nt 26 Zweites Blatt Erfchemt fä$Ti$ mtt Ausnahme des SamttagÄ Tie ,MeH«er Lck»Mendläller" werden dem „An,«««- »stermai wöchentlich beigelegt, das „KHtWirtl ßg len Kreis Gjetzen" zweimal wöchttUÄch. Die .^andlung , Das Judentum m der Ntnffk" emeu völligen ttmschwmm seiner Stellung b^nchmn. ^r erste dreier Briese stammt ans Paris vom io Zarwar 1840. Er ist m saft galgenlmmoi-istsschem Tone qe- balten Vor ferner Adresse aus Paris hatte Aöeperbeer seinen S^rtzlmg gestattet, ihnr von ,roten Pariser ?lngelegenheiten Nvch- ncht zu geben, mch Wagner bittet nun. ihm nicht zu zürnen, „wenn ich nnt memeii vielleicht beäiigstigerideti Httferufen Sie sogar bis m Ihre stille Zurückg^ogenheit verfolge. Ihre Abreise von von da beginnt ein Klagelied in meiner Lebens äxnäQtftytite' das dereinst, wenn ich. wie ich keineswe.is zwAste. erstannllch berühmt geivorden sein werde, gewiß von irgend nnem gvoßen Poeten m 24 brs 48 Gelängen gefeiert und beweint iverdeu wird. dM er Immig von der Eiitstehnng seiner Ouvertüre Teile des „Fxnrjt" und berichtet ausführlich von serneii Wuchtloseni Bermchen, setue Oper „Das Liebesverbot" im Re- naissancv-Thoater zur Annahme zu bringen. .Lmmer erneut imeder- mt er leine Bitte, ihm durch Empsehluiig imd Unterstützung deii Weg m die Pariser OeffentlickMt m bahnen, um ihm „selbst mit dem Genngsten, was Ihr gittiger Wille beschließen sollte, das Leben wenigstens zur Hälfte zu retten." Der Brief schließt: „Mit allen Sunden und schwächen, Not und Jammer, empfehle ich mich ^hnen ehrfurchtsvoll die Erlösung von allem Nebel durch Gott und Tie erfleheiid ^Bleiben Sie mir bold, so ist mir Gott aber " 5 "^«?osI>alb gedenken Sie ein ganz klein wenig Ihres in glühender Verehrung ergebenen Dieners Richard SBcgner."' nächste Brief Wagiiers an Meyerbeer ist vier Wochen umger: geichrieben am 15. Februar: „ich strotze von Httfsbe- durfttgkeit ifl da^ Lettuwnv dieses Brieses. „Mso will ich rasch die Saiten raufchen und die sehr alte und so sehr bekannte Ur- Me vdie erllmgeu la„en: „Helsen Sie mir?" d. h. in wagnerscher ^nsch, weich und wehmütta —) : „Habeii Sie doch die übermäßige Gute, ern auffrischendes Briefchen an Antenor Joly w • 3fJ l>flr Direktor des Renaissance-Tdeaters. der Wagner versprochen liatte. das „Liebesverbot" aufzuführen dies Versprechen aber nre Mrimrllicht hat. Weiter berichtet 'Wagnew einer Probe ferner Kolumbusonvertüre durch Habencck, die durch Meperbeers Vermittlung zustande gekonimen war. um> gibt &! m er fernem „Protektor" erneut über- lchwenglrckfen Ausdruck.: ,Ach sehe^. . . konimen, daß ich Sie von ckeomn zu Aeoneii mtt Bankes-Stammeln versol.fen werde . 'ch Ihnen geben daß ich auch da (in der Holle) mxk) Tank stammeln werde." Der Brief ist rmter- Richard Wagmr^^ ^ ^ ^lut ewig verpflichteter Untertan) ^ drief aus Dresden vom 26. Dezember 1844; Wagiier bittet Met-erb^r darini u. a. in fon Angelegenheit der „sehn- lichst gewünschten Aufftihrung" des ..Rienzi" und der Wiederaufnahme des „st-liegenden Holläiiders" an der- Berliner Hofoper ihm em gütiger Anwalt zu sein. Ein Jahr spater, am 27. Dezember 184o. erstattet Wagner an Meyerbeer, da er ihn bei einem Besuch m Verttn perfonlich nickst angetroffen hat, Bericht über seine dortigen, wiederum vergeblichen Bcmuhun«fen bei dem OKneralintcn- daiiten von