarette waren mit Venvundeten, meist noch französischen Verwundeten, überfüllt. Tie französischen Ortsbehörden, die sich später dann vielfach recht verständig erwiesen habeil, hielten es damals noch für eine nebenbei sehr bequeme patriotische Pose, sich gegenüber allen deutschen Vvtt'chlägen ablehnend zu verhalten, auch wenn es sich ausschließlich um das Wohl der eigellen Landesbewohner handelte. Ta hat der Krieg irt solchen Fällen das Gute, daß sich mit sanfter Ueberredung manches durchführen läßt, loas im Fri<Äen an den gewichtigen Bedenken einiger Dutzend Burcau- stellen scheitern würde. Man hatte herausgesunden, daß in zwei benachbarten Städten zwei Mtmännerheime bestanden, die beide kaum zur Hälfte besetzt waren. Die alten Herren aus dem einen wurden ausquartiert und mußten zu ihren Kollegen in die Nachbarstadt übersiedeln. Danlit hatte man ein Gebäude frei, welches einigen hundert Kran fett Unter kirnst gewähren konnte, wenige Tage, nachdem die beteiligten Stadtverwaltungen erklärt hatten, daß es völlig unmöglich sei, für ihre Kranken irgendwelche geeigneten Räume auszutreiben. Allerdings, in dein Zustande, in dem es sich befand, konnte das Altmännerhans nicht in Dienst gestellt werden. Erft mußte ein Großreinemachen stattsinden, um den ehrwürdigen, echt französischen Schmutz aus den Sälen, Gängen, Treppenhäirsern und Hoswlnkeln zu beseitigen. Dann verwendeten einige Pioniere ihre dienstfreien Stunden, um die Wände weiß zu streichen und die Fenster und Türen in Ordnung zu bringen., Und ganz allmählich stand in strahlender Helle ein Hosvital da, wie es nach deutschen Begriffen ausseherr muß. Fromme Schwestern, die sich zuerst scheu in ihr Wohngebäude abgeschlossen hatten, als die Deutschen in ihrem Hause zu wirtschaften begannen, staunten über die Verwandlung der unsauberen Räume, welche sie selbst trotz aller Bemühungen nie halten durchsetzen können. Sie kamen zutraulich näher und erboten sich, die Pflege in dem „deutschen" Spital zu übernehmen. Bald reichten ihre Kräfte nicht mehr aus, und man war genötigt, einige französische Privatpslegerinnen zu ihrer Unterstützung einznstellen. Schließlich haben auch die Räume des Altmännerheimes nicht mehr genügt, und man mußte die Mannerbteilnug in ein benachbartes Haus verlegen, welches von seinem Eigentümer den: Roten Kreuz zur Verfügung gestellt worden war. Auch nun würde das Hospital nach deutschein Friedensbegriffen kaum zureichen. Mancher Kranke, den der Arzt lieber unter dauernder Auflicht behielte, muß nach Hause entlassen werden. Wer mehr zu tun ist nicht möglich, zumal sich die französischen Behörden gegen ihre Landeskinder, namentlich die ärmeren, gleichgültig benehmen und ans irgendwelche Unterstützung von ihrer Seite nicht zu rechnen ist. Jeden Mittag um 12 Uhr ist öffentliche Sprechstunde. Das muß man mitangesehen habe::, um zu wissen, was deutsche Kulturarbeit in Feindesland ist. Ueber hundert Kranke sind täglich in dem als Poliklinik eingerichteten großen Saale und im Hofe versammelt. Großmütter und Großväter bringen Kinder, deren Väter im Kriege und deren Mütter geflüchtet sind, mühsam angeschleppt, Leute aus weit abgelegenen Höfen und Dörfern werden, in Decken und Betten gepackt, auf allen möglichen Fahrgelegenheiten von den Nachbarn herbeigebracht. Diese ganze bedauernswerte Versammlung benimmt sich sehr ordentlich und still. Man hört nur die Seufzer der Leidenden und leisen, tröstenden Zuspruch der Angehörigen. Und nun beginnt der deutsche Arzt seine Arbeit. Stundenlang befragt und untersucht er jeden einzelnen nrit> derselben Aufmerksamkeit und herzgewinnenden Freundlichkeit, trifft seine Anordnungen, schreibt die Rezepte, wo die Leidendsen in der Lage sind, die französischen Apotheken aufzusuchen, oder verteilt aus den Vorräten per großen Arzneischränke an Unbemittelte Medikamente. Denn er muß in vielen Fällen sein eigener Apotheker sein. Zwischendurch macht er im nebengelegenen Operationssaale die nötigen kleinen Eingriffe, und unermüdlich, wie er selbst, arbeiten die beiden Sanitätssergeanten, die ihren Dienst hier ebenfalls freiwillig versetzen, nachdem sie den Vormittag hindurch ihren eigentlichen Dienst bei der Truppe geleistet haben. In vielen Fällen, wo schwere operative Eingriffe nötig sind oder, wo es sich um Leiden besonderer Organe handelt, wird ein Spezialarzt herbeigernfen, so namentlich bei den bei den Eisenbatznarbeitern der Gegend zahlreichen Augenverletzungerl. Bei einer Bevölkerung von etwa vierzigtausend Einwohnern, die hier in Betracht kommt, treffen fast täglich sehr ernste Fälle ein; so sah ich eine Frau, die aus einem entfernten Dorfe mit einem eingeklemmten Bruche schon ohne Puls eingebracht wurde, und die es gelang, durch einen sofortigen operativen Eingriff noch zu retten. Odor einen knapp sechszehnjährigen Arbeiter, dem in einem Sägewerk die Hand fast völlig vomGelenk geschnitten worden war und der den:: tagelang durch seine hohe Fieberkurve das Sorgenkind der Aerzte blieb, bis es schließlich doch möglich war, ihm die Hand und den Arm zu erhalten. Solche Fälle sind häuflg, und bei der Indolenz, mit der viele. Kranke und ihre Begleiter in die Sprechstunde eintveten, wird von dem Arzte eine gesteigerte Geistesgegenwart und Uebersicht gefordert, um aus dein ausgezählten Hundert der täglichen Patienten die dringenden Fälle sofort herauszusinden. Nach der Poliklinik aber besucht der Arzt die verschiedenen Stationen seines Spitals — es sind augenblicklich 120 Betten belegt — läßt sich von den Schwestern und Wärterinnen Bericht erstatten und überzeugt sich vom Befinden seiner Kranken. Diese ganze Tätigkeit aber erfüllt er im sltebenamte, denn eigentlich ist er ja für die deutschen Truppen da, deren ärztliche Aufsicht und Behandlung ihm obliegt. „Glücklicherweise machen die es mir möglichst leicht, und es sind immer nur ganz wenige von ihnen krank," lacht der Arzt. Sonst würde er es nicht schassen können, obwohl er von sieben Uhr morgens bis nranchmal spät in die Nacht hinein fast ohne Unterbrechung tätig ist. So sind nun in der Zeit der deutsckzen Besetzung in dem von uns errichteten Hospital über 25 000 französische Konsultationen bei dem deutschen Militärarzt erfolgt, und nach und nach ist der Arzt eine bei Mt ünd Jung wohlbekannte Persönlichkeit geworden, der sich vor Grüßen nicht retten kann, wenn er über die Straße geht. Mehr als irgend ein anderer von der deutschen Verwaltung ist er durch seine:: Beruf in engere Beziehungen zur einheimischen Bevölkerung getreten und hat ihr Vertrauen gewonnen. Niemand scheut sich mehr, ihm mit Herzlichkeit zu begegnen. Das war nicht immer so. Tie ersten. Kranken ivagten nur heimlich, bei Dunkelheit zu kommen, und wenn sie sich auch für die Hilfe sehr bedankten, so taten sie doch am nächsten Tage aus der Straße, als ob sie den „Deutschen" nicht kenne::. Damals bestand noch der heiml:che Terrorismus, den ein Teil der Bevölkerung gegen den anderen ausübte. Wer mit einem Deutschen freundlich sprach, der hatte zu befürchten, daß er von irgend einer Verschwörung finsterer Chauvinisten ,^ruf die Liste" gesetzt wurde, aus jene berühmte Liste derjenigen, mft denen nach der Rückkehr der Franzosen fürchterliche Abroch:rung gehalten werden sollte. Aber das ließ sich nicht lange durchführen, nnt» dieser Terrorismus hat allmählich seinen Schrecken verloren. Einos Tages trat ein Vater, der sein gesnnd- ge Ivo ebenes Kind aus dem Spital abholte, mit diesem in die von Besuchern überfüllte Poliklinik, hob den Knaben hoch und ries: „Man mag gegen die Deutschen sagen, was man will. Ich sage nichts gegen sie. Mir haben die deutsche Aerzte meinen Jungen gerettet, und dafür danke ich ihnen mit lauter Stimme, öffentlich!" Das war eine Kriegserklärung gegen den Terror. Die Behandlung geschieht grundsätzlich unentgeltlich, nur für die Verpflegung und Beköstigung im Hospital müssen täglich ore: Franken an die selbst recht amren Schwestern