—— hnir Bibi. Sſess 4 6 8 „ 8 EEorHe. 8 2 1— 3 1 1„ AON Gegenwärtiger Standpunkt der Theorie über den Er- trag und die Erschöpfung der Ernten im Ver- 1 hältnils zu der Thätigkeit und dem Reich-. thum des Bodens). vVon Herrn THAER*“*). Tolgende Erscheinungen beim Landbau sind als unbezweifelte und, bis auf wenige besondre Ausnahmen, allgemein zutreffende Erfahrungen von allen aufmerksamen Ackerbauern einstimmig anerkannt worden. 1. Der Ertrag oder die Fruchtbarkeit des Bodens vermindert sich mit jeder Kornernte, die davon gewonnen wird, und wird endlich so erschöpft, daſs der Acker mit Vortheil nicht mehr bestellt werden kann, bevor man ihm einen Ersatz seiner Fruchtbarkeit gegeben hat. 2.** Diese Abnahme der Fruchtbarkeit und endliche Erschöpfung erfolgt auf verschiedenen Bodenarten in mehr oder minder merklichen Abstufungen und in kürzerer oder längerer Zeit. *) Es war eine Vorlesung über diesen Gegenstand im Jahre 1812 von der Akademie zum Ab- Da aber dar Verfasser ihm seitdem eine etwas veränderte Ansicht ab- um Miſsverständnisse uud Widersprüche mit seinen späteren Schriften zu vermeiden, diese Vorlesung umzuarbeiten; was die Akademie ihm zu gestatten kein Bedenken trug. druck bestimmt. ewonnen hatte, so wünschte er „ 2 **) Vorgelesen den 3. Februar 1814. 2 Thaer In der Regel erfolgt sie auf sandigem und sehr kalkhaltigem Boden merklicher und schneller, auf thonigtem und moderigem Boden langsamer. 3. Sie erfolgt stärker und schneller nach einer Frucht als nach der an- dern. Unter den eigentlichen Cerealien zieht der Weizen mehr Fruchtbar- keit aus als der Roggen, dieser mehr als die Sommergerste, und diese mehr als der Hafer; weshalb auch die Früchte in dieser Ordnung auf dem Acker gabaut zu werden pflegen. 4. Die Abnahme und Erschöpfung der Fruchtbarkeit erfolgt beim An- bau der Cerealien nach stärkeren, durch günstige Witterung bewirkten Ern- ten merklicher als nach schwächern, durch ungünstige Witterung zurückge- haltnen; jedoch mit der Ausnahme, wenn durch vieles statt der Frucht auf- kommendes und in Saamen gehendes Unkraut der Acker auch erschöpft und noch stärker verunreinigt wird.— Dieser Erfahrungssatz ist vielleicht nicht von jedem Ackerbauer so anerkannt, weil er, auſser der gedachten, durch manche Nebeneinwirkungen verdunkelt wird. Er scheint sich mir aber aus der Masse von Beobachtungen einer langen Reihe von Ernten klar zu erge- ben, und er lälſst sich gewissermaſsen schon aus der Gleichheit des Ernte- ertrages und der Produktion ganzer Länder in einem gewissen Zeitraum (wenn sich anders die Kulturart gleich geblieben ist) abnehmen; eine Gleich- heit, die besonders Unger in seinem Werke,„die Ordnung der Frucht- preise 1750,“ nach hundertjährigen Erfahrungen vortrefflich dargestellt hat. 5. Die ausgesogene Fruchtbarkeit wird dem Acker auf mehrere Weise ersetzt. 4) Durch Dünger, und zwar a) vegetabilisch-animalischen: aber auch nicht auf allen Bodenarten in gleichem Verhältnisse. Der sandige und kalkige Boden kann, wenn er so erschöpft ist, daſs er mit Vortheil nicht mehr bestellt werden kann, durch eine geringere Quantität von diesem Dünger in seine vo- rige Fruchtbarkeit wieder versetzt werden; der thonigte und mo- drige erfordert einen weit stärkern, und wenn er einmal— wias frei- lich nicht leicht geschieht— ganz erschöpft ist, eine sehr starke und wiederholte Düngung;. 4 über den Ertrag und die Erschöofung der Ernten. 3 5) mit mineralischem und kalischem Dünger, ätzendem Kalk, Kreide, Asche, Mergel, Salzen. Dieser stellt die mehrentheils erschöpfte Fruchtbarkeit oft auf eine höchst thätige Weise wieder her; mehr in der Regel auf thonigem und modrigem Boden, als auf sandigem; jedoch nur unter der Bedingung, daſs er nicht mehreremale wieder- holt werde, bevor eine animalisch- vegetabilische Düngung gegeben worden, indem er sonst seine Wirksamkeit verliert, und den Boden in einem höchst erschöpften, kaum durch mehrmalige Mistdüngun- gen wieder empor zu bringenden Zustande hinterlälst. 