Küstiler. In M'wesenheit Meyerberrs hatte Wagner Men Gattm seinen Plan entwickelt, ihm von König Friednch Wilhelm l\ . den Miftrag zur .Komposition einer kürzlich vollendeten „iieuen Opcrndichllmg" für die Berlinei' Ho so per- auszuwirken, deren Titel — Lolx'ngnn Wagner jedoch noch nickst nennt. Zivar habe er Aussicht, das Werk in Dresden aufzuführen, aber „Dresden ist zarm übrigen Deutscküand gehalten eine aw> ständige Provinzstadt und seine Stimnre nrrübt keinen Einfluß — Berlin ist die einzige Stadt, die diesen nötigen Einftuß übt . . . und dieses Berltti bleibt mir so gut wie verschlossen." In dieser Schwierigkeit er-bittet er von Meyerbeer, der ihm früher ettimal erlaubt habe, „grrozenlvs freimütig" gegen ihn zu sein. Rat irnd Hilfe. Deii Beschluß der Samuckiuig macht Wagners Brief vom 4. Januar 1846, dem er die Lotxui«rriiiditung beilegte. Er chreibt „in leidensckiaftlick>er Sorge für sem nächst zu gebäw-ndes Kind, dem er im vonnis ein möglichst l'estos Los auf Erden bereiten möchte" und legt Meperbeer dim im tx>rigen Briefe entwickelten Plan nochmals ans Herz. Auch erllätt er sich l>erett, sich selbst in Berlin einzusinden, falls es znvckmäßig sei, dem '.Kistiig irö« Dichtung selbst vorzickesen. Daß aus diesem Plane mditMmmV ist bekamst. ' ihren Stellengehalt, beziehungsweise die -ihnen gewährte Vergütung weiter, wie das bei allen anderen Staats^ und Gemeinde- becnntcn der Fall ist. Diejenigen Lehrer, Schulverwalter und Schulgehilsen, die zum erstenmal ihrer Militärpflicht genügen, einerlei, ob als Kriegsfreiwillige oder als Einberufene, verlieren von dein Tage des Eintritts in das Heer ihr Tiensteinkvmmen. Diejenigen Lehrer, Schulverivalter und Sck-nlgehilfen, die am 1. Oktober 1913 oder am 1. April 1914 oder bei Ausbruch des Krieges zur Ableistung ihrer Militärpflicht eingerückt sind, die also am 1. Oktober 1914 beziehungsweise am 1. April oder am 1. August 1915 ihrer Militärpflicht genügt haben, würden unter normalen Verhältnissen zur Reserve entlasse und wieder im Schuldienste verwendet werden, beziehen nunmehr schon im zweiten beziehungsweise im dritten Jahre keinen Gehalt. Hieraus ergeben sich große llirgleichheiten und Härten, die umso drückender empfunden werden, je länger der Krieg währt. Auf ein an Grost- herzogliches Ministerium gerichtetes Gesuch der beiden hessischen Lehrervereine vom 1. Oktober d. Js. ist bis jetzt eine Entscheidung in dieser Angelegenheit nicht erfolgt. Tie Unterzeichneten richten deshalb an Großh. Ministerium die Anfrage: Will nicht Grvßherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, nach dem Beispiele anderer Bundesstaaten schleunigst die nötigen Anordnungen treffen, daß solchen Schulvcnoaltern Schulstellen übertragen werden oder daß in anderer Weise die Beseitigung der in den geschilderten Ber- hältnissen liegenden Härte und vielfachen Not herbeigesührt wird? Tie Abg. Dr. Schmitt, v. Brentano und Genossen beantragen, die Kammer wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, eine allgemeine Anweisung oder Anregung an die Staatskasse und die Gerneindekassen ergehen zu lassen, die Zinsscheine der Kriegsanleihen in Zahlung zu nehmen. Tie selben Abgeordneten beantragen, die Kammer wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, einen Gesetzentwurf einzu- bringcn. nach welchem das Einkommen der K r i e g s wi tw e n oder Kriegs-Hinterlassenen bis zu 1000 Mk. steuerfrei bleibt. Ter Abg. Reh beantragt, Großh. Negierung wolle die zurzeit erledigten Richter stellen alsbald besetzen._ Märkte. fc. Wiesbaden. Vieh Hof Marktbericht vom 31. Jan. Alistrieb: 502 Rinder (darunter 127 Ochsen, 28 Bullen. 