Nr. 30 Erft« Blatt Der Gleherrer Anzeige, erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SletzenerFamil1ei,b1«t1er; zweimal wöchentl.Urelr- blatt für den Ureis Stehen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. Land- »irtschastliche Zeitftaaen Fernsprech - Anschlüsse: für die Schrütleitung 113 Verlag,GeschastSstelleöl Adresse lür Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe». Annahme von Anzeigen für dre Tagesnummer bis zum Abend vorher. (66. Jahrgang Samstag, 5. Zebruar (9(6 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen «otaüomdruck und Verlag der vrShl'schei, Unio.-Vuch- und Steindruckerci R. Lange. Schriftleitung, «eschäsisltelle und Druckerei: Schulstr. 7. Bezugspreis: rnonail. 85 Pß, viertel« jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf..- durch diePost Mk.2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf., ausw. 20 Pf. — Haupt- schrislleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den polit,scheu Teil tlnd das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigentell: £>. Beck, sämtlich m 6-ießen. 5 feindliche Dampfer in der Themse versenkt. Dar Marineluftschiss t (9 in der Nordsee untergegangen. (WTB.) Großes Hauptquartier, 4. Februar. (Amtlich.) WestlicherKriegsschauplatz. Einer der nordwestlich von H u l l u ch von uns besetzten > Trichter wurde durch eine erneute englische Sprengung verschüttet. Bei Loos und Neuville lebhafte Handgranatenkämpfe. Die feindliche Artillerie entwickelte an vielen Stellen der Front, besonders in den Argonnen, rege Tätigkeit. Westlich von Marke fiel ein französischer Kanlpf- doppeldecker. deffen Führer sich verirrt hatte, unversehrt in unsere Hand. OestlicherKriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Balkan-Kriegsschauplatz. Unsere Flieger beobachteten im Vardar-Tal südlich der griechischen Grenze und bei der Anlegestelle im Hafen von Saloniki umfangreiche Brande. Oberste Heeresleitung. • , , ' . . , . ! . Berlin. 4. Febr. (WTB. Amtlich.) Erstens: Am 81.Januar und 1.Februar hat ein deutsches Unterseeboot in der Themsemünd ung einen englischen armierten Bewachungsdampfer, einen belgischen und drei englische zu Bewachungszwecken dienende Fischdampfer versenkt. Zweitens: Das M a r i n e l u f t s ch i f f „L 19" ist von einer Aufklärungsfahrt nicht zurückgekehrt. Die an- geftellten Nachforschungen blieben ergebnislos. Das Luftschiff wurde nach einer Rputermeldung am 2. Februar von dem in Grimsby beheimateten englischen Fischdampfer ..King Stephen" in der Nordsee treibend angetroffen. Gondel und Luftschiffkörper teilweise unter Wasser: die Besatzung befand sich auf dem über Wasser befindlichen Teil des Luftschiffes. Die B i t t e u m R e t t u n g wurde von dem englischen Fischdampfer abgeschlagen unter dem Vorgeben, daß seine Besatzung schwächer sei als die des Luftschiffes. Der Fischdampfer kehrte vielmehr nach Grimsby zurück. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Der gestrige Bericht unseres Admiralstabes der Marine Keigt uns, daß unsere U-Boote noch kühn zwischen den Klauen des alternden britischen Löwen herumfahren. Ein solch wackeres Boot hat in der Themsemündung nicht weniger als 5 Dcrrnpfer versenkt. Außerdem wird heute berichtet, daß ein Z^>pelin-Luftschiff einen englischen Kohlendampser versenkt habe, und das Reuter-Bureau, dem wir diese ?tenig- keit verdanken, !fügt hinzu, daß dabei 13 Mann der Besatzung ertrunken, drei von einem belgischen Dampfer gerettet worden seien. Wir wissen nicht, ob diese englische Nachricht in allen Teilen der vollen Wahrheit entspricht. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, so wäre ein Entrüstungsgeschrei in London sicherlich ungerechtfertigt, denn es ist bekannt, daß gerade die Kohlendanrpfer von den Engländern bewaffnet ivorden sind und unseren U-Booten gegenüber ein sehr heimtückisches Verfahren gezeigt haben. Ebenso wie unsere U-Boote müssen wir auch unsere Lufffchiffe in der Seekriegführung nutze/ so Mt es geht. Das Luftschiff, das den englischen Mschdampfer versenkt hat, wird die Lage beobachtet und die Regeln der Kriegführung genau erwogen haben. Aus englischer Quelle wird die Nachricht vom Untergang urrseres Marinelnftschiffes „L 19" bestätigt, womit zugleich das Eingeständnis verbunden ist, jener Fischdampfer aus Grimbsby, der das sinkende Luftschiff sah und die Bitte der mit dem Tode ringenden deutschen Mannschaft um Rettung hörte, habe sich feige davonäemacht, mit der Begründung, die Mannschaft des Luftschiffes sei stärker als seine eigene. Die „Daily Mail" w/ill aus Grimbsby zwar wissen, daß der Fischdampfer achtDeutscheanBord genommen, es dann aber für „klüge r" gehalten habe, in Grimsby Hilfe zu holen. Wir werden ja bald hören, ob die Rettung von acht Mann sich bestätigen wird. Das hindert nicht, daß man die „Klugheit" dieser Fischer heute schon einer näheren Betrachtung unterzieht. Im Gegensatz zu den .gestern besprochenen Proben deutscher Tapferkeit und Mannessinnes haben wir hier ein englisches Heldenstück vor uns! Das englische Volk kann auf die klugen Fischer von Grimbsby so stolz sein wie auf die Mordgesellen der „Baralong". Ob es nur, ihrer eigenen Anssage nach, Feigheit war, die sie die Rettung der deutschen Mannschaft verweigern ließ, oder ob es sich um „Mord, wie er auf's beste ist", handelt, kann nicht mit Bestimmtheit entschieden werden. Wahrscheinlich ist es, daß grausame Mordgesinnnng den Ausschlag gegeben hat, denn die wehrlose, entwafsnete Mannschaft des Luftschiffes hätte auch der an Zahl kleineren Besatzung des Fischdampfers keine Ungelegenheiten bereitet. Selbst wenn die Fischer Ursache gehabt hätten, anzunehmen, frtf Deutschen würden das Schiffchen zwangsweise in einen deutschen Hafen bringen, würde das G^bot der Menschlichkeit doch dafür gesprochen haben, die hilflosen Nten- schen nicht sterben zu lassen. Wenn diese englischen Zivilisten, die über keine Theorie der Kriegführung oder über Vergeltungsmaßregeln nqchzudenken hatten, die Schiffbrüchigen ausgenommen hätten', würden sie mir ihre Pflicht getan haben, aber es hätte ihnen an Anerkennung der ganzen Welt nicht gefehlt, und man würde in der rauhen Zeit des Streitens und Tötens ein solches Beispiel edler und schöner Handlungsweise doppelt froh empfunden haben. Aber die englische Menschlichkeit führt inReden und Prahlereien ein fragwürdiges Dasein. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 4. Februar 1916. NussischerKriegsschauplatz. Ein österreichisch-ungarisches Flugzeuggeschwader hat den östlich von Krcmieniec liegenden russischen Etappenort S z u m s k mit Bomben beworfen-, zahlreiche Gebäude stehen in Flammen. Sonst ist nichts Besonderes vorgefallen. JtalienischerKriegsschauplatz. Die Geschützkämpfe blieben an der l ästen ländischen Front ziemlich lebhaft und erstreckten sich auch auf mehrere Stellen im Kärntner und Tiroler Grenzgebiet. Das Schloß von Durino wurde durch mehrere Volltreffer der feindlichen Artillerie teilweise zerstört. Vor dem Tol- meiner Brückenkopf gingen die Italiener infolge der letzten Unternehmung unserer Truppen auf die Hange westlich der Straße Ciginj—Selo zurück. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Die in Nordalbanien operierenden k. und k. Truppen haben Kruja besetzt und mit ihren Spitzen den Jschmi- Fluß erreicht. Die Lage in Montenegro unverändert ruhig. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant ‘ Ereignisse zur See. Eine Kreuzergruppe hat am 3. Februar vormittags an der italienischen Ostküste die Bahnhöfe von Ortona und San Vito, mehrere Magazine und eine Fabrik im Bereiche dieser Orte, sowie einen Schwimmkran durch Beschießung schwer beschädigt und die Eisenbahnbrücke über den Fluß Ariello nördlich Ortona zerstört. Nach der Beschießung der Objekte von San Vito wurden Brände beobachtet. Die Krcuzergruppe ist unbelüstigt zurückgekehrt. Flottenko mmando. Rom, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die „A g e n z i a Stefani" meldet: Gestern früh beschossen feindliche Schiffe den Hafen von San Vito Chietino und die Bahnhofsanlagen von Ortona a Mare. Es wurde nur leichter Sachschaden verursacht. * * * Zum Verlust des „£ (9". Grimsby, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterfchen Bureaus. Zwei Marine sah rzenge, die nach dem Schauplatz des Zeppelinunglücks geschickt wurden, suchten dre Nachbarschaft genau ab. Sie fanden keinerlei Spuren‘des Luftschiffes. Man schließt daraus, daß der Zeppelin gesunken ist. London, 4. Febr. (Zens. Frkft.) Die „Daily Mail" vernimmt aus Grimsby noch folgende Einzelheiten über den in der Nordsee ins Meer gestürzten Zeppelin: Das kleine Fahrzeug, das die Signale des Zeppelin bemerkte, fand den „L 19" im Sinken. Die Gondeln befanden sich zum Teil schon unter Wasser. Als sich das Schiff näherte, bemerkte seine Besatzung 8 Deutsche, die es an Bord nahm. Darauf erschienen weitere Deutsche, und der Kapitän erachtete es für klüger, in Grimsby Hilfe herbeizuholen. Die Mannschaft des Zeppelin rief: „Reitet uns!" Man nimmt an, daß es sich bei dem Luftschiff um eines derjenigen handelt, die an den Raids auf England teilgenommen haben. Berlin, 5. Febr. Zum V e r l u st des „L. 19" schreibt der „Ber l iner Lokalan z e i ger" über die englische Erbarnmngs- losigkeit: Diese neue Schandtat, die Verweigerung der H i l f e an wehrlose Kämpfer angesichts des drohenden Todes, bestätigt uns, daß dieser Krieg uns eine Rohheit der britischen Volksseele enthüllt, die uns.,Barbaren" so fremd war, daß wir lange brauchten, sie für möglich zu halten. Es kann aber nicht gezweifelt werden, sie ist da. Die „V o s s i s che Zeitung" schreibt unter der Überschrift „Gentlemen zur See": Die grausame und feige Ermordung der deutschen U-Bootleute durch die „Baralong" ist durch den Himveis der britischen Regierung ans andere Fälle nicht aus der Welt geschafft. Jetzt hat der englische Kreuzer „King Stephan" der schiffbrüchigen Besatzung des deutschen Luftschiffes in der Todesgefalir die Hilfe, die er leisten konnte, und nach allen Gesetzen der Menschlichkeit leisten mußte, verweigert. Die Engländer »verden sich nach wie vor rühmen, das Goethische Wort zu erfüllen „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut". Aber überall dort, wo man sich ein unbefangenes Urteil bewahrt hat, wird man einsehen, daß der Fall des ,Mng Stephan" ebenso wie der Fall „Baralong" einen Schandsteck auf dem Schilde der meer- beherrschenden Britannia bildet. Die „Kreuzzeitung" überschreibt ihre Ausführungen „Das „Baralong"-Sy ste m". Sie sagt: Die Mannschaft des „King Stephan" hat sich seiner Kollegen vom „Baralong" durchaus würdig gezeigt. Mur grausamer war ihr Verfahren. Sie hat nicht, wie es die Leute vom „Baralong" taten, dem verhaßten Gegner ein schnelles (Lide bereitet, sondern ihn hilflos den Qualen, eines langsamen Todes in den winterlick-en Fluten der Nordsee überlassen. Die Ausflucht, der sich der Kapitän für sein Verl-alten bedient, ist nur der Ausdruck hilfloser Verlegenheit. Fürchtete der Mann wirklich, von den Schiffbrüchigen, die aus der Hülle ihres Zeppelin kauerten, überwältigt zu tverdeü, so stand nichts im Mge, sie gänzlich zu entwaffnen, oder sic zu fesseln. Aber wer glaubt an eine solche Furcht, die nur tut Beweis unglaublicher Feig heit war. Nein, es ist derselbe Geist der Brutalität und Unmenschlichkeit, der sich hier lvie im Falle „Baralong" enthüllt hat. Diese Wicker- holuKg aber macht es unmöglich, mehr und mehr den „Baralong"- Fall als eine ^Einzelerscheinung anzusehen. * Ein Dampfer von einem Zeppelin versenkt. London, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der Dampfer „Franz Fischer", der als Kohlenschiff an der Küste fuhr, wurde Dienstag nacht von einem Zeppelin, der auf dem Wege von Hartlepool nach London war, versenkt. Dreizehn Mann der Besatzung sind ertrunken, drei von einem belgischen Dampfer gerettet. „Franz Fischer" ist ein erbeutetes feindliches Fahrzeug von 370 Tonnen. Der türkische Bericht. Kon st a nt in o p el, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht des Hauptquartiers. Keine Veränderung von Wichtigkeit aus allen Fronten. K o n st a n t i n o p e l, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die Telegraphen-Agentur Milli meldet: An der I r a k f r o n t vermochte der Feind mit einem Teil seiner Kräfte von Felalie vorzustoßen. Er wurde durch unseren Gegenangriff zurück- geworsen und gezwungen, sich uns seine früheren Stellungen zurückznziehen.' An der K au ka s u s f r o n t kam es in verschiedenen Abschnitten zu Vorpostengesechten und zu örtlichen, noch fortdauernden Kämpfen. Sonst nichts von Bedeutung. Eine Stimme aus Rumänien. Bukarest, 4. Febr. lWTB. Nichtamtlich.) Das Blatt „Voli-- tiaue" veröffentlicht