»r. >8 Zweites Statt Erschekut si-llch mit ÄnSnahme des Sonntag-. Die „«ehener LamMevtzlStter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Xrelrblatl sLr den Xreir Sietzen" zweimal wöchentlich. Die ^Landwirtschastlichen Seit- kt-gen erscheinen monatlich zweimal. M. Zahrgang iehener General-Anzeiger für Gberhesfen Samstag, 22. Zanuar *9*6 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchea Universitäts - Blich- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung,Geschäftsstelle u.Druckerei: Schul« straße?. Geschäftsstelle u.Perlag:e^K51, Schriftleitung: 112. dldresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Aus fjcffeit. Die hessischen Finanzen im Kriege. '(Fortsetzung.) > Die Aufstellung des Hauptvorauschlags für das Rechnungsjahr 19 16 war besonders schwierig. Zunächst war und ist ) verbleibenden Restes von 4 073 669 Mk. aus dem Restefonds I zir ^cken. An und für sich wäre diese Deckung auch finanzpolitisch durchaus einwandfrei, da beide Fonds angesammelt sind aus dem Ueberschuß an laufenden Einnahmen der Eisenbahnen und der sonstigen Verwaltung, also auch verwendet werden können zur Deckung laufender Verwaltungsfehlbeträge. Bei Erlaß des Gesetzes vom 31. März 1915, die Erstreckung des Finanzgesetzes betreffend, waren indes Regierung und Landstände darüber einig, daß es nicht zweckmäßig sei, die vvrl)andenen Fonds allzu sehr in Anspruch zu nehmen oder gar ganz aiifzubrauchen. Die Sorge für die Zukunft und insbesondere für die ersten Jahre nach dem Krieg gebot vielmehr nach Auffassung aller gesetzgebenden Faktoren, die Fonds möglichst schonend behandeln und sie in ihrem Bestand so zu einem beträchtlichen Teil für jene Zeit, die der Staatsverwaltung auch noch schwere finanzielle Lasten ohne entsprechend steigende Einnahmen bringen wird, zu erhalten. Inwieweit die gleiche Rücksicht auch zu besonderen Maßnahmen für die Deckung des im Jahre 1916 zu crivartendeu Fehlbetrages führen muß, ergibt sick) aus der Entwickelung der beiden Fonds bis zum Ende des Rechnungsjahres 1915, über die das Folgende zu sagen ist: R e st e f o n d s II: Stand Ende 1913 619 483.67 Mk., 1914 Zuführung —.— Mk., Abgang — Anteil am Fehlbetrag der Rechnung 1914 — 300 000.— Mk. Stand Ende 1914 319 483.67 Mk., 1915 Zuführung —Mk., Abgang — Anteil am Fehlbetrag der Rechnung 1915 — 319 483.67 Mk. Stand Ende 1915 —Mk. Restefonds I: Stand- Ende 1913 9 774 657.05 Mk., 1914 Zuführung — Ueber- schluß des Hauptvoranschlags 1914 (Kapitel 116b) -f- 2 614 347.— Mk. Entnahme — Anteil am Fehlbetrag der Rechnung 1914 — vorläufig Und vorbehaltlich des sich aus Art. 6 des Gesetzes vorn 31. März 1915 ergebenden Rückersatzes des Teiles des Fehlbetrags, der auf den Krieg zurückzuführen ist —4 441 584.68 Mk. (— 1 827 237.68 Mk.) Stand Ende 1914 7 947 419.37 Mk., 1915 Zuführung — Ersatz des Fehlbetragsanteils 1914, der aus den Krieg zurückzuführen ist (Art. 6 des Gesetzes vom 31. März 1915), angenommen zu -ß 1350 484.— Mk., Entnahme — Anteil am Fehlbetrag der Rechnung 1915 (unter dem gleichen Vorbehalt wie oben) —3 680 516 Mk. (—2 330 032 Mk.) Vorläufiger Stand Ende 1915 5 617 387.37 Mk. Nach Art. 6 des Gesetzes vom 31. März 1915, betr. die Erstreckung des Finanzgesetzes, ist dem Fonds auch von der Entnahme 1915 wieder der Betrag zu ersetzen, der aus den Krieg zurückzuführen ist. Er stellt sich schätzungsweise ans 2 527 000 Mk. Voraussichtlicher Stand Ende 1915 rund 8 144 000.— Mk. Danach bietet also der Restesonds II zur Deckung des Fehlbetrags für 1916 überhaupt keine Mittel mehr: es wäre forrrit dieser gmrze Fehlbetrag von 4 573 669.— Mk. aus dem Restesonds I zu entnehmen, und es würde dieser Restefonds Ende 1916 bis ans rund 3 570 000.— Mk. zusammengeschrnmpst sein. Nach den bei Beratung des neuen Besoldungsgesetzes ausgemachten Finanzplänen mußte indes 'und muß auch heute noch viel mehr erwartet werden, daß auch in Friedenszellen und unter völlig normalen Verhältnissen die laufenden Einnahmen der Staatsverwaltung nicht ausreichen iverden, um die insbesondere durch die neue Regelung der Be- sotduugsverhältnisse gesteigerten Ausgaben des Staates zu decken. Es sollte ideshalb nach den damaligen übereinstimmenden. Annahmen von Regierung und Landständen ein Teil dieser Ausgaben, und zwar für die Jahre 1915 u. f. in Höhe von rund 1200 000 Mark aus Restesonds entnommen werden. Auch wenn .sich die wirtschaftlichen Verhältnisse im allgemeinen und die Staatseinnahmen und -Ausgaben insbesondere nach dem Krieg rasch wieder noch so günstig entwickeln sollten, so roird doch kaum erhofft werden dürfen, daß von der Notwendigkeit einer solchen Inanspruchnahme der Restesonds für die nächsten Jahre nach dem Krieg Abstand ge- nommen werden könnte. Wäre dann aber der Restesonds I nach völliger Ausleerung des Restesonds II ebenfalls bis aus die erwähnten 3 570 000 Mk. ausgeschöpft, so würde er nicht einmal mehr für drei Jahre imstande sein, der lausenden Verwaltung, wie früher rn Aussicht genommen, zu Hilfe zu kommen. Es müßte dann welmehr zur Deckung der unausbleiblichen Fehlbeträge aus der Besoldun^ordnung zu einer Steuererhöhung geschritten werden. Wie für die Jahre 1914 und 1915, empfiehlt es sich deshalb auch für 1916, den Restefonds I zu schonen und ihn nur für einen nicht wesentlich höheren Betrag als den Teil des Fehlbetrags in Anspruch zu nehmen, d-er auch in Friedenszeiten entstanden wäre. Für die Jahre 1914 und 1915 bestimmt nun! Artikel 6 des mehrerwähnten Gesetzes vom 31. März 1915, daß derjenige Teil des Fehlbetrages in den genannten Jahren, der auf den Krieg zurückzuführen ist, aus dem Wege des Staatskredits aufgebracht werden soll. Es bedarf keiner Ausführung, daß eine jolche Maßnahme, die laufende VerlvaltungsauSgaben der verschiedensten Art als^ Kapitalausnahme endgültig deckt, zu den schwersterr Bedenken Anlaß gibt. Sie läßt sich für kurze Zeit wohl ertragen, kann aber für mehrere Jahre nicht vorgeschlagen und ebensowenig gebrlligt werden. Der Krieg übt seine Wirkungen nunmehr auf das dritte Staatsrechnungsjahr. Was für das bei Erlaß jener Bestimmung bereits abgelauseue Rechnungsjahr 1914 