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ohne alle Nachſicht niht nur ihre eigene Poſtillons, ſons dern anch die der benachbarten Stationen zur Strafe zu bringen verpflichtet ſeyn, ſo oft ſie dagegen ſündizen, und zwar jedesmal mit 8 ggr. welche ihnen am Lohne zu kür zen und in den Poſtregiſtern zu berechnen ſind.
Die Schafners aber wenn ſie darunter gehelen, ſol! len das duplum, und wenn ſie gar das verbothene Anhal? ten ſelbſt veranſtalten oder gutheißen, das triplum bezahlett.
I90. Verordnung das Verbot der Einfuhr auswärti»
ger Spielkarten nach dem Harz betreffend. Hannover den 15ten Oct. 1791.
Nachdem durch die unterm 26ſten Sept, d. J. erlaſſene Verordnung, einige-theils neue, theils erhöhete Steuren im Fürſtenthum Grubenhagen betreffend, die Einführung auswärtiger Spielkarten in gedachtes Fürſtenthun gänze lich aufgehoben und unterſagt worden, und es den Umſtän» den der Sache und der Billigkeit angemeſſen iſt, den Harz von dieſem Verbote nicht ausgeſchloſſen bleiben zu laſſen; ſo iſt das in dem Vierten Artikel jener Verordnung vom 26ten Sept. d. J. enthaltene Verbot der Einſuhe auswärtiger Spielkarten in das Fürſtenthum Grubenhagen» auch auf den geſamten, ſowol ehemals ſogenannten einſeis tigen, als vormaligen Commünion Harz, ſo weit der les tere gegenwärtig cinen privativen Theil des Fürſtenthums
Grubenhagen ausmacht, hiemit und kraft dieſes ausdrücklich erſtrecket.
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