Kr. 35 Der «lehener 8nzet-er erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Siehener^amilienblalter; »weimal wöchentl.Ureis- blattsürden Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweinwl monatl. Landwirtschaftliche Zeitsragen Ferusprech - Anschlüsse: sürdieSchristleiNtngll^ Verlag,Beschästsstellc51 Adresse lür Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für dre Tagesnumrner bis zum Abend vorher. Erster Blatt § X66. Jahrgang ietzener Anzeiger General-Anzeiger Kr Oherhessen Zreitag, ((. Zebruar (9(6 BezuqSvreiZ. monatl. 85 Vf., viertel- jährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.; durch diePost Mk.2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestettq. Zeilenpreis: lokal 15Pf., ausw. 20 Pf. — Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich fiir den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; iiir Stadl und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R. Zen;- Rotationsdruck und Verlag der BrM'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schristleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstr. 7. ,ßtöen : ^ Beck, sämtlich in Gießen. Bewaffnete Handelsschiffe werden als Kriegsschiffe behandelt. Eine vertrauenrerklarung für dar Kabinett Gunarir. (WTB.) Großes Hauptquartier, 10. Febr. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nordwestlich von Vimh entrissen unsere Truppen den Franzosen ein größeres Grabenstück und gewannen in der Gegend von Neuville einen der früher verlorenen Trichter zurück. 52 Gefangene und zwei Maschinengewehre fielen dabei in unsere Hand. Südlich der Somme wurden mehrfache französische Teil- angrifie abgeschlagen. Hart nördlich Becquin- court gelang es dem Feinde, in einem kleinen Teil unseres vordersten Grabens Fuß zu fassen. Aus der Combres-Höhe quetschten wir durch Sprengung einen feindlichen Mincnstollen ab. Französische Sprengnngen nordöstlich Celles (in den Vogesen) blieben erfolglos. Oestlicher Kriegsschauplatz. Bei der Heeresgruppe des Generals von Linsin gen und bei der Armee des G ne als Grafen v o n B o 1 h m e r wurden Angriffe schwacher feindlicher Abteilungen durch österreichisch-ungarische Truppen vereitelt. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts neues. Oberste Heeresleitung. Marineflugzeuge über England. Berlin, 10. Febr. (WTB. Amtlich). Am 9. Februar nachmittags belegten einige unserer Marincflngzeuge Hasen, Fabrikanlagen und Kasernen von Namsgatc südlich der Themsemündung ausgiebig mit Bomben. Der Chef des Admiralstabs der Marine. St./ZiteirclfJ* "‘Martin t'JSeure&x 1k-S //U)'Uu r !-St’Hilairf ' ** */,encci > Sj y ° . ff/l ' n c> 9 > llf T/tion/Uf firmzxoste Cahüro f alrn# V \ ' ❖fr Ar&ni/ Die Frop.t im ¥/esfee k) Champagne Mutmassliche Frontlinie. S o n b o n, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) 'Das Kriegs- amt teilt mjt: Um 3 Uhr 30 Minuten nachmittags näherten sich Zwei deutsche Sec flu gz enge der Küste von Ke nt. Wenige Minuten später fielen drei Bomben in die Felder in der Nähe von Ramsgatc und vier Bomben in die Nähe der Schule von Bvoadstairs; von den letzteren fiitb- drei explodiert. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen: auch soll kein Schaden verursacht sein, außer -an Fensterscheiben. London, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer amtlichen Meldung wurden bei dem gestrigen, auf die Küste unternommenen Luftangriff zwei Frauen und ein Kind verletzt. Eine Anzahl Marineflugzeuge stiegen zum Angriff gegen die feindlichen Flieger auf, die sich sogleich zurückzogen. Von einem Lustkampf wird nichts gemeldet. Der im zweiten Blatt näher dargelegte Inhalt der neuen Denkschrift unserer Regierung über den Tauchbootkrieg gipfelt in folgenden Schlußsätzen: 1. Unter den vorstehend dargele^ten Umständen Haben feindliche Kausfahrteifchiffe, die nrit Geschützen bewaffnet sind, kein Recht mehr daraus, als friedliche .Handelsschiffe angesehen zu werden. Die deutschen Seestreitkräste werden daher nach einer kurzen, den Interessen der Neutralen Rechnung tragenden Frist den Befehl erhalten, solcheSchiffealsKriegführendezubehan- d e l n. 2. Die deutsche Regierung gibt den neutralen Staaten von dieser Sachlage Kenntnis, damit sie ihre Angehörige^ warnen können, weiterhin ihre Person oder ihr Vermögen bewaffneten Kaufsahrteischisfen der mit dern T>eutschcn Reiche im Kriege befindlichen Mächte anzuvertrauen. Berlin, den 8. Februar 1916. 0 Wir ersehen daraus, daß Deutschland durch die ameri- ' kanischen Einwendungen und Drohungen sich nicht hat einschüchtern lassen, sondern seinen Standpunkt mit Entschiedenheit weiter vertreten hat. Ob die bedeutsame Neuregelung des U-Bootkrieges, wie sie in der Denkschrift angezeigt wird, dem Präsidenten Wilson bereits mitgeteilt worden ist, wissen wir nicht. Wir wissen jedoch, daß die Vereinigten Staaten bei früheren Verhandlungen zugegeben hatten, die Bewaffnung von Handelsschiffen müsse völkerrechtlich als bedenklich erachtet und demgemäß beanstandet werden. Wir freuen uns darüber, daß der Abschluß der deutsch-amerikanischen Verhandlungen nun keineswegs mit einer Chamade geendet hat. Auch die nachstehend wiedergegebenen Erklärungen des Reichskanzlers einem amerikanischen Journalisten gegenüber lassen an Festigkeit nichts zu wünschen übrig. Nach neuesten Verlautbarungen soll im Weißen Hause in Washington die Neigung bestehen, sich mit den Zugeständnissen Deutschlands zu begnügen. Die Tatsache, daß h e n t e sch 0 n. vor der endgültigen Beilegung der Meinmtgsverschie- denheiten über die „Lusi.ta.nia", das neue deutsche Programm erscheint, bedeutet, daß wir uns unsere Selbständigkeit in den Fragen unseres Krieges bewahren wollen. Die Flamme des Rechtes ans dem Altar des Prasi- denten Wilson mag im Bereiche der amerikanischen Staatsgewalt nnd ihres Interesses leuchten so weit sie will. Sie würde bedenklich flackern und schwülen, wenn der Präsident beanspruchen wollte, daß Amerikaner auch aus bewaffneten Handelsschiffen Kriegführender unantastbar sein sollten. Es bleiben ihm zwei Wege, alle Schwierigkeiten zu beseitigen. Entweder wird er seine Landsleute warnen, bewaffneten Handelsschiffen ihr Leben anzuvertranen, oder er. wird England zwingen, die Bewaffnung der Handelsschiffe zu unterlassen. Die deutsche Regierung hat ihr letztes Wort gesprochen; jetzt kann der Notenwechsel zwischen Washington und London beginnen! Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 10.Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 10. Februar 1916. Russischer Kriegsschauplatz. Der Feind entwickelte gestern in Wolhynien und an der ostgalizischen Front erhöhte Tätigkeit gegen unsere Vorposten. Bei der Armee des Erzherzogs Josef Ferdinand führte er wiederholt und an verschiedenen Stellen Aufklärungsabteilungen vis zur Stärke eines Bataillons gegen unsere Sicherungslinien vor. Es kam insbesondere im Abschnitt des oberösterrcichischrn Infanterie-Regiments Nr. 14 zu heftigen Vorpostenkämpfen, die auch die Nacht über fortdauerten und schließlich mit der völligen Vertreibung des Feindes endeten. Bei einer besonders umstrittenen Ver- schanzung wurden etwa 200 russische Leichen gezählt und viele Gefangene eingebracht. Auch bei unseren Vorposten nordwestlich von Tarnopol wurde in der Nrcht von gestern auf heute erbittert gekämpft. Die Russen überfielen abermals die schon in einem der letzten Berichte angeführte Schanze, wurden jedoch durch einen Gegenangriff wieder vertrieben. An der b e f s a r a b i s ch e n Grenze warf kroatische Landwehr ein russisches Bataillon aus einer gut ausgebauten Vorposition gegen die Hauptstellung zurück. Italienischer und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs \ J v. Höfer, Fetdmarschallentnant. Der Reichskanzler über die Beziehungen zu Amerika. Köln, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Kölnische Zeitung" meldet von der holländischen Grenze unterm 9. Februar: Der Berliner Berichterstatter der „New Aork World", Karl von Wiegand, veröffentlicht den Inhalt eftner Unterredung, die er mit dem Leutschen Reichskanzler hatte. „Nieuwe Courant" bringt daraus einen Auszug, in dem es heißt: „Was Ihre Regierung verlangt, erklärte Herr von Bethmann Hollweg, ist eine unmögliche Demütigung. Ich bin weit gegangen, um die herzlichen und freundschaftlichen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu erhalten, die zwischen uns und Ihnen von dem Tage an bestanden haben, wo vor 420 Jahren Preußen als einer der ersten Staaten die Unabhängigkeit Amerikas in dem Kampfe gegen England anerkannte. Sie wissen, daß ich in dieser ganzen Angelegenheit einen weiten versöhülichen Sinn gegenüber Ihrem Lande und Volke gezeigt habe. Ich bin bereit gewesen, und bereit, Amerika altes znzugestehen, was Deutschland billigerweise in der Behauptung der Grundsätze der Gerechtigkeit und seiner Ehre zuaestehen kann. Allein ich vermag einer Demütigung Deutschlands und des deutschen Volkes nicht zuzustimmen. Ich kann mir die Waffe der Unter- seeboote nicht aus der Hand reißen lassen. Ich kann Amerika nicht befriedigen unb die Fortsetzung der herzlichen Beziehlungen zu einem von jedem Deutschen geschätzten Lande nicht gewährleisten, wenn es auf Unkosten eurer nationalen Demütigung geschehen soll. Ich erkläre Ihnen das nicht mit leichtem Herzen, sondern bin mir der Tatsache bewußt, daß ich die Empfindung des ganzen deutschen Volkes ausspreche." Der Reichskanzler gab offen zu, daß weder die deutsche Regierung noch das deutsche Volk die Möglichkeit eines Abbruches der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, der einzigen neutral gebliebenen Großmacht, leichten Herzens oder gleichgültig ins Auge faßten. Allein er erklärte, der Wortlaut der Note Lansings habe ihm keine andere Wahl als Ablehnung gelassen. Keine deutsche Negierung vermöchte sich zu halten, wenn sie einer solchen Erniedrigung zustimmte. Er erklärte sodann, er habe das'Vertrauen noch nicht verloren, daß der gesunde Mensch enver st and die Oberhand über die F 0 rderungK-n von Washington gewinnen werde. Dann sagte er u. a.: „Wir kämpfen um unser Dasein. Das deutsche Volk opfert einmütig sein Blut und alles, was es besitzt, fürs Vaterland. Wir stehen in keinem Krieg mit Amerika, wir wünschen nicht, mit Amerika in einen Krieg zu geraten. Ich habe alles getan und werde weiter alles tun, was in meiner Macht liegt, um den Krieg zu vermeiden. Allein es gibt Dinge, die ich nicht tun kann. Weyn in Amerika derselbe aufrichtige .Wunsch bc- 1 jteljt,ju einer Uebexctnjtimmmtg zu gelangen, wre er bei der deutschen Regierung und im deutschen Volke vorhanden ist, so wird es keinen Bruch in den guten Beziehungen geben, ore mehr als hundert- Jahre zwischen den beiden Ländern bestanden haben." Die ,Mln. Ztg." bemerkt dazu u. a.: Dre obigen Nach- rrchten werden von dem deutschen Volke mit einem Gefühl der Erleichterung ausgenommen werden. Sie zerstreuen alle Beforgnrsse, als würden die deutsche Regierung oder die unserer Verbündeten sich die scharfe Waffe des Tauchboot- rrreges ans derr Händen winden lassen, die unseren Feinden schon so großen Schaden zugefügt hat, und von der wir noch viel rn der Zukunft erwarten. Der Reichskanzler hat mrt einem Ernst und einer Entschiedenheit, für die chm das deutsche Volk dankbar ist, der amerikanischen Oeffent- lichkeit mitgeterlt, daß Deutschland die Versenkung der „Lusrtania" nicht als gesetzwidrig bezeichnen und damit seinem ganzen Tauchbootkrieg das Todesurteil sprechen kann, daß es selbst auf die Gefahr ernes Krieges mit den Veveinigteii Staaten hin nicht die Taten vermissen will, die unsere Helden mit dem kleinen Tauchboot mit höchster Lebensgefahr und beispiellosem Heldenmut verrichtet haben. Die Haltung Griechenlands. t . ^t^n, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence vavas. In der Kammer sitz ung waren sämtliche Abgeordnete anwesend. Ministerpräsident Skuludis verlas die Rcgie- rungserkläruiig über die Politik der Regierung, die vor allem darin bestehe, die Kräfte der Nation unversehrt zu erhal- ten und dce nationalen Interessen zu wahren. „Diese Politik" sagte Skuludis, „hat die Billigilng der Mehrheit der Nation ge- sunden. Sie wird fortgesetzt werden trotz des Druckes, den das Volk mutig ertragen wird." — Der Abgeordnete Popp brachte cme abweichende Auffassung zum Ausdrück. G u n a r i s erwiderte ihm m einer längeren Rede, in der er das Programm der Regierung entwickelte. — Die Sitzung dauert an. Athen, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Die Kammer hat der Regierung mit 266 vvn 277 Stimmen ihr Vertrauen ausgesprochen. — Im Laufe der Aussprache erklärte Gunaris über die Frage der Neutralität: Wir werden aus der Neutralität heraustreten, wenn die nationalen Interessen es erheischen werden. Im Monat Märzi 1915 sind wir auS der Neutralität nicht herausgetreten, weil die Interessen des Landes es verlangten, daß wir neutral blieben. Es