4 MINERALOGISCHE ausgearbeitet . und mit erläuternden Anmerkungen verſehen 8 2 von DIETRICH LUDwIG GUSTAV KARSTEN, d der Weltweisheit Doctor, Königl. Preufs. Oberbergrathe und Mitgliede von dem Bergwerks- und Hütten Departement des Königl. General-Directorii,. Lehrer der Mineralogie bei dem Bergwerks-Eleven-Inſtitut, auch Auffeher des Königl. Mineralien-Kabinettes; der Geſellſchaft Naturforſchender Freunde zu Berlin, der Societat der Bergbaukunde, der Naturforfchenden Gesellſchaft zu Halle, auch der Geſellſchaft der Wiſſenſchaften und Künſte zu Frarfkfurt b an der Oder ordenrchem, der Leipziger Skonomfchen Socjetat der Meklenburgiſchen Landwirthſchaftlichen Geſellſchaft, der Naturforſchenden Seſellſchaft Weſtphalens, der Geſellſchaft der Willenſchaften in der Oberlaufitz und der Mineralogiſchen Geſellſchaft zu Jena korreſpondirendem Mitgliede. 4 Berlin, 1800. Auf Koſten des Verlaſen und in Gommiſion bei Heinrich Auguſt Rottmann.. 8 2 4 19 8 r. erArn 2 FrA 1 4 1 NV— X△ —— ES Faen 1OA TIB 1 I Wnce oder ſyſtematiſche Darſftellungen, aus ſolchen Zweigen der Naturgeſchichte, welche mit vorzüglichem Eifer bearbeiter, wo neue Erfahrungen und Beobachtungen täglich geſammelt, und ſchnell in Umlauf gebracht werden; bedürfen bei der Herausgabe neuer Auflagen gewöhnlich vieler Abäànderun- gen, und zuweilen einer gänzlichen Umarbeitung. Dießs gilt gegenwärtig insbeſondere von den Diszipli- nen der Mineralogie; indem ihr Studium feit ungefähr 20 Jahren, in Verbindung der Chemie und Phyfik, mit einer folchen Lebhaftigkeit von allen Ständen geſchieht; dals bei Bearbeitung der Literärgeſchichte des jezt zu Ende gehenden Jahrhunderts, ein Hauptkarakter der jüngſten Epoche, von dieſer Vorliebe für die oben genannten Fächer, unausbleiblich entlehnet werden muſs. Dieſe Lage der Dinge iſt demjenigen achtungswerthen Theile des gelehrten Publikums, mit welchem ich mich hier unterhalte, nicht entgangen. Schion deshalb war es allo Pflicht für mich, bei Herausgabe einer dritten Auflage meiner„Tabellariſéhen Uebeyficht der mineralogiſeh einfachen Eosilien,“ darauf zu denken, daſs ſie, dem jetzigen Zuſtande der Wiſ- lenſchaft gemäſs, eingerichtet würde. Ich bin jedoch, wie fich bei nâherer Durchficht des Buches erge- ben wird, hiebei nicht ſtehn geblieben, ſondern habe für nöthig gefunden, die Bearbeitung deffelben ge- genwärtig, nach einem erweiterten Plane, vorzunehmen, wovon dann auch der allgemeinere Titel:„Mine- ralogiſche Tabellen,“ eine Folge geweſen iſt. * 4 Die e*lte Hauptabtheilung enthält nunmehr die äunſseren Aennzeichen der Eoßilien in 12 Tafeln. Sie waren den beiden erſten Auflagen meinter„Tabellariſchen Ueberſicht“ nicht beigefügt. Herr Profeſſor Wap in Kopenhagen hat zwar ſchon vor mir die erwähnten äuſseren Kennzeichen tabellariſch behan- lelt, und ſich durch Beifügung der Lateiniſchen und Däniſchen Ausdrücke, ein weſentliches Verdienſt um lie Wiſſenſchaft erworben. Allein ſo intereſſant dieſe Schrift, welche den Titel führt: Tabulae ſynopticae terminorum ſyſtematis Oryctognoſtici Werneriani, latine, danice et germanice aditae a Greg. Wad. Hafn. 1798. in Fol. für den fchon ausgebildeten Oryktognoſten iſt; ſo ſchwer dürfte es dem Anfänger werden, manche nach der gewählten Methode, auf vielen Blättern fortgeſezte Eintheilun- gen eines oder des anderen Kennzeichens richtig zu faſſen. Ich habe mich deshalb bemühet, auf einem anderen Wege mehr Anſchaulichkeit zu bewirken, und wünſche, daſs mir dieles gelungen ſeyn möge. Die zweite Hauptabtheilung begreift die Tabellariſche Ueberficht der mineralogiſch- einfachen Foſſilien. Nach Vergleichung derſelben mit der vorhergegangenen Auflage wird man hoffentlich finden, dalſs die neueren Entdekkungen nicht unbenuzt geblieben find. Es muſsten vielmehr viele neue Gattungen und Arten eingeſchaltet, und mancherlei Berichtigungen vorgenommen werden. Einen Theil der neu hinzu- ekommenen Foſſilien hat auch Herr Hofrath BnuMENBAcCH in der fechsten Auflage ſeiner Naturgeſchichte ſchon bekamnt gemacht; von anderen haben die Schriftſteller bisher ganz geſchwiegen. In dieſer Hinſicht, war es indeſſen nôthig, einige Erläuterungen darüber beizubringen. Um die Tabellen ſelbſt nicht zu un- terbrechen, find die Erörterungen zum Schluſſe des Buchs, in beſonderen Anmerkungen enthalten, und mit Zahlen bezeichnet, welche fich auf gleichlautende, denjenigen Gattungsnamen in Klammern beige- fezte Zahlen beziehen, wobei ich die Ertheilung einer Erklärung nöthig fand. Hierauf muſs ich daher in Rückficht der einzelnen Objekte, verweiſen. Im Allgemeinen darf ich aber nicht unerwähnt laſſen, welchen groſsen Antheil mein verehrungs- würdiger Freund KrAPROTH an der Verbeſſerung dieſer Hauptabtheilung des Buches hat. Er hat fich nicht allein durch die groſsen Entdekkungen, welche er in Auffindung ganz neuer Stoffe, oder Zerlegung vieler Foffilien, in zwar an und für ſich(aber nicht in jenen Körpern) bekannt gewelene, oft ganz un- erwartete Beſtandtheile, ſeit Erſcheinung der zweiten Ausgabe, gemacht, und, theils in ſeinen Beiträgen zur chemiſchen Kenntniſs der Mineralkörper, 1. B. Berlin 1795. 2. B. 1797. theils in periodiſchen Schriften ins Pu- blikum gebracht, hat; ſondern auch durch ſeine bidere Bereitwilligkeit in Abſicht auf mehrere, zu mei- nem Behuf noch erft zu unternehmende Zergliederungen verſchiedener Foſſilien, und durch die groſse Willfährigkeit, mit welcher Er mir erlaubte, ſeine trefliche Mineralienſammlung zu benutzen, die gröſsten Anſprüche auf meine Dankbarkeit erworben, welches ich hierdurch öffentlich anerkenne. Ich würde * 2 22 IV n— vorrede.—— 1 manches neue Foſſil gar nicht haben aufführen, oder doch in den vorhingedachten Anmerkungen nicht haben karakterifiren können; hätte mir die Klaprothiſche Sammlung nicht dazu die Hare gelcſert, Sie enthält, beſonders unter den Salzen und metalliſchen Foſfſilien, manche ausgezeichnete Gattungen, die dem grofsen Königl. Mineralienkabinett noch ganz abgehn.— Nächfidem muls ich noch dem Herrn Afleflor Rosz, für die mir bewieſene gleiche Bereitwilli keit, in Abficht auf die Analyfirung verſchiedener Fofſilien, meinen aufrichtigen Dank abſtatten. Wenn ich aut ſeine Zergliederungen des Berylls, des Porzellanjaspis und der Sachſiſchen Porzellanerde einen vorzüglichen Werth lege; fo finde ich mich nicht fowohl durch das uns vereinigende Freundſchaftsband, als vielmehr deshalt HHiEzh vetanlatst, weil Herr Rosz ichon leit jahren in KrArRorüu's Fulsftapfen getreten iſt, und bei leinen chemilchen Arbeiten nicht nur vollgültige Kenntniſſe mitbringt, ſondern auch mit der grölsten Vorlicht und Genauigkeit zu Werke geht, daher zur kleinen Anzahl der zuverläfſigen Zergliederer gehört. Er hat neuerlich auch im Zöblitzer Serpentinſtein die Gegenwart des Chromiums entdeckt, und die Wiſ- ſenſchaft hat ſich gewiſs in Zukunft noch recht viele Aufſchlüffe von feinen Unterſuchungen zu ver- ſprechen. 1 PEndlich bin ich Herrn AnIrGOARD in Kopenhagen, für die mir handſchriſtlich mitgetheilten Reful- tate leiner Zergliederungen mehrerer Foſſilien, recht ſehr verpflichtet. Da es nur Reſultate waren, fo bin ich auſser Stande, über die Begründung derfelben zu urtheilen. Indefſen kann man von einem Manne ſeines Alters und Rufes erwarten, daſs er fich zu keinen Beſtimmungen eher bewegen lafſen wird, als bis er felbſt von ihrer Achtheit hinlängliche Uberzeugung hat.— Natürlich haben aber die Entdekkungen der jezt erwähnten Männer ſowohl, als die eines VAucuun Iru und anderer, zu ſehr weſentlichen Veränderungen in der Klafliſikation Veranlafſung gegeben; weil 32 das Princip: die Foſſilien nach den Miſchungs- Verhialtniſſen überhaupt, und inſonderheit nach den worwaltenden Beſtandlheilen zu klaſſifiziren, deſto mehr zu befolgen ſfuche,: je mehr wir richtige chemiſche Zergliederungen erhalten. Mich kummert es dann nicht, wenn auch Subſtanzen, von denen man bisher glaubte, fie trügen ſichtlich den Karakter einer gewiflen Ordnung) an ſich, in eine andere verſetzt werden müffen,“ von welcher man fie bisher ſehr entfernt hielt. Diefer Glaube beruhete auf einer Vorſtellung, deren Reali- tät nirgends erwieſen war. Man ſah fich nemlich genöthiget eine groſse Summe von Subſtanzen, nach einet gewiſſen Folge aufzuzeichnen, und zur Erleichterung des Gedächtniſfſes einige Kohorten von einander zu trennen, andere zulammen zu vereinigen. Dies geſchah zu einer Zeit, wo die Kenntniſs der unorgani- ſchen Naturkörper ſehr mangelhaft war, und woan wahre chemiſche Zergliederungen nicht/gedacht werden konnte, weil die Chemie ſelbſt erſt in den Windeln lag. Als in der Folge, durch WERNERS Reformazion, den mineralogiſchen Wiſlenſchaften die Morgenröthe eines hellen Tages zu Theil ward, ſeeilte eine Zeitlang die genauere Unterſcheidung und dadurch verbreitete beſſere Kenntnils der Foffilien, nachihren äufferen Merkmahlen, der Unterſuchung ihrer Beſtandtheile, weit vor. Jene Kohorten waren aus älteren Zeiten noch vorhanden. Man hatte Klaſſen-Ordnungen, Geſchlechter und Gattungen, ohne eine durchdachte Maxime für ihre Eintheilung, überliefert erhalten. Aus der vorhandenen Vereinigung waren allgemeine Karaltere ab- ſtrahirt worden, und dieſe mulsten fich natürlich mit in die jüngſte Epoche der Oryktognoſie fortpflanzen, weil dies der einzige ſchwache Pfeiler war, auf welchem man das Gebäude zu einer Zeit zu ſtützen fuchte, da es wenig Analyfen der Foflilien, und unter dieſen noch manche fehr unzuverläſsige gab. WBRNERNS Scharffinn entdeckte damals den Zarakteriſirenden Beſiandtheil in den Foffilien(M. f. deſſen UÜberſ. des CRos- srTEDT, in d. Vorr. S. II. in der Anmerk.) und es ward davon manche ſehr nützliche Anwendung gemacht. Jetzt aber, da nach Verlauf von 20 Jahren die analytiſche Chemie der Oryktognoſie ganz andere Data reicht, muſs dieſe Dilziplin fie dankbar annehmen und benutzen. Die Idee der karakterifirenden Beſtandtheile muls demnach berichtiget, und, wenn es in der Folge nöthig befunden werden follte, lieber ganz aufgege- ben, als ein in Zeiten der Noth aufgefundenes ſchwankendes Hülfsmittel, unläugbaren Faktis, an welche man fich künftig mit mehrerer Sicherheit wird halten können, vorgezogen werden. Dieſe Aufſerungen find, wie ich hoffe, hinlänglich, um über viele von mir gemachte Translokazionen: aus den Kieſelarten zu den Talk- oder Thonarten, und von dieſen in umgekehrter Ordnung zurück; von dem Silber zum Blei und Ar- ſenik; vom Golde zum Tellur; vom Titan zum Eiſen etc. einige Erörterung zu gewähren. Specieller habe ich mich noch in den vorhin erwähnten Anmerkungen darüber erklärt. Ubrigens fürchte ich weniger, hiebei zu weit gegangen zu ſeyn, als vielmehr, mit mehrerem Rechte den Vorwurf zu erhalten, daſs die Transloka- zionen fich noch über mehrere Gattungen hätten erſtrekken ſollen. Warum das Rothe-Bleierz nicht verſetzn worden iſt? darüber ſpricht die zwei und neunzigſte Anmerkung ausführlich. Daſs der Schmaragd und Beryftll unter den Kieſelarten ſtehn geblieben find, glaube ich eben ſo leicht vertheidigen zu können. Ihr Gehalt an Gheinerde beträgt nemlich nicht mehr als 12— 14 pro Cent, dagegen find 69 pro Cent Kieſelerde in ihrer Mi- ſchung. Es iſt nun zwar dadurch der Glycin-Ordnung in meiner Tabelle noch keine einzige Foflilien-Gat- tung einverleibt worden; allein ich ſehe davon keinen folchen Nachtheil ein, daſs mich dies hätte bewegen ſollen, das Princip der vorwaltenden Beftandtheile in dem erwähnten Falle aufzuopfern.— Da es aber ſehr wohl möglich iſt, daſs diele Neue Erde künftig in andern Steinarten vorwaltend gefunden wird; ſo habe ich Pag. 28. einigen Raum gelaſſen, damit dergleichen Gattungen dort eingeſchaltet werden können.— Am erften würde ich es mir felbſt vorwerfen, daſs man den Strahlltein und Tremoliuh noch unter den Talkarten fin- det: allein da grade jetzt manche damit verwandte neue Foffilien entdekt ſind, welche analyfirt werden, ſo hoffe ich auch auf eine baldige Wiederholung der Zergliederungen von den Arten des Strahlfteins und Tremoliths. Von dem Erfolge derſelben wird ihr Schickfal abhängen.. un 2 1 ri- *) Diefes Klaffifikkazions-Ausdrucks bediene ich mich jezt für: Geſechlecht, weil wir des Lezteren, welches, aller Erklä- rungen ungeachtet, oft zu Miſsverſtändniſſen Anlaſs giebt, recht gut entbehren können. L 2„ 2—.—. 2— 6 2 n 4 —————— Vorrede. V Ubrigens feufzt die Oryktognoſie noch vorzüglich darüber, daſs ſo wenig ganz bekannte Foſſilien zeither von bewährten Chemiſten unterfucht worden find. Was aus Sancta Fé und vom Uraliſchen Gebirge zu uns gebracht wird, das kennen wir bis auf jeden Dezimaltheil feiner Miſchung: aber das Erz, dem unſer Pflug- ſchaar fein Dafein verdankt, iſt keiner Zergliederung wiirdig geachtet worden. Daher bei ſo vielen ganzen Ord- nungen noch die groſsen Lücken in der Tabelle, z. B. bei dem Eiſen; daher ſo manche Inkonfequenzen und unfichere Anwendungen des Klaſlifikazions-Princips felbſt in dieſer neueſten Tabelle. Ich verkenne ſie ge- wils nicht, muls ſie aber dulden, bis zuverläſsigere Data mich in den Stand ſetzen fie zu vermeiden. Ohne Zweifel iſt auch dies mit der Grund, warum von manchen Seiten der Wunſch wieder rege wird, der Hülfe der Chemie ganz entbehren zu können. Herr JosEPH BRUNNER hat(in feinem Neuen Syſtem der Minera- logie. Leipzig 1800) den Verſuch gemacht, die Klaſſfikazion der Foſſilien bloſs nach den auſſeren Kennzeichen zu bewirken. Ob dieſe Ausführung deffelben den Beifall des ſachkundigen Publikums erhalten dürfte? muls die Zeit lehren. Es fteht da freilich Holzzinn, Faſeriger Malachit, Rothes Hieſsglanzerz, Federerz, Noboltblüthe (a. a. O. S. 154. 155.) beilammen. Im Ganzen lege ich in der Oryktognofie auf kein Syſtem einen groſsen Werth; denn das Syſtem ift ja nur Mittel und nicht Zweck. Es ſoll einen Leitfaden abgeben, durch welche die Exiſtenz der vorhandenen Foſlſilien uns anſchaulich bleibt. Sein Zweck iſt daher Hilfe des Gedächiniſſes. Dazu kann man freilich auf mancherlei Wegen gelangen. Aber das Gattirungsgeſchoft, welches die Haupt- ſache iſt, weil wir dadurch zur wahren Kenniniſs der Dinge(gleich viel durch welche Folgereihe) gelangen— dies wird auf die eine oder die andere Weilſe beſſer von ſtatten gehn, und am Ende wird es ſich erſt zeigen: ob da, wo man bei der Klaſſifikazion nur die auſeren Kennzeichen zum Grunde zu legen glaubt, nicht eine Selbſttäuſchung ſtatt findet, und die Beſtandtheile, doch zur oberſten Maxime, uns unbewulst, erhoben ſfind. Mir kommt es wenigſtens ſo vor.— S Ich kehre von dieſer Digreſſion zurück, um noch ein paar Worte über die in der fünften Colonne an- Seführten äufferen Beſchreibungen zu ſagen. Es iſt hier faſt überall FEMMPRILING'S Mineralogie Giel ſen 1793— 1797. in 3 Oktav-Bänden)“) aus dem Grunde, citirt, weil Herr EMMERLING fehr fleiſsig im Zu- ſammentragen der vorhandenen Belchreibungen geweſen, ſein Buch alſo das vollſtändigſte der Art iſt. Nur da, wo es uns verläſst, muſsten andere Werke, noch zur Hülfe, angeführt werden, und hiebei ſind, wie in den vorigen Auflagen, die Urheber der Belchreibungen alsdann genannt. Wo ganz neue Gattungen und Arten von mir aufgeſtellet worden, da habe ich in den Anmerkungen ſelbſt noch die Karakteriſtik hinzuge- fügt, ſo weit meine Zeit dies geſtattete.— Was aber in dem Neuen Mineralfyſtem von dem verftorbenen WIDERMANX darüber enthalten feyn mag, muſs ich dahingeſtellt feyn laſfen. Seit 8 Monaten lele ich in den öffentlichen Blättern, dals es exiſtiren, und in Braundchweig gedruckt ſeyn, ſoll. Es iſt damals ſogleich für mich von einer hiefigen Buchhandlung beſtellet worden, aber alles Erinnerns ungeachtet, noch nicht bis nach Berlin gekommen. Von den jüngſten Entdekkungen des Herrn v. AxpDRApDA, davon er ſeinen Freunden in einer kleinen nur 14 Seiten enthaltenden Schrift: „Aurze Angabe der Eigenſchaften und Kennzeichen einiger neuen Fosilien aus Schweden und Norwegen“"(ohne Druckort) neuerlich Nachricht gegeben, findet man in den Anmerkungen einige Auskunft. Da ſie erſt nach dem Abdruck des oryktognoſftiſchen Theils der Tabellen einlief; ſo konnte in dieſer noch keine Rück- ficht darauf genommen werden. Auch wird man den in Schweden entdekten Niterbit vermiſſen, weil es noch ungewils iſt: ob diefs Foffil zu den Erd- und Steinarten, oder zu den Metallen gehört. Gerne hätte ich von der driuten Hauptabtheilumg meines Buches ausführliche Rechenſchaft abgelegt, wenn überhäufte Berufsgeſchäfte mir dies nicht für jezt durchaus verlagt, und mich in die Nothwendigkeit geſezt härten, felbſt die Ausarbeitung der Vorrede bis auf den lezten Termin von der Meſle zu verſchieben. Ich kann das alſo nur andeuten, was einées grolsen Kommentars bedürfte, und bitte hiebei nicht auffer Acht zu laſſfen, daſs die Tabellen zu Vorleſungen beſtimmt find, in welchen fich vieles ergänzen läſst, was felbſt in einem Handbuche dem Leſer noch Anſtoſs verurſacht.— Die neuern Gebirgsbeobachtungen eines Vorer, REuss, v. HuMBOTDT, FREIESILEEEN, FLURI, EsMARRK, v. Bucu, BEounh ctc. haben ungemein wichtige Aufſchlüfſe über das relatioe Verhalten der Ge- birgsmaſſen gegeben, und dadurch ſtillſchweigend mehr und mehr gezeigt, wie viel die Geognoſte für ſich allein zu thun, und wie wenig ſie nöthig habe, fich nach oryktognoſtiſchen Gefichtspunkten umzulehn, um ihrer Dilziplin ein hinlängliches Intereffe zu geben. Insbelondere ergiebt fich aber daraus, dals bei einer Klalifi- Kazion der Gebirgsarten, alle oryktognoſtilchen Principien verbannet, und ganz eigenthümliche zum Grunde gelegt werden müffen. Sie find zu entlehnen: von der Vatur und Enlhtehung der Gebirge, allein dadurch iſt das oberſte Princip, welches bei ihrer Eintheilung beobachtet werden mufs, immer noch nicht beſtimmt. Was muls insbeſondere von ihrer Natur erforſcht und hernach als die Bafis des Ganzen angeſehen werden? das bleibt dem Wiſsberigen mit Recht zu fragen übrig. Die Antwort liegt ſchon in der kleinen WERNEHSCHEN Schrift: Kuarze Klaſſfükazion und Beſchreibung der verſchiedenen Gebirgsarten. Dresden 1787. 4. Denn hier hat der Verfaffer derfelben offenbar das Alter der Gebirgsarten als den Haupt-Eintheilungsgrund betrachtet, wie- wohl dieſer Gefichtspunkt bei der weiteren Ausführung nicht ganz ftrenge verfolgt iſt, damals auch zu wenig geprüfte Beobachtungen dazu benutzt werden konnten. Wer je Gebirgsreiſen mit einiger Aufmerklamkeit angeſtellet, und fich bemühet hat, Aufſchlüfſe über die innere Beſchaffenheit des Erdballs zu erhalten, der wird, wenn er nicht ganz unvorbereitet war, gefunden ha- ben, daſs die Gebirgsmaſſen keineswegs unordentlich durcheinander geworfene Koloſſe, ſondern dals fie regel- moſzig über einander gelagert find; erwird fich überzeugt haben, dals dieſe Aufeinanderfolge der Lager oder Schich- ten(das Schichtungs-Verhältnyſs) nicht iſolirt, auf einen einzelnen Punkt vertheilt, vorhanden, fondern daſs es an *) Während des Abdrucks erhielt ich die neue Auflage von Herrn EMMERLING'S Lehrbuch der Mineralogie. Gieſſen 1799. Da hievon aber noch nichts weiter als des erſten Theiles erſter Band erſchienen iſt; fo konnte auch von dieſer neuen Auflage, ſo ſehr ich es fonſt gewünſcht hätte, in den Citaten kein Gebrauch gemacht werden. X 2 * ½ VI Vorrede. ſehr vielen Orten daſelbe iſt, und er wird im Stande ſeyn anzugeben: was nach ſeinen, mit Sorgfalt angeſtellten Beobachtungen, jüngeren oder älteren Urſprunges iſt. Wer es einmal dahin gebracht hat, dnd nan durch Lektüre findet, daſs in den von einander entfernteſten Gegenden, dieſe Abwechſelungen der Lagerſtätte immer wieder vorkommen, der wird unwiederbringlich zu der Uberzeugung gelangen, daſs das Schichtungs- Verhältniſs oder, welches daſſelbe iſt, das relatioe Alter der Gebirgsarten, als ein Naturgeſez zu betrach- ten, und völlig würdig ift, zum oberſten Prinzip der Gebirgslehre erhoben zu werden. Von diefer UÜberzeugung ging ich bei dem Entwurf dieſer Tabelle aus. Grade in der Ausarbeitung begriffen, kehrte Herr v. BucCh von einer Reiſe zurück, welche er in die höchſt intereflanten Gegenden von Salzburg, Tyrol, einen Theil von Italien und Frankreich gemacht hatte. Das Publikum kennet ihn nur durch den(beſcheidenen) Verſuch einer mineralogiſchen Beſchreibung von Landeck. Breslau 1797. 4; durch feine Auffäzze in den Schlefilchen Provinzialblättern, und in des Herrn v. Morrs Jahrbüchern der Berg- und Hüttenkunde, und weils ſchon hieraus, wie mannigfaltig ſeine Kenntniſſe, wie forgfaltig feine Beobachtungen, wie ſcharffinnig ſeine Schlüſſe find. Wer eines fortdauernden Umganges mit die- ſem gründlichen Naturforſcher ſrnigilen, der lernet ihn von noch weit mehreren vortheilhaften Seiten kennen, und wünſchet der Wi enſchaft Glük, welche er zum Hauptzwek ſeiner Studien gemacht hat. Es war mir demnach höchſt angenehm, ihn noch vor Vollendung meiner Tabellen üher manchen mir zweifelhaften Gegenſtand zu Rathe ziehn, und feine in den groſsen Alpenmafſen eingeſammelten Er- fahrungen benutzen zu können. Ich ward dadurch nicht allein in meinem Vorſazze beſtärkt, die bisheri- gen Uberbleiblel oryktognoſtiſcher Beſtimmungen,(welche fich zeither vorzüglich bei den Flöz-Gebirgs- arten erhalten haben)“) ganz auszumerzen, fondern ich habe mich felbſt dadurch bewogen gefunden, in mehreren Stükken noch weiter zu gehn, als es erſt meine Abficht war.„ Nach dem Prinzip des Alters iſt daher die Geognoſtiſche Tabelle, mit Rückficht auf unſere jetzigen Erfahrungen, zu beurtheilen. Am genaueſten kann man das Princip bei den Uranfänglichen und T62- Gebirgs Formazionen verfolgen; nicht gan⸗z ſo genau bei den Uebergangs- und Trapp-Gebirgsarten, und am ſchwierigſten hält es bei den Aufgeſchwemmten und Vulkaniſchen, weil dieſes parzielle Formationen find. Für jede ſelbſtſftändige ausgedehnte Gehirgsart bediene ich mich des Wortes Formazion, ſtatt des nicht ſo ſchicklich bisher eingeführt geweſenen Ausdruks: Gattung. Die Formationen find unter diejeni- gen ſechs Haupt-Klaſſen vertheilt, wohin fie nach dem Alter oder ihren ſonſtigen geognoſtiſchen Verhält- niſſen gehören. Diejenige Formazion ſteht voran, welche die älteſte iſt, oder dafür gehalten wird. Dann folgen die jüngeren in der Progreſſion, in welcher ihre Entſtehung ſpäter erfolgt zu feyn ſcheint. Der Name einer Formazion wird zuweilen gleichlautend unter mehrern Klaflfen vorkommen. Dies rührt daher, weil die Benennung urſprünglich bei vielen Gebirgsarten aus der Oryktognoſie entlehnt iſt. Das lälst ſich nun auch nicht wohl mehr ändern, wenn gleich der Geognoſt, nach ſeinen Prinzipien, die weſentlichfte Verſchiedenheit unter ihnen findet*). Er kann dies nicht anders als dadurch ausdrükken, dals er dafſelbe Wort, unter ſo vielen Formazionen oder Klaſſen wiederholt, als die Lagerungs-Verhält- niſle es mit fich bringen. Befler wäre es freilich, wenn die groſse Verſchiedenheit in der Sache auch durch ganz verſchiedene Benennungen angedeutet werden könnte. Eine Formazion wird in mehrerc Arten getheilt, Gebirgsart, welche die Formazion bildet, noch in etwas älter ſcheint als der andere(wie z. B. der klein- körnige Granit, der im Ganzen Spuren eines höheren Alters an ſich trägt als der grobkörnige) oder wenn ſich in der Haupt-Formazion fremdartige Lager einfinden, die gleichzeitig mit derſelben find. Z. B. der Urgips im Gneis; der Granat im Glimmerſchieſer; der Thon im jüngeren Gips. Was übrigens an dem einen Orte nur ein untergeordnetes Lager ausmacht, das iſt am andern zuweilen eine felbſthlädige Gebirgsarl. Dann ſteht derfelbe Name unter den Arten der Hauptgebirgsart, worinn das dazu gehörige Foſſil vor- kommt; aber auch für ich unter den ſelbfiſtändigen Formazionen. Ich darf hiebei nur an den örnigen Kalſtein erinnern.. 3 Strenge genommen, ſollten auch die zu einer und derfelben Formazion gehörigen Arten nach der Altersfolge aufgeführt werden. Dazu fehlt es aber noch fehr häufig an Datis. Daher will ich z. B. bei der Porpfyr-Formazion keineswegs durch die Stellung ſeiner Arten andeuten, daſs ich den Obfidian-Por- phyr für den älteſten, den Grünſtein-Porphyr für den jüngſten halte. Es könnte wohl grade umgekehrt ſeyn; fie können auch beide eigentlich zwiſchen andere Porphyrarten, dem Alter nach, hingehoõren. Darüber vermiffen wir noch Beobachtungen; ſo wie denn überhaupt die jezt beibehaltene Eintheilung des Porphyrs nach den verſchiedenen Hauptmaſſen, erft einer weiteren geognoſtiſchen Prüfung bedarf. Bei den Arten der Glimmerſchiefer-Formation iſt auch die Folgereihe noch nicht zuverläſsig. Andere Geognoſten rechnen den in der Tabelle darunter befindlichen Hornblendſchiefer, Chlorit- und Talkſchie- fer zur Formation des Thonſchiefers. Einzelne Fakta werden, wie ich weiſs, dafür angegeben: Wenn ich aber einen Blick auf die bedeutenden Maſſen werfe, welche davon im füdlichen Deutſchlande, in der Schweiz und in Schweden im Glimmerſchiefer vorkommen, ſo kann ich es nicht billigen. Doch gehören dieſe Foffilien vielleicht beiden Formationen mit gleichem Rechte an. Ob dieſs fo fei? wird die Zeit lehren. Die Kla v. Mollſchen Jahrbücher zur Berg- und Hüttenkunde S. 249— 273. hinlänglich erläutert. *) Auch in der von Herrn REuss, in der Vorrede zum mineralogiſchen Wörterbuche Hof. 1798. mitgetheilten, angeb- lich neueſten, WERNERS'CHEN Tabelle der Gebirgsarten findet ſich dieſe Vermiſchung oryktognoſtiſcher und geo- gnoſtiſcher Prinzipien, bei den Flöz-Gebirgsarten. 44) Wie ungeheuer verſchieden iſt z. B. der Gips, weéelcher im nördlichen Deutſchlande die Salzquellen führt, von den pei Airolo mit Gneis geſchichteten, welchen Herr FREIESLEBEN daſelbſt entdeckt hat. ſIe der Uebergangsgebirgsarten iſt in der Abhandlung des Herrn v. Buck im zweiten Bande der In Anſehung der wenn entweder ein ſich auszeichnender Theil der Vorrede.. HBuyui qarin befindlichen Erzlager bin ich bloſs darinn von ihm abgewichen, daſs ich nur den Eiſenſtein als eine eigene Art, und zwar zum Uebergangs-T. honſchiefer gehörig aufgeführt habe. Die übrigen ſcheinen mir nicht ausgedehnt genug zu feyn. Die Flöz-Gebirgsarten geben zu den reichhaltigften Bemerkungen Veranlaffung, und hier iſt ganz vorzüglich die Aufluchung der Schichtungsverhältniſſe und des relativen Alters, von dem gröſsten Nutzen für den praktiſchen Bergmann. Ich muſs mich aber auf nachftehendes einſchränken. Der Flöz-Thonichiefer grenzt ſo fſehr an den UÜbergangs-Thonſchiefer, daſs er künftig vielleicht ganz wegfallen dürfte. 