6. B) Durch sogenannte Ruhe, eigentliche Berasung des Bodens, welche gewöhnlich durch weidendes Vieh benutzt wird. Man nennt es das Ein- dreischen oder Dreisch. Der Ersatz der Fruchtbarkeit durch diese steht im Verhältnils mit der Stärke und Dichtigkeit der Grasnarbe, die sich darauf erzeugt, und der Nahrung, welche diese dem Weidevieh giebt. Und da diese auf ganz erschöpftem Boden schwach zu seyn pflegt, so ist auf sol- chem auch die Wirkung schwächer. Natürlich richtet sie sich auch nach der Länge der Zeit, worin der Boden so liegt. 7. G) Durch den Anbau solcher Gewächse, welche nicht viele Nahrung aus dem Boden zu ziehen scheinen, ihm aber durch den Abkall ihrer Blät- ter, durch ihre Stoppeln und Wurzeln mehr hinterlassen, als sie auszogen, oder die vielleicht in ihrem saftreichsten Zustande untergepflügt wurden. 8. D) Durch eine wiederholte und wirksame Bearbeitung des Bodens mit Pflug und Egge, besonders in den Sommermonaten: die eigentliche Bra- che. Sie thut die gröſste Wirkung auf thonigem Boden, verliert selbige jedoch auch auf diesem, wenn sie mehreremale, ohne ein andres Ersatzmit- tel der Fruchtbarkeit zu geben, wiederholt wird. Auf sandigem Boden thut sie geringere Wirkung, ja es ist ihm— wovon sich jetzt aufmerksame Be- obachter überzeugt haben— schädlich, wenn seine Bearbeitung öfter, als es zur Vertilgung des aufkeimenden Unkrauts nöthig ist, wieder- holt wird. „ ILnaer 9. So wie diese Erfahrungssätze von allen aufmerksamen Beobachtern einstimmig anerkannt waren, 80 beachtete sie auch jeder verständige Land- wirth, richtete sich in der Wahl und Folge der Früchte nach der Frucht- barkeit, die er noch im Boden nach der ihm gegebenen Düngung und den schon herausgezogenen Ernten vermuthete, berechnete sich danach den Er- trag, den er in einem Mitteljahre von jeder Frucht erwarten konnte; zu- gleich aber auch den Düngerbedarf, der zur Erhaltung der Fruchtbarkeit des Bodens, im Verhältniſs der mehr oder minder erschöpfenden Ernten, er- forderlich ist. 10. Da hierüber aber manche Miſsverständnisse und Irrungen, mithin für die Praxis sehr bedeutende Fehler entstanden, insbesondere wenn von der landüblichen Wirthschaftsart, bei welcher eine einfache Analogie die Ver- hältnisse angeben konnte, abgewichen werden sollte— da das Verhältniſs der Verbesserungsmittel und ihrer Herbeischaffung zu den beabsichtigten Ernten die Grundregel angab, nach welcher bei dem gröſseren und höhe- ren Betriebe des Ackerbaues das Feldsystem oder die Folge der Früchte, das Verhältniſs des Viehstandes oder des Futterbaues zum Fruchtbau, mit Hinsicht auf die Beschaffenheit des Bodens und der Art der Grundstücke, damit der Acker nicht stärker, als es ihm er- eingerichtet werden müsse, und in eine kaum wieder zu hebende setzt werden kann, ausgesogen würde, e— so fühlte man längst das Bedürfniſs, hierüber all- Erschöpfung verfiel aus der Masse der Erfahrungen abgezogen, zu gemein gültige Grundsätze, erhalten, die man als Richtschnur des Verfahrens annehmen und mit Sicher- 3 heit befolgen könne. 11. Ich habe deshalb im ersten und zweiten Bande meiner Grundsätze der rationellen Landwirthschaft, und früher schon in meinen Vorlesungen, den Versuch gemacht, die Ertragsfähigkeit des Bodens und die davon zu er- wartenden Ernten, die Ausziehung, welche diese bewirkten, dann das Ver- in welchem ein gewisses Quantum von Dünger, oder die Ruhe, hältniſs, nd endlich die vollständige Brachbe- der Anbau von verbessernden Saaten, u oder, wie ich es nannte, die Kraft des Bo- arbeitung die Fruchtbarkeit— ahlen zu bestimmen, und so ei- dens— wieder herstellten, in Proportionalz — — / über den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. 5 nen idealischen Maalſsstab zu bilden, der freilich erst durch das Anhalten an fernere Erfahrungen gröſsere Genauigkeit erlangen, und vorzüglich zur Fixirung der Begriffe und der Aufmerksamkeit auf diesen wichtigen Gegen- stand dienen sollte. Ich habe diese ungemein Aufmerksamkeit erregende Idee weiter ver- folgt und entwickelt, besonders in der Geschichte meiner Wirthschaft zu. Mögelin, indem ich die aus derselben sich ergebenden Resultate an jenen Maaſsstab hielt. 