Nr. M Der Sletzener Aozeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SietzeuerZamittenblätter; zweimal wöchenlUNreir- blatt für den Kreis Stehen (Dienstag und Freilag): zweimal monatl. Landwirtschaftliche Seitfragen Fernsprech - Anschlüsse: iürdie Schriitleitung l12 Verlag,Geschästsstelleöl Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Annahme von Anzeigen ü'ir die Tagesnurnmer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt (66. Jahrgang Kreitag. 25. Hebruar (9(6 Gichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schristleitung, Eeschästsstelle und Druckerei: Schuistr.r. !"rbmA»z-i-,-nte,i, p BeznqSvrei > monatl. 85 Vf., viertel- jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 75 Pf.: durch diePost Vck.2.30 vierte- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokal 15Pf.. ausiv. 20 Vs. — Haupt- schriitleiter: Aug. Goetz. Verantivortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; iur Siaül tmd Land, Verinischtes und Ge- richtssaal: Fr. R. Zenz Beck, sämtlich tu Gießen, Der weitere Ausbau des Erfolges bei Verdun, vie Italiener bei vurazzo geschlagen. Asguith über dieMiedensbedingungen. (WTB.) Großes Hauptquartier. 24.Februar. (Amtlich.) Westlicher K r i c g s s ch a u p l a tz. Der Erfolg östlich der Maas wurde weiter ausgebaut. Dre OrteBrabant, Haumont undSamogneur sind genommen. Das gesamte Waldgebiet nordwestlich, nördlich unÄ nordöstlich von Beaumont, sowie das Haerbebois sind in unserer Hand. Südlich von M e tz wurde ein vorgeschobener französischer Posten überrascht und in einer Starte von über fünfzig Mann gefangen abgeführt. O e st l i ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Auf dem nördlichen Teil der Front lebhafte Artillerie- rampfe. An zahlreichen Stellen Patrouillengefechte. Keine besonderen Ereignisse. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. . Wiederum haben wir aus dem Westen freudige Kunde. Unsere Angrifsstruppen haben drei weitere Dörfer südlich der Linie Consenvope und Azannes und ferner das Herbebois !Mld das Waldgebiet von Beaumont besetzt. Dieses hügelige ! Waldgelände, dessen Südrand vier Kilometer südlich von > Azannes ttegt, hatte für die Verteidigung der Franzosen erheblichen Wert gehabt. Jetzt aber steheii unsere Geschütze nur noch etwa fünf Kilometer vo».i der Fortlinie vo,i Verdun entfernt! Hoffen wir auf weitere glückliche Fortschritte! Auch der osterreichischt-nngarische Tagesbericht bringt «eine hvcherfreuliche Siegesnachiricht. Die Italiener und ihre Hilss truppen siird vor Durazzo geschlagen worden. Bazar- -L-prk, wo die italienische Brigade Savvno geworfen wurde, lregt 9 Kilometer nordöstlich von Dnrazzo? Es ist an den: Flufsc Arzcn gelegen, dessen Ueberschreitüug unseren Bun- d^genossen nunmehr keine Hindernisse mehr bereitet. Auch Wöstlich von Durauch die übrigen Ausführungen des cnat- lrschen Ministers über die Fried ensbedingun gen tragen zwar schreiende, aber herbstliche Farben. Es waren Trutz- und. Zornesworte.- „erst gebt uns wieder, was wir an Euch verloren haben, dann erst können wir an Frieden deiiken" Merkwürdigerweise sprach Asguith von Rußland nichts. -Sollen wir uns dort entschädigen dürfen, wenn die -miglischeii Interessen im Westen gewahrt bleiben? Das ehrwürdige Verlangen nach einer „endgültigen Vernichtung der Militävherrschaft Preußens" fehlt auch in der dies- mahgen Rede Asguiths nicht. Daruni wird auch der verbissenste Gesinnungsgenosse Liebknechts — es gibt deren nur einzelne — nicht zu fordern wagmi, daß unsere deutsche Re- arerung ;etzt die Hand zum Frieden aus strecken müsse. Wir weiter, und wir glauben, daß es aus dem eng- lychen Parlament auch noch einnral anders 'herausklingen Östlich werden sich diese .Herren doch wohl nicht dem Wahn hingeben, daß Deutschland eine moralische Ab- SS 10 kamt beim alten bleiben könne. Noch ^^schrei, Heuchelei uiid noch ein paar gute deutsche Hiebe, dann lnird die Friedenssonne uns naher & ^ , V'* Chatet, Jfctry (% y^JpremdnfX U S; Sl «ro V ^ °-*TSo£ ' O/ery o j J Cämognieux üp^proes Mabncourt (Jjw..* MoimSfioat Chatfancourt ö Cher. s- .■es* Bras r-r> -> ‘tfü./ Vervitres 9 Daucourt /? -fieih Dampierre \] Rsssayant o -en-Jlrg. F/eurfi i. S.-A/re GiYry-&i- fyZQ- v, l’autjecburt Bdrct \ l’auhp.nnnrt °Amet Gondrccourto jg)Etain s tfei/lt/W'".,. fromer&fiuex . K H Fresnes e /HF^ ^fcB non ” y/e 0 BannoncourtS I Ocmpsexr/^s^lp^^ S 7 -Arg. Autrscourf '^.ßoiuicunröÜe f - Ance/fidnt\ l ^ TT^ffCenzCourt ^ Heippep Possesse] \ L aheycourj cj^ Neitancour •rüste ZesParoc, ’ ßambchcou'rf \jB'f£ erre f//fe tl Pösnesol $ IV ' > '% A^VÜtfe Con d§ ) d SF&ter SL, -Uä- x - s Vaiincourt n ' Poshes * * o ttumöht Verdun u. die Ar gönnen 1d deutschem Besitz befindliche Degonviile o) i/n'b>rx+riS'hon /^y//7oiä £l t Ajl>^ ? 3 sr-le-Düc / J Jbu^ —fc VU! __ nm'/m \\ ipdcs. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 24. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 24. Februar 1916. Russischer und i t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Keine besonderen Ereignisse. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unsere Truppen in Albanien haben gestern die Jta- lrcner und ihren Bundesgenossen Essad bei Dnrazzo geschlagen. Am Vormittag bemächtigten sich unsere Bataillone — während kleinere Abteilungen den unteren Arzen übersetzten — der letzten feindlichen Vorpositionen östlich von Bazar-Sjak. Am Mittag wurde die italienische Brigade Savono auch ans der stark ausgebauten Hanpt- stellung östlich des eben genannten Ortes geworfen. Gleichzeitig erstürmte eine andere Kolonne die 10 Kilometer'südöstlich von Dnrazzo angelegten Verschanzungen von Sasso -Blanco. Der Feind verließ seine Gräben zum Teil fluchtartig und wich hinter den inneren Verteidigungsring. Er wird verfolgt. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant Der französische Bericht. 93 ZZ Aebr. (Zeps. Frist.) Amtliche Mitteilung vom 23. Februar 3 Uhr nachmittags: Im Artois haben wir einige Grabenbestandteile im'Walde von Givenchy wieder genommen In der Gegend nördlich von Verdun dauerte das feindliche energisch erwiderte B o mbard-ementdi-e ganze Nacht hindurch an. Tic Jnfanterieaktionen haben sich aus einer Front von ungefähr 15 Kilometern entwickelt. Ter Kampf dauert vom rechten Maasufer südöstlich von Herbebois heftig fort W i r 6 a v e n das Torf H a n m o n t g er ä u m t, dessen Umaebuna bittert^^Kan?^'' ^ Räumung vollzog sich nach einem er- vuterren Kampfe, rndenr wer dem Femd sehr dobe 9 r Wf„ft" ^nu Aten. Oestlich dieses Punktes gestattete uns ein Gegenangriff den größten Teck des Waldes von Eon res, der ans dem vom Feinde gestern besetzten Borsprung nördlich von Beannwnt liegt, wieder £ H ®} n Parker deutscher Angriff gegen Herbebois wurde durch unser Sperrfeuer glatt aufgehalten.' Nach Gesangenen- aussagen wurden einzelne deutsche Einheiten im Verlaufe ^dieser w ^^E^ubig vernichtet. Langanhaltendes Artillerieduoll l * n be I ^gend von Haute Eharrrere (ern Wäldchen nordwestlich von Fromezeh) und Froniezey (westlich von Etainb — Zn Lothringen zeigte sich.imsere Artillerie ziemlich tätig in der von Nomeny Eine feindliche Patrouckle iwrdlich von ^ h cc- a o ll t l ?. L ’ re Lmien .herankoinmen Lvenos 11 Uhr: Ern Zcrstorungsseuer unserer Artillerie eroffnete mehrere Breschen in den deutschen Schützengräben gegen- , | C r Cn l t f r / tC ^^“ d) d-r AiL TerftS unjSc ^ &nru&tun«m von «oucterc. In bcr Si Verdnn entwickelte sick ber deutsche IM- voraMuichen nmr, zu einer sehr bedeuten- mächtigen Mitteln vorbereitet war. Tie Schlacht dauert heute mit wachsender Intensität rt. L-ie wurde energisch aufgehalten von unseren Truppen Verluste beibvachben. Ein u.iunter- vroch^nes Bombardement durch g r o ß k a l i b r i a c Granaten Artillerie mck gleicher Heftigkeit antwortete, breitete sich Inn U* t .v'E fast 4 0 Kilometern von Mn-I lancourt bis m dre. Gegend gegem'iber von Eta in aus. Die Mtronen der sehr starken Infanterie, hie aus Truppen von 7 verschiedenen Armeekorps bestand, folgten NW tni Laufe des Tages zwischen Brabant sur Meuse und Orneä Am Ansgang der Ortschaft Haumont konnte der Feind uns trotz seiner Anstrenaungen nicht aus unseren Stellungen im Bois des Eaures vertreiben, dessen größten Teil wir besetzt halten Unsere Gegenangritse haben die feindlichen Offensiven aufgehalten. Qest- r Vors des Canres konnten die Deutsch^en infolge einer Reche blutiger Angriffe in das B o is de Ba v ri ll e eindringen. Nördlich von Ornes wuroen die Sturmangriffe des Feindes aus unseren Linien von Herbebois durch unsere Gegenangriste auf- gehalten. Keine Jnfanterieaktionen aus dem linken Ufer bet s JJdQa| und zwischen Ornes und Fromezey. — Im Elsaß griff v2r Feind gestern gegen. Ende des Tages unsere Stellungen'südöstlich des Waldes von Karspach, südwestlich von Altkirch an. Ein sotortiger Gegenangnff warf ihn aus dem größten Teile der vor- gesckobencii Grabenstücke, in denen er Fuß gefaßt hatte, wieder zu ruck. Essad Pascha in Brindisi. Brindisi, 24. Febr. (WTB. Nichtamtlrch.) Essad rst an Bord eines italienischen Torpedobootz^rstörers hier erngetroffen. Beschwerden über die Entente in der griechischen Kammer. Athen, 19. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Verspätet eitt- getrosten. <^n der Kam m c r interpellierte T e l e p s i d i s über die Verhaftung besä ö st er re i ch i s ch-u ng a rischen VUe ronsuls rn Chio s. In schärsiten Worten warf er den Ententeniachten vor, daß sie alle göttlichen und menschlichen Gesetze verletzen, und forderte energische Maßnahmen der Regierung. Ministerpräsident Skuludis erwiderte, daß die Regierung die Empörung Telepsidis vollkommen teile Der von ihm gerügte Vorfall sei nur ein neues Glied emcr langen, er wolle Nicht sagen endlosen Reihe ähnlicher Ueber- grisse. Er könne unglücklicherweise nichts tun, als in jedem ein- zelnen Falle Mit aller Energie Protest erheben mtb die Freilassung der Verhafteten verlaiigen, ob nun diese Einheinrische ? ber F^de inen, welche ein Recht auf Griechenlands Gast- fieundschast haben. In Chws seien auch hellenische Staat^- angehorige verhaftet worden. Leider müsse er feststcllen, daß aUc erhobenen Proteste mck ganz seltencii Ausnahmen nicht den Er- M Z at ££' ben 4 C mt Rücksicht auf das gute Recht Griechenlands hatten haben nrnssen. Eine Reise König Ferdinands nach Koburg. Wien, 24. Feör. (WTB. Nichtanttlick).) Der König n l g re beleidigt die Intelligenz des Landes, wenn sic sich anmaßt dies zu tun. <'Taily News" schreibt: Es macht dem Uillerhause alle Ehre, daß es den Friedensanwälten geduldig zuhörte und dann, m her Debatte zeigte, daß das Haus unbeugsam entschlossen ist den Krieg sortzusetzen. Es gibt keinen Menschen im Lande, der dem Vorhaben, das Preußentum für iinmer zu zerstören nicht zusttmmen würde. Tu- erste Bedingung fiir den Frieden ist, daß Deutschland selbft einsieht, mir sehr ca sich in den Angen der zrmlifterten Welt versündigt hat. Ehe dieses Land nicht ehrlich von der eigenen rochntd überzeugt ist, kann es keine Besprechung der Frredensbedingimgen geben. ,Daily Ehrvnicle" schreibt: Asguiths Erklärung harmoniert ganz und gar mit dem, was Sasonow in der Duma gefagt hat. Sie ist auch unseren französischen Verbündeten ans der Seele gesprochen. * . * Helden der „Möwe" mit neuer Beute auf Teneriffa. 