Nr. V) Ter Sietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Hieh«irer§aml!lenblä11er; zweimal wöchentl.Nreir- dlattjür-en Ureis Siehen (Dienstag und Freilag): zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Anschlüsse: sür die Schriltlcitung 112 Verlag,Geschäitsstellebl Adresse iür Dradtnach- richten: Anzeiger Sicszen. Annahme von Anzeigen iür die Tagesiumimer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt |66. Jahrgang Domerrlag, 1(5. Januar M6 General-Anzeiger für ® essen BeruqSvrris. monatl. 85 Pf., Vierteljahr!. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Ps.: durch diePost Mk.2.30 Vierteljahr!. ausschl. Vestellq. Zeilenpreis: lokal 15Pft ausw. 20 Pf. — Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwottlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz: für den Anzeigenteil: H. Rotationsdnlck und Verlag der Brühl'schen Uaiv.-Vuch- und StemdruSerei B. Lange. 5chrift!ei>«nz. Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstr. 7. B°ck,!«mtt>ch„,Gichen. vie Besetzung der Insel Korfu durch die Entente. Beilegung der deutschen Meinungsverschiedenheiten mit Amerika. wnpn foif*•nfhiimtion bet rtrtfd feinen 25ibcrft c r z i g s ch w e r verletztenEinwohnern geführt. Die Einwohnerschaft der Stadt glaubt das Unglück ans einen englischen Anschlag zurückführen zu müssen. Die für einige Zeit auv der Nahe des Bahnhofes Soissons entfernten Rote-Krcuz-Flaggen wurden gestern bei unserer erneuten Beschießung der Bahnanlagen wieder gehiht. Ocstlicher Kriegsschauplatz. Bei Denen seid (südwestlich von Zllurt) brach ein russischer Angriff verlustreich vor unserer Stellung zmam men. Nördlich von Kosciuchnowka warf ein Streif kommando russische Vortruppcn aus ihre Hailptstellung Balkan-Kriegsschauplatz. NichtsNeues. Oberste Heeresleitung klommen gegenüber Deutschland in der Wasfenlie ferunAs- frage vertreten und aus die Notwendigkeit Hinweisen, der anmaß eßden englisches Kriegsführung zur See kräftiger als bisher zu begegnen. Gin abschließendes Urteil über die neuen Methoden kann man vorläufig nicht abgeben. Es gereicht uns aber zur Genugtuung, baß neue scharfe Konflikte, die das deutsche Volk nicht wünscht, vermieden worden sind. Noch haben wir keine Gewißheit über das Schicksal der aus Saloniki fortgeführten Konsuln, noch hat Griechenland auf seinen Protest keinerlei ausreichende Antwort erhalten, und schon schreiten die Engländer und Franzosen zu einer neuen Verletzung der griechischen Neutralität. Französische Soldaten landeten auf der Insel Korfu^angebüch, um für das geschlagene serbische Heer eine Unterkunftsstatte zu bereiten. In einer gemeinsamen Note, die in Athen überreicht wurde, erklären die Ententemächte, diesen Schritt ans Gründen der Menschlichkeit zu unternehmen, um die serbischen Soldaten vor Hungersnot zu schützen. ,,Jst Mitleid Süttde?", so entschuldigen das heuchlerische England und das willkürliche, von Rechtsbedenken nicht angekränkelte Frankreich ihren neuesten Schritt, der wieder einer Verhöhnung des neutralen Staates gleichkommt. .Den Grundlagen wahrer Neutralität würde es entsprechen, wenn die ge- schiaqeuen serbischen Soldaten in Ermangelung ernes anderen Ausweges den Weg in die Gefangenschaft antreten wurden, und Griechenland müßte die auf Korso erntreswn- den Hungerleider konsequenterweise entwaffnen und fest- halben. Wir zweifeln nicht daran, daß Deutschland imd seine Verbündeten in diesem Sinne in Athen vorstellig werden, aber wir fürchten sehr, daß Griechenland auch diesmal wieder sich dem Zwang beugen und seinen ziwringi- lichen Freunden, die ihm die Serben als seine „Bundes genossen" aufdrängen, nichts weiter sagen wird alv den lstlslosen Gretchenseufzer: „Ich had für Euch ^ ^l getan daß mir zu tun fast nichts mehr ubng bleibt. Wie lange die griechische Unentschlossenheit noch^ dauern wird, noch dauern kann, das ist auch heute noch die Frage. Es scheint, ab habe der englische Kriegsrat entgegen anders lautenden Nachrichten beschlossen, doch den Widerstand in Saloniki QC$en die Unternehmungen der Zentralmächte und Bulgarien- sort- zusetzen, denn es sind Meldungen verbreitet worden über neue Landungen, und ans französischer Quelle Hort man, daß die Waffen in Gallipoli nur niedergelegt worden seien, um desto energischer den Sieg auf einem anderen Kriegsschauplatz zu verfolgen. Da die französisck)en Zeitungen, die a vom scher sich für den Balkankrieg äingesetzt haben, sieges- gewiß verkünden, jetzt werde der Feind s^er getroffen werden, kann es sich bloß um Saloniki handeln. Dort steht Sarrail und möchte Großtaten verrichten, denn er und seine Landsleute sind sich im stillen wohl klar darüber, daß die Verhaftung wehrloser neutraler Personen bisher noch kein Heldenstück gewesen ist. Wir vermnten, daß die deutschen, österreichischen und bulgarischen Truppen nicht mehr viel tun oder lassen werden, um die Ungeduld! der Franzosen noch länger auf die Probe zu stellen . . . Verschiedene Meldungen und Pressestinimen belehren uns heute darüber, daß eine vollständige Emigung mit Ame rika in Sachen des Unterseebootkrieges bevorsteht. Wir wissen nicht die Einzelheiten der Zugeständnisse die rm Emver nehmen mit Oesterreich-Ungarn Herrn Wilson gemackit woi den sind dürfen aber aus den amerikanischen Pressestimmen, die uns vorliegen und eine schärfere Auseinandersetzung mit England ankündigen, folgern, daß unsere Zugeständnisse an Bedingungen und Gegenleistungen gebunden