12. 7 In der bestimmteren Angabe der Grade, worin die Fruchtbarkeit steigt und fällt, hatte ich mich aber nur auf eine Bodenart beschränkt, näm- lich auf diejenige, die zwischen 30 bis 40 Procent abschwemmbare Theile hat und übrigens aus Sand besteht, und die man sandigen Lehmboden oder leichteren Gerstboden zu nennen pflegt, weil wir von diesem die meisten und zuverlässigsten Erfahrungen hatten. Ich habe nur angedeutet, welche Abänderungen auf andre Bodenarten wahrscheinlich eintreten würden. 13. Einer meiner vormaligen Schüler, der Hr. Carl v. Wulfen, ein eben so gründlicher Mathematiker als eifriger Landwirth, hat diese Idee mit regem Geiste ergriffen, und einen„Versuch einer Theorie über das Ver- hältnils der Ernten zu dem Vermögen und der Kraft des Bodens, über seine Bereicherung und Erschöpfung, Berlin 1815,“ herausgegeben, die er wäh- rend des letzten Feldzuges in mülsigen Augenblicken ausarbeitete. Er fin- det meine Berechnungsweise in ihrer Form nicht flexibel genug, um ihr eine ausgedehnte Anwendung zu geben. Die seinige gestattet diese aller- dings weit mehr; ich gebe ihrer Form meinen völligen Beifall, und werde sie, jedoch mit einigen Abänderungen in ihrer Anwendung, annehmen. 14.— Er stellt seine theoretische Ansicht der Fruchtbarkeit des Bodens, ihrer Vermindrung und Vermehrung in§. 1—— 5. dar; mehrentheils über- einstimmend mit der meinigen. Ich werde aber meine Ansicht hier, in so fern sie auf den Gegenstand Bezug hat, in kurzen Sätzen vorlegen; in so fern dies zum Verständniſs der Formel in ihrer Anwendung nothwen- dig ist. — —,— — 6 TZ haer 15. Der wesentlichste Nahrungsstoff, welchen die Pflanzen aus dem Bo- den ziehen, giebt ihnen der darin enthaltene vegetabilisch- animalische Mo- der(humus). Selbst die Erden, welche die Pflanzen als integrirende Theile in geringem Verhältnisse zu ihrer Masse enthalten, giebt ihnen der Humus in fein auſgelöseter Gestalt, in so fern sie nicht— wie es Saussure's und unsers Schrader'’s Versuche wahrscheinlich machen— durch den le- benden Organismus der Pflanzen aus entfernteren elementarischen Stoffen ge- bildet werden. 16. Der Humus erleidet im Boden eine successive und mannigfaltige Veränderung, geht aus einer feinfasrigen Gestalt, wo wir ihn doch schon Humus nennen, in die eines feinen Pulvers über, löset sich in Extractiv- Stoff und Kohlensäure auf; oder er verkohlt sich, oder geht in einen sau- ren Zustand über; in welchen letztern Fällen er schwer zersetzbar oder doch zur Nahrung der meisten Pflanzen untauglich zu werden scheint. Wahrscheinlich ist es, daſs er nur in der Gestalt des Extractivstoffs und der Kohlensäure in die Pflanzen übergehen und zu ihrer Nahrung die- nen mag. 17. In beide Materien zersetzt sich der Humus nur durch den Zutritt der atmosphärischen Luft oder des Sauerstoffs, wie besonders Saussure dargethan hat. 18. Je stärker die Berührung jener, besonders bei höherer Temperatur und dem Zutritte des Lichts ist, desto schneller und stärker ist die Erzeu- gung jener Materie. Diese Berührung und Einwirkung ist aber stärker im lockern sandi- gen Boden, als im gebundeneu thonigten; stärker im trocknen als im nas- sen; stärker in dem den Sonnenstrahlen stark ausgesetzten, als im beschat- teten. Deshalb erfolgt der Uebergang des Humus in eigentlichen Nahrungs- stoff, welcher die zeitige Fruchtbarkeit des Bodens ausmacht, schneller in jenen als in diesen Bodenarten. 19. Den iber den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. 7 19. Den Einfluſs, welchen der Boden auf diese Zersetzbarkeit des Hu- 7 mus im Nahrungsstoff hat, nenne ich seine Thätigkeit(v. Wulken nennt es seine Kraft, aber das kann leicht Mifoverständnifs veranlassen), die nach Graden angedeutet wird. Das Maals desjenigen Humus, welcher zu diesem Uebergange bereit ist, oder den zersetzbaren, nennen wir den Reichthum des Bodens. 