Nr. 7 Der S1eße«er erscheint täglich, außer SonntaqS. — Beilagen: viermal wöchentlich GiehenerZamillenblätter; zweimal wöchentl.Ureis- vlatt für de« Ureir Gießen (Dienstag und Freilag): zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitftagen Fernsprech - Anschlüsse: sür die Schrätleitung 112 Verlag,Geschältsstelleöl Adresse iür Drahtnachrichten: Anzeiger Giehen. Annahme von Anzeige« sür die Tagesnummer bis zum Abend vorher. Erstes Blatt J66. Jahrgang rr I > Montag, P. Januar M6 ichMer AnZetzer General-Anzeiger für Oberhessen BezugSvrei). monatl. 85 Vs^ viertel- jährl. Mk. 2.50: durch Aohole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.; durch diePost Mr.2.30viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf., ausw. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz: für Stadt und Land, Vermischtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; RotatfottsörtHf und Verlag der vrühl'schtll Univ.-Vuch- und Stelu-ruckerel R. L«mge. Schristleitvng. Geschäftsstelle und Druckerei: §chulstr.7. lWäMsMä.' Vas Ende des Vardanellen-Kldzuges. Der §emd auch von 5edd-ül-Vahr vertrieben? neun Geschütze erobert. (DTB.) Trotzes Hauptquartier, 8. Januar. (Amtlich.) WestlicherKriegsschauplatz. Die Gefechtstätigkeit wurde auf dem grötzteu Teil der Front durch die Witterung ungünstig beeinflußt. Südlich des Hartmannsweilerkopfes wurde den Franzosen durch einen überraschenden Vorstoß ein Grabenstück entrissen. Ueber sechzig Jäger fielen gefangen in unsere Hand. OeftlicherundBalkankriegsschauplatz. Keine Ereignisse von Bedeutung. Oberste Heeresleitung. Mißerfolg der Engländer. Den. Bericht Hamiltons könne man recht eigentlich als das Vorspiel zu der allgemeinen Wehrpflicht bezeichnten. Vom 29. Auaust an kamen die Kämpfe zum Stillstand und seitdem stunden die englischen Truppen einem starken überlegenen Gegner gegenüber, der in der Lage war, täglich Verstärkungen heranzuziehen, was bei den Engländern nicht der Fall war. Dabei wurden die Reihen der Engländer täglich durch Krankheiten aller Art ganz bedeutend gelichtet, und nun, schließt das Blatt, mag uns jemand erklären, wenn er dazu imstande ist, wie das möglich ist, daß Lord Kitckener noch im Dezember behaupten konnte, daß sich unter den türkischen Truppen ein Demoralisationsprozeß bemerkbar mache. (VTB.) Großes Hauptquartier, 9. Januar. (Amtlich.) * WestlicherKriegsschau platz. Südlich des Hartmannsweilerkopfes, ani Hirzstein, gelang es gestern, die letzten der am 21. Dezember in Feindeshand gefallenen Gräben zurückzuerobern, dabei zwanzig Offiziere, tausend- oreiundachtzig Jäger gefangen zu nehmen und fünfzehn Maschinengewehre zu erbeuten. Oestlicher und Valkankriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Oberste Heeresleitung. Die neuesten deutschen Erfolge am Hartmannsweiler- ropfe werden in ihrer Bedeutung für den Fortgang des Krieges in den Schatten gestellt durch ein Ereignis, das ein Markstein in der Geschichte dieses Weltkrieges sein wird: die vollständige Räumung der Halbinsel Gallipoli vom Feinde! Auch von Sedd-ül-Bahr haben die Engländer, und zwar, wie wir aus türkischer Quelle hören, infolge neuer Angriffe unserer osmanischen Verbündeten, sich zurückgezogen. Neun Geschütze haben s« wiederum in der Hand der Türken zurückgelassen, die den Abziehenden, deren Reihen schon vorher stark gelichtet worden waren, hart zusetzten. Aber selbst_ wenn die Beute weniger groß sein sollte, als die türkische Berichterstattung dies vermuten läßt, so erscheint doch dre Ohnmacht Englands in einem helleren Lichte als je Wor. Der große Kriegsplan des Kabinetts Asquith — Churchill war nur der Vorreiter — ist allzu sichtbarlich und lämmerlich gescheitert! Die lauten Prahlereien der englischen Staatsmänner und Kriegshelden sind eitel Dunst geworden. Alle Welt darf jetzt England der ,Lügen strastn bis rn den Hals hinein". Denn es ist uns ja noch in so frischer Erinnerung, daß die maßgebenden Größen des Jnselreiches, als vor einigen Wochen die Stellungen an der Suvlabucht geräumt wurden, ausdrücklich erklärten, sie würden unter keineii Umständen auch Sedd-ül-Bahr preisge^n, sondern den Eingang zu den Dardanellen als Faustpfand behalten. Kaum war per große Mund wieder zugeklappt, da wurden auch an lenem Eingang der Dardanellen die türkischen Besen wirksam, und heute ist Gallipoli vollständig vom Feinde geräumt! Die Siegesfahnen heraus und die Glockenlieder cnrgesttmmt! Unser Hurra gilt dem schönsten Ehrentag des türkischen Volkes, und wenn in dessen Hauptstadt, am Bosporus, heute der große Türkensieg gefeiert wird, dann wollen r°l lt t; rdabei sein und unsere Verbündeten lubelnd beglückwünschen. Es trifft sich glücklich, daß die Türken auch in Mesopotamien bei Kut el Amara einen neuen Erfolg gegen eine britische Entsatz-Kolonne errungen haben: und in dem Konstantinopeler Bericht wird sogar die Hoffnung betont, daß es vielleicht gelingen könnte, die 10000 Mann starke englische Besatzung von Kut el Amara gesungen zu nehmen. ^ 9 Der Bericht Hamiltons Wer diaA DardänellenMkerneh^ 2?