Nr. 15 Der HujetffT er s ch ei n t täglich, außer SsnntagS. - Beilagen: viermal wöchentlich SietzenerFamiNrnblätter; «vermal wöchentl.Nreir- dlatl für den Kreis Sietzen (Dienstag und Freitags zweimal monatl. Land» »irifchastNch« Seitftaae» Fernjprech - Anschlüsse für die Schrift!eiiung l 12 Verlag, Ke schäits ftelleöl Adreste kür Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen. AmnUyn« »an Anzeigen für dre Tagesmnnmer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt 166. Jahrgang Montag, 17. Januar IW Gietzener Anzeige General-Anzeiger Kr Oberhesten Rotatfonrdrvck und Verlag »er vrühllchen Univ.-Such- und Steindruckerei R. ränge. Schriftleitung. Seschästzstell- und Druckerei- Schuistr. 7. Be;«q»pret i. monatl. 85 Pf„ Vierteljahr!. Mk. 2.50-, durch Ab hole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf..- durch diePost Mk.2.30 oiertel- jährl. auSfchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausrv. 20 Pf. — Haupt- fchriitleiter: Aug. Koetz. Verantwortlich für den politrschen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Llaüt unv Land, Vermischtes und Gerichtssaal i Fr. R.Zenz; die beginnende Uneinigkeit im feindlichen Vierverhgyh. MTB^ Grshes Hauptquartier, 15.Januar. (Amtlich.) WestlicherKriegsschauplatz. Auf der Front keine besonderen Ereignisse. Ein nordöstlich von Albert durch Leutnant Volke abgeschossenes feindliches Flugzeug fiel in der englischen Linie nieder und wurde von unserer Artillerie in Brand geschossen. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Bei der Heeresgruppe des Generals von L i n s i n g c n scheiterte in der Gegend von Czernysz (südlich des Styr Bogens) ein russischer Angriff vor der Front österreichisch ungarischer Truppen. Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. (VTB.) Großes Hauptquartier, 16.Januar. (Amtlich.) WestlicherKriegsschauplatz. Ein feindlicherMonitor feuerte wirkungslos in die Gegend von Westende. Die Engländer schossen in das Stadtinnere von Lille-, bisher ist nur geringer Sachschaden durch einen Brand festgestellt. An der Front stellenweise lebhafte Feuerkämpft und Sprcngtütigkeit. ^ Oeftlicher und Balkankriegsschauplatz. Die Lage ist im allgemeinen unverändert. ' Oberste Heeresleitung. v - ,"'-7 * Ri * Die am Samstag angedeuteten Mißhelligkeittn zwischen Italien und seinen Bundesgenossen hat sich verschärft, das heißt, nach neuesten Nachrichten ist ein regelrechter Zank entstanden, der auf beiden Seilen mit ziemlicher Erbitterung ausgetragen wird. Praktisch wird dabei natürlich für den Vierverband nichts Nützliches herauskommen, eher das Gegenteil! Wie sehr in Rom die schnelle Niederwerfung Montenegros überrascht und gewirkt hat, geht aus der Meldung hervor, wonach wieder einmal Erregung herrsche und der König mit Diplomaten und Soldaten Unterredungen gehabt hätte. Nicht nur die französische Presse ergeht sich in bitteren Betrachtungen über die Haltung Italiens, sondern auch die englische. Die Londoner Blätter packen den schläfrigen Genossen unsanft beim Arm und weisen ihn aus die Folgen hin, die die Eroberung des Lovcen und Cetinjes begleiten würden. Die Ernüchterung unserer Feinde wird umso größer sein, da jetzt die in der nrontenegrinjijschen Hauptstadt gezählte Beute bekannt geworden ist: nicht we- rriger als 154 Geschütze sind unseren Bundesgenossen dort in die Hönde gefallen. Dazu kommt der neueste Erfolg an der küstenländischen Front, wo mit einem Schlage nahezu 1000 Italiener gefangen worden sind! Das sind wahrlich Hiobsbotschaften, aber sie geben z-n einem Teil dem „Corriere, della Sera" recht, der in der Polemik mit Londoner Blättern darauf verweist, daß Italien aus seiner eignen Front einen harten Kamps bestehen müsse. Es ist für die allgemeine Lage bezeichnend, daß dieses einflußreiche Blatt die Verbündeten Italiens der Undankbarkeit bezichtigt. Durch seine nachstehend wieder gegebenen Ausführungen über den Eintritt Italiens in den Krieg klingt der Zweisel hindurch, ob dieser Schritt nützlich gewesen sei. Ebenso großes Aussehen muß es erregen, daß ein italienischer Minister, Barzi- lai, in voller Oeffentlichkeit sein Land gegen die Vorhaltungen der anderen verteidigt hat. Er kritisierte dabei seinerseits tüchtig drauf los, besprach die englischen und französischen „Illusionen" und beklagte den fehlenden, gemeinsamen und vorausschauenden Baltattplan Englands und Frankreichs. Zur gleichen Zeit soll der englische Finanz- minister Me. Ken na einen Ausspruch getan haben, der auch in dieses Kapitel der Auseinandersetzungen hineingehört. England könne, so sacsie er, den bisherigen Modus, neben dem eigenen Kriegsbedarf auch denjenigen von fünf Verbündeten zum größten Teil zu tragen, n u r n o ch k n r z e Zeit fortsetzen. „Die Alliiertet: setzten sich über ftuanzielle Schwierigkeiten leicht hinweg, irrdem sie England einfach die Rechnung präsentierten." In Frankreich stellt ment, wie der Pariser Vertreter des Berner „Bundes" mitteilt, etwas anders geartete Betrachtungen an. Mm zieht dort ebenfalls Vergleiche, kommt aber dabei zum Schluß, daß das perfide Albion, das sich mit seiner materiellen Hilfe brüstet, doch noch verschiedenes tun müsse, bis sein Konto aus der Höhe des französischen stehe. Das ist zweifellos durchaus richtig. England hat die Völker in ven zttieg gehetzt; rnan hat seiner Macht vertrant, und dieses Vertrauen verwandelt sich jetzt in Enttätischung. Wie iinter diesen Verhältnissen der bisherige größte Fehler des feindliche!: Vierverbandes, die mangelnde Einheitlichkeit in den Plänen, beseitigt oder verbessert werden könnte, das ist eine Frage, die schwer oder überhaupt nicht zu lösen sein wird. lieber die Niederwerfung Montenegros schreibt der „Berner Bund" in seinen Kriegsbetrachtungen: Das Vertagen der Ententehilft gegenüber den serbischen und monttmegrmp ck^n Buichesgenossen l-at nicht nur für diese selbst, sondern für die Kr ieg g z icle der Entente so vernick>- tenoe Mcumgeu, daß man sich immer wieder singen muß, ob sich der Kricgsvat der Alliierten denn wirklich! nicht bewußt lvar, daß dre elementarste strategische Ueberlegung rechtzeitige und ausgiebige Unterstützung der Serben erforderte. Heute wissen wir, daß