20. Den wirklich erzeugten Nahrungsstoff, das Produkt der Thätigkeit mit dem Reichthum, macht die zeitige Fruchtbarkeit oder Ertragsfahig- keit des Bodens aus. 21. Denjenigen Humus, der noch nicht in den Zustand der Zersetzbar- keit übergegangen ist, nenne ich den Vorrathsfonds des Bodens. 22. Der Reichthum des Bodens steht in der Regel im umgekehrten Verhältnisse mit der Thätigkeit des Bodens. Denn diese gestattet, wenn sie grols ist, keine Ansammlung desselben. Daher finden wir selten sandi- gen oder kreidigen Ackerboden, der ohne neuerlich gegebene Düngung über 1 pr. C. Humus hätte, und eben so selten thonigten, der so erschöpft ist, dals er nicht 2 pr. C. enthielte. 23. 5 Die Thätigkeit des Bodens wird erhöht durch eine wirksame und wiederholte Bearbeitung desselben, besonders bei hoher Temperatur, indem durch die Lockerung, Pulverung und Umwendung der Ackerkrume die vom Thon umhüllten auflöslichen Partikeln mit der atmosphärischen Luft und dem Lichte in Berührung gebracht und zu effektivem Nahrungsstôff bereitet Werden. Minder wirksam ist diese fleiſsige und tiefere Bearbeitung auf lockern und losen Boden, den die Luft ohnehin durchdringt, und hier fast Physik. Klasse. 1814— 1815. B ——— 8 ſ—— ——— 3 TIh Aer nur zur Zerstörung der Unkrautskeime, Unterbringung und Mengung des Düngers nöthig. Ja sie kann für die Fruchtbarkeit nachtheilig werden; in- dem sich aus dem Humus zu viele Kohlensäure erzeugt und verflüchtigt. Der empirische Landbauer sagt, dieser Boden werde dadurch erkältet und todtgepflügt. 24. Der Reichthum des Bodens wird nur vermehrt durch das was ihm neuen auflöslichen oder bald in diesen Zustand übergehenden Moder zu- führt; also durch die Aufbringung thierischer und vegetabilischer Abgänge und Rückstände, oder durch die Unterbringung der auf ihn selbst erzeugten. 25. Die kalkigen, alkalischen und salzigen Düngungsmittel scheinen gröſs- tentheils dadurch zu wirken, daſs sie den noch unzersetzlichen Humus(mei- nen Vorrathsfonds) schneller in zersetzlichen umwandeln und zum wahren mobilen Reichthum machen.(Doch will ich dem Kalke und den Alkalien nicht alle andre Wirkung vermöge ihrer Verwandtschaft mit der Kohlen- säure absprechen.) 26. Der thierisch-vegetabilische Dünger, der im Gährungszustande sich befindende gewöhnliche Stallmist, hat aber auch einen Einfluſs auf die Ver- mehrung der Thätigkeit des trägeren Bodens; indem er ihn sowohl durch seine fasrige Substanz als durch die bei seiner fortgesetzten Gährung und Zersetzung entwickelten Gase lockert, und in dem schwarzen humösen Bo- den eine neue Wechselwirkung mit unthätig gewordenen Partikeln erregt, durch sein Ammonium die entstandene Säure neutralisirt. Auf Boden von höherer Thätigkeit kann man ihm diese Wirkung aber nicht anrechnen. 27. Alle Gewächse ziehen wohl einen Theil ihrer Nahrung mittelst der Wurzeln aus dem Boden, einen andern Theil durch ihr Blattorgan aus der Atmosphäre. Das Verhältnifs des einen zum andern ist bei verschfedenen — über den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. 9 Pflanzengattungen sehr verschieden, und läſst sich aus der Stärke und sicht- baren Thätigkeit ihres Blattes abnehmen. Die Cerealien haben letzteres ins- besondere im Verhältniſs ihrer starken Körnererzeugung nicht, und ihr Blatt schrumpft zusammen, gerade wenn diese vor sich gehet. Sie nehmen daher wohl den gröſsten Theil ihrer Nahrung aus dem Boden. Es ist mithin nicht nur a priori wahrscheinlich, sondern auch durch die allgemeine Erfah- rung beim Landbau historisch erwiesen, daſs sie den Nahrungsstoff des Bo- dens im Verhältniſs ihres Ertrages an nahrhaften Theilen erschöpfen. Die Summen der Beobachtungen und Versuche, welche wir von der Erschö- pfung des Ackers durch die davon gezogenen Ernten haben, und welche wir nach dem ermessen, was die folgenden Ernten weniger geben als die vor- hergehenden gaben, zeigen eine unverkennbare Uebereinstimmung in der Aussaugung jeder Getreideart mit den nahrhaften Theilen, die eine Ernte von selbigen enthält, 28. Nach dem Durchschnitt der Analysen dieser Getreidearten, besonders — der Einhofschen(bekanntlich tritt hier einige Verschiedenheit nach der grõ- ſsern oder geringern Ausbildung des Korns ein), sind an nahrhaften Thei- len— Stärkemehl, Kleber oder Eiweisstoff und süſslichschleimige Materie — dem Gewicht nach enthalten: im Weizen von 100 77, 5 Roggen 3„ 70 kleine Cerste 3 60 groſse Gerste— 62 Hafer 25. 