347 Kühe und Färsen), 305 Kälber, 68 Schafe, 141 Schweine. Marktverlails: Bei flottem Geschäft geräu,nt. Preise sür 100 Psd. Lebend- Schlacht- Ochsen. _gewicht. Vollfleischige, allsgemästete, höchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Jahren . . . Jlmge, fleischige, nicht allsgemästeie und ältere ausgemästete. Bullen. Vollfleischige, ausgew. höchsten Schlachtw.. . Vollfleischige jüngere. Färsen, K ü h e. Vollfleischige, allsgemästeie Färsen höchsten Schlachtivertes ....... .... Vollfleischige, allsgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren.78—86 Weilig gllt entivickelte Färseil .. Aeltere ausgemästete Kühe und weilig gut entwickelte jüngere Kühe. ..70—78 Mäßig genährte Kühe ui\b Färsen ... Kälber. Mittlere Mast- uild beste Saugkälber . Geriilgere Mast- unb gute Saugkälber . Geringe Sallgkälber. Schweine. Vollfleischige Schweine voil 100 bis 120 Lebeudgewicht. .... Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht. 129,60-00,00 — Mk. 88-94 Mk. 165—175 85—88 154-165 85-90 75-80 148—160 131-148 68—94 165-176 79- 86 80- 87 142-156 152-162 70-78 62-70 134-142 115-130 100-110 166-185 90—100 150—166 80—90 135—150 118,80-00,00 — Was das Odol besonders auSzeichner vor allen anderen Mundreinigungsmitteln, ist seine merkwürdige Dauerwirkung. die aller Wahrscheinlich- B J li keit nach darauf zurückzuführen ist, daß sich das Odol beim Mundspülen förmlich in die Zähne und die Schleimhaut einsaugt, diese gewissermaßen imprägniert und so gleichsam die Mundhöhle mit einer mikroskopisch dünnen, aber dichten aniiseptischen Schicht überzieht, die noch stundenlang, nachdem man sich den Mund gespült hat, ihre Wirkung äußert. Diese Dauerwirkung besitzt kein anderes der für die tägliche Mund- und Zahnpflege überhaupt in Betracht kommenden Präparate. Sie gibt demjenigen, der Odol täglich gebraucht, die Gewißheit, daß sein Mund stundenlang geschützt ist gegen die Wirkung der Gärungsstoffe und Fäulniserrcger, die die Zähne zerstören. 1712D Drucksachen aller Art liefert ln jeder gewünschte» sinu.pt die ßrührscheUniv.-Oruckeret Ausstattung stilrein u.preiswerl Wtlbelm mo. iaUS straffe 7 z. Alleinbewohnen eingerichtet, zu vermieten. 78 Näheres Wilbelmstr . 5._ Micestraße U Wobnirng zu verm. 08 _Näber ed daselbst 1. Stock. I 5 Zimmer " 833] 5= bis 6-Zim. Wobng. mit all Zubehör, eleklr.Lrchr- und Gas-Einrlcht., Balkon:c. sofort' oder später zu vermieten. Nord-Anlage 35. Hemm. »°Zim.-Wohvg. m. Bad ver 1 Avril zu verm. (Wilbelmftr.) Näh. b. b. Alt- Korr u.Liebigstr 83 (Laden! «- ScköncMan-ardenwobng. l5 Zimvier) ver 1. April zu vcrnliete'.l. Näher. Ttevban- straße 17 , Parterre._!1 SO 617 Sch. 8-Zim.-Wobnung in fr. Lage, Gas, elektrisch Licht. Bleichplatz, Garren- iameil und allem Zubehör zum 1. April 1916 zu vermieten. 