diese Unterstützung nur in der verunglückten Wardaroffensive und letzt iNi Mtransport der serbischen Heerestrümmer nach Korfu besteht. Die Besetzung Korfus verwickelt natürlich die Lage noch mehr und zwar keineswegs zugunsten der Entente, obwohl die Griechen die zunächst Betroffenen sind. Es ist klar, daß die Eroberung des Lovcen und die Besetzung Korsis durch die Franzosen in Italien den stärksten Eindruck machen muß. Es war ein militär-politisches Axiom Italiens, daß der Lovcen nicht in österreichijche Hand fallen dürfe. Vergeblich haben chn die Italiener am I s o n z o zu erobern versucht, vergeblich dort riesige Verluste gehäuft, sie konnten weder Triest noch " e n *' ^ jetzt noch nicht einmal G ö r z erstreiten und müssen nun zusehen, wie die Schlüsselstellung des ostadriatischen Users :n die Hände Oesterreichs fallt, das noch im April 1915 wulens war, eine starke Grenzberichtigung am Jsonzo eintretcu zu lassen und aus den Lovcen, ja selbst auf Albanien, schon vollkommen verzichtet hatte. Aus Berlin wird uns geschrieben: Am Samstag verhandelte der schon seit 10 Uhr morgens tagende Reichstag über den Antrag des Ausschusses auf Herabsetzung der Altersgrenze bei ^ der Altersrente vom 70. ans das 65. Lebensjahr und nahm ihn einstimmig an. Dftc' Regierntig sagte durch den Mund des Staatssekretärs Dr. Delbrück nicht ja und nicht nein: sie brachte nochmals ihre Bedenken vor, verhieß aber, angesichts der Einmütigkeit des Reichstages, mit größter Beschleunigung den Bnndesrat von neuem mit der Angelegenheit zu befassen. Sehr eingehend war die folgende Besprechung der zum Zweck der Aufbesserung derMannschäftslöhnun- ge n gestellten Anträge. Mit dieser Erörterung wurde auch die Aussprache über diejenigen Resolutionen des Haushalts- ansschusses verbunden, welche darauf abzielen, eine Ermäßigung des Preises notwendiger Lebensmittel, gegebenenfalls unter finanziellem Beihilfe des Reiches, herbei zu führen. Die wichtigsten Entschließungen ersuchen den Reichskanzler, durch zweckentsprechende Aetrderuitg in der Kriegs- besoldungsordnnng die Löhnungen der Mannschaften vom 1. Iantsar 1916 um 50 v. H. zu erhöhen, ferner für alle in Feindesland stehenden Mannschaften mit Wirkung vom 1. Dezember 1915 ab die Löhnung ans SO Pfg. pro Tag und für alle im Jnlande beftndlichen Mannschaften mit gleicher Wirkung auf 50 Pfg. pro Tag festzusetzen, sowie die bisher bezahlten Zulagert den Mannschaften auch weiterhin zu gewähren. Das Beköstiguugsgeid für alle Mannschaften und Unteroffiziere soll auf 1.20 Mk. pro Tag erlchht werdet!. Die Offiziere und Beamten im Offiziersrang sollet! bei der Beurlaubung in die Heimat freie Fahrt erhalten und Härten bei der Besoldung der im Etappen- und Heimatgebiet, besonders tm Grenzschutz stehenden Mannschaften möglich st ausge- gltchen werden. Die Sozialdemokraten wollen liber auch die Gehälter der Offiziere einer Revision unterzogen und hierbei Zulagen beseitigt haben, denen eine Erhebliche Mehrleistung nicht gegenübersteht. Me Meinungen im Hause über das Zuviel und Zuwenig waren geteilt. Die Abstimmung über die Anträge soll erst am Montag erfolgen, wo man schon wieder zu früher Stunde (gleichzeirig mit dein Llbgeordneten- hause) zusammenzukommen gedenkt, unt sich weiterhin der Frage des Belagerungszustandes und der Zensur zuzuwenden. Den Schluß der Sitzung bildete eine Kündgebung des Hauses zum „Baralong"-M ord von einer nationalen Einmütigkeit, Stärke und Eindrücklichkeit, wie sie trotz so mancher herzerhebendetr Aeußerung seit dem ewig denkwürdigen 4. August 1914 auch aus dem deutschen Reichstage nicht erklungen ist. Es ist überaus bezeichnend, daß die ganze Stärke vaterländischen Empfindens, nationalen Zorns und völkischer Verachtung, die hier znm Ausdruck kam und den Reichstag in einer Hochstitnmung fand wie nur an jenem stolzesten Tage seiner patriotischen Betätigung, sich gegen England richtete, und daß kein anderes v-on den vielen schmerzlichen Erlebnissen dieses Krieges, keine Aeußerung des Hasses, der Unmenschlichkeit, der Verlemndnna und des Verrats auf seiten unserer Feinde die Vertretung )es Volkes zu einer so tvuchtigeu Kundgebung veranlaßt hat, wie nach der feigen Mordtat des „Bäralong" der noch eigere Versuch der ettglischen Regierung, die Verantwortung dafür von sich abzuwälzen und der deutschen Kriegführung auszubürden. Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 15. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 15. Januar 1916. N u s s i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Die Neuiahrsschlacht in Ostqalizien und an der li a s s a r a b i s ch e n Grenze dauert fort. Wieder war der Nauru von Toporoutz und östlich von Raraneze der Schauplatz eines erbitterten Ringens, das alle früheren auf diesem Schlachtfeldc sich abspielenden Kämpfe an Heftigkeit übertraf Viermal, an einzelnen Stellen sechsmal führte der zähe Gegner gestern seine zwölf bis vierzehn Glieder tiefen Angriffskolonnen gegen die heiß umstrittenen Stellungen vor. Immer wieder wurde er, nicht selten im Nghkampf mit dem Bajonett zurückaeworfen. Für die Verluste des Feindes aibt die Tatache. daß im Geftchtsraume einer österreichisch ungarischen Brigade über tausend russische Leichen gezahlt wurden, einen Matzstab. Zwei russische Offiziere und 240 Mann wurden gefangen genommen. Die braven Verteidiger haben alle ihre Stellungen behauptet, die Rußen nirgends auch nur einen Fuß breit'Raum gewonnen. An der Strypa und in Wolhynien keine besonderen Ereignisse. Am Kormyn wies Wiener Landwehr einen überlegenen russischen Vorstoß ab. Italienischer Kriegsschauplatz, cm £ ttö feindliche Artilleriefcuer gegen die Räume von .'Ralborghct und Raibl setzte auch gestern wieder ein und war vornehmlich gegen Ortschaften gerichtet. Am Görzer Brückenkopf entrissen unsere Truppen den Italienern eine seit der letzten Schlacht stark ausgeüaute und besetzte Stellung bei Lslavija. Ein feindlicher Flieger überflog Laibach uni warf Bomben ab. Es wurde niemand verletzt und kein »chaden verursacht. Südöstlicher Kriegsschauplatz. A" Kkschlageiien Feind verfolgend, haben gestern unsere Streitkrafte mit ihrem Südflügcl S P i z z a besetzt. . Cetinje wurden 154 Geschütze verschiedenen Kalibers, 10 000 Gewehre, zehn Maschine n g c w e h r e und v i e l M u n i t i o n und Kriegs- ?