Jahrgang 
1 (1823)
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und in Papier zu zahlen aufgelegten Taxen, welche die nemlichen blieben, nun in Gold und Silber bezahlen. Dazu kamen noch zwei ſehr ergiebige. Jahre und die Einfuhr von 70000 Laſt fremden Getreides, die zwar unter das Koͤnigsſchloß gelegt, aber doch den Spekulationsgeiſt feſſelten und die Korn⸗Magazine fuͤllten, wo das Engliſche uͤber⸗ fluͤſſige Korn haͤtte, in Hoffnung hoͤherer Preiſe, gelagert werden koͤnnen. Die Taxen waren von 17 Millionen, wie ſie 1793 waren, im Jahr 1819 zu 46 angewachſen. Nun ſollte der Landmann alle in Papiergeld kontrahirte Schulden und die auf die nemliche Art abgeſchloſſene Pacht in Metall bezahlen. Ein Unterſchied von 25 pCt. So entſtand die große Verlegenheit des Engliſchen Landmanns um ſo mehr, da die Preiſe der mehreſten ſeiner Beduͤrfniſſe nicht in Verhaͤltniß mit denen des Getreides gefallen waren. Man findet in den Flugſchriften mehrere Berechnun⸗ gen, welche die traurige Lage des Landmanns beweiſen. Ich will eine davon hieher ſetzen, vorher aber daran erinnern, daß die Engliſche Wirthſchaftsart von der unſrigen gar ſehr abweicht, indem man nicht mit Ochſen, ſondern mit Pferden pfluͤgt; faſt allent⸗ halben das Korn mit Dreſchmaſchinen ausdriſcht; bei jedem Geſpann einen Knecht hat, der alle Arbeit verrichtet. Man hat alſo weniger Leute als bei uns. Gegen die Erndte faͤhrt der Landmann nach der