gezahlt werden, die bei Mittellosen von der Gemeinde ausgebracht werden. Wohlhabenden Patienten, welche die Behandlung umsonst nicht annehmen wollen, steht es frei,.einen Betrag zu stiften: aus solchen Zuwendungen sind die Instrumente angeschafft und ergänzt und arme Kranke unterstützt worden. Auch« dieser Betrieb erhält sich nach deutschem Grundsatz ganz aus sich selbst. . In ganz rührender Weise äußert sich die Dankbarkeit der ^ Landbevölkerung, die oft das Herzensbedürfnis erkennen läßt, dem Arzt eine Freude für seine Mühe zu machen. Die Bauernfrauen senden dam: wohl selbstgestrickte Strümpfe, Eier, Butter, Obst, ein .Huhn und andere, durch die Begleitumstände oft rührende Gaben. Oder man läßt durch den patriarchalischen Dorfbürgermeister eine „amtliche" Urkunde ausfertigen: „Ich, der Unterzeichnete Maire der Gemeinde Soundso, tue^ zu wissen hiermit :md bestätige die Wahrheit, daß unser Bürger soundso von den: deutschen Arzt 36. ohne jede Bezahlung behandelt und geheilt worden ist. Für die Richtigkeit. Unterschrift. Amtssiegel." Schöner noch ist der Tank, der dem Arzte auf der Kinderstation aus den Angen der armen kleinen Mädchen und Jungen entgegenstrahlt, die meist noch mit blassen, oft aber auch schon mit recht frischen Wange:: in ihren weißen Bettckien liegen und mit den Sachen spielen, die der deutsche Weihnachtsmann bei seinem) Spitalbesuch gebracht hat. Ta ist besonders der fünfjährige, semmelblonde Rens, ein bildschönes Bübchen, das eine schwere Operation! durchgemacht hat. Ter will nun nicht mehr nach Hause, sondern beim Onkel Doktor bleiben, wo es viel schöner flt, wie er behauptet. Seine Mama soll auch zum Onkel Doktor kommen, meint er. Vor Neujahr ivar ein Raunen und Tuscheln in der Kinderstation, da hatten sie etwas vor, eine Ueberraschung, von der niemand» etwas erfahren durfte. Am Neujahrsmorgen aber kam es heraus. Es hatten alle, die schreiben konnten, dem Herrn Doktor einex schönen langen Neuiahrsbrief geschrieben. Das^ ist ein Bündelchen rührender Kinderbriefe mit ungelenken Schriftzügen und echten kindlichen Liebeserklärungen. „Herr Doktor!", so lautet der eine, „An diesem schönen Tage, :vo das neue Jahr beginnt, danken wir Ihnen herzlich mrd wünschen auch Ihnen ein gutes neues Jahr. Das schreibe ich mit für weine kleineren Bettgenossen. Alice (6 Jahr), Raymonde (4 Jahr), Jean (5 Jahr), Reuse (4 Jahr), die noch jung sind und sich noch nicht mit der Feder ausdrückenj können (Orthographie: qui jeune eneore ne penve Pas s'exprimer avec la vlume>, wie sehr wir Sie lieben, Herr Doktor. Danke für Ihre Pflege und allen Ihren Kuchen. Und sehr gern sagen wir: Es lebe der Herr Doktor! Ihre Carmen L. (9 Jahr). Jich habe hier das Wirken eines deutschen Arztes im Feindes^ fand geschildert, aber es ist das Wirken des deutschen Arztes. Ueberall haben sich unsere Aerzte der hilfsbedürftigen französischen Bevölkerung in selbstloser Weise, nur aus der hohen Pflicht deH ärztlichen Berufes heraus, zur Verfügung gestellt, und sie haben Hunderttausenden Linderung und Genesung beschert, deren Männer und Väter gegen uns im Felde känrpsen. Aber dafür ist „le docteur allemand" auch ein Ehrenname geworden, den die Franzosen im besetzten Gebiete mft einer gewissen achtungsvollen Feien lichkeft qnssprechen. W. Scheuermann, Kriegsbericht erstalter. Aus Hessen. Aus dem Finanzausschuß der Zweiten Kammer. rb. Darmstadt, 4. F^br. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung bei der Fortsetzung der Beratung des ^Hanptvoran- schlags hauptsächlich mit den Kapiteln 36 und 37, Landesuniversität Gießen und Technische Hochschule Darm- fhadt. Der Etat für die Universttät schließt mit einer Einnahme von 822569 Mk. und einer Ausgabe von 1927197 Mark ab, so daß ein Zuschuß von 1104 628 M. erforderlich ist. Für die Technische Hochschule stellt sich die- Einnahme, auf 336915 Mk., die Ausgabe auf 851623 Mk., mithin der! Zuschußbedarf auf r >± 7C8 Mk. Die Kapitel unterscheiden- sich in Einnahme unb Lins gäbe wenig von dem Voranschlag des Etatsjahres 1914. Die Großh. Regierung bemerkte hierzu, daß irgendwelche llnterlaaen für die Entwickelung der beiden Hochschulen im Etatsjahr 1916 fehlten und man des- Aunst und Wissenschaft. — Stein Hausen-Ausstellung. Aus Frankfurt o. M. wird uns geschrieben: Anläßlich des siebzigsten Geburtstages des Meisters ist in unserem Kunswerein eine umfangreiche Wilhelm - S t c i n h a u s e n - A u s st e l l nn g eröffnet worden. Dem Verzeichnis der Büder und Blätter, die gezeigt werden, ist ein Geleitwort des greisen Künstlers vorangestellt, in dem er die Be- dent'mg und Umsang des Gebotenen umschreibt und zugleich einer: Blick in den Sinn seines Wirkens tun läßt. Nur eine kleinere Auswahl seiner Werke sei in der Ausstellung vereinigt, so sagt Steinhaufen, eine Auswahl, die so getroffen wurde, daß sie „Anfang und Ende" in der EnttvicAung seines Lebens betone. Dieses Leben; reiche bis in die Zeit des Cornelius hinab und sei nun, nachdem er Mentzel und seine Gefolgschaft, die Naturalistcm, Impressionisten usw. gesehen habe, wieder bei Künstlern angelangt, die den Stft in neuer Umkleidnng zu Ehren zu bringen suchten. „Das ist auch eine Spanne Zeit", so heißt es dann wörtlich, „in welcher ich die Geltung vieler Kunstwerke sehr oft wechseln sah. So ist es vielleicht doch ein Vorteil, wenn ein Künstler noch seinen siebzigsten Gebuttstag feiern kann, er lernt sich in diesen Wechsel schicken und sieht auch noch in der Zukunft manches Günstige für seine Kunst." Es ist ein köstlich schlichtes und zugleich feinsinniges Vorwort, das der Siebziger geschrieben. Unter den Gemälden, die neben Kartons, Entwürfen und graphischen Blättern die Ausstellung birgt, findet man auch des Malers „sechs erste Studien" ans dem' Jahre 1864. Tie kleinen Inseln lassen schon deutlich die Eigenart Steinhausenscher Naturbetrachtnng erkennen. Sie offenbaren das fromme Versinken in die Landschaft, deren Tinge und Wunder der Maler gleichsam mit milden Händen streichelt. Es ist ein religiöser Sinn auch in denen seiner Werke, die keine heiligen Stoffe zeigen.. Welche Bedeutung der religiösen Kunst Wilhelm Steinhaufens zukommt, ist bekannt. Die Frankfurter Ausstellung enthält eine große Reihe von Bildern aus diesem Schaflensgebiete. Man sieht oft das seltsam gel>eimnis volle Gemälde aus dem Jal-re 1910 „Moses imb der brennende Busch", die aus der gleichen Zeit: „Du reichst inir deine durchgrabene Hand", die Studie zu einem der Wandgemälde im hiesigen KaisH-Friedrick>-Gymnasium: „Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter", u. a. auch des unermüd- lidjen Meisters jüngste Arbeit, eine der Predellen ftr der Frankfurter Lukaskirche: „Moses schlägt Wasser aus den: Felsen". Die Sammlung graphischer Blätter enthält die besten seiner bekannten Steindrucke, in denen er biblische Szenen festgehalten hat. Zum Reifsten unter dem viele,: Schönen, das diese Auswahl ans d^s Malers reichem Schaffen l-örführt, gehört das Selbstbildnis ans dem Jahre 1910. Ein Gemälde, vor dem man mit Ergriffen- heit steht. Es kann mit bescheideneren anspruchsloseren Mitteln kann: mehr gesagt werde,:, als cäj hier gescl-ehen. Man sieht cs diesem mächtige:: feinen Haupte an, daß ivahrhaft ftwmmer Sinn in ihm daheim ist. Wenn schon die SteinHausen-Ausftell:mg unseres Kunftvereins nur einen Ausschnftt aus des Meisters lveit verzweigtem vielseitigen Werke gibt, so vermag sie doch eine abgk^- ru-ndete Vorstellung von der Wesensart und dem Gehalt der Kunst dieses Malers z:r vermitteln, den wir liebe:: und gerade in dieser Zeit zwiefach schätzen, :veil er ein Kr'rnder der Schönheit deutschen Landes und der Welt deutsche:: Denkens und Empflndens ist. I. — Entdeckung eines Pfahl baues in Zürich. Am Alpenkai in Zürich gegenüber der Tonhalle ist ein Pfahlbau entdeckt :vorde::, der allgemeines Interesse errege:: muß. Zürich ist wohl die einzige Großstadt der Welt, in deren Mcurern selbst