1 Eine felbſaſtändige Steinkohlen-Formazion giebt es, nach meiner Uberzeugung, unter dieſer Klaſſe der Gebirgsarten gar nicht. Was man zeither ſo genannt hat, gehört zum älteren Sandſtein oder Conglomerat, denn von mächtigen Lagern defſelben iſt dieſe Steinkohle mit dem dahin gehörigen Schieferthon unterteuft und bedeht.— Das ſpeciell aufgeführte Urfels-Conglomerat beſteht aus mehr oder minder abgerundeten Geſchieben von allerlei uranfänglichen Gebirgsarten, Z. B. Granit, Gneis, Glimmerſchiefer etc. In dieſem finden fich die Steinkohlen noch nicht, fondern über oder unter dem Kieſel-Conglomerat, welches Quarz, Hornſtein und Eieſelſchifer-Geſchuebe ſtatt des Granits etc. enthält. Das Rothe und Weiſſe Liegende find ein wahres Conglomerat, und müſſen daher noch als Arten des älte- ren Sandfteins betrachtet werden. Sie bedekken die Steinkohlen, und liegen bekanntlich unter dem Kupferſchiefer. Der bei dieſer Formation aufgeführte Thonartige Eiſenflein iſt noch etwas älter, als das Rothe Liegende; denn mit ihm find die Steinkohlen zuweilen deuulich geſchichtet. Deshalb ſteht er voran. Da es erwieſen iſt, daſs der Flözkalkſtein drei von einander ſehr abweichende Formationen bildet; wovon die eine unter dem Steinſalz oder älteren Gips, die zweite hingegen darüber gelagert iſt, und die dritte fogar den Jüngeren Gips bedeckt; ſo muſsten Ausdrücke gewählt werden, wodurch man fie leicht von einander unterſcheiden kann. Ich nenne daher die Aeltefie der drei Formationen mit ArEXANDER v. HuMBOEDT Appen-allſlein, nach deilen Beobachtung der Flözkalkſtein der hohen Alpen mit dem Zechſicin in Thüringen gleichzeitigen Urſprungs iſt. Unter den Arten deffelben findet man auch Pechhohle aufgeführt, weil die zweite der mir bekannten Steinkohlen-Formation im Alpenkalkſiein liegt, und hauptfächlich aus Pechkohle beſteht. Steinfalz und älterer Gips find als koordinirte Formationen zu betrachten. Sie haben eine und die- ſelbe Unterlage— den fo eben erwähnten Alpenkalkſtein. Indefſen giebt es Gips, welcher im Steinſalz ſelbſt liegt. Dieſen führe ich daher als eine dorthin gehörige Art befonders auf, und unterſcheide davon die ſelbſaſtändige ältere Gips- Formation, welche ganz ohne Steinſalz vorkommt, aber deſto öfter Salzquellen führt, und Schwefel enthält. Der Stinlflein gehört hieher. Ueber diefen Gips befindet fich der zweyte Kalkſtein, welcher am Jura herrſchend und deshalb hiervon benannt iſt Viele der berühmteften Höhlen find ſein Eigenthum, und die Rauchwakke in Thü- ringen iſt damit gleichzeitig. Hierauf gelagert finden wir den Jüngeren(feinkörnigen) Sandſlein, in welchem keine Steinkohlen mehr zu fuchen find. Ich habe ihn zwar noch nach den Bindemitteln eingetheilt, gebe aber wenig dar- auf, weil es fich erſt noch zeigen muſs, in wie fern dieſe Abtheilung wirklich geognoſftiſch gegründer iſt.— Dals der Roogenſtein hieher gerechnet wird, iſt dagegen unbedenklich. VUeber dieſem Sandſtein kolt in der Schichtung der Flöz-Gebirgsarten der. /ungere Gips, welcher keine. Salzquellen führt, gewöhnlich ftrahlig oder faſerig, und in der Regel mit vielem Thone verunreiniget ift. Zuweilen verdrängt der Thon ihn ganz. Ob die Kreide wirklich eine ganz beſondere Formation ſein mag, der mit dem Jüngeren(oberften) Kallhſtein gleichzeitig iſt? werden künftige Beobachtungen ergeben. Einſtweilen habe ich fie noch für fich aufgeführt, und zwar garz zulezt, weil fie mir noch ſpäteren Urſprungs als jener Kalkſtein zu ſein ſcheinet.— Wuarum die von WERNER im Bergmänniſchen Journale vielfältig beleuchteten, und allmählig immer beſſer beſtimmten Trapp-Gebirgsarten von einer beſonderen Formazion, hier zu einer eignen Klaſſe erhoben find? darüber lieffe fich ein ganzes Buch ſchreiben. Vor der Hand muſs ich damit begnügen, an die Haupt- umſtände zu erinnern. Einmahl ſpringt die Schichtung der Trapp-Arten überall ſo londerbar hervor, daſs fich nirgends angeben läſst, wo fie in der Reihe der Flöz-Gebirgsarten folgen müſste. Hier find die äl- teſten uranfänglichen Gebirgs-Formationen, Granit, Gneis, Glimmerſchiefer; dort das Steinkohlen Conglo- merat, und an einem dritten Orte der jüng Flozſandſtein damit bedekt. Und anderen Theils betrachte man die Mafſen ſelbſt. Sind das gleicharlige Niedeyſchläge, oder an einander gekittete Uberbleibſel zer- trümmerter Urgebirgsarten? Keinesweges- Die verſchiedenſten Foflilien von den mannigfaltigſten Formen find im Bafalt und Mandelftein vorhanden, und der darauf gelagerte Grünflein zeigt alle Spuren einer kryſtalliniſchen Bildung feiner Gemengtheile. Hieher gehört nun auch die dritte der bekannten Steinkohlen-Formazionen. Das Bitumindſe Holz des Meisners und Habichtswaldes muſs dabei eingeſchaltet werden.. Bei den Aufgeſchawemmten Gebirgs-Arten iſi die Nagelfluh,(eine oiel. jungere Verkittung von Geſchieben mancherlei Gebirgsarten, als das Conglomerat, wozu fie fonſt gerechnet worden) hinzugekommen. Die- jenige Nagelfluh, welche 5/5 auis Porphyr beſteht, ſcheint zu ausgezeichnet, als daſs fie nicht von der- jenigen, welche alle übrige Urgebirgsarten untereinander enthält, getrennt werden ſollte. Daſs die Kalk- Nagelfluh von beiden verſchieden iſt, verſteht fich von felbſt. Bei dem Kalktuff macht der Travertino eine beſondere Art aus. Ich rechne hieher aber auch den Karlsbader Sprudelftein und ähnliche aufgeſchwemmte Kalk-Erzeugniſle. ug) as, In Anfehung der Vulkaniſchen Gebirgsarten bin ich ganz von der bisherigen Methode abgegangen. Was kann man fich für geognoſiiſche Verhäleniſfe bei dem Untéerſchiede: Glaſige, dichte und löcherige Lava den- ** 2 — VIII. Vorrede. ken? und diels war die gewöhnliche Eintheilung der Lava bei den Deutſchen. MIEL ud GroOENI find zwar lehr reichhaltig an Lavan-Arten, aber auch bei denen v ſtilches Prinzip ob, welches fie verfolgten.— Meine eigentliche Uberzeugung geht dahin, daſs die ächten Vulkaniſchen Gebirgsar phiſch, nach Verſchiedenheit der auf dem Erdboden verbreiteten feuerſpeienden Berge werden müſſen, und dann wieder die Laven vom Hecla, Aetna, Velſuv, Bourbon, Teneriffa etc. nach fol- chen Principien zu behandeln find, welche die Natur der verſchiedenen Ausbrüche eines mit fich bringen. Denn die Lava iſt kein ſelbſt'ſtändiges Foſſil*). Es find vorhanden gewel en einzelnen e, durch das vulkaniſche Feuer, und hinzugetretene Materien, veränderte Foſfilien. In der Regel werden« die Hecla- Laven ganz anderer Art ſeyn, als die Acina-Laven; es wäre denn, daſs zufällig der Hecla eben folche Foflilien zu bearbeiten gehabt hätte, als der Aetna.— Für jezt habe ich von meiner Idee noch keine An- wendung gemacht, fſondern bei der Eintheilung hauptſächlich auf Véſuwiſche Laven Rückſicht dem an den übrigen Vulkanen ſolche Beobachtungen noch durchaus mangeln, als Hr. Buon fie von Veluv angeſtellt hat. Auf dieſe begründet fich die hier aufgeſtellte Eintheilung, und das Publikum wird in einiger Zeit weitere Aufſchliſſe darüber durch den Abdruck der Briefe erhalten, welche der genannte Geognoſt bereits über den Veſuv ausgearbeitet hat. An der dabei gebrauchten Nomenklatur bitte ich kein Argernils zu nehmen. Es find vorläufig entworfene Benennungen, damit nur die Verſchiedenheit der Sache ausgedriickt würde. Ich gebe fie gerne auf, wenn beſſere in Vorſchlag gebracht werden. Die Geburtsorte und Gegenden in der vierten Colonne der Tabelle ſind deshalb hinzugefügt, weil da- durch über die Eintheilung felbſt, etwas mehreres Licht verbreitet wird. Die Quellen dazu finden fich theils bei den zu Anfang des lezten Abſchnitts dieſer Vorrede angegebenen Schriftſtellern, theils in den Werken eines SAUSSURE, DoLOMIEU, FAUJAS DE SGT. FoNp, v. CHARPENTIER, v. TREBRA, LESRKRE, NosE, PALLAS, GEORGI, GMELIN, HERRMANN, SGOCHANGIN, FoRSTER, BoUGuER, MoIINA, SoHöFF, EBELING, DOBRITZHOFER, KAMPEER, OLOFSEN und PovELSEN, PAUT EGnpzx, LABATY, TIEETHALER, DUHaALDE etc. Denn wenn gleich dieſe Männer unter anderen Geſichtspunkten beob- achtet und beſchrieben, als die jezt aufgeſtellten geognoſtiſchen find; fo find fie doch mit einiger Auf- merkfamkeit, und unter Vergleichungen füglich zu benuzzen. Mehrere noch ungedruckte Data erhielt ich auch von meinen Freunden HAwKXINsS, v. HuMBOILD und v. Buo mitgetheilt, an welche ich meine wenigen eigenen Beobachtungen deſto befſer knüpfen konnte. 5 1 Man erwarte nun aber nicht, daſs alle Geburtsorte einer jeden Gebirgsart angegeben find. Ich bin theils bei den ausgezeichneteren ſtehn geblieben, theils habe ich ganz von einander entlegene gewählt, um dadurch anſchaulich zu machen, daſs die Gebirgs-Formationen, ſo weit es ſich jezt beurtheilen läſst, über der ganzen Erde, nach gleichen Geſezzen verbreitet find.. Mier und da findet man nur einige wenige Geburtsorte genannt, wenn keine ſichere Nachrichten von mehreren vorhanden waren. Zuweilen find ganze Formationen zulammmen genommen;(und diels iſt durch eine Klammer angegeben) in der Regel find ſie fur jede Art beſonders aufgeführt, wenn ſich dieſs thun laſlen wollte.— 1 Dals hiebei noch künftig ſehr viele Verbeſferungen zu machen ſeyn werden, bezweifele ich im ge- ringſten nicht: wie denn überhaupt die ganze geognoſtiſche Tabelle nur als der erſte Verſuch einer folchen Ssenommen, in- Arbeit zu betrachten iſt, der in der Folge, nachdem nun einmahl ein feſter Geſichtspunkt aufgeſtellt iſt, den man zu prüfen und zu verfolgen hat, ſehr häufige Berichtigungen erfahren wird und muſs. Eben dadurch wird aber die Wiſſenſchaft empor kommen, und das iſt mein Zweck! 2 Blerlin den 3. Mai 1800. ») Deshalb findet man auch in meiner oryktosnoſtiſchen Tabelle keine Lava mehr aufgeführt. KARSTEN. Verbefferungen. Seite 23;, Zeile 14, leſe man: 3,08 Kalkerde, anſtatt: 308 Kalkerde, - 25,- 14, lefe man: 20,00 Thonerde, anſtatt: 20 Thonerde. 4⸗.. d. 67, 4te Colonne, Zeile 13, von unten, leſe man: Neue Kammeni, anſtatt: Santorini. * 12 1f - 27,— 9, von unten, leſe man: 46,00 Kieſelerde, anſtatt: 46 Kieſelerde. - 27) 2, von unten, leſe man: 3,00 Eiſen, anſtatt. 300 Eiſen. - 290,„- 8, von unten, leſe man: 12, 81 Kieſelerde; 13,25 Talkerde, anſtatt 1227 Kiefelerde: 33,25 Talkerde. - 29; 7, von unten, leſe man: Sauffure, anſtatt: Sauſſiere. - 29, 6, von unten, leſe man; der Phyſ. anſtatt: i. Phyſ. 35,- 15, leſe man: mit 1-12, anſtatt: mit. - 37,- a, von unten, leſe man: Strontianerde, anſtatt: Strontianſäure. 1 - 39,- 1, leſe man: 78,00 Baryterde, anſtatt: 78,00 Schwererde. * 2339,— 6, leſe man: 16,00 Baryterde, anſtatt: 60,00 Baryterde. - 39,- 1, von unten, leſe man.§. 90, anſtatt: S. 90. - 51,- 5, von unten, leſe man: Molybdaenfäaure, anſtatt: Molybdaerſäure. L— 55,— von unten, leſe man: Phyſ. Arbeit. der Einträcht. Freunde in Wien, I. 1. S. 59. anſtatt: Phy. t, bei der Gröſse der Kryſtalle, zwiſchen ſehr grofs und mittler Gröfse die Abſtufung grofſs ausgelaſſen. I. Die J. Die äuſseren Kenmeichen der Fofſilien, in XII. Tafeln gebracht. ITarrI. Allgemeine generiſche äufsere Kennzeichen der Fofſilien ſind: I. Die Farbe. II. Der Putammenbang der Theile. III. Der Glanz. 4 W IV. Die Fettigkeit. V. Die Kälte VI. Das eigenthümliche Gewicht. . VII. Der Geruch. Der Geſchmack. I. Die äuſseren Kennzeichen der Foffilien. II. Tarfl. Von den Farben der Foffilien. 1. Abtheilung. 5.[Nchneeweiſs 1 röthlichweiſs gelblichweiſs . ſilberweiſs graulichweiſs grünlichweiſs milchweiſs zinnweiſs a. Weiſs- 1 (pleigrau - bläulichgrau. perlgrau rauchgrau grünlichgrau gelblichgrau aſchgrau L Rahlgrau . b. Grau-. graulichſchwarz eiſenſchwarz dunkelſchawarz bräunlichſchwarz grünlichſchwarz pläulichſchwarz 1. Die Arten der Farben: 4₰ c. Schwarz-- indighlau berlinerblau laſurblau d. Blau. violblau pflaumenblau lavendelblau ſchmalteblau himmelblau ₰—* ¹ ————— r.. 4. ————— —*— ſpangrün ſeladongrün berggrün ſchmaragdgrün lauchgrün ãpfelgrün grasgrün piſtaziengrün . ſpargelgrün olivengrün ölgrün 5 zeiſiggrün e. Grün-= j f. Gelb 1. Die Arten der Farben: 4 1. f. Gelb 2 Roth h. Braun I. Die äufseren Kennzeichen der Foſfſilien. II. TAFII. Von den Farben der Fofſilien. Abtheilung. - ⸗ 4 ſchwefelgelb meflinggelb ſtrohgelb honiggelb wachsgelb ſpeiſsgelb zitronengelb goldgelb weingelb ockergelb iſabellgelb gewelb Orangéegel morgenroth hyazinthroth ziegelroth ſcharlachroth kupferroth plutroth harminroth koſchenilleroth kolombinroth kermefinroth fleilchroth roſenroth pfirſichblüthroth mordoreoroth bräunlichroth röthlichbraun nelkenbraun kaſtanienbraun holzbraun gelblichbraun tombakbraun leberbraun ſchwärzlichbraun 2. Die weitere Beſtimmung der Farben betrifft: I. Die äufseren Kennzeichen der Foffilien. II. TArEI. Von den Farben der Fofflllien. 2. dunkel hoch lichte a. Die Höhe der Farben: L blaſs nachihrerEnt- ſtehung b. Die angelaufnen Farhenaa nach ihrerVer- ſchiedenheit c. Das Farb enſpiel. d. Die Farbenverwandlung 1 innwendig e. Die Farbenveränderung: f. Die Farbenzeichnung:-ʒ-. ,——;:— — Abtheilung. 1 ſogleich auf der Lagerflätte auf dem iſchen Bruch 1 grau bloſs einfach eh er⸗ 8 angelaufen raun röthlich— fraubenbalfle angelau- 5 regenbogenfarbig pfauenſchweifig ſtahlfarbig mit mehreren zu- gleich, oder bunt fen auf der Oberfläche das Verſchieſsen die völlige Veränderung durch und durch punktirt gefleckt wolkig flammig ſtreifig ringfõrmig baumförmig ruinenförmig geadert “ „.„ 1 Kennzeichen: fuür das Geſicht] für das Gefiihl ³- für das Gehör J. Bruch- Anfehn; die Bruchfläche C Abſonderungs- I. Die äuſseren Kennzeichen der Foffilien. III. TAFEI. a. fefte, b. zerreibliche, c. flüſsige. Daher ergeben fich beſondere generiſche Aennzeichen für die fehlen — zerreiblichen N₰ Dem Zuſfammenhange nach gibt es unter den Foffilien: Fiiſsigen Foſſilien N 6 die äufsere Geſtalt--— 3 die äufſsere Oberfläche (der äufsere Glanz äuſseres Anfehn ſder Bruchglanz die Geſtalt der Bruchſtücke der Abſonderungsglanz die Abſonderungsfläche Anſehn ſie Geſtalt der abgeſon- derten Stücke . die Durchſichtigkeit Allgemeines! der Stric Anſehn. 4 der trich Ldas Abfärben die Häarte -- die Feſtigkeit die Zerſpringbarkeit die Bieglamkeit das Anhängen anderZunge -- der Klang -- das Rauſchen - das Knittern 1 der Glanz = das Anſehn der Theil- chen das Abfarben die Zerreiblichkeit *.. 3ö„ 7 —= die äufsere Geſtalt () -- der Glanz die Durchſichtigkeit =- die Flüſsigkeit I. Die äufseren Kennzeichen der Fofſilien. IV. TAFEILL b— Von dem äuſseren Anfehen der feſten F offilien. 5 derb . grob -==- eingeſprengt Klein fein in ekkigenStükken liches kis tumptekkig G Sraupiß 5 . in groben Körnern a. gemeine äuf nach der Gröſse. in fleimen.— ſere Ceſialten)----- in Körnern- 3 Lin feinen— * Pin ekkigen Körnern nach der Geſtalt 1 platten— 3 in rundlichen— - in Platten-- in dicken Lin dünnen dick -= angeflogen- dünn 3 Lzart 5 Czähnig ſchlangenförmig drathförmig haarförmig geſtrickt längliche baumförmig zackig tropffteinartig röhrförmig pfeiffenröhrig ſtaudenförmig Lkolbenförmig 1. Die Aeuſsere traubig Geſtalt 5 in vollkommnen Kugeln 4 ſpuſch kuglich- mandelförmig runde 3 ſtwas in unvollkommnen Kugeln nierförmig b. belondere knollig äulsere Ge- gefloſſen ſtalten 3 platte flpieglich Lin Blättchen 1 1 5. †. 1 echsſeitig geradflächig zellig A Reltelen gleichlaùfend zellig-- ichwammförmig rundzellig- unbeſtimmt — doppelt 1 adrig Pmit würflichen E. vertiefte 3 mit pyramidalen E. mit Eindrikken mit kegelförmigen E. mit tafelartigen E. . Lmit kugelförmigen E. gekämmt durchlöchert zerfreflen ungeſtaltet . Cblafig Lverworrene— äſtig c. regelmäſsige äufsere Geſtalten ₰ Man ſehe die ſpecielle V. Tafel, der Kryſtalliſazionen- (oder Kryſtalliſazionen.) L d. fremdartige 8 äuſsere Geſtalten Hievon ſehe man die ſpecielle VI. Tafel. Nerſteinerungen.) 2. Die —„—.„, I. Die äufseren Kennzeichen der Fofſilien. 9 .. IV. TAFEI. Von dem äuſseren Anſehn der feſten Foffilien. -- uneben --= gekörnt -=- druſfig == raulh --- glatt ſ in die Queere 2. Die Aeuſsere Oberfläche 4 einfach in die Länge überzwerch geftreift - geſtreift— abwechfelnd doppelt federartig geftreift 1 geſtrickt 1---- gemuͤſtert ſ Katkelämaond glänzend - 4 wenigglänzend ſchimmernd matt Stärke des Glanzes 3. 1 lanz 3. Der Aeuſsere G 4 7 Glasglanz Fettglanz Seidenglanz Art des Glanzes--- Perlmutterglanz Demantglanz Halbmetallglanz — L Metallglanz Von den regelmäfsigen äulseren Geſtalten oder den Kryflallifazionen. 1. Die Aechtheit--= 2. Die Form welche gebildet wird durch;a L und wobei man auffucht a. Die Grundgeſtalten; nemlich: . Einfachheit— I. Die äufseren Kennzeichen der Foffilien. V. TAFEL. Man hat hiebei zu unterluchen: Weſentliche-— After.- JKryſialle Seitenflächen Flächen- Endllächen G Kanten † ⸗ J Seitonkanten Endkanten Ecken 5 das Ikoſäeder - Dodekäeder - Hexäeder die Säule - Pyramide - Tafel L- Linſe Ihre Verſchiedenheiten beruhen auf: einfach doppelt G Steluns... Jrerkela 1 J. Zahl der Flächen-3 (dreifeitig vierſeitig ſechsſeitig achtſeitig neunſeitig zwölfleitig f gleichſeitig (abwechſelnd breiter und ſchmäler Verhältnils der Flächen- ungleichfeitig-- Tene gegenüberſtehende Flächen breiter s. Winkelunter welchem fie zulammenitollea⸗ 6. Richtung der Flächen zwei gegenüberftehende Flächen ſchmäler — gleichwinklig — rechtwinkli 2* Seitenkantenwinkel ₰(p. li8 ſchiefwinklig Lverſchiedenwinklig der Krümmung walzenförmig kegelförmig nach der Geſtalt ſ kußeltormis n. Völle des Kryſtalls —— voll an den Enden ausgehöhlt ganz hohl. Precht Endkantenwinkel Aehlasſen). lief JSecheine ſehief Cfehr flach flach Endſpitzenwinkel recht ſpitz L Clehr ſpitz (geradflächig Cnach der Lage ſeinwärts(konkav) der Krümmung auswärts(Konvex) ein- und auswärts zugleich(konkav- 4 krummflächig--- konvex) — I. Die äufseren Kennzeichen der Fofſilien. 11 V. TAFEL. Von den regelmäfsigen äufseren Geſtalten oder den Kryſtalliſazionen. Man hat hiebei zu unterſuchen: [Theile der Ab- Abſinmpfungoſlächen ſtumpfung tumpfungskanten Abſtumpfungsecken d Han den Kanten ort.. Tan den Ecken (Abſtum- . ſtark Pfung— Stärke- ſchwach 4 erad Aufletzung- Lernet .. gerade (Wichtuns Frumm Cdie Zuſchärfungsflächen , ſdie eigentlichen Zuſchär- Theile der Zu- fungskanten ſchärfung- die Kanten der Zuſchärfung- die Kanten zwiſchen den ₰—₰ Zufchärfungs- und Seitenflächen Ldie Zuſchärfungsecken 4 infach an den Endflächen 2e. lTlae. Ort- an den Kanten und ge- ſchieht] Zuſchär- an den Rohen durch J fung 3 Stärke-- Lianheen flach Winkel-— rechtwinkelig ſcharf ungebrochen Fortdauer— einmal ., gebrochen Leinan b. Die Ver- in Anſehung des Winkels FEme änderung Auffetzung-+ ſe 83 Seitenflà der Grund- L in Anſehung der Flächen 1 en Seiten ächen geſtalt. 3.. auf den Seitenkanten Gie iſt:/.(Zuſpitzungsflächen 3 Theile der Zu- * Endkanten der Zuſpitzung Kanten zwiſchen den Zuſpit- zungs-u. Seitenflächen Zuſpitzungskanten ſpitzung-- Srcateraakeens- Zuſpitzungsecken an den Ecken an den Enden Pihre Anzahl - Verhältniſsmäſsige Gröſse gegeneinander Ort- Zuſpit- beſtimmt . zung ₰ die Flächen- 4 Oeflalt... unbeftrchnr - Richtung- Berade konkav L rumm+ konvex flach der Winkel- rechtwinklich ſcharf 1. ſtark die Stärke ſchwach die Endigun in einen Punkt Ldie Lndigung in eine Schärfe H. mehrfach neben einander . geſetzten 3 Zuſpi und zwar mit- über einander Abſtumpfungen, Zuſchärfungen, ulpitzungen. — geſetzten Fortſetzung ———— — —; —— 1 — 12 I. Die äufseren Kennzeichen der Foſſilien. V. TAFIEI. 4 3 Fortfetzung. Von den regelmäſsigen äuſseren Geſtalten oder den Kryſtallifazionen. Man hat hiebei zu unterſuchen: Pa. die Methode der Beſtimmung 14 relentativ erivativ 1(die gröſsten Flächen die mehreſte Regelmäſsigkeit 9. die Hülfsmittel bei Auf- die Frequen⸗z Kryſtalliſazionen eines Foflils. das Eigenthümliche der dabei beobach- teten Veränderung Cneue Flächen Veränderung des gegenſeitigen Verhält- 3%4 die Uebergänge welche an-] niſſes der Flächen 4 ſcheinend entftehn durch: Veränderung des Winkels Konvexität LZufammenhäufung Cdas Verſchobene J. Verhinderungen bei der ge- das Verwachlene naueren Beſtimmung eſ Verſteckte c. Verſchiedene Ne- benumſtände-— ſchiedener Kryſtalle. das Verbrochene die zu groſse Kleinheit ². die genauere Flächenbeſtim- die Zahl einer jeden Art Flächen C mung der Kryſtalle. Ldie Geſtalt einer jeden Art Flächen 1 Lungewöhnlich groſs Jfehr groſs 3. Die Gröſse, a, auf die gröſste abſolate Ausdehnung-. Mitller Grõſse— 3 wobei RAück- ſicht zu neh- fehr klein men----+ CLgan⸗ klein 3 Cniedrig und hoch breit und ſchmal dick und ſchwach b. auf die relative Ausdehnung--- nadelförmig L haarförmig ſpieſsig teſſulariſch loſe — a. einzeln--.= ſemgevachten aufgewachfen — . zwei und zwei(Zwillingskryſtalle) 4. Der I a. eine beſtimmte Zahl-- drei und drei(Drillingskryfialle) 4. Der Luſam- L 1 menhang. Nach disſem 8. meimdts aher Ploſs einfach aneinander T ewachſen ſind die Kry- zulammengethäuft---] Jurcheinander ſtalle:--- b. zuſammengehäuft- Cbüſchelförmig garbenförmig 3 ſtangenförmig y. mehrere doppelt zuſam- reihenförmig mengehäuft..== 3 knospenförmig kugelförmig 3 mandelförmig pyramidal. Croſenförmig aufeinander — VI. Tafel. —2——— ſuchung der Grundgeſtalt: ₰ die Verwandſchaften mit den übrigen 8 8 1. Von Thieren Koolithien 2. Von Pflanzen Phytholithen .Von vierfüſsigen Thieren Von Vögeln Von Fiſchen Von Inſecten f. Von Würmern I. Die äuſseren Kennzeichen der Fofſilien. VI. TAEEIL. Von den fremdartigen äuſseren Geſtalten oder den Verſteinerungen. Sie rühren her: — . Mammut Rhinozeros Elephant...... Unbekannte Zähne von Theilen--- trzer von ganzen Thieren Faurapodqithen- ₰ Hörner Köpfe........ ............. Jon euaum doh von Schwimm-Vögeln. Ornitholithen von Schildkroten.„ Amphibiolithen von unbekannten Von Amphibien ſen krokodillartigen Geſchöpfen 4 5(Wels Lachs....... von ganzen Fiſchen Unbekannte Wirbelbeine Ichthyolithen-- Gräten I von Theilen der Fiſche 1 Gloſfopetern 1 Zahlnle—. LBufoniten — Gamarrolithen Trilobiten Lentikuliten Nautiliten Ammoniten Orthoceratiten Belemniten Muriziten Strombiten Turbiniten Trochiliten CDentaliten Entomolinen- Cochliten--- — 4 Von Teſtaceis Conchiliolithen 3 Oſtraziten Chamiten Mytiliten Telliniten Anomiten Gryphiten C LHyſteroliten Conchiten ₰ Helmintholithend (Echiniten. Echiniten-Kerne Echiniten-Stacheln Lon Racass—[Enkriniten Pentakriniten Entrochiten Aſtroiten Schraubenſteine LZoophyten- (Fungiten Madreporiten Tubiporiten L LMilleporiten Von Corallen Coralllten=— von Blüthen un Blättern(Bibliolithen) von Saamen(Spermolithen) Abdrücke der Pflanzen Phytotypen Früchte(Carpolithen) - Wirklich verſteinte Hölzer(Lithoxylen) D 2. Die Bruch- fläche. ſtücke. I. Die äuſseren Kennzeichen der Foſſilien. VIL TaFEI. Von dem Bruchanſehn der feſten Foſſilien. 1. Der Bruchglanz(Wird wie der äuſsere beſtimmt, 3. Die Geſtalt der Bruch- (plittrig— 1 eben ſnach der Gröſse--- muſchlich Lnach d. Auszeichnung 4 L C dicht erdig. hakig. Xack der Stärke- 1 faſerig== LNach der Richtung 1 3 Nach der Breite--— Nach der Lage--— ſtrahlig.= Nach der Richtung-- Nach der Lage--- [Die Grölſse der Blätter [Der Durchgang der Blätter----. 2 (Die Stirke...... Lſchiefrig- 4 — regelmäſsige ₰ Die Vollkommenheit 1 blättrig- 2 Die Richtung--- N unregelmäſsige--- wovon die IV. Tafel zu Ende nachzuſehn.) grobſplittri g kleinſplittri 8 groſsmuſchlich 1 kleinmuſchlich vollkommen muſchlich unvollkommen muſchlich uneben von grobem Korne uneben von kleinem Korne uneben von feinem Korne grob faſerig zart faſerig gerad falerig krumm faſerig 4 gleichlaufend J bülchelförmig Uſternförmit untereinanderlaufend auſserordentlich breitſtrahlig- breitftrahlig ſchmalſtrahlig geradſtrahlig krummftrahlig auseinanderlaufend 5 gleichlaufend QCbülſchelförmig Tſternförmig untereinanderlaufend auseinanderlaufend 5 vollkommen unvollkommen gerade ſphãäriſch wellenförmig ¹ krummblättrig blumig [unb eſtimmt Peinfach zweifach dreifach vierfach vielfach dickſchiefrig dünnſchiefrig gerade 1 Richtung---- LLumm Lnehlhnms PLrummſcmRefre unbeſtimmt J würfliche auf allen Seiten ſpiegelnd rhomboidaliſche auf vier.— (a ſechs-— trapezoidiſche dreiſeitig pyramidale, dodekäedriſche [keilförmige ſplittrige ſcheibenförmige ſehr ſcharfkantig ſcharfkantig nicht ſonderlich ſcharfkantig ziemlich ſtumpfkantig ſtumpfkantig unbeſtimmteckige △̈ I. Die äuſseren Kennzeichen der Foffillien. b VIII. TAFET. Von dem Abfonderungs-Anſehn der feſten Foſſilien. ** . 1. Der Abſonderungs-Glanz(Wird wie der äuſsere beſtimmt, wovon die IV. Tafel zu Ende nachzuſehn.) — glatt rauh 2. Die Abſonderungsfläche ₰ geltreift uneben Ldrufig eä. ſphäriſch rundkörnig Ptehänane nach der Geſtalt langkörnig 8 eckigkörnig Ibeansernacnig körnig 4 groſskörnig grobkörnig kleinkörnig nach der Gröſse . Lfeinkörnig L (gerad-— Leracl Jichaalig feſtungsartig- nach der Richtung 4 gemeinkrummſchaalig Ckrumm- nierförmig gebogen krummſchaalig ſphäriſch-ſchaalig koniſch-ſchaalig 3. Die Geſtalt der abgeſonder- konzentriſch ten Stücke ſchaalig ſehr dick- nach der Stärke luen ſchaalig dünn- 1 ſehr dünn- geradſtänglich nach der Richtung Lrrnele ſtanglich ſäulenförmig dickſtänglich dünnſtänglich ſehr dünnſtänglich ſtänglich nach der Stärke vollkommen nach der Geſtalt unvollkommen 4 ſtänglich keilförmig J 8 L I. Die äufseren K IX. (die Durchfichtigkeit Für das Geſicht J der Strich — die Härte---- die Feſtigkeit---— d Für das Gefühl 4 die Zerſpringbarkeit die Bieglamkeit-— das Anhängen an der Zunge 2 — der Klang-. Für das Gehör das Rauſchen- 4 das Knittern- L — das Abfärben-- ennzeichen der Foffllien. TaAFII.. Von den übrigen befonderen äufseren Kennzeichen der feſten Foffilien. 