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich Santa Cruz auf Teneriffa ist das Madrid rd gemeldet rgl ’iAx* Schiff „W estbur n" (3300 Tonnen) unter deut Die Verhandlungen irr der Duma. Petersburg, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Im Verlaufe der Duma itzung ergriff auch Kriegsminister Poliwanow das Wort Er gab einen Ueberblick der hauptsächlichsten Ereignisse und der Leistungen der russrfck-en Armee seit dem Monat Juli. Ter Minister beschrieb die Freude Deutschlands, das von der Vernichtung eines Ees der russischen Streitkräftc auf ein nahes Ende des Krieges geschlossen habe. In diesem kritischen Augenblick habe der Kaiser den Oberbefehl und damit eine schwere Verantwortung libernommen. Ter Minister sagte: Gegenwärtig zeigen um sere im Westen stehender! Truppen ihre Widerstandskraft in'episodischen Kampfhandlungen an der Düna, Strypa und bei Czerno- wrtz. Sie bereiten sich dabei unermüdlich auf die Erfüllung hervorragender Aufgaben vor. Die Kaukasus-Armee krönte ihr Werk durch die Eroberung von Erzerum, des türkischen Bollwerkes in Auen Alle unsere Armeen an der ganzeii Front sind reichlich aus gefüllt worden und von Siegeszuversicht imd Vertrauen erfüllt Der ununterbrochene Zustrom von Munition lvird immer mehr steigen. D re g ler che Tätigkeit und Entschlossenheit zeigen unsere Gegner. Sie vergrößern ihre Kräfte ln unerhörtem Umfange. Trotz des Ueberschusses der materiellen vitssguellen rn Deutschland bestehen für uns günstige An. zerckwn, daß das Menschennlaterial Deutschlands bald ausgchen wird, währerrd wir noch immer über unerschöpfliche Bestände ver fugen. Petersburg 23. Febr. MTB. Nicbtomtlich.) In dn -neichsbuma lvurdcn die von der Regierung abgegebenen Er llarungen besprocheii. Tie Vertreter aller Parteien'betonten trotz ihrer verfchiedeiien Standpunkte zu den innerpolitischen Erforder- nrsfen die Notwendigkeit, den Krieg bis zum endgültigen S r g e sortzusetzen. Tic Beratung in der Duma ttnrd Donnerstag weitergeführt. Petersburg, 23 Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Ter Duma- prasident verlas in der Duma ein Telegramm, das der Zar nach fernem Besuch rm Parlament an die Duma sairdte. Das Tcle- granrm das von der Duma beifällig ausgenommen wurde lautctt - Ich danke der Duma für die anläßlich der Eroberung Erzerums an mich gerichteten Glückwünsche. Ich glaube mit Ihnen daß diese neue Tat der Kaukasusarniee uns zu dem endlichen Triumplte unserer Waffen fuhren wird, dessen Unterpfand ich in deni Eifer aller Krnder unseres Landes sehe, alle ihre .^ßräfte in seinem Dienste zu gebrauchen. Ich nahm gestern bei ineinem Besuche in der Duma gern dtivon Kenntnis und betete nrit einem Gefühl der fteeuh- dafür, daß Ihre Arbeiten fruchtbar sein mögen. Der Seekrieg. Konteradmiral Zimmcrmann -f-. WildelmShaven, 24. Febr. tWTB. Nichlanrtlick.) Kwi- treatmnrol Armmrrmaiin ist acstrrn bici offtorben. Qr war b«r äiDftte TOrnnraf des ersten Geschnmüerk, in Mlhelmshaven Aus oem Lieirye. Berlin, 24. Febr. (WTB. Amtlich) In der lpulligen Sitzung des B u n d c s r a t s gelangten zur Annahme: der Entwurf einer Verordnung über das Verbot der Einfuhr entbehrlichr Gegenstände: die Aenderung der Verordnung über die Regelung der Preise für Gemüse und Obst twm 11. November 1915; der Entwurf einer Bekanntmachung über den Verkehr mit Leimleder: die Ergänzung der Verordnung über Höchstpreise für die Erzeugnisse der Kartofseltrocknerei vom 16. September 1915; die Aenderung der Verordnun-g über die Regelung des Absatzes von: Erzeugnissen der^ Kartofseltrocknerei voni 16. September 1915 und der Entwurf einer Bekanntmachung über das Verbot eurer besonderen Beschleunigung des Verkaufs von Strich-, Web- und Wirkwaren. Berlin, 24. Febr. (Priv.-Tell) Das „Berliner Tagebl." meldet anZ L ö tz e nAmi kommenden Sonntag findet in der Festung Lötzen die feierliche Eröfsnnrrg einer vaterländischen Gedenk halle statt. Aus Studt und Land. Gießen, 25. Februar 1916. Die Veredelung des Zahlungsverkehrs. Die Gießener Hapdelskammer hatte auf gestern abend zu einem öffentlichen Vortrage über die Gründe und den Zweck einer Umivandlung unserer heutigen Geldverkehrssormen zu der scholl im Frieden wichtigen, im Kriege aber lebensnotwendigen) b a r g c 1 d s p a r e n d e n Z a h l n n g sw e i s e in die Neue Arila cürgeladen. Handelskammerpräsident Geh. 51ontmerzienrat Hei-" che l he im konnte eine recht zahlreiche Zuhörerschaft begrüßen^ die der Einladung entsprochen Chatte. Ms Redner des Abends hatte die Handelskammer Herrn Prof. Dr. Sckalw eit gewonnen. ^5-cine dem Zweck per Beranstaltung, der Popularisierung des Scheckverkehrs, in ihrex klaren Darstellung und gemein faßlichen Begründung torznglich angepaßten Anssührungen fanden, unterstützt von der devi Thema innewohnenden vaterländischien Forderung, die vollste Aufmerkiamkeit der Hörer, die hoffentlich von dem praktischen Ergebnis, das nanientlich in Gießen berechtigten) Erwartungen begegnen darf, gefolgt sein wird. Der Redner Erörterte folgende Gesichtspunkte: Krieg hat die Nationalökonomie zu einer populären WlNen,chaft erhoben, hat sie zu dem Gewissen gemacht, das beobachtet, ob unser Handeln mir dem Kriege im Einklang stehe. Das Volk enannt, daß sie einen der gewaltigsten Bundesgenossen für bedeutet. Tie Frage nach den Zusammenhängen unserer chlrt,chaftsformen ist für niemanden mehr müßig; sie begreift rn Iich nicht in letzter Linie die Frage nach dem Grunde eineck ^.crcdelung unseres Zahlungsverkehrs. Das Geld Ipielt nn Gedankenkreis des größten Teils unserer Bevölkerung