unvermeidlich und was für das Jahr 1915, dessen Fehlbetrag man zahlenmäßig damals noch nicht übersehen oder auch nur schätzen konnte, noch erträglich war, kann für das Jahr 1916 nicht mehr in Betracht! kommen. Heute übersieht man den Fehlbetrag des Jahres 1914 genau, den des Jahres 1915 kann man einigermaßen schätzen. Es läßt sich auch heute schon wenigstens ungefähr angeben, welcher Teil der Fehlbeträge dieser Jahre endgültig auf Anleihe zu nehmen ist. Zu den in dieser Richtung oben bei Darlegung der Verhältnisse des Restesonds I angegebenen Beträgen kommt das hinzu, was dem Ausgleichs- und Tilgungsfonds für die Jahre 1914 und 19i5 entnommen werden mußte und muß, um die Mittel zu gewinnen, die an den lausenden Eisen bahn einnah men dieser Jahre fehlten, bannt die auf ihnen ruhenden Zinsen und sonstigen Lasten gedeckt und der lausenden Verwaltung in jedem Jahr die ihr nach dem! Tilgungsgesetz von 1912 zukommenden 2 000 000 Mk. zugeführt werden konnten. Die Fehlbeträge, die auf diesem Gebiet im ganzen entstanden firtb, belaufen sich aus zusammen rund 8 000 000 Mk. Ter Gesamtbetrag, der somit zur Deckung des durch den Krieg entstandenen Fehlbetrags im Staatshaushalt für 1914 und 1915 im Weg der Anleihe flüssig zu machen ist, wird sich hiernach im ganzen für 1914 und 1915 allein wohl auf nicht viel weniger als 12 000000 Mk. belaufen. Schon die Höhe dieser Summe zeigt, daß auf dem für 1914 urrd 1915 eingeschlagenen! Weg nicht weilergegangen werden darf, wenn dem finanzpolitischen Ansehen des Staates nicht schwere Nachteile zu- gesügt lverden sollen. Es ist ferner zu beachten, daß der Kapitalmarkt nach Beendigung des Krieges durch Reich, Staat, Gemeinden und Privatindustrre usw. aller Wahrscheinlichkell nach in außerordentlich hohem Maße in Anspruch genommen werden muß, daß daraus sich voraussichtlich eine sehr starke Verteuerung des Geldes ergeben wird, und daß deshalb ernstlich Bedacht darauf frommen werden muß, den Kapitalbedarf des hessischen Staates, der ohnedies nach dem Krieg )vie der wohl aller Bundesstaaten recht erheblich sein wird, nicht ohne Not weiter in die Höhe zu treiben. Es kommt endlich hinzu, daß auch die anderen größeren mrd mittleren Bundesstaaten sich bemühen, ihre Fehlbeträge aus dem normale Weg der Vermehrung ihrer laufenden Einnahmen zu decken. Württemberg hat schon im Laufe des Jahres 1915 unter Ausrechterhaltung seiner 'Realstenern zu diesem Zweck eine Vermögenssteuer mit dem Satz von 1 Mk für 1000 Mk. und einer Einnahme von nahezu 6 000 000 Mk. eingcsührt. Baden hat einen 20- und 25 prozentigen Zuschlag zur Einkommensteuer für 1916 beschlossen. In Bayern und Sachsen sind Ein ko in men steuererhö Hungen vor- geschlagen. Gegen Erhöhimg der direkten Steuern in .Hessen ist von der Regierung selbst und auch von anderen Seiten stets hervor- gelwben worden, daß imsere direkten Steuern nicht erheblich über Gieszenev Stadttheatee. Die Ehre. _ Schauspiel von HerMann SuderMann. Chrenabend für die darstellenden Mitglieder des Stadttheaters. Ucber das Sckiauspiel „Die Ehre" prinzipielle Erörterungen anzustellen erübrigt sich um so mehr, als das Stück gestern abend nichh zum ersten Male über das Gießener Stadttheater gegangen ist. Immerhin soll erwähnt werden, daß, je größer der zeitliche Abstand von diesem Erstlingswerke wird, die Schwächen seiner Theatralik umso stärker hervortreten und der scheinbare Naturalismus sich nur als eine Fortsetzung des ihm vorhergeherlden Gesellschastsstückes von Sardous und Dumas Gnaden erweist. Nach dieser kurzen Feststellung sollen nur mehr die künstlerischen Leistungen der gestrigen Aufführung gewiirdiat werden, die „Ehrenabend" für die darstellenden Mllglieder des Stadttheaters gedacht war. Die mit stellenweise starker Sentimentalität bedachte Hauptrolle des Stückes war Ferdinand S t e i n h o f e r zugefallen. Seine Auffassung des aus der Fremde heimkehrenden Sohnes, der sich in die Denk- und Empfindungswcckt seiner Verwandten nicht mehr zurückfinden kann und aus ihnen fremden Ehrbegriffen moralische Forderungen an sie stellt, war nicht frei von Erinnerungen pn frühere schanspielerische Leistungen des Künstlers, stand aber sonst auf einer beachtlnisiverten Höhe, die sich nicht 'selten zu Gipselpimkten drarnatischer Gestaltung steigerte. Else Burghofs chatte wohl den richtigen Ton getroffen um die naive Verdorbenheit jdes Großstadtkindes überzeugend darzutun. Jl)r Spiel »var sehr lebendig und treffsicher. Ihre derbere Schlvester hatte Hertha Zondervan ebenfalls sicher angelegt. Die vom Autor am naturalistischsten gesehene Gestalt der Mutter lag in dnr Händen von Else Jüngling, die auch mit vollem Ver- stäiümis ihrer Aufgabe nack)ging. Als episodische weibliche Figur des Hinterhauses sei noch Toni Schön ke erwähnt. Von den lveiblichen Darstellerinnen des Vorderhauses, das überhaupt mit iveniger Sorge und mehr riach der Schablone gezeickinet ist, daher auch iveniger Möglichkeit zu individuellem Hervortreden bieten, zeichnete sich besonders Anny Rubens aus. Ihre Sonderstellung innerhalb ihrer Familie brachte sie mit ruhigen Mttteln zum Ausdruck. Auguste Frenzel verkörperte die auf ihre Ehrbarkeit pochende bürgerliche .Mutter. Walter Strom fand sich mit seiner Rolle als etwas dekadenter Lebejüngling mit laxer Moral, aber um so festerem Ehrenkodcx gut ab und hatte m Ernst Theiling und Arthur Eugens würdige Sekndantcu. Dem mit Bourgeois-Moral ge- polnerten Kommerzienrat Mühliugk gewann Wilhelm Hell mu t h gewimrendere Seiten ab. Rechtsckiafsen verttat Rudolf Goll den alten Henrike und wußte dem seltsamen Biederiuarme persönliche Lichter >aufzusetzen. Auch Walter Dwvrkowski verdiente sich in der Gestalt des bewußten Proletariers Anerkennung. Die Rolle des Grasen von Traft-Saarberg, der- als ständiger Deus ex machina den Kommentar zu allen Bühnenvmgängen geben muß und die WeltansckMNmg des Verfassers umständlich auseinanderlegt, hatte Direktor Hermann Steingoettev übernommen. Er tat sein Bestes, um dem theoretrsierenden Phantom lvirkliches Leben cinzuflößen, und erreichte es ini Rahmen des Möglichen. Um untergeordnete Rollen waren