Jahrgang 
4 (1802)
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tabilischen Nahrungsstoff in sich haben ge mischt, giebt denselben keine Fruchtbarkeit, wie genugsame Versuche erwiesen haben. Die Pflan zen enthalten zwar sämtlich ein Weniges Kalk erde. Aber überzeugende Versuche lehren uns, daß sie solche, so wie die Thiere, durch ihre Lebensthätigkeit aus anderen Stoffen bereiten können. Ich will jedoch nicht läugnen, daß sie diesen Kalk zum Theil auch aus dem Erd boden ziehen können, wenn sie ihn darin an treffen; da, nach Saufsüre des jüngern Be merkungen, das auf kalkhaltigem Boden gewach sene Holz etwas mehr Kalkerde in sich hatte, als das auf kieselerdigem. Aber nothwendig ist er ihnen, nach dem was wir jetzt darüber wissen, nicht. Was Herr Rückert darüber gegen meine, in dem Werke über englische Landwirth schaft damahls nur als Muthmaßung hingewor fene Meinung gesagt hat, verdient jetzt keine Antwort und Widerlegung mehr. Wenn er mit der Zeit nur etwas fortgeschritten ist, so muß er sich solche selbst geben können. Dann ist er aber auch verpflichtet, das Publicum we gen seiner im Feldbau ehemisch unter sucht vorgetragenen chemischen Sudeleien um Verzeihung zu bitten.