äst noch nicht an der Zeit, ein ge^ schichtliches Urteil über die Politik her Regierung zu fällen. Der Ministerpräsident schloß mit den Wiorten, die Regierung müsse die Mobilmachung aufrechterhalten. Wenn später irgend ein Anzeichen die Möglichkeit einer Mrüstung erkennen lassen sollte, so würde die Regierung ihre Zweckmäßigkeit prüfen. Aus Rumänien. K M ?f^ r *I ( rV 1( L 3£6c -JS- Nichtamtlich.) Im Senat besprach Ca t y l l t toc angeblich Verfolgung ö o n Rumä -- ^ch- Ungarn und verlangte vom Minister ^ ^.dre Ziehungen Rumäniens »u -Oesterr nch-Ungarn. Der Munster des Aeußern Porumbaro antUwrtete. er anerkenne das Recht des Parlaments aus Intern vellatwnen m Fragen der allgemeinen Politik. In gleicher Weise VfJ? ^ lder vollziehenden Gewalt, sich jeder ÖffenL Ä 1 Lesprechmrg zu enthalten, wenn die Umstände eine solche Interessen schädlich erscheine Frage des Interpellanten, die in vielen bm rnt^twnalen Beziehungen zusammenhänge, habe schon der Ministerpräsident verlangt, von der Besprechung selben befreit zuwerden. Ich wende mich, erklärte der Ministes der gleichen Richtlinie an ^ besonders der Minderheit, damit sie nicht durch die Ruhe und Zurückhaltung störe, die die Um 5? lt Nutzen Wer die ihr übertragenen großen Interessen zu wachen. ' * M ^ Bukarest 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Kammer Der Llbgwrdnete Protopepescu richtete an den Ackerbau^ Münster, der auch Präsident der Zentralkommission für die Aus- JfJVTr ist, eine Anfrage, ob ihm bekannt sei, daß d^ 3entraI!omMission im Zusammenhänge Mit den Getrewelreferwigen ms Ausland Kommissionen cm p san- ^ n ^ a&en k ^AEwbaumnnster Konstantinescu erwiderte, daß diese Presü sehr übertrieben werden sei und weder die Bedeutung habe, die Protopepescu ihr geben wolle. Der Minister gab eine Darstcälimg des ioahren Sackver- Annahme, -als ob es sich um persönliche r? ? K € - T 6 or H-.^audle, für unbedingt unrichtig Er saate daß seiner Äftificht nach Soceleann, gegen den sich die' erwähnten LÄrwurfe richteten, vielleicht unüberlegt gehandelt habe daß feJ5? Korruption keineRede sein ksnneTn MniftÄ betrachte alle Verleumdungen mit Verachnmg. Tie lentralkom- * .vollkommen ihre Pflicht (Beifall) und ^rde ^ scheiden, was mit der Summe -zu geschehen habe. Er, der Minist'r man sre nicht ^annehme. Nachdem sich mehr erg diesem Smne aussprachen, war der Zwischenfall ledigt. Viktor Ionescir begründete eine Interpellation üb-r bip zugunsten Deutschlands und von den Deutschen im Lande be Propaganda, bei der es zu einE leb haften Wmt Konstantin Arion und Delavranza kam Auf die Bemerkung Delavranzas: Wir haben niemals aeaen hi? w"! h^ 9 r 9 ar ln x? öm ? Iütt geschmiedet, aber Arion hat das mit Hilfe des Auslands getan, erwiderte letzterer: Das ist eine Infamie! Die türkischen Finanzen. 10., Febr. (WTßg Nichtamtlich.) In Jv^ 3 r &md ? t, cn beTt rnteriMiftische Finanzmi- Y in der Kammer gab, stellte er zunächst NE ttadflfcen Gebarungsjahres ein Defizit oon rund 14 Millionen Pfund answeist und um 5Hz Mlllio- uen großer sei als das im lausenden Finanzjahr vorgesehene. Hiervon entfällt ein Anteil von 31/2 Millionen aus vermehrte Ausgaben, während der Abgang von 2 Millio- nen sich aus der Verminderung der Einnahmen erklärt, -ine -Voranschläge für Krieg und Märine sind fast unverändert, ^ * 11 bon ^äfen und von Eisenbahneii sirrd durch die Militärverwaltung 1 460 000 Pfund ausgeworseri. Bezüglich des Ergebnisses des lausenden Gebahrungsjahres stellte der Minister l t]t ' der Ausgaben bet einem Voranschläge dou ,4.WO 000 Psuno, Ergänzungskrediten von rund 26 Millionen, darunter 20 Millionen hauptsächlich für Anforderungen des Kriegsministerrums, 62 Millionen Pfund erreichte. Tie Einnahmen des ersten .Halbjahres betrugen rund 11 Millionen. Die erreich-Ungarn und Deutschland gegen die Emission von Kafsenscheinen abgeschlossenen Vorschüsse ergaben 14h. Millionen. Mit Dtefeit Goldbeständen konnte der Staatsschatz die .Kriegsausgaben decken und, soweit möglich., die Kosten der Zivilverwaltung bestreiten^ Einnahmen des zwecken Halbjahres warfen ungefähr 10 Millionen ab. Damit und mit denk Ergebnis der Vorschüsse von 20 Milanen, die mit Ermächtigung der Kammer mit der deutschen Regierung abgeschlossen worden sind, wird der Staatsschatz genügende Mittel besitzen, um bis zum Ende des am 31. März ablaufenden Gebahrungsjahres alle ordentlichen und außerordentlichen Ausgaben zu decken. Im Voranschlag für das nächste Ge- bahrrlngsiahr sind 3 Millionen für die Unterstützung erwerbsloser Familien von Soldaten ausgeworfen. Außerdem wird an diese Fa- Nilren Saatgut verteilt werden. Ferner wird der Staat dafür o^ 9 en, daß ihre Felder bebaut werden, um eine hinreichende Ernte im nächsten ^ahre sicherzustellen. Was die militärischen Regui- Ntronen betrifft, so konnte der Staat, wie der Minister ausführte, •i. m ^ sämtlich bezahlen. Dagegen gestatte er, daß Steuern mit Rcguisltionsbonds beglichen werden. Schließlich stellte er die Reauisitronen selbst soweit als möglich ein, indem aUe Käufe be 'zahlt werden. Ein französisches Flngzeuggeschrvader über Smyrna London 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Daily News meldet aus Athen: Man erfährt aus Mytilene, daß gestern ein franzos isches Flugzeug-GeschwaderSmyrnabombar- diert hat. Ueber den angerichteten Schaden wird nichts gemeldet. Das französische Flugwesen. ™ H a oA?' I? ^ ebr ’ lWTB. Nichtamtlich.) Der Artillerie- Oberst Artre Regnrer, Drrektor an der pyrotechnischen Mrlttarzentralschmle, ist zum Direktor des militärischen Flugwesens im Kriegs Ministerium ernannt worden. Die neue englische Kriegsanleihe. * ? °r5 b ' i°- ^Ebr. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Daily Tele graph schreibt: April wird eine neue Kriegs anlei “ ■ - - .. 