smd, denen in Washington zugestinrmt worden ist Deutschland hatte bekanntlich schon vor längerer Zeit sich zum Einlenken gegenüber dem hartnäckigen Standpunkte Wilsons bereit gefunden, und es scheint, als wäre letzt aus Anlaß der neuen österreichisch-amerikanischen Auseinandersetzung noch mals eine vollständige Klärung und ^lch^s^ch^^ng ungebahnten Einverständnisses angestrebt worden. Wir sehen in den amerikanischen Pressestimmen einen Umschwung, und, was noch wichtiger ist, im ©enat zu Washrnmeldeten sich in zunehmender Weise Stimmen, die ern Entgegen- Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Januar 1916. N u f s i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Das Schlachtfeld an der bessarabischen Grenze bildete auch gestern wieder den Schauplatz erbitterter K ä m p f e. Kurz nach Mittag begann der Feind unsere Stellungen mit Artilleriefeucr zu überschütten. Drer Stunden später setzte er den ersten Jnfanterrcangrisf an. Fvns- mal hintereinander und um 10 Uhr abends ein sechstes Mal versuchten seine tiefgeglitderten Angrissskolonnen in unsere Linien einzubrechen. Immer war e s v e r g e b e n s. Unterstützt von der trefflich wirkenden Artillerie, schlugen die tapferen Verteidiger alle Angriffe ab. Der Rückzug des Gegners wurde mitunter zur regellosen Flucht, seine Verluste sind groß. Vor einem Vataillonsabschnitt lagen 800 tote Russen. Das nordmährische Infanterie-Negi- ment Nr. 93 und die Honved-Regimenter Nr. 30 und 307 haben sich besonders hervorgetan. Sonst im Nordosten stellenweise Geplänkel. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. v _ . In den Abschnitten von Riva. Flitsch und Tolmein, sowie vor dem Görzcr Brückenkopf war die A r t r l lerie- tätigkcit stellenweise wieder lebhafter. Vor dem Dudtcu des Tolmeiner Brückenkopfes wurde ein feindlicher Angnssv- versuch abqewiesen. , f , .. ... Im Görzischen belegten unsere Flieger italienische Lager mit Bomben. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unsere Offensive gegen die Montenegriner schreitet erfolgreich vorwärts. Eine Kolonne hat unter Kämpfen die Hohen westlich und nordwestlich von B u d u a. eine andere den 1560 Meter hohen Babjak südwestlich von Cetinje genommen. Die über den Lovcen vordringenden k. und k. Truppen trreben den Feind über Njegusi zurück. Auch die östlich von Orahowac ien- eits der Grenze emporragenden Höhen sind in unserem Besitz. Die gegen G r a h o v o entsandten Streitkräfte haben sich nach siebzigstündigem Kämpfen der Felshöhen südöstlich und nordwestlich von-diesem Orte bemächtigt. Die Zahl der nach gestriger Meldung an der monte negrinischen Südwestgrenze erbeuteten Geschütze erhöhte sich auf 42. Im Nordostwinkel Montenegros wurden nun auch die Höhen südlich von Berane erstürmt. Oesterreichisch-unga- rische Abteilungen vertrieben im Verein mit Albanern die Reste serbischer Truppenverbände aus Dugain westlich von Jp-k ' Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Fcldmarschallcutnant, Ercignisse zur See. Am 11. nachmittags hat ein Geschwader von «eeflug- zeugcn in R i m i n i die Munitions- und die^chwcfelfabrik, Bahnhuf und Abwehr-Batterie mit verheerendem Erfolg mit Bomben belegt. Trotz des heftigen Feuers mehrerer Abwehrgeschütze sind alle Flugzeuge unbeschädigt zuruckgekehrt Flottenkommando * ^ * gegen die Okkupation der Insel keinen Widerstand zu leisten. Die Abteilung hißte die französische Fahne, besetzte baf Achilleion und die Tele g raph enstation und nahm von der Kaserne Beschlag. Französische Polizisten, die ans Marseille in Korfu eingetroffen sind, entwickeln in der Stadt eine lebhafte Tätigkeit. Rom, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die Agenera Stefani meldet aus Korfu: Um die Ankunft serbischer Truppen auf der Insel vvrznbereiten, hat ein sranzö. j i s ch e s Kriegsschiff vormittags eine Abteilung Trup^ pen gelmidet. Zur Räumung von Gallipoli. Konftantinvpel, 11. Jan. Der Vizepräsident der Kammer, Hussein Dscbahid, schreibt im „Tanin" einen Artikel mit der spöttischen Ueberschrift: „Komnien Sie tmeder. meine Herren!" In vem Artikel heißt es: Sie fliehen und lassen Kanonen, Gewehre, Dtunition und Lebensmittel zurück. Sie fliehen in Gruppen, Engländer und Franzosen mit Wilden und Halbwilden, Farbigen und Nichtsarbigen, die sie aus allen vier Ecken der Welt zusammengeklaubt haben. Sie fliehen unter Zurücklassung ihrer unterirdischen Lager, ihrer gepanzerten Schützengräben, ihrer Bomben und Torpedos und führen ihre Regimenter mit Os- izieren, ihre Flugzeuge und Dreadnaughts fort. Ferner wird hervorgehoben, das; von den Dardanellen nicht bloß die Heere Englands und Frankreichs flüchteten, mit ihnen gehe eine ganze Geschichtsperiode dahin. Eine neue siegreiche Türkei beginne siel), zu erheben und mächtig an den Pforten Asiens Stet- Eine weitere Vcrletzuug der griechischen Neutralität. Athen, 12 Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Ageuce Havas Die Gesandten der Alliierten überreichten gestern der grieckstsäm: Regierung die folgende Note: Die Regierungen haben ihre Vertreter in Athen beauftragt, der gnoctn scheu Regierung auseinanderzusetzen, daß sie es für eme unab weisbare Pflicht der Menschlichkeit hielten, so bakd wie möglich einen Teil der serbischen Armee auf einen der albanr scheu Küste benachbarten Punkt hmüberzuschasfen, wo er sich jetzt besindet, um diese hervorragenden Golbatcu vor H u u ge Tönet zu bewahren. Nach einer