*,? a i r , tl c , u t e t. Die Zahl der bei den Kämpfen um Lovcen-Gebiet erbeutcken Geschütze erhöht sich auf 45. I™ der gestern eingebrachtcn Gefangenen beträgt -Mll. Liwlich von Berane, wo der Gegner noch zähen Wider- stanS leistet, erstürmten unsere Bataillone die Schanzen auf der Hohe uon Gradina, Der Stellvertreter des Chefs des Gcneralstabs v, H ö f e r, Frlümarschalleutnant. Russischer Kriegsschauplatz. Die neuerlichen schweren Niederlagen, die die Russen an Ln SÄ' bessarabischen Grenze Et^ dadkn. nchrten gestern wieder zu einer K a m p f p a u se, die ^ f lf chdd eichutzseuer wechselnder Stärke unterbrochen Südlich von Karpilowka in^Dolhynien über- deren B^atzung rUffifd,e Stellung und rieb Sonst keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. küstcnlündischen Front steigerte sich das Gklchutzfeucr gegen den Monte San Michele, dic Brücken- kopfe von Gorz und Tolmein, sowie gegen den Mrzli 'Wrb ohne dah es zu Nnternehmungeii der feindlichen Infanterie kam. Die bereits gestern gemeldete Eroberung des »lirchen- mcnwr »'r C 52 at, i«h *sn Steilungen der Infanterie-Rcgi- S 'd 80 durchgefuhrt. brachte 933 Ge- .darunter 31 Offiziere, drei Maschinengewehre und drei Mlnenwerfcr ein. Auch am Tolmciner Brüikenkavf E"!'» unsere Truppen einen feindlichen Graben. An der >T>nt waren die Artillcriekämpfe in den Abschnitten von Schluderbach und Lafraun—Vilgereuth lebhafter. a 1 o rC s ^'watlichen Berge, an den bedrohten Grenzen ihres Landes getreulich Wacht hallend beaeüen heute, mit dem Gewehr in der Faust, die Tiroler Kai- c >5 >uibrhundcrtfest ihrer Errichtung. Dankbar gedenkl die Wehrmachl in Nord und Süd der rnhinvollen Leistlingen dieier braven Truppe, in deren Reihen der Gcist der Helden von 1809 sortlcbt. und die im grasten Ringen kämpft^hak""'" «cuerlich nnverwelklichrn Lorbeer er- S ü d ö st l i ch e r K r i c g s s ch a ii p l a st. _von Grahovo sind Berfolguiigskämpfe im Gange. Unseren Truppen fielen in diesem Raum.« 250 Man- »»» -in gefülltes Munitionsmagazin in die Hand. ^ tr letzten Taqen bei Bernne einqebrnchten Gefangenen übersteigt fünfhundert. ^ Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschallentnant. Der türkische Bericht. Koiistantinopel, 15. Jan. (WM. Nichtamtlich. Das ^Hauptquartier meldet von der Kaiirasiisfroiit ^ ac> ^ öum 10. Jicmuar becsann der Feittd LU nächst mrt geringen kästen Neb^rfüUe gegen die Iilif, nuferes Zentrums; die Versuck>e wurden abgesckla 6^nd ging vom 11. Jänner ab mit neuen Ver starkttngen zu erner allgemeinen Offensive auf der Fron! von über 150 Krlometern zwischen dem K^avataghberg südlick des Ärasflusfts, und Ichhan, südlich Milo, vor. Tie Kämpfe dte srch sink nahezu fünf Tagen in heftigster Weise entwickeln^ nahtnetr fnr uns einen günstigen Derümf, dank der unver- B t 11 Tapferkeit unserer Soldaten, die fast in allett Ubfanutteti zum Gegenangriff übergekwn. c .Konstantinopel, 16. Jan.'(WTB. Mcküamtlich.l Krieas. Atl der K a u k a s u s f r o n 1 .erneuerte der Febw in dct stacht Mm 14. ^amvar und toäbrintd des 14. Januar mit seinen M.Eästen seine deftigen Angriffe ans den Abschnitt Uroltaj des Aras bis zum Narmanpaß und auf den R. :m, r .. i!,en dtesem ersten Abschnitt und dem Südlauf d. > Ara>? i'l Karataghbevg. Lllle diese Angrifft nmrden a u g e h a l : c it m,d V r - solgreich zurü ckgefchl a g en , dank des energischen Wider, standes unserer Truppen. Du' in jenem Abschnitt gemachten Okv äugenett erzählten, daß die angrciftndcn cu.ssisck-en Rcgüncm« schreckliche Verluste erlitten haben. r - ^ Da?bönctlcnfron? beschoß critt' 14. Januar ein Andlvches Schrff zweimal ohne Erfolg Sedd-ül-Bahr. Unsere Marmeftu gzeuge warfen Bomben ans die feindlichen Schiffe in Dkudros — Unter der bei Sedd-ül-Bahr gezählten Sciite «fiitiwn sich 15 Kanonen verschiedener Kaliber, eine grohe Menge Munition, mehrere hundert Munrtions wagen, 2000 gewöhnliche Wagen, mehrere Automobile, Fahrräder, Motorräder, eine große Menge von Material, Genietverkzeuge, Tiere, über 200 regelförmige Zelte, Ambulanzen, vollständiges Sanitätsmaterial, Mwizrukrsten, 50000 wollene Decken, eine große Menge von Konserven, Millionen Kilo Gerste und Hafer, kurz, Gegenstände tm Werte von mindestens zwei MiUionen Pfund. Wir entdecken tmmer noch eine Menge von vergrabenen oder ins Meer geworfenen Gegenständen. - Der erste Balkanzug. Budapest, 16. Fan. (WTB. Nichtamtlich.) Der erste "Balkanzug ist heute nacht einige Minuten vor 12 Uhr in Budapest auf dem Westbahnhof eingetroffen. Obwohl kein offizieller Empfang stattfand, waren der Direktionspräsident der Kgl. Ungarischen Staatsbahn, Kornel Tolnay und mehrere hohe Beamte der Staatsbahndirektion anwesend. Auf dem Bahnsteig hatte sich ein überaus zahlreiches Publikum eingefunden, viele Mitglieder der hiesigen bulgarischen, türkischen und re: chs deutschen Kolonie, ferner Mitglieder der betreffenden Generalkonsulate. Als der Zug einfuhr, ertönten brausende Eljenrufe, welche von den Reisenden herzlichst erwidert wurden. Außer reich sdeutschen und österreichisch^ungarischen Industriellen befanden sich auch zahlreiche Journalisten im Zuge, darunter Ludwig Ganghofer. Nach einem Aufenthalt von 20 Minuten setzte der Zug seine Reise unter lebhaften Kundgebungen der zu seiner Begrüßung Erschienenen fort. König Peter. Athen, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. König Peter ist heute an Bord eines französischen Kriegsschiffes abgereist. Er begab sich mit der Bahn nach Edipsos, wo er heute abend eintrisst. Deutsche Flieger dem Balkan. Sofia, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) „Kambana Meldet: Deutsche Flugzeug e bombardierten den Bahn Hof von Kilindir, der von Franzosen besetzt worden ist Ein Benzindepot ist verbrannt. Zwei französische Flugzeuge wurden im Luftkampf vernichtet. Die deutschen Flugzeuge kehrten wohlbehalten um. Athen, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Agence Havas" meldet aus Saloniki: Gestern sprengte eine Truppen abteilung der Alliierten mit Dynamit den Bahnhof von Kilindir in die Lust; gleichzeitig