noch Hermann Stichel und Carl D c l i o it bemüht. Die Spielleitung lag bei Otto C o n r a d i in bewährt guter Hand. Alles in allem genonrmen war der Wend ein voller Erfolg der Kräfte unseres Stadttheaters, was auchl von dem vollbesetzten Hause beifallsfreudig anerkannt wurde. zz. * Ausstellung der Berliner Aüiistler-Gilde. Im Ausstcllllngsgebände gm Brand ist augenblicklich eine Künstlerverciniguirg vertreten, deren Zusammenschluß nickst in einer gemeinsamen künstlerisck)en Richtung, sondern nur in lvirtsckiakt' licher Zweckmäßigkeit begründet ist. Hieraus resultiert ein ziemlich ungünstiges Gesanitbild, loenn auch Einzelwerkc von bedeutender künstlerischer Qualität vertreten sind. Es ist keine Kleinigkeit, sich in einer Ausstellung von etwa 130 Bildern über das Schaffen von rund 40 Künstlern zu orieutteren, deren ilkmuen nicht einural zu den Geläufigeren gehören. Die Ausstellungsleitung würde sich ein Verdienst erwerben, wenn sie sich in der Zahl der jeweils zu einer Ausstelluirg zu vereinigenden Künstler eine Beschränkung auferlegen möchte. Zum ersten Male such in dieser Ausstellung Bildwerke vereinigt, die 'unter dem Einfluß und aus denr Erleben desj Weltkrieges heraus entstandet! sind. Die unmittelbare Beeinflussung der Kunst durck) den Krieg war bisher fast nie in einer Weise her vor getreten, die der Bedeutung eines solch elementaren Umschwlmges der gesamten Lebensbedingungen mch Lebensanschauungeil eines Volkes entsprochen hätte. Im Gegenteil, der Krieg führte stets einen Stillstand bis Rückschritt der Kunst in seinem Gefolge. Ob sich diese Erfalxru.ngstatsache auch diesmal bestättgen lvird, erscheint selw zweiselli-ast, da dieser Volkskrieg nicht weirige Maler an die Front gestellt hat. Unter den Eindrückerr, die sie mtt wackren und 'geschärften Sinnen da draußen gesammelt l>aben, wird noch manches Kunstiverk reifen, lvemr ihnen die mrbeschränkte Freiheit ihres Sck>assens zuriickgcgeben ist. Betrachten lvir die Kriegsbilder in der Ausstellung am Brand, so fällt es gleich auß daß die eigeuttichen kriegerischen Begebnisse, wie wir sic aus den Schlachtenbildern auch von 187der „Kosak ans Vorposten" von Franz Ro u band, München, ans den Schneefeldern unter kallblauenl Winterhimmel, jedock) ist die figürliche Silhouette nicht klar in Verbindung mit der nmgebendell Landsäiaft gebracht. Echte Schlachtenschilderungen versucht Prof. Georg K o ch, Berlin, in den Temperagemälden „Nackstangriff bei Ppern" und „Auffahrende Artillerie" nach Art des gewohnten Historienbildes, ohne lnn aller Wucht in der Anordnung dr'r Massen und der gutem Dln:ck)ei durch die Einfügung der Besatzung ettvas spielerisch wirkt. Earl Saltzmanu gibt ohne besondere persönlick)e Note. Kampfbilder aus der Geschichte der „Emden". In die Reihe der Kriegsbilder gehört noch ein etwas expressionistisch angehauchtes Porträt Hindenburg von Fritz Burger, ein monumeutales Gedenkblatt von H. Arnold, eine mit sclurrfer Chacaktceistik wiedergegebene Franktireurszene von Hans Best, sowie ein tief empfundenes, koloristisch irwrtvolles Bild „Brief aus denr Felde^' voll Paul Halte. Von der reichen Anzahl der übrigcrl Künstler, die teilweise nur mit ein bis zwei Bildern vertreten sind, kann nicht jedep einzelne erwälmt werden. Wir beschränken uns auf die Ncinere Auslese, ohne danrit ein srrmularisches Urteil für die Nichterwähnten fällen zu wollen. iReife Technik und sichere Geslalttrugskraft sprecklen aus den Bildern „Weidende Kuh" und „Studienköpf" von Josef Jungwirth. Mit denr Stinrnnmgszauber zarter Farlwnkontra ste arbettet Richmch Albitz. Auch seine farbige Zeichnung „Stadtklatsch" erhöht diesen Reiz durch die lvcickw Beyalidlung der architettonischen Koittureir, Ihm nal>e stcht Paul H ö ninger. Von Darnaut interessiert die imprefftomstifcl>c Behtlndllmg des Bildes „Erster Schnee" und das Farbellspvl in: Wasscx der bte beZ Nschbarlltnded Preisen hiTumsgehen dürften. Nun ist aber den beiden Häusern des preußischen Landtags in diesen Tagen eine .neue Steuervvrlage zugegangen, durch die aus Erhöhung der.Einkommen- und der Vermögenssteuer dem Staat eine Mechreininchme von 100 000 000 Mk. zugeführt werden soll. Die .jVeirnrögenssteuer soll um 50 v. H. erhöht und damit auf 80 Pfg. für 1000 Mk. gebracht werden, so daß sie damit dem hessischen Einheitssatz von dernraken 95 Pfg. ziemlich naherückt. Tie Einkommensteuer soll mit Zuschlägen bedacht werden, die die Belastung der höchsten Einkomnren von natürlichen Personen bis auf nahezu 8, für Aktiengesellschaften usw. bis auf über 10 v. H. bringen. Ter höchste Einkommensteuersatz in Hessen belastet nach dem Steuer- ausschlag, wie er in den letzten Jahren bestanden hat (115 v. H. der 99er Einkonrmensteuersütze), mit nicht ganz 5ZL v. 5)., bl-eibt •lalfo um über 2 v. H. hinter dem von Preußen vorgeschlagenen Höchstsatz für physische Personen, um über 4 v. H. hinter dem demnächstigen preußischen Höchstsatz für Aktiengesellschaften usw. zurück. » Unter diesen Umständen ist es auch der steuerzahlenden Bevölkerung gegenüber vertretbar, wenn auch i n H e s s e n zur ^Deckung eines Teils des Fehlbetrags der natürliche und finanz- politisch einzig richtigeWeg eingeschlagen wird, die lau- .fendenE in nahmen z ü vermehren, d. h. die direkten .Steuern zu erhöhen. Dabei empfiehlt sich gewiß ein Zuschlag snwohl zur Einkommen- wie zur Vermögenssteuer. Immerhin wird man dabei nicht außer acht lassen dürfen, daß die Vermögenssteuer durch ihre einseitige Erhöhung im Jahre 1902 schon vor der Einkommensteuer vorweg höher belastet wurde, als es ihrem Verhältnis zur Einkommensteuer bei Schaffung der neuen Steuergesetze im Jahre 1899 entspricht. Ferner aber ist zu bedenken, daß die Veranlagung zur Vermögenssteuer immer rauher 'sein wird, als die zur Einkommensteuer, die den wechselnden Ver- Hältnisscn und den Einflüssen des Krieges insbesondere viel besser folgen kann. ' Endlich aber ist zu beachten, daß unser Vermögens- Kteuerfatz seither.erheblich über dem preußischen Einheitssatz stand 'iirrrb ihn rauch md) übertreffen wird, wenn die oben erwähnte, Hetzt dort vorgeschlagene Erhöhung Gesetz wird. Der Entwurf des 'Finmizgesetzes sieht deshalb eine Erhöhung der Vermögenssteuer um 5 Pfg. vor. Die Erhöhung der Einkommen- Muer mck>ererseits darf nicht allzu stark werden, da sie nach den Forschriften der Artikel 13 und 48 des Einkommensteuergesetzes xvom 12. August 1899 einheitlich und gleichmäßig für alle Ein- ÄomMLNsklassen bestimmt werden muß, also auch die Keinen Einkommen trifft. Mit Rücksicht hierauf schlägt das Finanzgesetz eine Erhöhung der Einkommensteuer um 20 Prozent Aber den in den letzten Jahren erhöhten Satz vor. Hiernach würde «also für 1916 der Einheitssatz der Vermögenssteuer 1 Mk. für 1000 Mk. Vermögen betragen und damit dem württembergischen !