Prüfung der Becnng ungen des Transports erkannten die alliierten Regie rungen, daß nur die Insel Korfu dre notwendigen Möglichkeiten im 52 inblick auf die Sicherheit, der serbischen Trup pen, die Sckmclliqkeit des Transportes sonne die Bequemllchkett der Verpstegimg biete. Sie war der .lnsicht, daß GrieclKmland sicli nicht der Uebersiedelung der Serben, seiner Vcrbnndeten, widersetzen werde, die nur kurze Zett auf der Insel, bleiben würden, wo die Mvölkerimg sie srck-erlich mit der gebilhrendcn Teilnahme aufnchmen werde. Es ltandele nch um keine Art von BeseNuna da der griechischen Regierung m dieser Hinsicht alle Garantteu gegeben worden seien, sowohl betr Korfus, tvi.e der an deren Teile der grieckMi-en Derriwrieii, deren sich die engliwuen und französischen Truppen zeitweilig seit Begnm des gegenwarttgen Krieges hätten bedienen müssen. Die Franzosen auf Korsu. Athen, 12. Jän. (WTB. Nichtamtlich.) Das Wiener K K Telegraphen und Korrespondelrzbureau meldet: Eine französische T r u pp e n ab t e ilu n a landete ans Korsu, deren Beschlshaber den Präfekten aus forderte. lung zu nehmen. Diese neue Periode werde den Einfluß Englands mif die bedrüaien türkischen Länder endgiiltig versinken sehen. Jetzt höre man in diesen verdammten und elenden Winkeln Asiens an Stelle von Klagen über ihr Unglück den hellen Jubel deZ Glückes. Duvck) die Opfer der türkischen Armee sei der Grund zur Selbständigkeit Asiens gelegt. Daher begleiteten die Osn vanQi und mit ihnen ganz Asien die farbigen und nichtsarbigen H eere Englands und Frankreichs in dem Augenblicke, >vo sie unter dem Fußtritt der Osmanen sich von den Dardanellen davonmachten, mit Ho'hngeschrei. _ Kon staut in opel, 12. Jan. (WTB. Nichttmttlich.) Die Kammer und der Senat nahmen gestern das Gesetz bettef- end eine Verlängerrmg des Moratoriums bis zu dem 31.Dezember au. Das neue Moratorium verpflichtet die Schuldner, nt drei Raten die 15 Prozent Fälligkeiten, abzutragen. Das amtliche Verzeichnis über"' die bei Sedd-ul-B ahr gemachte Beute ist noch nicht bekannt gegeben worden, drxb bezeichnen sichere Privatnachrichten sie überaus reich. Ganze Der^e von Säcken mit Mehl Und Kartoffeln fielen den Siegern in die Hände. Die Schuppen waren voll Sttefel, Schuhe und Unisormen. Außerdem sind eine Anzahl Automobil-Ambiüanzen, Motorräder, Bombenwerfer, Geniewerkzeuge, eingerichtete Operationswagen unb 1 1000 Pferde und Maulesel, von denen einige hundert vom rzernde vergiftet wurden, erbeutet worden. .Zahlreiche Arbeiterscharen sind ununterbrochen mit der Beerdigung von Leichen beschästtgt. Die Trainkolvnnen sammeln die Bertte ein. Der Verbindungsweg bet Kevesdere trug eine Tafel mit der Inschrift „Konstmittnovelev Sttaße", eine traurige Ironie, angesichts des lläglichen Ausganges des Dardaitellenunternehmens._ onstantinopel, 12. Jan. (MTB. Nichtamtlich.) > 5 M Senat gab Enver Pascha über die Räunnmg der Dardanellen die gleiche Erllärung ab, wie in der Kauimer. Das Haus beschloß, an den Sultan eine Abordnung zu entsenden, um ihn zu dem Siege zu beglückwünschen und auch der fünften Armee semr Glückwünsche zu übermitteln. Sodann wurde ein Anttag angenommen, in dem der Regierrmg vorgeschlagen wird, den 9. Januar zu einem Nationalfeiertag zu erklären, eine Erinnerungsmedaille zu stiften, die allen am Kriege teunehmeiiden Militärpersonen und den Kiliderir der Gefallenen gewidmet werden soll, sowie in den Dardanellen ein Denffnal zu errichtm, vor dem jedes Schiff der türkischen Kriegsmarine bei der Dnrchfahtt ern* Ehrenbezeugung leisten soll. v. Falkenhayn an Enver Pascha. Konstcrntin-opel, 12. Jan. (WTB. Nichtamtliche) Der Chef des deutschen Generalstabs v. Falkenhayn hat an den Kriegsminister, Vizegeneralissiinus EnverPascha ein Telegramm gerichtet, in dem er den Kriegsminister tr den wärmsten Worten beglückwünscht und den Wunsch ansspricht, daß die türkische Armee weiter vvn Sieg zu schreite Enver Pascha erwiderte mit einem Danktele- aranim, in dem er die Tapferkett der osmanischen Armee preist und die deutsche Armee sowie den Generalstabsches zu denr errungenen Siege beglückwünscht. — Dem Kriegsminister kommen fortgesetzt von allen Setten Glückwunschtelegramme zu. Aus allen Pwvinzstädten treffen Meldungen ein, die über begeisterte Freudenkmidgebwngen berichten. Glückwünsche Kaiser Wilhelms. K v n st a n t i n o p e l, 12. Jan. (Zeus. Frkst.) K a i s e r Wilhelm richtete air E n v e r Pn s ch a anläßlich der San- beruug der Halbinsel Gallipoli ein warmes Gluckwnnscv- telegrarnnl, worin er die für alle Zetten deimvnrdijgen Leistnngen der osmanischen Armee hervorhebt. Der Kager verlieh Enver Pasck>a ilnd dem Ob er ko mm andrereichen der D!avdanellenarmee Li man v. Sa nd e r s das i ch en» laub zum Pvur le mörite. (Frks. Ztg.) Tie französische Presse über die Räumung GattipoliS. Bern 1^ Jan (WTB. Nichtamtlich.) Die Räumung Gal l i pvl i s wird vvn der P a r i se r P res sc im allgemeinen als eine aus Notwendigkeit geborene strateagche - ^apnabme an- efelK'n Der Temp s" erwähnt, daß Kltchencrs Besuch im ricnt mit den'letzten Entschlüssen zusammending and streift nn Rückblick nochmals die Hoffnung der (gntente,. öulflaric« ..unb Griechenland zum Anschluß zu bewegen Den Feurd auf Gallig ui schlagen verzichten, d'we chu anderswo sicher treffen. In diesem Kriege loürden nicht isolierte Begebenheiten zählen seien allein in der Hinsicht aus den Kidcrfvlg zu dcrvetten. 