eine Unterredung mit dem früheren Bürgermeister von Bukarest, dem konservativen Politiker Gregor Eanta- c u z i n o , der aus Gesundheitsrücksichten nach Deutschland reiste und nun zurückgekehrt ist. Cantarmzino hatte Gelegenheit, mit dem deutschen Unterstaatssekretär Zimmermann zu spreck>en und auch die militärische Organisation Deutschlands zu studieren. Er sagt, daß Unterstaatssekretär Zimmerman die Erkaltung^ der früher so freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien bedauere. (Sr fügte hinzu: „Nicht wir sind für die Wolken verantwortlich, die die Freundschaft zwischen den beiden Ländern trüben: denn Deutschland hat alles getan, um die Unstimmigkeiten zu beseitigen und zu einer Annäherung zu gelangen. Gewiß wird es nicht Deutschland sein, das unter diesen Mißverständnissen am meisten leioet." Unterstaatssekretär Zimmermann sprach seine Verwunderung darüber aus, daß man in Rumänien die Kraft und Organisation Deutschlands nicht kenne. Deshalb freue er sich immer, wenn Rumänen nach Deutschland kommen, um sich zu unterrichten. Er bemühe sich, selbst den Gegnern unter ihnen alles zugänglich zu machen, was geeignet sei, einen richtigen Eindruck von Deutschland zu geben. Staatssekretär Zimmermann sprach auch'von Filipescu und erklärte, daß dieser ihm im Jahr^ 1914 den Eindruck eines ruhigen Kopfes gemacht habe. Fllipescu habe damals die siebendürgffche Frage ebenso aufgefaßt, wie es Cantacuzino jetzt tue. Man habe den Eindruck gehabt, daß er sich ans die Politik des Möglichen verstehe. Er werde von allen Seiten als ein ungestümer, aber ausk richtiger Mann geschildert. Wenn er seinen!. Lande aufrichtig dienen wolle, möge er nach Deutschland kormnen und sehen, daß Deutschland noch genug Soldaten habe, um den Krieg noch viele Jahre auszuhalten, und daß es auch nicht verhungern iverde. Man werde ihn alles sehen lassen, damit er die Wirklick-keit erkenn^ Cantacrizino sprach sodann über Einzelheiten der Kriegsorganisation in Deutschland und faßte seineü Eindruck in die Worte zusammen: Mit einer so mächtigen Organisation, die alles voraus- sieht und nichts dem Zufall überläßt, kann Deutschland weder militärisch, noch wirtschaftlich besiegt werden. Eine Rede SalandraS in Genna. Rom, 4. Febr. (WTB. Nichtanlllich.) lieber die Rede, die S a l a n d r a in .Genua an die Hafengesellschaft richtete, vcrbreitet die „Agenzia Stefani" folgende Mitteilung: Der Ministerpräsident betonte die Bedeutung des Hafens von Genua und sprach sein festes Vertrauen auf die energische Mitwirkung der Genuesen an dem großen Werke aus. Nach dem Kriege iverde man die Gesetze über die Organisation der Handelsmarine revidieren und vervollständigen müssen, aber heute müsse man die größtmöglichste Energie auf die kräftigen materiellen Hilfsquellen, über die das Land verfügt, verwenden, indem man seine Energie vervielfältigt und auf einige Vorrechte und Gewohnheiten verzichtet. Reicht das, worüber wir verfügen aus, fragte Salandra? Dies erwartet das ganze Land von Genua. Das Problem des Hafens von Genua ist eine Lebensfrage der Nation. Ich möchte sogar sagen, daß nach der Jsonzoschlacht die bedeutendste Schlacht in tzst'nua geliefert werden muß. Mit nuas Hilfe lind Energie, wenn nötig, mit seinen Opfern, muß eine Schlacht geliefert werden bis zum endlichen Triumpf. Bern, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Salandra hielt in Genna eine Rede, die folgcnwe erwähnenslverte Sätze enthält: Wenn lvir nickst vom A u s l a n d e ftir Schiffsfracht und für den notwendigen Transport u n so r c r I n d u st r i e u n d E r n ä hr ung des Landes a b h ä n g i g wären, würden wir viel stärker- gegenüber dem Gegner und auch viel stärker gegenüber den Verbündeten sein. Nnnwohl hoffen wir, daß, wenn auch nicht wir, die wir vielleicht gehen müssen^ so doch andere d i e s e . L e hi r e a u s n ü tz e n und das tun werden, was lvir nicht mehr aus führen konnten. Das Ministerium Stürmer. Kopenhagen, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Meldnng der „National Tivende" auo Petersburg Trat der neue Ministerpräsident Stürmer gleich Gorenlyknt kein Portefenille. Er bemängelte die Tätigkeit des Ministers des Aen ß e r n und des F i n an z nr i n i st e r >3 gkerch nach Amtsantritt, so daß Gerüchte auch ihres bevor- ^,Abschiedes gingen: man spreche auch von Rück- rrrttsabsrchten des Oberprokurators des Heiligen Synod 2~. > xU 1 ' dessen Nachfolger Lurjanow genannt wird. Sturmer erklärte, der Krieg müsse bis zu. dem voll pandigen Siege fortgesetzt werdeu Man müsse die Reichs duma ernberufen. Deutscher Besitz in Rußland beschlagnahmt. Kopenhagen, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die ,,^attcmal Trdeude" meldet: Die Petersburger Regierung oes chl agn ahm te laut amtlicher Statistik neunhundert Besitzungen, darunter 37 Handelshäuser, 80 Stadtgrundstücke und 25 große und 71 kleinere 2anb* guter; der Betrieb der ineisten Besitzungen ist bereits an ore Regierung übergegaugen, welche die Einnahmen für ihre Zwecke verwendet. Wirtschaftliche Maßnahmen Norwegens. . Kristiania, 4. Febr. (WTB. Nichtamtl.) Der Finanz- minrster brachte imStorting einenGesetzentwurs betr. die zeit- werlrge Aufhebung d es Z o l l es a u f Ge t r e i d e, alle > M e h l s o r t e n jund Kartoffeln für den Rest des Budg et- Whres 1915/16 ein. Die Mindereinnahme infolge Aufhebung des Zolles wird auf 2 200 000 Kronen jährlich veranschlagt. Eine französische Anleihe in Amerika. . New York, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Durch 7 zunk»pruch von dem Vertreter des Wölfischen Telegraphen- Bureaus. Morgan ist nach Europa abgereist, wie es heißt, ?