11 ai v. .uueysumeu t von unbegrenzter Hohe ausgegeben. Man hofft, ^daß ihr ctn beträchtlicher Sieg im Felde vorausgeht. Der beekrieg. Berlin, 10 Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Ueber die Schioeiz gelangen, angeblick)^ aus Südamerika, Nachrichten hierher, daß es deutschen Handelsschiffen gelungen ist, trotz der Bewachung durch englische Anegsschisfe unter der Flagge der Unionsstaaten süd- amerikanische Hafen zu verlassen, um im Atlantischen und E t i l l en O zean zu kreuzen. — Wie wir an zuständiger Stelle erfahren beruhcm diese Nachrichten auf freier Erfmtdung Unsere Gegner können sich unschwer überzeugen, daß die Schiffe Öafm l/^en. Wir können in "einm Verdächümrng der Schifft mir eure feindliche Finte erkennen. Aus dem Reichs. Eine Zentralstelle für Gemüsebau im Kleingarten Kr 10 ^ F 11 - lWTB. Amtlich, Zur Förderuu-, des für me B 0 1ksernahrung überaus wichtigen Gemüsebaues Reichsamt des Innern eine Zentralstelle für den Gemüsebau rm Kleingarten eingerichtet. Der ZEalstelle befindet sich in Berlin, Behrenstraße 21. Gemeinden und der Volksernährung, sich Mit der Zentralstelle m allen den Gemüsebati im Kleingarteii betrefftnden Fragen schleunigst in Verbindung zu setzen. Der türkische Bericht. «^M'ü'LLLre E«—«»>»» t,n/" Kaukasus- und Jrakfront nichts von Vedeu- K,Februar beschoß d^e russische Flotte, ohne be- c^n^.^den anzurichten, den Kohlenhafen von Z 0 n g u l d a k l $' ß Augzeug-Mntterschiff, das am Kampfe teilnahm' tunröe ^urch eines unserer Unterseeboote torpediert An der D a r d a n e l l e n f r 0 n t beschoß am 7. Februar ein Kreuzer auf der Hohe von Ieni Schehir erfolglos mit zecht G?a^ Ä 1 }.^ $f ]tc von Tekke Burnu. Unsere Artillerie schlug ein ^ugzeug m bie Flucht, das vormittags Sedd-ül-Bahr uberflog. Em anderes Flugzeug, das denselben Abschnitt ital ,ni f ta -?f. vö^rflog, enffernte sich infolge unseres Artilleriefeuer' and ituchtetc nach Jmbros, von einem unserer Flugzetige^nfolgt'. Die Einschließung der Engländer bei Kut el Amara. London, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche Bureau meldet aus D e l h i : (Jui Communiqus über die Ovnatio- neu m M e so v 0 t a m i e n besagt, daß General T 0 w n sh e n d noch innner Kut el Amara als einen Punkt sttategischer Bedeutung behauvter und datz General Aylmers Operattoneu bezweckcm ihn dort zu unterftützen. Es ist kein Rückzug beabsichtigt. ' ... "Times" schreibt dazu in einem Leitartikel:' Diese An- ftmdigung lst interessant, weil sie bie künftigen Absichten enthüllt fi* lcf $ l)t bie , Hauptsache, daß bie beiden Generale A öerein . t ^ e 1 l - General T 0 wn s hend wird bei Kut el Monaten belagert. Das ganze Reick ^tsaskolonnm die schwicrigm 28 Mei. , weicye sie von Kut el Amara trennen, uberwunden haben." Aus Stodt uud Land. Gießen, 11. Februar 1916. Die Balten. . .Ter für gestern abend 8^ Uhr im Saale desGesellschaftsver- crns^ angesetzte Vortrag über ,D>te Balten", der, wie aus der Einladung zahlreicher hiesiger Vereine hervorging, lebhaften Anteil erweckte, wurde^in Stelle des erkrautten Rittergutsbesitzers Silvio Bvoedrich, von Tr. Stafen Hagen, ebeiffalls einem Kurl ander geyatten. ' Wie der Redner ausMrte, kamen zwn ersten Male deutsche Kaufsahrer von Labeck aus im 12. Jahrhundert m dre Dünamtin- dnng^ Als eigentlicher Gründer der Kolonie Riga wird Bischof ?^bert angespwchen, der auch den Schwertbrüderorden gründete durch dessen Tätigkeit bie Stoen, Kuren. Eschen und Letten unter* hrorfen nmrdem Ws er seine Aufgabe gelöst hatte, war auch der Lsruen aufgerreben und wurde vom Deuffch'herrnorden abgelöst der ^uterwers-ung vollendete bis zu jener Grenze, von der Ostsee den Peipuchee nach dem Tnjepr, die von keinem geringeren m A • ölC natürliche, strategische Grenze gegen ^ das astatische MoSkowttertum aufgestellt wurde. Neue Bistümer und Städte nmrden gegründet. Me Städte ivaren der Hcntsa angeichbosten und die Bedeutung der balttsckzen Pwvinz«i war groß fürs Reich, denn ne bildeten das Durchgangsland für den deilffchen Handel tu , der ,Ostsee. In Gwß-Nowgorod l/atten bic Viertel, den deutschen Hof von §rrschien^' ^ ^ ans fte den ganzen nördlichen Handel be-, r-rßvi schwerer Schlag für die blühenden Lande war die erste Schlachtber T an neu b erg 1410, wodurch der Orden Livland an Polen v'brlor Der Orden blieb zwar souverän, war aber von Livland abge^chnttten und auf die verwaisten Provinzen erhoben Polen und Danenmrk ihre Ansprüche, und auch die Moskowiter Anfang des 16. Jahrhunderts A fte -ben GiNfall, wurden aber zweimal unter dem Land- marschall Walter von Plettenberg aufs Haupt geschlagen und m der nun folgenden 50jährigen Friedenszeit hreitete sich die rß / r ^n a t i o n aus. Hierauf gelang es Iwan dem Schrecklichen die Livlander zu schlagen, ^hr Kampflied: „Christ ist erstanden' mtonte vergeblich der Landmarschall fiel, die Ordensfahne sank Tre Gmufamkeit der Moskowiter kannte keine Grenzen. Tie alten Choomken zahlen alle Greuel her, die sich die Russen diesmal in '.stpreußen zu schulden kommen ließen. Livland wn.rde völlia ver- Nlchtet Es kam mit Esthland an Schweden, Kurland wurde ein polnisches Herzogttim In dieser Zeit hat sich das Reich nicht um die Balten gekümmert, obwohl sie während der Ausbreitungszeit ^t^bsEnatron Mutschland vor dem äußeren Feinde bewahrt führte Peters des Großen Kampf um den Besitz^er Ostsee die zweite Schreckenszeit über die Balten A' Aer Befehl des Zaren hatte gelautet, „Zerstöre alles", und dieser Befehl konnte nicht sorgfälttger ausgeführt werden. Frieden fiel das Land an Rußland. Es bildeie einen deut^ !chen ^L-taat im russischen Reiche, hatte seine deutsche Verwaltung, und ein >v blühendes Vv lksschnlwesen, daß nur 2% Analphabeten gezählt wurden. Dorpat war seit 1802 Universität mit deutscher Sprache. Enge Beziehungen bestanden mit Deutsch- ^.'»^E^der und Hamann hielten sich in Riga auf, Kants r rrUl L. i)( ‘ r r^men Vernunft erschien bei ecnem jetzt noch bestehen- ?/u Rigaer Verlagshause. Schillers Don Carlos erlebte seine mcister"^^ ™ unb Richard Wagner war dort Kapell- In den Anfang der russischen Herrschaft fällt die Befreiuna von der Leibeigenschaft, die vom Rittertum selbst durch- gefuhrt wurde ^per Gutsbesitz durfte auch nur von Bauerti gekauft oder verkauft werden. Die volitischen Angelegenheiten wurden lelbft verwaltet, Stimmrecht für den Landtag hatten me ttoligen imd die Großgrundbesitzer. Anträge zur Heranziehung ocr ofluent lturbcit wiederholt von der russtschen Regierunq ab- gelehnt, weil sie sich dadurch eines wirksamen Mittels, die Letten zu verhetzen, beraubt hätte. Tls das neue Deutsche Reich gegründet hvurde. ttafen die Balten ^^5. 1 a J ^ f $ i . ä <1 Russisch wurde die Landessprache, Richter kamen ms' Land, die das niederdeuffch geschriebene Recht nlch. einmal lesen konnten, die Verfassung der Städte wurde umgestoßcui und die schulen russifiziert. Me Letten und Estlfen Si ^ an ihren blühenden Volksschulen, die Zahl der ?S eg au -- Prozent und eine sittliche Ver- wahrlofung griff um fich. Die Revolution 1905 war nicht v Teutfchen gerichtet, nur gegen die zarisckfe Negierung Vp b .trotzdem hatten die Deutschen ebenso wie stellttn fcZT' bK W “ Uf ^ d-r Rrgrcntng »-LLKL S U8 S » “L 5 rung btlDcn, ruht doch ui ihren Händen die kulturelle B e- Landes. Tie Hälfte des gesamten privaten .