Jahrgang 
2 (1818)
Seite
781
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anzugeben, deren man ſich bediente: vielleicht ver- hehlte man mir noch etwas, denn die Fabrikanten ſind immer geheimnißvoll, auf jeden Fall aber kann man damit ausreichen. Dann werde ich die Art beſchreiben, im Großen zu verfahren, welche Herr Poyfere de Cere aus Spanien mitgebracht hat, und eine Beſchreibung und den Plan der ſchönen Waſchanſtalt von Alfaro liefern. Verfahren des Gilberf,

Man legt die Vließe in Küfen oder Tonnen oder andre paſſende Gefäße.- Wenn ſie voll und die Wolle leicht gedrückt iſt, ohne eingepreßt zu ſeyn; ſo gießt man bis an den Rand, und nach und nach Waſſer hinzu- welches bis 30 und 40 Grad er- wärmt iſi.*) 18 bis 24 Stunden nachher ſchreitet man zur Wäſche; das Waſſer, worin eingeweicht worden, ſchwimmt dick voll Fettſchweiß.**) Die-

*) Ein Landwirth aus dem Departement de l'Aveyron, Herr Giron de Buzaringues, der ſeine Wolle recht gut gewaſchen hatte, behauptet, daß er zum Be- reiten dieſes Schweißwaſſers ſich des kalten Waſſers bedienet habe, Beſſer würde die Wärme doch aber immer ſeyn,(7

22) Dieſer Fettſchweiß beſteht, na< den Unterſuchungen des Herrn Vauquelin, zum Theil aus Seife mit einer Baſis von Pottaſche, T.