1 emein ganz durchfichtig— zar doppelnd. halb durchfichtig durchſcheinend an den Kanten durchſcheinend Lundurchfichtig gleich 2 verſchieden(die näheren Angaben nach der I. Tafel.) . ſtark(durch Schreiben) abfärbend 1 ſchwach(durch Reiben) nicht abfärbend „ hant unfeilbar Hanz har feilbar halb hart weich ſehr weich [ſpröde milde geſchmeidig ſehr ſchwer ſchwer nicht fonderlich ſchwer leicht fehr leicht zerſpringbar biegſ. elaſtiſch leglam- gemein unbiegfam ſtark wenüg anhängend 4 gar nicht klingend nicht klingend 1 1 3 rauſcht rauſcht nicht iſt beim Biegen bemerklich iſt beim Biegen nicht bemerklich Das Das Die aufsere Geftalt-......... Stärke deffelben-— 1 Glan⸗« ‿ (ar deſletben... 5 Anſehn der Theilchen........ 1 Abfärben 47 Zerreiblichkeit...„. J 1 1I Von den beſondern äufseren Der Giam........... 4 . Die Durchfichtigkeit:-. Die Flüſsigkeit.......... 1 I. Die äufseren Kennzeichen der Foſſilien. X. TAEEL. Von den beſondern äuſseren Kennzeichen der zerreiblichen Foffilien. TAFII. Kennzeichen der flüſsigen Foffilien. derb eingeſprengt als Ueberzug ſchaumartig b aumförmig ſtaudenförmig ſchimmernd matt gemeinſchimmernd metalliſchlchimmernd ſtaubartige ſchuppige körnige ſtark abfärbend wenig abfärbend loſe zuſammengebakken metallilcher Glanz gemeiner Glanz durchfichtig trübe undurchfichtig flüſsig(tropfbar) zähe. Das eigenthümliche Gewicht-- I. Die äufseren Kennzeichen der Foffilien. —,„ XII. TAFEIL. Von den übrigen allgemeinen generiſchen Kennzeichen. mager ein wenig fett Die Fettisken...„ rott ſehr fett kalt ziemlich kalt Die Kälte. wenig kalt leicht nicht ſonderlich ſchwer ſchwer auſserordentlich ſchwer bituminös ſchwach ſchwefelich ſchwach bitterlich 2 fär fich---— ſ ſchwimmend ¹ 1 4 3 nach dem Anhauchen— thonig Der Geruch- 4 8 urinös p . ſchweflich nach dem Reiben- IChwCIlI— knoblauchartig empyreumatiſch C füſsfalzig füfs zufammenziehend herbe Der Oeſchmack falzig bitter ſalzig kühlend laugenhaft urinõös. II. Tabellariſche Ueberſicht der mineralogiſch- einfachen Fofſilien. ℳ / 7 2.* 20 Tabellariſche Ueberſicht 3 3 Klaffen. Ordnungen. Gattungen. Arten. 1. Erd- und Stein- arten. A. Zirkon-Ordnung. Kieſel-Ordnung. 5—VR EZirkon. Almandin.(¹) Granat.(²) Kokkolith(²2*). Braunſteinkieſel.(4) Vefuvian. Schmaragd.(⁴) Stangenſtein.(5) Melanit.(³) Augit.(⁹) 1. Gemeiner Zirkon. 2. Hyazinth. 1. Edler Granat. ₰ 2. Gemeiner Granat. 1. Glatter Schmaragd. 2. Geſtreifter Schmaragd (Beryll). 1. Gemeiner Schörl. 2. Edler Schörl(Turmalin). —-nAAAAAAABA:ʒ der Foffilien.- G 21 Anzeige der Stellen, wo ihre aäuſseren Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt Beſchreibungen ſtehen. bekannt find. — 4— 5 *. 1 * Emmerling's Mineralogie I. S. 3— 6. Emmerling's Mineralogie I. S. 22— 24. 4 * Emmerling's Mineralogie III.§. 246. 247. Emmerling's Mineralogie III. S. 248. 249. Emmerling's Mineralogie III. S. 368. 369. Emmerling's Mineralogie III. S. 314— 316. Emmerling's Mineralogie I.§. 80— 82. Emmerling's Mineralogie I. S. 85— 88. Emmerling's Mineralogie I. S. 92. 95. 3 Emmerling's Mineralogie I. 5. 95— 97, ** Emmerling's Mineralogie I. 8. 100. . 1 Gœtting. Jour, d. Naturw. I. B, 6 Ebendafelbſt S. 140. 144, 3 —„ KARSTEN. H. S. 138,139. KARSTEN. * 68,00 Zirkonerde; 31,50 Kieſelerde; 0,50 Eifenkalk KrAPROTHi. d. Beiträgen I. S. 219. 70,00 Zirkonerde; 25,00 Kieſelerde; o,50 Eilenkalk, KLaFPROTH ebendal.§. 231. 55,75 Kiefelerde; 27,25 Thonerde; 36,00 Eiſenkalk; 0,25 Braunſteinkalk. KrAFPROTH ebendal. II. S. 26. 40,00 Kieſelerde; 28,50 Thonerde; 10,00 Talkerde; 3,50 Kalkerde; 16,50 Eiſenkalk; o, 25 Braunſteinkalk, KrAPROTH ebendal. S. 21. 56,45 Kieſelerde; 30,83 Kalkerde; 28,75 Eiſenkalk. WIEOII2 in Crell's Annalen 1788. I. S. 207. 42,00 Kieſelerde; 15,00 Thonerde; 13,00 Kalkerde; 8,00 Eiſenkalk; 14,00 Braunſteinkalk; 3,00 Waſler ABILGOARD. 85,00 Kiefelerde; 14,25 Thonerde; 35,00 Braunſtein- kalk; 14,00 Eilenkalk. KrAPROTHi. d. Beitr. II. S. 244. 355,50 Kieſelerde; 22,25 Thonerde; 33,00 Kalkerde; 50 Eiſenkalk; o,25 Braunſteinkalk. KLAPROTH . ehe daß II.§. 30. 69, 0 Kiefelerde; 15,00 Thonerde; 12,50 Glycinerde; 0,25 Kalkerde; 1,00 Eiſenkalk; o,25 Chromkalk, 1 KLAPROTH. 69,50 Kieſelerde; 14,00 Thonerde; 14,00 Glycinerde; 1,00 Eiſenkalk. RoOSE. 50,00 Kieſelerde; 50,00 Thonerde. KrAPROTin Crell's Annalen 1788. I. S. 390. 57,00 Kieſelerde; 27,00 Thonerde; 14,00 Kalkerde; 17,0O0 Eiſenkalk; 1,5 Braunſteinkalk. Corzzr-DEs- corirs i. J. d. m. XXX. 420. 41,00 Kieſelerde; 38,00 Thonerde; 0, 16 Eiſenkalk. WiIEoInn in Crell's Annalen 1785, I.§. 252. 40,00 Kieſelerde; 39,00 Thonerde; 4,00 Kalkerde; 12,00 Eifenkalk; 2,50 Braunſtein. VAUCOUEILIN i, d. Annales d. Chimie. LXXXVIII. 105. 45,00 Kieſelerde; 16,00 Thonerde; 26,00 Kalkerde; 16,00 Eiſenkalk; 4,00 Wafler. VAucœuEIIN i. J. d. m. XXIV. 573.(2) 52,00 Kielelerde; 3,33 Thonerde; 10,00 Talkerde; — 13,20 Kalkerde; 14,66 Eifenkal K; 2,00 Braunſfteinkalk. VAUCOQUELIN ebendal. XXXIX. 176.(2) 8 Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. Arten. ——— . Hornblende(*0). Gemeine Hornblende. Schmaragdit(11). 1 Staurolith(1²). Axinit(13). Quarz(14). 4 5 Kiefelfinter 7 5). Hyalith(¹⁰). Opal(**). . Schiefrige Hornblende (Hornblendſchiefer). 3. Schillernde Hornblende (Schillerſpath). .Labrado riſche Hornblende. 5. Balaltiſche Hornblende. 1 Amethyff. 2. Bergkryſtal. 3. Gemeiner Quarz. Praſem. 4 5. Milch- Quarz. 6. Gelenk-Quarz. 1. Geyſerfinter. 2. Perffinter. 3. Gemeiner Kiefelfinter. * Ii. Edler Opal. 2. Gemeiner Opal, . Halbopal. der Foſſlien. Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Befchreibungen ſtehen. Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt find. Emmerling'’s Mineralogie I. S. 323. 324. Emmerling's Mineralogie I. S. 326. 32 7. Emmerling's Mineralogie III. S. 340. 541. Emmerling's Mineralogie I. S. 328. 329. Emmerling's Mineralogie I. S. 331. 332. Emmerling's Mineralogie I. S. 108. 109. 7 * Emmerling's Mineralogie. S. 112— 114. Emmerling's Mineralogie. S. 118— 120. Emmerling's Mineralogie I. S8. 125— 129. 1 Emmerling's Mineralogie I.§. 133. 134. Emmerling's Mineralogie I. S. 136. 157. Klaproth's Beiträge II. S. 110. 111. KARSTEN. — — 1 Emmerling's Mineralogie I. S. 249. 4 Emmerling's Mineralogie I. S. 251. 1 Emmerling's Mineralogie I. S. 256. 257. 1. 110 v. Crell's Annalen 1796. II. 8. 589. 590. PFAFF. 37,00 Kiefelerde; 22,00 Thonerde; 16,00 Talkerde; 2,00 Kalkerde; 23,00 Eifenkalk. KIRwaNi. d. N. Mineral. I. S. 289. 52,00 Kieſelerde; 23,33 Thonerde; 6,00 Talkerde; 7,00 Kalkerde; 17,50 Eiſen. HEæxERi. v. Crell's Chem. Annal. 1788. II. S. 147. 58,00 Kiefelerde; 27,00 Thonerde; 1,00 Talkerde; 4,00 Kalkerde; 9,00 Eiſenkalk(?) BERGMANN i. d. Opusculis III. p. 207. 50,00 Kieſelerde; 11,00 Thonerde; 6,00 Talkerde; 13,00 Kalkerde; 7,50 Chromkalk; 5,30 Eiſenkalk; 1,50 Kupferkalk. VAucouIN i. d. Annales d. Chi- mie LXXXVIII. 106. 30,59 Kieſelerde; 47,06 Thonerde; 308 Kalkerde; 15,30 Eiſenkalk, VAUQuELIIN i. d. A. d. Chim. IXXXVIII. 100. 1 52,70 Kieſelerde; 25,60 Thonerde; 9,40 Kalkerde; 9,60 Eiſen- und Braunſteinkalk, KrAPRoOTN i. d. Beitr. II. S. 126. 97,50 Kieſelerde; 0,25 Thonerde; 0,50 Eiſen- und Braunſteinkalk. Rosn. 95,00 Kieſelerde; 6,00 Thonerde;(2) 1,00 Kalkerde. BERGMANNi. d. Opuſc. II. p. 112. 1 92,42 Kieſelerde; 2,00 Talkerde; 3,55 Kalkerde. Gurxroxi. d. A. d. Chemie. LXXXVIII. p. 110. Kieſelerde, vermuthlich mit etwas Braunſteinkalk. 96,50 Kiefelerde; 2,50 Thonerde; o,5o Eifenkalk. KrAPRoOTH i. d. Beitr. II. S. 116. he o Kieſelerde; 1,50 Thonerde; 0,50 Eiſenkalk. KräAPROTHi. d. Beitr. II. S. 112. 94,00 Kiefelerde; 2,00 Thonerde; 4,00 Kalkerde. SANTI i. v. Crell's Annal, 1796. II. S. 591. 1 b 57,00 Kieſelerde; 18,00 Thonerde; 15,00 Kalkerde. LINK i. v. Crell's Annal. 1990. II. S. 232. 90,00 Kiefelerde; 10,00 Waſler. KräAFRorH i. d. Beitr. II. S. 152. 93,50 Kteſelerde; 5,00 Waſſer; 1,00 Eiſen(zufällig). KLAPROTHi. d. Beitr. II. S. 161. 82,75 Kieſelerde; 3,50 Thonerde; 0,25 Kalkerde; 3,00 Eifenkalk; 10,00 Waſſer. SruckzE in Noſe's Belſchreib, einer Samml. v. vulk. Foſſilien. S. 73. Nr. 3. Tabellarilche Ueberſicht 5 Ordnungen. 4 Gattungen. Arten. 4 „„ Perlſtein(²²). Marekanit(2²). Obfidian(²²*). Bimsſtein. —— 4„ 46. 4. Leberopal(Menillit). 1 3— 1 5. Holzopal. Chryſopras. W 4 Chalcedon(1⁵). 1. Gemeiner Chalcedon. . 2. Carneol. 3 6 1 3. Plasma. . 4. Cacholong. Feuerſtein. . 1 Rifenkieſel(19).. Jaspis(20).. Egyptilcher Jaspis. 2. Bandjaspis. 3. Porzellanjaspis. U* 3 4. Gemeiner Jaspis. 1* 5 1 Heliotrop.* 4 4.„. Holzſtein. Hornſtein. 1. Splittriger Hornſtein. 2. Muſchlicher Hornſtein. 40 b Kielſelſchiefer. fi. Gemeiner Kielſelſchiefer. ₰ „. 3 r.r 42. Jaspisärtiget Kiefellehiefer A. 8. (Lydiſcher Stein.) Klingſtein(2¹).. 1 Pechſtein. ſer der Foffilien. 8 25 Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie I. S. 260. 261. Emmerlin'gs Mineralogie I. S. 174. Emmerling's Mineralogie I. S. 151— 153. Emmerling's Mineralogie I. S. 157. 158. Eſtner's Mineralogie II. S. 343. 544 Widemann's Mineralogie. S. 323. 324-. Emmerling's Mineralogie I. S. 144— 146. Emmerling's Mineralogie I. S. 235. 256. Emmerling's Mineralogie I. S. 238. Emmerling's Mineralogie I. S. 240. 241. Emmerling's Mineralogie J. S. 244. 245. Emmerling's Mineralogie I. S. 171. 172. Emmerling's Mineralogie I. S. 168— 170. Emmerling's Mineralogie I. S. 178. 179. Emmerling's Mineralogie I. S. 182. Emmerling's Mineralogie III. S. 344— 346. Emmerling's Mineralogie I. S. 262. 263. Neues Bergm. Journal II. S. 62-64. 67. 68. EsMARK. * Emmerling's Mineralogie I. S. 185. Emmerling's Mineralogie I. S. 350. 351. 85,50 Kiefelerde; 1,00 Thonerde; 0,5o Kalkerde; 0,50 Eiſenkalk; 11,00 Waſler und Kohle. KLAPROTHi. d. Beitr. II. S. 169, 96,16 Kieſelerde; 0,83 Kalkerde; 1,00 Nikkelkalk; eine Spur von Thon- und Eiſenerde. KLAPRoOTIH ebendaſ.§. 133. 84,00 Kieſelerde; 16,00 Thonerde. BERGMANN i. d. Opuscul. II. p. 60. 98,00 Kieſelerde; o, 25 Thonerde; 0,50 Kalkerde; 0,25 Eiſenkalk., KIAPROTHi. d. Beitr. I.§. 46. Kiefelerde und Eilenkalk.(2) 60,75 Kieſelerde; 27,25 Thonerde; 3,00 Talkerde; 2,50 Eiſenkalk; 3,66 Kali. RosE. 715,00 Kieſelerde; 20 Thonerde; 5,00 Eiſenkalk. KIRwANi. d. Mineralogie 1. A. S. 451. 72,00 Kieſelerde; 22, 00 Thonerde; 6,00 Kalkerde. KIRwAN i. d. Mineralog. 2. A. I. S. 412. 75,00 Kieſelerde; 4,58 Talkerde; 10,00 Kalkerde; 3,54 Eilenkalk; 5,20(Kohle?). Chem. Annal. 1788. 2. B. S. 140. WIEGLIEB i. d. 73,00 Kieſelerde; 23,00 Thonerde; 3,30 Eiſenkalk(2) WIEGILEBi. v. Crell's Annal. 1787. I. S. 302. 73,00 Kieſelerde; 18,00 Thonerde; 5,00 Eifenkalk mit Waſler(?2). WIrEGLEB i. v. Crell's N. Entdekk, Theil II. S. 26. 74,00 Kieſelerde; 12,00 Thonerde; 3,00 Talkerde; 7,oo Kalkerde; 1,00 Eiſenkalk. Lowrrz in Pallas N. Nordiſchen Beitr. 5. B. S. 299. 74,00 Kieſelerde; 2,00 Thonerde; 14,00 Eifenkalk; ABILGOARD. 77,50 Kieſelerde; 17,50 Thonerde; 1,75 Eiſenkalk; KrTAPROTH i. d. Beitr. II. S. 65. Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. 6 Arten. 1 7 Feldſpath(²2⁴). 1. Gemeiner Feldſpath. 2. Dichter Feldſpath. 5. Labrador Feldſpath. V (Labradorſtein). 7 4. Opalifirender Feldſpath (Adular). . 3. Glafiger Feldſpath. Sommit(²⁵). Leucit. p Lepidolith(²⁰). Zeolith. 1. Mehlzeolith. —— 2. Haarzeolith. 4 3. Fafriger Zeolith. z. Strahliger Zeolith. 5. Blättriger Zeolith. 6. Würfel-Zeolith. — J. Dichter Zeolith. Prehnit. Kreuzſtein. Tafelſpath(2*). Lazurſtein. Lazulith. Kazzenauge. Tripel(²⁵). ——— der Foffilien. Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren„Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt Beſchreibungen ſtehen. d bekannt ſind. Emmerling’s Mineralogie I. S. 266— 268. Emmerling's Mineralogie I. S. 271. 272. Emmerling's Mineralogie I. S. 274. 275. Emmerling's Mineralogie I. S. 277— 279. Emmerling's Mineralogie I. S. 53. 54. Emmerling's Mineralogie III. S. 324. 325. Emmerling's Mineralogie I. S. 199. 200. Emmerling's Mineralogie I. S. 200. 201. Emmerling's Mineralogie I. S. 202— 204. Emmerling's Mineralogie I. S. 204. 205. Emmerling's Mineralogie I. S. 205. 206. Emmerling's Mineralogie III. S. 258. 259. Emmerling's Mineralogie I. S. 192— 196. Emmerling's Mineralogie I. S. 209. 210. Emmerling's Mineralogie I. S. 212. 213. Emmerling's Mineralogie III. S. 209. Emmerling's Mineralogie I. S. 188— 190, Emmerling's Mineralogie I. S. 308. 74,00 Kieſelerde; 30,00 Thonerde; mit einer Spur von Eilen. HExERi. v. Crell's Annal. 1788. II. S. 147. 76,82 Kieſelerde; 8,66 Thonerde; 2,20 Kalkerde. 46,00 Kiefelerde; 49,00 Thonerde; 2,00 Kalkerde; 1,00 Eiſenkalk. VAucouETIX im Journ. d. Miner. XXXVIII. p. 279. 55,75 Kiefelerde; 24,62 Thonerde; 21,35 Kali. KrAPROT i. d. Beitr. II. S. 50. 54,50 Kieſelerde; 38,25 Thonerde; 4,o0 Kali; 0, 75 Braun- ſtein- u. Eiſenkalk. KrAPROTRH ebendal. S. 195. 50,00 Kiefelerde; 20,00 Thonerde; 8,00 Kalkerde; 22,00 Waſſer. PEELETIERi. J. d. Phyſ. a. 1782. p. 420. o,οs Kiefelerde; 31,09 Thonerde; 10,95 Kalkerde; 16,50 Waſſer&œ. MEYERi. d. Beſchäftig. II. S. 475. 50,24 Kieſelerde; 29,30 Thonerde; 9,46 Kalkerde; 10,00 Waffer. VYAucœα11ꝛχ+⁊ i. J. d. Min. XXXXIV. P. 576.(2) 52,00 Kieſelerde; 17,50 Thonerde; 9,00 Kalkerde; ʒ 18,50 Waſſer. VAuQuELIN ebendal. XXXIX. p. 164. 43,80 Kieſelerde; 30,33 Thonerde; 18,33 Kalkerde; 5,66 Eiſenkalk; 1, 83 Waſler. KrArRoOTM i. d. Beob. u. Entd. II.§. 217. 49,00 Kieſelerde; 16,00 Thonerde; 18,00 Baryterde; 15,00 Waſſer. KrAPROTHi. d. Beitr. II. S. 83. 50,00 Kieſelerde; 40,00 kohlenſaure Kalkerde; 10,00 Waſſer. KLAPROTH i. Stütz N. Einricht. d. Natural. Samml.§. 61. 46 Kieſelerde; 14,50 Thonerde; 28,00 kohlenfaure Kalkerde; 6,50 Gyps; 3,00 Eiſenkalk; 2,00 Waſler. KrAPROTHi. d. Beitr. I. S. 196. Kieſelerde; Thonerde; Eiſenkalk. : KrAPROTHebendaſ. S. 199. 95,00 Kieſelerde; 1,75 Thonerde; 1,50 Kalkerde; 0,25 Eifenkalk. KLAPROTH ebendaſ. S. 94. 90,00 Kieſelerde; 7,00 Thonerde; 300 Eiſen. HAAsE i. Naturforſcher XVII. p. 238. 242. Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. D. Glycin-Ordnung. Thon-Ordnung. Polierſchiefer(*⁹). Pimelit(0). Skorza(²1¹). Diamanrtſpath(3²). Saphir. Spinell(³³). Zeylanith(³ ³⁴). Topas. Chryſoberill. Honigſtein(³⁵). Kryolith(29). Cyanit(3*). Chiaſtolith(³ ³). Pinit(s9). Glimmer. ——.„ der Foſſilien. Anzeige deristellen. wo ihre aufscren Beſchreibungen ſtehen. 2—— — Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. 2 8 Emmerling's Mineralogie III. S. 334. 335. Emmerling's Mineralogie I. S. 9. Emmerling's Mineralogie I.§. 67— 69. Emmerling's Mineralogie I. S. 57— 62. Emmerling's Mineralogie I. S. 73— 76. Emmerling's Mineralogie I. S. 19— 21. Emmerling's Mineralogie I. S. 412— 414. — Emmerling's Mineralogie III. S. 337— 339. Emmerling's Mineralogie I. S. 512— 314. Neues Bergm. Journal I. S. 556. 537. v. HEINITZ. 66,50 Kiefelerde; 7,00 Thonerde; 1,50 Talkerde; 1,25 Kalkerde; 2,50 Eiſenkalk; 19,00 Waſler. KrAPROTH i. d. Beitr. II. S. 171. 35,00 Kiefelerde; 5,00 Thonerde; 1,25 Talkerde; 0,40 Kalkerde; 15,62 Nikkelkalk; 4,58 Eifenkalk; 37,91 Waſſer, und Hlüchtige Stoffe. Krarnora ebendaſ. S. 159. 8 45,00 Kieſelerde; 21,00 Thonerde; 14,00 Kalkerde; 16,50 Eiſenkalk; o 25 Braunſteinkalk. KLAPROTH. 89,50 Thonerde; 5,50 Kiefelerde; 1,25 Eifenkalk; KLAPROTH i. d. Beitr. I. S. 77. 98,50 Thonerde; 0,50 Kalkerde; 1,00 Eiſenkalk. KLAPROTH ebendal. S. 88. 82,47 Thonerde; 8,78 Talkerde; 6, 18 Chromkalk., VäAuUCOUEIIN i. J. d. M. XXXVIII. p. 99. 68,00 Thonerde; 2,00 Kielelerde; 12,00 Talkerde; 16,00 Eiſenkalk. CorkEr-DEscoxlxs i. J. d M. XXX. P· 426.*. 68,00 Thonerde; 31,00 Kieſelerde. VAUCOUELIN im Journ. d. Miner. XXIV. p. 4 71,30 Thonerde; 18,00 Kieſelerde; 6,00 Kalkerde; 1,50 Eiſenkalk. KæAPROTMi. d. Beiträgen I, S. 102. 16,00 Thonerde; 46,00 einer eignensäure; 38,00Waſſer. KrAPROTH. Thonerde mit Fluſs-Säure. ABIILGOARD. 66,92 Thonerde; 12, Kieſelerde; 33,25 Talkerde; 1,71 Kalkerde; 5,48 Eilenkalk. SAuSSIEREi. Gren's outnal: Phyſ. I. 1.§. 477. 63,75 Thonerde; 29,50 Kieſelerde; 6,75 Eiſenkalk; KräAPROTMi. Bergm. Journal. 1790. II. S. 229. 35,00 Thonerde; 50,0O0 Kieſelerde; 1,35 Talk kerde; 1,33 Kalkerde; 7,0O0 Eiſenkalk. VAUCOUEIINi. J. d. M. XXXIII. 302. *½ Tabellariſche Ueberſicht PAlaunerde. Alaunſchiefer. Brandſchiefer. Zeichenſchiefer. Wetzſchiefer. Thonſchiefer. [Grünerde. Gelberde. Steinmark. Cimolit. Bergſeiffe. Agalmatolith(4⁶). 30 . Klaffen. Ordnungen. Gattungen„Arten. 1 3 3 — 4—.——— 1 1. . Thon(40).. 1. Töpferchon. 2. Verhärteter Thon. 3. Schieferthon. . Reine Thonerde. 1 14 Kollyrit(4¹). * 8 8 N Porzellanerde(¹²). 3 Walkerde(4³). 5 Bol(4¹). * Wakke. 4 . Baſalt. — Alaunſtein(4⁵). 1. Gemeiner Alaunſchieler. 2. Glänzender Alaunſchieler. —. 4 1. Zerreibliches Steinmark. 2. Verhärtetes Steinmark. — der Foffilien. * 1 A — Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. .* * — — . r4. NM ð 14 1 Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerlings Mineralogie I. S. 224. 225. Emmerling's Mineralogie I. S. 229. 230. Emmerling's Mineralogie I. S. 232. 233. Emmerling's Mineralogie I. S. 217. 218. . 1 Lempe's Magazin f. d. Bergbauk. X. S. 99. 100. FREIESLEBEN. Emmerling's Mineralogie I. S. 220. 221., 8 81 Emmerling's Mineralogie I. S. 375. 376. Emmerling's Mineralogie I. S. 381. 382. Emmerling's Mineralogie I. S. 335. 336. * Emmerling's Mineralogie I. S. 340. 541. Emmerling's Mineralogie I. S. Z00. Emmerling's Mineralogie I. S. 293. Emmerlin'gs Mineralogie I. S. 296. Emmerling's Mineralogie I. S. 293. Emmerling's Mineralogie I. S. 290. 291. Emmerling'’s Mineralogie I. S. 303. 304. 8 Emmerling's Mineralogie I.§. 305. 306. Emmerling's Mineralogie I. S. 285. 286. 8 Emmerling's Mimeralogie I. 8. 353. Emmerling's Mineralogie I.§. 362. Emmerling's Mineralogie I.§. 356. Emmerling's Mineralogie I. S§. 357. Emmerling's Mineralogie III. S. 331. 332. 4 Emmerling's Mineralogie I. 8. 361. *4 37,00 Thonerde; 63,00 Kieſelerde. KIRwAN i. d. Mineral. I. A. S. 450. Thonerde mit Kohlenſäure, ein wenig Kieſel- und Kalkerde. SoHREBER im Naturf. XV. S. 231. 45,00 Thonerde; 14,00 Kielelerde; 42,00 Waſſer, KLAPROTH i. d. Beitr. I. S. 258. 47,00 Thonerde; 52,00 Kielelerde; 0,33 Eifenkalk. BosE. 25,00 Thonerde; 51,80 Kieſelerde; 7,0o Talkerde; 3,30 Kalkerde; 3,70 Eifenkalk; 11,50 Waſler. BERGMANX i. d. Opusc. IV. p. 156. 19,00 Thonerde; 470O0 Kielelerde; 6,20 Talkerde; 5,40 Kalkerde; 5,40 Eiſen; 17,50 Waſler. BERGMANXN i. d. Opusculis IV. p. 154. 14,00 Thonerde; 63,00 Kieſelerde; 7,Oo Kalkerde; 16,00 Eiſenkalk., WITHBRING i. Kirwan's Mineral, 1. A. p. 104.. 15,00 Thonerde; 50,00 Kielelerde; 2,00 Talkerde; 8,00 Kalkerde; 0, 25 Eifénkalk. BERGMANN i. d. Opuſc. III. p. 213. 45,92 Thonerde; 24,00 Kielſelerde; 25,00 Schwefel- ſäure; 3,80 ſchwefelſaures Kali; 4,00 Waſſer. VAUQUELIN i. d. A. d. Chim. LXVI, p. 275, 4 „ 11,25 Thonerde; 64,00 Kieſelerde; 11,00 Kohle; 2,75 Eiſenkalk; 7,50 Waſſer. WiEOLE in v. Crell's Annalen 1797. III. p. 485. 26,00 Thonerde; 38, 0 Kieſelerde; 8,00 Talkerde; 4,0o0 Kalkerde; 14,00 Eiſenkalk. KIRWAN i. d, — Mineralog. 2. A. p. 318. Thonerde; Kieſelerde; etwas Eiſen- und Braunſtein- kalk. MEYER i. d. Abhandl. der Böhm. Geſellſch. 3. B. S. 262. 25,00 Thonerde; 63, 0 Kieſelerde; 1,25 Eiſenkalk; 12,00 Wafſler. KrAPROTE i. d. Beitr. I. S. 299. 6,00 Thonerde; 54,00 Kieſelerde; o,75 Eifenkalk; 12,00 Waffer. KrAPROTHi. d. Beitr. II. S. 187. 1 1„ 7 1 4 a 32 T abellariſche, Ueberlichn 3— 7.— Klaffen.„Ordnungen. 5 Gattungen.. Arten. 4 4 6. „. Ieae 3 p E. Talk-Ordnung. 1 BSeifenſtein(4*).. Bee ien(4⁹).. Gemeiner Spekſtein. ¹ 5 4„ 2. Blättriger Spekſtein. Nephrit(45). ll. Fetter Nephrit. . 2. Magrer Nephrit(Jade). * Hlivin(50). 1. Gemeiner Olivin. . 2. Blättriger Olivin. Chryſolith. Serpentin(51). 1. Gemeiner Serpentin. 2. Ebner Serpentin. 3. Edler Serpentin. 1 Meerſchaum. 3— Bergmehl(5*). . Talk. 1. Erdiger Talk. 2. Gemeiner Talk. 3. Verhärteter Talk. 4 Asbeft. fI. Schwimmender Asbeſt 4(Bergkork). 12. Biegſamer Asbeſt. 8(Amianth). 3. Gemeiner Asbeſt. 4. Holzasbeſt(Bergholz). Strahlftein.— 1. Asbeſtartiger Strahlſtein. 2. Gemeiner Strahlſtein. t .* 3. Glasartiger Strahlſtein. — der Foffilien. 33 —— Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie I. 6. 364. 365. Emmerling's Mineralogie I. 8. 368. 369. Emmerling's Mineralogie I. S. 371. 372. Magazin für die Naturk. Helyvet. I. S. 259. HöFFNER. 5 Emmerling's Mineralogie I.§. 35. 37. Emmerling's Mineralogie I. 5. 27— 29. Emmerling's Mineralogie I. S. 384. 385. Emmerling's Mineralogie III. S. 276. 277. Emmerling's Mineralogie I. S. 379. Emmerling's Mineralogie I. S. 389. 390. Emmerling's Mineralogie I. 8. 391. 392. Emmerling's Mineralogie I. S. 396. 397. Emmerling's Mineralogie I. 8. 399. 400. ½ ◻☛ + Q½ + Emmerling's Mineralogie I. Emmerling's Mineralogie I. 8. 407. 408. Emmerling's Mineralogie I. S. 411. Emmerling's Mineralogie I. S. 416. 417. Emmerling's Mineralogie I.§. 419. 420. .„.. Emmerling's Mineralogie I.§. 422. 425. — 20,50 Talkerde; 14,90 Thonerde; 48,00 Kieſelerde; 1,00 Eiſenkalk; 15,50 Waffer. KrAFPROTRE ebendal. S. 183. 1 30,50 Talkerde; 59,50 Kieſelerde; 2,50 Eiſenkalk; 5,50 Wafler. KæAPROTH ebendaſ. S. 179. 38,00 Talkerde; 47,00 Kieſelerde; 4,00 Thonerde; 2,00 Kalkerde; 9,0o0 Eiſen. HöENER a. a. O. S. 269. 38,50 Talkerde; 50,00 Kieſelerde; 0,25 Kalkerde; 12,00 Eiſenkalk. KLAPROFH i. d. Beitr. I. S. 118. 45,50 Talkerde; 39,00 Kieſelerde; 19,00 Eiſenkalk. KrAPROTH ebendal. S. 110. 35,50 Talkerde; 45,00 Kieſelerde; 6,25 Kalkerde; 14,00 Eiſen mit einer Spur von Thonerde. KNOCRH i. d. Chem. Annal. 1790. II. S. 504. 18,25 Talkerde; 41,50 Kieſelerde; 0,5o Kalkerde; 39,00 Kohlenfäure und Waſſer. Beitr. II. S. 175. 25,00 Talkerde; 55,00 Kiefelerde; 12,00 Thonerde; KLAPROTH i. d. 3,0O0 Kalkerde; o, 10 Eiſfenkalk. FABRONIi. v. Crell's Annalen 1794. II. S. 208. 44,00 Talkerde; 50,00 Kieſelerde; 6,00 Thonerde. HöPFNER i. Helv. Magazin IV. S. 296. 38,54 Talkerde; 38,12 Kieſelerde; 6,66 Thonerde; 0,41 Kalkerde; 15,02 Eifen. III.§. 160. 26,10 Talkerde; 56,20 Kieſelerde; 2,00 Thonerde; 12,70 Kalkerde; 3,00 Eiſenkalk. BERGMANX i. d. WIEGILEB ebendal. Opuscul. IV. p. 170. 18,60 Talkerde; 64,00 Kieſelerde; 3,30 Thonerde; 6,90 Kalkerde; 1,20 Eiſenkalk. BERGMANN ebendaſ. p. 163. 48,45 Talkerde; 46,66 Kieſelerde; 4,79 Eiſen. WIEGILE in Crell's Annalen 1784. I. S. 521. 6,00 Baryterde; 20,00 Talkerde; 64,00 Kieſelerde; 2,70 Thonerde; 9,30 Kalkerde; 4,00 Eiſenkalk. BERGMANN Opuſc. IV. p. 172. 12,70 Talkerde; 72,00 Kiefelerde; 2,00 Thonerde; 6,00 Kalkerde; 7,30 Eiſenkalk. BERGMANX ebendaf I Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. Arten. Kalk-Ordnung. a. Kohlenſaure Arendalit(53³). BBaikalit(5*). Tremolit. Bergmilch. Kreide. Kalkſtein.(55). Schaumerde. Schieferſpath. Braunſpath. Bitterſpath. Stinkſtein. Kalk-Gattungen. 1. Asbeſtartiger Tremolit. 2. Gemeiner Tremolit. B. Glasartiger Tremolit. 1. Dichter Kalkſtein. 2. Körniger Kalkftein (Urkalk). 3. Späthiger Kalkſtein (Kalkſpath). (Arragon). 5. Sintricher Kalkfſtein (Kalkfinter). 6. Schaaliger Kalkſtein (Hierunter Erhbſenſtein) 1. Gemeiner Stinkftein. 2. Blättriger Stinkſtein. 4. Excentriſcher Kalkftein der Foffilien. —— 1n Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. 114 4 Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt 4 44 bekannt ſind. Ebendaſelbſt.. BLuMENPAOH. Emmerling's Mineralogie I. S. 425. 426. III. S. 290. Emmerling's Mineralogie I. S. 428. Emmerling's Mineralogie I. S. 429. 430. Emmerling's Mineralogie I. S. 451. 452. Emmerling's Mineralogie I. S. 455. 434. Emmerling's Mineralogie I. S. 457— 430. Emmerling's Mineralogie I. 8. 446. 447. 9 Emmerling's Unereärle I. 8. 456— 466. Emmerling's Mineralogie III. S. 357. 358. Emmerling's Mineralogie I. S. 470— 472. Emmerling's Mineralogie. I. S. 475- Emmerling's Mineralogie I. S. 485- Emmerling's Mineralogie I. S. 477. 478- Emmerling's Mineralogie I. S. 479— 482. Emmerling's Mineralogie III. S. 353. 354. — Emmerling's Mineralogie I. S. 487. 488 Naturgeſchichte 6te Aufl. S. 578. BruMENBAGCH. 10,00 Talkerde; 20,00 Kieſelerde; 36,50 Thonerde; 11,34 Kalkerde; 15,00 Eifenkalk. GMELIN. BLU- MENBACH Naturg. a. a. O. 30,00 Talkerde; 44,00 Kieſelerde; 20,00 Kalkerde; 6,00 Eifenkalk. Lowrxz i. d. Beitr. z. d. Chem. Annal. V. S. 407. 12,00 Talkerde; 52, 00 Kieſelerde; 20,OOreine Kalkerde; 12,00 kohlenf. Kalkerde; Eiſen eine Spur. Lowrrz i. v. Crell's Annal. 1794. II. S. 183. 10,33 Talkerde; 65,00 Kieſelerde; 18,00 Kalkerde; 0,16 Eiſenkalk; 6,50 Kohlenfäure und Waſſer. KräAPRoOTH i. v. Crell's Annal. 1790. I. S. 554. Kalkerde; Kohlenfäure; Waſſer und eine Spur von Salzſäure. MäARKGRAF. Kalkerde; Kohlenfäure; Waſler mit a pr. C. Thon- erde. KIRwAN i. d. Mineralogie 2. A. S. 113. 52,00 Kalkerde; 35,00 Thonerde; 45,00 Kohlenſäure und Waſfer. KIRwax i. d. Mineralog. 2. A. S. 118. 55,00 Kalkerde; 45,00— 45,00 Kohlenfäure u. Waſſer. KIRwAX i. d. Mineralogie. 2. A. S. 121. Kalkerde; Kohlenſäure; Waſſer. K APRoOTHi. Bergm. Journ. 1788. 1. B. S. 299. 64,00 Kalkerde; 34,00 Kohlenſäure; 2,00 Waſſer. BERGMANN i. d. Opuſc. III. p. 257. Kalkerde mit Köhlenſäure. WIEGIEB i. d. Chem. Annal. 1790. II. S. 38. 50,00 kohlenſaure Kalkerde; 28,00 Braunſtein; 22,00 Eiſenkalk. BERGMANNiI. d. Opuſc. II. p. 228. 52,00 kohlenſaure Kalkerde; 45,00 desgl. Talkerde; 3,00 Braunſtein- und Eiſenkalk. KrAPRONM i. d. Beitr. I. S. 304.— 50,00 Kalkerde; 45,00 Kohlenſäure und ein wenig Erdöl. KIRwAN i. d. Mineralogie 2. A. S. 489. *⁴ Tabellariſche Ueberſicht Ordnungen. Gattun g en. 1— 1 13 r 2031 Mergel. AaAI Zpe 1 Bituminöler Mergel- A ſchiefer. Moroxit(5⁶). 172 b. PhoſphorſaureKalk-Gattungen. c. Arſenikſaure d. Boraxſaure e. Flufsſaure f. Schwefelſaure Strontian-Orduung. Apatit(³*). Kalk-Gattungen. Pharmakolith. Kalk-Gattungen. Boracit. ₰ Kalk- Gattungen. Fluſs. Kalk-Gattungen. Gips. Strontianit. Schützit(5 ⁸). — . Erdiger Mergel. AEA 2. Verhärteter Mergel. 1. Gemeiner Apatit. 8 . Muſchlichter Apatit (Spargelſtein). 3. Blättriger Apatit. — . Erdiger Fluſs. . Dichter Fluſs. . Späthiger Fluſs(Fluſs- ſpath). △ . Erdiger Oips. —— . Dichter Gips. . Fafriger Gips. ₰̈ . Körniger Gips. + 5. Späthiger Gips(Fraueneis.) 1. Dichter Schützit. 2. Faſeriger Schützit(Cö- leſtin). der Foſſilien.“ 37 . Anzeige ger Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtéehen.— — Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie 1.. 491. 492. Emmerling's Mineralogie I. S. 493. 494. Emmerling's Mineralogie I. S. 498. 499. „ Emmerling's Mineralogie III. S. 294. 