nur die Rolle eines mit allen Mitteln erstrebenswerten Gegen- standcs. Ueb-er sein Wesen, seine tief in allen Erscheinungsformen Oe* -Tai eine, nicht nur in der nüchternen Zahl, verankerte,n Eigen,chaftcn machen sich die Wenigsten Kopfzerbrechen. Praktisch genommen kommt das Wesen des Geldes als solchen darauf hinaus, da>; es als Tauschmittcl und Wertmesser für alle Leistungen und materiellen Tinge sozusagen eine Elle darstellt, die an, Och außerordentlich nützlich und notwendig ist, der aber der böse Mangel anhaftet, daß wir diese Elle überall mit uns lNwum- schleppen müssen. Wie die Landstraße die Lebensbedingung für ren Bertehr, aber als Land genommen durchaus unproduktiv ist, ,o Pt auch das Geld eine notwendige, aber kostspielige und unfruchtbare Beschwerung unseres Wirtschaftslebens. Wie'kann diesem Mangel ab geholfen werden ? wer Vereinfachung des Zahlungsverkehrs dient am längsten bereits der Wechsel, denk aber seinem Charakter nach hinsichtlich Üincr Verwendung zu enge Grenzen.gezogen find, als daß er An- fprnch auf Iden Namen des popriläreu Zahlungsmittels machen tonnte .^hm verroandt, aber ungleich weiter verbreitet ist die Banknolle, die im Grunde den Wechsel der Bant auf sich selber darstellt. Sie bietet, unterstützt von dem im Gesetz begründeten! Vertrauen auf ihren Wert erheblich größere Zahlunqsmöglich- leiten als der Wechsel. Ter Krieg hat ihr Wesen insofern verändert, alv er ihre Emlüsungspflicht für die Reichsbank aufgehoben hat, well das Fortbestehen dieser Pflicht dem Bestreben, den Gvld- bestand zu erhöhen, zulvidergelaufen wäre. Abgeseherr davon, daß das Gold der Verbesserung unseres nationalen und internationalen Zahlungsverkehrs direkt zugute kommt, würde es für unsere Wirtschaftslage von unheilvoller Wirkung sein, wenn ein Nebeneinandergehen von Gold- und Papiergeld zu der unausbleiblichen Ver- fchiebung der Wertung dieser beiden >Zal>lungsmittel führen würde Was im Krieg gefährlich werden muß, bedeutet im Frieden einen helllofen Luxus, was erhellt, wenn man bedenkt, wieviel Gold durch die Abnutzung rm rollenden Verkehr, durch kurzsichtiges Ein- bamftern, durch die begueme Verwendungsmöglichkeit für gewerb- liche Zwecke feiner volkswirtschaftlichen Besllmni»ng enlzc^eil wftd Hier ist uns der Krieg wieder der so oft bewälfrte Lehrmeister ge- we,cn. Er hat mrt der Veredelung des Zahlungsverkehrs den Än- rgugi rm großen Stil erzwirngen. Wenn man auch heute noch den Goldhamstern gegenüber eine .gewisse Zurückhaltung beobachtet' Nach dem Kriege werden sie die ü>mm gebührenden Prädikate nn- verblumter hören und lesen: Sie find dumm und abscheulich' Aber die Goldlosigceit des Zahlungsverkehrs ist erst ein Anfang: die weitere Forderung heißt: zahlt auch ohue Papiergeld, das das Gold zwar ersetzt, aber es nicht erspart. Die Versuchung, namentlich in .Kriegszeiten die Notciiprcsse zum Ausgleich des Geldbedürfnisses heranzuziehn und den Wert des Geldes kurzerhand vom Willen des Staats abhängig zu machen, liegt zwar nahe, und manche unserer Feinde, so Rußland und Italien, und bis zu emern geioMen Grade auch Frankreich, sind ihr erlegen; aber die bösen Folgen, die anfangs illcht so deutlich in die'Cu- scheiiiung gU treten brauchen, lönnen dabei aus die Dauer nicht Ausbleiben: da die Geldmenge stets in einem gesunden Verhältnis zum Bellurftns des Warenaustauschs stehn muß, imrh die Ueber- handnahme der Zahlungsniittcl uotwendig über kurz oder lang den Warenpreis nachteilig beeinflussen: Man erhält für t»icf Geld wenig Ware die Teuerung ist da; das Geld wird cnt- wertet. , Auch Deutschland har seinen stiotcnnmlauf vermehrt aber beispielsweise, nur um die Hälfte der französischen Emission, und zudem verteilt sich der deutsche Bestand über bi« Reich ülüö den riesigen beuchten 0>ebieten. Liegt in diesen Erwägungen. der erne Hauptgrund für die größtmögliche Beschränkung des NotenMillaufS, ,o ergibt sich ein zweiter, womöglicli noch einleuchtenderer aus folgenden (bedanken: Je kleiner der Betrag des nn Verkehr befindlichen Papiergeldes ist, um so geringer braucht der gesetzmäßig zu seiner Deckung erforderliche G o 1 d v o r r a t in dc'n .Kellern der Reichslbank zu sein. Man kann berechnen, daß w^_,.^^er den heutigen Wrrtschaftsvcrhältnissen mit etwa 1' , ^1111(11^11 Iflti werngcr an Zahlungsmitteln ans kom men können. 1^1 ^ Reichsbank die ungeheure Summe Vo-Ns } i \ old g e I d nicht zur Notendeckung brauchte, souuern daß das Gold Mm rationellen, n»eil dem Geldwert unter den gegenwärtigen Valutaverhältnissen allein entsprechenden Einkäufe rm Ausland verwandt werden könnte. Das würde eine nn-er me furche Stärkung unserer finanziellen Rüstung bedeuten. _x,ic Forderung des Tages nmß deshalb lauten: Das Bargeld to-miv mehr der ideelle Wertmesser sein. Praktisch bieten sich der .