Die äuſſern Zeichen der Milchergiebigkeit den Kühen, nach welchen ſich nicht nur der Ertrag an Milch nach Menge und Güte, ſondern auch die Dauer des Milchertrags während der neuen Traͤchtigkeit beurtheilen läßt, von François Guénonl ——— Aus dem Franzöſiſchen überſetzt von F. S. Kurtz. — De⸗ Mit 72 Abbildungen auf 9 lithographirten Tafeln. 1 —— ee—— Reutlingen, Druck und Verlag von Joh. Conr. Mächen jun. 1843. Es wenn ich e chens ſagen Bemerkung bemühte d zu bleiben namentlich zum Theil die von G weniger a Kühen der Vorwort. —— E⸗ hieße nur dem Urtheil der Leſer vorgreifen wollen, wenn ich etwas über den Werth des vorliegenden Schrift⸗ chens ſagen wuͤrde; ich beſchränke mich deßhalb auf einige Bemerkungen hinſichtlich der Ueberſetzung. So ſehr ich mich bemühte den bezeichnenden Ausdrücken des Originals getreu zu bleiben, ſo war es mir doch nicht immer möglich; namentlich glaubte ich bei der Claſſifikation der Kühe mich zum Theil abweichender Ausdrücke bedienen zu müſſen, da die von Guénon gebrauchten oft ganz willkührlich und nichts weniger als bezeichnend ſind. Guénon gibt nemlich den Kühen der acht Claſſen folgende Namen: . Vaches flandrines. Vaches àâ lisière. Vaches courbe-ligne. Vaches bicornes. Vaches poitevines. Vaches équerrines. Vaches limousines. Vaches carrésines. Den Namen Flandrines der erſten Claſſe gebraucht Guénon, weil er unter den Kühen aus Flandern die meiſten von dieſer Claſſe fand. Noch zufälliger iſt die Bezeichnung 8 SAN 80 N — B— der 7ten Claſſe, welche er nur wählte, weil die erſte Kuh dieſer Claſſe, die er unter die Augen bekam, aus Limousin war. Ich glaube mich deßhalb keinem Tadel auszuſetzen, wenn ich ſtatt dieſer zufälligen Benennungen ſolche waͤhlte, welche ſich auf die Form der Kennzeichen gründen.— Ich behielt in der Ueberſetzung das franzöſiſche Dezi⸗ malmaß bei, da ich in der That nicht wußte, welches deutſche Maß ich hätte wählen ſollen. Zur Erleichterung des Leſers will ich aber hier das Verhalten des franzöſiſchen Maßes zum würtembergiſchen und preußiſchen angeben. 1 franzöſiſcher Meter hat 10 Dezimeter und 100 Centimeter. 1 Meter iſt gleich 3,490 würtembergiſche Fuß. 1 3,186 preußiſche oder rheinlän⸗ diſche Fuß. 1 Liter iſt gleich 0,544 würtembergiſche Maß. 1„„„ 0,873 preußiſche Quart. 7 124 1 Der Ueberſetzer. Geſch Wen i will, ſo muß ie übrigens ſo kur langer Dauer beinahe aller über das zerbre Aufklärung gibt. Schwierigkeiten Ich din de Gewerhe meine Zuſammenſtellun Folgerungen zu Seit langer Ze daß ich dazu be wichtige Entdec hochmüthigen G ſchlug tiefe W firen Ider. U ich die Verke lernie Geometr nühig ſchien. reiches zu verf lernen, an wel zum Voraus il Guénon, Mi eil die erſte bekam, aus keinem Tadel Benennungen Kennzeichen zöſiſche Dezi⸗ ißte, welches Erleichterung ftanzöſiſchen angeben. er und 100 ſche Fuß. der rheinlaͤn⸗ ß. ſche Maß. Matt. erſetzer. Geſchichte meiner Entdeckung. Wenn ich eine Geſchichte von meiner Entdeckung geben will, ſo muß ich nothwendig von mir ſelbſt reden; ich will mich übrigens ſo kurz als möglich faſſen, obgleich meine Arbeiten von langer Dauer waren. Es iſt einmal die unabweisliche Bedingung beinahe aller Entdeckungen, daß man ſich lange Zeit den Kopf über das zerbrechen muß, worüber am Ende ein einziger Augenblick Aufklärung gibt. Man wird finden, daß ich noch mit beſonderen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Ich bin der Sohn eines Gärtners, und übte lange Zeit das Gewerbe meiner Väter aus. Ich war zum Forſchen geboren; Zuſammenſtellungen, Vergleichungen zu machen, und aus dieſen Folgerungen zu ziehen, das waren meine Lieblingsbeſchäftigungen. Seit langer Zeit aber beſchäftigte mich eine Idee, nemlich die, daß ich dazu berufen ſey, in dem Gewerbszweige, dem ich oblag, wichtige Entdeckungen zu machen. Ob dieſe Idee mir für einen hochmüthigen Gedanken ausgelegt werde, laſſe ich dahingeſtellt; ſie ſchlug tiefe Wurzeln in meinem Geiſte, ſie wurde in mir zur firen Idee. Um zu der erſehnten Entdeckung zu gelangen, ſtudirte ich die Werke der gelehrteſten Botaniker und Agronomen; ich lernte Geometrie, und ſo viel von der Zeichenkunſt, als mir nöthig ſchien. Ich befließ mich, alle Verzweigungen des Pflanzen⸗ reiches zu verfolgen, und die äußeren Zeichen genau kennen zu lernen, an welchen man die Arten der Pflanzen unterſcheiden, und zum Voraus ihre Eigenſchaften und ihre Früchte erkennen konnte. Guénon, Milchergiebigkeit. 1 — 2— Dieß war in der That viel; allein dieſe Idee, welche mich überall verfolgte, und mich, ich weiß nicht wohin, trieb, ließ mir nirgends Ruhe. Ich kam mir vor wie Ahasverus unter der Hand des Engels, eine innere Stimme rief mir ohne Aufhören zu: Vorwärts, und zwang mich zum Weitergehen; aber das Ziel, nach dem ich ſtrebte, war mir ſelbſt noch unklar. Einem Zufalle verdankt man die Entdeckung des berühmten Purpurs von Tyrus, der Zufall führte auch mir eine Beobachtung vor die Augen, die nun die ganze Grundlage meiner Methode bildet. Ich war 14 Jahre alt und führte nach ländlicher Sitte die einzige Kuh, welche wir auf dem Stalle hatten, auf die Weide. Ich liebte ſie, und kannte ſie ganz genau. Eines Tags, als mich die lange Weile plagte, vergnügte ich mich damit, die ähren⸗ förmigen Haarwirbel auf dem Hintern meiner armen Geſellſchafterin zu kratzen, und nahm dabei wahr, daß ſich dort eine Art Kleie in ziemlicher Menge ablöste. Dieſer Umſtand feſſelte meine Auf⸗ merkſamkeit, ich erinnerte mich, von einem meiner Verwandten gehört zu haben, daß die Kühe äußerliche Zeichen haben müſſen, an denen man ihre guten Eigenſchaften und ihre Fehler eben ſo erkennen könne, wie man aus den Linien auf der Oberhaut der Pflanzen und aus ihrer Belaubung ihre Eigenſchaften und ihre Lebensdauer zu erkennen im Stande iſt. Dieſe Bemerkung paßte ganz zu der meinigen. Ich zog mir daraus den Schluß, daß wenn es in dem Pflanzenreich Merkmale gebe, welche zuverläſſig die guten oder ſchlechten Eigenſchaften der Pflanzen anzeigen, auch im Thierreich analoge Kennzeichen exiſtiren müſſen, an denen ſich äußerlich die guten Eigenſchaften und die Fehler eines jeden Thieres erkennen laſſen. Eines dieſer Zeichen glaubte ich nun entdeckt zu haben. Allein alle Folgerungen, welche ſich aus dieſem erſten Ergeb⸗ niſſe meiner Forſchungen ziehen ließen, waren noch nicht mehr als eine glänzende Theorie, welche die Erfahrung Lügen ſtrafen konnte; ich mußte alſo von da an die Natur ſelbſt appelliren. Die Kuh, welche ich hütete, war gut; ich kannte ſie, wie ſchon geſagt, ge⸗ nau. Ich unterſuchte nun auch die mir bekannten Kühe in meiner Nachbarſchaft, ob ich wohl die nemlichen Zeichen, wie an der meinigen finden würde. Ich ließ auch an ihnen die Kleie ab⸗ ſchaben, indem ich auf die größere oder geringere Menge derſelben genau Acht gab, und verfehlte dabei nicht, jede neue Kuh mit der meinigen zu vergleichen, und entſchied nachher, nach dem Grade der Gleichheit und Ungleichheit, in dem ſie zu einander ſtanden. Von da an war mir nichts zu theuer, meine Beobachtungen fortzuſetzen. Ich ſcheute keine Anſtrengung und gieng oft mehrere — geilen weit, u venn nach gefäl auf die Fragen, lrtheil beſtätigt Dir, welches eriwunt über e andem mitzuthe Indem ich hatt ich Gelege von welchen jen ahſonderte, nach waren. Dieß Erdlich in I langt, daß me guten Eigenſch war ſomit ger bringen, und Andern meine meinen Muth Es gen von charakter nun auch ve eine ganz z ſchlechten oder 8 nöthig ei ſch und bezie nach ihrer Gr war noch n Man kann ſe ſche, mir, von einer ſo ſollte. Dieſ ſichtete auf durchlief ich die erfahren ärzte— ic vor mir ger keichen. 7 die Andern di Farde! Amaymen mich in der welche mich , ließ mir uner der ie Aufhören er das Ziel, berühmten Beobachtung r Methode licher Sitte die Weide. Tags, als die ähren⸗ fellſchafterin Art Kleie neine Auf⸗ berwandten en müſſen, er eben ſo rhaut der und ihre ung paßte luß, daß uverläſſig gen, auch denen ſich n Thieres zu haben. ten Ergeb⸗ mehr als en konnte; Die Kuh, eſagt, ge⸗ in meiner e an der Kleie ab⸗ derſelben h mit der em Grade tanden. aachtungen t mehrere ⸗ 0 8— Meilen weit, um eine Kuh zu unterſuchen. Wie ſtolz war ich, wenn nach gefälltem Urtheil über ein Individuum, die Antworten auf die Fragen, mit welchen ich die Eigenthümer beläſtigte, dieſes Urtheil beſtätigten! Wie oft glaubte man nicht, ich hätte das Thier, welches ich ſchätzte, zuvor ſchon gekannt! Man war ganz erſtaunt über ein Geheimniß, das ich mich wohlweislich hütete, andern mitzutheilen. Indem ich auf dieſe Weiſe die Kühe mit einander verglich, hatte ich Gelegenheit zu bemerken, daß die ährenförmigen Haarwirbel, von welchen jene Kleie, die mir zuerſt einzig zur Richtſchnur diente, ſich abſonderte, nach ihrer Form, ſo wie nach dem Individuum verſchieden waren. Dieß gab Stoff zu neuen Betrachtungen, zu neuen Schlüßen. Endlich im Jahre 1814 war ich zu der feſten Ueberzeugung ge⸗ langt, daß man aus dieſen verſchiedenen Zeichen die ſchlechten und guten Eigenſchaften jedes Thieres erkennen könne. Meine Entdeckung war ſomit gemacht, nun galt es aber, dieſelbe in ein Syſtem zu bringen, und noch mehr, ſie auf Beweiſe zu ſtützen, um auch Andern meine Ueberzeugung beizubringen. Hiezu hatte ich allen meinen Muth, alle meine Ausdauer nöthig. Es genügte nun in der That nicht mehr, die Entdeckung von charakteriſtiſchen Kennzeichen gemacht zu haben, ich mußte mich nun auch verſichern, daß die nemlichen Zeichen immer und auf eine ganz zuverläßige Weiſe den Beweis von den nenmlichen ſchlechten oder guten Eigenſchaften liefern. Zu dieſem Zwecke war es nöthig, eine Menge einzelner Individuen zu ſtudiren, ſie unter ſich und beziehungsweiſe nach der Gegend, aus der ſie abſtammten, nach ihrer Größe und ihrer Milchergiebigkeit zu vergleichen. Dieß war noch nicht Alles; ich mußte ſie auch in Claſſen eintheilen. Man kann ſich denken, welche Mühe mir dieſes Studium verur⸗ ſachte, mir, dem einfachen Kinde der Natur, das noch keine Idee von einer ſolchen Claſſifikation hatte, und nun ſelbſt eine bilden ſollte. Dieſe Unterſuchung hätte mich ſollen aufreiben— ich ver⸗ zichtete auf meine gewohnte Beſchäftigung— mit großen Koſten durchlief ich Märkte, Meſſen und große Kühereien— ich befragte die erfahrenſten Leute des Landes, Landwirthe, Viehhändler, Thier⸗ ärzte— ich überzeugte mich, daß noch Niemand dieſe Entdeckung vor mir gemacht hatte. Jeder einzelne hatte ſeine eigene Kenn⸗ zeichen. Die Einen gaben als ſolche die Form der Hörner an, die Andern die Geſtalt des Euters, wieder Andere den Bau oder die Farbe des Haares, immer aber waren ihre Gründe für dieſe Annahmen äußerſt ſchwankend und unſicher. Alles war geeignet mich in dem Glauben, die wichtige Entdeckung von untrüglichen 1* — 4— Kennzeichen gemacht zu haben, zu beſtärken; und um mich immer mehr und mehr von der Richtigkeit der Grundſätze, auf welche ich meine Methode ſtützen wollte, zu überzeugen, trug ich Sorge, dieſelben Orte zu verſchiedenen Zeitpunkten und Jahrszeiten wieder zu beſuchen, um die Veränderung, welchen die Natur der Kühe unterliegen würde, zu verfolgen und kennen zu lernen. Ich zeich⸗ nete meine Beobachtungen ſorgfältig auf, und ich darf mir ſchmei⸗ cheln, eine Menge von Erfahrungen gemacht zu haben, die mir erlaubten, meinen Schlüßen einen ſichern Grund, meinem Syſteme Feſtigkeit zu geben, und die endlich das zur Gewißheit machten, was zuvor nur eine wahrſcheinliche Vermuthung war. Im Jahr 1822 fieng ich an auf eigene Rechnung einen Handel mit Kühen zu treiben. Dieſer brachte mir Kühe aus allen Gegenden vor die Augen, Kühe aus der Schweiz, aus Holland, aus der Bretagne, aus Poitou u. ſ. w. und ich konnte nun weit freier die Zeichen dieſer verſchiedenen Raſſen unterſuchen. Ich erweiterte den Schatz meiner Erfahrungen, und gewann von Neuem die Ueberzeugung, daß alle Individuen, welche dieſelben Zeichen an ſich trugen, auch einer und derſelben Familie angehören, ohne Rückſicht auf den Boden, auf dem ſie geboren waren; daß dieſe Zeichen ganz zuverläßig denſelben Grad von Güte, ſey es ein höherer oder ein niederer, anzeigen, mit einem Wort, daß die Natur immer ſich gleich bleibe, immer und überall auf die gleiche Weiſe wirke und immer an dieſelben Geſetze ſich halte. Seit 7 oder 8 Jahren hatte ich mich unaufhörlich damit beſchäftigt, meine Beobachtungen zu ordnen und mein Werk in ein Ganzes zu bringen. Ich theilte die Thiere nach der Form der Zeichen in Claſſen oder Familien, dann bildete ich in jeder Claſſe eine zweite Abtheilung nach der Größe der Thiere, und endlich brachte ich jeden Schlag in Ordnungen, nach den Abweichungen in der Größe und Form der charakteriſtiſchen Kennzeichen. Die mit dieſer Arbeit verknüpften großen Schwierigkeiten hätten vielleicht jeden Andern abgeſchreckt, mich brachten ſie nicht außer Faſſung. Im Jahre 1828 reichte ich bei der Akademie in Bordeaur das Geſuch ein, mein Syſtem zu prüfen. Ich ſchwebte damals noch hie und da in Zweifel, ob ich mein Geheimniß ganz enthüllen, oder nur die Reſultate und die Wirklichkeit meiner Entdeckung mit Beweiſen belegen ſolle. Die Akademie that, ohne die aus meinen Beobachtungen gezogenen Schlüße geradezu als probhaltig anzuneh⸗ men, in der Sitzung von 5. Juni deſſelben Jahrs, meiner auf ſehr ehrenvolle Weiſe Erwähnung, indem ſie ſich folgendermaßen ausſprach: „hert Fra na glaubt, in hie Güt det „geben kann, 1 nuh witean jſuühen zu laſſ rbeutheilen, wzuf der ande näͤuhern Jeicen giichet, welch uihtigen Bez indeſſen glaut gernennen zu Die V ſichtsmaßrege „ſtindniſſen d zuſammen 30 „gewann die „Scharfſinn i „Methode ei wahren We belohnt we „In T „daß Herr on ihm ve peröffentlich „hat die Ala „übernommer „jimmer bere „unterſtützen Hiebei nicht dazu weihen, abe um meine Im in Vordean ſeh. Das die Verſuch miſſioon ger harkeit mei Hier ausdrückte: nich inmer auf welche ich Sorge, iten wieder rder Kühe Ich zeich⸗ mir ſchmei⸗ 1, die mir im Syſteme it machten, nung einen e aus allen ¹s Holland, e nun weit hen. Ic von Neuem den Zeichen ören, ohne daß dieſe ſey es ein t, daß die die gleiche rlich damit erk in ein Form der jeder Claſſe und endlich weichungen en. vierigkeiten ſie nicht Bordeaux bte damals enthüllen, eckung mit us meinen anzuneh⸗ er auf ſehr ausſprach: — 5— „Herr François Guénon aus Libourne, Beſitzer einer, wie „er glaubt, unfehlbaren Methode, um auf einen einzigen Blick „die Güte der Milchkühe und die Menge der Milch, welche jede „geben kann, zu ſchätzen, hat an die Akademie die Bitte gerichtet, „durch wiederholte Verſuche die Richtigkeit ſeiner Methode unter⸗ „ſuchen zu laſſen. Es handelte ſich darum, ein Verfahren zu „beurtheilen, deſſen Geheimhaltung ſich der Beſitzer vorbehielt. „Auf der andern Seite ſchien es ſchwierig, zuzugeben, daß die „äußern Zeichen, nach denen ſich Herr Guénon bei ſeiner Schätzung „richtet, welcher Art dieſelben auch ſeyn mögen, immer in einer „richtigen Beziehung zu der Menge der gelieferten Milch ſtehen; „indeſſen glaubte die Akademie doch, eine Unterſuchungskommiſſion „ernennen zu müſſen. „Die Verſuche wurden mit Sorgfalt und den nöthigen Vor⸗ „ſichtsmaßregeln angeſtellt, um allen etwaigen geheimen Einver⸗ „ſtändniſſen vorzubeugen; ſie wurden an 3 Abtheilungen, welche „zuſammen 30 Köpfe zählten, vorgenommen, und die Commiſſion „gewann die Ueberzeugung, daß Herr Guénon allerdings großen „Scharfſinn in dieſer Sache beſitze. So lange übrigens ſeine „Methode ein Geheimniß ſeyn wird, kann ſie weder nach ihrem „wahren Werthe geſchätzt, noch Herr Guénon dafür von der Akademie „belohnt werden.— „In Betracht deſſen, und unter der vorläufigen Annahme, „daß Herr Guénon geneigt ſeyn werde, allen Proben, die wir „von ihm verlangen, ſich zu unterziehen, und ſein Geheimniß zu „veröffentlichen, wenn ihm eine billige Entſchädigung geboten werde, „hat die Akademie denſelben an den Präfekten verwieſen, und es „übernommen, ihn dem Wohlwollen des Magiſtrats zu empfehlen, „immer bereit, ihn in der Vervollkommnung ſeiner Methode zu „unterſtützen.“ Hiebei hatte die Sache ihr Bewenden; ich konnte mich noch nicht dazu entſchließen, das Publikum in mein Geheimniß einzu⸗ weihen, aber ich fuhr in meinen Forſchungen und Verſuchen fort, um meine Entdeckung zu vervollkommnen. Im Jahr 1837 wollte ſich der landwirthſchaftliche Verein in Bordeaux ſelbſt davon überzeugen, was Wahres an der Sache ſey. Das Reſultat übertraf die Erwartung der Verſammlung, und die Verſuche, welche vor der zu dieſem Zweck niedergeſetzten Com⸗ miſſion gemacht wurden, ließen keinen Zweifel über die Unfehl⸗ barkeit meiner Methode übrig. Hier die Weiſe, wie ſich dieſe Comiſſion in ihrem Berichte ausdrückte: — 86— Bericht an den landwirthſchaftlichen Verein in Bordeaux über die von Guénon gemachte Entdeckung. Geehrte Herrn! „Die Commiſſion, welche Sie zur Unterſuchung der durch Herrn „François Guénon aus Libourne gemachten Entdeckungen ernannt „haben, hat die Ehre, das Reſultat ihrer Beobachtungen hier vor⸗ „zulegen. „Herr François Guénon hat eine natürliche Methode aufge⸗ „ſtellt, nach welcher man leicht die verſchiedenen Arten von Milch⸗ „fkühen erkennen und claſſificiren kann: „1.) nach der Menge der Milch, welche ſie täglich geben „können, „2.) nach der längeren oder kürzeren Zeit, während wel⸗ „cher ſie Milch geben und „3.) nach der Güte ihrer Milch. „Bis heute hatten die Schriftſteller und Profeſſoren, welche „insbeſondere der Rindviehraſſe ihre Aufmerkſamkeit ſchenkten, nur „ganz ſchwankende Merkmale angegeben, aus denen ſich die jeder „Kuh mehr oder minder eigenthümliche Beſchaffenheit in Bezug „auf Milchabſonderung wahrnehmen läßt. Nach mehr als zwan⸗ „zigjährigen Beobachtungen und Forſchungen iſt es dem Herrn „Guénon endlich gelungen, natürliche und untrügliche Kennzeichen „zu entdecken, welche zur Grundlage ſeiner in Zukunft vor allem „Irrthume ſchützenden Methode dienen. „Wohl einſehend, daß ſich Ihre Commiſſion völlige Ueber⸗ „zeugung verſchaffen müſſe, und daß ſie in jede Schätzung, die er „bei der Prüfung, welche er vor ihr abzulegen ſich vornahm, „nicht auf vollendete Thatſachen ſtützen würde, gerechtes Mistrauen „ſetzen werde, machte Herr Guénon dieſelbe zuerſt ohne allen Rück⸗ „halt mit den beſtimmten Kennzeichen bekannt, worauf er ſeine „Methode gründete; mittelſt dieſer durchaus äußerlichen und in „die Augen fallenden Zeichen, bildete er 8 Claſſen und Familien, „welche die allen Punkten des Königreichs entnommenen Kühe um⸗ „faſſen. Jede dieſer Claſſen oder Familien theilt ſich in 3 Unter⸗ „abtheilungen, welche die Kühe von großem, mittlerem und kleinem „Schlage in ſich begreifen, und von ſelbſt in 8 Ordnungen zer⸗ „fallen. „Nach dieſer eben ſo klaren als einfachen Claſſifikation wird „ſich 1) unter einer Gruppe von Kühen leicht diejenige, welche „im Stande iſt, bis zu 24 Liter Milch des Tags zu geben, er⸗ „kennen, und ſo in einem ganz beſtimmten Verhältniſſe bei jeder „ die Abnahme rprn, bei m 9) vind ſch * imnen laſſen ſigket⸗ Milch „Dieſe 2 „daraus zieber „Ereugung all „den, welche nxerihle ctert „bedentt dai mſondern ſelb „So bietet „Urtheil übel „thl im erreich „und ihrer F nüber gleiche „auf der an „man gleich „kann, wel „werden. „Wie „Tag verge „dieß zu un „ſie mit der gſtreben dal „weſentlichen ſeine ſtreng „Dem entgegenge Naſſeverſc „auf einige neingehen ebeſſer in „ganz zu! beurtheile „rfinder nſelbe um „Kühe, „eine nach nglieder ſ Bordeaur kung. durch Herrn ggen ernannt en hier vor⸗ thode aufge⸗ von Milch⸗ äglich geben ährend wel⸗ ren, welche enkten, nur ch die jeder t in Bezug rals zwan⸗ dem Herrn Kennzeichen t vor allem lige Ueber⸗ ung, die er vornahm, Mistrauen allen Rück⸗ uf er ſeine een und in Familien, Kühe um⸗ n 3 Unter⸗ und kleinem zungen zer⸗ ation wird ige, welche geben, er⸗ e bei jeder — 7— „die Abnahme des Milchertrags verfolgen laſſen, bis zu denen „herab, bei welchen der Ertrag ſich beinahe auf Nichts reduzirt; „2) wird ſich