-glerchkommen, hinter dem badischen (1.10 Mk.) etwas Zurückbleiben -Und den zukünftigen preußischen (80 Pfg.) um etwas übertreffen; Lie Belastung der höchsten Einkommen würde in Hessen, demnächst mähe an b,?5 v. H. des Einkommens herankomnien und damit Hinter dem höchsten preußischen Satz (vergl. oben) nock) um ein -Beträchtliches Zurückbleiben. Die vor geschlagenen Stenererhü Hungen würden in: ganzen ein reines Mehr von 2 828 400 Mk. (vergl. ^Kapitel 12) erbringen und damit den Fehlbetrag nicht ganz Hecken. Der nichtgedeckte Teil mit 1 745 269 Mk. wäre dann aus .dem Restefonds I zu entnehmen, dem nach den oben besprochenen ^Erwägungen bei Erlaß des Besoldungsgesetzes ohnedies eine Entnahme von weit über eine Million Mark zngenrutet werden sollte Und der den über diese Summe hinausgehenden Betrag ohne Bedenken ebenfalls wird tragen können. — Nach Einstellung des ans der Erhöhung der direkten Stenern zU erhoffenden rauhen Mehrbetrages von 3 058 000 Mk. und des idavon der Staatskasse vermutlich lvieder entgehenden Betrags »von 2?9 600 Mk. für Nachlässe usw. unter Kapitel 12 sowie Einstellung des aus den Restesonds der Staatskasse zuzuschießenden .Betrags von 1745 269 Mk. unter Kapitel 1 des Vc^wal- t un gsvorain schlag es schließt dieser in Einnahme und Ausgabe gleich ab mit 78 225 183 Mk. Der V ermögensleil des Hanpt vvran sch lass zeigt insofern eine Besserung, als sich das Vermögen im! engeren Sinn des Wortes (der aus älteren Ueberschüssen der Hauptstaatskasse -noch vorhandene Kapital bestand) Ende 1916 auf 1206 569 Mk. stellen wird, während es im Hauptvoranschlag 1914 auf Ende dieses Jahres zu 770 423 Mk. berechnet war. Das Anwachsen ist in den j Rückflüssen auf früher an Genreinden usw. gewährte Darlehen be- ,gründet. Für Eisenbahnzwecke ist eine Anleihe von 6 098 000 Mk. »Vorgesehen, für .andere außerordentliche Staatsbedürfnisse eine solche von 206 000 Mk. Einnahmen und Ausgaben des Vermögensteils halten sich mft 12 722 530 Mk. das Gleichgewicht. Der Gesamthauptvoranschlag schließt mit 90 947 713 Mark in Einnahme 'und Ausgabe ab. —, * * * Diese Ausführungen zeigen, wie finanzpolitisch und staatsmännisch richtig olle jene Stimmen tvaren, die in den Jahren der großen Ueberschüsse.cruf die Notwendigkeit von Ersparnissen und die Schonung der Steirerkraft hinwiesen. Es war das eine unpopuläre Aufgabe, und man erinnert sich Wohl heute noch lebhaft der Angriffe, die gelegentlich der Beratung der Besoldungsnovelle gegen alle die gerichtet wurden, welche dabei auch den finanziellen ^Gesichtspunkt beachtet wissen wollten. Wo wären wir jetzt, Amper. Bemerkenswerte Landschaftsbilder weisen ans: C. C. Schirm, A. Zoff (Brandung), K. Lang ha Mm er, K. Müller, Knrzwelly, Karl Holzapfel, .Heinrich . H erm a n n und Eduard Z e t s ch e. Eine abweichende Stellung in der Art der künstlerischen Behandlung nehmen ein: ein Bild aus den Oetztaleralpen von F. Baer, das mit llaren Farben aufge- bante Garten zimmer von Karl Blos und in seiner moitumcit* taten Wucht der Ausschnitt ans einem Lokomotivschuppen von L. Sandrock. Ziemlich reichhaltig sind auch graphische und zeichnerische Arbeiten vertreten. Wir erwähnen die Zeichnungen ans getöntem Papier von Gerhard Müller, der mit liebevollem' Verständnis 'alte Häuserviertel zum Vorumrs nimmt, eine eigenartige, künstlerisch wertvolle Skizze von E. Fröhlich, „Holländische Landschaft", zwei Arbeiten von Lotte L.iebig, von denen der Linoleumschnitt „Birken" in seiner klaren dekorativen Mffassung besonders sympathisch wirkt, und eine flotte Lithographie von Bachem. Als Radierer verdienen sich eingehende Aufmerksamkeit: Schn ste r mft ,Mühle in Zons" und 5) er vu x, dessen Arbeiten von großer Sicherheit im Strich zeugen. Zum Schluß noch ein Wort über die Klein Plastiken. Lewrn Funke hat eine reichbewegte Tänzerinfigur mit groß aufgefaßtem Gewandwurs ansgestellt, bei der nur die Drehung des Oberkörpers etwas unvermittelt wirkt. In seiner Gruppe spielende Kinder macht er den interessanten Versuch, durch die kreiselnde Bewegung der Figuren die unruhige Silhouette tv-ieder zusammenzuschließen. Gut beobachtet ist der Schwung und Gegenschwung der beiden Kinderkörper. Ein verwandtes Bewegungsmotiv benützt M. Schauß zu der neckischen Gruppe „Verlorene Liebesmüh". Ae übrigen Kleinplastiken tragen mehr oder weniger schablonenhaften Charakter. 2 . z. ♦ — Gastspiel^^r^ar^städter^ofoper^n^r^s- f e l. Aus D a r m st a d t wird uns geschrieben : Als erstes deutsches Opernensemüle wird das Großherzogliche Hoftheater auf Einladung des Generalgouverneurs von Belgien im T h e a t x e Royal be la Monnaie in Brüssel am 29., 30 und 31. Januar und 1. Februar Gastspielvorstellungen geben. Zur Ausführung kommen am ersten und zweiten Tage ,,Fidelio" und „Die Meistersinger", am dritten findet ein Konzert der Groß- herzoglichen Kapelle statt, während am letzten Tage „Der fliegende Holländer" gegeben wird. Die Leitung des Gastspiels hat Herr Hofkapellmeister O t t e n h e i m e r übernommen. Um das Zustandekommen dieses ersten deutschen Operngastspiels im besetzten Gebiete hat sich der Intendant der Hoftheater Dr. Eg er besondere Verdienste erworben. wenn wir nicht die früher in den Restefonds I und II aN- gesammelten Reserven hätten und wenn es nicht ans Grund des Schuldentilgungsgesetzeö möglich gewesen wäre, in den Zeiten verminderter Staatseinnahmen auch einmal mit der Schuldentilgung zu pausieren? Es