zerstörte sie die Geleise auf eine weite Streike. Oesterreich-Ungarn und die Besetzung von Korfu. Wien, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich) Das Ministerium des Aeußern hat an die hiesige amerikanische Botschaft folgende Verbalnote gerichtet: Wien, 14. Jan. Wie sich aus Mitteilungen ergibt, die .der österreichisch-ungarischen Regierung zugekommen sind ist die Insel Korfu von einem zur englisch-franMäschen Armee im Orient gehörigen Truppendetachement besetzt worden. Dieses Vorgehen bildet nicht bloß einen neilen schweren Anschlag auf die Souveränität und Neutralität Griechenlands, sondern auch eine flagrante Verletzung der am 14. November 1863 und am 29. März 1864 in London abgeschlossenen Verträge, nuch denen die Insel Korfu die Vorteile einer immerwährenden Neutralität genießt. Die österreichisch-ungarische Re aierung erhebt entschiedensten Protest gegen diese Handlungsweise, durch die Frankreich und Großbritannien wieder -eurmal die Mißachtung an den Dag legen, die sie für die aus den allgemeinen Grundsätzen des Völkerrechts sich ergebenden Pflichten, gleich wie für die in den internationalen Verträgen feierlich festgelegten Verbindlichkeiten hegen. Das österreichischungarische Ministerium des Aeußern beehrt sich, die amerikanisch Botschaft zu bitten, Vorstehendes zur Kenntnis der Regierungen Frankreichs' und Grvst- brrtanniens bringen lassen zu wollen. Gleichzeitig hat das österreichischungarisch Ministerium des Aeußern die Besetzung Korfus zum Gegenstand eines Protestes bei den verbündeten und neutralen Staaten gemacht. f London, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Times" meldet aus Athen, daß der österreichisch-ungarische Generalkonsul auf Korfu verhaftet worden ist. Hin amerikanischer Soldat von den Engländern festgenommcn. New York, 15. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Durch Funkspruch von dem Vertreter des Wolfffchen Telegraphen- Bureaus. Albert Clerk, Gemeiner im 5. Infanterie-Regiment der Vereinigten Staaten, der hier an Bord des amerikanischen Dampfers „Santa Martha" ange- kommen ist, hat erklärt, daß er bei der Ankunft des Dampfers in Jamaica von eirrem britischen Offizier von dem Dampfer heruntergeholt worden sei. Nachdem er mehrere Stunden an Land sestgehalten gewesen sei, sei ihm erlaubt worden, auf das Schiff zurückzu kehren. Clerk, der in der Panamakanalzone dient, war in voller Uniform und hatte dem britischen Offizier, der alle Passagiere ausfragte, erzählt, daß er bei Wien geboren sei, aber schon frühzeitig die Bürgerschaft in den Vereinigten Staaten erworben hätte Wenn eine vorübergehende Vergewaltigung dieses heroischen Landes ohne Zweifel auch einen schmerzlichen Schicksalsschlag in der gemeinsamen Bilanz darstellt, so kann doch eine Ueberschätzung der Bedeutung des Lovcenberges, die den fremden Strömungen oder Unseren irrtümlichen Eindrücken zuzuschreiben ist, nicht vor der Prüfung durch die Wirklichkeit bestehen. Vor zehn Jahren versicherte ich in einer Stunde, in der man die Ereignisse nicht Voraussagen konnte, daß es eine Notwendigkeit für uns ist, zu vergessen, daß die Herrschaft der Adria vom Besitz von Triest, Istrien, der dalmatini>chen Küste Und den Inseln abhänge, was uns dahin brachte, dies- Herrschaft mit den Forts von Valona und dem Lovoen für identisch anzusehen. Tie Eindrücke von heute sind also dre Folge von früheren Uebertreibungen. Cattaro war und bleibt ein natürlicher Hafen ersten Ranges, der geeignet ist, die österreichische Flotte kräftig zU verstärken, trotz der vom Lovcen- berge möglichen Bedrohungen. Vom Lovcengipfel sieht man die Kasernen von Cattaro. Aber in den sechzehn Kriegsmonaten ist es der auf dem Berge ausgestellten Artillerie mittleren Kalibers (denn große Kaliber konnten niemals hmaufgeschasft werden, -da Straßen vollkommen fehlen) niemals gelungen, sie irgendwie zu beschädigen. Wenn die Mittel zu einer völligen Rettung Montcne gros — was zwei- bis dreimalhunderttaufend Mann erfordert hätte Und vielfach! eine noch stärkere Anstrengung, um diese Kräfte in Marsch« zu setzen und mit ihnen in Verbindung zu bleiben — vorhanden gewesen wären, so wäre der Lovceu, ob bervaffnet oder unbewaffnet, doch! mit dem übrigen Gelände in Feindcshand ge fallen. t Ter Unausbleibliche Waffensieg der Alliierten wird die Ergebnisse dieses kühnen Handstreiches ebenso zunichte machen, wie die anderen bemerkenswerten, die iber Feind aus der Notwendigkeit heraus, den Frieden zu beschleunigen, ausführte. Damit aber eine unbestreitbare Ueberlegenheit der Mächte des Vierverbandes an Menschen, wirtschaftlichen und finanziellen Hilfsmitteln und Schiffen nicht wirkungslos und vergeblich wird, ist ein enges, unzerstörbares Und einheitliches Vorgehen erforderlich!. Tie jetzigen Ereignisse sind eine unvermeidliche Folge von Fehlern einer Zeit, die der Vergangenheit angehört. Aber glücklicherweise iversen viele Anzeichen darauf hin, daß die Auffassung von einer einzigen Front, von einem einzigen Kriege und einen: gemeinsamen Schicksal unter der Wirkung der schmerzlichen Erfahruirg große Fortschritte machte. Der gemeinsame Feind wird nicht mehr das ungenügende Zusammenwirken der materiellen und geistigen Energien irr Anschlag bringen können, die den seini gen so überlegen sind. Wenn ihn seine Quellen im Stiche lassen, so ist der Untergang unvermeidlich. — Die Rede Barzilais erntete lebhaften Beifall. England könne den bisherigen Modus, neben dem eigenen Kriegsbedarf auch denjenigen von fünf Verbündeten zum größten Teil zu tragen, nur noch kurze Zeit fortsetzen. Die Alliierten setzten sich über finanzielle Schwierigkeiten leicht hinweg, indem sie England einfach die Rechnung präsentierten. * * * Eine Ansprache des Königs von Rumänien. Bukarest, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Bei bet gestrigen Neujahrsfeier hielt der Metropolit an den König eine Ansprache, in der er sagte: Die Bande zwischen dem König und dem Land, die uns um die Person des Königs vereinigen, sind eine mächtige Bürgschaft für die Sicherheit und den Fortschritt Rumäniens. Der König sagte in seiner Erwiderung u. a.: Gebe der Himmel, daß die dem warmen Patriotismus, der