darnach leicht die Qualität der Milch, ob ſie Butter⸗ „reich oder wäßerig iſt, ſchätzen, und 3) ſich die Zeit genau be⸗ „ſtimmen laſſen, wie lange jede Kuh während einer neuen Träch⸗ „tigkeit Milch geben wird. „Dieſe Methode, welche für die Nutzanwendung, die man „daraus ziehen kann, ſo koſtbar iſt, mag man ſich nun auf Milch⸗ „erzeugung allein legen, oder ſie auf Verbeſſerung der Raſſe anwen⸗ „den, welche durch ſchlecht geleitete Paarung ſich mehr und mehr „verſchlechtert, gewinnt ein um ſo höheres Intereſſe, wenn man „bedenkt, daß ſie nicht nur bei ſchon ausgewachſenen Thieren, „ſondern ſelbſt ſchon bei Kälbern von 3 Monaten anwendbar iſt. „So bietet ſie auf der einen Seite das Mittel dar, ein ſicheres „Urtheil über diejenigen Stücke zu fällen, welche ihr volles Wachs⸗ „thum erreicht haben, von denen man ſich vermöge ihrer Abkunft „und ihrer Formen oft zu großen Erwartungen berechtigt glaubt, die „aber gleichwohl nie einen befriedigenden Ertrag gewähren werden; „auf der andern Seite ſichert ſie den Erſatz bei der Zucht, indem „man gleich in den erſten Monaten diejenigen Kälber entfernen „kann, welche die Mühe und Koſten ihrer Aufzucht nie erſetzen „werden. „Wie weit dieſe Reſultate, nach denen man bis auf dieſen „Tag vergebens ſtrebte, durch die Erfahrung beſtätigt würden, „dieß zu unterſuchen, war die Aufgabe Ihrer Commiſſion. Als „ſie mit der Methode des Verfaſſers bekannt war, gieng ihr Be⸗ „ſtreben dahin, ſich Gewißheit zu verſchaffen, in wie weit die „weſentlichen Kennzeichen, auf welche die Methode ſich gründet, „eine ſtrenge Anwendung finden dürften. „Demzufolge begab ſie ſich auf verſchiedene Güter von ganz „entgegengeſetzter örtlicher Beſchaffenheit, um auf den Grund der „Raſſeverſchiedenheit hin Verſuche zu machen. Sie glaubt, hier „auf einige einzelne Umſtände bei dem von ihr befolgten Verfahren „eingehen zu müſſen, in der Ueberzeugung, daß Sie dadurch „beſſer in den Stand geſetzt werden, das Verdienſt dieſer Methode „ganz zu würdigen, und das Intreſſe und den Schutz ſicherer zu „beurtheilen, den Sie einer Entdeckung gewähren ſollen, welche der „Erfinder Ihnen mit um ſo größerer Zuverſicht vorlegt, als die⸗ „ſelbe unmittelbar das Wohl der Landwirthſchaft berührt. Die „Kühe, welche man der Prüfung unterſtellte, wurden abgeſondert „eine nach der andern gemuſtert. Eines der Commiſſions⸗Mit⸗ „glieder ſchrieb die Angaben des Herrn Guénon auf, und unmit⸗ 8— „telbar darauf richtete man an den Eigenthümer der Kuh, den „man bis dahin hatte abtreten laſſen, die Fragen, welche das ab⸗ „gegebene Urtheil beſtätigen oder widerlegen konnten. Auf dieſe „Weiſe unterſuchten wir mit der größten Genauigkeit, indem wir „die Thatſachen und die Beobachtungen aller Anweſenden ſtets „aufzeichneten, mehr als 60 Kühe oder Kalbinnen, und wir müſſen „erklären, daß die über jede derſelben gemachten Anzeigen, ſowohl „was die Menge der Milch, als die Dauer der Milchergiebigkeit „oder die Beſchaffenheit der Milch betrifft, ſich immer als ganz „richtig herausſtellten. Einige unbedeutende Abweichungen bei der „Schätzung der Menge der Milch, hatten, wie wir uns überzeug⸗ „ten, eine mehr oder weniger reichliche Fütterung zum Grunde. „Schon aus den Reſultaten dieſer erſten Probe glaubte Ihre „Commiſſion bündige Schlüſſe ziehen zu dürfen, als ihr bei einer „zweiten Prüfung durch die Anweſenheit eines Bruders von Herrn „Guénon neue Kraft verliehen wurde; dieſen Umſtand benützend, „ließ Ihre Commiſſion dieſelben Kühe, durch die beiden Brüder „unterſuchen, aber abgeſondert, ſo daß, wenn der Eine auf den „Grund ſeines Syſtems ſeine Meinung abgegeben hatte, der „Andere, der bis dahin abgetreten war, nun während der Abwe⸗ „ſenheit ſeines Bruders zur Abgabe ſeines Urtheils über das nem⸗ „liche Thier berufen wurde. Auf dieſe Weiſe hätten ſich noth⸗ „wendig Abweichungen und ſelbſt Widerſprüche in der Schätzung „der der Prüfung unterworfenen Thiere ergeben müſſen, wenn „ihre Methode nicht immer ganz ſicher und zuverläßig wäre. „Dieſe letzten Verſuche, wir müſſen es geſtehen, haben entſchieden; „denn es hat ſich vollkommen erwieſen, daß nicht nur die Angaben „der Gebrüder Guénon ganz gleichlautend waren, ſondern auch daß „ſie mit den Erklärungen der Eigenthümer in Bezug auf alle „Vorzüge und Fehler der verſchiedenen zur Unterſuchung gekom⸗ „menen Thiere vollkommen übereinſtimmten. „Dieſe Prüfungen erregten um ſo mehr das Erſtaunen der „Eigenthümer und aller Anweſenden, da ſie kurz und die Ergeb⸗ „niſſe zuverläßig waren. Man konnte indeß leicht wahrnehmen, daß „dieſe wenig Vertrauen in die neue Entdeckung ſetzten, daß ſie ſich „keinen Begriff davon machen konnten, und daß ſie einfach die „Geſchicklichkeit des Herrn Guénon einem durch lange Uebung ge⸗ „wonnenen Scharfblick zuſchrieben. Wir, für welche, wie ſchon „geſagt, die angewendete Methode kein Geheimniß mehr war, „folgten mit ſtets wachſendem Intereſſe und Staunen den oft „wiederholten und immer genau angeſtellten Prüfungen. Vornehm⸗ „lich zwei Mitglieder Ihrer Commiſſion, bei denen ihre beſonderen ₰ 4 Stdien und igſ nderes In wau ang die „von deſſen gi nwelche ſie ein naufgedrüct ſtheilung bii u dieſſem B ruuh en, welch hie das beſt run zugleich nſel lbe nach— „die Miglied „die Anwendu nih dud d binger „bedauern, d „Theil nehr „geboten. „ſich behalte „Nutzen dar „hald 3000 „zugeben, ir „hellſten Lic jeder Claſſ „und auf li nchen Buch bis zum h nſeyn. Mitt wird man niß von nder Ackerb apflanzung „dann wir „geartete? nden ande „Blute er nſichern K Küh, den che das ah⸗ Auf dieſe indem wir ſenden ſtets wir müſſen gen, ſowohl hergiebigkeit r als ganz gen bei der überzeug⸗ Grunde. laubte Ihre r bei einer von Herrn benützend, en Brüder ne auf den hatte, der der Abwe⸗ edas nem⸗ ſich noth⸗ Schätzung ſen, wenn ßig wäre. ntſchieden; le Angaben mauch daß jauf alle ng gekom⸗ launen der die Ergeb⸗ ehmen, daß aß ſie ſich einfach die tebung ge⸗ wie ſchon nehr war, n den oft Vornehm⸗ beſonderen — 9— „Studien und ihre phyſiologiſchen Kenntniſſe von den Hausthieren „beſonderes Intereſſe für die Sache erregten, erfaßten gleich von „Anfang die ganze Wirkung und volle Wahrheit des Syſtems, „von deſſen glücklicher Anwendung die Beweiſe unter unſern Augen „ſich mehrten. Dieſes Syſtem, meine Herrn, wir ſcheuen uns „nicht es zu ſagen, iſt untrüglich. Die Kennzeichen, welche es „bilden, ſind immer beſtändig, ſie wechſeln nicht in der Stelle, „welche ſie einnehmen, ſie ſind von der Natur dem Thiere ſtark „aufgedrückt. Hat man ſie einmal unterſucht, ſo wird ihre Beur⸗ „theilung leicht, indem es ſich dann nur davon handelt, auf einer „zu dieſem Behufe gezeichneten Tafel, die gleichen Zeichen aufzu⸗ „ſuchen, welchen dann eine kurze aber genaue Erklärung entſpricht, „die das beſtimmte Maaß der Tugenden oder Fehler des Thiers „und zugleich die Claſſe und Ordnung angibt, in welche das⸗ „ſelbe nach ſeiner Natur zu ſetzen iſt. Auf dieſe Weiſe konnten „die Mitglieder Ihrer Commiſſion, von dem erſten Verſuche an, „die Anwendung ſelbſt machen, welche, wie die des Herrn Guénon, „ſich durch die Thatſachen beſtätigt fand. „Hingeriſſen von Bewunderung hatten wir nur lebhaft zu „bedauern, daß nicht die ganze Verſammlung an unſern Verſuchen „Theil nehmen konnte; allein es ſind uns erfreuliche Ausſichten „geboten. Herr Guénon, der ſeine glückliche Entdeckung nicht für „ſich behalten will, wird Jeden von Ihnen in den Stand ſetzen, „Nutzen daraus ziehen zu können. Er hat ſich vorgenommen, ſo⸗ „bald 3000 Subſcribenten unterzeichnet haben, ein Werk heraus⸗ „zugeben, in welchem ſein Syſtem vollkommen entwickelt ſich im „hellſten Lichte zeigen wird. Die unterſcheidenden Kennzeichen „jeder Claſſe und jeder Ordnung werden darin genau beſchrieben „und auf lithographiſchen Tafeln mit auf die Erklärung bezügli⸗ „chen Buchſtaben abgebildet werden. Der Ertrag, den jede Art „bis zum höchſten Alter täglich geben kann, wird darin angezeigt „ſeyn. „Mittelſt dieſer getreuen, Jedermann verſtändlichen Schilderung „wird man ſich jeden Irrthums überhoben ſehen, und die Kennt⸗ „niß von der Schätzung des Viehs wird ſich über alle Claſſen „der Ackerbautreibenden verbreiten. Bald wird man ſich zur Fort⸗ „pflanzung nur der Kühe und Farren erſter Ordnung bedienen; „dann wird dieſe durch ſchlechte Auswahl bei der Paarung aus⸗ „geartete Viehraſſe ſich wieder veredeln, und man wird, wie bei „den andern Arten von Hausthieren wieder Thiere von reinem „Blute erhalten können. Dann wird man, geleitet durch die „ſichern Kennzeichen des verſchiedenen Ertrags, den man einmal — 10— „erhalten wird, nicht mehr junge Thiere mit großen Koſten 3—4 „Jahre lang behalten, deren Milchabſonderung nur gering und arm „ſeyn wird; dann endlich wird man nur Kälber oder Kalbinnen von „einer geringeren Ordnung der Schlachtbank überliefern. „Nach allem dieſem werden Sie, geehrte Herrn, keinen Anſtand „nehmen, den Herrn Guénon zu der Veröffentlichung und Verbreitung „ſeines Syſtems, das der Landwirthſchaft neue Quellen des Reich⸗ „thums verſpricht, zu ermuntern. Genügen nicht einige wenige „Kühe zum Unterhalt einer großen Zahl armer Familien, die in „der Nähe großer Städte wohnen, wo der tägliche Milchverbrauch „bedeutend iſt? Gibt nicht die Bereitung von Butter und Käſe „Gelegenheit zu einem ausgedehnten Handel in einer großen Anzahl „von Provinzen? Verdanken nicht Holland und die Schweiz, in „denen die ſchönen und reichen Waiden zu Hauſe ſind, dieſem „Zweige des landwirthſchaftlichen Betriebs einen Wohlſtand, der „ſich immer gleich bleibt, ohne je zu ſinken, einen Wohlſtand, der „zwar vielleicht keine ſo raſchen und glänzenden Fortſchritte macht, „wie die weit ausgehenden und gewagten Unternehmungen des „Handels, der aber zum wenigſten viel beſtändiger iſt, der nie „fehl ſchlägt, und den Menſchen mehr als jeder andere an das „Vaterland feſſelt, ihm reine Sitten bewahrt, und eine Schutz⸗ „wehr gegen politiſche Stürme zu ſeyn ſcheint, durch welche ſo „viele in ihren glänzenden Glücksumſtänden erſchüttert werden. „Unterzeichnet: Guichenet, Departements⸗Thierarzt; Leconte; F. Peliſſier.“ Nach Anhörung dieſes Commiſſionsberichtes hat die Ver⸗ ſammlung 1.) dem Fr. Guénon eine goldene Medallle ertheilt, 2.) auf 500 Exemplare ſeines Werkes über die Milchkühe unterzeichnet, 3.) denſelben zu ihrem Mitgliede ernannt und 4.) beſchloſſen, daß der Commiſſionsbericht in 1000 Exem⸗ plaren gedruckt und an die verſchiedenen Vereine in Frankreich vertheilt werden ſolle. Beſchloſſen in der Generalverſammlung, im Präfekturgebäude, den 4. Juli 1837. Für die Aechtheit der Abſchrift: Der Generalſekretär der Verſammlung Richier. —jjf— 4 Landw In der G Perein in eine vende, Rechen Werlangen vor Bericht G „Ein L nhat eine, w welcher man „von Milchk „der Milch, wie lange d „Bereit „Vordeaut „Landwirthe „partements „die Wirkſa nſehr beach Vereinen „obachtungen „dieſe Entde „die ihre H „mit dem C „zumm Behu amen, mit „Geſt WRgad ſc dem Gute merkſamkei 7aus 100 Er began welche ab Mausgewaͤh „geſondert welche ſi während „geſtehen, Koſten 3—4 ing und arm albinnen von rn. einen Anſtand Verbreitung n des Reich⸗ inige wenige lien, die in eichverbrauch er und Käſe roßen Anzahl Schweiz, in ſind, dieſem hlſtand, der Plſtand, der gritte macht, nungen des ſt, der nie ere an das ine Schutz⸗ welche ſo werden. Thierarzt; er.4 heilt, Milchkühe 000 Exem⸗ Vereine in turgebäude, ammlung Landwirthſchaftlicher Verein für Aurillac. In der Generalverſammlung vom 26. Mai 1838 legte der Verein in einem Bericht, von dem ich hier einen Auszug geben werde, Rechenſchaft ab über die Verſuche, welche ich auf beſonderes Verlangen vor demſelben angeſtellt hatte: Bericht des landwirthſchaftlichen Centralvereins für Cantal. Geehrte Herrn! „Ein Landwirth aus Libourne, Namens François Guénon, „hat eine, wie er behauptet, untrügliche Methode erfunden, mittelſt „welcher man aus der einfachen Anſchauung die verſchiedenen Arten „von Milchkühen ſchätzen und claſſiſiziren, die Menge und Güte „der Milch, welche ſie Tag für Tag geben können, und die Zeit „wie lange der Milchertrag andauern wird, erkennen kann. „Bereits hat eine durch den landwirthſchaftlichen Verein in „Bordeaux berufene Commiſſion, die aus mehreren unterrichteten „Landwirthen und einem ſehr ausgezeichneten Thierarzte des De⸗ „partements der Gironde beſtand, nach zahlreich angeſtellten Proben „die Wirkſamkeit des Guénon'ſchen Syſtems anerkannt und in einem „ſehr beachtenswerthen Rapport, den ſie allen landwirthaftlichen „Vereinen in Frankreich zugehen ließ, das Ergebniß ihrer Be⸗ „obachtungen veröffentlicht. Ihr Verein hat ſich, in Betracht, daß „dieſe Entdeckung großen Einfluß auf unſere Gegend haben kann, „die ihre Haupteinkünfte aus den Produckten des Melkviehs zieht, „mit dem Erfinder in Verbindung geſetzt, und hat ſein Anerbieten, „zum Behuf der Anſtellung von Verſuchen nach Auvergne zu kom⸗ „men, mit Bereitwilligkeit angenommen. „Geſtern, den 25. Mai iſt Herr Guénon angekommen, und „begab ſich mit den Mitgliedern Ihrer Commiſſion nach Veyrac, „dem Gute Ihres verehrten Vorſtandes. Mit der größten Auf⸗ „merkſamkeit unterſuchte er daſelbſt die ſchöne Schweizerei, welche „aus 100 Milchkühen von den beſten Arten unſers Landes beſteht. „Er begann mit Verſuchen an mehreren ihm vorgeführten Kühen, „welche abſichtlich unter den beten, mittleren und den ſchlechteſten „ausgewählt waren. Herr Guénon machte bei jeder derſelben ab⸗ „geſondert genaue Angaben, ſowohl über die Menge der Milch, „welche ſie täglich geben, als auch über die Zeit, wie lange „während der Trächtigkeit der Ertrag dauern werde. Wir müſſen „geſtehen, daß dieſe Angaben faſt immer mit denen der Melker — 12— „übereinſtimmten, einige unbedeutende Differenzen in der Schätzung „der Menge der Milch abgerechnet. Wir müſſen aber hiebei be⸗ „merken, daß die Kühe auf dieſem Gute immer mit Klee oder an⸗ „deren künſtlich angepflanzten Futterkräutern, welche den Milchertrag „beträchtlich vermehren, reichlich ernährt werden, was bei Herrn „Guénon den Irrthum verurſachen konnte, daß er den Ertrag an „Milch etwas geringer ſchätzte, als er in der That war, indem er „mit der in der Gegend üblichen Fütterung gar nicht bekannt war. „Um Ihre Commiſſion vollkommen von der Wahrheit ſeiner „Entdeckung zu überzeugen, machte uns Herr Guénon mit den „verſchiedenen Zeichen, auf welche er ſeine Methode gründet, be⸗ „kannt; mittelſt dieſer Zeichen, welche äußerlich uns in die Augen „fallend, und den Thieren von Natur aufgeprägt ſind, bildete er „8 Claſſen oder Familien, welche mit einander alle Kühe aus den „verſchiedenen Provinzen Frankreichs begreifen. Jede Claſſe theilt „ſich in 8 Ordnungen, von denen jede wieder in 3 Unterabthei⸗ „gen nach der Größe der Kühe zerfallen. „Nach den zahlreichen Beobachtungen des Erfinders gehören „alle Kühe irgend einer dieſer Claſſen oder Familien an, und „laſſen ſich unter eine der bezeichneten Ordnungen bringen. Jede „Claſſe hat ihre nach Form und Größe abweichende Zeichen, welche „auf den erſten Blick ſehr leicht zu unterſcheiden ſind. Demzu⸗ „folge ſind die Kühe der erſten Ordnungen jeder Claſſe die beſten, „und ihr Milchertrag ſteht immer im Verhältniß mit ihrer Ord⸗ „nung, ſo daß die zwei erſten die ergiebigſten, die 3te und 4te „weniger gut, die übrigen verhältnißmäßig die ſchlechteſten ſind. „Herr Guénon machte in unſerer Gegenwart die Anwendung „ſeines Syſtems auf mehrere Kühe, welche ihm aufs Neue vor⸗ „geführt wurden, und an welchen er uns ihre Kennzeichen be⸗ „merklich machte, die mehr oder weniger groß und verſchieden waren, „je nachdem die Kühe gute oder ſchlechte Milchkühe waren. Er „ſagte uns, daß ſich ſein Syſtem eben ſo gut auf die jungen Thiere „anwenden laſſe, und daß man mit Sicherheit ihre Tauglichkeit „in Beziehung auf Milcherzeugung zum Voraus beurtheilen könne. „In der That machte er uns auch dieſelben Zeichen an den für „den Ritt beſtimmten Stieren und an 3—4 Monat alten Kalbin⸗ „nen bemerklich. Die Küher erklärten, daß die jungen Kalbinnen, „welche in die erſte Ordnung geſetzt worden waren, von Müttern „herrühren, welche eine große Menge Milch geben. Ueber zwei „prächtige Stiere, von der ſchönen Raſſe von Salers, beide gleich „im Alter, im Haare und in der Größe, fällte Herr Guénon ein „ſehr verſchiedenes Urtheil; während er den einen als gut in die „thümer der „nge m nfäglich gat „tigkeit die Erklärung „Guenon v mit denen „Mitgliede „welche all „daß Herr mauf ſicher „Ein theil. E rgeſchätt u die letzte früher al „Die ienſt ein und eine „Probe u der Erfut ſehrte He „Syſtems ſegensre „Zweige ſtheile u von Vie rbilden, rSchätzung hiebei be⸗ e oder an⸗ Micchertrag bei Herrn Ertrag an indem er kannt war. rheit ſeiner n mit den kündet, be⸗ die Augen bildete er he aus den Caaſſe theilt Interabthei⸗ es gehören man, und gen. Idde hen, welche d. Denzu⸗ die beſten, ihrer Ord⸗ te und 4te ten ſind. Anwendung Neue vor⸗ zeichen be⸗ den waren, daren. Er gen Thiere Tauglichkeit ilen könne. an den für ten Kalbin⸗ Kalbinnen, i Müttern Ueber zwei beide gleich Guénon ein gut in die „erſte Ordnung der erſten Klaſſe ſetzte, ſetzte er den andern als „ſchlecht in die 5te Ordnung der letzten Claſſe, und gründete ſein „Urtheil auf ſehr richtige Vergleichungen; auch zeigte er uns die „Verſchiedenheit in den Zeichen der beiden Theere deutlich. „Heute, den 26. Mai ſtellte Herr Guénon auf den der „Stadt Aurillac zum Marktplatz dienenden Feldern in Gegenwart „mehrerer Mitglieder des landwirthſchaftlichen Centralvereins, und „einer großen Anzahl Eigenthümer und Landwirthe von Cantal „und den benachbarten Dempartementen neue Verſuche an. Ihre „Commiſſion gieng dabei auf folgende Weiſe zu Werke. Jede „Kuh wurde von Herrn Guénon abgeſondert unterſucht, hierauf „ſeine Angaben auf ein Blatt Papier geſchrieben, dieſes verſiegelt „und einem von uns übergeben. Unmittelbar nach dieſer Unter⸗ „ſuchung richtete ein anderes Commiſſionsmitglied an den Eigen⸗ „thümer der Kuh, oder an den, der ſie führte, Fragen über die „Menge und Güte der Milch, welche das Thier gegenwärtig „täglich gab, und über die Zeit, wie lange während der Träch⸗ „tigkeit die Milchergiebigkeit andaure; dann ſchrieb man auch dieſe „Erklärung nieder, und las ſofort die geſchriebene Angabe von „Guénon vor. Im Allgemeinen ergab ſich, daß ſeine Erklärungen „mit denen der Eigenthümer übereinſtimmten, und ſie lieferten den „Mitgliedern Ihrer Commiſſion, ſo wie allen übrigen Anweſenden, „welche allen dieſen Verſuchen mit Intereſſe folgten, den Beweis, „daß Herr Guénon ein ſehr großer Viehkenner ſey und ſein Syſtem „auf ſicherer Grundlage beruhe. „Ein beſonderer Umſtand beſtärkte uns noch in unſerm Ur⸗ „theil. Ein boshafter Pächter führte eine Kuh, welche bereits „geſchätzt und claſſificirt war, von Neuem zur Prüfung vor; allein „die letzte Erklärung des Herrn Guénon ſtimmte mit der ſchon „früher abgegebenen in allen Theilen überein. „Die Methode des Herrn Guénon hat nicht blos den Ver⸗ „dienſt einer glänzenden Theorie; ſie iſt vielmehr auf Thatſachen „und eine lange Erfahrung gegründet. Nur nach oft wiederholter „Probe und nach 25jährigen mühſeligen Unterſuchungen gelangte „der Erfinder dahin, ſie aufzuſtellen. Wir glauben, daß Sie ge⸗ „ehrte Herren, den Herrn Guénon zu der Veröffentlichung ſeines „Syſtems ermuthigen ſollten, das uns dazu beſtimmt ſcheint, einen „ſegensreichen Einfluß auf die Verbeſſerung eines der wichtigſten „Zweige der Landwirthſchaft auszuüben. Welche ungeheure Vor⸗ „theile wird man nicht, beſonders für Auvergne, wo die Aufzucht „von Vieh und die Bereitung von Käſe einen Haupterwerbszweig „bilden, aus einer Methode ziehen, die uns in den Stand ſetzt, — 414— „auf ſichere Weiſe die guten oder ſchlechten Kühe zu unterſcheiden; „durch die Anwendung dieſes Syſtems auf die jungen Kalbinnen „oder Stiere würden wir bald unſere Raſſe veredeln und uns in „unſeren Bergen nur ausgezeichnete Milchkühe erhalten. „Nach allen dieſen Betrachtungen hat Ihre Commiſſion vorzu⸗ „ſchlagen die Ehre. „1.) Herrn Guénon zur Aufmunterung eine goldene Denk⸗ „münze mit dem Bildniß Oliviers de Serres zu über⸗ „reichen. „2.) Denſelben zum correſpondirenden Mitgliede der Ge⸗ „ſellſchaft zu ernennen. „3.) Auf 25 Exemplare ſeines Werkes zu unterzeichnen, „die an alle landwirthſchaftlichen Vereine des Depar⸗ „tements ausgetheilt werden ſollen. „4.) Gegenwärtigen Bericht in den landwirthſchaftlichen „Verkündiger einrücken zu laſſen, und an alle Prä⸗ „fekten und an die verſchiedenen landwirthſchaftlichen „Geſellſchaften in Frankreich ein Exemplar davon zu „überſchicken. „Unterzeichnet: Graf de Saignes. „G. de Lalaubie. General, Baron „Higonet. V. de Pruines, Be⸗ „richterſtatter.