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Wir wollen ſehen, was man thun muß.
Ich habe mir vor 20 Jahren in Spanien Data geſammlet, welche Licht über dieſen Gegenſtand ver- breiten, ich habe andre durch Herr Poyfere de Cere erhalten, welcher mir den Plan der Woll- wäſche gegeben hat, den er ſelbſt an Ort und Stelle gezeichnet hat.
Man kann in Frankreich die Wolle nicht anders gut waſchen, als von der Schurzeit an bis Ende October, weil man ſie muß gut trocknen können.
Zuerſt muß man die verſchiedenen Sorten ab- fondern, um ſie einzeln zu waſchen; die Gewohns- heit lehrt, ſie zu unterſcheiden. Iſt das geſchehen, ſo breitet man ſie auf hölzerne Horten aus, zupft ſie aus einander, klopft ſie mit Stöckchen, um ſo viel als möglich Staub oder Schmuß heraus zu bringen, wobey man alles unreinliche Filzige mit der Hand herausnimmt, und das Uebriggebliebene macht man hübſch locker mit einem kleinen eiſernen Haaken oder einer Gabel mit kurzen weiten zurück- gebognen Zähnen; das muß jeder Art von Wäſche vorhergehn.
Erſt werde ich hier na< Gilbert die Art gut zu waſchen mit um ſo größerm Zutrauen liefern, als ich in einer berühmten Fabrif zu Louviers, die- ſen Artikel aus ſeiner Inſtruction herausgetrennt fand, und man ihn mir zeigte/ umi' mir die Art