sich eine vorgeschichtliche Niederlassung vvrgefunden hat. Noch sind die E::tdecki:ngs- u::d Grawlngsarbeiten in vollem Gange, :rnd jeder Tag fördert eine reiche Fülle neuer Fm:de ans Tageslicht. Wie wir einem Berichte der „Neuen Zürcher Zeitung" entnehmen, hat die Grabungsstelle sich vor allen: als sehr sich an Tonwaren erwiesen. Bis jetzt sind über dreißig ganze Gesäße dem Soegrnnde enthoben worden, dazu eine größere Zahl leicht ergänzbarer Gefäße, sowie Scherbenmaterial, das sich zu einem großen Teile jedenfalls wieder zusammensetzen lasse:: ,mrd. Die aufgesundenen Stücke beweisen, daß in dieser Niederlassung Tonwaren von außervrdent- lick^er Mannigfaltigkeit der Technik und der Verzierung hergestellt wurden, und zwar twn den: ganz primitivsten, wie lrnr ihnen schon in der neolithischen Zeit begegnen, bis zu Erzeugnissen, die auf eine hohe Entwicklung in der Bearbeftimg, Formung :md Vev- zienmg des Materials schließen lassen. Die feinsten davon sind von tiefschwarzer Farbe mit einem Glanze ähnlich dem der römisch- terra-sigillata-Lvaren. Daß eine Töpfere: cu:f diesen: Pfahlbau betriebe:: tour de, beweise:: zahlreiche im Brennen verungliickte Stücke, die man zweifellos, nrie das auch in den gegenwärtige:: Töpfereien gefchielst, wegwadf. Der Massenl>aftigkeit der .Töpferwaren gegenüber treten die bis jetzt gestrudenen Bronzegegenstände :veit zurück. Es sind Nadeln, Ddesser, eine Sichel, eine in: Feuer stark dcfvnnierte Speerspitze, verschiedene Rim^, em Schwert stück usw. Wichtiger für die wissenschaftliche Forschung alS diese Gegeiu- stände sind jedoch zwei G u ß f o r m e n aus Sandstein, die man zur Herstellung von Nadeln, Sicheln, Speerspitze:: und Messern verwandte. In der einen waren :wch die Hvlzzapfen torhanden, mft deren Hilfe man die beide:: Stücke der Gußft>rm genau cmf- einanderpass«: konnte. Sie liefern den rmzweidentige:, Bttveis von dem Vorhandensein einer Bronzegießerei ar:f dieser Ansiedtttmg. Ta sich bisher fast alle derartige Gnßformen, die die Sammlungen der Schtveiz aus verschiedenen Fundorten bergen, als gefälscht erwiesen habe::, so dürste der nerve Fund zur Entsckmdung der Frage, ob Grrßsonnen a:ts Sandstein überhcu:pt angewandt wurden, von besonderer Bedeuttmg sein. Interessant sind auch schließlich die zahlreichen Bruchstücke des Verputzes der Hüttenwände, die deutlich beiveisen, daß die Wände aus Weidengeflecht hergestellt u:w mft Lehm gedichtet wurden, ime dies Tacitus auch von den Wohnstätten der Germanen berichtet. Damit :vird dann wohl die Ansicht, als seien die Pfahlbeuten, Blockbanten aus Rundholz ge- wesen, ähnlich d«: gegenwärtigen 2llpe::hütten, endgültig beseitigt sein. — Der Elektromagnet>4m Dienste der Kriegschi rurgic. Ein ft: Gewcbsteften oder irgcndwelck>cn Höhlungen, ja selbst Organen eingeschlossener Fremdkörper kann in sehr vielen Fällen dort belassen werden, ohne daß bedeiftenderc Beschwerde:: ztt gewärtigen wären. Wenn dagegen, besonders bei Schußwunden, die Weichteilwunde trotz zweckentsprechender Behandlung nicht zur Ausheilung gelangt, sondern starke Eiterabsoiwerungen erfolgen, dann erscheint es, wenn nicht andere Momente noch stark mitsprechen, geboten, die Anwesenheit des Fremdkörpers verantwortlich zu machen. Für die Entfernung darf im allgemeinen der operative Weg als der sicherere und gefahrlosere angesehen werden. Der eiserne Geschoßteil ist häufig mft seine:: zackigen Rändern im Gewebe so fest verankert, daß er durch de:: bloßen EiterungsProzeß und die Sonderbehandlung nicht auSgestoßen werden kann Außerdem wird durch die operative Frenrdkörper^ntfernung häufig die Eiterung beschwichtigt und danftt das Allgemeinbeftnden des Kranken sofort gehoben, während ein langes Hinauszögern des operativen Eingriffes die Erholung des betroffenen, meist schon gelähmten Teiles inrmer schwieriger und die Wiederherstellung von Nervenleitungen oft ganz unmöglich macht. ES gibt aber eine ganze Reihe von Fälle::, wie Dr. W- Burk im nächsten Heft der Dvftschen Medizinischen Wochenschrift auSflihrlich dartut, in denen daS Aussuchen und Loslösen des Geschosses — denn um Eisentcile muß es sich ia handeln — durch e l e k dr o magnetische Kraft schonender und auch gefahrloser ist alS ein operativer Eingriff. Besonders gilt das bei Anwesenheit des Fremdkörpers in Körperhöhlen, dem OVefrinu in der Blase niw in den Luft- und Speisewege::. Bei l^terei: stellt sich z. B. das tz^eschoß, da es in dieser Riästung den geringsten Widerstand zu leisten hat, ganz von selbst unter der Zugkraft des Magneten m seine Längsrichtung ein. Auf diese Weise wird auch eine Zertrümmerung der Gchirnsubstanz bei den Entfernungsversuchen am meiste:: vermieden, da bloß ein cflatteS Ansatzstück des Elektromagneten in die Wunde eingesührt zu werde:: braucht. Außerdenr ist zu be- rücksickrtigen, daß die Lokalisation eines Fremdkörpers, die jeder Operation vorauszugehen Ixtt, gerade bei kugelförmig!:: Hohl- räumen sehr ungenau sein mnß, während der Magnet in feinem! Wirkungsbereich über die Sonde hinausgeht. Besonders deutlich werden diese Vorteile des Elektromagneten in einen: Fall von Lungensckmß, den Burk auf diese Weise behandelt bat. ststehrera Granatsplitter waren in die Lungenteile des Körpers eingedrnngen, doch blieben sic in der Höhlung zwischen Lunge und innerer Brust- halb seine Zuflucht dazu genommen höbe, einfach den Etat iau3 dein Jahre 1914 zu übernehmeii, soweit er die Ein- nahinen betrifft. Bezüglich der Ausgaben bestehen erhebliche Vergrößerungen, welche auf die Erhöhung der Gehälter zu- rirckzufichren sind. Der Finanzausschuß verkannte nicht, daß die Aufstellung eines Voranschlags, der den tatsächlichen Verhältnissen des Jahres 1916 Rechnung tragen würde, schwierig sei und daß.eine Herabsetzung der'Einnahmen .einen Ausfall verursachen würde, der sehr unerwünscht sei. Es bliebe nichts anderes übrig, als sich auf die Ansätze der Negierung ^urückzuziehen. Tie Beratung! über die mit, der Universität in Verbindung stehende Frage der Errichtung er eingekchrten allgemeinen Friedens vereinigt werden. nehmer gestellt. Tie größten Verluste betrauern Darmstadtia--' Gießen (23), Thnringia-Berlin (21) und Chcrus- cia-Leipzig sowie Ghibellinia-Tübrngen je 18. Tie höchste Zahl von Eisernen Kreuzen haben erworben 1. Klasse Grimensia-Leipzig (7) sodann Ghibcllinia-Tübin- g e n, >C h e r u s c i a - L e i p z i g sowie S a 1 i a - B o n n (je 53 und 2. Klasse A f r a n i a - L c i p z i g (75). Auf die jetzigen und früheren Angehörigen dstr Universität Gießen kommen 269 Kriegsteilnehmer, 35 Gefallene, 4 Eiserne Kreuze 1. Klasse und 98 Eiserne Kreide 2. Klasse. -- Fran ks u r t a. M.. 4. Febr. In Gegenwart des Ober- Präsidenten der Provinz Hessen-Nassau Exzellenz Hengstenberg, des Gehcimrats Tr. von Buchka von der Zentrale des Hstfs- bundes in Berlin, des Oberbürgermeisters Voigt- Frankfurt und vieler Vertreter akademischer Verbände wurde gestern abend in der Aula der Universität die Ortsgruppe Frankfurt des Akademischen Hilfsbundes gegründet. Univcrsi- tätsrektor Prof. Tr. Pohle kennzeichnete die Ausgabe der Ortsgruppe dahin: Es soll Fürsorge für kricgSbeschadigte Akademiker der Provinz Hessen-Nassau, soweit diese an der Universität Frankfurt eingeschrieben oder in der Provinz beheimatet sind, getroffen werden. Hauptsächlich kommen Berufsberatung und Hinüberführung in ein geeignetes neues Studium, aber auch materielle, Unterstützung in, Frage Im Anschluß hieran hielt Geheinrrat Tr. von Buchka einen längeren Bortrag über den Akademischen Hilfsbund, feine Geschichte und seine Aufgaben, lieber die Organisation der Ortsgruppe verbreitete sich Prorektor Prof. Tr. W a ch s- mnth. Ter von ihm vorgelegte Satzungseutwurs fand einhellige Annahme. In den Vorstand wählte man außer dem Rektor der Universität je einen Vertreter der Fakultäten und zwei Mitglieder des Studentenausschusses, Prof. Dr. Richter als Vertreter der akademisch gebildeten