58 Dies beträgt also in 1 Berliner Scheffel: Weizen von 94 Pfund= 72, 75 Roggen 80.—— 356 kleine Gerste- 64—— 33,4 groſse Gerste- 668-= 42 Hafer. 48—— 27, 8 B 2 T haen 29. In diesem Verhältniſs scheint auch eine Ernte der genannten Getrei- dearten den Reichthum des Bodens nach der gewonnenen Scheffelzahl aus- — zuziehen. . Und in demselben Verhältnisse giebt ein Acker, der sich in gleichem Fruchtbarkeitsgrade befindet, in einem Mitteljabre seinen Ertrag in den ver- schiedenen Früchten, vorausgesetzt, daſs der Boden allen gleich angemessen sei. Ist das nicht, so giebt er in der ihm angemessenen Frucht mehr als zn der die ihm nicht zusagt; wird dann aber auch von jener mehr erschöpft werden, als von dieser. 5 30⸗ Ich nehme also nach obigem Verhältnisse an, der Bedarf des Reich- thums oder Nahrungsstoffs sei für jeden von einem Morgen über die Ein- saat gewonnenen Scheffel Roggen= 1 Weizen— 1, 3 kleine Gerste= 0, 6 groſse Gerste— 0, 7 Hafer— 0, 5 jedoch bei letzterem auch nach Verschiedenheit seiner Schwere. Die bereite Nahrung oder den Fruchtbarkeitsgrad aber, der zur Erzeugung jedes Schef- fels über die Einsaat auf einem Morgen erforderlich ist, bestimme ich da- nach mit der Proportionalzahl für den Roggen— 60 Weizen— 738 kleine Gerste= 36 groſse Gerste= 42 Hafer=— 30 Ich sage über die Einsaat, weil ich glaube annehmen zu müssen, daſs in der Einsaat so viel Nahrungsstoff enthalten sei, um sich selbst zu repro- iber den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. 11 duciren, und daſs eine überflüssige Einsaat, bei der die Pflanzen nur zum Theil aufkommen können, als Düngung in dem Verhältnisse wirke. Man kennt die starke Düngungskraft der Malzkeime. Diese Fruchtbarkeit ist nun, wie oben gesagt, das Produkt der Thä- tigkeit mit dem Reichthum. Wie bestimmen wir den Antheil eines jeden dieser Faktoren nach den obigen Annahmen? 31. Es geschieht durch das Quantum, was ein Acker bei gleichartiger Be- handlung, aber ohne Ersatz durch Dünger zu erhalten, in der zweiten Ernte erfahrungsmälſsig weniger zu geben pflegt, als in der ersten Ernte. Die Thätigkeit bleibt sich unter Voraussetzung der gleichen Behandlung bei der zweiten Ernte gleich; der Reichthum aber hat sich durch die abgewon- nene Ernte im Verhältniſs ihres Ertrages vermindert. Hr. v. Wulfen hat für diese Berechnung§. 6. seiner Schrift eine etwas complicirte Formel auf- gestellt. Einfacher geht dasselbe Resultat hervor, wenn man sagt: daſs wir den Reichthum des Bodens bei der ersten Ernte finden, wenn wir in das Quadrat des Produktes derselben mit dem Mi- nus der zweiten Ernte dividiren; und haben wir jenen gefunden, so ergiebt sich der Thätigkeitsgrad, wenn wir in den Fruchtbarkeitsgrad, den der Boden zur Hervorbringung der ersten Ernte haben muſste, dividiren. 32. 4. Je gröſser nämlich der Abschlag der zweiten Ernte im Verhältniſs zur ersten ist, desto gröſser muls die Thätigkeit seyn, womit der Boden den Nahrungsstoff bereitet, oder den Reichthum in wirkliche Fruchtbarkeit umwandelt, zugleich aber auch die Erschöpfung desselben für die folgen- den Ernten. Wenn aber eine fast gleiche Ernte erfolgt, so muſs der Reich- thum um so gröſser seyn, und er wird im Verhältniſs seiner Masse we- niger erschöpft werden. T N aer 4* 33 · Hier tritt nun die Frage ein: ob nicht eine verschiedene Thätigkeit I oder Anziehungskraft der verschiedenen Pflanzen anzunehmen sei, wie ich dies nach meinem vormaligen system gethan habe? Hr. v. Wulfen scheint der Verschiedenheit der Pflanzen keine Einwirkung auf den Uebergang des Reichthums zuzugestehen, sondern anzunehmen, daſs aus gleicher Thätig- keit und gleichem Reichthum gleicher Nahrungsstoff bereitet werde, daſs jede Saat das Bereitete aufnehme und einen Ertrag an Scheffeln gebe, nach Verhältnils dessen, was