m. 41 Der Gietzener Avzeiger erscheint täglich, mcher Sonntags.— Beifügen: viermal n>öd!C7itlid) GieherlerKarnittentztÄtter; jiüennQlnjödwULKtt«» blatt fLr-enrtrris Sietzen (Dienstag imötzre irng) ; zweunrrl mormtl. Lrmd- wirlschafttiche-Lerlsragen Fenstpi-ech - 'Anschlüsse: fü^di^Sch-riitlellungW Lerbag.GefchäitssteNeSI Adresse für Dralstnnck)- richten: »Q14 bis nriilirttt der vor Ausbruch des Krieges be- 46-/^Millchrdm^°^ ^ ^ ^ säns Monate 1914 aus Die englische Blockadevcrschärfung. Vchr, Wie ein Londoner Gewährsmaim der „Vo,i Ztg. bchnchtet, fei es über die Frage der Blockadevei-übch--- Kabinett zn ch e?n ften M e erfift + ^rf ^komrnen, daß Greys Stellung Hilfe' fnmrmtn h ^ Neuttalen dadurch zu der^ S 8? ^rch ernstlich gegen den englischen Plan K?eise^ÄS f 3t n Fast alle politischen Mfttel ^Abttir una Mockadeverschärfuirg als einziges £r; l L ^ur ^vrurzung des Knegcs und verlangten Absckiliestuntr Yl -P äfen durch di- cnglifßK Flotte ffi ^ krrtinert. weil er sich diesen Ford^ingen wideAbe Dre Verhandlungen mit Amerika. d sh t n g t o n , 17. 7 (ebr. lV)TB Nilb.tamitii'b ^ düng des Reuterschen Bureaus' Graf Bern stör ff bat bif kchte Konzept der definitiven Nott -veutlaflands über die „LufitaniM^-Fraae übergeben Dnfir, sind Abänderungen des Textes enthalten, die von der amerikanischen Regierung vorgeschlagen wurden, und eine Ab- anderung der deutschen Regierung. Amsterdam. 18. Febr. filLTB. Nichtamtlich s Gin h-e„ges Blatt gibt folgende Meldung des sLshingtEr Korrespondenten der ..Times" wieder: Wie zu erwarten ^nds N ** ^ c 9 kr “"3 d°r Vereinigten Staaten. Vlands Plan, bewaffnete « a n d c ls s chj f sx war Deutsck . ._ ^ ^ t ohne War n un g>u versenken, gutzüheißem Nach der gestrigen Beratung des Kabinetts wurde inoffiziell sot- £!> b «, r ®2l d} 13 veröffentlicht: Obwohl die Negierung bei de^ An-rcht bterbt, daß Handelsschiffe nicht bewaffnet wer- oen mllen, wie tn einer mroffiziellen Aufzeichnung an die yin erten gesagt wird, sieht die Regierung ein, daß es Gesetz ohne Zustimmung M.tin rrrnnri-oi Sz-tf”. allrr rt Uhren on tnternati vital .. ^ kn ftländP:n. Man erwartet, daß Was- Draußen vor den Toren ist die Harmlosigkeit dem Sturm zu lästig geworden. Da hat er sich mit lanaen Sprüngen in den Wald geworfen und stellenweise bitterböse üinge gettieben. Dem Schkiffenberger Wald ist er an dem alten Windbruch links der Landstraße in die Seite gefahren. Zu vielen Dutzenden hat er dort die braveii Tannen die ihnr den Weg in den Wald sperren wollten, zur Strecke gebracht; wie eine breite Mlahd liegen die schlanken Stämme als ob in einem riesigen Feld die Sense zu den ersten Schwüngen ausgeholt hätte. Und es braust mit ttesem Orael- ton in den Kronen der Kiefern und den Fichtenwilpselu Dürrholz prasselt zu Boden, ächzend biegen sich die geplagten Stämme unter der unsichtbaren Faust. Manchmal überhallt ein Krachen das machtvolle, an die Branduna gemahnende Rauschen; dann hat der Sturm eine Tanne deren Wurzel treu ihre Pflicht tat, kurzerhand wie ein Streichholz mitten durchgebrock)en und die eine Hälfte in die erschreckten Nachbarinnen geworfen. Und wieder fährt die Windsbraitt, dicht eingehüllt in dicke Schneeschleier, einher und verhängt auf Minuten das Bild der Zerstörungswut, in der sie sich eben iioch gefiel. ... Schnee und Regen waren fast drei Tage und drei Nächte mit kurzen Pausen des Sturmes treue Begleiter. Kvaun hatte der Wind den Himmel blank gefegt, dann führte er wieder neue Wolkeuberge über den Horizont. An der Lahn sieht mans, welche Wassermengen der Westwind durch die Luft hercrngeführt hat. Lehmgelb^ quirlt die schmutzige Flut "um die Brückenpfeiler de Veranstaltunsen rverden schon jetzt Vor- vesteUuttgen enl.gegengenommen. 