Lehrerschaft, Tr. Hermann für den Verband alter Burschenschafter, Direktor Küste r für den Verein Deutscher Ingenieure und Herrn Gräber als Vertreter des Vereins Deutscher Chemiker. Den Ehrenvorsitz übernahm Oberprüsidcnt Hengstenberg-Kassel. Dieser sprach in Worten hoher Anerkennung von der „ruhmvollen Verödung der Lehrsäle der deutschen Universitäten"; es sei nicht daran zu zweifeln, daß auch dem Frankfurter Hilfsbunde bei der anerkannten Opser- willigkcit der Mainftadt reiche Unterstützung zuteil werde. Büchertisch. — Walther Schulte vom Brühl, Ter Hammer Thors. Weltbrcmdgeschichten. (Verlag der Wiking-Bücher, Leipzig.) In Karton-Umschlag 2 Mark. — Ein eigenartiges Buch, das der in den verschiedensten Formen neuerdings besonders stark einsetzenden germanischere Bewegung entgegenkommt. Es sind packende Erzählungen von meist be.lladenartigen Stoffen. Freundlich, oft auch unheimlich und dann fast an die berühmten Gespenstergeschichten Poes erinnernd, geistert in moderne Kriegserzählungen altgermanischer Götteraberglaube hinein. Spiewtan des Sietzcner Sfnöttfjeaters, ^ Direktion: Hermann Steingvetter. Sonntag, den 6. Februar, nachmittags 39, Uhr, bei kleinen Preisen (Gutscheine haben Gültigkeit): „Mein Leopold." Ende 6'/«» Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Die Ehre." Ende nach 10 M Ubr. Dienstag, den 8. Februar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt), 12. Ticiistags-Abonneincnt- Vorstellung: „Maria Magdalene.." Ein bürgerliches Trauerspiel in 3 Aufzügen von Friedrich Hebbel. Eide lO.'^Tlhr. Freitag, den II. Februar, abends 8 Uhr, bei kleinen Preisen (Gutscheine haben Gültigkeit): „Ter Jnxbaron." Ende 10'/, Uhr. Sonntag, den 13. Februar, nachmittags 3‘, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Gastsviel des Neuen Theaters Frankfurt a. M.: Zum zweiten und letzten Male: „Der WerbSteufel." Ende 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): „Das Gkücksmädet." (Neuheit!) Volksstück mit Gesang in 3 Akten von Max Reimann und Otto Schwartz. Musik von Otto Schwartz. Ende nach 10 Uhr. Spielpfan der vereinigten Zranksutter Stadttheater. (Opernhaus. Sonntag, den 6. Februar, nachmittags 3V, Uhr: „Peterchens Mondiahrl." Abends 7 Uhr: „Fra Diavolo." Montag, den 7. Febr., abends 7 Uhr: „Andersens Märchen." Hieraus: „Der Barbier von Sevilla." Dienstag, den 8. Februar, abends 6'/, Uhr: „Lohen- grin." Mittwoch, den 9. Febr., nachmittags 3 1 ', Uhr: „Peterchens Mondfahrt." Abends feine Vorstellung. Donnerstag, den 10. Febr.. abends 7 Uhr: „Andersens Märchen." Hierauf: „Dorothea." Freitag, den 11. Februar, geschloffen (8. Musen,ns-Konzert). Samstag, den 12. Februar, abends 7 Uhr: „Fidelio." Sonntag, den 13. Februar, nachmittags 3}* Uhr: „Peterchens Mondfahrt." Abends 7 Uhr: „Polenblnt." Schauspielhaus. Sonntag, den 6. Febr., nackunittags 3'/, Uhr: „Im weißen Rößl." Abends 7*/,. Uhr: „Die stille Stunde." Montag, den 7. Februar, abends 1A Uhr: .Alt-Heidelberg." Dienstag, den 8. Februar, abends 7 1 /, Uhr: „Die stille Stunde." Mittwoch, den 9. Februar, abends 7'/, Uhr: Wohltätigkeits-Vorstellung zum Besten der Unterstützungskasse des österr.-ungar. Vereins „Anstria". Vorträge. Hierauf: „Literatur." Lustspiel in I Akt von Arthur Schnitzler. Zum Schluß, znm ersten Male: »Berlin—Bagdad." Eine Fahrt im Balkanzng. Arrangiert von Toni Impekoven und Karlheinz Martin. Donnerstag, den 10. Februar, abends 1% Uhr: „Was werden die Leute sagen." Freitag, den I I. Februar, abends 7 1 / 2 Uhr: „Der Strom." Samstag, den 12. Februar, nachmittags 3 Uhr: 3. Volksschüler-Vorstellung: „Wilhelm Tell." Abends l'A Uhr: Deutscher Komödienabend: „Der Fremde." Hierauf: „Frätzchen." Dann: „Sittliche Forderung." Ferner: „Unter blonden Bestien." Zum Schluß : ,Die Hasenpsole." Sonntag, den 13. Febr., nachmittags 3' , Uhr: „Wie einst nn Mai." Abends 7% Uhr: „Die deutschen Kleinstädter." Nriefkasten Ser Redaktion. lAuouhme Anfrage» bleiben uuberüSstchtig1.tz §.40. Z u 1: Ja. Z n 2: Der Antrag ist bei der Gemeindebehörde (Bürgermeisterei) zu stellen. Handel. — Mainz, 4. Febr. Tie Gasapparat- und Gußwerk-A.-G. hat im letzten Geschäftsjahre hauptsächlich für Heeresbedarf gearbeitet. Sie schüttet eine Dividende von 25 Prozent auf das erhöhte Aktienkapital von 1 080 0O0 Mark ans und gewährt ferner eine Dividende von 100 Prozent, für die alten Aktien Mart 300 und die neuen Mark 1200. In den Jahren 1912—1914 wurden 4, 3, bezw. 6 Prozent Dividende verteilt. Märkte. Gießen, b. Febr. Marktbericht. Auf den: heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mk.- Hühner- eier das Stück 16—17 Pfg.; Käse 8-10 Pfg., Kasematte 3 Pfg. d. St.- Ochsenfleisch das Pfund 1.40-1,44 Mst, Kuhfieisch 1.20 Mk. das Pfund, Rindfleisch das Pfund 1,40-1,44 Mk., Schweinefleisch das Pfund 1,50 - 0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 1,36-1,40 Mt., Hammelfleisch das Pfund 1,30-1,40 Mt.; Kartoffeln der Femner 3.7b Mk.; Zwiebeln das Pfund 18-20 Pfg.; Milch das Liter 26 Pfg.; Aepfel der Zentner 0—0 Mk., Birnen 7—15 Pfg. das Pfund; Nüsse 100 Stuck 60—65 Pfg.-. Spinat 20—25 Pfg. das Pstlnd, Wirsing 10-15 Pfg. das Stück, Gelberüben 12—15 Pfg. das Pfund. Rotkraut 15—26 Pfg. das Stück, Rosenkohl 20 brs 25 Pfg. das Psd., Kohlrabi 10—15 Pfg. das Stück, Weißkraut 15 bis ' 25 Pfg. das Stück, Rotcrüben 10—12 Pfg., Römischkohl 6 — 8 Pfg^ Grünkohl d. Pid. 15 Pfg.; Tomaten das Pfund 00-00 Pfg.; Sellerie 6-10 Piq. das Stück; Endivien 10-12 Pfg. - Marktzeit von 8 bis 2 Nhr. - Fleischpreise auf dem Markte von answärttgen Händlern: Rindfleisch das Pfund 1,15-1,20 Mk., Rindfleisch- Bratenftück das Pfund 0,00—0,00 Mk., Nierenfett das PW. 1,20 Mk., Leber- und Blutwurst 1,45 Mk. das Pfund, Mettwurst 1,80 Mk. das Psimd, Schweinefleisch 1,45 Mk. das Pfund. ko. Frankfurt a. M.. 4. Febr. Heu- u n d S t r o h m a r k t. Aus dem heutigen Heu- und Strohmarkt war nichts angeiahren. F.C Wiesbaden, 4. Febr.' Viehmarkt. Am heutigen Markte standen zum Verkauf: 107 Rinder (darunter 16 Ochsen, 7 Bullen und 84 Kühe), 77 Kälber, 6 Schaie und 45 Schweine. ^kirchliche Ncrchvichten« Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 6. Februar, 5. nach Epiphanias Gottesdienst. In der Ztadtkirche. Vormittags 9'/z UhrPfarrer Wl at)v. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeind^ Pfarrer Mahr. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Bereinigung der konfirmierten männlichem Jugend der Matthäusgerneinde. Dienstag, den 8. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konsirrnierten werblichen Jugend der Markusgeweinde. Dtirtmoch, den 9. Februar, abends 8 Värt: Krregsbetstunde. Pfarrer Schwabe In der Iohanneslirche. Vormittags 9V„ Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vormittags 11'Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e u Abends 6 Ubr: Prarrasststent H o s f m a n n. Abends Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Ltlkasgemeinde. 2lbe,rds 8^Uhr: Versammlrmg und Bibelbesprechnng. Nächsten Sonntag, den 13. Februar, findet im Abendqottes- dienst Feier des heil. ^Abendmahls für die Lukas- und Johannes- gemeinde stait. Amneldung hierzu wird vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.- Wartburg, evangel. IÜnglingr- und Manner-Verein. (Trezslraße 15.) Sonntag, den 6. Februar, abends 8 Uhr: Vortrag. - Dienstag, .den 8. Februar, abends 8st, Uhr: Bibelstnnde. — Donnerstag, den 10. Februar, abends 8st, Uhr: Leseabend. — Samstag, den 12. Febniar. abends 8 1 /* Uhr: Aeltere Abteilung. — Gäste stets willkommen. vibelkrünzchen für Ichüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Abteilnnev jeden Atittmoch vo»r 6 bis 7 Uhr, für dre ältere Abteilung jedeir Samslag von 6 bis 7 Uhr iw Johannesfaal. Bidelkrünzchen für Mädchen ans der Iohannergemeinde. Jeden Trensrag von 6—7 Ubr im Johannessaal. ZonntagL-verein für Mädchen. (Tiezstraße 15 p.) Jeden Sonntag nachnriltag Zrisanrnrenkrnrft. LVangsüscher Gotterdienst. Krrchbcrg: Sonntag, den 6. Februar, vorlnittags 10 Uhr. Mainzlar: Sonkrtag, den 6. Februar, nachmittags 1V 2 Uhr. Lollar: Atittwoch, den 9. ^Februar, abeilds 8 Uhr: Kriegs» betstnnde. Dekan G u ß m a n n c — — — - v katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 5. Februar: Nachnnktags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 6. Februar, 5. Sonntag n. Erscheinung Mariae Lichtmeß. Vormittags 6*/, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. „ 7 „ Hl. Messe. „. 