^utWr Hand. Die Ritterqnts- lil'ßZ fi m ? fr -/aß alle deutsch. Die deutsche Oberschicht AL 3 s ” atlonakl1 3»vecken mit erheblichen fteiwilli - gen Steuern, ttls Korperationeu und Vereinen wieder das Reckst >vurde, Schulen ihrer Sprache zu gründen, brachten die ^00000 Mark allein dafür auf. 5 deutsche Gym- sch-acke^denffch^ ^ Ätiegc ' Landtage war die Geschäfts- dtnch irr den Städten ist die Hälfte bis zwei Drittel des kXvA Al d/i/scv m deuffcher Hand, ebenso sind die Stadtverordneten fa,t nur Deutfche. Es wird stteng darauf ge- sm rV fein in Nichtdeutschen Besitz übergeht, weil das abhängig ist. Ebenso ist der Handel m deuffcher Hand An der Unwerntat Dorpat wird in deutschn ^hen d^tsche Landsmannschaften. Allein 4 6 Ieitnngen und ZeiffckMften erscheinen in denffcher Sprache, zur Forderung der Kulturintereffen bilden den geistigen Deutfche Verein hatte über 1 Million jährliche Einkünfte und Ausgaben. Er rief 72 Schulen ins Leben errichtete Bibliotheken und Sparkassen und wurde von tätigen Frauenbünden unterstützt. f ^ C11 k"d G sthen sind bis auf die Sprache deutsch- ftiltwierte Baumn. Sie erlernen das Deutsche leichter wie das SÖX/ Svrackze stark mit niedersächsischen Lehnworten euvckstetzt ist. Rn Goldmgen drängten sich die Letten in die während a/i,KrlAes eroftne1e deutsche Schule. Die Letten sind ein aus- fterbendes Volk won nur emtausendstel Bevölkerungszuwachs. oEntsche Bauer fehlte m jenen Provinzen, seit der s £ hc \ ^°uen verschlosfen war. Nach der Revolntwn ^ ^"UHend gelungene Versuch gemacht, deutsche Kolonistenbauern aus dem Innern Rußlands anzusiedeln Es wurbm rn Kurland 13 000, in Livland 7000 Kolonisten cm- hierzuist Merreichlich gegeben. 22 Pro- P 1 b Domänen, die Bevölkerungsdichte be- tragt 28 Menfchen ans den Quadratkilometer. Wenn die 2 Mill der vom Zaren enteigneten deutschm .Kolonisten dort an gesiedelt wurden, stiege die dickte erft auf 50 Menschen ans den Quadrat- -Bevölkerungsdichte Ostpreußens gleichkanw. Berechnungen haben ergeben, daß bei emer Erhöhung um 21/2 Millionen und einer Erweiterung 1 ttet r bie wirtschaftliche Bedeutung dm balttsckMi Provinzen so gesteigert würde, daß sie einen Getreido- - 1 f l J I;l0n ?^unen lieferten, was nn»- ^ ^ dem .Kriege etwa gleichkame. gleichen Verhältnis tvimte unsere Einfuhr an Pferden! ^e/wmdm ^ hUX{$ * ^^berschuß der baltischen Provinzen Erlaufe schilderte der 'Vortragende die tragffcbcn ^ f aIten seit dem Tage der 9Nvbilmachung und l^mlichen Hoffnungen. Der Deutsckfe Eerem wurde aufgelöst, ^Hulen geschlossen, me Zeitungen unterdrückt, die deutsche Sprache au, der Straße, ,ogar im Hause und in verschlossenen Briefen verboten, was die Balten um so härter ttaf, als sie zum größten Teil kem rtlfftsch verstehen. Als Strafe auf den geringsten übipünA^^^i^Pgnis. Verschickung nach Sibirien' und' Er- schwßung. Selbst Schulkinder wurden mit Gefängnis besttaft. ZEl ledem deutfchen Erfolge wurde der Druck auf die Balte!: um )o schlmnner. Eme Hilfsaktion .für die notleidenden Verschickten. ,ebenfalls mit Verschickung geahndet. Tragisch foar das Schickfal der nn rufsrfchen Heere dienenden Balten. Trotzdem er- bte den deutschen Sieg und im ttnfckstuß daran ans eme bessere Zukunft. mtp asicttisck^n Horden verfolgt den gleichen Zweck wie dav Kolonistengesetz, das schoik die Enteignung deutschen Grund- ™*AL m o C £? ^Erobernden Gebieten vorsah. Rußland verlangt wrch.der Offfee. Llbau und Reval hat es seine Kriegshäsen, ' !« R/Za bedeutende Werften Die OstseeistRußlandsAus- 'f !' 1 !.! 1 Schweden und Deutschland. Das ganze rilsflfche Hinterland hangt nom Besitz der eisfreien Ostseehäfen ab. ^ie Nacht, die sich m den Befitz der eisfreien Häsen setzt, har das ~ m0n cvrS* ^.Rußland, dem es dann auch unnröglich sein ' Rußlands Angst davor zeigte d^ ^ Irländischen Domänenbesitzes, in dem wre? dlufkcmfs von Bauerngütern, in der Vernichtung der baltüchen Landwirtschaft und Industrie. Ter letzte Ministerial- befchluß geht sogar dahm den ganzen protestantischen Besitz zu Mrnichten. Benndrc deutschen Heere wieder abziehen. im'rd das Balt^itmn vernichtet und die Ostsee das unbestrittene Ansfall^tor oer Ruffen fern. der Redner von einem heimlichen Wu ns che der Rigaer Deutschen, an Stelle jenes E r z st a n d b i l- etc r 0 dcs Großen, das, von den Rußen entfernt, auf dew Grund der Itsee hmabfank, auf dem freigewordenen Sockel ein APAllL 0 “sü 1 ft . a l h zu errichten, ein Wunsch, der bei den Anwesenden eingehendes Verständnis und reichen Anfall fand. z. z .. Derso na ln ach richten. Das Ehren zeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen' Georg Gottinann n., Wilhelm Hosmann I., Wilhelm K r « f U' Wilhelm Kern III., Ludwig Meyer I., Georg Pferffer IV., sämtlich zu Eberstadt bei Darmstadt. - ** treib cf d) v 0 t Die Landwirtfchastskmniner für das Großherzogtnm Hessen schreibt uns: st^ach Mitteilnim der Landesderteilungsstelle für Fnttermittel werden mm- mehr lmeder größere Mengen Getreideschrot als Futtermittel zur Verfügung gestellt. Die Landwirte, die von der früheren Lieferung erhalten haben, wissen., welches gute Futtermittel dasselbe darstellt. Durch die Bereitstellung dieses Fiutters ist den Landwirten die Möglichkeit geboten, M i lch zu erzeugen und Schweine in ailsaedehnLe- rem Maße zur Mast arrfzustellen. Die Landwirte werden auf- gefordert, bie gebotenen Futtermittel fich zu besckwffen und Mrlch und Fleych zu erzeugen im Interesse unseres Vaterlandes. ** «EHE« dwe V^rwwh'rrvs'ung der Jugend. DaS SSeM^ertr^trTrVe Gertev6lLnnrn«.rrd-o be4 18. Armeekorps nmcht im hurtigen tt'!rct§'Matt die von uns bereits vor einigen Tagen -angekündigten Vorschriften l>ekannt, die als crzieherifttie ÄL-aß-n-cchünen gegen die Verwahrlosung der In gendliche n gedacht siüd>. Wir entpfehlen die recht einschneidenden Verordnungen der aufnlerksmnen Beachtung aller, die es umgeht, besonders auch der Eltern und der auf- sichtspflichtigen Personen. ** Das Zurückhalten größerer entbehrlicher B a r - u n d V a n k n 0 1 e n b e st ä n d e' ist ein Nachteil für die Gesamtheit der >deutschen Geldwirtsch-rrft. Um weitere Kreise zu bewegen, Miere Beträge bargeldlos zu begleiche::, werden die Geschäftsleute, die es noch nicht getan habeir, zlveckmäßigerweise