daraus gebildet werden kann. Wenn z. B. die Fruchtbarkeit als Produkt der Thätigkeit mit dem Reichthum= 360 ist, so werden daraus 6 Scheffel Roggen erzeugt; wäre aber statt dessen Wei- 1 zen gesäet, so würde nach dem eben angegebenen Verhältniſs nur 4, 615 Scheffel Weizen erfolgen. Dies stimmt nicht mit der Erfahrung, wenig- stens nicht auf manchen Bodenarten, wo man annimmt, daſs Weizen und Roggen gleichen Ertrag an Scheffeln geben. Jedoch kann man die Erfah- rungen in Pausch und Bogen nicht anerkennen; denn wo beidas, Roggen und Weizen, gebauet wird, säet man letztern in der Regel auf kräftigeres Land, giebt ihm auch eine sorgfältigere Vorbereitung und den besten Dün-+ ger. Dann setzt auch v. Walken voraus, daſs jede Frucht nur auf dem 6 ihr angemessenen Boden komme. Und endlich macht es in Ansehung der Haupttendenz dieser Berechnung keinen groſsen Unterschied, weswegen wir die Frage vorerst nur dahin gestellt seyn lassen wollen. — —— 34- Ich wiederhole, daſs die Bestellung und die Behandlung der zweiten ht, der der erstern völlig gleich seyn müsse, und daſs nichts vorgenom- men worden, was eine Abänderung des Reichthums und der Thätigkeit hätte bewirken können. Da dies nun selten in der Praxis, der Fall ist, o giebt uns die Erfahrung wenige Data, nach welchen wir so geradezu auf arithmetischem Wege den Reichthum und die Thätigkeit der Bodenarten bestimmen konnten. Versuche aber würden eine lange Reihe von Jahren — da, wie sich von selbst versteht, einzelne Jahre nichts entscheiden kön-— nen— mit groſsen Aufopferungen fortgesetzt werden müssen, bevor sie ein Resultat gäben. Wir können uns nur durch Induction aus der Masse der Fruc über den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. 13 hierauf Bezug habenden Erfahrungen dem richtigen Verhältnisse jener bei- den Faktoren der Fruchtbarkeit nähern. Weil es indessen Bodenarten giebt, welche nach einer gleichartigen Brachbehandlung nur eine sehr geringe Dif- ferenz der nachfolgenden gegen die vorhergehende Ernte haben würden, etwa nur z, andre aber, wo das Minus der zweiten Ernte ½ der ersten be- ber nennen möchte, die Erschöpbarkeit des Bodens) zu 2 bis 3o angenommen trägt, so kann der deneeeno(oder wie man es im letztern Falle lie- werden; jedoch werden diese Extreme selten vorkommen. Erstere sind ent- weder die thonigt humösen Bodenarten, die bei hohem Ertrage unerschöpf- lich scheinen, und es wirklich auch sind, wenn ihnen die hohe Stoppel des gesichelten Getreides gelassen wird, und bei denen oft der Raum das Pro- dukt ihrer Fruchtbarkeit beschränkt; oder die sogenannten kalten schluffi- gen, gewöhnlich versäuerten Bodenarten, die nur geringen Ertrag geben, an denen man aber bei wiederholter Bearbeitung wenig Abgang bemerkt. Die andern sind solche Bodenarten, die ohne alljährige Düngung ihre Bestel- lungskosten nicht bezahlen, mithin nur da bestellt werden können, wo jene leicht und wohlfeil zu bekommen ist. Letzteres trifft bei den sehr sandigen und kreidigen Boden zu, welche jedoch, um ihre Thätigkeit im Durchschnitt der Jahre äuſsern zu können, eine Feuchtigkeit erhaltende Lage oder Klima haben müssen*). 35- Die gewöhnlichern Ackerbodenarten, auf welche hier nur Rücksicht genommen werden kann, und von welchen sich auch nur solche Data wer- den auffinden lassen, auf die man eine Berechnung gründen mag, werden nach obiger Regel zwischen 5 und 20 Grad Thätigkeit stehen. Wir wer- den annehmen müssen: Für den eigentlichen Thonboden 5. 6. 7. Für den Lehmboden 8. 9. 10. Für mergeligten Lehmboden 10. 11. 12. 13. Für sandigen Lehmboden 11. 12. 13. 14. *) So hat man in dem feuchten Klima der Niederlande Sandboden, der Jahr aus Jahr ein — 12 Scheffel Roggen tragt, aber alljahrig KloakMdünger erhalt. 14 Thaer Für lehmigen Sandboden 14. 15. 16. 17. 18. 1 Für Sandboden. r 1119. 20. 444 a Für Kreideboden.—— 36. . Jede Bearbeitung des Bodens vermehrt ohne Zweifel seine Thätigkeit in dem Verhältniſs, wie sie durchdringender ist.§. 8. 