8 „ Austeilung der hl. Kommunion. „ 9 „ Hochantt mit Predigt. „ 11 „ Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags 4'/, „ Junqirauenkongregation. Nachmittags 5‘/, Uhr: Christenlehre; darauf MuttergotteZ- Andacht nrit Segen. Dieirstag und Freitag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht. Dlaspora-Gotterdienft. Sonntag, den 6. Februar: In Lanbach 10 Uhr. In Sich 9 % Uhr. Meteor ologische B eobach tungen der Station Gießen. Febr. 1916 Ü 0 lg| Ä S P ä bt — = S'Z-. 11 SS z » « S 5 jO — if 1 COji Wetter 4. 3- _ 5,4 4.4 65 _• 7 4. 9" — 1,6 4,3 83 — — 6 5. 725 1,5 4/4 87 9 Höchste Temperatur am 3. bis 4. Februar 1916 — -f 5,6 0 0. Niedrigste „ „ 3. „ 4. „ 1916 — 1,3° C. Niederschlag: 0,0 mm. Georg A.. Jasmölzi AKfiengeseiBchaf! Dresden II *uci Loben für - tränldfch*, Gesehn^aehioi Blutarme} Hemntorgekommend. 1 ^Tf^BFFRü3M Steht an der Spitze anerKräfli S nn g 8 - “ d »elebnugsmittel, von Aerzten und Professoren empfohlen -egen foälilSfel SchwÄ chezns«ande,Blutarmut,Bleichsncht,nervÖ8eStörancen,manffelhafteFpi.iihr«.i^ .... "".. . PreIS Mk - die Rasche; auch in Tablettenform, ebenso wirksam wie das flüssige, Mk. 2.50 in Apotheken erhältlich. Wo nicht vorrätig, wende man sich an «alenns, Chem. Industrie, G. in. b. » Frankfurt a. ML. Bekanntmachung. Unter Hinweis auf meine Bekanntmachung vom 20. Januar 1916 über die Enteignung, Ablieferung und Einziehung der Gegenstände aus Kupfer, Messing und Reinntckel mache ich darauf aufmerksam, dast die Ablieferung der befchlaanabmtcn Gegenstände lediglich &„ ttt der Ente,annngöanordnung genau bestimmten Zeit zu erfolgen bat. Zu anderen Zel.en kann die Annahme nicht erfolgen. Die freiwillige Ablieferung von nicht beschlagnnhm- nahinten Gegen,landen kann »ederzcit erfolgen. Die Annahmestelle, Turnhalle der OberrealschUle, Eingang Bismarckftratze, ist jeden Mittwoch und Samstag, vormittags von 9 bis 12 Ubr und nachmittags von 3 brs 5 Ubr geönnet. 903 B Gtetzen, den 4. Februar 1916. Der Oberbürgermeister. Keller. Bekanntmachung. Diejenigen Landwirte, die Saathaser zu belieben wünschen, wollen bis spätestens Drenstag, den 8. Februar 1911», mittags 12 Uhr i. Stadthaus Zimmer Nr. 6, ihre Bestellungen aufgeben, wo auch nähere Auskunft erteilt wrrd. [926B Aufträge, die später eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Gienen, den 4. Februar 1916. Der Oberbürgermeister. Keller. Bekanntmachung. Die Fuhrleistungen besonders Stückgüter und Wagenladungen von der Bahn in das Kriegsgefangenenlager sind sofort neu zu vergeben. f . .^isangaben mit der Aufschrift ^Fuhrleistungen" sind bis 7. Februar 1916 hierher einzureichen. 874PJ _Die Lagerkommaudantur. Bezirkssparkaffe Gießen. Die am 1. Januar l. I. fällig gewesenen Zinsen für Darlehn aus unserer Kasse können nur noch in den nächsten 14 Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Bemerkt wird, daß eine weitere Zahlungsaufforderung nicht mehr erfolgt. Gießen, den 4. Februar 1916. 892 V Bezirkssparkasse Gießen. Vergebung von Walzmaterialien f.das Jahr1916 Die zur Unterhaltung der Kreisstraßen des Kreises Friedberg erforderlichen Walzmaterialien etwa 7070 cbm Kleinschlag etwa 914 cbm Grus und etwa 1830 cbm Kies und Sand sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Bedingungen sowie die Uebersicht der Verteilung der einzelnen Lieferungen aus die verschiedenen Walzstrecken liegen aus dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Schützenrain Nr. 5 (Gr. Hochbauamt) offen, woselbst auch die Angebotsnnterlagen erhältlich sind. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 18. Februar 1916, vorm. 9 Uhr bei dem Unterzeichneten einzureichen. Zuschlagssrist 3 Wochen. Friedberg, den 4. Februar 1916. Der Großh. Kreisbauinspektor. _ J-V. gez.: Hauck. 912D Holzversteigerung. Versteigert werden: Freitag, den 11. Februar aus den Domanialwald- distrikten Schindcrskopf23, Nabcupfubl 49, Altgehegt 64 und 70 der Forstwartei Baumgarten: Stämme, Fichte: IV. Kl. 1 ©tücf = 0,88 Fstm., V. Kl. 52 Stück — 12,90 Fstm. Derbstangen, Fichte: I. Kl. 258 Stück -- 22,89 Fstm., II. Kl. 204 Stück = 10,89 Fstm. JVntzscheiter, Fichte: 18 Rm. (3 Mlr. lang), Xntz knüppel, Fichte: 19,5 Rm. (3 Mtr. lang).- ferner Scheiter: 7 Rm. Kiefer, 1,6 Rm. Fichte, Knüppel: 2 Rm. Fichte: Reisiewellen: 340 Buche, 340 Eiche, 100 Erle, 1520 Kiefer, 22060 Fichte lhierbei 420 Wellen zu Bobnenstaugcu geeignet),- Stücke: 3 Rm. Eiche, 27 Rm. Kiefer, 93,1 Rm. Fichte. Beginn der Versteigerung vormittags 9 Ubr in dem Distrikt Rabenpsuhl 94 an der Kreisstratze Gtetzen — Steinberg am Bahnübergang. Weitere Auskunft erteilt Grohh. Fvrttwart Mengeö zu Jorsthaus Baumgarten. Gießen, den 4. Februar 1916. Grokb. Oberförsterei Schiffenberg. _Tr autw ein. 890 B Holzverfteigerung. Dienstag, den 8. Februar 1916 werden nach Zusammenkunft um 9 1 /» übr vormittags an der Abfahrt auf der Kreisstraße Allertshausen — Beuern aus Distrikt Eichwald versteigert: Stämme: 1 Eiche VI. Kl., (25:7) bürr = 0,34 Fstm,- Scheiter: Rm. 237 Buche. 23 Aspe «rund),- Knüppel: Rm. 170 Buche, 12 Hainbuche, 12 Eiche, 1 Fichte, 55 Aspe,- Reisig: Rm. 1174 Buche (hierunter 446 Stammrssifig), 444 Eiche (hierunter 162 Stamm reifst ; Knüppelreisig: Rm. 16 Eiche, 38 Aspe: Stöcke: Rm. 142 Buche, 18 Eiche. Nähere Auskunft erteilt Freiherr!. Forstwart Leyerer, Flimbach. Londorf, den 1. Februar 1916. Freiberrlicke Oberförsterei Rabenau. i. B.: Traut wein, Gr. Forstmeister. f894D Holzverstetgerung Kgl. Oberförfterei Krofdorf. DienStag, den 13. Februar, vormittags 11 Uhr kommen bei GaUwirt Klinkel in Odenbauien zum Ber Waldbaus: Distr. 55d Lindenschied Buchen: 134 Rm. Scheit, 10 Rin. Knüpp., 235 Rni. Reisig. Schutzbez. Lsalzhöden: Distr. 60 Wieselnberg 61 Hohenschied Eichen: Rm. Scheit u. Knüpp., 115 Rm. Reisig. Buchen: 17 Rm. Knüpp., 267 Rin. Reisig. Linden: 3 Rm. Knüpp. Fichten: b Sta. III. Kl. 1^5 Fsttn., 4 Rm. Lttrüpp. 1 Rm. Stockh. Dntr. Ekilenkopf, 67 Alter Stall, 71b Hemstoß. Eichen: 0 Rm. Scheit, 11 Rnr. Knüpp. Buchen: 108 Rm. Scheit, 13/ Rm. Knüpp., 10 Rm. Reisig. Distr. 81. 82, 83 Hasen- garten Eichen: 4 Rm. Scheit u. Knüpp., 240 Rm. Reisig. Luchen: 5 Rm. Scheit u. Knüvv., 810 Rm. Reisig. 1884 Das unten be.zeichnete Stammholz ans den Hofvital Waldungen soll schlngweise, das Kiesernnutzliolz beson ders atis der Hand vergeben werden. Schrifkl. Angebote sind verschlossen bis zum 10. Februar mir der Aufschrift „Hofvitalholz" bei der Hospitalverivaltung einzureichen Distrikt Langebuchen 11. . Nr. 1—6. 6 Eichenstämme 1. Kl. von 12.08 Kbm. Inhalt und Nr. 7 und 8 2 deögl. 4. Kl. von 1,70 Kbm. Inhalt. Distrikt Streitbeck 6b. Nr. 98—10-1. 7 Eichenstämme von 9,85 Kbm. Inhalt. Nr. 1(D—108. 4 desgl. 3. Kl. von 4,30 Kbm. Inhalt und Nr. 109. 1 desgl. 4. Kl. von 1.08 Kbm. Inhalt. ^ Distrikt Hörnsbeimerccke lb. Nr. 10^ 5 Flchienstangen 1. $?l. von 0,45 Kbm. Inhalt. Nr. 103—106. 40 desgl. 2. Kl. von L40 Kbm. Inhalt. Nr. 107—115. 13-> deögl. 3. Kl. von 4.05 Kbm. Inhalt und Nr. 116-122. 140 desgl. 4. Kl. von 2,10 Kbm. Inhalt. ^Distrikt Hörnsbeimerccke la. . Nr. 1—22. 22 Kiefernstümme 3. Kl. von 14,07 Kbm. Inhalt. Nr. 23-64. 42 desg!. 4. Kl. von 13,29 Kbm. Inhalt und Nr. 65—82. 45,8 Fstm. Kicsernnutzholz. Weylar, den 1. Februar 1916. Ter Vorsitzende fl2oD] _ Dr. Kühn. Holzversteigerung im Hattenröder Gemeinde - Wald. In den Distrikten Stückwaide, Ettingshäuser grenze und Ziegenköppel sollen Dienstag, den 8. Februar 1916 versteigert werden: 15 Eichen-Stämme, 18-40 Ztm. Durchm.