Sobald die Winterſaat beſtellt iſt, wird der, ſeit der Saatzeit von den Pferden gemachte Dung in den noc< nicht aufgebroc<enen Dreeſche- ſchlag gefahren und ſogleich geſtreut, Dann wird zum Streekf- und Wendaer geſchritten; iſt diez ſer umgebracht, ſo wird die Stelle des Dreeſchſchlages, die mit dem Pferdemiſt abgedüngt worden, herum ges bracht, der Dung untergearbeitet, und wenn dies ge? ſehehen iſt, mit dem Umbringen des ganzen Dreeſch- ſchlages fortgefahren, Iſt nun der Dreeſchſchlag ganz herum gebracht- ſo laſſe ich von dieſen umgearbeiteten Dreeſc< eine ſo große Stre>e wit der Egge ebnen, als ich etwa glaube den Winter hindurch mit Miſt befahren zu können. Dieſe abgeegte Stelle laſſe ich dann noc< mit der Walze überziehen, um eine möglichſt ebene Fläche zu erhalten, I< halte das Walzen durchaus nothwendig um den Aer zu ebnen, dean da den Win- ter hindurch der A>er nicht anders als während des Froſiwetters abgefahren werden kann- ſo würden die Pferde auf dem rauhen» unebnen und ſcharfen Aker zu ſehr angeſtrengt und zu viel leiden, ſo wie überhaupt das Fahren mit den ſchwer belädenen Fuderü dadurch zu ſehr erſchwert werden würde, Von“ nun an wird der Miſt, wenn er 14 Tage oder drey Wochen auf dem Miſihofe gelegen und vom Vieh durchgetreten worden, ſo wie Zeit und Witterung es erlauben, regelmäßig abgefahren, Um das Durchtreten des Miſthaufens zu
Jahrgang
1 (1817)
Seite
41
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