mag in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß auch in dem neuen Voranschlag wiederum 1138032 Mk. aus Eisenbahn- Überschüssen zur Tilgung vorgesehen sind, da das Tilgungsgesetz bei hohen Eisenbahmeinnahinen eine Tilgung vorschreibt. Es wird doch Gegenstand ernster Erwägung sein müssen, — wie das auch jüngst schon in der Presse zum Ausdruck gekommen ist — ob nicht auch' für das Kriegs- jahr 1916 diese Tilgung aus EisenbahnMserschüssen, sowie die mit 39 160 Mk. aus den Mitteln des Hauptvoranschlgs, besser ganz unterbleiben könnte. Nach dem Finanzbericht wird, wenn man die Fehlbeträge der Rechnungsjahre 1914 und 1915, wie es die übereinstimmenden Beschlüsse der Regierung und der Landstände forderten, der Restefonds II mit dem Jahr 1915 erschöpft sein. Im Restefonds I befindet sich dagegen noch die recht stattliche Summe von 8,1 Millionen Mark. Würde man also auch für das Etatsjahr 1916 den ganzen Fehlbetrag uns diesem Fonds entnehmen, so würden immer noch 3 570 000 Mk. Ende 1916 darin verbleiben. — Bezüglich der Ein nah me Positionen fehlten uns noch die genaueren Aufstellungen. Es will uns aber schon nach dem Finanzbericht scheinen, als ob manche derselben sehr wohl eine Erhöhung ertragen könnte, wie z. B. die für ßcütz- und Brennholz, die wieder nur mit 4 641000 Mk. vorgesehen ist, während doch seit 1914 die Holzpreise ganz erheblich in die Höhe gegangen sind; ferner soll doch nach dem Staats der trag mit Preußen die Einnahme für die Lotterie rund 800 000 Mk. betragen, während im vorliegenden Etat nur 574000 Mk. dafür eingestellt sind. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer wird sich jedenfalls schon in der nächsten Woche mit der Etats- beratung beschäftigen und es wird seine erste, ernste Aufgabe sein, den hier angeregten Fragen weiter nachzugeheu und auf eine möglichste Verbesserung des Staatsvoranschlags bedacht zu sein. Und wenn das geschieht, dann zweifeln wir nicht, daß sich bei allseitigem guten Willen doch noch eine Reduzierung der jetzt angeforderten Steuer- erhöhung ermöglichen lassen wird, wie sie im Interesse des größten Teils der Steuerzahler dringend erwünscht wäre. Der vorliegende Staatsvoranschlag enthält insofern eine gewisse Beschwerung, als sich die Erhöhungen der regulär wachsenden Ausgaben ans zwei Jahre erstrecken. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn man für das Jahr 1915 nicht ans die Aufstellung eines Voranschlages verzichtet hätte und wäre derselbe auch noch so lückenhaft gewesen. Da hätte man jedenfalls gleich von vornherein alles nicht absolut Notwendige ausscheiden und nach Möglichkeit Ersparnisse machen können, für die es jetzt vielleicht zu püt ist. Man kann in Friedouszeiten sehr wohl geneigt sein, zu sagen, daß die Einnahmen dazu da sind, die Ausgaben, die sich ans dem Umfange des ganzen Staatsbetriebes ergeben, zu decken. In dieser schweren Zeit wird man aber doch ür die Beurteilung des Voranschlags den Satz in der Weise lmkehren müssen, daß man sagt: Ae Ausgaben müssen ich nach den vorhandenen Einnahmen richten, oder auch: Strecke dich nach der Decke! Mit besonderer Genugtuung wird man in dem Finanzbericht die warmherzigen Worte der Anerkennung lesen, die her bisher von so vielen angefeindeten hessisch-preußischen Eisenbahngemeinschaft gespendet werden. Sie wird darin als einer der beiden Grund- und Eckpfeiler der hessischen Finanzwirtschaft bezeichnet (neben den direkten Steuern), die auch in den letzten schweren Zeiten das Gebäude der hessischen Finanzen gestützt und getragen haben. Man wird auch weiter volle Genugtuung darüber empfinden, daß die Großh. Regierung fest entschlossen zu sein scheint, im Bundesrat gegen jeden zu weit gehenden Zugriff des Reiches auf das den Bundesstaaten vorbehaltene Gebiet der direkten Steuern energisch Stellung zu nehmen. Mit dem frischen, überzeugenden Ton, von dem der ganze Schlußpassus getragen ist, und der 'treng sachlichen, auf gründlichste Kenntnis der Dinge beruhenden Darstellung unserer finanziellen Verhältnisse hat ich der neue Leiter unserer hessischen Finanzen zweifellos bei allen vorurteilsloser Denkenden im Lande in bester Weise eingeführt. Staatsminifter v. podbielski f- Berlin, 21. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der frühere Minister v. P o d b i e l s k i ist heute nacht in Berlin einem Herzschlag erlegen. Viktor v. Podbielski ist am 26. Februar 1844 zu Franffurt a. O. geboren. Er wurde nach! Absolvierung des Kadetten Hauses Offizier, zuerst im 11. Ulanenregiment, dann im 9. Dragoner - regiment und darauf Generalstabsossiziier des 10. Armeekorps. Dann wurde er Kommandeur der Ziethen-Husaren in Rathenow und erhielt später das Kommando der 34. Kavallerie-Brigade. Dem Reichstag 'gehörte er in der Legislaturperiode 1893/98 an. Am 1. JUli 1897 wurde er zum Staatssekretär des Reichspostamts ernannt. Unter ihm sind manche postalische Reformen zustande gekommen, auch eine bessere Fürsorge ftir die Postbeamten machte sich geltend. Auf der andern Seite aber erregten, Beamtcndisziplmievungen und Beschränkungen des Petitionsrechts der Beamten Widerspruch. Bei der Ministerkrise vom Jahre 1901, die wegen des Kampfes um die Kanal Vorlage entstand, wurde Podbielski am 6. Mai 1901 zum preußischen Land Wirtschafts minister als Nachfolger des Ministers v. Hammerstein-Loxten ernannt. Sein Rücktritt erfolgte im November 1906. Aus Mexito. El Paso (Texas), 20. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der britische Konsul teilt mit, daß die Truppen CarranKas General Villa gefangen genommen haben. Nniversitäts-Nachrichten. st Marburg, 22. Jan. Gestenl wccrde fixer mit allen akademischen Ehren der in Äöniqsberg verstorbene frühere Direktor der hiesigen chirurgischen Klinik, Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Friedrich, zxrr letzten Ruhe gebracht. Bei der Trauerfeier sprachen außer dem Oöeistlichen Plärrer Metz Geh. Rat Prof. Dr. König, der Rektor Pros. Dr. E l st e r, Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Tuezek und Prof. Jores. Die Jägerkapelle spielte Trauerweisen. Börsen-Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 21. Januar. Im freien Verkehr der Börse ist das Geschäft zurzeit sehr sttll, die Grundstimmung aber im allgemeinen ziemlich fest. Eine besondere Anregung gab in dieser Woche die Nachricht von der Urtterwerfung Morftenegros icnd die gleichzeittg eingetrosftne Meldung vom siegreichen Abschluß der Neujahrsschlacht in Ost- gakizien. .Zu den militärischem und politischen Anregungen gesellten sich dann noch solche !virtsck>aftlicher Art. In dem jDerbandswesen der Eisenhüttenindustrie sind inzwischen weftere Fortschrftte durch Bildung Von An s f u h r v e r - bänden für verschiedene Artikel der B-Fabrikate gemacht worden. Der Stahlwerksverband hat eine Preiserhöhung beschlossen, die Berichte der Fachblätter bleiben zuversichtlich, und es lagen auch wieder «eine Anzahl von Abschlüssen und Dividimdenschätzungen vor, die die Gunst der Wirtschaftslage für wichtige Geschäftsgcbiete beleuchteten. Auch die roeitere Entlastung im Status der Reichs- bank und die ruhiger gewordene Haltung am Devisenmarkt bestärkten die Speknlatton in ihrer Auffassung. Der Geldmarkt bleibt flüssig, dagegen hat der Satz für Privatdiskonten etwas angezogen — ier stellt sich auf etwa Prozexrt — weil die langen Sichten in den April hineinfallen mü> dieser Termin nicht beliebt ist, da man zu dieser Zeit schon mit der Möglichkeit von Einzahlungen auf die neue Kriegsanleihe rechnet. Im übrigen machen auch die jetzt angebotenen neuen preußischen Schatzanivei- s un gen den Diskonten Konkurrenz. Dasselbe tun die Städte- und Provinzwrchsel, sowie die Schatzanweisungen des Reiches, die jetzt in größeren Beträgen offeriert und auch aufgenomm-en werden. Am Anlagen mar kt herrschte vorwiegend feste Haltung nicht nur für deutsche Anleihen, sondern auch für verschiedene fremde Fonds. Bemerkenswert war, daß 4 prozerrttge Serben den Preis der 41/2 prozentigen etwas überschritten. Am Aktienmärkte zeigte sich etwas mehr Jrrteresse für Montan Pa Pi er e, namentlich für oberschlesische Werte. Stahl werte wurden ebenfalls vielfach zu früheren Lßursen ans dem Markte genommen, auch einzelne R ü st u n g s w e r t e, sowie die Aktien chemischer Fabriken waren gefragt und höher. Andere Jndustrie- papiere waren wenig verändert. Lebhafteres Geschäft fand vorübergehend iroch in Schiffahrtsaktien statt, während Bahnen und Banken stark vernachlässigt blieben. * Märkte. Gießen, 22. Jan. Marktbericht. Auf dem heutigen Wocheumarkl kostete: Blüter das Pfund 1,90—0,00 Mk.: Hühnereier das Stück 17—20 Pfg.; Käse das Stück 8—10 Pfg., Kasematte 1 Stück 3 Pfg.; Tauben das Paar 1,40 —0,00 Mk., Hühner das Stück 2,00—2,50 üftf,, Hahnen 1,50-2,50 Mk., Gänse d. Pfd. 1,50-1,60 Mk., Ochsenfleisch das Pfund 1,30-1,34 Mk., Kuhfleisch 1,20 Mk. das Pfund, Rindfleisch das Pflind 1,30 — 1,34 Mk., Schweinefleisch das Psnixd 1,50-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 1,30-1,34 Mk., Hammelfleisch das Pflind 1,20—1,30 Ptk.; Kartoffeln der Zentner 3,7y Mk.; Zwiebeln der Pfund 20—00 Pfg.; Milch das Liter 26 Pfg.; Aepfel der Zentner 6—8 Mk., Birnen 7—15 Pfg. das Pfund; Nüsse 100 Stück 60—65 Pfg.; Spinat 20—25 Pfg. das Mund, Wirsing 10-15 Pfg. das Stuck, Gelbernben 12—15 Pfg. das Pfund, Rotkraut 15—25 Pfg. das Stück, Rosenkohl 20 bis 25 Pfg. das Psd., Lkohlrabi 10-15 Pfg. das Stück, Weißkraut 15 bis 25 Pfg. das Stück, Roterüben 10—12 Pfg., Romischkohl 6 — 8 Pfg., Blrunenkohl 20—50 Pfg.; Tomaten das Pfund 00-00 Pfg.; Sellerie 6-10 Pfg. das Stuck; Endivien 10—12 Pfg. — Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. - Fleischpreise auf denx Markte von answärtigen Händlern: Rindfleisch das Pfund 1,15-1,20 Mk., Rindfleisch- Bratenstück das Pfund 0,00—0,00 Mk., 9ckerenfett das Pid. 1,20 Mk., Leber- und Blutwurst 1,45 Mk. das Pfnixd, Mettwurst 1,80 Mk. das Pfund, Schweinefleisch 1,45 Mk. das Pfund. lo. Frankfurt a. M., 21.Jan. Heu- und Strohmarkt. Auf dem heutigen Heil- und Strohmarkt war llichts angesahren. F. C Wiesbaden, 21. Jan. Viehnlarkt. Aill helltigen !' Markte standen zlnn Verkallf: 193 Rinder, darlmter 25 Ochsen, 24 Bullen uild 144 Ksche, 58 Kälber, 0 Schafe ulld 40 Schweine. Das sehr geringe Angebot Schlveine ging zu den Höchstpreisen im Nu ab. Rinder uild Kälber ivlirdeil bei flottem Handel und beit seitherigen Preisen samt linb sonders abgesetzt. fc. Wiesbaden, gl. Jan. Heu- und Stroh markt. - Mail notierte: Hell 7,00-7,70 Mk., Stroh (Richtstroh) 4,00 bis ^ 4,50 Mark. Alles per 50 Kilo lmd einschließlich Fichrlohn. - >« Frucht m arkt. Keinerlei Handel. Spielplan des ßletzemr Stadttheaterz. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 23. Januar, nachmittags 3 1 /, Uhr, bei kleinen Preisen: „Der Jnxbaron.^ Ende 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Mein Leopold." Volksstück mit Gesang in drei Llklen von Adolf L'Arronge. Musik von Aial. Ende nach \0\i Uhr. Dienstag, den 25. Januar, abends 8 Uhr, bei geroöhnlichen Preisen (ermäßigt), 11. Dienstags-Abonnement-Vorftellung: „Der 1 Hypochonder." Ende IG/, Uhr. Donnerstag, den 27. Januar, abends 6 Uhr (außer Abonnement), bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Wohltätigkeits-Vorstellung aus Anlaß von Kaisers Geburtstag. Einmaliges Gastspiel des Hosschauspielers Fritz Gerhard vom Hoftheater Weimar: „Münchhausen." (Neuheit!) Lustspiel in 4 Aufzügen von Friedrich Lienhard. Ende 10h Uhr. Sonntag, den 30. Januar, nachmittags 3V, Uhr, bei kleinen Preisen: „Der Hypochonder. Ende 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Der Jnxbaron." Ende 10h Uhr. Spielplan der vereinigten granffurter Stadttheater. Opernhaus. Mittwoch, den 26. Januar, abends 7 1 /? Uhr: ,Mona Lisa/ Donnerstag, den 27. Januar, abends 5 Uhr: Zur §eier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers: „Parsisal/ Freitag, den 28. Januar, geschlossen. Samstag, den 29. Januar, nachmittags 3^/z Uhr: „Peterchens Mondfahrt." Abends 7 Uhr: „Dorothea." Hierauf: „Andersens Märchen." Sonntag, den 30. Januar, nachmittags 3h Uhr: „Peterchens Mondiahrt." Abends 7 Uhr: „Der arme Heinrich/ Montag, den 31. Januar, geschloffen. (2. Rnhl - Vereins - Konzert.) Dienstag, den 1. Februar, abends 7 Uhr: „Der Troubadour." §chauspielhaur. Mittivoch, den 26. Januar, abends 7'/, Uhr: „Der Liebestrank. Donnerstag, den 27. Januar, abends 7 Uhr: Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers: „Belehnung Friedrich I. mit der Mark Brandenburg." Hieraus: „Tie Qnitzows/ Freitag, den 28. Januar, abends 7 Uhr: „Antonius und Cleopatra." Samstag, den 29. Januar, nachmttags 3 Uhr: 2. Volks- schüler-Vorslellung: „Wilhelm Tell." Abends 7 l / 2 Uhr: „Die Journalisten." Sonntag, den 30. Januar, nachmittags 37, Uhr: „Tie Schöne vom Strande." Abends 7h Uhr: „Was werden die Leute sagen/ Montag, den 31.Jan., abends 7h Wir: „Iphigenie ans Tauris." Dienstag, den 1. Februar, abends 7 l / u Uhr: „Was lverden die Leute sagen." Hcbteimadel - Kräuterbäder" In Tablettsn Der frewihrte Badezosatz für föorvöse und (ßaaeGcmtfi© Man verlange ausdrücklich ln Tabletten' 6 BSder M. 1,50 . 