^ 3>ur Räumung. Noch, vor einten Tagen hatte dre „Westtninfter Gazette" diesen Bericht be- sp^n und selbst kritisch hrnMgefugt: „Bei einem so großen Unternehmen durste nicht alles den Franzosen auf Mytilene vorgenommenen Verhaftungen Protest eingelegt Die Verhaftungen lassen vernnrten, daß Mytilene zur Operationsbasis gemacht wird. Die Gegenmatzregeln der Türkei. Konstantinopel, 8. Jan. (WTBl. Nichtamtlich, .Meldung des Wiener K. K. Telegraphen- und Kvrrespon- denzhureaus. Als erste Vergeltungsmaßnahme für die Verhaftung der .Konsuln in Saloniki hat die Regierung die Verhaftung der hier KUrückgebliebenen Beamten der englischen und der französischen Botschaft und einiger anderer Personen angeordnet und insgesamt Zehn Personen verhaften lassen. Man glaubt, daß die Regierung noch zu weiteren Verhaftungen schreiten wird als Vergeltungsmaßregel für die in Saloniki erfolgte Internierung von tausend Untertanen der Mächte des Vierbundes. seumsinhalt zu entfernen, da die Deutschen begannen, die Stadt mit Schiffsgeschützen zu beschießen. Das Zeugnis einer englischen Aerztin. London, 9. Jan. (WTB. Nichtanttlich.) Das Wochenblatt „The Nation" veröffentlicht einen Brief der englischen Aerztin Ella Scarlett Sytxge, die aits Serbien über Berlin nach England zurückgekehtt ist. Sie befand sich während des deutschen Einmarsches in Serbien und erlebteden ganzen Feldzug. Sie schreibt: Gegen alle meine Erwartungen war das Bdrhalten der deutschen Armee in I e d e r Hinsicht ausgezeichnet. Die Soldaten betraten kein bewohntes Haus ohne Erlaubnis des Besitzers und nahmen nichts ohne Bezahlung oder Requisitionsschein. Niemals habe ich vergebens einen, deutschen Soldaten gebeten. Mir die Hälfte 1 eines Brotes für die serbischen verwundeten Soldaten zu geben; meist gaben sie mir das ganze. Ich schnitt die Halste ab und gab die andere zurück. Nachdem tich eitrige 'Wochen mit deutschen Aerzten vom Roten Kreuz zusammen gewesen war und zil erkennen begann, ernen wie falschen Eindruck alle Engländer von unseren Feinden haben, beschloß ich, um die Erlaubnis lnachzusuchen, i;ach Deutsch- kJ* S £ & e n i u dürfen, um selbst zu sehen, ob ebenso falsche Vorstellungen über die Behandlung von britischen Ge- fangenen in den Gefangenenlagern herrschten. Ich erhielt die Erlaubnis und fand meine Annahme gerechtfertigt, daß es unteren Leuten aut geht. Ein kanadischer Sergeant in Gießen sagte mir: Wenn einer sich gut aufführt, wird er über Nichts zu -klagen haben. Fräulein Sygne schließt, nach ihren Beobachtungen seien,D e u t schl a n d s Hilfsquellen noch me i t o a v o n entfernt, erschöpft zu sein. Es herrsche kein Mangel an Lebensmitteln und auch nicht an Luxusartikeln. Eine englische Heldentat" auf dem Tanganyika-See. London, 8. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird gemeldet: Die nach dem Tanganyika-See entsandte Marineexpedition griff am 26. Dezember das bewaffnete Dampf l ch i f s „Kingani" an und zwang es nach einem zehn Minuten dauernden Gefecht, sich zu ergeben. Alle deut scheu Offiziere fielen. Das Schiff wurde, obwohl in sinkendem Zustande, an Land gebracht. Der Dauipfer „Kingani", den die Engländer auf dem Tan- ganyi-See angeblich zerstött haben, ist ein kleines Schis von 16 Meter Länge und 3,5 Meter Breite. Die Besatzung besteht im Frieden aus einem europäischen Maschinisten und einigen farbigen Bedienungsmannschaften. Von einer für. kriegerische Zwecke in Betracht kommenden Bewaffnung des Schiffchens kann schon wegen seiner Bauart tricht die Rede sein. Es diente früher an der ostasrikanischen Küste als Zollwachtschiff und wurde nach Kriegsausbruch in unzerlegtem Zustande mit der Bahn von Daressalam nach Udjidji auf den Tanganyika-See gebracht. Ein Um stand, der zeigt, um wie ein unbedetttetides Fahrzeug es sich handelt. Tort war er zusammen mit dem den Tanganyika seit 1900 befahrenden Dampfer „Hedwig von Wißmann", der am 22. November 1914 von den englischen Dampfern „Ceeil Rhodes" mtb "Govd News" zerstört wurde, beim Abtranspvtt des in Kas kalawe erbeuteten englischen Telegraphenmaterials beteiligt. - Auf welche Art den Englättdern die Zerstörung dieses Schiffes gelungen ist, steht noch nicht einwandfrei fest. Nach einer werteren Reutermeldung sollen die Engländer neue bewaffnete, besonders ausgerüstete Fahrzeuge mit einer Marines expedttion nach dem^ Tanganyika-See gesandt haben. Diese können dorthin entweder auf dem Wiege über den Zantbese-Schireffluß zum Njassa-See und von dort über Land oder über den Kongo und) mit der 1914 ferttg gewordenen Lukuga-Bahn gelangt sein. Es ist zu hoffen, daß unsere jetzt noch auf See befindlichen größeren! Dampfer diesen englischetl Fahrzeugen gewachsen sein werden Ans England. Berlin, 8. Fan. (Priv.-Del.) Die „B. Z. a. M." meldet aus Amsterdam: Eine Konferenz von Regie- rnngsvertretern aller englischen Kolonien ist nach London ernbernfen worden, um Stell'img zu nehmen, in welck)er Weise die Kolonien zukünftig ihre dem englischen Heere geleisteten Dienste noch erweitern können. Es soll festgestellt werden, wieviel Mannschaften, Mnnitton, Lebensmittel usw. die Kolonien im Höchstfälle für das englische Heer liefern können. Seit Anfang voriger Woche macht sich in England ein großer Ansturm auf die Standesämter bemerkbar. In London wirr den in den letzten Tagen über 2 5 00 Ehen geschlossen. Das bedeutet eine Zunahme von 30 bis 40 Prozent gegenüber normalen Zeiten. Zweifellos hängt dies mit dem Militärgesetz zusammen, nach welchem zuerst die Unverheirateten erngezogen werden sotten. gegen den Minmandauven unö die Mannschaft des „Bara- vvn geringer Bedeutung im Vergleich mit den Freveltaten^ Eine Prophezeiung Sasonows. London, 9. Jan. ^WTB. Nichtamtlich.) „Daily Chronic !e" gibt nach. dem New Yorker ,F>utlook" ein Interview seines Korrespondenten mit Sasonow wieder. Sasonow erklärte die Balkanwage als Nebensache. Der Krieg werde in Belgien und Lolen entschieden werden. Ein englisches Weißpapier über den Fall „Baralong". London, 8. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. Die englische Regierung hat ein Weiß Papi er über die Beschwerden der deutschen Regierung gegen die Besatzung des englischen Hilfskreuzers „Bara- loug" ausgegeben. Staatssekretär Grey sagt darin, die englische Regierung habe mit großer Genugtmmg, aber auch mit Erstaunen gesehen, daß Deutschland sich ernsthaft für die Grund- lagert der zivilisierten Kriegsführung einsetze und für diejenigen, welche sie mit Vorbedacht beiseite setzen, eine Bestrafung forderte. Der Vorfall, der die deutsche Regierung plötzlich daran erinnerte, daß es derarttge Grundlagen gebe, sei ia allerdings einer, bei welchem die Englärrder und nicht die Deutschen die Uebeltäter sein sollten: aber die englische Regierung nehme nicht an. daß beabsichtigt werde, das Gebret gerichtlicher Untersuchungen willkürlich zu beschränken. Es würde ungereimt sein, den „Bara- long"-Fall allein als Gegenstand der Untersuchung auszuwählen. Selbst wenn die Beschuldigungen der deutschen Regierung zugegeben würden, was die englische Regierung jedoch nicht tue, wäre die Lkw- klage bong" welche, von deutschen Offizieren zu Lande und zur See absichtlich gegenüber Kämpfern und Nichtkämpfern begangen worden seien. Grey erwähnt sodann drei Fälle, die sich in denselben! -tagen lme der „Baralong"-Fall ereigneten: 1. die Versenkung der „Ara b r c" durch ein deutsches Unterseeboot, welches ohne vorherige Warnung handelte und keinen Versuch machte, die Besatzung der „ürabic", die keinen Widerstand leistete, zu retten: 2. den ceutschen Torpedoboots^exstörer, der ein englisches Unter- seeboot an der dänischen Küste, wo es gestrandet war. entdeckt und, obgleich er es vorher nicht verfolgt, und obgleich es sich ins neutralen Gewässern befand und außerstande war, sich zu ver- terdigen, beschossen hätte: auch die Mannschaft des Unterseebootes iei ber dein Versuche, zu schwimmen, beschossen worden. Der dritte Vorfall spielte sich ungefähr 46 Stunden später ab. Der Dampfer „at u er wurde durch ein deutsches Unterseeboot angegriffen und versuchte nicht den geringsten Widerstand, um sich zu retten. Er wurde mrt Kartäffchen und- Gewehren beschossen, rvodurch ein Mann getötet und acht, darunter der Kapitän, schwer verletzt wurdem z^er unter Eid erstattete Bericht, worauf diese Mitteilungen gegründet seien, gebe keine Ursache an, welche diese rohe, kühlest Blutes begangene Missetat rechtfertiget! würde. . M britische Regierung sei der Ansicht, daß diese drei Fälle zusammen mrt dem „Baralong"-Fall vor einen unpartei- lschen Untersuchungsrat gebracht werden könnten, z. B. vor einen aus amerikanischen Marineoffizieren zusammengesetzten Ausschuß. Würde dieser Vorschlag an- genommen, so würde die englffchc Regierung alles tun, was in ihrer Macht liege, um die weitere Uutethuchung zu erleichtern und Athrütt zu tun, ivelche die Gerechtigkeit erfordere. Die bribi- sch-e Regierung eracht« es nicht für tuNwendig, «auf die Beschuldigung zu Liitivorten, daß sich die englische Flotte der Unmenschlichkett schuldig mache. Die letzten Statistiken erwiesen, daß 1150 deutsche Matrosen gerettet worden seien. Die deuffche Flotte könne Akord nicht schlagen, wahrscheinlich, weil sich ihr nicht die gleiche Gelegenheit biete. Aus Amerika. Washington. 8. Jan. MTB.'Nichtamtlich.,) Durch Funk- svruch von dem Berichterstatter des WTB. Im Senat bracht- D i ch c o ck eine Eiltschliehung ein, welche sich mit der Zurückweisung der ausländischen Störung amerikanischer Postsendungen aus hoher See beschäftigt. Die Entschließung fordert den Generalpostmeister auf, alle in seinem Besitz befindlichen Schriftstücke über diesen Gegenstmrd dem Senat vorzulegen. — Im Ne Präsentanten Hause griffen die Republikaner Staf- s o r d und C o o p e r aus Wisconsin den Republikaner Gardner aus Massachusetts lebhaft wegen seiner Rede an, in der er die Deutsch-Amerikaner und die deutsche Nation tadelte. Cooper, der zum offisschuß für auswärtige Angelegenheiten gehört, rief aus: „Tre Bemerkungen, die wir gehört häben, waren so heftig, als waren sie im englischeit Parlament getan worden." Äafford erklärte in einem erregten Zuruf: Gardner ist mehr Engländer als Amertkaner. Er tadelte ihn wegen der Natur seiner Bemerkungen, wahrend jedes Mitglied seine Worte sorgfälttg abwägen sollte. ~ C J-' Redner verteidigte entschieden die Deutsch-Amerikaner. Staf- sord ging insbesondere auf die Behauptung ein, die Deutsch- Amerikaner zerstörten amerikanische Munitionsfabriken mtt Goü> und Dynamit. Stafford sagte, die Anschuldigungen könnten nicht gegen acht Millionen Deuffch-Amerikaner dieses Landes gemacht werden. Ich bin nicht ein Anwalt der deutschen Sache, aber ich weiß, daß in meinen eigenen Bezttken Munttionssabriken, in deren Umgebung tausende Deutsch-Amerikaner wohnen, täglich ohne Unterbrechung im Betrieb sind. Die grundlose Anschuldigung, die ledes Mannes unwürdig ist, bringt mich in Erregung. Eine Beschwerdenote Amerikas an England. Washington, 6. Jan. (WTB. Nichtanillich.) DvL Regierung hat an Großbritannien eine Note gerichtet, in der Wer die von der britischen Behöiüte ausgeübte Zensur der Postsendungen von den Vereinigten Staaten nach neutralen Ländern Klage geführt wind AuSstandSunruhen in Amerika. New Dork, 8. Jan. (WTB. Nichtamtlich) Meldung des Reuterschen Bureaus: Während des Ausstandes in den Stahlwerken East Youngs Town steckten die Streikenden fed# Gruppen von Häusern in Brand und plünderten. Drei Personen wurden getötet und neunzehn verletzt. Um zu verhindern, daß die revoltterenden Arbeiter in den andern Stadttett gelangten, wurde die Brücke in Brand gesteckt. Aus der Umgegend herangezogene Truppen kamen am Sonnabend früh an. Die Arbeiter bemächttgten sich 500 Pfund Pulver, sprengten mehrere Gebäude und drohten die Wohnhäuser zu zerstören, hieraus stahlen sie Whisky und bettanken sich. Zahlreiche Verhaftungen wurden vor genommen. , Der Seekrieg. Zum Untergang der „Perfia". Washington, 8. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Staatsdepartement gibt bekannt, daß nach einer Mitteilung des amerikanischen Botschafters in Wien die österreichisch-ungarische Regierung bis zum 4. Januar keine Mitteilung über dert Untergärig der „Persia" besaß. * Cetinje, 7. Fan. (WTB. Nichtanttlich.) Meldung der l^ence Havas": Ein italienischer Dampfer aus Brindisi, mit mehreren hundert Tonnen Lebensmitteln und 425 montenegrinischen, aus Amerika konnnenden Rekruten ist gan^ nahe St. Giovanni di Medua auf eine Mine gestoßen. Das Schiff ist sofort gesunken. Zwei Mann sind umgekommen. _- _ __ ■ ■■i hm r Aus Stadt und Land. Gießen, 10. Januar 1916. Seid sparsamer! Das zweite Weihnachtssest liegt hinter uns. Die Erinnerung an das erste Weihnachtssest ist wieder wach geworden und damit die Erinnerung an eine Zeit, in der Viele, sehr Viele mit voller Berechtigung sorgenvoll in die Zukunft sahen. Denn damals war unsere Kriegsernährung rwch nicht in dem Maße sichergestellt wie heute. Inzwischen ist uns zur Gewißheit geworden, daß wir diesen Krieg auf )em Gebiete der Ernährung durchhalten können, wenn wir 'parsam sind, vom Brot angefangen bis zu allen übrigen Nahrungsmitteln. Es scheint aber fast, als ob man in weiten Kreisen dieses „wenn" vergessen hat. Wer im vorigen Jahr glaubte, daß der Kuchen aus den deutschen Häusern verschwinden würde, wer erwartet hat, daß mit den fleisch- osen Tagen der Fleischverbrauch wesentlich abnehmen werde, cheint sich geirrt zu haben. Wir haben es erlebt, daß die Zerbraucher massenhaft sich am Abend vor dem fleischlosen Tage mit Fleisch versorgten, und es gibt keine Konditorei, eine Bäckerei in den großen Städten, in der nicht Kuchen und süße Waren in den größten Mengen zum Verkaufe tünden. Die Verantwortung scheint auf den „Staa?^ und )ie „Polizei" abgewälzt zu sein und der Verbraucher vergißt, daß alle staatliche Regelung letzten Endes vergeblich ist, wenn er nicht selb st mit eisernem Willen uird iarker Opserwilligkeit das Seine beiträgt. Vielfach haben die Verbraucher vergessen, daß die Brotration, welche doch lediglich als oberste Verbrauchsarenze gedacht st, keineswegs für den Einzelnen die moralische Erlaubnis bedeutet, nun tatsächlich soviel Brot zu essen, lvic er auf die ittuttorte taufen tarnt. t«u.aüe, uhjü auf oteieut tüieuttu; uent Emzelnen ettte tJ^rtt zukommende Nahttungsmenge vom ,Dt ^~ ^tcht vergessen werden, daß das, Gebot freiwilliger Sparsamkeit und freiwilliger Beschränkung hierdurch durchaus nicht aufgehoben wird, sondern daß es nach wre vor vaterländische Pflicht des Einzelnen ist, nur so wenig Brot zu verbrauchen, wie es ihm irgend möglich ist, und mit strenger Selbstzucht Ersparnisse an seiner Brotkarte vorzunehmew Diese Pflicht muß heute von neuem betont und einge chärft werden Wenn w« uns an der Schwelle des neuen Jahre» fragen, was wir selbst getan haben, um den Aus- hnngerungsplan unserer Feinde zunichte zu machen, dann fassen: es muß anders werden, als in letzter A / r T-E^Etnslcht tut uns bitter not, derrn mit ihr steht viel, sehr vrel auf dem Sprele. * BizefÄdtveber der Reserve GHefeen, früher im Jnsanterie-Rcgi- letzt tm Lnfanterre-RegEnt 30, wurde die Hessische im^^^r^1915 ^^^' Gl,trne Kreuz erhielt er bereits ** Hessische Sammelwoche für Gold- 0-^16. Januar. In einem einzigen hessischen Ort wilden rn wenrgen Tagen nahezu 5000 Mk. Gold gesammelt. Das mag anregen, die Werbearbeit anfzunehmen. Atzten Zeit Gold vereinnahmt hat, mag es jetzt Umtauschen, der Allgemeinheit zum Nutzen, sich selbst nicht zum Schaden. ' ** Die Feier des 100jährigen Geburts- festes unserer verehrten Mitbürgerin Frl. Bertha von Grolman ist in schöner und würdiger Weise verlaufen. Wrr sind rn der Lage, hrerüber das Nachstehende mitzutcilen i ^>n nah und fern sind im ganzen etwa 60 Glückwunsch- schrerneil und v0 Telegramme eingetroffen. Hierunter seien ^E^ntlrch mrsgefuhrt.- ern Telegramm uns dem Zivilkabi- n^t ^zhrer Mchestat der Kaiserin, desgleichen ein per- svnlrches Ihrer Kgl. Hoheit der Gr oßhe rzo g inlL u ise von Baden, ern längeres Schreiber: der Kabinettsdrrek- tion^Sr. Kgl. Hohert des Großhierzogs von Hessen, ern Telegramm des Finanz Ministers .a. D. Dr. Gnauth aus Köln, des Ministers des Innern in Tarmstadt, des Provrnzraldirektors und des Landgerrchts- Prasrdenten von Oberhessen. Unter den vielen Ge- schenken srnd besonders hervorzuheben.- das Bild der GvoßherLvglrchen Familie mit eigenhändiger Unterschrift, ern wunderbarer Blumenkorb der Vaterstadt Gießen mit herzlichem Glückwunsch-Schreiben des O b e r b ü r g e r m e r -- Die Gesamtsamrlie war mit einer künstlerischen Gluckwunsc^Adresse mit 81 Unterschriften vertreten. Pfarrer ^chwabe hieltam VormittagkbeiUebergabe einer Blumen- ergreifende Ansprache, nachdern der Knabenchor ^ ^arkus-Gemcrnde die Jubilarin durch einen schönen Ltedeniorttag geehrt hatte. Dairk dem sreundlrchen Entgegenkommen des hiesigen Gesellschaftsvereins, der eben. Mls einen Mumenkorb überreichen ließ, konnte das Fest- engeren Familienkreis in dessen traulichen Räumen stattftnden, erne Errnnerung insofern, als das Klubgebäude lÄ^ä X cv Grolmanschen Familie gestanden hat und tue Äubrlarrn rn ihrer Jugendzeit manche frohe Sturze hatte, ^re selbst nahm in benrerkenswerter Gerstessrrsche an allen Ehrungen und Veranstaltungen leb- hasten Anteil ergrrff wiederholt das Wort und dankte in Archer Werse für dre vielen chr erwiesenen Aufmerksam- Geltung^ch ^ fQm toW ** r ^ artet Wahlsprrlch