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Ameisenkopf, He-egheck nnd Geseng ans Submission zn vergeben. a) ^ t e f e r n ft ä m m e. 2 St. 2. Kl. von 40—49 Ztm. Dchm. = 2,20 Fstm. 38 St. 3. Kl. von 30-39 Ztnr. Dchm. = 27,96 Fstm. 32 St. 4. Kl. von 25—29 Ztm. Dchm. ----- 19,64 Fstm. 17 St. 5. Kl. bis zu 25 Ztm. Dchm. --- 6,97 Mm. b) F i ch t e n st ä in m t. 94 St. 3., 4. n. 5. Kt. -- 35,75 Fstm. Die Gebote sind, auf Kiefern nach Kl. getrennt, ftir Fichtenstannnholz zusammen einKureickie'n und müssen bis zum Mittwoch, den 21. Februar l. Fs., nachmittags 4 Uhr, ans Gr. Bürgermeisterei Steinbach abgegeben sein, wo in Gegenwart des erschienen^en Bieters die Oefsirnng stattfin- det. Das Holz wird ans Verlangen vom Forstwart Herbert vorgezeigt. Steinbach, den 27. Januar 1916. Gr. Bürgermeisterei Steinbach. I. B.: Haas, 725 müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leib Wäsche zur Impfung gebracht werden. An dem darauf folgenden Termin Mittwoch, den 16. Fe- bruvr, um 2 Uhr, sind die am 9. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In dem Termil, können ferner die rückständigen Impflinge ün 1914 nnd früh er geborene Kinder» geimpft werden. Bekanntmachung. Nachdem durch Beschluß des Direktoriums der ReichS- getreldestelle die aus den Kovf der versorgungsberechtigten Bevölkerung entfallende Mehlmenge einschließlich des Zuschlags für die schwer arbeitende Bevölkerung vom 1. Februar 1916 ab aus täglich 200 zr herabgesetzt rporden ist. wird die Verordnung vom 30. Juli 1915 über die Zuleitung von Zusatzkarten an die schwer arbeitende Bevölkerung aufgehoben Die bis jefl fleniäjrtfit Zchtzkartkn fallen bet bcr nüßfleü BrütiiMkenlinsgabe am 5. Febr. bs.Js. weg. Es kann künftig nur noch eine beschränkte Anzahl von Zusatzkarlcn abgegeben werden und zwar nur an wirklich schwer arbeitende Personen. Anträge wegen Zuweisung von Zusatzkarten sind unter Benutzung des vorgeschriebenen Vororuas auf dem Stadtbause, Zimmer 9, einzuretchen. «... Die Anzahl der den Wirten für ihren Betrieb zuge- wiesenen Brotmarkenhefte wird ebenfalls herabgesetzt werden. Die den Wirren überwiesenen Brotmarkenhefte sind llur für den Fremdenverkehr bestimmt. An Einheimische, zu denen auch die Angehörigen der Garnison Gießen rechnen, darf Brot nur gegen Brotkarten abgegeben werden. Mbcc besser dkinitteltenBevölkeriing mb eriwtet, ich sic sich im Vcrbranch m Brot Die größtmöglichste Nicht ausgenutzte Brotkartenabschmtle sind unbedingt den AuSgabestelleil zurückzugeben. Die Abgabe an Bäcker ist unzulässig. Lediglich aus den gemachten Ersparnissen ist eS möglrch, der schwer arbeitenden Bevölkerung Zusatz- karten zu gewähren. Gießen, den 28. Januar 1916. 7998 Der Oberbürgermeister: Keller. Das Letzen und Reinigen der Oefen in den städtiichcn (ttcbandcn im Rectznungötabr 1916 soll Dienstag, bei, 8., Aebruar l>. 3., vorm. 10 Uhr in 3 Losen öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen aus dem städt. Hochbauamt zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin dorthin einzuretchen. — ZnschlagSfrist 3 Wochen. _ 7986 Das Äus- und Abschlagen dcS Freibades, Volks- chulbadeS, sowie der Schutzgeländcr für die Pferde- .chwcmmc soll Mittmoch, ben 9. Februar b. Z., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. ArbeilSbeschreibnng und Bedingungen liegen aus dem städt. Hochbauamt zur Elnücht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termln dorthin einzuretchen. — Zuschlagssrtst 3 Wochen. 7976