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XI.
NReuerlicher Verſuch vonKytdland,
von Freyh. Hindrich Wrede. jehigen Präſidenten der königl. Akad. der Wiſſenſchaftett,
Kjus verſchiedenen von mir ſowösl in Schweden als in >) Finnland angeſtellten Verſuchen mit Kitdland hat yy mich die Erfahrung gelehret, genau zu unterſuchen, was für Grund und Boden unter dem Mooße oder Schlam- me zu finden iſt.- Eine ſolche Unteyſuchung geſchieht am leichteſten mit einem hölzernen Pfahle, den man. durch das
?o0ß, ſo tief man kommen kann, niederſtößt, und im Herausziehen ſieht, ob Thon, Sand oder Gries unten an dem Ende iſt.)
Findet ſich Thon oder andere Erde auf dem Boden, ſokann man ſich ſichere Hoffnung von Vortheilen bey dieſem Verfah- ren machen, wenn man ſich nur beym Brennen wohl vorſieht, daßesnicht geſchieht, wenn das Mooß zu tro>en iſt, ſondern vielmehr, wennes unten naß, und nur etwas trocnes auf der Oberfläche iſt. Sonſt geht das Feuer zu tief hinein, und brennt unten. alles weg, das auf ein andermal übrig bleiben ſollte. Von ſolchem Sumpf und Mooße kann man ſicher- lich guten Vortheil haben, ſowol zu Aker als zu Wieſen, wenn man guten Abfall des Waſſers hat, ſo daß das Land nachgehends austro>net.;
Findet ſich aber«unter ſolchem“ Mooße Sand und Gries, ſo macht man ſich mit dem Grabenführen und Bren- nen vergebliche« Arbeit, weil man dadurch die“Koſten nicht bezahlet bekommt, da man das Erdreich nicht. länger nußen kann, als das Mooß dauert, und wenn es verbrannt iſt, ſo iſt der Sand und Gries allein da, daxinnen nachgehends fei- ne Saat und Gras wächſt, wie-auch ein ſolcher Plaß nicht zur Viehweide noch ſonſt zu nüßen iſt.
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