296. Emmerling's Mineralogie III. S. 359— 361, Emmerling's Mineralogie I. S. 202— 205. Emmerling's Mineralogie I. S. 509— 511. Emmerling's Mineralogie I. S. 515. * Emmerling's Mineralogie I. S. 516. 517, Emmerling's Mineralogie I. S. 519.5 23. Emmerling's Mineralogie 1. S. 527. 528, Emmerling's Mineralogie I. S. 529. 530. Emmerling's Mineralogie I. S. 537. Emmerling's Mineralogie I.. 552. 534 Emmerling'’s Mineralogie I. S. 541. 544, Emmerling's Mineralogie III. S. 310. 311, Emmerling's Mineralogie III. S. 312. 313. 60,00 pr. C. kohlenſaure Kalkerde mit Thonerdc. KIRwANi. d. Mineralog. 2. A. S. 131. kohlenſaure Kalkerde und Thonerde mit Bitumen. KIRwAN i. d. Mineralog. 2. A. S. 142. 60,00 Kalkerde; 20,00 Thonerde; 4,00 Talkerde; 4,00 Kohlenfſäure. ABIILGOARD in Blumenbachs Naturgeſchichte 6. A. S. 583. 59,00 Kalkerde; 2,00 Kieſelerde; 1,00 Eiſenkalk; 34,00 Phoſphorlfäure; 2,50 Flufsſäure; 1,00 Kohlen- läure; 0,50 Salzſäure. PEILETIERi. d. Annal. d. Chimie Tome VII. p. 94. 54,28 Kalkerde; 45,72 Phoſphorſäure. VAUCOUELIN i. J. d. Min. XXXVII. p. 26. 55,00 Kalkerde; 45,00 Phoſphorſäure; Braunſtein. KrAPROTHi. Bergm. Journ. 1788. I. S. 296. Kalkerde mit Arſenikſäure und eine Spur von Kobold. KLAPROTH. 11,00 Kalkerde; 3,00 Kiefelerde; 1,00 Thonerde; 15,50 Talkerde; 0,70 Eiſenkalk; 68,00 Boraxläure. WrsrhuMn i. d. Beob. u. Entdekk., III. 1. St. S. 13. 31,00 Kalkerde; 31,00 Kiefelerde; 15,50 Thonerde; 1,00 Eilen; 28,50 Fluſsſäure; 1,00 Phoſphorſäure; 1 PrIIETIERi. d. Annal. d. Chemie. Vol. IX. p. 134. Kalkerde; Fluſsfäure; Waſler. ScHEELE. . 32,00 Kalkerde; 30,00 Schwefelſäure; 38,00 Waſler. KIRwAi. d. Mineralogie. 1. A. S. 38, 32,00 Kalkerde; 46,00 Schwefelfäure; 22,00 Waſler. BERGMANN i. d. Opusc. I. p. 135. 69,50 Strontianſäure; 30,00 Kohlenſäure; 5,00 Waſſer. KLAPROTH i. d. Beitr. I. S. 270, 58,00 Strontianerde; 42,00 Schwefelſäure, KLAPROTHi. d. Beitr. I. S. 270, K Tabellariſche Ueberſicht 2. Dichter Baryt. 38 . Klaffen. Ordnungen. Gattungen. Arten. 9* Baryt-Ordnung. . Witherit. 28 Baryt(— 5). 1. Erdiger Baryr.. Hepatit(5*). 5. Blättriger Baryt. 4. Körniger Baryt. 5. Gemeiner Baryt. 6. Mulmiger Baryt. J. Stängliger Baryt (Stangenſpath). 8. Strahliger Baryt (Bologneſerſpath). der Fofſfilien. Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt Beſchreibungen ſtehen. bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie I. S. 547. 548. 78,00 Schwererde; 22,00 Kohlenſäure, 8 . KrAPROTH ebendaſ. S. 271. Emmerling's Mineralogie I. S. 550. 551. Emmerling's Mineralogie I. S. 552. 553. 83,00 Baryterde mit Schwefelläure; 6,00 Kieſelerde; 1,00 Alaun; 2,00 Selenit; 4,00 Eilenkalk; 2,00 Waſler, WESTRUM i. d. Bergbaukunde II. S. 47. Emmerling's Mineralogie I. S. 554. 555- Emmerling's Mineralogie III. S. 305. 16,00 Baryterde; 10,00 Kieſelerde; 30,00 Schwefelſäure, KLAPROTHi. d. Beitr. II. S. 72. Emmerling's Mineralogie I. S. 557— 564. 97,50 Schwefelfaure Baryt; o,8o Schwefelſaure Stron- 1 tianerde; o, 10 Eiſenkalk; o,o5 Thonerde; o, 7o Waſler, KrAPRoOTH ebendal. II. S. 78- Emmerling's Mineralogie I. S. 569— 571. Emnmerling's Mineralogie I. S. 572. 573. 29,00 Baryterde; 33,00 Kieſelerde; 5,00 Thonerde; 5,70 Kalkerde; Schwefelfaure und Waſlſer. BERGMANN Sciagr. r. min. S. 90. 40 ¹ Tabellariſche Ueberſicht —.„— 3 3 — Ordnungen. 4 Gattungen. II. Salze. Kohlenfaure Salze. Boraxfaure Salze. Salpeterfaure Salze. (Salzſaure Salze. Schwefelſaure Salze. Natron(91). Safſolin(*²). Tinkal. Salpeter. Steinfalz. Meerſala(63). Salmiak(4*). Mascagnin(6⁵). Reufſin(6⁴). Bitterſalz. Alaun, faarſalz. Bergbutter. Eiſenvitriol(*⁷). Kupfervitriol. Zinkvitriol(6 6). Kobaltvitriol(9). 4 8 1. Gemeines. 2. Strahliges. 1. Fafriges Steinſalz. 2. Blättriges Steinſalz. 1. Gemeiner Salmiak. 42. Vulkaniſcher Salmiak. der Fofſilien. 6—— V⏑::ʃ—.—:—ℳ⏑:—ᷣ—᷑—’—--——— Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt Beſchreibungen ſtéehen.*ekannt ſind. 1 19 I SEIII Emmerling's Mimeralogie II. S. 31. 32. Kohlenſäure; Natron; Wafler...... 8 3 Emmerling's Mineralogie II. S. 27. 28. Emmerling's Mineralogie II. S. 16. 17. Emmerling's Mineralogie II. S. 23. 24. Emmerling'’s Mineralogie II. S. 19. 20. Emmerlin'gs Mineralogie II. S. 25. v. Crell's Annalen 1791. II. S. 18. REuss. Emmerling's Mineralogie II.§. 14. 15. Emmerling's Mineralogie II. S. 9. 10. Emmerling’s Mineralogie II. S. 11. Emmerling'’s Mineralogie II. S. 13. Widenmann's Mineralogie S. 583. 584- Widenmann's Mineralogie. S. 585- Widenmann's Mineralogie S. 587. 86,00 Boraxſäure; 11,00 fchwefelſaurer Braunſtein, mit einer Spur von Eiſenkalk und Thonerde; 3,00 Gips. KLAPROTHE. Boraxſäure; Natron; Waffer...... Salpeterſäure; Kali; Waſler und eine Spur von ſalz- ſaurem(Kali?). KLAPROTHi. d. Beitr. I. S. 320. Salzſäure; Natron; Waſſer...... Salzſfäure; Ammonium; Waſſer. Schwefelſäure; Ammonium; Waller...... 66,04 ſchwefelſaures Natron; 31,55 ſchwefelſaure Talkerde; 0,42 ſchwefelſaure Kalkerde; 2, 19 falz- ſaure Talkerde. REuss a. a. O. Schwefelläure; Talkerde; Waſſer...... Schwefelläure; Thonerde; Kali; Kalkerde; Eiſenkalk. KLAPROTMH i. d. Beiträgen I.§. 314. Schwefelſäure; Thonerde; Kalkerde; Eiſenkalk. Scororr i. d. Princip. Mineral. p. 81.§. 105, Schwefelfäure; Eiſenkalk; Waſfſer....... Schwefelſäure; Kupferkalk; Waſſer...... Schwefelſäure; Zinkkalk; Wafler...... Schwefelſäure; Kobaltkalk; Waſſer... KLAPROTH i. d. Beitr. II. S. 320. Tabellariſche Ueberſicht Klaffen.. Ordnungen. Gattungen. 5 Arten. —— ℳW————.—+„. 1— 3 III. Inflammabilien. A. Schwefel-Ordnung. [Erdharze. Kohlige Foffilien. Diamant-Ordnung. 3 Schwefel. * Bergöl(0). Bergtheer. Erdpech(7). Steinkohle(²). Bernſtein. Graphit. Kohlenblende. Diamant(³). Bituminöſes-Holz. J1. Grobkohle. 2. Blätterkohle. * 1. Gemeiner Schwefel. 2. Vulkaniſcher Schwefel. 1. Naphta. 2. Gemeines Bergöl. 1. Erdiges Erdpech. 2. Elaſtiſches Erdpech. 3. Schlakkiges Erdpech. 3. Kennelkohle. 4. Schieferkohle. 5. Stangenkohle. 6. Glanzkohle. J. Pechkohle. 8. Moorkohle. 9. Braunkohle. 1. Fafriges Bituminõſes-Holz. 2. Erdiges Bituminöſes-Holz. 1. Weiſser Bernſtein. 2. Gelber Bernſtein. der Foffilien. 43 1 Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. 4———— Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. — 2—— Emmerling's Mineralogie II. S. 89. 90.[Schwefel. Emmerling's Mineralogie II. S. 94. 95. Emmerling's Mineralogie II. S. 41. Waſſerſtoff; Kohlenſtoff; wenig Sauerſtoff(2).... Emmerling's Mineralogie II. S. 43. Emmerling's Mineralogie II. S. 48. Die obigen Beſtandtheile mit entwikkelterem Kohlenſtoff. Emmerling's Mineralogie II. S. 49. 50. 92,00 Erdharz; 8,00 Kohlenſtoff. KIRwAX i. d. Mi- 4 neralog. 2. A. II. S. 643. Emmerling's Mineralogie II. S. 63. Emmerling's Mineralogie II. S. 65. 66. 1, 30 Erdharz; 57,00 Kohlenſtoff; 1,70 Gemeine Erden. . KIRwAN i. d. Mineralog. 2. A. II. S. 648.(2) Emmerling's Mineralogie II. S. 67. 68 21, 68 Erdharz; 75,20 Kohlenſtoff; 3, 10 Thonige Erde. KIRwAX ebendal. S. 645. Emmerling's Mineralogie II. S, 64. 34,83 Erdharz; 61,33 Kohlenſtoff; eine Spur von Kie- ſel-Thon- und Kalkerde. RrcHTER. Emmerling's Mineralogie II. S. 67. Emmerling's Mineralogie II. S. 70.. Emmerling's Mineralogie II. S. 68. 69.[4r,oo Erdharz; 58,00 Kohlenſtoſſ. KrRwaN i. d. Mi- neralog. 2. A. II. S. 650. Emmerling's Mineralogie II. S. 61. 62. Emmerling's Mineralogie II. S. 60. 61. Emmerling'’s Mineralogie II. S. 55. 56. Emmerling's Mineralogie II. S. 56. 57. Emmerlling's Mineralogie II. S. 82. Emmerling's Mineralogie II. S. 83. 72,00 Erdharz; 4,5o Bernſteinſäure. BAuMER i. d. 7 Naturg. d. Mineral R. S. 22. 4 Emmerling's Mineralogie II. S. 97. 98. Kohlenſtoff mit 3— 4 pr. c. Eiſen und ein wenig — Sauerſtoff. Guxroxri. d. A. d. Chim. LXXXXI. p. 108. Emmerling's Mineralogie II. S. 77. 78. Kohlenſtoff mit ein wenig Sauerſtoff und 4— 5 pr. c. Thonerde. Guvrox ebend. p. 102. Emmerling's Mineralogie II. Kohlenftoff......... 1 S. 12— 14. 44 Tabellariſche Ueberſicht 8—— .4 Siaffen Ordnungen. Gattungen. 1” Arteh. IV. Metalle. 4 Platin. Gold. Queckſilber. Silber. Gediegen-Platin(⁴)) Gediegen-Gold. Amalgam. Queckfilber-Hornerz. Lebererz. Zinnober. Gediegen-Silber. (Güldiſch-Silber(*⁰h. Spieſsglanz-Silber. Hornerz. Silberſchwärze. Glanzerz. Sprõd-Glanzerz. Roth-Gültigerz(**). Gediegen-Queckfilber(⁷5). Gold. 1 1. Dichtes Leberez. 2. Schiefriges Lebererz. 2. Hochrother Zinnober. * 1. Gemeines Hornerz. 2. Buttermilcherz. 1. Dunkles Rothgültigerz. 2. Lichtes Rothgültigerz. 1. Goldgelbes Gediegen- 2. Meſſinggelbes Gediegen- Gold. wilsriren 3. FahlgelbesGediegen-Gold ☛ 1. Dunkelrother Zinnober. 4 der Fofſilien. 43 „ Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Befchreibungen ſtehen.— * 8 —— Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. * Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling 8 Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. S. 169. 170. S. 106. §. 111. 112. S. 113. §. 114. §. 130. S. 134. 135. §. 137. 138. S. 140. S. 141. S. 144— 146. S. 146. 147. S. 156. 157, S. 154. S. 162. 163. Emmerling's Mineralogie III. S. 363. Emmerling's Mineralogie II. Emmexrling's Mineralogie II. S. 175— 178. Emmerling's Mineralogie II. S. 180— 182. Emmerling's Mineralogie II. S. 185— 187. Emmerling's Mineralogie II. 8. 190— 192. 3* S. 173. 85,00 Silber; Queckfilber. KLAPROTE. 464, 00 Queckfilber; 36,00 Silber. d KLAPRoOTH i. d. Beitr. I. S. 183. 70,00 Queckfilber; 30,00 Salzfäure und Schwefelfäure. KIRwAN i. d. Mineralogie 1. A. S. 461. Queckfilber(als Mohr) mit Schwefel. Desgleichen. 80,00 Queckfilber(ftark oxydirt); 20, oo Schwefel. KIRWAX i. d. Mineralogie 2. A. II. S. 284. Silber... 72,00 Silber; 28,00 Gold. FoRDvcE i. d. Phyloſoph. Transact. 1776. p. 523. [30,00 Silber; 20,00 Spieſsglanz. KLAPROTH i. d. Beitr. II. S. 301. 67,00 Silber; 6,00 Eiſenkalk; 21,00 Salzfäure mit einer Spurvon Schwefelſäure. Kr APROTHebend. I. S. 134. 24,00 Silber; 8,00 Salzfäure; 67,00 Thonerde mit einer Spur von Kupfer. KrAPRoOTR ebendal. I. S. 137. 15,00 Schwefel. KTAPROTH ebendaſ. I. S. 162. 66,00 Silber; 12,00 Schwefel, ein wenig Kupfer und Arſenik. KLAPROTRH ebendal. S. 166. 60,00 Silber; 20,50 Spiefsglanz; 14,7 Schwefel; 5,00 Sauerftoff. KrApRorn ebendal. S. 155. 56,67 Silber; 16,15 Spieſsglanz; 15,06 Schwefel; 12,12 Sauerſtoff. VAucQuErI i. Journ. d. Min. XVII. p. 4. 5,00 Eiſen; 10,00 Spieſsglanz; Tabellariſche Ueberſicht F. IEiſen. Bunt Kupfererz. 4 Kupferkieſs Weiſskupfererz. Graugültigerz(75). Kup ferſchwärze. Roth-Kupfererz. Kupferſand(⁵0). Kupfergrün(¹). Olivenerz. Gediegen-Eiſen. [Schwefelkies. 21 Ziegelerz. Kupferlazur. 1. 2. Malachit. 1. [2. Schlakkiges Eifenſchüſſig 1 Klaffen. Ordnungen. Gattungen. Arten. 4 n— Kupfer. 3 Gediegen-Kupfer.* 22 Kupferglanz(79). 1. Geſchmeidiger Kupfer- glanz. 2. Gemeiner Kupferglanz. 3. Blättriger Kupferglanz. 1. Dichtes Roth-Kupfererz. 2. Blättriges Roth-Kupfererz. 2 3. Haarförmiges Roth- Kupfererz. 1. Erdiges Ziegelerz. 2. Verhärtetes Ziegelerz. Gemeine Kupferlazur. Strahlige Kupferlazur. Fafriger Malachit. Dichter Malachit. Eiſenſchüffig-Kupfergrün.l. Erdiges Eiſenſchüfſig- Kupfergrün. Kupfergrün. 1. Gemeiner Schwefelkies. 2. Strahlkieſs. 3. Leberkielſs. 4. Haarkieſs. A☛ — H ʃ☛☛☚ — der Fofflien. .— 1 .*.»* 2.*.. Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt Beſchreibungen ſtehen. bekannt ſind. — r Emmerling's Mineralogie II. S. 207. 208. Kupfer....... 4 * Emmerling's Mineralogie II. S. 223. 224. Emmerling's Mineralogie II. S. 225. Emmerling's Mineralogie II. S. 228. 229. Emmerling's Mineralogie II. S. 232. 233. Emmerling's Mineralogie II. S. 237. Emmerling's Mineralogie II. + + + Gr Emmerling's Mineralogie II. Emmerling's Mineralogie II. S Emmerling's Mineralogie II. S. 216. Emmerling's Mineralogie II. S. 219. 220. Emmerling's Mineralogie II. S. 220. 221. Emmerling's Mineralogie II. S. 246. Emmerling's Mineralogie II. S. 249— 251. * Emmerling's Mineralogie II. S. 254. 255. Emmerlings Mineralogie II. S. 256. 257. Emmerling's Mineralogie II. S. 260. 261. Emmerling's Mineralogie II. S. 262. 263. Emmerling's Mineralogie II. S. 263. Emmerling's Mineralogie II. S. 265. 266. Emmerling's Mineralogie II. G. 271. 272. Emmerling's Mineralogie II. S. 289— 291. Emmerling's Mineralogie II. s. 293— 295. Emmerling's Mineralogie II. S. 298. 299. Emmerling's Mineralogie II. S. 297. 78,50 Kupfer; 2,25 Eiſen; 18,50 Schwefel; o,75 Kieſel- erde, KraFROTHi. d. Beitr. II. p. 279.* 56,00 Kupfer und Schwefel. KLAPROTH i. d. Beob. u. Entdekk. 1. B. S. 187. 65,70 Kupfer; 12,70 Eiſen; 19,00 Schwefel; 4,50 Sauer- ſtoff. KLAPROTHi. d. Beitr. II. S. 283. 286. 36,00 Kupfer; mit Eiſen und Schwefel. KIRwAXi. d. Mineral. 2. A. II. S. 174. 40,00 Kupfer; mit Arfenik und Eiſen. HENKEL i. d. Kielshiftorie. S. 210. 31,36 Kupfer; 34,09 Spieſsglanz; 14,77 Silber; 3,30 Eilen; 11,50 Schwefel. KLAPROTHi. d. Beitr. I. S. 180. . Kupfer und Sauerſtoff. KrAPRONH. 2 0 Kupfer, Eiſen und Sauerſtoff. Desgleichen. 68,00 Kupfer; 19,00 Kohlenfäure; 9,00 Sauerſtoff; 2,00 Wafler. PELLETIER Journ. d. M. XXXI. p. 520. 58,00 Kupfer; 18,00 Kohlenlſäure; 12,50 Sauerſtoff; 11,50 Wafſer. KIAPROTMH i. d. Beitr. II. S. 290. 66,00 Kupferkalk; 23,00 Kohlenfäure; 6,00 Waſfer. FoxrAxàA i. Kirwan's Mineralog. 2. A. S. 165. Kupfer mit Sauerſtoff überſättiget. VAUCOQuUEILIN i. Journ. d. Min. XXXI. p. 519. Kupfer, Arſenikfäure und etwas Eiſen. KLAPROTH i. d. Beob. u. Entdekk. I. S. 160. Eilen....... Eilen mit Schwefel vererzt. Tabellariſche Ueberſicht Ordnungen. Gattungen. Arten. — Magnetiſcher- Kieſs. Magnet-Eiſenſtein. 1 Fafriger Magnet-Eiſenſtein. ſtein.. . Sandiger Magnet-Eiſen-— ſtein(Eilenfand). 4 Maenacan(²). Titaneiſen(³³). Eiſenglanz(⁴). 1. Gemeiner Eiſenglanz. . Schiefriger Eiſenglanz. 8 3. Schuppiger Eiſenglanz (Eiſenglimmer). .Rother-Eilenram. .Dichter Roth-Eiſfenſtein. .Okkriger Roth-Eilenſiein. Fafriger Roth-Eilenſtein. . Brauner-Eiſenram. 2. Dichter Braun-Eiſenſtein. B. Okkriger Braun-Eiſenſtein. . Fafriger Braun-Eiſenſtein. — Roth- Eiſenftein. v + ☚ 8 Braun-Eiſfenſtein. Schwarz-Eiſenſtein. 1. DichterSchwarz-Eiſenſtein. 2. Fafrigerschwarz Eiſenſtein. Spätiger-Eiſenſtein.. Thonartiger-Eiſenſtein. ji. Stänglich Thonartiger-Ei- —. ſenſtein. 2. Körnig Thonartiger-Eiſen- 4 ſtein. 3. Röthel. 4. Gemeiner Thonartiger- .. Eifenſtein. I 5. Eiſenniere. [6. Kugliger Thonartiger-Ei- ſenſtein(Bohnerz). Umbra(55). * Chlorit(s). 1. Erdiger Chlorit. 2. Blättriger Chlorit. Z. Gemeiner Chlorit. 4. Schiefriger Chlorit. 2. Gemeiner Magnet-Eiſen- der Fofſilien. 49 Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt find. Emmerling's Mineralogie II. S. 286. 287. Emmerling's Mineralogie II. S. 283. 284. Emmerling's Mineralogie II. S. 278— 280. Emmerling's Mineralogie II. S. 284. 255. Emmerling's Mineralogie II. S. 384. Emmerling's Mineralogie II. S. 301— 304. Emmerling's Mineralogie II. S. 306. 307. Emmerling's Mineralogie II. S. 309. Emmerling's Mineralogie II. S. 310— 312. Emmerlin'’gs Mineralogie II. S. 317. Emmerling's Mineralogie II. S. 315— 315. Emmerling's Mineralogie II. S. 318. 319. Emmerling's Mineralogie II. S. 321. 322. Emmerling's Mineralogie II. S. 327. Emmerling's Mineralogie II. S. 325— 325. JEmmerlings Mineralogie II. S. 334. 335⸗ Emmerling's Mineralogie II. S. 329. 330. Emmerling's Mineralogie II. S. 340. 341. Emmerling's Mineralogie II. S. 342. 343. Emmerling's Mineralogie II. S. 350. Emmerling's Mineralogie II. S. 337. 338- Emmerling's Mineralogie II. S. 345. 346. Emmerling'’s Mineralogie II. S. 547. 348- Emmerling's Mineralogie I. S. 317. 318, Emmerling's Mineralogie I. S. 319. 320. Emmerling's Mineralogie I. S. 320.321. * 80,00 Eiſen; 20,00 Sauerſftoff(ungefähr). KIRWAN i. d. Mineralog. 2. A. S. 197. „/ 51,00 Eiſenkalk; 45,25 Titankalk; 3,50 Kieſelerde; 0,25 Braunſteinkalk. KLAPROTRH i. d. Beitr. ſf. S. 231. 78,00 Eiſenkalk; 22,00 Titankalk. KrLAPROTH i. d. Beitr. II. S. 234. 60— 80 pro cent Eiſen........ Eiſen; Sauerſtoff und Thonerde.... Eiſen; Braunſtein; Sauerſtoff.... 38,00 Eiſenkalk; 24,00 Braunſteinkalk; 38,00 Kalkerde. BERGMANN i. d. Opuſc. Vol. II. p. 228. 30,00 Eiſen; 31,00 Thonerde; 15,00 Kieſelerde; 18,00 Sauerſtoff; 6,00 Waffer. VAuου ᷣu i. J. d. Min. XII. p. 14. 53,00 Eiſenkalk; 24,00 Thonerde; 19,00 Kieſelerde; 4,00 Talkerde. SANTI. 43,00 Eiſenkalk; 26,00 Kieſelerde; 18,50 Thonerde; 8,00 Talkerde; 2,00 Waffer. VAUCQUEIIN 1. J. d. Min. XXXIX. p. 179. Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. G. Blei. Grün-Eiſenerde. Blau-Eiſenerde. Raſen Eiſfenſtein. Schmirgel(⁷). Bleiglanz. Wilsmuth-Blei(⁶⁸). Weiſsgültigerz(9). Fahlerz). Blau-Bleierz(⁹¹). Braun-Bleierz. Schwarz-Bleierz. Weiſs-Bleierz. Grün-Bleierz. Blei-Niere. Roth-Bleierz(22). Gelb-Bleierz(9³). Hornblei(2¹⁴). Blei-Vitriol(⁹ 5). Gelbe-Bleierde(⁰). Grüne-Bleierde(⁷). Arten. . Moraſterz. . Sumpferz. . Wieſenerz. 7A. . Gemeiner Bleiglanz. .Bleiſchweif. 4 . Dunkles Weilsgültigerz. . Lichtes Weisgültigerz. 1. Zerreibliche Gelbe-Blei- erde. 2. Verhärtete Gelbe-Bleierde. ——— der Fofſilien. Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren 1 5. Befchreibungen ſtehen. Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie II. S. 361. 362. Emmerling's Mineralogie II. S. 359. 360. Emmerling's Mineralogie II. S. 352. 353. Emmerling's Mineralogie II. S. 353. 354. Emmerling's Mineralogie II. S. 354. 355- Emmerling's Mineralogie II. S. 364. Emmerling's Mineralogie II. S. 370— 374. Emmerling's Mineralogie II. S. 378.. E 8 578.379 Emmerling's Mineralogie II.§. 203. Emmerling's Mineralogie II. S. 195. 196. Emmerling's Mineralogie II. S. 239. 240. Emmerling's Mineralogie II. S. 380. 381. Emmerling's Mineralogie II. S. 383. 384. Emmerling's Mineralogie II. S. 385. 386. Emmerling's Mineralogie II. S. 388— 391. Emmeunling's Mineralogie II. S. 394— 396. Emmerling's Mineralogie II. S. 399— 401. Emmerling's Mineralogie II. S. 403. 404. * Emmerling's Mineralogie III. S. 366. 367. Emmerling's Mineralogie II. S. 406. 407. Emmerling's Mineralogie II. S. 407. 408. [Eiſenkalk; Phosphorfäure; Thonerde. KLAPROTHi. v. Crells Chem. Annal. 1784. I. S. 396. 20— 25 pro cent Eiſen; Phosphorfäure....... Desgleichen. 30— 40 pro cent Eiſen mit Phosphorſäure...... 83,00 Blei; 16,41 Schwefel mit eine Spur von Silber. WzESTRUMB i. Kirwan's Mineralog. 2. A. II. S. 516. 33,00 Blei; 27,00 Wiſsmuth; 15,00 Silber; 4,30 Eilen; 0,90 Kupfer; 16,50 Schwefel. KLAFPRONH i. d. Beitr. II. S. 297. 48,06 Blei; 20,40 Silber; 7,88 Spiefsglanz; 2,25 Eiſen; 12,25 Schwefel; 7,00 Thonerde; o0, 25 Kieſelerde. KLAPROTH i. d. Beiträgen I. S. 172.. 41,00 Blei; 9,25 Silber; 21,50 Spieſsglanz; 1,75 Eiſen; 22,00 Schwefel; 1,00 Thonerde; 0,75 Kieſelerde. KLAPROTRH ebendal. S. 175. 34,00 Blei; 16,00 Kupfer; 16,00 Spieſsglanz; 13,00 Eiſen; 2,00 Silber; 10,00 Schwefel; 2,00 Kieſelerde. KrAPROTHi. Bergm. Journal 1790. I. S. 377. Bleikalk und Phosphorſäure. KLAPROTH. Desgleichen. KLAPROTH. 80,25 Blei; 16,00 Kohlenſäure; 0, 18 Eiſen; 0,75 Thon- erde; O,50 Kalkerde. WEsrRUMBi. d. kleinen phyſ. chem. Abhandl. III. S. 384- 73,12 Blei; 18,75 Phosphorſäure; o, 17 Eiſen. KLAPROTHi. d. Beitr. z. d. Chem. Annal. 1785. I. S. 20. 35,00 Blei; 25,00 Arfenikſäure; 14,00 Eiſen; 1,50 Silber; 7,00 Kieſelerde; 3,00 Thonerde; 10,00 Waſſer. BINRDHEIM i, d. Beob. u. Entdekk. IV. S. 374. 63,96 Bleikalk; und 36,40 Chromſäure. VAUOCOUEIINi. J. d. Min. XXXIV. p. 766. 58,00 Bleikalk; 38,00 Molybdaerſäure; 3,00 Eiſen. HATTCHET i. the Anal. of the Carinth. Molyb. of lead. p. 39. 55,00 Bleikalk; 45,00 Salzläure. KrAaPROTH. Bleikalk und Schwefelſäure. KLAFROTH. .„ Tabellariſche Ueberſicht Klafſfen. Ordnungen. Gattungen. Arten. Graue- Bleierde. 1. Zerreibliche Graue-Blei- erde. 1 2. Verhärtete Graue-Bleierde. Rothe-Bleierde. H. Zinn. Zinnkieſs, Zinnſtein. Holz-Zinnerz. I. Wiſsmuth. Gediegen-Wilsmuth. 1 Wiſsmuthglanz. Wiſsmuthokker. K. Zink. Blende(⁹). 1. Gelbe Blende. 2. Braune Blende. 3. Schwarze Blende. 4 3 4. Schaale Blende. Galmei, 11. Gemeiner Galmei. . 2. Spätiger Galmei. L. Spieſsglanz. Gediegen-Spieſsglanz. Grau-Spieſsglanzerz. 1. Dichtes Grau-Spieſs- glanzerz. 2. Blättriges Grau-Spieſs- glanzerz. 3. Strahliges Grau-Spieſs- glanzerz. 4. Haarförmiges Grau-Spieſs- glanzerz(Federerz). Roth-Spieſsglanzerz. der Foffilien. 53 I Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. 4 Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetat bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie II. S. 409. Emmerling's Mineralogie II. S. 410. 411. Emmerling'’s Mineralogie II. S. 412. Emmerling's Mineralogie II. S. 418. 419. Emmerling's Mineralogie II. S. 421— 424. Emmerling's Mineralogie II. S. 427. 428. Emmerling's Mineralogie II. S. 4 Emmerling's Mineralogie II. S Emmerling's Mineralogie II. S. 441. Emmerling's Mineralogie II. S. 444. 445. Emmerling's Mineralogie II. S. 447— 449. Emmerling's Mineralogie II. S. 451. 452. Emmerling's Mineralogie II. S. 455. 456. Emmerling's Mineralogie II. S. 458. 459. Emmerling's Mineralogie II. S. 464. 465. Emmerling's Mineralogie II. S. 468. 469. Emmerling's Mimeralogie II. S. 470. Emmerling's Mineralogie II. S. 471. 472. Emmerling's Mineralogie II. S. 475. 476. Emmerlings Mineralogie II. S. 477. 478. 34,00 Zinn; 36,00 Kupfer; 2,00 Eiſen; 25,00 Schwefel. KLAPROTH i. d. Beitr. II. S. 261. 77,50 Zinn; 22,50 Sauerſtoff; o, 25 Eiſen; 0,75 Kieſelerde. KrTAPROTH ebendal. S. 256. 63,30 Zinn und Eiſen. KrAPRoOTN i. d. Beob. und Entdekk. I. S. 169. Wifsmuth...... 60,00 Wiſsmuth; 40,00 Schwefel. SAGE i. v. Crell's Chem. Annal. 1783. II. S. 24. 64,00 Zink; 5,00 Eiſen; 20,00 Schwefel; 4,00 Fluſsſäure; 1,00 Kieſelerde; 6,00 Waſſer. Opuſc. II. p. 347. 44,00 Zink; 5,00 Eiſen; 17,00 Schwefel; 24,00 Kieſel- erde; 5,00 Thonerde; 3,00 Waſfer. BERGMANN ebendaſ. S. 333. 45,00 Zink; 9,00 Eiſen; 6,00 Blei; 1,00 Arfenik; 29,00 Schwefel; 4,0O0 Kiefelerde; 6,00 Waſler. BERGMANN ebendaf. S. 325. BERGMANN i. d. 62,00 Zink; 5,00 Blei; 3,00 Eiſen; 21,00 Schwefel; 1,00 Arſenik; 2,00 Thonerde; 4,00 Waſlſer. HEcux i. Journ. d. Min. XLIX. p. 21. 84,00 Zinkkalk; 3,00 Eilen; 12,00 Kieſelerde; 1,00 Thonerde. BERGMANN i. d. Opuſc. II. p. 323. 65,00 Zinkkalk; 5,00 Eilenkalk; 28,00 Kohlenfäure; BERGMANN cebendaſ. S. 325. Spiefsglanz....... 74,00 Spieſsglanz; 26,00 Schwefel. BaGMANN i. d. Opuſc. II. p. 167. Spieſsglanz; Schwefel; Eiſen; Arſenik; Silber. BERGMANNi. d. Sciagr. r. Min.§. 171. Spielsglanz; Sauerſtoff; Waſſerſtoff; Schwefel(2). BERTHOTETi. J. d. Min. XXXII. p. 603. 0 54 — Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. Kobalt. Nikkel. Braunſtein. Molybdän. Weiſs-Spieſsglanzerz. Spieſsglanzokker(99) Grauer-S peiſskobalt. Glanzkobalt. Weiſser- Speiſskobalt. Schwarzer-Erdkobalt. Brauner-Erdkobalt. Gelber-Erdkobalt. Rother-Erdkobalt. Kupfernikkel. Nikkelokker. Grau-Braunſteinerz. Schwarz-Braunſteinerz. Braunſteinſchaum. Roth-Braunſteinerz(90). Waſſerblei. Waſſerbleiokker(101). — — . Zerreiblicher Schwarzer- Erdkobalt(Kobalt-Mulm). . Verhärteter Schwarzer- Erdkobalt. .Erdi ger Rother Erdkobalt (Kobaltbeſchlag). . Strahliger-Rother Erdko- balt(Kobaltblüthe) . Strahliges Grau-Braun- ſteinerz. . Blättriges Grau-Braun- ſteinerz. Dichtes Grau-Braun- ſteinerz. „Zerreibliches Schwarz- Braunſteinerz. „Verhärtetes Schwarz- Braunſteinerz. . Körniges Roth-Braun- ſteinerz. Dichtes Roth-Braun- ſteinerz. der Foſſilien. Anzeige der Stellen, wo ihre äuſseren Beſchreibungen ſtehen. Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie II. S. 480. 481. Emmerling's Mineralogie II. S. 485- Emmerling's Mineralogie II. S. 493. 494. Emmerling's Mineralogie II. S. 489. 490. Emmerling's Mineralogie II. S. 496. 497. Emmerling's Mineralogie II. S. 498. 499. Emmerling's Mineralogie II. S. 499. 500. Emmerling's Mineralogie II. S. 503. Emmerling's Mineralogie II. S. 504. 505. Emmerling's Mineralogie II. S. 509. 510. Emmerling's Mineralogie II. S. 507— 509. Emmerling's Mineralogie II. S. 513. 514. Emmäerlings Mineralogie II. S. 516. 517. Emmerling's Mineralogie II. S. 522— 524. Emmerling's Mineralogie II.§. 525. 526. Emmerling's Mineralogie II. S. 527. 528. Widenmann's Mineralogie. 8. 953. 954. Emmnerling's Mineralogie II.§. 532. 533. Widenmann's Mineralogie. S. 955. 956. Emmerling's Mineralogie II. S. 534— 536. Emmerling's Mineralogie II. S. 541— 543. Spieſsglanz und Salzſäure. Annal. 1789. I. S. 9. KLAPROTH i. d. Chem. 19,6 Kobalt, mit Eiſen und Arſenik. KLAPROTH i. d. Beob. u. Entdekk. I. S. 182. 44,00 Kobalt; 55,00 Arſenik; 0,50 Schwefel. KLAFPROTH i. d. Beitr. II. S. 307. Kobaltkalk mit Arſenikfäure(2) KIRwAN i. d. Mineralogie 2. A. II. S. 338. Nikkel; Eiſen; Arſenik; Kobalt; Schwefel. BERGMANN i. d. Opuſc. II. S. 256. Braunſtein; Sauerſtoff. 43,00 Braunſtein; 45,00 Eiſen; 4,50 Blei(2) WEDGwoOODpi. Kirwan's Mineral. 2. A. II. S. 354. Braunſteinkalk und eine Spur von Kieſelerde. KLAPROTHi. d. Neuen Schrift. II. S. 74. 7,oo Eilen; 35,00 Braunftein; 55,00 Kieſelerde; 1,00 Thonerde. v. RUPREcCHT Phy. 60,00 Waſſerbleiſäure; 40,00 Schwefel. KrAPROTHi. d. Beob. u. Entdekk. III. S. 73. Tabellariſche Ueberſicht Klaffen. Ordnungen. Gattungen. ‿ 2 Arſenik. Scheel. Uran. Titan. Tellur. Chrom. Gediegen-Arſenik. Silber-Arſenik(10*). Arſenikkieſs. Rauſchgelb. Arſenikblüthe(10 ³). Scheelerz(10⁴). Wolfram. Pecherz. Uranglimmer. Uranokker. Titanſchörl(105). Titanit(*0⁰). Nigrin(0*). Gediegen-Tellur(10³). Schrifterz(109). Gelberz(110). Blättererz(111). Eiſen-Chrom(112). 0 8 1. Weiſserz. Gemeiner Arſenikkiels. 1. Gelbes-Rauſchgelb. 2. Rothes-Rauſchgelb. . Gemeiner Titanſchörl. . Blättriger Titanſchörl. . Gemeiner Titanit. . Späthiger Titanit. der Foſſilien. 57 ** Anzeige der Stellen, wo ihre aͤuſseren Befchreibungen ſtehen. 7 Beſtandtheile, ſo weit ſie bis jetzt bekannt ſind. Emmerling's Mineralogie II. S. 549. 550. Emmerling's Mineralogie II. S. 165. 166. Emmerling's Mineralogie II. S. 557. Emmerling's Mineralogie II. S. 555— 555. Emmerling's Mineralogie II. S. 559— 561. Emmerlings Mineralogie II. S. 563. 564. Emmerling's Mineralogie II. S. 566. 567. Emmerling's Mineralogie II. S. 571. 572. Emmerling's Mineralogie II. S. 574— 576. Emmerling's Mineralogie II. S. 581. 