8 Ist su iii mnTTp r ^ ■'r J - ocn gegangenen mitv verschleiere beit en Wchon undLcmfmg genau von denselben Gefühlen ge- M 'u?^m streit nrit Deutschland, nänrlich, daß cs ihre slt ^ der Neutralen zu verfechten. Eine Depesche uns Washington stellt fest, das; Lan- img dre schärfste Nste, die je geschrieben worden sei, über die Be- SfH des amerikanischen Handels nach London absenden werde. England in Friedenszeiten fest dafür emgetreten lei. dau Nab'riin/x^mr^^k'i ?<»»»»«»>» it _ .,« BaimgUt q Staaten sich grundsätzlich überzeugt habe," das; T)cntschland^und Der Seekrieg. Der Untergang des „King Edward". äSQa&Sftyusaitoua drahtlosen Meldungen riefen einige Herftöret fytrbeibit das Schiff ins Schl epp bau nahmen Naemnittuas Ä Wetter schlecht rfKift rettete sich tn Boote und auf die Zerstörer. ss!rs^"'o^ Werse bearunder waren. Als ujcittei zur Beerw. pund Erzielung möglichst kommt die Bekanntgabe dev l-äs^^^^oßhandelspreife in den deutschen Fischerei- m Frage. Es wird daher erwogen, die dortigen Preise tn hauptsächlichsten Verbrauchszentren bekannt ^lei^üa^d^?^^.drese Weise dem Zwischenhandel und dem Preisans,Ws^ Möglichkeit zu benehmen, unberechtigt hohe Ln ÄS urachen. Für die Versorgung des deu§ S mit Herrn gen kommt eine Syndizierung des ZÄtig rm Lg?^(mt ^'^lungen sind gegen- «L' ^ ü 2; (WTB. Nich^imtlich.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. SDer Dampfer ,7Sappho" der Wilsonlinie Nach^c^en^^/^ ^ Besatzung hat man keine bestimmten ÄÄ “r.■■¥* Dampfer „Traqnair" wurde versenkt: alle Personen smd gerettet. ' .. ^m- (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agen- Am 6 Januar stießen der requirierte Dampfer undl der -Dampfer Brindisi in s„„^"lin. 12. Jan. (WTB. Amtlich.) Dis Bsschaf. beitlickkeit ß ?n ie h dedarfs an Zement erfolgt zwecks Ein- yeiUichteit rn der Lieferung und glerchmätziaer Heran- ^ baß stellvertretende tafe Gl iT' Abteilung II tn Berlin SB. 62. Kurfürsten- nur IaÜ? nJ e £Hl Sementüefcmng sind demnach ten das b w ! stellvertretende Jngemeurkomitee zu rich- ^KÄASSSliS' «* S ..Ä riss» "“Ä“. Ä 8 k d^s Jnnern^^n^"^'!"'^ auf Einladung des Reichsamts r’ Informationsreise durch Bel- snfolac 'der "'chtigsten Städte und die meisten brN ^seretgntsse genannten Orte Belgiens, wo »U, 8 . LLL^LL". £*■“**■ Aus Stadt und Land Gießen. 13. Januar 1916. Kriegsarbeit in Gießen. VII. 0 . Die Volksküche. iShn?^' ?dria auf Minen und san^ke^n.'^Schnelle"I unserer Stad/ bur( ^ Krieg veranlaßt 1 w? D r 9 ^ E die gesamte Besatzung und die s^ahr- tiauna ^ en und ihre Existenzberech- Za ermo uW ern Teil'der Fahrgäste und Besatzung des Tie GiL/^h^n, gehört die Volksküche. ^retzener Volkskirche ist erne Wteiluna des All- wel!bP^ Bernns für Armen- und Krankenpflege ^...^ven beforrderen Ausschuß dafür einaeseüt bot seinem Kriegstagebuche schildert ein BataillonsVomman- G^arünÄ von Herrn und Frau Emil H o r fl. oft 1 " bei Ernst Siegfried Mittler u. Sohn I vorigen Jahres, hat sie inzwischen anschauli^?^“Sill?? gelangenden Buche in lebensvoller nnd ^^st es doch wahrlich nicht leicht, in biefe r S 3 I ! ' =< ät a äh? % ÄSfeite'ÄÄJt taulonskommandeur lag aerobe mit einem nU™ ^ a .I ^"'Opfernoen -Langkert der Helferinnen. Portionen Essen pro . -iche von Damen sechs zu bewältigen; jcht werden etwa Beim Zeldmarschall von Wdenburg. er mit 1 oeroamgen; letzt werden etwa uuum lyci. oem Reiseziel war ■'r. rau ^r- > n r r f ^refert Es wirken dafür außer Haichtguartter Ost sollte er cr- ^ " r st, ^rau Kalbfleisch, die auch seit Anfang mit London! '~'''TFrirr^'^^ uuu;, M u mQKn r>abe. tätig ist, und drei bezahlte Kräfte 'mminen fTmvb^ ! UUUCH ""rvc, vag England ge- Karserliel-e ^ember nachmittags. Ich begebe mich ins du, zum 1. April wurde das Essen an alle Redni'stiaerr' Mwigen sein werde, ihre Forderung zu erfüllen. In den Kreisen und werde dort vom ersten Generalstabsoffizier lvelche sich darum bewarben kostenlnä r 7 l.f./^s,^o^'tigen, der Regierung gewinnt die Ansicht schnell an BoLn, daß iv^u LEbutnant H an 5)and einer das ganze Zimmer füllenden die Mitte in dem ^gegeben, und weil die Unterseebootsangelegenheit endgülttg beigeleqt werde öw Lage im Osten unterrichtet Bei seiüem^^ crsün aenanntem^ Zoitlutnl ^ a ^ re .^ten, rouröe öon iWnen n^ m Vorgehen bestehen werde, welches England dazu 1 ^ 5 ^U und Jwangorvd hatte Hindenburg, durch zehn Pfcnniaen einer Beihilfe von 2 ^ ^m^ikanischen Forderungen einzugehen. Ob- L n Ä q J I .^crlno^^t ^ 0 ^, Ende Oktober einen meisterhaft 2ackbakt ^Sl tU) ?- angeführt. Das Essen . Waffen und Munition für ffiÄ• CIt ^ lG putsche Grenze bar 0 enommnt. f -L^r/ 0 ^ 19 . 6110 ^ bie f sorgfältige Bereitung M die Allnerten nut Embargo zu belegen, der Regierung niemals ^ im Verein mit österreichischen Kräften findet allgemeine Anerkennung. Als u a alle Etliche 4 »rÄffiTÄ «mm-rkch noch RuMch-P^en Wnen. L '-nfruchte noch genügend zu haben mbbie'SAnt SÄÄ ^-, fc |g|Ä 3 s S£ IS'I äSMääAä ®te Beurteilung de» Grafen Bernstorff. I der Russen Mfunden^'Mein weiche zu Gebot ........ .. . ,. ?°ri 12. Jan. MTB. Richtamtl.) Durch Funk- k/ttgte Stell,mg bei Jlvw Bresche l^m.