uns alle rir diesen schtveren Zeiten eint, entspringenden Wunsche verwirklicht werden mögen und am Ende dieses Jahres der Friede in der Welt hiergestellt sei. Gebe Gott, daß alle rumänischen Herzen einig schlagen in der Arbeit für das Wohl des Landes. Ich werde auf diesen^ Wege ein von der Liebe für mein Lanp erfüllter Führer sein. Der Seekrieg. Wien, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich) Die„Aa?encia Stefan:" meldete am 14. Januar: Am 13. Januar torpe- ^brte und versenkte das französische unseren Soestrettkräften beigegebene Unterseeboot „Foucault" m unserem Adriatischen Meere ein österreichisch-mngarisches Kundschafterschiff vom Typ „Novara". — Da die öster- reichisch^-ungarische Flotte glücklicherweise in der Lage ist. kein Schiff zu vermissen, muß angenommen werden, das „Foucault" sich geirrt und ein Schiff der Mriw- ten versenkt hat. London, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Llohds melden: Der britische Dampfer „C o q u e t" (4396 Brutto-Ton- nen) ist g e s u n k e n. Bern, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Zn emem neuen Leitartikel zur Haltung der italienische: Negierung in der Monte negrv-Angel egen heit schreibt der „Corriere della Sera: Die französische und die englische Presse, denen wahrscheinlich bald die russische folgen werde, hätten gegen Italien einen Feldzug untenrommen, der nicht zufälliger Natur sei. Er bestehe ans einer Reihe versteckter und offener An griffe gegen Italien und 'sei nicht geeignet, dem Ansehen Italiens bei Verbündeten und Gegnern zu dienen. Sogar die italienische öffentliche Meinung werde dadurch niedergedrückt und zwar gerade jener Teil, der den Krieg an der Sette der Alliierten ohn2 Einschränkung wünschte. Die Regierung, die in ihrem Getoissen vollständig und ruhig überzeugt sei, ihre Pfticht getan zn haben, müsse mtt allen dritteln dagegen arbeiten, daß im Ausland verleumderische Legenden über ihre Haltung entständen. Wenn Mtt lionen verkehrte Ansichten über Italien hätten, könnte das Land der materiellen und moralischen Vorteile verlustig gehen, die es durch seine Opfer geglaubt habe zn verdienen. Im zweiten Tette des Artikels versuchte der „Corriere della Sera" auf eigene Verantwortung die Haltung der ttalienischen Regierung zu verteidigen. Das Blatt wiederholt, daß Italien ans seiner Front einen harten Kampf bestehen müsse; niemand würde ihm bei tehen, wenn «freute Oesterreicher, Ungarn und Deutsche eine große Offensive ergriffen. Italien sei in den Krieg eingetreten, ohne für diesen Fall zu verlangen, daß die Franzosen und Engländer nach Italien müßten. Es könne daher auch seinen Boden nicht von Verteidigungskräften entblößen, um anderwärts Abenteuern nach- zujagen, sondern bedürfe seiner Truppen im etgenen Lande. Die Lage se: derartig, daß keine Truppen ab gegeben werden könnten, so viel dies auch die ausländische Presse verlangen möchte. Wenn Frank reich nicht selbst und Rußland kaum sich selbst genüge, dann habe auch Italien nicht viele Divisionen zu verseiwen. Es sei somtt inopportun, daß die Alliierten dies von Italien forderten. Die Alliierten zeigten sich Uns recht wenig dankbar für die Wohl taten, die ihnen Italien zuerst durch seine Neutralität, später durch ein Eintreten tt: den Krieg erwiesen habe. Dieser sei sogar in einem Augenblick erfolgt, der andere Völker zaudern gemacht hätte. Wenn übrigens Frankreich nicht über die Artillerie verfügte, um den L o v c e n zu retten, wie hätte Italien darüber verfügen kön neu. Montenegro hätte nur gerettet werden können, wenn man Serbien gerettet hätte. Würde die Entente im August auf die italienischen Vorschläge gehört haben, müßte vielleicht heilte die italienische Regierung nicht verteidigt werden. Berlin, 17. Jan. Wie dem „Berl. LvkcttcrnÄ." aus Lugano gemeldet wird, hält die ernste Lage in Montenegro alles Interesse der leitenden italienischen Kreife est. Nach dem „Secolo" fanden zahlreiche Bespre )ungen zwischen dem König, den Diplomaten und den Ministern statt. Frankreich und England. ern, 15. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Pariser Der treter des „Bund" schreibt in einer Besprechung der f r a n z ö s i - chen Volks stimm ung und des englisch-französischen Vor Aus ** Stadt und Land. Gießen, 17. Januar 19*6. Amtliche Personalnachrichten. Der Großherzog hat am 15. Januar den Regierungsasseffor Robert Frhrn. Löw von uiü) zu Steinfurth aus Heppenheim a. d. B., zurzeit im Felde zum Minifterialsekretär bei demStaatsmrnisteriuni ernannt. — Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Entschließung des Großherzogs an Josef Hübner zu Tarmstadt. — Der Grvßherzog hat am 22. Dezember v. Js. dem Rottenführer Heinrich Binz zu Nieder-Qlmr und den Bahnwärtern Martin Heil zu Sickenhofen Georg Ziewer zu Hetschbach, Nikolaus Porth zu Mainz-Mombach und Friedrich Schäfer zu Lampertheim!, säntt- lich in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft, aus Anbaß ihrer am 1. Januar d. Js. erfolgten Versetzung in den Ruhestand das Allgeineine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. — Mist Ermächtigung des Großherzogs wurde dem Großh. Regierungsbaunreister des Maschinenbaufaches, Gustav Weskott aus Barmen, die etatmäßige Stelle eines Regierungsbaumeisters in der Hessisch-Preußische: Eisenbahngemeinschast vom 1. Januar d. Js. ab verlieh«:. ** Gvldsammlung. Wie notwendig und nützlich es ist, immer wieder durch richtige Aufklärung unseren Kindern und damit auch den Eltern und Verwandten derselben klar zu machen, daß jeder Deutsche der seine noch vorrätigen Goldmünzen abliefert bezw. rrmwechsedr lLU, mithilft, den wirtschaftlichen Kamps pt erreichter» und unsere Reichsverwaltung in ben Stand zu setzen, Lebensmittel und andere Sachen vom Ausland zu erlangen, däe sonst überhaupt nicht oder nur übermäßig teuer zu uns kommen können, das beweist die Tatsache, daß in der hiesigen Stadtckuabenschule in den btet ersten Tagen der Gold-Sammelwoche schon über 1000 Mark Kußamnven- gebracht und äbgeliefert wurden. ** Die Schülerinnen der Höheren und Erweiterten Mädchenschule samtneln Gold in die Reichsbank seit dem 23. Februar 1915. Der erste Tag ergab 4930 Abart; der höchste