^rr^rchung diejes Ziels bei uns die mannigfachsten und besten Möa- limkerten, so daß jvir dem Ideal: Ware gegen Ware Leistunv gegen Lersttmg, Leistung gegen Ware und umgekehrt recht nabe kommen können, lvenn wir nur wollen. Ter Weg dabin ist dnr- S ch eck v e r ke h r, dessen Technik und za dt reich/ Nile d^ Redner ausführlich an Beispielen erörterte. Es muß ullnn- kom men, daß fedcr-, der wirtschaftlich dazu in der Lage ist bei einer- Bank. bn t>>7 Post bn beidon snn Schclkkonto nrln-rbnlt ,,„d «nc SPfmUditimnm hur* bir nnfarijo bequeme Art der fdvrift- hdicn Amversung erledigt, luie das in England und Amerika „ ll ihrem hochenttmckeltcn Zahlungswesen schon längst der Fall ist DaZ Bedenken vor der nrinimalcu Schickstempelsteuer ist angesichts der damit erkauften Bequemlichkeit und augenblicklich besonders aus vaterländischen Gründen abgeschmackt. Käme ein vom vernünftigen Familienvater oder der Hausfrau für irgend eine Leistung oder Verpflichtung ausgestellter Scheck an den Empfänger gleich zur Auszahlung, so wäre sein Zweck nicht erreicht. Er muß von diesem Wieder auf sein eigenes Konto oder zur Begleichung seiner Verbindlichkeiten an Tritte durch einfache Umschreibung weiter verrechnet werden, damit daS Bargeld nicht in den Verkehr kommt. Das Kreuzen des Schecks, d. h. der Vermerk: Nur zur Verrechnung, dient diesem Zweck und nimntt deur Scheck zugleich jede Möglichkeit eines Mißbrauchs. Tie einfache Umbuchung des Geldes bezweckt in derselben Art der Giro- oder Uebertragungsverkehr, dessen Teilnehmer ihre Forderungen und Verpflichtungen ebenfalls durch das auf ihren Geschäftspapieren vermerkte Bankkonto und weiter durch den Verkehr der Banken unter sich regeln. Der Großhandel hat sich diese Art des Geldverkehrs bereits in so ausgedehntem Maße zunutze gemacht, daß die Rei^bank beispielsweise 1914 einen Umsatz von 465 Milliarden Mark durch Umbuchung erledigt hat. Im Mittel- und Klein- ve r kehr ist die bargeldsparende Zahlweise uumso schlechter entwickelt. Hier muß der Hebel angesetzt werden. Unsere ZaU'ungsmöglickzjkeiten, namentlich aber der bis in den kleinsten Ort verästelte Posts-checkvevkehr, der nebenbei noch den Vorteil der absoluten Si-cherheit bietet, schenken uns bessere Geldverkehrsverhältnisse als die, die selbst England hat; nur das Verständnis des Publikums mangelt bei uns noch. Erst wenn der Hausherr seine Miete, die Hausfrau ihre Lieferanten und den Arzt, der Staatsbürger seine Steuern, der Verbraucher Gas, Wasser und Elektrizität, und wie die Möglichkeiten alle heißen, mit der einen oder der andern Form unseres so reich entwickelten, so leicht gemachten und leider noch so wenig verstandenen Scheckverkehrs bezahlt, haben wir auch hier einen Grad der Organisation erreicht, der unfern anderen Leistungen auf volkswirtschaftlichem Gebiete nahekommt. Einstweilen ist diese Seite unseres Wirtschaftslebens kein Anlaß zum Selbstlob. An den Mitteln fehlt es nicht; es muß nur der Wille geweckt ivevden, diese Mittel im Sinne der vitalen Bedeutung ihrer, nationalokonomisichen und kriegserleichternden, oben dargelegten Zwecke, anzuwenden. Der Schule und namentlich auch der Hausfrau, der wir iu diesem Kriege schon so viel W'ertwollcs und Praktisches danken, kommt hier die dankbare Ausgabe zu, das Verständnis für die Wichtigkeit des Gegenstands zu wecken, zu vertiefen und fruchtbar zu machen, wenn er auS irgendeinem Grunde in FaurSie oder Geschäft nicht richtig gewürdigt werden sollte. Wir find es unserer Zeit schuldig, daß wir keinen Fünfzig-Markschein mehr im Verkehr hatten, als es unumgänglich notwendig ist. Die Veredelung des Zahlungsverkehrs bedeutet deshalb nicht nur eine technische Maßnahme, sondern vor allen: eine Erfüllung der dringendsten Wünsche des Vaterlandes. -a- * ** Stadttheater. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Nochmals sei in letzter Stunde aus den heutigen Vortragsabend von Professor Marcel Salzer hingewresen. — In dem Gastspiel des Tarmstädter Hoftheaters an: kommenden Sonntag nachmittag, das bekanntlich Niebergalls Lokalposse „Des Burschen Heimkehr" oder .Der tolle Hund" bringt, sind in Hauptrollen beschäftigt die Herren Ehrle, Göbel, Schneider, Knispel und K r o c z a k , sowie die Damen Gothe, Müller-Han n o, Wickler, Stosser uno Kümmel. Die Musik ist unter teil- weiser Benutzung althestrscher Volkweisen von Kapellmeister Otten- heckmer versaßt worden. Von den musikalischen Einlagen seien erwähnt: die Tauzduette: „Hör mol, mein Gretche", „In de grste alte Zette" und „O du Schnukelche, deine Guckelche, die leuchte mer ins Herz eneck, sowie die Eouplets: „Mit dem redd' ich deirscki vu« der Lewwer eweg", „Der Putte!, der Puttel, oer Puttel is gor so zerstreit", und „Luftig sei, fröhlich sei, is so mei Regel*. ** Schär m a che rVortrag. Mau schreibt uns: Tr. Kate Schirnmcher stammt aus einer Zert, in der die deutsche Frau noch im Auslände die Universität besuchen mußte. Sie studierte in Paris und Zürich und mußte auch dee praktische Verwertung ihrer Studien im Auslände suchen. Fast alle europäischen Länder, die Vereinigten Staaten, Aegypten aus Vortrags reisen, Frankreich durch fast zwanzigjährigen Aufenthalt hat sie kennen gelernt. Tie Zersetzung Frankreichs, die Verhetzung Deutschlands in der ganzen Well, das deutsche Lehr er innen elend im Ausland hat sie in der deutschen Presse lange Jahre vor dem Kriege besprochen, und es durchgesetzt. daß in der Pariser Presse eine Zeitlang die Ostmarken- srage vom deutschen Standpunkt aus behandelt wurde. Im Jahre 1910 kehrte sie nach Deutschland zurück, als Frucht ihres langen Auslllndslcbcns die Erkenntnis mitüringend: Deutschland über Alles! Ihr Vortrag morgen abend wird sich ebensosehr wie an den deutschen Mann auch an die deutsche Frau wenden. — Frl. Schirmache r wird auch über die Frage der Dienstpflicht d e r F r a u sprechen. ** Frauenbund derDentschen K o l on i a l g e s e lisch a f t. lieber seine Erlebnisse während des Krieges in Römer« n und in der englischen Kriegsgefangenschaft wird am 2. März in der neuen Aula Dr. G. Vöh ringer- Stuttgart einen interessanten Vortrag halten. Der Reinertrag des Abends gilt der Unterstützung der durch den Krieg in Not geratenen Ansiedlerfamilien unserer Kolonien. — Dr. Vöhringer, der schon 1907/08 bei einer Studienreise Kamerun, Togo und die Goldküste kennen lernte, kam 1912 als Leiter der von ihm gegründeten Württemberg Kamerun-Gesellschaft nach Kamerun. Tort erlebte er die erste Kriegszeit und die Beschießung und Uebergabe Dualas. Er geriet dann 'in englische Kriegsgefangenschaft. woraus er nach drei Monaten harten Erlebens sreigelassen wurde. ** Kanonendonner konnte man, wie man uns aus Qneckborn mitteilt, am Dienstag und Mittwoch! während mehrerer Stunden ununterbrochen hören. Es wäre interessant, festzustellen, ob auch anderwärts solche Wahrnehmungen »gemacht worden sind. Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß der Geschützdonner von >ben großen Kämpfen bei Verdun herrührte. Landkreis Gießen. lj Lang-Göns, 24. Febr. In der hiesigen Haus- haltunqsschule unter der Leitung von Fräulein Mutschler ging der Kursus diese Woche zu Ende, gestern sand im Saale der Kleinkinderschule eine Ausstellung der von den Schülerinnen gefertigten Sachen statt. Kreis Friedberg. — Rendel, 24. Febr. Ter sechsjährige Sohn des Müllers W o l l r i tz e r von der Scharrmühle st ü r z t e gestern nachmittag infolge eines Fehltrittes vom Brückensteg in die hochgehende Nidda und wurde sofort von der Strömung sortgerissen. Das Kmd ertrank. Die Leiche konnte noch nicht geborgen werden. Kreis Wetzlar. u Hochelheim, 23. Febr. Den Heldentod st a r b Unteroffizier Jung, Sohn des Metzgers und Laiidwirts Jung. Hessen-Nassau. ^ Frankfurt, 25. Febr. Ab Montag, 6. März, wird für Frankfurt die Butterkarte als Beschränkungskarte eingeführt. Später dürste die Einbeziehung der übrigen Speisefette folgen. Welche Buttermenge jedem Haushalt zusteht, wird nach Maßgabe der vorhandenen Vorräte jeweils vom Gewerbe- und Verkehrsamt festgesetzt. Bis aus weiteres erhalten für die zweiwöchige Brotscheinperiode: 1 Person i/ 4 , 2 Personen 2 U, 3 und 4 Personen 3/ 4/ 5 und 6 Personen */*, 7 und 8 Personen 5 / 4 , 9 und mehr Personen 6/4 Pfund. Die Stadt bleibt bemüht, eine Erhöhung der ihr zugemiesonen Mengen bei den zuständigen Stellen zu erreichen. = Griesheim a. M., 24. Febr. Beim Spielen stürzte der sechsjährige Sohn des Arbeiters E 0 r n e l l in den Main und ertrank, ehe ihm Hilfe gebracht werden konnte. Märkte. ke. Wiesbaden, 24. Febr. Heu« und Stroh markt. Man notierte: Heu 7,50-8.00 Mk., Stroh (Krummstroh) 0,00 bis 0,00 Mark. Alles per 50 Kilo. - F r u ch t m a r k t. Am Fruchtmarkt kein Geschäft. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießeu. Wett er aus sichten in Hessen am Samstag, den 26. Febr. 1916 : Bedeckt, leichte Niederschläge, etwas wärmer; Nachtsrost. Schneebericht. Feldberg i. T.: Schneehöhe 20 Ztm.; Rodelbahn gut. Letzte Nachrichten. Die Flucht der Italiener aus Durazzo. Berlin, 25. Febr. Ter Berichterstatter des „Berliner Lokal- Anzeigers", Langstein, meldet aus dein K. K. KriegSprefscquartier vom 24. Februar: Tie Konsequenz der verflossenen Aktionen der k. k. Truppen in Nor dal bauten hat sich mit großer ^Pünktlichkeit eingestellt. Nicht nur Durazzo allein ist von unseren Truppen vom Lande ans eingeschlossen, sondern die italienische Besatzung und die Anhänger Essad Paschas wurden entscheidend geschlagen. Gesten: haben die k. k. Truppen die Italiener gezwungen, fluchtartig alle Vorstellungen zu räumen und sich hinter den befestigte:: inneren Ring von Durazzo zurückzuziehen. Tie. Italiener versuchen nun auch so schnell lvie möglich ihre Truppen einzuschissen und wegzubringen. Im Lause des gestrigen Vormittags besetzten unsere Truppen nach einem Sturmangriff die letzte italienische Vorstellung unweit Bazar Sjak, worauf andere Abteilungen ans Barken über den unteren Arzen setzten. Mittags wurde die italienische Brigade Savona östlich von Bazar Sjak aus ihren stark verschanzten Stellungen geworfen. Eine andere k. 1. Truppen- abteilung hatte mittags die Italiener bei Sasso Bianco, zehn Kilometer östlich Durazzo, geschlagen. Auch da flüchteten die Italiener aus allen ihren Stellungen. Verfolgt von unseren Truppen, flohen sie in den Bereich der inneren Befestigungen von Durazo. Konzentrisch bewegt sich der Angriff*der k. k. Truppen, und die Beendigung der Aktion vor Durazzo ist jetzt eine Frage der kürzesten Zeit. Die italienische Heeresleitung bucht abermals auf das Konto ihrer albanischen Expedition ein nachhaltiges Fiasko, das in Paris und London bestimmt keine Freude erwecken dürste. — Auf der russischen Front verhindert der hohe Schnee noch immer alle größeren Aktionen. Die Haltung Rumäniens. Bukarest, 25. Febr. Die „Minerva" berichtet, daß die russis ch-rnmänischen Verhandlungen über die b essarabische Frage endgültig gescheitert sind. Wien, 25. Febr. In der „Birshewija Wjedomvsti" berichtet der Deputierte Alexandrow von einem Gerücht, das sich in letzter Zeit verbreitet habe. Darnach würde man keine Frühjahrssaaten vornehmen, well im Frühling die Rumänen einmarschieren und alles Land wegnehmen würden. Dieses Gerücht habe in den: gesamten Süd-Rußland ungeheuren Schaden angerichtet. Russische Rückkäufe von Japan? Bern, 25. Febr. „Petll Journal" ineldet aus Petersburg, daß Rußland soeben Verhandlungen mit Japan abschloß zwecks Wiederankaufes von vier während des russisch-japanischen Krieges verlorenen Panzerkreuzern. j G Zimmer 1 Ost-An!age 39 n Uhr. soll auf hiesigem Amtsgericht, Zimmer 14, das deni Otto Sieck in Gießen zugcschrie- bene Grundstäck: (528B Flur 38 Nr. 270/271 = 759 qm Hosraite amHamm (Hamm- straße 14)zwangsweise versteigert werden. Die amtsgerichtliche Verfügung ist im Ortsgerichts- zimmer öffentlich ausgehängt Gießen, den).Dezember 1915. Großh. Ortsgcricht. S i m o n. _ Holzversteigerung. Im Distrikt Burgwald und Spieß sollen Montag» den 28. ds. Mts. versteigert werden: 4 Eichenstämme mit 2.41 Kbm. (dabei 2 Stück Schnittholz), 4 Kiefernstämme mit 3.21 Kbur Schnittholz, 500 Fichtenstangen I., II. u. III. Klasse, sowie 220 Rm. Brrchen-, Birken-, Eichen- u. Kiefern-Scheit und Knüppel (davon 4 Rm. Hainbuchen Rundschelt) und 4875 dergl. Reisig-Wellen. Zusammenkunft vormittags9VsUhr, auf derMarburger Straße au der Hoheitsgrenze. Friedelbausen, am 24. Februar 1916. Freih. v. kRabcnau'sckies Revier Friedelbausen. Schneider. [1449 1241) 1- und 2-spännige Pfuhlfäsier. Lüttcy und kleine Fäsier in großer Auswahl bei Louis Engel,Butzbach. KFffbäuserTectinittuin Frankenhauseru Ing.