Jahrgang 
8 (1807)
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gen auf die Haushaltungen Einzelner und der Staatswirthe.

Jeder Oekonom kennt dieſe Mittel; moͤchte man auch ſagen duͤrfen: jeder benutze ſie ſo, wie ſie es verdienen. Schon genug, wenn einige in Anwendung da kommen, wo man ſie bisher noch alle verſchmäͤhete, und die Parthie der Brache im⸗ mer noch dagegen nahm.

Reichart meinte ſchon ehemals, und ſchrieb (unter vielen andern, noch jetzt immer leſenswuͤr⸗ digen Abhandlungen) in ſeinem Land⸗ und Gartenſchatze, daß eine achtzehnjaͤhrige Be⸗ nutzung des Ackers, ohne Dazwiſchenkunft einer Brache, nicht bloß moͤglich, ſondern ſehr prakti⸗ kabel ſey. Im Weſentlichen lief alles, was er davon ſagte, auf folgende Bedingungen hinaus:

a) Dem Erdboden muß eine gute Miſchung ver⸗ ſchafft, bei derſelben muß der Acker durch ſtarke Duͤngung und zweckmaͤßiges Durch⸗ arbeiten erhalten werden.

b) Abwechſelung in denjenigen Gewaͤchſen, wel⸗ che der Landwirth auf mancherlei Weiſe und Wege nutzen kann, iſt dem Winke der Natur gemaͤß, iſt Haupterforderniß. Laſſen wir jetzt an ſeinen Ort geſtellt, was er dabei be⸗ hauptet, daß naͤmlich fuͤr jedes Erdgewaͤchs