* m 25? W^n e französische Anleihe im Betrage 250 Mrllvonen Dollar abzuschließen. Die Laufzeit der Anleihe soll drei bis fünf Jahre betragen und durch Unterlagen von Wertpapieren gesichert sein. Dem Vernehmen nach wird der ganze Erlös der Anleihe zu Zahlungen in Verwendung finden. Unterlagen süv die Anleihe wurden wahrscheinlich amerikanische Wertpapiere und Obligationen anderer Regierungen, die die französische Regierung zu diesem Zwecke erworben hat. Wilsons Politik. London, 4. Febr. (WTB. Nichtamtl.) Die „Time weiden aus Washington vom 3. Februar: Wilson sagte rn emer Rede in Kansas, die Welt habe Getreide von Kansas und anderen großen Ackerbaudistrikten der Vereinigten Staaten nötig. Die Amerikaner hätten das Recht, d^: friedlichen Bevölkerung Lebensmittel zu 'wlcken wann und wo der Kriegszustand dies nach den gewöhnlichen Bestimmungen des Völkerrechts gestatte. Der Präsident fuhr fort: Wir haben das Recht, sie mit Baumwolle zu versehen, damit sie sich kleiden können, wir haben auch das Recht, ihnen unsere Fabrikate zuzuführen. Der Korrespondent der „Time s" bemerkt, diese Worte klängen angesichts der mit England schwebenden Meinungsverschie- denheiten sehr ernst. Man müsse aber die Aeußerungen des m hauptsächlich von dem Standpunkt der inneren r °J « ^^achten. Deshalb brauche man die Reden nicht als Vorboten eines Krieges mit England auszufassen, ebenso- .wemg wie die auffehenerregenden Bemerkungen über die nwgliche Entwicklung der internationalen Lage notwendig auf eine bevorstehende Krise mit Deutschland Hinweisen. Arrsrirhr in Portugal. „ 9fr (WTB. Nichtamtlich.) „Jmparcial erhalt Nachrichten, die besagen, daß die Unruhen in. Lissabon andauern. In der Tobac-Straße tötete eine Bombe ernen Wachtmeister und zwei republikanische Gar- visten. Die Angreifer würben durch Revolverschüsse ver trieben. In anderen Vierteln explodierten mehrere Bom- ben die Sachschaden anrichteten. Die Behörden ergriffen Vorsichtsmaßregeln. Das Palais des Gouverneurs wird von Milrtar bewacht. Die Sitze der Arbeitssyndikate sind von Truppenketten umgeben. Die Ausständigen suchen den Gene- h^zuführen. Der Verkehr der Straßenbahnen ist eingestellt. Alle Verhafteten sind auf Kriegsschiffen interniert worben. Die Agitation nahm in Settuba, San Petro, Portern, Redundo urib Montemar zu, wo die Bürgermeister gefoltert und dann hingemordet wurden; ferner in Aguarantes, Pedro, Folgario und an anderen Orten, wo die Menge in die Kornmagazine der Landwirte eindrang und bas Getreide fortschleppte. Truppen sind nach diesen Orten gesandt worden. , sprechmig dieses Falles versichette der französische Admiral L a ca.se dem Korrespondenten des „Petit Jvirrnal", daß die frau- zoffjchnr Handelsschiffe ausdrücklich den Befehl hätten, auch wenn ue map angegriffen seien, auf jedes feindliche Unterseeboot das r^euer zu eröffnen oder e£ zu rammen. / . B erlin, 5. Febr. Aus Genua wird laut „Bossischer Zeitung" berichtet,^ daß jetzt 18 große italienische H an dels dampfe r mit Kanonen ausgerüstet serefi. Die Dampfer hätten zum Teil mobile Deckpanzerung erhalten. Die Armierung sei neu und dürfte nur defensiv gebraucht werden London, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) In Plymouth ttasen^ der Kapitän und 25 Manu von dem englischen Dampfer „Woodfield", der am 3. November 40 Meilen von Gibraltar von einem deutschen Unterseeboot Mrgegriffen wurde, ein. Nach einem zweistündigen Kampfe, währenddessen die arabischeil Heizer des englischen Dampfers streikten, ging die Bemannung in die Rettungsboote. Ter Dampfer wurde torpediert. Amsterdam, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Wie hier angekommene amerikanische Blätter berichten, soll der Dampfer der Leylandlinie „Huronian" am 29. Dezember in der Nähe der irischen Küste torpediert worden sein. Der Dampfer wurde schwer beschädigt in den Hafen geschleppt. — — jj- " __ __ - Ans Stadt itttfc €anb> Gießen, 5. Februar 1916. Uriegsarbeit in Gießen. XIV. Die evangelische Gemeinde. Wenn man die Anteilnahme am Gottesdienste als Gradmesser des kirchlichen und religiösen Lebens ansieht, so kann man sagen, daß das kirchliche und religiöse Leben der evangelischen Gemeinde Gießen sich seit Beginn des Krieges aus^rordentlick gehoben hat. Am 1. August 1914, abends zwischen 5 und 6 Uhr, wurde überall in Deutschland der Befehl zur Mobilmachung bekannt gegeben, am nächsten ^age, Sonntag, den 2. August, wiesen unsere beiden Kirchen in allen Gottesdiensten die doppette Anzahl von Besuchern aus als sonst. Obwohl vorher über die Art dieser Gottes- drenste nichts bekannt gegeben werden konnte, so fanden sich doch Hunderte von Gemeindegliedern, namentlich solche, die in den nächsten Tagen sich zu ihren Truppenteilen zu begeben hatten, in den Kirchen ein. Ein solcher Zustrom zum Gottesdienste hat wohl in Gießen noch nie stattae- sunden als am 9. August 1914, dem für Hessen bestimmten Krregsbettage. Für die Einrückenden und ihre Familienangehörigen wurden in der Stadtkirche am Abend des 4. und 5. August, in der Johanneskirche am Abend des 3. und 4. August besondere Abendmahlsgottesdienste ab-ge- halten, die stark besucht waren und sich durch die Wucht und Bedeutung des Augenblickes zu ergreifenden Feiern gestalteten. Seit dieser Zeit sind die Gottesdienste, nainent- lrch die Hauptgottesdienste um V 2 IO Uhr und die Abend- ^ttesdrenste rm Winter fast immer überfüllt, so daß viele ülnehmer auf Klappstühlen und oft in der Vorhalle Platz nehmen müssen. Seht häufig finden sich über 1000 Personen zusammen, bei besonderen Gelegenheiten wie an Festtagen sind unsere Kirchen von 1500 Personen besucht Zur Verabschiedung ausrückender Krieger wurden Der 5eekrieg. Die „Appam" als Prise zu betrachten. Washington, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Lansing hat entschie den, daß die „App am" als Prise zu betrachten ist. tt f * in gto n, 4. Febr, (WTB. Nichtamtlich.) Die '^Uociated Preß meldet: Staatssekretär Lansing hat festgestellt, daß keine Frage darüber sein kann, daß die „A p p a m als P r i s e zu betrachten sei, daß aber die Frage ihrer weiteren Behandlung noch weiterer Erwägungen der tzaager Konvention und des preußisch-amerikanischen Vertrages bedarf Die Weigerung des Leutnants Berg, die brrtchchen Seeleute, die auf britischen Sandelsschiffen Ka- noniere gewesen sind, von Bord gehen zu lassen, werde den Gegenstand weiterer Erwägungen bilden. Newport News, 4. Febr. (WTB, Nichtamtlich,) Meldung des Reuterschen Bureaus, Alle britischen Untertanen haben gestern spät abends die „Appam" ver lassen. Es blieben nur Deutsche an Bord, * Die heimtückische Kampsesweise England» und Frankreichs. Berlin, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Hon zuständiger Stelle erfahren imx über den Angriff eines unter h?l ländischer Flagge fahrenden englischen Hil'fs ct ^h, u ‘ f * e , s Unterseeboot mxl) fot 0 en konnten.