wenn nicht eingetretenes ſtarkes Froſtwetter im
Stalle zu behalten geboͤte, und die Schaͤfereien haben noch jetzt ziemliche Nahrung auf den Wei⸗ den.— So auch die Schweine, zumal da wo ſie Eichen- und Buͤchenwaldungen haben, welche etwas ſogenannte Faſelmaſt gewaͤhren.
Unſern Stroh⸗ und Fouragevorraͤthen kommt dies ungemein zu ſtatten, die ſonſt 44 vorzuͤglich die Erſtern— bei einer ſo fruͤhen Aufſtallung des Viehes, als im vorigen Jahre noͤthig war— ſich bald erſchoͤpft haben wuͤrden.
In der Harzgegend verbreitete ſich im Auguſt
eine boͤſe Krankheit uͤber Hornvieh, Schweine und
Schaafe, naͤmlich eine Laͤhmung in den untern Fußgelenken und ein Anſchwellen des Halſes. Die Krankheit iſt auſteckend, jedoch bei gehoͤriger ſorg⸗ faͤltiger Pflege des Viehes nicht toͤdtlich geweſen. Die Preiſe des Viehes ſind ſelbſt da, wo ſonſt ein großer Ueberfluß daran iſt— unehoͤrt hoch. Kuͤhe eines Schlages, von welchem man vor ei⸗ nigen Jahren das Stuͤck mit 30, 35 Rehlr. bezahlte, koſten 50,60 Rthlr.— Schaafe von ordinairer Landrace—(ſpaniſche ſind fuͤr alles Geld nicht zu haben)— haben dieſen Heebſt à Paar 9 Rthlr. und daruͤber; magere Hammel 8 Rthle; ja Laͤmmer 5 bis 5 ½ Rthlr. gekoſtet!— Schweine haben eigentlich gar keinen Preis
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