Jahrgang 
1815
Seite
139
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wieder zerſchlagen bis"auf eine Art nach; welche: aber ſeit 10 Jahren ſo allgemein'geworden" it," daß ſie jeder Farmer hat, und ein Dreſchflegel beynalh eine Antiquität iſt. I< habe jedoch eine"bey einem Jeſten in Eſſex" geſehen." Sie ſind genau wie die'Mecklenburgiſchen, wo der'große, ſchwere K1lbp- pel faſt ſo lang, als der Stiel'iſt;;

Anfangshatte'man in England Dreſchma- ſchinen wie die! Aerzenerz;'die in: Krüniz'En- eyelopädie' beſchrieben und gezeichnet iſt, und die ich' beym Oberamtmann Müller ſelbſt unter- ſucht habe, Sie iſt von einein Candidaten exr- funden, und" beſtehet aus" lauter krummen Klöp- pern, die durc<hein Mühlenrad was än der Scheuer angebracht iſt, und von einem abgeleiteten Arin des Mühlenbächs in Aerzen"(2 Meile von Ha- nreln) in Bewegung geſelzt wird. Jc< muß-zeſte- hen, daß dieſe Dreſchmühle wenig zu wünſchen übrig läßt: Allein ſie erfordert viel'Plaß und den hat der Engländer nicht. Man ging alſo zu den zuferhütförmigen"gereiften Wälzenüber, Aber auch dieſe ſchäffte':man wieder ab, bis man dieſe neue Dreſchmaſchine erfand, welche nun mit der Zeit eine große Vollkommenheit bekommen hat, und dieſe iſt keine ändere, als unſere Jeſendorf- fer aus Schweden erhaltene Dreſchmaſchine, nur mit dem Unterſchiede, daß man ſie auf 3 Arten