Betrag an einem Tag war 8440 AM. Am 31. Dezember 1915 waren 77 753 DM. (auch in Gestalt au slawischer Goldmünzen) abgeliefert. Mit dem 15. Januar 1916 stieg der Betrag auf 80847 Mk. Den Schülerinnen steht zur Belohnung ein „goldf reier" Tag in Aussicht. ** Vvm Roten Kreuz. Im Monat Dezember wurden an der Erfrischungsstelle am hiesigen Bahnhof 15 810 durchkommende Truppen, darunter 730 Verwundete, erfrischt. Die Sanitätskolonne hat 187 Transporte ausgeführt und in 139 Fällen sonstige Hilfe geleistet. Seit Kriegsbeginn bis zum 31. Dezember 1915 wurden 9195 Transporte von Verwundeten vorgenomrnen und 3268 Verbände angelegt bzw. erneuert. Die Zahl der auf der Verband- und Erfrischungsstelle erfrischten Truppen und Verwundeten beträgt für den gleichen Zeitraum 230000. Die Kosten der Errich- hältnisses, es sei bekannt, daß ohne England der Krieg schon lange tung der Verbandsstelle betragen 7013,44 Mk. Die Emrich- zugunsten der Mittelmächte entschieden wäre. Die tapfere, tüch-!tuug der Erfrischungsstelle und ihre Unterhalttrng hat b:s Ein italienischer Minister über die Bewältigung Montenegros und die Fehler des Bierverbandes. Bologna, 15. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia Stefani. In der Rede vor der Bereinigung „Pro Patina" hob der Mmrster ohne Portefeuille, Barzilai, die Gewißheit und die Notwendigkeit eines großen Erfolges der nattonalen Anleihe hervor. Er sprach, sodann von den Ereignissen auf dem Balkan und sagte, der Zusammenbruch Serbiens und derjenige Montenegros, der unglücklicherweise beinahe unvermeidlich ist, vermehren nach.demjenigen Belgiens dieseltsam harten Aufgaben des Vier v erba n des, wenn der Sieg unfebl- bar die Erfüllung aller Aufgaben, sowohl der geisttgen wie sittlichen bedeuten soll, die zusammen mit der Verteidigung der politischen und wirtschaftlichen Interessen in erster Linie dm Krieg rechtfertigen würden. Der traurige Epilog von heute wurde schon lange unabwendbar beschlossen, als angesichts der klar ausgesprochenen deutsch-österreichischen Umtriebe im Orient den Alliierten ein gemeinsamer, vorausschauender Bal- kanplan fehlte, wie dies der Minister eines alliierten Staates offen zugab. Ein anderer Minister hat schon voller Loyalität anerkannt, daß keineswegs Italien am meisten für den Mangel an Voraussicht an den sich vorbereitenden Ereignissen verantwortlich ist. Es war also eine gro ß e I l lusi v n, zu glauben, daß man nach der Niederlage Serbiens durch späte, nicht im Verhältnis stehende Hilfeleistungen das Schicksal Montenegros tvürde abwenden können, und eine sehr große Illusion war es, daß man den Lovcen entsetzen könnte, ohne das gesamte benachbarte Königreich zu retten. Tie Hilfe in letzter Stunde fehlte ihm nicht, aber man konnte ihr nicht vor seinem Gewissen eine entscheidende Wirksamkeit zuspr«hen» tige französische Armee hätte, sobald einmal das französische Industriegebiet besetzt war, keine Munition mehr gehabt, wenn das meerbeherrschende England nicht für die Kohlenzufuhr und die Sicherung der amerikanischen Munttionszusuhr hätte sorgen können. Rußland allein hätte den Krieg nicht wettergeführt, sondern einen Frieden gemacht, den Frankreich bezahlt hätte. Von einem Eingreifen Jta liens wäre keine Rede gewesen. Alles das sage sich das gewöhnliche französische Volk auch, doch ziehe es im Allen oft peinliche Vergleiche zwischen der Lage der Engländer und der Franzosen und sage sich, daß in Frankreich die ganze grsimde männliche Bevölkerung bis zum 45. Jahre entweder in der Feuer linie kämpft oder in den Fabriken hinter der Front dient. In England ging zur Armee, wer eben wollte, rmd nur unter giinstigen Bedingungen. Man könne nicht vergessen, daß Frankreich mit seinem Herzblute fechte, während England mehr materielle Güter im Spiele hat. Deshalb sind viele Franzosen nicht abgeneigt, in das alte Lied vom perfiden Albion wenigstens pianisiimo einzustimmen. Die Verdienste in diesem Krieg seien nicht nur an den greifbaren Leistungen, die einer anfzuweisen hat, sondern auch daran zu messen, wieviel er unter dem Kriege litt. Man könne folglich keinem Franzosen übelnehmen, wen:: er der Llnsicht sei, daß für England noch verschiedenes.zu tun bleibe, bis sein Konto auf der Höhe des französischen stehe. Die Stellung des englischen FinanzministerS zum Wehrpflichtgesetz. Berlin, 17. Jan. Aus London erfährt ein Amsterdamer Mitarbeiter der „Bossischen Zeitung", daß der englische Finanzminister Mc. Kenna im letzten Kabinettsrat die Zukunft der englischen Finanzwirtschast eingehend besprach und daß aus seinen Erklärungen hervorgehe, daß er nicht gegen die Dienstpflicht an sich sei, sondern nur gegen deren Einführung während des jetzigen Krieges. Wenn erst neue Einkünfte zur Deckung des Heeresetbts beschlossen seien, würde man die Wehrpflicht sofort einführen können, ohne die Finanzen dadurch zu beeinträchtigen. Englands Staatsfinanzen wären durch den Krieg so in Anspruch genommen, wie die keiner der übrigen kriegführenden Staaten. jetzt einen Kostenaufwand von 13 999H9 Mk. verursacht. Die zahlreichen Naturalliebesgaben sind in dieser Summe nicht einbegriffen. ** Zur Bierpreiserhöhung. Die Brauereien von Gießen und Umgegend haben am vergangenen Samstag ebenso wie die Brauereien der Nachbarbezirke für den 20. Januar 1916 eine weitere nicht unerhebliche Erhöhung der Bierpreise vorgenommen. Aus Gastwrrtekreisen macht man uns darauf aufmerksam, daß die Gastwirte in Kassel gegen das gleichartige Vorgehen der dortigen Brauereien mit dem Generalkommando in Verbindung getreten sind. Dasselbe hat ein Gutachten der städtischen Preisprüsungsstelle eingeholt, wonach die Erhöhung des Bierprcises von 27 auf 32 Mark n i ch t « n g e m e s s e n ist, hat aber gleichwohl von einem Einschreiten Abstand genommen, weil „von der Reichsregierung eine Regelung der Bierpreise für das ganze Reichsgebiet in Kürze in Aussicht gestellt ist". Wir verzeichnen diese Tatsache, sehen aber aus denselben Gründen einstweilen davon ab, uns in Sachen der Bierpreiserhöhung zugegangene Zuschriften beistimmender oder ablehnender Art zu veröffentlichen. 