zur Genieße, was dir Gott beschieden, Entbehre gern, was du nicht hast, Ern jeder Mensch hat seinen Frieden, Ern jeder Mensch w feine cwf Öattöei&u m iu e t u \itut den Gesichtspunkt tn den r b * a i öor allem darauf mrkommt, das w rr 1 s ch a s t l r ch e Le b e n r m G a u g e zu erhalten, damit Betrieben tätige Personal an Angestellten und Arbeitern mrt angemessenem Entgelt weiterbeschäftigt und ^ ^ o^gu-ng der Bevölkerung sichcrgestellt wird. Auch dem Braugewerbe, das mit zahlreichen anderen Gewerbs- zwergen zusammenhängt, darf daher das Weitcrbestvhen nrcyt unmoglrch gemacht oder in unbilliger Weise erschwert wre auch die Bevölkerung beanspruchen kann, daß ^k"^^^^6^isses keine wesentliche Verschlechterung erMrt. Die Konferenz weist ferner daraus hin, daß das Bier nrcht zu den Gegenständen des notwendigen Lebensbedarfs gehört, so daß eine Einschränkung des Verbrauchs k^ern schweres Opfer für die Bevölkerung bedeutet ^zni Gegenteil rst es wünschenswert, daß eine gewisse Ein- > i.chrMr.kung ernttrtt, um die nur noch zur Verfügung stehende .beschrankte Menge Bier auf uröglichst lange Zeit zu ver- terien. Dies liegt namentlich auch im Interesse der Gastwirte Dre Handelskammer:: haben auch aus dem ihnen vorgelegten Material den bestimmten Eindruck gewonnen, daß dre bisher vorgenommene Erhöhung der Preise um im ganzen 10 Mk. den gesteigerten Erzeugungskosten nicht uur entspricht, sondern hinter den Mehrkosten zurück- blerbt. Hieran wird nichts durch die Tatsache geändert, ba l .manche Brauereien infolge früherer Abschreibungen .früherer Erzeugungskosten noch eine verhältnismänra befriedigende Dividende für das abgelaufene Jahr ver teilen konnten. Die Vertreterkonferenz hält daher die Bemängelung der bisher eingetretenen Preiserhöhung nicht für begründet." Landkreis Gießen. ® ule cf, 10. Jan. Der Sohn des früheren Gastwirts R u h l, der schon seit Anfang des Krieges im Felde steht wurde zum Leutnant befördert. Er rückte nach Frankreich aus und steht fetzt m Rußland. ~ .. # Langd, io. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Hubuer rm Infanterie-Regiment 115. Kreis Büdingen. m- Ntdda. 10. Jan. Am 24. Dezember 1915 wurde dem Vizefeldwebel R. Koch, Landwehr-Regiment Nr. 116, das Eiserne Kreuz verliehen. ' Vonhausen, 10. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der Vetermar T r a u m ü l l e r. Kreis Lauterbach. ... Freiensteinau, 10. Jan. Zum Leutnant d. Res. befördert wurde der Schulyerwalter Otto Bopf. Kreis Friedberg. # F r i e dberg, 10. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielten die rt r ~ viiitiuc ^. 1 -euz eryienen otc Leutnants Kleb e r a e r nn Landwehr-Jnf.-Regt. 9 und B e ch st e i n Das Eiserne Kreuz erhielt der Offizier - Stell> Ein jeder Mensch hat seine Lust. Stadttheater. Aus dem Stadtthenterbureauwird uns rnrtgeterlt: Auf das morgige Gastspiel des Frankfurter j£h ater§ Schönherrs Schauspiel „Der Weibs- ^ufel ser nochmals ganz ausdrücklich hingewresen. Das r .r. n ? gt mtt drei hervorragenden auch den Dialekt beherrschenden Künstlern eine Auffichrung, die von % e \ ] n als hervorragend be^ichnet worden ist, so sollte kern Freund der modernen Literatur sich diese Gelegenheit entgehen lassen, das vielumsttittene Werk kennen zu lernen. Es ser daran erinnert, daß das Neue Theater mit ** Stenographen-Gesellschaft „Gabels bi.7-- ^ ?• § aituar hielt die Stenvgruphen-Gesellschaft Ga- ^L^'rnihrem Vereinslokal „Z^GambrürL"^ blt or^Eche Hauptversammlung ab. Aus dem durch s zwecken Schriftführer erstatteten Jahresbericht ging hervor vaü G^^^^^atröert mr abgelauwnen Veremsjaln' red*? rege die m erfreulicher Werse auf 260 erhöht hat Der im stehenden Mitglieder wurde fast alle 6 Wochen durch Ueber- smbung von LEsgabm q-dacht. In dm V°rZmd Erd«,^ Pvlizeik.-Asp. Mex. Karnbach 2 Nnr- an I ZchrifMh^a »nhn L-ß' SchnstMrer Bure-mneHilfc Pfrte&r Wilh. Peppl?r, Äüchcr- <>f. Zeitungswart Frb Lina Brasch. Albb?d ^ ® rat > e fiuä und Unteroffj. Gg' btUI Die heffischen Han- 6 W m haben auf ihrer Bertreterkonferenz am ^dlo M der Frage der Bierpreiserhahuna mit „Stimme der Handelskammer Bingen, die Stellungnahme zur Keuniuis der Großherzoq- lichen Regierung gebracht hatte, folgende Erklärung cmgenommeir: „Die Bertreterk onferenz der hessischen im Laudwehr-Jns.-Regt. 81. Klein-Karben, 10. Jan Lehrer Klein im Jnf.-9ieqt. 221. » Nieder-Wöllstadt. 10. Jan. Der Vertreter Bausch wurde zum Leutnant befördert. Starkenburg und Rheinhesscn. ch. B ln ge ». 10. Jan. Der 10 Jahre alle Schüler Ernst Rlf’l ? 0ft "o beä Dmilahners PH. Okenloch, bekam nach Schlutz des UMernchls vor dein Tore des Schulhofes eine Ser, lähmung. Das Kind starb knr, darnach. v 6 Hessen-Nassau. „ = &.ranf f urt a. M., 10. Jan. Bei regem Besuch ans allen Teilen des Reiches hielt die Gevlogische Per einignna für Deutschland unter dem Vorsitz von Profesior Dr. eittnmcnu (Bonn) ihrediesjährigeAmpi- »eriammlung ab. An den Berhandlungen nayni auch, lebhaft von all»i Setten begrüßt, der soeben aus 1-.4jähriger englischer Gesangeuschaft zurüchgekchrte .Professor Gurt ch Hamburg) teil. Aus dem Jahresbericht ist in erster Linie die Mitteilung von der Geologie im Kriegsdienst von besonderem Interesse. Die Geologie leistete bet der Anlage von Wasicrleitnngen, Befestigungen. Schützengräben vielfach hervorragende Dienste. Andererseits gewann mau bei Sprengungen und Grabungen wertvolle geologische Aufschluss« und machte dabei reiche Funde, die teilweise im hiefigen Senckenberg-Miiseum ausgestellt waren Die im Felde tätigen Geologen hielten hier ebenfalls eine stark |besuchte Krtegsgeologische Tagung ab. ES sprack>en