-o.Werkm.-Abt. 6r.Mascii.-l Hoofa- und Tiefbau. y Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Das im Monat Januar 1916 fällig gewesene 5. Ziel Gemeindesteuern und Llanalgcbühren kann noch bis zum 4. März 1916 ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zaüluncs dieses Zieles noch im Rückstände sind, werden hiernnt gemahnt, die Abgabe bis zurr 4. Marz d. Is. an die Stadlkaffe zu entrichten. Vom 6. März an gelangt das 5. Ziel zur Beitreibung, wodurch Psändunqskosten entstehen. Die Ueberweisuugen im Bank- und Postscheckverkehr rnüffen am 4. März ebenfalls bei der Stadlkaffe gutgeschrieben sein, andernfalls die vor- geschriebenen Pfänduugskosten erhoben werden. 112221) Die Auszahlung der Familien-Unterstützunqen für 1.—15. März 1916 bezw. für Februar 1916 an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen findet statt a) Reichs- und Krcisunterstützung. An diejenigen, deren Nanren beginnen mit A— H Dienstag, den 29. Februar J —R Mittwoch, den 1. März S—Z Donnerstag, den 2. März. b) Städtische Unterstützung (Mietszuschuß). An diejenigen, deren Nainen beginnen mit: A— H Freitag, den 3. März 3—R Samstag, den 4. März S—Z Montag, den 6. März. c) An Vermieter, die Mietbeträgc abbolen. Dienstag, den 7. März. Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, statt. Die Unterstützungen dürfen nur an den vor genannten Tagen abgeholt werden. _ 1444E kftädt. S^rbeitsnachideis 'giessen. Asterweg 9. 1445B Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgeberu. 1 Gartenarbeiter, 1 Kernmacher, 5 Dreher, 8 Schlosser, 1 Heizer. 4 Gerber, 2 Schuhmacher, 1 jung. Wagner, 1 Schneider, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Tapezierlehrling. 1 Photograph für Negativretouche, 1 Verkäufer, 1 Schriftsetzer, 2 Schuhmacherlehrlinge. 1 Buchbinderlehrling, 1 Bäckerlehrling zu Ostern 1916, Allein'.nädchen, ein Hotelhausdiener, 2 Hausburschen. d. bei auswärtigen Arbeitgebern: lOSchlosser, 1 Maschinist, 10 Werkzeugdreher, 10 Modellschlosser, 10 Maschinenformer. 10 Etsendreher und vier Arbeiter zuni Bedienen von Bohrmaschinen. 10 Möbeltischler, 15 Holzbildhauer, 5 Stuhlschreiner, 6 Drechsler. 5 Holzbearbeitungsmaschinenarbciter, 1 Schuhmacher. 1 Bureaugehilfe, 15 Arbeiter für chem. Fabriken, ein Bäckerlehrling, 1 Dienstmädchen für ländl. Pfarrhaus, 1 Alleinmädchen. Es suchen Arbeit: 1 landw. Zlrbeiter mit Frau, mehrere landw. Arbeiter. 1 Tapezierer. 1 Papierstampfer, 1 Metallformer, ein Kellner, 10 Putz- und Laufsrauen, 4 jugendl. Llrbeiter, 1 Metzger, 2 Schreiner, 1 Haushälterin. 1 Köchin, zwei Dien'i- und Zimmerlnädchen, 1 Biiglerin. 1 Dureau- aehilfin. 1 Kaufmann für Koloniallvnrenfach, 1 an der linken Hand kriegöbeschädigter Arbeiter auS der Umgegend als Kassierer, Bote oder dergleichen, mehrere Kriegsbeichädigte, 3 Schlosserlehrlinge, 1 Ntechaniker- und 1 Schuhmacherlehrling. ^il)jlM»m!M a!MiLiMUL»MUmiliimilllilillliiii»illlllllillllllltiliiillliiiiiiiiii!!iiiiiiiiiiiiii i iiiMi.. =1 1 . iz&rDr ‘t Hierdurch die traurige Nachricht, dass unsere liebe Pflegemutter Luise Walb geb. iindenstroth nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme mitteilen. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Familie Heinrich Steller II. Steinbach, den 25. Februar 1916. 1-155 Die Beerdigung findet Samstag, den 26. Februar, nachm. 3 1 /, Uhr, vom Sterbehause, Ernst Ludwig-Str. 1, aus statt. Fraueupulkd dev Deutschen Kolonialgesellschast Mlz. 8 icßkn Bortrag Donnerstag, 2. März 191«, abends 8 1 /* Uhr in der Aula der. Universität Herr Dr. (H. Vöhrirrger Meine Erlebnisse währen- -e§ Krieges in Kamerun un- in -er englischen Krtegs- gesangenfchast. ^cr Vortrag dt zugunsten der durch den Krieg in Mot geratenen Anucdlcrsamilicn unserer Kolonien. ^Ä^lt Mk. 1.00. Mitglieder gegen Vorzeigen der Einladungskarten .,0 Psg. Schüler und Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg. (1447 Die Beerdigung des Leutnants d. Res. W. Mosler erfolgt Sonntag, den 27. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus. ,'1457 Ordentliche Hauptversammlung Samstag, den 26. Februar 1016, abends 8'/. Ubr. im Gasthaus „Zum Pfälzer Hof". Tages-Ordnung - 1 . Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 6. Ersatzwahl des Vorstandes. 4. Vahl des .stechnungsprusungSausschnsses. 5. Etwaige Anträge gemast $ L.4 Abs. 3 der Satzung. 6. Verschiedenes. um znhlttitikS ii. MlWcs Grfjtcincn ivirö aelictcn Ziesten, den 10. Februar 1916. Der Vorstand. Die Rechnung liegt bei demVorsitzenden, Herrn A.Dickore, L-chnnzemtratze 8, vom 16. Februar 8 Tage zur gefl. Einsicht der Mitglieder offen. iq*25 Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergesslichen Mutter | trau Elise Braun Ww. sagen wir allen innigsten Dank. Irr tiefster Trauer: 1442 Die Hinterbliebenen. Giessen (Glaubrechtstrasse 5 I.), den 25. Februar 1916 Danksagung. Blumenspen(fen b bef U dem° T o do °' u ii*serer hebe^guten^SehwEter Louise Thyssen sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. In o- an7 P?h°Zw£V MaSB ? u.der stanken wir der geehrten Familie Frau rat .?