Theil der Braache, welcher zu Rapsſaat beſtimmt iſt, noc< immer bis Ausgang des Julius offen. Freilich kann dieſer Theil nicht ſo reichlich nähren, als der andere. Theil, der zum Winterkorn beſiimmt iſt, aber dieſem kleinen Mangel läßt ſich leicht dadurch abhelfen, daß wir einen Theil unſerer Winterfornbraache mit Mengfutter beſäenz es nach und nach grün abmähen, und unſere Schaafe, de- ſonders in der Zeit der Hungerperiode, damit füc- tern, wobei ſie ſich ſehr wohl befinden werden. Haben wir aber die. erſte Mergel- Notation durch» gemacht, dann haben wir gar keine Noth mehr, und-unſere Schaafe werden immer an einer wohl- beſeßten Tafel ſc<welgen. Wir können ihnen als- dann einen Theil der Dreeſchweide einräumen; da nach aller Erfahrung, beſonders in Holſtein, die Mergelweide ſich um 59= 70 pCt. verbeſſert. Auch Fann man hier ſehr nüßlich die May» Rüben an- wenden, die zu der Zeit ſo' groß wie eine Untertaſſe werden. Täglich wird die gehörige Menge, die za ihrer Nahrung erforderlich iſt, mit einer Miſiforke herausgehoben und auf der Braache für ſie herum geſtreut.
Endlich ſagt man auch? ſowohl die Zeit der Ausfaat als auch der Erndte des Rapſes, träfe öfters mit der Kornerndte zuſammen, und dann müßte immer das eine Geſchäft durch das andere