582. Emmerling's Mineralogie II. S. 584— 586. Emmerling's Mineralogie II. S. 509. 510. Widenmann's Mineralogie. S. 287. 288. Emmerling's Mineralogie III. S. 376.377. Emmerling's Mineralogie III. S. 380. Emmerling's Mineralogie III.§. 381. 382. Neues Bergm. Journal. II. S. Z. EsMARK. Neues Bergm. Journal. II. S. 10. 11. ESMARK. Emmerling's Mineralogie II. S. 121. 122. v. Crells Chem. Annal. 1798. I. S. 500. MEDER. Arſenikk...... 35,00 Arſenik; 44,00 Eiſen; 12,75 Silber; 4,00 Spieſs- glanz. KLAPROTH i. d. Beitr. I. S. 187. 38,00 Arſenik; 19, 70 Eiſen; 15,30 Schwefel; 12,00 Kie- ſelerde. VAucouUEIINi. J. d. Min. IX. p. 3. 20,00 Arſenik; 80,00 Schwefel.(2) WISTRUMB i. Kirwan's Mineralog. 2. A. II. S. 319. 80,00 Arſenik; 20,00 Schwefel. WnsTrRUMB ebendaf. S. 320. Arſenik; Sauerftoff; Waſlſer. 44,00 Scheelſäure; 56,00 Kalkerde. ScHEEILE i. d. Neueft. Entdekk. i. d. Chem. X. S. 209. 66,00 Scheelfäure; 18,00 Eiſen; 6,00 Braunſtein. VAUCOQUELIN uhd HEcHx i. J. d. Min. XVI. p. 18. 386,50 Uran; 6,00 Geſchwefeltes Blei; 2,50 Eiſenkalk; 5,00 Kieſelerde. KLXPROTHi. d. Beitr. II. S. 221. Uran; Sauerſtoff und ein wenig Kupfer. KrLAPROTH i. d. Beob. und Entdekk. III. S. 375- Uran und Sauerſtoff. KrAPROTH ebendaſf. Titan und Sauerſtoff. KrAFPROTH i. d. Beitr. I. S. 242. F. Desgleichen. KrAPHOTH ebendal. II. S. 224. 225. 33,00 Titankalk; 35,00 Kieſelerde; 33,00 Kalkerde. KrAPROTH ebendaf. I. S. 251. 74,00 Titankalk; 8,00 Kiefelerde; 18,00 Kalkerde. ABILGOARD. 84,00 Titankalk; 14,00 Eiſenkalk; 2,00 Braunſteinkalk; KLAPRoOTH i. d. Beitr. II. S. 233. 92,6 Tellur; 7,20 Eiſen; 0,20 Gold. KLAPRoOTH i. d. Neuen Schrift. II. S. 89. 60,00 Tellur; 30,00 Gold; 10,00 Silber. KLAPROTRH ebendaf. I. S. 91. 45,00 Tellur; 27,00 Gold; 19,50 Blei; 8,50 Silber mit einer Spur von Schwefel. K APROTRH ebendal. S. 61. 33,00 Tellur; 50,00 Blei; 8,50 Gold; 11,00 Silber und Kupfer; 7,50 Schwefel. KæAPROTRH ebendal. S. 58. Chromkalk; Eiſen mit etwas Kiefel- und Thonerde. LowIrz i. v. Crell's Annalen 1798. I. S. 499. —ö—yj Ueberficht — — — —ʃ — — — & & 60 Tabellariſche U 4 ebéerſicht Klafſen. Formationen. Arten. 7 Se 1 Geburts Orte und Gegenden. I. Uranfängliche Gebirgsarten. Granit. Gneils, Urkalkſtein. Syenit. Serpentin. Glimmerſchiefer. .Kleinkörniger Granit. — . Groſfskörniger Granit. 10 3. Quarz. 1. Gemeiner Gneiſs. .Hornblendeſchiefer. 120 3. Urgips. .Gemeiner Glimmer- ſchiefer. — 2. Hornblendeſchiefer. 3. Chloritfchiefer. 4. Talkſchiefer. 5. Körniger Kalkſtein. 6. Granat. 1. Gemeiner Syenit. 2. Porphyrartiger Syenit. 2. Urgrünſtein. Die Schlefiſchen Ebnen, z. B. zwiſchen Breslau und Schweidnitz; bei Strehlen cc.; Töpelthal bei Carlsbald; Preſsburg; Kolywan; Die Porogen des Dnieſters; Mont Cenis; Lyon. Cap Horn; Cordova bis Tucuman in d. Cordilleren; Cap d. b. Esperance; Egypten; Cornwallis; Scandinavien; Schneekoppe; Ober-Erzgebirge; Brokken; Fichtel- Ge- birge; Gaſtein in Salzburg; Hohe Kuppen der Alpen. Lahfen, Striegau, Hirſchberg und Rabiſchau in Schlefien. Das Freyberger Erzgebirge; Iglau in Böhmen; Die füd- lichen Thäaler des Riefengebirges; Die Eule in Schle- ſien; Hunning in Niederbaiern; Lowenobanya bei Alt- ſohl in Ungarn; Bajarek im Ural; Mont Roſe; Sahla in Schweden; Jonesboro in Irrland; Stroruian in Schott- land; Cordova in Süd-Amerika; Athen. Groſs-Voigtsberg und Dorf- Chemnitz in Sachſen; Kutten- berg und Lukawetz in Böhmen. Airolo im Valle di Canarno am Italieniſchen Gehänge des Gotthardt. Die Tafelfichte; Bolkenhayn im Jauerſchen; Der Schnee- berg im Glatziſchen; Glashütte in Ungarn; Moldava im Bannat; An der Lahm in Baiern; Am Greiner und Gotchardt; Paros; Grôonland; Garpenberg in Schweden. Claufen in Tyrol; Kupferberg in Schleſien; Katharinen- burg in Sibirien. Tyrol; Das Zillerthal; Der Gotthardt; Fahlun; In der Dauphiné. 3 4 Das Fuſchthal im Salzburgiſchen; Grau- Garpenberg. Der Greiner; bündten; Der Hohe Kützelberg und Mühlberg in Niederſchleſien, desgleichen Reichenſtein; Krotendorf und Längefeld in Sachſen; Wunfiedel im Baireuthfchen; Von Goſen- ſaſs bis gegen Sterzingen am Brenner; Cap d. Noli im Genuefifchen. Breitenbrunn in Sachfen; Sunnerskog in Smaland; Lang- hanshytta in Wermeland. 4 Carara; Der Brenner; Mont Cenis; Grafſchaft Foix; Utõ in Südermannland. 2 Hausdorf, Reichwalde und Landek im Glatziſchen; Nimptſch in Schleſien; Scharfenberg und der Plauiſche Grund in Sachfen; Sterzingen in Tyrol; Katharinen- burg; Attica. Schemnitz, 1. GemeinerSerpentin. Zöblitz und Waldheim in Sachfen; Bernek im Baireuthi- ſchen; Erbendorf in der Oberpfalz; Matrey in Tyrol; Die Bochetta; Seſtri di Levante; Cornwallis. Der Zobtenberg, Riegersdorf bei Camenz, die Harthe, die Gegend von Liebenau, und der Gumberg&c. in Schleſien; Neurode, Ebersdorf, Hausdorf im Glatzi- ſchen; Gersdorf und Roſswein in Sachfen(Syenitſchie- fer)(P); Bei Braunlahe und an der Baſte am Harz(⁵); Am Fichtelberge(Colmitzer Stein); Prato im Toskani- ſchen; Montamiara über Seſtri; Bei Savona; zwiſchen Invrea und Vareggio. der Gebirgsarten. 61 A Klaſſen. Formationen. Arten. Geburts-Orte und Gegenden. Thonſchiefer. 1. Gemeiner Thon- Schneeberg und Gersdorf in Sachſen; Joachimsthal in Böh- ſchiefer. men; Erbendorf; Töplicza zwiſchen Schmölnitz und Kremnitz; Lavagna im Genueſiſchen; Hauptgebirgsart zwiſchen Potoſi und Lima. 2. Wetzſchiefer. Seifersdorf in Sachfen. Porphyr. I. Obfidian-Porphyr.IIn Ober-Ungarn; Auf Teneriffa und Ascenſion. 2. Perlſtein-Porphyr. Kereſtur in Ungarn; Am Marechanka unweit Ochotſk. 3. Pechſtein-Porphyr.IIm Triebitſchthale und bei Planitz in Sachfen. 4. Quarz-Porphyr.[Oeland. 5. Jaspis-Porphyr. Bei Offenbanya in Siebenbirgen; Am Altai. 6. Hornſtein-Porphyr. Auf dem Thüringer-Walde; Petersberg unweit Halle; Windberg im Plauiſchen Grunde; Rochlitz in Sachſen; Friedland in Schleſien; Der Wildberg daſelbſt; Krzeczo- wice; von Atzwang über Botzen bis Neumarkt in Wälſch- Tyrol; Elfdalen in Dalarne; d'Eſtremes in der Provence; Elvan in Weſtmoreland. 4 4 7. Thon-Porphyr. Bei Altenberg und Chemnitz in Sachſen; Kremnitz und Eperies in Ungarn; Nagyag in Siebenbirgen; Monte Roſſo der Euganeen; Giromagny in Lothringen; Im Ober-Elſas. 8 8. Feldſpath-Porphyr.[Kunnersdorf bei Glashütte in Ungarn. 9. Trümmer-Porphyr. Dux in Böhmen; Der Bruchberg bei Frauenſtein und Dö- 6 beln in Sachſen; Roſenau in Schleſien; Offenbanya in Siebenbürgen; Botzen in Tyrol. 10. Syenit-Porphyr.[Von Kremnitz über den Schalka nach Neuſohl; Dognatska im Bannat. 11. Grünſtein- Porphyr.Am Groſsen Graben bei Elbingerode; Norwegen; See- land(als Geſchiebe); Egypten.(An der alten Carava- nenſtraſse nach Coffira am Rothen Meere?) Quarz. Frauenſtein in Sachfen; Der weiſſe Flinsberg in Nieder- ſchlefien. . Topasfels. Der Schneckenſtein bei Plauen im Voigtlande. 1 II. Ueber- ‿ Tabellariſche Ueberſicht 4 Klaſſen. Formationen. Arten. ——— 4 Geburts-Orte und Gegenden. —— II. Uebergangs- Gebirgsarten. Thonſchiefer. Grünſtein. Kieſelſchiefer. Kalkſtein. Grauwakke. 1. Gemeiner Thon- ſchiefer. 2. Wetazſchiefer. 3. Zeichenſchiefer. 4. Alaunſfchiefer. 5. Kohlenblende. 6. Eifenſtein. „ 1. Gemeiner Kieſel- ſchiefer. 2. Kiefelſchieferfels. 1. Gemeine Grau- wakke. *ränxakae ieler 41 Weſterwald; Goslar am Harz; Hoff in Mähren; Schwatz tralkette der Alpen; Bei Genua; Lalaſtra bei Florenz. Zorge im Walkenriedfchen; Ludwigsſtadt im Bayreuthi- ſchen; Berkwitz im Glatziſchen; Hüttau im Salzbur- giſchen. Valecas in Spanien; Ronneburg im Altenburgiſchen. Reichwalde in Schleſien; Reichenbach in Sachſen; Hoff im Bayreuthiſchen; Lauthenthal am Harz. Liſchwitz bei Gera; St. Michel in Savoyen. Hüttenrode am Harz; Thierberg im Meinungiſchen; Naſ- ſau- Siegen. Timrode und an der Rostrapp am Harz; zwiſchen Kauf- fungen und Schönau in Schlefien; Bei Glatz. Hoff im Bayreuthiſchen; Fuchsmühl in der Oberpfalz; Häu- fig in der Gegend von Prag, ferner zu Wolzrititz, Hlinsko und Skutſch im Chrudiner Kreiſe Böhmens; Hayni- 4 chen unweit Freyberg; Hennersdorf bei Görlitz auch Rohrbach in der Oberlaufitz; und an der Katzbach dem Wildberge gegenüber in Niederſchleſien. Andreasherg; Achtermannshöhe, Rehberger Graben, Bruch- berg etc. auf dem Harz. Elbingerode und Rübeland am Harz; Töſchnitz im Thü- ringer Walde; Sundwich bei Ierlohn in Weſtpfahlen; Kalkgrün in Sachfen; Leogang im Salzburgiſchen; Hall in Tyrol; Kanton Bern; Genua; Malla bei Neapel; Civita Vecchia; zwiſchen Carlsberg und Zalathna in Sieben- birgen. Müſen im Naſfauiſchen; Bräunsdorf in Sachſen; Clausthal am Harz; Im Pilsner Kreiſe von Böhmen; Moriſchtau unweit Glatz; Zalathna; Abrudbanya in Siebenbirgen; Pietra Mala; und Fiefole in Toskana. Sorge im Hohenſteinſchen; Blankenburg; Iberger Grund bei Zellerfeld; Ehrenbreitftein; Oppenheim am Rhein; Saarlouis; Jägerndorf; Troppau; Zwiſchen Facebay und Offenbanya. III. Flötz- * in Tyrol; Im Mühlbachthal am diſſeitigen Fuſse der Zem der Gebirgsarten. Klaſſen. Formationen. Arten. Geburts-Orte und Gegenden. — III. Flötz-Ge- birgsarten. Thonſchiefer. 1. Gemeiner Thon-[Saalfeld und Kamsdorf; Sulz im Würtembergiſchen. — Alpen-Kalkſtein. Aelſterer Sandſtein. ſchiefer. 2. Alaunſchiefer. . Steinkohle. . Grobkohle. . Blätterkohle. . Schieferkohle. . Pechkohle. . Cannelkohle. ◻ρ —, 0 9 E 8 Glanzkohle. 4. Brandſchiefer. 5. Thon. a. Tõöpferthon. b. Schieferthon. ſtein. I. Bituminöſer-Mer- gelſchlefer. 2. Zechſtein. 3. Pechkohle. 4. Braun-Eiſfenſtein. 6. Thonartiger- Eiſen- 7. Rothes Liegendes. 8. Weiſlſes Liegendes. Garphytta in Nerike; Wennersberg und Hunneberg in Weſtgothland; Andrarum in Schonen. 1. Urfels-Conglomerat. Fürſtenftein, auch Schreibendorf in Schleſien; Die Höhen bei Silberberg daſelbſt; Der Zithna Berg unweit Schem- nitz in Ungarn. 3. Kiefel Conglomerat. Die Steinkohlen Schichtung im Lüttichſchen; In der Grafſchaft Mark; Im Saalkreife; Opperode im Bern- burgiſchen; Im Bambergiſchen; In Nieder- und Ober- ſchleſien auch Glatz; Bei Peſt in Ungarn; Am Tigris; Am Tom, Ina und Chatanga in Sibirien; auf Japan; In Changſi und Petſcheli des Chinefiſchen Reichs; Auf 1 Jamaica; Am Madalenen-Flufs in Terra Firma; Auf Cap Breton und Neu-Foundland; Bei Alhama an den Alpujaren; Bei Azuago gegen Velmes und Espiel der Nördlichen Sierra Morena in Spanien; Zu St. Jean de Valorisque in Languedoc; Fontaine in Ruergue; Champagnei im Elfas; Solano in Romagna; In Nor- thumberland, Lancaſhire und Staffordfhire; Bei Car- ron in Schottland; Umanak auf Grönland. Ruda, Bielſchowitz und öſter in Oberſchleſien; Stansby und Alfreton in Derbifhire; häufig in Northumberland. JSehlegel in der Grafſchaft Glatz; Rothenburg an der Saale; Hettſtedt im Mannsfeldiſchen; Der Kiffhäufer I und öſter in Thüringen; Eiſenach; An den Ufern der f Fulda in Heſſen; Bar an den Vogeſen; Zauern im Elſas; Am Belagar und an der Kama des weſtlichen 1 Urals in Permien; und an den Ufern der Kumma. In Thüringen; der Graffchaft Mannsfeld; Rund um den Harz; Riechelsdorf in Heſſen; Münſterappel im Collni- ſchen; Weifsbach in Franken. Aufser vorſtehenden Gegenden: In den Karpathen; Bei Abruzzo in den Apenninen; An den hohen Alpen vom Thuner See bis Appenzell; In Ober-Oeſterreich; Zu Berchtolsgaden in Bayern; Zu Frega am Cinea in Arragonien; In Cumberland. 5 Miesbach in Bayern; Weillenbach bei Ilchel; Hering in Tyrol; Frutigenthal auch Bottigen im Simmenthal in der Schweiz; Pandex bei Lauſanne; Véyay; Locle; St. Gin- 5 gouph in Faucigny. 5 * Kammsdorf in Sachfen; Tarnowitz uhd Beuthen in Ober- ſchlefien; Truskolar und Panky in Sũdpreuſſen; Bergen in Bayern; Dittmaringen im Salzburgiſchen. 8 Tabellariſche b Ueberſicht. — Klaſſen. Formationen. Arten. Geburts-Orte und Gegenden. 4 5. Feinkörniger Kalk- Tarnowitz; Die Spitzen der Alpen im Valle di Sol und ſtein. Val de Non unweit Salurn; Hallſtadt in Oeſterreich; Berchtolsgaden in Bayern. 6. Verhärteter Mergel. Praufsnitz in Schleſien; Möning in der Oberpfalz; Im Mannsfeldſchen; Frankenberg in Heſſen; Am Zukker- top auf Grönland. 7. Mergelerde(Aſche). Rothanburgan der Saale; Eisleben; Rudelftadt im Schwarz- burgiſchen. Steinfalz. 1. Gemeines Steinſalz. Iſchel und Hallſtadt in Oeſterreich; Hall in Tyrol; Auf- Aelterer Gips- LIura Kalkſtein. Jüngerer Sandſtein. 2. ◻△⏑ — — Salz-Thon. . Gips. .Feinkörniger Gips. . Dichter Gips. . Fraueneis. . Stinkſtein. . Höhlen Kalkſteip. . Rauchwakke. . Kalk- Sandſtein. . Thon- Sandſtein. . Kiefel-Sandſtein. . Eiſen-Sandſtein. . Roogenſtein. ſee in Steiermark; Hallein im Salzburgiſchen; Berch- tolsgaden; Vizakna und Torſa in Siebenbirgen; Wie- liczka und Bochnia; Am Ilek in Sibirien; Kleine Bu- charei; Am Behad in der Provinz Lahor in Indien; Vemen; In der Landſchaft Tegatza mitten in Africa; Schipka in Algier; Aranjuez; Granilla in Valencia; Capo Roſo in Navarra; Paraguay; Val di Lima bei Truxillo in Peru; Ain Miſfiſippi und Arathopescow in Nord America; Northwich etc. in England; Cofenza und St. Catharina in Calabrien. — Neukirch und Ratibor in Oberſchleſien; Hollſteiniſchen; Lüneburg; Harzburg; Ellrich; Ilme- nau; Wenqdelſtein und ôfter in Thüringen- befonders im Unſtrut- und Wipper-Thale; Gerabron im Ans. bachiſchen; Hohenſchwangen auch Obernau bei Ettal in Bayern; Füſſen am Lech, Schnerzheim im Elſas; Bévieux in der Schweiz; Couches und Chalon in Bourgogne; Montmartre bei Paris; Sevignac bei Pau; Mauleon im Poitou; Sarraace im Thal Aspe der Py- renéen; Molina in Arragonien; Conill in Sevilien; Ceſena im Kirchenftaat; Kamafina an der Sylva und J Samara an der Wolga. Bottendorf und fonſt in Thüringen; Lauterberg etc. am Harz; Riechelsdorf in Heſſen; Bahlingen im Würtenber- giſchen; Am Bach der Oelmauer in Ober-Baiern; Fo- glefong in Schonen. Muggendorf und Gailenreuth im Bareuthiſchen; Hochfel- den und Zorn im Ellas; Die Haupt-Gebirgskette des Jura; In Krain und Dalmatien; Verona; Gibraltar; Al- gier; Derbifhire(?); Auf dem Libanon. Obernitz und Rotheberg bei Saalfeld; Am Marktberge bei Ruhl; In der Graſſchaft Mannsfeld; In Thüringen; Zu Weiſsbach und öfter in Franken. Puslawitza gegen Tajowa in Ungarn; Am Monte Mario und Janiculo bei Rom; Winſter und Loeſt in Derbifhire. Die Heuſcheuer im Glatzifchen; Adersbach; Pirna; 4 Weiſſenfels; Klein-Vargula; Weiſſenſee; die Fune und Ziegelroder Forſt im Weimariſchen; Faſanerie 1 bei Baireuth; Setfchwen in China. Bernburg; Eisleben; Kattenſtedt am Harz; Wernigerode; Ilſenburg; Pfaffenheim bei Beford im Elſas; Murcia; Kungur an der Sylva; Auch am Einfluſs des Sok in die Wolga. Tauris in Perfien; Abuariſch bei Loheia im Lande Oldersloh im — der Gebirgsarten. ⸗ 65 Klafſen. Formationen. Arten. Geburts-Orte und Gegenden. IV. Trapp-Ge- birgsarten. Jüngerer Gips. Kreide. Baſalt. Steinkohle. Mandelſtein. 7 Porphyrſchiefer. Grünſtein. Baſalt-Tuff. ¹ üngerer bauten 1. Blättriger Gips. 2. Thon. 3. Strahliger Gips. 4. Fafriger Gips. 1 1. Gemeine Kreide. 2. Feuerſtein. 1. Porphyrartiger Ba- ſalt. 2. Gemeiner Baſalt. 3. Grünſteinartiger Ba- falt. 1. Braunkohle. 2. Moorkohle. 3. Bituminõöſes Holz. 4. Stangenkohle. 5. Glanzkohle. 6. Pechkollle. 1. Gemeiner Mandel- ſtein. 2. Gemeine Wakke. 1. Gemeiner Grünſtein. 3. Porphyrartiger Grünſtein. 2 Vlotho in Weſtphalen; Pleſs bei Göttingen; Jena; Ne- bra, Gräfentonna etc. in Thüringen; Dölau im Bareu- thiſchenz Neuburg in Bayern; Heiligen Creutz bei Wien; Neuland bei Löwenberg in Schleſien; Dönhoff und Schmarden in Curland; Chellaſton in Derbifhire; Witheaven in Cumberland; Caſan. ₰ Amalienbad bei Helmſtädt; Von Freyburg unweit Weiſ- ſenfels die Saale hinauf bis Schulpforte, hinunter bis Ros- bach; am Steiger bei Jena; Das Bette des Dnieſters bei Choczim; Algier; Carthago; Bei St. Julien unter Sierra Gitana bei Ahiant; Auch Puerto Real bei Cadix. Auf Moen; Rügen; Seeland(Stevens-Klint); in Neu- Au Champagne und Picardie; Die Küſte von Kent; Oſtpreuſſen. ) Calvarienberg bei Schemnitz; Goldberg und öfter in Schleſien; Stolpen in Sachfen; Die Röhn im Fuldi- ſchen; Die Amöneburg im Mainziſchen; Das Sieben- gebirge am Rhein; Auvergne; Lugano in der Italie- niſchen Schweiz; die Euganeen; Catanea; Monte b Serrato bei Barcelona; Liſſfabon; Salisbury Craigs bei Edinburgh; Die Schottiſchen Hochländer; Der Rie- ſenweg auf Irrland; Kerguelens Inſel(hinter Afrika); Botany Bay; Otaheiti; Die Oſter Inſel; Owai auf den Sandwich Infeln; Hadie Andjor in Vemen(am Caffé- Gebirge); Kusma; Beit-El-Faki. / Der Meisner; Habichtswald; Weſterwald; Kutterſchütz im Böhmiſchen Mittelgebirge; Loſſone in Velay; Mezinc in Vivarais; King-Arthurs Hill bei Edin- J burgh; Inſel Amſterdam. Planitz bei Zwickau; Striegau in Schleſien; Landek im Glatziſchen; Kreuznach am Rhein; Das Vogels-Gebirge in Heſſen; Faſchau in Tyrol; Monte Tondo bei Vicenza; Zwiſchen Botza und Zalathna in Siebenbirgen; Island; Feroë; Staffa; Hill of' Kinnoull bei Perth in Schottland. Annaberg, Scheibenberg, Wieſenthal in Sachſen; Bilin in Böhmen; Kinnakulle in Weſtgothland und Norberg in Weſtmannland. Töplitz, Oſſegg und öfter in Böhmen; Groſs-Schönau und Zittau etc. in der Oberlaufitz; Die Hohen Kuppen der Röhn; Teneriffa; Radicofane(?). 2 Auf dem Meisner in Heſſen; Der Transberg bei Göttin- gen; Der Löbauer Berg in der Oberlaufitz; Stenfors b in Smoland; Horlunda in Weſtgothland; Der Edin- J burger Schloſs-Fels. Am Habichtswalde unweit Kaſſel. R V. Auf- Tabellariſche U eberſicht .— Klaſſen. Formationen. Arten. Geburts-Orte und Gegenden. V. Aufge- ſchwemmte Gebirgsarten. Nagelfluh. — Kalktuff. Seifenbänke. Niedriges Land. Von mehreren Ur- Gebirgsatten. 2. Porphyr Nagelfluh. 3. Kalk Nagelfluh. 1. Gemeiner Kalktuff- 2. Travertino. 1. Zinnſeiffen. 2. Goldſeiffen. 1. Gerülle. 2. Letten. 3. Bituminöſes Holz. 4. Gegrabenes Holz. 5. Alaunerde. 6. Lehm. 7. Sand. 8. Raafen„Eiſenſtein. Im Innthale diſfeits und jenſeits Schwatz in Tyrol; Des- gleichen zwiſchen Matrey und Innſpruck; Invernes in Schottland. Zwiſchen Halle und Giebichenſtein im Saalkreiſe; in Thi- ringen(die Waldplatten); Im Grauthale von Schemnitz nach Neufohl. Am Ufer der IIm vor Weimar; Bei Reichenhall; Zwiſchen Schwaneſtadt und Gmünd in Oeſterreich; Auf dem Rigi- berg etc. in der Schweitz. Belvedere bei Weimar; Tennſtedt, Kreuſſfen, Zöddel- bach und Freiburg in Thüringen; Göppingen und Gei- ſingen im Würtembergiſchen; Matlock in Derbiſhire. Tivoli; Chianciano; Serteano; Cetona; St. Cascian di Bagni bis nach Siena hin; Wisbaden; Carlsbad(Spru- delſtein); Candau an der Abau in Curland. Eibenftock und Burghradtsgrün in Sachſen; Die Kirchſpiele St. Roach und St. Denys in Cornwallis. Goldberg in Schleſien; Ohlapian in Siebenbirgen; Diſtrikt von Serro Dofrio in Brafilien; La Paz zwiſchen Lima und Cusco in Peru. Alle Fluſsbetten mit Geſchieben; Ferner in der Gegend zwiſchen Zuckmantel, Neuſtadt und Neiſſe in Schleſien; Der Heilige Damm in Mecklenburg. Unter den folgenden Schichten. Häufig: in Thüringen, in der Graſſchaft Mannsfeld, dem Für- ſtenthum Halberſtadt und Herzogthum Magdeburg; Zu Kalten- Nordheim im Eifenachiſchen; Eichenrieth im Fuldiſchen; Muska in der Niegerlauſitz; Höpenick in Oſtpreuſſen. In Kurland; Liefland; Permien. denburg; Gleiſſen und Königswalde in der Neumark. Unter und zwiſchen Sandſchichten. Die Afrikaniſchen Wüſten; Mittelmark; Caſfuben und pen Sibiriens; alle Dünen. Mark Brandenburg; Niederlaufitz; Wartenberg, Neufalz und Sprottau in Schleſien; An der Grenze von Neu Oſtpreuſſen und Litthauen; Uggenzeen auch Ilgen bei Liebau in Curland.„. Schwemfal in Sachfen; Freyenwalde in der Kurmark Bran- Wenden; Niederlaufitz; Lüneburger Heide; Sandſtep- VI. Vul- 1- der Gebirgsarten. —— 4 .. 3 Kurze Angabe ihrer Beſchaffenheit Klaſſen. Formationen. Attem und Aer GeburtsOrte. VI. Vulkaniſche Gebirgsarten. A. Accht Vulkaniſche. 3 Lava. 1. Piperno. Eine gleichartige weiſse, ſchwärzlichgrau geflammte Maſſe; Piperino. Rapilli. Vulkaniſche Aſche. Vulc. Conglomerat. Paufilipp Tuff. Bimsſtein. Auswürflinge. EPſeudo Vulkaniſche. Erdſchlakken. Gebrannter Thon. Stänglicher Eilen- ſtein. Porcellan Jaspis. Natürliche Coak. Vulkaniſch Aufge- ſchwemmte. Tras Römiſcher Tuff. 2. Leucit-Lava. 3. Viterbo-Lava. . Aperieſtiſche Lava. . Feldſpath-Lava. Punkt-Lava. ☛ Augit-Lava. 8. Krypto-Leucit-Lava. 9. Blaſige Lava. 10. Schwammige Lava. 11. Schlakkige Lava. 12. Glaſige Lava. 13. Bimsſteinartige Lava. unweit des GCalmadulenſer- Kloſters bei Neapel. (Dient als Bauſtein für Palläſte und Hütten daſelbſt.) Baſaltartige Hauptmaſſe mit inliegenden Leuciten bis zu 2 Zoll Durchmeſſer; Pompeji; Ponte Felice bei Borghetto; Civita Caſtellena; Aqua Pendente; Somma. Leucit- und Feldſpath-Kryſtalle in Baſaltiſcher Hauptmaſſe; Montagna di Viterbo. Leucit- und Augit-Kryſtalle, ohne bemerkbare Grundmaſſa in ziemlich gleicher Gröſse und Menge mit einander ver- einigt; Rocca di Papa bei Frascati. Hornſteinartige Hauptmaſſe mit groſsen Feldſpath-Kry ſtallen, ohne Leucit und Augit; Solfatara; Santorini. Baſaltartige Hauptmaſſe mit ſehr vielen kleinen weiſsen Punkten von Leucit gleichförmig durchzogen, und wenigen Au- giten.(Neapels Pflaſterſtein) Eruption von 1631. des Veſuv. Bafaltartige Grundmaſſe, in welcher bloſs Augit-Kryſtalle liegen. Vefuviſche Ausbrüche von 1760. 1794. Dann auf der Infel Bourbon. Bafaltartige Hauptmaſſe mit deutlichen Augiten aber auſſer- ordentlich vielen, höchſt kleinen und öfters mykroskopiſchen Leucit- Kryſtallen durchzogen. Eruption von 1767. 1779. Cordilleren. Hekla, und vom Veſuv die zum Theil durch Dämpfe ver- änderten. Isle de France und am Veſuv die obere Decke von jeder Eruption. Die Vulkaniſchen Inſeln im Mittelländiſchen Meere; desgl. auf Milo; und groſse Stücke davon im Pauſilipptuff. Veſfuv; und Santorini. Marino und Monte Cavo unweit Rom. Vefſuv; Santorini; Aetna(ſogenannter ſchwarzer Bimmsſtein). Pouzzol bei Neapel. Herculanum. Pauſilipp bis Capo di Miſeno. Die Lipariſchen-und Ponza-Inſeln; Tanna; Teneriffa; Island. In den Thälern um den Veſuv, und am Con. Oſſegg, Stracke, Schwinſchütz, Hobdorf und Leſſa in Bohmen; Zwickau in Sachſen; Wettin im Saalkreiſe; Duttlingen im Saarbrückiſchen. Andernach am Rheim. Monte Verde bei Rom; Bolzena. Anmer- —— 5„ 3 Anmerkungen. (1) Oen KraAaPROTH ecntdeckt hat, daſs der Böhmiſche Edle Granat 10 pr. C. Takerde enthält, der(fogenannte) orien- täliſche hingegen keine Spur davon in ſich ſchlieſst, darf man den Letzteren nicht mehr unter der Granat-Gattung ſtehn laſſen, wenn man bei der Klaſſifikazion der Gattungen noch auf die Beſtandtheile der Foſſilien Rückſicht nimmt. Ich trenne ihn daher vom Granat und nenne ihn Ahmandin, weil der Alaban- dicus der Alten(Plin. Hiſt. Natur. Lib. XXXVII.§. 25.) wel- cher als eine Unter-Art des Karfunkels betrachtet ward, ver- muthlich daſfelbe oder weniglſtens ein ganz ähnliches Fofſil sgewefen iſt, und es mir zweckmäſsiger zu ſein ſcheint, alte Nahmen wieder aufzufuchen, und ihnen eine beſtimmte Be- deutung zu geben, als neue Nahmen zu conſtruiren. Nur im äuſserſten Nothfalle erlaube ich mir dieſs. Vbrigens muſs ich noch bemerken, daſs es auch unter den bisher fogenannten Edlen Granaten aus Tyrol, Schweden und Norwegen viele Almandine giebt. 4 (2) Wenn der Gemeine Granat nur aus Kieſelerde, Kalk- erde und Eifenkalk beſtehen follte; wie der verſtorbene WrEGLE bei der angeführten Analyſe des grünen Granats vom Teufelsſtein in Sachſen behauptet; ſo müſgte er ebenfalls zu einer beſonderen Gattung erhoben werden. Ich laſſe dieſs für jezt dahin geſtellet ſein, bis zuverläſsigere chemiſche Zer- gliederer ſeine Beſtandtheile geprüft haben werden. (2*) Während des Abdrucks der Tabellen erhielt ich von meinem Freunde ABILGOARD in Kopenhageu die Refultate feiner Zergliederung des Kokkoliths. Unter Vergleichung des Fofſils felbſt mit dem Granat überzeugte ich mich von der Eigenthümlichkeit deffelben, und ſchaltete es daher noch an diefer Stelle ein. Die Jehr ausgezeichneten körrug- ubgeſonderten Stücke haben zur Bildung des Gattungswortes Veranlaſſung gegeben. Mehrere ſeiner äufseren Merkmahle führt Herr v. ANDRADA ſchon auf,(in der kurzen Angabe u. f. w. eini- ger neuen Foſſilien aus Schweden und Norwegen S. 7. 8.) und erwähnt dabei, daſs es nicht allein zu Arendald in Norwegen, ſondern auch auf den Südermanländiſchen Eiſergruben in Schweden gefunden wird.— Wer weiſs: ob nicht auch der Granat von Orbitz im Bannate, den Herr GERHaARD unter- fucht hat(vid. deffen Gfundr. eines neuen Mineralſyſt. S. 308.) und der vom Ehrenberge bei IImenau(vid. Voraxs minera- liſche Abhandl. 1 Th. S. 15.) hicher gehören d Es iſt fehr zu wünſchen, daſs, ein hewährter Chemiſt einmahl alle die Haupt- Varietten zergliedere, welche bisher zum Gemeinen Granat gerechnet worden find. Dadutch allein irird alles diefs beffer aufgeklärt werden; denn es läſst fich ſchon aus den äufseren Merkmahlen derselben ſchlieſsen Sichtung vorzunehmen iſt. 185(3) Hr. KpArRoO xR hat dieſs Fofh chem. Kenntn. der Mineralkörper, II. B. S. 239. 244.) Granat- formiges Braunſteinerz genannt; ich betrachte es als eine Mit- telgattung zwiſchen Veſucian und Almandin, und menne es mit Rückſicht auf ſeine heiden vorwaltenden Beſtandtheile, und auf die bei dem Eiſenkieſel ſtatt findende Analogie: Braunſteinkieſel. 29(4) Nachdem VaucQ uEEIN im Beryll und Schmanagd die Glycin. Erde entdeckt hatte,(vid. Annales d. Chimie, Nr. LXXVII. p. 155— 470 unternahmen meine hieſigen Freunde KraFROTR und Ro SE eine fehr genaue wiederholte Zer- „ dals hier noch eine groſse MA l(in den Beiträgen zur gliederung beider Foffilien, deren Refultate man in der Ta- belle, findet.. KrEAPROTHS Angabe des Verhältniſles der Beſtandtheile im Schmaragd weicht von VAauoQuErINs Refultaten nur wenig und hauptſächlich darinn ab, daſs er nur pro Cent oxydirtes Chromium darin bemerken konnte, VAaucQuELIN hingegen 3 pro Cent ausgefchieden zu haben glaubt. Viel- leicht unterwarf VAauQUELIN einen dumkler tingirten Stein der Zergliederung als KLAFROTH. RoszE erhielt 2 pro Cent Glycin- Erde weniger und 1 pro Cent Thon-Erde mehr aus dem Beryll als VAaucQUELIN, welches nichts fagen will. Vielmehr beweiſen folche Diffe- renzen, nach meiner Uberzeugung, am beſten die Genauig- keit der Arbeit, da' die Natur ſchwerlich in zwei Varietaten ein völlig gleiches Verhältniſs des Gewichts aller Beſtand- theile gelegt hat. Auf jedem Fall zeigen dieſe Refultate, daſs der Schmaragd und Beryll generiſch gar nicht verſchieden find; denn das Chromium im erſteren iſt zu unbedeutend, um hier etwas Weſentliches zu beſtimmen. Dieſs bellauptet auch aus an- dern Gründen der Abbé HaAaux(Journ. d. mines XXVIII. p. 257). Ich betrachte daher beide Edelſteine nur als zwei verſchiedene Arten einer und derfelben Gattung, und benenne ſie nach ihrer äufseren Oberfläche, weil die Streifung der Sei- tenflächen dem Beryll welſentlich zu fein ſcheint. Die glatten Abänderungen find bei dem Beryll fo fſelten, daſs ſie als Ausnahmen von der Regel betrachttet werden können; bei dem wahren Schmaragd ift dagegen die äufsere Oberfläche n mer glatt.