191 im Feld». Als im August i n ^nig ausorach. trat unser Volk, so führte gestern abenb i.u Kauhnanmschen- und Ortsgcwerbcverein Liz. Tr. Schwarz- lß 5 ( \ 1Tt / m sauz neues, nk aeahntes Verhältnis l n ® ott / Veien, wurde jedem zum hat sich das religiöse Leben bei uns daheim, zurücktratt.n ^w^ rlandes und damit die Furcht des Einzelnen Ä I .S- 2 ^ schonen Hohe der ersten Kriegsmonaw Nutten tonnen. Anders ist es an der Front Dort wo ein trhpn Mt ^hVbl- .^Een Tod und Leben wan- ^ fL der Gchante an die E^mgkeit nichts von seiner ernsten Ein- klhltknn Soldat, tn welchem Range er auch V geworden: auch der, der vor dem Kriege von Gott und Scelenlebm nichts wft,en wollte. Eine eigene stark- me gekannte Gläubigkeit strömt durch die Herzen unserer ^grauen; und was diese Gläubigkeit noch viel toichtig^. und ergreifender macht: Unter der Faust des Ktteaes baben ^ ärtsifc^en den .Konfessionen in einer Art verwischt daß man versucht ist von einer ganz neuen, deutschen Retigion zu sprechen: so gletchmaNig und friedvoll ist das religiöse 8 iel^in dem sich Protestantismus und Katholizismus ftnden. Als der KÄeg begann, war letzterer zur Erfüllung seiner Pflichten im SÄ ^i, CI r lü ^ rer lvundervollen Organisation^ hat die f irc ^£ A)re Be-kcn hinaussenden können, NM ihres ^ ftttwnt zu walten und namentlich auch nicht den gehler der protestantischen Kirche begangen, wegen Bettretungs- ^^bbim solche, die sich im Felde in die Seeleti Soldaten emgelebt hatten, wieder abzuberufen. Auch die binaMa^swickt^M^^ ^bse — zum erstenmal — Feldrabbincr S r w ^obchen dem Soldatentum so lierrscht auch Geistlichen alter Bekenntnisse eine aus gegenseittaer Hochachtung und der Gemeinmmkeit der hohen Ziele fest aearüi-- Dafür führte der Redner einige hübsch- B^iweele an. Drerzehn lange Mauerte hatten ein katholischer und 5-eldgetstlicher dasselbe Kämmerchen tm ftetmd- schastlichen ^nvcrnehmen geteilt: als einem evangelischen Pfarrer b mbk worden sei, sei ein Anttsg^nofte II Xa 3 F^ahren und der katholische Kollege labe Patp gestanden; bet deti regelmäßig stattfindenden aroßeii §oulermzen der beiden Hauptseelsorgegebiete im Westen erörterten bk mi(i ?r H ?^21-^ ö “ rd} getrennter Gemeittschastlichkeft ote Milttar-kitchlichen fragen. Was das Aeußere der Seeliorae a 3t K 1° KP 1 bie Katholiken wegen der Glaubens- Brch^bs^olkerunng weit im Votteil. Ihnen ständen b t ie lülsretche vand des Volkes zur Versü- Fung. Schwerer hatten es dte Protestanten, die für ihre Gottesdienste m<, ten,' ^nur Wirtschafts-, Vereins-, Kino- oder Bahnhöfssäle H äur ^rfugung hätten oder die religiöse Handlung im Frnm vornehmen müßten. Rührend sei es dabei ausnahmÄs zu beobachten, wie imsere Soldaterr mit ganzer Seele btt her" nen, tme sie stundmwett zum Gottesdienste herbttpilgertcn wtt ckm tn Bemühen zu verschönern trachteten dsrch ÄL schmucken der vrvfanen Orte, die ihm meistens dienen müßten wir sie r^SLler Schwierigkeiten für die unumgänglich nvtwen: vaLme^ S? Begleitung der