- 114 Bettücher, 18 wollene Kolter, 28 Kolter- bAuge, 25 Federkissen, 130 Kissenbezüge, 74 Unterlagen, 40o Handtticher, 26 Aerztehandtücher, 24 Tellertücher, 18 Kuchenhandtücher, 24 Messertücher, 72 Mundtücher, 124 Verbandtücher, 150 Taschentücher, 4 Wolldecken, 7 große und 88 kleine Spreukissen, 5 Ersatzlufttissen, 120 ^züge für tterne Kissen, 20 Kopsrollen mit 40 Bezügen, 3 lange Kapokklssen mit 6 Bezügen, 12 Operationsmäntel für Aerzte, 64 Hemden, 13 Unterhosen, 19 Unterjacken, 79 Paar Filzschuhe, 32 Paar Strüinpfe, 14 Leibbinden, 2 Paar Stau- chen 14 Paar gestrickte Bettschuhe, 9 Scheuertücher, 150 Waschlappen, 18 Topflappen, dazu ein Wäschesack mit altent Leinen. Aber auch die Kir che n g e meind e selbst beteiligte sich an der Ausstattung des Lazarettzuges, indem sie 4290 Mark in bar ablieferte. Mese Summe seht sich aus Kirchenkollekten zusammen, die Weihnachten 1914 und Neujahr 1915 erhoben wurden, aus Gaben, die bei den vier Gemeindepfarrern einliefen und einem Zuschuß, den die Kttchcukasse leistete. An den Kriegsanleihen beteiligte sich die evangelische Gemeinde Gießen mit insgesamt 45 000 Mark. Alle Genreinden haben an Weihnachten eine große Zahl von bedürfttgen Familien bedacht, wobei besonders die Fanrilien der im Felde Stehenden berücksichttgt wurden. Da dre Gemeindeschwestern zum weitaus größten Teile im Felde stehen und für die Gemeindepflege nur wenig Kräfte vorhanden sind — in der Johannes gemeinde haben sich junge Mädchen dieser Arbeit angenommen — so haben die Frauenvereine die Weihnachtsbescherung in die Wege geleitet, indem sie Geld sannnelten, die bedürfttgen Frauen besuchten und nach ihren Wünschen fragten und schließlich dre Verteilung der Geschenke Vornahmen. Me von den Franenvereinen der Lukas- rmd Johannes gemeinde eingerichteten Strickschulen wurden während des Krieges wertergeführt und namentlich von solchen Kindern besucht, deren Vater im Felde steht. Besonderer Wert wurde auf das Sttrcken von Strümpfen für Krieger gelegt. Me bereits bestehende Krippe des „Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege"^ owre die beiden Klein kin d er schülen nahmen in er- höhter Zahl Kinder von Kriegsteilnehmern auf. Neu in das Leben gerufen wurde von dem genannten Verein eine Volksküche, welche täglich an Fanrilien von Kriegsteilnehmern, später auch an andere Familien Essen abgab und zwar durchschnittlich täglich 500 Portiorren. Alle Frauenvereine vermittetten Näh- und Strickarbeiten an bedürftiae Frauen, die sich gern etwas verdienen wollten, ohne dabei ihr Hauswesen verlassen zu nttrssen. Vielf ach tvaren die Psarrer ihren Gemein de gliedern bei der Abfassung von Gesuchen an nrilitärische Behörden, namenttich, wenn es sich um die Verlegung Verwurrdeter in die hiesigen Lazarette handelte, auch bei dem Brieswechsel mit Kriegsgefangenen behilflich Pfarrer Bechtolsheimer Sonntagsgedanken. Auf zwei Hauptarten nimmt das Leben die Menschen in die Lehre. Das eine Mal gibt e3 uns den Reichtum seiner Güter, um zu sehen, was wir damit anfangen werdeu Uns allen war ja solcher Reichtum gegeben worden. Aber wir wußten es vielfach gar nicht, was wir l-atten. Erst als der Krieg gekonnnen loar, lernten wir den Frieden recht schätzen. Achtlos lebten wir au vielem Glück vorbei, das uns geschenkt war. Wir haben nichts ausgerichtet mit unserem Reichtum, weil wir ihn als etwas Selbstverständliches, alsi das uns gebührende Mindestmaß bettachteten. Oder wenn wir uns wttklich bewußt Mrrden, was das Leben uns Gutes erwies, so haben wir vielfach dennoch keinen ganzen Gewinn von seinen Glücksgüterli gehabt. Weil dann unser Geist träge wurde und dabei verharrte, anstatt zu erkennen, daß wir rms dadurch aus dgs höchste uub ewige Gut sollten Hinweisen lassen. Mer wir haben jetzt — wen es etwa nicht angehen sollte, ist nicht hier einbLgriffen —> wir haben jetzt auch die andere Hauptart reichlich kennen gelernt, wie das Leben uns lehren will. Es hat uns Krieg, Leiden, Not und Trauer gebracht. Hätten wir die Glücksguter vielleicht für immer < an uns fesseln mögen, wenn es nur möglich wäre; hier ist es unigekehrt. Aber auch hier soll unser Geist nicht träge und müde werde?!. Sondern er soll auch hier sich zu dem hohen Ziele führen lassen. Wenn wir gelernt haben, das Vergängliche auch als vergänglich anzusehen, und hierüber kein Zetergeschrei rnehr anzuheben, sondern stille dazu zu sein, damr werden wir frei sein, das zu sehen, was das Leben uns zu erstteben lehren will: das höchste und ewige Gut. —& ! «• VnriMt« VersonÄl^Ächrichten. Der Groß- herr«^ \yat am 2. Februar ds. Js. dem Pfarrassistauten Hein- .rrch Simon zu Mam^ die evangelische Psarrstelle zu Bretzen- ^herni übertragen. — Der mit der Auslftlseleisttmg bei Groß- 'berzoglrchen Munsterinm der Finanzen, Abteilung für Steuer- twesen beauftragte Großherzooliche Fmanzrat Heinrich Linden- .st r u t d zu Offenbach a. M. mürbe vom 16. Februar ds Js ab zum weiteren Stellvertreter des Vorsitzenden der Groß herz aal icfom LMtdesLommission für Steuer suchen bestellt. ** Stabttheater. Aus dem Stcwtlheaterbureau wird uns gesck.rteben: Beide Vorstellungen, die der morgige Sonntag bei klemen Preisen brrngt — uackMNttags „Mein Leopold", abends „Die Ehre" — hatten bei ihren ersten Aufführungen dieses Jahr lebhaftesten Beifall gefunden. 2luch für die morgigen Wiederholungen zeigt sich in starken Vorbestellungen lebhaftes Interesse. ** Oberhessischer Kunst verein. Ter Ausstellnng Kunstter-Gilde, dre täglich, mit Ausnahme Samstags, geöffnet ist, wrrd durch guten Besuch ein reges Interesse entgegengebracht. Diese Airsstellung verbleibt, nur noch, kurze Zeit. An ihre Stelle gelangt die Anstellung der Tieutsck>-Oesterrerchi scheu Künstler, die sich gegenwärtig in Mannheim befindet. ** D i e diesjährige Gesellenprüfung findet im Februar und März statt. Näheres ist aus dem Anzeigenteile unseres heutigen Blattes zu ersehen. _ " DieAblieferung derbes chlagnahmtenGe genstand e kann, wie eine Bekanntmachung in unserem heutigen Blatte besagt, lediglich zu der in der Enteignungsanordnung genau vestimmten Zeit erfolgen. Die freiwillige Ablieferung von Glicht beschlagnahmten Gegenständen kann jederzeit erfolgen. Die Annahmestelle, Turnhalle der Oberrealschule, Eingang Bismarckstrnste, ist jeden Mittwoch und Samstag, vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr geöffnet. "Die S a m a r i t e r - K u r s e des Alice-Frauen-Vcreins Gießen beginnen Dienstag, den 8. Februar 1916, abends 8 Uhr, in der Stadtmädchenschule, Schillerstraße. Zimmer Nr. 10. ** Ihre Silb erne Hochzeit feiern morgen Jakob Schneller und Ehefrau, geb. Deichhardt, Steinftraße 43. Landkreis Gießen. ** Wieseck, 5. Febr. Der Wehrmcmn Gefreiter Jvh. Weber im Reserve-ReginEnL 116 erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. ** Staufenberg, 4. Febi> Dem Wehrmann Ludwig Vogel von hier, Landivehr-Jns.»Regt. Nr. 87, 'wurde das Eiserne Kreuz verliehen. -o-. Beuern, 4. Febr. Bei der gestrigen Holzver steig e- runa, die von auswärtigen Käufern gut bcsllcht war, stellte sich ein Raummeter Scheitholz auf 12—15 Akk, ein Raummeter Knüppelholz auf 8—10 Mk. und ein Rauinmeter Reiserholz auf 2 Mk. ** Grüningen, 4. Febr. Der Fahnenschmied Unteroffizier Wilhelm Schlosser im Dragoner-Regiment Nr. 23, der schon seit Kriegsbeginn iin Felde steht, wurde im Juli 1915 mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille und am 27. Januar 1916 mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. 