— 45) Seit Entdeckung der Glycinerde habe ich Hrn. KrLaAF. ROTH zu einer neuen Zergliéederung des vor Zeiten ſoge- nannten weiſsen Stangenshörls veranlaſst. Er hat nicht eine Spur diefer neuen Erde darinn gefunden. Es bleibt alſo bei meiner im Muſeo Leskeano ſchon in Anregung gebrachten Nomenklatur diefes Foſſfils, der auch BLUMENBACH, GER- HARD und EMMERIING gefolgt find. Es kann nicht zum Beéryll gerechnet wergen, ſondern es mäacht unter dem Namen Stangenſtein, aus chemiſchen Griinden, eine eigene Gattung aus. (6) Der Thallit der Franzofen iſt hier aufgenommen, weil er weſentlich vom kryſtallifrten Strahlſtein verſchieden iſt, zu welchem er bisher mitgerechnet wurde. Er enthält nemlich nacli CorrETr-DESCGTIES Zergliederung'gar keine Talkerde, wie fich aus der Tabelle ergiebt. Den Unterfchied feitier Kryſtallifazion von der) des StrahReins hat HAur aunge- geben,(Journ. d. mines XXVII. b. 371.) 3 e e O) Ich Henne den Turmalin im Syſtem Edlen Schoör, weéil ich überhaupt dafir bin, daſs bei Iyſtematifchen Benen- nungen der Arten das Gattimgswort mit angéegeßen, uncl nur durch ein Beiwort näher beſtimmt wérde. Sollte der Germeine Schörl, nach WIEGTEBS Angabe keine Kalkerde enthalten, und letztere im Turmalin jederzeit gegenwärtig fein; fo wiux den beide, Foſſilien, wirklich zweioverſchiedene Gattungen ausmachen. Dies iſt aber nicht wahrfcheinlich, afl en (8) Bei VAUCQLRLINS Beſftandtheilen des Melanir fteht ein Fragezeichen, weil es pur wahrſcheinlich aber nicht ge- wiſs iſt, daſs der von ihm unterſuchte Schworze Granat zum Melanit der Deutſchen gehort- 19919,2 m AISA bar. S 70 (9) Ein gleiches gilt von den Beſtandtheilen des Augits. Das von VAucQugLIN unterſuchte Foſſil nennt dieſer, mit Nauy Pyroæene. Mir ſchien Letzterer, nach der davon im Journal d. Phyf. Meſſidor- An. VI. p. 80. 81. befindlichen kurzen Karakteriſtik ganz mit dem Augit übereinzukommen, und Hr. v. BucR, welcher das Foffil vor etwa 8 Monaten in Paris felbſt ſah, es auch häufig mit den Italieniſchen Lavne ge- ſammelt hatte, beſtätigt meine Vermuthung. (10) Ich kann mich noch immer nicht überzeugen, daſs EBEN'S Schüllerſpath von der Baſte am Harz, Hr. FREIEST (vid. Mineralog. Bemerk. über das Schillernde Fofſil u. f. w. von J. C. FREIESLEEEN, Leipzig 1794.) eine ſelbſtſtändige Gattung ausmache. Er ffimmt ſowohl in den Beſtandtheilen, als auch in den weſentlichſten äuſseren Merkmahlen, mit der fornblende ſehr überein; darum rechne ich ihn zur Gattung der Letzteren als eine beſondere Art, und unter dem fyſtema- tiſchen Nahmen: Schillernde Hornblende. (11) VAUCQUETINS Schmaragdit, den ich hier aufge- nommen, iſt das in Rom unter dem Nahmen Verde di Conſica bekannte, und bisher nicht klafſifizirte Foffil. Es hat einen beträchtlichen Antheil Chromkalk, weniger Thonerde, und weit mehr Kalkerde in der Miſchung, als die Hornblende, daher mag dies ſchöne Foffil von nun an ſeine eigene Rolle unter den Erd- und Steinarten ſpielen. SAussURES Schma- ragdit(Voyages dans les Alpes Tom. V.§. 1313.) gehört nur zum Theil hieher; befonders iſt das Foſſil, welches er zwiſchen Inwrea und Vareggio fand, etwas ganz anders. Es kommt ſehr mit der Schillernden Hornblende überein, findet fich auch bei Prato im Toskaniſchen, und in der Grafſchaft Glatz bei Neurode. HAUV hat(Journ. d. mines XXVIII. p. 272.) ganz nach SAuVSSURE sich gerichtet. (12) Zum Staurolith gehört der fogenannte Basler Tauf- ſtein, auch der ſchwarze Granatit. Gewohnlich find dieſe Fof- lllien bisher mit zur Hornblende gerechnet worden; da fie aber nach VAuuELIN Kkeine Talkerde enthalten, ſo machen ſie eine beſondere Gattung aus. Den Nahmen derſfelben ent- lehne ich von de la Metherie.(Manuel d. Mineralogiſte à Paris 1792. T. I. p. 299. Vol. 1.) Seine zweite Varietät iſt ein eige- nes hieher nicht gehöriges Foſſil, wovon weiter unten das Nähere folgt. Übrigens find der Augit, die Hornblende, der Schmaragdit nnd Staurolith ſo nahe mit dem Schörl und Melanit verwandt, daſs fie nicht füglich in verſchiedenen Ordnungen vertheilt wer- den dürfen. Deshalb habe ich jezt auch die Hornblende unter die Kieſelarten verſezt; wiewohl ich im voraus weils, daſs man hiemit nicht überall einverſtanden fein wird. Die Vor- rede enthält mehrere allgemeine Prinzipien über die orykto- gnoſtiſche Klaſſifikazion, welche hier ihre ſpezielle Anwen- dung finden. Weitläuftiger kann ich mich weder hier noch bei ähnlichen Gegenſtänden darüber auslaſſen; ſonſt würden diefe Anmerkungen zu Abhandlungen anwachſen. (13) Da der Thumenſtein in mancherlei Rückſicht vielfältigen Anſtoſs gefunden, und die Franzoſen uns jezt ein beſſeres in allen lebenden Spraehen brauchbares Gattungswort dafür gelie- fert haben; fo finde ich kein Bedenken dieſes aufzunehmen. Er heiſſe alſo mit HAuy(I. c. P. 264.) Ainit, weil in der That feine Kryſtalle beſonders durch die eigenthümliche Art des Zuſammenhangs einem geſchärften Beile ähnlich ſehen. (a4) Die Beſtandtheile des Amethiſts kennen wir nun beſſer als ehehin, da man ſich mit des Herrn AcHARp Angaben be- gnügen mufste. Herr Aſſeſſor Rosz hat ihn einer wieder- holten Zerlegung unterworfen, und mir erlaubt, die erhalte- nen Refultate, mittelſt der Tabelle, mitzutheilen.— Ob der Bergkryſtall nach BERGMANN'S Angabe b pro Cent Thonerde enthält, mufs ich dahin geſtellet ſeyn laſſen; mir iſt es unwahrſcheinlich; eben ſo die Gegenwart der Talk- und Kalkerde im gemeinen Quarz nach Gurron. Aber Anmerkungen. auch hier fehlt noch eine richtigere Analyſe, oder beſſere Auswahl der zu prüfenden Varietät. Zum Milchquarz gehört auch der führte roſenrothe. Gelenkquarz nenne ich den ſonſt fogenannten elaſtiſchen Stein. Seiner phyfiſchen Eigenſchaft wegen führe ich ihn nicht beſonders auf. Denn dieſe iſt ja längſt an gewiſſen Varietäten feinkörnigen Kalkſteins ebenfalls entdeckt, welche deshalb nicht als eine eigene Art betrachtet werden; ſondern, weil er ausge- zeichnet fein und rundkörnig abgeſonderte Stükke, und auf den Ab- loſungen Fettglanz hat, auch ſehr leicht zerſpringbar iſt; ſo finde ich ihn völlig zu einer eigenen Art qualifizirt. Genau be- trachtet iſt er aber gar nicht elaſtilch, fondern gelenkig, daher die Veränderung in der Nomenklatur. (15) Wenn der gemeine Kiefelſinter(aus Kamtſchatka und von der Solfatara) oder Kieſeltuff erſt wird chemiſch geprüft und SANTT'S Perlſinter, in Rückficht der Gegenwart der Kalk- erde nochmals unterfucht ſeyn; dann läſst ſich genauer be- ſtimmen: ob es bei der von mir verſuchten Klafſifikazion der 3 Arten bleiben kann, oder nicht. Was ich unter der erſten Art: Geyſerſinter verſtehe, ergibt ſich aus K APROTR'S Bei- trägen II. S. 112. (16) Der Hyalith(das Müllerſche Glas) iſt wegen des groſsen Antheils von Kalkerde, ſo weſentlich vom Chalcedon als vom Opal verſchieden, wohin der eine oder andere Oryktognoſt ihn noch rechnet. Die kleintraubige äuſsere Geſtalt, das Sturk- glänzende des muſchlichten Bruchs, fein hoher Grad der Durch- ſichtigkeĩt zeichnen ihn auch äuſserlich fehr aus. 4 (17) Der chemiſche Charakter des Opals beſteht in der Miſchung von Kieſelerde und Waſſer; Thonerde, Kalkerde und Eiſen, find nicht allein Nebenbeſtandtheile, ſondern hier felbſt nur als zufällige Miſchungstheile zu betrachten. Deshalb habe ich den Opal jetzt unter die Kieſelarten aufgenommen, und daher find alle übrige von mir gemachte Veränderungen ehedem ſpeziell aufge- erklärbar. Man findet aus dieſem Grunde den fogenannten Halbopal von Telkebanya welchen KLAFROTH(Beitr. II. S. 162— 164) unterfucht hat, nicht darunter begriffen, dagegen diejeni. gen Beſtandtheile bei dem Halbopal angegeben, welche Hr. SruokE in dem von Frankfurt am Mayn entdeckt hat. Jenes Fofſil enthält, wo nicht mehr, doch wenigſtens eben fo viel, Eiſenkalk als Kiefelerde. Auch ſein beträchtliches eigenthüm- liches Gewicht ſchliefst ihn von dem Halbopal aus. Es beträgt nach meinen Verſuchen 2,5400, dagegen das des lauchgrünen ächten Ungriſchen Halbopals nur 2,6895. Hr. KrAPROH ſfchlägt vor, das Telkebanyer Foſſil mit dem Nahmen Opal-Eiſenſtein unter die Eiſenerze zu verſetzen. Mich dünkt, es nähert fich verſchiedenen Varietäten des gemei. nen Jaspis ſehr, und vor der Hand mag es hier einrangirt werden. KLAPROTH'S Menilt ſcheint mir auch nichts anders zu ſeyn als eine Opalart. Er heiſst in meinem Syſteme Leberopal, weil feine leberbraune Farbe auf friſchem Bruche ganz karakte. riftiſch iſt. Sie rührt vermuthlich von dem beigemiſchten Koh- lenſtoff her. 2fe. 1e (18) Ich finde keinen Crund den Plasma für eine befondere Gattung zu halten; er iſt aber ohne Zweifel eine eigene Art der Chalcedon-Gattung. Daſſelbe gilt vom Kachelong, den ſchon der verſtorbene Wipz MaNX als folche betrachtete. Seine auſsere Beſchreibung diefer Chalcedon-Art(deſſ. Mineral. 8. 324.325) verdient indeſſen noch eine weſentliche Ergänzung; denn wenn der Kacholong ganz friſch iſt, hat er inwendig Perl- mutterglanz und grobkörnig abgeſonderte Stinke; wodurch er alfo leicht vom gemeinen Chalcedon, wie auch vom Opal unter- ſchieden werden kann. 4 9415b (19) Der Eiſenkieſel, welchen BrüuMENBAGH ſchon be- kannt gemacht hat,(6. Aufl. feiner Naturgeſch. S. 539.) iſt wohl nicht, wie dort ſteht, mit 3 fondern mit 6 Flächen zuge- ſpitzt. Ich habe von der rothen Abänderung ſchon vor einigen Stükke aus England erhalten, welche nahe bei Briſtol ge- brochien waren. (20) Die groſse Frequenz der Thonerde in dem Porzellan- faspis, welche Hr. LaMpApRTus(m. f. deſſen Samml. prakt. chem. Abhandl. II. B. S. 223.) bemerkt zu haben glaubte, hat fich neuerlich nicht beſtätigt. Er giebt 58 Theile Thonerde 33 C— Kieſelerde 4— TLalkerde 3— Eiſenkalk darinn an. Hr. RosE welcher auf meine Veranlaſſung einen von mir er- haltenen dunkel perlgrauen Porzellanjaspis von StuckE in Böh- men unterſuchte, erhielt unter Anwendung zweier verſchiede- nen Methoden nur 27,25 Theile Thonerde; dagegen, 60,75— Kieſelerde 3,00— TPalkerde 2,50— Eiſenoxyd, Anmerkungen. und fand das von dem trefflichen KrAPRoOTH im Leucit in ſo groſser Menge entdeckte Kali, auch in dieſem Porzellanjaspis mit 3,66; wie auch in der Tabelle angegeben worden. Dieſes fehr bewährte Reſultat hat mich in meiner ſchon ſeit einiger Zeit gehegten Idee, daſs der Jaspis zu den Kieſelarten gerech- net werden müſſe, nur um ſo mehr beſtärkt, daher man fie nun in Anwendung gebracht findet. (2¹) Da ich für die Hauptmaſſe des Porphyrſchiefers keinen beſſferen Gattungsnahmen weiſs, als das ſchon eingeführte Wort Kling ſtein; ſo habe ich es beibehalten, wiewohl fich viel dagegen ſagen läſst, (22) Der Perlſtein und (23) Marekanit find nicht als Synonimen zu betrachten, wie man durch BEuMENBACH(a. a. O. S. 545.) leicht zu glauben veranlaſst werden könnte. Der Marekanit kommt unweit Ochotsk am Ausfluſs des Baches Marechanka in das Ochotskiſche Meer, in runden Stiik- ken vor, welche urſprünglich zu ſeyn ſcheinen. Sie find glatt, uſserlich glänzend, inwendig ſlarkglänzend von Glasglanz; im Bruche groſs und vollkommen muſchlich, ohine alle abgeſonderte Stiikke, wechſeln vom Halbdurchſichtigen(im hohen Grade) bis ins Durchſcheinende, ſind hart, ſchwer zerſpringbar, auſseror- dentlich ſprõde und nicht ſonderlich ſchwer.— Ich erhielt das Foffil vor zwei Jahren von Hr. Hacgunz, bei ſeiner Durch- reiſe allhier, der es felbſt von Hrn. ParEaAs empfangen. Der Perlſtein,(Fichtel's vulk. Zeolith) den Hr. EsMARK im neuen Bergmänniſchen Journale II. S. 62— 64. ausführlich genug beſchrieben hat, macht ganze Lager aus, und iſt durch ſeine körnigen abgeſonderten Stükke, welche wieder aus dimn- und hrummſchaaligen beſtehen, ſehr leicht zu erkennen. Der Mare- kanit liegt an dem oben erwähnten Orte in dieſem Perlſtein. (M. f. ParrAs Neue Nord. Beitr. V. B. S. 290. folg. auch „S. 310.) Hr. SEvERGTN nennt Letzteren Zeolithſand; den Marekanit aber theis Glas- theils Schlakken- theils Jaspis-Zeolith (m. f. vCnEIET's Annalen Jahrg. 1794. I. B. S. 294. 399.) Von dem Ober-Ungriſchen Perlſteine wiſſen wir, daſs er zum Theil Feldſpath Kryſtalle enthält, und zwiſchen Tokay und Kereſtur mit Thon⸗Porphyr geſchichtet iſt. Ich bekam da- von aus Hmn. WrRNER'S Hand, als ich vor drei J ahren das Vergnügen hatte ihn in Dresden zu ſehen. (23*) Hr. AnireOARD theilte mir unterm 10. Dezem- ber vorigen Jahres, die hier angegebenen Reſultate feiner Analyfe des Obſidians mit. Sie weichen von den Bergmann. ſchen(Opufc. phyf. chem. III. p. 184.) hauptfächlich in der Quantität der Thonerde ab, wovon Hr. AnrreOARD nur 2, BERGMANN aber z2 pro Cent fand. Jener hatte 10 pro Cent Verluſt, dieſer gar keinen, wenn man bloſs auf die Zahlen fieht. Indeſſen wird zuweilen der Verluſt durch Berechnung ergänzt, und weil mein Freund AnrEGoAnp dies nicht thut; ſo habe ich ſeine Angabe vorgezogen. noch bei diefer Gelegenheit: die vermiſsten 10 pro Cent könn- Er fchreibt mir 4 71 ten wohl nicht blofs Waffer ſeyn, denn der Obſidian verlöre durchs Glühen nur a pr. C.; er werde die Zergliederung wie- derhohlen und auch auf den Perlſtein ausdehnen. Deſto beſſer! (24) Alle Zergliederungen beſtätigen, daſs der gemeine Feldſpath 2— 4 mal ſo viel Kieſel- als Thonerde enthalt; des- halb fteht die Feldſpath Gattung jetzt unter den Kieſelarten. LE LIEvRE giebt von dem grünen Sibiriſchen Feldſpath an: 62,83 Kiefelerde 17,02 Thonerde 3,00 Kalkerde 1,00 Eifenkalk alſo— 16,15 Verluſt (Journ. d. mines XLIX. pag. 27.). Er vermuthet, daſs eine dem Verluſt gleiche Menge Kali darinn enthalten ſeyn werde. Neuere hier in Berlin angeſtellte Verſuche beweiſen allerdings die Gegenwart des Kali, jedoch nicht in der grofsen Menge. Ob der dichte Feldſpath künftig hier ftehen Pleiben dürfep müſſen Verſuche entſcheiden. Bei dem Opaliſirenden Feldſpath(Adular) findet man weder die von MoRETI(Helvet. Mag. 2. B. S. 95.) noch die von WESTRUMB V. CRELES Cliem. Annal. 1790 2. B. S. 221. 225.) angegéebenen Beftandtheile. Der Gips des einen und der Schwerſpath des anderen, ſo wie die angege- bene Talkerde, laſſen mich einen Irrthum vermuthen. Ich habe deshalb das Refultat der Zergliederung von einem mei- ner Bekannten mitgetheilt, welche zwar ſchon vor mehreren Jahren angeſtellet worden, und 12,32 Verluſt ergibt, aber grade dadurch die Wahrſcheinlichkeit noch mehr auf ihre Seite bekommt; denn ein Theil diefes Verluſtes iſt vermuth- lich beigemiſchtem Kali zuzuſchreiben. Der Glaſige Feldſpath iſt häufig in der Lava von der Solfa- tara; er kommt aber auch in dem Porphyr vom Sonnen- wirbel, 1 Stunde von Joachimsthal in Bohmen und in dem vom Drachenfels am Rhein, vor. (25) Den Sommit hat zuerſt DELAMETHERIE(Théorie de la terre II. No. 63.) aufgeführt, und VAUCQUELIN'S in der Tabelle aufgenommene Reſultate der chemiſchen Zergliede- rung rechtfertigen es. Er enthält offenbar gleiche T ieile Kieſel- und Thonerde, findet ſich in den alten Laven z. B. von der Somma,(daher dieſe Nomenklatur, welche übrigens beſſer ſeyn könnte,) ſchneeweiſs, und in oierſeitigen Tafeln kryſtalliſirt. Leztere find gewöhnlich in kleinen Druſen zufammengehauft, und da, wo man ſie ganz friſch ſieht, ſtarkglänzend, im Bruche dicht etc. Unter FEREERS weiſſfem vulkaniſchen Schörl findet man fie mitbegriffen. 4 (26) In dem LEiPrpoLTTRH hat VAucQuELIN 14 pro Cent mehr Kali gefunden als Kk AFROTNH(M. f. Journal d. mines L. II. p. 235.) und überdieſs 4 pro Cent Fluſsſpathſäure. Ober jene Differenz ein Urtheil zu fällen, habe ich noch keine Data. Auf Fluſfsſpathfäure prüſte aber Herr KrAPROTHN den Lepidolith ganz neuerlich in meiner Gegenwart. Es zeigte ſich wirklich eine Spur davon aber auch nichts mehr, und ich halte noch dafür, daſs diefe nicht vom Lepidolith ſelbſt herrührt, fondern von kleinern Parthien beigemengten blauen Fluſs, den wir zwar zuvor ſo viel als möglich abfonderten, der aber dem Lepidolith zuweilen zu innig beigemengt iſt, als daſs nicht eine Kleinigkeit davon unvermerkt mit in die Re. torte kommen ſfollte. (27) Der Tafelſpath, den Hr. Sæurz ſchon an dem in der Tabelle angeführten Orte nennet, und 8. 144 näher beſchreibt, iſt dadurch fehr ausgezeichnet, daſs er aus groſskörnig ſehr in einander verwachſenen abgeſonderten Stikken beſteht, welche ein mir fonit nie vorgekommenes Beiſpiel von Regelmäſsigkeit geben. Sie find nemlich wirklich hexaédriſch und die Abſon- derungsflächen fimd abwechſemd ſehr deutlich geſtreift. Herr Sröürz gibt Dognatska im Bannat als den Geburtsort an; die hiefige Königl. Mineralienfammlung befitzt davon aus 6eS a. (28) Den Tripel und 8 2 18 (29) Den Poliſchiefer konnte ich nicht länger unter den Thonarten ſtehen laſfen. Sie gehören vielmehr, nach dem Princip der vorwaltenden Beſtandtheile, zu den Kieſelarten, Preilich weichen ſie durch ihre geringe Härte, durch den Man- gel an Kryſtalliſazion, Glanz und Durchſichtigkeit, von vielen der übrigen Kiefelarten ſehr ab; allein ich leugne jetzt auch gradehin die Achtheit der allgemeinen Karaktere, welche man den Kiefel Thon- und Talkarten gegeben hat. Dies geſchah zu einer Zeit, da wir die Beſtandtheile der Foſſilien noch weit weniger kannten als jetat. Wer hätte damals wohl geglaubt, daſs lder Saplur beinahe bloſs aus Thonerde beſteht, und we- nigſtens nichit eine Spur von Kieſelerde enthält, da er doch Hänte, Glanz und Kriſtallform im vorzüglichen Grade beſitzt? Dieſe Steinart allein wirft alle voreilig abſtrahirte allgemeine Merk- male ganzer Ordnungen über den Haufen, und lehrt uns künftig behutlamer verfahren. Dagegen wird man in der Folge noch weit mehrere Translokazionen vornehmen mülß- ſen, als ich mir fürs erfte erlaubt habe, wenn man ganz konfe- quent verfahren will. (30) Das Foffil, welches den Chryſopras von KosE- NITZ gewöhnlich begleitet, iſt bisher in den Mineralſyſtemen gar nicht aufgeführt worden. Dennoch iſt es ſowohl in Hin- ficht feiner Beſtandtheile, welche in der Tabelle nach K AP- EoOTH angegeben find, als auch in Rückficht feiner äuſſeren Merkmale von allen übrigen verſchieden, und kommt in der Lagerſtätte des Chryfopras fehr häufig vor. Es verdienet allo auch von diefer Seite wenigſtens mit demſelben Rechte aufge- nommen zu werden, als die Schaumerde und mehrere andere Fofſilien. Seine Farbe iſt theils äãpfelgriin, theils ſteht ſie zwiſchen dem Zeiſig und Apfelgrinen inne; Es findet fich derb und adrig(im Serpentinſtein); Iſt inwendig wenig ſchimmernd von Fettglanz; Der Bruch geht aus dem groberdigen dis in das feinerdige über; Es fpringt unbeſtimmt eckig ganz ſtumpfkantig; Iſt undurchſichtig; Sehr weich, geht ins Zerreibliche über; Hängt ein wenig an der Zunge; Fühlt fich fett an und Iſt nicht fonderlich ſchwer. Nach meinen oben geäuſſerten Grundſätzen ſteht dies Foſſil unter den Kiefelarten. Hier iſt es vorzüglich durch feine EFet- tigkeit ausgezeichnet, und deshalb habe ich es Pimelit genannt. (31) Skorza iſt ein zeiſiggrünes Foſſil, welches ſich in ganz feinen wenig ſchimmernden Körnern, nach des Herrn Mör- IER v. REICHENSTEINX handſchriftlicher Anzeige, in einem Thale, unweit des an dem Fluſſe Arangos(lege Aranjoſch) ge- legenen Dorfes Muska(Muſchka) in Siebenbirgen findet. Die Wallachen nennen es Skortza, welchen Nahmen ich beibe- halten, und nur durch die Schreibart etwas weicher zu ma- chen gefucht habe. Herr KLApPROTH hat die Güte gehabt der Königl. Mineralienſammlung davon mitzutheilen, und ich finde, daſs demſelben feine weiſſe Quarzkörner fichtlich bei- gemengt find. Deſſen ungeachtet iſt fein eigenthümlich Ge- wicht 3,135. (32) Die Reihe der Thonarten eröffne ich deslialb mit dem Diamantſpath und nicht mit dem an Thonerde noch rei- cheren Saphir, weil die übrigen hieher gehörigen Fofſilien fich dadurch beſſer aneinander reihen laſſen.— 1 Bei dieſer Gelegenheit darf ich wohl der intereſfanten Ab- handlung des Herrn GRaEVIILE: on he Corodum Stone From Aſia, welche aus den philoſophical transactions beſonders ab- gédruckt iſt, erwähnen; weil in diefer Schrift die Abänderun- gen der Kryſtalliſazion des Diamantſpaths fleiſsiger als irgend- wo aufgeführt ſind, und vieles beigebracht iſt, was die Ge- ſchichte dieſes ſeltenen Foffils betrifft. Schade, dafs einige Figuren verzeichnet find! 9X2 1(33) Im Spinell iſt nach VArcguerrxs angeführter Zer- gliederung nicht ein Atom von Kieſelerde; Thonerde und Talk- Anmerkungen. 3 erde allein geben dieſem Edelſtein feine Form, die Härte, den Glanz etc. und ein Metall(Chromium) färbte ihn.— Bei einer früheren Zergliederung fand derfelbe Chemiſt gar keine Talk- erde, fondern 94,8 Thonerde und 4 Chrömium(M. f. Journal de Phyf. Mars 1798 pag. 224). Er glaubt zwar(Journal des mines XXXVIII. p. 92 in der Anmerk.) daſs er ſich bei diefer Unterſuchung getäufchthabe: es fragt fich aber, ob VAvo- QuELIN nicht vielleicht, ohne es zu wiflfen, rothen Saphir, ſtatt Spinell, zuerſt zergliedert hat. Dann war es kein chemi- ſcher fondern ein oryktognoſtiſcher Irrthum. Dies iſt mir viel wahrſcheinlicher; zumahl er offenbar nach pag. 82 deſſelben Hefts, den Unterſchied beider Foffilien nicht kennet. (34) Den Zeylanith kenne ich blofs aus der Beſchreibung und Zergliederung des Herrn CourET-DESOGOTIES an dem in der Tabelle angeführten Orte. Jene iſt unvollſtändig, gegen dieſe fand ein ſehr kompetenter Richter nichts zu erinnern. Am nächſten dürſte das Fofſil dem Spinell verwandt ſeyn, wenn es nicht felbſt ein dunkel ſchwärzlichgrüner Spinell ilt. Der Gattungsname iſt auf jeden Fall übel gewählt. (35) Den Honigſtein jetzt unter den Thonarten zu finden, wird wohl niemand erwartet haben, da ich vor dem ſfelbſt die Aufnahme deſſelben unter den Inflamnabilien vertheidigt habe- Allein wer konnte damals ahnden, daſs die Miſchung deſſelben ſo auffallend verſchieden von allen bisher unter den Foflſilien bekannten ſeyn würde? Seit dem Abdruck der zweiten Ausgabe meiner Tabellen, ſind zwei chemiſche Zergliederungen des Honigſteins ins Pu- blikum gekommen, deren Urheber beides ſehr ſchätzbare Che- miſten find..—— Hr. Profeſfor LaMPADTUS ſchlofs aus feinen Verſuchen, es beſtehle dies Follil aus 85,40 Kohlenſtoff 3,50 Thonerde 2,00 Kiefelerde 3,00 Kryſtalliſazions Waſſer (M. I. deſſen Samml. prakt. chem. Abhandlung II. B. S. 144.) und dieſem gemäſs hätte der Honigſtein noch alle Anſprüche auf die Klaſſe der Inflammabilien. Hr. Bergrath ABICH fand ſich hingegen veranlaſst die Be- ſtandtheile auf folgende Weiſe in 100 zu beſtimmen. 4⁰,00 Kohlenſäure 21,00 Thonerde, theils mit Kohlen theils Benzoefäure verbunden. 5,50 freie Benzoefäure. 3,00 Eifenoxyd 2,50 Harziger Extraktivfloff 28,00 Kryſtalliſazionswaſſer. 1Aed e 3 (M. f. v. CRELEIE'S Chem. Annalen 1792. II. B. S. 13.) 3 Nach der Zeit unterzog Herr KrarRkoOTn den Honigſtein ſeiner bewährten Prüfung, entdeckte darin eine ganz. eigen. thiimliche Säure bloſs mit Thonerde und Kryſtalliſazionswaſſer gemiſcht, und zwar in dem Verhältniſſe, wie es in der Ta⸗ belle angegeben iſt. Er hat der Königl. Akademie der Wif ſenſchaſten von dieſer Arbeit ausführliche Rechenſchaft abge- legt, und es iſt mein Beruf nicht, die Natur jener Säure, nach Anleitung Seiner auf das genaueſte darüber angeſtellten Erfah⸗ rungen, hier darzulegen. Nur foviel mufs ich bemerkens daſs fie in ihren Eigenſchaften keiner der bisher bekannt ge* weſenen(und fogenannten) mineraliſchen Säuren ähnlich iſt, ſondern weit mehr mit den vegetabiliſchen übereinkommt;, und fich der Benzoeſäure am meiſten nähert. Herr AnrcH kam alſo wirklich der Wahrheit fehr nahe, wie fich auch aus allen von ihm angezeigten Erſcheinungen ergiebt. Herr LAM- rADTUS hat bei feiner Arbeit die Säure zerfezt, daher die groſse Menge Kohlenftoff, welche er angibt. Dieſs iſt ein emfernter Beſtandtheil des Foſſils; da wir aber in der Orykto- gnoſtie nach den näheren Beſtandcheilen klafſifiziren, ſo kann der Honigſtein nun nicht mehr unter den Inflammabilien ſtehen bleiben. b 15 1 Da Anmerkungen. 73 Da die Säure vorwaltet, ſo iſt die nächſte Idee: ob er ſich für die Klaſſe der Salze paſſet? Allein dieſe Säure weicht ſelbſt wefentlich von allen in den natürlichen Salzen zeither aufge- fundenen Säuren ab, und das Foſſil hat keine einzige der den Salzen in phylſiſcher Rückſicht zukommenden Eigenſchaften. Es bleibt allo nichts übrig, als dem Honig ſteine wenigſtens eine Freiſtatt unter den Thonarten zu gewähren, deren Erde ganz unbeſcholten darin vorlanden iſt. (36) Der vom Herrn AnrE GoARp unter mehreren Grön- ländiſchen Foſſilien entdeckte Kryolith hat eine Graulichweiſſe Farbe; Seine äuſſere Geſtalt kann ich nicht beſtimmen, weil ich zur Zeit kein eingewachſenes Stück fah. Er iſt inwendig nach einer Richtung glänzend, nach den übrigen wenig glänzend, von Glasglanz; Sein Bruch iſt(wie es mir ſcheint) nur nach einer Richtung blättrig, nach den übrigen(oder im Queerbruche) uneben; Er hat gerad und dickſchaalige abgeſonderte Stücke; Iſt im hohen Grade durchſcheinend Weich; Milde; Gibt einen ſchneeweiſſen Strich, und Iſt nicht fonderlich ſchwer. Ich habe diefe äuſſere Beſchreibung deshalb entworfen und hier mitgetheilt, weil die des Herrn dAxDRApA(a. a. O. S. 12.) nicht überall richtig gefaſst, oder für manche Leſer wenigſtens nicht ſo anſchaulich als obige iſſ. Das ſpecifique Gewicht des Kryolith's fand ich 2,9575, Hr. dANDRADA aber 2,9698 welches fehr damit übereinſtimmt. (37) Der Ganit enthält doppelt ſo viele Thonerde als Talk- erde, und iſt dem Glimmer in anderer Hinſicht nahe verwandt. Deshalb ſteht er jetzt bei mir unter den Thonarten. (38) Der Chiaſtolich kommt bei den franzöõſiſchen Kryſtallo- graphen unter dem vieldeutigen und daher nichts beſtimmen- den Worte Macle vor.