Jahrgang 
4 (1803)
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dankbar unterwerfen. Derjenige aber, dem als Patriot das Wohl des Ganzen nicht gleichgültig ist, der gern die ängstlichen Besorgnisse seiner tonsumirenden Mitbürger für gänzlichen Man⸗ gel gehoben sieht, der die wechselseitige Einwir⸗ kung des städtischen und ländlichen Wohlstandes zu würdigen vermag, wird sich auch in dieser Hinsicht derselben gern unterziehen.

Wenn Städte und Manufakturen einen blü; henden Ackerbau der nicht anders, als wenn er vortheilhaft ist, aufkommen kann zu wün⸗ schen Ursach haben; so hat der Landwirth nicht minderen Grund, jenen emporzuhelfen, ihre Indüstrie aufzumuntern und sie in Zeiten der Theurung zu einem wohlfeilern Preise mit Le⸗ bensmitteln zu versorgen, als der Ausländer bietet. Wenn doch Consumenten und Produ⸗ centen, statt, wie bisher, sich zu befeinden, aner⸗ kennen wollten, wie sehr ihr wechselseitiges In⸗ teresse und dieses mit dem allgemeinen Besten harmonire!

Sobald dieser Bestand nur einmal vorhan⸗ den, von einer bis zur andern Erndte aufbehal⸗ ten worden, so wird der Quantität des ver⸗ käuflichen Getraides dadurch nichts entzogen.