2. Geilshausen, 5. Febr. Wehrmann Wilhelm Luh vom Landwehr-Regiment 116 erhielt die Hessische Tapferkeit s- medaille. Landsturmmanu Peter S ch o nt b e r vom Land- sturmbataillon Gießen wurde zum Gefreite,! befördert. Kreis Büdingen. # Büdingen, 5. Febr. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Unteroffizier Schlegel im Res.-Jnf.-Regt. 116. # Wolf, 5. Febr. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gefreite Bauer im Ref.-Jnf.-Regt. 116. Kreis Schotten. 4b Gedern, 5. Febr. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielten der Unteroffizier G e r l a ch vom 4. Magdeburgischen Jnf.- Regt. 67 und Musketier Stiebeling im Jnf.-Regt. 87. Kreis Friedberg. 4b Nieder-Wöllstadt, 5. Febr. Zum Leutnant befördert wurde der Vizefeldwebel Weith nn Res-Jnf.-Rgt. 80. 4b Ober-Roßbach, 5. Febr. Die Hessische Tapferkeits- medaiüe erhielt der Gefreite Kircher im Res.-Jnf.-Regt. 254. 4b Melbach. 5. Febr. Das Eiserne Kreuz erhielten die Wehrmänner Lenz im Landw.-Jns.-Regt 116 und Herrn. L e m p in demselben Regiment. Hessen-Nassau. II Marburg, 5. Febr. In teilweise nicht öffentlicher Ver- handlüng wurde vom Landgericht ein älterer Einwohner aus Frankenau im Kreise Frankenberg wegen sittlicher Verfehlungen zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. — Frankfurt a. M., 5. Febr. Tie Preisprüfungsstelle hat beim Magistrat eine Erhöhung der Preise für Schweinefleisch und Wurstwaren beantragt, allerdings nur für den Monat Februar. Durch die Erhöhung soll den Metzgern und Lebensmittelhändlern ermöglicht werden, auch auswärts her gestellte Fleischwaren hier einzuführen. Sodann sollen die Bchörden veranlaßt lverden, Maßregeln dahin zu treffen, daß die Metzger die Schweine zu den festgesetzten Preisen auch wirklich bekommen. Schließlich soll bei der Reichsregierung die Frage der Herstellung der Einheitswurst angeregt werden, um dadurch vielleicht der Fleischnvt zu steuern. — Unberührt von der .Kricgsz-eit wuroe denr Städtischen Schwimin-- bad ein neuer großer Erweiterungsbau angegliedert, der wohl aus eine längere Reihe von Jahren hinaus die Bedürfnisse, und Anforderungen befriedigen wird, die die Frankfurter an das städtische Schwimmbad stellen. — Es verdient hier bemerkt zu lverden, daß das bisherige Schwimmbad in den letzten Monaten rn nngeah-nter Weise in Anspruch genommen wurde. Im Mar z. P hatte es durchschnittlich einen Tagesbesuch von 1400 Gästen, am Pfingstsonntag sogar 3500 Besucher, eine bisher unerreichte Ziffer. 6°. Hersfeld a. d. Fulda, 4. Febr. Der Spinnereibestyer Konrad S chfeiet wurde heute in seinem Betriebe bei dem Auslegen eines Riemens auf die Transmission von dein Riemen ersaßt und gegen die Decke geschleudert. Schüßler erlitt einen schweren Arm- und Schädelbruch, die nach kurzer Zeit seinen Tod herbeiführten. Börsen-Wocheubericht. '!--- Frankfurt a. M., 4. Febr. Im freien Verkehr der Börse herrschte in dieser Woche wieder grvße Zurückhaltung. Erweist sich die Kriegslage auch weiterhin als günstig, so gaben doch auf politischem Gebiete einige Momente Anlaß zu Verstimmung. Ein Gefühl des Unbehagens cNoeckte zunächst die schwankende Haltuug Rumäniens, dann aber muh! die ungeklärte Streitfrage zwischen Deutschland und Amerika wegen der U-Bvot-Kriegsführung. Es herrschte infolgedessen eine nervöse Stimmung und eine ausgesprochene Abneigung gegen geschäftliche Tätigkeit. Nach der gleichen Richtung wirkten die neuen Bundesratsverordnungen, von denen einige, wie die Bestandserhebung und Beschlagnahme der Web- und Wirkwaren, die Mälzereiverordnung, das Verbot der Herstellung von Fleischkonserven, doch tiefer in das Wirts ch a f t - liche Getriebe eingreisen. Die Uebergangszeit, in der die beteiligten Industrien sich in die neuen Verhältnisse einzuarbeiten haben werden, ist von einer lebhafteren Unternehmertätigkeit einstweilen abträglich, während die günstige Wirkung der neuen Maßnahmen erst später zur Geltung kommen werden. Auch die vorerwähnten Kriegsmaßregeln sollen den Errdziveck haben, unsere wirtschaftlichen Waffen ebenso scharf zu halten wie unsere militärischen, wozu auch die Einschrän kung der Einfuhr aller nicht notwendigen Artikel dient. Das wrrd sich/ letzten Endes vorteilhaft in unserer Handelsbilanz zeigen Und schon sehen wir die Wirkungen der einschränkenden Bestimnnmgen in der Entwicklung der Devisenkurse. Die Ueberwachung des Devisenhandels war, wie sich zeigt, ein guter Griff. Die wichtigsten Devisen Holland, Schweiz und New Bork sind seither merklich gesunken. Die Preiserhöhungen, die aus der E i s e n i n d u st r i e gemeldet wurden, kamen nicht recht zur Geltung, es zeigte sich vielmehr Rerftsationsneigung, so daß vielfach Kursabschwächungen zu verzeichnen waren. Etwas besser hielten sich oberschlesische Werte, weil sich nach neuesten Berichten aus Oberschlaften dort eine ausgesprochene Hochkonjunktur herausgebildet bat Gut ist die Beschäftigung auch in der bergischen Kleineisenindnstrie, hauptsächlich wegen des Heeres- bedarss. Man rechnet dort noch auf eine lauge Zeit hinaus mit einem Fortbestehen der günstigen Markttage. Die Fahrrad- und Automobilfabriken haben ebenfalls gut zu tun und im Elektro- und Maschinengewerbe bleibt die Konjunktur auf dem bisher erreichten zufriedenstellenden Stand. War auch das Geschäft im freien Verkehr in diesen Jndustriepapieren eng begrenzt, so konnten sich deren Kurse doch ziemlich behaupten. Ansehnlich höher stellten sich