'Stadttheater. Es sei daralls ausmerksam gemacht, daß morgen, Dienstag, im Abonnement die vorausftchtlich letzte Aufführung des liebenswürdigen LitstsprelS »Die selige Exzellenz" von Rudolf Presber und Leo Walter Stein stattfindet. Das Werk, das bekanntlich fast das gesamte Personal auf die Bühne bringt, konnte hier bei den ersten Aufführungen eine sehr gnte Ansnahme verzeichnen. ** Regelmäßige mnsikalische Untterihaltunrt tut Soldaten hei nn Dank dem Entgegenkommen des Kvm- mcmdievende:: des Ersatzbataillons unseres Kaiser Wilhelm Regi- me::1s, Major Stephan, werden künftig an jedem Mittwoch unter der Leittmg von Musikleiter B. H e r r m a n n regelmäßige musikallsckie Vorträge der Kapelle des Ersatzbataillons im Soldatmheim stattfinden. Um nicht nur den Verwundeten, sondern auch den Landsturmleuten und beu Angehörigen der Ostnesungs-- kompagnic Gelegenheit zum Besrich der Korrzerte zu geben, werden Uhr anEt I stehenden Limvurgcr städtischen Arbeiter dadurch verbessern möge WEn.^ nEkn Untechaltnngen werden am 19. _ bS., ba& ihnen neben der staatlichen UnterMmrgchsn Test d^sLalmä ^ °s^?hr wfo am 26. ds. Mts. (Barjcier von Kaisers Gekmrts tagß «mr 3—6 Uhr fkittfmbcn. . ungt werden. Die kürzlick) angeordnete Be- s^n^rg, daß von einem Absender an einem Däne nicht lndp: 180 Fr. eingezohlt werden durften, ist weg-gefallen. Landkreis Gießen. ,, H 6U - Börsen-Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 14. JaU. Im freien Verkehr der Börse herrschte in der ab- gelaufenen Woche vorwiegend feste Tendenz, wenn auch das Geschäft im allgemeinen keinen größeren Umfang erreichte. Für die zuversichtlick-e Stimmung gab es der Gründe aemrg. Mit Bc- friedigimg las man die ^ürslassungen derpreußischenThro n- reoe über Krieg und Politik und große Genugtuung bereiteten auch die österreichischen Erfolge in Montenegro und die Meldungen über die fteundschaftlichen Beziehungen zu Amerika. Einen guten Eindruck machte ferner auch der Devisenmarkt in Erwartung der in allernächster Zeit in Kraft tretenden Rege- llmrg des Valutenverkehrs. .Hervvrzuheben war in dieser Beziehung namentlich die matte Haltung von Holland, sowie andererseits die Befestigung der österreich. Valuta und die aus der Wareneinfuhr aus Rumänien erklärlick)e Nachftage für rumänische Zahlungsmittel. Schweizerische und nordische Vaüiten lagen schwääier. Eine weseiitliche Stütze der festen Haltung war außerdem die Flüssigkeit am Geldurarkte, namentlich konnten Anlagewerte daraus wieder einigen Nutzen ziehen. Größere Umsätze fanden in erster Linie in Kriegsanleihen statt, dann waren aber auch ältere Anleihen des Reick)s und der Bundesstaaten, sowie erste Jndustrie- obligationen und Pfandbriefe erster Hypothekenbanken gesucht Von ausländischen Staatsanleihen lagen Rumänier und östcr- reich.-ungar. Werte in Uebereinsttmnmng mtt dem Valutermrarkt fest, auch nordische Werte, amerikanische Eisenbahn-Schuldverschreibungen, Japaner, Türken, Griechen und Mexikaner waren gefragt und höher. Am Aktienmarkt erhielt das Geschäft nur vorübergehend einen Impuls durch befriedigende Dividendenschätzungen. Die Spekulation beobachtete aber doch größere Zurückhaltung, zumal noch iiümer die Beteiligung der außenstehenden Kreise fehlt. Der Steuerschreck ist hier anscheinend noch nicht völlig überwunden und hält die Unternehmungslust unter Druck wenngleich die Gewißheit besteht, daß trotz der nnansbleiblrchen zkriegsschädigungen die Grundlagen der deutschen Volkswirtschaft gesund geblieben sind, und daß die wirtschaftliche Abnutzungs- tattik, mit der es der Vierverband versuckfte, schon heute als erledigt betrachtet werden darf. Auch Montanpapiere- blieben in dieser Woche vernachlässigt, obwohl berichtet werde, daß in verhältnismäßig ganz kurzer Zeit die Lage am Ei i e nma r k t ein wesentlich verändertes Aussehen erhalten hat. Tie Schwäche und Lustlosigkeit, die bis gegen den Schluß des vergangenen Jahres hin uns einzelnen Gebieten vorgeherTrsckft hatteii sind geschwunden und haben fast aus der qcrnzen Linie einer festen Haltung bei anzrehendeii Preisen Platz gemacht. Tie Haupt- urjache dreier Erscheinung ist offenbar darin zu suck>en, daß sowohl sirr Stabeisen wie für Grobbleche neue Verständigungen zustande gekommen sind. Für Grobbleche bestehen solche jetzt sowohl für das Inland wie für das Auslarid, denn man hat eine genreinsame Aus- fuhrstelle geschaffen. Für Stabeffen ist von der Regierung ein Ausfuhrverbot erlassen worden, und unter dem Druck dieses Verbots haben sich die Werke dazu verstehen müssen, m einer Ausfuhr-, Vereinigung ziisammenzutreten, welche die .Handhabung des Aus- fuhwerbots überwachen soll. Für Walzdraht und für Röhren scheint ähnliches geplant zu sein. Die Wahrnehmung, daß so unter dem Druck der Regierung mit einem Male der Organisa- tionsgedanke auf dem Gebiet der sog. 6.-Produtte neuen Bodengewinnt, hat Verbrauchter und .Händler aus ihrer Zurückhaltmrg hervvrgelockt und zum Zugreisen veranlaßt. Bon Industrie- papieren waren vorübergehend Chemische Werte, Waffen- und Munitionsfabriken, Kupferwerke, Autowerte und Lederfabrikaktien begünstigt. Fest lagen auch Schiffahrtsaktien, während Banken sich! wenig veränderten. Privatdiskont 3 7 / 8 —4o/o Amtlicher Wetterbericht. O effentli cher» Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 18. Jan. 191& Trub und regnerisch, mild. unaeoroseignen »Torgetretoes im November v. ^ . -- - --- --- haben sich wohl viele Landwirte verschätzt. Wie sich jetzt bei .„Bos ischer Zeitung geäußert, daß Bergens Brmid das G e- irfn’phmrm lveraus gestellt statt InfTp-n tn ofrtrvm ri-H- stsleben Norwe gen s ganz lahm legen werde. .der Nachrevision heraus ge stellt hat, sollen in einem Ort unseres Kreises 600 Zentner Roggen mehr vorhanden sein, als im 5perbft geschätzt worden war. Cronberg, 17. Jan. Ueber einen im nahen Nieder- hoch st a dt wohnenden Betriebsleiter war bei deni zuständigen Bezirkskommando ein anonymer Brief eingelaufeii, in dem ibm Drückerei vom Heeresdienst Vorgewvrfen wurde. Es stellte sich I-eraus, daß der Bürgermeister Keidel von Niederhöchstadt der Schreiber des anonymen Briefes sei und der Bettiebsleitec erhob gegen ihn Privatklage wegen Beleidigung. Das Schöffengericht in Königstein verurteilte das Ortsoberhaupt zu 100 Mk. Geldstrafe. = Frankfurt, 17. Jan. Me Polizei hat dem Mittnhaber der .Firma Wolfsthal u. Sehrrng, Hanauer Landftr. 