^Hte!zu nnr^bci t£x Vndicnü"an)5m^ 5e -» Vk"' unb in ßcnen bie Frau auf kvruch von dem Vertreter des WTB. Die Zeitung „Wo r l d" wft ^euntenT i«m 13. AriMekorps zngÄeilt, ^ aus der Nolks^- " der bequeme Bezug von Essen ""bm Leitartikel: Kein anderer ausländischer M Ä? 5 ;» graen Nowo-Georgiewsk vorgeht. Heute be- qi 7 .E^"ine rechte Wohltat, und das gegen früher Botfchafter rn den Bereinigten Staaten ist iemals so frei, i n d?Mchawa zwilchen Thvni und Wloclowek Unterkunst ^ Aussehen mancher Kinder gehört mit zu den Erfolaen gebig und unterschiedslos ^besch mpft^^wordm toie b« offhim' C'^ GeneralswbL b » Ansa t Im früheren (Safe Ebel, inmitten der StM deutsche Botschafter. Den Über enatcstm fcrtol «Ä ba im^uwri »ft die Bolkskuche vorteilhaft gelegen. Das Essen kann ^it- qängern der Alliierten bedeutet allein s^p -m Lokal verzehrt werden. Eine P°rtto7ist >eit eine unverzerhliche Beleidigung Wenn setzt der Streit! vwUen, dann eilen Sie" ^ ,w amuen ! Stter, gletdf) jftjet Teller Essen. Wiederholt wurde an-- .Uuberseeboote der uns hart an dEn Rand des ^baüstete üh gerade noch, sich der Kaiser En den^H^en^ ,bpät^' in^^sick?^ ^ ie ^ ern; dies ist für w 9 ^r7 lt s. Deuffchlaud brachte, schließlich errtsprechend /r/u,ammen gemessen hat, verabschiedete und sich^in d mmn me ^ ^Nimmt DuLlikums zuteil geworden ist meinenRürkm und erkundigt stch Die Neutralität im amerikanischen Senat > ^ »-b-.. Als'iZ E. H. Der Baralong-Streitfall. 0 r L Jan. (MB. Nichtamtlich.) Durch Funk. ■ c ~v v 7 v oem Vertreter des Wolffburee ' L “ tfum ausführlich den „B a r a l o n g"-S t r e New Staatsangehörig-- Goldenberg von hier. ZL^-WMZMZZjZMMZUWW Mit bn beruhigenden Mitteilung des Feldmunitton für uns fchon ein reichlicher Munitionsnachschub von cVt - c -r ®s! lr r' lwuu n c »'^oiag uno ^orna verttebenen :a .. | Silber, bezw. Verdienstmedaille in Silber er- Ün ^l er ®o ° ev J 0 9 hat am 12 . Januar den Staats- '5^bau I Anwalt ^ am ^ Landgericht der Provinz Rheinhessen Philipp ale-ü*r* ta %$ e ^ den „Ba/alon^--Fal?zusaEn mitTvei SöSfÄKSÄS Ausflucht zu fein.^ Die Mitteilung Greys an die Presse am Diens WäWUMZdM! «s^££ÄiLölE*S?ÄÄia£ Jlns dem Kelche. Die Preisregelung für Seefische. ' /. < ev\ u . ' vvvl W gwui ■CUllüt gencht der Provinz Starkenburg ernannt'. . ^ ^ Goldmünzen Umtausch eine Bürger» st ^ l Jf? ^ sein Gold umtauscht, darf sich durch belohnt fühlen, der Allgemeinheit gedient 6 «^en Spa^r dagegen wird man Gold nicht ausgeben u«ers, der ihre Uniform trägt, gesagt werden kann vel- *°* ftC al ‘ f,d ’ blc Rücksichten ans die Lebensmittel- dök"M 3 ! d Anklage, durch de,, Vorschlag erwünscht erscheinen lassen, so würde dies :J ,.S,Iä üBii 1 » ■ I ffiSÄ’SSÄTÄ'^SÄai iS S: US*»?« P?"se für Seefische ganz außerordentlich gestiegen. Es titussen also andere SSege gewählt werden, um F drttsen rm Klchnhqndel zu gelangen, die mit der Marktlage tatsächlich in, Einklang stehen. Während des ZAeih Llrf. f. rtn , ^ , . . ' w>-LLUHinjü| iomme, 111 ' l 9 «elbst zu verteidigen, zu beantworten, ift der b r i t i s ck e n R e g i e r u n g u n w ü r d i g. ' ' e n * c * * Die Lage in Rußland. «-x-LMLz-^b-L SÄÄajKHwffWÄ S & irrige Ansicht zu bestehen, i>aß mit JnkrasttrLn der Dun- desratsverordmuig über die Herstellung von Süßigkeiten. Torten und Kuchen, solche überhaupt nicht mehr hergestellt werden durften. Das ist vollständig falsch, denn es ist nicht die Herstellung verboten, svitdern es sind nur in bezug aus du Slerwendung von Eiern, Butter und Mucker Einschränkungen angeordnet worden. Sind auch die so hergestellten Sachen nicht mehr so fein im Geschmack, als vorher, so nruß man doch sagen, daß sich hier, wie so vielfach ivahvend des Krieges die erfinderische Gabe und ^^.^Ä^^sfahigkeit des deutschen Gemerbcstandes so recht denllich gezeigt hat und auch aus wenig Material sehr Schmackhaftes herzustellen Versteht. JpP eitöc t ^>ua>€£ fuia i) c ID. k>uu i>ei; an i)a Front stehenden 4. Kompagnie des Kaiser-Wilhelm-Regi- ments wird die Bitte an die Einwohner Gießens ansgesprochen, ihren Angehörigen die Bildung einer Kom- pagnre-Bibliothek durch unentgeltiche Zuweisung von Büchern und Zeitschriften belehrenden und unterhal Lenden Inhalts (auch einzelne Zeitschrifteu-Heste) zu er möglichen. Viele Leute in der Kompagnie hätten das Bedürfnis, im Felde die Lücken in ihrer Bildung auszufüllen; auch unterhaltender Lesestoff fet für so manche unaus- gefüllte Stunde un Schützengraben sehr angebracht. Bücher, Zeitschriften und sonstige Beiträge werden für diesen Zweck rm Lesesaale und in der Ausleihe der Universitätsbibliothek entgegengenommen. ** Aliceschule Das Sommer-Semester für alte Kurse (schneidern, Wcißzeugnähen, Handarbeiten. Bügeln), sowie für die Koch- und .Haushaltungsschule beginnt am 14. März, für das Handarberts- und das Hauswirtschafts-Seminar am 26. April Näheres rm Anzeigenteil. i*I ^ ä i Q ^ 1 u n q y e c Fanrilienunterstützung für 16. bis Ende Januar 1916 findet statt: An diejeniaen, deren Namen beginnen mit: A-H Samstag. den 15. Januar; J-R Mon- i 7, ?. amiar I S’Z Dienstag, den 18. Januar. Zahlstelle: Stadthaus, Zun,ner Nr. 7. Zahlstnnden: 8-1 Uhr vormittags. — ie Unter Nutzungen dürfen nur an den vorgenannten Tagen ab- geholt werden. a Landkreis Gießen. ,. ten - Buseck, 11. Jan. Gestern abend fand liier die Gründung eines Zweigvereins des Alice-Frauen- ^i.reins vom Roten Kreuz statt, dem sogleich 60Frauen und Mädchen beitraten. Der Verein versammelt sich all- m01t '7 . c . ltTma * '2aale der hiesigen Kleinkinderschule. 2. G e r l s h a u s e n , 12. Jan. Der Krieg har wieder ein Op^r airs unserem Dorre gefordert. Am 6. Januar fiel in Frankreich der Landsturm-Rekrut Wilhelin Müller vom 180. Jniant.