Gummipeter auf den Dividendenvorschlag von 8 Prozent. Schwach lagen dagegen Schiffahrtsaktien, während Banken vernachlässigt blieben. Am Mentenmarkt waren österreichisch-ungarische Werte aus die Besserung der Valuta stark anziehend. Geld war leicht. Privatdiskont etwa 43/3 Prozent. _ Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 6. Februar 1916: Wolkig, meist trocken, keine Temperaturveränderuug. Letzte Nachrichten. * Unser U-Bootkrieg. i. Köln, 5. Febr. Zum gestrigen Jalnestage der Verkündigung des U-Boot-Krieges schreibt die „Köln. Vvlks- Ztg." am Schlüsse eines längeren Berliner Artikels: Wenn etwas uns im Unklaren gewesen war, über die Bedeutung des U-Boot- Krieges und seinen Erfolg während des U-Boot-Jahres, dann müssen die Anstrengungen Englands, uns diese Waffe aus der Hand' zu winden, uns aufklären: alles, was Amerika tat und wofür die englische Diplomatie Tag und Nacht arbeitet, galt dem Bestreben, Deutschland den U-Boot-Krieg unmöglich zu machen. Das ivird England weniger gelingen, als je. Davon werden die nächsten Tage schon der Welt den glänzendsten Beweis erbringen. Das Schicksal der Mannschaft des „L. 19". Rotterdam, 5. Febr. „Daily Telegraph^ berichtet: Ein englischer Trawler traf „L 19" 120 Meilen östlich Spuratz e d d treibend an. Die Deutschen boten der Besatzung des Trawlers Geld an, wenn sie sie retten wollten. Aber da man 22 Mann auf dem Juftschiff bemerkte und außerdem das laute Hämntern zu verstehen gab, daß noch ntehr Leute; anwesend waren, weigerte sich der Trawler, der nur eine neunköpfige Besatzung hatte, die Schiffbrüchigen am» nehmen zu können. Er traf die Schiffbrüchigen am. Mittwoch früh und erstattete am Donnerstag nachmittag Bericht Pariser Zeppelinnachhall. Paris, 5. Febr. Der „Petit Parisien" stiftet ein Denkmal, das in Paris jirm (Gedächtnis der imschuldig, u Ov:er dr Luftschiffangrisfe von 1914 bis 1916 Aulstellung finden wll. - Laut Beschluß des Ministerrats findet die Beisetzung der Opfer der letzten Zeppelinstreife auf Staatskosten statt. Die Lage in Persien. i. Köln 5. Febr. Laut „Köln. Ztg." meldet die „Nowoje Wremja" aus Teheran: Das neue Kabinett, das nach Ueberwindung größerer Schwierigkeiten unter Mitwirkung dcs englischen und russischen Gesandten in Teheran zuUande gekommen ist, hat sich bereits für die Interessen Englands u in der gegenwärtigen Krisis als höchst unzuverlässig erwieft.'. Deshalb wird der baldige Rücktritt des Ministerpräsidenten und des Krregsministers gefordert, die bisher als Russensreur.de gaitt, 7 , aber eine zweideutige Politik verfolgten. Der Kriegsminisier erklärte auf die Vorstell»ng des russischen Gesandten hin, der Ministerpräsident sei für die zweideutige Haltung der Regierung nicht verantwortlich. Zur Fahrt der „Appam". Amsterdam, 5. Febr. „Daily Telegraph" schreibt in einem Leitartikel über die „Appam": Trotz unseres begründ?!- u Anspruchs der Herrschaft zur See hat uns die „Appam" einen Vertust beigebracht, der-sich auf Tausende Psnnd Sterling beläu n Wir können Schiffe und Laderaum nicht allzugut entbehren. Die Kauffahrteischiffe lverden seltener, während unsere Bedürfnisi'e, die über die Meere her befriedigt werden müssen, ständig steigen. Wir wissen auch nicht, was die „Mode" später noch alles ausführen kann. Vielleicht' führt sie ihre Raub^üge fort und setzt beit „Emden"-Episoden die Krone ans. Es wäre eine Dummheit, diese Tatsache zu verkennen, viel besser ist es, ihnen gerade ins Gesicht zu sehen und dabei den Humor zu empfinden, der bei der ganzen Llngelegenhcit nun einmal vorhanden ist, wenngleich der Zustand für uns keineswegs ein Vergnügen genannt werden kann. . Auch die übrigen englischen Blätter bringen Leitartikel, die sich mit der abenteuerlichen Fahrt der „Appam" beschäftigen. Alle heben hervor, daß das Schiss mit der Maskierung des Rumpfes eine legitime Kriegslist angewendet habe. Tie „Mornin g Post" betont die humane Handlungswepe des deutschen Kapitäns. Tie Londoner Schiffskreise verstehen nicht, wieso von der „Appam" kein drahtloser Hilferuf firm. Auch „Clan Mactavish" war mit einem Marconiapparat versehen. Ein Dampferzusammenstotz. Honkong, 4. Febr. (B&. Nichtamtlich.) Reuter meldet: Mittwoch nacht fand 80 Meilen von Swutnu entfernt ein Zusammenstoß zwischen den Dampfern Lin ja und Daijsa-Maru statt. Letzterer ist gesunken. 21 Mann wurden gerettet, 160 ertranken. _ fPincfluo ftcktennadel - Kräuterbäder* in Tabletten Der "bewahrte Badezusatz für Nervöse und Genesende Man verlange ausdrücklich »Pinonool ln Tabletten* 6 Bader M. 1^0 • 12 Bäder M. 3,—^ Für Rheumatiker und Neuralgieleidende. Jahrelange Schmerzen waren in 3Tagen verschwunden. Herr E. Kelch, Hagen, sckrelbl: „Ich leide schon seit Jahren an Rheumatismus und Blasenleiden und konnte vor lauter Schmerzen kaum noch auftreten. Da ich mir schon öfter alle mönlicucn Mittel hatte kommen hlffen, welche oft sehr teuer waren und rein gar nichts geholfen hatten, kaufte ich mir eine Packung Togal denn ich sagte mir: „wenn es nicht hilft, dann ist nicht viel verloren. Das Resultat war so überraschend, daß ich es selbst kaum glauben konnte. Schon nach dem Gebrauch von 2 Tabletten konnte ich gehen und am nächsten Morgen konnte ich wie seit langen Jahren frei und unbehindert auftreten. Heule, am dritten Tage, fühle ich mich am ganzen Körper trotz des miserablen Wetters io wohl, daß es eine Freude ist. Ich kann daher Togal allen Leidensgefährten sehr warm empfehlen." Aehnliche Erfahrungen und noch überraschendere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht nur bei Rheumatismus, sondern auch bei Kopfschmerzen, Hexenschuß, Ischias, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Jnffuenza gebrauchten. Alle Llvotheken führen Tvgal-Tabletten. Best.: A id. acet. - al.fr' Chinin. Mg. Li. 'ftfifico Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starben unsere treuen Mitglieder Mlisketier Karl Slhmber 7. Komp., Jnf.-Regt. 118 32 Jahre all; Vorstandsmitglied MMetier Wilhelm Bellas 11. Komp., Res.-Jnf.-Regt. 224 35 Jahre alt; M«sketier Wilhelm Tammerlall 4. Komp., Jnf.-Regt. 174 21 Jahre alt; TAtze ®Wnt Stein 12. Komp.,^Res.-Jnf.-Regt. 224 20 Jahre alt. Wir werden den Dahingeschiedenen stets ein ehrendes Angedenken bewahren. Beuern, den 4. Februar 1916. 