23. Die Wirkung- derjenigen, welche in der Regel zu jeder Saat gegeben wird, nehmen wir als einbegriffen in die natürliche Thätigkeit an. Derjenigen jedoch, welche man besonders der spät gesäeten kleinen Gerste noch in der wärmern Früh- jahrszeit zu geben pflegt, wäre ich geneigt, die Wirkung von 3 Brache bei- zumessen. Der vollständigen einen ganzen Sommer durch fortgesetzten Brach- bearbeitung milst v. Wulfen eine Thätigkeitsvermehrung von i Grad bei, die ränkt ist, wodurch die gröſsere Wir- nindererer natürlicher Thätigkeit und die geringere auf Boden von hoher Thätigkeit hat, sehr gut ausgedrückt wird. Er schreibt ihr auch noch eine, obwohl sehr geringe Vermehrung des Reichthums zu, die bei der vollständigen Brache wohl nur durch die Zerstörung des aufkeimenden Unkrauts bewirkt werden kann. Es scheint mir dies aber zu unbedeutend, um in Anschlag gebracht zu werden. jedoch nur auf die erste saat besch kung, welche sie auf Boden von 1 5 welche man bis nach der Die unvollkommene Hegebrache aber, werden wir die Wirkung ei- Mitte des Sommers zur Viehweide benutzt, eide in Vermehrung des Reichthums zuschreihen kön- Grad in Vermehrung der Thätigheit, wenn nicht die ner halben Dreischw nen; dagegen aber nur einen halben Sie hat wirklich Vorzüge auf dem sehr thätigen Boden, Vertilgung des Unkrauts eine vollständige Brache erheischt. 4 337. 4 A Der Ersatz und die Vermehrung des Reichthums wird durch den ei- Vom Stallmiste haben wir nur ges Fuder pllegt 2000 Pfd. zu gentlichen Dünger hauptsächlich bewirkt. zureichende Erfahrungen. Ein mäſsiges vierspänni 8 iber den Ertrag und die Erschoy ung der Ernten. 15 zu wiegen.(Ich behalte hier das Gewicht bei, was v. Wulfen annimmt, ohn- erachtet ich sonst wohl das Normalfuder etwas st ärker angenommen habe). Wir setzen voraus, daſs er aus demjenigen Verhältnisse von animalischen und vegetabilischen Theilen bestehe, welche der Landwirth zu gutem, kräftigem, oder, wie er zu sagen pflegt, fettem Mist fordert. Ein solches nehmen wir als Normalfuder an. Nach den wahrscheinlichsten Resultaten der Erfah- rung giebt ein solches den Stoff, woraus 2x½ Schelfel Roggen producirt wer- den, vermehrt mithin den Reichthum des Bodens um 2ꝝ Grad. v. Wul. fen nimmt 2, 8 Grad an, dies scheint mir jedoch für das oben angenom- mene Normalfuder zu viel. 38. Den Einfluſs, welchen der Stallmist auf die Thätigkeit des trägeren Bodens nach§. 26. hat, ist jedem Ackerbauer bekannt. Man sagt: er er- wärmt den kalten Boden, was auch wohl physisch nicht unwahr ist, ob- wohl hier mehr als bloſse Erhöhung der Temperatur darunter verstanden wird; den wärmeren Boden aber erhitzt er, um den Ausdruck beizubehal- ten, und wirkt dadurch zuweilen nachtheilig. 7 Ich nehme vorerst an, daſs eine Düngung von 6 Fudern die natürliche Thätigkeit auf Thon- und Lehm- boden, wo sie nicht über 9 Grad beträgt, um àa Grad für die erste und um Grad für die zweite Ernte vermehre; bei gröſserer Thätigkeit aber wenigstens keine wohlthätige Vermehrung hervorbringe. Es würde sonst bei dem trägern Boden die Wirkung der Düngung in den ersten Jahren weit unter dem, was die Erfahrung zeigt, zu stehen kommen. Genauere Verhältnisse werden sich vielleicht angeben lassen, wenn wir die Sätze erst mehr an die Erfahrung gehalten haben: was denn, ich wiederhole es, über- haupt nur der Zweck bei der Darstellung dieses idealischen Maaſsstabes der Fruchtbarkeit seyn kann; ein Zweck aber, der schon durch meine er- sten Ideen hierüber bei manchem denkenden Landbauer mit beträchtlichem Nutzen für die Praxis erreicht worden. 39. Vielleicht wird man sich dann auch bewogen finden, die Wirkung der verschiedenen Gattungen des Stallmistes zu unterscheiden. Der Rind- viehmist wirkt ohne Zweifel mehr auf den Reichthum wie der Pferde- und Physik. Klasse. 1814— 1815. C 16 4 3 1 3. Schaafmist; dieser aber mehr uf die Thätigkeit wie jenéer. Rindvieh- und pferdemist werden mehrentheils gemengt auf den Wirthschaftshöfen, Schaaf- mist bleibt häufſiger allein. Aber jeder Landwirth weils, daſs er diesen auf trägeren, jenen auf thätigeren Boden vortheilhafter verwende. 