-. Regiment. , Er stt der neunte Gefallene der Gemeinde. — Fahnen- ' HEinnch Nieberg all, bei einer Munitionskolonne im Osten, erhielt bte Hessische Ta p s e r k e i t s m e d a i l l e. ra ^ "«V? n ^ ^on. Silberne Hochzeit feiern am Sonntag, 16. Jan., der Hilfskasernenwärter Ludwig Schäfer und r^rau, Katharine, geb. L e y e r e r. Kreis Büdingen. O (A Unteroffizier Binding von hier. Infanterie-Regiment 228, 6. Kompagnie, galt seit längerer Zeit als Kürzlich erhielten seine Angehörigen von ihm die Nach- rrcht, datz er sich im Gouvernement Samara in russischer Gefangenschaft befinde und noch gesund sei. ^ Kreis Lauterbach. - * ~rj? " f dem B ogelsberg, 13. Jan. Das überaus milde, mederschlagsrelche Wetter dieses Winters hat den Stand unserer Wintersaaten so gefördert, daß sie zu den besten Hoffnungen berechtigen. Dem spat gesäten Korn, das anfangs dünn stand war der gelmde Winter nur förderlich. Jetzt bilden die Kor,i^ .euren nvpig grünen Filz. Sehr vorteilhaft sehen auch Winter amen (Raps) und Klee ans. Ihr Bestand ist dicht und wohlentwickelt. Rechnet inan dazu die gründliche Bewäffernng der Miesen, so find bic Aussichten für die Landwirtschaft recht günstig. Nicht oie Eis- und Schneewmter, sonderii die gelinden/davon x ™ r, ? b unsere riruchtjahre. Die Erfahrung lehrt, je gelinder der Winter, um so hoher türmen sich im Herbste die Strohhaufen im Freren. Kreis Friedberg. ^a"heim 12. Jan. In der Hauptversammlung des Krieger- und Mrlttarveyerns „Hasste" wurde be- • lXrß von 150 Eingezogenen Mitgliedern bis letzt 8 gefallen und 16 verwundet sind. 13 wurden mit dem Erlernen Kreuz, 0 mit der Tapferkcitsmedaille ausaezeich- Znnn $& ir ^Kriegsunterstützungen wurden bisher nahe au oO^O Mark von dem Verein bewilligt. Der Mitqliederstand belref sich am 1 ds Mts. auf 16 Ehren , 254 ordentliche uvb 19 augerordentliche Mitglieder. Das Gesamtvermäaegl des Vereine belauft sich zurzeit auf 2307 Merk. Das Vermögen der Sterbekasse beträgt 1080 Mark. — Die hier ae- arunoetc G o l d m ü n z e n n m t au s ch - V e r e i n i a ii n a den wenigen Tagen ihres Bestehens schon vorzügliche ^ufzuweisen. Äs jetzt find aus Bad-Nauheim und dem Amtsgerrchtsbezlrk schon weit über 30 000 Mark in die Reichsbank abgeliefert worden. Ganz Vorzüa- lrches leisten drc Kinder der Stadt- und Ernft-Ludwia- ^Lchule, ore man zu den Sammlungen herangezogen hat. Starkenburg und Rheinhessen. 3 an - Auf eigenartige W'ise Knn hrer der srebeniohrrae Schüler Franz Bauer ums Leben. B«im Spielen stürzte er von einer Mauer °b "nd fiel auf den Deckel eines Brunnens. Ter Teckel schlug um und das Kind ,iotwend,gc,i Lebensbedursnisseli und Erfrischmigen zil seiiden". Eiiie Liste wurde aiifgestetlt und aus freiivilligen Gaben eiiie größere Anzahl Ballen alle mit dem gleichen Inhalt, beschafft m»d deni fletnen Heer ge^ Icljicft. Die Pferde, die die Ballen triigen, ' gnlteii gleichfalls als Liebesgabe, -pochst interessant ist die Ausstellung des Inhalts jedes Ballen, von deneii immer einer aui eiiien Offizier fnm Nämlich • ? ^- fui V b Hutzucker, 6 Pfund Feinzucker, 1 Pfund grüner Tee. 1^ Pfund schwarzer Tee, 6 Psiuid geinahleuer Kaffee, 6 Pfund Schokolade, V, Zentner weißer Zwieback, Pfund Pfeffer, 1 Quart Weinessig, 1 Gloileester-Käse, 20 Pfund Butter. 24 Flaschen alter Madewa, 8 Liter Jauiaika-Rilm, 1 Flasche Seiifiuehl, 2 geräucherte Lchiiiken, ein halbes Dutzend geräucherte Ziingen, 6 Pfund Reis 6 Pfund Rosinen. - Die englischen Offiziere scheinen schon danrals recht verwöhnt gewesen zu sein. Märkte. ü Wiesbaden. 12. Jan. V i e h m a r k t. Am heutigen Vlehinarkt staiideil 184 Schweine zuni Verkauf, die zu den Höchst vreiseii stott abguigen. Weiter wareii augeboten 342 Rinder, da- von 47 Ochsen. 19 Bulleii und 276 Kühe, 229 Kälber, 2 Schafe. Großvieh, Kälber und Schafe wlirdeii bei regcni Haiidel zu den leitherigeu Preisen samt lmd soiiders abgesetzt. Letzte Uachrlchten» Die Verluste der Russen an der bessarabischen Front. Czernowitz 13. Jan. In Czernowitz ein gebrachte gefangene und verwundete Russen bezeichiren die ru,suchen Verluste während der Osfeusivkämpse als ungeheuer. Tie eingetretenen^kurzen Kampfpausen seien daraus zurückzusühren, daß alle von der Frorit nach Chotin führenden Wege mit Verwundetcn- tranüporten und durch die Bestattungeir der Toten verlegt sinü. Der russische Sanitätsdienst sei der überwältigenden Ausgabe nicht gewachsen. Es komme vor, daß Verwundete 36 und 48 Stunden hilsloS liegen bleiben. Wegen des Mangels hinreichender Bahnanlagen niußten auf freiem Felde ambulante Sanitätsanstalteir errichtet werden, die unter der Kälte und am Mangel an Hilfsmitteln furchtbar litten. Unter ben verwundeten Russen sind viele Ossizrere. darmtter ein General und drei Obersten. Die Gesangetien sagten ferner aus, dal; unsere ineittragenden Geschütze die Ver proviantierung der Russen furchtbar erschwert hätten, vielfach w^ar unmöglich machten. Es sei vorgekommen, daß einzelne Truppenteile währeird eines 16tägigen Kampfes keine Fahr, kuchen jähen. Im Hauptquartier auf Gallipoli. Berlin 13. Jan. Der Berichterstatter ber „Bossischen Bei* tuno an den Dardanellen, P a s s a r g e . meldet von der 5. Armee unter dem 11. ds. Mts.: In bas Hauptguartier scheint die ganze Jett die warme'Januarsoune. Die glasbedeckte Tafel, die'sonst Befehle und Nachrichten bekaiintgibt, trägt heute das Kaisertele- gramnl an Marschäll Linran von Sanders. Ter Feiiid ist fort, aber man hört noch die Kaiionen donnern, zeitweise schweigen Und dann wieder lospoltern. Torpedoboote