sodann Dr. Klnpfel (Metz) über „Die Sedimente der Mach, een im Lothringer Jura", Geheimrat St ein mann (Bonn) über „Das Callovien in Lothringen", Dr. Hüffner (Marburg) über „Das Devon des Bosporus", Geheimrat ötetnmann (Bonn) über „Die Bedeutung des pazisisäten Ozeans für dre Erdgeschichte". Bergrat S cho t t l e r'(Tarni- stadt) über neue Funde von trachytischen Bims- - be ^ &riet,Berg, Hungen und «chw alherm rn Oberhessen und Dr. Vietor (Marburg) über den „Kohleiiguarzit der uiitercn Lahn der Mosel und der Eifel" Zum Vorsitzenden der Vereinigung wurde für den verstorbeueu Geheimrat Lepsius (Darmstadt) Ge heimrat Stein manu (Bonn) gewählt, neu tu den Vor ist^n nach wenigen stuiioon fernen Gerft anfgab. siwer Enkel stbärstm" Cannes wollten Messer ans dem Schleifstein ^iner ba»ou geriet tn das Kammrad, nwdnrch rhm^drer Finger LbgequekschL wurden. ^ 1 ^ e ’ 1 & 11 r g , 10. 3an. Gleich dem Kreise Bredenkovi hat auch unser Krerstaa eiue Beihilfe für den Kreis Swllu^öuen von 10 000 Mk. beschlosseir. — Die KreiSstcuer für ktJilJrJif V °h 7 ÖU b Prozent erhöht werden, um dcu Aussall au wurde!» ^'^lieder des Kreis-Aus chufses »Nb Sabtitaiü SB. r n^h h^rfr Q ^ ^0. Jan. Der Firma Friedrich ^ ^uhr) wurde unter dem .camen „Bergwerk Scheu das B e r g w c r k se i a c u t u m ur dem rn den Gemeinden Allendorf, Berghausen und Kcrtzen- ^ das einen Flächeninhalt v7n N'Eganer?« veNsihen^ W ' ® eminnun 9 »°rk°mmender Vermischtes. • m tc 0 «» Eisenbahnunglück. -P ci |) q u , 8. Jan. (Privattelearamm.) Der Donfkiitk'r^, e n t g ! e i st e gestern abend zwischen Neust ist und P,ennina- der aus dem Rottal komme.ide^L o t a l z u g und fül bie Zhi hm ab. Der Tamnr war durch das anhaltendk Regenmeiter untersvult worden. Der Lokomotiviübre^ tötet, sechs Reifende schwer, zehn leichter verletzt. ^ * _ Ein Raubmord. §3 ’r f ä„ 4 ä rooSenj ber Tat verdächtiger Mitarbeiter ist verhafte, Amtttchxr Wetterbericht. cffenilichcr Wetterdienst, Gießen Wvl^EsMen^n^-sten^am Dienstag, den lf. Jan. 1916: letzte Nachrichten. Das englische Schlachtschiff Edward VH gesunken. London, 9. Jan. (WTB. Nichtamtlich) Amtliche Das «chlachtschiff ..Edward VII." ist auf eine Mlne gestoßen und mußte wegen des hohe» Seeganges auf- icgeben werden. Es ank bald darauf D e Msatzuna tannie das Schiff rechtzeitig verlassen.^^Verlnste^^ an ^^Menschenlebe, zu beklagen. Nur zwei Mann sind verletzt I 7 sm 0 £ ä: > tte ^ne Wasserverdrängung von 17 800 Tonnen, lief 1903 vom Stapel uräf hatte 820 Männ Besatzung. Dre Bestückung bestand aus vier 30 5-F^t Gesthützem' """ 15 '2‘ mb ie ätDÖIf 7 ' 6 “ «* SÄ,' stand ivahltc man Prof. Gurrch (Hamburg). Wr die Vor- staudsmitglreder Bros. Molenaraaf (Delft) und Pro^ ,e sor Ter nter (Paris) wählte L>ie Versammlung die Pro- sesforen Becke (Wreu) und von Lozzy (Budapest) in deu <>orstcrnD. Eirch!Hain, 10. Jau Nachdem vor ciniaer ^jeck der Osstzrerstellvevtreter Engelhard Kießelbach die Württemberg:- «Lckberne Verd:enstmeda:lle und das Eiserne Kreuz erhielt bat nunmehr auch der Gefreite Ferdinand Kießelbach das Eiserne Kw:z erhalten. Berdes sind Söhne des Oberpostassistenten a D Deßclbach Iftcv Außerdem wurden auch mit dein Eisernen Kreuze ausgezeichnet Musketter Lecher aus Emsdorf und Unteroffizier Lehrer Fickert aus Allendorf- ' . .. Wm- Zimmers rode, 10. Jan. Ick: nahen Walters- bruck stufte der schon betagte Gutsbesitzer Reis von der Lmter und fiel so unglücklich auf den Scheunenboden, daß er sich erne schwere Kopfverletzung zuzog und ins o l ged esse n Die Siegesfreude über die Räumung Gallipolis L 3™- Die Nachricht von der voll, standrgen Aufgabe der Dardanellenfront durch den §^5^ ^rn^te stch heute früh mck größter Schnelliakeck ^ U ^ tfiabt Es. herrscht unbeschreibliche F^ m Äaggenschmuck. Die Meldung hiesige ^volkeruug ganz überraschend, obwohl ruchtwepe bereits verlautete, dre Vertteibung des Feindes von bemnä ^ t erfolgen. — In allen Teilen der h^ute große Siegesfeiern veranstaltet. In den f n7ur ^ €11 ^ube nachmittag Feiern abgehalten ^,:e Schüler durchyogen unter Führung der Lehrer fmamb mit Befond^s mterei'sant war der Umzug der Schüler Stambuls, d:e große Freudenkundgebungen vor den: b€m Huterrichtsmünsterium veranstalteten ? tra ^ en Wur ^ en am Nachmittag von singenden Manifestanten mck Fahnen imd orientalischen Pauken durchzvgm Gegen Mender^ahlten die Minaretts aller Ntoscheen i^ Glanz c ^machen Lampenkranzes. Tie öffentlichenGebch^ L. Hauptstadt und viele Privathäuser sind illuminiett. or c. ^ Rückzug aus Saloniki? ^ IS o ü m ^0- ^ an - Der englische Kriegs rat hat sich nach Londoner Mitteilungen mit der Frage beschäftiat ob es Nicht . ratsam lei, die Saloniki-Expedition aufzugeben. 'Die all- gemeine Stimmung war dabei für die Aufgabe. Doch konnte fern w^ n?crtrai ' bcr die Frage dem Kriegsrat der Verbüßten rn Paris vorgelegt werden muß. Man glaubt gleichfalls fern Interesse an der Fortsetzung fPÄ ltlan sobald England sich eiitschließt, seine Trup^ anderweitig zu verwenden, dürfte die Entscherdung sehr bald fallen. Die verhafteten Konsuln nicht freigelassen. Jmr Die in Saloniki verhafteten Kou suln ^ftnden sich :n Toulon nach wie vor in der Ge fangenschaftt Der „Pettt Parisien" dementterl ausdrücklicb me Nachricht, daß s:e freigelassen Werder: sollen. Blutige Zusammenstöße in Irland. Amsterdam 10. Jam Tie „Times" meldet, daß es in Caridemvre m der Grastckmft T v r o n zu blutigen Zusammen stoßen zwischen irischen Truppen kam. 50 bewaffnete Gendarmen wurden schließlich herbeigeholt und schritten ein C- tarn zu erner regelrechten Schlacht in der Nähe eines Schulhauses ^L-ber Gruppen kämpfte unter