Gesänge sorgten und ohne Slun- Nahmc, mcht nur an ^agen vor Kampf und Schlacht, das Abend- ^ Sfnb "/W feierten. Eine wunderbare Macht habe das Kirchenlied, namcittlich da-, evangelische, da draußen gewonnen „Ern feste Burg ist unser Gott" sei der Ehvral für Rrot/ttwnivn und Katholiken geworden. Wie tief das religiöse Bed-Enns bin cd,te Pietät, im Herzen unserer Soldaten Wurzel geschiage^^bcn davon gtie Befonberö’ auch die crgräfmhe ?W geuguii mü btt fe d'' Grabstätten ihrer gefallenen Kameraden umheawn und schniucktNU Kein größerer Schmerz könne unseren Feldgrauen zu- als Ivenn sic aus den Erzählungen aus der Heimat .Kommender- Horen muhten, dag nian dort chrer nicht mehr ?]7 9 r lnt '2ebet gedenke. Wir zu s7uü Ichlvu der Redner, müßten uns rüsten das mcßlich wertvolle Kapital an in Not und T^>d Glaubensstärke, das draußen im Donner der Kanvnm ^chf7 mit reiner Hand und osfmem Herzen zu empfangen- d«m^?uz ' n ü lf,e u t n,tr i sittliche WicdcrgebuF herwrge^n -*■& dxr kiiy. srizzwvten AusMrnngcn des Redners, ^r chchi die Lichtieitcn zeichnete, sondern auch die allerdings svrr- lichen Schatten nicht unerwähnt liest, bedeuteten einen wahrl^rft herz-rsinfchenden Beweis dafür, wie unrecht diejeni^n ha^ ^ft uusereii Schützengräben würde £ S Vcrimldernng der Sitten ihren Ausgang nehmen. Was derRedn» m seiner temveramentvollen. von einer Fülle von ^<£ 4*5- d-ri-UNl und Einzelbildern belebten Art vortrug. l°!mte nmEnl che.'kugcn darüber ofstien, Last es da draußen mit Pulver und tob die ganze Tiefe und EchtIM veiit,chen -vollens und Glaubens dazu gehört, eine» soläzen Kampf wie den unfrigcn durckizn,echten. Fum Schlüsse reiate ^°l°n«e U. W 6 ft SÄ® Ä Wtrkungskretse, der dem Grvßberzogtum Hessen an Ausdechinng kaum nachsteht ^>etne gefühlswarmen, manchmal von köstlichem ,°. »ä ‘driäs •* ? 'ä* ns bic Dienstpflicht de? Fra'm'^ähL im* 18. Febr. Unteroffizier Heinrich B ö ck von hier wurde, nachdem er schon vor längerer Zeit mit dem Eisernen« Kreuz ausgezeichnet worden war, die Hessische TapserktttsMedaille verliehen. — Ein vor wenigen Tagen von hier entwichener französischer Kriegsgefangener wurde schon nach wenigen Stunden in Nidda festgenommen. Hessen-Nassau. --- Frankfurt a. M., 18. Febr. Von 146 Bewerbern mn den durch den Tod des Stadtrats Dr. Flesch erledigten Posten eines besoldeten Stadtrats sind zwei auf engere Wahl gestellt worden. Die Mehrheit des Magistratswahlausschusses entschied sich für den Sozialdemokraten Dr. Lindemanu aus Stuttgart, die Minderheit für den hiesigen Magistratssyridikus Dr. Hill er. Dr. Ltndemanns Wahl ist damit gesichert. Er wird der zweite sozialdemokratische Stadtrat im Frankfurter Magistrat. Die Wahl findet am kommenden Dienstag statt. — Beim Spielen stürzte in der Vogelsbergstraße der neunjährige Sohin des Schlossers Eichelmeher zu Boden und schlug mit dem Kopfe gegen den StraßenbordsteiTr. Er erlitt einen Schädelbruch, dem er nach kurzen Augenblicken erlag. — J!n seiner Woh^ nung in der Sönnneringstraße tötete sich gestern früh ein siebzigjähriger Greis durch einen Schuß in die Schläfe. — An orei Taschentücher erhängte sich gestern morgen in einem Neubau an der Untermainbrücke ein älterer Mann. = Höchst a. M., 18. Febr. Auf dem Bahnhof fuhr gestzrn nacht ein Rangierzug einem Güterzug in die Flanke. Es entgleisten sechs Wagen, wodurch ein Hauptgleis nach