—6.07 Fstm 2 Fichten-Stangen 10 „ „ =0,16 „ Scheitholz 55 Nm. Buchen, 29 Rm. Eichen (rund), 28 Nm. Kiefern (rund); Knüppel 20 Nm. Buchen, 96 Nm. Eichen, 167 Rm. Kiefern, 24 Rm. Fichten; Reisig 660 Rm. Buchen, 650 Rm. Eichen, 1100 Rm. Fichten, 1670 Kiefern-Wellen; Stöcke 20 Rm. Buchen, 27 Rm. Eichen, 63 Rm. Fichten, 42 Rm. Kiefern. Der Ansang ist des Morgens 10 Uhr auf dem Weg von Hattenrod nach Ettingshausen beim Schießstand. Hattenrod, den 31. Januar 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. Holzversteigernng. Im Licher Stadlwald Distrikt Zavvenan und Schweinstaüshege werden Montag, den 7. Februar 1916 versteigert: Scheiter Nm.: Buchen 710, Eichen 17: Krrüvvcl Nm.: Buchen 120, Eichen 18: Neisigwellcn: Buchen 5400, Eichen 400,- Stöcke Rm.: Buchen 250. Eichen 36. Zusammenkunft auf dem Burkhardsfelderweg am Eingang von Lich. Anfang vormittags 10 Uhr. Lich, den 28. Januar 1916. Großberzoglicbe Bürgermeisterei Lich. . _ Dörmer. _ 750B Nutzholz-SubmissionSteinbach Wir geben hiermit bekannt, daß die Nutzholz- Submission statt am 21. Februar schon HätÖSten MitimL, den 9. Febrm, Mm. 4 Uhr unter den angegebenen Bedingungen stattfindet. Steinbach, den 2. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. I. V.: Haas^ 819 Holzversteigerung. Donnerstag, den 19. Februar d. I., vormittags 91/2 Uhr beginnend, soll im Anneröder Gemeindewald folgendes Holz versteigert werden: A. Nutzholz. 1 Kiefernstamm 3. Kl., 0,68 Fstm., zu Schnittholz geeignet, 10 Stück Fichtenderbstangen 1. Kl. = 0,70 Fstm., 400 Stück Bohnenstangen. 15. Brennholz. Scheitholz: 6 Rm. Kiefernrundscheit; Knüppel: 51,2 Rm. Buche, 6 Rm. Eiche, 78 Rm. Kiefern, 41 Nm. Fichte. Reisig: 2730 Buchendurchforstungswellen, 2890 Kiefern- u. Fichtenwellen; Stöcke: 25 Nm. Kiefern- und Fichtenstöcke. Die Zusammenkunft ist aus der Grünberger Straße am Pfarrweg. Annerod, den 3. Februar 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. _Horn. 3U Aufforderung. Als gerichtlich bestellter Vormund der Hermann Mockel Eheleute zu Gießen ersuche ich alle, die eine Forderung an die genannten Eheleute haben, ihnen etwas schulden oder eine ihnen gehörige Sache in Besitz haben, mir hierüber fpätefteus bis zum 1. März d. Fs. schriftlich Mitteilung machen zu wollen. Später eingehende Forderungen können nicht berücksichtigtwerden. Gießen, den 1. Februar 1916. g4g Gustav Hamann, Architekt, Bergstraße 1 1. Bullen-u. Gberverkauf Die Gemeinde Stangenrod beabsichtigt einen fetten Simmentaler Bullen und Eber auf dem Submisfionswege zu vergeben. Offerten pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Donnerstag, den 19. d. Mts. auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen einzusehen sind und um 2 Uhr nachmittags die Vergebung stattfindet. Auch beabsichtigt die Gemeinde einen Simmentaler Neinzuchtbullen anzuschaffen. Angebote sind bei der Bürgermeisterei zu melden. Stangenrod, den 3. Februar 1916. Gr. Bürgermeisterei Stangenrod. I. V.: Groß. Bullen. Die Gemeinde Beuern beabsichtigt einen sprungfähigen Bullen (Simmentaler) anzukaufen. Besitzer belieben ihre Offerte, unter Angabe von Alter und Preis, bis 8. Februar l. I. an Unterzeichnete Stelle abzugeben. Beuern, den 4. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Beuern. I. V.: Otto. 938 im Gesetzliche Gesellenprüfung. Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden Februar und März statt. Anmeldungen für männliche Lehrlinge finden Sonntag, den 13. Februar 19 V 2 bis 12 Uhr, Anmeldungen für weibliche Lehrlinge finden Sonntag, den 13. Februar 12 bis 1 Uhr, in der Gewerbeschule (1 Treppe hoch, Zimmer Nr. 8) statt. Die Prüfungsgebühr von 5 Mark ist bei der Anmeldung zu entrichten und gleichzeitig der Lehrvertrag vorzulegen. Gießen, den 4. Februar 19 1 6, 907 D Der Prüfungsausschuß des Ortsgewerbevereins Gießen Huhn. Nationaler Frauendicnjt Allgem. Deutscher Frauenverein Ortsgruppe Gießen. Das Verpacken, Schreiben und Adressieren von Feldpost- sendungen besorgt bereitwilligst und unentgeltlich: Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr vorm.: Süd-Anlage 4M, Frau Professor Kalbfleisch. Auherde« erteilt Auskunft über Adresse und Rat für Feldpostbriefe gern u. unentgeltlich in ihrer Sprechstunde: die Frauenrechtsschutzstelle Gießen. Mittwoch Nachm. Ü l U —8 Uhr im alten Rathaus. 217V Bilanz pro IO LZ. Consum Verein Burkhardsfelden E. G. m. n. H. Aktiva Jt Paffiva Jt Kassenbestand 743.26 Mitglieder-Konto 4096.— Ausgeliehene Ka- Warenschulden 1264.35 pitälien 1303.58 'Reservefonds 4436.98 Ausstände 5679.98 Betriebs-Rück- Warenbestand läge 1053.49 nach dem Ein- Ueberschuß 3207.— kauf 6331.— 14057.82 14057.82 Zahl der Mitglieder zu Anfang des Jahres.127 Eingetreten im Laufe des Jahres 5 132~ Ausgeschieden durch Tod 3, freiwillig 1. 4 Mithin 128 Mitglieder. Landw. Consum-Berein Burkhardsfelden ®- G. m- n. H. 927 Der Stellvertreter des Direktors: Ludwig Schmidt I. Der Rechner: Der Lagerhalter: Heinrich Becker Theodor Heuser SBilnnj « 1 » A. Iqenckr 1915 Aktiva Kaffenbestand Inventur nach Einkauf Ausstände Mobilienwert e. G. m. u. H. JC 177.57 1918.19 856.27 83.80 Paffiva Jt Stammanteil 565.— Reservefonds 1285.— Betriebsrücklage 575.26 Reingewinn 610.57 3035.83 3035.83 Die Zahl der Mitglieder betrug Anfang 1915 113 Ausgeschieden im Jahre 1915 ... — 916 113 Beigetreten im Jahre 1915 .... _ Daher Stand der Mitglieder Anfang 1916 . 113 Der Vorstand: Der Lagerhalter: Ludwig LaubothV. Weh rum. Drillsaat spart Saatgut! Sack’schs Sämaschinen neuest. Ausführung sind die besten für Berg ii. Ebene und tin erreicht in gleich- mÄssiger Aussaat Sack’sche Universal - Pflüge und neueste Wende-Pflüge Feder-Kultivatoren, Acker- u. Wieseneggen Glatt-, Ringel- und Cambridge-Walzen Düngerstreuer, Hackmaschinen Hack- und Häufelpflüge mit neuesten Tiefschnittbalken Pferderechen, Heuwender, DeichseUräger sowie alle Geräte für die Landwirtschaft iu neuesten Ausführungen auf Lager = Permanente Ausstellung = Kataloge kostenlos Vertreter gesucht ü- Rosenfhal Iiiebigstrasse 13 Fernsprecher 77 Empfehle zum [558a FrüÜhjalir Sämaschinen, Pflüge aller Art Eggen, Kultivatoren Ringel- u. Cambridgewalzen Düngerstreurnaschinen Hackmaschinen, Wiesenhobeln Deutsche WEITST“ Mäh- und Erntemaschinen m.Patent- schneideapparat „Wiesensieger“ Reparaturen an Maschinen u. Geräten bitte ich jetzt schon während des Krieges vornehmen lassen zu wollen und mir dieselben einzusenden. lÄMeio 5 SäaschiEBn-Fabrlh s-iOli Telephon Nr. 17 Taschenlampen mit und ohne Blende Taschenlampen mit drehbarem Scheinwerfer Neue Tascligolastpe „Pgrlnx,, als besondere Signallampe auch als Tisch- oder Wandlampe zu gebrauchen. 18 2a empsiehlt in grofier Auswahl Edgar Borrmanii Eisenwaren, Haus- und Kücheugerätc-Haudlung. ÄSfa-Ijaval- (Separator EntlermascMaeii sowie jegl, Art miieh- wiriEshaltholier StarSta empfiehlt Edgar Bomnanti Eisenhandiung fteuslaät 11 TO a Tel. 265 hampooniersäi fKoofwasehenl (Kopfwäschen) mit dem neuesten elektrischen Trockeuavvarat empfiehlt sich Mcrmann Flank Wwe, Spezial - Dame» - Frisier- und Haar-GeichrisL Kavlansgane 2. , empfiehlt J. Happel Mülilstrasse 18 . Zöpfe .Haarunlerlag. Locken. Drehet sow. alle sonst. Haararbetten werden schön und dauerhaft angeserügi in dem Spez. - Kamen - Frisier- und Uaar-OeseiiiaU Hermann Plank Ww. Kavlansgasse 2. sÄL Vennieuingeii, Jur Vermeidung von Verwechselungen fei Hbbcrt Wohnung mit all. Zubehör ^vcr 1. April billig zu vcr- ' mieten. Bleich strafe 26. Bleichstrafte 20 7-ZiM.- Wohn. mit Dadez., Veranda 1 u. Zubehör lauf Wunsch noch 11—2 Zimm.) sogleich ob. spül, an ruh. Familie zu verm. I?,z Sch. 4-Z.-W. m. Bad n. Gas P. 1.4 z. y. Marb .Str. 56. [17 8 lrodbcimer Strafte 43 p. 4-Ziiamsr-Woim. m. Zubehör vcr sofort zu vermiet. >123 Näh. Frankfurter Str. 29. 1221 Astcrwcg 60 p schöne grofte 4-Zimmerwobn. mit Garten an t. u. all. Znb. sofort zu verm. 9iähSchottstr. 21 l. Schöne 4-Ziulmcr Wob nnng ml allem Zubehör (1. Stock) zu vermieten. 