“ Anmerk. In der nemlichen Sitzung hat der landwirthſchaftliche Centralverein für Cantal die Anträge ſeiner Commiſſion zum Beſchluſſe erhoben. Nach dieſen für mich ſo ehrenden Zeugniſſen nehme ich keinen Anſtand, die mühſelige Arbeit ſtillen Nachdenkens vertrauensvoll zu veröffentlichen. Jedermann wird mit Hülfe der dem Werke beigegebenen Lithographien die unterſcheidende Kennzeichen eines jeden Thieres ohne Schwierigkeit zu erkennen im Stande ſeyn. Dieſe Zeichen ſind bei jeder Kuh auf dem Hintertheil zwiſchen dem Euter und den Schamtheilen ſichtbar. Sie beſtehen in einer Art von Schilden oder Spiegeln von verſchiedener Form und Größe, und ſind gebildet durch die Linien des bald ſenkrechten bald quer⸗ gehenden Widerſtrichs des Haares, deſſen Verſchiedenheit die Claſſe und Ordnung bezeichnet, welcher jedes Individuum angehört. Ein Jeder wird nach dieſen Zeichen ſein Urtheil über ein Thier beſtimmt fällen können, wenn er die Anzeigen beachtet, welche ich geben werde, wenn ich auf jede Claſſe der Kühe im Einzelnen zu ſprechen komme. Aller Welt wird dieſe Sache, auf welche bis jetzt noch Niemand gekommen iſt, klar werden. 7 ſiichts kon di wergeblich a ühle Nachrede Gleicgültigen, neiner Ueberzeu Pderwärtigkeit ſeuem Muthe nuthlos zu ma derſcheiden; Kalbinnen und uns in ſſion vorzu⸗ dene Denk⸗ ss zu über⸗ de der Ge⸗ teerzeichnen, des Depar⸗ hſchaftlichen alle Prä⸗ ſſchaftlichen davon zu aignes. , Baron ees, Be⸗ Centralverein ich keinen trauensvoll dem Werke chen eines ande ſeyn. l zwiſchen n in einer ind Größe, hald quer⸗ die Claſſe ehört. über ein tet, welche Einzzelnen auf welhe — 15— Nichts konnte mich von meinen Forſchungen abhalten, weder die vergeblich aufgewendeten für mich enormen Koſten, noch die üble Nachrede von Mißgünſtigen, noch die kalte Aufnahme der Gleichgültigen, noch das Lächeln der Unglaubigen. Die Macht meiner Ueberzeugung allein war es, welche mich unter zahlloſen Widerwärtigkeiten aufrecht erhielt, und welche mir immer von Neuem Muth einflößte, wenn Alles auf mich einſtürmte um mich muthlos zu machen. Von den Kühen im Allgemeinen. Die Rindviehraſſe ſtand hauptſächlich unter der Hand des Bauers; auch mehrere Agronomen und gelehrte Naturforſcher haben uns intereſſante Schriften über dieſe wichtige Thierart im Allge⸗ meinen und über die Milchkühe insbeſondere überliefert. Alle ihre Beobachtungen drehten ſich indeſſen nur um die verſchieden⸗ artigen Beſchreibungen dieſer Thiere, um die Abarten der Raſſe ſo wie um einige theoretiſche Lehren und einige neue Wahrheiten, womit ſie die Wiſſenſchaft bereichert haben. Was die Milchkühe betrifft, ſo konnte ich in keiner dieſer Schriften etwas Beſtimmtes über den Ertrag und die Beſchaffenheit der Milch finden. Alles, was ſich hierauf bezieht, beſchränkt ſich auf einige wenige oft ganz irrige Folgerungen; jeder Schriftſteller hat ſeine eigene Theorie, und urtheilt auf ſeine Weiſe. Ich überzeugte mich, wie „geſagt, daß es in dieſer Hinſicht noch keine beſtimmten Anhalts⸗ punkte gebe, und daß meine Methode ſowohl ihrem Weſen, als ihrer Form nach neu ſey. Ehe ich aber auf eine ins Einzelne gehende Beſchreibung derſelben eingehe, halte ich es nicht für überflüſſig, einen Blick auf die Rindviehraſſe im Allgemeinen zu werfen, und einige allgemeine Beobachtungen über die Milchkühe beizufügen. Was zuerſt den Einfluß betrifft, welche die guten oder ſchlechten Eigenſchaften des Vaters oder der Mutter auf das Junge in Hinſicht des künftigen Ertrags ausüben, ſo wird dieſer ſo weſentliche Punkt auf dem Lande nur zu ſehr vernachläßigt, — rewung iſt ein daſſ filt. M gfilt daß ein dah von l kleinen pugen witd, 1 walche von einer gbirn witd, d als die Mutter von welchet( Junges erzeug keict ein, daß in jeder Claſſe man dagegen nit einander, hervorgehen, angehören, ſo welche ſich n ſcheiden laſſe werden müſſen Inidividuen, vollkommen gl ſind. Dieſe) ih werde zeig Es iſ zuten Eigenſc deſe erkennen hei den Kühe ſuchung nur wohl von ſel von großem dutter nicht nal des Tag Nichertrag; ſt es bekannt Ernährung um eine Raf mehten. Au Guönon, inen. e Hand des orſcher haben ot im Allge⸗ liefert. Ale everſchieden⸗ n der Naſſe Wahrheiten⸗ e Milchkühe Beſtimmtes lilch finden. nige wenige ſeine eigene te mich, wie ten Anhalts⸗ Weſen, als ins Einzelne s nicht für gemeinen zu ie Milchkühe guten oder er auf das wird dieſer vernachläßigt, — 17— obgleich alle Naturforſcher und Agronomen denſelben einſtimmig anerkennen. Man iſt weit entfernt, die Raſſen rein zu erhalten, oder gar dieſelben zu verbeſſern; man paart auf gut Glück hin einen Stier von der einen Claſſe mit einer Kuh von einer andern, wenn gleich von derſelben Raſſe und das Ergebniß einer ſolchen Kreuzung iſt ein Junges, das in eine neue abermals verſchiedene Claſſe fällt. Meine Verſuche haben indeſſen die Thatſache feſt⸗ geſtellt, daß ein Stier von großem Schlag, gepaart mit einer Kuh von kleinem Schlag Nachkommen von ſtärkerem Schlag er⸗ zeugen wird, als die Mutter war; daß dagegen eine gute Kuh, welche von einem ſchlechten Stiere beſprungen wurde, ein Junges gebären wird, das in Hinſicht auf den Ertrag immer geringer iſt, als die Mutter. Ein Stier von der erſten Ordnung, gleichviel von welcher Claſſe, mit einer ſchlechten Kuh gepaart, wird ein Junges erzeugen, das beſſer iſt, als die Mutter. Man ſieht leicht ein, daß die Nachkommen immer viel beſſer ausfallen, wenn in jeder Claſſe Thiere der erſten Ordnung gepaart werden. Paart man dagegen Thiere von verſchiedenen Claſſen und Ordnungen mit einander, ſo werden die Nachkommen, welche aus dieſer Paarung hervorgehen, oft weder der Claſſe des Vaters, noch der der Mutter angehören, ſondern in eine ganz andere Claſſe und Ordnung fallen, welche ſich nur aus den charakteriſtiſchen Kennzeichen werden unter⸗ ſcheiden laſſen, welche auf die unten angegebene Weiſe beſtimmt werden müſſen. Jede Claſſe hat endlich ihre Baſtarde, d. h. ſolche Inidividuen, welche, ob ſie gleich den Muſterthieren der Claſſe vollkommen gleichen, doch hinſichtlich des Ertrags oft verſchieden ſind. Dieſe Aehnlichkeit iſt die Quelle beſtändiger Irrthümer, und ich werde zeigen, woran man dieſe Baſtarde erkennen kann. Es iſt alſo ſehr weſentlich, die Kühe nur von Stieren von guten Eigenſchaften beſpringen zu laſſen; woran ſoll man aber dieſe erkennen? Die Kennzeichen ſind bei ihnen dieſelben, wie bei den Kühen, nur ſind ſie ſchmäler; man muß bei der Unter⸗ ſuchung nur die nöthige Sorgfalt anwenden. Es verſteht ſich wohl von ſelbſt, daß unter allen Claſſen und Ordnungen Thiere von großem Schlag immer den Vorzug verdienen; daß man am Futter nicht ſparen darf und Sorge tragen muß, die Kühe zwei⸗ mal des Tags zu beſtimmten Stunden zu melken, um den vollen Milchertrag zu erhalten, je nach der Claſſe und Ordnung; ebenſo iſt es bekannt und durch die Erfahrung beſtätigt, daß eine reichliche Ernährung und ſorgfältige Behandlung nicht immer hinreichen, um eine Raſſe zu verbeſſern oder ihren Ertrag bedeutend zu ver⸗ mehren. Auf der andern Seite ſchlagen auch die Kühe von großem Guénon, Nilchergiebigkeit. 2 18 Schlag nicht überall ein, weil man ihnen nicht in allen Lokalitäten den ihrer Körpergröße angemeſſenen Futterbedarf reichen kann. Oft findet man unter den Kühen von geringerer Größe Thiere, welche ebenfalls einen ſehr guten und reichlichen Ertrag gewähren. Meine Bemerkungen ſtützen ſich auf äußerliche Kennzeichen, welche an jedem Thiere und immer in jeder Claſſe und Ordnung erſcheinen; ſie ſind ganz unabhängig von der Farbe des Haares, das bei meinen verſchiedenen Claſſifikationen gar nicht in Betracht kommt; viel eher könnte das Haar die Gegend bezeichnen, woher ein Thier ſtammt, weil man weiß, daß es ganze Provinzen gibt, in welchen man z. B. nur rothe, ſchwarze u. ſ. w. Kühe antrifft. Unter die Urſachen, welche zu der Verſchlechterung der Raſſen beitragen, kann man auch den Einfluß des Klimas rechnen; denn obgleich im Allgemeinen die ſchlechten Raſſen weiter verbreitet ſind, als die guten, ſo gibt es nichts deſtoweniger Länder, wo die Zahl der Letztern vorherrſcht; es gibt Gegenden, die für die Fort⸗ pflanzung weit günſtiger ſind, als andere. So ſind kältere Ge⸗ genden allen Arten von Kühen viel zuträglicher; in Flandern, Holland, England geben die Kühe nach Menge und Güte einen weit beſſern Ertrag als in Spanien und(dem ſüdlichen) Frankreich; aber immer und überall gewähren die zwei erſten Ordnungen jeder Claſſe den größten Nutzen, und es iſt deßhalb immer vorzuziehen, dieſe zuſammen zu paaren um einen reichlicheren Ertrag zu er⸗ halten. Auch muß man wohl beachten, daß ſich ſelbſt in den am meiſten begünſtigten Gegenden immer wieder Thiere von geringerer Art finden. Es liegt weder in der Macht des gebildeten, noch in der des gewöhnlichen Landwirths, an der natürlichen Beſchaffenheit des Klimas etwas zu ändern; aber der Eine wie der Andere werden eine Kreuzung unterlaſſen, welche die Raſſe verſchlechtert, und ihnen nichts als Schaden bringen wird. Wie viele Viehbe⸗ ſitzer waren nicht genöthigt, ihre Kalbinnen, von denen ſie einen Ertrag erwarteten, der ſie für alle Mühe urd Koſten entſchädigen ſollte, mehrere Jahre beizubehalten, die ſich nach langem Warten in ihren Hoffnungen getäuſcht ſahen. Wie viel Andere überlieferten eine junge Kalbin, die ihnen Mühe und Sorgfalt reichlich erſetzt hätte, zur Schlachtbank, um eine andere beizubehalten, welche in der Wirklichkeit nur wenig mehr als gar keinen Ertrag verſprach. Wurde eine Kuh von der letzteren Beſchaffenheit mit einem ebenſo geringen Stiere gepaart, was hatte dann der Eigenthümer davon? Abnahme des Ertrags und folglich des Einkommens, große Aus⸗ gaben und reinen Schaden, ja manchmal gänzlichen Ruin. Pelche Aus f beſchänkten f ds ünftige Jun ſ tz des Stier gber, wie geſeg Wie viel, wenn ti viel ſehen u heit, deren Aus in Shinheit den nicht von t ſnd? Wie v. ſheinn werde de Sache ge oder Mutter, decken. Ebenſ fher, da W laſen, denen Methode, wel Jugend eines ahne auf Gri beurtheilen ke täglih Milch Metpode der Olgleich Zeieepung zu weniger erkam gungen am be in Verhältni gerade Beine hals, einen hörner haben ſolen, um gu ihereinſtimme einen kurzen! lunges, und mäͤlgemen de beſten; in Rnen 4 glei Nüch geben tübe bemerkt nd einen k allen Lokalütäten reichen kann. Große Thiere, rtrag gewähren. chhe Kennzeichen, e und Ordnung be des Haares, icht in Betracht zeichnen, woher Provinzen gibt, Kühe antrifft. hlechterung der klimas rechnen; weiter verbreitet Länder, wo die e für die Fort⸗ nd kältere Ge⸗ in Flandern, und Güte einen den) Frankreich; Adnungen jeder ner vorzuziehen, Ertrag zu er⸗ löſt in den am von geringerer noch in der Beſchaffenheit e der Andere verſchlechtert, viele Viehbe⸗ enen ſie einen — entſchädigen ngem Warten eüberlieferten reichlich erſetz en, welche in rag verſprach. einem ebenſo hümer davon? große Aus⸗ Ruin. — 19— Welche Auswahl trafen die Landwirthe bei der Paarung? ſie beſchränkten ſich auf den äußern Anſchein, und urtheilten auf das künftige Junge nach der Geſtalt, Farbe und der Abſtammung, ſey es des Stiers oder der Kuh, welche ſie miteinander paarten. Aber, wie geſagt, in den meiſten Fällen täuſchen dieſe Zeichen. Wie viel, wenn es erlaubt iſt, Menſchen und Vieh zu vergleichen, wie viel ſehen wir Männer und Frauen von der größten Schön⸗ heit, deren Ausſehen täuſcht, indem ihnen die Natur die Kraft, ihre Schönheit zu vererben, verſagt hat. Wie viele Kinder wer⸗ den nicht von kräftigen Eltern gezeugt, die elend, und ohne Kraft ſind? Wie viele, deren Eltern dieſen Fehler nicht zu haben ſcheinen, werden als Dummköpfe geboren? Indeſſen, wenn man die Sache genauer unterſucht, wird man immer an Vater oder Mutter, oder oft an beiden zumal etwas Mangelhaftes ent⸗ decken. Ebenſo gibt es Kühe, die in Beziehung auf das Aus⸗ ſehen, den Wuchs, Größe und Farbe nichts zu wünſchen übrig laſſen, denen nur die Milch fehlt. Wenn man alſo, nach der Methode, welche ich hier veröffentliche, ſchon in der früheſten Jugend eines Thieres ſeine Tugenden und Fehler erkennen, und ohne auf Größe, Wuchs, Haar oder Alter Bedacht zu nehmen, beurtheilen kann, wie viel eine Kuh, wo ſie auch herſtamme, täglich Milch geben werde, wird dann nicht die Kenntniß dieſer Methode der ganzen Welt Nutzen bringen? Obgleich ich geſagt habe, daß die äußere Geſtalt in keiner Beziehung zu meiner Schätzung ſteht, ſo habe ich nichts deſto⸗ weniger erkannt, daß die Stiere, welche die gewünſchten Bedin⸗ gungen am beſten erfüllen ſollen, einen mit ihrem Körperumfang im Verhältniß ſtehenden Wuchs, breite Lenden, geraden Rückrath, gerade Beine, runde Schenkel, gewölbte Rippen, einen dicken Hals, einen kurzen viereckigen Kopf, große Augen und mittlere Hörner haben müſſen. Die Kühe meiner verſchiedenen Claſſen ſollen, um gut gebaut zu ſeyn, ebenfalls einen mit ihrem Umfange übereinſtimmenden Wuchs, kurzes Haar, ein gut geformtes Kreuz, einen kurzen viereckigen Kopf, große Augen, ein mehr rundes als langes, und mit kurzem flaumartigen Haare bedecktes Euter haben. Im Allgemeinen ſind diejenigen, welche 4 gleichlange Striche haben, die beſten; indeſſen gewähren auch die Kühe mit 6 Strichen, von denen 4 gleichlang und zwei kürzer ſind und in der Regel keine Milch geben, noch einen ſehr guten und reichen Ertrag. Ich habe bemerkt, daß die Kühe der untern Ordnungen, oft 4 Striche und einen kleinen Strich haben, daß dieſe Striche faſt immer 2 20— ungleich ſind, und daß das Euter oft mit ſtarken dünnbeſäten Haaren bedeckt iſt. Die Kühe jeder Claſſe haben ihre eigene Art von Zeichnung oder Spiegel, welcher durch ein von dem übrigen verſchiedenes Haar gebildet iſt, wovon eine Parthie mitten von den vier Strichen aus⸗ geht, und unten am Bauche gegen den Nabel hin ſich ausdehnt, die andere Parthie ein wenig über den Knien ſich erhebt, über die Schenkel ſich ausbreitet, dann an dem Hintertheil aufſteigt, und ſich bei gewiſſen Claſſen bis an die Scham verlängert. Die durch den Widerſtrich der Haare gebildeten ährenförmigen Wirbel auf der rechten und linken Seite der Scham haben wieder ihr Eigen⸗ thümliches; ſie entſprechen dem Sack oder Milchbehälter im Innern des Thiers, der immer in wunderbarer Verbindung mit dieſen Haarwirbeln ſteht, ſo daß man, ohne Gefahr zu irren, immer behaupten kann, daß, wenn die Zeichnung oder der Spiegel groß iſt, auch der Milchbehälter groß und folglich die Milch reichlich vorhanden iſt, daß aber im Gegentheil, wenn die Zeichnung klein iſt, auch der Behälter klein und der Ertrag an Milch gering iſt. Je nachdem dieſe, übrigens ungleichen Haarwirbel lang und breit ſind, iſt es ein Zeichen, daß die Kühe in jeder Claſſe und Ordnung vollkommen oder Baſtarde ſind. Sind ſie zu breit, ſo verliert ſich die Milch, wenn das Thier von Neuem trächtig iſt, mehr oder weniger ſchnell, je nach Verhältniß ihrer Breite. Die längſten Wirbel ſind auch ein Zeichen, daß die Milch am ſchnell⸗ ſten ſich verliert; die feinſten aus kurzem ſeidenartigem Haare ge⸗ bildeten Wirbel ſind die beſten; die Wirbel von grobem borſtigem Haare ſind die ſchlechteſten, und zeigen entweder an, daß ſich die Milch zu ſchnell verliert, oder daß ſie wäßerig iſt. Im Allgemeinen kann man ſagen, daß die Kühe, deren Spiegel aus dem feinſten Haare gebildet iſt, die beſten ſind, beſonders wenn die Haut vom Innern der Schenkel an bis zur Scham eine gelbliche Farbe hat, und der kleienartige Staub, welcher ſich von dieſem Haare abſondert, ebenſo gefärbt iſt. Diejenigen Kühe, bei denen der Spiegel ſich bis an den Haarbüſchel des Schwanzes ausdehnt, und von dem ſich ein gelber Staub ablöst, werden eine ſehr fette und butterreiche Milch geben, gleichviel welche Menge ſie täglich geben können, und zu welcher Claſſe oder Ordnung ſie gehören. Alle Kühe, deren Haut glatt und weiß, deren Euter mit dünnem Haar bedeckt iſt, und bei denen die Wirbel einen länglichen Schild bilden, werden immer eine wäßerige und magere Milch geben. Diejenigen, deren Euter mit kurzem dichtem Haare tdect i, und didet ſind, we dieſe zeit en unterworfen die nit einanden cy es uun, d Bezeehung auf wenden. In fellen: 1.) Wenn ausgey Claſſe dem a durch Kuh, um e ſeyn. 2) Wemn ſo w. ausgh ihre 3.) Ale Sche ihrer ſchon VWide findli⸗ Haar wirbe dem 4.) Dieſ Ver Seit gege Ord Loch lege Cla⸗ von eine beid aus n dünnbeſäten von geichnung hjiedenes Haar Stiichen aus⸗ ausdehnt, die eet, über die aufſteigt, und ct. Die durch n Wirbel auf er ihr Eigen⸗ ter im Innern ing mit dieſen irren, inmer Spiegel groß Milch weihlich die Zeichnung ag an Milch rhel lang und er Claſſe und zu breit, ſo n träͤchtig iſt Breite. Die ham ſchnell⸗ n Haare ge⸗ em borſtigem daß ſich die Kühe, deren nd, beſonders Scam eine cer ſich von en Kühe, bei Schwanzes öst, werden velce Menge Ordnung ſie deren Euter Wirbel einen und magere ichtem Haare — 21— bedeckt iſt, und bei denen die Wirbel aus eben ſolchen Haaren gebildet ſind, werden eine fette und gute Milch geben. Dieſe Zeichen oder Spiegel ſind einigen kleinen Veränderun⸗ gen unterworfen, weil die Natur bei der Kreuzung der Claſſen, die mit einander gepaart werden, immer Spielarten hervorbringt, ſey es nun, daß die aus der Kreuzung hervorgehenden Thiere in Beziehung auf Farbe, Wuchs oder Ertrag beſſer oder ſchlechter werden. ſtellen: 1.) 2.) 3.) 