21, Markus Wolssthal, Battonnstr. 30. wegen Wuchers mit Lebensmitteln jede,mittelbare Und unmittelbare Beteiligung am Handel mit Mhrungs- rmd Futtermitteln fortan verboten. ul. Limburg, 15. Jan. In der heutigen Stadtverordnet ensitzun g wurden die neu- bczw. wiedergewählten Stadtverordneten Auer, Grimm, Rintelcn, Becker, Dillmann, Aßmann, Ohl, Herkenrath, Jos. Müller, Busch, Fachinger, Zimmer- mcmn, Grandper, Kirrtenbach durch Handschlag an Eidesstatt eingeführt. Zum Stadtvevordnetenvorsteher wurde Stadtv. Justizrat R in t ele n gewählt, zu dessen Stellvertreter Justtzrat R a h t. Der größte Teil der Sitzung wurde durch die Wahl bezw. Ersatzwahl von Kommissionsmitgliedern ausgefüllt. Außerhalb der Tagesordnung sprach Schdtv. Laibach den Wunsch aus, daß die da Bergen in weit höherem Maße als Kristtania Einfuhrhafen für Norwegens Versorgung sei. Der Storthingpräsident, einer der größten Bergener ^Handelsherren, sagte: Bergens Brand ist das Fürchterlichste, tvas ich erlebt habe. Man möchte imter diesem Unglück zusammenbrech.en. Es ist das größte Unglück, das Norn>egen betroffen hat. — Der „Berliner Lokalanzciger" erinnert daran, daß erst vor einigen Jahren das gleiche Schicksal eine andere norwegische Stadt, A a l e s n n d, betroffen hat und dieses Unglück damals den deutschen Kaiser an der Spitze seines Volkes gesehen habe, um in wohltätiger Nächstenliebe zu helfen und zu lmdern. Kristiania, 16. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Schaden wird vorläufig ans 50 Millionen Kronen geschätzt. Me staatttchen Fernsprech- und Delegraphenverbindungen sind unterbrochen, nur noch die Eisenbahn-Delegrapheiwerbrndrmg ist erhalten. Der Brand ist der größte, der jemals Norwegen heim- suchte. In Kristiania sind Sammlungen für die Hilssbediirfttgen eingel eitet. * erlin, 15. Jan. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Stuttgart: Der Räuber Geiger, der burri) zahlreiche Einbrüche in der Gegend von Wangen den württembergifchen Allgäu unsicher gemacht hatte, wurde von Landjägern verfolgt. Er verbarrikadierte sich in einem Banernhanschen des Dorfes Holzhäusle. Aus der Deckung feuerte Geiger ununterbrochen, ohne jedoch zu treffen. Als die Landjäger die Tür einschlugen, flüchtete Geiger unter fortwährendem Feuern auf den Heuboden. Nun feuerten die Landjäger. in nächster Nähe. Schließlich saud man den Räuber mit einem Herzschuß tot vor. Man fand bei ihm Stadt Lintburg die Lage der F-anxüien der unter den Waffen'5000 Mark, die er bei Einbrüchen erbeutet hatte. Letzte Nachrichten. Das Ringen um Kul el Amara. Konstantinvpel, 17. Jan. Me letzten NachrrchLen «laden Kut el Amava-Kämpfen lauten überaus optimr-- ftisch. Nachdem es dem englischen Nachschub nicht gelungen ist, die englffchen eingeschlossenen Truppen zu entsetzen, wird ihre Lage um so kritischer, als ihre Lebenchntttel nur für 14 Ta^ reichen sollen. Man schätzt ihre Zahl auf 12 000 Mann. Wiederholte Versuche, die sieche Um'/lammerungslinie zu durchbrechen, waren ergebnislos'. Türkische Auszeichnungen. Konstantinopel, 17. Jan. Der Kriegsminister Vize- generalissimus E n v e r P a s ch a sowie General Limanv.Sande r s erhielten den Osnianieorden mit Brillanten. Das kluge Rumänien. Budapest, 17. Jan. „A^ Eft" meldet: Bulgarischen Blättern zlrsvlge äußerte sich der rumänische Ministerpräsident Bratr- anu ans die Nachricht von dem Riickzug der Engländer von den Dardanellen folgendermaßen: Das Fragwürdige in dieser Aktion bestand unzweifelhaft in der Schwäche der Entente sowie in der Unfähigkett, ihre strategische Lage zu verbessern. Wtt aber mengen Uns jetzt nicht in den Krieg ein, uxeil dann unser Land der Schauplatz von Känrpfen werden würde. Wir wüssen das Ergebnis der Frühjahrsoffensive abwarten. Was Griechenland betrifft, macht dies außerordentliche Anstrangimgen, um die Entente zum Verlassen Salonikis zu bewegen. Dies dürste jedoch kaum gelingen, weil die Entente imnier neue Truppen landet, um den Entscheidrmgskampf vor Saloniki aufzunehmen. Englisch-französischer Zwist. Wien, 17. Jan. Aus Saloniki treffen laut „Neuem Wiener Journal" in hiesigen maßgebenden Kreisen Nachrichten ein über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Engländern und Franzosen. Ein höherer französischer Offizier in Saloniki sprach von der Unmöglichkeit eines gemeinsamen Zusammenarbeitens mit den Engländern. Der Papiermangel in Italien. Mailand, 17. Jan. Wie es heißt, haben die Heraus- lleber der Zeitungen in einer Versammlung beschloffen, wegen des Papierma?igels an bestimmten Tagen nur Zeitungen mit vier, anstatt sechs und acht Seiten erscheinen zu luffen, daderPapier- preis um das Doppelte gestiegen ist und die Papierherstellung auf Schwierigkeiten stößt. Für Rheumatiker und Neuralgieleidende. In einem Tage von seinen entsetzlichen Schmerlen befreit. Herr Josef Wilhelm Dttinchen schreibt: „Seil 2 Monaten litt ich derart an Ischias, daß ich nicht gehen und nicht stehen und das Bett 'sticht verlassen konnte. Ich hätte aufschreien mögen vor Schmerzen. Kein Mensch glaubt, was ich gelitten habe. Siichts half mir. Da brachte nur meine Frau auö der Apotheke Togal mit. Die Wirkung lvar geradezu ivunderbar. Nachdem ich nur rvcnige Tabletten ge. nommen hatte, mar ich vollkommen wiederhergestellt. Ich gebe daher federn Leidenden den Rat. sich sofort ans der nächsten Apotheke das überaus billige und unfehlbar rvirkende „Togal" zu besorgen. „Niemand wird diese 2lusgabe bedauern". 2lehulich berichten viele andere, welche Togal gegen Rheumatismus. Hereuschnß. Schmerzen in den Gliedern und Gelenken, sowie bei Influenza und Kopf, schmerzen gebrauchten. ES gibt nichts besseres. SMe Apotbeken führen Togal-Tabletten. Best.: Acfd. acet. sallc. Chinin. Mg. L&- StOsd Jacken -Kleider Jncken Jacieeti' Jacken* Jacken> Jacken- Kleider Kleider Kleiden Kleiden Kleiden Blusenform, helle Farben Gürtelform, mittl. Farben hellere "Wollstoffe, Jacke auf Halbseide braun, reine Wolle, Jacke auf Halbseide einfache Schneiderform, —bis schwere reinwoll. 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