cru.f aNe von :hne:i ausgehenden Schriftstücke den Bermark setzen, daß und wo sie ein Konto haben. ** Sammlung von Altpapier. Die in den.Hcms- haltmrgeir lagerndeir Vorräte an Mtpaprer, wie Zeitungen, Ulkten, beschriebene Schulhefte, Pavierabfälle und dergl., Lumpen aller Art v^n Wolle, Barkinwolle, Seide, Leinen usw., auch nicht mehr tragbare Kleider rrnd zerschlissene Leib- und Bettwäsche können für die verschiedensten Zwecke nutzbar gemacht werden. Manche Hausfrau will fiabr Angeborener Lebensschwäche 1 — 1 — Krupp 3(3) Kl) — 2(2) Erysipel 1 1 — andereit Wundkrailkheiten Kl) — — 1 (1) Lttngeniuberktllose Krankheiten der Kreislauf- 1 1 — orgnite anderen Krankheiten des 2(1) 2(1) — Nervensystems anderen Krankheiten der Der- 1 — 1 — dauungsorgane 1 (1) 1 (1) _ — Krankheiten der Harnorgane 1 (1) 1(1) — — Krebs anders benannten Todes- 1 1 — — Ursachen 1 — — 1 unbekannten Todesursachen 1 1 — — Summa: 15(7) 9 (4) 2 4(3) Anm.: Tie in Klammern gesetzten Zifferi: geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am SamStag, den 12. Febr. 1916 Bedeckt, Niederschläge, wärmer. Letzte Nachrichten. Eine bulgarische Note an Rumänien. Sofia, 11. Febr. Der bulgarische Gesandte in Bukarest, Nadeln, überreichte dem Miuisterpräsidenten eine Note Bulgariens, die im Hinblick auf die jüngste Ueberflic- gun,g der bulgarischen Grenze durch verirrte rumänische Flieger die Beschießung aller Flugzeuge in: Wiederholungsfälle androht. Brattanu nahm diese Er- klärung zur Kenntnis. Die Lage Rumäniens. i. K ö l n, 11. Febr. Laut der „Köln. Ztg." sucht der „Corrierc" die zögernde Haltung Rumäniens dadurch zu erklären, daß Rumänien viel aufs Spiel setze. Zwar könne es bei einen: glücklichen Ausfall viel gewinnen, unterliege es aber, so verliere es alles. Bei nur 50 Prozent Gewinnaussichtcn könne Rumänien nicht Mangel an Mut vorgewvrfen werden, wenn es zögere, in den Krieg einzutreten. Ein ftanzösischer Vergleich zwischen Englands und Deutschlands Seemacht. Genf, 11. Febr. Der französische Admiral Darguh führt im „Petit Journal" aus, daß, da ganz gewiß die Deutsche:: während der 18 Kriegsmonate große Fv rtschritteimU-Boot- kriege gemacht hätten, er es im Falle einer Seeschlacht znn scheu der deutschen und der englische:: Kriegsflotte für sehr toahr- sä>e:nlich halte, daß die Engländer sich auf unangenehme Ueberraschungen gefaßt machen müßten. Aenderung der amerikanischen Auffassung in der „Appam"-Frage? Haag, 11. Febr. Der „Daily Telegraph" meldet aus New Dork, das Staatsdepartement sei neneudinas zu der Meinung gelangt, daß die „App am" nicht als Prise angeseheu werden könne. Ihre Ossiziere und Maschinisten dürften daher nicht, wie beabsichtigt, an Bord der „Baltic" nach Europa heimveisen. ' Die diplomatische Tätigkeit in Rom. i. K ö l n , 11. Febr. Laut der „Köln. Ztg." hat in Rom neuerdings eine st arte diplomatische Tätigkeit mit der Richtung gegen den Balkan eingesetzt. Gestern hatte Svnnino Besprechungen mit dem russischen, serbischen, griechischen und rumän: schen Gesandten. Eine Ministerkrisis in Japan? i. Köln, 11. Febr. Die „Köln. Ztg." meldet aus Kopenhagen: Die Petersburger „Rjetsch" meldet aus Tokio: Die. M^i nungsverschiedenheiten zwischen der Regierung und den: Parlamente in der Frage der von der Rocherung im Budget vorgeschlagenen Schuldentilgung verschärfen sich immer mehr, und haben einen Stand eingenommen, daß jeden Tag eine Ministerkrise erwartet werden kann. Die Ehrung der Gefallenen in Ostpreußen. Königsberg i. Pr., 11. Febr. Das Kriogsmttrtsferium sandte kürzlich 12 Fachleute der Gartenbauknnft nach dem O st c n, um festzustellen, was bisher zu ehwerÄein Gedächtnis Gefallener in Ostpreußen, Kurland, Litauen und Polen geschehen sei und was noch zu schaffen sei. Die Herren traten ihre Reise in drei Gruppen an. Eine Moschee in Wien. Wien, 11. Febr. In Wien wird eine Moschee nnt einem Fassnngsranm für 800 Personen errichtet werdet: und mit einem 32 Meter hohen Minarett gekrönt sein. Sie wird ans dem Höhenrücken stehen, der seit dem Siege über die Türken im Jahre 1683 die Türkenschanze heißt. Schneefälle in der Eifel und in den Ardennen. Berlin, 10. Febr. (Privatteleg-rcrnrm.) Das „Berliner Tageblatt" meldet ans Luxemburg: Heftige Schneestürme mit äußerst ergiebigen Schneefällen sind über Eifel und Ardennen nredergegangen. Im Luxemburgischen liegt der Schnee nrehrere Fuß hoch und verursacht Berkehrsschwierigkeiten. 1 6 Zimmer 1 Ost-Anlage 39 n euzeitL eing er.sonnißre G-Z. Wohng. m. Zubeh., Badez. u. G arten ant.f. l.Aprilz.verm. Näh. Seltergweg 52 II. 979 | & Zimmer | 336 5- dis 6 Zlm. Wobng. mit all. Zubehör, elektr.Licht- und Gas-Einricht., Balkon rc. sofort oder sväter zu ver- mieten. Nord-Anlage SS. 5-Zinimer- Wohnung: zu vermieten. [10o4 Wilhelm Seippjgubttdgftr. 28. 2 Zimmer | Tenfelslnstqmtchen 3 eine 2-Zimmer-Woduung mit Laden sofort zu verm. Näher. SelterSwcg30. il006 mit Zenirnibei g. zu . 1063] Sei t erd weg I Vers c hie der Reifere Familie (2Pers, ntebt von ihrem zum A bewohnen in schönster der ^tadt gemieteten ' an ruhige Mieter & bis B Zimr, ob, qm liebsten ohne K "Schnttt Angebote unre: an dGienene r Anze ige: Pension Brand! ^ Zeitd. Beste Küche, Kit Bad, Tel., Zentr aihei/p ^?^jMöbl. Zimmer ß 2 H. S chanzcnur. i« I für nwrgens gef. 076471 noltkestr. 7. Tüchtige Maschinenschlosser Dreher «nd Former finden dauernde u. lohnende Beschäftigung 738 MipWt & Komp. Werkzcuamascknnenfabrik und Eisengießerei Aktiengeiellschatt Gießen Kellner-Lehrling braver Junge aus ordentlich Familie, unt. günstig. Beding, für Ostern d. I. gesucht. lW6 18. Hettler, Konditorei und Kaffeehaus, Großh.Hoffieferant i. Gießen. Wir suchen zu Ostern auf unser Bureau einen Lehrling mit guter Schulbildung. Schrifrl. Angebote unt. 1045 an d. Gießcner Anzeiger erb. Rohrleqer «.Installateur im Fach durchaus bewaw dert, zum sosortigen Antritt gesucht. 11040 R. Verlich, Wetzlar. Für unsere Reparaturwerkstatt suchen wir tüch.tge Schlosser Gäbet «fc Appel Nlicestraßc. [1070 ILe $$ 8*8-1 &§!§£ zu besetzen. [076*26 Otto 8chauf, Giessen, Drogen und Chemikalien. ZrMnn sürKorrespondenz u.sonstig.Bureauarbeiten sofort ges. Schrift!. Angebote unter 1046 an den Gießener Anzeiger erbeten. Wegen Erlrankung des jetzigen f.Küche tüchtig. rkiUVO/Ctt u.Haus zum l. März gesucht. Sud-Anlage 16 , nnt. Stock. Tflchtifres Ifltiilchen für Küche u. Hausarbeit gesucht. 076271 Hosmannstraßc 9. einlfÄ^'ciu Mädchen zur Altshilse, wcldies kochen kann u. d. Hansarb. versorgt. 