Wiesbaden gesperrt wurde. Der Sachschaden ist nicht unerheblich, Menschenleben kamen nicht zu Schaden. Das Unwetter. qu. Aus dem südwestlichen Vogelsberg, 18. Febr. Ein großes Unwetter ging am Montag abend über unsere Gegend nieder und richtete vielwärts großen Schaden an. Insbesondere wurden die Ziegeldächer der Häuser stark beschädigt. Mit dem stürmischen Weiter war ein heftiges Gewitter verbunden. □ Marburg , 17. Febr. Vergangene Nacht wüteten im Lahngebiet wieder hefttge Stürme, die an Bäumen, Häusern imd den Leitungen der Elektrizitätswerke großen Schaden anrichteten. Viel fach wurden die Neuste umgeworfen, so daß heute früh große Betriebsstörungen eintraten. In der Mittagstnnde wurde be kaunt gemacht, daß die Straßenbahn ihren Betrieb ein-! stellen müsse. Das Hochwasser, das infolge des anhaltenden Regen- und Schneewetters eingetreten ist, hat das gesamte Lahn und Ohnttal, nebst den Seitentälern, in einer Weise überflutet, wie es seit langen Jahren nicht zu verzeichnen war. Viele Land- sttaßen stehen weit unter Wasser und einige Dörfer, wie Wenkbach, ArMnstein, Ittrth, Bürgeln usw. sind kaum xu erreichet. In Kirch- harn drang das Wasser ebenfalls bis in die Stadt hinern, das gesamte Ohmtal bis nach Schweinsberg und Wetter bildet einen großen See, aus dem Amöneburg wie eine Insel herausragt. o-o Vilbel, 17. Febr. Der anhaltende außerordentlich heftige Sturm in den letzten Tagerl hat hier großes Unheil angerichtet, indem er mc h r er e] D ä ch e r von Häusern wegsegte, unzählige Glasscheiben zertrümmerte, viele Bäume entwurzelte und aus der Landstraße einen Möbelwagen umriß. F. c. Groß-Gerau, 17. Febr. Während des gestrigen furchtbaren Sturms war der 42 Jahre alte Maurer Diehl von Nauheim mit anderen Holzhauern mit dem Fällen von Waldbäumen im Gemeindewald beschäftigt, qls du^ch den Sturm ein eben erst angehauener Baum vorzeitig umstürzte und den verheirateten Diehl so unglücklich am; Kopfe traf, daß der Tod sofort cintrat. Wut. Kirchhain, 17. Febr. Nachdem Montag abend ein Gewitter mit starken elektrischen Entladungen und gefolgt von einenr wolkenbrnchartigen Regen durch das Ohmtal gezogen war, folgte gestern ein heftiger Sturm., der in den Wäldern und an den Straßen allenthalben Schaden anrichtete. Bäume wurden entwurzelt, Dächer beschädigt und an zwei Stellen stürzten Maste der elektrischen Leitung um. Es entstand Kurz sch l u ß und die Lichtzuführung wurde unterbrochen. Der in großen Maßen gefallene Schnee zerfloß bald und im Ohmtale trat wieder Hochwasser ein. ul. Limburg, 17. Febr. Die Lahn ist abermals um ein Beträchtliches gestiegen, so daß die Hochwassergefahr für die angrenzenden Stadtviertel beängstigende Formen annimmt. So ist der Weg von der Ober- zur Untermühle völlig unter Wasser gesetzt, ferner sind die Keller einzelner Häuser schon unter Wasser. Auch die Aue ist zum großen. Teil in einen See verwandelt. ul. Diez, 17. Febr. Die Lahn ist stark gestiegen. Heute vormittag betrug der Wasserstcrnd 5,06 Meter gegen 2,60 Meter am Dienstag abend. Das Wasser steigt noch. £ Fulda, 17. Febr. Die Fulda und ihre Zuflüsse sind, hauptsächlich infolge der aus Rhön und Vogelsberg zuströmenden Wassermassen, stellenweise wett über die Ufer getreten, so daß an manchen Orten die Verkehrswege gesperrt sind. Im oberen Fuldatal ist der an Wesen und Aeckern entstandene Schaden