zeigen sich uaib bc Ichiepen die Küste, um die Türken bei dem Geschäft des Sammelns zu ltoren. Auch hier wird mir bestätigt, daß die Wficht des Feindes niemandem verborgen war. Es war bekannt, daß die erste Linie verstärkt wurde die die Angriffe der Türken abzuschlagen hatte, wahrend die dahinter liegenden Gräbeii allmählich gerälimt wurden Are ^nigländer lvaren äußerst nervös, schossen in der Nacht ihre Leuchtkugeln m ganz zwecklosen Mengen fort. Die türkische Artillerie erzielte ausgezeichnete Resultate. Die Gräben sind in ihrer ganzen Länge aufgerisscn. Ein Umstand, daß die Eirgländer gezwungen wurden, sich schleunigst zurückzuziehcn ist der, daß die Pferde ut langen Reihen niedergeschossen rvurden, da sie nicht mehr mit fortge,chasst werden konnten. Ein Offizier zeigte mir ein Päckchen englische Patronen, deren Spitzen sämtlich a n g e f e.l l t waren. Man hat große Mengen davon in den Gräber: gefunden.' Die uttuotigc Wehrpflicht. Kopenhagen, 13.Jan. Die letzten Londoner Nach- rrchten deuten darauf hin, daß die Wehrpflichtbill durch die Annahme im U n t e r h a u s e ihren Zweck bereits erreicht hat und kaum zur Anwendung kommen durfte. Unter dem Eindruck der Annahme der Bill habe sich ein genügender Teil der ausgebliebeilen Unverheirateten „frekturltig" gemeldet. Die Werbebureaus standen und stehen indeffen noch weit ofseif. London, 13. Jan. Man beurteilt die Lage, die durch die Vorgänge tn der gestrigen Unterhaussitzung gesckfafsen lvurbe. im allgemernen optimptisch. Der „Dailp Telegravh" schreibt' Dw Lage klart such von Tag zu Tag. „Daily Graphic" sagt, die Oppoirtwu gegen die Militärdionstpflicht sei jetzt aus einige Vertreter der äußerfteir Linke?! und einige verrufene Pazifisten befchrankt. Der „Morning Post" zufolge können die Dienst- pMichtgegner froh sein, wenn sie 40 Stimmen anfbringen. Die lmksftchenden Blätter warnen vor zu großen: OptimisM'ls. Tvs Uniechans dürfe sich nicht durch unbegründete Anriabmen zu der An licht verleiten lassen, daß die Vorlage die rückhaltlose Zustim- MANg des ganzen Landes habe. Auf die A r b c i t e r k o lt f c r e n n der letzten Lösche würde diese Woche eine Konferenz der Berg- ^ C , 1 tcrverbände folgen, die die Bergarbeiter arlffvrderi^ wurde, für das Äefetz zu stimmen. Die 'Arbeiterpartei aber würd,' grötztenteils ihre Haltung ändern, tvenn man ihr eröffne, daß das Gesetz Dienstzwang führen könne. Nirchlrche Nachrichten« Israelitische Ueligiousgemeinde. Gottesdienst in der 5ynagoge (Süd-Anlage), Samstag, den 15. Januar 191b: Vorabend: 4.45 Uhr AIorgens: 9.00 11 br. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 5.45 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. ^ Gottesdienst. S a b b a t ? e t c r am 15. Januar 1916' Freitag abend 4.30 Uhr. Samstag vonuiltag 8.30 Uhr. Sa,ustag uachmiltag 3.30 Uhr. Sabbatausgang 5.45 Uhr. Wochengoltesvienst lnorgenS 7.00, abends 4.00 Uhr. Wetteraussichten in Hessen am Freitag, den 14. Jan. 1916 Wechielnd bewölkt, rneist trocken, etwas kälter. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B c t r.: Ausdrusch von Brotgetreide. Auf Anordnung des Kriegsministeriunrs wird bestimmt gemäß § 3 dcr Bundesratsverordnuitg vom 28. Junr 1915: 1. Alles Brotgetreide ist bis spätestens den 1. Februar 1916 a u s z u d re s ch c n. 2. Verantwortlich für den Befolg der Anordnung ist der Besitzer. Reichen die für den Ausdrusch crforderlicheff Hilfsmittel nicht aus (Mascknneir, Kohlen, Betriebsstoffe), ist telegraphisch bei uns Antrag zu jtcllen, da die Reichsgetreidestellc in Berlin, Aushilfe zugesagt hat. Fehlt cs an Maschiuisten mrd Arbeiter,!, ist direkter umgehender Antrag an das stellvertretende Generalkommando des 18 Armeekorps in Frankfurt a. M. zur Freigabe von Mannschaften zu stellen unter Angabe der nottvendcgen Dauer der Beurlaubung des Namens und des Truppenteils (möglichst mrs Ersatzformatio^ nen in Frankfurt). ^ 1 3 Die durch Herbeischaffung und Benützung dcr Hilfspostcn und Personen entstehenden .Kosten fallen den Besitzern zur Last 4. Wer obigm 2l,wrdnungen zuwcherhandclt. wird nach 8 57 der Bundesrats-Bekanntmachung mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft. Gießen, den 12. Januar 1916. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Langer mann. Tode8-Anz6ig'8. Gestern nachmittag 3*/< Uhr vergehied nach längerem Leiden unser inmgstgeliebter Sohn. Bruder, Enkel und Neffe Karl Stein 15 1 ?,, 12 - -^Edsvslahre. wag wir Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme hierdurch mitteilen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Stein, Postschaffner. Giessen (Glanbrechtstrasse 5), den 12. Januar 1916. [374 Die Beerdigung findet Freitag, den 14. Januar, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Seife! LlBenmüch«, Laaolia*, Veilchen-, Krauter-, Bis- men-Seife, fort., zart f. b. Haut. Dutzend Dtt. 2.05 franko geg. Skachn. Frleörleh Relsener, Seil. Jnduftt.. Slagdehnrg T. Aliceschule. Beginn des Sommer «Seme st ers für alle Kurse [Schneidern, Weißzeugnähen, Handarbeiten. Bügelnl, sowie für die Koch- und HausbaltungSschule am 14. März, für daS Handarbctts- und daS Hauöwirtschafts-Seminar am 20. Slvril. Anmeldungen für erstere bis 11. be^w. 4. März, für die Seminare bis 1. März. 362 D Vroivektc unentgeltlich vom Vorstand. Statt Karten! Innigen Dank für alle Beweise der Liebe und Teilnahme bei unserem Verluste. Frau Lili Wolfs, geb. Urich LiliWolff Karl Wolff Dora Wolff Graf Klaus von Baudissin. Darmstadt, d. 12. Januar 1916. Bekanntmachung. 