07632> LLilbclmstraßc Hill. Ein j»lu;erBäckrrL der schon ellvas selbsttttldig arbeiten kann, auf sofort gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. -HauSbursche sofort gesucht. 110*19 A. Salomon «fc Cie. Gebrauchter, lederner Treibriemen 20 m lang, 15 cui breit, zu verlausen. 107631 Hcnchclbeim,Friedrichstr.5. Tüchtiges Mädchen oder junge unabh. Frau zur Aushilfe gesucht. >07030 Müblitraße 33 p. Dreher, Schlosser, Werkzeugmacher Mechaniker für dauernde Beschäftigung bet nuten Löhnen gesucht. Bet Bewerbungen bitten wir Aller nrid Aiililär- vcrhältniö anzugeben. ölöl) Motorenfabrik Oberursd A«-G> Obcrorsel bei Frankfurt a. M. 2 schwere Zugochsen bat zu verkaufen Konrad Michel, Treis a. d. Lda.. Kreis Gießen. [1002 bereitet Dame für PrjmacincsReal- gttmnasiums vor? Schristl. A.ligebote unt. 07025 an den Gießener Anzeiger erbeten. 2stisDk!k.Kühe z.verk. i. Lich, Untergasse. ^ Ei Moderner, gurerhaltener Kinderwagen z. verknusen. (972 S a i nt o n g e s, stellvertr. Gerichtsvollzteber in Gießen, Bahnhosstraßc 29. Komme aus Bterlin am 16. Febr. z. Einkauf getr. Herren u. Damengardervbe aller Art, soivic Pelzsachen. Schtthwerk. Gold- u. Silber- iachen. Zabngebiffe u. ganzer Nachlässe. Zahle hohe Preise. Gesl. Bestellungen rechtzeitig erb. D. Goldmann, Berlin, Danziger Straße 49. (Iü67ss ^lmtlichc Bekanntmachnngeir der Stadt Gietze». In der alten (Gewerbeschule, Astcrwca Nr. TL, wird Dienstags und freitags, vorm, von K—12 Ubr, Weißkraut pro Zentner zu 5.00 Mk. abgegeben. (><* 3 » Die Auszahlung der Familicnuntcrstittz,ingen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für 16. bis Ende Februar 1916 findet statt: An diejenigen, deren Namen beginnen mit: A—H Dienstag, den 15. Februar J—R Mittwoch, den 16. Februar 8—Z Donnerstag, den 17. Februar. Zahlstelle: Stadthaus, Zimmer Nr. 7. Zahlstunden: von 8—1 Ubr vormittags. Die ttntcrstiittungcn dürfen nur an den vor« genan nten Tagen ab gcholt w e rden ._ 1059 B Die tm Januar 1899 geborenen Landsturmpflichtigen der Stadt Gießen werden hiermit aufgefordert, fich am 15. Februar d. I., voriniltags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 6 Uhr, im alten RatbauS am Rtarktplav zur LandfiurmroUe zu melden. Auswärts Geborene haben ihren Geburtsschein vorzulegen. [1058B Gießen, den 7. Februar 1916. Ter Oberbürgermeister. Keller. Die Friedböse find in der Zeit vom 16. Februar bis 15. März von 8 Ubr »norgeus bis 6 Uhr abends geöffnet. Sämtliche Fubrleistunaen für die Zwecke des Stadt Tiefbnunnues sollen für die Zeit vom 1. April 1916 bis 31. März 1917 am Samstag, den 19. Februar d. I., vorm. 11 Nbr nochmals öfientlich vergeben iverden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienstituilden auf dein Stadt. Tiefbauamt zur Einsicht oficn und sind Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich. bis zuni vorgeuannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ansschrist versehen dorthin einzureichen. Zuschlagsfrist 6 Wochen. _ flOÖtB Hotzverstrifferung der Stadt Gießen. Montag, den 14. Februar 1916, vormittags 9'/, Ubr beglnnend, iverden in den LLaldungcn der Stadt Gießen in den Distrikten Eharlottcnberg, Annaberg, Faulerboden, Brunstacker versteigert: 3 Eschenstämme mit 0,93 Festmeter 22 Eschen!langen mit 1,83 Festnieter 21 Raummeter Elchen-Nutzscheit 13L6 Raummeter Buchen-Scheikholz 5 Raummeter Hainbuckien-Scheikholz 9 Raummeter Fichten-Scheitholz 78,5 Raummeter Buchen-Knüppelholz 2 9kanmmeter Eichen-Kn>tppsUrolz 8,4 Raunlmeier Hainbuchen Knüppelholz 3 Raummeter Birken-Knüppclholz 6 Raummeter Erlen Kulivvelbolz 2 Raummeter Kiefern-Knüppelholz 3110 Wellen Buchen-Reisig 2340 Wellen Eichen-Reisig 790 Well eit Hainbuchen Reisig 4160 Wetten Fichleu-Ren'ig 37 Raummeter Bllchen Stockholz 54,4 Raummeter Eichen-Stockbolz 79,3 Raummeter Fichlen-Stockdolz. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße am ForsthauS Hochwart. 1056 B Am 29. Januar 1916 verschied nach kurzem schweren Leiden unser lieber Korpsbruder Friedrich Herpel Todes-Anzeige. Gestern morgen entschlief sanft nach langem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante und Schwägerin Frau Wilhelmine KaufWw. m 1048 D] Oberstleutnant a. D. in Gross-Zimmern. Der C. C. der Starkenburgia. im 81. Lebensjahre. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme der Verwandten, Freunde und Bekannten an dem schweren Verluste unserer lieben Gattin, Mutter, Tochter, Schwester und Schwiegertochter Anna Heinz, geb. Hess für die zahlreiche Begleitung bei der Beerdigung, für die liebevolle Pflege während der Krankheit der Verstorbenen sowie für die wohltuende Grabesrede des Herrn Pfarrer Ahlheim in Münster und für die vielen Blumenspenden sagen wir hiermit innigsten Dank. -jQgg Die tieftrauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Aiagusl Heinz. Schotten, Münster, Queckborn, den 9. Februar 1916. geb. Busch Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Kauf Marie Kauf, geb. Ahrens Christian Busch, Frankfurt a. M. Br August Busch, Frankfurt a. M. Christine Frohnhäuser, geb. Kauf Auguste Hahn, geb. Kauf. Giessen (Kaiser-Allee 14 I.), 11. Februar 1916. 07620 Die Beerdigung findet Sonntag, mittags I 2 V 2 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. : 'SEBraH hänge-Stehlicht Danksagung Für die nrofee Teilnahme an den: schweren Verluste meiner lieben Frau, so- ivie für die reichen Kranzspenden und die Hilfe der Ev. Schwestern sagt auf diesem Wege besten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 3. Lubw. Bernhard. Giehen. den 11 . Februar 1916. ZtrÜMpft sür Ga; sowie elektrische Birnen d. A.-E.-G. emps. zu billigsten Preisen [138 EdgarBorrmanrpEisenhdl. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat dnrchberatene Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für Nj. 1916 liegt vom 14. Februar d. I. an eine Woche lang auf dem Bürgermeister-Bureau zur Einsicht der Beteiligten und Vorbringung von mündlichen oder schriftlichen Einwendungen offen. Es wird Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Oppenrod, am 10. Februar 1916. Großh. Bürgernieisterei Oppenrod. Balser. 