Hochrufen auf Kaiser Wilhelm. Als die Ruhe tmederhergestellt war. war das Schulhaus eine Rinne, (^ie Grafschaft Tyron liegt in Ulster. Sie hat eine katho- Me und eine evangelychc Bevölkerung, die bekanntlich Mitläufer Englands smd und unter Carsons Einfluß stehen. Dies - bc- merkt die „Bossische Zeitung" — sagt genacg. Sosthssctiuls yRealklaffen, uerbunden mit Porlcftule, erteilt einldhrigenzeugnis. , M s S j Edel-Nährstoff für NERVEN und BLUT sind Henra-Lecithin-Perlen m konzentrierter, wohlschmeckender Form. Idealstes Kräftigungsmittel in der Kriegs-Rekonvaleszenz. [ 3 i 2 ss pS 8 ÄÄ r u 0n, u le ,°'i ner staatlichen Untersuchungsstation. Neura- Woh1S^hm^T2c tff ?w luclU, o 0nderllgeg ? ssenu ' weß ‘ enihres aromatischen, genommen a \?n selbst voi J Personen mit verwöhntem Geschmack gern An R^nlAoi^ 1 U pachte Wortzeichen „IVEIJRA“ und den hohen Gehalt au Keinlecithm ca. V 6 (iramm 95 0 / 0 tg«»B Keinleelthtra pro Perle. Erhältlich Id Apotheken in Schachteln zn Mk. 2.59, 4.80, 7.—. 12.-. Ällg. Deulscfi. Fraoenvereio OrtSanippe Gießen. Auskunftffelle für Zrauenberufe. fZ-rauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe im alten Rathaus. Marktplatz 14. Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr. Fluß- u. Seefische I. M. Schulhof r-U!vboll na. - Prompter «erlaub nach auswärts, l" A»-^Schweizr-r Stickereien empfiehlt preiswert ntiir OflraiotRdt. Zimmerotr 3 'mm?*. Todes-Anzeige. Gestern verschied nach langem, schwerem Leiden meine liebe, gute Gattin, unsere teure Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Christine Babel im 42. Lebensjahre. Der tieftrauernde Gatte: Ludwig Babel and Kinder. "Watzenborn, Giessen, den 10. Januar 1916. Die Beerdigung findet Dienstag, den 11. Januar, nachmittags 3 Uhr, in Watzenborn statt. 515 . Rinn Gießener Konzert-Verein Sonntaf, den 16. Januar 1916, abends 5‘/i Uhr in der neuen Aula: Frau Hermine Bosetti Kgl. bayrische Kammersängerin aus München Herr Joseph Szigetä aus Budapest (Violine) Am Kla vier: Herr Professor Trautmann fioloratnr-Arien und Lieder (für Sopran) von Mozart, Schubert, Schumann, Hugo Wolf. Vlollnwerke von Tartinl, Sinding, Goldmark, Kreisler, Qobay. Der Bechsteinflügel ist aus dem Hofpianofortel ager von Wilh. Rudolph Eintrittskarten: 1. Platz 3 Mk.. 2. Platz 2 Mk., 3. Platz 1 Mk., 4 Platz 50 Pfg. sämtlich numeriert, Studentenkarten 75 Pfg., Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pkg.' sind in der Musikalienhandlung von Ernst Oha liier, Telephon 671, und abends an der Kasse zu haben. Der Debef^bnß kaut KriegswobHabrtszwsülfen zugute. Oellnnng des Saales 4 3 A Ohr. Das nächste Konzert: Wendling-Quartett aus Stuttgart ' - - - 307D findet am Sonntag, den 0. Februar statt. Vermietungen | 6 Zimmer | Kt * 1 i 6-Z.-^>ohn., Gas, el Licht, reicht. Zub., Garlen- ant., Bleichvl. u. gr. Trockenb. z. 1.4. z. verm. Blcichstr. 32. ö Zimmer Schöne, neu hergerichtete 5-Zimmerwobnuug, Part., ver 1. Mai, evtl. 1. April zu vermieten. Bleichste. 28 1 Ecke Ludwigstrabe. 3 Sed. S-Sim.-Wohn., Gas, Bad. Elektr. u. Zubeh., p. 1. Zlvril 1916 od. fr. z. nerm. Näh. Bahn bofitr., EckeWoUseng. 271. M Ludwigftraße 4 im 2. Stock schöne, geräumige K-Zimmer-Wobnuug mit allem Zubehör zum 1. Avril oder später zu vermieten. W. Nitschkowski, Buchdruckerei. 1287 Kaiser-Allee 11 schöne S.Zimmerwobnung. Gas, elektr. Licht, mit reicht. Zubeh., der Neuzeit entspr., wegzugshalber zu verm. 1296 Schiffenberger Weg 12 pt. 6 Zimmer, Veranda, Gas Gartenanteil, Bleichpl., zum 1. April 1916 zu vermieten. Näheres Louis Beil, 3081 Kaiser-Allee 14 5 /io I 4 Zimmer 4-ZlMmer-Wobn. m. Zb. u.Gartenant.zu verm.Besicht. 12—2 Uhr. Näher. Walltor- ftrafte75vart. Das.sind auch Lagerräume zu verm. 1291 | Verschiedene | Parterre und II. Stock Frankfurter Strafte 25, für sofort oder später beziehbar, zu verm. Schöne Wohnungen m. allem Zubehör. Näber im Hause und durch L. Altboff, Walltorstr. 16, Tel. 230. >8 Kl. Mansardeu-Wohn. per 1. Avril an kl. Familie z. vm. 111 Frankfurter Strafte 11. I Mo bl. Zimmer | Hübsch möbl. Zimmer mit sep. Eingang zu vermieten. Schulttr. 1111. 07046 07035] Zimmer mit 2 Betten zu verm. Babnliosstr. 12III. 07028] Schlafstelle zu verm. Steinstrafte 23 I., Hinterh. MüWiWE für den Vertrieb eines gef. pefch. Avvarates, der von sedem Telephon-Inhaber gekauft wird. Schriftliche Angebote unter 310 an den Giehener Anzeiger erbeten. foiitaffcäSÄ sofort gesucht. 305 Aorten Bäne 6. Für einige Monate wird zur Beschleunigung von Äb- schluharbetten eine Schreibhilfe gesuchtwelcheeineguteHand- schrifr hat und zuverlässig zu rechnen und überhaupt gewissenhaft zu arbeit. gewohnt sein muh. Bewerber, auch geeignete Kriegsbeschädigte, wollen ihre schriftl. Gesuche unt. 282 an die Geschäftsstelle d. Gieh. Anzeigers einreichen. WWMMW-MHW Für die Bearbeitung von 15-Zcntimeter-Preftstabl- Granaten wird ein durchaus erfahren., energischer Jreher-Meißer bei gutem Monatsgehalt und Umsatz-Provision zu sofortigem Eintritt 127188 gesucht. Angebote an Hartman» LHelfrich, Frankfurt a.M. Wärter zum baldigen Eintritt gesucht. 450 Mk. im Fahr bei freier Station und Dienstkleidung. Lohn jährlich steigend um 50 Mk., nach 6 Jahren Dienst- vrämie von 1000 Mk. Versorgungsberechtigte Kriegsteilnehmer bevorzugt. I25D Gr. Direktion der Landes- Heil-mPftegeanstaltGiehen Ein braves, williges wird sofort gesucht. 1254 Frau R. Meiftner, Nidda. Ein Dienstmädchen zum 15. Januar gesucht. 809 CaI6 KIttüer, Bahnhosstr. 