beträchtlich. g. Es ch we g ea. d. Werra, 17. Febr. Gestern nachmittag wurde durch eine vom Sturm umgewvrfene mächtige Pappel der 70 jährige Landwirt Probst aus Altemünden erschlagen und seinem 32 jährigen Sohne wurden beide Unterschenkel gebrochen. i. Köln, 18. Febr. (Drahtber.) Der Kölner Rheinpegel ist bereits auf 5 l / 2 m gestiegen. Der amtliche Hochwassernachrichtendienst wurde eingerichtet. Das Hochwasser hat in den wetten Rheinebenen große Verkehrsstockungen hervor- gerufen. Im Wuppergebiet sind zahlreiche Betriebe stttl- gelegt worden. Auch die durch den Sturm verursachten Telegraphenstörungen sind noch nicht behoben. Der Fernsprechverkehr mit den meisten Orten Süd- und Mitteldeutschlands ist noch nicht wieder hergestellt. Hamburg, 17. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die Sturmflut erreichte ihren höchsten Stand nachts zwischen 3 und 4 Uhr. Das über das User getretene Wasser des Hafens ü b e r s ch w e m m t e die in der Nähe gelegenen Straßen und trar in die Keller, aus denen die Bewohuer flüchten nrußten. Zahlreiche losgerissene Fahrzeuge trieben führerlos auf der Elbe umher. Tie Feuerwehr war ununter brvchen tättg, um das Wasser aus den Kellern zu pumpen. Morgens ging das Wasser zurück. In Altona war das Wasser in die Maschinenräume des Elektrizitätswerkes gedrungen,, was einen Sttllstand des Betriebes zur Folge hatte. Die Straßenbahn konnte erst morgens um 9 Uhr in der gewohnten Weise verkehren. Menschenleben waren, soweit bekannt, nicht gefährdet. In Glückst adt war die Sturmflut in der vorigen Nacht so hoch, wie seit Jahrzehnten nicht. Das Wasser erreichte drei Meter über den normalen Wasserstand. Der starke Seegang richtete an den Holzkohlenlagern im Außenhafen großen Schaden an. Tie Mole ist zerstört worden. A Kristiania, 17. Febr. Seit gestern tontet ein Schnee orkan über Westnvrwegen. Man fürchtet für die Schifscchrt; vor Ulsire bei Haugesund ist heute ein großer Segler im Orkan ge kentert. Bei Wvpervik wurde erne gefährliche « n o X tf # e 90t in« ausgesucht: es ist anKnnehmen, daß der Sturm wiederenglische Minenfelder losgerissen hat und gegen Nonoegen treibt. Me Te^epyonoervtnDlung Kristiania—Kopenhagen ist unterbrochen, die Züge erleiden große Verspätung. __ vermischte». ' V r o m b c t g, 17. Febr. (Priv.-Tel.) Gestern früh wurde in Jonnndors bei Woyschin, der „Ostdeutschen Presse" zufolge, die Witwe Ottilie Lyck ermordet aufgefiinden. Vermutlich liegt Raubmord vor. Die Ermordete hatte anr Tage zuvor eine Nachzahlung ihrer Pension mit 500 Mk. erhalten. • Amsterdam, 17. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Ern hiesiges Blatt gibt folgende Meldung des New Yorker „Trmes"-Korrespondenten wieder: Bei einem Brande in Brooklyn sind drei britische Dampfer, die für die Alliierten befrachtet wurden, und 30 »arten und Leichter bis auf die W a s s e r l i n i e abgebrannt. Als der Brand gelöscht roa?, war der Anlegeplatz mit vielen Waren eingestürzt. Der Schaden dürste 12 Millionen betragen. Handel. -tz Groß-Gerau, 17. Febr. Die K o n f e rv e n f a b r i k .Helvetia" konnte infolge reichlicher Heereslieferungen für das letzte Geschäftsjahr die Dividende von 6 auf 8 Prozent erhöhen. Tie Fabrik beantragt die Erhöhung des Aktienkapitals von 750 000 Mark aus 2 Millionen Mark. ■ _ Märkte. [] Ma rburg, 17. Februar. Der heute hier abgr- haltene