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Dieſe Jdee iſt alſo. nicht neu, aber wegen. des Mer- gels und Moddens nicht ſehr in Anwendung ge- bracht. Schon, die bloße Torferde, wenn ſie 2- 3 Jahre auf. Haufen. gelegen hat, verrottet und läßt ſich dann recht gut als Dünger anwen den; wenn die Torferde nur dünne liegt, ſo gewinnt ſie durchs. Austrocknen nichts, ſondern verhärtet nur in Stücken, welche im A>er nicht vergehen. Aber. warum ſoll die Torferde erſt ſteinweiſe ausge- ſtochen werden? man kömmt ja weit wohlfeiler davon, wenn man dieſe Torferde unmittelbar aus der Grube auf den Wagen ſchlägt, auf dieſe Weiſe fällt das Stecherlohn ganz weg, und es werden die Koſten weit beträchtlicher, ſo daß ein Fuder qus.dey Grube aufzuladen höchſtens einen Schilling zu ſtehen kommen kann. EsS iſt ja völlig gleich» gültig, in welcher Geſtalt die Erdſtücken zur Ver- mengung mit dem Miſie gelangen, und, da die Vermengung friſch geſchehen muß, ehe die Torferde qusgetrocknet iſt, ſo behält man ja ohnehin keinen Stein ganz; iſt der Torf erſt halb oder ganz trocken, ſo wird die Fäulung ſchwerlich ſobald erfolgen, und man wird Stücken behalten.„Es wird auch nicht nöthig ſeyn, einen Acker 3 Zoll hoch mit dieſem Kompoſie zu bedüngen, indem.der Hafen,.die Spiße oder den Schnabel des Eiſens abgerechnet, wenn der.Ackep geebnet iſt, faſt nicht tiefer ein-