12 Bäder M. 3,- Eine reizende Ncnbeit für unsere Kleinen bringt wiederum die Nestles Kinderniehl G. m. b. H., Berlin IV 57. Während cs bisher die Gestalien der bekanntesten Atärchen, rvie Notkävvchen oder Schneewittchen ivaren. die als Ausschneidebilder dargebracht wurden, ist cs diesmal ein,, Feldgrauer" mit verschiedenen Uniformen. Versand kostenfrei. __ 252 b9 Für Rheumatiker und Nenralgieleideude. * Kann seit langen Jahren zum ersten Male wieder gehen. Herr Heinrich. München, schreibt: „Da ich schon seit mehreren Jahren fürchterliche Schmerzen in meinemKniehatteund atte ärztliche Hilfe, die ich bis jetzt gebrauchte, vergebens war, wandte ich mich noch in meiner Verzweiflung an Toga l-Tab letten. Nach dem (Gebrauch von ca. 3Tagen waren die Schmerzen vollständig weg und seit 4 Wochen empfinde ich nicht den geringsten Schmerz und kann jetzt wieder laufen, während ich früher nicht mehr wußte, wie ich vorn Platze kommen sollte." Aehntiche Erfahrungen und noch überraschendere Erfolge erzielten viele andere, welche Toga l nicht nur bei^ihcumalis' mus, sondern anch bei Kopfschmerzen. Hexenschuß, Ischias, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Influenza gebrauchten. Togal löst die Harnsäure, das verheerende Selbstgift, wodurch ebenso rasche wie . * aichaltende Erfolge erzielt werden. Alle Apotheken führen Togal» Tabletten. Lest.: Aeid. acet. salic. Chinin Me. U. 210sg WwWM^ novfcHcbfrtt. thUWK't*KV »uixjn»t. a $, den ÄS. Innugr, n ach (:«p i phani g«. i^ttrA-j<«ßt. I, her Stabttirche. Bperntttaa« 9' , Hin : Präs. IV Sch, g w «»nmUaji* 11 Nyr: Kinderkirche Mr die Matthä,t«g«meinde . ... ^ , Plärrer Mahr. M.end-Z b Uhr: Motronar e t ab \ au« Kamerun. '?U«f:tbv 8 Uhr: Versammlung der kansirnnerten männlichen Engend der Mattbau«'.ememde. DienRag. den Lk>. Januar. nachmittag- « Uhr. im Matthäus [aal: ^rsuennnfston«berem. MUtwvch. den ÄS. Januar, abend« 8 Nhr: Krieg«hetstnnde. ^ ^ rv Pfarrer Pt a l) r. Don«er«tgg den 9« Januar, nornnttag« 10 Uhr: Feier de« <'Vburt«i Sr. '.91 aji"tat de« Kai,er«. ^atte«dien>1 der per e.uigien Militär- und Finilgemeinde. Pfarrer S ch,v a b e Freitag, den S8. Januar, abend« 8 Uhr; Berfa,nmluna de« Franenneretn« der Markn«aemeinde. In der Johannerkirche. DarnUitag« 9' , Uhr: Psarrafnflent H a s f m a n n. Vormittag« 11 Uhr: Kinderttrche für die 9uka«ge,neinde. ... ... ,, Pfarrer Vechta l«h ei ,n er. Abend« 5 Uhr: Plärrer A u «fel d. Abend« V # 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen fugend der Vuta«gen,einde. Abend« 8 Uhr im IahanneSsaal: Versammlung und Bibel- besnrerdung' _- Wartburg, evangel. ANngUngr- und MLnner-Verein. (Dtezstrahe 1ÜF Sonntag, den LS. Januar, abend« 8 Uhr: Vortrag. Dienstag. den Lä.Fannar, abend« 8'. Uhr: Bibelstnnde. -Donnerstag, den S7. Januar, abend« 8% Uhr: tzeseabend. - Sa,n«1ag. den ^ ' U" ^ ^ . ■ —fWUl« Wie stet« -'S- Januar, abend« 8* Uhr: Aeitere Abltzilnna. mtNsonunen. _ videlkrSnzchen für Schüler YSYerer Äebranstalten. nur d,e jüngere Abteilung jeden Mittwoch non 6 bi« 7 Uhr, mr d,e ältere Abt«,lang ,eden Sam«tag non 6 bi« 7 Utn tu, Iohanne«saat. videlkrüuzchen für Mlidchen ans der )obanae»gemeinde. Feden Dtenotaa non <> « Um un Fabanne«,aat. n Souulagr verein für Mädchen. lDi^üraoe ihiO Feden Sonntag nachoiiuaa F>„sa,n>nenk»nl,. ikmuiacUjcher Aottesdlcnjt. Mrchbcrg: Sonntag, den -8. Fanuar. nornnttag« 10 Uhr. Danvrtngon: Sonntag, den 88. Januar, naelnnittag« l NHr. Mittwoch, den W. Januar, abend« 8 Uhr: Kr,eg«betstunde. ^ Dekan G n f; ,n a n n. Mai uz tat : Montag, den 24. Januar, abend« 8 Uhr: Mlssion«- vortrag. _ Mission ar c tahl - Kantern,,. Hatholische (^cineinde. Ootterdienft. S a m« tag, d e „ 92. Januar: vuummttaa« ß Uhr und abend« 8 Uhr: ©elpaoibeit aui* beUigeu Beichte. ^ ^ " n tag. den 88. Januar. 8. Sonntag „. Erscheinung. Fest der bell. Familie. Vornuttag« 8'/, Uhr: Gelegenheit zur he,l,gen Beichte. »»7 p vl, Messe. » ^ » Austeilung der hl. Kommunion. » 9 Hochamt mit Predigt, p N p xvl. Messe mit Predigt. Nachmittag« v'/. Uhr: Christenlehre: darauf Andacht zu Ehren der hl. Fainilie. ° Dien«tag. und Freite, abend« 8 Uhr. ist KriegSbittandacht. Donnerstag, den 87. Fannor. an, chebnrt«kage Sr. Atojesiät de« Kaiser«, um Oh Uhr Milttä'rgotte«dienst. F„ Wniuhria um 0 In Httugen 0*, Uhr. viaspora Kottesdienst. o H h t a n, den Ö8. I ftnnar Uhr. f*n* a. w-viT LECSFERülIIS, horvorra^mdes üerwetratowakaim und bflutbiadencSes KUiftfel. brinRt Geschwächten««a Erschöpften neue Mte und Lebensinst, i^ml 3 dio Fkoki.dunM.to. LECE 8 -ERffSSüifuhvtdpmKörpprgesnndesBlnt/.uu.m.'H'hidoiiEürperwiderslandsLIhig. türm, ebenso wirksam wio.,»«»„^p. ^ ^Vo niobt erhHUlioh, wpiu Ip man sich an Galenus. Chem. Industrie, G. m. b. H., Frankfurt a. M. quem als Feldpostbrief, Mk. 2.60 in Apotheken m R78D GeseHliche Meisteiprüfnngktt l'iir Hiännlidif uni, iiifililiiftf Pcrssiitil im ^utiiimcrf Die Gesuche um Zulassung zur Mnsliaen B'eisterprilsnug (Z l :>:> der Gewerbeordnung) sind nu< den ersurderlichctt ttuteNngon l»i« fpittcstens -dw 1* Marz 1910 nu den llutcrzeichueteu einzu- reichen. Dir Priifnng«gcl'!lHr von !l5> Mark ist aber vorher au die Handwerkskammer in 'Davuiftab; Saalbaustraße 00 — eiuzuseudeu. Gießen, am 1. Dezember 1915. Die Meis(erprjifung«kommijsiou füv die Provinz Oberheffen. Traber, Borsitzettder. . ^1!". Da« AefchttstSäiuuner d. M.