erste diesjährige Sch weine mar kt, der nur scklioach beschickt war, mußte wegen der Ueberflutung des Viehmarktplatzes auf den Straßen vor der Vorstadt Wett>enhauscn abgehalten werden. Bezahlt wurden für 6—8 Wochen alte Ferkel 70—110 Mk. imi> für Läufer je nach Größe 'und Qualität 150 bis 170 Mk. das Paar. Trotz der hohen Preise ging der Handel flott. Wctteraussichten in Hessen am Samstag, den 19. Febr. 1916: Unbeständig, Niederschläge, etwas wärmer. Letzte Nachrichten. Zum Fall von Erzerum. Berlin, 18. -Febr. Das „Berliner Tageblatt" schreibt' Tie strategische Bedeutung von Erzerum ist, obschvn der Platz den Ausgangspunkt wichttgev Verbindungen nach dem Schwarzen 'Meere und nach den dem westlichen und südlichen Tette Armeniens führenden Straßen bildet, nicht allzu groß. Schon die Hochgcbirgsnatur des Landes, welches das verhältnismäßig schmale Plateau von Erzerum umgibt, bringt es mit sich, daß einem weiteren Vordringen nach Westen sich immer neue Schwierigketten, die einem zähen Verteidiger zum Vortett gereichen müssen, entgegenstellen. Erzerum liegt, was nicht zu übersehen ist, im äußersten Nordostwinkel Kleinasicns, das ein außerordentlich gebirgiges Ländergebiet darstellt, und es besteht kaum die Gefahr, daß gm dort aus die Russen zu Operationen von mehr als lokaler Bedeutung übergehen könnten. Das griechische Heer. Ko n staut inv pe l, 18. Febr. Bon gut unttwrichbeter griechischer Seite wird nrttgetettt, daß der griechische Generalstab beschloß, den Bestand der griechischen Armee aus 500000 Mann zu erhöhen. Die Ententekonferenz in Paris. Lugano, 18. Febr. Nach der Turiuer „Stampa" wird bae Konferenz der Ententemächte in Paris am 27. Februar zu samme n- treten. Nach dem „Mcssaggero" wird Italien dabei wahrscheinlich durch den Minister des Aenßern, Sonnttw, und den General- stabschef General Cckdorna, unterstützt von dem ttalrenpchen Gesandten in Paris, Tittoni, und vom 2. Generalstabschef Porro vertreten sein. _ «l. 3i;ü. Klä; knabensch., v. 1. März gesucht. Schriftl. Angeb. m. Preisang. u. 07753 a. d. Gieß. Anzeig. erb. Ost-Anlage 39 neuzeitl. einger.sonnige 6-Z. Wohng. m. Zubeh., Badez. u. Gartenantf. l.Aprilz.verm. Näh. Sslterswei 52 II. 979 6 Zimmer 333] 5- bis 6-Zim.-Wobng mit all. Zubehör, elektr. Licht und Gas-Einricht., Balkon re. sofort oder später zu ver mieten. Nord-Anlage 35. \ 3 Zimmer 3-Zim.-Wobn. m. Zubeh. z. 1. Avril zu vermieten. >07760 Ludwigsplatz 4, Laden. Ober-Widdersheim. Schöne3-Zimmer Wobna. mit Zubehör, der Neuzeit entsprechend, Balkon, auch Bad, in sehr schöner Lage hat zu vermieten [1238 Adolf Weis, Brauerei. 2 Zimmer TeufelslustpMchenZ eine 2-Zimmer-Wohnung mit Laden sofort zu verm. Näher. Seltcrswcg30. 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Gestern abend entschlief sanft nach schwerem herzensgute Mutter, Grossmutter, Schwester und Sc Frau Geheimrat geb. Emmelius In tiefer Trauer: Carl Haberkorn Clara Wolff, geb. Haberkorn Hans Wolff, Gr. Kreisrat Hans Carl Wolff Elisabeth Wolff. Giessen und Oppenheim, den 17. Februar 1916. Blumenspenden sind nicht im Sinne der Verstorbenen. findet in der Stille statt. Die Einäscherung 1226 Todes-Anzeige. Heute morgen entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Schwiegermutter, Grossmutter, Ur- grossmutter und Tante Frau Anna karg. Gilbert Ww. geb. Rinn im Alter von 87 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Gilbert Familie ßepler Philipp JLöber Familie Rinn. Henchelheim, den 17. Februar 1916. mg Die Beerdigung findet Samstag, mittags um 1 Uhr, vom Sterbe- hause, Sandweg 10. aus statt. empfehlen wir: Mittwoch, nachts 12V» Uhr, entschlief nach kurzem, schwerem Leiden in der Klinik z,i Gienen und^Neffe ^ @dÖnct,cn ' Brüderchen, Enkelchen Zritzche« im Alter von 2 Jahren. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen- Fr. Ringleb, z. Zt. im Felde. Lollar, den 18. Februar 1916 . Die Veerdiguna findet Samstag, den 19. F-ebr mittags 1 Uhr in Lollar statt. ?07767 Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer teuren Dahingeschiedenen sagen innigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen I. d. N.: Konrad Nau. Gießen, den 18. Februar 1916. Danksagung. Für die vielen Beweise, herzlicher ^eil- dem schweren Verluste meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Hrau Luise Hahn geb. Schimmel für die zahlreichen Blumenspenden und mgsten Danr" mix **** unseren in Die tieftrauernden Hinterbliebenen- «angierführer Ludwig Hahn und Binder. Heuchelheim, den 18. Februar 1916. 107772 F-ur die uns bei dem Hinscheiden unserer teuren Entschlafenen erwiesene Teilnahme sprechen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank aus. Im Namen der- tieftrauerndcn Hinterbliebenen: Heinrich Kraushaar. Gießen, den 18. Februar 1916 1217 ! Verein für Franenstimmrecht. Oefsentlichrr Bortrag Mittwoch, 23. Februar 1916, abends 8V«, Uhr, im Saale dcS Hotels Schütz: 12371 ) Frau Adele Schreiber-Krieger: Ur «Nil lviher-ieIikllstBlshidkrFrüll. Eintritt Mr Nichtmitalieder Sv Pla. Mitalieder srri. Sammlung von Altpapier und Lumpen Die Sammlung findet statt Montag, den 21. Februar u. die folgenden Tage Es wird gebeten, die Vorräte an Altpapier und Lumpen möglichst gebündelt, die Lumpen nach Stoffarten getrennt, zum Abholen bereit zu legen Der Vorsitzende des Jweigvereins Gießen v. Roten Kreuz Wiener. 12S8 ,- T 32 p 3 Zfeinr. Jfredert c fsine 9 /lffssse/meiVerei für Damen Feinste Ausführung! ^ Billigste Preise! 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Diejenigen sind we^en El-" ^ dieses vieles noch im Rückstände hlermlt ge^nabut, die Abgabe bis zum r‘ ltn bte Stadtkasse zu entrichten. Boin Bfändu^ass^Ä^Ot das 5. Ziel zur Beitreibung, wodurch und Post,entstehen. Die Ueberweisungen im Bank- & Äs.f fr ü rfc(n ‘r ?'u„en am 4. März ebenfalls bei aeschÄbenpn m?^"^schrleben sein, andernfalls die vor- gemiriebeiie n PtandungskoNe n erhoben werden. l1222B Obe?reo 1 fdiii?p C i lUn01D - ? cö Realgymnasiums.^ nuar lÄ^^-^^ Quartierservtöbeträge für Fa oeln-ü^s.'., i/.. die nicht in der Stadtknabenschule unier- ^?c tf Cr 4 0 ^cd eie . und A.'annschaslen desLandsturm- Jnfanterw-Ersab- Bataillons II. Gietzen nndet Mo ag, im Ltad^n»^^ 01«, vormittags von 8 bis 12 Uh? Bn ^taOtyaus, Lr nnmer 4, statt. fi fc >.34 B '■holUeivcnlement vom 21. ilebruar 1882 mormrfi ' » £ L->d »eldb-sitzer die ihren Grundbesitz m! fiobr» oder «ruhwcoc» einsriediaciidcn i°dem Frühjahr bis sum 1. Mär, ds Fs aul Mcicr oöbc „nd 0,50 Meier Breite zurück,nidmeiden v? 7 mu dem Anfiigen wiederholt sut SmK L°V''F°,Ä.^^?°rba.tdluno'en au "Grund 1-10 lolnvc ße i ffrnfP«ev&en. nefeÖC8 "" l ® £lb ’ t,nfe »»“ Kletzen, den 9. Februar 1916. mohqr l e «j £ m rb S r9ermei f ter * >0- ©tune uj ai5.