4.) In dieſer Beziehung laſſen ſich folgende Punkte feſt⸗ Wenn die Zeichnung, welche auf jedem Thiere deutlich ausgeprägt iſt, auf die erſte oder zweite Ordnung, welcher Claſſe es auch ſey, paßt, ſich aber nichts deſtoweniger in dem aufwärts ſtehenden Haare ein Mangel zeigt, welcher durch abwärts ſtehendes Haar erſetzt wird, ſo wird die Kuh, je nach der Größe des Mangels in der Zeichnung, um eine oder wohl auch um zwei Ordnungen geringer ſeyn. Wenn die Zeichnung oben breiter ſeyn ſollte, als unten, ſo wird man hienach die Breite der ganzen Zeichnung ausgleichen und die Kuh, je nach der Ordnung, welche ihre Form anzeigt, um eine Ordnung herabſetzen. Alle Mängel in der Zeichnung auf beiden Seiten der Schenkel oder der Scham zeigen immer auch, je nach ihrer Größe einen Mangel an Milch an. Denn, wie ich ſchon geſagt habe, die hier befindlichen ährenförmigen Widerſtriche des Haares, entſprechen dem im Innern be⸗ findlichen Milchbehälter, der Mangel an aufſteigendem Haare, ſo wie die Mißbildungen der ährenförmigen Haar⸗ wirbel bezeichnen alſo auch übereinſtimmende Mängel in dem Innern der Milchgefäße. Dieſe Mängel an aufſteigenden Haaren ſtehen auch in Verbindung mit den Milchadern, welche unten auf jeder Seite des Bauches der Kuh ſich befinden, und ein wenig gegen die Höhe des Nabels anſteigen, je nach der beſondern Ordnung. Dieſe Adern haben an ihrem Ende ein kleines Loch(Milchſchüßelchen), in welches man die Fingerſpitze legen kann. Bei den Kühen der erſten Ordnungen jeder Claſſe ſind dieſe Adern gewunden, und bilden da, wo ſie vom Euter ausgehen, oft eine Gabel; zuweilen iſt die eine Ader weniger dick und lang als die andere, und beide ſtehen da, wo ſie ſich endigen, ungefähr 1 Decimeter auseinander. Das Loch der einen Ader iſt weniger groß — 22— und tief, als das der andern, welche ich die Hauptader nenne. Bei den unteren Ordnungen ſind die Adern gerade und das Loch an ihrem Ende iſt weniger groß und tief als bei den höhern Ordnungen. Im Allgemeinen entſprechen die Mängel in der Zeichnung auf der rechten und linken Seite der Schenkel mangelhaften Ausbildungen dieſer Adern unterhalb des Bauches, wovon man ſich überzeugen kann, wenn man die Adern berührt. Auf derjenigen Seite, auf welcher in der Zeichnung ein Mangel oder Fehler ſich bemerklich macht, wird man auch die Milchader weniger dick, und das Loch am Ende weniger groß und tief finden, als auf der entgegengeſetzten Seite, was immer ein Zeichen von einer nachtheiligen Veränderung in dieſem Gefäße iſt, welche ſich nur aus dem oben angegebenen Mangel in der Zeichnung auf dem hintern Theile des Thieres erkennen läßt. Alle Kühe, auf denen ſich die Zeichnung der erſten Ordnun⸗ gen jeder Claſſe deutlich ausſpricht, werden die unten in der Be⸗ ſchreibung jeder Claſſe angezeigte Größe des Ertrags erreichen. Alle Kühe, die in der Zeichnung eine Abweichung im Widerſtrich der Haare zeigen, wenn z. B. unter den aufwärts ſtehenden Haaren auch abwärts ſtehende ſich finden, zeigen auch eine Abweichung und einen Rückſchlag im Ertrage an, was ich noch näher auseinander ſetzen werde, wenn ich auf jede Claſſe insbeſondere, und auf die jeder Claſſe eigenen Abarten zu ſprechen komme. Wenn die Kühe gegen das Ende der Schwangerſchaft vor⸗ gerückt ſind, alſo einige Tage vor, beſonders aber während des Kalbens ſelbſt, breiten ſich die durch den Widerſtrich der Haare gebildeten ährenförmigen Wirbel nach allen ihren Theilen aus, wie eine Blume, welche ſich entfaltet. Steht alsdann das Thier im Begriff zu kalben, ſo erweitern ſich die Milchgefäße, und be⸗ reiten ſich vor, um in den erſten darauffolgenden Tagen die größte Menge Milch zu geben; wenige Tage nachher ziehen ſie ſich aber wieder in ihre natürliche ſich ſtets gleichbleibende Form zuſammen. Man wird bemerken, daß in der Zeit, wo die Kuh ſich zum Kalben anſchickt, die borſtigen Widerſtriche des Haars, ſowohl die welche auf der rechten und linken Seite der Schenkel ſich ausdehnen, als auch diejenigen, welche auf der rechten und linken Seite der Scham aufwärts ſteigen, eine außerordentliche Breite haben; aber wenige Tage nach dem Kalben ziehen ſie ſich ungefähr wieder um ein Drittel zuſammen. Aufmerkſame Beobachter werden ſich aber nicht auf den Ertrag der erſten Tage ſtützen, um darnach die 5.) ge der N gelſo wenig au man ſich in die de entündliche dih grißer iſ, der ſleichmust dn niederen ſeichigen Kühe iſt nur eine N de Milch, der denſeyn dieſes den Haarwirbe wirbel geigen, Größe, den und Ordnung deutlichenden Ordnung iſt in der Reihen Die cha und fetten Ke als bei mag fallend und ſehen. Man die Lage der bei der Beur Alle Lie ſch mit der haben, eben wenn ſie da denn die Ke men; man O!dnung jer Kenntniß des ſ gut als geſtelt hätte Ich ha ſten Subje vmmen we gehören we ommen we ſiine andere die Hauptader Adern gerade gooß und tief der geichnung mangelhaften uches, wovon dern berührt. eichnung ein d man auch ) am Ende gegengeſetzten nachtheiligen ich nur aus ing auf dem ten Ordnun⸗ in der Be⸗ as erreichen. Wieerſtrich enden Haaren weichung und auseinander und auf die erſchaft vor⸗ vährend des der Haare cheilen aus, n das Thier he, und be⸗ en die größte ſie ſich aber zuſammen. ih ſich zum ſowohl die hausdehnen, n Seite der haben; aber wieder um en ſich aber darnach die — 29— Menge der Milch, welche die Kuh geben wird, zu beurtheilen, ebenſo wenig auf die Breite der Zeichnungen in dieſer Zeit, weil man ſich in dieſem Falle ſehr leicht täuſchen kann, ſey es durch die entzündliche Anſchwellung der Milchgefäße, welche bei der einen Kuh größer iſt, als bei der andern, oder durch das Aufſchwellen der Fleiſchmuskeln, welche das Euter bilden; denn ich habe bei den niederen Ordnungen bemerkt, daß ein großer Theil der fleiſchigen Kühe, ſtatt viel Milch in dem großen Euter zu haben, oft nur eine Maſſe ſchwammigen Fleiſches darinnen haben, welches die Milch, deren Stelle es einnimmt, einſchluckt. Das Vorhan⸗ denſeyn dieſes Fleiſches im Innern kann nur erkannt werden an den Haarwirbeln zur Rechten und Linken der Scham. Dieſe Haar⸗ wirbel zeigen, wie ich ſchon geſagt habe, je nach ihrer Form oder Größe, den Reichthum oder Mangel an Milch in jeder Claſſe und Ordnung an. Ich habe ſie auf den die Claſſifikation ver⸗ deutlichenden Tafeln mit Buchſtaben bezeichnet. Jede Claſſe und Ordnung iſt dort mit ihrer Zeichnung nach der Natur abgebildet, in der Reihenfolge, wie ſie von Stufe zu Stufe geringer werden. Die charakteriſtiſchen Kennzeichen ſind bei den wohlbeleibten und fetten Kühen und Kalbinnen viel deutlicher und mehr entwickelt, als bei magern, aber auch bei dieſen ſind ſie immer ins Auge fallend und leicht zu unterſcheiden, wie mager auch die Thiere ſeyen. Man muß daher immer ihren Zuſtand, die Jahreszeit und die Lage der Weiden(die Fütterung), an die ſie gewöhnt ſind, bei der Beurtheilung mit in Betracht ziehen. Alle Liebhaber oder Beſitzer von Kühen werden, wenn ſie ſich mit der von mir aufgeſtellten Claſſifikation bekannt gemacht haben, eben ſo gut, wie ich, die Abſtufungen verfolgen können, wenn ſie dabei die Größe der Kühe ſorgfältig beachten werden, denn die Kennzeichen ſind immer von der Original⸗Claſſe genom⸗ men; man wird an dieſen Zeichen ſehen, in welche Claſſe und Ordnung jedes Thier gehört, und dann wird man beſtimmt zur Kenntniß des Ertrags gelangen, den eine Kuh geben wird, eben ſo gut, als wenn man ſchon mehrere Proben durch Melken an⸗ geſtellt hätte. Ich habe ſchon oben bemerkt, daß bei einer Kreuzung zwi⸗ ſchen Subjekten verſchiedener Claſſen und Ordnungen die Nach⸗ kommen weder der Claſſe des Vaters noch der der Mutter an⸗ gehören werden; die charakteriſtiſchen Kennzeichen dieſer Nach⸗ kommen werden von denen der Eltern abweichen, und jene in eine andere Claſſe verſetzen. Um aber genau zu wiſſen, in welche Claſſe man ſie zu bringen habe, muß man die Abbildungen zu — 24— Hülfe nehmen und die Zeichnung aufſuchen, welche derjenigen, um deren Beſtimmung es ſich handelt, ſich am meiſten nähert. Findet man darin das Charakteriſche nicht vollkommen ausgeſpro⸗ chen, ſo ſetzt man ſie zwiſchen dieſe und die höhere Ordnung, aber immer in der Claſſe mit der ſie in der nächſten Berührung ſteht. Auf dieſe Weiſe wird man mit einer unbedeutenden Differenz den Ertrag an Milch, welchen eine Kuh jeden Tag gibt oder geben wird, die Zeit, wie lange der höchſte Ertrag anhält, und die allmählige Abnahme während der neuen Trächtigkeit ausmitteln können. Kühe, welche auf einer guten Weide gehen, oder auf dem Stalle ein ausgeſuchtes, reichliches und gutes Futter erhalten, werden im Verhältniß ihrer Claſſe und Ordnung weit mehr Milch geben, als Kühe, welche auf magern und ſumpfigten Weiden gehen oder auf dem Stalle ſchlecht gehalten werden. Kühe, welche in einer ſchönen Jahrszeit, z. B. im Frühjahr kalben, werden mehr Milch geben, als die welche im Winter kalben. Wohlgenährte Kühe werden den ihrer Claſſe beigeſchriebenen Ertrag überſchreiten von der erſten Ordnung an bis zu der letzten. Die Erträge werden durch alle Claſſen in beſtimmtem Verhältniſſe abnehmen. Schlechtgenährte Kühe dagegen werden den Ertrag, welchen ich ihrer Claſſe und Ordnung zutheile, nicht erreichen; aber auch bei ihnen wird er durch alle Claſſen von der erſten bis zur letzten Ordnung in gleichem Verhältniſſe ſich vermindern. Selbſt in den an ſich ſehr undankbaren Gegenden wird immer die eine Jahrszeit den Kühen günſtiger ſeyn als die andere, je nach Maßgabe des grünen Futters, welche die künſtlichen Wieſen liefern. Kühe von guter Art werden immer gute Milch in ziemlich großer Menge geben, wenn man ihnen gutes Heu, Waizenkleie, Gerſte, Möhren und einige Pfund Haber oder andere nahrhafte Subſtanzen unter einander gemengt, Tag für Tag reicht. Man ſollte ſie bei dieſer Fütterung erhalten, ſo lange ſie reichlich Milch geben, aber abbrechen, ſo bald ihre Milchergiebigkeit anfängt nachzulaſſen, und ſie in der Trächtigkeit fortſchreiten. Man muß Sorge tragen, ſie Morgens und Abends zu beſtimmten Stunden zu melken und keine Milch in dem Euter zurücklaſſen. Wenn die Milch eingeſchoſſen iſt, muß man ſie ſorgfältig ausmelken, und wenn die Kuh die Milch nicht gerne hergibt, ſo muß man ihr in dieſem Augenblicke von der für ſie beſtimmten Kleie reichen. Kühe der erſten und zweiten Ordnung jeder Claſſe müſſen in der erſten Zeit nach dem Kalben täglich dreimal gemolken werden. Die Wärter, denen das Füttern der Kühe obliegt, dürfen ihnen nicht i viel Nahrun rrſicen köm Grude geben. alsdann in chgefße he dothereiten. 1 di Vderfrich ern und vergr geipunkt. Man m fſegen und ih ſchs Tage ne rung geben, dam die Mi welche ſie f untern Ordn Milch macht zu Entzündun ihrer Zeichnn der höherd Wie r Quelle des zu pfegen? Stuͤdte der einer ganzen nun thun, un Will m ſiehen, ſo n heſten Mutte nöglich derſe daaren wil!; Ertrag unver vird. Um die nan nicht v ſnd; denn nehmen ſie ünen gute: nch für die che derenigen, meiſten nähert. mien ausgeſpro⸗ herr Ordnung, zerührung ſteht. Diffrenz den öt oder geben hält, und die ſeit ausmiteln oder auf dem utter erhalten, it mehr Milch Veden gehen he, welche i werden mehr eigeſchriebenen zu der letzten. eim Verhältniſſe n den Ertrag, nich erreichen; von der erſten h vermindern. id immer die dere, je nach Lieſen liefern. h in ziemlich „Vazzenkleie, dere nahrhafte reicht. Man reichlich Milch gkeit anfängt Man muß tten Stunden ſſen. Wenn smelken, und man ihr in richen. ſe müſen in lken werden. nihnen nicht — 25— zu viele Nahrung vorſetzen, wegen der Stockung, welche die Milch veruſachen könnte, und woran oft die Kuh und das Kalb zu Grunde gehen. Dieſes rührt von einer entzündlichen Verſtopfung, die alsdann in dem Euter entſteht, und von der Anſtrengung der Milchgefäße her, welche ſich für den Augenblick ihrer Entleerung vorbereiten. Die Milch iſt während dieſer Zeit ſehr butterreich. Die Widerſtriche des Haars, welche die Zeichnung bilden, erwei⸗ tern und vergrößern ſich auch einige Tage vor und nach dieſem Zeitpunkt. Man muß alſo in den erſten Tagen die Kühe ſorgfältig pflegen und ihnen nur eine leichte Nahrung vorlegen. Fünf oder ſechs Tage nachher kann man ihnen wieder die gewöhnliche Nah⸗ rung geben, ohne dieſe Krankheit zu befürchten zu haben, weil als⸗ dann die Milch ſchon ihren beſtimmten Lauf hat, und die Gefäße, welche ſie führen, hinlänglich ausgedehnt ſind. Alle Kühe der untern Ordnungen ſind von derartigen Krankheiten befreit; die Milch macht ihnen keine Beſchwerde, und ſie ſind viel weniger zu Entzündungen geneigt als die andern. Auch die Widerſtriche ihrer Zeichnung ſind klein und ſchmal im Vergleich mit denen der höhern Ordnungen jeder Claſſe. Wie wichtig iſt es alſo, dieſe guten Kühe, welche eine Quelle des Reichthums und des Genuſſes für uns ſind, ſorgfältig zu pflegen? Reicht nicht oft, beſonders in der Nähe großer Städte der Ertrag von zwei oder drei guten Kühen hin, um einer ganzen Familie ihre Bedürfniſſe zu decken? Was ſoll man nun thun, um ſich die Kühe erſter Ordnung zu erhalten? Will man junge Kalbinnen zum Erſatz der alten Kühe auf⸗ ziehen, ſo muß man einen Zuchtſtier wählen, welcher von der beſten Mutter, die man haben kann, abſtammt, und der, wo möglich derſelben Claſſe angehört, wie die Kuh, mit der man ihn paaren will; dann nur wird man reine Thiere erhalten, deren Ertrag unveränderlich mit dem der Aeltern im Verhältniß ſtehen wird. Um die Kühe zu erhalten, iſt es weſentliche Bedingung, daß man nicht verſäumt ſie zum Stiere zu führen, ſo bald ſie rindrig ſind; denn wenn man die Kühe zwei bis dreimal übergehen läßt, nehmen ſie nur ſchwer wieder auf. Man verliert alsdann an ihnen gute Thiere, ihr Ertrag verringert ſich, und ſie ſind nur noch für die Schlachtbank geeignet. Von den Kühen im Beſondern. ——— Vergebens wird man in der von mir aufgeſtellten Eintheilung der Kühe Kunſtausdrücke, oder eine wiſſenſchaftliche Methode ſuchen; ich kenne Beides nicht. Ich hatte keinen Lehrer als mich ſelbſt; mein Lehrbuch war die Natur. Was ich hier veröffentliche, ſoll auch keine Naturbeſchreibung ſeyn, ſondern nur das Ergebniß meiner Erfahrungen. Ich folgte nur meinen eigenen Eingebungen und den Fortſchritten, welche meine Entdeckung machte. Die Ordnung, in welche ich meine Idee und Erfahrungen zu bringen genöthigt war, ſchuf ich mir ſelbſt, ebenſo die neuen Namen, in welche ich meine Gedanken kleiden, mit welchen ich die jeder Claſſe eigenen Bildungen der Spiegel bezeichnen mußte. Sind meine Benennungen auch nicht nach den Regeln der Wortforſchung gebildet, ſo ſind ſie doch nichts deſtoweniger aller Welt verſtänd⸗ lich, und da meine Schrift, ihrer Natur nach hauptſächlich nur für diejenige Claſſe von Menſchen beſtimmt iſt, welcher die ſchönen Wiſſenſchaften fremd ſind, ſo wird ſie in ihren Augen das Ver⸗ dienſt haben, daß die Sache nicht unter den Namen, die ſie be⸗ zeichnen ſoll, wie unter einen Schleier gehüllt iſt. Die Kühe ſind in acht Claſſen oder Familien eingetheilt, von welchen jede wieder acht Ordnungen, und drei, nach der Größe der Thiere beſtimmte Unterabtheilungen hat. Alle Kühe ohne Ausnahme kann man in eine dieſer Claſſen und Ordnungen bringen. Jede Claſſe liefert, je nach der Größe und Ordnung, eine beſtimmte Menge Milch; jede hat ihre eigenthümliche Zeichnung her Spiegel, welche das Donungen wi Bderttiche d und dient zur dennach ergeh te C Ahe C Jie C 4te C bte böte Tte Ste Mi Hi⸗ Tafeln wird! der Kühe erke Milchertrags Ertrag kann Verſuche ma das Klima, weniger gün ſelt, was ül Kühe der erſ und ergiebigſt in dem Verhe ich gut iſt mäßig immer heinahe null „Ehe ic ſtes nöthig bereits geſag doj ſch ſolch ern. Eintheilung hode ſuchen; mich ſelbſt; ntliche, ſoll s Ergebniß Fingebungen chte. Die zu bringen Namen, in h die jeder ßte. Sind oortforſchung elt verſtänd⸗ tſächlich nur die ſchönen n das Ver⸗ die ſie be⸗ eingetheilt, i, nach der Alle Kühe Ordnungen d Ordnung, he Zeichnung — 27— oder Spiegel, welche ſich mit Beſchränkungen, die die Abſtufnng, in welche das Thier gehört, mit ſich bringt, durch alle ihre Ordnungen wieder findet. Dieſer Spiegel wird ſtets durch die Widerſtriche des Haars auf dem Hintertheile der Kuh gebildet, und dient zur Beſtimmung der Eigenſchaften und der Abſtammung. Demnach ergeben ſich folgende acht Claſſen. lte Claſſe: Kühe mit leyerförmigem Spiegel. 2te Claſſe: Kühe mit ſahlbandförmigem Spiegel. 3te Claſſe: Kühe mit verkehrtherzförmigem Spiegel. 4te Claſſe: Kühe mit gabelförmigem Spiegel. 5te Claſſe: Kühe mit kolbenfürmigem Spiegel. 6te Claſſe: Kühe mit winkelmaß färmigem Spiegel. 7te Claſſe: Kühe mit keilförmigem Spiegel. 8te Claſſe: Kühe mit ſchildförmigem Spiegel. Mit Hülfe der dieſem Werkchen angehängten lithographiſchen Tafeln wird man ohne Mühe die Claſſe, Ordnung und Abſtufung der Kühe erkennen, und folglich genau die Größe des täglichen Milchertrags und die Dauer deſſelben beurtheilen können. Dieſer Ertrag kann aber zu Folge meiner zahlreichen oft wiederholten Verſuche manchmal wechſeln, weil, wie wir bereits geſehen haben, das Klima, die Ernährung und die Jahrzeit einen mehr oder weniger günſtigen Einfluß darauf ausüben. Was aber nie wech⸗ ſelt, was überall und zu allen Zeiten feſtſteht, das iſt, daß die Kühe der erſten Ordnungen unſerer acht Claſſen immer die beſten und ergiebigſten ſind und daß die übrigen Ordnungen den erſten in dem Verhältniſſe folgen, daß die zweite und dritte noch ziem⸗ lich gut iſt; bei den folgenden wird der Ertrag ſich verhältniß⸗ mäßig immermehr vermindern, bis er bei der letzten Ordnung beinahe null iſt. Die Baſtardkühe. Ehe ich auf die Beſchreibung jeder einzelnen Claſſe eingehe, iſt es nöthig, daß ich noch einmal darauf zurückkomme, was ich bereits geſagt habe, daß jede Claſſe ihre Baſtarde hat, das heißt, daß ſich ſolche Kühe darunter befinden, welche, obſchon den andern in Wuchs, Körpergröße oder Farbe vollkommen ähnlich, im Ertrag — 28— nichts deſtoweniger abweichen. Dieſe Aehnlichkeit, durch welche das Auge ſelbſt des geübteſten Kenners getäuſcht wird, iſt Ver⸗ anlaſſung zu Irrthümern, die immer Nachtheil bringen. Um die⸗ ſem zu begegnen, will ich die Kennzeichen erklären, durch welche ſich die Baſtarde jeder Claſſe von den ächten Kühen unterſcheiden laſſen. Ich habe mit dem Namen Baſtarde diejenigen Kühe be⸗ zeichnet, welche nur ſo lange Milch geben, als ſie nicht trächtig ſind, die aber, ſobald ſie wieder aufgenommen haben, ihre Milch auf der Stelle, oder doch wenige Tage nachher verlieren. Man findet ſie unter allen Claſſen und Ordnungen. Es gibt welche darunter, die ſehr milchergiebig ſind, die aber keine Milch mehr geben, wenn ſie von Neuem trächtig ſind; andere gibt es, welche ein ſehr ſchönes Ausſehen haben, aber nur einen geringen Ertrag geben. Man ſieht dieß alle Tage. Man weiß oft nicht, welchem Umſtande man das plötzliche Verſiegen dieſer Kühe zuſchreiben ſoll; man erſchöpft ſich in allen möglichen Vermuthungen über die Urſache, ohne die wahre heraus⸗ zubringen. Dieſes Verſiegen iſt keineswegs abhängig von dem freien Willen des Thiers, ſondern es liegt in der angebornen Eigenſchaft deſſelben. Es gibt wirklich charakteriſtiſche Merkmale, an denen ſich die Baſtarde in jeder Claſſe und in jeder Ordnung erkennen laſſen. Sie ſind kenntlich an den Linien, welche das aufwärts und ab⸗ wärts ſteigende Haar in ihrem Spiegel bildet. Dieſe Spiegel ſind auf der neunten Tafel, ebenſo wie die der acht Claſſen nach der Natur abgezeichnet. Im Allgemeinen kann man die Bemerkung machen, daß die Baſtardkühe gerne gleich zum Erſtenmale aufnehmen, wenn ſie zu dem Zuchtſtiere geführt werden. Allein ſie halten nicht an in der Milchergiebigkeit, und wollte man ſie auch ihr Kalb ſelbſt ernähren laſſen, ſo könnten ſie ihm nicht hinlänglich Nahrung geben; man müßte dasſelbe ſogleich abſetzen, und es würde in einen Zuſtand von Magerkeit verfallen, daß es ſelbſt für den Schlächter unbrauch⸗ bar wäre. Von den Baſtardkühen geben die Einen eine fette und butter⸗ reiche, die Andern nur eine wäßerige Milch, dagegen iſt der Ertrag bei dieſen reichlich, bei jenen nur gering. Auch ſie ſind hinſichtlich des Ertrags den nemlichen Abſtufungen nach Form und Größe unterworfen, wie die Originalelaſſen. Auch die Farbe des in dem Spiegel ſich erzeugenden Staubs iſt dieſelbe wie bei den Originalclaſſen. Merken w geien in den terr wißerig digen vermind tamal ihren r der Michergieh ſadz von da ungen wieder nach der Claſſ de deutlicher durch welche ird, iſ Ver⸗ en. Um die⸗ durch welche unterſcheiden en Kühe be⸗ nicht trächtig ihre Milch eren. Man gibt welche Milch mehr tes, welche ingen Ertrag as plötzliche ſch in allen ihre heraus⸗ g von dem angebornen enen ſich die nnen laſſen. rts und ab⸗ jeſe Spiegel acht Glaſſen en, daß die wenn ſie zu ͤt an in der èlbſt ernähren geben; man inen Zuſtand er unbrauch⸗ e und butter⸗ egen iſt der Auch ſie ſind nach Form ih die Farbe ſelhe wie bei — 29— Merken wir uns noch, daß der Ertrag an Milch im Allge⸗ meinen in den erſten acht Tagen am größten, die Milch ſelbſt aber wäßerig und von ſchlechter Beſchaffenheit iſt. Nach acht Tagen vermindert ſich der Ertrag ein wenig, hat aber die Milch einmal ihren regelmäßigen Lauf gefunden, ſo halten die Kühe in der Milchergiebigkeit in gleichem Maße an, bis ſie wieder trächtig ſind; von da an nimmt der Ertrag bei allen Claſſen und Ord⸗ nungen wieder ein wenig ab, und zwar mehr oder weniger, je nach der Claſſe und Ordnung. Dieß werde ich nun im Folgen⸗ den deutlicher auseinander ſetzen. Erſte Elaſſe. Kühe mit leyerförmigem Spiegel. Dieſe Claſſe von Kühen, welcher ich auch den Namen der Flandriſchen(Holländiſchen?) beilege, weil ſich ihre charakteriſtiſchen Zeichen gewöhnlich bei den Kühen aus Flandern finden, iſt bei weitem die beſte und ergiebigſte. Jede Ordnung dieſer ſo wie aller anderen Claſſen hat einige eigenthümliche Abweichungen von der allgemeinen Spiegelbildung ihrer Claſſen, und wird auch im Ertrag in verhältnißmäßigem Grade abweichen, wie ich gleich zeigen werde. Als Kühe von großem Schlage bezeichne ich ſolche, welche 5— 600 Pfund, als Kühe von mittlerem Schlage ſolche, welche 3— 400 Pfund, als Kühe von kleinem Schlage ſolche, welche 1— 200 Pfund wägen. