eines sandigen Leims verdient. Hin und wieder findet man sogar einen bindenden, dem Kley sich annähernden Leim. In andern Gegenden ist der Grund-Bestandtheil des Bodens zwar Sand, aber so reich an vegetabilischem Moder, welcher seinen Ursprung der, durch die glückliche Lage der Flüsse und Bäche bewürkten, Fruchtbarkeit zu ver⸗ danken hat, daß er sich der Qualiät des Marsch⸗ Bodens nähert; eine Boden-Art, welche man nicht mit den gleichfalls im Lünebargischen sehr häu— sigen Mooren verwechseln muß.
In Ansehung der Unterlage giebt es nur we— nige Stellen, wo der Sand unergründlich wäre, und nur da, wo er sich in beträchtliche Sand-Dünen angethürmet hat, oder von den Flüssen, beson⸗ ders der Aller ausgeworfen ist. Sonst findet man, mehrentheils in der Tiefe von etlichen Fuß, Leim, oder auch Töpfer-Thon und selbst Walker⸗ Erde. Es scheint daher die ursprüngliche Grund⸗ lage dieser Probinz Leim und Thon, der Sand aber nur durch Wind und Wasser herbeygeführt, und über sie großentheils verbreitet zu seyn. Es fehlet nicht an? Beyspielen, wo noch bey Menschen gedenken die fruchtbarsten leimigten Feld⸗-Fluren durch Sand⸗Wehen ganz verödet worden; wel⸗ cher Gefahr jedoch jetzo, durch die mehreren Fuhren⸗