07505 Gesangverein Polihymnia. Heute nacht 3 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein herzensguter Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Wilhelm Schreiner II. im 72. Lebensjahre. Weissbindermeister Die trauernden Hinterbliebenen: Luise Schreiner, geb. Rohrbach Familie Wilhelm Schreiner Familie Wilhelm Diipp Familie Ludwig Schreiner. Alten-Buseck, 5. Februar 1916. [07515 Die Beerdigung findet am Montag, den 7. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Todes-Anzeige. Am 2. Februar starb an einer Lungenentzündung mein innigsrgeliebter, braver, unvergeßlicher Mann, der treusorgende Bater seiner Äinder, unser guterSohn, Schwiegersohn,Bruder, Schwager und Onkel im Alter von 39 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenen I. d. N.: Margarctba Fatz Ww. geb. Bender Heinrich, Jakob und Erna Fay Adam Ludwig Fatz Eleonore Bender nebst allen Angehörigen. Grüningen, den 4. Februar 1916. Tiefbetrübt teilen wir Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch mit, daß unser unvergeßlicher, geliebter Sohn, Bruder und Nene Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Ableben unseres lieben Vaters sprechen wir hiermit unseren verbindlichsten Dank aus. Lina Simon Henriette Simon Grenadier M. Simon z. Zt. Res.-Laz. Gießen. Großen-Linden, 4. Februar 1916. Zigaretten 1 Wilhelm Stein 100 (1 Pf.) .... O.HO 100 (2 Pf). . . . ,.«<» 100 (2«/ a Pf.) . . . I.»« 100 (3 Pf.) ... . l.ttO > o 100 cy/ t Pf.). . . . 58.25 <=« 100 (4 Pf.). . . . 3.50 3 “ 100 (5 Pf.). . . . 2.HO 7inarrpn 100(s Pf )« °° f ® Zigarren nxjjopf.) 7.00 Garant. erstkLWare. Bei Bestellung von 20 Mark an tranko Lieferung Goldenes Bans Köln a Rh., Ehrenstr. 34-. Spekulatius Schütze im Reserve-Fns.-Rcaipicnt Nr. 22', 12. Kompagnie am 10. Dezember 191fi im Alter von noch nicht 20 Jahren, den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: 51arl Konrad Stein nebst Frau und Kinder. Beuern, Oppenrod. Sterzbausennnd Wetter, bei Marburg. Köln-Kalk. 902 Wiedersehn war seine und unsere Hoitnung! 8 anatoi-ium Lindenfels i. Od zw. D*nnsta4t-Hatl*lti.r| 400 m.b s in ideal.'Waldg.gel. iür Nervöse, chron. Kranke und Ertiolungsbadürftige. Maß. 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Schmucker Nacht. aus Stuttgart Professor Carl Wendling, Hans Michaelis Philip Neeter, Alfred Saal. Streichquartette: Schubert, A-moll, op. 29 — Smetana, E-moll (Aus meinem Leben) — Mozart, D-dur (Königs-Quartett). [723 d Der Deberschnss kommt Krlegswohlfahrtszweckea zngute Eintrittskarten: tPiaizM a- s pia* 2 m. 2 .-. 3 . Platz ;v. , . , M.I.— 4.Platz M.O.oO. sämtl.numeriert, btudentenkarten 7o Pfg., Militär vom Feldwebel abwärts nu\ S i'- sin( L OSF Musika 1 ienhand 1 unff von Ernst Gnailier, lel.Ovl, und abends an der Kasse zu haben. Verein Frenndinnen junger Mädchen Sonntag:, den 13. Februar, abends 8 Ihr: Teeabend Moitkestr.l Ariegskinderspende Wir hoffen, auch den bedürftigen trauen, deren Kinder vom 1 . August 1914 bis 1 . Januar 1915 aeboren wurden, eine kleine Spende aus unseren Mitteln äuwendcn zu können. - Anmeldungen unter Vorlage des Geburtsscheines werden bis zum 9. Februar jeden Montag. Mittwoch und Dre;tag von 11 - 12-/2 Uhr im Geschäftszimmer — Alte rrilnik — entgegengenommen. >818 Der AllceHrauenverein. Zweigverein Gießen _ Frau B. Gebhardt. _ Samariter - Kurse des Alice-Frauen-Vereins Giessen. Beginn: Dienstag, d. 8 . Februar 1910 abends 8 Uhr (präzis), Stadtmädchenschule Schillerstrasse. Zimmer Nr. 10. Frau B. Gebhardt. Nächste Woche Ziehung! Schon auf etwa 16 Lose 1 Gewinn! — Ziehung H, u. 12. Febr. 1916 ► COIÄ Geldgewinne Mk 120000 1. Hauptgewinn Mk. 50000 2 Hauptgewinne ML 20000 4 109 Gewinne ML 14000 900 Gewinne ML 11000 5000 Gewinne ML 25000 Originallose 3 Mk. 5 Lose 14 M., 10 Lose 28 91. Porto and Liste 30 Pfg. £a beziehen durd\ alle Verkaufsstellen *&v and Generalvertrieb “* A Schweickert,Stuttgart _Marktstraßee. Anssergewöbnlich günstige Geld-Lotterie! 6012 Geldgewinne. Ziehungsdauer 2 Tage. Hierbei: Richard Bachacker; Fritz Flimm* Jak. Dany; Wilh. Semmler; Wilh. Huppert II; Joh. Fabcr; Wilh. Baiser. 758 hv 8 Marktstrasse 8 898a ©effentl. Vortrag I. Donnerstag, den 10. Februar 1916 abends 8 1 /, Uhr pünktlich im Saale des Gesellschaftsvereins. Herr Rittergutsbesitzer Silvio Broedrich (tturmahlen, Kurland) ses Die Balten Numerierte Plätze zu 1.50 u. 1 Mk. Stehplätze 50 Pfg. Mjtolieder der unterzeichneL Vereine zahlen im Vorverkauf Mk., /O und 30 Pfg. gegen Vorweis der Mitgliedskarte Vorverkauf in der Ferber'schen, Frees'schen und Ricker'schcn Buchhandlung. Es laden zum Besuch des Vortrages ein: Alldeutscher Verband. Allgemeiner Deutscher Fraueid verein. Bcamtenverein. Bund der Deutschen in Böhme». Bürgervercin. Cbristl.-sozialcr Verein. Deutsche Uolonialaesellschast, Abtcilg. Gietzen. Dcutsch-Oesterr. Alvenverein. Deutsch völkischer Wablvcrein. Flotten- verein. Hausabund. Kaufmännischer Verein. Kolonial- vcrein. Luftflottcnverein. Nationalliberaler Verein. Verein für Bcvölkerungsvolitik. Verein für d. Deutsch- tum im Auslande. Verein der fortschrittlichen Volks- vartci. Verein für Lustschifsabrt. Verein Südmark. Gafe Ernst Ludwig Samstag und Sonntag ** KÜNSTLER-KONZERT Heinrich Hahn ♦ Giessen Neustadt 8 • Samenhandlung • Teleph. 403 llustrierte Hauptpreisliste steht Interessentei — : franko zu Diensten. ------- u Zweiggeschäft; GIESSEN, Seltersweg 34 liefert an Private ihre beliebten Marken: Grob Deutschland 100 S1.---M. 3.40 Ladenpr.5 Pfg. Naxos Nr. 4 . . . 100 „ ■= „ 2.80 „ 4 „ Questor Nr. 3 . . 100 „ = „ 2.10 „ 3'/ 2 „ Naxos Gold .... 100 „ — „ 1.60 „ L'/z „ === Bet 500 Stück Franko-Lieferung. ===== Wletlsr verkanler Eztra-Babetl ;; Vertreter Überall gesn sh GmffChdlier Rudolph's Iladif. Slehen • Ileuenweg 9 • Tel. 671 Muzllralisn- u. UIusikinstrumenten-Baus Grammophone Offizielle Perkaufsftelle der Deutschen Grammophon- Aktien*Gelclifdiait Berlin" Der jährliche Verkauf von vielen Millionen beweist die hervorragende Heilkraft der echten „Liebesgabe" Altbewährt gegen: Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Influenza Min achte auf den Aufdruck „Königl. Ems" and weise Nachahmungen zurück. 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Slbcnds 7V a Uhr: [™ Kleine Preise! Kleine Pralss Bia Emi Schausviel in 4 Akten von Hermann Sudermanri Ende nach 10 /< Uhr. Soldaten vom Feldwebe abrvärts zahlen bei alle, Vorstellungen (auucc üe Volksvoritellnngeniaus2.ua! 3.Sperrsitz nur halbe Preise