Jahrgang 
5 (1772)
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in der Grafschaft Hoys. 363

mit Wasser oder Wäsche angenässet gegeben wird, Sie fressen dieses Furter nicht allein sehr begierig, sondern geben auch darnach eine recht wohlschmec>ende Milch.

Die abgefallene Blätter und Blumenköpfe mit Heckerlinge von Klee vermenget, in heis; sem Wasser aufgebrühet, und mit gar wenig Korn-Schroot bestreuet, ist im Winter für die Fasel: Schweine ein sehr gedeiliches Futter,

Den Schaafen bekommt der trockene Klee über die Maaßen wol,

6. 5+ Von den Tronen des rothen Klees;

En dem zweyten Klee: oder ersten Weide? Jahre pflegt der Klee schon 14 Tage vor Jo- hannis in voller Blüre zu stehen. Alsdenn ist es Zeit, ihn abzunehmen. Und um die Zeit der Korn- Ernte stehet er gewöhnlich wie: der in voller Blüte; und diese zweyte Ernte ist gemeiniglich eben so ergiebig, als die ersteres

Per die rechte Methode, den Klee zu trock: nen, nicht versteht, und ihn wie andere Graßs Arten behändelt, der giebt sich zu seinem größ: sesten Schaden zu viele Mühe, und eben da- her entstehen die häufigen Klagen, daß die Ernte des Klee: Heues so überaus mißlich sey.

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