Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1779
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ſiebente Korn und darüber gegeben,'und ſind alſo ſür ein- träglich anzuſehn,

Von 5 rühlingsſaat rechnet man billig als ſruchtbars Jahre, 1755, 58, 60, 62, 65, 69, 77, fie giefgen bis ans 8. oder 9. Korn. Wermuthlich finden auch die bier Plaß,die bis über das 7. gegangen ſind, als 1759, 63, 71073) 764

Ss hat matt alſo in dieſen dreyßig Jahren wen! igſtens ebetnt ſo viel, wo nicht mehr fruchtbare Jahre, als Mit[2] jahre oder weniger fruchtbare. Genau zu rechnen find die- ſer Mißjahre achte an Herbſtſaat,(F. 8) eben ſo Viel; an . SH(5. 10,)- Höchſtens kann man alſo jedes vierts Jahr als weniger einträglich anſehn, aber volikomms ne Mißjahre waren nicht mehr als zwey. Detn i779 111 71 wären völlige Mißjahre anberswo, aber. nicht hier.

6. 12, Wenn ein Landmann ſeinen Aer zeitig im Frühjahr zu beſtellen anfängt, nennkf exr'es ein gelläges 3 br; und halt es. meiſt für einen Vortheil, ſowohl wegen der Cy- forderniß des Viehes, äls wegen der Hofnung einer reicbett- Aerndte- Solche zeitige Jahre waren 1750, 55, 56, 893,60, 73, 755 da man die Beſtellung am Ende des Märzes oder Anfang des Aprils anfieng, und nur einmal, 56, im Mittel des Märze8s. Daß es aber mäht hm al itt der Rechtung fehlte, und daß nicht alle Zeitigerä Z Jah po die beſten ſind, findet ſich aus 59, 61 und 75, da es an Feuch tigkeit in der Erde mangelte.

Verzieht ſich der Anfang der Beſtellung i in de3 Metz ſo nennt der Landmann das ein ſpätes Jahr, und erivartef nicht viel Gewinnſt von der Getſienſaat, in der Furcht, die Frucht werde ihre Reife nicht zur.gehörigen Zeit. errei icher ich habe auch beobachtet, daß die. Saat, die um die Mies des Septembers nicht reif iſt, nachvem nicht das 62- tingſte an Reife gewonnen hat; tenn es iſt die Wättite, welche die Sache ausmächen muß; und die iſt ün Septem-

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