2ln diejenigen, deren Namen beginnen mit A—H SamSlag, den 15. Januar J—K Montag, den 17. Januar o Dienstag, den 18. Januar. Zahlstelle: Stadthaus, Zinnner Nr. 7. Zablttuudcn: von 8—1 Uhr vormittags. ttuterstützungen dürfen nur an den genannten Tagen abgcbolt werden. Gleßen. den 11. Januar 1916. 372B Ter Oberbürgermeister. _ Keller. Wer erteilt zunr fchucUcn Erlernen ftsihelsbes'sje!- LtcWWhik-lliitmiE Schr. Slngeb. m. Preisang. u. ^ 0^103 a. d. Gieß. Anzeig. erb. 931 Eheumlige Volks ich i'iler erbalten gründlichc Vorbe rcituna zum Einjährigen neben Ausübung ihres Berufes. Mäßige Preise. Frankfurter Str. 43 f., lk'. [Kirnen, ■ Haarauefoll sind natürliche Erscheinungen, sobald sie ab«rr ver- |l stärkt auftreten. mshnen sic ru einer rationellen Haarpflege, Durch regelmäßiges wöchentlich einmaliges Kopfwäschen mit Schwarz« kopf'Sohampoon (Paket 20 Pf.) werden Kopfhaut und Haare eerelnigt und Haarausfall verhütet, Zur Krfif- tigung des Haarwuchses, Stärkung der Kopfnerven gegen vorzeitiges Ergrauen und auch zur Erleichterung der Frisur nach der Kopfwäsche behandle man regeltnäaie Er ha Klich in Apotheken. Drogerien, Partutnerie. u. Fri»eur-Ge»fhllt»n 2. ZJefKirg L KI- 7- Precss.►Süddeutsche (233. Königlich Preuss.) Klassen - Lotterte Ziehung vom 12. Januar ISIS vormittag*. Aaf Jad* p ia ^nw Iteniiner sind rrrol gleich hehe «©• «texte gefallon, «in0V) 810 79 101099 215 375 446 69 659 63 741 t ®215° 271 516 20 626 889 905 103067 333 691 691 7 32 [ 1 00] 84 104248 461 752 813 78 982 105183 88 256 868 925 10G2I9 827 31 62 107008 134 67 683 719 108002 97 100 220 963 98 109067 439 .. a 110122 268 337 ^17 697 961 [100] 111056 342 648 851 77 938 112205 327 709 83 867 004 [200]^113020 85 569 621 1 15002 294 675 960 [30.0] 116206 340 [100] 77 96 414 [100] 45 505 627 83 710 39 117042 140 309 118043 163 79 92 [100] 430 630 88 624 914 110250 89 324 617 743 58 975 120083 102 861 80 121559 753 66 994 122072 [1001 241 671 684 838 918 76 123141 371 616 740 811 060 124057 114 49 682 766 [100] 871 961 125266 679 88 796 985 120043 60 217 869 89 127103 221 89 315 S1 744 887 123013 202 30 390 677 702 28 31 71 859 122030 382 698 925 130116 340 440 642 648 131041 205 9 601 752 92 832 33 132054 117 291 623 [100] 35 1 3 3012 498 134070 237 40 311 35* 424 695 943 135096 112 22 219 357 614 46 ,789 [200] 136252 477 580 6§3 882 943 90 137138 603 770 60 800 138136 320 34 476 614 799 139291 306 609 48 [100] 782 893 140231 342 430 83 605 873 93 141153 204 310 460 530 708 96 031 97 142033 113 90 666 707 846 143 574 624 999 1 4 4061 306 31 684 871 14517S 243 406 6?2 671 734 000 146143 207 467 798 872 147210 31.1 [100] 80 668 146217 690 743 804 85 14V04« 169 078 150162 290 405 33 959 151380 401 711 152058 [100] 216 395 1 53330 603 843 154006 139 397 481 629 610 778 917 155091 351 67 89 600 836 909 97 123020 97 106 17 72 216 811 952 157162 230 442 689 676 153169 343 402 32 1 59073 373 678 809 32 924 63 160107 74 316 693 603 833 161163 71 014 774 819 20 26 81 951 162150 63 247 82 345 80 606 89 [400] 622 752 67 932 1 63396 1 64401 800 62 16 5241 645 770 80 1S8037 165 205 642 44 904 167338 69 630 163308 45 03 660 659 169211 481 08 694 608 727 846 170141 379 [200] 87 445 514 44 171480 968 17 2047 184 248 349 413 507 75 616 1 7 3212 405 720. 87 1 74063 682 651 17 5309 614 44 753 89 1 76032 34 77 400 .13 43 605 43 067 991 177335 79 020 733 875 920 178120 66 698 827 37 179139 273 SSI 71 441 69 638 644 709 910 180224 606 920 64 181008 212 40 60 423 T91 800 18 2 208 94 312 458 605 1 83 040 162 806 908 04 80 164092 280 384 C3i 711 [100] 185083 628 63 706 25 37 872 993 186039 246 485 675 187216 410 28 743 7 8 801 005 80 1 88139 275 641 703 022 66 1 89103 280 310 404 662 843 77 991 190362 478 647 66 031 191137 42 44 81 SOS 487 763 883 998 [200] 192055 90 136 75 70 312 61« 745 079 193027 346 496 650 851 [600] 973 194029 61 173 623 28 61 19 5036 85 182 375 632 825 963 1 96016 134 300 657 [100] 866 080 197105 18 260 663 776 198059 203 68 303 48 5 590 91 T06 918 927 01 19OC70 108 46 06 89 840 96 945 200414 641 848 901 261047 72 876 042 292367 480 66;- 718 [200] 919 09 203045 113 66 526 598 070 2 04164 559 2 05116 22 27 38 268 4-36 [300] 606 11 717 822 206084 169 312 15 19 436 96 071 73 703 903 25 207230 420 623 820 87 203639 830 950 2 0 9203 448 655 083 210253 481. 641 87 836 92 015 84 211017 154 214 679 T200] 699 212103 63 95.292 666 93 729 71 076 213307 27 78 476 670 Die Ziehung der J. Elast« findet itatt am 11- nd; 12. Februar 191V. Dinchen Schwalb Philipp Becker Unteroffizier, z. Zt. im Felde Verlobte Rödgen, im Januar 1916 und Die glückliche Geburt eines gesunden MÄDCHENS zeigen hocherfreut an KARL SAUER Frau EMILIE geb. Kliffmüller Giessen, 12. Januar 1916. B86 667 Auf dsu Schulweg sollten Sie Ihren Kindern einige Anbert-Tableiten mitgeben, um sie vor den Folgen rauher Witterung zu bewahren. TABUETFEM (In) mit feinster Lakritze und edler Pfefferminze hergesiellt und bewirken durch erhöhten Speichelfluß Desinfektion «uf natürliche Weise, ein wichtiges Erfordernis bei Ansieckungs- und Erkältungsgefahr. Original-Schachtel in allen Apotheken und Drogerien Mk. 1.—. Oie Jfrma Dr. H. (5 Dr. p. Geiger in St. Ludwig i. E. versendet gratis und portofrei eine reizende Bonbonniere von Alpaka-Silber gegen 20 Gutscheine aus Wybert-Schachteln. 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