(M. f. Romé de Lisle Criſtallogr. ſec. édit. T. II. p. 440. und Hauy im Journal d. mines XXVIII. p. 284.) Der erſtere unterſcheidet ihn vom Staurolith durch die ſpécif- que Angabe: Macle balſatique. DEELAMETERIE(Manuel d. Mineralogifle I. p. 299.) betrachtet dies Foſſil aber nur als eine Abänderung des Stauroliths. In Frankreich kennt man es ſchon ſeit dem Jahre 1751, durch den Präfidenten pE RoOBIEN, wel- cher es in der Diſſertation ſur la formation de trois différentes efpéces de pierres figurées, qui ſe trouvent dans la Brétagne, (die in den Nouvelles idées fur la formation des foſſiles à Paris 1751. 13. abgedruckt iſt) beſchrieb. In Deutſchland hat man wenig darauf geachtet. Ich finde es nur in WEIGEIL'S Ueber- fetzung von R. p. L’rsTEs Criſtallogr. I. édit. S. 186. 187. be- ſchrieben, und von den neueren Oryktognoſten gar nicht auf. geführt. Ein glücklicher Zufall lieſs mich den Chiaſtolirh vor einiger Zeit in einem alten hieſigen Kabinette auffinden, und Herr v. Buwon, der ihm vielfaltig in Paris geſehen, machte dem hieſigen Königl. Kabinett ſpäterhin noch mit einem anderen dort crhal- tenen Exemplar ein angenehmes Geſchenk. Das Foſſil beſteht aus langen, mehr oder minder dikken, zuweilen etwas abgerundeten vierſeitigen Säulen, welche nur wenig geſchoben find; denn der eine Flächenwinkel beträgt 95, der andere 85 Grade.. Auf der Lagerſtätte felbſt findet man ſie im Thonſchiefer eingewachſen. Die Farbenzeichmung iſt an den Säulen höchſt auffallend und be- ſtändig. Die Hauptfubſtanz ſieht gelblichweiſs aus, vertuſcht fich aber ganz ſanft, theils in ein lichtes grünlichgrau theils in ein blaſſes lauchgrün. In der Mitte eines jeden Queerſchnitts der Säule, fieht man einen rautenförmigen braunen Fleck, von welchem aus vier braune Linien nach den Ekhen der Säule zu laufen, und in jeder Ekke gewöhnlich einen mehr oder minder voll- kommen rautenförmigen abermals braunen Fleck antreffen. Das Fofſil iſt inwendig wenig glänzend, und verläuft ſich bis ins ſchimmernde, von Fettglanz; Der Bruch geht aus dem fein ſplittrigen über ins erdige; Uebrigens iſt dieſe Steinart WMeich Milde und nicht fonderlich ſchwer, 2,9278. Aus dieſen Merkmahlen ergiebt ſich hinlänglich die Eigen- thümlichkeit des erwähnten Foſſils. Dales noch nicht iſt che- miſch unterſucht worden, ſo habe ich es einſtweilen unter den Thonarten aufgenommen; nach Analogie des Thonſchiefers, in welchem es ſich in der Brétagne findet. Die oben beſchriebenen vier braunen Linien, bilden, indem ſie aus dern Mittelpunkte nach den Ekken laufen, ein griechi- ſches x, welches überall an den Endflächen, oder da, fichtbar iſt, wo auch die Säule parallel mit ihnen durchbrochen wer- den mag. Deswegen habe ich dieſem im Syſtem noch unbe. nannten Foffil den Namen Chiaſtolith gegeben. Die Zeichnungen endlich, welche WEraEz auf der III. Tafel No. 22. feiner Ueberfezz. und R. p. L'IsEE auf der VIII. Tafel No. 49. der zweiten Edition des Originals ſeiner Criſtallographie davon geliefert haben, find der Natur nicht ganz getreu. Die aus dem Mittelpunkte laufenden Linien, ſind verfehlt und zu bald flächenähnlich angegeben. (39) Ich habe mich lange geſtraubt, den Pinit als eine be- ſondere Gattung aufzuführen, indem er mir zum Glimmer zu gehören ſchien. VAauQUEIIN's Analyſe des letzteren Foſ- ſils, hat mich jedoch gegenwärtig zu dieſer Abaänderung bewogen. (4 0) Wozu man dieſes Foſſil Gemeinen Thon nennet? ſehe ich nicht ab. Ich halte das einfache Gattungswort Thon für hinreichend, zumahl da die drei Arten deſſelben noch für ſich näher beſtimmt werden. (41) Nach Vergleichung des, unter dem falſchen Namen Salpeter; auf dem Kurfürſtl. Stollen bei Weiſsenfels im Sand- ſtein, dem Hrn. Bergmeiſter FREIESLEBEN vorgekomme- nen ſchneeweiſsen Foffils, wovon derſelbe mir vor einigen Jahren gütigſt etwas mitgetheilt, auch eine äuſsere Beſchrei- bung davon a. a. O. entworfen, hat, mit der in des Herrn KLAPROTRH Sammlung befindlichen, zu Schemnitz irrig ſo- genannten Natürlichen Alaunerde, bin ich der Meinung, daſs beide Foſſilien, eine und dieſelbe Gattung ausmachen. Des- halb find die Beſtandtheile, welche Hr. KL arROTH in dem Schemmitzer Foſfil fand, neben der oben gedachten auſsern Beſchreibung jenes Mineralogen geſetzt. Das Gat- tungswort Kollyrit iſt von oe im Dioscoridles und Plnius entlehnt, und bezieht ſich auf das Hauptkenntzeichen diefes Foſfſfils, nemlich auf fein ſtarkes Anhängen(oder Ankleben) an der Zunge. (42) Die von Hr. RosE auf meine Bitte zergliederte Porzellanerde war von Aue bei Schneeberg. Man erſieht aus den Refultaten, daſs weit mehr Thonerde darinn iſt, als gewöhn- lich angenommen ward, denn viele Chemiſten hegten fonſt die Meinung: es enthalte die beſte Porzellanerde 75 pro Cent Kieselerde, und 25 pro Cent Thonerde. Hr. RosE fand von diefer 47 pro Cent und von jener nur 52; alfo beinahe gleiche Theile, und obgleich vor der Analyfe, alle, diefer Porzellan- erde fichtlich beigemengte kleine Quarzkörner, mechaniſch abgeſchieden wurden; ſo hegt er dennoch aus Gründen, welche er an einem anderen Orte dem Publikum vorlegen wird, die Meinung: es werde ſich bei einer ganz ſtrengen chemiſchen Prüfung ergeben, daſs in der eigentlichen Miſchung jener Erde, noch mehr Thonerde als Kieselerde enthalten fei- (43) Da die Walkerde und (44) Der Bol drei bis viermal ſo viel Thonerde als Talk- erde enthalten; ſo finde ich die Erinnerungen, welche man von der Aufnahme dieſer Foſſfilien unter den Talkarten ge- macht hat,(m. f. v. FrofxEE's Mineralog. Auffätze, Wien 1794. S. 165.) nicht ungegründet, und rechne fie deshalb jetzt T ſ 74 Anmerkungen. gu den Thonarten. Nur wegen der darinn angegebenen vie- len Kieſelerde. wünſchte ich recht ſehr, daſs fie, wie ſo viele andere Fofſilien, von geſchickten Chemiſten abermals zerglie- dert werden mõöchten.* (45) Der Alaunſtein verdient in anderer Hinſficht eine neue Zergliederung. BERGMAXNX gab Schwefel, Thonerde und Kie- ſelerde als Beſtandtheile deſſelben an.(Opuſc. phyf. chem. III. p. 271.) VAucguUEIIX hingegen in der angeführten Stelle ganz beſtimmt Schwefelſäure, ſchvefelſaures Kali etc. Man würde glauben, er habe geröſteten Alaunſtein unterfucht, allein er nennt ausdrücklich rohen. Wann nun der Schwefel ſchon ge- ſäuert in dem Foſſil enthalten wäre, wozu würde es dann noch geröſtet? (46) Den Unterſchied des Agalmatoliths (47) Vom Seifenſtein, und (48) Vom Spechſtein rechtfertigt nicht allein die Klaprothiſche Analyſe, fondern ſie macht diefelbe wirklich nothwendig. Die Emmerling'ſche Beſchreibung des letztgedachten Foffils muſs daher hiernach berichtiget werden. (49) Ich habe den Jade der Schweizer einſtweilen unter dem Nephrit, als eine befondere Art, aufgenommen, bis der Orientaliſche Nephrit unterfucht, und dadurch ausgemacht werden wird, ob beide wirklich nur ſpecifiſch oder generiſch von einander verſchieden ſind? Die beobachtete Nomenklatur dieſer Arten ergibt ſich aus ihren Merkmalen. (50) KLrAaPROTHR'S Entdekkung der(angegebenen) groſ- Aen Quantität Talkerde im Olvin und Chriſolith gibt dieſen F oſſi- lien noch ein näheres Recht, zu den Talkarten gezählt zu wer- den, als dem Serpentin. (51) Wegen Eintheilung des letztgedachten Foffils in drei Arten muſs ich bemerken, daſs die zweite Art von dem Herrn v. BucR, zu Reichenſtein in Schleſien entdeckt worden iſt.— Nächſt den ſcheibenförmigen Bruchſtükken Zeichnet fie ſich auch unter andern durch ihren ebenen Bruch und durch eine grauliche faſt dunkelſchwarze Farbe ſehr von den übrigen Serpentinen aus. (52) Das von FAßRoONI zergliederte Bergmiehl, von Santa Fiora im Sieniſchen, aus welchem er die ſchwimmenden Bak- ſteine, wovon Strabo und Plinius ſprechen, glücklich berei- tete, verdienet auf jeden Fall unter die mineralogiſch ein- fachen Foſſilien aufgenommen zu werden. Es iſt dem erdigen Tallc am ähnlichften, deshalb habe ich demfelben zwiſchen dieſem und dem Meerſchaum ſeine Stelle angewieſen. (53) Den Arendalit, welchen man durth Hrn. v. AN- DRApDA unter dem Namen Akanthikon(a. a. O. S. 4.) fchon einigermaaſsen kennt, habe ich ſeinen geographiſchen Namen gelaſfen, weil BEuMENBACH diefen ſchon, nach ABIE- GoARDp, ins Publikum gebracht hat. Einer neueren Nach- richt zu Folge, welche ich dieſem Lezteren verdienten Ge- lehrten verdanke, wird er künftig nicht länger unter den Talk- arten ſtehen bleiben dürfen, wenn ſich VAuCQUELIN's Ana- lyſe beſtätiget, welcher darinn 1 37,00 Kiefelerde, 21,00 Thonerde, 15,00 Kalkerde, 24,00 oxydirtes Eiſen und 1,50 dergleichen Braunſtein gefunden haben ſoll. (54) In Anſehung der vom Hrn. BruMENBAGE mitge- cheilten äuſseren Beſchreibung des Baikalit's, darf ich wohl die kleine Ergänzung hinzufügen, daſs die Seitenkanten der rechtwinklichen vierfeitigen Säule abgeſtumpft ſind, und der Hauptbruch des Foſſils blärtrig iſt. Der Durchgang der Blätter iſt aber nur einfach, und zwar mit einer der Seitenflächen der Säule parallel; übrigens iſt der Queerbruch muſchlich. (55) Der Roogenſtein iſt hier nicht befonders aufgeführt, weil ich ihn als eine blofſse Varietät des dichten Kalkſteins (von rundhörnig abgeſonderten Stükken) betrachte. Dagegen ſcheint mir, der körnige Kalkſtein nicht bloſs eine Unterart des fonſt überhaupt fogenannten blättrigen, ſondern eine vom Kalkſpath weſentlich abweichende Hauptart zu ſein- Diefen nenne ich fyſtematiſch jetzt: Späthigen Kalkſtein. Hrn. WERNER'S Arragon iſt von dem Letzeren mur durch einige äuſsere Merkmahle, chemiſch aber gar nicht verſchieden; ich betrachte ihn daher nicht als eine befondere Gattung, fon- dern nur als eine Art des Kalkfſteins, welche ich im Syſtem: Ewzentriſehen Kalkſtein nenne; weil der Bruch deſſelben exzen- triſch- blãttrig iſt.. Bei weitem nicht jeder Kalkfinter iſt ſtrahlig oder fafrig im Bruche. Die bisherige Klaffifikazion war alſo auch hierinn unzulänglich. Jetzt vertheile ich ihn unter die fünfte und ſechste Art. Hat er dichten Bruch und ſchaalig abgeſonderte Stüche, ſo gehört er zur fechsten Art. Eben dahin iſt auch der Erbfenſtein als Varietät zu rechnen. 3 3 (56) Herrn ABIILGOARD'S Anwendung des Namens Spargelſtein kann ich nicht billigen. Ein ganz anderes Foſſil als das von ihm unterfuchte, ward ſchon vor Jahren von Herrn WERNER fo benannt. Hiervon wird weiter unten die Rede fein. Das Nordiſche Foffil, worauf dieſe Anmerkung ſich bezieht, hat eine theils dunkel ſpangrine theils himmelblaue Farbe; findet ſich eingeſprengt und kryſtalliſirt, letzteres in wenig geſchobenen 4. ſeitigen Saulen mit 4A Flächen zugeſpitzt, welche auf den Seiten- kanten aufgeſetzt ſind. Die Kryſtalle find gewöhnlich klein und eingewachſen. Glatt und Kuſfserlich ſtarkglänzend, von Glasglanz, der ſich dem Fett- glanz nähert; Inwendig glänzend von Glasglanz. 4 Im Bruche muſchlich. Ubrigens iſt dieſe Steinart theils halbdurchſichtig theil durchſcheinend. Sie giebt einen weiſſen Strich. 1 Iſt weich und Leicht zerſprengbar. Ihr eigenthümliches Gewicht kenne ich noch zur Zeit nicht. Bricht auf der Langſoe Grube unweit Arendal in Norwegen. 6 PELINTUS fagt vom Morochites: Gemma, per ſe porracea, viridisque trita autem candicans,(lacte ſudat) Hiſt. natur. L. XXXVII.§. 63. Ich will nichts weniger als behaupten, daſs dies grade das obige Foffil geweſen ſei; in ſehr wenigen Fällen iſt man vielmehr nur im Stande, von unſern jetzt bekannten Foſſilien genau zu fagen, wie die Alten ſie nannten. Allein es ge- nüget deshalb auch ſchon einige Ahnlichkeit. Ich habe nun den in Vergeſſenheit gerathenen Namen Morochit als Gattungs- wort wiederhergeſtellt; jedoch unter der wohllautenderen Form Moroæxit, wozu mich der Urſprung jenes Wortes von 3 eexos berechtiget. (57) Den Apatit ſehe ich mich jetzt veranlaſst in 3 Arten zu theilen. 2 a) Gemeinen Apatit, nenne ich den Spaniſchen(von Logro- ſan), welcher dort in ganzen Lagern vorkommt und durch Farbe, Geſtalt, Glanz, Bruch, Härte vom Sächſfiſchen fehr verſchieden iſt; b) Der Muſchlichte Apatit iſt rn. WERNER'S Soargelſtein; denn diefer galt fonſt in Frankreich für Chryſolith, und VAuc. QuETIN hat(im Journal d. mines XXXVII. p. 19— 25.) durch ſeine Zergliederung bewieſen, daſs dieſer fogenannte Chryſfolith aus 54,28 Kalkerde und 45,72 Phosphorſäure beſteht. Bei dieſer Gelegenheit hat er aber KrarRoOTHs Zergliede- rung des ächten Chryfoliths ganz auſſer Acht gelaſſen, welche ſich in des Letzteren Beiträgen etc. im I. Theil S. 103— 111. fin- det. In Frankreich iſt diefer unter dem Namen Peridot bekannt. c) Der Blättrige Apatit iſt derjenige, wovon Hr. WRNEE im Bergm. Journale 1788. I. B. S. 76— 96. ausführlich handelt. Bei diieſer Gelegenheit mufs ich noch des Pharmakolitks er- wähnen, weil in der Tabelle vergeſſen worden ift, eine Zahl hinzuzufügen auf welchem eine befondere Anmerkung bezo- gen werden könnte. Dieſs Foffil iſt Ichneeweiſs; Findet ſich theils kleintraubig, theils in haarförmigen, Bü- ſchelförmig zufammengehäuften Kryſtallen Welche glänzend find; Inwendig iſt es wenig glänzend zum Theil auch ſchimmernd; von Seidenglanze; Sein Bruch iſt theils büſchel theils ſternförmig auseinander laufend faſerig, und verlauft ſich bis ins ſtrahlige; Es hat grob und kleinkörnig abgeſonderte Stükke; Die Kryſtalle find ſtark durchſcheinend; Es iſt ſehr weich und ſein eigenthümliches Gewicht zur Zeit noch nicht bekannt. Sein Geburtsort iſt Wittichen im Fürſtenbergiſchen; von wo der Hr. Bergrath SEEB es ſowohl Hrn. KrAaPFROTEH als auch mir überfandt hat. Hr. SEEB bemerkte dabei, daſs es ver- muthlich Kalkerde und Arſenikfäure enthalte. Dieſs beſtätigte Hr. KEAPROEH durch entſcheidende Verſuche, welche er damit in meiner Gegenwart unternahm. Der Name Pharmakolith ſcheint mir dafür fehr paſſend zu ſeyn, weil es die einzige Steinart iſt, in welcher fich Arfenik- oder Giftfäure in bedeutender Menge findet. (58) Herr GERHARD'S Vermuthung iſt eingetroffen. Man hat Schwefelfaure-Strontianerde von ganz weiſſer Farbe gefunden.(M. f. die Vorrede zu deſſen Grundrifs eines neuen Mineralfyſtems S. IV.) Dahin gehört nicht nur der Dichte, welcher in der Cham- pagne ganze Lager ausmachen foll, ſondern auch eine Blättrige Art, von der ich noch weiter unten etwas anzuführen habe. Das fehr wohlklingende Gattungswort Coeleſtin veranlaſst daher offenbar fallche Nebenideen. Es ward, wie bekannt, zuerſt für das hichergehörige blaue fafrige Foffil gebraucht, welches Hr. ScHurzE aus Nordamerika nach Europa brachte, und dadurch den Oryktognoſten bekannt ward. Aus dieſem Grunde, und weil ein trivialtönender Name wiſſenſchaſtlich betrachtet beſſer iſt als ein wohlklingender falſcher, bin ich Herrn GERHaRD'S Vorſchlage gefolgt, und Babe, ſtatt deſ- ſen, das Gattungswort Schützit gewählt, welches zu gar keiner Miſsdeutung Veranlaſfung gibt. Sallte hingegen ein dritter beſferer Name bekannt werden, ſo bin ich ſehr bereit, diefen aufzunehmen. In der Tabelle iſt der dichte und faſrige Schiitzit bereits auf- geführt. Jezt füge ich noch eine dritte Art hinzu: den blättrigen. Ich erhielt von dieſem theils ſchneeweiſſen theils iſabellgelben Foſſil eine ſchöne Suite aus Briſtol durch den Stuffenhändler Herrn MonR für das Königl. Mineralienkabinet, welcher mir verficherte, Herr C=AYFIEED habe es zergliedert. Herr RosE übernahm auf meine Bitte eine Prüfung der angegebe- nen Beſtandtheile, und beſtätigte CEAYFIELD'S Angabe, nach welchem Schwefelfäure und Strontianerde feine Beſtand- cheile in ganz ähnlichen Verhältniſſen ſind, wie in dem Fafri- gen. Auch mein Freund KrAPRoOTH hatte diefe Unterfu- chung, ohne daſs ich es zuvor wuſste, unternommen, und daſſelbe Refultat erhalten. Auſſer England findet fich der Blättrige Schiitzit noch vor- züglich ſchön auf Sizilien unweit des Ortes Mazzara. Do- LOMIRU entdeckte es dort 1781 in den Schwefelgruben und hielt es für Schwerſpath. Er brachte ſchöne Druſen davon nach Paris mit, und erzählt, daſfs einige darunter über 50 Pfund wögen. VAucQuELIN fand darin 54 Theile Stron- tianerde und 46 Theile Schwefelſäure.(M. ſ. DEEAME- THERIE'S Journal d. Phyfique 1798 Mars. p. 203.) Diefer Schützit hat dem erſten Anſcheine nach in der That nicht wenig Ahnlichkeit mit Schaaligem Baryt. Indeſſen zei- get Haur ſchon, daſs der ſtumpfe Winkel der geſchobenen 4ſeitigen Tafel des Schützit 105 Grad enthalte, der des Baryts Anmerkungen. 75 nur 101 Grade, und auſſer anderen Merkmaalen ſind beide Foffilien auch im eigenthümlichen Gewicht von einander ver- ſchieden. Ich habe das des Schaaligen Baryts 4,3647 das des blättrigen Schützit nur 3,9731 gefunden. (59) Das Gattungswort Schwerſpath rührt aus den Zeiten her, in welchen man nur eine oder zwei Arten deſſelben kannte. Die Endung Spath gibt felten richtige Formen für generiſche Namen. Dichter Schwerſpath iſt z. B. eine contradictio in adjecto. Das griechiſche Wort Baryt iſt dagegen eben ſo kurz und in allen Sprachen verſtändlich. (60) BERGMANN'S Lapis hepaticus iſt ein ganz eigen- thümliches Foffil, welches ich daher jezt unter dem Namen Hepatit aufgenommen habe. (61) Das fonſt ſogenannte Natürliche Mineral-Alkali ſteht jezt hier unter dem Namen Natron. In einer Tabelle, die nur Naturkörper klaffifizirt, finde ich es ſchon ganz unnüz das Beiwort Natürlich vorzufezzen. Es verſtehit ſich ja von felbſt, daſs keine Kunſtprodukte hier aufgenommen werden dürfen. In dieſer Rückficht habe ich es überall weggelaſſen, wo es ſonſt gebraucht ward. Ubrigens pflanzt auch das Wort Mineral- Alkali eine falſche Idee fort. Ich bin daher ſehr mit dem neuerlich durch Herrn KæAPRorf wieder mehr in Umlauf gebrachten Wort Natron zufrieden, und habe es deshalb jenem ſubſtituirt. Mein Gemeines Natron iſt das bekannte Erdige von De- breczin etc- Das Strahlige kommt hingegen aus Feſſan in Africa zu uns. (62) Der Sa ſſolin ilt fonſt hier und da unter dem Namen: Natürliches Sedatioſalz vorgekommen. Er enthält aber, wie KrAPROTH gefunden, auſſer der Boraxſäure noch die an- gegebene anſehnliche Menge Schwefelſauren Braunſteins jener wirklich beigemiſcht. Bei Saſſo im Sieneſichen kommt er vor, an den Randern der heiſsen Quellen. Jener Gattungsname iſt alſo geographiſch. (63) Ob das Meerſalz(unter andern von Alexandrien) wirklich eine eigene Gattung iſt, oder nur als eine eigene Art des Steinſalzes angeſehn werden follte? wird ſich in der Folge entſcheiden. (64) Der Vulkaniſche Salmiak iſt vom Gemeinen ſehr ver- ſchieden. Er findet fich in deutlichen etwas geſchobenen 4 ſeiti- gen Säulen kryſtalliſirt, welche ſtark glänzend und durchſichtig ſind. In den Veſuviſchen Laven von 1794 ſieht man ihn ſehr ſchön. (65) An den Lagunen im Toskaniſchen entdeckte Mass- cAGNI eine von der Natur erzeugte Miſchung von Schwefel- ſäure, Ammoniak und Waſſer. In der, beſonders auch we- gen der vielen feltenen Salze, äuſſerſt intereſſanten Sammlung meines Freundes K APROTE habe ich dieſes Foſſil gefehn, und feine äuſſern Merkmahle unterfucht. Das Gattungswort iſt dem Entdecker zu Ehren conſtruirt, weil der Alchemiſtiſche Name Geheimer Salmiak jetzt allgemein verworfen wird, und die Neue Chemiſche Nomenklatur, ſo ergeben ich ihr in che- miſcher Rückſicht bin, in der Oryktognoſtiſchen Nomenklatur keine Anwendung findet, indem ſie Beſchreibungen(Defini- tionen) aber keine Namen gewährt. (66) Hieraus erklärt fich auch der Reufſſin. Dies iſt keines: weges ein natürliches Glauberfalz, fondern eine Miſchung von diefem Salze mit ſchwefelſaurer Talkerde etc. (67) Ich glaubte fonlt, die Natur brächte keinen Eiſen- und Kupfer- Vitriol abgefondert hervor, fondern untereinander ge- miſcht. Allein ächte Varietäten von beiden, in mehreren Sammlungen, haben mich das Gegentheil gelehrt, und Herr FREIESLEBEN erwähnt nicht nur ausdrücklich des ſchönen Kupfer- Vitriols(Bemerk. über d. Harz II. S. 120.), fondern auch des Rammelsbergiſchen (68) Zink-Vitriols(ibid. S. 121.) Ein ſolcher Beobachter verdient gewiſs allen Glauben. (69) Der Kohbalt- Vitriol aus dem Herrngrunde zu Neuſohl in Ungarn hat eine roſenrothe Farbe; T 2 ———-— ————— 76 Anmerkungen. Tyopſſteinartige Geſtalt; gekörnte Oberfläche; Iſt äuſserlich wenig glänzend; Inwendig glänzend, oder ſtarkglänzend von Glasglanz; Im Bruch(nach einer Richtung) Geradblättrig; Halbdurchfichtig; Gibt einen weiſsen Strich; Iſt weich, Ungemein mlde, Leicht und ein. Hat einen nicht ſehr auffallenden ſtyptiſchen Geſchmack. (70) Ich halte die Naphta bloſs darinn vom gemeinen Bergöl verſchieden, dafs in dieſer der Kohlenſtoff ein weriig mehr entwikkelt ift, betrachte beide daher nur als Arten. Dagegen (71) Das Bergtheer generiſche Unterſchiede vom Erdpech zeigt. (72) Das Elaſtiſche Erdpech von Matlock in Derbifhire nimmt die zweite Stelle in diefer Gattung ein, bis eine Ana- lyſe es hieraus verweiſet. Ich hoffte dergleichen in Charles HATTCHETT Obſervations on Bituminous Subſtances etc. London 1797. 4. zu finden, fahe mich aber in meiner Erwar- tung getäuſcht. 3 (72) Die Beſtandtheile der Schieferkohle habe ich dem Hrn. Aſſeſfor RroHTER allhier zu danken. Ein Durchſchnittsſatz aus ſechs, mit ſeiner bekannten Genauigkeit, vorgenommenen Zergliederungen verſchiedener Varietäten. In dem ſiebenten Stück feiner Schriften über die Neuen Gegenſtände der Chemie S. 222., und im neunten Stück derfelben S. 202. findet man noch mehrere Analyſen dieſer Art. (73) Kaum iſt es noch nöthig, den Diamant unter einer befonderen Ordnung zu begreifen. Daſs er den Inflamma- bilien angehört, bezweifelt nun wohl Niemand mehr. Gur- rox's jüngſte Verſuche(Annales d. Chimie Cahier LXXXI.) haben das Gepräge der höchſten Zuverläſfigkeit. Die darauf gefolgten, bei denen Eifen, durch Zufatz von Diamant in Stahl verwandelt wurde, waren zwar originell; allein ſie lehr- ten keine neue Wahrheit. Das Einzige, was zur höchſten Überzeugung, daſs der Diamant reiner Komlenftoff ſei, noch fehlt, iſt die Beſtätigung durch Verſuche auf dem naſſen Wege. (74) Auch die von dem Eiſenſande ausgefuchten reinen Körner des Gediegen-Platin imd nicht ganz frei von Eiſen. DesHalb findet man in der Kolonne der Beſtandtheile, neben dem Worte Platin noch kleine... welche andeuten, dafs eine anderweitige Beimiſchung exiſtirt, aber nicht genau, in Rückficht der Proportion ausgemittelt iſt. Derſelbe Fall tritt bei den mehreſten Gediegen-Metallen ein; nur daſs es da nicht Eiſen, fondern theils Silber, Kupfer, theils Blei etc. und felbſt in Rückficht der Qualität nicht überall ausgemit- telt iſt.— Deſfelben Merkmaals habe ich mich bei den Salzen da be- dienet, wo man noch keine wahren Analyfen hat, fondern bloſs die Beſtandtheile, nach Analogie der künſtlichen angibt, daher vielleicht ein kleiner Nebenbeſtandtheil verborgen ge- blieben feyn kann. (75) Bei dem Gediegen. Quechfilber hat Herr KrAPROTRH gefunden, daſs in dieſem keine weitere Beimiſchung irgend eines andern Metalles ſtatt findet. (76) Da in dem Güldiſchen- Silber das Gold nicht als zufal- lger fondern als weſentlicher Beſtandtheil, und zwar nach For- dyce in groſser Menge vorkommt; ſo betrachte ich jenes Foſſil nicht, wie gewöhnlich geſchieht, als eine beſondere Art des Gediegen- Silbers, fondern als eine für fich beſtehende Gattung. (77) Die im Dunklen Rothgültigerz nach KrArROTH an- gegebenen Beſtandtheile ſind denen, welche in der citirten stelle feiner„ Beiträgen flehen, nicht ganz gleich. Dort hat unſer Analyſt nemlich einen Theil des in dem Rochgültigerz enthaltenen Schwefels mit Sauerſtoff, zur Schwefelfäure ver- bunden, angegeben; wogegen ich die von ihm S. 156. a. a. O. ſelbſt hinzugefügte Vorſtellungsart, daſs im Natürlichen Zu- ſtande: 1 Silber, Spiefsglanz, Schwefel und Sauerſtoff als die eigentlichen Beſtandtheile diefes Foſſils anzuſehn wä. ren, für richtiger halte. In diefer Hinſicht berechnete ich aus der angegebenen Menge waſſerfreier Schwefelfaure, den Ge- halt an Sauerftoff und Schwefel; und dies wird die Differenz erklären.. (78) Der Geſchmeidige-Kupferglanz zeichnet fich zu ſehr von den übrigen beiden Arten diefer Gattung aus, als daſs man ihn für eine bloſse Varietät follte erklären können. Seine Farbe iſt ftahlgrau; Er iſt inwendig ſtarhſchimmernd; Im Bruche eben; Wird durch den Strich glänzend und von Farbe bleigrau; Iſt geſchmeidig und Auſſerordentlich ſchwer.— Dieſe Merkmahle find zur Beſtätigung des obigen hinrei- chend. Auf der Suahadaninsky-Grube findet er ſich vorzüg- lich ſchön.— 6, Ich ſchreibe übrigens mit Herrn KrAFROTH Kupferglanz für das korrumpirte und zu falſchen Vorſtellungen Anlaſs ge- bende Kupferglas. Auch wird man dieſe Berichtigungen bei den übrigen metalliſchen Ordnungen angebracht finden, wo ähnliche Namen vorkommen.— (79) Das Graugültigerz wird zwar, da wo es einheimiſch iſt, als ein Silbererz betrachtet, uad, in ökonomiſcher Hinſicht, verdient es dieſe Auszeichnung allerdings. Bei einer oryk- tognoſtiſchen Klaſfifikazion müſſen wir aber alle ökonomiſchen Rückfichten vergeſſen, wenn wir nicht alle Augenblick in In- confequenzen verfallen wollen, und bloſs die wiſſenſchaftli- chen Principien vor Augen haben. Nach diefen kann ich das Graugültigerz nur unter die Kupfer- oder unter die Spieſsglas- erze fezzen; denn von diefen beiden Metallen iſt mehr denn doppelt foviel darinn befindlich, als vom Silber. Ich habe jener Ordnung unter der Vorausſezzung den Vorzug gege- ben, dafs durch Unterfuchungen, welche auf andere als Un- gariſche Varietäten zu richten ſeyn würden,(z. B. auf die aus dem Fürſtenberg:) ausgemittelt werden wird, daſs das Spieſs- glanz nicht beſtändig, oder wenigſtens nicht bedeutend, in gröſferer Frequenz als das Kupfer darinn enthalten feyn wird. 83 (80) Diefer Kupferſand(aus Peru) ward ſonſt für ſalzſaures Rupfer gehalten. VAucQuETTN behauptet, es fey das Me- tall mit Sauerftoff darinn überſättiget. welches jezt für falzſaures Kupfer gilt, erhielt ich vor ein paar Jahren aus Süd-Amerika, und ganz neuerlich aus England. Letzteres hat zum Theil eine vortrefliche ſchmaragdgriine Farbe, und findet ſich in deutlichen ſechsſeitigen Tafeln kryſtallifirt. Es iſt von jenem füdamerikaniſchen Foflil gewiſs verſchieden. Da aber noch keine bewährte chemiſche Zergliederung darüber bekannt worden iſt; ſo habe ich zur Zeit weder das eine noch das andere dieſer anonymen Fofſilien aufführen wollen. (81) Das Kupfergrün iſt dem Namen nach zwar öfter un- terfucht, aber entweder iſt es fehr zweifelhaft geblieben, ob diefs Foffil ächt zur Analyſe angewendet wurde, oder die Refultate find fo zufammengeſetzt, daſs ſie dadurch allen Glauben verlieren. Man wundere ſich alſo nicht, wenn man hier, ſtatt der Beſtandtheile, eine leere Stelle in der letzten Colonne findet. 