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe der erſten Ordnung dieſer Claſſe und dieſes Schlages geben 20 Liter Milch täglich, ſo lange ſie in vollem Ertrag ſtehen, d. h. bis zu dem Zeitpunkt, wo ſie von Neuem trächtig ſind. Von da an vermindert ſich der Ertrag allmählig; ſie bleiben aber milchend bis ſie acht Monate lang trächtig ſind, ja ſie würden gar nicht verſiegen gehen, wenn man ſie bis zum Kalben fort melken wollte. Das Kennzeichen der Kühe dieſer Claſſe und Ordnung iſt Folgendes: Das feine Euter iſt mit einem kurzen Flaume bedeckt, wel⸗ cher von der Mitte der vier Striche ausgehend ſich über den ganzen hintern Theil des Euters hinaufzieht, die innere und äußere Fläche der Knie und Schenkel einnimmt, ſich rechts und tuh bis zu de tizer zuſamme u1 Dezimete de gähe oberhe vache durch d rnen jedes un ung iſt. Die gube des Haa⸗ ſcier iſt, als Odrung.) Bei der un hintere T ſcher nantinar Es ſondert ſic Alle Kü⸗ gehören dieſer ſie ſeyen. Die Kü ſo lange ſie Monate lang Die J Ordrung voll rur befindet eine Parthie, Lentimeter lan durh ſehr kur in ungefähr Die Kül hehallen ihre Ihr Sp nterſcheidet ſ ferchtetem Ha nd ſch bei Antimeter ve theicnet. 2 uug ihren Haard. Obe de luten Ee Namen der akteriſtiſchen en, iſt bei ſer ſo wie hungen von ad auch im ich gleich ſche, welche che, welche und dieſes e in vollem von Neuem Fgalmählig; rächtig ſind, ſie bis zum Kühe dieſer edeckt„ wel⸗ h über den innere und rechts und — 31 links bis zu den Punkten A.A. ausbreitet, und von da an ſich wieder zuſammenzieht bis gegen die Punkte B. B., von denen jeder auf 1 Dezimeter von der Scham entfernt iſt. Gewöhnlich haben die Kühe oberhalb der Striche von hinten zwei kleine Ovale E.E., welche durch abwärts gerichtetes Haar gebildet werden, und von denen jedes ungefähr fünf Centimeter breit und acht Centimeter lang iſt. Dieſe Form der Zeichnung unterſcheidet ſich durch die Farbe des Haars, welche bei dem aufwärts ſteigenden Haare leb⸗ hafter iſt, als bei dem abwärts gerichteten.(S. Tafel I. erſte Ordnung.) Bei der erſten Ordnung dieſer Claſſe iſt überdieß der innere und hintere Theil der Schenkel bis zur Scham hinauf von gelb⸗ licher nankinartiger Farbe, mit mehreren ſchwarzen Flecken beſprengt. Es ſondert ſich dort eine Art Kleie oder Staub ab. Alle Kühe, deren Spiegel dem der erſten Claſſe gleich iſt, gehören dieſer Familie an, gleichviel von welcher Farbe oder Raſſe ſie ſeyen. Zweite Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 18 Liter Milch täglich, ſo lange ſie im vollen Ertrag ſtehen, und bleiben bis ſie acht Monate lang trächtig ſind milchend. Die Merkmale dieſer Ordnung gleichen denen der erſten Ordnung vollkommen, und ſind mit denſelben Buchſtaben bezeichnet, nur befindet ſich bei ihr auf der rechten Seite neben der Scham eine Parthie abwärts gerichteten Haares F., welche ungefähr ſechs Centimeter lang und 1 Centimeter breit iſt; ſie unterſcheidet ſich durch ſehr kurzes Haar, und zeigt eine Verminderung des Ertrags um ungefähr 3 Liter täglich an. Dritte Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 16 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Ihr Spiegel gleicht dem der vorhergehenden Ordnung, ſie unterſcheidet ſich nur durch eine halbrunde Platte von abwärts gerichtetem Haare, welche ſich gabelförmig an die Scham anſchließt, und ſich bei einer Breite von 6 Centimetern nach unten auf 4 Centimeter verlängert. Dieſe Platte iſt mit den Buchſtaben C. bezeichnet. Die Farbe des abwärts gerichteten Haars zeichnet ſich durch ihren Glanz aus; ſie iſt weißer als die des aufſteigenden Haars. Oberhalb der Striche befindet ſich nur ein Oval E. auf der linken Seite.— — 32— Vierte Ordnung. Die Kühe der vierten Ordnung geben 14 Liter Milch täg⸗ lich, und bleiben bis zum 6ten Monat der Trächtigkeit milchend. Dieſe Ordnung unterſcheidet ſich dadurch von den andern, daß der durch das aufſteigende Haar gebildete Spiegel nach oben zu nicht ſo breit iſt. Die Punkte A.A. ſind mehr gegen das Innere der Schenkel zurückgezogen. Die Punkte B. B. nähern ſich der Scham und ſind auf jeder Seite derſelben nur ungefähr 1 Centimeter breit. Von den Punkten B.B. geht eine Parthie abwärts gerichteter Haare aus, welche die Scham umgibt und nach unten zwei Dreiecke bildet. C. Dieſe Dreiecke machen ſich auch durch den Glanz des weißeren Haares bemerkbar. Fünfte Ordnung. Die Kühe der fünften Ordnung geben täglich 12 Liter Milch, und behalten ihre Milch bis ſie 5 Monat lang trächtig ſind. Der Spiegel dieſer Ordnung iſt bei den Punkten A. A. und B.B. noch etwas ſchmäler als bei der vorhergehenden Ordnung. Unterhalb der Scham iſt ein Streifen von abwärts gerichtetem Haare, ungefähr 15 Centimeter lang und 3 Centimeter breit. C. Der Spiegel zeichnet ſich auch noch dadurch aus, daß ſich das abwärts gerichtete Haar auf der rechten Seite bis auf ungefähr 15 Centimeter nach dem Innern des Schenkels zu in denſelben hineinzieht, was durch den Buchſtaben G. angedeutet iſt. Sechste Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 9 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel dieſer Ordnung hat dieſelbe Form wie der der vorhergehenden, nur iſt er bei den Punkten A.A. noch weit mehr eingezogen. Auch hier zieht ſich das Haar bei G. ſtatt auf⸗ wärts zu ſteigen zwiſchen den Schenkeln einwärts ungefähr auf eine Länge von 1 Dezimeter und auf eine Breite von 5 Centi⸗ metern. Unterhalb der Scham findet ſich dieſelbe Zeichnung wie bei der vorhergehenden Ordnung. C. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel dieſer Ordnung weicht von den vorhergehenden beſonders durch die charakteriſtiſche Zeichnung a. b. auf der linken Seite ab. Auf der rechten Seite befinden ſich einige in die Quere ſh ſtäubende nüren Seite ſe tn, und verlä duüt ii gewoͤh 7 Dieſe Kü Niih bis ſie der Spie tt in niedrige nengezogen. nihts und Üin Das, w rungen geſagt nißmäßigem Beziepung auf anwenden. Kennzeichen d werde, auch dieſer Claſſe 3ö R werde abern Die Ki ar Zeit des irr Milch nächtig ſind; Dieſe Ricch bis ſi Die Ki ſchalten die „Dieſe Nlich bis ſt guönon, Lit er ais täg⸗ zigket mil 34 on den a egel nach bon ehr gegen das .B. nähern ſi nur ungefilt t eine Parthie Vüt und nach uchen ſich auch 2 Liter Milh, chtig ſind. ten A4. und den Ordnung. s gerichtetem neter breit. C. daß ſihh das auf ungefähr min denſelben t iſt ch täglich und ziig ſind. Jorm wie der AX voch weit ei G. ſlt auf⸗ z ungefähr auf von 5(enti⸗ geichnung wie d behalen ihre rathageheden auf der linken gein de Quere — 33— ſich ſträubende Haare, und bei dem Punkt A. ebenfalls auf der rechten Seite ſenkt ſich die Zeichnung gegen die Mitte der Schenkel ein, und verlängert ſich nach der Scham zu. Das Euter dieſer Kühe iſt gewöhnlich von grobem nicht dichtſtehendem Haare bedeckt. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel hat dieſelbe Form wie der vorhergehende, allein er iſt niedriger und auf dem Grunde der Schenkel mehr zuſam⸗ mengezogen. Einige Haare treten in verſchiedenen Abſtänden rechts und links aus und ſträuben ſich. 4 Das, was ich von den unterſcheidenden Merkmalen der Ord⸗ nungen geſagt habe, läßt ſich in gleicher Weiſe jedoch nur in verhält⸗ nißmäßigem Grade auf alle Ordnungen derſelben Claſſe, welche in Beziehung auf großen, mittleren und kleinen Wuchs übereinſtimmen, anwenden. Ebenſo muß ſich das, was ich über die charakteriſtiſchen Kennzeichen der übrigen Claſſen und Ordnungen im Beſondern ſagen werde, auch auf alle Ordnungen und Abſtufungen einer jeden dieſer Claſſen anwenden laſſen. Ich gehe nun zum Lten und 3ten Schlag der erſten Claſſe über, werde aber nur den täglichen Milchertrag einer jeden Ordnung angeben. Mittlerer Schlag. Crſte Ordnung. Die Kühe der erſten Ordnung von dieſem Schlage geben zur Zeit des größten Milchertrags 16 Liter täglich, behalten auch ihre Milch wie die pom großen Schlag bis ſie acht Monate lang trächtig ſind; jedoch nimmt der Ertrag wie bei dieſen almählic ab. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 14 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Dritte Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 12 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate lang trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Guônon, Milchergiebigkeit. 3 34 Funfte Orvnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate lang trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich, aber bleiben nicht länger milchend, als bis ſie wieder trächtig ſind. Kleinre Schlag. Erſte Ordnung.— Die Kühe dieſer erſten Ordnung geben zur Zeit ihres höch⸗ ſten Ertrags 12 Liter Milch, und behalten ihre Milch immer mit allmähliger Abnahme, bis ſie acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate lang trächtig ſind. Sechste Ordnung. Die Kühe der ſechsten Ordnung geben 3 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. diſe Kih Iit uuc wih Dieſe Küh luge, bis ſien Un den F ſte nüthig i dr ihr angehö pir die Vaſta rur eine Beſch deß man die Maßgabe des Die char Clafſe gleich u Elaſſe anwende Unter de Arten von Baß des Spiegels wwiſchen beid der Scham. Dezimeter hr immer weißer ſchneller wird Veſſeegen finde dem der erſter temlichen Bue Die zwei zeichnung wie untatt daß da die Scham auf ud tritt quer hräter der Sh de Errag de dienden, ſo Das In iiſicher md 3 V ſ fein anzuft behalten die behalten die ehalten ihre gleiben nicht ihres höch⸗ immer mit d. halten ihre ehalten ihre gehalten ihre behalten ihre Nich täglic, rrächtig ſind⸗ 35— Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch noch während des erſten Monats der Trächtigkeit. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 1 Liter Milch und behalten die Milch ſo lange, bis ſie von Neuem trächtig ſind.— Um den Faden meiner Ideen und Beobachtungen feſtzuhalten, iſt es nöthig jeder Claſſe unmittelbar die beſondere Beſchreibung der ihr angehörenden Baſtarde anzuhängen. Ich beſchreibe alſo hier die Baſtarde der erſten Claſſe, bemerke aber hiebei, daß ich nur eine Beſchreibung der Baſtarde von großem Schlag gebe, und daß man die Zeichnungen bei den beiden andern Schlägen nach Maßgabe des Individuums verhältnißmäßig verkleinern muß. Die charakteriſtiſchen Kennzeichen bleiben ſich durch die ganze Claſſe gleich und laſſen ſich alſo auf alle Ordnungen der nemlichen Claſſe anwenden. Unter den Kühen mit leyerförmigem Schilde gibt es zwei Arten von Baſtarden, die erſte Art hat in dem aufſteigenden Haare des Spiegels ein Oval von abwärts gerichtetem Haare J. mitten zwiſchen beiden Schenkeln, ungefähr 2 Dezimeter gerade unterhalb der Scham. Dieſes Oval iſt ungefähr 1 Dezimeter lang und 6—7 Dezimeter breit. Die Farbe des abwärts gerichteten Haares iſt immer weißer als die des andern. Je größer das Oval iſt, deſto ſchneller wird ſich die Milch verlieren und umgekehrt; ein baldiges Verſiegen findet jedoch immer ſtatt. Im Uebrigen iſt der Spiegel dem der erſten Ordnung dieſer Claſſe gleich und auch mit den nemlichen Buchſtaben bezeichnet. Die zweite Art von Baſtarden hat die nemliche charakteriſtiſche Zeichnung wie die Kühe der erſten Ordnung der Originalklaſſe, aber anſtatt daß das Haar, welches den Spiegel bildet, lothrecht gegen die Scham aufſteigt, ſträubt es ſich wie der Bart einer Waizenähre, und tritt quer über die Schenkel aus bei den Punkten A. A. Je breiter der Spiegel und je feiner das Haar iſt, deſto größer iſt der Ertrag der Kuh; iſt aber das Haar grob, lang und dünn beſtanden, ſo iſt es ein Beweis von geringer Milch. Das Innere der Schenkel bis zur Scham wird auch von röthlicher Farbe ſeyn; es ſondert ſich keine Kleie ab, und die Haut iſt fein anzufühlen.(Siehe Tafel IX. Fig. 1. und 2.) —e Zweite Claſſe. —— Kühe mit ſahlbandförmigem Spiegel. Die Form des Schilds dieſer Claſſe iſt weſentlich verſchieden von der der erſten Claſſe. Der Spiegel wird durch aufſteigendes Haar in Form eines Sahlbandes gebildet, das ſich ſcheitelrecht er⸗ hebt, und bei der Scham endigt, ohne irgend eine Unterbrechung durch abwärts gerichtetes Haar. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe der erſten Ordnung dieſes Schlags geben zur Zeit des höchſten Ertrags 18 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie wieder acht Monate lang trächtig ſind. Wie die Kühe der erſten Ordnung der erſten Claſſe würden ſie bis zum Kalben Milch geben, wenn man ſie immer fortmelken wollte. Die dieſem Schlage und dieſer Ordnung angehörenden Kühe haben ein feines Euter, das mit kurzem aufſteigendem Flaume bedeckt iſt. Der Spiegel nimmt ſeinen Anfang in der Mitte der vier Striche, dehnt ſich über die innere Seite der Schenkel aus und ſteigt dann aufwärts, indem er ſich bis zu den Punkten A.A. ausbreitet. Von da zieht ſich eine gerade Linie quer nach dem Innern der Schenkel bis zu den Punkten DD., die ſich einander bis auf ungefähr einen Dezimeter nähern. Von hier aus ſteigt eine gerade Linie ſenkrecht gegen die Scham aufwärts und endigt ſich dort in einer Breite von vier Centimetern. Hinten, gerade über den Strichen befinden ſich zwei Ovale von abwärts gerich⸗ tetem Haare, welche nahezu dieſelbe Breite haben, wie die der erſten Ordnung von den Flandriſchen Kühen; ebenſo unterſcheiden ſie ſich durch den Glanz des Haares. Sie ſind mit EE. bezeichnet. b b on der erſte iner und hinter liht nankinartige diſſe Kühe qiich bis ſe ſi hr Spiege nung, die Punk Stzkel, und d Eei der Schan Han, der mit Lentimeter b den Glanz des DOdeal über den ebenfalls mit E Dieſe Küt Mich bis ſe Die Zeit allein die Pun von da aus f welcher ſich an ſch zwei kleine wie die der vor Seit iſt übrig kintken. Auch Sriche vorhan Dieſe Kü Mich bis ſie Sie hab Danung, nu punkte DD. 2 ſid um zwei gchenden Ordn „Dieſe K Aäch is ſe ich verſchieden aufſteigendes heitelrecht er⸗ Unterbrechung ehen zur Zeit behalten die dd. Wie die ſie bis zum n wollte. örenden Kühe ndem Flaume der Mitte der Schenkel aus Punkten A4 uer nach dem ſich einander ter aus ſteigt s und endigt inten, gerade wärts gerich⸗ wie die der unterſcheiden E bezeichnet. — 37— In der erſten Ordnung dieſer, wie der erſten Claſſe hat der innere und hintere Theil der Schenkel in dem Spiegel eine gelb⸗ lichte nankinartige Farbe.(Tafel II. 1. Ordnung.) Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 16 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſieben und einen halben Monat lang trächtig ſind. Ihr Spiegel hat die nemliche Form wie der der erſten Ord⸗ nung, die Punkte A.A. ſenken ſich mehr gegen das Innere der Schenkel, und die ganze Zeichnung iſt ſchmäler. Auf der linken Seite der Scham befindet ſich ein kleiner Schild von aufſteigendem Haar, der mit E. bezeichnet, und ungefähr 7 Centimeter lang, 1 Centimeter breit iſt. Die ganze Zeichnung zeichnet ſich durch den Glanz des Haarwiderſtrichs aus. Es findet ſich nur ein Oval über den Strichen und zwar auf der linken Seite, das ebenfalls mit E. bezeichnet iſt. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 14 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie wieder ſechs Monate lang trächtig ſind. Die Zeichen ſind dieſelben, wie bei der erſten Ordnung; allein die Punkte A.A. ſind den Punkten D.D. mehr genähert, und von da aus ſteigt der Spiegel in einem ſpitzen Winkel aufwärts, welcher ſich an der Scham endigt, zu deren Rechten und Linken ſich zwei kleine Schilde F.F. befinden, welche dieſelbe Größe haben, wie die der vorhergehenden Ordnung; der Schild auf der rechten Seite iſt übrigens um einige Centimeter kürzer als der auf der Linken. Auch iſt nur ein Oval auf der linken Seite oberhalb der Striche vorhanden, das mit E. bezeichnet iſt. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie vier und einen halben Monat lang trächtig ſind. Sie haben dieſelbe Zeichnung, wie die vorhergehende Ordnung, nur daß ſich die Punkte AA. mehr ſenken als die Punkte D.D. Die beiden Schildchen rechts und links von der Scham ſind um zwei Centimeter länger und breiter als bei der vorher⸗ gehenden Ordnung; auch fehlen die Ovale oberhalb der Striche. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate lang trächtig ſind. — 38— Der Spiegel iſt noch ſchmäler als bei der vierten Ordnung; die Punkte D.D. nähern ſich einander noch weit mehr, und zwar bis auf zwei Centimeter; das Sahlband ſteigt bis zur Scham auf und endigt ſich dort in einem ſehr ſchmalen Punkte; links von derſelben geht es ſeitwärts bis zu dem Punkte F. Es iſt nur ein Schild auf der rechten Seite vorhanden F., der 15 Centimeter lang und 4 Centimeter breit iſt. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Dieſelbe Zeichnung, wie bei der vorhergehenden Ordnung, nur noch mehr zuſammengezogen. Die aufwärts ſteigende Linie iſt äußerſt ſchmal und verliert ſich in der Mitte der Schenkel, wo ſie nur ungefähr noch 1 Dezimeter breit iſt. Dieſe Ordnung hat zwei Schilde F.F., die faſt ebenſo lang und breit ſind, wie der Schild der fünften Ordnung. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch blos noch während des erſten Monats der Trächtigkeit. Die Zeichnung ſenkt ſich noch mehr in das Innere der Schenkel hinab und iſt ſchmäler als bei der vorhergehenden Ord⸗ nung; der aufſteigende Theil zieht ſich ſo zuſammen, daß er faſt ganz verſchwindet. Es ſind zwei Schildchen F.F. vorhanden; aber das linke, welches 2 Dezimeter lang und 4 Centimeter breit iſt, wird durch grobes Haar gebildet, welches eine überzwerche Richtung gegen das Aeußere der Schenkel hat. Das rechte Schildchen iſt 1 Dezi⸗ meter lang und 4 Centimeter breit; das Haar hat dieſelbe abwei⸗ chende Richtung. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie von Neuem trächtig ſind. Die Zeichnung zieht ſich immer mehr zuſammen, auch iſt nur noch ein Schildchen F. auf der linken Seite vorhanden, das durch einige quer gerichtete Haare gebildet wird. Das, was ich von den Kühen von großem Schlag geſagt habe, läßt ſich genau auf die acht Ordnungen der beiden andern Schläge in verhältnißmäßigem Grade anwenden. Dieſe Bemer⸗ kung, welche ich hier wiederhole, erſtreckt ſich auf alle übrigen Elſen von den nndr, und der act Ordnungen rede dieſes a im über zu de Die Küh zei des höch ire Milh bie Dieſe Ki Milch bis ſie diiſ h Mich lis ſ Dieſe K Nich bis ſie Dieſe K Micch bis ſie diſſe 8 ich bis ſi Dieſe K Niich bis ſi diſſe ſlange mil en Ordtung; zwar bis auf am auf und von derſelben r ein Schild ter lang und hehalten ihre a Ordnung, ſeigende Linie Schenkel, wo Ordnung hat i der Schidd ehalten ihre ächtigkeit. Innere der henden Ond⸗ daß er faſt das linke, wird durch htung gegen iſt 1 Dezi⸗ eſelbe abwei⸗ behalten die auch iſt nur , das durch ſchlag geſagt iden andern jeſe Bemer⸗ alle übrigen — 39— Claſſen, von denen ich gleichfalls nur den großen Schlag ſchildern werde, und deren unterſcheidende Merkmale ſich leicht auf die acht Ordnungen der zwei folgenden Schläge anwenden laſſen. Ich werde dieſes alſo nicht mehr zu wiederholen brauchen und gehe nun über zu dem Mittleren Schlage. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung und dieſes Schlags geben zur Zeit des höchſten Ertrags 14 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 13 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie ſechs und einen halben Monat trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 11 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate lang trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie wieder trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich, und bleiben nur ſo lange milchend, bis ſie von Neuem trächtig ſind. —— — 40— Kleiner Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben, wenn ſie am ergiebigſten ſind, 10 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich, und hehalten die Milch bis ſie ſechs und einen halben Monat lang trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate lang trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate lang trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten die Miſch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie wieder zwei Monate lang trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben auch 2 Liter Milch täglich, aber behalten die Milch nur ſo lange bis ſie von Neuem trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 1 Liter Milch täglich, und bleiben milchend bis ſie von Neuem trächtig ſind.— die Baft darung ſie a riſteigendem! Shmm kenntli ſder Seite 3- iige Linge von Lentmetern. hane, ſo it teriert. Ende hur grob, ſ wißtige Milch eben, wenn ehalten ihre hehalten die ctig ſind. hehalten die behalten die ehalten die ehalten ihre der behalten d. en milchend — 41— Die Baſtarde dieſer Claſſe, welchem Schlage und welcher Ordnung ſie auch angehören, ſind an den zwei Schildchen von aufſteigendem Haare FF. auf der rechten und linken Seite der Scham kenntlich. Dieſe Schildchen ſtehen abgeſondert, und auf jeder Seite 3— 4 Centimeter entfernt von der Scham. Sie haben eine Länge von 10—12 Centimetern und eine Breite von 3—4 Centimetern. Sind die Schildchen ſehr klein und von ſehr feinem Haare, ſo iſt dieß ein Zeichen, daß ſich die Milch weniger ſchnell verliert. Endigen ſich die Schildchen in zwei Spitzen und iſt das Haar grob, ſo iſt dieß ein Zeichen, daß die Kuh eine dünne wäßrige Milch gibt.(Siehe Tafel IX. Nr. 3.) Dritte Claſſe. —— Kühe mit verkehrtherzförmigem Spiegel. Der Spiegel der Kühe der dritten Claſſe wird durch krumme Linien gebildet, welche von der rechten und linken Seite ausgehen, und ſich oben vereinigen, indem ſie bis auf 2 Centimeter gegen die Scham aufwärts gehen. Dieſer durch den Widerſtrich der Haare gebildete Spiegel hat die Geſtalt eines verkehrt ſtehenden Herzes. Dieſe Claſſe iſt ſehr ergiebig und ſteht hinſichtlich des Er⸗ trags der erſten Claſſe nahe. Man findet die Kühe dieſer Claſſe unter allen Raſſen. Der Ertrag iſt je nach dem Schlage und der Ordnung verſchieden, wie bei der erſten und zweiten Claſſe. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe von dieſem Schlag und dieſer Ordnung geben zur Zeit des reichſten Ertrags 18 Liter Milch täglich, und be⸗ halten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Sie haben in ihrem Spiegel dieſelbe Feinheit und gelbliche Farbe, wie die erſten Ordnungen der vorhergehenden Claſſen. Die Zeichnung iſt nach oben zu mehr erweitert als bei der zweiten Claſſe. Sie nimmt ihren Anfang in der Mitte der vier Striche, zieht ſich innerhalb und oben über den Kniekehlen aufwärts und breitet ſich links und rechts bis zur Mitte der Schenkel bei den Punkten A. A. aus. Von dieſen Punkten aus erhebt ſich rechts und links außen an den Schenkeln eine krumme Linie, welche ſich in dem Punkte B., ungefähr 2 Centimeter unterhalb der Scham endigt. Gerade oberhalb der Striche von hinten haben die Kühe dieſer Ordnung, wie die der erſten Ordnungen der beiden vorher⸗ ghaden Eief IE.(Siehe dieſe Ki Mich bis ſi Die For güenden Otd ton der Schan nge und 1 duiſelben Bu dr Striche Ditſe. Milh bis ſe Die Ze Claſſe und n Lnken der gerichtetem 1 Dezmeter befindet ſic ſteht nieder Dieſe Mich bis ſi Die 30 angehängt, auf. Die länger und fräubt und Juchſtaben. die durch da Dieſe Mälch bis ſ „Der é de Schenkel don geſtraͤut ſuang und, ch krumme ausgehen, eter gegen eſtrich der ſiehenden ) des Er⸗ eſer Claſſe hlage und n Claſſe. ung geben und be⸗ d. d gelbliche n Claſſen. der zweiten er Striche, wärts und kel bei zn ſich recht welche ſich der Scham n die Kühe den vorher⸗ gehenden Claſſen, zwei Ovale von abwärts gerichtetem Haare, EE.(Siehe Tafel III. erſte Ordnung.) Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 16 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Die Form des Spiegels iſt dieſelbe, wie die der vorher⸗ gehenden Ordnung; er iſt aber nach allen Theilen kleiner. Links von der Scham ſieht man einen Haarwirbel F. von 4 Centimetern Länge und 1 Centimeter Breite. Die Zeichnung iſt durchaus mit denſelben Buchſtaben verſehen, wie die vorhergehende; oberhalb der Striche befindet ſich nur ein Oval auf der linken Seite. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 14 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Die Zeichnung iſt die nemliche wie bei der vorhergehenden Claſſe und mit denſelben Buchſtaben bezeichnet. Zur Rechten und Linken der Scham befinden ſich zwei Haarwirbel mit aufwärts gerichtetem Haare F.F. von der Geſtalt eines Schildes, ungefähr 1 Dezimeter lang und 2 Centimeter breit. Oberhalb der Striche befindet ſich auf der linken Seite ein Oval E. Der Punkt B. ſteht niederer als bei der vorigen Ordnung. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate lang tragen. Die Zeichnung iſt immer dieſelbe; aber ſie iſt an das Euter angehängt, ſchmäler und ſteigt nicht ſo weit gegen die Scham auf. Die Wirbel F.F. rechts und links von der Scham ſind länger und breiter als bei der vorhergehenden Ordnung, ge⸗ ſträubt und treten auf jeder Seite aus. Rechts unterhalb dem Buchſtaben A. zieht ſich bei F. das abwärts gerichtete Haar in die durch das aufſteigende Haar gebildete Zeichnung hinein. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie 3 Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel bleibt noch niederer und zieht ſich mehr zwiſchen die Schenkel zurück. Auf der linken Seite befindet ſich ein Wirbel von geſträubten aufſteigenden Haaren F., der ungefähr 2 Dezimeter lang und 4 Centimeter breit iſt. Von dem Punkte A. aus iſt — 44— die Zeichnung auf beiden Seiten unterbrochen, und ſie zieht ſich dort bis zu den Punkten FF. zwiſchen die Schenkel zurück; dieſe Einſchnitte ſind ungefähr 1 Dezimeter breit und 15 Centimeter lang. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 7 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel behält die gleiche Form bei, aber der Buchſtabe B. ſteht noch tiefer unter der Scham, und zieht ſich immer mehr zwiſchen die Schenkel zurück. Nur bei dem Punkte E. befindet ſich eine kleine Linie von aufſteigendem Haar, welche 4 Centimeter lang und 2 Centimeter breit iſt; ſie liegt unterhalb der Scham. Auf der rechten Seite unter dem Punkt A. zeigt ſich ein Ein⸗ ſchnitt F. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und bleiben milchend bis ſie wieder trächtig ſind. Die Zeichnung zieht ſich in allen ihren Theilen noch mehr zwiſchen die Schenkel zurück, als bei der vorhergehenden. Rechts und links von der Scham befinden ſich zwei Wirbel F. F., welche aus ausgeſträubtem Haare beſtehen, und auf jeder Seite aus⸗ treten; ſie ſind ungefähr 15 Centimeter lang und 6 Centimeter breit. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch nur ſo lange bis ſie wieder aufgenommen haben. Der Spiegel iſt ebenſo geformt wie bei der vorgehenden Ordnung, aber noch viel kleiner, ſo daß er faſt ganz verſchwindet. Mittlerer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben zur Zeit ihres höchſten Ertrags 15 Liter Milch täglich und bleiben acht Monate während der Trächtigkeit milchend. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 13 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Dieſe K üch bis ſi Dieſe K Mich bis ſie Dieſe 5 gilh bi ſi Dieſe Milch bis ſ Dieſe Milch bis ſ Dieſe bis ſie wie Die geit des hi ihre Milch Dieſe Mich bis Dieſe Milch bis Dieſe Mich bis e jiht ſch rüc; dieſe Lentimeter alten ihre Buühſtabe mer mehr findet ſich Lentimeter r Scham. ein Ein⸗ milchend occh wehr Rechts , welche eite aus⸗ Lentimeter alten ihre rgehenden ſchwindet. gehen zur nd bleihen halten ihre 45— Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 11 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate lang trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 9 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate lang trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 7 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 ½ Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate lang trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 ½ Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe geben 2 Liter Milch täglich und bleiben im Ertrag bis ſie wieder aufgenommen haben. Kleiner Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben zur Zeit des höchſten Ertrags 12 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate lang trächtig ſind. w Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate lang trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate lang trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten ſie bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie von Neuem trächtig ſind. Achte Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 2 Liter Milch täglich, und bleiben milchend bis ſie wieder aufgenommen haben.— Die beiden Wirbel rechts und links von der Scham F. F. ſind in dieſer Claſſe wohl zu merken; ſie müſſen genau die Länge haben, welche bei der Beſchreibung der eigenthümlichen und be⸗ ſondern Merkmale dieſer Claſſe angegeben iſt.(Siehe Tafel III.) Haben ſie eine mittlere Länge und Breite, ſo zeigt dieß an, daß ſich die Milch bis zur neuen Trächtigkeit erhalten wird; ſind ſie 10— 12 Centimeter lang und 4—5 Centimeter breit, ſo endigen ſie ſich in der Regel in zwei Spitzen und das Haar iſt grob; dieß iſt dann das Zeichen, daß die Kuh ein Baſtard iſt, und die Milch ſogleich oder kurze Zeit nach dem Aufnehmen verliert. Auch wird man bemerken, daß die Kuh um ſo ſchlechter iſt, je größer dieſe Wirbel ſind, und umgekehrt.(S. Tafel IX. Nr. 4.) Ditſe I weil ihr Spie Rechts und lit die Kühe die Mm fi bei den übrig nung durh Der Ertrag Große und Die Kü dii ihres h irr Milch bi Die erſt wie die erſten it mit kurzer haut abſonde Theilen des gbildet wird wwärts ger ſegen den B fiheren Cla leden Knieke britt ſih i ſer aus heſ halten ihre ten ſie bis halten die güch, und ham FF. die Länge und be⸗ Tafel II.) an, daß z ſind ſie endigen ſie rob; dieß und die verliert. er iſt, je „Nr. 1.) Vierte Claſſe. —— Kühe mit gabelförmigem Spiegel. Dieſe Bezeichnung kommt den Kühen der vierten Claſſe zu, weil ihr Spiegel nach oben zu zwei Gabeln oder Hörner bildet. Rechts und links von der Scham haben ſie zwei kleine Schilde F.F. Die Kühe dieſer Claſſe ſind ergiebig. Man findet Thiere dieſer Claſſe unter allen Raſſen; wie bei den übrigen Claſſen, ſo unterſcheidet ſich auch hier jede Ord⸗ nung durch eine Abweichung von der Originalzeichnung der Claſſe. Der Ertrag vermindert ſich ſtufenmäßig im Verhältniß zu der Größe und Ordnung. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben zur Zeit ihres höchſten Ertrags 16 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Die erſte Orduung dieſer Claſſe hat dieſelbe feine Zeichnung wie die erſten Ordnungen der vorangehenden Claſſen. Das Euter iſt mit kurzem Flaume bedeckt, und die Kleie, welche ſich auf der Haut abſondert, hat eine röthliche und gelbliche Farbe in allen Theilen des Spiegels, der durch die Linien des Haarwiderſtrichs gebildet wird. Dieſe Zeichnung bildet, wie ſchon geſagt, zwei aufwärts gerichtete Hörner, dadurch daß ſich die Mitte derſelben gegen den Buchſtaben C. abwärts ſenkt. Sie fängt wie bei den früheren Claſſen in der Mitte der vier Striche, innerhalb der beiden Kniekehlen an, ſteigt in ihrer vollen Breite aufwärts und breitet ſich über die Schenkel bis zu den Punkten A.A. aus; von hier aus beſchreibt ſie nach innen zu eine krumme Linie bis zu — 48— den Punkten B.B., welche ungefähr 1 Dezimeter von der Scham entfernt bleiben, von wo ſich wieder eine gerade Linie gegen den Punkt C. hinabſenkt, der ungefähr 2 Decimeter unterhalb der Scham iſt. Auf der rechten und linken Seite dieſer letzteren be⸗ finden ſich zwei kleine Schilde von aufſteigendem Haar F. F., welche ungefähr 5 Centimeter lang und 1 Centimeter breit ſind. Gerade über den vier Strichen nach hinten zu ſind zwei kleine Ovale D.D., wie bei den erſten Ordnungen der vorhergehenden Claſſen.(S. Tafel IV. erſte Ordnung.) Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 14 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Die Zeichnung iſt dieſelbe, wie bei der vorigen Ordnung; der Spiegel iſt niedriger und ſchmäler. Die Farbe der Haut iſt der der erſten Ordnung gleich. Was die beiden Schildchen rechts und links von der Scham betrifft, ſo iſt das linke eben ſo lang, wie bei der vorigen Ordnung, das rechte F. iſt dagegen nur halb ſo groß; auch das Horn auf der rechten Seite B., iſt um 3 Cen⸗ timeter kürzer als das linke. Oberhalb der Striche befindet ſich nur ein Oval D. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate lang trächtig ſind. Die Zeichnung iſt dieſelbe, wie bei der vorigen Ordnung, nur kürzer und mehr zwiſchen die Schenkel eingezogen. Dieſe Ordnung hat nur ein Schildchen auf der linken Seite F. Das rechte Horn iſt um 5 Centimeter kürzer als das linke. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Die Zeichnung dieſer Ordnung gleicht der der vorhergehenden; nur iſt zu bemerken, daß eine Linie von aufſteigendem Haare unterhalb der Scham einen ungefähr 7 Centimeter langen und 1 Centimeter breiten Schild bildet. E. Unterhalb des Punktes A. auf der rechten Seite verliert das Haar ſeine Richtung nach oben, und an ſeine Stelle tritt abwärts gerichtetes Haar, das ſich nach dem Innern des Schenkels zu bis zum Punkte J. hinzieht. Dieſes Haar zeichnet ſich vor dem aufwärts ſteigenden durch ſeine weiß⸗ lichte Farbe aus. Von dem Punkte A. aus gerechnet hat dieſe gathie Haare gunte. einen ange. 3 Bäühe bei grißer iſt erle bei dieſer Ord Mnngel wenige gcnn, erled dieſe Ki nülch bis ſie Dieſelbe Theilen verkü ſteigendem ge leng und 5( Punkte A4 ſch nach der binziehen. Dieſe Milch bis ſi Ihr S Drdnung glei ſch nach dem der rechten u Schilde FF. en ſo lang Dieſe Nich bis ſit Dieſelbe de Schilde ſeigende geſt ils bei der; dr linke. Dieſe li ſee von Sunon, dder Scham te gegen den neerpalb der letzteren be⸗ Pe., welche d. Gerade Dvale D., iſen.(S. halten ihre Ordnung; er Haut iſ dcen rechts en ſo lang, mnur halb um 3 Cen⸗ ſefindet ſich halten ihre Ordnung, en. Dieſe Das rechte thalten ihre ergehenden; dem Haare langen und Punktes A. nach oben, az ſich nach iht. Dieſes ſeine weiß⸗ et hat dieſe — 49— Parthie Haare ungefähr 1 Dezimeter Breite, und bildet mit dem Punkte J. einen ſpitzen Winkel von ungefähr 15—18 Centimeter Länge. Kühe, bei welchen der Mangel an aufſteigendem Haare hier größer iſt, erleiden eine größere Abnahme der Milch, als es ſonſt bei dieſer Ordnung der Fall iſt; diejenigen, bei welchen dieſer Mangel weniger bedeutend iſt, gleichviel welcher Ordnung ſie an⸗ gehören, erleiden eine verhältnißmäßig geringere Abnahme. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate lang trächtig ſind. Dieſelbe Zeichnung wie vorhin; der Spiegel in allen ſeinen Theilen verkürzt. Links neben der Scham ein Schild von auf⸗ ſteigendem geſträubtem Haare F., der ungefähr 15 Centimeter lang und 5 Centimeter breit iſt. Rechts und links unterhalb der Punkte A.A. ſind Einſchnitte in das aufſteigende Haar J., welche ſich nach dem Innern der Schenkel bis zu den Punkten J. hinziehen. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate lang trächtig ſind. Ihr Spiegel, deſſen Zeichnung übrigens der der fünften Ordnung gleich iſt, iſt in allen ſeinen Theilen kleiner und zieht ſich nach dem Innern der Schenkel zurück. Ueber demſelben, auf der rechten und linken Seite der Scham, ſind zwei abgeſonderte Schilde F.F. von aufſteigendem nach außen ſich ſträubendem Haare, eben ſo lang und breit, wie bei der vorhergehenden Ordnung. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Dieſelbe Zeichnung, aber noch mehr nach innen zurückgezogen. Die Schilde rechts und links von der Scham, welche durch auf⸗ ſteigende geſträubte Haare gebildet werden, ſind breiter und länger als bei der vorigen Ordnung, überdieß iſt der rechte kürzer als der linke. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und bleiben milchend bis ſie von Neuem trächtig ſind. Guénon, Milchergiebigkeit. 4 — 60— Der Spiegel, ähnlich dem vorhergehenden, iſt ganz nach dem Innern der Schenkel zurückgezogen. Die aufſteigenden Haare F., welche ſich zuweilen vorfinden, ſind ganz geſträubt und ſtehen in die Quere. Mittlerer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben in der Zeit des höchſten Ertrags 14 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Ordnung.. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie wieder trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben noch weniger Milch und bleiben nur bis zur neuen Traͤchtigkeit melkend. die Kühe zit ihres höchſt ſelö ſie wiede dieſe Küh Mlit dis ſie ſ Dieſe Kül Micch bis ſie Dieſe Kül Micch bis ſie f Dieſe Ki Milch his ſie Dieſe Ki Ml bis ſie; Dieſe Ki einmt immer aört. diſſe gel nider aufgeno die Sch ſien dieſelbe ne hei den ſt ganz nach genden Haare öt und ſtehen geben in der nd behalten behalten die hehalten die behalten die behalten die behalten die behalten ihre iben nur bis 531— Kleinerer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben zur Zeit ihres höchſten Ertrags 11 Liter Milch täglich, und behalten ſie bis ſie wieder acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 9 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 7 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate lang trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate tragen. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie zwei und einen halben Monat tragen. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich, und der Ertrag nimmt immer ab bis er mit dem Anfang der Trächtigkeit ganz aufhört. Achte Ordnung. Dieſe geben noch weniger Milch und nur ſo lange bis ſie wieder aufgenommen haben. Die Schildchen FF. bei den Baſtarden der vierten Claſſe haben dieſelbe Ausdehnung und dieſelbe eigenthümliche Bildung, wie bei den Baſtaren der dritten Claſſe.(S. Tafel X. Nro. 5.) Fünfte Claſſe. —— Kühe mit kolbenförmigem Spiegel. Der Spiegel dieſer Claſſe hat die Form eines Kolbens oder einer Weinflaſche. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben, wenn ſie neumelkend ſind, 16 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Bei der erſten Ordnung dieſer Claſſe hat das Oberhäutchen des Spiegels die nemliche Farbe, wie bei den erſten Ordnungen der vorhergehenden Claſſen. Das Euter iſt fein, mit kurzem Flaume bedeckt. Die Zeichnung geht von der Mitte der vier Striche aus, zieht ſich innerhalb und oben über den Kniekehlen aufwärts, dehnt ſich gegen die Mitte der Schenkel aus bis zu den Punkten A.A., von wo ſie in einer geraden Linien nach den Punkten J. J. hinlauft, die ſich einander bis auf 12— 15 Centi⸗ meter nähern. Von hier aus geht ein Fortſatz von aufſteigendem Haare aufwärts, der ſich oben in einem Vierecke endigt. N. Dieſes Viereck hat eine Breite von 6—8 Centimetern, und nähert ſich der Scham bis auf ungefähr 1 Dezimeter. Je breiter dieſes Viereck iſt und je weiter es gegen die Scham hinaufſteigt, deſto beſſer werden die Kühe im Nutzen ſeyn. Hinten über den Strichen ſind zwei Ovale EE. von abwärts gerichteten Haaren gebildet, ungefähr 1 Dezimeter lang und 7 Centimeter breit. Rechts und links von der Scham ſind zwei kleine Schildchen von aufſteigendem Haare 0.0.; ſie haben unge⸗ fähr 6 Centimeter in der Länge und 1 Centimeter in der Breite. Da Haar dieſer feheden Haare Dhung.) duſe Kihe giic bis ſe ſet der Spiege düer die Haarwi dalen mehr i tinen Seite fin räts gerichtete hai dieſelbe Län rehte iſtauch linte. Dieſe Kühe ich bo ſe ſ Die Jei mehr zuſemmer und dehnen von JJ. auft und ſhmäler; und es befindet den 0. 