1069 [07629 Frischer Mal trank vorzüglich in Qualität und Geschmack, ä Liter 60 Pfg., im Ausschank ä Glas 10 Pfg. empfiehlt [07596 Heinrich Kühl, ,,Znm kühlen Eck“, Henenveg 36. Danksagung. Allen denen, welche unserer teuren Entschlafenen das letzte Geleit gaben, Herrn Pfarrer Harlmann für die trostreichen Worte, sowie allen, welche uns m diesen schweren Tagen hilfreich zur Seite standen, sagen wir hiermit unseren nememhltesten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: IDHfjdni KobCttOU, Gemeindeeinnehmer. Alten-Buseck, den 11. Februar 1916. [1079 Zur Saison Amerika«., irische Dauer brand, Regulier-, Koch- Besen rc. nur bewahrte fab- rlkaie empfiehlt zu billigsten Preisen. Edgar Bomnaiin Eiscnbandlung. 139 Verlag von Emil Roth in Metzen. kksktz- KnrMmnnt Soeben erschienen: rlegsbefdiädigfen- und Hinierbliebenen-Föriorge Gemeinverständliche, erschöpfende Darstellung dieses zeitgemäßen Gebiete?. Von F. Schmitt. — ■ = Preis 60 Pfennig. - ---- = Tabelle^ und ausgerechnete Beispiele geben sicheren Ausswluh in allen zweifelhaften Fällen, und ein ausführlich. alphabetisches Sachregister erleichtert das Auf- nnden aller in Frage kommenden einzelnen Slichivorte. üb.vorbereitende Mastnahmcn zur Besteuerung der Anhang: Gcietz über dir Kriegsabgabcn der Reichsbank. Tertnusgabe um Einleitung, Kern- worten, Anmerkungen u. alphabelischein Sachregister Bearbeitet von 72. nah-. Erster Staatsanwalt ui Munckien. Wi\ 5 j6/dü 7 der „Sammlung dcnt- icher Rerchögeictzc ). Preis 40 Pfennig. Früher erschienen: [988 wie kann sich jeder die ihm auf Grund der Rerchsversicherungs-Grdnung zustehenden Nenteir selbst berechnen? WiMNL jeden, der sich über seine Rechte und Pflichten eine kurze und lrefsendeBerechnung geben will. Von F. Schmitt. I&r Mit praktischen Berechnungstabellen in über^ sichtlicher Darstellung. Preis 50 Pfennig. emeinverständlicher Führer dnrch das ----- Angestellten-Verficherungs-Gejetz Von G. Knies, Regierungsbeamter. Mit wichtigen Berechnungstabellen, Verordnungen rc., sowie einem alphabetischem Sachregister. Preis 1 Mark. kheumAilZ- inn8. Ischias, Gicht können Sie selbst bekämpfen. Ich will nichts verkaufen. Auskunft erteilt kostenlos I661D Brandt,Kriegs8chulbeam{er a.D. Halle a.S. 252, Jakote 44. RyffhäuserTBCliniHuin Frankenhausen,. Ing.-u.Werkm.-Abt. 6r.Masch.-Lab. £351 Hoch- und Tiefbau. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1916 Nj. liegt vom 12. Februar d. I. ab eine Woche lang aus der Amtsstube des Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst innerhalb dieser Frist Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden können. Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. Londorf, den 9. Februar 1916. Großh. Bürgermeisterei Londorf. A u m a n n. Heinrich Hahn ♦ Giessen Neustadt 8 • Samenhandlung • Teleph. 403 11 . 860 Illustrierte Hauptpreisliste steht Interessenten — franko zu Diensten. . - 1052 Holzversteigernngen der Gräflichen Obcrförfterei Laubach. I. Montag, den 14. Februar 1916 nach Zusammenkunft 11 Uhr am Pflanzgarten des Reviers Freiemcen aus: 1 . Tränkbach 1 und 2, Buchen Nm.: 382 Scheit I. und II. Kl.. 216 Knüvvel I. und ll. Kl.. 45 Stöcke I. Kl., G Knüvvel I. und II. Kl-, 7 Stocke I. KK 9 Neiserknüvpel. 2 Nm. Eichenknüvvel, 1,1 Fichkenknllppel. 3. Kreuzsccnerbcrg 2 h, Buchen Rin.: 63 Scheit I. und II. Kl., 130 Knüppel !. und II. Kl., 22 Reiserknüvpel. 10 Rin. Eichcnknüvpel, 0,8 Eichen- Nutzknüpvel (2 Mtr. lang.» 1J. Dienstag, den 15. Februar 1916 nach Zusammenkunft IOV 4 Uhr am Eingang zum Lenzesbcrg von Blllingen aus: 1 . ^cnzcsbcrg, Buchen Rm. 135 Scheit, 242 Knüvvel, 4 Knüvvel tabstdg.j, 14 Stöcke, 230 Zopfreiser, 23 Rm. Eichenknüvvel. 2. Hubbcrg, Buchen Rm.: 73 Scheit, 180 Knüvpel, 5 Stöcke, 230 Zopsreiser. 44Rin. Eichenknüvvel, 2 Rm Kirschbaumknttvpel. 3. Glasbau. Buchen Rm.: l3o Scheit, 48 Knüvvel. 21 Stöcke, 18 Reiserknüvpel. Das Holz unter 2 und 3 ivird nnvorgezeigt versteigert. Kohlreiser und Leseholz flächenmeise. Blau unterstrichene Nummern werden nicht versteigert. Das Holz sitzt meistens an chauffierten Wegen oder in deren Nähe. Die Versteigerungen in Flensungen, auf der Schrci- nersmühle und dem Jägerhaus folgen am Ende der Holzhauerei. 947 g ... Holzsubmission. Aus dem Markwald der Mark Trais-Münzen^ berg soll im Wege schriftlichen Angebots folgendes Holz verkauft werden: Eichen flamme: Klaffe 4 = 0,35 Festmeter „ 5 = 0,86 „ 6 = 6,33 „ Hainbuchenftämme: Klaffe 5 — 0,29 Festmeter „ 6 = 0,84 Kiefernstämme: Klasse 3 = 1,43 Festmeter „ 4 = 0,49 „ 5 = 0,23 Frchtenstämme: Klasse 3 = 2,49 Festmeter „ 4 = ■ 6,22 „ 5a — 22,20 „ „ 5b = 29,94 Angebote sind nach Klassen getrennt mit entsprechender Aufschrift bis zum 14. Februar 1916, nachmittags 2 Uhr, beim Markmeister Häuser einzureicheu, wo alsdann die Eröffnung stattfindet. Trais-Münzenberg, den 8. Februar 1916. Der Markmeister. _ Häuser. 1029 Pulver*! Back Brause* Kakao- Ei- Eierkuchen- Eis- Himbeersaft Honig- Limonade Pndding- Salizv! Vanillin empfehlen wir: kertiZe Kleider Ilm, 7L. S Mit kleinem Preis auf schlag fertigen wir die Kleider auch nach Maß an Große Auswahl in 1053a Kleiderstoffen, Besätzen »>.?., Zutaten Zur Selbstanfertigung halten wir Ullstein-Schnittmaster - in allen Grössen vorrätig -— Für Knaben Oberhemden, Vorhemden, Kragen, Manschetten,Taschentücher, Handschuhe, Hüte, Hosenträger und Krawatten Gebr. Imheuser Vanillciauce Pulver usw. emps. Külsr-llrogsrle SvUsrsveM. ONoSekssl. Z0F~ Thüringer “®8 Höfe Postkistc netto ea. 6 '/? Pfd. Portofrei u. 9kachn. Mk. 5 Walter Fischer, Dampfmolkereien,Käsefabrtk Buttstädt Tbiir. «,0 flllllllinr: MM sJ^rthenpIofrlO Metall betten Ho lzrah men matr., Kinderbett, bill. an Private. Kat. frei. 7f "hv Klsenmübeliabrlk, S nhl 1. Th. Sektion Giessen n. Oe. A.-T. 1055v Sonntag, 13. Februar: Wieseck— Trais—Hassen- bansen—Frohnhansen. Ab a /i9 Vorm. Haltestelle am Wiesccker Weg. l - Viru «ermann Stekngoettsr. Freitag, 11. Februar 1916 abends 8 Ubr: Aosser Abonnement! Gutscheine haben Gültigkeit! Kleine Preisei KleinePreisi! Zum 8 . Male. Neuheit! Neuöeit! Der Ziixbaro» Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Pordes-Milo und Hermann Haller. Musik von Walter Kollo. Ende 107* Ubr. ipM c Sonntag, 13.Fcbruarl916 nachmittags 37a Ubr: Gastspiel des IVenen Theaters Frankfurt a. IW. Gewöhnliche Preise! Zum ztveiten u. letztenmale Nenheitl Nenfeeit! Der Weibsteufel Drama in 5 Akten von Karl Schönherr. Ende nach 6 Uhr. Abends 7 72 Ubr: Gewöhn!. Preise lermähigk) Neaheil! IVeuheltf Dös Glücksmädel Volksstück-mit Gesang in drei Akten von Mar Reimann und Otto Scknvartz. Musik von Otto Schwartz Ende nach 10 Uhr. Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen bei allen Vorstellungen tauber bei VolkSvorstellungenlaufL und LSperrsitz nur halbe Preise.