41. (8a) Ich rechne den Maenacan nicht zum Than, fondern zum Eiſen, weil letzteres eines Theils unter ziernlich gleichen Verhältniſfen, doch noch das Ubergewicht allein behauptet, und andern Theils das Fofül dem ſandigen Magnet-Eiſanſtein fehr verwandt iſt. 12 (83) Bei- Ein anderes Fofſil, Anmerkungen. 77 (83) Bei dem Tiran-Eiſen bedürfte es wohl gar keiner Er- orterung; denn wenn 78 pro Cent Eifenkalk mit 22 pro Cent Titankalk verbunden find; ſo kann nicht leicht über die Klaffifikazion diefer Miſchung ein Streit entſtehn. Dazu kommt aber auch, daſs die bei Arendahl in Norwegen hierinn vorkommenden Varietäten, dem LEiſenglanz ſehr ähnlich find. (84) Der. ſchiefrige Eiſenglanz, den ich ſchon in der zweiten Ausgabe meiner Tabellen als eine beſondere Art aufſgenom- men habe, findet ſich von einer dunkel ſtahlgrauen Farbe; Sein Hauptbruch iſt dinm und geradſchiefrig, der Queerbruch uneben von feinem Korne; Jener iſt wenig glänzend dieſer. ſchimmernd, beides metalliſch; Er ſpringt in ſcheibenförmige Bruchſtükke; Giebt einen koſchenillerothen Strich; Iſt weich; Leicht zerſprengbar; Ein wenig milde und auſſerordentlich ſchwer- Dieſes Foſſil kommt vor: zu Langhanshytta bei Fernebo in Wermeſand; zu Wika in Da. larne und im Gebirge Haukiwara unweit Luoſſawara in Lappland. (85) Die Umbra muſs ſo gut als der Thonartige-Eiſenſtein zu den metalliſchen Foffilien gerechnet werden. Ob fie dieſem vielleicht untergeordnet werden könnte? iſt eine andere Frage, welche ſich nicht eher entſcheiden läſst, als bis die von den Che- miſten noch ſo ſehr vernachlaäfsigten Eiſenerze genaueren Prü- fungen werden unterworfen worden ſeyn. Die von SANTI auf naſſem Wege ausgemittelten Beſtandtheile hat mir Hr. KLaAr- RorH gütigſt mitgetheilt. Die unterfuchte Umbra war von Caſtel del Piaro. Hr. KraAaPRorHn hat die Köllniſche fowohl als die Cypriſche auf trochnem Wege unterfucht. Jene gab 35, dieſe 37 pro Cent metalliſches Eiſen: welches mit dem von SANTI gefundenen Durchſchnittsſazze von 53 pro Cent oxy- dirtem Eiſen übereinſtimmt. (86) Ich kann den Chlorit nicht mehr unter den Thonarten ſtehn laſſen, ſeit VAucQuETEIN gefunden hat, daſs nur 18,50 Thonerde dagegen 43,00 Eifenkalk darinn enthalten find. Dieſer merkliche Eifengehalt iſt auch an einigen Varietäten des Erdigen Chlorits vom Gotthard fehr fichtbar. Sie werden nemlich durch Verwitterung ganz okkergelb, und ſind dann nur durch den Glanz erkennbar. Da man ſchon die Grün- Eiſenerde, von welcher das Verhältniſs der Beſtandtheile noch nicht ein- mal bekannt ift, hier aufgenommen hat; ſo ſehe ich nicht ein: weshalb es bedenklich feyn follte, den Chlorit ebenfalls hieher zu rechnenf es fey denn dafs man geognoſtiſche Geſichtspunkte mit in die Oryktognoſie übertrüge. (87) Zuverläſſige Chemiſten werden hierdurch beſtens aufgefordert, den ächten Schmirgel ihrer Prüfung]zu unterwer- fen, damit dieſes fäthfelhafte Foſſil doch endlich einmal richtig beſtimmt werde. WIEGTEN's fonſt hiebei aufgeführten Be- ſtandtheile ſind aus guten Gründen jetzt weggelaſſen. (88) Diefs Foffil heiſst gewöhnlicher Wiſsmuth- Silber. Ich nenne es Wiſsmuth-Blei, weil es aus den von mir oben bei dem Graugültigerz angegebenen Gründen nicht unter den Sil- bererzen ſtehen darf. (89) Daſſelbe gilt von dem Te'ſsgültigerz. Ich theile die- ſes Foſſil in 2 Arten ab. Das Dunkle wird ſonſt gewöhnlich mit zum Spröd-Glanzerz gerechnet. Das Lichte Weiſsgültigerz iſt es, welches zeither von der WRNERSCHEN Schule, allein mit dieſem Gattungsnamen belegtward. Seit KrArROTH'S Zer- gliederung deſſelben wiſſen wir daſs es 41,00 Blei 21,50 Spiefsglanz 9,25 Silber 1,75 Eifen 22,00 Schwefel ———;———.. 1,00 Thonerde 0,75 Kiefelerde, enthält. Es find alſo mehr denn vier mal ſo viel Bleitheile als Silber- theile darinn enthalten, und aus dieſem Grunde kann es ſo wenig unter den Silbererzen ſtehen bleiben, als das Graugül- tigerz, das Harzer Fahlerz, das ſogenannte Arſenikfilber etc. Die Wiſſenſchaft kann ſich an keine ökonomiſchen Vortheile kehren, wenn] von Klaſſifikazion der Naturkörper die Rede ſeyn foll. Vielmehr muſs man ſich über die kleinliche Sucht erheben, nach welcher ſo viele Sammler ihren Ruhm darinn fezzen, von angeblichen Gold- und Silbererzen recht viel auf- weiſen zu können. Dem Oryktognoſten, welcher ſich beſtrebt nach möglichſt reinen Prinzipien feiner Disziplin zu verfahren, muls es ganz gleichgültig ſeyn: ob er ein Foſſil unter die Blei- oder Silbererze fetzt, wenn er nur jenen Principien getreu bleibt. Dem Lehrer iſt es dagegen vorbehalten, in ſeinen Vorlefungen oder Handbüchern, auf die Benuzzung der Foffilien aufmerkſam zu wachen. Ich habe vorſtehend erwähnt, daſs die erſte Art des Weiſs- gültigerzes(das dunkle) Zzum Spröd-Glanzerz gerechnet zu wer- den pflegt. In dieſem Foſſil iſt aber keine Spur von Blei, und jenes enthält 48 pro Cent davon. Hieraus rechifertigt ſich, wie ich hoffe, die von mir getroffene Veränderung, unge- achtet übrigens im Dunklen Weiſsgültigerz mehr Silber und we- niger Spieſsglanz iſt, als im Lichten; denn dies anderweitige Verhältniſs der Nebenbeſtandtheile, wird niemand veranlaſſen können, die dahin gehörigen Abänderungen zu einer Gattung zu rechnen, welcher kein Gran des Hauptbeſtandtheils jener Abänderungen beigemiſcht iſt. (9o) Eben ſo gut als das Fanlerz ehedem unter den Kupfer- erzen ſtand, hätte es in chemiſcher Rückficht zu den Spieſs- glanzerzen gerechnet werden können. Es enthält doppelt ſo viel Blei als von beiden eben gedachten Metallen, ſteht daher jezt unter den Bleierzen. (91) In welchen Verhältniſſen die Phosphorſäure dem Blei in dem Blauen-Bleierz beigemiſcht iſt, weiſs man noch nicht. Die Gegenwart derfelben iſt aber hier wie im Braunen- Bleierz von Hr. KEAPROTRH entdeckt. Da nun auch das Grün- Bleierz ſie enthält; ſo wird in Zukunft nach vorhergegan- gener genauerer Unterſuchung jener beiden Gattungen, eine Aenderung in der Klaſſifikazion derfelben nöthig werden. (92) Man hat fich hier und da fehr gewundert, daſs ich das Rothe-Bleierz unter dem Blei ſtehn gelaſſen, und nicht den Chrom-Erzen zugewandt habe. Wenn man aber nur einen überlegenden Blick auf die von VAaucQuELIN erhaltenen Refultate wirft; ſo follte ich meinen, müſste jede Verwunde- rung aufhören. Denn es find hierinn 63,96 Bleikalk und nur 36,40 Chromſäure, von demſelben angetroffen; auſſer dem Reitz der Neubeit, wüſste ich alfo nicht den mindeſten Grund, warum dies Foffil den Bleierzen entzogen werden follte; und jenen Reitz werden ja denkende Naturforſcher zu unterdrük- ken wiſſen. Bei dieſer Gelegenheit erinnere ich mich aber der Blei-Niere, welche fonſt noch nicht in den Syſtemen der Oryktognoſten vorgekommen iſt, und der ich eine Zahl beizuſchreiben ver- geſſen habe, auf welche eine beſondere Anmerkung bezogen werden follte.— Hier iſt das Blei mit Anſenühſäure(und einigen Nebenbeſtandtheilen) verbunden; wie die in der Tabelle ans geführten Beſtandtheile der BrNDHETMfchen Zergliederung ergeben. Die Hauptkennzeichen des Foſſils ſind nachſtehende⸗ Es hat(auf friſchem Bruche) eine bräunlichrothe Farbe, ver- läuft fich aber nach auſſen zu bis ins okker- und ſtrohgelbe; Iſt nierförmig; 3 Inwendig wenig glänzend von Fettglanze; Muſchlicht im Bruche Hat(im Kerne) grobkörnig abgeſonderte Stükke, nach auſſen zu aber krummſchalige, welche der äuſſeren Geſtalt pa- rallel laufen; 22 12 Es iſt undurchfichtig; U ——,——— 1 Weich; Giebt einen oraniengelben matten Strich; Iſt ſpröõde und Schwer. Auf der Klitſchinskiſchen Grube zu Nertſchinskoy iſt es zu Ilauſe. Hier fehlte noch der Gattungsnahme; ich wählte Blei-Niere nach Analogie von Eiſen-Niere. (93) KLAPROTRH'S Entdekkung der Molybdänſäure im Gelb-Bleierz, hat die ſehr intereffante Arbeit des Engliſchen Chemiften HArroHETT zur Folge gehaht, wovon derſelbe der Königl. Societät der Wiſſenſchaft zu London, unterm 14ten April 1796 Rechenſchaft gab, durch die in den Philofophical Transactions(und auch befonders) abgedruckte, von Sir Jo- ſephs Banks der Societät mitgetheilte Abhandlung: An Analyſis of the Carinthian Molybdate of Lead etc. Die zweite Zergliederung des Hrn. KAPRoTn, iſt hiemit im Wechſel geweſen, und nach Vollendung derſelben gab er auch die gefundene Proportion der Beſtandtheile an: zu 64,42 Bleikalk 34,2 5 Molybdänkalk (M. f. deſſen Beiträge etc. II Th. S. 275) Bei der erften Bear- beitung dieſes Fofſils,(Beob. und Entdekk. der Gef. Naturf. FPr. zu Berlin. 4. B. S. 95— 105) war das zergliederte Quan- tum zu unbeträchtlich, daher damahls nur die Qualität der Stoffe ausgemittelt ward. (94) Das Horublei Hat eine Mittelfarbe zwiſchen Spargelgriu' und Weingelb; Seine äuſſere Geſtalt kann ich(aus Mangel an hinlänglich deutlichen Varietäten, noch nicht genau beſtimmen. Es ſcheint aber in vollkommenen Würfeln kryſtalliſirt zu feyn; Deren äuſſere Oberfläche auf 2 einander gegenüberſtehende Flächen gemuſtert, und 1 Waug glänzend, iſt; Inwendig iſt das Foſſil ſtark glänzend, von deutlichem Dia- mantglanze; 1 Der Bruch iſt nach zweien ſich rechtwinklich durchſchneiden- den Richtungen blättrig; der Queerbruch muſchlicht; Es iſt halbdurchſichtig; Gibt einen ſchneeyeiſſen völlig matten Strich Iſt weich,— Milde und Schuper. Diss Fofhl wicd in Derbiſuire gafancien. Die dgppelh 6 feitig pPyramidalen Kryſtalle von Praibram in Böhmen wer- den auch für ein natürliches Hornblei ausgegeben. Sie find es aber nicht, nach Herr RosE's Prüfung. Die Beſtandtheile jenes ächten Hornblei's aus Derbifhire hat mir Herr KaE- ROnH gütigſt handſchriftlich mitgetheilt.. G (9H5) Vom Bleivitriol, deſſen äuſſere Beſchreibung Herr EMMERLING im 3. Theil der Mineralogie S. 366. 367., nach der von mir erhaltenen Karakteriſtik, bekannt gemacht hat, will ich nur noch bemerken, daſs er äuſfferlich wie in- wendig Diamantglanz hat.. (96) Nicht aus Überzeugung der Selbſtſtändigkeit, ſondern aus Mangel anderweitiger Unterfuchungen, fleht hier noch die Gelbe Bleierde als eine eigene Gattung. Ich vermuthe aber daſs ſich alle Bleierden künftig unter andern Bleierzen bloſs als Arten werden bringen, oder daſs ſie ſich untereinander zu einer Gattumg werden Vereinigen laſſen. (97) Die hier neu aufgeführte 1 Grüne Bleierde hat eine ganz dunkel ſpangrüne Farbe, welche fſich ins ſchwärzlich grüne zieht; 4 ſie findet fich derb und als Uberzug in und auf Bleiglanz; iſt inwendig matt; 34 im Bruche erdig; übrigens zerreiblich, ein wenig abfärbend und ſchwer. 78 Anmerkungen. Sie kommt zu Tſchopau in Sachfen in einem Gemenge von Schaaligem Baryt und Bleiglanz vor. 8 (98) Die Schaalenblende, welche ich als 4te Art der Blende- gattung aufgenommen habe, iſt das von HEoHx in Strasburg entdeckte(ſogenannte) Neue Zinkerz, von Geroldſeck im Breis- gau. Es zeichnet fich durch einen höchſt zartfaſrigen Bruch und krumſchaalig abgeſonderte Seilkke vor den bisher bekannt geweſenen 3 Blendearten aus. (99) Da die Spieſsglanzokker ein beſtändiger Begleiter des derben und oft auch des kryſtalliſirten Grau-Spieſsglanz aus Ungarn iſt; ſo habe ich ſolche, wie ſchon im Muſeo Leskeano 1. B. S. 534. geſchehn, aufgenommen, ungeachtet ſie chemiſch noch nicht zergliedert iſt.— 1 (100) Die Eintheilung des Rorh- Braunſteinerzes in 2 Arten iſt ſehr nothwendig. Die erſte Art wird oft in den Mineralien- ſammlungen fälſchlich unter den Varietäten des Braunſpaths angetroffen. Gleichwohl zeichnet ſie ſich durch ihr groſſeres Eigenthümliches Gewicht und in chemiſcher Rückficht dadurch aus, daſs fie nicht einen Gran Kalkerde, ſondern lauter Braun- fleinkalk mit einer Spur von Kiefelerde enthält. Sie iſt gewöhnlich roſenroth, zieht ſich aber auch ins fleiſch. rothe Kermefin- und Pfirſichblüthenrothe etc. 3 Inwendig iſt ſie ſtarkglänzend, Hat blättrigen Bruch, Feinkörnig abgeſonderte Stücke, Iſt halbhart in geringem Grade, eic. V Ich nenne dieſe Art Koörniges Roth- B raunfleinerz. Die zweite Art hat eine fich gleichbleibendere roſenrothe Farbe; 5 iſt inwendig matt,. im Bruche dicht, nemlich— theils eben theils feinſpliterig, ſpringt ſcharkantig, iſt ohne alle abgeſonderte Sfücke; hart, welches ſich dem halbharten nur nähert etc. alſo ſehr leicht von dem erſtern gedachtem Foffil zu unterſcheiden. Nach Maafsgabe des Bruchs nenne ich fie Dichtes Rotk- Braunſleinerz. ſtandtheil mit angegebene Kieſelerde nicht ein blofs mechani. ſcher Gemengtheil war. In diefem Falle gehören beide Arten vermuthlich zu einer und derfelben Gattung. Wäre dagegen die Kiefelerde wirklich hierinn mit dem Uraunftein chemiſch gemiſchu; fo müſſste man beiſe Foffilien als zwei verſchiedene Gattungen betrachten; alſo auch die Nomenklatur ändern. Diefs wird die Folge der Zeit lchrern. Der von Hrn. Prof. I.AMlTP ADrs unterfuchte rothe Braun- ſtein aus Sibirien lieferte 61,00 Braunſteinkalk, 39,00 Kiefelerde, h v J4a„ 19n.— 5,00 Eiſenkalk, 3 e— 2,00 Thonerde. 33 (M. f. deſſen Samml, prakt. chem. Abhandl. S. 31 2.) und kommt daher zwar nicht in der Frequenz, aber doch in ger Qualität 8α 1 der Beſtandtheile ganz mit den von Hrn. v. Rur nECHT an. gegebenen überein. Ob er übrigens eine dritte Art ausmache, oder zu welcher er gehöre? kann ich nicht beſlimmen, weil die vom Hrn. Inſpector HorEMANN davon verſprochene auſsere Beſchreibung(Lampad. ibid. S. 209.) meines Wiſſens nirgends erfolgt iſt. — ——— Eben ſo wenig kann man angeben: wohin der durch VAUCQUELIX unterſuchte Braunſtein von Wiſenbach an den Vogeſen(Journ. d. mines LVII. p. 12.) zu rechnen ſei? (101) In Schweden komint mit dem Maſſerblei ſtets eine zitronengelbe Okker vor, von welcher ich vermuthe, daſs ſie aus einer Verbindung von Molybdänkalk und Sauerſtoff beſteht. Diefe nenne ich Waſſerbleiokker. (1⁰2) Das auf dem Harz ſogenannte Arſcnihſilber rechne ich hieher, weil, nächſt dem Eiſen, der Arſenik den Hauptbe- ſlandtheil, und das Silber nur den achten oder neunten Theil des Ganzen ausmacht. Bei dieſer veränderten Klafſifikazion bedurfte es nur einer Verſezzung der Sylben zur Berichtigung der Nomenklatur; daher das Gattungswort: Silber-Aſenik. (103) Den Natürlichen-Arſenikkal(ein zu weit umfaſſendes Gattungswort) nenne ich Arſenikblüthe nach Analogie der Ko- baltblüthe. 3 (104) Statt Weiſs-Scheelerz ſchreibe ich ſchlechthin Scheelerz, weil es auch rothe, gelbe, und braune Varietäten dieſes Erzes gibt. (105) Der Gemeine Titanſchörl iſt das ehedem unter dem Namen Rother Schörl aufgeführt geweſene Foſfil von Boinik in Ungarn, von Gotthardt etc. Zum Blattrigen Titanſchörl gehört hingegen das zu Cajuelo in der Proviuz Burgos, und zu Limoges in Frankreich brechende Foflil. Vielleicht vereinige ich dieſe Titanſchörle künftig zu einer einzigen Art. Für jezt hielt ich es aber noch beſſer, beide für fich aufzuführen, da ich erſt mehrere Varietäten des Franzöfiſchen erwarte, um eine genauere Vergleichung derfelben mit den Ungriſchen anſtellen zu können, als mir bisher möglich war. (106) Den Gemeinen Titanit(von Paſſau) kennt man ſchon aus Hrp. KLAPROTR'S Schrilten. Neuerlich habe ich fehr ſchöne Kryſlalle davon von Barboe in Norwegen erhalten. Eben daſelbſt bricht eiit iſabellgelbes Fofſil, deſfen Kryſtalle dem Pafſauer ziemlich ähnlich ſind, welches deutlich blättrigen Bruch und wenigſtens zwiefachen Durchgang der Blätter hat. Dieſs foll nach Hr. AEIILGOARD 74,00 Titankalk 8,00 Kiefelerde 18,00 Kalkerde enthalten; weicht alſo durch einen weit gröſseren metalliſchen Gehalt, von dem Paſſauer braunen Titanit ab. Bis auf weitere Unterfuchung führe ich daher das iſabellgelbe Norwegiſchie Foffil unter dem Namen Späthiger- Titanit, als eine zweite Art diefer Gattung, auf. (107) Der Nigrin wird zu Ohlapian in Siebenbirgen Schwar- zer- Granat genannt.(M. f. LaMrAprus a. a. O. S. 119. 120. i. d. Anmerk.) Es iſt daſſelbe Foffil, welches Hr. KrAPROTH unter dem Namen Eiſenhalriges- Titanerz von Ohlapian(in deſſen Beitr. II. S. 235.) unterfucht hat. Hier findet eine ſchöne Uebereinſtimmungin den Hauptrefultaten beider Chemiſten ſtatt. KrLAPROTH fand 84,00 Titankalk; 14, 00 Eiſenkalk; 2,00 Braunſtein. LAMPADrUS fand 87,00 Titankalk; 9,00 Eiſenkalk; 3,00 eines unbeſtimmten Stoffs und Verluſt.(alſo ver- muthlich Braunſtein?) Anmerkungen. ₰½ 79 Die durch Hrn. LAMPADTUsS verſprochene äufsere Karak. teriſtik dieſes Foſſils von Hrn. WERNER, ift noch nicht erfolgt. Ich will daher hier die Hauptmerkmale nach den vor mir lie- genden Variâteten angeben. Der Nigrin iſt äuſserlich graulichſchwarz, imwendig bräunlich- ſchwarz und zeigt Spuren von morgenrothen Flekken; Er kommt in ziemlich platten abgefülirt ekkigen Stükken vor; Iſt äuſgerlich ſtarkſchimmernd von Fettglanz; Inwendig glänzend, halbmetalliſch;(nähert fich dem Dia- mantglanz) Sein Bruch iſt nach einer Richtung blättrig; übrigens klein- fach- und unvollkommen muſchlich; Er giebt einen okkergelben, in das oraniengelbe fallenden Strich; Iſt halbhart(in hohem Grade); Sehr ſprode; Ziemlich leicht zerſprengbar; Schwer 4,445— 4,543- (108) Gediegen- Tellur nenne ich das fonſt unter dem Nabi- men aurum problematicum bekannt geweſene Siebenbirgiſche Foffil. Da durch Hrn. KEAPRORRHR'S Analyfe erwiefen iſt, daſs dieſes Foffil nichts enthält, als das von ihm neu entdeckte Tellur Metall, mit etwas Eiſen und einer Spur von Gold; (alles im reguliniſchen Zuſtande) fo findet hier ganz die Ana- logie wie bei den übrigen metalliſchen Foſſilien ſtatt, welche durch das Beiwort Gediegen von den übrigen natürlichen Mi- ſchungen unterſchieden werden. (1⁰9) Das aurum graphicum führt ſchon unlängſt den kur- zen deutſchen Namen Schrifterz. Ich behalte ihn deshalb bei. (110) Da das Gelberz felbſt in Siebenbirgen ſehr felten, und von Hrn. Es MaRK nicht wie jene beiden Gattungen im neuen Bergmänniſchen Journale karakteriſirt iſt; fo will ich ſeine we- ſentlichſten Merckmale hier beifügen.. In der Farbe ſteht es zwiſchen meſſinggelb und zinmveiſs inne; Es ſcheint nur grob oder klein eingeſprengt vorzukommen; Iſt wenig glänzend, metalliſch; Hat unebenen Bruch von feinem Korne, verläuft ſich aber in das Flachmuſchliche; Es gibt einen grauen Strich, und verliert dadurch an Glanz; Iſt weich und Milde. Dies Foffll iſt oft mit Blätterera, zuweilen mit Schrifterz, Rothen-Braunſteinerz, und Quarz gemengt. In letztgedach- ter Steinart liegt es auch mit unter ganz rein. Die deutlichften Varietäten des Gelb-Erzes habe ich von Nagyag gefehn. (111) Der in Wien übliche Gattungs-Name Blättererz iſt in mancher Hinficht vorzüglicher als das geographiſche Wort: Nagyakkererz. Ich habe deshalb jezt jenes gewählt. (112) Das von Herrn MEDER in v. CRELE'S Annalen beſchriebene Eiſenhaltige Chromium, vom Ufer des Wiasga im Ural, hat eigentlich noch keinen oryktognoſtiſchen Gat- tungs-Namen erhalten. Ob der hier einſtweilen angenom- mene Eiſen-Chrom wird beibehalten werden können? muſs die Zeit und Ausmittelung des Verhältniſſes in den Beſtandtheilen erſt lehren. Er fezt voraus, daſs das Chromium darinn vor- waltet, und auffer dem Eiſen wenig oder nichts von anderen Stoffen darinn vorkommt. 1 welche bei Gebrüder NReichenbach in Leipzi neuerlich erſchienen und durch alle Buchhandlungen zu erhalten ſind. — — — —— — . f. von Knebel'’s literariſcher Rachlaß und Briefwechſel. Herausgegeben von K. A. Varnhagen v. Enſe und Th. Mundt. Zweite Ausgabe. 1840. 3 Baͤnde, mit 1 Stahlſtich und 1 Lithographie. 86 Bog. gr. 8. — Velinpap. broſch. Preis: 2 Thlr. 20 Gr. Amalie und Luiſe Boie, Wieland, O — der, ————— — — ————“ Aaumu asgae eehenn oh e ee eee g AO 8 321 aS 05 a2OnaL Sload 8 as L0 OI †SSBI(CSnavleo aee e ea Jauupf D a eeeneee nasun dun bunbonu ans 261 aozung u 116 T d 19el— 49 9 a10T C 120uaL— „8 a6 0 19 ploaq daupg d e e ee en -c981 buvbagv Jungf D uo eeeee dn qun 11 vPlus ueee dun 128 an! lvuang snuvigog aaſpſtavaan, avg buvlun uaeuv ta i eee wee deee upag n ieg 21 ean eeen lee eee e e 19 cplcag ee a eee 6) uo ue ⸗nvquae un i an? zuvſck uidn e uuny-inv aee ee den diee e en sonvquoP⸗e uelnee e ig eee e 1 Jand uca aS, 81 ploaq (8 ab uobog)—lnN. ee ueeen n 2qvx I e uebne en¶ enavla een uoc iiee aee die den deee an? 21 e e ee ee de eee 8 bnuee eigeee ee ii Jand uoa lns 5ellone Sneg heee gene eenee aeeeeee q1⸗l“uonau gaulo Hungunabocs an pnlaaS a p pnl ae Sie 10T F lo.8 ab ‧8881 „1dcog eeeeh aeg alelea ieen uuvmaseee u —gdobongdozuauwee Berwct— S uo A ua Bun a dν 1a D u u 6.;5. 9 26 212 Brne e 22 20 uo lvcplnLuun us pn e qpand unaoqupg avqscpnalun qun u⸗ 0(e us vvan 1ua bunae p α᷑ pand ua*νερᷣε Gppanzvwu vunn luje msa ip nvach —„aduellaajeq nvqus lolalun V u— iuneg eiam e i uauplao Sulunz Inv Sn s Sounaleg i i e w de e e he w 19 P lal u en Ao unale ee eieeee, 1I .olGoldute Non va L u l g ao]lv. auugvuee ae ieen 401 uobune ae eee e e e(pand Qalat 41uu⸗ .5 en unagosnvae eegeeein oedeee e t 712 ue gee ee.::C uag au o ſ 7a3 d u. 7v 149, C LuvaL 82u5 ⁄5 uas aöpaee ea e uobunjguvgpncs uel e ee ee eee dun ⸗ge uau.eP lass ueahe e ee e e ulaodl uoqul ſ h za]s aoaoduv uobuneee e ege ee gun ua bunldy LaH):Sju lat ie eeeun l Alatsundaaa Luoqued ueee eeee egneene e ü(ppgonqplsnv uaahq. gu eee e ee ae aenee en eee 82a0. uuaag aegr e n aleaen ene e 7 uoreqndavg uae uuaee 1112 G& D uoerqeeg ne undsbunbiuae eee e e -1GT TI—„„ploaq zuvSe docunoeh— ˙8 H0G 03 duv l. 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Dieſe beiden Bücher, welche zuerſt dem Verfaſſer den Namen gaben, welcher ihm jetzt in der literariſchen Welt zuſteht, erregten nicht nur gleich bei Erſcheinen der erſten Ausgabe durch Originellität der Form und des Inhalts die größte Aufmerkſamkeit, ſondern es wurde ihnen überdieß durch beſondere Verhältniſſe ſpäter ein ſo eigenthümlicher literar⸗hiſtoriſcher Werth beigelegt, daß ſie jetzt in dieſen neuen Ausgaben das dauernde Intereſſe aller Gebildeten anſprechen werden.— Ueber Rahel's Religioſität. Von einem lhrer alteren Freunde. . broſch. ¼ Thlr. Kritik und Erläuterung des Goethe'ſchen Fauſt. Nebſt einem Anhange zur ſittlichen Beurtheilung Goethe’s. —* Von Ch. H. Weiße. 8. broſch. 1 ½ Thlr. Vor allen vorhandenen Erläuterungsſchriften über den Fauſt iſt die gegenwärtige des hochgeachteten Verfaſſers durch das übereinſtimmende Urtheil, welches ſich in zahlreichen Beurtheilungen kritiſcher Blätter(Vergl. u. a. die in den Halle'ſchen Jahrbüchern 1839 vom Prof. Viſcher) ausge⸗ ſprochen hat, ausgezeichnet und empfohlen werden.— Galerie von Bildniſſen aus Rahel's Umgang und Briefwechſel. Herausgegeben von M. A. Varnhagen von Ense. 2 Baͤnde. gr. 8. broſch. 2 ¾ Thlr. Inhalt: David Veit; Henxiette Mendelsſohn; Karl Joſeph, Fürſt von Ligne; Wilhelm von Burgsdorf; Thomas Young; Karoline von Humboldt; Peter von Gualtieriz Joſephine, Gräſin von Pachta; Haus Genelliz Karoline, Gräfin von Schlabrendorf; Friedrich von Schlegelz Prinz Louis Ferdi⸗ nand von Preußen. Graf von Tilly; Alexander von der Marwitzz Oelsnerz Adam von Müllerz Friedrich von Gentz. Außer den von der anerkannten Feder des Herausgebers gegebenen biographiſchen Skizzen vorgenannter Perſonen enthält dieß Werk, welches längſt die ungetheilte Anerkennung aller Gebildeten gefunden, die ausgewählten, hoͤchſt intereſſanten Briefe derſelben an Rahel.— KSALAUPEren VI 14 unnn 465 HKeAK J An 3 en — unGodchule? fc 1uu ee C— 75.15 491139, 33 onou 241 Nllgemeines deutſches 11921 u B 6 aod 119G Gnd 919 Canuyerfatians- Lexicon die Gebildeten eines jeden Standes mit den glei chbedeutenden Benennu ngen der Artikel in der lateinischen, franzõsischen, englischen 1 aIaa a2 12I 1us dacaodnv jodvg qun»zuv e 294 10b 2* *—— 113 21 5205 und italienischen Sprache, nebst der deutschen Aussprache derhemehvwörter in X Bänden. 5) CCeru⁵ qegq eben⸗ a aouup uB38 Zapae e e 1 n11 5 ;—;— VOI einem Vereine Gelelirter LE Heft. Bogen 1. bis 14. uoLuns aAn =Ivuollvu u ⸗do 14.1 usv aagva dbennziue 2 9111 11 1 5u⸗eSs — ☛‿ LEIPZIG, Gebrüder Reichenbach. 1334. — Kochbuch fuͤr buͤrgerliche geb. wirthſe chaftsangelegenheiten. 1839.. Spangenberg, H. G ſchreibungen, Wirthſchafts trole⸗Buͤcher im Koͤnigre hiſtor.⸗ſtatiſt. Bemerkungen und S. Behlen. I. Bds. 48 ⸗ II. Bds. 18 ⸗ II. Bds. 28 ⸗ Fortſetzung un len. Neue Folge. 4ten 1831. Velinpapier... Alle 6 Hefte zuſammen 12 Gr. Praris einer erfahrenen Hausfrau. Mitteln und Rezepten. 2. Aufl. Pabſt, J. C. E., Tabelle zur Berechnung des Mau⸗ rerziegel⸗Bedarfs bei Bauten. 1 Bogen. Filchner, K., Tabellen mung gefaͤllter und ungefaͤllter Baumſtaͤmm wendung des Micrometers. gr. 8. 1832.. „ von, Forſtmeiſter, uͤber die Luftjagd der Vorzeit. Nach Esparron und einigen Andern. gr. 8. 1831. broſch. Inſtruktion für Forſtwirthſchafts⸗Ein⸗ richtung; insbeſondere Jahrbücher, allgemeine, Zeitſchrift für das Forſt⸗ ſen, mit beſonderer Ruͤckſicht auf Bayern gegeben von Dr. C. F. Meyer, Haushaltungen. Aus der 2. Aufl. 1839. .. 9 Gr. Rümpler, C., der Rathgeber in Haus⸗ und Land⸗ Eine Sammlung von 260 ich Baye I. Bds. 38 Heft gr. 8. 1831. .2 1832. 2 7 1833. ter dem Titel: und Jagdwe⸗ ;z fruͤher heraus⸗ t von S. Beh⸗ fortgeſetz 1839. gr. Royal . SGr. zur genauen Werthbeſtim⸗ e, mit An⸗ 12 Gr. fuͤr Herſtellung der Forſtbe⸗ plaͤne und Wirthſchafts⸗Con⸗ rn, mit einleitenden . gr. 8. 1832. geh. 1 Thlr. der Forſt⸗ und Jagdkunde, herausgegeben von G. W. Freiherr von Wedekind, 4 Gr. 8 Gr. 20 Gr. 20 2 20 ⸗ 20 7 Bds. 18 und 28 Heft. gr. 8. .. 1 Thlr. 16 Gr. ſtatt 5 Thlr.— nur 2 Thlr. —— — mches I 1 1 3— 1 11. 11 11 ſ o lT, ſo Farbkarte ¼½13 . Cren 4 1 e ſis, Centimetres * Green Vellow White 3/Color