40. v. Wulfen hat auch die Wirkung des Hürdenschlags mit Schaafen im Verhältniſs zur Stallmistdüngung zu bestimmen gesucht. Seine Wir- kung ist bekanntlich sehr intensiv, aber wenig ausdauernd. Die meisten be- haupten, er äuſsere seine ganze Wirkung im ersten Jahre zu ¾, und es pleibe höchstens x für das zweite zurück. lch wage aber noch keine Mei- nung darüber, wie er sich auf verschiedenen Bodenarten verhalte, weil es mir bisher an eigener Erfahrung fehlt und die meisten Landwirthe eine pParteilichkeit für oder gegen diese Düngungsart zu haben scheinen. Gewils ist es, daſs man, um seine Wirkung erfahrungsmälsig zu berechnen, ihm eine beträchtliche Thätigkeitsvermehrung zuschreiben müsse. 41. Die Begrasung, oder das sogenannte Eindreischen des Ackers mit dem dadurch erzeugten Weidedünger vermehrt. den Reichthum des Bodens(S§. 6.). Bei der Koppelwirthschaft hat man einem Dreisch- oder Weidejahre schon lange die Wirkung eines Fuders Stallmist pro Morgen zugeschirieben, wobei zu bemerken, daſs das Vieh daselbst Tag und Nacht auf der Weide bleibt, mithin keinen Dünger abschleppt. Es hat aber keinen Zweifel, daſs diese Wirkung sich richte nach der stärkern oder schwächern Begrasung und der Nahrung, die das Weidevieh davon hat. Diese aber steht im Verhältnisse mit der Fruchtbarkeit, die der Acker noch hatte, wie er zu Grase nieder- gelegt ward. In einer schonenden Koppelwirthschaft wird der Acker nie- dergelegt, wenn er noch 2 ½ Scheffel Reinertrag geben könnte, also nach un- serer Scala in einer Fruchtbarkeit von 150 Grad. In dem Falle glaube ich, dals man obigen Satz annehmen könne, und dals mithin ein Dreischjahr den Reichthum um 2 Grad vermehre. Wenn er aber bis zu 120 Grad er- schöpft ist, so wird die Wirkung eines Dreischjahres nur= 2 Grad und so zmmer nach Verhältniſs seyn. v. Waulfen nimmt sie im Verhältnisse viel geringer an, nämlich bei 100 Grad Fruchtbarkeit zu o, 6 3 Wo ich sie, den uüber den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. 7 meisten Erfahrungen zufolge, noch zu 1, 666(1 ½) annehme; jedoch nur drei Jahre hindurch, weil bei längerm Liegen der Graswuchs nachlälst. 42. Um ein Beispiel dieser Berechnungsart zu geben, nehmen wir einen 4 8 8 sandigen Lehm-, sogenannten Gerstboden an, der, nachdem er der ersten 8 Ernte= 6 Scheffel Roggen gegeben hatte, in der zweiten bei gleicher Be- 4 handlung drat der ersten Ernte= 36 mit dem Minus der zweiten Ernte dividirt, = 4, 8, mithin 1, 2 Scheffel weniger geben würde. In das Qua- giebt den Grad des Reichthums= 30 an, und da die Fruchtbarkeit= 360 seyn muſs(§. 30.), so ergiebt sich der Thätigkeitsgrad= 12. Da wir aber bei beiden Ernten eine gleiche Behandlung, mithin eine Brache annehmen müssen, welche die Thätigkeit= 1 Grad vermehrte, so ist die natürliche Thatigkeit— 11. ⸗ Er sei erschöpftibis dahin, daſs er noch= 2*½ Scheffel Roggen nach einer Brache geben könne, also bis 150 Grad Fruchtbarkeit und 12,5 Grad Reichthum. Wir nennen Thätigkeit T. Reichthum R. 3 Fruchtbarkeit F. Ertrag E. Ausgezogener Nahrungstoff N. Rotation der reinen Dreifelder-Wirthschaft. — 1) Brache T+ 1= 12 R 12, 5 6 Fuder Dünger. .+ 15 2) Roggen T 12. 27/„,5 F==· ö330 E 5,5 Scheffel N 5, 5 — 35 3) Gerste T 11. R 22 F= 242 E 5,76 N 4, 03 . 4) Brache T+ 1= 12— 4, 03 5) Roggen T. 12 R 17,97 F= 215,64 E 3,59 N 3,59. 3—— 3,59 1 6) Hafer T 11. 14,58 F 158,18 E 5, 27 N 2, 64 1 —-— 2, 64 3 bleiben R 11,74 Der Acker hatte also verloren bei dieser Rotation 0, 76 Grad Reichthum. 18 Thaer über den Ertrag und die Erschöpfung der Ernten. Rotation einer gewöhnlichen siebenschlägigen Koppel- Wirthschaft. 4) c) 3) Weide T 11. R 12, 5 F= 150 + 7,5 4) Brache T+† 1= 12 20+(6 Fuder Dünger) 15 F= 420 5) Roggen T= 12 R 35= F 420 E 7 Scheffel N 7 — 7 6) Gerste T 11„R 28= F 308 E 7, 33 N 4,97 — 97 7) Hafer T 11 R 23, 03= F 253,33 E 8,44 N 4,22 — A, 22 bleiben R 18, 81 Der Acker hatte also gewonnen 6, 31 R. .————. mches)le lle l 1 2 8 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Centimetres Blue Cyan Green Vellow HRed Magenta White 3/Color Black