Jahrgang 
24 (1829)
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erſtern; es kann alſo nicht fehlen, daß die Durchſchnitts⸗ preiſe jetzt bedeutend tiefer ſtehen, als in dem vorigen Quartale, in welchem nur alter Weitzen, der in ſei⸗ ner Qualitaͤt beſſer und ziemlich gleichartig war, zu Markte kam. Einzelne Verkaͤufe in tadelloſer neuer Waare werden ſowohl in England als auch hier eben ſo hoch und noch hoͤher gemacht, als am Ende des vorigen Quartals. Ueberdem aber iſt es auch eine in jedem Jahre wiederkehrende Erſcheinung, daß kurz vor oder kurz nach der Ernte, wenn dieſe nicht augenfaͤl⸗ lig ganz ſchlecht ausgefallen iſt, die Getreidepreiſe et⸗ was weichen. Beruͤckſichtigt man in Bezug auf den Getreidehandel die allgemein obwaltenden Umſtaͤnde, ſo muͤſſen wir, wenn wir in unſern Schluͤſſen, deren Vorderſaͤtze in den Nachrichten uͤber die Ernte begruͤn⸗ det ſind, konſequent ſeyn wollen, unſere fruͤher aus⸗ geſprochene Meinung, daß das Getreide auf ſeine fruͤ⸗ heren Preiſe zuruͤckkommt, ja ſogar. etwas ſteigen muͤſſe, auch jetzt noch behaupten. Vor allen Dingen ſcheint hier eine Vergleichung der Preiſe in den Jahren 1828 und 1829, kurz vor und kurz nach der Ernte, etwa vom 8ten Juli bis 7ten Oktober, intereſſant zu ſeyn. Fuͤr England, als dasjenige Land, welches uns hinſichtlich des Getreidehandels bis jetzt immer noch das wichtigſte iſt, ergiebt ſich folgende Tabelle:

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