4 Cent dieſe Kül Mich bis ſie der Spie⸗ wen. Die Pu i J iſt auf it ril kürzer, do Punktes A. dot bei. Dieſe Kü die Feich 1 ſid mehr Kolbens oder geben, wenn behalten ihre Oberhäͤutchen Ordnungen mit kurzem itte der vier en Kniekehlen aus bis zu nien nach den - 15 Centi⸗ aufſteigendem fe endigt. N. , und nähert breiter dieſes ufſteigt, deſt von abwärtz lnng und 1 am ſind zwei haben unge⸗ in der Breite Das Haar dieſer Schildchen iſt kurz, fein und von dem abwärts⸗ ſtehenden Haare merklich unterſchieden.(S. Tafel V. erſte Ordnung.) Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 14 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Der Spiegel hat dieſelbe Form wie bei der erſten Ordnung, aber die Haarwiderſtriche, welche denſelben bilden, ſind in allen Theilen mehr zuſammengezogen. Ueber den Strichen auf der hintern Seite findet ſich auf der linken Seite ein Oval von ab⸗ wärts gerichtetem Haare E. Der Schild links von der Scham hat dieſelbe Länge und Breite wie bei der erſten Ordnung; der rechte iſt auch eben ſo breit, aber um die Hälfte kürzer als der linke. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Die Zeichnung hat dieſelbe Form wie oben, aber ſie iſt mehr zuſammengezogen. Die Punkte A. A. ſind mehr abgerundet, und dehnen ſich nicht mehr über die Schenkel aus. Die von J.J. aufwärts gehende Verlängerung des Schilds iſt kürzer und ſchmäler; der Punkt N. entfernt ſich mehr von der Scham, und es befindet ſich nur noch auf ihrer linken Seite ein Schild⸗ chen 0. 4 Centimeter lang und 1 Centimeter breit. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie wieder 5 Monate trächtig ſind. Der Spiegel zieht ſich nach allen ſeinen Theilen mehr zuſam⸗ men. Die Punkte A. A. ſenken ſich nach innen, die Linie von A. bis J. iſt auf beiden Seiten krumm. Der Strich von J.J. bis N. iſt viel kürzer, als bei der vorhergehenden Ordnung. Unterhalb des Punktes A. auf der rechten Seite iſt die Zeichnung mangel⸗ haft bei P. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Die Zeichnung wird immer kürzer und ſchmäler; die Punkte A.A. ſind mehr auf den Grund der Schenkel zurückgezogen, und fallen nicht mehr ſo in die Augen wie bei der vorhergehenden Ordnung. Unter der Scham iſt eine kleine Parthie aufſteigender Haare, ungefähr 3 Centimeter lang und 1 Centimeter breit. E. Der Punkt N. iſt viel weiter von der Scham entfernt, als bei den vorhergehenden Ordnungen. Rechts und links unterhalb der Punkte A.A. iſt das aufſteigende Haar mangelhaft; es ſind dort zwei Einſchnitte auf jedem Schenkel P. P. 12 Centimeter breit und 1 Dezimeter lang. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Miich bis ſie drei Monate trächtig ſind. Die Zeichnung zieht ſich mehr zuſammen als bei der vorigen Ordnung. Auf der linken Seite neben der Scham iſt ein Schild F. von aufſteigendem geſträubtem Haare, der ungefähr 12 Centi⸗ meter Länge und 4 Centimeter Breite hat. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Der Spiegel zieht ſich immer mehr zuſammen. Auf der rechten und linken Seite der Scham ſind zwei Schilde von auf⸗ ſteigendem geſträubtem Haare, von denen der linke F. etwas länger iſt, als bei der vorigen Ordnung; der rechte C. iſt 1 De⸗ zimeter lang und 4 Centimeter breit. Rechts unterhalb des Punkts A. iſt das aufſteigende Haar bei P. mangelhaft. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie von Neuem trächtig ſind. Die Zeichnung hat ſich ganz zwiſchen die Schenkel zurückge⸗ zogen; kaum kann man noch die Punkte A. A. wahrnehmen. Das geſträubte Haar, welches man rechts und links von der Scham bei C. C. ſieht, iſt ein Zeichen der Entartung und ſchlechter Be⸗ ſchaffenheit. Mittlerer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung und dieſes Schlags geben zur Zeit des höchſten Ertrags 14 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. duſe Kih qiih bis ſie dieſe Kül W bs ſe Diſe Kü Milh bis ſſe Dieſe Ke Mich bis ſie Dieſe Ki lis ſie dei? Dieſe Milc bis ſ V Sie gel en Neuem! Die K. neltend 10 cht Nonate Dieſe b Diſſe Nich bis ſe vorhergehenden eaufſteigender kter breit. E. ernt, als bei unerhab der es ſind dort ter breit und behalten die der vorigen ſt ein Schid r 12 Cent⸗ behalten die n. Auf der de von auf⸗ e F. etwas * ſt 1 De⸗ terhalb des t. hehalten ihre nkel zurückge⸗ ihmen. Das der Scham hlechter Be⸗ s geben zur mn behalten — 55— Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate lang trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünſte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter täglich, und behalten die Milch bis ſie drei Monate rrächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich, und hehalben die Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Achte Ordnung. Sie geben noch weniger Milch und nur ſo lange bis ſie von Neuem trächtig ſind. Kleiner Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben neu⸗ melkend 10 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Orpnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. — 56— Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und bleiben melkend bis zur neuen Trächtigkeit. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 1 Liter Milch täglich und nur ſo lange bis ſie wieder aufgenommen haben. 1 Haben die Schildchen F.F. die bei der 3ten und 4ten Claſſe angegebene Länge und Breite, ſo iſt dieß ein Zeichen, daß die Kühe Baſtarde ſind. Wie bei den vorhergehenden, ſo ſind auch bei dieſer Claſſe die kleinſten Schilde ein Beweis der beſſern Eigenſchaften der Kühe.(S. Tafel IX. Nr. 6.) der Sp Die beſondere Die K Zeit des höc ten ihre Mi Das O. te Spiegels der früheren haare bedeck Inern der, ſelben aufwä Hier bildet nh dem 3. ungefähr 12. ten I2. aus ſch in einen tab der Sch um, bildet —e neben der hit der nach dähnung wie ine Breite ntimeter hehalten die ehalten ire halten ihre ben melkend r ſo lange ten Claſſe 1, daß die ſind auch der beſſern Sechste Claſſe. Kühe mit winkelmaßförmigem Spiegel. Der Spiegel hat nach oben zu die Geſtalt eines Winkelmaßes. Die beſondere Beſchreibung wird ein deutliches Bild davon geben. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben zur Zeit des höchſten Ertrags 16 Liter Milch täglich, und ſie behal⸗ ten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Das Oberhäutchen des durch das aufſteigende Haar gebilde⸗ ten Spiegels hat dieſelbe Farbe, wie bei den erſten Ordnungen der früheren Claſſen. Das Euter iſt fein und mit kurzem, feinem Haare bedeckt. Die Zeichnung nimmt wieder ihren Anfang im Innern der Schenkel etwas über den Kniekehlen, ſteigt auf den⸗ ſelben aufwärts und breitet ſich bis zu den Punkten A.A. aus. Hier bildet ſie einen Winkel und zieht ſich in gerader Richtung nach dem Innern der Schenkel auf die Punkte J.J. zu, welche ungefähr 12—15 Centimeter auseinander ſtehen. Von den Punk⸗ ten J.J. aus ſteigen zwei gerade Linien aufwärts und vereinigen ſich in einem ſpitzen Winkel bei E. ungefähr 5—6 Centimeter unter⸗ halb der Scham. Ein Streifen biegt ſich nach der linken Seite um, bildet bei B. einen Winkel und ſteigt von da aufwärts bis C. neben der Mündung der Scham. An ſeinem Grunde bei B. hat der nach C. ſich verlängernde Streifen faſt ebendieſelbe Aus⸗ dehnung wie bei E B., das heißt eine Länge von 1 Dezimeter und eine Breite von 3 Centimetern, während er höher hinauf 12—15 Centimeter lang und 3 Centimeter breit iſt. — 38— Hinten gerade über den Strichen auf der rechten und linken Seite des Euters ſind zwei kleine Ovale, welche mitten unter aufſteigendem Haare durch abwärts gerichtetes Haar gebildet werden 6G., ungefähr 10—12 Centimeter lang und 6—7 Cen⸗ timeter breit. Dieſe Ovale machen ſich durch die weißliche Farbe des Haars kenntlich. Je mehr ſich der Winkel der Scham nähert, um ſo ergiebiger ſind die Kühe.(S. Tafel VI. 1. Ordnung.) Zweite Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 14 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Die Zeichnung iſt dieſelbe, aber ſie iſt nach allen Richtungen mehr zuſammengezogen. Der Winkelhaken auf der linken Seite der Scham ſenkt und verlängert ſich mehr als bei der erſten Ord⸗ nung. Oberhalb der Striche befindet ſich nur ein Oval auf der linken Seite; es iſt eben ſo groß, wie oben bei G. angegeben wurde. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 12 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Die Zeichnung hat die nemliche Form, nur iſt ſie nach allen Theilen niedriger und kleiner. Die Punkte AA. dehnen ſich nicht mehr ſo weit auf den Schenkeln aus, wie bei der zweiten Ordnung, und die Zeichnung zieht ſich von hier nach den Punkten J.J. in einer krummen Linie zuſammen. Der bei J.. gebildete Winkel, der ſich an den Buchſtaben E. anſchließt, iſt ſchmäler als E.B. und kürzer als B.C. Dieſe Linie iſt an ſich ſchon länger und breiter bei der vorhergehenden Ordnung. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie fünf Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel zieht ſich verhältnißmäßig immer mehr abwärts und zuſammen. Auf der rechten Seite der Scham iſt ein Schild von aufſteigendem geſträubtem Haare F. der ungefähr 1 Dezimeter lang und 4 Centimeter breit iſt. Unterhalb des Punktes A. auf der rechten Seite iſt die Zeichnung durch einen Einſchnitt U. un⸗ terbrochen. dieſe K und behalten Dieſelbe — — — netgen. di zn der Sch a. Unter biſchnitt auf Dieſe d Micch bis ſi Der E wwück. De Scham und von auffteige aus groben; Dieſe Milh bis Der als hei der Haare rechte Dieſe Nich bis ſi Die Fu ſchmal, und Die K Fben, ſo la und behalten „Diſe Nich bis n und linken miten unter aar gebildet 6— Cen⸗ he Farbe des ähert, um ſo tiglich, und . Richtungen inken Seite erſten Ord⸗ dal auf der ben wurde. ehalten ihre nach allen ſich nicht Ordnung, ten J. in Buchſtaben B0. Dieſe hergehenden ehalten ihre ehr abwärts ein Schild Dezimeter nites A. auf gnit V. un⸗ 59— Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben einen Ertrag von 8 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Dieſelbe Zeichnung, aber nach allen Theilen mehr zuſammen⸗ gezogen. Die Linien von aufſteigendem Haare rechts und links von der Scham ſind geſträubt und weichen ein wenig nach oben aus. Unter dem Punkte A. auf der rechten Seite iſt ein Einſchnitt auf dem Schenkel U. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Der Spiegel zieht ſich noch mehr zwiſchen die Schenkel zurück. Der Winkelhaken entfernt ſich immer mehr von der Scham und ſenkt ſich verhältnißmäßig nach unten. Die Linien von aufſteigendem Haar rechts und links von der Scham ſind aus groben geſträubten Haaren gebildet. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate lang trächtig ſind. Der Spiegel ſenkt ſich noch mehr gegen das Euter herab als bei der ſechsten Ordnung. Die Linie von aufſteigendem Haare rechts F. iſt gleichfalls mehr geſträubt und breiter. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie aufs Neue trächtig ſind. Die Form des Spiegels iſt die nemliche; aber er iſt ſehr ſchmal, und hat ſich ganz zwiſchen die Schenkel zurückgezogen. Mittlerer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe von dieſem Schlag und von dieſer Ordnung geben, ſo lange ſie neumelkend ſind, 12—13 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. — 6o— Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 ½ Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 ½ Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ein und einen halben Monat trächtig ſind. Achte Ordnung. Der Ertrag iſt noch geringer, und währt nur bis zum Anfang der neuen Trächtigkeit. Kleiner Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe von dieſem Schlag und dieſer Ordnung geben neumelkend 9 Liter Milch täglich und behalten die Milch ſo lange bis ſie acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate lang trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 ½ Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. dieſe Ki gülh bis ſe Dieſe Ki Aicch bis ſe Dieſe K Milh bis ſie Dieſe bos ſie von Ift hei Schild 0. au ſnd ſie Baſt bei dieſer Ca Linge des aufſteigende der Schild Dieſe Haar gebid und haben e on 5— 6 C dr Milch w Mich nichts Lufnehmen behalten die ehalten die ehalten die halten die alten die bis zum nng geben ſo lange halten die hyalten die chalten die Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 3½ Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 ½½ Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 1 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ein und einen halben Monat trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben noch weniger Milch, und nur ſo lange bis ſie von Neuem aufgenommen haben. Iſt bei den Kühen dieſer Claſſe das Haar, welches den Schild 0. auf der rechten Seite der Scham bildet, geſträubt, ſo ſind ſie Baſtarde. Dieß iſt das einzige Zeichen der Ausartung bei dieſer Claſſe durch alle Ordnungen, nach Maßgabe der Breite und Länge des Schilds, beſonders wenn der zur Linken der Scham aufſteigende Winkelhaken ebenfalls aus ſolchem Haare beſteht, wie der Schild zur Rechten. Dieſe durch das aufſteigende und in die Quere ausweichende Haar gebildeten Schilde beſtehen gewöhnlich aus groben Haaren, und haben eine Länge von 12—15 Centimetern und eine Breite von 5— 6 Centimetern. Sind ſie klein, ſo iſt auch die Abnahme der Milch weder ſo merklich noch ſo raſch; indeſſen wird ſich die Milch nichts deſto weniger nach und nach einige Zeit nach dem Aufnehmen verlieren. Siebente Claſſe. —— Kühe mit keilförmigem Spiegel. Man findet Kühe mit dieſem Abzeichen und ſeinen Abände⸗ rungen unter allen Raſſen. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Küͤße von dieſem Schlag und dieſer Ordnung geben zur Zeit ihres höchſten Ertrags 14 Liter Milch täglich, und be⸗ halten ihre Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Bei der erſten Ordnung dieſer Claſſe iſt das Oberhäutchen des Spiegels eben ſo gefärbt, wie bei den erſten Ordnungen der vorhergehenden Claſſen. Das Euter iſt fein, und mit kurzem, feinem, ſeidenartigem Haare bedeckt. Wie bei den vorigen Claſſen geht der Spiegel von der Mitte der vier Striche aus, zieht ſich inwendig über die Kniekehlen hin und, indem er aufwärts ſteigt, breitet er ſich auf den Schenkeln bis zu den Buchſtaben A. A. aus. Hier bildet die Zeichnung einen Haken und zieht ſich dann in gerader Richtung abwärts und nach Innen gegen die Punkte J. zu, welche ungefähr 1 Dezimeter weit auseinander ſtehen. Von dieſen Punkten aus ziehen ſich zwei gerade Linien nach oben, und vereinigen ſich in dem Punkte 0. 7 Centimeter unterhalb der Scham, indem ſie nach oben einen ſpitzen, nach unten zu einen ſtumpfen Winkel bilden, und nach außen gerichtet ſind. Rechts und links von der Schan ſind zwei Schilde C.C. von ungefähr 7 Centimeter Länge und 1 ½ Centimeter Breite. Hinten über den Strichen ſieht man unter dem aufſteigenden Haare zwei Ovale von abwärts gerichteten Haaren 6.6. Sie ſind ungefähr ter lang! Daineter lan ſelidet, um rrich Fabe. Pn. Kühe, bei w pit, und denen fülen ſud nihts n drdnung) die Kühe di bleiben uiſhen die charakte Ordnung, nur ziehe Die 6 ſind kürzer und Dieſe Kühe Micch bis ſie ſe Die Zeicht lints von der breit. Rechts r das Haar eben tineter in der Entfernung des Dieſe Küh Ricch bis ſie fi Die Form inner mehr zu lint neben der neter breit iſt. Die Kühe und behalten ih Der Epieg iiht ſich zwiſch ait en und lin daue, ſo ſid dnung. en Abande⸗ nung geben , und he⸗ erhäutchen Ordnungen it kurzem, gen Claſſen züeht ſich irts ſteigt, A4. aus. dann in Punkte J3. hen. Von oben, und rhalb der zu einen 60. von . Hinten daare zwei ungefähr — 63— 1 Dezimeter lang und 6 Centimeter breit. Das Haar, welches ſie bildet, unterſcheidet ſich ſehr deutlich durch ſeine weißliche Farbe. Kühe, bei welchen ſich die Zeichnung nicht ſo deutlich aus⸗ ſpricht, und denen die Schilde rechts und links von der Scham fehlen, ſind nichts deſowenigſn von gleicher Güte.(S. Tafel VII. 1te Ordnung.) Zweite Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 12 Liter Milch täglich und bleiben milchend bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Die charakteriſtiſchen Zeichen ſind dieſelben wie bei der erſten Ordnung, nur iſt der Spiegel in allen Theilen mehr zuſammen⸗ gezogen. Die Schildchen rechts und links von der Scham G.C. ſind kürzer und breiter als bei der vorigen Ordnung. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Die Zeichnung iſt dieſelbe aber kleiner. Der Schild C. links von der Scham iſt 12 Centimeter lang und 3 Centimeter breit. Rechts von der Scham iſt ein kleinerer Schild E., in welchem das Haar ebenfalls nach oben gerichtet iſt, der aber nur 7 Cen⸗ timeter in der Länge und 3 Centimeter in der Breite hat. Die Entfernung des Punktes 0. von der Scham beträgt 15 Centimeter. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Die Form des Spiegels bleibt ſich gleich, aber er zieht ſich immer mehr zuſammen. Dieſe Ordnung hat nur einen Schild links neben der Scham C., der 2 Dezimeter lang und 3 Centi⸗ meter breit iſt. Fünfte Ordnung. Die Kühe dieſer Ordnung geben 6 ½ Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Der Spiegel ſenkt ſich immer mehr und mehr abwärts und zieht ſich zwiſchen die Schenkel zurück. Befinden ſich auf der rechten und linken Seite der Scham Schilde von geſträubtem Haare, ſo ſind dieſe länger und breiter als bei der vorigen Ordnung. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Der Spiegel zieht ſich immer mehr zwiſchen die Schenkel zurück, auch iſt der Punkt 0. weiter von der Scham entfernt, als bei der fünften Ordnung. Auf der linken Seite der Scham iſt ein Schild von aufwärts ſich ſträubenden Haaren F. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten die Milch nur noch einen Monat während der Trächtigkeit. Der Spiegel ſenkt ſich noch weiter zwiſchen den Schenkeln gegen das Euter hinab. Die Schilde F.F. rechts und links von der Scham ſind aus groben aufwärts ſich ſträubenden Haaren gebildet, und um einige Centimeter breiter als bei den vorher⸗ gehenden Ordnungen. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und gehen verſiegen ſobald ſie von Neuem aufgenommen haben. Ddie Geſtalt des Spiegels iſt dieſelbe, er zieht ſich aber ſo weit zwiſchen die Schenkel zurück, daß man ihn kaum mehr wahr⸗ nehmen und abbilden kann. Die Haarwirbel oder Schilde ſind noch länger und breiter als bei der ſiebenten Ordnung. Mittlerer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben, ſo lange ſie neumelkend ſind, 11 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 9 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. 1 Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 7⅓ Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. dieſe Kühe ge ih bis ſie fünf: dieſe Kühe g Mich bis ſie dier Dieſe Kühe Mich bis ſie drei Dieſe Kühe Milch bis ſie zwe Sie geben e ſs bald ſie von) Die Kühe Zeit des reichlichſ ihre Milch bis ſi Dieſe Kühe Nich bis ſie ſieb dieſe Kühe Nich bis ſie ſech Dieſe Kühe Nich bis ſie fün Dieſe Kühe Aich bis ſe die Gusnon, Miche d bepalten die dee Schenkel dentfernt, als der Sham iſ behalten die keit. den Schenkeln und links von enden Haaren den voryer⸗ den verſiegen ſich aber ſo mehr wahr⸗ und breiter g gben, ſo und behalten behalten die lehalten die — 65— Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5½ Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Achte Ordnung. Sie geben ebenfalls 2 Liter Milch täglich, verſiegen aber, ſo bald ſie von Neuem trächtig ſind. Kleiner Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe dieſes Schlags und dieſer Ordnung geben zur Zeit des reichlichſten Ertrags 8 Liter Milch täglich, und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate lang trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 7 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Guénon, Milchergiebigkeit. 