Jahrgang 
2 (1804)
Seite
262
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Vopmengung der Exeremente»mit- Stroh können ſie zwar, wenn dieſes in nicht zu geringer Quantität den» ſelben" zugeſeßt wird, eine größere Leichtigkeit erhalten, män har indeſſen unrichtig von den mit Stroh ver- mengten. Excrementen auf die reinen Exycremente felbſt gefehloſſen," und* dieſe ſind immer ſchwerer wie das Waſſer.

Die'Exeremente'"veränderten"'ſo wenig das La» muspapier, als das FernambuEr- und Cureuymepäpier. Auch"ſtelleten ſis'die dur<"Säure" und Alkali verän derte Farbe jener! Paypietve nicht wieder her; ſie enthäle ten daher'weder eine freye Säuve, no< ein freyes Alkali.*.

Sechzehn Loth der friſchen Exeremente' wurden in ei? nem Waſſerbade vorſichtig abgedampft.'Beym Abrau»- <en zeigte ſich zuerſt der ſpecifike Geruch der Excre- mente; dieſer.' verſchwand aber nacher und an ſeine Stelle trat der Geruch der Ohſen- Galle.'Der völlig ausgetro>nete Rückſtand betrug am Gewicht 13 Quenkt. 106 Theile der Excremente enthalten demnach 717 Theile Wäßrigkeit und 285 Theile feſte Maſſe. Ob dieſes Ver» hältnis der Wäßrigkeit zur feſten Maſſe in den Horn» vieh- Exerementen, bey verſchiedenen Nahrungsmitteln, immer daſſelbe ſey ſteht wohl zu bezweifeln. Die meh- vere oder: wenigere Eonſiſtenz-des Futters, und die grs»- ßereioder geringere Quantität der darin vorhandenen Pflanzenfäſer; haben hierauf"gewiß beträchtlichen Ein- fluß.» Lettere ſcheint, ohne merklich verändert zu wer» deny die Eingeweide durchzugehen, denn wir haben, wie