-P. K. besindet sich leht Qst Anlage 1ÄI, wohin alle SchrulNüfke senden find. _ _ Meiftetknrs für slih-pDischf SfiulintHtimtliflttii i» Siejjrn. Der OrtSgcwerbeverein Gießen beabsichtigt, bei ausreichender Beteiligung in dein GewcrbebnnL einen von Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in Dnrmstndt unterstntzlen Meisterkurs für vrtbo- pädische Schnhmacherarbciten von etwa dreiwücliigcr Dauer abhalten zu lassen. An llnlerrichtSgeld ist ein Betrag von Mk. zu entrichten. Wenig bemittelten auswärtigen Schlihmachermeistern kann eine Beihilfe gewährt werden. Näheres über den uni« wird nach Eingang der Aiimeldiingen mitgeteilt. Jagd - Verpachtung. Mittwoch, den 3. Aevruar l. ft«., nachmittags um l Nhr, soll die hiesige Gemeinde« F-eld und Waldjagd ans weitere 0 Ichre in der Gastwirtschaft Wagner dahier verpachtet werden. DaS ges. Jagdgebiet umfaßt 400 \ui Wald und l200 im Feld utib ist die Bahnstation Großen- Bnseck an der Strecke Gießen Z'ulda in der Bkitte des Jagdgebiets gelegen. Großen.Bnseck, cun 20. Januar 1016. Großh. Bürgermeisterei Aroßen.Buseck. ,_ S d) w a 11». ras llhv Holzversteigernng in der fttrstltchcn Oberfürsterei r?ich. Montag, den :t|. Clauuar, nun normittgaS 0'/ «Ji sollen Im Distrikt Niedwald verstelaert wr. ^ cheiter 8k,n.: -181 r'inrlren. l!l (( 8hii.: 117 Buchen, IM Eichen, HIJ Fichten - Stockhulz Stur.: l^'hnche». .7.) Eiche», m Fichten/ RetSholz Wellen: ,W.» Buchen NA) Elchen. Die Uusaiiuiienkuust ist aus der soaen. alten ^anbncher irahe, wo >ie non, »vnsrosad Vich.Ha, buch gekreuzt «oird. Da« Fichtenuolshoiz loinnn zuerst. Die Menge de« in der Ateilbach zmn 'Berkause konunenden Holze« wird nichl grbner werden. i D70 11 Holzversteigernng. Nächsten Dienstag, den d. M., soll lm Sleinbacher Genteindewald nachverzeichiieleS Hvlz versteigert werden: n) Zliefernstämme 2 Stück 2. Kl. « 2,20 Fstm., .'JH Stück 8. Kl »= ^7>Ö6 FstlN., 32 Stück 'I. Kl. = 19.64 Fftin., 17 Stück b. Kl. ----- 6,97 Fstnt. h) Jichtenstämme i Stück 3. Kl. 1,82 flfftni., f) Stück 4. Kl. ---- ß/öl »ftui., 78 Stück 0, Kl. « Lv,8b Fftn, 7 Stück Derbstangen ' 0,86 ffftm. e) Brennholz 77,2 Nln. (Nadel'Scheit, Knüppel und -Stöcke), 4000 Nadel Wellen. Anfang morgens 10 Uhr int Notacker am Bauholz, Straße Steinbach Altnervd am Wald- kingang. Post I Uhr an F'vrlsehnIIg .1,1, Llretii, hvlz. Das Bauholz im Geseng ivird beim Fetter Mitversteigert. Steinbach, am 20. Januar lülü. Großh. Bürgermeisterei Steillbach. ti0 Int Felrio ««lotu.t Go*Bdgea $9 VorhOLet '/uiiiur nml itolilUttt , -q,on lnioklloii«Ur»nlt Fuldpobtltrlalpattkuiiii >1» Fr. F-'i N») k 00 Pf. Zw ftnlmu in den 1 >vl.Y«'fU.-iuInntnllt»t\ (ApoUtükfln nml 1) 10,1 Jlloli hol 10 . RtnANt'i 1 Oi-oci-i-lr. |-I 07 äs Drillsaat spart Saatgut! Sack’aclio Silmaschiiion osi. AtinfUhruuM' mIihI vlU, ItoHlun für Uortf ,i. IOUoöu nml unorrolohUii filtücli „illHHltror Auiafutt, Sackscho Universal -Pflüge und neuosto Wonde-Pflllgo w Fodor-Kultivatoron, Acker- u. Wio 8 orse|jf(en Glatt-, Ringel- un i Camhridye-Walzen Dilngorstrmior, Hackmaschinen Hack- und HäufolpflUtjo Segen stiftet dio Frau wenn ui« •Me 1 liron "i" «>huo 14 nlaar’a llrilM- 4‘i»rit- rllun tuif i,U» Hli-arimi Ule«, Demi Itlrlhen Kwlnnlio VliiiMelli'lmtoit Walter uiia, Von Mlllloium Im mm\!i hol )IiiHtoii, lU’lurrUnU, Jdruel- IvuUi i li, \' i’inmuMiHiinH.iv reiupN um, KeiiiütliuaUm. Ilo. hwilllumi Wien Jarlum lu laui'i ßHin von AiMwtrtn „jvivttinu. Paltet ?n Pfü , Unen MD'iu . KrlQ(,epunkunu 1l> l'fu IH'ÜIII mit nmiualtm TloAieliiiIUI>iillt«Mi Pferilerechen, Hmiwender, DeicliseHrfl(|er Howlo «II«' Uorüfo IIIr «Il«> l.itinluvIrl mo||,||Y in uouoiton AuMflUir,i,,K(m n„r Otitfur Ri Pevintnoulo Knt/iloÄU koBtonluM Vorl.,’«fc®r ffomcht IM. fiTlosentihaS IüoMkmIi'umno 18 IVriinpi'ocliiM' T7 Aolite nul dlo Hi'lmieni 8 Tniiiioii. Zu linlian In (Hommhii liol (J<>or|; Wall an foli«, Mark int ui, Au* H iiilouli'lH, Mtu Mplttt* 17, AiMitln-,«o b. tol« » null An«. I<> mir Ullllpi' in InuiK-Ortn« Auw. UU'I BHi-,1. 04 II ui in rl In WloieoU. VnlU 01. ii ml I* li 111 |i |> ItooUoi' %'l|, tu linuclirUinlui. Willi. IKUlil in Ur.-Huaeok. Tb. Itclolimnnii. Hteiil 4|io l im'Uo III KIrloi*i. Iltiliirloli N(o|moii|ii|(iIi In Nwi'üook, ' .^olzversteiftcriitig. Berstrigert werden: Freitag, "8. l. MtS. au« l Domanialwalddistt ikt Btteabain UNntne Etaulilv verg» Ltamiue: s telle lli^ nl. , tiuf -0 77 F-n»,. IN Si\ 7 V ( - &H7 Filnr \ Ml. t vM. 0 In Fftw. VI. Ml lU Ft. — l,Zd Fiim.: BNorn lN . MI. 1t Uflt Fitin. V. MI. 8 vi>t. USO Fstm.: MnNei' 111. Mt. I I. N.M F t,,,. Mn.er IV. Mt , ' um V Ml *j , (U8 J> t „ 0 -10 ^11111. IV. sri. 8 H - Mf\ Fmn.. ,100 F'stm : ?erostanaeu <>Mihe i. Mt. :'1 0.77 Fstm. Mitillu cl Mw. 18 li iitn*. 7 80Me, 4 0aiche: Üärche ui.Kl, t L-t. N. Ml “ i io Marche: £ tOrfr iU„, (1 6 fch, Ntisig N,n.: Ul (Niitie. U. Dl'inanialN''ibdifti ikt 'biina itov) 18 <«>i»rft wartel trrict a. VOa.) 7t.nun,r: siipfrr UI. Ml I t l.ol) Fu,n. IN . Ml 0 .,1 Fsiin . ^chetiek 8t,N 8U che. 5lniipvel IMtii.: fN'Jlmhr 8v>i.he. 18Miese, -.Uchie Ncisig Nk,n.: k> Buche, 'i , Oich -, 818 .Mieser. 18 »Uchte. &tiMfr fUnt.: h Fj,be. !UU Kieler. Beatmt der Bersteigeruna im Diilrtki Wurabaiu bet VUm. Wv. I vormittag« 10 v* Uhr. Fartsehuna im PftnaN kort gegen 1')', Uhr an der Mretonrahe Dienere rin«- knnst erteilt Foritmart ,Kecher au ^laufenherg. *vtl« a. vda.. den St. Fanuar 1010 GrohM Cbfrfüiitciil Treib «». ^ba. F B . 'J i n ol;rersteigerttttg. DlcnSiag, den Äo.iaannar, werden na«l> Fussmmerr- runsl um 10 Uhr narmittaa« an, der M'rei«nrahe rtUtdding« hauten Deckenhach am N'9aldeinaana. an« Distrlri Ampel Stämme: 08 Eiche - 10.07 Fslm., 8 Fichn nersteiaert -0.-10 F| Uhl Fm,, 12 Fichte l.Ilf) iVHiii um . I Fjchie (hilw) o :*tl Fstm., 8 vinde Tci UUuiiarit: '!0 o iche -0.77 FUm., l'8 Fichte Scheiter: .Am : 08 fluche. > Eiche. Kttilppel: Wut.: lUi Buche. 8 VM,inbuche. 28.0 Fiche. 0 Fichte Oteisia: Mm -10» B"me. Jti 0tche. 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