5 — 66— Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie einen Monat trächtig find. Achte Ordnung. Dieſe Kuͤhe geben 1 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie von Neuem trächtig ſind. Der Schild von aufſteigendem Haare rechts und links von der Scham FF. hat dieſelbe Länge und Breite wie bei den Ba⸗ ſtarden der 3ten und vierten Claſſe. Er bezeichnet auch die aus⸗ gearteten Kühe und Baſtarde der ſiebenten Claſſe.(S. Tafel IX. Nr. 8.) Bei den nahe zu ein Die Ki zur Zeit des ihre Milch bi Die erſt hat einen d Spiegel. Die und gelbliche der Haut ab. Haut ſammtan dieſſer Spiege in der Mitte Kniekehlen ſte his zu den P einem Schenke in den Sche Euters zu. DOhbgleich tine Verlänge weniger die Scham zu bee und der neu⸗ hehalten ihre hehalten die Achte Claſſe. ehalten ihre— dhlnks von Kühe mit ſchildförmigem Spiegel. Rei den Ba⸗ ich die aus⸗ ö. Tafel M. Bei den Kühen dieſer Claſſe bildet der Spiegel nach oben nahe zu ein Viereck. Großer Schlag. Erſte Ordnung. Die Kühe von dieſem Schlag und dieſer Ordnung geben zur Zeit des höchſten Ertrags 12 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Die erſte Ordnung, ſo wie dieſe ganze Claſſe überhaupt, hat einen von den übrigen Claſſen auffallend verſchiedenen Spiegel. Die Kleie, welche von demſelben abfällt, hat eine rothe und gelbliche Farbe, und löst ſich in der Form von Staub von der Haut ab. Das Haarx des Spiegels iſt kurz und fein, die Haut ſammtartig; die vier Striche ſtehen weit von einander ab. Dieſer Spiegel nimmt, wie bei den andern Claſſen, ſeinen Anfang in der Mitte der vier Striche; innerhalb und ein wenig über den Kniekehlen ſteigt er anfwärts und breitet ſich über die Schenkel bis zu den Punkten E.E. aus, wo er durch eine gerade, quer von einem Schenkel zum andern laufende Linie begränzt wird. Unten an den Schenkeln endigt ſich derſelbe gegen die Mitte des Euters zu. Obgleich der Spiegel nicht wie bei den vorhergehenden Claſſen eine Verlängerung nach oben zu hat, ſo hat man nichts deſto⸗ weniger die beiden kleinen Schilde rechts und links von der Scham zu beachten, da ſie die Dauer der Milchergiebigkeit wäh⸗ rend der neuen Trächtigkeit anzeigen, wenn ſie nicht größer ſind, 5* — 88— als die Claſſe und Ordnung es vorſchreibt. Dieſe Schilde C.C. ſind durch ein kurzes aufwärts gerichtetes Haar gebildet, 8—10 Centimeter lang und 1 Centimeter breit. Hinten, gerade über den Strichen, befinden ſich mitten in dem aufſteigenden Haare zwei Ovale B. B. mit abwärts gerichtetem Haar, deſſen Farbe weißlich iſt.(S. Tafel VIII. 1te Ordnung.) Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 10 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie wieder ſieben Monate lang trächtig ſind. Die Zeichnung iſt dieſelbe, aber an dem untern Theile des Spiegels mehr zuſammengezogen. Die Schilde rechts und links von der Scham ſind ungleich; der rechte iſt um einige Centimeter kürzer als der linke, welcher die nemliche Länge hat, wie der der erſten Ordnung; ſie ſind mit C. C. bezeichnet. Mehrere Kühe dieſer Ordnung haben gerade unter der Scham einen kleinen Schild N., der oberhalb die Scham berührt. Er hat eine Länge von 5 Centimetern, eine Breite von 1 Centimeter und iſt aus feinem aufwärts ſteigendem Haare gebildet. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſechs Monate trächtig ſind. Der Spiegel hat dieſelbe Form, wie der vorhergehende, iſt aber ſchmäler. Die Punkte EE. ſind ebenfalls niedriger und einander mehr genähert. Es iſt nur ein Schild G. auf der lin⸗ ken Seite vorhanden, von aufſteigendem Haar, das ſich ſträubt und auf eine Länge von 12— 15 Centimetern und eine Breite von 2— 3 Centimetern auswärts abweicht. Auf dem Innern der Schenkel, auf der rechten Seite von dem Punkte A. aus, iſt das aufſteigende Haar mangelhaft, und ſeine Stelle durch abwärts gerichtete Haare erſetzt, welche auf eine Länge von 2 Dezimetern und auf eine Breite von 1 Dezimeter einen ſpitzwinklichten Einſchnitt in die Zeichnung gegen die Striche zu bilden. So oft ſich bei irgend einer Claſſe oder Ordnung dieſe Einſchnitte finden, iſt es ein Anzeichen, daß der Ertrag um ein Drittel ungefähr kleiner iſt, als er ſonſt jeder Ordnung zuge⸗ ſchrieben iſt. Dieſes abwärts gerichtete Haar iſt durch ſeine weißliche Farbe leicht zu unterſcheiden. diſe Kihe giich bis ſie vie 5 geichnu Aanung. Es iſ dn Schenkeln ge güihr 1 Dezime ugfähr 5—b eviegel hat zwe⸗ niien Seit, v Dieſe Küh Milch bis ſie d Der Spie unten; nur ein dr Scham auf bon 4 Centime denen der erſter die Kühe eben Dieſe Kül Nilch bis ſie; Der Spie zwrückgezogen. Schenkel aus, nrückgedrängt. ints von der ftäubtem Haan hinſchtlich der Aichtigkeit. Dieſe Ki Nilch bis ſie Der Epi daͤnung; die füls mit F. Scildde Co. det, 8— 10 gerade über enden Haare deſſe Farbe khalten ihre Theile des und links Centimeter t, wie der hrere Kühe ten kleinen eine Länge nd iſt aus halten ihre ehende, iſt driger und uf der lin⸗ ſich ſträubt eine Breite Seite von elhaft, und tt, welche eite von 1 nung gegen duung dieſe rag um ein duung zuge⸗ durch ſeine Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier und einen halben Monat trächtig ſind. Die Zeichnung iſt ſchmäler und niederer als bei der dritten Ordnung. Es iſt nur ein Strich von aufſteigendem Haar zwiſchen den Schenkeln gegenüber der Scham vorhanden N., der un⸗ gefähr 1 Dezimeter lang und 2 Centimeter breit iſt, und ſich ungefähr 5—6 Centimeter unterhalb der Scham endigt. Der Spiegel hat zwei Einſchnitte A.A., auf der linken und auf der rechten Seite, von denen der letztere der größere iſt. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie drei und einen halben Monat trächtig ſind. Der Spiegel zieht ſich immer mehr zuſammen und nach unten; nur einige grobe Haare ſträuben ſich bei F. zur Linken der Scham aufwärts auf einer Länge von 15 und einer Breite von 4 Centimetern. Wenn die Schilde in ihren Verhältniſſen denen der erſten Ordnung dieſer Claſſe gleich ſind, ſo werden auch die Kühe eben ſo lange Milch geben, wie die Kühe dieſer Ordnung. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Der Spiegel iſt niederer und mehr zwiſchen die Schenkel zurückgezogen. Die Punkte EE. dehnen ſich nicht mehr über die Schenkel aus, ſondern ſind innerhalb der Schenkel gegen die Mitte zurückgedrängt. Die Striche von aufſteigendem Haare rechts und links von der Scham F.F., welche ſehr lang und breit, von ge⸗ ſträubtem Haare, und ungleich ſind, ſind immer böſe Zeichen, hinſichtlich der Dauer der Milchergiebigkeit während der neuen Trächtigkeit. Siebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie einen Monat lang trächtig ſind. Der Spiegel iſt kleiner und ſchmäler als bei der vorigen Ordnung; die Zeichen der Ausartung ſind dieſelben, und eben⸗ falls mit F. bezeichnet. M — 0— Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten die Milch nicht länger als bis ſie wieder trächtig ſind. Der Spiegel iſt ſo klein und auf den Grund der Schenkel zurückgezogen, daß man ihn kaum wahrnimmt. Auf der linken Seite gegen die Scham hin befinden ſich einige grobe Hatre F., welche in die Quere ausweichen. Mittlerer Schlag. Erſte Ordnung. Dieſe Kühe geben, ſo lange ſie neumelkend ſind, 9 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie acht Monate träch⸗ tig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühe geben 8 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 7 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie fünf und einen halben Monat trächtig ſind. Vierte Ordnung. Dieſe Kühe geben 6 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. Fünfte Ordnung. Dieſe Kühe geben 5 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Fiebente Ordnung. Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich und behalten die Milch bis ſie einen Monat trächtig ſind. Achte Ordnung. Dieſe Kühe geben 2 Liter täglich und bleiben melkend bis ſie von Neuem trächtig ſind. die Kühe? luge ſie neumelt lh bis ſie ach dieſe Kihe giich bis ſie ſe Dieſe Kül Nüch bis ſief Dieſe Küt Milch bis ſer Dieſe Ki Micch bis ſie Dieſe Kül melkend bis ſie Dieſe Kü verſegen, ſoba Den Baſ Spiegel auf a vöhnlich bemel Von der unten an den mangelt hier— rerichei dendes; dhgebildet. Es göt Ernag verſpre 15 wenige T ſeigen, welche Kleiner Schlag. Erſte Ordnung. der Schent..„.. 2e Scen Die Kühe von dieſem Schlag und dieſer Ordnung geben, ſo „ aer lange ſie neumelkend ſind, 6 Liter Milch täglich und behalten die d Pamt P, Milch bis ſie acht Monate trächtig ſind. Zweite Ordnung. Dieſe Kühbe geben 5 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie ſieben Monate trächtig ſind. Dritte Ordnung. Dieſe Kühe geben 4 Liter Milch täglich und behalten ihre Milch bis ſie fünf Monate trächtig ſind. Vierte Ordnung. ehalten die Dieſe Kühe geben 3 Liter Milch täglich, und behalten die Milch bis ſie vier Monate trächtig ſind. fünfte Ordnung. xdalten die Dieſe Kühe geben 2 Liter Milch täglich und behalten die ind. Milch bis ſie drei Monate trächtig ſind. Sechste Ordnung. ehalten die Dieſe Kühe geben 1 Liter Milch täglich und bleiben ſo lange melkend bis ſie zwei Monate trächtig ſind. Siebente und achte Ordnung. halten ihre Dieſe Kühe geben noch einen geringern Ertrag und gehen verſiegen, ſobald ſie wieder aufgenommen haben. Den Baſtardkühen dieſer Claſſe fehlen die Abzeichen oder Spiegel auf allen denjenigen Theilen, auf welchen man ſie ge⸗ ehalten die wöhnlich bemerkt. Von der Scham an bis zum Grunde der Schenkel, ſo wie unten an den Strichen iſt das Haar ſabwärts gerichtet und es mangelt hier gänzlich an aufſteigenden Haaren. Da ſie kein un⸗ ehalten die terſcheidendes Zeichen haben, ſo ſind ſie auch auf der Tafel nicht abgebildet. Es gibt Kühe darunter, welche großen Nutzen durch ihren Ertrag verſprechen, aber ſo bald ſie von Neuem trächtig ſind, meikend bie oder wenige Tage nachher, geben ſie keine Milch mehr. Die⸗ jenigen, welche im Innern der Schenkel ſehr feines Haar haben, — 72— werden gute Milch geben; von denen dagegen, bei welcher das Haar an dieſem Theile grob und dünn iſt, iſt die Milch wäßrig. Nachdem ich nun bei jeder Claſſe von Kühen die Beſchrei⸗ bung der Baſtarde angehängt habe, iſt es nicht mehr als billig, daß ich auch die Kennzeichen angebe, welche die Baſtarde unter den Stieren charakteriſiren. Bei den Stieren einer jeden Claſſe iſt die Form ihrer Abzeichen beinahe dieſelbe, wie bei den Kühen dieſer Claſſe; aber der Spiegel iſt, wie ich früher ſchon geſagt habe, nach allen Theilen etwas kleiner. Finden ſich aber in der Zeichnung, welche ſich von dem äußern Theile der Schenkel bis zum Hodenſack hinzieht, Zwiſchenräume in dem aufſteigenden Haare, welche durch abwärts gerichtetes Haar ausgefüllt ſind, ſo iſt dieß ein Zeichen, daß die Stiere Baſtarde ſind. Je größer die durch das abwärts gerichtete Haar gebildeten Striche ſind, deſto mehr iſt das Thier ausgeartet. Die Stiere, bei welchen die Form des Spiegels ſehr hoch und deutlich ausgeſprochen iſt, ſind, was die Menge und Güte des Ertrags anbelangt, in keinem Falle Baſtarde. Lorvort geſchicte meiner( Von den Kühen in Von den Kühen in Von den Baſtardki lte Claſe. Kühe 2ie Claſſe. Kühe zze Elaſſe. Kühe zie Claſſe. Kühe di Claſſe. Kühe bte Gaſſe. Kühe 7te Claſſe. Kühe die Clafe. Kühe welcher das Nich wäßrig. ie Beſchrei⸗ dr als billig, ſtarde unter jeden Claſſe den Kühen ſhon geſagt aber in der Schenkel bis rufſteigenden üllt ſind, ſo Je größer triche ſind, bei welchen prochen iſt delangt, in Vorwort Geſchichte meiner Entdeckung Inbalt. —.— Von den Kühen im Allgemeinen.... Von den Kühen im Beſondern... Von den Baſtardkühen— 8 1te Claſſe. 2te Claſſe. 3te Claſſe. 4te Claſſe. 5te Claſſe. 6te Claſſe. 7te Claſſe. 8te Claſſe. Kühe mit leyerförmigem Spiegel. Kühe mit ſahlbandförmigem Spiegel Kühe mit verkehrtherzförmigem Spiegel Kühe mit gabelförmigem Spiegel Kühe mit kolbenförmigem Spiegel Kühe mit winkelmaßförmigem Spiegel Kühe mit keilförmigem Spiegel Kühe mit ſchildförmigem Spiegel 0 Seite III. 4. 16. 26. 27. 30. 36. 42. 47. 52. 57. 62. 67. Bei demſelben Verleger ſind erſchienen: J. A. Schlipf, Oberlehrer an der Königl. Ackerbauſchule zu Hohenheim, Populaͤres Handbuch Landwirthſchaft beſonderer Beziehung für den wuͤrdigen Bauernſtand nach dem gegenwärtigen Standpunkte der Fortſchritte im Acker⸗, Wieſen⸗ und Weinbau, der Obſtbaumzucht, der Rindvieh⸗, Pferde⸗, Schweine⸗ und Bienenzucht. Eine gekrönte Preisſchrift. Mit zwiſchen den Cext gedruckten Zeichnungen. gr. 8. 1841. Preis: 2 fl. 30 kr. oder 1 Thlr. 12 ggr. Der Königliche Katholiſche Kirchenrath hat unterm 11. Jan. d. J., ſämmtliche Kathol. Schul⸗Inſpectorate auf die Erſcheinung dieſes Werkes unter dem Anfügen aufmerkſam gemacht, daß die Anſchaffung dieſer nützlichen Schrift in die Ortsbibliotheken ganz zweckmäßig er⸗ ſcheine, und auf ſolche bei den Lokalſchulbe⸗ hörden hinzuwirken ſey. Auch hat das Königliche Evangeliſche Conſiſtorium zufolge Erlaß vom 1 ½ Febr. d. J. dieſe Schrift, welche über die ſüddeutſche landwirthſchaft⸗ lichen Verhältniſſe nach den gegenwärtigen Fortſchritten eines rationellen Betriebs eine eben ſo vollſtändige als faßliche Be⸗ lehrung ertheile, für den Gebrauch der Landſchullehrer und der eine dießfalſige Be⸗ lehrung wünſchenden Gemeindeglieder zur Anſchaffung aus den Schulfonds empfohlen. Der Verleger findet ſich in Folge dieſer beiden hohen Erlaſſe veranlaßt, auf obiges Werk aufmerkſam zu machen. Erdein de oder Anleitung und Billigſte; nch engli 6 wie ſolche in die Bereitung gebräuchlichſte Handbuch für oder ſelbſt v Profeſſor am zu C dder faßliche in Deutſchlan Atten, wie a ſen Gewächſe heſonderer R und verbeſſert gr. Profeſor am zu( der die Fo fär die 8 ülen, an Landw ein, hat unterm ate auf die uim gemacht, en Schrift mäßig er⸗ alſchulbe⸗ nſiſtorium irthſchaft⸗ nwärtigen Betriebs ßliche Be⸗ ffalſge Be⸗ ng aus den veranlaßt, auf J. A. Schlipf, Oberlehrer an der Ackerbauſchule in Hohenheim, Abhandlung über die vollſtandige Gewinnung und Benützung des ſbieriſchen Dungers ur Erdeinſtren in die Stallungen, gegründet auf Theorie und Praris. Eine gekrönte Preisſchrift. gr. 8. 1843. Geheft. Preis 48 kr. oder 12 ggr. Henry Blaha, Cbemiker, Der erfahrene Lackirer, oder Anleitung, wie alle Sorten Lacke und Firniſſe, auf das Beſte und Billigſte zu bereiten ſind. Nebſt einer Anweiſung, Kutſchen nach engliſcher Art eben ſo hellglänzend und dauerhaft zu lackiren, wie ſolche in London lackirt werden, und einem Anhange, welcher die Bereitung der farbigen Lackfirniſſe, ſo wie der in der Lackirkunſt gebräuchlichſten Farben und Beizen enthält. Ein unentbehrliches Handbuch für Handwerker und Künſtler, die Firniſſe gebrauchen, oder ſelbſt verfertigen wollen. 8. 1843. Preis: 48 kr. od. 12 ggr. M. Ch. F. Hochſtetter, Profeſſor am Koͤnigl. Haupt⸗Schullehrer⸗Seminar und zweiter Stadtpfarrer zu Eßlingen, Mitglied mehrerer gelehrten Geſellſchaften, Populäre Botanik, oder faßliche Anleitung zur Kenntniß der Gewächſe, beſonders der in Deutſchland und in der Schweiz am häufigſten wildwachſenden Arten, wie auch der deutſchen Kulturpflanzen und der merkwürdig⸗ ſten Gewächſe der wärmeren Länder. Zwei Theile. Zweite, mit beſonderer Rückſicht auf Norddeutſchland und die Schweiz vermehrte und verbeſſerte Ausgabe. Mit 3 ſchwarzen und 19 gemalten Tafeln. gr. 8. 1838. Geheftet. 7 fl. oder 4 Rthlr. M. Ch. F. Hochſtetter, Profeſſor am Königl. Haupt⸗Schullehrer⸗Seminar und zweiter Stadtpfarrer zu Eßlingen, Mitglied mehrerer gelehrten Geſellſchaften, Populäre Mineralogie, oder die Foſſilien⸗ und Gebirgskunde für alle Stände, insbeſondere für die Jugend und für Lehrer an Real⸗, Gewerbs⸗ und Volks⸗ ſchulen, auch für Geiſtliche, Pharmaceuten, Gewerbmänner und Landwirthe. Mit 12 Steindrucktafeln. gr. 8. 1836. 3 fl. 24 kr. oder 2 Thlr. Dr. J. H. M. Poppe, Hofrath und ordentlicher Profeſſor der Technologie in Tübingen, Technologiſche Bildergallerie, oder Darſtellung der intereſſanteſten und lehrreichſten Manufakturen, Fabriken, Künſte und Handwerke, in getreuen und ausführlichen, deutlichen Erklärungen. Nach dem jetzigen Zuſtande der techniſchen Gewerbe für Jung und Alt, beſonders auch für Lehrer in Schulen, bearbeitet. Mit 40 Steindrucktafeln. gr. 8. Gebunden. 3 fl. 24 kr. oder 2 Rthlr. Heinrich Rebau's Uaturgeſchichte für die deutſche Ingend. Vierte Auflage, nochmals durchgeſehen und verbeſſert von dem Bearbeiter der zweiten Auflage, M. Ch. F. Hochstetter, Profeſſor am Königlichen Haupt⸗Schullehrer⸗Seminar und zweiter Stadtpfarrer zu Eßlingen. Zwei Theile. Nebſt 30 Tafeln mit 384 Abbildungen aus dem Thier⸗ und Pflanzenreiche, nach der Natur und den beſten Hülfsmitteln gezeichnet. Mit Königlich Würtembergiſchen Privilegium gegen den Nachdruck. gr. 8. 1840. (Erſter Theil: Das Thierreich. Mit 283 Abbildungen auf 19 Tafeln und einem Titelkupfer. Zweiter Theil: Das Pflanzenreich und Mineralreich. Mit 119 Abbildungen auf 11 Tafeln und einem Titelkupfer.) Nr. 1. Ausgabe mit ſchwarzen Abdrücken 4 fl. 12 kr. oder 1 Rthlr. 12 ggr. Nr. 2. Dieſelbe Ausgabe, fein colorirt, 6 fl. 45 kr. oder 3 Rthlr. 21 ggr. Steeb, Pfarrer zu Ober⸗Riexingen, Mitglied des landwirthſchaftlichen Vereins und der Weinverbeſſerungsgeſellſchaft zu Stuttgart, Faßliche Anleitung zum Weinbau, mit beſonderer Rückſicht auf die neuen Verbeſſerungen, zunächſt für die Weingärtner Würtembergs beſtimmt. 8. Geh. 24 kr. oder 6 ggr. en, rie, fakturen, hrlichen, chniſchen Schulen, den. ſert von ftetter, ˖ zweiter feln mit nach der Königlich 8. 1840. gen auf M fer.) kr. kt. ereins Hau, ächſt für 1°CLASSE. b 2‿ Smeaung Soe Granang. 7 Crnung. — N c44 — — — —— G 1 N 6 N G 6* 6 66 8 6 68 6 O 1hedNéh 1 8 9 1 73 6 6 4 . h . 6 6 N 6— 1—,— N ◻☛ N 4 A=— — NX— N d— —— AMN—— 3 ͤe — ch 5 7 5 S 8 8 4 4 P)) 999 8 7 3 6 2 8„ 5 8 6 6 9 2 8 6 6 6 9 / 6 H 1 — 5 6— 7——* 9— 8 =A ͤ 8— — CLASSE. Ate Cmlnung 4 L. 5 W 3 6 K — 3 2 — X — 3— — — — — — 3 CLASSE. 2△ Ceanung — — — — —— 9 6). — = X = 77 9 P = — ͦ— ——— ——— 8— = 1 —jyj —y = — Tafel.4.. 4° CLAGBSSL. 1I delmlnunec, u Cmhung Jte, Andneg. 9 9 3 4 5 9 19 ſ 90 9 1 —— I. 2 2,de Sranun , 5 daung 5 5 2⸗ 0—2 2 no. 14 5 2 2 2 enr Lie ver Ce fte 2 ——— — 5 2 — —₰ S .— 2 Dnu A. 2 6“ CLASSE. T Crdnung 2e Cranuug 2sblnang. 1 1 - 71, 1 6 6 1 2p 6 „) B N 7) „ — 4 77 7 771 7 4 9 5 h 6 7 PhTn 2 1 6 ) A 1 9 ' 6 ne, ,— 7 5 7 1 69 5 9 1 7 9 Gs) G 1 — —— ——7 -e N, — — † d I V T e CLASSE. J Sranung 71 G N 8 W 6 8 8 S* 3 8 N S 8 N N NN K J KK N N K G S c ö), 5 , /,, 4 1 7 ,il,, H,, ch, Sch 7, De- — X S W 73 9 Pe„ 7 5 — Tafel: 83. 3° CELASSE. 34e Sranung 2te Srleeureg. Ide Cmlnung. „ 8A 11, ) 1,eenn 3. w 9 NI M 3 V 77 „ G 2 X8 N T Sc 2n iHt, enn, e 7 9 p 9 — = ü 7 Meeh WAn 71 S 1 1 4 9 — Hastardeenr n Classe Hastarde des elasse, 5 56 9 Haotarde derd'en Clas Fastzraedeb eutlass, — — — 5 E te 9 Bastarde aus allen acht Classen. Hiastarale dertenllasse. Faslarde Venenllasse. — e Clas se. e. Bastarde dere en Lasse. Rastarde der 1 ꝑ X — —— — 2 —x—x Uten. ee 9 s 5 fr Dehe eef Sr. „f ar⸗ n L,A e. o N. a. Maafe 5 7 t, n rer 2, De. Mr 2 2Q. 2„ 5 7„ 0 Shase⸗ Akur 1 dak ae ℳ4 k7⸗ 1,—— 3.. 1 l 9 7 h us«2 22 3 Laor U S S, za 9 5 d, A, 2 es er e Lrr Liene, NArus, 69) ho eht n r. 1/ 5 1 L 27, M 0 ſhe 4 3 M AN 3 1 n- 1 27 4 qlud Jjob 2 44 ueie, vi 8 7„ 4 V 1 4 4 4 M Wu 4 1. U 2 E.. N/ 6 ſ 8 2 ten, A 22 2 zebe, 1, 6 10 lg 7 l! ,4 Sn ,, uca a Lerue AR. 8 Se 5e 2, 75 Seazas Ee z3afe⸗ X A 7 d3 9— fos ₰ 31 7 Z 4A U 1U, b b I 1 ſ/ , 3 8 1 b fh = —— — 5— 2 — AC., 6 8 L 9 9 lililiftfsltlrlitrllrltlalslaleeteLrtela eah,HhrrahhAhlbda Eh WnaramvmnlnnlnnmmmnwmrnrenreEmmnnnnnErnnnnmanmnmnrnmuarnnunammnn Oem 1 2 3 4 5 6 1 8 9 10 11 12 13 14