1253 N äheres A stc rwcg 32 p. <7483j 4 -Z.-BZ. nt. Gas u. el. L. sos. z. v. Stcpbanstr. 26. 6 Z i mmer | Ludwigstr. 20 6 -Zimmcr- i Wohnung zu vermieten per [sofort. Näheres bei Hcrz- b crgc r , Löberst rahe 3._ 1223 ,S56 1 Herrsch astl. Wo-inilug v. 6 Zimmern in. reich!. Zn- > behöri. schön.Lage v 1 -Ävrilz. ^ ver m. ?c'äh. Koril-LLln JS 21 I . Hosmannstraftc 7, vart. 130 i-C-Zimmes wohnunn v. 1. April ab zu vermieten. Näh. l.Stock. ! 3 Z i mmer | 8 el»lffenb«rLer eg 65 3-Zimmer-Wohnung zu vernncien. 237 Näheres Lvbcrstraftc 3 . Lahnstraft^Z-Zimmerwohn. in neuem Hanse v. I. 4.16 z. v. N äh. Wilbclm str. 51 p. p- J 4,5 j Sonn. 3-Zinnierw. mit Zubehör i. 1 II. Stock zu ver- mic^CH. IVilhelmsirafle 49 p. St?phans(rallc 15 II 1 schöne 6 -Zimmerwobnung Imtt Zubehör, groft. Veranda >nnd Gar enanictl zu verm. ^ 2701 Näheres im 3. S ' iMarbfirge'’ StraÜc Parterre - Wohnung ,6 Zimmern zum 1 . A >ober früher zu vermie Dieselbe eignet sich auch ! Bureauzwecke. _ Bleichsirafte 32 > clektr. Licht, Gartenant> l Bleichvlatz, Trockeuboberi, >1. Avril 1916, evtl, früher [vermieten. st Ö3lh03irai)3 46e (BrnchsrnDe) Schöne 3-Zlwwsrr/oKllg. nebst Bad u. Kammer zum 1. April zu vermieten. 1760 'Näher. Slcvbanstraftc3l 1. 472) S ch. 3- Z. - Wan. G a sn.a. Z. v. 1.Fbr .0 s p. ReueKrofd. St. l 4 ualltorstraßc 71 Schöne Mansardeawoknang, bestehend ans 3 Zimmern, 2 Kammern mit Zubeh. zu verm. Tension Brandl D s 4 "° 2 n 2 (Sellevae) Gut möbl. Z. f. jede Zeitd. Beste Küche, Elektr. Bad, Tel., Zentralhoizg. Gut »nöbliertes [727 Wohn-uni! Wchinmr Lu verm. L icbigstraftc 68 p. Eint, möbliertes Zimmer »nt oder ohne Kost zu verm. 97441]_Diezstrafte 12 . C7li8 Möbliertes Zimmer zu verm. Sonncnstraftc 18 II. Sdi. möbl. Zimmer m. voller Pension zu vermieten. 1831 _Blcichstraftc 13 I. IflÖbl.Zimm. in el.Lichtz.vcrin. 07522 Löwensasse 5 I Möbl. Zimmer 31 t vermieten. Sonnenstr. 20. 07526 Last. Arb. kann Schlafstelle erhalt. Hundsgaffe 4. Leiden u. dcjl. Kleiner Laden, in dem seither ein Zigarrengeschäfl betrieben wurde, z. 15. Febr. zu vermiet. 9cäheres Lellvr»- vsg 83 1. 235 baden Kavlansgaffe 5 zu verinieten. Näher. Hoch- nnd Tiefbau - Gesellschaft, Bahnhof st raste 65. 1885 Kleine Familie von 3 Personen sucht zum 1 . Avril Wohnung von 5 Räumen mit Küche und Bad. Schrift!. Angeb. m. Preisang. u. Lage u. 922 a. d.Giest. Anzeiger erb. Dreher, Schlosser, Werkzeugmacher Mechaniker für dauernde Beschäftigung bei guten Löhnen gesucht. Bei Bewerbungen bitten wir Alter und Militär- verhaltmS anzugeben. 545O ÜHotorenfabrik Olisrursel A.-G. _Obernrscl bei Frankfurt a. M. Einige Arbeiters zum Anlernen für die Formerei bei gutem Lohn gesucht. 770 Bäiiiliuger, G.m.b.H., Gießen. Ein braver Junge als Kefliier - Lehrling gesucht. Eintritt nach Ostern. 566] Hotel Groftbcrzog. Lcbrliua für Druckerei, 1 Lehrmädchen für Laden Nlinmt NN. >07464 Albin Klein. Gicften, Seltersioeg 83. Lehrlinsis-Gcsiich.' Braver, kräftiger Junge findet zu Ostern oder gleich angenehrnc Lehrstelle als Mühlenbaulischler bei mir. And) wird noch ein Gehilfe eingestellt 915 Fr. Rehorn Mllhlenbaugeschäfl, Wetzlar Ein siebenjähriges, braunes ÄZaUachPferd wegen Ausgabe d. Fuhrwerks zu verk. Heinrich Dbcis IV., Rüddingshauien. 1889 Hei ZilBscn Gjährig) zu verkaufen. 931 Karl Dörr, Klein-Eichen. b oD. 3-Ziüitittriiichtliiilg i. besser. Hanse p. l. März ges. Schrift!. Ang. mit. 07484 a. d. '246]. 5 Zimmer Bergstrasso 15 [ ! schöne 5-Zimrncrwbn. ev später zu vermiet. Frankfurter Str 'Schöne 5-Z.-W., ev. g< ^l. Avril od. spät.z.v. Ko strafte 68 . Näh. Part. s249[ 5-Zimmcr Wobng. m. Scltersweg 38 ITT. Herrsch. 5-, Kokk u. Liebigstr. 83 (Laden) mit. Zubehör zu vermieten.' per Roonslraße 22 II 5 * Zimmer - Wohnung 5-Zri-!.-Wol?!i. "'I Näh. Kaiser 5 -Zimmer mieten. Zubehör zum 1 . April 191 zu vermieten. 1 £ Näheres Löbcrstrafte 8 . »vranffartee Strafte 9 l. 5 - Zimmer - Wohnung 1. April zu vermieten. 6 als BlttHor, Bahnhofstr Sch. 5*Zim.*Wohn., GaS, Bad Elektr. u. Zubeh., v. 1. April 1916 od. fr. z. verm. Näh Bahn- h o isi r., E ckeWolkeng. 271. 2 , Schifferberger Weg 12 pt. 5 Zimmer, Veranda, Gas. Gartcnanteil, Bleichpl., zum 1. Avril 1916 zu vermieten. Näheres Reil, 594| Kaiser-Aller 14 5 / ScköneManiardcnwohng. (5 Ziinmer) per i. April zu vermieten. Näher. Stephan- strafte 17, Parterre. 1180 6171 Sch. 5-Zim.-Wobnung in fr. Lage, Gas, elektrisd). Licht, Bleichplatz, Garten- anreil und allem Zubehör zum 1. April 1916 zu vermieten. Ebelstraftc 3. 323] 5-Z.-W., Part., z. 1.4.16 zu verm. Blcichstraftc 33. Liebigstraße 31 I. herrsch. S-ZUa.-Wohn., Bad, sonst. Zubeh., Oas, el. Lieht, 2 Balkons nsw. p. 1. Jnll oder ancb frtihor za vermieten, näheres Bl. Wallach, Bis- marckstraOe 14 IL [07501 in 5 2 Zimmer f “ Wic,e«cr laiculu ; ui. (hartenant.». sof. z. verm. Näh.Ällarbtirg.Str.7411. 07403 2 Vneme 2 =;]iininfrn)s 1 jiin. . sofort zu vernt'.eieu. 107479 st' Noll, Neustadt 57. (' Sch. 2-Z. Wobng. m. Gasu. . all. Zubeh. f. 1 Piärz z. venu. ,, 975081 Witbclmstraftc 43 p. 19 Eine 2-Z'.inwzT’Wohnung a v. 1. März an ruhige Leute zu vermieten. 07533 T. Rausch, Neustadt 78. 2-Zimaier-Wohnnnq 111 . allem 1 Zubehör ab 1 . März z. verm. .J 07527 Näh. Lüsrslr. 18 p. i. j Verschiedene | *' 2 n vermieten 0 auf sogleicli odei - spiiter f S Zimm., Bad, 3alk., eas.ol. L. .. Henselstraße 6, part. 8 5Zisaiu.,Bad l 2Balk. I Gas,eI.L. 7 Goethestraße 65, p. Bleichstraße 16 A, I. . 4 Zimmor, Znbekör, Gas, el. L. Wiiheimsiraße 47 II. 3 Zimmer, Znbefciir, Gas - Hiilebrandst.14,l.u.ll. - Schiffenb.Weg60,!ll. Sämtl. \\ ohng. s. neu hergnr. 1 Näh. d. Hiiar. IVallacIt, I Bisrnarckstraße14I[. [07590 In bester Lage hochbcrr- schaftl. 6 - bis 8 -Zimmer- ft wohnnna. aroftes Bureau cZ und grostetn Keller-, Lager- n vd.Arbeitsraunl, zusammen oder getrennt, zu vermieten. Näheres , bei tficolan«, Süd-Anlage n.d.Johannes- krrche. 1808 Blcichstraftc 25 5— 6 -Zim.- Wohng. ver sofort zu verm. Näher. Bleichstr. 23 p. 1121 ff IV il he im straße 8 III V 5— 6 -Zimmcr-Wobnung & Friedrichstraße 15 I y 5'Zimmcr-Wobnung T liandgraf-Fhillpn- _ IMutz 6 1 » 3—5-Zimmer-Wohnung zu vermieten. Näheres 1499 Birkcustock & Schneider ft Frankfurter Strafte 29. *1 Zwei 3-biö4-Zimmerwoh- iiuitrtcit sofort n. 1. 4. 16 zu ^ vermieten. 220 m Näh. Glanbreckitttr. 7II. n. 3 2 -, u. 4-Zimmerwohn. m zu vermieten. Webrum, ] Crednerstraste 59. 133 JJj 3 4 Zimmer-Wohuuug |, t zu vermieten. 107455 S ; Babnhofstraftc 33. f 0 469] Sch. 2 u. 3-Z..Wobng. G zu verm. Kaiier-rillee 32. Die Parterre Wohnung — Moltkestratze25 J ist v. 1. Avril 1916 anderw. ^ äu verm. Näheres V. Fieffcr, q Kat,er-Allee 23. [910 * ^641 Geraum. Mausardcn- Wobnung m. Gartenanteil an den Bahnhöfen zu verm. Näheres Klinikstrafte 21 1. Kleine Wohnung zu verm. 97461) Nittcraaffc 23. .Kleine Wohnung zu verin. fj 849] Löwcngassc 28. II ; ,6 1 2 schöne grofte Zimmer f. im l.Stock zu verm. lunmöbl.» B Wilbelmttrafte 49 part. Stube mit Kammer £ an einzelne Person zu verm. sü, 074921 Dainmstrafte 20 . 91f Schönes unmöbliert. Zim- mcr zu vermieten. 107504 *7 Kaiier-Allce 41. 933 -Zimmerwohnung chriftl. Angebote unt. 07491 Kll:- onil Scliiafzifiiüier Betten v Bcamt.-Fam. Schriitl. Angeb. 11 . 07442 Stellungsuchenden zur Beachtung Den Bewerbern um ousyeschrie- bene Stellungen wird dringend geraten, ihren Angeboten keiner, lei Original-Papiere (Ieuanisse, Urkunden und dgl.) beizusügen. Wir können zur Wiederertanq- ung derartiger Papiere, sowie auch von Bildern nur aurnahms. weise behilflich sein, weit uns die Auftraggeber von Offertanzeigen in den meistenFällen nicht bekannt sind Don wertvollen Papieren dürfen den Angeboten stets nur Abschriften beigegcbcn werden. Verlag des Gießener Anzeigers Lehrling gesucht Schreinermeister Phil. Möser VI, Wieseck Lehrling, Lehrmädchen au Ostern gegen sofortige Vergütung gesucht. 07520 M a X Maru m. Ba Hub offtr. 