Jahrgang 
1 (1826)
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worden. Vielleicht, da Herr von Lengerke durch Erwerbung eines Eigenthums nunmehr bei uns voͤllig einheimiſch geworden, mag es fuͤr die Zukunft ſeine Muße erlauben, uns ſeine Anſichten hieruͤber mitzutheilen, die in jeder Rauͤckſicht ein werthvolles Geſchenk ſeyn wuͤr⸗ den, wenn ſie auch nur Veranlaſſung geben ſollten, dieſe ſo wichtige Angelegenheit des Staats aus mehreren Geſichtspunkten dar⸗ zulegen.

Wenn die hier vorliegenden Mittheilun⸗ gen des Herrn von Lengerke auch nur dazu dienen ſollten, diejenigen eines Beſſern zu be⸗ lehren, die das Heil Mecklenburgs nur in der Beſchraͤnkung des Getreidebaues, in der Kul⸗ tur der Handels⸗ und Apotheker⸗Gewaͤchſe und in der Anlage von Manufakturen und Fabri⸗ ken finden wollen, ſo waͤre dies allein ſchon ein großes Verdienſt. Nach den Angaben, die der Herr Verfaſſer hier dargelegt hat, wird man ſichere Schluͤſſe im Allgemeinen fuͤr den gegenwaͤrtigen Zuſtand unſrer Landwirthſchaft machen koͤnnen. Man wird ſich uͤberzengen, daß unſer Landwirth ſich nicht irren, nicht von dem einmal als richtig erkannten ſichern Wege ableiten laͤßt: in der Kultur ſeiner Laͤndereien und zwar in dieſen beiden einzig wahren Haupt⸗ zweigen, Getreidebau und Viehzucht ſein Intereſſe mit dem allgemeinen Intereſſe des Staats, auf das innigſte zu verknuͤpfen weiß. Zeigen ſich ihm anderweitige Huͤlfs⸗