Jahrgang 
2 (1804)
Seite
263
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ſich unten zeigen wird, einen beträchtlichen Theil Pflan» zenfaſer in den Excrementen gefunden.)

Uebergießt man die, Excremente mit concentrirter Schwefelſäure; ſo entwickelt ſich. aus ihnen ein. äußerſt ſtehender ſaurerGeruch, der dem Geruche. des concen- trirten Eſſigs| gleich iſt,und nur durch ,den ſpecifiken Geruch der Excremente etwas modificirt wird. Da wir aus mehreren andern Erſcheinungen ſchließen konn- ten. daß die Urſache dieſes. ſauren Geruchs die Eſſig ſäure. ſey 3. ſo« unterwarfen wir, um- über die Entwicbes lung. der. Eſſigſäure etwas beſtimmtes zu erfahren, eine Miſchung aus. Excrementen und Schwefelſäure der De- ſtillation- Dieſe wurde in einer Tubulat-Retorte an- geſtellet, in. welcher die Miſchung der Excremente, mit der Schwefelſäure vorgenommen wurde.- Der Hals der Netorte endigte ſich in die, eine Defnung einer zwey- mündigen Flaſche, deren andere Oefnung vermittelſt einer gebogenen Röhye: mit dem pneumatiſchen Appa- rate. in Verbindung ſtand, um die ſich bey dieſer Ope- ration etwa entwielnden Gagarten auffangen zu kön? nen. Nachdem die, Retorte erwärmt war, blähete ſich die Maſſe ſtark auf, und es gingen nicht allein gleich, ſondern. auch in der Folge der- Operation, Luftblaſen über 3 zugleich erſchien in der Flaſche eine waſſerhelle Füſſigkeit. Nachdem die Deſtillation unter jenen» Er- ſcheinungen eine Zeitlang fortgewähret hatte,- wurde der Appavat aus einander genommen. Der Rückſtand in der Retorte war zum Theil verkohlt. Die Gagart, welche aufgefangen war, trübte: das Kalkwaſer und erlitt durch daſſelbe eine kleine Verringerung im Um-