4 Für kleinen, frauenlosen besseren Haushalt Hsnrsdame gesucht. Schristl.Angeb.u.911 an d. Giestener Anzeiger erb Für d. vtachmittagsstnnden lvird jüngere zu einer täglichen Botenfahrt gesuätt. Vergütung Mk. 1.50 für den Nachmittag. Stäheres tu der Geschäftsstelle des Glestener Anzeigers. 906 für Back-, Papier- n Schreibw. - Geschäft sofort gesucht. Kenntnisse in Stenographie u. Maschinenschreiben eriu. Schristl. Auge boic in. Gehallsanspr. u.0/o11 an d. Giestener Anzeiger erb. Ahstreiferill gesucht. 1928 F,ßer«der L Cie. Lagerist Tüchtige MasDlieiiciiisihlOr Dreher und Former 738 Akticngeicllschatt Kieftcn Tüchtiger Betriebs - LMer Instandhaltung einer len Heiftdampsl»ko- , sowie sämtl. Säge- naschinen versteht u. aturcn perfekt aus- kanmmitelcktr.Licht- vertraut ist, gegen Schlosser, und Zuschläger gesucht. (843h v Henschel & Sohn, otivfabrik, Cassel. Bad-Naubeim Hansa-Haus. Leibgestcrncrwcg 3 rfd?c“Ä ubc Ernst Baiser. 817) Suche zum 1. März ein lWiljes MVibeil. FrauLncins,Ludwig8pla tz9. Suche zuverl., reinlich.,solid, tücht., einfaches Mädchen sür Küche u. Haus z>nn 15. Febr. oder 1. Dlärz. Wäsckie ivird ausgegcbeu. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Giestener Anzeigers. 107499 Nichtiges Msbchcn für Küche u. Haus z. 1. März gesucht. ^Näheres in der Geschäftsstelle d. Giest. Anz. 917 Tüchtigeo, solides Kädchen zum 1. März gesucht. Stcvlianstr. 31II. 07814 Sinfniäi) Atn oö. Soufftati gesucht. I^gzl Mänsburg 11. Stellengesuche ZWger Slfiufmann sucht Nebenbeschäslig. evtl. Blatrvcrtctung.Sd-ristllchc 2lng. u. 074W a. d. Giest. A uz. Buchhalter gesetzten Alters sucht geeignete bessere Stellung. Schriitl. Angcb. unt. 07507 an die Geschäftsstelle des Giest. Anzeigers erbeten. Fg. Fräulein, w. kaufmänn. Schule des. hat, verf. stenogr. u Masdnnenschrciben kann, sucht auf Bureau Stellung. Schriitl. Angebote unt. 07471 an b. Giestener Anzeiger erb. ikrällspin welches kaunn. tffUlimil ausgeb. tst.sucht Stelle auf Kontor. Schristl. Angebote unter 07519 an den Giestener Anzeiger erbeten. Putz. Tücht. 2. Arbeiterin und eine Verklnlerin in all. Branchen kund., such. f. hier od. Umgeb. Stell. Schristl. Ang. u. 07420 an de.7 losesten. Anzeiger erb. Grünes Plüschsoia mit 2 Sess. u. versch. and. Möbel umständeh. zu verk. Näb. zu erf. Ges.liästsst. d. Giest. Anz Geschäfts u. Drückkarrcn gebr.u.neue,z.vcrk.O.Faber, Wag enbau,Bahnhok3tr.31." 7 ^ 1 Piauiuo und 1 clekt. Hängclantpe abzug. 107532 Mvltkcstrafte 22 I. Mehrere Grundstücke in guter Lage zu Gärten geeignet zu verkaufen 07530 Hammitrafte 5. Iliüstigshlilder Kinderbett , . nt. Himmel, Küchenschr. u. hell. Damcn- mant. spottb. z. verk. Zu erfr. i. d.Geschftö sl. d. Giest .Anz.^os 88) Bst Zweisitzig., fast neuer BSoIlttndcr billig zu ver- kausen. Bcrastrafte 1 II. halber' Sofa, Schrank u. s. w. billig abzugeben. 07524, Dammstraftc 24 I. D)äkm.g,'chiuc, v gebraucht, se nur wenlg sehr bill. abzugeben. Marktstrafte 21). „o. 07517] Zirka 100 Zentner Dickwurz 11 p. Gut erhalten. Klapp Sportwagen zu kalisen gesucht. Schristl. Angebote uut. 07497 au d. Giestener Anzeiger erb. N&hinaschin«n! gebrauchte, iverden zu kaufen gesucht oder auch gegen neue umgelauschl, bei einer gering. Zulage. Vehr. Baer, Ließen 924 Marklstraste 29. Gebr. gut erh. Klappwagcn mit Verdeck zu kaufen gesucht 07531] Crednerstr. IG Bad 07528 ZiikuchistWU! gebr. Glsiziersdrgen Lcbrmund, Bahnhofstr. 61. Nadelholz mögl. entrindet, in Nöllen von 1,00, 1,20, 1,50 m Länge von 10em Dnrchm. auftvärts i. grösteren Ntengen zu kaufen gesucht. Angeboteverrmfrko. Waggon Verladestation an lSolzwerko A*»slnr, Fricdbcra iHessen). 904D Schneiderin nimmt noch Kunden an [° 78 * Hinter der Weü-Anlaae 5 Einige Lecker z. pachten ges. 075231 L. Sples, Mittelweg 7 Schreibmaschinen- Knrse fürÄnlänger n.inr Fortbildung. Grtiaül. Aas- bildnng an! versch. Systemen. Aame’dg. tägl. Franz Vogt & Co., Schraibmaschinenhans Goethestr. 32. Tel. lt&i. ü7,Uj Fiir Wiederverkauier: Gr. Post. 8- a. 16-?k.-Zigar-en 58 11 . 68 U)lf. .'liestpari, billigst. Zigarrenhans,Kaiser-Allee18. ltiiögl. Nahruntsbg. V2lIttl odep Eichgärten) zu pachten gesucht. [07489 Kratjs, Schulstrahe 11 IT. W- und ^aiiijcpdcü a. d. Sand z. verpachten, lo?^» Fr. Eichmann, Edeestr. I. Belg. Niesen-Nammler 72x18 deckt für 1.50 Mk. gesunde Häsin. 07529 Hünermnnd, Lötvengasse 18. Empfehlungen 07466i Mehrere Wagen gute Gartenerde werden angek. Lieder S!r.71. Ankauf von Alteisen,Lumpen,K»ochen, Papier, Llupser. Messina- Zink, Zinn, Blei bei 156 Louis Rothenberger Tel. 176. Neueuwea '22 Frankfurt-HI. (W.) T. 4904 8911) Personbeschreibung. Familienname: Künstler. Boruainen: Gustav Karl. Stand und Geiverbe: Kaufmann. Anschemeildes Alter: 28 Jahre. Geboren amlö.Oc'o- vember 1887 j>u Friedberg Hessen), Kreis Friedberg. Letzter Ausenthalt: Brüttied- len tKankvn Zürich, Schlveiz). Fetzi ter ivermutetertAuseut- half: Schweiz. Gröste: mittel. Gestalt: untersetzt. Haar: hellblond, fast weift, voll. Bart: hellblond, fast weift, englisch gestutzt. Gesicht: bleiche Farbe, normal. Stirn: hoch. Augen: blau. Augenbrauen: bogenförmig, hellblond, fast wetit. Nase: schmal, gerad- linig, spitz. Ohren: mittel, normal. Atnnd: klein, dünne Livven. Zähne: vollständig, gelblich. Llinn: spitz. Hände nndFüfte:kleineFütze, Hände gut gepflegt, kurze Finger, kurze Nägel- Gang und Haltung : kleine, schnelle Schritte, ausreäne Haltung. Sprackie: schnell, süddeutscher Dialekt, spricht französisch. Besondere 5lcnnzeichen: Bei Unterhaltungen lebhafte Kvvs- und Armbeivegungen. Auf der Stirn scharfe, sich abbebende Falten. Sicheres, selbstbe- wufttes Anitrelen. Bekleidung: Granschlvarzer Neise- anzug, Kniehosen, graugrüne Sport-Kniestrünipse, karierte Neisemütze mitgroftem Stoffschirm, nackt hinten geklappt, weifte Wäsche, Stehnmlege- kragen mit Einsatz, schivar- zcr Selbstbinder, schwarze Sclinürschnhe. Goslar, den 2. Februar 1916. Gericht I. Jäger-Ersatz- Bataillon 16. Ein reelles Bnslenmittel f so bezeichnen unsere meisten Aerzte Kni«er’| | Brast> 1 C.ira- mellen mit den 3Tannexi Benutze auch Du dieses herrliche Mittel? Von Millionen im Gebrauch bei Husten. Heiserkeit, Brust-Katarrh, Verschleimung, Krampfund Keuchhusten, sowie pegen Erliäifung, daher hochwillkommen jedem Krieg r. Rinn Zeugnisse von Aerzten u. U1V/U Privaten. Paket 25 Pfg., Dose 50 Pfg.,Kriegspackung 15 Pfg. Schutzmarke: 3 Tnrnini. Zn haben in Gie«sen t», i G-org TVal tenfels,Marktpl. 2 l. Ans:. Wallenfels, Marktplatz li, Apoth ke r. cold, Engel, .Incob Maternus, Christ. Itleker, Keu'tadt. J. Kepp- lcr und Ant. Konr Xlllier in Lang-Göns Aug. Seibert un'k ISch.KUnimel inW'ieseck. Ir Volk 11. und Philipp Hecker VII. in Heuchelheim. Willi. JRUhl in Gr.-buseck. Th. Keiclimano, Stadt-Apotheke in Kirtoi f. Meinrick Stelzcnkach it^Lordeck. Weiße SalffliaksGlunierseife inKübeluL 60 u. 100Pfd., zum Preisev 0 nM. 3ö. 8V. serncrIs. Feir§v1!onpnlvsr, in Säckchen v. 10. 25u.100Pfd., zuM.3g.60. alles v. 50 ks geg. Nachnahme ab Kempten habe, so lange Vorrat reicht, abzügeb. Bitte genaue Station angeben. .Jäh. Sehachosmayr, Eemptep im Aügäa 197. Oolöaer Feoeryarsicfiepuagsbank aüi liWzsiWl Iin Jahre 1821 eröffnet. Der Ueberschuß des „Geschäftsjahres 1915 beträgt für die f enerversicherang: ^3 Prozent dereingezahlton Prämien, für die Kinbrnchdiebstahl- Versichernng tremäß der niedrig-eren Einzahlung ein Drittel des vorstehenden Satzes, rund 24 Prozent. Der Ueberschuß wird auf die nächste Prämie angerechnet, in den im § 11 Abs. 2 der Banksatzuug bezeichn eten Fällen bar ausbezahlt. Auskunft erteilen bereitwilligst die Unterzeichneten Agenturen: [909 Agentur Gießen Wilh. .lullmann, Grabenstr. 7. Agentur Ijollar Eiichard Schulze, liaufmann. Aufgesprungene Hände, rauhe und rissige Haut verhüten Sie am Besten durch den ständigen Gebrauch ___ einer guten Maut-Creme und emes ggifLg Maut-Puders, m Sämtliche hierin auf dem Markt befindlichen Artikel linden Sie in der Medizinal-Drogerie zum Kreuzplatz Otto AVinterhoff. I9°0a Verlangen Sie bitte Prospekt G. 1.