• 1 61 u', e F rosse Aufopferung und Fflege, welche sie unserer lieben Entschlafenen angedeihen liess. 07894 Familie Thyssen. Cöln, Cöln-Ehrenfeld, den 25. Februar 1916. Papier LUDWIGLASARU - Bindfaden - Kordel - Packstrick© - Fleclitschmnir erstklassiges süddeutsches Fabrikat, la. gezwirnte Ware von größter Haltbarkeit ä M.2.80 per Kilo, freibleibend ÜWietlerverkäafer erhalten entsprechenden Rabr.it!! s Asterweg 53 Fernsprecher 505 668 Stets zuverlässig ol« altbewährtes Hausmittel bei.Husten und Heiserkeit sind die seit 70 Jahren eingesührtea TCAURflT i£M Sie feilten immer in der Hausavotheke fein, uw sie bei (frfit* tungen in der Familie zur Hand zu hoben. Wybert- Toblettcn schützen sicher vor den ofi ernsten Folge» eines Hustens oder Katarrhs. Schachtei mit 400 Tabletten in allen Apotheken und Oroqerien Mk. 1 .—. Warnung vor Nachahmungen! — Verlangen Sie stets .WybcrF. Bekanntmachung. Die Holzucrsteigerung vom 23. l. Mts. i,t geuehmigl. Abgabe der Abmhr,cheme voni 3. März l. Is. ab. Holz- ubermelsung und erster Fahring am gleichen Tage. -rreis a. d. ^da., den 24. Februar 1916. Grohh. Oberförsterei Treis a. d. Lda. I. B.: T r a u t w e i n. 1402 B Ausstellung der Aliceschule im Nebengebäude d. alien Schlosses, Sonnenstrasse 2 Freitag:, 25- und Samstag, 26. Februar ===== von 1« bis 6 Uhr ==—- Schneider-, Weißzeug-,Stick-und Bügelarbeiten Eimiritt frei! ( 1417 ] Eintritt frei* lljMIjjMMüIilhlllii'hllllllllilHiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiHiHiiiii.. PuSwer*! dack Himbeersaft- Brame- Honig- Kakao Limonade- t Bndding- Eterkuchen- Salizpl- Ers- Vanillin Vanlllcsaucc-Pulver uiw. empf. Adier-Vrogsri«. LvltersvvgZF, 0tto8chsai. ^a Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Eberstadt für 1916 liegt vom 25. Februar ab eine Woche lang auf unserm Amtszimmer offen. Innerhalb dieser Frist kann mündlich oder schriftlich bei uns Einsprache erhoben werden. Es ist die Erhebung von Umlagen beschlossen, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben Eberstadt, den 22. Februar 1916. Großherzogliche Bürgermeisterei. Goebel^ | Holzversteigerrrng» Donnerstag, den 2. März l. F., vormittags 9 1 /« Uhr. werden tn der 9aitgolir'schen Wirtschaft am Bahnhof zu Rleder-Oblneu aus den Distrikten Junger Zwilling 1, 3. 6. 7, Unterer Haagkovi, Hirzkops, Aller Zwilling 1 und 2, Vorderster M öpfcl, Mühlberg 1, 5, 7, Sandberg 3, Hofstrauch. Haag. Pfeifensack, Oberer Haagkopf und Dornkrätzer der Forstwartet Rteder-Obmen versteigert: Stämme: 1 Buche 2. Kl. - 0,89 Fit,n.. 2 Buchen 3. Kl. = 1,77 Fstm., 3 Kiesern 3. Kl. -- 2.84 Fstm. 8 Kiefern 4/Kl. --1.68 Fstm., 76 Fichten Dcrbstangcn—5,41 Fstm Rutz- icheitcr: 13 9km. Eiche «2,5 und 2 Mlr. lang», 2 Rm. Esche Ellnd und 1.5 Mir. laug», 17 Rm. Fichten (3 Mir. lang). Nupknnppcl: 4 Rin. Etctien <2 Mtr. lang», 6.5 Rm. Eichen l4 Mtr. laug, mit 82 Stück Deichseln', 4,5 Nm. Eschert 14 Mtr. lang, mik «>2 Stück Dö chselit». 15 Rm. Fichten «3 Mtr. lang». Ferner Brenubolz, ScNciter, Rm.: 273 Buche. 11 Eiche l6 rund», 1 Mastlwlder, 2 Birke trund», 19 Kiefer (rund». 5Fichte. Knüppel. Rm.: 142Buche, 191 Hainbuche, 10Esche, 83 Eiche, 24 Kiefer. 10 &irdje. 5tn ii p vclr ei sig,Rut.: 4Kieser, Fichte ttn Schichten». Reisig, Rm.: 225 Buche, 206 Eiche, stocke, Rm.: 58 Buche <4 sein gespalten», 23 Eiche (2 fein», 18 Fichte. Die blau ullterstrichellell Nummern werden nicht versteigert. Auskulift erteilt Grosth. Forstwart Birken- stock zu Obergrubenhach. Post Rieder-Ohmen. Grünberg »Hessen», den 22. Februar 1916. Grosth. Oberförsterei Nicdcr-Obmen. Schneider. 11453V Jagd-Verpachtung. Die Jagd der Gemarkung Lützellinden, 882 ha einschl. 115 ha Wald, soll am Mittwoch, den 22. März, nachmittags um 2 Uhr, auf d'em hiesigen Nathans vom 1. April d. Is. ab auf 9 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet ist von Bahnstation Großen- Linden zirka 2 Kilometer, von Dutenhofen 2 1 /, Kilometer entfernt. Die Ve^iachtungsbedingungen sind bei dem Unterzeichneten offen gelegt. Lützellinden, den 22. Februar 1916. Der Jagdvorsteher. Hoßbach. _ 141% liefert In Jeder gewUneoMei Ausstattung stilrein u.preiswert di« BrUbl’ssbe Uuv.-DrwUrei Zur Saison Amcrikau.. irische Dauet> brand-. Regulier-. Koch- Ocsen re. nur betvährteFab- rikate empfiehlt zu billigsten Preisen. Edgar Bomnann Eisendandluug. 139 ist in Giessen jetzt in den meisten Lebensmittel-Geschäften das Liter zu Mk. 1.20 empfehlen wir: Fertige Kleider “ *• l50 °- l800 - 21 . 00 , 23 . 00 , 27.00 Mit kleinem Preisabschlag fertigen wir die Kleider auch nach Maß Große Auswahl in an 1053a Kleiderstoffen, Besätzen k ,:l Zutaten Zur Selbstanfer tigung halten wir tllstein-Schnlttmnster in allen Grössen vorrätig —- Ffir (Cnahpn Oberhemden. Vorhemden, ■ üi Ä\S3dyC0l Kragen ManschettenJaschen lucher, Handschuhe, Hüte, Hosenträger und Krawatten Gebr. Imheuser zu erhalten. Stroh hüte z^Um arbeiten, Umfonnei? bittenwirunsjetzt schon zu bringen. 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Fcbr. 1916, abends 8 Ubr: Auster Abonnement! Gewöhnt. Preise lermästigt» Einziger m 3c u 2^“ Neues Programra "tax Sonntag.27 Februar19l6 nachmittags 3*/* Ubr: Gewötinliche Preise! Gesamtgastspiet des Hoftheaters Darmstadk. Der tolle Hund Lokalvosse mit Gesang und Tanz von Ernst Elias Niebergall. lBerfasser des Dalterich». Ende gegen 6 Uhr. Abends 7'/r Ubr- 3iCUbe iÜei„ c ^ CUl,C,<: Dös Glücksmädel Zolksstück mit Gesang und ^anz tu drei Akten von Mar R'Mnn und Otto Sckiwartz. von Otto Schwartz. Ende nach 10 Uhr. ^Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen der allen Dorstellungen lauster bei ^E^or"ellnngen»aus2.und Lsperrittz nur halbe Preise