51. Tücht. Verkäuferin sucht ab I.Apr. anderw. Stell., am liebsten Kolontaiwgefch. Schriftl. Angeb. unt. 07053 an den Giehen. Anzeiger erb. Fräulein welches die Handelsschule besucht hat, sucht Stellung. L-chrtstl. Angebote unt. 07057 an d. Giehener Anzeiger erb. das flott rechnen, stenogravbieren und eine gute Handschrift besitzt, sucht Stelle auf Kon or. Schriftl. Angebote unt. 07054 an d. Giehener Anzeiger erb. Best. Mädcheu. kath., w. koch., näh. u. a.Hausarb. versi., s.St. t.ruh.Hause a.Stütze. Schrftt. Ang. u. 07058 a. d. Gieh. Anz. Sauberes Mädchen sucht Lausstelle. Näheres Kreuz- Vlatz 6, 3. Stock. 107060 WkßkiinVMa!!. Ein Mann, gesetzt. Alters, mllitärfrei, für sofort gesucht. Im Badefach tätig gewesen, bevorzugt. 1304 ! Arbeiter gesucht. Koblen Handlung Eduard Klinkel. 1316 Junger, sauberer u. ehrlich. Hausbursche für sofort gesucht. 313 Willi. Mosner, Seltersweg63. Lehrstelle ist in einem hiesigen Drogengeschäft zu besetzen. Schriftl. Angebote unter 185 an den Giehener Anzeiger erbeten. Gesucht für sofort tüchtige. äuuerläffiae [311 Waschfrau ins Säuglingsheim. Ein besseres Atteiumädchen das etwas kochen kann, nach Frankfurt zu zwei Damen gesucht. Vorzustellen im Hotel Groftherzog. [258 Verkaufe 2 braune, reinrassige 1300 AMuilllc (läiUK&eii) 6 Wochen alt, billig zu verk. Wieseck. Weg 19,Gärtnerei. Sovba zu verkaufen. Dammstr. 52 I. Groftcr Dauerbrandofen billig abzuaeben. 301 _Marktstrafte 29. MMM Bekanntmachung. Heu und Stroh werden zu den jeweiligen Tages- bezw. Höchstpreisen ab Verladestation in jeder Menge gekauft. Angebote zu richten an Königliches Proviantamt __Hanau. (297 D Gebr. Sitz Liege-Kinderwagen gesucht. Schriftl. Angebote mit Preis unter 07062 au den Giehen. Anzeiger erb. kill tilchtülks Milchen für Metzgerei und Gastwirtschaft aufs Land gesucht. Näh. zu erfrag, in d. Geschäftsstelle des Giehener Anzeigers. [294 • 706fl ] Grüudl. Unterricht im Maschinenschreiben erteilt gebildete Dame. Näheres bei Heinrich Roll, Mäusburg 7. Wegen Vergebung von vuchbinderarbeit wolle man Angebote einreichen unter 157 ievtl. könnte auch ein militärsreier vuchbindergehilse eingestellt werden) an den Giehener Anzeiger. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode unserer unvergeßlichen EüsabchIlidttthlli sagen wir allen, insbesondere Herrn Pfarrer Hartmann für die trostreichen Worte am Grabe, herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Alten-Buseck, den 9. Januar 1916. 306 Statt Karten Minna Fischbach. Ludwig Schock Verlobte Giessen z. Zt. im Felde Versteigerung. Dienstag, den 1 l.d.M., nachlN. I'/M, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Bar- fi ()|j g i|e gigareUen. Versteigerung bestimmt. 278 Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. UK 7 -SM.-E RahnbofZtr. 34 » Glessen • Bahnhofstr. 34 1 1 J 1 11 n n m m i II11 [ 1111111 m i 11 11 m 1111 J 1 111 i'i 1 Th iTn 1 HI [ i j I 77 i i IIIJ1 11 J11 1 iTi'l 111 111 1 111 Heute zum letzten Male: Der Kampf ums Leben Prachtvoll koloriert. Sensationskunstfilm in 4 Akten Oie Husr>eissei* Humoristische Skizze Die neuesten Uri 3 g-sbar lebte der Eiko-Woche 61 Filmaktualität Der Spielteufel Drama aus dem Leben Einlagen Militär Feldvabtl abwärts zahlt wer die Hälft«. ktags [302a Achtung! Für Schuhmacher! Milikärsohllederstanz.p. Ztr. ML 75.— Miiitärsoblleder- u. Bachestanz, klein . „ „ „ 25.— Braune u. schwarze Oberlederabsälle, für Riester.„ * „ 40.— Proben von 10 Pfund an versendet nur unL Nachnahme LeQ^ordkelnier,Nürnberg,Blumenthalstr.4 Spezialität: Alle Sorten Lederabfälle. 166D Ausverkauf KAUFHAUS KATZ 14 Baknkofstrasse 14 14 Balinhofstrasse 14 Verkaufe rend dieser wäh- Zeit Reste, Partie-Posten, Reise-Master zu staunend billigen Preisen Vorräte in Weisswaren, Stickereien, Handarbeiten, Wäsche, Woll waren sind aus der billigsten Zeit und werden ohne Rücksicht riesig billig verkauft. 299a Jeder Löser dieses Kehns erhält von uns nmfiiAnfiit das zeitgemäße, in jede Familie umnuusii passende und packende Bild ■? „Des Kriegers Abschied“. Mehr als 5000 la. Anerkennungsschreiben über dieses Bild wurden uns bisher eingesandt. ■■ Das Bild ist in Kupfertiefdruck ausgeführt, hat eine Blattgröße von ca. 50x60 cm und stellt einen sehr schönen Wandschmuck für jedes Heim dar. Dieses Bild erhalten unter Ersatz der geringen Versandkosten nur die Löser des Rebus umsonst. Sie können ohne jede Terpflichtung Ihre Lösung an uns einschicken; dieselbe muß uns sofort in genügend frankiertem Kuvert unter Angabe Ihrer vollständigen Adresse zugesandt werden. Es wird Ihnen alsdann unter Drucksache im Briefumschlag mitgeteilt, ob Ihre Lösung richtig ist. Rückporto für diese Auskunft ist der Lösung beizufügen. Schreiben Sie an den 1303 Verlag für Wort und Bild, Dortmund Nr. 251, Industriehaus. Zm Flechten n.Revariercn von Stühlen empsiehlt sich Emil Hertrich, Schreiner u. Packer, Sandgasse 19. [07006 O7o6»j Sonntag aold. Glieder- arinbaud (Erbstück» i. d.Stadt verl. Geg. höbe Belobnuna abzugeben am Polizeiamt. (Jubiläums-Zwei- 'QlU|Ujt marckstück,Andenk.>, auf dem Wege Goetbestrahe —Läwengasse—Mühlstrahe— Fnhweg nach Gleiberg am Sonmagnachmittag verloren Gegen Belohnung abzugeben 1,7061 Goetbestr.48 I Seitenb. Weihweine . . p. Fl. M. 1.20 Süh-Rotweine „ „ 1.80 emps. C.Eultn, Kaiser-Allee18. (07019) Zur Saison empfehle mein Lager in 21a Schlittschuhen und Rodelschlitten in bester Ausführung ===== zu bekannt billigen Preisen ===== ar* Borrmann Aeustadt 11 — Eisenhandlung — Tel. 165 §tadt-Theater Dienstag, 11. Jan. 1916, abends 8 Uhr: 2«0 Außer Abonnement! Erhöhte Preise! Gastspiel des Neuen Theaters Der Weibsteufel Drama in 5 Akten von Karl Schönherr Ende 10V 2 Nhr. Soldaten vom Feldwebel abwärts zahlen bei allen Vorstellungen iauner bei BolküvoritellungenlaufL und L^Sperrsitz nur halbe Preise