Jahrgang 
1 (1823)
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einem allgemeinen Frieden ihre Zahlungen in baa⸗ rem Gelde wieder anfangen ſolle. Eine Kommittee unterſuchte den baaren Fond der Bank und fand, daß er 17 Millionen Pfund Sterling, den Belauf der in Zirkulation geſetzten Banknoten, ſey. Man beruhigte ſich alſo und dies Papier hatte faſt gar kein Agio gegen Metall. Die Regierung machte ungeheure Anſtrengungen, um die jedesmaligen Franzoͤſiſchen Machthaber zu ſtuͤrzen. Die Taxen ſtiegen ſo wie die Staats⸗Ausgaben zunahmen, und das Papiergeld ſchien mit dem Wohl der Bank ſich auch zu vermehren, um der Regierung zu helfen, ſich nicht auf die zirkuli⸗ renden 17 Mill. zu beſchraͤnken. Die Kornpreiſe waren hoch und der Landmann fuͤhlte den Druck der Taxen nicht, machte große Meliorationen, ſchloß Pacht⸗ kontrakte auf laͤngere Jahre zu hohen Summen ab. Dies dauerte bis 1814, wie man anfing von Auf⸗ hebung der ſogenannten Reſtriktions⸗Akte der Bank zu ſprechen. Es blieb aber dabei und 1816 ſchien ſogar das Papiergeld zuzunehmen. Endlich ging 1819 eine Bill im Parlement durch, daß die Bank wieder ihre Zahlungen in Geld anfangen ſolle. Die Banknoten verſchwanden nach und nach, und ſo wie das zirkulirende Medium ſich verbeſſerte, ſo ſanken die Nominalpreiſe des Getreides. Der Land⸗ mann bekam freilich ſtatt Papier, Gold und Silber fuͤr ſein Korn, er mußte aber die ſo ſehr geſtiegenen