Jahrgang 
1 (1817)
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gehabt. Was die wenigen Verkaͤufer forderten, mußten die haͤufigen Kaͤufer bezahlen. Man kann dieſer Thierart einen 75 bis 100 p. C. hoͤheren Preis beilegen als im vorigen Jahre.

Das fette Vieh iſt noch immer eine ſehr theure Waare, ohnerachtet die Fett⸗Weiden das ihrige gethan haben, fette Ochſen und Haͤmmel zu lieſern. In unſeren bedeutendern Staͤdten koſtet jetzt das Pf. Rindfleiſch 3 Gr. 6 Pf.; Kalbfleiſch 2 Gr. 8 Pf.; Schweinefleiſch 3 Gr. 10 Pf; Ham⸗ melfleiſch 2 G. 10 Pf. Schwelneſchmalz 3 Gr. Butter 9 Gr. bis 9 Gr. 4 Pf. Beim Verkaufe des fetten Viehes will der Verkaͤufer fuͤr die 100 Pf. fetten Ochſen 16, 17 Rthlr.; fuͤr Pf. fettes Schwein 1 Rthlr. haben.

Dieſe eminenten Preiſe werden wahrſcheinlich ſo lange beſtehen wie die Geireidepreiſe ihre jetzige Hoͤhe behalten.

Die Preiſe aller Fruchtarten ſind fuͤr dieſe Jahrszeit ſehr hoch. Der Weizen koſtet à Himpte 2 Rthlr. bis 2 Rthlr. 4 Gr; der Roggen 1 ½ bis 2 Rthlr; die Gerſte 13 bis 12½ Rehlr; der Hafer 14 bis 16 Gr; die Erbſen 2 bis Rthlr; Bohnen 13 bis 1 ½ Rthlr. Kartoffeln 10 bis 12 Gr. Win⸗ terruͤbſaamen koſtete bei ſeiner Ernbte 13 hoͤch⸗ ſtens 2 Rthlr; jetzt 2 ½ bis 22 Rthlr. Der Som⸗ meruͤbſaame, deſſen Erndte ohnerachtet ſeiner un⸗

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